Kommentare - Volkszählung: Wie das Grundrecht auf Datenschutz entstand

14. Mai 2022 - 08:53 Uhr

Erstmals seit elf Jahren gibt es ab Montag wieder eine Volkszählung in Deutschland. 1983 war das noch ganz anders - es gab massive Proteste gegen die geplante Volkszählung. Und ein wegweisendes Urteil. Von Frank Bräutigam.

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Kommentare

Wenn Beamte den Datenschutz verletzen

Hat das leider in Deutschland keine Konsequenzen. Nicht nur liegt die Beweislast beim Bürger. Die Behörden verfolgen diese Delikte nicht einmal. 
 

wenn ein User hier im Forum eine Information hat das schon jemals ein Beamter oder seine Behörde wegen Verletzung des Datenschutzgesetzes verurteilt worden sei in der Geschichte der Bundesrepublik, dann würde ich gerne davon hören... 

 

Aber in der Praxis ist es halt so, dass die Datenschutzgesetze oft Ausnahmen für Beamte vorsehen, zB zwei Finanzbeamte die miteinander oder mit Dritten privat plaudern, oder zB wenn ein Lehrer Informationen außerhalb des Dienstweges mit einem Kollegen oder Externen an einer anderen Schule austauscht ist das „auf dem Papier“ zwar strafbar, ist aber kein verfolgbarer Delikt in D.

nachtrag

angenommen, jeden tag ermittelt ein zufallsgenerator einen frisch verstorbenen bundes-bürger xy und einen gerade verstorbenen erdenbürger xyz und fordert über einen "pool"  JEDEN "OFFIZIELLEN" DATENBESITZER  GESETZLICH dazu auf, vorhandene daten über beide verstorbenen bürger zur übermittlung aller vorhandenen daten über diese - zwecks veröffentlichung - bis bspw. 10 uhr vormittags des selben tages auf; die daten sind anschliessend, da verstorben,  zu löschen.

was glauben sie wieviele  mondeinheiten die binärcodestrecke der daten messen würde, wenn tatsächlich ALLE datenbesitzer ihre daten über diesen bürger xy zur verfügung stellen müssten?

da die datenmengen (bei fotos/genitalien,etc. geschwärzt ) jedes verstorbenen pro tag veröffentlicht und somit für jeden einsehbar wären, könnten anhand der datenstruktur jeweils und täglich synchron diskussionen stattfinden und gestze formuliert werden, die das potential haben "unsere" gesellschaft mglw. positiv zu  verändern.

Ermuedend

Der fehlende Protest heute beruht zum groesseren Teil auf groesseren Druck in der Politik durch immer wieder neue, unermuedliche Vorstoesse, um Datenschutz auzsuzweichen und die Ueberwachung aufzuweiten, dann darauf, dass derartige Kampagnen mit probaten Zugpferden ausgestattet werden (KiPo, Terrorisismus, Hass,), oder ala teile und herrsche auf Einzelgebieten oder in Gesamtpaketen versteckt eingeschmuggelt werden, und schliesslich auch aufgrund der zunehmenen Komplexitaet in technischer Hinsicht und der ueberhaupt auch allgemein im Alltag sich durchgesetzen Datenverschleuderei. All das ermuedet - und verwirrt. Uebrig bleiben nur Computercracks, Nerds, Buergerrechtler, sonstige Interessierte, etc... Aber ohne breite Zustimmung im Volk; was Verhalten, Kritikfaehgikeit und Aufmerksamkeit und so weiter an geht - ist das ziemlich schwer. Ich denke, deswegen ist es heute anders. Schaefchen lassen sich gut zaehlen - das passt. Von dem Wolf, den sie aus Protest waehlen, ganz zu schweigen.

@12:41 Uhr von T.W.S.

Bringen Sie doch mal Beispiele für "anrüchige" und "verbotene" Fragen. In Ihrem Kommentar erkenne ich nur wirre Bemerkungen, in dem Sie auch noch Behörden anschuldigen, die Demokratie auszuhöhlen.

 

Da bekommen ältere Personen Unterlagen mit Link & Zugangadaten zugesendet,

welche weder PC noch Internet haben.

Ach ja, man kann auch das Formular per Hotline bestellen

Wenn man durchkommt !!!

In diesem Formular wird darauf hingewiesen, dass man, falls kein Internetzugang vorhanden ist, nichts tun muss. Es wird dann automatisch ein Fragebogen zugeschickt.

Und das ist eine anrüchige Frage?

 

@Leider ändert das nichts 12:41 Uhr von T.W.S.

 

In diesem Formular wird darauf hingewiesen, dass man, falls kein Internetzugang vorhanden ist, nichts tun muss. Es wird dann automatisch ein Fragebogen zugeschickt.

 

wenn der Fragebogen dann in den Behörden in ihrer App eingegeben wird,

und wieder die Daten gen USA 'wandern'.

Wie bereits belegt.

@10:49 Uhr von fathaland slim

die Foristen, die in den Ukrainethreads felsenfest an der Seite Putins zu finden sind, hier als glühende Bürgerrechtler wiederzufinden. 

 

Irgend etwas passt da nicht zusammen.

 

 

 

Das passt schon zusammen.

 

Es kommt darauf an, wer die Daten sammelt.

 

In Russland wäre ein Missbrauch ausgeschlossen, so die Schlussfolgerung der von Ihnen Genannten.

 

12:07, Anita L. @09:20 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und weil das Grundrecht auf Datenschutz enstanden ist, gibt es jetzt wieder eine Volkszählung. Erst 11 Jahre nach der letzten Zählung.

Und es ist richtig, heute gibt es weit weniger Protest als in die 1980er Jahren. Das liegt zum beträchtlichen Teil daran, daß sich die Menschen von damals längst gedreht haben. Oder Karriere gemacht haben. Ein Phänomen, daß auch in anderen Bereichen zu beobachten ist (Gewerkschaften).

Sie wissen doch: Wer mit 20 nicht immer alles hinterfragt, hat kein Herz; wer es mit 40 immer noch tut, keinen Verstand. Die Protestler der 80-er sind erwachsen geworden (Sie nennen das "sich gedreht" und "Karriere gemacht", als sei das etwas Schlimmes?); dass die neue junge Generation nichts gegen einen Zensus hat, könnte freilich auch damit zu tun haben, dass man auch mit 20 nicht immer alles hinterfragen und schlechtreden muss, sondern nur dann, wenn es auch sinnvoll ist.

 

Das habe ich mit zwanzig getan und tue es immer noch. Da hat sich wenig geändert.

 

@10:51 Uhr von Karl Klammer

Bringen Sie doch mal Beispiele für "anrüchige" und "verbotene" Fragen. In Ihrem Kommentar erkenne ich nur wirre Bemerkungen, in dem Sie auch noch Behörden anschuldigen, die Demokratie auszuhöhlen.

 

Da bekommen ältere Personen Unterlagen mit Link & Zugangadaten zugesendet,

welche weder PC noch Internet haben.

Ach ja, man kann auch das Formular per Hotline bestellen

Wenn man durchkommt !!!

 

 

 

Das ist zwar unpraktisch hoch 3.

 

Was daran anrüchig oder verboten ist, erschließt sich mir nicht.

