Kommentare - Ukraine-Krieg: Russland verstärkt offenbar Angriffe im Donbass

22. Mai 2022 - 08:49 Uhr

Ukrainischen Angaben zufolge hat Russland seine Offensive im Donbass in der Ostukraine verstärkt. Bei Angriffen auf öffentliche Infrastruktur und Wohngebiete sollen mindestens sieben Menschen getötet worden sein.

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Kommentare

@09:23 Uhr von Nachfragerin

Für die Menschen wäre es besser, wenn man den Teil mit den blutigen Kämpfen einfach überspringen und gleich nach einem Kompromiss suchen würde. Aber dazu fehlte schon in den vergangenen Jahren die Bereitschaft.

Von daher ist zu befürchten, dass der Krieg gar nicht endet, solange Putin im Amt ist. Und ob dessen Nachfolger den Krieg beendet, ist auch nicht sicher.

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Wenn Sie von Kompromissen reden, müssen Sie diese auch nennen. Wenn ein Kompromiss hieße Russland, neben der Krim, weitere Gebiete der Ukraine zu überlassen, dann können wir ja auch Teile Finnlands, Lettland, Estland oder Alaska abtreten ... als "Kompromiss im Vorgriff" sozusagen ... bevor Russland sich nach einem Manöver, natürlich versehentlich und ohne kriegerische Absicht, auf deren Territorium "verirrt".

Tenor: Und wenn wir schon mal da sind, bleiben wir doch einfach ... 

Der GröFaz hat auch immer behauptet "noch ein wenig hiervon, ein wenig davon ... mehr wollen wir ja garnicht". Und? Wollte er mehr?

@ 09:35 Uhr von MehrheitsBürger: Krieg um Kultur ??

Vorweg:

In dem Moment, wo Russland mit Panzern einmarschiert ist, hat sich Russland schuldig gemacht. Die Ukraine hat jedes Recht der Welt sich zu verteidigen. Jedes Volk hat das Recht auf seine eigene Kultur, auch lokal , finde ich.

 

Aber die Frage, ob zur Verteidigung der Kultur die gewählte Form, der Krieg,

wirklich so klug ist, ist eine andere:

Der Kampf findet ja nicht auf dem Mond, sondern auf bewohntem Gebiet statt.

 

Gerade was die Kultur betrifft, gibt es soo viel bessere Methoden, sich zu wehren.

@10:49 Uhr von logig

Betrachtet man den Verlauf der Diskussion, so stellt sich immer wieder die Frage, ob es sinnvoll ist, sich mit der Propagandamaschine der Putinbefürworter auseinander zusetzen.

 Sollte man besser darauf verzichten diesem Unsinn entgegenzutreten?

 

Tut man es nicht, so glauben diese Fanatiker allerdings sie hätten Recht. Das kann auch nicht in Ihrem Sinn sein?! 

@10:53 Uhr von heribix

Es ist schwer vorstellbar, wie Separatisten in einem fremden Staatsgebiet, welches sie für sich beanspruchen wollen, friedlich mit anderen zusammenleben und -arbeiten sollen. Putin hat die Separatisten immer wieder aufgestachelt und für Spannungen gesorgt. Gleiches vollzieht sich in Transnistrien, zuvor dienten Georgien und Tschetschenien als Blaupausen. Das alles muss ein Ende haben.

 

@10:40 Uhr von heribix

Kompromiss? Wie soll dieser aussehen?

Sie reden wie die Unterwerfungspazifisten Wagenknecht, Welzer und Schwarzer.

Haben Sie noch nie einen Kompromiss getroffen? Nach Ihrer Meinung hätten Sie sich dann ja unterworfen. Das ganze Leben ist ein Kompromiss.

Entschuldigung, dass ist Unsinn.

@11:12 Uhr von w120

 

Es gibt sowohl von russischer, als auch von ukrainischer Seite tagesaktuelle Karten und Informationen über den Kriegsverlauf und das an allen Frontabschnitten.

