Kommentare - Diskussion um Gasembargo: "Panikmache, die nicht belegt werden kann"

21. April 2022 - 13:50 Uhr

Während sich Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter verschärft, blockiert die Bundesregierung ein vollständiges Energieembargo. Monitor-Recherchen zeigen: Ein Gasembargo wäre wirtschaftlich durchaus verkraftbar.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

@15:30 Uhr Schleswig Holsteiner - Russland =Paria

- Ich glaube, die russische Wirtschaft wird nur kurzfristig tangiert...die Pipelines werden umgelegt nach Süden (Indien) und nach Osten (China). Langfristig wird sich Russland komplett von Europa lösen. Europa steht dann da ohne preiswerte Energie und Rohstoffe und wird als Anhängsel der USA das dasein fristen

 

  

Pipelines kann man nicht mal eben so verlegen. Und Russlands Ruf in der Welt hat massiv gelitten. 
 

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Aber der Kreis derer, die das blutige Öl und Gas aus Russland noch abnehmen wollen, wird immer kleiner. 
 

 

Es besteht kein Zweifel daran, Dass ein sofortiges Energieembargo Russland sehr massiv treffen würde. 
 

Und daher sollten wir das auch sofort machen..

Hätte sich Churchill bei den Nazis

so verhalten, wie wir es jetzt bei unserer Regierung gegenüber Putin tun, wäre dieses verbrecherische Regime in Deutschland noch heute an der Macht. Aber dem deutschen Michel ist sein Wohlstand wichtiger als die Moral (frei nach Brecht). Und so überweisen wir die Mittel zur Finanzierung des Völkermords in der Ukraine täglich neu - wir könnten ja sonst frieren oder gar etwas von unserem Wohlstand verlieren.

Und das ist in diesem ach so christlichen Land ja wohl nicht zu ertragen. Wir sollten nur daran denken, dass die Ermordung von zigtausenden Menschen durch uns erst möglich wird.

Sollten die russ. Gasleitungen i.d. Ukraine gesprengt werden....

..............  dann stellt sich die Frage des Bezugs oder Nicht-Bezugs nicht mehr. Dies hängt davon ab, in welcher Lage sich die Ukrainer mittelfristig befinden werden d.h. wenn denen "alles egal" sein dürfte - Hauptsache ein Totalschaden für Putin.

Ein Embargo hätte weltweit dramatische Folgen!

Ob wir ein Embargo nun glimpflich überstehen können, oder nicht, wird man erst wissen, wenn es passiert ist und ja, besonders laut dafür sind immer die, die sich das problemlos leisten können. Für viele Millionen Menschen in Europa ist dieses Risiko aber existenziell. Ganz zu schweigen von sehr vielen Ländern weltweit. Kauft ganz Europa nun die komplette Energie auf dem Weltmarkt, was wird dann wohl mit den Preisen geschehen und wie sollen einige dutzend Ländern der 3. Welt die dann noch bezahlen? In Afrika droht schon eine Katastrophe wegen einiger Cent teureren Mehls für Brot. Was, wenn Energie nun durch ein Embargo ein Mehrfaches kostet? Ob wir einen völlig irrationalen Kriegsverbrecher damit stoppen können ist nicht mal sicher, dass wir der Welternährung und der Weltwirtschaft damit aber einen sehr harten Schlag versetzen ist jedoch sehr eindeutig. Am lautesten schreien immer die, die mit ganz einfachen Entscheidungen ein weltweit vernetztes Problem lösen wollen.

@14:17 Uhr von Karl Klammer

Der Sommer mit vielen geht Betriebsferien los welches die Gaslager wieder auffüllen läßt. 

Es gibt Industrieanlagen, die nicht abgeschaltet werden können. Die laufen rund um die Uhr das ganze Jahr durch und da gibt es auch keine Betriebsferien.

@15:39 Uhr von vriegel

 

 

Und es muss weltweit gelten. Also auch China und Indien mit ins Boot holen. China wird sicher nur indirekt, über US-Sanktionen gegen chinesische Unternehmen für den US-Markt zu treffen sein.    aber das geht alles..

 

lassen sich China und Indien zu irgendwas zwingen

Dieser schreckliche klein(geistig)e Kanzler

den wir da jetzt haben. Der - wieder einmal so einer - die Gesamtsituation so überhaupt nicht versteht:

je länger der Krieg tobt, um so eher eskaliert er. Ergo muss man den Russen die Lust am Krieg nehmen. Und das geht nur mit immer mehr Sanktionen. Wenn ihr Staat immer weniger Geld hat.

Wenn mal alles persönlich schlechter wird, dann verfangen die 24Studen/7Tage Propagandalügen des Russischen TV auch mal nicht mehr. Denn dort steigert sich die Hetzte gegen Ukrainer immer mehr. Ähnlich, nur im Zeitraffer, wie das dritte Reich gegen Juden erst ein wenig und später immer mehr hetzte.

Dieser klein(geistig)e, mit dieser Situation völlig überforderte Kanzler muss endlich überstimmt werden. Zur Not sollte die Union eine Minderheitsregierung von Grünen und FDP unterstützen. Denn jetzt geht es um mehr als deutsche Kleinkleinpolitik. Man muss das Große Ganze im Blick haben. UNd dafür ist Scholz zwei Nummern zu klein.

Alles was geht jetzt. Um mit Putins Terror Schritt halten zu können.

Putin muss unterliegen

Putin darf nicht in der Ukraine siegen. Er tritt alles mit Füßen was uns wichtig ist. Souveränität, Freiheit, Demokratie, Menschlichkeit. Ein solcher Verbrecher beginnt einen brutalen Krieg. Er darf dabei einfach nicht siegen. Daher sollten wir alles tun, was wir können. Alles.

@15:36 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

[...] selbst ohne die Tatsache, dass wir auch noch aus anderen Quellen beliefert werden. Die Menge aus diesen anderen Quellen kann erhöht werden, was die überbrückbare Zeit verlängert.

.

Noch haben wir keine anderen Quellen, noch nicht einmal ein schwimmendes Gasterminal.

Viele andere wollen nämlich dasselbe wie wir. Und über die Preise hat auch noch keiner gesprochen.

.

Und zum dritten müssen wir Öl und Gas durch andere Energieträger und Rohstoffe ersetzen, was uns langfristig autark macht und unserer Wirtschaft eine stabile und günstige Versorgung garantiert

.

Solche Projekte dauern immer länger, als geplant. Und Sie glauben doch nicht, dass dann irgendwas billiger wird.

.

Das heisst natürlich, dass wir in diesem Fall den - ohnehin notwendigen - Umbau unserer Wirtschaft beschleunigen müssen

.

Und das mit einer wackligen Koalition in nur 3 1/2 Jahren? Viel Glück.

