Kommentare - Frankreich vor der Wahl: Links denken - aber wen wählen?

24. April 2022 - 08:18 Uhr

Im Pariser Vorort Bondy hatte der Linke Mélenchon im ersten Wahlgang besonders stark abgeschnitten. Was machen seine Wähler nun? Zähneknirschend für Macron stimmen - oder für Le Pen? Oder gar nicht wählen? Von Sabine Bohland.

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Kommentare

Wer links unterwegs ist und…

Wer links unterwegs ist und plötzlich auf die äußerste rechte Spur wechselt, dürfte völlig die Orientierung verloren haben.

omg

>> Macron oder LePen?

 

DAS klingt irgendwie wie die  Wahl zwischen Durchfall und Verstopfung. -.-

 

Besser das....

.....kleinere Übel wählen - Herrn Macron

Ähnlich wie in Deutschland (eine Partei namens "AFD") würde Frau Le Pen in Frankreich alles zerstören  was die Demokratie (noch) zu bieten hat. .. 

Macron Le Pen

Ich hoffe das nicht diese Deutschenfresserin gewinnt das wäre das sichere Ende von dem Versuch ein eigenständiges Europa zu schaffen und der Sieger wäre wiederum der Kriegsherr aus Moskau

Noch stehen

die Medien gegen rechts....

Macron hat voellig versagt und das wird die naechsten Jahre nicht besser....

Tja, aber in 4 Jahren, wenn es dann um Kommunismus gegen Nationalismus geht.... naja, dann wird die Wirtschaft sich wohl gegen Enteignung entscheiden und eine Frau wird Frankreichs Praesidentin.

Hatten wird im Nachbarland vor gut 100 Jahre schon einmal.... Waffenproduktionen werden ja schon angekurbelt.

„Zähneknirschend für Macron stimmen“

Daran, dass das derzeit für jeden vernünftigen Menschen die einzig vernünftige Option ist, zeigt sich die ganze Dysfunktionalität unseres aus der Zeit gefallenen (da nach wie vor auf feudalistischen Prinzipien beruhenden) politischen - oder vielmehr: Wirtschaftssystems, auf dem nach wie vor die gesamte globale Politik beruht. Und das somit das Schicksal aller „beherrscht“.

Macron

Es wird wohl darauf hinauslaufen,   dass die Linkrn sich enthalten   denn den Repräsentanten des Grosskapitals wählen geht eher nicht und immerhin hat LePen einen richtigen Wahlpunkt: Austritt aus der Nato.

Alternativen

Die gab es schon im ersten Wahlgang.

Weil aber keine Alternative in die Stichwahl kam, bleibt jetzt nichts anderes übrig, als Macron zu wählen.

@08:25 Uhr von Adeo60

>>“Wer links unterwegs ist und plötzlich auf die äußerste rechte Spur wechselt, dürfte völlig die Orientierung verloren haben.“<<
.

oder der- oder diejenige lebt halt in einem dieser Ghettos und ist von den „Begleitumständen“ selbst betroffen.

Leere BGE-Wahlversprechungen und Wählertäuschung

Na  die  Linken  wären  doch  bei  Macron  bestens  aufgehoben.   Allerdings  ist  das   Bedingungslose  Grundeinkommen  bei  Macron  nur  eine  leere  Wahlversprechung  wie  bisher  schon  all  die  vergangenen  Jahre.    Hauptsache,  er   selber  hat  ein  BGE  für  sich  erreicht,   und  das  nicht  zu  knapp.  Das  Volk  kann  weiterhin  zusehen,  woher  es  ein   Grundeinkommen,   Grundrechte  und  Menschenwürde  bekommt.   Da  sind  Waffenlieferungen  an  die  Ukraine  weitaus  wichtiger  für  noch  mehr  Tote  und  Zerstörung.

Links denken

Meiner Meinung nach wird die Hälfte, die für Mélenchon gestimmt hat nicht wählen gehen.

Zum Vergleich

Wenn es in Deutschland nur die Wahl zwischen Herrn Merz und Herrn Höcke geben würde, dann würde sogar ich wiederwillig Herrn Merz wählen.

Also ich wollte…

Also ich wollte auch nicht in den jetzigen französischen Städten leben die mehr und mehr zu Ghettos mit einer abenteuerlichen Kriminalitätsrate verkommen. Gegen diese Entwicklung hat der als arrogant verschrieene Macron nichts, aber auch garnichts unternommen und dann möchte der werte Herr jetzt noch die Sozialleistungen und Renten der Betroffenen Menschen herunterschrauben. Wer Von dem in diesem Bericht beschriebenen Klientel Macon wählt muss schon ziemlich schizophren unterwegs sein. Aber natürlich sehen das die werten Damen und Herren im feinen Zwirn in Brüssel anders.

@08:55 Uhr von Dr. Cat

Meiner Meinung nach wird die Hälfte, die für Mélenchon gestimmt hat nicht wählen gehen.

 

Und die andere Hälfte dann hoffentlich Macron wählen.

Das Versagen der "Parteien der Mitte" macht Faschisten stark

Man sieht in FR, ähnlich wie in DE, dass weit mehr als ein Drittel der Menschen jeden Cent umdrehen muss, die Regierungen es nicht hinbekommen, der asozialen Gier der Wohnungsbaugesellschaften Einhalt zu gebieten und mit ihrer Sorge um „die Wirtschaft“ offenbar nur die schamlosen Renditen der Großaktionäre meinen. Die Parteien der Mitte haben vor sich hingedämmert, eine Globalisierung vorangetrieben, die uns mit Corona und Krieg nun schmerzhaft auf die Füße fällt und den Klimawandel völlig verpennt. Weiter links sind nur zerstrittene Protagonisten, bei denen man ganz vernünftige Ansätze entdeckt, aber nicht glauben kann, dass die regierungsfähig sind. Die pure Verzweiflung und sicher auch die so manchen Menschen verlockenden, so einfach klingenden populistischen Sprüche, lassen die Menschen rechtsnational wählen. In FR kommt noch die Sehnsucht nach „Le Grande Nation“ hinzu, übrigens eine Sehnsucht, die sie mit vielen Russen teilen.

@08:55 Uhr von Dr. Cat

>>“Meiner Meinung nach wird die Hälfte, die für Mélenchon gestimmt hat nicht wählen gehen.“<<
.

ich persönlich kann in kleinster Weise beurteilen wie das Wahlverhalten der Franzosen sein wird und ich nehme das gelassen. Le Pen wäre schön denn es käme mal neuer, frischer Schwung in die Politik. Macron ist aber auch nicht schlecht und keiner von Beiden wäre für mich der hier prognostizierte Weltuntergang. 