Aber wenn man die Informationen vergleicht, dann handelt es sich um zwei verschiedene Kriege...

Man kann auch präzise alles dem Erdboden gleichmachen.

 

Sie würden da sogar Putinfreunden Argumente liefern.

Die Krankenhäuser werden deshalb getroffen, weil keine präzise Munition vorhanden ist, also keine Absicht.

 

1. die Frontverläufe sind nahezu identisch. Also keine „zwei Kriege“.

2. die Ukraine hat kein Interesse alles dem Erdboden gleich zu machen. Man will die russische Armee dezimieren und nicht die eigenen Städte dem Erdboden gleich machen. Das macht Russland um den Gegner zu demoralisieren. Einen anderen Grund gibt es nicht. 
 

3. Krankenhäuser und wie gestern das Kulturzentrum in der Region Kharkiv werden extra mit Hightech Waffen angegriffen. Das ist volle Absicht. 
 

 

@10:01 Uhr von vriegel

Die Angriffe auf die Infrastruktur geschehen meist in russisch kontrolliertem Gebiet. Es entbehrt jeder Logik,  dass das von der russischen Seite kommen soll.

 

Es gibt sowohl von russischer, als auch von ukrainischer Seite tagesaktuelle Karten und Informationen über den Kriegsverlauf und das an allen Frontabschnitten. 
 

Da kann man sehr genau nachvollziehen wer wo ist und wer wo angreift und zerstört. 
 

zudem schießen die Ukrainer überwiegend mit präziser Munition, während Russland massiv alles dem Erdboden gleich macht. 
 

Und da die Russen ja versuchen vorzurücken, entbehrt es jeglicher Logik, dass die Angriffe auf russisch kontrollierten Gebiet sein sollten. 
 

Sie verbreiten hier offenbar mit Absicht Lügen..?!

Die Ukrainer schießen also mit präziser Munition während die Russen alles dem Erdboden gleich machen. Obwohl beide Kriegsparteien die selben Waffensysteme nutzen, wem wollen sie das eigentlich weismachen?

@09:36 Uhr von Paco

Die Ukraine wird trotz aller Beteuerungen diesen Krieg nicht gewinnen und die NATO sollte endlich die Strategie wechseln, denn es geht um Menschenleben.

 

Das Buckeln vor Putin macht noch lange keinen Propheten.

@09:37 Uhr von AufgeklärteWelt

>Das entbehrt nicht einiger bitteren Ironie, denn die Ukraine bricht fortwährend das Kriegsrecht, indem Sie regelmäßig ihre Truppen in bewohnte, nicht geräumte Dörfer und Städte zurückzieht und also Zivilisten dirkt in die Schußlinie zieht.<

Klar die Truppen verstecken sich im Wald und lassen die russische Armee mordend und plündern passieren.

>Dass dieser von Militärexperten klar dargelegte und begründete Tatbestand (die Ukraine versucht um jeden Preis die Russen aufzuhalten, auch um den Preis ihrer eigenen Bevölkerung im Osten der Ukraine) in westlichen Medien völlig verschwiegen wird und unbeklagt bleibt, ist geradezu unglaublich.<

Unglaublich, finde ich ihren Kommentar.

Ihre Militärexperten stehen sicher in russischen Diensten.

>Dazu passt, dass die Bild-Zeitungs-Helden von Mariupol, deren Nazi-Tätowierungen auf Twitter zu bestaunen sind, die "Verteidigung" Mariupols nachweislich auf dem Rücken der Stadt-Bevölkerung ausgetragen haben.<

Also 100 Soldaten,haben Mariuopol auf dem Gewissen

 

 

@10:49 Uhr von heribix

Ich habe Verwandschaft auf beiden Seiten der Kriegsparteien, daher kenne ich auch beide Länder und ihre Bewohner recht gut. Mit meinen Verwandten stehen wir fast täglich im Kontakt. Für mich ist es echt gruselig was ich hier teilweise lesen muss. 

