Kommentare - Zensus 2022: Volkszählung hat begonnen

16. Mai 2022 - 15:48 Uhr

Mit einem Jahr coronabedingter Verspätung ist die Volkszählung in Deutschland gestartet. Befragt werden rund zehn Millionen Haushalte. Zusätzlich werden auch Daten zu Wohnimmobilien erhoben. Von Lothar Lenz.

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Kommentare

16:49 Uhr von eine_anmerkung.

… Übrigens bin ich Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Soviel zur Ihrer deutschen Schulbindung. 

 

Bei meinem letzten persönlichen Zensus hatte ich drei Dipl.-Ing. und zwei, allerdings eher zweifelhafte, Doktortitel.

 

Meine Lieblingsschuhe haben natürlich ebenfalls eine Schuhbindung.

 

Das öffentliche Herausposaunen beruflicher Grade ohne jeden thematischen Zusammenhang gilt zu recht als wenig stilvoll und wird eher von Parvenus erwartet. Zumal es an jeder Möglichkeit fehlt, die Behauptung zu überprüfen.

 

Aber bei der Menge an Ingenieuren, Klinikchefs, Oberärzten etc. welche sich hier immer wieder outen, kommt es auf ein paar mehr oder weniger nicht mehr an. 

@21:00 Uhr von Anna-Elisabeth

 >>"keine Fragen zur Religionszugehörigkeit"<<

.

Das finde ich aber nicht gut, hätte mich mal interessiert.

>>“Das sind aber Daten, die sich schnell ändern können. Man bedenke allein die vielen Kirchenaustritte. Ich hatte mich kürzlich mal bei Wikipedia über Bielefeld (meine Geburtsstadt) informiert. Unter dem Stichwort  Religionsgemeinschaften ist das ziemlich genau aufgeschlüsselt. Ich denke. das wird auch für alle anderen Städte gelten. Zumindest scheint es in diesem Bereich auch ohne Volkszählung zu gehen. Die Zahl der Katholiken und Protestanten sollten dem Finanzamt ja ohnehin bekannt sein.“<<
.

da haben Sie recht; Ihre Begründung ist logisch.

 

 

 

@20:54 Uhr von Traudlwalli: Jain - hier eher nein

Leider und im gesamten gesehen gibt es da immer noch Mitbürger die zwischen Staat und dem Verwaltungsorgan eines Staates, also die Regierung, nicht unterscheiden können. Und dabei haben wir doch Internet und Wikipedia wo man ziemlich viel nachlesen kann.

Das haben die Regierungen selbst verschuldet dieses Mißtrauen durch viele viele Skandale.

Wenn sie sich jetzt wundern, warum ihnen da Gegenwind entgegenbläst, lügen sie entweder oder haben die ganzen Verfehlungen als "legitim" angesehen (was ich viel schlimmer fände).

@21:04 Uhr von Thomas D.

>>“Das öffentliche Herausposaunen beruflicher Grade ohne jeden thematischen Zusammenhang gilt zu recht als wenig stilvoll und wird eher von Parvenus erwartet. Zumal es an jeder Möglichkeit fehlt, die Behauptung zu überprüfen.“<<
.

das ist keine Behauptung, sondern eine Tatsache und Lügen ist mir fremd. Der thematische Zusammenhang bestand in Bezug auf die Aussage meines Vorkommentators bezüglich meines Bildungsniveaus. Vielleicht lesen Sie künftig die ganzen Kommentare?

 

@ SGEFAN99

Zum Glück werde ich nicht befragt. Und selbst wenn dann könnten diese Leute sich auf eine ganze Palette unangenehmer Antworten bzgl. Politik etc. einstellen.

Bei uns waren die Fragen in 10 Minuten online beantwortet. Zur Politik gibt es keine Fragen und Antworten dazu können Sie sich einfach sparen.

@19:42 Uhr von Anita L.

>>“Befragt werden 10 Mio. Haushalte und in Germany sollen so 83 Mio. registrierte Menschen leben. Ist eine solche Umfrage repräsentativ? Andere Länder sind weiter. Dort bekommt jeder Erdenbürger bei Geburt eine ID die er das ganze Leben hat. Das lässt natürlich viel genauere (und brauchbare) Erhebungen zu.