 

12:42 Uhr von DeHahn

"eine Volksbefragung, die nötig ist, damit der Staat richtige Prognosen machen und passende Entscheidungen treffen kann." (fett hervorgehoben)

.

Steile These. 

@10:24 Uhr von Coachcoach

Der Artikel ist nett gemeint, aber ziemlich vorbei am Thema. Er beschreibt den rechtlichen rahmen sehr eng und verpasst dabei die aktuelle Realität deutlich.

Zwei Aspekte fehlen: Durch erhöhte Rechenkapazitäten und KI lassen sich heute aus daten, die 1983 'harmlos' waren, viele personalisierte Rückschlüsse ziehen - wenn 'man' es denn will und kann. Somit ist die staatliche IT-Ignoranz der beste Datenschutz.

Der zweite Aspekt betrifft genau diese IT-Wirklichkeit heute. Alle Staaten haben hier den Datenschutz verpasst. 

Das ist tragisch für die Demokratien in der heutigen Form.

Eine einfache Möglichkeit wäre es, Privaten Unternehmen weitgehende Datensparsamkeit vorzuschreiben, soweit möglich die Anonymisierung der Daten vorzuschreiben, und Enge Grenzen sowie Richtervorbehalt für Überwachungsmaßnahmen..

 

Als weitere Maßnahme muss es wirklich harte Strafen für Missbrauch - insbesondere durch staatliche Stellen geben.

 

Illegale Abhöraktionen müssen zwingend zu Haftstrafen führen.

 

@12:43 Uhr von werner1955

 Oder Karriere gemacht haben
Richtig. besonders auch bei den Grünen und Linken.
Schilliy, Fischer, Tretin

 

Da haben Sie absolut recht. Und dabei haben die noch ihre Positionen geändert. Richtung nach oben.

 

@11:08 Uhr von Jimi58

Wenn ich zurück denke, als die Briefkästen voller Werbung war oder man bekam plötzlich Werbepost. Damals hatte die die Deutsche Post Adressen an Firmen weiter gegeben. Jetzt regt man sich auf wegen der Volkszählung.

 

 

Die Meldeämter haben bereits 1956 Daten an Firmen verkauft.

 

Das weiß ich sicher.

 

@12:26 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und es ist richtig, heute gibt es weit weniger Protest als in die 1980er Jahren. Das liegt zum beträchtlichen Teil daran, daß sich die Menschen von damals längst gedreht haben. Oder Karriere gemacht haben. Ein Phänomen, daß auch in anderen Bereichen zu beobachten ist (Gewerkschaften).

nichts gegen einen Zensus hat, könnte freilich auch damit zu tun haben, dass man auch mit 20 nicht immer alles hinterfragen und schlechtreden muss, sondern nur dann, wenn es auch sinnvoll ist.

"Sondern nur dann, wenn es auch sinnvoll ist". Und wann ist es sinnvoll ? Doch wahrscheinlich überhaupt nicht ? Da soll dann so ziemlich alles "Dein Problem" sein.

Sinnvoll wäre es, mit Herz und Verstand zu hinterfragen....

Selbst Herr von Mirbach, der seinerzeit den Zensus nach Karlsruhe brachte, hat heute keine Bedenken mehr, nachdem die Sache nun mehrfach geprüft und gesetzlich abgesichert wurde. Aber wahrscheinlich ist er auch nur wieder einer, der "Karriere gemacht" hat... und wir erfinden das Rad nochmal neu...

12:56, DerVaihinger @09:46 Uhr von rjbhome

>>

Also ich bin 80 Jahre alt und in meinem ganzen Leben hat weder Polizei noch Verfassungsschutz meine Freiheit abgeschafft.<<

 

Da können Sie froh sein, nicht zwanzig Jahre früher geboren zu sein.

 

Keine Generation hat in dieser Beziehung so viel Glück gehabt wie unsere, zu der ich mich mit meinen 66 Jahren jetzt einfach mal zähle.

 

Das ist aber jetzt wirklich kein Grund, nicht wachsam zu sein. Denn die Umstände können sich ganz rasch ändern, wie ein flüchtiger Blick in die Geschichte deutlich macht.

 

Paranoia ist nie zielführend. Aber auch nicht, sich in trügerischer Sicherheit zu wiegen.

12:38 Uhr von artist22 @12:25 Uhr von Kaneel

Nun haben Sie mir den Text von @fathaland slim zugeordnet, geantwortet haben Sie korrekterweise auf meinen Part. ;-)

Ehrlich gesagt, habe ich schon überlegt was ich denn mache, wenn ich angeschrieben würde. Einerseits habe ich im Rahmen des Studiums selbst eine Befragung durchgeführt und war darauf angewiesen, dass Menschen teilgenommen und hoffentlich einigermaßen ehrlich geantwortet haben. Daraus fühle ich mich gewissermaßen verpflichtet. Andererseits erscheint im Rahmen dieser Volkserhebung schon über ein bestimmtes Thema hinaus sehr private Daten abgefragt zu werden, und sich dem nicht verweigern zu dürfen, gefällt mir nicht wirklich.

1.korrektur/ fehlerteufel

angenommen, jeden tag ermittelt ein zufallsgenerator einen frisch verstorbenen bundes-bürger xy und einen gerade verstorbenen erdenbürger xyz und fordert über einen "pool" JEDEN  "OFFIZIELLEN"  DATENBESITZER per GESETZ dazu auf, alle vorhandenen daten über beide verstorbenen bürger - zwecks veröffentlichung - bis bspw. 10 uhr vormittags des selben tages auf; die daten sind anschliessend, da verstorben,  zu löschen.

was glauben sie wieviele  mondeinheiten die binärcodestrecke der daten messen würde, wenn tatsächlich ALLE datenbesitzer ihre daten über diesen bürger xy zur verfügung stellen müssten?

da die datenmengen (bei fotos/genitalien,etc. geschwärzt ) jedes verstorbenen pro tag veröffentlicht und somit für jeden einsehbar wären, könnten anhand der datenstruktur jeweils und täglich synchron diskussionen stattfinden und gesetze formuliert werden, die das potential haben "unsere" gesellschaft mglw. positiv zu  verändern.

@ Bernd Kevesliget

Und es ist richtig, heute gibt es weit weniger Protest als in die 1980er Jahren. Das liegt zum beträchtlichen Teil daran, daß sich die Menschen von damals längst gedreht haben.

 

Nein, die Menschen haben sich nicht gedreht, ich schließe mich Ihrem negativen Menschenbild nicht an. Der Datenschutz ist heute viel besser verankert und viel selbstverständlicher.

@09:21 Uhr von Medienversagen21

>>Schnüffeln und ausfragen, mit einer reinen Volkszählung hat das nichts zu tun. Schon bei den jährlichen Mikrozensus musste ich verbotene oder anrüchige Fragen verweigern. Daten sammeln und Demokratie aushöhlen, nichts anderes sehe ich darin<<

Deswegen ist ja jeder bei Facebook, Amazon und all den anderen, weil die ja keine Daten schnüffeln.

 

@ Der Vaihinger

Die Meldeämter haben bereits 1956 Daten an Firmen verkauft. Das weiß ich sicher.

 

Dagegen ist ja im Grunde nichts zu sagen, wenn man vernünftige Datenschutzregelungen hat.