Und ob das nach der nächsten Wahl so weiter geht, weiß auch noch niemand.

 

15:26 Uhr von vriegel

>>...Aber es war sowieso eine Schnapsidee aus der Atomkraft auszusteigen und statt dessen Gas zu verbrennen, was deutlich mehr CO2 produziert. <<

+

Sie wissen aber schon, dass das Uran für unsere Restbestände an AKW`s auch aus Russland stammt. Auch abdrehen ...?

+

Abhängigkeit ist nun mal das was das Wort auch aussagt.

14:48 Uhr von eine_anmerkung.

Das denke ich auch und den Hinweis auf Rechtpopulisten können Sie stecken lassen. Die Versorgung ist gewährleistet (nach meiner Wahrnehmung) und es gibt keine Gründe für Hamsterkäufe etc. und Sie werden es nicht glauben! Ich konnte die Tage eine Flasche Sonnenblumenöl kaufen. Ja etwas teurer als sonst, es gab aber wieder welches. Also positiv denken, das wird schon.///

.

Haben Sie die Flasche Öl gekauft, weil Sie sie brauchten? Oder weil das Öl herumstand? Letzteres wäre ein Hamsterkauf.

Russland wird so oder so auf…

Russland wird so oder so auf das Niveau eines Dritte-Welt-Landes zurückfallen. Die Strategie, den Schaden für die russische Seite höher zu halten als für die Europäische, scheint mir vernünftig zu sein.

@15:38 Uhr von Nettie

 

 "Dennoch weigert sich die Bundesregierung seit Kriegsbeginn, ein Energieembargo zu verhängen - vor allem, um weiter russisches Erdgas zu beziehen 

 

wie hoch ist der Nutzen und und wie weit schaden wir uns selber

also ich wäre für eine Umdenken

möglichst autark sein und Handel nur mit Ländern welche unsere Standards

(Menschenrechte/Umweltschutz) mittragen

ob das funktioniert vor allem wer macht mit

bei so Sprüchen man kann sich keine deutschen TShirts und Schuhe leisten

@ proehi

Das steht aber im Widerspruch zu Aussagen des selben Mannes dahingehend, dass Russland schon seit 2016 enorme Goldreserven angehäuft hat um für eine langfristige Konfrontation mit deftigen Wirtschaftssanktionen gewappnet zu sein.

 

Was wiederum dem Westen die Schuld gibt. Einige Foristen haben offenbar kein Problem damit, das Kreml-Narrativ wiederzugeben.

 

Richtig ist, dass sich Putin zu einem Angriffskrieg bereit gemacht hat, schon seit Jahren. Sein Ziel ist die Zerstörung der Ukraine und die Erweiterung des größten Landes der Erde um einige weitere Territorien. Es geht um die Zerstörung der Demokratie, die seine Diktetur bedroht. Und wenn wir ihn nicht in der Ukraine schlagen, dann wird er immer weiter gehen.

@ 15:36 Uhr von eine_anmerkung

"Die Frage aller Fragen ist denke ich die, wer den längeren Atem hat wenn ein vollständiger Boykott eintritt? ... habe aber vertrauen in die Leistungsfähigkeit unserer westlichen Gesellschaft eine solche Situation meistern zu wollen und zu können. Und vielleicht gelingt es und dann in der Hölle ein Feuer für Putin und seine Schergen anzuzünden?"

 

Gute Überlegungen die mich fast überzeugen könnten. Aber sei es die enorme Inflation (und sogar bei existenziellen Gütern wie Lebensmittel etc.) fast überall lässt die Regierung den Verbraucher im Regen stehen. 

 

Von daher liegt es natürlich nahe, dass bei einem Gasembargo der Rückhalt von Regierungsseite auch ausbleibt und die Bevölkerung letztlich der größte Verlierer dabei wird (Hyperinflation, Arbeitslosigkeit, ...).

Gasembargo nur Panikmache und sonst nix?

Ein berühmter britischer Staatsmann im Zweiten Weltkrieg und nach dem Krieg pflegte mal zu sagen, dass man keine Probleme löst, wenn man sie auf Eis legt. Und das gilt nun einmal auch für das Gasembargo, wenn es gegen Russland immer weiter zeitlich nach hinten verschoben wird, bis es gar nicht mehr kommt. Und es gilt sowieso für diesen Kriegstreiber Putin wenn er um so länger ungestraft im Amt des Staatschefs bleibt und immer weiter  morden und zerstören darf. Alle Menschen müssen sich einmal entscheiden. So auch die, die mit und gegen Putin zu tun haben. Sich nicht zu entscheiden ist natürlich auch eine Entscheidung, aber die trägt nicht. Wenn Putin bleibt gehen Tod und Zerstörung weiter. 

@15:39 Uhr von gman - Angsterzeugung ist ein Kampfmittel

  Sie sollten auch die Ängste von Menschen vor einem Atomkrieg nicht ins lächerliche ziehen.   … 

Wenn Putin einen Atomkrieg plant, dann kann man ihn nicht verhindern. Das sind ernüchternde Fakten. Hysterie, Übertreibungen oder gar Polemik sind hier fehl am Platze. Meistens sind die auch eng verwandt mit pro-russischer Propaganda.... Da hilft nur Schwarzer Humor oder besser noch Zynismus.  Depression und Panik eher nicht. Angst ist ein wichtiges Kampfmittel Putins....!

 

Verzichten? Wir? Hier? Jetzt?

Ich wäre froh über einen staatlichen Plan für einen Boykott. 

Da hätte man was Konkretes und bräuchte nicht vollständig zu spekulieren. 

Weniger Gas würde aber Verzicht bedeuten. 

Und viele würden  dann jetzt schon vor Wut schäumen, weil ausgerechnet sie verzichten sollen. 

Und nebenbei: Verzichten hat  bei uns nicht nur beim Klimaschutz noch nie geklappt. 

@ Schleswig Holsteiner

Ich glaube, die russische Wirtschaft wird nur kurzfristig tangiert...die Pipelines werden umgelegt nach Süden (Indien) und nach Osten (China).

 
 

Pipelines kann man nicht umlegen. Der Neubau dauer Jahre. Zeit, die Putin nicht hat, er ist 69. Und China ist auf dem Weg zum Ausstieg aus der CO2 Produktion. Nur Putin hat die Entwicklung verschlafen. Wenn er richtig wach wird, sitzt er auf seinem Öl und Gas und ist pleite.

@15:45 Uhr von vriegel

-      Pipelines kann man nicht mal eben so verlegen. Und Russlands Ruf in der Welt hat massiv gelitten.    Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Aber der Kreis derer, die das blutige Öl und Gas aus Russland noch abnehmen wollen, wird immer kleiner.      Es besteht kein Zweifel daran, Dass ein sofortiges Energieembargo Russland sehr massiv treffen würde.    Und daher sollten wir das auch sofort machen..