Repräsentativtät hat nichts mit der absoluten oder verhältnismäßigen Untersuchungsmenge zu tun, sondern mit der Qualität der Auswahl. Die Teilmenge soll die Gesamtmenge möglichst genau abbilden, d. h. alle Eigenschaften sollten statistisch gesehen dieselbe Chance haben, in der Teilmenge vertreten zu sein wie sie auch in der Gesamtmenge vertreten sind.“<<
.

Sie gehen also von einer Gaußchen Normalverteilung aus?

 

@ eine_anmerkung

Übrigens bin ich Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Soviel zur Ihrer deutschen Schulbindung. 

Das kann stimmen oder nicht. Wir können es nicht verifizieren. Und sicherlich gehören solche persönlichen Daten nicht in ein Diskussionsforum.

@21:04 Uhr von WM-Kasparov-Fan

 
Das muss ein Jurist beantworten. In unserem Bürokratenstaat dürfte aber bei eventuellen Gesetzeslücken ohne vorherige Verträge nichts laufen. Ich vermute, eine Vorsorgevollmacht hätte ihre Bekannte längst mit ihren Angehörigen abschliessen müssen. (siehe auch Organspendeausweise: bisher von vielen nicht ausgefüllt bringt am Lebensende Unklarheit)

.

Das hat mit Vorsorgevollmacht (so wichtig es auch ist, dass sich jeder darum kümmert) nichts zu tun. Hier geht es um gerichtliche angeordnete Vormundschaft.

Eine Vorsorgevollmacht würde nur nach notarieller Bestätigung und ausdrücklicher Verkaufsbevollmächtigung wirken. Hier soll ja gerade nicht verkauft werden, insofern wäre eine solche ausnahmsweise sogar kotraproduktiv - was niemanden hindern sollte, eine Vorsorgevollmacht auszustellen....

@20:45 Uhr von Plexperte

…meine Antworten auf Richtigkeit?

Niemand. Der Statistiker rechnet grundsätzlich mit einer gewissen Fehlerquote.

Der Zensus soll ja anonym sein.

Da könnte ich ja eintragen was ich will und niemand kann den Wahrheitsgehalt überprüfen.

Das könnten Sie. Aber soweit ich das verstanden habe, tragen Sie nicht selbst ein, sondern da kommt jemand zu Ihnen und befragt Sie. Falschaussagen zur Wohnsituation sind somit schon erstmal unsinnig....

 

@16:14 Uhr von SGEFAN99

Zum Glück werde ich nicht befragt. Und selbst wenn dann könnten diese Leute sich auf eine ganze Palette unangenehmer Antworten bzgl. Politik etc. einstellen.

Als ob den Interviewer das interessiert...

@21:14 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Befragt werden 10 Mio. Haushalte und in Germany sollen so 83 Mio. registrierte Menschen leben. Ist eine solche Umfrage repräsentativ? Andere Länder sind weiter. Dort bekommt jeder Erdenbürger bei Geburt eine ID die er das ganze Leben hat. Das lässt natürlich viel genauere (und brauchbare) Erhebungen zu.

Repräsentativtät hat nichts mit der absoluten oder verhältnismäßigen Untersuchungsmenge zu tun, sondern mit der Qualität der Auswahl. Die Teilmenge soll die Gesamtmenge möglichst genau abbilden, d. h. alle Eigenschaften sollten statistisch gesehen dieselbe Chance haben, in der Teilmenge vertreten zu sein wie sie auch in der Gesamtmenge vertreten sind.“<<
.

Sie gehen also von einer Gaußchen Normalverteilung aus?

 

Die Statistiker prüfen die Repräsentativtät, nicht ich. Ich weiß nur aus den vier Semestern quantitative und qualitative Methoden, dass Statistik mehr als Durchschnitt, Gauß und Mengenumfang ist.

@20:55 Uhr von Traudlwalli: Ist wie mit den Zeugen Jehovas

Zum Glück werde ich nicht befragt. Und selbst wenn dann könnten diese Leute sich auf eine ganze Palette unangenehmer Antworten bzgl. Politik etc. einstellen.

Was für ein Gesülze!

Ich hab mal in jüngeren Jahren mitbekommen wie mein Vater zwei von den Zeugen Jehovas philosohisch und argumentativ komplett auseinandergenommen hat - die beiden waren komplett verwirrt und sich ihrer "Sache" überhaupt nicht mehr sicher.  Wäre nicht überrascht gewesen, wenn die direkt danach ausgetreten wären.