@13:15 Uhr von free Nawalny

Und es ist richtig, heute gibt es weit weniger Protest als in die 1980er Jahren. Das liegt zum beträchtlichen Teil daran, daß sich die Menschen von damals längst gedreht haben.

 

Nein, die Menschen haben sich nicht gedreht, ich schließe mich Ihrem negativen Menschenbild nicht an. Der Datenschutz ist heute viel besser verankert und viel selbstverständlicher.

 

Woher wissen Sie das ? Das klingt eher nach Apologie. Und warum gibt es alle paar Jahre so eine Aktion ?

 

@12:42 Uhr von DeHahn

Auf facebook, Twitter etc. geben die Leute intimste Dinge preis (matching), und Google erkennt anhand der Suchanfragen eher, dass eine Frau schwanger ist, als diese selber. Aber klar, da kann man nix machen, wenn man in der Welle mitschwimmen will. Also schmeißt man sich mit voller Wucht auf eine Volksbefragung, die nötig ist, damit der Staat richtige Prognosen machen und passende Entscheidungen treffen kann. Man nennt das "den Sack für den Esel prügeln".

 

Ich kann da natürlich nur für mich sprechen. Auf Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp, Telegramm oder irgendwelchen matching-Dingern etc. etc. war ich noch niemals. Auch aus Mangel an Interesse. Wenn meine email Adresse nicht ausreicht, registriere ich mich erstmal prinzipiell nicht.

 

Insofern werde ich mich hüten, private Daten einfach so preiszugeben, ohne zu wissen warum, oder was damit passiert. Habe schon früher diese Volkszählungen immer boykottiert. Alles was die Behörden über mich wissen müssen, wissen sie bereits, das reicht

@09:40 Uhr von heribix

>>Das Problem liegt doch darin das viele Deutsche ihren Staat in der Beziehung auf Datenschutz nicht vertrauen. Denken wir an die Möglichkeit das die Ordnungsämter die Daten verkaufen dürfen wenn Sie nicht ausdrücklich widersprochen haben. Die Mautscanner wurden zur Verfolgung von Verdächtigen eingesetzt. Die Coronalisten wurde bereits nach 1 Woche zur polizeilichen Ermittlungen verwendet. All das wurde jeweils vorher ausgeschlossen. Strafen dafür das Bürger ihre Daten nicht freiwillig weitergeben wollen finde ich auch einer Demokratie nicht würdig. Desweiteren denke ich spielt es eine Rolle was abgefragt wird.<<

Aber das die Bürger, freiwillig ihre Daten an ominöse Unternehmen verschleudern, ist in Ordnung?

 

@13:08 Uhr von DerVaihinger

Wenn ich zurück denke, als die Briefkästen voller Werbung war oder man bekam plötzlich Werbepost. Damals hatte die die Deutsche Post Adressen an Firmen weiter gegeben. Jetzt regt man sich auf wegen der Volkszählung.

 

 

Die Meldeämter haben bereits 1956 Daten an Firmen verkauft.

 

Das weiß ich sicher.

 

Habe auch davon gehört, nur da war ich noch flüssig. Bin erst 64.

@09:52 Uhr von Möbius

>>Es ist sehr lehrreich, sich mal anzuschauen, wie das im „Land of the free“ gehandhabt wird, insbesondere was den „Freedom of Information Act“ betrifft und den Umgang von Behörden mit Datenschutz.<<

Also Herr Snowden, würde ihnen das Gegenteil berichten.

 

@12:56 Uhr von DerVaihinger

>> Wenn ich natürlich Pflastersteine werfe, plündere oder

>> Brandsätze lege, kann das durchaus anders sein.

 

Ähh, auch wenn Sie OHNE(!!!) "Pflastersteine werfen, plündern oder Brandsätze legen" gegen Atomkraft sind, heißt das nicht, daß Sie nicht auch mal ein Gummiknüppel oder Wasserwerfer trifft. -.-

 

P.S.: Wenn Sie mal in der Nähe von Gorleben vorbeikommen und da ein linkes Trommelfell finden, könnte meins sein. ;(

Schau mal wer da guckt.

"Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen. (…) Hieraus folgt: Freie Entfaltung der Persönlichkeit setzt unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung den Schutz des Einzelnen (…)"

Also meine Befürchtungen sind da folgender Natur. Ich wohne ihn einer kleinen Stadt. Dort habe ich schon folgende Erfahrungen gemacht:

1. Eine nicht näher stehende Nachbarin gratuliert mir zum Geburtstag. Sie hatte mich nicht nach meinem Geurtstag gefragt. Sie war Mitarbeiterin im hiesigen Finanzamt. Von dort, sagte sie, wisse sie dies.

2. Hier ist die Grüppchenbildung und der Klüngel sehr ausgeprägt. Immer wieder erlebe ich, dass ich von mir völlig fremden Leuten draußen gefilmt werde. Und plötzlich gehen mir Menschen aus dem Weg, mit denen ich vorher einen entspannten Kontakt hatte.

Also diese Art der Überwachung wiegt mehr.

 

@10:23 Uhr von schiebaer45

>>noch nicht sicher was mit meinen Daten denn geschied. Auch wenn es rechtlich abgesichert ist,so kann immer noch gemauschelt werden in den Ämtern die dann meine Daten auswerten.<<

Also bei dem Dienst mit dem Doppel O, wird noch mehr gemauschelt.

 

@13:15 Uhr von free Nawalny

Und es ist richtig, heute gibt es weit weniger Protest als in die 1980er Jahren. Das liegt zum beträchtlichen Teil daran, daß sich die Menschen von damals längst gedreht haben.

 

Nein, die Menschen haben sich nicht gedreht, ich schließe mich Ihrem negativen Menschenbild nicht an. Der Datenschutz ist heute viel besser verankert und viel selbstverständlicher.

 

Meinen Sie Ihren letzten Satz etwa ernst?

 

Es werden doch heutzutage viel mehr Persönliche Daten erhoben (besonders die der „Endkonsumenten“) als jemals zuvor, Tendenz stetig steigend.

Neben der unfassbar gestiegene Masse der Daten hat deren Wert und die unkontrollierte Weitergabe doch heutzutage ganz andere (in meinen Augen weitaus bedenklichere) Dimensionen angenommen als bspw. in den 80er Jahren.

 

 

 

 

 

 

 

@Datenschutz damals und heute 13:14 Uhr von Kaneel

Andererseits erscheint im Rahmen dieser Volkserhebung schon über ein bestimmtes Thema hinaus sehr private Daten abgefragt zu werden, und sich dem nicht verweigern zu dürfen, gefällt mir nicht wirklich.

 

Zumal sich die Datenschutzfrage grundlegend verschärft hat.

Heute reichen schon Metadaten aus, um gravierende

Fragen der 'Privatheit' aufzuwerfen.

s. den von der EU geplanten China-light Modus was 'Datenvorratsspeicherung' angeht.

 

Auch wenn das z.T. auch digitales Unwissen der Behördenmitarbeiter ist,

es gibt viele die das nutzen können UND wollen ;-)

Ich erwarte von einer Behörde im Zuge ihrer 'Sorgfaltspflicht',

dass sie weiss, wenn Daten via Cloudflare geroutet werden,

dass die den zugehörigen TLS-Schlüssel haben,und damit prinzipiell mitlesen können.