--------------

Pipeline nach China liegt bereits...in der Nähe der neuen Seidenstrasse. Und Indien hat Russland die Zusage zum Pipelinebau bereits gegeben. Indien beteiligt sich auch nicht an den Sanktionen gegen Russland

@14:45 Uhr von vriegel

 
Viel entscheidender ist ohnehin das Öl - für Russland. Ich bin auch für ein sofortiges Energieembargo. Das würde Russland in 1-2 Monaten dazu bringen den Krieg gegen die Ukraine aufzugeben. 

sagt zumindest der ehemalige Berater Putins, Andrei Illarionov. 
.

Ich würde Herrn Illarionov nicht allzu viel glauben wollen. Der Mann ist seit 17 Jahren kein Berater Putins mehr und verbreitet nebenbei auch noch die Trumpsche Verwörungstheorie der großen Wahllüge.

Fazit: Die Lobbyisten haben wieder mal die Oberhand

Gasembargo sofort! Es ist möglich und mit guter Politik vertretbar. Ein "Weiter so" hingegen ist nicht vertretbar.

Habeck sollte nicht länger auf Brudermüller (BASF) im grünen Wirtschaftsrat hören, sondern faktenbasiert handeln. Eine Embargo-Katastrophe ist jedenfalls unwahrscheinlich. Das sagen seit Wochen schon viele Fachleute. Scholz ist auch hier wieder einmal auf einem pro-russischen Irrweg - ob gewollt oder nicht.

Ich bin jedenfalls als Bundesbürger nicht bereit, das Moskauer Regime um den Kriegsverbrecher Putin weiter per Zwang zu unterstützen!

@ melancholeriker

Wir waren Faschisten und wie sieht das aus, wenn wir heute mit Faschisten Geschäfte machen?

 

Daher bin ich für einen totoalen Putin-Boykott.

Auf Russland nach Putin sollten wir offen zugehen.

@15:42 Uhr Eislöwe - interessante Einsichten

Brudermüller, BASF-Chef und jene schrille Alarmsirene bezüglich eines Gas-Embargos ... Er verkaufte einst die deutschen Gasspeicher an Gazprom, um im Gegenzug in Sibieren Gasfelder zu sicher. Brudermüller ist es auch, der Nordstream 2 und zuvor Nordstream 1 massiv unterstützte.  Es gut mir leid, sagen es sagen zu müssen, aber Habeck hört auf die Frösche, um einen Tümpel auszutrocknen. Der BASF-Chef Brudermüller ist der Berater Habecks. Und das ist ein Irrsinn und führt zur bekannten Fehleinschätzung und damit zur ungewollten Unterstützung des Moskauer Regimes um Putin.

 

  
ich kann es sogar nachvollziehen, dass BASF vehement gegen ein Gasembargo ist. Und Deutschland tut gut daran im Falle eines Embargo BASF und andere an erster Stelle zu setzen mit der Versorgung. 
 

Zudem sollte der Vorschlag von Boris Palmer mit berücksichtigt werden. Viele könnten schnell umsteigen vom Gas, aber das wäre mit Kosten verbunden… 

Keine konkreten Zahlen?

Zitat: "Niemand konnte konkrete Zahlen liefern, stattdessen vage Prognosen und allgemeine Aussagen."

.

 

Es sollen angeblich keine konkrete Zahlen vorliegen, mit welchen man die Auswirkung eines Importstops russischen Öls oder Gas quantifizieren könne? Aber gleichzeitig - ohne Zahlen - will man belegen, dass die "Panikmache nicht gerechtfertigt sei"?? -- Auf welchen Zahlen dann??

.

Hier nur einmal ein paar Zahlen, die die Abhängigkeit von russischen Rohstoffimporten andeuten: 42 % des Rohöls und 55 % des Erdgas beziehen wir in D aus Russland.

.

Jetzt noch einmal bei Hrn. Brudermüller von der BASF AG nachfragen. Wenn dieser nicht in der Lage ist zu benennen, wieviel russisches Gas/Öl zur Fortführung der seine Produktion erforderlich ist, empfehle ich, sich einen anderen Job zu suchen.

Dann hat er offensichtlich sein Geschäft nicht im Griff!

 

Q:

.

"https://www.chemietechnik.de/markt/ukrainekrise-so-abhaengig-ist-deutsc…"

Putins Haushalt bricht zusammen - bei einem Gas- Ölembargo

und das muss das Ziel sein. Die Ukraine hat keine Zeit mehr, um länger auf Habecks Pläne zu warten. Die Katastrophen-Szenarien, die die Wirtschaftslobbyisten aus eigener Geldgier heraus an die Wand malen, sind unwahrscheinlich. 

 

Handeln ! - Jetzt ! - 

Gasembargo- ja oder nein?

Nordstream 2 wurde geplant, weil die Durchleitungsstaaten nicht nur hohe Gebühren kassierten, sonder außerdem  mitunter illegale Gasmengen abzweigten.
Jetzt diese Staaten als Verteidiger der Freiheit hoch zu jubeln und zu unterstützen  verursacht bei mir nur Kopfschütteln.

Eine Chance für Russland

Russland könnte Putin absetzen und nach Den Haag ausliefern, den Krieg sofort beenden und sich von seiner aggressiven antiwestlichen Haltung anwenden. Dann würde es mit Beziehungen, Freundschaft, Wirtschaft und Wohlstand wieder aufwärts gehen.

Bitte Gasembargo sofort - aber hört mit dieser Diskussion auf!

Ich bin dafür. Jederzeit. Russland wird daran nicht zugrunde gehen. Die russischen Menschen sind Leid und Entbehrungen gewohnt. Meine Schwiegermutter in Südrussland zB meinte fatalistisch: „Dann werden wir halt alle erschossen, na und.“ Und in zwei Jahren kann das Gas nach Asien gehen. 
 

 

In Deutschland wird - so oder so - 2023 alles 30-50% teurer als 2021. Ein Laib Brot, die Schrankwand, ein Auto, ein Haus. Ein schnelleres Embargo hat den zusätzlichen Effekt das es auch Produktionsstilllegungen geben wird. 

 

 

Deshalb wäre es klüger, noch zu warten und erstmal neue Lieferanten zu suchen, wie jetzt bei Kohle und Öl. 
 

 

Die Ukraine wird diesen Krieg so oder so verlieren. Nur halt etwas später. Deutschland hätte sich da raushalten sollen. Denn Deutschlands Wohlstand basiert auf der jahrzehntelangen Energie- und Rohstoffpartnerschaft mit Russland. Dort wird die Inflationsrate bei 22% liegen. Na und ? 

 

 

@14:16 Uhr von Schleswig Holsteiner

...laut Bericht wieder auf Vorkriegsniveau ? Hier wurde doch von einem Absturz der Währung und einer Pleite Russlands berichtet....    