08:46 Uhr von rjbhome   /…

08:46 Uhr von rjbhome

 

//immerhin hat LePen einen richtigen Wahlpunkt: Austritt aus der Nato.//

 

Und warum ist das ein "richtiger Wahlpunkt"?

Für mich ist das eher das Gegenteil von richtig.

Frischer Schwung: nicht mit Mdme Le Pen

@09:02 Uhr von eine_anmerkung.

Le Pen wäre schön denn es käme mal neuer, frischer Schwung in die Politik.

 

Wie das denn, wenn doch diese Kandidatin nur mit altbackenen Ideen sowie haltlosen Versprechen glänzt und ihre Vorbilder in den 50er, 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts sucht?

@08:59 Uhr von eine_anmerkung.

>>Also ich wollte auch nicht in den jetzigen französischen Städten leben die mehr und mehr zu Ghettos mit einer abenteuerlichen Kriminalitätsrate verkommen. Gegen diese Entwicklung hat der als arrogant verschrieene Macron nichts, aber auch garnichts unternommen und dann möchte der werte Herr jetzt noch die Sozialleistungen und Renten der Betroffenen Menschen herunterschrauben.<<

Was hätte der Herr Macron auch unternehmen können, was schon in den letzten 77 Jahren verschlafen wurde und ich habe keine Lust, auch noch französische Renten, wie in Griechenland zu bezahlen, das kann Frankreich ganz alleine gerade biegen.

Das würde auch die Frau Le Pen, nichts ändern, außer Polizeistaat und die Rente ab 70 wird bei ihr kommen.

>>Wer Von dem in diesem Bericht beschriebenen Klientel Macon wählt muss schon ziemlich schizophren unterwegs sein.<<

Ach Frau Le Pen ist besser?

>>Aber natürlich sehen das die werten Damen und Herren im feinen Zwirn in Brüssel anders.<<

Die Wahl wird nicht in Brüssel entschieden.

@09:01 Uhr von Naturfreund 064

Meiner Meinung nach wird die Hälfte, die für Mélenchon gestimmt hat nicht wählen gehen.   Und die andere Hälfte dann hoffentlich Macron wählen.

Man kann es nur hoffen. Ein linker Wähler/in der Nationalistisch wählt , wäre persönlich für mich ein Sündenfall.

Eben: Frankreich ist ein laizistischer Staat

Zitat: "Frankreich wäre "das erste Land der Welt, das religiöse Bekundungen in öffentlichen Räumen untersagt.""

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Mit Verlaub, Monsieur Macron, das muss ich als "Boche" Sie leider korrigieren:  der Artikel 1 der frz. Verfassung von 1958 erklärt Frankreich zu einer "unteilbaren, laizistischen, demokratischen und sozialen Republik":

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« La France est une République indivisible, laïque, démocratique et sociale. Elle assure l'égalité devant la loi de tous les citoyens sans distinction d'origine, de race ou de religion. Elle respecte toutes les croyances. Son organisation est décentralisée. » 

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Dies beinhaltet, dass der Staat das Tragen religiöser Symbole in den Schulen verbietet.

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Dass Macron annimmt, dass eine "Bürgerkrieg" ins Haus stünde, wenn man die laizistischen Prinzipien Frankreichs umsetzte, ist ein wenig bemerkenswert.

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How come?

Hoffentlich gewinnt Le Pen.

Dann ist endlich Schluß mit diesem Selbstbedienungsladen und der Resterampe, wo die Posten regelrecht verschachert werden. 

Sogar wer kriminell ist, bekommt einen Posten in der EZB, die über unsere angebliche Preisstabilität zu wachen hat - eigentlich. Aber als "Persönlichkeit" wird die Strafe nicht vollzogen. 

Wenn ich einen einzigen Negativeintrag in der Schufa hätte, muß ich mein Gewerbe abmelden.

Hoffentlich gewinnt Le Pen. Scholz hat sich jetzt ´mal wenigstens zu Wort gemeldet. Leider nicht zur Ukraine, aber als Wahlhelfer für Macron. Die Franzosen werden sich über die "Demokratiewarnungen" sicherlich freuen, da die die Deutschen soooooooooooo lieben. Dadurch hat sich Scholz als Steigbügelhalter für Le Pen qualifiziert. 

"demokratisch": eine bedeutungs- und inhaltsfreie Worthülse

Zitat: "Es sind die Ideen Le Pens, die den Bundeskanzler haben aktiv werden lassen. In dem Beitrag schreiben die drei Politiker, alle Sozialdemokraten, unter anderem: "Es ist die Wahl zwischen einem demokratischen Kandidaten. Einem der daran glaubt, dass auch Frankreich innerhalb eines mächtigen und eigenständigen Europas stärker ist."

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Es sind Leute wie Hr. Scholz, die aus dem Wort "demokratisch" eine bedeutungs- und inhaltsfreie Worthülse machen.

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Newsflash!

Le Pen und Macron haben gewiss unterschiedliche Entwürfe zu Europa  / EU. Beide partizipieren an einem demokratischen Prozess, in welchem Sie um die Gunst der Wählers für das jeweilige Konzept werben.

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Es ist mal wieder spezialdemokratisch, intellektuell niveaulos, der Anderen, weil sie einen anderen Entwurf und Vision von Europa vertritt, abzusprechen, "demokratisch" zu sein.

Dümmliches Geschwurbel. Nichts weiter.

@08:28 Uhr von saschamaus75

 

>> Macron oder LePen?   DAS klingt irgendwie wie die  Wahl zwischen Durchfall und Verstopfung. -.-  

 

 

Dann doch wohl lieber Durchfall, das zeigt auch die allgemeine Lebenserfahrung...

 

Die Entscheidung der Marktfrau Auslieferung ist angesichts der beiden Wahlmöglichkeiten dumm.
Sich auf die Landsleute zu verlassen, die Le Pen wohl nicht wählen werden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf - wie blauäugig ist denn das?

Da nur 2 Kandidaten zur Wahl stehen und einer mit Sicherheit gewählt werden wird nützt es allenfalls der zu verhindernden Le Pen, nicht wählen zu gehen und damit die Verstopfung zu riskieren.

 

Dann beißt man in den Sauren und versucht, deren Wahl durch Unterstützung des weniger ungeliebten Gegenkandidaten zu verhindern.

