Kommentare - Rangliste der Pressefreiheit: Deutschland rutscht weiter ab

03. Mai 2022 - 08:02 Uhr

Gewalt gegen Journalisten, weniger Vielfalt und Probleme beim Quellenschutz: Die Lage der Pressefreiheit in Deutschland hat sich laut "Reporter ohne Grenzen" weiter verschlechtert. Aber auch in anderen Ländern gibt es große Probleme.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

Der Ton macht die Musik

Manchmal denke ich, dass die deutschen Medien es als ihr Auftrag ansehen, einfach nur Meinungsmachender Journalismus zu zu sein. Sie folgen oder diktieren den Mainstream.

Tja..

man koennte ja die Wahrheit als Schlagzeile veroeffentlichen:

Im Gegensatz zu Nordkorea, hat sich in Deutschland die Pressefreiheit signifikant verschlechert. Norwegen und Nordkorea beide stabil im Ranking.

Unabhängige Medien sind Grundpfeilern der Demokratie

Natürlich sehen dieses die putinschen finanzierten Anhänger diverser Parteien anderst

und sprechen von zensierter Meinungdiktatur.

z.B , GEZ abschalter , Brexit,Trump,LePen,Orban,Wilders etc.

Die 4te Gewalt der Meinung & Kritik muß in Form des unhabhängigen Journalismus

seine Stimme haben.

 

Top-Thema -> Gewalt gegen Journalisten

 

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‚Die meisten der Angriffe (52 von 80) ereigneten sich bei Protesten des 'Querdenken'-Spektrums gegen Corona-Maßnahmen, an denen regelmäßig gewaltbereite Neonazis und extrem rechte Gruppen teilnahmen. Medienschaffende wurden bespuckt, getreten, bewusstlos geschlagen.‘

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In der Rangfolge der Probleme für die Presse ist das Thema ‚Gewalt‘ mal an erster Stelle. Das geht gar nicht, denn wenn Journalisten sich um ihre Gesundheit oder ihr Leben sorgen müssen, ist die Pressefreiheit in ihrer Existenz bedroht.

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Es fängt mit ‚Lügenpresse‘ an und endet in Gewalt.

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Pressefreiheit ist durch das Grundgesetz geschützt und da hat insbesondere die Polizei die Aufgabe, die Freiheit der Berichterstattung mit aller Konsequenz durchzusetzen.  

Warum werden Reporter angegriffen ?

Die Angreifer sind aggressive Menschen, die Pressefreiheit gar nicht wollen, die wollen ihre eigenen egoistischen Ansichten nach aussen tragen.

Demokratisch gesinnte Menschen werden niemals gegen  einen Reporter vorgehen. 

Aus meiner Sicht sollte diese Straftat mit Gefängnissstrafe von mindestens 2 Jahren geahndet werden.

Krokodilstränen

Die gleichen Politiker, die eine Einschränkung der Pressefreiheit beklagen, haben eine Änderung des Versammlungsgesetzes verabschiedet, nach der bei Demonstrationen unliebsame Journalisten vom Anmelder der Demonstration Platzverweis erteilt werden kann - so geschehen bei der antisemitischen Kundgebung in Berlin.

Ich möchte, daß Journalisten ungehindert und unbedroht berichten können. Es kann nicht sein, daß die Polizei einen Offenbarungseid leistet, weil sie Journalisten nicht schützt.

Pressefreiheit !

All die Personen, die auf Demos gegen die Presse wettern, sollten sich mal daran erinnern, wie wichtig eine freie und unabhängige Presse für eine Demokratie ist. Und jedes dieser Personen sollte sich auch erinnern, dass ihr hier in D das Recht auf die freie Meinung jederzeit gegeben wird, solange andere nicht beleidigt, diffamiert oder geschädigt werden. Von einer Lügenpresse zu brüllen, zeigt nur wie wenig sensibel die Arbeit der Journalisten/innen gewürdigt wird, wie wenig all die Aufdeckungen von Skandalen anerkannt werden, aber der eigene Egoismus immer mehr zunimmt.

Bedrohung der Medienvielfalt durch Konzentration

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Die Konzentration von Medienmacht ist schon seit Jahren ein Problem. Wenn Kapitalkraft und Anzeigenvolumen der großen Pressemagnaten die kleinen Lokal- und Regionalzeitungen unter Druck setzen können, bleibt die Vielfalt der Zeitungslandschaft auf der Strecke

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Die Springer Presse und die Funke Mediengruppe sind Beispiele dafür. Im Bereich Medien muss das Wettbewerbsrecht besonders konsequent angewendet werden

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Ginge es nur um wirtschaftliche Macht der Magnaten, wäre es schon problematisch genug. Denkt man aber an die Rupert Murdochs dieser Welt, dann weiß man, dass diese mit ihrer Monopolisierung der Zeitungen auch eine einseitige politische Agenda verknüpfen.

@08:31 Uhr von Wolfes74

Pressefreiheit ist durch das Grundgesetz geschützt und da hat insbesondere die Polizei die Aufgabe, die Freiheit der Berichterstattung mit aller Konsequenz durchzusetzen.  

 
All zu oft ist es gerade die Polizei, die freie Berichterstattung verhindert, auch mit Gewalt. Und oft, auch und gerade in Coronazeiten, haben viele Medienschaffende Aktivismus mit Journalismus verwechselt.
Pressefreiheit bedeutet nicht, daß man ungestraft lügen, beleidigen und hetzen darf - was  in den letzten Jahren in der dt. Medienlandschaft besonders zugenommen hat.

Die Pressefreiheit

ist ein Grundrecht und somit auch geschützt.Bei übergriffen auf Presseleuten muss die Polizei eingreifen.Ohne wenn und aber.Leider gibt es immer wieder Menschen in unserer Gesellschaft die das anders sehen.

Die Verringerung der Meinungsvielfalt ist über die Jahrzehnte

leider in Deutschland nachvollziehbar zu beobachten. Es gibt nur noch eine Hand voll riesiger Medienkonzerne, die die öffentliche Meinung prägen. Investigativer Journalismus vor Ort ist leider selten geworden. Die großen Nachrichtenagenturen (Reuters usw.) bestimmen die Schlagzeilen. Zudem werden vereinzelt bedeutende Nachrichtenmagazine zusätzlich noch mit bspw. großen 7 stelligen Spenden unterstützt (bestochen), was deren Neutralität natürlich untergräbt .

Ich verstehe die Wertungskriterien nicht.

Wenn radikale Demonstranten Journalisten angreifen, dann ist die Pressefreiheit von staatlicher Seite doch nicht eingeschränkt.

 

Pressefreiheit !

