Kommentare - Weiter Streit über Waffenlieferungen an die Ukraine

23. Mai 2022 - 18:02 Uhr

Unions-Verteidigungsexperte Kiesewetter wirft dem Bundeskanzler vor, in Bezug auf Waffenlieferungen auf Zeit zu spielen. Das weist die SPD zurück. Aber welche Ziele hat die Bundesregierung in der Ukraine? Von Kai Küstner.

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Kommentare

@ 17:55 von Forfuture

>>“Ich bin sehr für Unterstützung der Ukraine, humanitäre Hilfe, Flüchtlingsaufnahme (habe selber Geld und Kleiderspenden für Flüchtlinge organisiert), auch mit Waffen und doch bekomme ich jeden Tag ein schlechteres Gefühl.

Der verbrecherische Aggressor muss bekämpft werden, keine Frage. Die Ukraine soll mit mehr Waffen in eine bessere Verhandlungsposition kommen.

Den geschlossenen Westen im Rücken der Ukraine  beeindruckt Putin offenbar nicht, aber mehr Waffen schon?

Werden evtl. viele Ukrainer für die Interessen anderer sterben?“<<

Die Wahrheit stirbt zuerst, ich bin besorgt.

 

Im Zweifelsfall sollte man sein Bauchgefühl nie ignorieren, denke ich.

Was soll das ganze?

"Scholz ist da zurückhaltender, spricht davon, dass die Ukraine "bestehen" müsse. In welchen Grenzen sie bestehen soll, sagt er nicht dazu."

...

 

Da war Baerbock aber deutlicher: "Werden erzwungene Grenzen niemals anerkennen" hieß es am 14.05.

 

Muss Scholz das auch so sagen? Er wird doch keine andere Linie vertreten, als die Außenministerin. 

 

Etwas merkwürdig das ganze.

17:36 Uhr von Krid01…

17:36 Uhr von Krid01(Vorgänger Thread)

 

Es wäre gut, wenn hier einige mal verinnerlichen,

 

1.: das die Ukraine das Opfer der russischen Großmachtsfantasien sind!

Das die russische Armee kaum der Rede Wert ist, konnte niemand vorher wissen.

 

2.: das es internationales Recht - auch von Russland/UDSSR unterschriebene - Verträge gibt. Die werden aber von Herrn P. aus M. immer wieder alle gebrochen. 

 

Übrigens die Hilfsbereitschaft ist kaum gesunken, weil es genügend Menschen mit Humanitätsbewußtsein gibt.

 

 

Jeder Aktion provoziert eine Reaktion.

 

Alles was unsere Politiker können, können die aus Russland auch, auf einem anderen Weg.

Der "Westen" liefert Waffen.

Der holt sich den Weizen, verkauft den teuer und wir unterstützen die Hungernden....

Im NTV war vor ein par Tagen zu hören das Russland mehr einnimmt als vor dem Krieg, weil die Energiepreise gestiegen sind.

Verkauft Russland als nächstes den Weizen der Ukraine......?

Ist wie Tennis unter Politiker, und die Bevölkerungen sind Schläger und Ball, die bekommen die Schläge ab.

 

17:39 Uhr von TeddyWestside …

17:39 Uhr von TeddyWestside

(Vorgängerthread)

 

//Ich weiß, die Vergleiche hinken. Aber jemanden anklagen, der nach einem Raubüberfall dem Täter ein Bein stellt, ist schäbig.//

 

Nein, manch einer versteht komplexe Dinge nur einfach erklärt! Da "hinkt" gar nichts.

 

 

@17:11 Uhr Möbius - Energieembargo

Sie forderte ein EU Ölembargo „notfalls“ ohne Ungarn. 
 

Das macht Sinn da Ungarn nur für 2% der Einfuhren verantwortlich ist. 
 

Ich denke wir sollten ein generelles Energie Embargo gegen Russland verhängen und jedem Land freistellen, ab wann man komplett aussteigt. 
 

Deutschland sollte da voran gehen und sofort auch auf Gasimporte aus Russland verzichten. Auch auf das Öl könnte man sofort verzichten. Man muss dann eben einige Einschränkungen hinnehmen für eine gewisse Zeit. 
 

Das ist das mindeste, vor allem wenn man bei den Waffenlieferungen so trödelt…

 

17:50 Uhr von Phonomatic …

17:50 Uhr von Phonomatic

(Vorgängerthread)

 

//Die Familien der Soldaten, die in der Ukraine kämpfen. Denn wenn die Familien zuhause Not leiden, bricht das die Moral der Streitkräfte und macht den Krieg für Putin unmöglich.//

 

Vielleicht würde ja auch dazu beitragen, wenn die Bilder der toten russischen Soldaten in den Leichensäcken in Russland bekannt würden? Dann würde so mancher vielleicht seinen Angehörigen erkennen und umdenken.

 

Wege soll es ja geben, die Nachrichten zu schicken.

 

 

@ich1961 Vorgängerthread

"Mir würde da eine UNO Mission vorschweben - unter Führung der USA oder Frankreich als Atommacht!"

 

Geht nicht, da die USA und Frankreich als unmittelbare Kriegsteilnehmer/-parteien nicht als neutral gelten.

...wohlfeile CDU-Oppositionspolitik auf Kosten der Einigkeit

Am Anfang wusste keiner, ob die Ukraine sich gegen die russische Agression wehren kann - und wird.

Nachdem klar war, dass die Ukrainer dazu bereit sind, hat Deutschland 2 Tage nach dem Einmarsch die ersten Panzer- und Flugabwehrsysteme geliefert - und zwar alles was möglich war!

Leicht zu bedienen - äusserst effektiv in den Händen der Verteidiger.

Komplexere Systeme, für die man Ausbildung benötigt und die - in funktionstüchtigem Zustand - bei der Bundeswehr ohnehin Mangelware sind, dauern da deutlich länger.

Auch in anderen Ländern - ich erinnere an die Kampfjets aus Polen.

Zum einen weil auch die Bestände bei der Industrie erst instand gesetzt werden müssen, zum Anderen weil z.B. die Schweiz der Lieferung von Munition aus ihrer Produktion nicht zustimmt.

Die CDU hätte auch nicht schneller geliefert - wenn überhaupt.

Leider geht  für die Opposition Wahlkampftaktik über die notwendige Geschlossenheit gegenüber Putin.

Der freut sich, wenn der "Möchtegernkanzler" Merz lieber Scholz angreift.

 

Hoffentlich

"Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine den Krieg gewinnt", unterstellt Kiesewetter (CDU) Olaf Scholz.

HOFFENTLICH hat Kiesewetter recht.

Sind wir nun Kriegspartei oder nicht?

Es besteht keine Pflicht und es ist kein Vergehen zu wollen, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnt.