OK, der Staat ist keine Sekte - zumindest noch nicht. Aber diskutieren macht auch mit den Zensusbesuchern Sinn und Spaß - man muss wirklich nicht alles kritiklos annehmen!

@21:14 Uhr von eine_anmerkung.

>> Repräsentativtät hat nichts mit der absoluten oder verhältnismäßigen Untersuchungsmenge zu tun, sondern mit der Qualität der Auswahl. Die Teilmenge soll die Gesamtmenge möglichst genau abbilden, d. h. alle Eigenschaften sollten statistisch gesehen dieselbe Chance haben, in der Teilmenge vertreten zu sein wie sie auch in der Gesamtmenge vertreten sind.“<<
 

Sie gehen also von einer Gaußchen Normalverteilung aus?

 

Sie müssen doch schon mal mitbekommen haben, aufgrund welcher Methoden bei der Auswahl der Befragten z.B. eine Umfrage als repräsentativ gilt, auch wenn die absolute Zahl der Befragten eher niedrig erscheint. Diejenigen, welche das nicht verstehen, erkennt man am „Ich glaube das nicht, ich wurde noch nie gefragt!“

 

Im Zweifelsfall können Sie die erlangten Werte ja mittels dem Kolmogorov-Smirnov Test, dem Shapiro-Wilk Test und dem Anderson Darling Test analytisch auf Normalverteilung  prüfen.

@21:10 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Das öffentliche Herausposaunen beruflicher Grade ohne jeden thematischen Zusammenhang gilt zu recht als wenig stilvoll und wird eher von Parvenus erwartet. Zumal es an jeder Möglichkeit fehlt, die Behauptung zu überprüfen.“<<
.

das ist keine Behauptung, sondern eine Tatsache und Lügen ist mir fremd. Der thematische Zusammenhang bestand in Bezug auf die Aussage meines Vorkommentators bezüglich meines Bildungsniveaus. Vielleicht lesen Sie künftig die ganzen Kommentare?

 

Und Sie meinen ernsthaft, eine löchrige Argumentation wird stichhaltig, nur weil der Diskutant seine Diplome in den Ring wirft?

 

Das Niveau von Bildung und seine sinnvolle Nutzung ergeben sich nicht zwangsläufig aus behaupteten Abschlüssen. 

 

Ich bleibe bei meinem Vorwurf der Stillosigkeit. 

Anscheinend werde ich nicht…

Anscheinend werde ich nicht befragt? Bekommt man da was zugeschickt, oder wie oder was? Ich bin in der Zwischenzeit so gläsern, durchsichtiger kann man gar nicht sein! So lange wir noch Mitmenschen in allen möglichen Ämtern oder auch Kliniken haben die sorglos mit Daten anderer umgehen, da frage ich mich dann doch wenn ich mich, was ein Fall von mir betrifft, rechtlich dagegen vorgegangen bin, und dann noch von denen ins lächerliche gezogen wurde die gegen die DSGVO eindeutig vertoßen hatten mit meinen Daten, und die dann wenn sie es selber betroffen hätte die ersten wären die am größten schreien und vors Gericht ziehen würden, da frage ich allen ernstes wer schon groß Ahnung hat was Datenschutz überhaupt ist oder jemals die DSGVO durchgelesen hat. Und dann gibt es auch sonstige Mitbürger die jetzt gegen die lapidare Volkszählung sind obwohl ihre Daten schon längst auf allen möglichen Ämtern verteilt sind. Ist ja lachhaft!

Am 16. Mai 2022 - 18:32 Uhr von schabernack

„Aber welche Religion irgendwer in

Buxtehude

 hat, den Sie nie sahen, und dem Sie niemals begegnen werden … das ist dann schon interessant, und so was muss man wissen. Auf jeden Fall wichtiger als der Nachbar,“

 

Wenn ich das Wort

„Buxtehude“

höre, denke ich immer an

Dieterich Buxtehude, den berühmtesten Vertreter der Norddeutschen Orgelschule.

1705 legte Johann Sebastian Bach die mehr als 465 Kilometer von Arnstadt (Thüringen) nach Lübeck zu Fuß zurück, um sein musikalisches Vorbild Buxtehude zu hören.

 

Georg Friedrich Händel interessierte sich auch für die Nachfolge des alternden Organisten und reiste auch  nach Lübeck.