 

Das ist Securitywissen im dritten Semester ;-)

@10:30 Uhr von Giselbert

>>Ja leider, mit wiederholten Zwangsgeldern von bis zu 5.000 €, falls man sich verweigert. Die angedrohte Strafe ist völlig unverhältnismäßig.<<

Finde ich nicht

>>Außerdem ist der Datenschutz an sich eine Farce, die Daten werden genauso verarbeitet wie vorher, nur muss man dem vorher zustimmen. Stimmt man nicht zu, bleibt man vom Dienst, Onlinegeschäft, Arztpraxis ... eh ausgeschlossen.<<

Das müssen sie mal erklären, wie das gehen soll.

>>Ergebnis: mehr Aufwand für alle Beteiligten.<<

Inwiefern?

 

@12:55 Uhr von werner1955

Ein dreifach "Hoch" also auf die "vorausschauende" Planung unserer Politik.

Das leigt nicht am Bundesamt sondern an den Partein die wir wählen. Wenn diese Regierungen Fakten und Realität duche ,alternativlose" Entscheidungen und  Maßnahmen und "wir schaffen das"  ersetzen kann

das Statistische Bundesamt nicht dafür.

 

Die Parteien, die wir wählen, sind nichts weiter als ein Spiegel unserer Gesellschaft, sprich unserer selbst.

@12:55 Uhr von werner1955

Das leigt nicht am Bundesamt sondern an den Partein die wir wählen. Wenn diese Regierungen Fakten und Realität duche ,alternativlose" Entscheidungen und  Maßnahmen und "wir schaffen das"  ersetzen kann

das Statistische Bundesamt nicht dafür.

 

Wenn Sie meinen doch relativ kurzen Beitrag genauer gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass ich das Statistische Bundesamt NICHT dafür verantwortlich gemacht habe. Nichts für ungut.

@12:59 Uhr von das ding

Ich muss gestehen, ich finde Ihre Schreibweise ermüdend. Ihre Weigerung Umlaute, Absätze, weniger Verschachtelungen o.ä. zu verwenden, lassen mich oftmals Ihre Beiträge überspringen, denn ich möchte mich nicht durch Beiträge "arbeiten" müssen.

Das finde ich schade. Denn eigentlich bin ich an den sachlichen Meinungen anderer Foristen interessiert.

 

10:49 Uhr von fathaland slim

"Ich bin sehr überrascht,

die Foristen, die in den Ukrainethreads felsenfest an der Seite Putins zu finden sind, hier als glühende Bürgerrechtler wiederzufinden. 

Irgend etwas passt da nicht zusammen."

 

Mich können diese Foristen nicht mehr überraschen. Nach kurzer Zeit sind sie zu durchschauen, mit ihren widersprüchlichen Haltungen zu Demokratie und Totalitarismus, zu Waffenlieferungen und Krieg, zu Pazifismus und zu Rassismus. Die erleichtern einem andererseits dadurch den Aufwand hier. Man kann sich selber besser konzentrieren. Ich habe für mich eine Kennzahl: 91% der Zeilen in diesen Threads wollen nicht wirklich gelesen werden.

@13:04 Uhr von fathaland slim

Sie wissen doch: Wer mit 20 nicht immer alles hinterfragt, hat kein Herz; wer es mit 40 immer noch tut, keinen Verstand. Die Protestler der 80-er sind erwachsen geworden (Sie nennen das "sich gedreht" und "Karriere gemacht", als sei das etwas Schlimmes?); dass die neue junge Generation nichts gegen einen Zensus hat, könnte freilich auch damit zu tun haben, dass man auch mit 20 nicht immer alles hinterfragen und schlechtreden muss, sondern nur dann, wenn es auch sinnvoll ist.

 

Das habe ich mit zwanzig getan und tue es immer noch. Da hat sich wenig geändert.

Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass Sie alles rein aus Prinzip ablehnen, sondern bei Ihrem Hinterfragen auf sinnvolle Lösungen kommen. Den Zensus jedoch mit dem Hinweis, dass der doch schon 1983 kritisiert wurde, heute immer noch abzulehnen, empfinde ich als nicht besonders sinnvoll, sondern eben als Ablehnung "aus Prinzip". 

 

@10:49 Uhr von fathaland slim

die Foristen, die in den Ukrainethreads felsenfest an der Seite Putins zu finden sind, hier als glühende Bürgerrechtler wiederzufinden. 

 

Irgend etwas passt da nicht zusammen.

 

Doch, das passt ganz wunderbar für Menschen, die Demokratien zersetzen wollen.

Sie fordern ja auch keine Rechte für die Bürger in Diktaturen...

 

@13:14 Uhr von Kaneel

 

Ehrlich gesagt, habe ich schon überlegt was ich denn mache, wenn ich angeschrieben würde … Andererseits erscheint im Rahmen dieser Volkserhebung schon über ein bestimmtes Thema hinaus sehr private Daten abgefragt zu werden, und sich dem nicht verweigern zu dürfen, gefällt mir nicht wirklich.

 

Ich nehme an, die meisten Menschen hierzulande hörten nie etwas vom «Mikro-Zensus». Ich auch nicht … bis das Anschreiben der Stadt Köln im Briefkasten lag. Ich war einer aus den 1% der Auserwählten der Gesamtbevölkerung. Nur ich, nicht meine Freundin, die mit in unserer Hütte haust.

 

4 Jahre nacheinander jedes Jahr werde er nun zu mir kommen, Micro Census Man. Mit Vorankündigung und Termin, den man in Absprache auch ändern könne. Aber mitmachen müsse man schon … inkl. Text vom Micro Census Law, was drohen kann, wenn nicht. Für Kölner sogar Umzug nach Düsseldorf.

 

Micro Census Man war freundlich. Fragen u.a:

Wohneigentum / Kinder geplant / Umzugswunsch / Einordnung in Einkommensgruppe / so was & Co.

@12:57 Uhr von mitbürger

angenommen, jeden tag ermittelt ein zufallsgenerator einen frisch verstorbenen bundes-bürger xy und einen gerade verstorbenen erdenbürger xyz und fordert über einen "pool"  JEDEN "OFFIZIELLEN" DATENBESITZER  GESETZLICH dazu auf, vorhandene daten über beide verstorbenen bürger zur übermittlung aller vorhandenen daten über diese - zwecks veröffentlichung - bis bspw. 10 uhr vormittags des selben tages auf; die daten sind anschliessend, da verstorben,  zu lösche.n. […]

da die datenmengen (bei fotos/genitalien,etc. geschwärzt ) jedes verstorbenen pro tag veröffentlicht und somit für jeden einsehbar wären, könnten anhand der datenstruktur jeweils und täglich synchron diskussionen stattfinden und gestze formuliert werden, die das potential haben "unsere" gesellschaft mglw. positiv zu  verändern.

 

Na klar, die Toten können sich ja nicht mehr dagegen wehren, öffentlich komplett zur Schau gestellt zu werden. Postmortaler Glasbürger also. Und was die Angehörigen davon halten, egal. 

Geht‘s noch? 
 

@12:57 Uhr von Möbius

>> Wenn Beamte den Datenschutz verletzen

>> Hat das leider in Deutschland keine Konsequenzen.