 

Zuwanderung spielt in Frankreich de facto keine Rolle

Seit über 30 Jahren gibt es, relativ gesehen, keine nennenswerte Zuwanderung nach Frankreich.

 

Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es eine erhebliche Zuwanderung, die der Kolonialgeschichte und dem Bedarf an Arbeitskräften geschuldet waren. Fehlende Integrationsbemühungen und nicht genügend strenges Vorgehen gegen extremistische Propaganda, die eben bei fehlender Integration besonders leichtes Spiel hat, sind die Ursache für aktuelle Probleme heute.

 

Aber Zuwanderung, also Einreisen von Drittstaatsangehörigen (nach welchen Modalitäten auch immer), spielt quantitativ keine Rolle mehr.

 

Dass sie, die Zuwanderung, in Wahlkämpfen in Frankreich überhaupt zum Thema werden kann, ist ein Armutszeugnis der französichen Medien oder des französischen Bildungssystems oder der Franzosen, die wider besseres Wissen diesem in Frankreich faktisch irrelevanten Thema irgendeine Bedeutung zumessen.

 

 

@09:08 Uhr von wie-

>>“Wie das denn, wenn doch diese Kandidatin nur mit altbackenen Ideen sowie haltlosen Versprechen glänzt und ihre Vorbilder in den 50er, 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts sucht?“<<
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Ja man muss Sie halt erstmal machen lassen und dazu muss Sie halt die Wahl gewinnen.

Frankreich vor der Wahl: Links denken-aber wen wählen ??

Eine echte Wahl-zwischen einen drauf kriegen und nochmal einen drauf kriegen.

Aber für die Bevölkerung von Bondy wird es morgen weiter gehen. Mit Sprüchen von ganz oben wie: "Gehen Sie doch doch Straße rauf und runter und schon haben Sie einen Job". 

Freuen wird sich Bernard Arnault vom Luxusgüterkonzern LVMH, der ein Kursfeuerwerk hingelegt hat. Aufgrund der Steuer Flattax und Subventionen aus Steuermitteln.

Die Bewohner von Bondy können sich demnächst über ein späteres Renteneintrittsalter "freuen".

Noch im März kam es zu Streiks und Protesten wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten. In einem Kommunique forderten acht Gewerkschaften, darunter die Confederation Generale du Travail (CGT) einen Ausgleich für die Inflation.

 

Nein, Aurélie, tu das nicht

 

Zitat aus dem Artikel: "Und wen wählt sie am Sonntag? Aurélie Jean-Mouchoux zuckt mit den Schultern. "Ich gehe nicht wählen", sagt sie. Sie könne sich einfach nicht aufraffen, Macron zu wählen, der sie fünf Jahre lang enttäuscht habe. Le Pen kommt für sie ohnehin nicht in Frage.

 

Und falls die Rechtspopulistin gewinnt? "Nein", sagt Aurélie, "das wird nicht passieren. Das kann einfach nicht passieren. Ich vertraue da auf meine Landsleute. Wir haben in der Schule doch alle die gleichen Werte beigebracht bekommen.""

 

"Nein, tu das nicht", möchte ich der Marktfrau Aurélie zurufen, aber sie wird das, was ich schreibe nicht lesen. Auf die Landsleute und die beigebrachten Werte würde ich da nicht vertrauen.

 

Denn auch Marion Anne Perrine (Marine) Le Pen hat eine solche Schule besucht. Nur hat sie offenbar nicht aufgepaßt, als die Werte vermittelt wurden, auf die auch Aurélie vertraut. Und möglicherweise hat Marion Anne auch in Geschichte nicht aufgepaßt. Denn die formale Schulbildung hindert sie nicht daran eine Partei zu führen, die ein völkisch-rassistisches Weltbild pflegt und die soziale Ungleichheit nicht bekämpfen will, sondern ganz im Gegenteil, noch fester zementieren will, in dem sie Franzosen bevorzugt behandeln will, euphemistisch formuliert.

 

Formuliert man es anders, kommt im Ergebnis das selbe heraus, macht aber deutlicher was, der Kern ist: Marion Anne will Menschen aufgrund von Herkunft und Religion schlechter behandeln als andere Menschen.

 

Also, liebe Aurélie, wenn du das verhindern willst, bleibt Dir nichts anderes übrig, als zur Wahl zu gehen und zähneknirschend Macron zu wählen, um Marion Anne Perrine Le Pen zu verhindern.

 

Vielleicht liest Aurélie meinen Text ja doch. Wer weiß.

Cohabitation

Wenn der Linke Mélenchon von Cohabitation träumt, sollten mit diesem Ziel doch einige seiner Anhänger Macron wählen. Mélenchon wird sicher nicht mit der Rechten Le Pen zusammenarbeiten, nachdem er davon abriet, sie zu wählen. Nichtwähler unterstützen bei dieser engen Wahl indirekt Le Pen. 

Wenn ich mir die…

Wenn ich mir die Wahlergebnisse der ersten Runde anschaue, dann scheint mir die Grande Nation doch ziemlich gefeit vor einem fremdenfeindlichen nationalistischen Kurs und wird mit großer Mehrheit LePen ins Leere laufen lassen und ihre Taktik durchschauen, mit nicht gedeckten Versprechen von 10% Lohnerhöhungen und Rente mit 60 ihren rassistischen, EU-feindlichen und übrigens auch ökologisch-katastrophalen Kurs lächelnd zu verschleiern. 

Antieuropäisch faschistoid demokratiezersetzend?
Mit den allermeisten Franzosen nicht zu machen: liberté, égalité, fraternité.

 

gez. NieWiederAfd

@09:21 Uhr von J. W. B.

Frankreich vor der Wahl: Die sozialdemokratische Alternative fehlt ! 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die französischen Wähler*innen haben, aufgrund eines verfehlten Wahlsystemes, die Wahl zwischen "konservativ" (ähnl. der CDU/CSU) und "nationalradikal' (ähnl. der AFD). 
Falls Le Pen die Wahl gewinnt, steht die EU vor einem "sehr großen Unfall'. 
Und das, während der "größte anzunehmende Unfall", ein Krieg (Russland - Ukraine), gleichzeitig stattfindet! 
Mit freundlichem Gruß; 
Jürgen Walter B. 