Grundsätzlich sollte überall und jederzeit der Presse freien Zugang gewährt werden, um ungehindert und frei ihre Tätigkeit ausüben zu können. Es darf nicht sein, dass ein Anmelder einer Demo der Presse verbieten kann, davon zu berichten. Das ist ganz klar eine Zensur. Und grundsätzlich sollte die Polizei nie die Presse von einer Demo verbannen, nur weil der Veranstalter dies so will. Hier in D sollte die Pressefreiheit für alle gelten, sonst taugt die ganze Demokratie nichts mehr !

Einzig was mich stört sind die irren Schund- und Klatschblätter, die leider zu oft irgend einen Mist verbreiten, der später wieder korrigiert werden muss. 

8:23 Uhr von Tino Winkler | Weil sie Unbequemes sagen

'Warum werden Reporter angegriffen ?

Die Angreifer sind aggressive Menschen, die Pressefreiheit gar nicht wollen, die wollen ihre eigenen egoistischen Ansichten nach aussen tragen.

Demokratisch gesinnte Menschen werden niemals gegen  einen Reporter vorgehen. '

 

 

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Es geht darum, Fakten und Meinungen zu torpediren, wenn diese die eigene politische Identität infrage stellen

 

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Die meisten der Angriffe (52 von 80) […]an denen regelmäßig gewaltbereite Neonazis und extrem rechte Gruppen teilnahmen.

 

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Der Witz dabei ist: weil deren ‚digitalen Sympathisanten‘ wissen, dass begleitende Hass- und Hetzreden zu den Kernmerkmalen der Szene gehören, versuchen sie diese durch Realitätsumkehr gegen die Abwehr der Zivilgesellschaft zu schützen. Indem sie jede Maßnahme gegen Hass und Hetze als 'Einschränkung der Redefreiheit' anprangern

Medienvielfalt

Die ARD ist der zweitgrößte Medienkonzern Deutschlands. Bertelsmann und Springer, ProSieben Medienkruppe, Waz Gruppe. Wenige Familien teilen sich den Großteil der Zeitungen in Deutschland. 

 

Medienvielfalt ist die Vorraussetzung für Meinungsvielfalt. 

@08:15 Uhr von Karl Klammer

Natürlich sehen dieses die putinschen finanzierten Anhänger diverser Parteien anderst

und sprechen von zensierter Meinungdiktatur.

z.B , GEZ abschalter , Brexit,Trump,LePen,Orban,Wilders etc.

Die 4te Gewalt der Meinung & Kritik muß in Form des unhabhängigen Journalismus

seine Stimme haben.

 

Wie unabhängig kann man denn sein, wenn die Anzeigenkunden durch Anzeigenschaltungen eine Richtung vorgeben?

Wie unabhängig kann ein Medium sein, wenn Werbung als Artikel getarnt ausgegeben wird (manchmal mit kleinem Hinweis "Werbung", manchmal nicht)?

Wie unabhängig kann eine Berichterstattung sein, wenn man danach um die Akkreditierung vom Bundestag fürchten muss?

Wie unabhängig können Presseverlage sein, wenn sie im Besitz nur weniger, sehr reicher und sehr einflussreicher Familien sind?

Wie unabhängig sind Nachrichten, wenn Meldungen nur aus einer Quelle rezitiert werden?

Wie unabhängig sind Chefredakteure, wenn sie zwischen (angeblich konträr berichtenden) Verlagshäusern munter hin und her wechseln?

 

Qualität lässt auch nach

Ich hörte die Nachrichten der Deutschen Welle beim Autofahren und da wurde tatsächlich berichtet, dass Blauwale das größte Lebewesen war, das auf der Erde gelebt hat. Als hätte es die Dinosaurier überhaupt nicht gegeben. Sie hätte statt Lebewesen das Wort Säugetier benutzen müssen. Dann wäre es richtig gewesen. 

Bei Tagesschau wird geschrieben:
EU nach Twitter-Übernahme: Machtlos gegen Musks Pläne? | tagesschau.de
"Für Digitalkonzerne gälten in Europa"
gelten mit "ä" und ist immer noch nicht korrigiert worden.

Die Berichterstattung während der Pandemie will ich erst gar nicht erwähnen. Von Neutralität und Objektivität meilenweit entfernt. Das Konsumieren der Medien ist mittlerweile schädlich geworden. 

 

 

 

Pressezensur findet in Deutschland nicht statt?

 @08:24 Uhr von Diabolo2704

Die gleichen Politiker, die eine Einschränkung der Pressefreiheit beklagen, haben eine Änderung des Versammlungsgesetzes verabschiedet, nach der bei Demonstrationen unliebsame Journalisten vom Anmelder der Demonstration Platzverweis erteilt werden kann - so geschehen bei der antisemitischen Kundgebung in Berlin.

Ich möchte, daß Journalisten ungehindert und unbedroht berichten können. Es kann nicht sein, daß die Polizei einen Offenbarungseid leistet, weil sie Journalisten nicht schützt.

Tja, schöne Fake News. Einfach zu widerlegen mit einem Blick ins Versammlungsgesetz:

§ 6 (2) VersG: (2) Pressevertreter können nicht ausgeschlossen werden; sie haben sich dem Leiter der Versammlung gegenüber durch ihren Presseausweis ordnungsgemäß auszuweisen.

Nun, Ihre "unliebsamen Journalisten", hatten die einen ordentlichen Presseausweis und folgten dem Pressekodex? Oder waren dies erneut diese selbsterkorenen "Journalisten" aus der "Volkslehrer-Pegida-AfD-KenFM-Ecke"?

@08:34 Uhr von Schleswig Holsteiner

"Wenn radikale Demonstranten Journalisten angreifen, dann ist die Pressefreiheit von staatlicher Seite doch nicht eingeschränkt".

Ich sehe das wie Sie.Der Bericht erweckz vordergründig den Eindruck, als gäbe es in Deutschland eine Pressezensur. Dem ist nicht so. Ich fühle mich durch die deutsche Presse kompetent und umfangreich informiert. Ein Problem für den freien Journalismus  stellen dagegen in der Tat radikaler Kräfte dar, die Reporter immer wieder gewaltsam attackieren.Hier würde ich mir ein konsequenteres Einschreiten der Polizei wünschen.

 

 

Re : Hartmut der Lästige

Ja es mag so sein, aber auch all die Presseleute wollen bezahlt werden, und irgend wo muss das Geld herkommen. Dass sich damit große Medienkonzerne bilden, die dann viele Angestellte haben, dürfte zwangsläufig passieren, weil kleine Blätter oder Zeitungen nicht die Summen zur Verfügung haben.

Dass trotzdem die freie Meinung der Presse gewährleistet wird, sollte die Aufgabe der Medienaufsichten und aller Angestellten sein, die sich ihre Meinung nicht verbieten lassen dürfen. Wir leben hier nicht in Russland oder China, wo alles gleich geschaltet wird, oder man im Gefängnis landet. Und so manche Aufdeckung von Skandalen spricht ja auch für sich, dass hier und etlichen anderen Ländern gute Arbeit geleistet wird. 