>> Nicht nur liegt die Beweislast beim Bürger

 

Die Situation ist noch viel schlimmer:

Ich arbeite doch ehrenamtlich in einem Jugendzentrum.

Das Jugendamt verlangt (allen Ernstes) von uns, daß wir permanent gegen § 48 BDSG iVm. § 202a StGB verstoßen sollen, oder die Mittel werden gekürzt!

 

P.S.: Naja, bei 3.000 € im Jahr ist die Wahl relativ einfach gefallen. -.-

13:15 Uhr von mitbürger

2. korrektur -

entfällt - mir ist das jetzt gerade selbst irgendwie peinlich mit meinem eigenen chaos gerade überfordert zu sein.

@13:51 Uhr von schabernack

4 Jahre nacheinander jedes Jahr werde er nun zu mir kommen, Micro Census Man. Mit Vorankündigung und Termin, den man in Absprache auch ändern könne. Aber mitmachen müsse man schon … inkl. Text vom Micro Census Law, was drohen kann, wenn nicht. Für Kölner sogar Umzug nach Düsseldorf.

Micro Census Man war freundlich. Fragen u.a:

Wohneigentum / Kinder geplant / Umzugswunsch / Einordnung in Einkommensgruppe / so was & Co.

 

Wie bitte? Unfassbar. Was soll das, warum werden Fragen zur Familienplanung, zur Selbsteinschätzung (!) oder Umzugsplänen gestellt?

 

Warum sollte das irgendjemanden etwas angehen, welchen Zweck haben diese Fragen überhaupt und was wird mit diesen Daten gemacht?

 

Bei mir wäre derjenige damit definitiv an der falschen Adresse gelandet, so viel kann ich sagen.

12:25, Kaneel @10:24 Uhr von fathaland slim

>>Hätte mir allerdings vor einigen Jahren jemand gesagt, ich würde in einem öffentlichen Forum schreiben, hätte ich diesem einen Vogel gezeigt. Aber es ist halt doch irgendwie reizvoll.<<

 

Ich offenbare natürlich, indem ich hier schreibe, sehr viel über mich. Aber das tut man immer, wenn man am öffentlichen Diskurs teilnimmt. Ich tue das bewusst, denn ich betrachte es durchaus auch als meine Pflicht als Bürger einer demokratischen Gesellschaft, Stellung zu beziehen.

 

Ansonsten meide ich sämtliche asozialen Medien. Nicht mal Whatsapp darf mich zu den Kunden zählen. Ich kaufe nichts im Netz, und mein Suchverhalten bei den zwei Os offenbart einen politisch, biologisch, historisch und musikalisch interessierten Menschen. Vom Marketingstandpunkt aus betrachtet total unergiebig.

 

Sollte allerdings unser politisches System mal ins autokratische kippen, dann würde es etwas eng für mich. Und nicht nur für mich.

 

Bitte sage niemand, das sei nicht möglich. Demokratie muss ständig neu erkämpft werden.

@13:43 Uhr von Questia

Ich muss gestehen, ich finde Ihre Schreibweise ermüdend. Ihre Weigerung Umlaute, Absätze, weniger Verschachtelungen o.ä. zu verwenden, lassen mich oftmals Ihre Beiträge überspringen, denn ich möchte mich nicht durch Beiträge "arbeiten" müssen.

Das finde ich schade. Denn eigentlich bin ich an den sachlichen Meinungen anderer Foristen interessiert.

 

Meine Tastatur hat keine Umlaute und das kann ich nicht aendern. Die Erde ist rund und weit, nicht ueberall gibts Umlaute. Ansonsten schreibe ich sowieso nicht fuer jeden, nur die, die es verstehen koennen. 

13:45, Anita L. @13:04 Uhr von fathaland slim

Sie wissen doch: Wer mit 20 nicht immer alles hinterfragt, hat kein Herz; wer es mit 40 immer noch tut, keinen Verstand. Die Protestler der 80-er sind erwachsen geworden (Sie nennen das "sich gedreht" und "Karriere gemacht", als sei das etwas Schlimmes?); dass die neue junge Generation nichts gegen einen Zensus hat, könnte freilich auch damit zu tun haben, dass man auch mit 20 nicht immer alles hinterfragen und schlechtreden muss, sondern nur dann, wenn es auch sinnvoll ist.

 

 

Das habe ich mit zwanzig getan und tue es immer noch. Da hat sich wenig geändert.

 

Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass Sie alles rein aus Prinzip ablehnen, sondern bei Ihrem Hinterfragen auf sinnvolle Lösungen kommen. Den Zensus jedoch mit dem Hinweis, dass der doch schon 1983 kritisiert wurde, heute immer noch abzulehnen, empfinde ich als nicht besonders sinnvoll, sondern eben als Ablehnung "aus Prinzip". 

 

 

Schreiben Sie mir diese Haltung zu?

 

Dann haben Sie irgend etwas sehr mißverstanden.

14:05 Uhr von fathaland slim…

14:05 Uhr von fathaland slim

 

//Ansonsten meide ich sämtliche asozialen Medien.//

 

Geht mir auch so (außer hier).

 

//Sollte allerdings unser politisches System mal ins autokratische kippen, dann würde es etwas eng für mich. Und nicht nur für mich.//

 

Wenn ich das richtig sehe, wären hier einige "dran". Die "Meinungsfreiheit, die Demokratie und viele andere Annehmlichkeiten, wären dann "Schnee von gestern".

 

//Bitte sage niemand, das sei nicht möglich. Demokratie muss ständig neu erkämpft werden.//

 

Sieht man ja gerade in der Ukraine sehr gut. Selbstverständlich wäre dann nichts mehr.

 

 

@13:06 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Oder Karriere gemacht haben
Richtig. besonders auch bei den Grünen und Linken.
Schilliy, Fischer, Tretin

 

Da haben Sie absolut recht. Und dabei haben die noch ihre Positionen geändert. Richtung nach oben.

 

Wer hatte schon 1983 das Ant-Volkszählungs-Vorhaben fürs Leben, sich in den 39 Jahren später bis 2022 nach unten zu entwickeln. Irgendwie niemand mit Verstand intakt, und ohne Untergangs-Phantasie oder Abstiegs-Sehnsucht.

 

Auf ewig so zu bleiben wie 1983 in Gedanken und Meinung war mir auch immer viel zu doof. Wäre in anderen Worten nichts anderes gewesen, als sinnfreie Lernverweigerung ab 1984. Und ich wäre heute immer noch kurz nach dem Abi ohne Studium. Dumm.

@12:56 Uhr von DerVaihinger. Geht auch ohne Pflastersteine

@09:46 Uhr von rjbhome:

@12:56 Uhr von DerVaihingerAlso ich bin 80 Jahre alt und in meinem ganzen Leben hat weder Polizei noch Verfassungsschutz meine Freiheit abgeschafft.
Wenn ich natürlich Pflastersteine werfe, plündere oder Brandsätze lege, kann das durchaus anders sein.

Es reichte in der 1980er-Jahren schon, einen harmlosen Informationsstand der "Grünen Radler" am Markttag zu betreiben. Wer damals nicht weit genug Rechts stand, war verdächtig.