Sollen sie doch Kuchen fressen, wenn ihnen das Brot zu teuer ist

Wie  schafft  man  Vollbeschäftigung,    vor  allem    beim   Geld  zählen  und  Steueroaseln  der  Oligarchen  ?   Indem  man  Löhne  und  Renten  für´s  Volk  auf  Dumping-Niveau  runter  setzt.   Ganz  schwere  Wahlentscheidung  für  die  Linken,  sich    bei  Macron  zwischen  Armut  und  Elend  entscheiden  zu  müssen.

Gentrifizierung des Banlieues?

Zitat: "Sie befürchtet, dass die Pariser Vororte bald unerschwinglich für Französinnen und Franzosen mit Durchschnittsgehältern werden: "Die Banlieue wird bald von den Leuten aus Paris bewohnt werden und die Leute aus der Banlieue werden weiter nach draußen gedrängt", meint sie."

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Nun, dass die Mieten - sowie auch die Konsumpreise - durch die Decke gehen, hat ihre hauptsächliche Triebfeder darin, dass Macron Buddies in den Investmentbanken gerne mit billigen Geld spielen, mit welchem die EZB diese reichtlich versorgt hat: seit 2015 alleine wurden 5.000 Mrd. EUR (45 % der Geldmenge M3) in den Markt gepumpt.

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Kein Wunder, dass die Preise explodieren infolge der Geldmengenausweitung durch die EZB / EU.

@08:59 Uhr von eine_anmerkung.

 

...Aber natürlich sehen das die werten Damen und Herren im feinen Zwirn in Brüssel anders.

 

 

Sie als AfD-Wähler im feinen Zwirn oder in Lederhose mit Sakko oder Jeans mit kariertem oder braunem Hemd sehen das doch auch anders.

 

Bloß, was haben die Feingezwirnten in Brüssel mit der Wahl in Frankreich zu tun?

 

Moderne Demokratie

Fuer 80% gilt:

Man waehlt entweder gar nicht... oder halt den Kandidaten den man weniger ablehnt.

@09:16 Uhr von KalliBayern

Zitat: "Dann ist endlich Schluß mit diesem Selbstbedienungsladen und der Resterampe, wo die Posten regelrecht verschachert werden.  Sogar wer kriminell ist, bekommt einen Posten in der EZB, die über unsere angebliche Preisstabilität zu wachen hat - eigentlich. Aber als "Persönlichkeit" wird die Strafe nicht vollzogen.  Wenn ich einen einzigen Negativeintrag in der Schufa hätte, muß ich mein Gewerbe abmelden. Hoffentlich gewinnt Le Pen. Scholz hat sich jetzt ´mal wenigstens zu Wort gemeldet. "

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That's a BINGO!

You nailed it.

Frankreich-Wahl: Die sozialdemokratische Alternative fehlt !

Die französischen Wähler*innen haben, aufgrund eines verfehlten Wahlsystemes, die Wahl zwischen "konservativ" (ähnl. der CDU/CSU) und "nationalradikal' (ähnl. der AFD). 

Falls Le Pen die Wahl gewinnt, steht die EU vor einem "sehr großen Unfall'. 

Und das, während der "größte anzunehmende Unfall", ein Krieg (Russland - Ukraine), gleichzeitig stattfindet! 

Mit freundlichem Gruß; 
Jürgen Walter B.

@09:00 Uhr von SGEFAN99

Ist Macron besser als Le Pen? Nein! Der ist vom Weltwirtschaftsforum das 2016 den weltweiten Kommunismus ("Du wirst nichts besitzen und glücklich sein") propagiert hat. Er ist auf einer Stufe mit Le Pen!

Sie haben noch vergessen zu erwähnen, dass der "deep state" dahinter steckt, der letztlich von grünen (!) Marsmännchen gesteuert wird. Gott sei Dank ist mittlerweile wenigstens mehr und mehr Leuten wieder klar, dass die Erde eine Scheibe ist.

(Ironie off)

@09:02 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Meiner Meinung nach wird die Hälfte, die für Mélenchon gestimmt hat nicht wählen gehen.“<< .

 

ich persönlich kann in kleinster Weise beurteilen wie das Wahlverhalten der Franzosen sein wird und ich nehme das gelassen. Le Pen wäre schön denn es käme mal neuer, frischer Schwung in die Politik. Macron ist aber auch nicht schlecht und keiner von Beiden wäre für mich der hier prognostizierte Weltuntergang. 

 

 

Das hier klingt aber deutlich anders als das, was Sie in Ihrem ersten Kommentar geäußert haben.

 

Abgesehen davon ist die Formulierung "neuer Schwung in die Politik" (durch Le Pen) mehr als verniedlichend.

 

@09:02 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Meiner Meinung nach wird die Hälfte, die für Mélenchon gestimmt hat nicht wählen gehen.“<< . ich persönlich kann in kleinster Weise beurteilen wie das Wahlverhalten der Franzosen sein wird und ich nehme das gelassen. Le Pen wäre schön denn es käme mal neuer, frischer Schwung in die Politik. Macron ist aber auch nicht schlecht und keiner von Beiden wäre für mich der hier prognostizierte Weltuntergang. 

Es ist schon eine Wahl , die Weichen stellt in der Politik und auch für Europa . 

@08:59 Uhr von eine_anmerkung.

"Also ich wollte auch nicht in den jetzigen französischen Städten leben die mehr und mehr zu Ghettos mit einer abenteuerlichen Kriminalitätsrate verkommen. Gegen diese Entwicklung hat der als arrogant verschrieene Macron nichts, aber auch garnichts unternommen"

Er hat nichts dagegen unternommen - wer hat es denn verursacht? Kann man überhaupt noch etwas dagegen tun? Wie ist es denn bei uns? Wenn einmal das Unrecht, Korruption und Kleinkriminalität (von Bandenkriminalität ganz zu schweigen) die Herrschaft hat, was macht man dagegen? NRW versucht gerade, der Clan-Kriminalität Herr zu werden, die man aus falsch verstandener Toleranz und Liberalität sich über viele Jahre hat entwickeln lassen. Ausgang ungewiss. Auch wir haben längst no-go-areas. Marcon kann diese jahrzehntelangen der Versäumnisse der Politik genauso wenig beheben, wie wir es hier können.

Weder noch wählen,

sondern auswandern. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zahl französischer Auswanderer in den nächsten Jahren ansteigen wird.

Sie sind zwar bisher in Skandinavien eine überschaubare Auswanderergruppe, aber falls die Franzosen, die ich aus Norwegen kenne, in Frankreich das Gleiche erzählen, dass sie mir über ihre Erfahrungen hier (Norwegen/Schweden) erzählen, werden die Zahlen ansteigen.