Da würde mich deren Meinung interessieren! 

@11:18 Uhr von vriegel

Als Russland nach dem zweiten Weltkrieg die 3 baltischen Staaten zu Sowjetrepubliken gemacht hatten, hatten die USA das auch nicht anerkannt. 
 

Diese Aussage ist falsch.Die USA hatten die sowjetische Annexion von Estland, Lettland und Litauen 1940 nicht anerkannt. Waffen lieferten sie an die Sowjets trotzdem.

 

@10:52 Uhr von Paco

Entschuldigung, auch das ist Unsinn und zwar völliger.

@11:25 Uhr von -Der Golem-

Das von Herr Habeck präferierte Katar steht in der Demokratiematrix der Julius-Maximilians-Universität Würzburg übrigens auf Platz 169 ("Harte Autokratie"), 25 Plätze hinter Russland...

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Auf der Weltrangliste der Eroberungsfeldzüge steht Russland an 1. Stelle und Katar an letzter.

 

Katar bombardiert seit 2015 den Jemen?

@10:39 Uhr heribix - internationales Bild

Putin hat seine Ziele von Anfang an kommuniziert. Dieser Kriege wäre durchaus vermeidbar gewesen, wenn man wenigstens ernsthaft versucht hätte dieses Problem diplomatisch zu lösen. Wie Selenskyj schon richtig bemerkt hat wird dieser Krieg nur mit Diplomatie beendet werden können. Die Frage ist nur wieviele Menschen noch sterben müssen bis man sich einigt. Das dämonisieren der einen Seite ist dabei sicher keine Hilfe. Die Wahrheit und die Menschlichkeit sterben im Krieg zu erst. Wenn man sich international zum Ukraine Konflikt informiert bekommt man ein anderes Bild vom Ukraine Krieg als das hier gezeichnete.

 

Gehen Sie in jedes Land, dass mal von Russland besetzt oder ganz in seiner Staatlichkeit zerstört wurde. 
 

Da sehen Sie, dass Menschen wie Sie ein völlig falsches Bild haben. 
 

Putins Ziel ist die Zerstörung der Staatlichkeit der Ukraine. Da gibt’s nichts zu verhandeln. 
 

Der Krieg wäre nur durch die Aufgabe der Ukraine, oder die rechtzeitige Aufnahme in die NATO zu verhindern gewesen

@09:23 Uhr von Nachfragerin

"Der Krieg werde 'blutig sein, es wird heftige Kämpfe geben, aber endgültig enden wird er nur durch Diplomatie', sagte Selenskyj dem ukrainischen Fernsehsender ICTV."

Für die Menschen wäre es besser, wenn man den Teil mit den blutigen Kämpfen einfach überspringen und gleich nach einem Kompromiss suchen würde. Aber dazu fehlte schon in den vergangenen Jahren die Bereitschaft.

Von daher ist zu befürchten, dass der Krieg gar nicht endet, solange Putin im Amt ist. Und ob dessen Nachfolger den Krieg beendet, ist auch nicht sicher.………

Ihrer Unterwerfungsretorik nach scheint es für sie ja kein Problem zu sein unter einem faschistischem Regime zu leben.

Geübte Praxis?

 

@11:24 Uhr von melancholeriker

Klar, man legt sich nicht mit dem Mafiaboss an, wenn einem sein Leben und seine Familie etwas wert ist. Wollten Sie das sagen?

 

Der Vergleich hinkt.

 

Hier ist ein ganzes Volk betroffen.

 

Wenn zwei freundliche Herren sich an Ihrer Theke einen Kaffee servieren lassen und dann darauf aufmerksam machen, dass in der Umgebung es schon zu Verwüstungen in Lokalen gekommen ist und man weiß, wo ihre Kinder zur Schule gehen, dann legen Sie sich mal an. 

11:17 Uhr von Coachcoach   /…

11:17 Uhr von Coachcoach

 

//Das ist ja ein starkes Argument! 