@13:28 Uhr von Alter Brummbär

>>Es ist sehr lehrreich, sich mal anzuschauen, wie das im „Land of the free“ gehandhabt wird, insbesondere was den „Freedom of Information Act“ betrifft und den Umgang von Behörden mit Datenschutz.<<

Also Herr Snowden, würde ihnen das Gegenteil berichten.

 

Das „Ausspähen“ von US Bürgern durch die NSA war aber ILLEGAL. Ich vergleiche was in USA im Vergleich zu Deutschland  legal ist. Außerdem ist das, was die Geheimdienste tun, nochmal etwas ganz anderes. Einen Inlandsgeheimdienst wie den Verfassungsschutz hat die USA zB garnicht. Das was der Verfassungsschutz in Deutschland tut, wäre in den USA zT illegal. 

@09:21 Uhr von Medienversagen21

Schnüffeln und ausfragen, mit einer reinen Volkszählung hat das nichts zu tun. Schon bei den jährlichen Mikrozensus musste ich verbotene oder anrüchige Fragen verweigern.

Welche Fragen, ganz konkret, sollen das denn gewesen sein?

Daten sammeln und Demokratie aushöhlen, nichts anderes sehe ich darin.

Wenn ich die Wahl habe, dem Bundesverfassungsgericht oder Ihnen zu glauben, wem werde ich dann wohl mehr Glaubwürdigkeit zubilligen? 

Ehrlich gesagt erwarte ich von Ihnen aber gar keine ernsthafte Antworten. Sie wollten wohl einfach nur Ihre "Ich-bin-gegen-alles"-Haltung zum Ausdruck bringen. Das mag legitim sein, konstruktiv ist es allerdings nicht.

@13:51 Uhr von schabernack

Ich nehme an, die meisten Menschen hierzulande hörten nie etwas vom «Mikro-Zensus». Ich auch nicht … bis das Anschreiben der Stadt Köln im Briefkasten lag. Ich war einer aus den 1% der Auserwählten der Gesamtbevölkerung. Nur ich, nicht meine Freundin, die mit in unserer Hütte haust.
4 Jahre nacheinander jedes Jahr werde er nun zu mir kommen, Micro Census Man. Mit Vorankündigung und Termin, den man in Absprache auch ändern könne. Aber mitmachen müsse man schon … inkl. Text vom Micro Census Law, was drohen kann, wenn nicht. Für Kölner sogar Umzug nach Düsseldorf.

Micro Census Man war freundlich. Fragen u.a:

Wohneigentum / Kinder geplant / Umzugswunsch / Einordnung in Einkommensgruppe / so was & Co.

Ich hoffe/nehme an, dass Sie ein Mensch mit viel Fantasie sind. Und dass Sie sich notiert haben, welche "Geschichten" Sie sich ausgedacht haben. Damit Sie sich beim nächsten Mal  nicht widersprechen. ;-)

Es kann auch schon hilfreich sein, diesen Menschen nicht in die private Wohneinheit zu bitten.

@14:26 Uhr von schabernack

 

Oder Karriere gemacht haben
Richtig. besonders auch bei den Grünen und Linken.
Schilliy, Fischer, Tretin

 

Da haben Sie absolut recht. Und dabei haben die noch ihre Positionen geändert. Richtung nach oben.

 

Wer hatte schon 1983 das Ant-Volkszählungs-Vorhaben fürs Leben, sich in den 39 Jahren später bis 2022 nach unten zu entwickeln. Irgendwie niemand mit Verstand intakt, und ohne Untergangs-Phantasie oder Abstiegs-Sehnsucht.

 

Auf ewig so zu bleiben wie 1983 in Gedanken und Meinung war mir auch immer viel zu doof. Wäre in anderen Worten nichts anderes gewesen, als sinnfreie Lernverweigerung ab 1984. Und ich wäre heute immer noch kurz nach dem Abi ohne Studium. Dumm.

 

Dran vorbeireden. Es ging darum, wie auch in dem Artikel angerissen, daß damals mehr Opposition, Gegenbewegung war als heute.

Und das es so ist, begrüßen Sie natürlich in launigen Worten. Wäre es anders, wären Sie nicht zufrieden.....

@13:44 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

 >> "Ich bin sehr überrascht,

die Foristen, die in den Ukrainethreads felsenfest an der Seite Putins zu finden sind, hier als glühende Bürgerrechtler wiederzufinden. 

Irgend etwas passt da nicht zusammen."

 

Mich können diese Foristen nicht mehr überraschen. Nach kurzer Zeit sind sie zu durchschauen, mit ihren widersprüchlichen Haltungen zu Demokratie und Totalitarismus, zu Waffenlieferungen und Krieg, zu Pazifismus und zu Rassismus. Die erleichtern einem andererseits dadurch den Aufwand hier. Man kann sich selber besser konzentrieren. Ich habe für mich eine Kennzahl: 91% der Zeilen in diesen Threads wollen nicht wirklich gelesen werden. <<

 

Sind da Ihre Zeilen dabei?

@09:41 Uhr von OrwellAG

 

Könnte man mir noch mal die Gründe für eine Volkszählung nennen, möglicherweise auch in ein verhältnis gesetzt zu den Kosten? (und wie ich sehe spielt auch das Grundrecht evtl. eine Rolle). Oder anders gefragt, dienen die Zahlen für eine Statistik, die man sich nett ansieht und sonst ist nichts dahinter?

 

 

Wetten, dass Sie lesen können?

 

Warum tun Sie's also nicht und informieren sich selber?

@13:58 Uhr von saschamaus75

>> Wenn Beamte den Datenschutz verletzen

>> Hat das leider in Deutschland keine Konsequenzen.

>> Nicht nur liegt die Beweislast beim Bürger

 

Die Situation ist noch viel schlimmer:

Ich arbeite doch ehrenamtlich in einem Jugendzentrum.

Das Jugendamt verlangt (allen Ernstes) von uns, daß wir permanent gegen § 48 BDSG iVm. § 202a StGB verstoßen sollen, oder die Mittel werden gekürzt!

 

P.S.: Naja, bei 3.000 € im Jahr ist die Wahl relativ einfach gefallen. -.-

Oh je, haben Sie schon mal an eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder eine Anzeige gedacht? 
 

... keine Sorge, war nur ein Witz!

Für „Dienstaufsichtsbeschwerden“ gelten in D die „drei F“: „formlos, fristlos, fruchtlos“. Eine Anzeige kann man sich sparen, gerade wenn es um das Jugendamt geht. Denn die Jugendämter unterliegen nur einer formellen (also in der Praxis gar keiner) Rechtsaufsicht. Und aus demselben Grund macht eine Anzeige auch keinen Sinn (obwohl Offizialdelikt): kein Staatsanwalt wird freiwillig gegen Beamte ermitteln.. 

@14:04 Uhr von Vector-cal.45 / @schabernack

 

Wie bitte? Unfassbar. Was soll das, warum werden Fragen zur Familienplanung, zur Selbsteinschätzung (!) oder Umzugsplänen gestellt?

 

Warum sollte das irgendjemanden etwas angehen, welchen Zweck haben diese Fragen überhaupt und was wird mit diesen Daten gemacht?

 

Im Anschreiben wurde auch erläutert, warum die Daten und wozu. Der Mikro-Zensus war / ist überall im Land eine Datenerhebung der Kommunen. Gedacht auch für bessere Planung von Wohnraumbedarf: Kinderwunsch / mehr Köpfe in der Familie / Umzug / Miete / Wohneigentum.