 

wo, außerhalb Russlands, können Sie denn mit Rubel bezahlen.

Es gibt also überhaupt keinen Referenz Wert. 
Selbst gemachte schön Rechnerei Rus/Putins

Wirtschaftskrieg

Mir scheint, als daß das Wort "Wirtschaftskrieg" nicht genau verstanden worden ist:

Es ist ein Krieg, also eine Situation, in der man durch gezielte Schädigung der anderen Partei versucht, deren Verhalten zu ändern. Diese wehrt sich und man muß selbst Schäden hinnehmen.

Nur von Öl-/Gasemgarbgo zu reden ist zu kurz gedacht.

Ich denke, es müsste dann klar sein, daß "keine Fliege mehr" nach Rusland geliefert wird. Auch keine Medikamente, keine Nahrung... nichts...

Und es muß klar sein, daß die Schäden für uns enorm sein werden. Inklusive Bezugsscheine für alle möglichen Waren. Das wäre ein echter Wirtschaftskrieg. Das muß nur die ganze NATO wollen. Diese Wahrheit sollte mMn zusammen mit Gasembargos diskutiert werden. Und: Was ist mit Bildern von Menschen, die sterben, weil wir keine Medikamente mehr liefern?

Das ist grausam, diese Zeit ist grausam. Ich weiß nicht, ob ich das "befürworte". Aber DAS wäre die Sprache, die Putin versteht.

@ datten - verzweifelter Kampf für Heimat und Freiheit

Hätte sich Churchill bei den Nazis so verhalten, wie wir es jetzt bei unserer Regierung gegenüber Putin tun, wäre dieses verbrecherische Regime in Deutschland noch heute an der Macht.

 

Die Ukraine wehrt sich heute genau so verzweifelt gegen den brutalen und ungerechten Angriffskrieg wie damals die Sowjetunion.

@15:45 Uhr von vriegel

Aber der Kreis derer, die das blutige Öl und Gas aus Russland noch abnehmen wollen, wird immer kleiner.

.

Das liegt aber weniger an der Rufschädigung als mehr an der Angst, irgendwelche westlichen Sanktionen zu verletzen. Ölkäufe sind langfristige Geschäfte, wenn aber fast täglich neue Sanktionen ausgesprochen werden können, riskiert man eher nicht, dass ihrer Verträge plötzlich hinfällig werden.

.

Es besteht kein Zweifel daran, Dass ein sofortiges Energieembargo Russland sehr massiv treffen würde.    Und daher sollten wir das auch sofort machen.

.

Nein, nur weil eine Sanktion Russland treffen würde, sollten wir das nicht machen.

Putin zu schaden ist keine vernünftige Außenpolitik, sondern Kinderkram.

.

Man könnte das machen, wenn wir sicher wären, dass es den Krieg verkürzen würde.

Aber noch nicht einmal das ist sicher. Und solange wir nur grobe Schätzungen haben, wie sehr es uns selbst treffen würde, sollte man schlicht die Finger davon lassen.

@15:42 Uhr von Eislöwe

der sitzt bei den Grünen im Wirtschaftsrat. Brudermüller, BASF-Chef und jene schrille Alarmsirene bezüglich eines Gas-Embargos ist auch derjenige, dem wir viel Unheil in Deutschland zu verdanken haben. Er verkaufte einst die deutschen Gasspeicher an Gazprom, um im Gegenzug in Sibieren Gasfelder zu sicher. Brudermüller ist es auch, der Nordstream 2 und zuvor Nordstream 1 massiv unterstützte.  Es gut mir leid, sagen es sagen zu müssen, aber Habeck hört auf die Frösche, um einen Tümpel auszutrocknen. Der BASF-Chef Brudermüller ist der Berater Habecks. Und das ist ein Irrsinn und führt zur bekannten Fehleinschätzung und damit zur ungewollten Unterstützung des Moskauer Regimes um Putin.

 

Na, Gott sei Dank! Der Schuldige ist endlich gefunden! Der Herr Brudermüller!

Und ich hatte schon den alten Herrn Prösecke von Gegenüber in Verdacht...

Ohne Ironie : hier zu personalisieren, erscheint mir doch extrem keck! 

​​

Waffen, Waffen, Waffen

Dänemark liefert schwere Waffen, Polen liefert Panzer, Belgien und die Niederlande liefern gepanzerte Artillerie, Australien liefert gepanzerte Fahrzeuge. Und Deutschland, unser nettes und behäbiges Deutschland?

@14:07 Uhr von Seebaer1

"Mit Unternehmenshilfen und Kurzarbeitergeld" Klar- diese Methode hat uns ja schon Corona nahezu unbeschadet überstehen lassen wie man vielerorten lesen konnte. Warum sollte das dieses Mal nicht funktionieren?

 

Die Soforthilfen haben nicht immer und allen, aber tatsächlich vielen geholfen - nur können wir das nicht beliebig fortsetzen, nicht wahr?
Wir finanzieren uns ja seit 1990 von einer Anforderung und/oder Krise durch die nächste: Dauerbrenner Wiedervereinigung (2 Billionen in den ersten 25 Jahren), Finanzkrise, Brexit, Pandemie mit all ihren Löchern, die nun gesellschaftlich, wirtschaftlich und im Gesundheitswesen zu stopfen sind, Ukraine-Krieg - und eigentlich müssten wir mit aller Kraft voraus in die Milderung, Schadensbegrenzung und Gegenmaßnahmen zum Kimawandel investieren.

Stattdessen Rückentwicklung durch Machtspielchen.

@15:53 Uhr von FCK PTN

Putin darf nicht in der Ukraine siegen. Er tritt alles mit Füßen was uns wichtig ist. Souveränität, Freiheit, Demokratie, Menschlichkeit. Ein solcher Verbrecher beginnt einen brutalen Krieg. Er darf dabei einfach nicht siegen. Daher sollten wir alles tun, was wir können. Alles. Putin wird auch unterliegen. Er kann ja schon jetzt nicht mehr zu G8-Gipfel erscheinen wie einst in Heiligendamm und mit G20 wird ohne Russland auch bald Schluss sein wenn es nur noch G19 gibt. Putin muss dann seine Treffen vom Keller fortsetzen.

@14:16 Uhr von Schleswig Holsteiner

 

...laut Bericht wieder auf Vorkriegsniveau ? Hier wurde doch von einem Absturz der Währung und einer Pleite Russlands berichtet....  

 

Da haben Sie einige Zwischenmeldungen verpasst, in denen bereits von der Erholung des Rubels die Rede war.

Mit der Russlandpleite muss man noch abwarten, von heute auf morgen kommt die nicht.

 

 

 

Was passiert bei einem Gasembargo?