Ja es gibt auch Staaten wie Ungarn, da sollte aber die EU ein Augen drauf haben, und natürlich die Journalisten/innen, die hoffentlich nicht klein bei geben !

irgendwann ist auch ein Orban Geschichte, man sollte  nur tief genug graben !

 

Umso wichtiger ist die Rolle der Öffentlich-Rechtlichen

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Medien in Privathand gehören zu den Merkmalen unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems. Das ist auch nicht das Problem an sich, solange Wettbewerb herrscht

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Aber die öffentlich-rechtlichen Medien haben hier eine besondere Aufgabe, die Berichterstattung zu ergänzen, um eben Monopolen vorzubeugen. In ihren Rundfunkt- und Verwaltungsräten ist ein breites Spektrum der sozialen Gruppen aus Politik, Kirchen, Gewerkschaften, Berufsgruppen usw. vertreten.

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Deswegen: für die Medienvielfalt brauchen wir einen gesunden Wettbewerb zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medien und ein wirksames Kartellrecht.

Endlich mehr Pressefreiheit

Angriffe sind schlimm.

Aber eine wirkliche Pressefreiheit ist auch eine tägliche  Bringschuld des Journalismus selbst... das kann zu (noch) mehr Angriffen führen, aber ist nunmal eine journalistische Pflicht.

Bei den GEZ finanzierten Medien heisst dies auch eine systemimmanente informationsfixierte Neutralität. Meinung ist deutlich und prononciert gern zu formulieren aber auch mit dem Hinweis Kommentar zu versehen.

 

Manchmal haben ich den Eindruck o.g. wird weder klar verstanden  und oft bewusst oder unbewusst verwechselt.

Pressefreiheit muss man täglich neu erkämpfen auch durch die eigene Berichterstattung unter hohem Anspruch.

Medienkonzerne und öffentlich-rechtliche Medien

 @08:33 Uhr von Hartmut der Lästige

Es gibt nur noch eine Hand voll riesiger Medienkonzerne, die die öffentliche Meinung prägen. Investigativer Journalismus vor Ort ist leider selten geworden. Die großen Nachrichtenagenturen (Reuters usw.) bestimmen die Schlagzeilen. Zudem werden vereinzelt bedeutende Nachrichtenmagazine zusätzlich noch mit bspw. großen 7 stelligen Spenden unterstützt (bestochen), was deren Neutralität natürlich untergräbt .

Tja, und auf der anderen Seite stehen in Deutschland 36.000 festangestellte Journalistinnen und Journalisten, deren Berichterstattung wohl kaum in jedem Fall durch Ihre Medienkonzerne kontrolliert werden kann.

Und wenn Ihnen die kommerziellen Nachrichtenmagazine nicht genügen, dann gibt es weiterhin die mittels GEZ-Beitrag unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender mit ihrem reichhaltigen, auch lokalen, und bunten Programm. Gerne sehr investigativ in der Berichterstattung sowie im Onlineangebot.

meine Meinung

Eine Presselandschaft die genau das Gleiche schreibt und nur ein wenig den Text ändert hat nichts mehr mit Journalismus zu tun. Und wenn Presse nicht neutral berichtet, sondern permanent auf Synonyme zurückgreift um ein gewisses Bild zu erzeugen, dann haben wir keine Pressefreiheit.

Leider kenne ich nur ein Portal wo wirklich nur ganz neutral geschrieben wird, egal ob es der Regierung oder den Parteien passt.(nein, nicht RT oder solchen Mist)

Wer neutral berichtet bietet den verschiedenen Meinungen kaum, oder wenig Raum für An/Übergriffe!

Wir haben Pressefreiheit und…

Wir haben Pressefreiheit und Medienvielfalt. 
Der Treppenwitz ist, dass das ausgerechnet von Rechtsaußen bezweifelt und bestritten wird - exakt also aus der Richtung, die für Einschüchterung, Gewalt an Pressevertretern und Fakenews bzw. gelenkter Presse a la RussiaToday steht. Insofern kann man die empörte Schaumschlägerei von Rechts auch hier in den Kommentaren getrost vorbeiziehen lassen oder eben: entlarven.

 

@08:34 Uhr Schleswig Holsteiner - radikale Journalisten angeifen

Wenn radikale Demonstranten Journalisten angreifen, dann ist die Pressefreiheit von staatlicher Seite doch nicht eingeschränkt.

 

Gibt es bei ihnen etwa für Journalisten andrere Grundgesetze ?

Gewalt,Drohungen ( Ich weiß wo dein Haus wohnt)

beobachtungen,durchsuchungen von langen braunen Mänteln

vor dem eintritt bei Parteiveranstaltungen etc ...

Halten sie für völlig normal und nicht für einschüchternd

Tell it like it is

 Journalismus hat ein Problem, er zeigt Fakten, die nicht jedem schmecken. Hier gibt es zwei Formen von Journalismus, den angelsächsischen und den europäischen. Ersterer berichtet sachlich möglichst vollständig über Fakten, der zweite versucht die Welt zu erklären. Den Unterschied erkennt man leicht, wenn man sich die Tagesschau und die BBC vergleichend anhört. Die erste Form passt vielen Regierenden nicht, die zweite Form passt betroffenen Bürgern oft nicht.

 Die Art der Faktenauswahl wird insbesondere von Bürgern einer Randgruppe nicht akzeptiert, (nur) verständlich, wenn durch die Auswahl die Objektivität leidet. Als Resultat bilden sich dann merkwürdige kleine TV – Kanäle mit obskuren, teils abstrusen Interviews aber auch weitreichende Sendungen wie beispielsweise Bild-TV.  Gerade dieser Sender versucht Informationslücken zu füllen und gibt sich den objektiveren angelsächsischen Touch. Dadurch hat sich die Polarisierung verstärkt.

Ich bevorzuge den Journalismus "Tell it like it is".

Die Presse in Deutschland berichtet kompetent und unabhängig

Die Presselandschaft in Deutschland ist grundsätzlich  bunt, vielfältig und informativ. Entgegen der Mär von radikalen Gruppierung gibt es keine "Staatsmedien" und auch keine "Hofberichterstattung". Die Arbeitsbedingungen für Journalisten leiden allerdings unter der Verrohung eines kleinen Teils unserer Gesellschaft. Hass und Hetze, die während der Pegida-Demonstrationen auf die Strasse getragen wurden, sind von radikalen Gruppen übernommen und in Teile unserer Gesellschaft getragen worden. Von staatlicher Seite sehe ich jedoch keine Beeinträchtigung der Pressearbeit, so wie dies der Bericht des TS zunächst vermuten ließ.

Die gute Nachricht: wir bleiben Top 10

+

die g u t e Nachricht ist: 

++ bei uns können wir das Thema Pressefreiheit zum Thema machen

++ in den Ländern auf den hinteren Rängen geht nicht mal das

 

Und: wir bleiben unter den 180 gemessenen Ländern unter den  T o p 10  der Pressefreiheit.