@09:25 Uhr von harry_up

>>“  Bloß, was haben die Feingezwirnten in Brüssel mit der Wahl in Frankreich zu tun?  „<<
.

Müssen wir bei Ihnen wirklich so weit vorne anfangen? Sie enttäuschen mich.

@08:46 Uhr von rjbhome

Es wird wohl darauf hinauslaufen,   dass die Linkrn sich enthalten   denn den Repräsentanten des Grosskapitals wählen geht eher nicht und immerhin hat LePen einen richtigen Wahlpunkt: Austritt aus der Nato.  Zitat-Ende

Richtig !  Die Mitglidschaft in der Nato brachte uns ja in das Dilemma....in dem wir jetzt sind. Ohne Nato hätten wir keine Osterweiterung ....und ohne Osterweiterung hätte Putin nicht "durchgedreht" und keinen schrecklichen Krieg begonnen !

Die Schuld am Krieg haben (mindestens) fifty / fifty beide : Nato und Putin !

...und wenn wir Nato sagen, ...so meinen wir eigentlich die USA, welche die Nato-Politik bestimmen. Völlig klar !

Mir gefällt Marine Le Pen absolut =>nicht....   in ihrer Art,..........aber sie ist die einzige Alternative zum jetzigen Präsidenten Macron.    Vive la France !

@09:21 Uhr von Anderes1961

 

Zitat aus dem Artikel: "Und wen wählt sie am Sonntag? Aurélie Jean-Mouchoux zuckt mit den Schultern. "Ich gehe nicht wählen", sagt sie. Sie könne sich einfach nicht aufraffen, Macron zu wählen, der sie fünf Jahre lang enttäuscht habe. Le Pen kommt für sie ohnehin nicht in Frage.  

Und falls die Rechtspopulistin gewinnt?

"Nein", sagt Aurélie, "das wird nicht passieren. Das kann einfach nicht passieren. Ich vertraue da auf meine Landsleute. Wir haben in der Schule doch alle die gleichen Werte beigebracht bekommen.""

 

 "Nein, tu das nicht", möchte ich der Marktfrau Aurélie zurufen, aber sie wird das, was ich schreibe nicht lesen. Auf die Landsleute und die beigebrachten Werte würde ich da nicht vertrauen.  

Denn auch Marion Anne Perrine (Marine) Le Pen hat eine solche Schule besucht. Nur hat sie offenbar nicht aufgepaßt, als die Werte vermittelt wurden, auf die auch Aurélie vertraut. Und möglicherweise hat Marion Anne auch in Geschichte nicht aufgepaßt. Denn die formale Schulbildung hindert sie nicht daran eine Partei zu führen, die ein völkisch-rassistisches Weltbild pflegt und die soziale Ungleichheit nicht bekämpfen will, sondern ganz im Gegenteil, noch fester zementieren will, in dem sie Franzosen bevorzugt behandeln will, euphemistisch formuliert.  

Formuliert man es anders, kommt im Ergebnis das selbe heraus, macht aber deutlicher was, der Kern ist: Marion Anne will Menschen aufgrund von Herkunft und Religion schlechter behandeln als andere Menschen.  

Also, liebe Aurélie, wenn du das verhindern willst, bleibt Dir nichts anderes übrig, als zur Wahl zu gehen und zähneknirschend Macron zu wählen, um Marion Anne Perrine Le Pen zu verhindern.   Vielleicht liest Aurélie meinen Text ja doch.

Wer weiß.

 

 

Ja, ich hoffe auch, dass Aurélie Ihren sehr guten Kommentar liest - und zur Wahl geht.

 

In Frankreich ist es doch im…

In Frankreich ist es doch im Moment nur etwas zugespitzter als bei uns. Hier wird doch auch nicht mehr gewählt weil Programme überzeugen, die dann meißt nicht eingehalten werden. Aber im Prinzip wird doch auch bei uns mehr oder weniger gewählt um irgend etwas anderes zu verhindern. Man ist mit allen Parteien irgendwie auf Kriegsfuß. Man kümmert sich in Frankreich und auch Deutschland um die große Politik, sprich Globalisierung, Geopolitik und um Befindlichkeiten der Welt. Meißt vergisst man dabei aber das Volk von dem man gewählt wurde. Wir reden in der EU, und auch nun wieder in Frankreich, das es die Werte zu verteidigen gilt. Welche Werte sind das denn? Ich konnte sie bisher nicht wirklich erkennen, weil sie so verschwommen sind und sich beinahe täglich ändern.

Mir persönlich ist es relativ egal wer da in Frankreich das Rennen gewinnt. Letztendlich wäre ich sogar für die Marie, denn dann würde dieses Europa eventuell einmal aufwachen. Was ich nicht glaube....

@09:00 Uhr von SGEFAN99

Ist Macron besser als Le Pen? Nein! Der ist vom Weltwirtschaftsforum das 2016 den weltweiten Kommunismus ("Du wirst nichts besitzen und glücklich sein") propagiert hat. Er ist auf einer Stufe mit Le Pen!

 

Das Weltwirtschaftsforum propagiert also den weltweiten Kommunismus, genau wie Le Pen.

 

Hier lernt man was.

@09:16 Uhr von KalliBayern

>>Dann ist endlich Schluß mit diesem Selbstbedienungsladen und der Resterampe, wo die Posten regelrecht verschachert werden.  Sogar wer kriminell ist, bekommt einen Posten in der EZB, die über unsere angebliche Preisstabilität zu wachen hat - eigentlich. Aber als "Persönlichkeit" wird die Strafe nicht vollzogen.  Wenn ich einen einzigen Negativeintrag in der Schufa hätte, muß ich mein Gewerbe abmelden. Hoffentlich gewinnt Le Pen. Scholz hat sich jetzt ´mal wenigstens zu Wort gemeldet. Leider nicht zur Ukraine, aber als Wahlhelfer für Macron. Die Franzosen werden sich über die "Demokratiewarnungen" sicherlich freuen, da die die Deutschen soooooooooooo lieben. Dadurch hat sich Scholz als Steigbügelhalter für Le Pen qualifiziert.<<

Was glauben sie was Frau Le Pen macht?

Sich selbst bedienen und die Reste verwerten.

Wenn sie dann alles in Grund und Boden gewirtschaftet hat, wird sie abtreten.

Herr Scholz, als Steigbügelhalter?