Das wäre ja noch schöner.

Es gilt der geopolitisch weitsichtige Satz: "Putin darf den Krieg nicht verlieren."

 

Den Regierungsstil des Herrn…

Den Regierungsstil des Herrn S aus B

gefällt mir trotz allen besser als der des Herrn P aus M .

Waffenfanatiker

Meine Güte, ich kann diesen Überbietungswettbewerb, wer am meisten Waffen in die Ukraine liefern würde, nicht mehr ertragen. Dann stellt der Ukraine doch einen Zug voller alter Marder und Leos an die Grenze. Laut der Waffenliebhaber ist das ja kein Problem, Ausbildung nicht nötig. Legt noch ein paar Kisten Munition dazu und dann können die sich das abholen und wir haben endlich Ruhe. Wo doch so viele andere Länder schon so viele Panzer geliefert haben.

Und stellt noch ein paar Tornados dazu.

Unverschämt

Es ist schon unverschämt von Herrn Kiesewetter, dem Kanzler vorzuwerfen, bewusst mit den Waffenlieferungen auf Zeit zu spielen damit die Ukraine den Krieg nicht gewinnt. Man kann nur von Glück sagen, dass wir nicht von diesem Herrn und seiner Partei regiert werden. Wo waren die Herren Merz, Röttgen (beide von Frau Merkel kalt gestellt) und Kiesewetter als die beiden Verteidigungsministerinnen U.v.d.L und AKK aus der Bundeswehr eine Heilsarmee mit Kindergartenanschluss gemacht haben? Ich habe dazu noch von  keiner Seite Kritik gehört. Aber so sind sie nun mal -  die Christliche der Union: immer mit Fingern auf andere zeigen und selber nix auf die Kette kriegen.

Menschenleben, Existensgrundlagen, Infrastruktur und Kulturgüter

 

Zum Vorwand bzw. der Annahme, dass "der Westen" - egal jetzt ob einzelne Länder oder alle zusammen - seine Waffen irgendwann für sich selbst brauchen werde:

Wenn es tatsächlich so kommen sollte, dann einzig und allein deshalb, weil er die nicht rechtzeitig an die Ukrainer geliefert hat. Denn die sind gerade dabei, für ihn (den „Westen“ - oder richtigerweise: die Verteidiger aller echten Werte, nämlich Freiheit, Demokratie und Menschenrechte weltweit - und damit auch der Existenzgrundlage aller Menschen weltweit - die „Kastanien aus dem Feuer zu holen“. Gezwungenermaßen und unter Inkaufnahme („eigentlich“ vermeidbarer) über- bzw. unmenschlicher „Opfer“ und „auf eigene Kosten“.

Was ist daran innerhalb der „großen Politik“ bloß (offenbar) so furchtbar schwer zu verstehen?

souverän = eigene Meinung vertreten

Unsere Regierung hat eine eigene Meinung zu diesem Krieg und möchte eine weitere Eskalation verhindern. Vielleicht erinnert sie sich auch noch an die Gründe, warum man Waffenlieferungen in Kriegsgebiete bisher offiziell vermeiden wollte.

Wer hingegen das Ziel verfolgt, Russland maximalen Schaden zufügen zu wollen, der muss maximal viele und schwere Waffen an die Ukraine liefern. Den Preis einer immer rücksichtsloseren Kriegsführung zahlt die Ukraine und das Risiko einer Eskalation trifft die Nachbarländer.

Aus Sicht der USA, hier vertreten durch den Autor, ist es natürlich ärgerlich, wenn die Verbündeten eigene Ziele verfolgen.

Verschleppungsstrategie...?

Die Waffenlieferungen durch die Bundesregierung dauern einfach zu lange. Vor allem hat man im Bundeskanzleramt unnötig Zeit verstreichen lassen, bevor man auf Druck der Öffentlichkeit sowie von GRÜNEN und FDP endlich initiativ wurde. Man wird den Eindruck nicht los, dass Vorgänge verschleppt werden.

@18:44 Uhr von vriegel

Sie forderte ein EU Ölembargo „notfalls“ ohne Ungarn. 
 

Das macht Sinn da Ungarn nur für 2% der Einfuhren verantwortlich ist. 
 

Ich denke wir sollten ein generelles Energie Embargo gegen Russland verhängen und jedem Land freistellen, ab wann man komplett aussteigt. 
 

Deutschland sollte da voran gehen und sofort auch auf Gasimporte aus Russland verzichten. Auch auf das Öl könnte man sofort verzichten. Man muss dann eben einige Einschränkungen hinnehmen für eine gewisse Zeit. 
 

Das ist das mindeste, vor allem wenn man bei den Waffenlieferungen so trödelt…

 

Aber klar doch. Dann wird es bei uns kalt und dunkel. Und nicht nur das. Unsere Wirtschaft wird nachhaltig geschädigt. Wissen sie eigentlich wofür man alles Gas braucht? Ich glaube nicht. Auch zur Herstellung von den dauernd geforderten Waffen benötigt man Gas, viel Gas sogar. Mehr als zum heizen.

Aber was bezweckt Scholz

mit dieser zögerlichen Haltung ? Will er es mit Putin nicht verderben im Falle das er mal als Vermittler zwischen Putin und Selenski fungiern kann. Möglich wäre das.

Dieser Druck den Kiew ausübt

Dieser Druck richtet sich vor allem auf Deutschland. Wieso eigentlich ? 
 

Israel wurde zum Beispiel mehrfach aufgefordert von Kiew Schwere Waffen zu liefern. Als die Regierung in Tel-Aviv nicht „folgte“, gab es wüste Beschimpfungen, was zur Einbestellung des ukrainischen Botschafters und einer klaren Ansage Richtung Kiew führte. Seitdem ist Ruhe. So geht es eben auch. 
 

 

Wenn der Krieg länger dauern sollte, dann werden wohl bald westliche Rüstungsfirmen im Auftrag ihrer Regierungen direkt für die Ukraine produzieren müssen.
 

Was passiert, wenn Russland zB ein US-Schiff vollgepackt mit Waffen und Munition für die Ukraine im Mittelmeer versenkt ? 

Im Liveblock (um 09:04) hat…

Im Liveblock (um 09:04) hat Frau Strack-Zimmermann das an sich gut zusammen gefasst.

 

Als die Entscheidungen für die Waffenlieferungen gefallen waren, hätten die Aufträge (z.B. zur Reparatur) schon raus gehen können. Dann gäbe es jetzt keine "Hängepartien".

 

Irgend was "läuft nicht rund".

 

Wünsche allen noch einen schönen Abend.