Hinter den vorbildlichen Skandinavieren ein Primus unter den 'etablierten Demokratien'

 

@08:34 Uhr von Traumfahrer

Einzig was mich stört sind die irren Schund- und Klatschblätter, die leider zu oft irgend einen Mist verbreiten, der später wieder korrigiert werden muss. 

Leider sind es nicht nur die Schund und Klatschblätter die Mist verbreiten, der später korrigiert werden MÜSSTE!

@08:34 Uhr von Schleswig Holsteiner

Wenn radikale Demonstranten Journalisten angreifen, dann ist die Pressefreiheit von staatlicher Seite doch nicht eingeschränkt.

 

Nein, aber sie ist dann von anderer Seite eingeschränkt, was auch eine Einschränkung ist. Wenn Journalisten Angst haben müssen, angegriffen zu werden, während sie ihrem Beruf nachgehen, dann schränkt auch das freie Berichterstattung ein.
Darüberhinaus kann man sich ja auch fragen, ob der Staat dagegen eigentlich genug unternimmt. Ich habe nicht den Eindruck. 'Angriff auf Pressevertreter' könnte durchaus eine eigene  Deliktkategorie sein und mit Nachdruck verfolgt werden.

@08:45 Uhr von Adeo60

"Wenn radikale Demonstranten Journalisten angreifen, dann ist die Pressefreiheit von staatlicher Seite doch nicht eingeschränkt".

Ich sehe das wie Sie.Der Bericht erweckz vordergründig den Eindruck, als gäbe es in Deutschland eine Pressezensur. Dem ist nicht so. Ich fühle mich durch die deutsche Presse kompetent und umfangreich informiert. Ein Problem für den freien Journalismus  stellen dagegen in der Tat radikaler Kräfte dar, die Reporter immer wieder gewaltsam attackieren.Hier würde ich mir ein konsequenteres Einschreiten der Polizei wünschen.

 

 

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Journalisten(in) leben manchmal gefährlich....wenn sie aus Kriegsgebieten berichten ebenso wenn sie von radikalen Demos berichten. Auf den letzten zwei Demos, die ich in Berlin besucht hatte, wurden die Reporter von Polizisten begleitet.

Haltet doch alle die Presse!

Wieviel Verfassungsschutz kann sich eine ÖR-Presse in Produktion, Redaktion und Verwaltung eigentlich leisten, um überhaupt noch zu funktionieren?

Die ÖR sind die Nachrichtendienste des Volkes.

@08:54 Uhr von Adeo60

Die Presselandschaft in Deutschland ist grundsätzlich  bunt, vielfältig und informativ. Entgegen der Mär von radikalen Gruppierung gibt es keine "Staatsmedien" und auch keine "Hofberichterstattung".

Satire sollte man auch als solche kennzeichnen!

Pressefreiheit und Zensur

da schneidet auch die Tagesschau schlecht ab. Ich habe schon öfter geschrieben dass der Rote Balken nur gerechtfertigt ist wenn ein Kommentar beleidigenden Inhalt hat. Absolut Ungerechtfertigt ist der Rote Balken wenn jemand nur eine andere Meinung zu Russland oder Amerika hat. Diese Meinungen sind vielleicht für viele nicht zuverstehen aber sie sind nun einmal die Meinungen der anderen und auch für die gilt Meinungsfreiheit, siehe GG.Auch dieser Beitrag wird wie fast alle die ich zu diesem Thema geschrieben habe vermutlich nicht veröffentlicht aber durch Nichtveröffentllchung wird es ja nicht besser nur es merkt außer mir keiner.

Eine preußische Demokratie?

Natürlich gibt es in den deutschen Medien eher eine "preußische Demokratie", als eine allgemeine Meinungsfreiheit/-vielfalt. Alle sollen in eine Richtung marschieren, es gibt nur eine richtige Meinung oder so etwas wie ein Meinungsspektrum. Z. B. ist in DEU anders als in den USA, so gut wie jede Kritik der UKR/ukr. Vorgehen problematisch/eher nicht erwünscht. Wir sind die Guten und unterstützen die Guten. Punkt. Keine Diskussion.

Angriffe auf Journalisten bei Demos

Wenn ich auf eine Demo gehe, dann tue ich das, weil ich einer möglichst großen Öffentlichkeit meine Meinung zu einem Thema mitteilen möchte.
Je mehr Journalisten über diese Demo berichten, desto größer ist die Öffentlichkeit, die von der Demo erfährt.
Wie verquer im Kopf muss man sein, um dann genau diese Berichterstattung durch Angriffe auf Journalisten zu verhindern?

Nun ja, die Querdenker kamen / kommen ja zum größten Teil aus der "Lügenpresse"-Ecke und sind fest davon überzeugt, dass Journalisten sowieso nur Falschinformationen über ihre Demos verbreiten. Da war es ihnen vermutlich lieber, dass es gar keine Berichterstattung gab.

Die Konsequenzen der Angriffe auf Journalisten konnte man bei den PEGIDA Demos in Dresden beobachten. Nachdem dort immer mehr Journalisten angegriffen wurden, berichtete am Ende nur noch PI-News und die AfD von diesen Demos.

08:34 Uhr von Schleswig Holsteiner | Es geht um die Gesamtheit

 

Ich verstehe die Wertungskriterien nicht.

Wenn radikale Demonstranten Journalisten angreifen, dann ist die Pressefreiheit von staatlicher Seite doch nicht eingeschränkt.

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Die Bewertung bezieht sich auf die Gesamtheit der Umgebungsbedingungen, unter denen Journalisten in einem Land arbeiten können (oder eben auch nicht.)

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Auch wenn die Einschränkungen der Pressefreiheit nicht vom Staat sondern von nicht-staatlichen Akteuren ausgehen, sind sie ein Problem für die Pressefreiheit. Z.B. wenn in Mexiko Journalisten durch die Drogenkartelle unter Druck gesetzt oder umgebracht werden.

 

Medienkompetenz statt pauschale Presseschelte

 @08:50 Uhr von Der Nachfrager

Eine Presselandschaft die genau das Gleiche schreibt und nur ein wenig den Text ändert hat nichts mehr mit Journalismus zu tun. Und wenn Presse nicht neutral berichtet, sondern permanent auf Synonyme zurückgreift um ein gewisses Bild zu erzeugen, dann haben wir keine Pressefreiheit.

Leider kenne ich nur ein Portal wo wirklich nur ganz neutral geschrieben wird, egal ob es der Regierung oder den Parteien passt.(nein, nicht RT oder solchen Mist)

Wer neutral berichtet bietet den verschiedenen Meinungen kaum, oder wenig Raum für An/Übergriffe!