@09:35 Uhr von Juergen

>>“sondern auswandern. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zahl französischer Auswanderer in den nächsten Jahren ansteigen wird. Sie sind zwar bisher in Skandinavien eine überschaubare Auswanderergruppe, aber falls die Franzosen, die ich aus Norwegen kenne, in Frankreich das Gleiche erzählen, dass sie mir über ihre Erfahrungen hier (Norwegen/Schweden) erzählen, werden die Zahlen ansteigen.“<<
.

woran machen Sie das fest? Was sind die Motive dieser Menschen auszuwandern?

Das war

ja schon meine Frage beim letzten Artikel, durch das Wahlsystem fallen alle anderen Parteien weg, was machen die 22 Prozent, warum wurde er gewählt, wegen Sozialleistungen und Rente?, oder was war der Grund.

Wählen die dann einen Kandidaten der das Rentenalter erhöhen will, ich weiß nicht, weil ich die Wahlprogramme der Parteien nicht kenne, und nicht weiß wie sich in Frankreich lebt, wer was bekommt, und so weiter.

Wir werden es in paar Stunden erleben, wurde ja von allen reichlich Werbung für den Amtsinhaber gemacht.

 

@09:40 Uhr von Alter Brummbär

>>“ Was glauben sie was Frau Le Pen macht? Sich selbst bedienen..“<<
.

Aber das sagt die gute Frau doch? Sie will zumindest ein Teil des benötigten Geldes bei der Migrantenversorgung wegnehmen. Vielleicht einfach mal zuhören. 

@08:28 Uhr von saschamaus75

Im Ernst? Vielleicht hat Macron daheim dasselbe Problem wie Merkel: Im Ausland hoch anerkannt und daheim dauerbemeckert.

Zumindest in der Außen- und EU-Politik ist Macron ein sehr mutiger Mann; er hat Trump die Stirn geboten, er hat in den Brexit-Verhandlungen Farbe bekannt und für die EU ein Programm für mehr  Transparenz und für Unabhängigkeit von äußerer Einflussnahme entwickelt.

Wenn LePen gewählt wird, ist die EU tot: wenn das größte Gründungsmitglied wieder zum Nationalismus und Rassismus zurückkehrt, ist das ein Rückschritt ins 19. Jahrhundert, und sie stellt sich in eine Reihe mit Polen und Ungarn. Das wird die EU sprengen. Und auch die enge Abstimmung mit D wird ihr nicht mehr passen. Aber zwischen unseren Ländern gibt es, abgesehen von den vielen bilateralen Verträgen,  z. B. im Hinterland unserer langen gemeinsamen Grenze hundertfache Kooperationsprojekte und Bürgeraustausch.

Fazit: EU ist nicht leicht, aber Nationalismus ist tödlich (s. Russland - Ukraine).

 

@09:38 Uhr von Mischa007

In Frankreich ist es doch im Moment nur etwas zugespitzter als bei uns. Hier wird doch auch nicht mehr gewählt weil Programme überzeugen, die dann meißt nicht eingehalten werden. Aber im Prinzip wird doch auch bei uns mehr oder weniger gewählt um irgend etwas anderes zu verhindern. Man ist mit allen Parteien irgendwie auf Kriegsfuß. Man kümmert sich in Frankreich und auch Deutschland um die große Politik, sprich Globalisierung, Geopolitik und um Befindlichkeiten der Welt. Meißt vergisst man dabei aber das Volk von dem man gewählt wurde. Wir reden in der EU, und auch nun wieder in Frankreich, das es die Werte zu verteidigen gilt. Welche Werte sind das denn? Ich konnte sie bisher nicht wirklich erkennen, weil sie so verschwommen sind und sich beinahe täglich ändern. Mir persönlich ist es relativ egal wer da in Frankreich das Rennen gewinnt. Letztendlich wäre ich sogar für die Marie, denn dann würde dieses Europa eventuell einmal aufwachen. Was ich nicht glaube....

 

Nein, vor BrExit sind Sie nicht aufgewacht, nach BrExit sind sie nicht aufgewacht....Europa wird erst aufwachen im 3ten Weltkrieg... die Russen sind ja schon die boesen und die Chinesen stehen auch schon auf "unser" "to do " Liste.

@08:25 Uhr von Adeo60

Wer links unterwegs ist und plötzlich auf die äußerste rechte Spur wechselt, dürfte völlig die Orientierung verloren haben.

Ja, und wäre das ein Wunder? Nein! Unsere Parteien sprechen viel, sagen aber recht wenig. Ist in Frankreich ähnlich wie bei uns. Und wenn man sich die Gegebenheiten anschaut, das es eben nur diese Beiden gibt zwischen den man wählen kann, verstehe ich Leute die Links unterwegs sind und dann mal eben die Rechten wählen. Schon um zu sehen ob sich das was bewegt im eigenem Land. Mir als bürger eines Landes nützt die schönste Geopolitik nichts, wenn man im eigenem Land nichts macht.

Ich würde es mir sogar irgendwie wünschen das die komische Frau gewinnt. Dann würde unsere selbstherrliche EU Kommision eventuell auch einmal etwas für die Bürger der EU tun, und nicht nur die Befindlichkeiten der Industrie hofieren. Das einzige was mir die EU gebracht hat ist das ich den Reisepass nicht mehr so oft brauche. Das wars dann aber auch schon....

@08:25 Uhr von Adeo60

Wer links unterwegs ist und plötzlich auf die äußerste rechte Spur wechselt, dürfte völlig die Orientierung verloren haben.

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Das Ergebnis einer total verkorksten Europa Politik.

@09:16 Uhr von Blitzgescheit

 

Zitat: "Es sind die Ideen Le Pens, die den Bundeskanzler haben aktiv werden lassen.

In dem Beitrag schreiben die drei Politiker, alle Sozialdemokraten, unter anderem: "Es ist die Wahl zwischen einem demokratischen Kandidaten. Einem der daran glaubt, dass auch Frankreich innerhalb eines mächtigen und eigenständigen Europas stärker ist." .

 

Es sind Leute wie Hr. Scholz, die aus dem Wort "demokratisch" eine bedeutungs- und inhaltsfreie Worthülse machen. .

 

Newsflash! Le Pen und Macron haben gewiss unterschiedliche Entwürfe zu Europa  / EU. Beide partizipieren an einem demokratischen Prozess, in welchem Sie um die Gunst der Wählers für das jeweilige Konzept werben. . Es ist mal wieder spezialdemokratisch, intellektuell niveaulos, der Anderen, weil sie einen anderen Entwurf und Vision von Europa vertritt, abzusprechen, "demokratisch" zu sein. Dümmliches Geschwurbel. Nichts weiter.