Die Russen müssten einen guten Teil des Gases abfackeln. So wie man das früher gemacht hatte, als man nur am Erdöl interessiert war…

 

Man kann das Gas nicht einfach wieder in die Erde zurück pumpen. 
 

Ökologisch und finanziell wäre das für Russland ein Desaster. Aber der CO2-Ausstoß durch den Krieg in der Ukraine ist ohnehin viel schlimmer. 
 

Ein Embargo würde den Krieg relativ schnell beenden, vor allem wenn der Westen parallel dazu permanent die richtigen Waffen liefert. 
 

besser noch als Panzer wären Mittelstreckenraketen, mit denen man zielgenau russische Raketenwerfer aus der Distanz zerstören kann…

 

Und natürlich massive Luftabwehr gegen ebensolche Raketen aus Russland kommend…

@15:45 Uhr von Seebaer1

Schon allein das was uns lt. Herrn Habeck aus Katar zugesichert wurde sollte reichen, bis wir die Wirtschaft umgebaut haben.

...

Denn glücklicherweise ist Qatar eine lupenreine Demokratie. Und führt keinen Krieg. Und hält Menschenrechte ein. Und die Pressefreiheit sowieso! Wir würden ja mit zwei Maßstäben messen, aber das tun wir nicht oder?

@14:13 Uhr von Mischa007

Was sagt aber der, welcher dann aus diesem Grund in Kurzarbeit gehen muss, oder seinen Job komplett verliert?

Die Antwort können Sie sofort jetzt schon haben. Fragen Sie die Frauen und Kinder aus der UKraine die hier Schutz vor den "Mörden" suchen. Die sind wegen diesem wiederlichen Angriffkrieg hier und mussten ihre Heimat verlassen.

einfach herrlich hier wieder, diese rotorgie

wenn alle hiesigen dauerschreiber, die nun gasexpertinnen sind, so begeistert einen totalblackout wünschen, warum bitten sie dann nicht selenskys, die pipeline in seinem land zu verschliessen oder zu sprengen? wäre doch das einfachste für die ukraine, uns auf vordermann/frau zu bringen

@15:49 Uhr von Forfuture

Für viele Millionen Menschen in Europa ist dieses Risiko aber existenziell?

Also welche Millionen Menschen meinen Sie. Die di schon durch russiche Soldaten getöten und verteierben worden sind ?
Ja ein Stopp wird nicht einfach, aber wir können und werden weiterleben.

Was macht die Wirtschaft…

Was macht die Wirtschaft denn, wenn Putin einfach den Gashahn zudreht, wie angedroht? Dann steht sie vor dem gleichen Problem, als wenn Deutschland/die EU ein Gasembargo beschließt. Also könnten wir ihm auch zuvor kommen. Und wenn wir erstmal dafür welches aus Kanada oder USA beziehen, dann ist es so, auch wenn umwelttechnisch zweifelhaft. Aber es geht JETZT darum diesen Völkermord, Barbarei und was sonst noch zu stoppen, auch mit schweren Waffen und was sonst noch nötig ist. Denn was die Russen in der Ukraine machen, da kann man sie nicht mal mehr als Menschen für bezeichnen. 

@15:39 Uhr von vriegel

Putin hat kaum noch was zu bieten, daher muss er das einzige, womit er noch Eindruck schinden kann, ständig aufzeigen: Atomwaffen und -raketen.    Die beste Zeit als wichtiger Energielieferant hat Rissland hinter sich.    Daher sollten sich Deutschland und Ungarn nicht gegen ein Energieembargo stellen.    Es muss aber massiv sein, ohne Sonderwege.    Und es muss weltweit gelten. Also auch China und Indien mit ins Boot holen. China wird sicher nur indirekt, über US-Sanktionen gegen chinesische Unternehmen für den US-Markt zu treffen sein.    aber das geht alles..

 

 

Indien und China verfolgen eine selbständige Außenpolitik - im Gegensatz zu Deutschland. Und ihrer Prognose das „Russlands beste Zeiten vorbei seien“ kann ich nicht folgen. Für Deutschland könnte das schon eher zutreffen.

@15:49 Uhr Forfuture - der Krieg hat weltweit dramatische Folgen

In Afrika droht schon eine Katastrophe wegen einiger Cent teureren Mehls für Brot. Was, wenn Energie nun durch ein Embargo ein Mehrfaches kostet?.. dass wir der Welternährung und der Weltwirtschaft damit aber einen sehr harten Schlag versetzen ist jedoch sehr eindeutig.

 

  
Russlands Anteil am Weltmarkt kann durch andere Anbieter kompensiert werden. Das geht sogar relativ schnell, ist aber gerade beim Gas eine logistische Sache. 
 

 

Der Krieg führt zu Hunger und das ist auch eines der russischen Ziele. Zusammen mit der Ukraine hätte Russland eine Getreide-OPEC gründen können und so viele Länder von Russland abhängig machen können. 
 

Die Ukraine wollte da nicht mitspielen. Gewinnt Russland den Krieg, dann kommt es dazu. Das muss verhindert werden. 
 

Richtig ist also: Kein Embargo zu machen hätte weltweit dramatische Folgen!

@15:30 Uhr von Schleswig Holsteiner

Das hat ja auch niemand behauptet. Trotzdem ist das Embargo wichtig. Es trifft den russischen Staat, die Führung, die Betriebe aber auch "den kleinen Mann". Und Letzteres ist leider nicht gerecht, aber unvermeidbar. Die russische Wirtschaft wird langfristig in die Knie gezwungen. Aber nur langfristig. Aber natürlich kann Putin erst mal weiter töten lassen. ----------------- Ich glaube, die russische Wirtschaft wird nur kurzfristig tangiert...die Pipelines werden umgelegt nach Süden (Indien) und nach Osten (China). Langfristig wird sich Russland komplett von Europa lösen. Europa steht dann da ohne preiswerte Energie und Rohstoffe und wird als Anhängsel der USA das dasein fristen

Richtig, jetzt schon Anhängsel und dann Voll-Anhängsel.

@15:43 Uhr von hallo1

mit wem wir in dieser Welt Handel treiben sollen?

Mit allen Menschen die anständig mit Ihren Menschen der Natur und uns umgehen.

Was wird nicht leicht werden und vermutlich nochmal 2000 Jahre dauern. Aber wann wollen Sie den Anfangen?

Glauben Sie das wir Putins Panzer an der Oder  oder Elbe oder erst vor Berlin stoppen sollte? 

@15:40 Uhr von saschamaus75

Die USA ist klar. Die sehen, seitdem 2014 Rußland den PetroDollar beendeten hat,  ihre 'Felle davonschwimmen'. -.- Aber warum sollte China ein irgendwie geartetes Interesse daran haben. den guten Handelspartner EU zu verlieren? oO

...