Beide verspürten jedoch

kein Bedürfnis,

nach damaligem Brauch, die Tochter des amtierenden Marienorganisten zu heiraten,

um dessen Nachfolge antreten zu können.

 

Muss man nicht unbedingt wissen, ist aber vielleicht zur Auflockerung interessant, sich an altes Wissen zu erinnern.

@21:39 Uhr von Traudlwalli

Anscheinend werde ich nicht befragt? Bekommt man da was zugeschickt, oder wie oder was? Ich bin in der Zwischenzeit so gläsern, durchsichtiger kann man gar nicht sein! So lange wir noch Mitmenschen in allen möglichen Ämtern oder auch Kliniken haben die sorglos mit Daten anderer umgehen, da frage ich mich dann doch wenn ich mich, was ein Fall von mir betrifft, rechtlich dagegen vorgegangen bin, und dann noch von denen ins lächerliche gezogen wurde die gegen die DSGVO eindeutig vertoßen hatten mit meinen Daten, und die dann wenn sie es selber betroffen hätte die ersten wären die am größten schreien und vors Gericht ziehen würden, da frage ich allen ernstes wer schon groß Ahnung hat was Datenschutz überhaupt ist oder jemals die DSGVO durchgelesen hat. Und dann gibt es auch sonstige Mitbürger die jetzt gegen die lapidare Volkszählung sind obwohl ihre Daten schon längst auf allen möglichen Ämtern verteilt sind. Ist ja lachhaft! was soll ich mich da noch aufregen?

 

@20:09 Uhr von MargaretaK. / @schabernack

 

Ich möchte mich noch  - etwas spät - für den netten Kommentar um 17:55 Uhr bedanken.

 

Sehr gerne geschehen, und nicht so sehr selten im Leben kann auch schon verbale Anteilnahme Unterstützung sein in nicht so einfacher Situation.

 

Nicht Schabernack ist mein Programm, aber eine positive Einstellung zum Leben, zu Umwelt und Umfeld im Leben. Wenn Sie an Ihre 8 Monate alte Enkelin denken, noch besser, das kleine Wesen sehen, oder im Arm halten. Dann wissen Sie ganz genau, was ich meine, und was ich  sagen will.

@21:39 Uhr von Werner Krausss

1705 legte Johann Sebastian Bach die mehr als 465 Kilometer von Arnstadt (Thüringen) nach Lübeck zu Fuß zurück, um sein musikalisches Vorbild Buxtehude zu hören.

Und wie länge hat er dazu gebraucht?

2022 - 21:39 Uhr von Traudlwalli

Anscheinend werde ich nicht befragt? 

 

Ich enttäusche Sie ungerne, aber bei ca. 10 Millionen Befragungen unter ca. 84 Millionen Menschen werden ungefähr 74 Millionen nicht befragt. Und obwohl unwahrscheinlich und sehr wenig galant, gehören Sie möglicherweise zu diesen zig Millionen, welche ungehört bleiben.

 

@21:30 Uhr von Thomas D.

>>“Sie gehen also von einer Gaußchen Normalverteilung aus?

 

Sie müssen doch schon mal mitbekommen haben, aufgrund welcher Methoden bei der Auswahl der Befragten z.B. eine Umfrage als repräsentativ gilt“<<
.

Das habe ich bei dieser Auswahl (Methode) leider nicht mitbekommen. Vielleicht klären Sie mich auf?

.

>>“auch wenn die absolute Zahl der Befragten eher niedrig erscheint. Diejenigen, welche das nicht verstehen, erkennt man am „Ich glaube das nicht, ich wurde noch nie gefragt!““<<.

.

Vielleicht lassen Sie die Polemik mal außen vor (.. wurde nie gefragt..) denn ich frage mich in der Tat wie eine Korrelation bei 10 Mio. von 83 Mio. bei solch unterschiedlichen Haushalten (Single, x-Mitbewohnern) hergeleitet werden kann? Vielleicht können Sie das auch erklären?

.

>>“Im Zweifelsfall können Sie die erlangten Werte ja mittels dem Kolmogorov-Smirnov Test, dem Shapiro-Wilk Test und dem Anderson Darling Test analytisch auf Normalverteilung  prüfen.“<<
.

Siehe Vorgenanntes.

 

@21:52 Uhr von Thomas D.

Anscheinend werde ich nicht befragt? 