 

 

 

 

Das Kalkül

Ich habe letztens ein Interwiev eines ausländischen Beobachters (Namen sind nicht meine Stärke) gehört, der sich zu der Haltung von Scholz in diesem Sinne geäußert hat:
"Wenn man bedenkt, an welcher Position die SPD vor der Invasion in die UKR stand, dann hat Scholz schon sehr große Schritte unternommen. Das sähen auch die Verbündeten".

Allerdings frage ich mich, wie das zu der Zeitenwende-Rede vom 27.02.2022 passt?

Alle nachfolgenden ( und zu seltenen) Äußerungen zeugten für mich von Angst - vor der eigenen Courage - oder vor einem Atom-Krieg.

Das vermutete Kalkül: "Womöglich steckt Kalkül dahinter, will sich doch insbesondere die SPD nicht vorwerfen lassen, Ängste in der Bevölkerung nicht ernst zu nehmen" passt für mich deswegen nicht.

MMn. hat Scholz mit seinen Äußerungen (Atomkrieg) vielmehr die Angst geschürt. Und damit Rußland in die Hände gespielt.

Ich denke, Scholz hat im Hinterkopf, dass die Gasverträge uns bis 2030 an RUS binden. Wir müssen zahlen, ob wir Gas abnehmen oder nicht.

@Vriegel, 18.44 Uhr - Was Sie alles so für mich beschließen

"Ich denke wir sollten ein generelles Energie Embargo gegen Russland verhängen und jedem Land freistellen, ab wann man komplett aussteigt. 

 

Deutschland sollte da voran gehen und sofort auch auf Gasimporte aus Russland verzichten. Auch auf das Öl könnte man sofort verzichten. Man muss dann eben einige Einschränkungen hinnehmen für eine gewisse Zeit." 

.

Toll, dass Sie finden, dass ich dann eben mal ein paar Einschränkungen haben muss. Beschließen Sie sowas fürxsich selbst. Verzichten Sie auf Zentralheizung und Autofahrten. Spenden Sie einen festen Anteil Ihres Einkommens für einen guten Zweck. So simulieren Sie für sich das Verzichten und entspannen den Energiemarkt.

Aber beschließen Sie das nicht für andere.

Man kann sich nämlich durchaus fragen, wohin das alles führen soll und ob es die Opfer lohnt. Ich warte bis jetzt vergebens auf plausible Antworten.

18:45 Uhr von Wolfes74   /…

18:45 Uhr von Wolfes74

 

//Geht nicht, da die USA und Frankreich als unmittelbare Kriegsteilnehmer/-parteien nicht als neutral gelten.// 

 

Auch wenn Sie es gerne hätten, weder die USA noch Frankreich oder auch D. sind in irgend einer Form "Kriegspartei".

 

Versuchen Sie mal das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen, die Genfer Konvention usw. und die Zusammenhänge zu recherchieren. Und hören Sie besser weniger auf die Kreml Propaganda.

 

 

@ 17:34 Uhr von Emil67

Adresse des Original-Beitrages:
https://meta.tagesschau.de/id/167019/selenskyj-fordert-maximal-wirksame…

 

17:18 Uhr von krittkritt:
Die Ukraine sollte auch überlegen, ob sie das Getreide jetzt wikrlich exportieren muss. Vielleicht wäre es sogar besser, es für die eigene Bevölkerung zur Verfügung zu haben.

17:34 Uhr von Emil67:
Keine Angst, Putin holt das schon.

 

1930 verhungerten in der Ukraine bis zu 3,5 Millionen Menschen, weil Russland deren Getreide aus der Ukraine abtransportieren ließ.

Der Hintergrund:
"Josef Stalin verfolgte das politische Ziel, den ukrainischen Freiheitswillen zu unterdrücken und die sowjetische Herrschaft in der Ukraine zu festigen. [...] Im Sinne einer Russifizierung sollte die ukrainische Kultur ausgemerzt werden, so dass nur noch eine sowjetische Kultur übrig bliebe."
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor)

 

Wie verblendet muss man sein, um hier einem zweiten Holodomor das Wort zu reden?

Sie haben m.E. keinen Funken Anstand.

Was noch zu klären wäre

Was bedeutet "kein Diktatfrieden"?

 

Wenn Scholz und Macron die Ukraine zu Gebietszugeständnissen drängen?

18:48 Uhr von BILD.DirEinDuH…

"Zum einen weil auch die Bestände bei der Industrie erst instand gesetzt werden müssen, zum Anderen weil z.B. die Schweiz der Lieferung von Munition aus ihrer Produktion nicht zustimmt."

...

 

Da stellt sich mir die Frage (auch ohne den russischen Krieg gegen die Ukraine):

 

Wozu haben wir die Dinger überhaupt?

 

Wenn wir sie wenigstens nicht weggeben würden, weil wir Angst hätten, dass die Russen über die stillgelegte Nordstream 2 direkt in Deutschland einmarschieren .... aber selbst da hätte man die Dinger mit der vorhandenen Munition höchstens 3 Minuten benutzen können.

 

Teure Staubfänger?

Einer anderen Tagesschau Meldung ist zu entnehmen,

dass der Streit zwischen USA und China zu eskalieren beginnt. Biden sucht dazu schon einen Verbündeten; Japan. Dieser sich anbahnende Konflikt wäre für die USA  wesentlich wichtiger ! Dadurch würde der Ukrainekrieg aus dem Interesse der USA (Nato) rücken und sich vermutlich ein ähnliches Szenario abspielen wie in Afghanistan letztes Jahr. Vielleicht spekuliert Putin in diese Richtung (oder ist sogar in Chinas Pläne eingeweiht). 

Wie sagten die Grünen früher?

"Frieden schaffen ohne Waffen" und "Schwerter zu Pfugscharen".

Was ist davon übrig geblieben? Nichts, leider.

Ich wäre dafür Frieden ohne Waffen zu schaffen und Schwerter zu Pfugscharen um zu widmen. Und damit stehe ich nicht alleine.

Was ist mit der erforderlichen Munition?

Solange die Schweiz den Munitionsverkauf für die zu liefernden Waffen nicht erlaubt ist die Herausgabe schweren Gerätes doch Augenwischerei; wie sieht es denn damit aus? Woher sonst noch kommen die benötigten Unmengen an Munition?

Der Artikel liest sich wie…

Der Artikel liest sich wie ein Kommentar. Ungewöhnlich für die ts...

 

Also wieder jemand, der nichts besseres zu tun hat, als in Talkshows zu sitzen und ein paar markige Sprüche zu klopfen. Kennt man doch woher...

 

"Seltsam" nennt der CDU-Politiker Kiesewetter diese Zurückhaltung - und hat einen Verdacht: "Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt. Gewinnt in dem Sinne, dass die russischen Truppen aus dem Land getrieben werden."