Die Abkehr vom Dollar im weltweiten Ölhandel ist nicht nur Russland schlecht bekommen. Einfach mal die Kriege der letzten Jahre recherchieren.

Die EU wiederum wird ein schwächerer Handelspartner werden. Dank der Abkehr vom russischen Gas wird die Wirtschaftsleistung sinken (sei es, weil die Produktionskosten enorm steigen werden oder aber weil die EU den Ausfall des Russengases nicht mit Zuhilfenahme des Weltmarkts kompensieren können wird). Aber Know How ist hier noch reichlich vorhanden. Und China bezahlt wirkliche Fachkräfte auch entsprechend gut.

@15:53 Uhr proehi - Brennelemente sind noch da

>>...Aber es war sowieso eine Schnapsidee aus der Atomkraft auszusteigen und statt dessen Gas zu verbrennen, was deutlich mehr CO2 produziert. << + Sie wissen aber schon, dass das Uran für unsere Restbestände an AKW`s auch aus Russland stammt. Auch abdrehen ...? + Abhängigkeit ist nun mal das was das Wort auch aussagt.

 

  
Man braucht also erst mal keine neuen. Und neue Generationen von AKWs werden zu großen Teilen die im Zwischenlager wartenden Brennstäbe verwerten. Da ist noch über 90% Energie drin..

 

Zudem gibt’s andere Quellen und Lieferanten. Etc. 
 

 

Die Welt kann zu 100% ohne Russland leben. Aber kann Russland das umgekehrt auch?!?

 

 

@15:57 Uhr von hallo1 - Die Summe macht's

  .....wie hoch ist der Nutzen und und wie weit schaden wir uns selber .....?

Einzelmaßnahmen werden nichts Entscheidendes   bewirken. Der Nutzen ergibt sich aus der Summe aller Maßnahmen!  

@15:45 Uhr von vriegel

-Pipelines kann man nicht mal eben so verlegen. Und Russlands Ruf in der Welt hat massiv gelitten.    Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Aber der Kreis derer, die das blutige Öl und Gas aus Russland noch abnehmen wollen, wird immer kleiner.      Es besteht kein Zweifel daran, Dass ein sofortiges Energieembargo Russland sehr massiv treffen würde.    Und daher sollten wir das auch sofort machen..

..

Solche Projekte dauern Jahre, da geb ich dir Recht! Aber Indien beispielsweise hat überhaupt kein Problem, russisches "blutiges" Gas zu nehmen. In etwa so, wie Deutschland überhaupt kein Problem hat, "blutiges" Öl aus Saudi Arabien zu nehmen. Oder blutiges Öl aus Qatar anzufragen. Oder "blutiges" Flüssiggas von unseren Freunden und Partnern hinter dem Atlantik.

Norwegens Öl ist nicht blutig. Nur leider sehr teuer. Und nicht in entsprechender Menge vorhanden.

Ich weiß nicht, was ihr…

Ich weiß nicht, was ihr immer mit eurer Inflation habt. Wenn man nichts mehr kaufen kann, muss man eben anders an Nahrung kommen. 

Wenn es so kommt, kommt es eben so. Das Leben  ist kein Streichelzoo.

Ich hab mir das nicht ausgesucht und kann es auch mit Wahlen nicht ändern. 

Warum sollte ich mich aufregen? 

Zeitfaktor: einfache Kalkulation

@14:29 Uhr von -Der Golem-
3 Monate, 6 Monate oder 12 Monate nach Abschalten der Gasbezüge (gerne auch Kohle) sieht die Lage vermutlich sehr unterschiedlich aus. Darüber Aussagen zu treffen wäre gewagt - daher macht es anscheinend auch niemand. Weder in negativem noch positivem Sinne.

 

Ca. 10 Monate, maximal.

 

Die Rechnung ist hier einfach:

Herr Putin, so schrieben es die Medien, hat für den Konflikt eine Kriegskasse mit 600 Mrd. US-Dollar gefüllt.

Ca. 300 Mrd. US-Dollar sind bereits durch die internationalen Sanktionen, insbesondere im Bankensektor, SWIFT-System, eingefroren.

Teilen Sie die Restsumme durch den Betrag, der monatlich die deutschen Energieversorger für Erdgaslieferungen aus Russland zu versorgen haben. Et voilá.

 

Hinzu kommen natürlich noch die Wirkungen anderer Wirtschaftssanktionen. Aber strategisch zu treffen ist der russländische Export von Erdgas, Erdöl und Steinkohle. Denn viel mehr gibt's in Russland nicht, was für Dviseneinnahmen sorgt.

@15:47 Uhr von datten

Wir sollten nur daran denken, dass die Ermordung von zigtausenden Menschen durch uns erst möglich wird.

...

Oha! Ein ganz schmales Brett.. o.O

 

14:35 Uhr von -Der Golem- @14:17 Uhr von Alphaworld1

 

 

Ihre "Prognose" kann man mit 1 Wort beschreiben: ENDZEIT ! Danke für ihren "Weckruf" . Ich gehe heute noch ein Familiengrab für uns aussuchen.....

 

Eine ukrainische Familie wäre froh über solch eine Wahlmöglichkeit, sofern maßgebliche Teile davon unverletzt sind und noch über genug Geld verfügen über's Allernotwendigste hinaus.

 

Geht gerade leider nicht, weil die Russen mit den Zigmilliarden aus unserer Gasrechnung Kinder und Frauen aus ihren Häusern bomben und neuerdings auch 95 jährige, die von Stalin und Hitler verfolgt wurden.

 

Was für eine sagenhafte Abgestumpftheit in dieser Pietätlosigkeit steckt, die solche Sandbrücken setzt zur Angstentledigung vor ein bißchen Inflation. Das läßt mich immer ratloser in die Zukunft blicken. 

@16:12 Uhr von FCK PTN

 nettes und behäbiges Deutschland?

Finaziert durch keinen Stop des Handels mit allen russichen Firmen immer noch Putins Krieg.
Viele Frauen und Kinder sollen in der Ukraine noch stern bis wir entschlossen handeln?

15:57 Uhr von FCK PTN

>>@ proehi" Das steht aber im Widerspruch zu Aussagen des selben Mannes dahingehend, dass Russland schon seit 2016 enorme Goldreserven angehäuft hat um für eine langfristige Konfrontation mit deftigen Wirtschaftssanktionen gewappnet zu sein."

Was wiederum dem Westen die Schuld gibt. Einige Foristen haben offenbar kein Problem damit, das Kreml-Narrativ wiederzugeben.<<

+

Wie ich dem Westen irgendeine Schuld zuweise, weil Russland in Vorbereitung einer langfristigen Konfrontation Goldreserven anhäuft, erschließt sich mir nicht. Aber Narrativ halt, das ist nun mal so.

+

Argumenten bin ich durchaus zugänglicher.