Die Leute sind hingefahren, und haben Putin Du, DU! gemacht - nicht sehr überzeugend und ohne jeglichen Inhalt außer der Position des Westens.//

 

Ich muss gestehen, das ich bei den Treffen/Verhandlungen  n i c h t  anwesend war! Sie scheinbar schon?

 

Aber ich habe Medienberichte gelesen/gesehen (z.B. vom ZDF - hatte ich mehrfach gepostet!).

 

Herr P aus M. ist "keinen Zentimeter von seinen Maximalforderungen abgewichen, während sich Herr Selenskyj bis an den Rand "des Erbrechens" verbogen hat.

 

 

//Ich denke, der Blödsinn liegt auf Ihrer Seite.//

 

Das obliegt Ihrer Meinung.

 

 

 

 

 

@09:31 Uhr von AufgeklärteWelt

da der Donbass ohnedies an Russland abgetreten werden wird. Die Welt, auch der Westen, kann sich einen Krieg in der Ukraine gegen Russland nicht leisten. Die Russen haben ein durchaus verständliches, wenngleich nicht berechtigtes Interesse am Donbass. Die Rechthaberei des Westens, mit der er eine menschzentrierte Realpolitik und vernunftgeleitete Geopolitik in den Wind schlägt, stinkt vor Doppelmoral und ist deshalb nicht ernst zu nehmen

………

vermutlich werden sie solche Kommentare auch noch schreiben, wenn die Krim von Russland gesäubert wird.

 

UN

Ich wünschte mir, dass die UN sehr sehr stark und für alle total vertrauenswürdig ist (inclusive Blauhelme).

 

Dann würde man diesen Kampf nicht den Ukrainern überlassen müssen. Ev. hätte es dann den Einmarsch nicht gegeben. - Die Rechtfertigung von Putins Regierung (Nazis, Menschenrechtsverletzungen) würde jedenfalls dann bei den Russen gar nicht ankommen)  

@10:53 Uhr von heribix

>>Ganz einfach Minsk2 endlich umsetzen. Hätte man von den Garatiemächten Deutschland und Frankreich von Anfang an darauf gedrungen das beide Seiten den Kompromiss umsetzen wäre es wahrscheinlich nie zu diesem Krieg gekommen.<<

Das müssen sie schon die seperatistischen Söldnerbanden fragen, die die Bevölkerung drangsalieren und wie in Banden so üblich, sich gegenseitig angreifen um den Kampf der Machtbereiche und dabei immer wieder die ukrainische Seite provozierend, Minsk 2 verletzen..

 

@ Trump & Putin Experte Krittkritt - Russland könnte

Sie schrieben Russland könnte exakt wie die Amerikaner eine Botschaft auslöschen

Offenbar können Sie es nicht , sonst hätte man schon längst den Ukrainischen Präsidenten

und sein Hauptquartier getroffen.

Kinderkliniken zu zerbomben geht einfacher

@11:31 Uhr von artist22

10:31 Uhr von the_observer

 

Warum wundert mich das jetzt nicht?

 

 

Weil er eben immer solche 'vertrauenswürdige' Referenzen liefert,

wie zeitgeschehen-im-fokus.ch, das Hausblatt des Herrn Otte.

RT hat er sich halt in den 'Systemmedien' nicht getraut ;-)

Ich kann mich nicht erinnern das Herr Jaques Baud verdächtig zu sein scheint ein „Putinversteher“ zu sein.

Sie demaskieren sich selbst.

Ich frage mich, was kann man…

Ich frage mich, was kann man zu diesem Bericht kommentieren? Hier werden Tatsachen genannt, an denen man als Forist zum hundertsten Mal mittels Bedauern und Entrüstungsnoten seine Ablehnung beweisen kann, aber eben nichts mehr. Längst sind Standpunkte zu diese Vorfällen genannt, zur Diskussion untereinander sind aber solche Informationen, des immer selben so erschöpfend, ja tödlich, wie die immer wieder täglichen Umfallvorkommnissen von Reissäcken in China. 

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