 

Ich enttäusche Sie ungerne, aber bei ca. 10 Millionen Befragungen unter ca. 84 Millionen Menschen werden ungefähr 74 Millionen nicht befragt. Und obwohl unwahrscheinlich und sehr wenig galant, gehören Sie möglicherweise zu diesen zig Millionen, welche ungehört bleiben.

Dann verstehe ich den UN-Sinn dieser Volkszählung nicht!

@22:01 Uhr von Oberlehrer

1705 legte Johann Sebastian Bach die mehr als 465 Kilometer von Arnstadt (Thüringen) nach Lübeck zu Fuß zurück, um sein musikalisches Vorbild Buxtehude zu hören.

Und wie länge hat er dazu gebraucht?

14 Tage

https://www.eisenachonline.de/kultur/auf-bachs-spuren-460-km-unterwegs-…

Ca.33 Kilometer pro Tag, respektable Leistung wenn man bedenkt was die damals für schlechtes Schuhwerk hatten! 

 

Am 16. Mai 2022 - 21:50 Uhr von Traudlwalli

"@21:39 Uhr von Werner Krausss

1705 legte Johann Sebastian Bach die mehr als 465 Kilometer von Arnstadt (Thüringen) nach Lübeck zu Fuß zurück, um sein musikalisches Vorbild Buxtehude zu hören.

Und wie länge hat er dazu gebraucht?"

 

Danke,

dass Sie meinen Kommentar gelesen haben.

 

„Es war ihm Urlaub von vier Wochen gewährt worden“,

 

den er auf 12 Wochen ausdehnte.

 

Ansonsten, BW Spazierschritt 7 km/h.

21:59 Uhr von Traudlwalli

@21:52 Uhr von Thomas D.

Anscheinend werde ich nicht befragt? 

 

Ich enttäusche Sie ungerne, aber bei ca. 10 Millionen Befragungen unter ca. 84 Millionen Menschen werden ungefähr 74 Millionen nicht befragt. Und obwohl unwahrscheinlich und sehr wenig galant, gehören Sie möglicherweise zu diesen zig Millionen, welche ungehört bleiben.

 

Dann verstehe ich den UN-Sinn dieser Volkszählung nicht!

 

Sie halten den Zensus für Unsinn, weil Sie ihn nicht verstehen?

@21:14 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Befragt werden 10 Mio. Haushalte und in Germany sollen so 83 Mio. registrierte Menschen leben. Ist eine solche Umfrage repräsentativ? Andere Länder sind weiter. Dort bekommt jeder Erdenbürger bei Geburt eine ID die er das ganze Leben hat. Das lässt natürlich viel genauere (und brauchbare) Erhebungen zu.

Repräsentativtät hat nichts mit der absoluten oder verhältnismäßigen Untersuchungsmenge zu tun, sondern mit der Qualität der Auswahl. Die Teilmenge soll die Gesamtmenge möglichst genau abbilden, d. h. alle Eigenschaften sollten statistisch gesehen dieselbe Chance haben, in der Teilmenge vertreten zu sein wie sie auch in der Gesamtmenge vertreten sind.“<<
.

Sie gehen also von einer Gaußchen Normalverteilung aus?

Gauß??? Sie meinen den Mathematiker Carl-Friedrich Gauß? Er weilte doch in den 1990er Jahren in Lila auf dem alten 10 DM-Schein.

@22:16 Uhr von Thomas D.

@21:52 Uhr von Thomas D.

Anscheinend werde ich nicht befragt? 

 

Ich enttäusche Sie ungerne, aber bei ca. 10 Millionen Befragungen unter ca. 84 Millionen Menschen werden ungefähr 74 Millionen nicht befragt. Und obwohl unwahrscheinlich und sehr wenig galant, gehören Sie möglicherweise zu diesen zig Millionen, welche ungehört bleiben.

 

Dann verstehe ich den UN-Sinn dieser Volkszählung nicht!

 

Sie halten den Zensus für Unsinn, weil Sie ihn nicht verstehen?

Ich verstehe nur den Unsinn nicht, daß man nur 10 Millionen befragt und den Rest links liegen läßt!

@21:56 Uhr von eine_anmerkung.

 

Vielleicht lassen Sie die Polemik mal außen vor (.. wurde nie gefragt..) denn ich frage mich in der Tat wie eine Korrelation bei 10 Mio. von 83 Mio. bei solch unterschiedlichen Haushalten (Single, x-Mitbewohnern) hergeleitet werden kann? Vielleicht können Sie das auch erklären.