 

So ein Blödsinn. Als ob deutsches Gerät aus dem Museum über Sieg oder Niederlage entscheiden würde. Und es wird einen Grund haben, dass westliches Militärgerät nicht so ohne weiteres und auf eigene Faust von Deutschland in die Ukraine (und damit indirekt nach Russland und China) geliefert wird. Und es wird abgesprochen sein.

Scholz sollte sich überlegen, wie er auf diesen Vorwurf reagiert. Hier wäre eine ziemlich harte Reaktion angebracht.

 

Hinterbänklern nicht so viel Raum geben.

18:48 Uhr von nostradamus…

18:48 Uhr von nostradamus 2015

 

//"Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine den Krieg gewinnt", unterstellt Kiesewetter (CDU) Olaf Scholz.

HOFFENTLICH hat Kiesewetter recht.//

 

Warum? Hätten Sie so gerne den Herrn P. aus M. im Bundestag?

 

//Sind wir nun Kriegspartei oder nicht?//

 

Nein, sind "wir" nicht. Siehe Völkerrecht usw.!

 

//Es besteht keine Pflicht und es ist kein Vergehen zu wollen, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnt.//

 

Nicht? Dann sehen Sie das diametral anders wie ich!

 

//Das wäre ja noch schöner.//

 

Was haben Sie gegen die Ukraine?

 

//Es gilt der geopolitisch weitsichtige Satz: "Putin darf den Krieg nicht verlieren."//

 

Nein!

 

Es gilt der geopolitische Satz, Herr P. aus M.- darf den Krieg nicht gewinnen, denn dann geht der Landraub, das Morden usw. weiter!

 

Nochmal schönen Abend an alle, jetzt aber wirklich.

 

 

@18:53 Uhr von Nettie

Wenn es tatsächlich so kommen sollte, dann einzig und allein deshalb, weil er die nicht rechtzeitig an die Ukrainer geliefert hat. Denn die sind gerade dabei, für ihn (den „Westen“ - oder richtigerweise: die Verteidiger aller echten Werte, nämlich Freiheit, Demokratie und Menschenrechte weltweit - und damit auch der Existenzgrundlage aller Menschen weltweit - die „Kastanien aus dem Feuer zu holen“. Gezwungenermaßen und unter Inkaufnahme („eigentlich“ vermeidbarer) über- bzw. unmenschlicher „Opfer“ und „auf eigene Kosten“.

Was ist daran innerhalb der „großen Politik“ bloß (offenbar) so furchtbar schwer zu verstehen?

Sie selbst rechnen sich zu den "Verteidigern aller echten Werte, nämlich Freiheit, Demokratie und Menschenrechte weltweit - und damit auch der Existenzgrundlage aller Menschen weltweit"?

Geht's auch eine Nummer kleiner?

18:58 Uhr von Möbius

"Was passiert, wenn Russland zB ein US-Schiff vollgepackt mit Waffen und Munition für die Ukraine im Mittelmeer versenkt ? "

...

 

So ein Schiff fährt nicht unbegleitet.

 

Die Frage ist, ob Russland direkte Konfrontation mit der USA riskieren würde.

 

(Nebenbei: Ich bin der Meinung, dass Europa nicht immer alles die USA erledigen lassen sollte. Und dann meckert man wegen deren Vorherrschaft.)

 

@19:03 Uhr von M. Höffling

"Ich denke wir sollten ein generelles Energie Embargo gegen Russland verhängen und jedem Land freistellen, ab wann man komplett aussteigt. 

 

Deutschland sollte da voran gehen und sofort auch auf Gasimporte aus Russland verzichten. Auch auf das Öl könnte man sofort verzichten. Man muss dann eben einige Einschränkungen hinnehmen für eine gewisse Zeit." 

.

Toll, dass Sie finden, dass ich dann eben mal ein paar Einschränkungen haben muss. Beschließen Sie sowas fürxsich selbst. Verzichten Sie auf Zentralheizung und Autofahrten. Spenden Sie einen festen Anteil Ihres Einkommens für einen guten Zweck. So simulieren Sie für sich das Verzichten und entspannen den Energiemarkt.

Aber beschließen Sie das nicht für andere.

Man kann sich nämlich durchaus fragen, wohin das alles führen soll und ob es die Opfer lohnt. Ich warte bis jetzt vergebens auf plausible Antworten.

Einer der besten Beiräge seit langem.

18:42 Uhr von ich1961

Die Hilfsbereitschaft in D. hat ihren Zenit überschritten.

19:03 Uhr von M. Höffling

"Man kann sich nämlich durchaus fragen, wohin das alles führen soll und ob es die Opfer lohnt."

...

Alles ist besser, als Russland den Krieg gewinnen zu lassen.

Was wir jetzt haben (steigende Preise, mehr Hunger in Entwicklungsländern usw )  ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was wir in dem Fall bekommen würden.

@18:42 Uhr von Emil67

Alles was unsere Politiker können, können die aus Russland auch, auf einem anderen Weg.

Der "Westen" liefert Waffen.

Der holt sich den Weizen, verkauft den teuer und wir unterstützen die Hungernden....

Im NTV war vor ein par Tagen zu hören das Russland mehr einnimmt als vor dem Krieg, weil die Energiepreise gestiegen sind.

Verkauft Russland als nächstes den Weizen der Ukraine......?

Ist wie Tennis unter Politiker, und die Bevölkerungen sind Schläger und Ball, die bekommen die Schläge ab.

 

Wissen Sie, was Russland nicht kann, aber unsere Gesellschaft schon? Aus der Geschichte lernen. Die Fehler anderer nicht wiederholen. Mit den Nachbarn in respektvollem Mit- oder wenigstens Nebeneinander leben. Das, was Sie da alles ansprechen? Nebensächlich. Oder, um mit Nathan zu sprechen: "Und warum zuerst von dieser Kleinigkeit? Ich sehe dort ein Aug' in Tränen, das zu trocknen, mir weit angelegner ist." Es geht nicht darum, den Weizen am teuersten zu verkaufen, sondern den Ukrainern beizustehen.

@18:54 Uhr von Nachfragerin

Unsere Regierung hat eine eigene Meinung zu diesem Krieg und möchte eine weitere Eskalation verhindern. Vielleicht erinnert sie sich auch noch an die Gründe, warum man Waffenlieferungen in Kriegsgebiete bisher offiziell vermeiden wollte.

 

Ich glaube, Sie unterstellen der Bundesregierung Meinungen, die sie gar nicht vertritt.

 

Wer hingegen das Ziel verfolgt, Russland maximalen Schaden zufügen zu wollen, der muss maximal viele und schwere Waffen an die Ukraine liefern. Den Preis einer immer rücksichtsloseren Kriegsführung zahlt die Ukraine und das Risiko einer Eskalation trifft die Nachbarländer.