 

 

"Unterschiedliche Entwürfe zu Europa / EU..."

 

Sie kennen natürlich beide Entwürfe und gelangen zu der Bewertung, dass es "dümmliches Geschwurbel" sei, Le Pen abzusprechen, demokratisch zu sein.

 

Ist ja logisch, denn die AfD sitzt ja im Bundestag, da kann auch sie ja nur eine demokratische Partei sein.

 

Wissen Sie: 

Am meisten beeindruckt mich an Ihren Kommentaren, die ich in aller Regel "überlese", Ihre stimmige Rechtsschreibung.

 

Wer Macron mit LePen auf…

Wer Macron mit LePen auf eine Stufe stellt und behauptet beide sind gleich schlimm, der hat keine Ahnung!

Macron ist ein Demokrat, er ist Europa freundlich, er ist intelligent und besitzt Vernunft, das alles ist Le PEN nicht, sie ist eine dumme rechtsradikale Lügnerin! Jeder, der glaubt das mit ihr als Präsidentin, sich die soziale Schieflage zugunsten der Ärmeren ändert, sitzt einem sehr großen Irrtum auf! Le Pen würde die Demokratie am liebsten Abschaffen und Frankreich zu einer Autokratie machen, sie vergöttert Putin, sie wäre eine Katastrophe für Europa!

@09:25 Uhr AfD-Presseabteilung

Zitat: "Sie befürchtet, dass die Pariser Vororte bald unerschwinglich für Französinnen und Franzosen mit Durchschnittsgehältern werden: "Die Banlieue wird bald von den Leuten aus Paris bewohnt werden und die Leute aus der Banlieue werden weiter nach draußen gedrängt", meint sie." . Nun, dass die Mieten - sowie auch die Konsumpreise - durch die Decke gehen, hat ihre hauptsächliche Triebfeder darin, dass Macron Buddies in den Investmentbanken gerne mit billigen Geld spielen, mit welchem die EZB diese reichtlich versorgt hat: seit 2015 alleine wurden 5.000 Mrd. EUR (45 % der Geldmenge M3) in den Markt gepumpt. . Kein Wunder, dass die Preise explodieren infolge der Geldmengenausweitung durch die EZB / EU.

 

Sie sollten weniger Andreas Popp lesen, dafür aber mehr Texte lesen, von Autor:innen, die Ahnung von Wirtschaft haben, und nicht von einem Autor, der mit seinen Texten vom Schreckgespenst EZB, Euro und sonstigem Quatsch ausschließlich dazu verleiten will, leichtgläubigen Menschen Goldprodukte seiner Popp-AG anzudrehen, in dem er ihnen Angst einjagt.

 

Popps Sekretärin, die er zu seiner Vorstandsvorsitzenden machte, um es sich in Kanada gemütlich zu machen, hat möglicherweise mehr wirtschaftlichen Sachverstand als dieser Herr selbst.

Nicht einfach

Die Chancen stehen sehr gut für Macron. 

Mehrere große Tageszeitungen haben dazu aufgerufen, ihn zu wählen. 

Mehr Unterstützung ist eigentlich nicht möglich.

Trotzdem: wenn ich mich in einer Stichwahl nur zwischen den Alternativen Alice Weidel und Friedrich Merz entscheiden dürfte , würde ich zwar den Sauerländer wählen, aber ich wäre ziemlich unglücklich. 

So als wäre vor die Alternative gestellt, im roten oder im grünen Kleid auf die Straße zu gehen. 

Mein Gefühl würde mir sagen: Bleib zu Haus, du bist ein Mann, warum willst Dir das mit dem Kleid antun?

 

Eine 60 qm Wohnung für 950€

Wer kann sich so etwas leisten?

 

Ich könnte es nicht.

 

Und das sind offensichtlich Banlieue-Preise. In Paris selbst wird man diesen Preis verdoppeln können.

 

Es scheint wohl viele reiche Leute in Frankreich zu geben.

Vor jeder Wahl die Angst in…

Vor jeder Wahl die Angst in der EU das es in Frankreich Le Peng macht ist nur noch mit Kopfschütteln zu ertragen.

An der Politik für die Bürger ändert sich nichts. Es wird nur jedesmal ein Horrorszenario an die Wand gemalt.

 

Einfach mal die Wahlversprechen einhalten.

@09:35 Uhr von Autograf

>>“ - wer hat es denn verursacht? Kann man überhaupt noch etwas dagegen tun? Wie ist es denn bei uns? Wenn einmal das Unrecht, Korruption und Kleinkriminalität (von Bandenkriminalität ganz zu schweigen) die Herrschaft hat, was macht man dagegen? NRW versucht gerade, der Clan-Kriminalität Herr zu werden, die man aus falsch verstandener Toleranz und Liberalität sich über viele Jahre hat entwickeln lassen. Ausgang ungewiss. Auch wir haben längst no-go-areas.“<<
.

werter Mitforist „Adeo60“, bitte mal hier zuhören. Sie wollten mir hier doch vorgestern in einem Thread zur Wahl in Frankreich weissmachen das die Pobleme, die mit der illegalen Migration in Frankreich bestehen ausschließlich auf einer nicht richtig durchgeführten Migration beruhen? Ergo, kein Problem der Migranten und nur ein monokausales Problem der französischen Regierung.

@Gregory Bodendorfer - Das Ende der Demokratie?

@08:30 Uhr von Gregory Bodendorfer:

"Ähnlich wie in Deutschland (eine Partei namens "AFD") würde Frau Le Pen in Frankreich alles zerstören  was die Demokratie (noch) zu bieten hat."

 

Sie übertreiben maßlos.

 

Die Demokratie ist ja nicht weg, wenn sich Populisten eine Legislaturperiode lang an echter Politik versuchen.

@08:58 Uhr von Naturfreund 064

Wenn es in Deutschland nur die Wahl zwischen Herrn Merz und Herrn Höcke geben würde, dann würde sogar ich wiederwillig Herrn Merz wählen.

.

Da gebe ich Ihnen prinzipiell Recht. Allerdings glaube ich, dass die Auswahl eher Linder versus Höcke wäre - und auch dann könnte man halt nur Lindner wählen...

@08:58 Uhr von Naturfreund 064

Wenn es in Deutschland nur die Wahl zwischen Herrn Merz und Herrn Höcke geben würde, dann würde sogar ich wiederwillig Herrn Merz wählen.