Auch ein Pressebericht ist immer eine subjektive Filterung der verfügbaren Informationsmenge. Menschen mit Medienkompetenz wissen das. Der Seriösität bzw. dem Pressekodex verpflichtete Journalistinnen und Journalisten sorgen bewusst für eine ausgewogene Darstellung und weisen auf Wissenslücken hin. Tatsächlich ist aber das Informationsangebot groß genug, um sich aus verschiedenen Perspektiven eine eigene Meinung zu bilden.

@08:42 Uhr von Orfee

Die Berichterstattung während der Pandemie will ich erst gar nicht erwähnen. Von Neutralität und Objektivität meilenweit entfernt. Das Konsumieren der Medien ist mittlerweile schädlich geworden.

 

Ja, beim Konsumieren der Medien könnte es einem geschehen, dass die eigene, fest betonierte Gewissheit dessen, was 'objektiv' und 'neutral' ist doch mal ins Wanken gerät. Furchtbar.

 

Ihr Kommentar ist geradezu ein Beweis der weit verbreiteteten Überheblichkeit gegenüber Medien.

Realitätswahrnehmung und Realitätsdeutung

 @09:05 Uhr von Tinkotis

Da sich mein Arbeitsplatz an zentraler Stelle in einer deutschen Großstadt befindet, habe ich jede Menge Gelegenheit, die Realität zu beobachten. Zu der unter anderem ein manchmal hoch martialisches Auftreten der Ordnungskräfte gehört. Das übrigens von den Journalistinnen einer in dieser Stadt ansässigen Nachrichtensendung meistens nicht wahrgenommen wird.

Warum auch?

.. nach Einschätzung - Wer schätzt da genau?!

 

Schwer nachzuvollziehen, diese plakative Einschätzung. Die Angelegenheit ist komplexer und korreliert vielfach.

Das fängt schon bei den Definitionen an

Reporter - Journalisten - Pressefreiheit - Meinungsfreiheit - Populismus - Meinungsmache - Gesetzgebung. Wer ist gemeint, wer und was ist das in Deutschland?

Viele Medien sind ganz vorne mit dabei wenn es um die Verantwortung und die Veränderung der Lage geht. Die Öffentlich-rechtlichen ganz sicher. -"umfassend und ausgewogen Information, Bildung"-⁉️

Die Eigenanalyse fehlt da völlig.


So sind solche Einschätzungen kaum nachvollziehbar, sie sind entbehrlich da nutzlos, sie ändern nichts außer einer einseitigen Stimmungsmache. Morgen vergessen.

Lamentieren: "rote Balken" sind keine "Zensur"

 @09:06 Uhr von albexpress

Ich habe schon öfter geschrieben dass der Rote Balken nur gerechtfertigt ist wenn ein Kommentar beleidigenden Inhalt hat. Absolut Ungerechtfertigt ist der Rote Balken wenn jemand nur eine andere Meinung zu Russland oder Amerika hat. Diese Meinungen sind vielleicht für viele nicht zuverstehen aber sie sind nun einmal die Meinungen der anderen und auch für die gilt Meinungsfreiheit, siehe GG.Auch dieser Beitrag wird wie fast alle die ich zu diesem Thema geschrieben habe vermutlich nicht veröffentlicht aber durch Nichtveröffentllchung wird es ja nicht besser nur es merkt außer mir keiner.

Dann lesen Sie gerne noch einmal in der Netiquette nach, zu deren Einhaltung - oder Joch - Sie sich bei der Anmeldung zu diesem Forum freiwillig verpflichtet haben. Ach ja, weshalb sollte auch dieses Forum von einer journalistischen Redaktion der Beiträge ausgenommen sein, genauso wie's bei der "normalen" Berichterstattung auch geschieht?

Angriffe bei Querdenker Demos

Natürlich sind Angriffe gegen Journalisten, auch wenn diese einseitig und diffamierend „berichten“, nicht legitim.

 

Aber ich kann es durchaus verstehen, dass viele sauer sind auf eine „Berichterstattung“ von Demos, die alle Teilnehmer in ein falsches Licht rücken.

Extreme und Spinner gibt es in allen Lagern und auf allen Demos. Die Berichterstattung war teilweise sehr tendenziös und diente nur dazu die Teilnehmer abzucanceln und in die rechte Ecke abzustellen. 
 

Das war ein Prozess, der sich aufgeschaukelt hat und es ist sicher falsch die Schuld nur den Demonstranten zu geben. 
 

Wenn seitens vieler Journalisten, die bekanntlich heute in der großen Mehrzahl eher linke Aktivisten als unabhängige Berichterstatter sind, eine diffamierende Darstellung erfolgt, dann ist es normal, dass man sich zur Wehr setzt. 
 

Aber das sollte natürlich gewaltfrei bleiben. 

08:15 Uhr von Karl Klammer

nicht schon wieder die Moralkeule. Jeden zuhören, das ist Demokratie. Auch wenn uns die Meinung nicht gefällt. Allerdings hört es bei Hetze auf. Kennen Sie  putinisch finanzierte Anhänger? Ich nicht.

@09:06 Uhr von albexpress - Da verwechseln sie was gewaltig

da schneidet auch die Tagesschau schlecht ab. Ich habe schon öfter geschrieben dass der Rote Balken nur gerechtfertigt ist wenn ein Kommentar beleidigenden Inhalt hat.

 Sie sind Journalist ?

Sie haben die "privatrechtlichen" Foren AGB´s des Seitenbetreibers gelesen und auch akzeptiert ?

 

Wenn nicht , einfach mal nochmaligt tun

Gewalbereitschaft konkretes Problem

Man könnte aber auch konkret als Schlagzeile die herausstechende Problematik benennen:

Gewalt gegen Pressefreiheit lässt das Ranking verschlechtern.

Verschwörungs-, Querdenker- und andere gewaltbereite Grüppchen des rechten Gesellschaftsrandes sorgen für verschlechterte Arbeitsbedingungen in der Öffentlichkeit. Hier kommt es aus dieser Randgruppe offen zu Behinderungen und Angriffen auf Mitarbeitende der freien Presse, im Bericht dann wie beschrieben von Bespucken, bis Bewußtlostreten. 

@08:42 Uhr von Orfee

Die Berichterstattung während der Pandemie will ich erst gar nicht erwähnen. Von Neutralität und Objektivität meilenweit entfernt. Das Konsumieren der Medien ist mittlerweile schädlich geworden. 

Das sehe ich auch. Aber leider bezieht es sich nicht nur auf die Berichterstattung der Pandemie, sondern mittlerweile durch viele Bereiche, wie Klimaschutz, Gendern usw. Da wird auf "den Zug der lautesten" aufgesprungen, egal wie die Mehrheit dazu steht. 