 

Es geht nicht darum, Russland maximalen Schaden zuzufügen, sondern die russische Armee aus der Ukraine zu vertreiben. Ist sie weg, dann ist alles gut.

 

Aus Sicht der USA, hier vertreten durch den Autor, ist es natürlich ärgerlich, wenn die Verbündeten eigene Ziele verfolgen.

 

Kai Küstner vertritt die Sicht der USA? Sagenhaft, was ich hier lerne.

 

Mit Verlaub

Wenn Herr Kiesewetter dem Kanzler zuhören würde, dann wäre es für ihn sicher leichter. Kanzler Scholz hat mehrfach betont sich in allen Bereichen mit unseren Verbündeten abzustimmen. Also kann und wird es kein Deutsches Kriegsziel geben - sondern eines der NATO.

@18:44 Uhr von ich1961

17:50 Uhr von Phonomatic

(Vorgängerthread

"Vielleicht würde ja auch dazu beitragen, wenn die Bilder der toten russischen Soldaten in den Leichensäcken in Russland bekannt würden? Dann würde so mancher vielleicht seinen Angehörigen erkennen und umdenken.

Wege soll es ja geben, die Nachrichten zu schicken"

Dann gingen endlich wieder die russischen Angehörigen der gefallenen Soldaten auf die Straßen um gegen diesen russischen Krieg zu demonstrieren, was zu erheblichen Sympathie-Abstrichen von Putin führen würde!

Wenn Putin gegen die Angehörigen vorgehen würde, wäre seine Popularität im russischen Volk dann noch schneller dahin!

 

 

 

Scholz' Tierleben

Ein Marder wurde noch nicht beobachtet. Immerhin: eine Geparden-Sichtung wird zukünftig als wahrscheinlich angesehen. Aber ob der Leopard kommt, weiß der Geier. 

@19:05 Uhr von Phonomatic

Was bedeutet "kein Diktatfrieden"?

 

Wenn Scholz und Macron die Ukraine zu Gebietszugeständnissen drängen?

 

nein. Das verrückte ist, dass die Kriterien dafür, ab wann ein Verhandlungsfrieden akzeptabel ist, nicht in Kiew und nicht von der ukrainischen Bevölkerung alleine definiert werden. 
 

London, Washington und Brüssel glauben hier mitreden zu können oder zu müssen. 
 

Der konkrete Hintergrund ist das die Sanktionen zwar den Anlass hatten der Krim Annektion, der russischen Unterstützung für die Separatisten, dem MH17 Abschuss durch die Separatisten und schließlich der russischen Invasion. 
 

Aber: würde die Ukraine diese Streitpunkte mit Russland ausräumen, könnten die Sanktionen trotzdem nicht aufgehoben werden. 
 

Hierfür wäre ein „Regimewechsel“ in Russland erforderlich. Ansonsten bleiben die Sanktionen solange bis sie entweder die russische Wirtschaft ruiniert haben oder durch russische Gegenmaßnahmen unwirksam geworden sind. 

@19:04 Uhr von Phonomatic

 

 

Wie verblendet muss man sein, um hier einem zweiten Holodomor das Wort zu reden?

Sie haben m.E. keinen Funken Anstand.

Ist Anstand Mitleid heucheln und die Realität verdrängen?

Ich bin auch nicht dafür das Russland / Putin sich das unter den Nagel reißt, aber er wird.

Alles was der "Westen" gegen Russland schickt, bewirkt eine Antwort.

Wenn ich jemanden etwas antue (egal wem), dann muss ich damit rechnen das da was zurück kommt.

Krieg / Schach ...... Wenn Weiß einen Zug macht macht als nächster Schwarz einen......

Ist so, bei Schach, Krieg und im Leben.

Heuchelei, bringt keinem was.

@18:48 Uhr von nostradamus 2015

"Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine den Krieg gewinnt", unterstellt Kiesewetter (CDU) Olaf Scholz.

HOFFENTLICH hat Kiesewetter recht.

Sind wir nun Kriegspartei oder nicht?

Es besteht keine Pflicht und es ist kein Vergehen zu wollen, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnt.

Das wäre ja noch schöner.

Es gilt der geopolitisch weitsichtige Satz: "Putin darf den Krieg nicht verlieren."

 

Dunkel sind Eurer Worte Sinn, Nostradamus.

Putin darf den Krieg nicht gewinnen, damit die Ukrainer ihr Land und ihre Freiheit nicht an den machthungrigen Möchtegerngroßfürsten im Kreml verliert. Es mag kein Vergehen sein, den Ukrainern die Niederlage zu wünschen, aber moralisch, ethisch und völkerrechtlich gesehen ist das ein verflucht mieser Wunsch.

Den Begriff "geopolitisch" schlage ich zum Unwort des Jahres vor. 

Die Ukraine hätte als…

Die Ukraine hätte als neutrale Insel aufblühen können. Aber die Ukrainer wollten das nicht. Stattdessen ist jetzt Krieg und die Ukraine wird zerstört sein wie einst Deutschland. Wenn deutsche Politiker meinen, sie müßten ein "Kriegsziel"  !! definieren, dann muß dieses Kriegsziel heißen: keine deutschen Waffenlieferungen und Frieden sofort.

 

@19:08 Uhr von SydB

"Frieden schaffen ohne Waffen" und "Schwerter zu Pfugscharen".

Was ist davon übrig geblieben? Nichts, leider.

Ich wäre dafür Frieden ohne Waffen zu schaffen und Schwerter zu Pfugscharen um zu widmen. Und damit stehe ich nicht alleine.

Würden Sie das bitte Herrn P. aus M. mitteilen? 

Wenn ich recht informiert bin hat dieser Mensch das "Ziel der Grünen" zerbombt 

Ich erkenne nicht,

das sich die Ukraine ernsthaft um einen Waffenstillstand bemüht - statt dessen wird davon phantasiert, diesen Krieg zu gewinnen. Ebenfalls sehe ich nicht, dass die NATO und die EU eine Phantasie dauerhaft finanzieren werden. Ich vermute daß es zeitnah einen Waffenstillstand geben wird - ob es der Ukraine passt oder nicht. Das nennt sich Realpolitik und ist nicht die Stärke von Selensky.

@19:05 Uhr von Phonomatic Wer diktiert...

Was bedeutet "kein Diktatfrieden"?

 

Wenn Scholz und Macron die Ukraine zu Gebietszugeständnissen drängen?

Das haben Sie doch gerade mit dieser Frage selbst beantwortet.

Es geht wohl darum, wer den Frieden diktiert und dass  RUSS es wohl auf keinen Fall sein soll.

Bleibt nur:
Die Ukraine selbst,
     die RUSS diktiert, sich zu verziehen. Wünschenswert aber auch wahrscheinlich?
D/F/USA,
    die der UKR diktieren, unter welchen Bedingungen sie die UKR noch weiter unterstützen.