 

Frankreich hatte 5 Jahre den Faschismus samt der Kollaborateure im ganzen Land. 

 

So vergesslich sind selbst die nicht, die Liberalismus als den Sargnagel für das Weltklima halten. 

 

@09:54 Uhr von Nachfragerin

>>“ Sie übertreiben maßlos.   Die Demokratie ist ja nicht weg, wenn sich Populisten eine Legislaturperiode lang an echter Politik versuchen.“<<
.

Genauso sehe ich das auch. Einfach mal machen lassen (sollte Le Pen die Wahl gewinnen).

09:46, eine_anmerkung.

>>

@09:40 Uhr von Alter Brummbär

 

>>“ Was glauben sie was Frau Le Pen macht? Sich selbst bedienen..“<<
.

Aber das sagt die gute Frau doch? Sie will zumindest ein Teil des benötigten Geldes bei der Migrantenversorgung wegnehmen. Vielleicht einfach mal zuhören. <<

 

Und wenn es den Migranten schlecht geht, dann geht es Frankreich gut und den ärmeren Franzosen besser.

 

Rechtsradikalismus der ganz ganz schlichen Art für die ganz, ganz Schlichten.

@09:15 Uhr von Blitzgescheit

Zitat: "Frankreich wäre "das erste Land der Welt, das religiöse Bekundungen in öffentlichen Räumen untersagt."" . Mit Verlaub, Monsieur Macron, das muss ich als "Boche" Sie leider korrigieren:  der Artikel 1 der frz. Verfassung von 1958 erklärt Frankreich zu einer "unteilbaren, laizistischen, demokratischen und sozialen Republik": .Dies beinhaltet, dass der Staat das Tragen religiöser Symbole in den Schulen verbietet. . Dass Macron annimmt, dass eine "Bürgerkrieg" ins Haus stünde, wenn man die laizistischen Prinzipien Frankreichs umsetzte, ist ein wenig bemerkenswert. . How come?

.

Sie verstehen schon den Unterschied zwischen öffentlichen Raum und staatlicher Insitution, oder?

Laizismus heißt übrigens nicht Religionsverbot, sondern Trennung von Staat und Kirche, die private Religionsausübung (öffentlicher Raum) MUSS gewährleistet sein!

Mann, Mann, Mann erst denken, dann schreiben!

@09:57 Uhr von Oberlehrer

>>“Da gebe ich Ihnen prinzipiell Recht. Allerdings glaube ich, dass die Auswahl eher Linder versus Höcke wäre - und auch dann könnte man halt nur Lindner wählen..“<<
,

wo man doch sagen muss das Lindner mit seinem Verein bei den aktuellen Wahlprognosen selten die 10%-Marke kratzt, während Merz die SPD wieder überholt hat und die Union scheinbar Stück für Stück zu alten Weihen führt.

09:43 Uhr von eine_anmerkung.

Ihre Frage ganz grob beantwortet:

Vorteile:

Ruhigeres und geregeltes Leben, bessere Sozialsysteme, toleranter gegenüber anderen Meinungen, bescheidenere Ansprüche und das Wichtigste: richtige persönliche Freiheit.

Nachteile:

Sehr hohe Steurern und Lebenskosten, als Akademiker nimmt man in der Regel geldmäßige Einbußen in Kauf, als Arbeiter/Handwerker/Angestellter verbessert man sich in der Regel finanziell, zumindest nominal.

 

Fazit: Für Menschen, denen es ums Geld geht, ist Skandinavien uninteressant, für Menschen, denen es um persönliche Freiheit und soziale Gerechtigkeit geht, ist Skandinavien die Wahl.

09:59, eine_anmerkung.

>>

@09:54 Uhr von Nachfragerin

 

>>“ Sie übertreiben maßlos.   Die Demokratie ist ja nicht weg, wenn sich Populisten eine Legislaturperiode lang an echter Politik versuchen.“<<
.

Genauso sehe ich das auch. Einfach mal machen lassen (sollte Le Pen die Wahl gewinnen).<<

 

Hier findet zusammen, was zusammengehört.

@08:25 Uhr von Adeo60

"Wer links unterwegs ist und plötzlich auf die äußerste rechte Spur wechselt, dürfte völlig die Orientierung verloren haben."

 Eher nicht. Extreme der Linken und der Rechten sind weitgehend austauschbar. Dem widersprechen die Extremisten zwar vehement, zeigen aber immer wieder die Richtigkeit der Hufeisenthese.  Jüngst haben sich unsere Linke dagegen ausgesprochen, dass die Flüchtlinge aus der Ukraine so gut bei uns aufgenommen werden und haben dies als Rassismus bezeichnet. Auch die AfD ist dagegen, dass Flüchtlinge bei uns gut aufgenommen werden…

@09:23 Uhr von NieWiederAfd

Ihrer Aufzählung kann man ja in weiten teilen zustimmen. Aber ihre Aussage das die Franzosen mit großer Mehrheit LePen ins Leere laufen lassen und ihre Taktik durchschauen, mit nicht gedeckten Versprechen von 10% Lohnerhöhungen und Rente mit 60 ihren rassistischen, EU-feindlichen und übrigens auch ökologisch-katastrophalen Kurs lächelnd zu verschleiern teile ich nicht. Das gleiche wollen ja auch die Wähler vom Linksaußen Melanchon. Auch die NATO-Feindlichkeit und die Nähe zu Putin haben beide gemeinsam. Ich finde es eher mehr als Erschreckend das beide Ränder eine so große Zustimmung in Frankreich haben.

@10:00 Uhr von fathaland slim

>>“Sie will zumindest ein Teil des benötigten Geldes bei der Migrantenversorgung wegnehmen. Vielleicht einfach mal zuhören. <<   Und wenn es den Migranten schlecht geht, dann geht es Frankreich gut und den ärmeren Franzosen besser. „<<
.

Vielleicht sollten Sie noch einen Schritt weiter vorne ansetzen? Sin weniger Migranten da, brauchen auch weniger versorgt zu werden.

@09:27 Uhr von sonnenbogen

Fuer 80% gilt: Man waehlt entweder gar nicht... oder halt den Kandidaten den man weniger ablehnt.

.

Logik? Fehlanzeige!

Wenn dem so wäre, hätten die beiden (Macron und Le Pen) im ersten Wahlgang ZUSAMMEN 20% erhalten! Merken Sie jetzt, dass da was mit Ihrer These nicht stimmt??

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