Pressefreiheit hat für mich auch damit zu tun, das ohne Meinungsmache über was berichtet wird, aber das kommt bei einem Teil der Presse leider auch nicht mehr vor. Jeder Reporter usw darf natürlich seine eigene Meinung haben und auch kundtun, aber sollte sie niemandem aufzwingen wollen.

 

 

 

@08:33 Uhr von Hartmut der Lästige

leider in Deutschland nachvollziehbar zu beobachten. Es gibt nur noch eine Hand voll riesiger Medienkonzerne, die die öffentliche Meinung prägen. Investigativer Journalismus vor Ort ist leider selten geworden. Die großen Nachrichtenagenturen (Reuters usw.) bestimmen die Schlagzeilen. Zudem werden vereinzelt bedeutende Nachrichtenmagazine zusätzlich noch mit bspw. großen 7 stelligen Spenden unterstützt (bestochen), was deren Neutralität natürlich untergräbt .

Wer wird denn da mit 7-stelligen Summen vom wem bestochen? Nenne Sie doch mal Namen, statt unbelegte Behauptungen in den Raum zu stellen.

@08:07 Uhr von Icke 1

Manchmal denke ich, dass die deutschen Medien es als ihr Auftrag ansehen, einfach nur Meinungsmachender Journalismus zu zu sein. Sie folgen oder diktieren den Mainstream.

 

Die deutschen Medien berichten über Dinge die in der Welt geschehen. Wenn Ihnen manche Berichterstattung nicht gefällt, weil Sie eine bestimmte politische Richtung favorisieren, muss das ja nicht an den Medien liegen.

Pressefreiheit

Es gab und gibt nicht die Lügenpresse der Querdenker. Es gibt auch keine gegen die Rechte  AFD gerichtete Pressekampangne. Diese Nachrichten waren und sind überprüfbar weil es Themen sind  die sich hier bei uns vor Ort  Abspielen und damit auch für jeden direkt durch eigene Erfahrungen überprüfbar waren. Eine Freie Meinungsbildung konnte stattfinden. Im Krieg gegen Russland sehe ich diese Meinungsbildung nicht mehr als frei an. Es ist zwar gut das die TS Meldungen aus diesem Krieg immer wieder mit dem Hinweis versieht das sie nicht überprüfbar seien. Aber Meldungen mit möglichst viel nicht überprüfbaren Worthülsen die nur dazu beitragen sollen die Meinung zu beinflussen das D in diesen Krieg eintritt und Waffen liefert halte ich für eine schwere Beschädigung der Pressefreiheit. Aber bei den  vielen unverantwortlichen Aussagen vieler unverantwortlicher Politiker derzeit ist für Pressefreiheit wohl auch kein Platz mehr.   

Zur Pressefreiheit gehört…

Zur Pressefreiheit gehört auch die objektive Berichterstattung. Leider vermisse ich diese in diesen Kriegszeiten.

Fakten müssen genannt werden und nicht Meinungen von "Journalisten"!
Insofern muss sich die deutsche Medienlandschaft auch selbst Kritik gefallen lassen.

Gemeinsames Anliegen: Eintreten für die Verfassung

 @09:03 Uhr von Karsten Völtz

Wieviel Verfassungsschutz kann sich eine ÖR-Presse in Produktion, Redaktion und Verwaltung eigentlich leisten, um überhaupt noch zu funktionieren?

Die ÖR sind die Nachrichtendienste des Volkes.

"Das Volk", das sind doch in der überdeutlichen Mehrheit alles Verfassungspatrioten, nicht wahr? Insofern sind Schutz der und Eintreten für die Verfassung doch unser aller gemeinsames Anliegen, oder? Also, wo ist hier eine Kritik zu sehen? Mit Ausnahme natürlich, dass die öffentlich-rechtlichen Medien nicht "dem Volk" gehören, auch wenn die Bevölkerung Beiträge zu leisten hat, sondern für alle Menschen im Land und darüber hinaus berichten. Vielfältig, kontrovers, aktuell, kompetent, gerne investigativ, gerne unterhaltend.

 Die verquirlen Redeverbot…

 Die verquirlen Redeverbot mit echten Straftaten?

.

Bei Querdenkeraktionen verhauen zu werden, ist eine Straftat und viel Pech,  hat aber nichts mit  staatlicher  Zensur oder mangelhafter Pressefreiheit,  zu tun.

.

 

 

@08:42 Uhr von Orfee

Sie kritisieren die Qualität des Journalismus' in Deutschland, an der ich übrigens auch einiges zu bemängeln habe. Dabei glaube ich, dass diese Mängel wahrscheinlich dem üblichen Kostendruck und Personalmangel geschuldet sind.

 

Ich gebe aber an dieser Stelle keine Beispiele, sondern möchte im Gegenteil auch mal loben. Die Beiträge der Rechtsredaktion der Tagesschau (SWR) sind stets sehr informativ und halten valider Überprüfung stand.

 

Sie aber führen 2 Beispiele an, die nicht treffen.

 

Von allen Tieren, die je auf der Erde lebten, ist bisher der Blauwal das größte.

 

Die 1. und 3. Person Plural, Konjunktiv II, Aktiv von "gelten" lauten "gälten".

Fehlende Selbskritik

Die ARD ist nach Bertelsmann der zweit größte Medienkonzern. Reporter ohne Grenzen kritisieren die Konzentration und fehlende Medienvielfalt. Die ARD muss selbst einen Beitrag für mehr Pressefreiheit leisten. 

 

Die Regierung hat ein Gesetzt zu Online Überwachung verabschiedet. Das Verfassungsgericht musste auf den Schutz der Pressefreiheit hinweisen und erklärte Teile des Gesetzes für verfassungswidrig. Die Bundesregierubg muss den vollen Quellenschutz und den Schutz der Journalisten herstellen. Auch die Bundesregierung muss mehr Pressefreiheit ermöglichen. 

 

 

@08:42 Uhr von Orfee

Ich hörte die Nachrichten der Deutschen Welle beim Autofahren und da wurde tatsächlich berichtet, dass Blauwale das größte Lebewesen war, das auf der Erde gelebt hat. Als hätte es die Dinosaurier überhaupt nicht gegeben. Sie hätte statt Lebewesen das Wort Säugetier benutzen müssen. Dann wäre es richtig gewesen. 

Nur so zur Info. Der Blauwal ist das größte Lebewesen, das auf der Erde lebt bzw. gelebt hat. Er ist größer und vor allem schwerer als jeder bekannte Dinosaurier.

Orfee 8:42

Welcher Dino könnte denn in welchem Paralleluniversum grösser gewesen sein?

.

Zu 99% entpuppen sich "offensichtliche Falschmeldungen" als  Fehlinformation beim Empfänger.  

Massive Bedrohung durch "Info-Krieg" der Autokraten

 

"Reporter ohne Grenzen" untersuchen die internen Problem mit der Pressefreiheit in den den einzelnen Staaten. Das sind wertvolle Informationen und sollten in den Demokratien immer Anlass dafür sein, die Pressefreiheit beständig auf den Prüfstand zu stellen und Verbesserungen umzusetzen.