 

@18:42Uhr von Emil67 - Russland nimmt mehr ein als vor dem Krieg

 Russland mehr einnimmt als vor dem Krieg, weil die Energiepreise gestiegen sind.

Von wem ?

Litauen, Polen , EU etc ....nehmen nix mehr ab

Die Ostsibirien Pipline ist an der Kapazitätsgrenze und kann zur Zeit nur nur Penuts ausgleichen. Geht ein Steuerbauteil kaputt , so greift das weltweite Technologie Embargo

Wenn anonymus darauf zugreift, schon viel früher :-)

 

@19:10 Uhr von ich1961

18:48 Uhr von nostradamus 2015

 

//"Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine den Krieg gewinnt", unterstellt Kiesewetter (CDU) Olaf Scholz.

HOFFENTLICH hat Kiesewetter recht.//

 

Warum? Hätten Sie so gerne den Herrn P. aus M. im Bundestag?

 

//Sind wir nun Kriegspartei oder nicht?//

 

Nein, sind "wir" nicht. Siehe Völkerrecht usw.!

 

//Es besteht keine Pflicht und es ist kein Vergehen zu wollen, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnt.//

 

Nicht? Dann sehen Sie das diametral anders wie ich!

 

//Das wäre ja noch schöner.//

 

Was haben Sie gegen die Ukraine?

 

//Es gilt der geopolitisch weitsichtige Satz: "Putin darf den Krieg nicht verlieren."//

 

Nein!

 

Es gilt der geopolitische Satz, Herr P. aus M.- darf den Krieg nicht gewinnen, denn dann geht der Landraub, das Morden usw. weiter!

 

Nochmal schönen Abend an alle, jetzt aber wirklich.

 

Bitte einfach genau lesen: Ich habe geschrieben, dass Putin den Krieg nicht verlieren darf.

Dass er ihn gewinnen soll, habe ich nicht befürwortet.

 

 

Am 23. Mai 2022 - 18:58 Uhr von Möbius

„Was passiert, wenn Russland zB ein US-Schiff vollgepackt mit Waffen und Munition für die Ukraine im Mittelmeer versenkt ?“

 

Sie haben Recht,

 

Russland könnte z.B. versuchen einen US Flugzeugträger zu versenken.

 

Bei Ihnen bin ich mir nicht ganz sicher.

 

Sie, als Banker bzw. ehemaliger Banker wissen doch, wer den Krieg gewinnt.

 

„Natürlich gibt es Klassenkampf“, sagte Mr. Buffett, „aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

 

Es wurde längst festgestellt…

Es wurde längst festgestellt,  dass waffenlieferungen kein Kriegseitritt darstellen.

.

Unser Problem ist nur, dass wir absolut nicht haben, was wir verschenken können. Die Bundeswehr ist komplett platt. 

.

Wo ist denn die einst größte Panzerarmee Europas geblieben? 

@19:10 Uhr von ich1961

18:48 Uhr von nostradamus 2015

 

//"Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine den Krieg gewinnt", unterstellt Kiesewetter (CDU) Olaf Scholz.

HOFFENTLICH hat Kiesewetter recht.//

 

Warum? Hätten Sie so gerne den Herrn P. aus M. im Bundestag?

 

//Sind wir nun Kriegspartei oder nicht?//

 

Nein, sind "wir" nicht. Siehe Völkerrecht usw.!

 

//Es besteht keine Pflicht und es ist kein Vergehen zu wollen, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnt.//

 

Nicht? Dann sehen Sie das diametral anders wie ich!

 

//Das wäre ja noch schöner.//

 

Was haben Sie gegen die Ukraine?

 

//Es gilt der geopolitisch weitsichtige Satz: "Putin darf den Krieg nicht verlieren."//

 

Nein!

 

Es gilt der geopolitische Satz, Herr P. aus M.- darf den Krieg nicht gewinnen, denn dann geht der Landraub, das Morden usw. weiter!

 

Nochmal schönen Abend an alle, jetzt aber wirklich.

Haben die Kleineren Staaten die dann in Frage kämen auch einen Donbass ?

 

 

re @18:54 Nachfragerin: Textbausteine

>>Unsere Regierung hat eine eigene Meinung zu diesem Krieg und möchte eine weitere Eskalation verhindern.<<

Hatten Sie nicht jüngst vertreten, unsere Regierung wäre nur Befehlsempfänger der us-amerikanischen Geopolitik?

 

>>Wer hingegen das Ziel verfolgt, Russland maximalen Schaden zufügen zu wollen, der muss maximal viele und schwere Waffen an die Ukraine liefern.<<

 

Puh, diesen Textbaustein können Sie nun aber wirklich mal entsorgen.

 

>>Aus Sicht der USA, hier vertreten durch den Autor, ist es natürlich ärgerlich, wenn die Verbündeten eigene Ziele verfolgen.<<

 

Ärgerlich? Aber doch Ihrer Meinung nach möglich. Wie gehen Sie denn mit dem jetzt deutlich werdenden immanenten Widerspruch um?

 

@19:08 Uhr von SydB

"Frieden schaffen ohne Waffen" und "Schwerter zu Pfugscharen".

"Was ist davon übrig geblieben? Nichts, leider.

Ich wäre dafür Frieden ohne Waffen zu schaffen und Schwerter zu Pfugscharen um zu widmen. Und damit stehe ich nicht alleine."

Träumen Sie weiter, in der Realität sieht die Welt leider anders aus! Wenn Sie Waffen ablegen, ablehnen, nimmt sie der Nächste auf, um  gegen Sie zu kämpfen,um Sie zu unterdrücken!

 

@19:13 Uhr von SydB

Die Hilfsbereitschaft in D. hat ihren Zenit überschritten.

Na, Sie müssen es wissen... Ich befürchte, Ihr Zenit der Hilfsbereitschaft war von Vornherein nicht besonders hoch? Und dann wird einem hier vorgeworfen, die Syrer "vergessen" zu haben, die Yemeniten "vergessen" zu haben, die Iraker "vergessen" zu haben. 

Die CDU

immer wieder schön. Wollen die sich profilieren? Auf wessen Kosten eigentlich. Auf Kosten der Ukrainer/innen nehme ich an. Das macht mich wütend.

Kann sein das schwere Waffen den ein oder anderen Tag hätten eher geliefert werden können, wenn man dies sofort gewollt hätte. Aber das wollte Deutschland, zu Recht, erstmal nicht.

Nun sind die Würfel dafür gefallen und Rheinmetall kann ich 3 Wochen liefern. So lange müssen die Panzer der Verbündeten helfen, oder kommen von dort keine westlichen Panzer?

