Kommentare - Ukrainische Truppen stoßen bis zur russischen Grenze vor

16. Mai 2022 - 08:00 Uhr

Die ukrainische Gegenoffensive nahe Charkiw zeigt Erfolge: An einer Stelle konnten ukrainische Soldaten nach Angaben aus Kiew bis zur russischen Grenze vorstoßen. Im Donbass bereiten sich die Menschen auf verstärkte russische Angriffe vor.

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Kommentare

@10:50 Uhr von vriegel - don't fear the Reaper

Putin kann da alleine gar nichts entscheiden. Und vergessen Sie nicht: er hat Kinder. Die würden dann auch alle sterben. 
Krieg wird konventionell geführt und konventionell von Russland verloren. Rein logisch gesehen kann es gar nicht anders kommen…

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Die Drohung(en) mit A-Waffen sind ein Verzweiflungsakt Putins. Selbst "taktische A-Waffen" werden nicht eingesetzt, denn wenn der Wind irgendwann ungünstig bläst kriegt Putin den radioaktiven Fallout in seinen Bunker geblasen.  Daher:  don't fear the Reaper....(keine Angst vorm Sensenmann)

@10:26 Uhr von mic

Ich finde dazu keine Informationen von seriösen Medien.

Können sie das irgendwie belegen?

Oder handelt es sich hier nur um Hörensagen - möglicherweise von interessierter Seite erfunden?

 

Ukrainska Pravda, Ukraina 24

Und was genau belegt die Nennung zweier Ukrainischer Medien?

 

@10:22 Uhr von fathaland slim

Hätte Deutschland einen großen Nachbarn, der es militärisch bedroht, dann hätten wir hier mit Sicherheit ein ganz, ganz großes Rechtsextremismus-Problem. Das durch Säuberungen in der BW nicht lösbar wäre. 

Die Asows ohne weitere Limitierung, wie wenigstens die Symbolik zu ändern, in die Armee zu integrieren war eine Positionierung der Ukraine. Da waren Probleme zu erwarten. Insofern löst man solche Wiedersprüche bevor es eskaliert. Gut reden, nachdem Russland in der Ukraine Krieg führt, ich weiss. Die Asows gab es seit 2014, andere schon davor. Auch die Rolle, die Asow im Donbass vor dem Krieg gespielt hat, mit Berichten von Amnasty zum Beispiel, stellt einige dieser Soldaten nicht wirklich als Freiheitskämpfer dar. Amnasty spricht von Kriegsverbrechen. Nun möchte die Ukraine in die EU, da ist das für mich tatsächlich wichtig, sowas zu klären. Ganz bewusst lasse ich da Putin außen vor.

 

@10:47 Uhr von vriegel

Folgendes Eskalationszenario:

Nato erklärt Russland den Krieg und zerstört alle russischen Basen außerhalb Russlands und die gesamte Flotte im Mittelmeer und im Schwarzen Meer. 
Ebenso wird die russische Armee in der Ukraine zerstört. Vermutlich alles ohne Atomwaffen. Braucht der Westen gar nicht dazu. 
Was macht Russland dann.?! Die nukleare Weltzerstörung einleiten?!

Putin weiß das alles und seine Militärs erst recht. 
Daher ist es ausgeschlossen, dass Nuklearwaffen zum Einsatz kommen…

 

Ich versuche nur mich in Putin (laienhaft) hineinzudenken.

Sollte er, wie beschrieben, Krebs haben, ein Irrer sein, dann sind alle Szenarien denkbar.

Dazu kommt der wirtschaftliche Druck, dazu kommt (z.B. G7), dass es keine Verhandlungen geben wird, die nicht den kompletten Abzug aus der Ukraine beinhalten und dass sein Kopf rollen muss.

 

Deshalb ist für mich nur wichtig, wie steht seine Umgebung dazu, kann sie ihn aufhalten.

 

Wenn morgen Kiew atomar vernichtet worden ist, dann denken wir noch mal neu..

Wie lange krallt Putin sich nur noch an der Ukraine fest?

Droht ein todkranker oder sterbender Putin Finnland nur oder wird er auch hier neue Dimensionen auftun? Strom abstellen ist nur ein erster Schritt. Zwar ist Putin mit Kiew beschäftigt, aber auszuschließen sind weitere Schritte gegen Finnland und Schweden auch nicht. Ebensowenig in andere Osteuropa-Länder. Dass atomare Drohung keine leere Worthülse ist, sollte uns der Ukraine-Einmarsch gezeigt haben. Propaganda ist zweischneidig. Man weiß nicht, wo es verbal endet und dann Tatform wird. Und machen wir uns nichts vor: Unterstützung und weltweite Empathie oder auch Waffenlieferungen an die Ukraine kratzen Putin nicht. Der ist innerlich vergiftet und erstarrt in dem Feindbild und der Hatz mit aller Gewalt in die Ukraine zu kommen- und noch mehr. Das Drehbuch dieses Irrsinnigen und Kaltblütigen hat man seit 2014 blindlings ignoriert, was der Typ ankündigte, kam. Atomare Fortsetzung schließe ich bei diesem durchgeknallten Amokläufer nicht aus. Der Finalkrieg droht als sein letzter Einsatz.

@11:03 Uhr von -Der Golem-

 

Folgendes Eskalationszenario:

Nato erklärt Russland den Krieg und zerstört alle russischen Basen außerhalb Russlands und die gesamte Flotte im Mittelmeer und im Schwarzen Meer. Ebenso wird die russische Armee in der Ukraine zerstört. Vermutlich alles ohne Atomwaffen. Braucht der Westen gar nicht dazu. Was macht Russland dann.?! Die nukleare Weltzerstörung einleiten?!

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 Dazu muss es gar nicht kommen.  In Belgorod (auf der russ. Seite vis-a-vis von Charkov) gibt es ein riesiges Versorgungslager der Russen.  Wenn die Ukraine dieses Lager zerstört, dann bricht die gesamte Versorgung der Russen zusammen. Diese Wahrscheinlichkeit wächst und wächst.......

Ich glaube, dass RU und UKR gewisse "halb-offizielle"  Vereinbarungen haben. Z. B. bombardiert RU bestimmte Stadtteile (das Regierungsviertel) von Kiew nicht und die UKR bombardiert nicht das ru. Territorium. 

 

@09:09 Uhr von der.andere

Ein ukrainischer Sieg hier und da sollte den Blick nicht darüber verstellen, dass eine Atommacht keinen Krieg ...

Genau. Das ist quasi naturgegeben. Deshalb feiert man in den USA auch jedes Jahr den Sieg über Vietnam. Und in Afghanistan fragt man sich heute noch, wieso man sich gleich mit zwei Atommächten angelegt hat.

Ist es Ihnen nicht peinlich, sowas zu behaupten?

 

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