 

Die größten Bedrohungen für die bürgerlichen Freiheiten wie für die Medienfreiheit  geht aber heute von den Autokratien und Diktaturen aus.

 

Mit massiven staatlichen Budgets für RT und Sputnik, mit Trollfarmen in St. Petersburg und rekrutierten Influencern in den westlichen Foren überschwemmen sie mit Falschnachrichten, Halbwahrheiten und Propaganda die offenen Medienlandschaften des Westens und greifen den freien Informationsfluss und die Debattenkultur an.

re 08:07 Icke 1: Mainstream?

Manchmal denke ich, dass die deutschen Medien es als ihr Auftrag ansehen, einfach nur Meinungsmachender Journalismus zu sein.

 

Na, ich hoffe doch sehr, dass es so ist! Genau dies ist es doch, was den Journalismus zur Zielscheibe werden lässt. Selbstverständlich wollen Sie als Journalist - und nicht nur als solcher - eine Meinung zu prägen. Und Sie lesen und hören auch nur Journalismus, um sich eine Meinung zu "machen". 

Und nein - das ist KEIN Widerspruch zu einem journalistischen Bemühen, die "Fakten" zu suchen, zu finden und diese darzustellen. Natürlich "selektiv" - was denn sonst?

Kurz: Der Journalismus muss sich in der - nicht nur heutigen .- Welt gegen Vorwürfe verteidigen, die im Kern seine Wertschätzung darstellen. 

 

>>Sie folgen oder diktieren den Mainstream.<<

 

Ein schlichter Propagandabegriff, mit dem man alles negieren kann, was einem nicht gefällt. Passt immer und erfordert keinerlei Nachdenken. Kann man jederzeit spontan raushauen...

Presse muss politische Minderheiten schützen

Die Demokratie will Minderheitenschutz. Politische Minderheiten müssen in einer geforderten pluralistischen Medienvielfalt neutral und unabhängig zu Wort kommen. 

 

Abwertende und spaltende Begriffe für politische Minderheiten dürfen nicht verwendet werden. 

 

Ein Klima des Respekts vor Andersdenkenden kommt allen Demokraten zu gute. 

@08:07 Uhr von Icke 1

Manchmal denke ich, dass die deutschen Medien es als ihr Auftrag ansehen, einfach nur Meinungsmachender Journalismus zu zu sein. Sie folgen oder diktieren den Mainstream.

 

Dies ist meine 2. Antwort auf diesen Beitrag. Die erste ist wieder verunglückt. Ich versuche immer mit der Return-Taste einen Absatz zu erzeugen und - upps - der Beitrag ist gespeichert. Bitte den ersten Beitrag löschen.

 

Zum sogenannten Mainstream.

 

Das 1x1 ist nun mal "Mainstream". Es gibt bei allem Streit und allen berechtigten Meinungsverschiedenheiten auch praktisch sichere Wahrheiten und praktisch sicheren Unfug.

 

Und beide müssen auch so genannt werden. Wem das zuviel "Mainstream" ist, hat den Boden der Rationalismusvermutung verlassen. Eine Diskussion ist dann nicht mehr sinnvoll. Ignorieren und Schluss.

@08:31 Uhr von Wolfes74

Pressefreiheit bedeutet nicht, daß man ungestraft lügen, beleidigen und hetzen darf - was  in den letzten Jahren in der dt. Medienlandschaft besonders zugenommen hat.

 

Viele Anhänger einer im Bundestag vertretenen Oppositionspartei sagen Lügenpresse wenn die "dt. Medienlandschaft" über diese Partei die Wahrheit berichtet. Wollen Sie wirklich das mit Ihrem Satz ausdrücken?

Unlautere Beeinflussung findet man leider immer öfter

Was ich aus eigener Erfahrung kenne und was ich für bedenklich halte, ist die Ausklügelung von „Deals“. Wenn beispielsweise berechtigte Kritik am Corona-Management einer Stadt relativiert, oder gar unterlassen wird, nachdem sich Vertreter der Stadt mit der Führungsebene der Zeitung „verständigt“ haben. Wird oftmals fälschlicherweise und verharmlosend als „Gentlemen Agreement“ dargestellt. Diese Art der unlauteren Beeinflussung zieht sich durch alle Bereiche unserer Gesellschaft und richtet weit mehr Schaden an, als man wahrhaben will.

Vorurteile und Vorverurteilungen

 @09:14 Uhr von vriegel

Wenn seitens vieler Journalisten, die bekanntlich heute in der großen Mehrzahl eher linke Aktivisten als unabhängige Berichterstatter sind, eine diffamierende Darstellung erfolgt, dann ist es normal, dass man sich zur Wehr setzt. 

Und diese These zur "großen Mehrzahl linker Aktivisten", dazu haben Sie auch Belege und Statistiken aus seriöser Quelle? "Links-Grün-versifft" auch hier? Und warum sich "zur Wehr" setzen gegenüber Mitmenschen, die einfach nur ihre Arbeit machen, um ihre Familien zu ernähren?

Aber das sollte natürlich gewaltfrei bleiben. 

Tja, was aber in der Praxis immer öfter immer weniger geschieht, siehe die Darstellungen im Bericht. Vor allem, wenn Ihr "zur Wehr" setzen, Ihre Rechtfertigung von "Widerstand" zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem die Pressedarstellung, Reportage, Bericht noch überhaupt nicht existiert. Gilt die Unschuldsvermutung nicht auch für Journalistinnen und Journalisten?

@09:06 Uhr von albexpress

da schneidet auch die Tagesschau schlecht ab. Ich habe schon öfter geschrieben dass der Rote Balken nur gerechtfertigt ist wenn ein Kommentar beleidigenden Inhalt hat. Absolut Ungerechtfertigt ist der Rote Balken wenn jemand nur eine andere Meinung zu Russland oder Amerika hat. Diese Meinungen sind vielleicht für viele nicht zuverstehen aber sie sind nun einmal die Meinungen der anderen und auch für die gilt Meinungsfreiheit, siehe GG.Auch dieser Beitrag wird wie fast alle die ich zu diesem Thema geschrieben habe vermutlich nicht veröffentlicht aber durch Nichtveröffentllchung wird es ja nicht besser nur es merkt außer mir keiner.

 

Ich habe da gerade einmal nachgeschaut.

Bei meinen letzten 100 Kommentaren waren drei rot.

Also sind  97% durch gekommen.

Oft liegt es auch daran, weil es ein bisschen zu weit vom Thema abschweift.

Was besonders ärgerlich ist, das ist wenn ich mit viel Mühe einen Kommentar geschrieben habe und beim Abschicken inzwischen die Kommentarfunktion geschlossen ist

 

wem glaubt man mehr?