Der angebotene Ringtausch für die NATO Partner im Osten bedeutet doch das Polen dann westliche Panzer hat. Das sind aber auch die, die europäische Werte mit Füßen treten.

Für mich macht Herr Scholz nicht alles, aber vieles richtig.

Und ich bin froh, dass Herr Merz kein Kanzler ist. Obwohl ich gern sehen würde wie er persönlich Panzer in die Ukraine trägt. 

Kanzler mit Vernunft, kein Kriegstreiber, TOP!

Ich verstehe die kriegstreiberische Polemik der CDU etc einfach nicht. Scholz benennt doch klar das Ziel und unterscheidet sich im Ergebnis nicht von Baerbock. Im Ringtausch wird schweres Gerät geliefert, Ukrainer an den Haubitzen und Geparden ausgebildet, um den Nutzen dieser Waffen überhaupt ausschöpfen können.

Es wurden reichlich Waffen geliefert und die ständigen auf recht unfreundliche Weise gestellten Maximalforderungen der Ukraine dürfen nicht das Handlungsdiktat für DE und EU sein.

Wenn mit den NATO-Partnern vereinbart ist, keine westlichen Panzer zu liefern, dann hält man sich zu Recht daran.

Sehnt man sich nach markigen Sprüchen?

Die anderen Länder freuen sich, dass die Deutschen sich wieder selbst schlecht reden und schlagen gern in die Kerbe. DE hat beim Ölembargo eine Führungsrolle, andere bremsen, DE hat die Energie-Abhängigkeit erheblich reduziert, kann aber nicht zaubern.

Wir haben keinen wirklichen Einblick und sollten einem vernunftgeleiteten Kanzler vertrauen.

@Tada - Frau Baerbock vs. Russland

@18:40 Uhr von Tada:

"Muss Scholz das auch so sagen? Er wird doch keine andere Linie vertreten, als die Außenministerin."

Das tut er aber. Frau Baerbock und die Grünen vertreten in Russlandfragen schon seit vielen Jahren die Meinung der USA. Herr Scholz und die SPD vertreten eine eigene Meinung, die im polarisierten Umfeld aber als Unentschlossenheit wahrgenommen wird.

"Etwas merkwürdig das ganze."

Merkwürdig ist nur, dass keine andere Meinung akzeptiert wird.

18:42 Uhr von Emil67

 

"Im NTV war vor ein par Tagen zu hören das Russland mehr einnimmt als vor dem Krieg, weil die Energiepreise gestiegen sind"

...

Ich habe das Interview gelesen und das ist nicht der einzige Grund.

Gehandelt wird in Dollar, die Einnahmen rechnet Russland in Rubel und da der Rubel-Kurs gefallen ist gibt es pro Dollar mehr Rubel.

Das sind für Russland höhere Einnahmen in Rubel.

 

Was man für den Rubel dann kaufen kann, bei bis zu 22% Inflation,  ist eine andere Geschichte.

Wir merken schon was bei uns los ist bei 7,4% Inflation.

 

Andere Frage ist, auf wie viel seiner Einnahmen Russland Zugriff hat.

@19:24 Uhr von Udo

Die Ukraine hätte als neutrale Insel aufblühen können. Aber die Ukrainer wollten das nicht. Stattdessen ist jetzt Krieg und die Ukraine wird zerstört sein wie einst Deutschland. Wenn deutsche Politiker meinen, sie müßten ein "Kriegsziel"  !! definieren, dann muß dieses Kriegsziel heißen: keine deutschen Waffenlieferungen und Frieden sofort.

 

Sie möchten also Herrn P. aus M. die Ukraine überlassen. Den Menschen dort unter das russische Joch stellen. Kann man aus einem demokratischen Land gut meinen. 

@19:08 Uhr von SydB

"Frieden schaffen ohne Waffen" und "Schwerter zu Pfugscharen".

Was ist davon übrig geblieben? Nichts, leider.

Ich wäre dafür Frieden ohne Waffen zu schaffen und Schwerter zu Pfugscharen um zu widmen. Und damit stehe ich nicht alleine.

Schicken Sie ihre Forderung "Schwerter zu Pfugscharen" an Präsident Putin. Sobald seine Truppen abgezogen sind, ist Frieden in der Ukraine.

 

@18:58 Uhr von Möbius - Äpfel und Birnen

Dieser Druck richtet sich vor allem auf Deutschland. Wieso eigentlich ?

Israel wurde zum Beispiel mehrfach aufgefordert von Kiew Schwere Waffen zu liefern. Als die Regierung in Tel-Aviv nicht „folgte“, gab es wüste Beschimpfungen, was zur Einbestellung des ukrainischen Botschafters und einer klaren Ansage Richtung Kiew führte. Seitdem ist Ruhe. So geht es eben auch.

Was passiert, wenn Russland zB ein US-Schiff vollgepackt mit Waffen und Munition für die Ukraine im Mittelmeer versenkt ? 

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1. Teil:  die USA sind NATO-Mitglied.

2. Israel hat 2 Gründe, keine Waffen zu liefern. Also eine völlig andere Situation als in Deutschland. Das mit den "wüsten Beschimpfungen aus Kiew" können Sie nachweisen??

 

@18:58 Uhr von Möbius

Dieser Druck richtet sich vor allem auf Deutschland. Wieso eigentlich ? 
 

Israel wurde zum Beispiel mehrfach aufgefordert von Kiew Schwere Waffen zu liefern. Als die Regierung in Tel-Aviv nicht „folgte“, gab es wüste Beschimpfungen, was zur Einbestellung des ukrainischen Botschafters und einer klaren Ansage Richtung Kiew führte. Seitdem ist Ruhe. So geht es eben auch. 
 

 

Wenn der Krieg länger dauern sollte, dann werden wohl bald westliche Rüstungsfirmen im Auftrag ihrer Regierungen direkt für die Ukraine produzieren müssen.
 

Was passiert, wenn Russland zB ein US-Schiff vollgepackt mit Waffen und Munition für die Ukraine im Mittelmeer versenkt ? 

 

Was soll passieren? Das Schiff sinkt. Was sonst.

19:25 Uhr von Krid01

 

"Ich erkenne nicht,

das sich die Ukraine ernsthaft um einen Waffenstillstand bemüht"

...

Tut sie. Sobald russische Soldaten in ihrem eigenen Land innerhalb der international anerkannten Grenzen verschwinden wird es Waffenstillstand geben.

Da nehme ich Gift drauf.

@19:26 Uhr von Karl Klammer

 Russland mehr einnimmt als vor dem Krieg, weil die Energiepreise gestiegen sind.

Von wem ?