 

Schwerpunkt der Fragen war in jedem der 4 Jahre ein anderer. Ein Jahr war es Arbeit / Beruf: Angestellt / Selbständigkeit / Arbeitsstelle in Köln, oder Pendler nach außerhalb / weiterer Ausbildungswunsch.

 

Hintergrund von allem ist Verbesserung von kommunaler Planung in dem, was Kommunen und Städte (zukünftig) brauchen, um gut funktionsfähig zu sein im Sinn der Einwohner.

 

Ein 3. Jahr war Freizeitverhalten. Was macht / mag man, was hätte man gern. Schon nachvollziehbar …

@12:57 Uhr von Möbius

Hat das leider in Deutschland keine Konsequenzen. Nicht nur liegt die Beweislast beim Bürger. Die Behörden verfolgen diese Delikte nicht einmal. 
 

wenn ein User hier im Forum eine Information hat das schon jemals ein Beamter oder seine Behörde wegen Verletzung des Datenschutzgesetzes verurteilt worden sei in der Geschichte der Bundesrepublik, dann würde ich gerne davon hören... 

 

Aber in der Praxis ist es halt so, dass die Datenschutzgesetze oft Ausnahmen für Beamte vorsehen, zB zwei Finanzbeamte die miteinander oder mit Dritten privat plaudern, oder zB wenn ein Lehrer Informationen außerhalb des Dienstweges mit einem Kollegen oder Externen an einer anderen Schule austauscht ist das „auf dem Papier“ zwar strafbar, ist aber kein verfolgbarer Delikt in D.

 

 

Was Sie sich da zurechtdenken...

Die geschwätzigen Beamten aber auch!

 

Glauben Sie, dass es sowas nicht auch (mit ungleich mehr Brisanz) in der Wirtschaft gebe, wo keine Beamten sind, die irgendwelche ominösen Geheimnisse austauschen?

 

Ich offenbare natürlich, indem ich hier schreibe, sehr viel über mich. Aber das tut man immer, wenn man am öffentlichen Diskurs teilnimmt. Ich tue das bewusst, denn ich betrachte es durchaus auch als meine Pflicht als Bürger einer demokratischen Gesellschaft, Stellung zu beziehen.

 

Es macht natürlich noch mal einen Unterschied, ob man ausschließlich den eigenen Standpunkt vertritt, oder darüber hinaus Wohnort, Beruf, Alter, Beziehungsstand etc. verrät. Sie haben sogar Ihren Klarnamen preisgegeben. Mir ist grundsätzlich schon bewusst, was ich hier tue; das Anmelden stellte für mich aufgrund dessen, dass eine Mailadresse ausreicht, eine vertretbare Hürde dar.

Sollte allerdings unser politisches System mal ins autokratische kippen, dann würde es etwas eng für mich. Und nicht nur für mich.

Ich versuche da optimistisch zu sein, aber...

Demokratie muss ständig neu erkämpft werden.

... das ist sehr wichtig- da gebe ich Ihnen völlig recht.

@10:24 Uhr von fathaland slim

Die Menschen, die 1983 gegen die Volkszählung gekämpft haben, sind heute im Rentenalter. Die „heutige Jugend“ schmeißt freiwillig und besinnungslos mit ihren Daten um sich, als ob es kein Morgen gäbe.

 

So ist es tatsächlich. Wenn ich beobachte, dass die meisten jungen Menschen fast immer und überall mit einem Smartphone in der Hand rumlaufen und Google, Facebook, WhatsApp, Instagram, Tiktok, Amazon usw. ihre Daten gigabyteweise in die unersättlichen Rachen werfen, dann frage ich mich, wohin das noch alles führen soll. Die Menschen brauchen eigentlich keine Angst vor einem allwissenden Staat zu haben, sondern sollten sich eher vor den multinationalen Bi Data-Konzernen in Acht nehmen.

@14:27 Uhr von Questia

@12:56 Uhr von DerVaihinger. Geht auch ohne Pflastersteine

 

@09:46 Uhr von rjbhome:

 

@12:56 Uhr von DerVaihingerAlso ich bin 80 Jahre alt und in meinem ganzen Leben hat weder Polizei noch Verfassungsschutz meine Freiheit abgeschafft.
Wenn ich natürlich Pflastersteine werfe, plündere oder Brandsätze lege, kann das durchaus anders sein.

 

Es reichte in der 1980er-Jahren schon, einen harmlosen Informationsstand der "Grünen Radler" am Markttag zu betreiben. Wer damals nicht weit genug Rechts stand, war verdächtig.

 

Ja, ich erinnere mich sehr gut an diese Zeit.

@09:21 Uhr von Medienversagen21

 

Schnüffeln und ausfragen, mit einer reinen Volkszählung hat das nichts zu tun. Schon bei den jährlichen Mikrozensus musste ich verbotene oder anrüchige Fragen verweigern. Daten sammeln und Demokratie aushöhlen, nichts anderes sehe ich darin.

 

Es gibt keine «verbotenen» Fragen im Mikro-Zensus. Die Fragen sind für in allen Kommunen einheitlich im Bundesgesetz festgelegt. Miccro Census Man oder Woman kommen auch nicht mit obskuen Fragebögen vorbei, auf denen sie dann heimlich was ganz anderes ankreuzen als das, was Sie gesagt haben.

 

Micro Census Person hat einen Laptop dabei. Im ersten Jahr der vier Jahre Befragung wird man als Datensatz mit Kennziffer angelegt. Das Gesetz schreibt Anonymisierung vor zwischen Person / Wohnung und Datensatz. In den Jahren 2 bis 4 werden Daten in der Kennziffer hinzu gefügt oder verändert (bspw. Haushaltsmitglied geboren / verstorben).

 

Wer nicht sagen will, dass er Vater wird, muss seine Frau verstecken während der Befragung … oder zum Einkaufen schicken.

@13:04 Uhr von fathaland slim

re@09:20 Uhr von Bernd Kevesligeti

Sie wissen doch: Wer mit 20 nicht immer alles hinterfragt, hat kein Herz; wer es mit 40 immer noch tut, keinen Verstand. Die Protestler der 80-er sind erwachsen geworden (Sie nennen das "sich gedreht" und "Karriere gemacht", als sei das etwas Schlimmes?); dass die neue junge Generation nichts gegen einen Zensus hat, könnte freilich auch damit zu tun haben, dass man auch mit 20 nicht immer alles hinterfragen und schlechtreden muss, sondern nur dann, wenn es auch sinnvoll ist.

 

Das habe ich mit zwanzig getan und tue es immer noch. Da hat sich wenig geändert.

 

Auch der Spruch ist ein Märchen, das sich Menschen ausgedacht haben, die ihre linken Gegenspieler als "nicht erwachsen" diffamieren, oder die die eigene Lethargie rechtfertigen wollen.

 

Selbstständiges Denken ist für mich die erste Bürgerpflicht in einer Demokratie.

 

Die einzige gültige Ausrede, nicht mehr nachzudenken, ist eine fortgeschrittene Demenz.