"Zudem wurden zwölf Angriffe der Polizei auf die Presse dokumentiert."

 

Vielleicht musste die Polizei eingreifen, weil sich diese Presseleute gesetzeswidrig verhalten haben. Presseleute sind keine bessere Menschen die vor jedem Zweifel erhaben sind.

Wem glaubt man mehr, vereidigten Polizeibeamten oder den Presseleuten?

@09:23 Uhr von MehrheitsBürger

>>Investigativer Journalismus vor Ort ist leider selten geworden.<<

 

Also wenn investigativer Journalismus über die rechte Szene berichtet kommt immer der Aufschrei: Lügenpresse

 

>>Zudem werden vereinzelt bedeutende Nachrichtenmagazine zusätzlich noch mit bspw. großen 7 stelligen Spenden unterstützt (bestochen), was deren Neutralität natürlich untergräbt .<<

 

Wenn Sie darüber Kenntnisse haben müssen Sie die Staatsanwaltschaft informieren.

 

@09:16 Uhr von GeMe

leider in Deutschland nachvollziehbar zu beobachten. Es gibt nur noch eine Hand voll riesiger Medienkonzerne, die die öffentliche Meinung prägen. Investigativer Journalismus vor Ort ist leider selten geworden. Die großen Nachrichtenagenturen (Reuters usw.) bestimmen die Schlagzeilen. Zudem werden vereinzelt bedeutende Nachrichtenmagazine zusätzlich noch mit bspw. großen 7 stelligen Spenden unterstützt (bestochen), was deren Neutralität natürlich untergräbt .

Wer wird denn da mit 7-stelligen Summen vom wem bestochen? Nenne Sie doch mal Namen, statt unbelegte Behauptungen in den Raum zu stellen.

Fragen Sie doch mal Bill Gates und den Spiegel Verlag wöfür 2,9 Millionen Dollar "gespendet" wurden. Für die Meinungsfreiheit?

@08:38 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die ARD ist der zweitgrößte Medienkonzern Deutschlands. Bertelsmann und Springer, ProSieben Medienkruppe, Waz Gruppe. Wenige Familien teilen sich den Großteil der Zeitungen in Deutschland. 

Medienvielfalt ist die Vorraussetzung für Meinungsvielfalt. 

 

Das verstehe ich nicht. Sie finden genügend Medien die wohlwollend Artikel über Ihre politische Richtung veröffentlichen.

Wann hat die Presse ihre Fehler zu Assange korrigiert?

@08:54 Uhr von Adeo60

Als durch den UNO-Beauftragten Prof. Nils Melzer herauskam, dass die Anschuldigungen der schwedischen Polizei komplett erfunden waren, dass die schwedische Staatsanwaltschaft deshalb auch keine Anklage erhob, hat darüber in meiner Wahrnehmung der Mainstream nicht berichtet. Die Nachdenkseiten, die verschiedene Berichte auswerten, haben dagegen Prof. Melzer ausführlich zu Wort kommen lassen.

Das ist leider kein Einzelfall.

>>Die Presselandschaft in Deutschland ist grundsätzlich  bunt, vielfältig und informativ. Entgegen der Mär von radikalen Gruppierung gibt es keine "Staatsmedien" und auch keine "Hofberichterstattung". ...<<

 

Journalisten in Kriegsgebieten

Wir diskutieren hier eher auf einem akademischen Niveau. Die Verstöße gegen Journalisten sind hier auf einer anderen Ebene als bspw in der Ukraine. 
 

Dort werden Journalisten getötet, teilweise mit Absicht. Hier geht es eher um Behinderung der Arbeit oder um Rüpeleien. Es ist eher die Ausnahme, dass ein Journalist dabei ernsthaft verletzt wird. 
 

Zum Glück.

 

Allerdings nutzen viele Journalisten auch ihre Position aus um der Bevölkerung ihre Meinung zu gewissen Themen „aufzubereiten“.

 

bspw das Thema „Gendern“. Hier wird durchaus Meinung gemacht bzw. es wird versucht die eigene Ideologie zur Normalität zu machen. Und das ist nicht in Ordnung. 
 

Sprache verändert sich, ja. Aber es sollte nicht mit Gewalt versucht werden diese zu verändern. 
 

Gendern hat in den ÖR-Medien nichts verloren. Man kann ja 2-Kanal ausstrahlen, einmal mit und einmal ohne gendern. Auf Phoenix kommt das heute Journal ja auch mit Gebärden Sprache. So etwas kann es doch auch für Gender-Freaks geben.?!

 

 

@09:15 Uhr von Dany39

Natürlich ist eine strikte Trennung zwischen einer rein faktenbasierten Berichterstattung und einer kommentierenden Betrachtung schwierig, da allein schon die Auswahl und Gewichtung der Themen eine persönlichen Wertung mit beinhaltet. Aber wenn ich mir beispielsweise ein Magazin wie den SPIEGEL anschaue, dann stelle ich fest, dass dieser grundsätzlich eine regierungskritische Haltung einnimmt, egal welche Parteien die Regierung bilden. Die Presse in Deutschland, vor allem aber in den USA ist ein wichtiges Regulativ  eines demokratischen Systems. Ohne die klare Positionierung der Medien für  demokratische und rechtsstaatliche Grundstrukturen wären die USA unter Trump in ein autokratisches System abgedriftet. Auch in D muss die Unabhängigkeit der Medienberichterstattung geschützt werden, insbesondere vor Hass- und Hetzpredigern sowie gewaltbereiten Extremisten der linken, vor allem aber der rechtsextremistischen Szene.

 

 

 

 

re 09:19 Bender Rodriguez: Haue und Schutz

Bei Querdenkeraktionen verhauen zu werden, ist eine Straftat und viel Pech,  hat aber nichts mit  staatlicher  Zensur oder mangelhafter Pressefreiheit zu tun.

 

Oh doch - sehr viel sogar! Und deshalb ist es der große Verdienst dieser Studie, zur Beurteilung einer Pressefreiheit nicht nur staatlich Regelungen heranzuziehen, sondern den Grad des Schutzes und den Grad der Unterdrucksetzung dieser Freiheit zu beurteilen. 

Das Gift heißt "Lügenpresse" - erfunden von den Altright-Ideologen und verbreitet von der allgegenwärtigen russischen Propagandaoffensive der letzten 10 Jahre. Perfekt, um ohne Nachdenken überall gegen kritisches Beobachten und Nachfragen eingesetzt zu werden. Und verbreitet von der - tatsächlichen - Lügenpresse, also der Propaganda im Auftrag politischer Parteien.

@08:39 Uhr von fruchtig intensiv

Sie kritisieren mit theoretischen Fragen die deutschen Medien. Gleichzeitig verbreiten Sie bei jeder Gelegenheit Putinpropaganda. Das passt nun wirklich nicht zusammen.

 

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