Litauen, Polen , EU etc ....nehmen nix mehr ab

Die Ostsibirien Pipline ist an der Kapazitätsgrenze und kann zur Zeit nur nur Penuts ausgleichen. Geht ein Steuerbauteil kaputt , so greift das weltweite Technologie Embargo

Wenn anonymus darauf zugreift, schon viel früher :-)

 

"Von wem ?"

Indien, Afrika, Asien.....

Alleine Indien hat im ersten Quartal mehr Öl abgenommen als im gesamten letzten Jahr.....

Ich finde das auch nicht toll.

Aber die Realität zu leugnen bringt keinem was.

Sich die Sache schönreden, hilft auch keinem.

 

@18:58 Uhr von Möbius

Was passiert, wenn Russland zB ein US-Schiff vollgepackt mit Waffen und Munition für die Ukraine im Mittelmeer versenkt ? 

Aller Wahrscheinlichkeit nach das gleiche, wie wenn Russland ein US-Schiff ohne Waffen und Munition für die Ukraine versenken würde.

@19:08 Uhr von SydB - Fehlt noch das Amen

 
Ich wäre dafür Frieden ohne Waffen zu schaffen und Schwerter zu Pfugscharen um zu widmen. Und damit stehe ich nicht alleine.

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In der Ukraine würden Sie damit nicht lange stehen sondern eher liegen.

 

@18:53 Uhr von ihrefeld

Es ist schon unverschämt von Herrn Kiesewetter, dem Kanzler vorzuwerfen, bewusst mit den Waffenlieferungen auf Zeit zu spielen damit die Ukraine den Krieg nicht gewinnt. Man kann nur von Glück sagen, dass wir nicht von diesem Herrn und seiner Partei regiert werden. Wo waren die Herren Merz, Röttgen (beide von Frau Merkel kalt gestellt) und Kiesewetter als die beiden Verteidigungsministerinnen U.v.d.L und AKK aus der Bundeswehr eine Heilsarmee mit Kindergartenanschluss gemacht haben? Ich habe dazu noch von  keiner Seite Kritik gehört. Aber so sind sie nun mal -  die Christliche der Union: immer mit Fingern auf andere zeigen und selber nix auf die Kette kriegen.

Worin besteht das Problem, dass in unserer Armee soziale Aspekte wie eine KITA-Betreuung berücksichtigt werden? Die Bundeswehr ist ein "Produkt" des Kalten Krieges. Der war mit der deutschen Einigung 1990 und der Nato-Russland- Akte 1997 eigentlich beendet, sodass die Bundeswehr reduziert und umstrukturiert werden konnte/musste.

@19:11 Uhr von Tada

"Was passiert, wenn Russland zB ein US-Schiff vollgepackt mit Waffen und Munition für die Ukraine im Mittelmeer versenkt ? "

...

 

So ein Schiff fährt nicht unbegleitet.

 

Die Frage ist, ob Russland direkte Konfrontation mit der USA riskieren würde.

 

warum denn nicht ? 
 

Müsste man die Frage nicht umgekehrt stellen ? 
 

 

Der Kriegseintritt der USA in den 1. Weltkrieg begann als Folge der deutschen Angriffe gegen Schiffe, auf denen sich US Bürger aufhielten. Der Kriegseintritt der USA in den 2. Weltkrieg hat viel zu tun mit dem „Lend and Lease Act“ der Versorgung Großbritanniens mit Rüstungsgütern auf dem Seeweg. Obwohl der Anlass dann doch ein anderer war. 
 

Übrigens: Russland hat eine sehr große U-Boot Flotte ... 

Der Georgier Stalin und der Ukrainer Chruschtschow

@19:04 Uhr von Phonomatic

lösten mit ihrer verfehlten Agrarpolitik 1930 eine große Hungersnot aus, der Millionen Ukrainer und (!) Russen zum Opfer fielen. Einfach mal Wissenschaftler zur Kenntnis nehmen, statt Wikipedia. Hier: Wissenssendung im Bayerischen Rundfunk.

>>17:18 Uhr von krittkritt:
Die Ukraine sollte auch überlegen, ob sie das Getreide jetzt wikrlich exportieren muss. Vielleicht wäre es sogar besser, es für die eigene Bevölkerung zur Verfügung zu haben.

>17:34 Uhr von Emil67:
Keine Angst, Putin holt das schon.

 

>1930 verhungerten in der Ukraine bis zu 3,5 Millionen Menschen, weil Russland deren Getreide aus der Ukraine abtransportieren ließ. ...<<

 

@Krid01, 19.25 Uhr - Selensky und Churchill

"Das nennt sich Realpolitik und ist nicht die Stärke von Selensky."

.

Vertun Sie sich mal nicht. Selensky sehe ich absolut auf einem Level mit Churchill, in jeder Hinsicht. Was öffentlichkeitswirksame Kommunikation angeht, ist Selrnsky sogar noch einen Schlag genialer.

.

Das beinhaltet -wie bei Churchill- psychologisch wirksames Auftreten ebenso wie kotzbrockenhaftes Verhalten, das Verfolgen unmöglich erscheinender Ziele ebenso wie das Erkennen der eigenen Grenzen und Möglichkeiten. Ich sage mal: Luftschlacht um England auf der einen Seite, Jalta auf der anderen.

Selensky ist aus gutem Grund noch nicht beim Nachgeben und Verhandeln. Aber wenn er muss, wird er das auch können.

Unabhängig von Selenskys Willen und Plänen müssen aber wir hier auch für uns definieren, was wir wollen und wie weit wir dafür gehen müssen, wollen, oder wo für uns Schluss ist. Unabhängig von dem, was Selensky und Co in churchillscher Genialität uns "nahezulegen" versucht.

 

@19:23 Uhr von Anita L.

"Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine den Krieg gewinnt", unterstellt Kiesewetter (CDU) Olaf Scholz.

HOFFENTLICH hat Kiesewetter recht.

Sind wir nun Kriegspartei oder nicht?

Es besteht keine Pflicht und es ist kein Vergehen zu wollen, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnt.

Das wäre ja noch schöner.

Es gilt der geopolitisch weitsichtige Satz: "Putin darf den Krieg nicht verlieren."

 

Dunkel sind Eurer Worte Sinn, Nostradamus.

Putin darf den Krieg nicht gewinnen, damit die Ukrainer ihr Land und ihre Freiheit nicht an den machthungrigen Möchtegerngroßfürsten im Kreml verliert. Es mag kein Vergehen sein, den Ukrainern die Niederlage zu wünschen, aber moralisch, ethisch und völkerrechtlich gesehen ist das ein verflucht mieser Wunsch.

Den Begriff "geopolitisch" schlage ich zum Unwort des Jahres vor. 

Wo steht, dass ich den Ukrainern eine Niederlage wünsche?

Tja, das ist das ganze Elend in dieser Diskussion, dass viele nur "schwarz" oder "weiß" kennen, nichts dazwischen.

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