 

Statistiker nehmen die ihnen bekannten / vorliegenden Daten.

So genau und so detailliert wie möglich auf dieser Basis.

 

Aus der Gesamtheit errechnen sie / wählen sie aus, in welcher «Stückelung» Befragte zu befragen seien. Damit de Auswahl so weit repräsentativ für die Gesamtheit sei, wie nahe das nur mathematisch möglich ist.

 

Vor Beginn jeder Art von seriöser Statistik ist der «Fehlerquotient» (mathematisch) zu bestimmen, mit dem die Teilbefragung von der Gesamtheit (nach oben oder nach unten) abweichen kann.

 

Der mögliche «Fehlerfaktor» ist immer anzugeben, und sei bei Auswertung der Befragung stets mit zu berücksichtigen (bei allen Schlussfolgerungen / Maßnahmen aus / nach der Datenerhebung).

@22:06 Uhr von Traudlwalli

1705 legte Johann Sebastian Bach die mehr als 465 Kilometer von Arnstadt (Thüringen) nach Lübeck zu Fuß zurück, um sein musikalisches Vorbild Buxtehude zu hören.

Und wie länge hat er dazu gebraucht?

14 Tage

https://www.eisenachonline.de/kultur/auf-bachs-spuren-460-km-unterwegs-…

Ca.33 Kilometer pro Tag, respektable Leistung wenn man bedenkt was die damals für schlechtes Schuhwerk hatten! 

 

.

Entschuldigung, der erste link hat nicht funktioniert:

https://www.eisenachonline.de/kultur/auf-bachs-spuren-460-km-unterwegs-…

@22:25 Uhr von Oberlehrer

1705 legte Johann Sebastian Bach die mehr als 465 Kilometer von Arnstadt (Thüringen) nach Lübeck zu Fuß zurück, um sein musikalisches Vorbild Buxtehude zu hören.

Und wie länge hat er dazu gebraucht?

14 Tage

https://www.eisenachonline.de/kultur/auf-bachs-spuren-460-km-unterwegs-…

Ca.33 Kilometer pro Tag, respektable Leistung wenn man bedenkt was die damals für schlechtes Schuhwerk hatten! 

 

.

Entschuldigung, der erste link hat nicht funktioniert:

https://www.eisenachonline.de/kultur/auf-bachs-spuren-460-km-unterwegs-…

Internet kann so toll sein und in meinem Alter kann man noch richtig dazu lernen!

Grundsatz von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit

 @22:22 Uhr von Traudlwalli

Ich verstehe nur den Unsinn nicht, daß man nur 10 Millionen befragt und den Rest links liegen läßt!

Einfache Sache - und eben kein Unsinn. Wieso auch. Die in Deutschland geführten öffentlichen Statistiken zeigen bereits ein hohes Qualitäts- und Genauigkeitsniveau. Daher dienen die Stichproben lediglich dazu, den Varianzfaktor der bestehenden Datenbeständige zu überprüfen und ggf. nachzuschärfen, verlässlicher zu machen, somit fit für die nächsten 10 kommenden Jahre. Und besser vergleichbar mit den parallel in den anderen EU-Ländern geführten Datenbeständen.

Der Großteil des Zensus läuft ohnehin von der Öffentlichkeit unsichtbar in den bestehenden Registern ab. Das Vorgehen von Bund, Ländern und Kommunen bei der Durchführung des aktuellen Zensus folgt somit dem Grundsatz von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit als Gebot über allem Handeln einer öffentlichen Verwaltung. Eben: minimaler Aufwand bei größtmöglichem Nutzen, für alle.

@22:22 Uhr von Traudlwalli

 

Ich verstehe nur den Unsinn nicht, daß man nur 10 Millionen befragt und den Rest links liegen läßt!

 

8,3 mal so viel Aufwand.

8,3 mal so lange dauernd.

8,3 mal so teuer.

 

Und 8,3 mal gar nicht notwendig.

22:22 Uhr von Traudlwalli

Ich verstehe nur den Unsinn nicht, daß man nur 10 Millionen befragt und den Rest links liegen läßt!

 

Sie können dich nicht ernsthaft erwarten, dass für einen Zensus sämtliche Einwohner Deutschlands befragt werden?! 

 

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