 

14:32, Möbius

>>Einen Inlandsgeheimdienst wie den Verfassungsschutz hat die USA zB garnicht. Das was der Verfassungsschutz in Deutschland tut, wäre in den USA zT illegal. <<

 

Die Rolle des Verfassungsschutzes in den USA übernimmt das FBI. Eine hybride Behörde aus Bundespolizei und Inlandsgeheimdienst.

 

So etwas wäre in Deutschland völlig undenkbar.

 

Hier im Thread nehme ich Sie erstaunlicherweise auf einmal als USA-Fan wahr. Ein Aspekt Ihrer Forenpersönlichkeit, der mir komplett neu ist.

@14:33 Uhr von CaptainGreybeard

Schnüffeln und ausfragen, mit einer reinen Volkszählung hat das nichts zu tun. Schon bei den jährlichen Mikrozensus musste ich verbotene oder anrüchige Fragen verweigern.

Welche Fragen, ganz konkret, sollen das denn gewesen sein?

Daten sammeln und Demokratie aushöhlen, nichts anderes sehe ich darin.

Wenn ich die Wahl habe, dem Bundesverfassungsgericht oder Ihnen zu glauben, wem werde ich dann wohl mehr Glaubwürdigkeit zubilligen? 

Ehrlich gesagt erwarte ich von Ihnen aber gar keine ernsthafte Antworten. Sie wollten wohl einfach nur Ihre "Ich-bin-gegen-alles"-Haltung zum Ausdruck bringen. Das mag legitim sein, konstruktiv ist es allerdings nicht.

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Sie können hier provozieren und verharmlosen, das gibt dieser Sender eben frei. Fest steht, ihre Ahnungslosigkeit ist schon bemerkenswert.

 

 

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@12:18 Uhr von frosthorn

Ich antworte darauf immer gerne, wie ich es auch tue, wenn jemand den Opriginalspruch benutzt:

"Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch links ist, hat keinen Verstand."

Und meine Antwort: "wer seine Überzeugungen so beliebig anpassen kann, hat keinen Charakter."

 

Also ich war mit 20 deutlich konservativer als jetzt.

Entweder ist der Rest der Gesellschaft nach rechts gerutscht, oder ich stelle heute mehr in Frage als damals.

 

13:35 Uhr von artist22

@Datenschutz damals und heute 13:14 Uhr von Kaneel

Ich erwarte von einer Behörde im Zuge ihrer 'Sorgfaltspflicht',

dass sie weiss, wenn Daten via Cloudflare geroutet werden,

dass die den zugehörigen TLS-Schlüssel haben,und damit prinzipiell mitlesen können.

Ja, das erwarte ich auch. Aber immerhin gibt es die Menschen vom CCC, die immer mal wieder den ein oder anderen Schwachpunkt aufdecken.

Das ist Securitywissen im dritten Semester ;-)

Mittlerweile gibt es auch im Bereich IT einen Fachkräftemangel.

Aber da anscheinend demnächst sogar in den Rauchmeldern Spysoftware stecken könnte und ich nervigerweise meine Mitmenschen fragen muss, ob sie Alexa, Siri & Co. ausgeschaltet haben...

Grundrecht auf Datenschutz schon 1949 ersichtlich

Für die Mütter und Väter des Grundgesetzes in den Jahren 1948/49 waren Fragen der modernen Datenverarbeitung noch weit weg.

Das ist faktisch richtig, sonst würde etwas derartiges ja im GG stehen. Aber: Der Anschlag auf das Einwohnermeldeamt Amsterdam 1943 bzw. warum dieser eine Funktion im NS-Widerstand hatte, hätte schon ausreichende Präzedenz sein müssen, um zu zeigen, warum Datenerhebungen die Menschenwürde gefährden können. Nicht erst mit der Verwendung von Digitalrechnern zur sondern schon mit Holleriths Lochkartentechnik war das Potential für Informationstechnik, die unsere Grundrechte gefährden, geschaffen.

Für die Mütter und Väter des Grundgesetzes mag es weit weg gewesen sein, dieses Thema. Rein idealistisch hätte es jedoch berücksichtigt werden können und müssen, schon damals.

@15:20 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 dass die neue junge Generation nichts gegen einen Zensus hat, könnte freilich auch damit zu tun haben, dass man auch mit 20 nicht immer alles hinterfragen und schlechtreden muss, sondern nur dann, wenn es auch sinnvoll ist.

 

Das habe ich mit zwanzig getan und tue es immer noch. Da hat sich wenig geändert.

 

Auch der Spruch ist ein Märchen, das sich Menschen ausgedacht haben, die ihre linken Gegenspieler als "nicht erwachsen" diffamieren, oder die die eigene Lethargie rechtfertigen wollen.

 

Selbstständiges Denken ist für mich die erste Bürgerpflicht in einer Demokratie.

 

Die einzige gültige Ausrede, nicht mehr nachzudenken, ist eine fortgeschrittene Demenz.

 

Ja, selbstständiges Denken und Demokratie. Leider und das müssen Sie zugeben, sind es heute weniger Menschen die sich wehren. 

Gestern fanden in vielen Orten vor Firmen Protestaktionen gegen das Arbeitsunrecht statt (ALDI und Getir Hubs). Wer kann sich da in diesen Unternehmen selbstständiges Denken leisten ?

 

 

@14:11 Uhr von das ding

 

Meine Tastatur hat keine Umlaute und das kann ich nicht aendern. Die Erde ist rund und weit, nicht ueberall gibts Umlaute. Ansonsten schreibe ich sowieso nicht fuer jeden, nur die, die es verstehen koennen. 

 

Sehr vermutlich könnten Sie auch Umlaute haben, würden Sie Ihrer Tastatur zusätzlich «Deutsch Hochsprache» beibringen. Voreinstellung: Sprache hinzufügen aus dem Auswahlmenü. Deutsch ist immer dabei.

 

Wegen der・Ä / Ö / Ü・und・ä / ö / ü・ist das aber aber gar nicht nötig. Eher schon wegen des ß. Es gibt ja auch die Herren und Damen, deren Nachname sich・Mueller・und nicht・Müller・schreibt.

 

Jede Tastatur könnte auch Chinesisch oder Japanisch, man muss es ihr nur sagen. Beides muss man vor dem Umwandeln auch erst mal in Latein-Buchstaben schreiben … aber Umlaute braucht man dazu keine.

14:41 Uhr von Kein Einstein

"Ich habe für mich eine Kennzahl: 91% der Zeilen in diesen Threads wollen nicht wirklich gelesen werden."

>>Sind da Ihre Zeilen dabei?<<

 

Warum wollen Sie das wissen?

14:48 Uhr von schabernack @14:04 Uhr von Vector-cal.45

Hintergrund von allem ist Verbesserung von kommunaler Planung in dem, was Kommunen und Städte (zukünftig) brauchen, um gut funktionsfähig zu sein im Sinn der Einwohner.

 

Aber meinen Sie nicht, dass man das über andere Initiativen im Rahmen von Bürgerbeteiligungen herausfinden könnte?

Das erinnert mich daran, dass hier gerade eine Unterschriftenaktion für einen Radentscheid (um Verbesserungen für mehr Sicherheit im Radverkehr auf den Weg bringen zu können) läuft. Sehr sehr viele Teilnehmer haben ein falsches Geburtsdatum angegeben und somit sind diese Unterschriften ungültig. Seufz.

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