@16:12 Uhr von FCK PTN

 

Dänemark liefert schwere Waffen, Polen liefert Panzer, Belgien und die Niederlande liefern gepanzerte Artillerie, Australien liefert gepanzerte Fahrzeuge. Und Deutschland, unser nettes und behäbiges Deutschland?

 

... bezahlt !

(man spricht von 2 Mrd Euro die seit 2014 in die Ukraine flossen)

@16:12 Uhr von FCK PTN

Dänemark liefert schwere Waffen, Polen liefert Panzer, Belgien und die Niederlande liefern gepanzerte Artillerie, Australien liefert gepanzerte Fahrzeuge. Und Deutschland, unser nettes und behäbiges Deutschland?

 

 

Liefert modernes Gerät (Marder, evtl auch Puma, Leopard, Boxer und Fuchs) an die Slowakei im Tausch gegen T-72, die an die Ukraine gehen.   Ist es so recht ? 

@15:51 Uhr von Joes daily World

den wir da jetzt haben. Der - wieder einmal so einer - die Gesamtsituation so überhaupt nicht versteht: je länger der Krieg tobt, um so eher eskaliert er. Ergo muss man den Russen die Lust am Krieg nehmen. Und das geht nur mit immer mehr Sanktionen. Wenn ihr Staat immer weniger Geld hat. Wenn mal alles persönlich schlechter wird, dann verfangen die 24Studen/7Tage Propagandalügen des Russischen TV auch mal nicht mehr. [..]

..

Erleuchte uns, wie du uns aus dieser Krise führen würdest, oh großer Joes daily World. Bis dahin lass Profis die Arbeit machen. Schulz ist ein schlechter Kanzler mit unrühmlicher Vergangenheit. Aber bisher schafft er den Spagat, Deutschland halbwegs aus dem Kriegsgeschehen rauszuhalten. Hut ab dafür.

Und bitte lass die Juden und das dritte Reich da raus. Das gehört hier gar nicht hin.

@15:53 Uhr von FCK PTN

Putin darf nicht in der Ukraine siegen. Er tritt alles mit Füßen was uns wichtig ist. Souveränität, Freiheit, Demokratie, Menschlichkeit. 

Die Ukraine liegt im "Demokratieindex" der englischen Zeitschrift "The Economist" auf Platz 92. Direkt hinter Myanmar...

@15:51 Uhr hallo1 China und Indien

    Und es muss weltweit gelten. Also auch China und Indien mit ins Boot holen. China wird sicher nur indirekt, über US-Sanktionen gegen chinesische Unternehmen für den US-Markt zu treffen sein.    aber das geht alles..   lassen sich China und Indien zu irgendwas zwingen

 

  
man redet ja schon mit diesen Staaten seitens der USA. Leider hat die USA mit Biden einen schwachen Präsidenten und eine noch schwächere Vizepräsidentin. viele in den USA sahen beide nur als B-Besetzung  

 

Da geht es denen so wie uns hier. Aber dennoch ist die USA der größte Markt und man hat das größte Militär weltweit.

 

entweder das eine oder das andere beeindruckt die meisten schon noch. Wer kann es sich leisten keine weltweiten Geschäfte mehr zu machen, wenn die USA Sanktionen verhängt?!

 

Russland ist als Absatzmarkt unbedeutend im Vergleich zu den USA und dem Rest der freien Welt.  

 

Das bewirkt schon vieles…

@ gman

 
… 6,5 Prozent der Wirtschaftsleistung gingen schon verloren wurde errechnet. Wieviel noch?

… Die Inflationsrate wird für dieses Jahr bereits mit 7,3 Prozent genannt.

 

In der Ukraine sterben die Menschen. Und Sie wollen uns hier mit ein paar Prozenten Wachstum oder Inflation kirre machen? Es wird höchste Zeit, dass wir mal einen Blick über den Rand unseres Sandkastens werfen. Aber Vorsicht: Wirklichkeit.

@15:51 Uhr von Joes daily World

Dieser klein(geistig)e, mit dieser Situation völlig überforderte Kanzler muss endlich überstimmt werden.[...] Denn jetzt geht es um mehr als deutsche Kleinkleinpolitik. Man muss das Große Ganze im Blick haben.

.

Schon klar, am deutschen Embargo soll die Welt genesen.

Geht's nicht 'ne Nummer kleiner? Warum soll denn immer alles an Deutschland hängen?

.

Wenn Le Pen gewählt wird, sieht die Welt in Europa gleich wieder ganz anderes aus. Und in den USA kommt vielleicht sogar in zwei Jahren wieder Trump oder einer seiner Apologeten an die Macht.

Glauben Sie, Le Pen oder Trump würden das "große Ganze" dann mit denselben Augen sehen wie Sie?

Nur dass wir dann vielleicht von französischem Strom und amerikanischem Gas abhängig sind. Viel Spaß dabei.

@16:12 Uhr von FCK PTN

Dänemark liefert schwere Waffen, Polen liefert Panzer, Belgien und die Niederlande liefern gepanzerte Artillerie, Australien liefert gepanzerte Fahrzeuge. Und Deutschland, unser nettes und behäbiges Deutschland?

 

Ja und, dann lass sie doch wir müssen nicht überall vorne mitmarschieren mir gefällt unsere Zurückhaltung. Bin heute noch froh, dass wir nicht im Irak mit einmarschiert sind.

Strategien

Beide Seiten, EU und Russische Föderation, haben bereits mit dem Einstellen von Erdgaslieferungen gedroht. Insofern sind die Analysen der Monitor-Journalisten wichtig und zeitaktuell.

 

Ein Aspekt wurde aber offenbar übersehen: schon jetzt besteht ein Embargo bezüglich Förder- und Pipelinetechnik. Sprich: ohnehin droht die Einstellung der Erdgaslieferungen, wie auch immer Herr Putin die Sache dann argumentativ verkaufen wird, nämlich durch Mangel an Wartung und Ersatzteilen. Und im Falle von Friednesverhandlungen würden auch Wochen in's Land gehen für Reparaturen. Vielleicht besser, dass jetzt noch so viel Erdgas wie möglich abgenommen wird.

 

Noch zu berücksichtigen ist: das kleptokratisch-mafiöse Pyramidensystem der Herrschafft von Herrn Putin ist sehr teuer. Viele halten da große Hände und weite Taschen auf. Vielleicht, dass magische Kriegsschatz für soziale Wohltaten rascher erschöpft ist, als von Herrn Putin kalkuliert. Vom massiven Bedarf neuer Waffen ganz zu schweigen.

@ Schleswig Holsteiner

Ja, ich sehe auch die Gefahr von kleinen eingesetzten Atombomben seitens Russ. Dieses Herunterzuspielen halte ich für brandgefährlich

 

Putin weiß, dass das sofort mit gleichen Waffen beantwortet wird.

Es sagt einem der normale Verstand

Deutschland braucht so und so viel Gas pro Jahr.Sobald eine entsprechende Menge von Russischem Gas durch anderes ersetzt werden kann kann diese Menge von RusslandGas gekürzt werden. Alles andere macht keinen Sinn weil es ein Schuss ins eigene Knie wäre.Die Klimasinnhaftigkeit von Fraking Gas gegen Pipeline Gas lassen wir mal außen vor die Umwelt hat ja doch noch nie irgend ein Land wirklich auf der Agenda gehabt. Man nimmt in Kauf dass der Krieg in der Ukraine auch mit taktischen Atomwaffen weiter eskaliert, der CO2 Ausstoß von herkömmlichem Kriegsgerät wird auch toleriert (gefördert mit immer mehr,mehr und noch mehr ).Die Rüstungsindustrie ,die Öl,Gas und Stromkonzerne verdienen sich dumm und dämlich. Der Terminmarkt für Lebensmittel ist auch aus den Fugen geraten überall wird Geld verdient ,das irgend ein Steuerzahler der sich in seiner Wohnung warm anziehen darf ,mit seiner Arbeit verdienen muß.Jeder Krieg wird enden und dazu braucht es Verhandlungen und einen Kompromiss . Auf Maximalforderungen zu beharren ist da nicht hilfreich. Die Verhandlungsmass wird mit jedem Kriegstag weniger bis es irgend wann nichts mehr zum Verhandeln gibt. Russland wird nicht als Verlierer vom Platz gehen und die Ukraine kann es ohne NATO Hilfe nicht gewinnen also machen wir dann Jahre weiter so? oder wir münden direkt in den dritten Weltkrieg und Europa gehört da dann definitiv nicht zu den Gewinnern,

@15:47 Uhr von datten

Hätte sich Churchill bei den Nazis so verhalten, wie wir es jetzt bei unserer Regierung gegenüber Putin tun, wäre dieses verbrecherische Regime in Deutschland noch heute an der Macht. Aber dem deutschen Michel ist sein Wohlstand wichtiger als die Moral (frei nach Brecht). Und so überweisen wir die Mittel zur Finanzierung des Völkermords in der Ukraine täglich neu - wir könnten ja sonst frieren oder gar etwas von unserem Wohlstand verlieren. Und das ist in diesem ach so christlichen Land ja wohl nicht zu ertragen. Wir sollten nur daran denken, dass die Ermordung von zigtausenden Menschen durch uns erst möglich wird.

 

England hat sich - zumindest vor Churchill so verhalten.

Hitler hat verschiedene Abkommen zur Rüstungskontrolle gebrochen, das Saarland mit einer Abstimmung "Heim ins Reich" geholt.

Er rüstete die Reichswehr mit Duldung Frankreichs und Großbrittaniens wieder auf, marschierte ins entmilitarisierte Rheinland ein, schloss Österreich ans Deutsche Reich an, erzwang die Abtretung des Sudetenlandes und unterstützte Spaniens Diktator Franco im Bürgerkrieg mit Waffen und Luftangriffen.

Erst der Einmarsch deutscher Truppen in den Rest der Tschecho-Slowakei bewirkte das Ende der Appeasement(Beschwichtigungs)-Politik - übrigens auf Drängen der USA.

Selbst der Angriff auf Polen - mit dem Hitler drei Jahre zuvor einen zehnjährigen Nichtangriffspakt geschlossen hatte - löste zwar die Kriegserklärung Großbrittaniens aus, aber erst nach langen Debatten im Parlament.

Auch danach erfolgte zwar eine Truppenstationierung in Frankreich und die Unterstützung Polens, aber kein Angriff auf deutsches Territiorum oder die, von Hitler besetzten, Gebiete.

Erst die späteren, Angriffe Nazideutschlands lösten eine direkte militärische Konfrontation zwischen mit Grossbrittanien und Frankreich aus.

 

Da gibt es einige Parallelen zur Entwicklung der Agression Putins.

NOCH könnten wir etwas früher reagieren als damals...

@16:04 Uhr Blitzgescheit - veraltete Zahlen von Ihnen

Hier nur einmal ein paar Zahlen, die die Abhängigkeit von russischen Rohstoffimporten andeuten: 42 % des Rohöls und 55 % des Erdgas beziehen wir in D aus Russland. .
 

  
Inzwischen liegt russisches Gas noch bei ca. 40% und bei Öl und Kohle haben wir schon halbiert. Das ist also alles nur noch halb so dramatisch. 
 

Und es wird quasi täglich besser. Gas ist eben billig. Wir könnten es an vielen Stellen ersetzen, das kostet aber mehr. 
 

diese Mehrkosten müsste der Staat übernehmen, dann könnten wir morgen das Embargo verhängen…

 

 

@15:57 Uhr von Werner40

Russland wird so oder so auf das Niveau eines Dritte-Welt-Landes zurückfallen. Die Strategie, den Schaden für die russische Seite höher zu halten als für die Europäische, scheint mir vernünftig zu sein.

...

Wie soll die Strategie denn aber aussehen? Bisher sind das die Optionen, welche ich sehe:

- Öl und Gas von den USA (sehr teuer).

- Öl und Gas von Qatar (teuer, ähnliche "Demokratie" wie Russland).

- Verfeuern von Kohle (Vergiften von Mensch und Tier).

- Kernkraft (geht nichtmal, weil Kraftwerke marode, Uran kommt aus Russland).

- EE (Merkelregierung hat wirksam den Ausbau verhindert).

- Kriegsbeteiligung (na das will wirklich keiner, der bei Verstand ist).

- Waffenlieferungen (geht irgendwann richtung Kriegsbeteiligung).

- Komplett raushalten (da sind einige Spinner dagegen).

- Handel mit Russland einschränken, aber nicht einstellen (siehe oben).

Was sollte Deutschland tun, damit es nicht auch auf das Niveau eines Dritte-Welt-Landes zurückzufallen?

Verlierer: die üblichen

@15:58 Uhr von Giselbert

Aber sei es die enorme Inflation (und sogar bei existenziellen Gütern wie Lebensmittel etc.) fast überall lässt die Regierung den Verbraucher im Regen stehen.    Von daher liegt es natürlich nahe, dass bei einem Gasembargo der Rückhalt von Regierungsseite auch ausbleibt und die Bevölkerung letztlich der größte Verlierer dabei wird (Hyperinflation, Arbeitslosigkeit, ...).

 

Genau diese Szenarien hat die Bevölkerung, ähm genauer nur die Otto-und-Frieda-Normabürger, der Russischen Förderation derzeit zu erwarten. Vielen Dank für Ihre prägnante Darstellung. Die Sanktionen der westlichen Industrieländer wirken, keine Frage.

Darstellung: