Kommentare - Diskussion um Gasembargo: "Panikmache, die nicht belegt werden kann"

21. April 2022 - 13:50 Uhr

Während sich Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter verschärft, blockiert die Bundesregierung ein vollständiges Energieembargo. Monitor-Recherchen zeigen: Ein Gasembargo wäre wirtschaftlich durchaus verkraftbar.

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Kommentare

Naja,

wir koennten es mal versuchen ....

Sind wir dann pleite, dann wird neu gerechnet.

Bewährtes sollte man beibehalten...

"Mit Unternehmenshilfen und Kurzarbeitergeld" Klar- diese Methode hat uns ja schon Corona nahezu unbeschadet überstehen lassen wie man vielerorten lesen konnte. Warum sollte das dieses Mal nicht funktionieren?

Vergleich mit Corona Pandemie

Ein Vergleich mit der Corona Pandemie ist aus meiner Sicht nicht angebracht bzw. berücksichtigt einen wichtigen Punkt nicht. 

Während Corona waren alle Länder betroffen, Lockdowns und Produktionsschließungen trafen die Länder mehr oder weniger gleichermaßen. 

Bei einem Gasembargo bin ich mir nicht sicher ob alle in gleichem Umfang mitmachen werden. Zudem sind viele Produkte doch austauschbar. Muss ein Betrieb in Deutschland vorübergehend in Kurzarbeit würde sich doch ein Kunde einen anderen Betrieb suchen der liefern bzw. produzieren kann, dann eben ausserhalb Deutschlands. Dann bleibt es eben nicht bei Kurzarbeit sondern die Konsequenzen sind tiefgreifender und langwieriger. 

Bei den Kosten die zudem durch Waffenlieferungen, Wiederaufbau, Flüchtlingsunterstützung und und und auf uns zukommen sollten wir das Risiko vielleicht nicht noch eingehen und zumindest die Wirtschaft vollumfänglich am laufen halten. 

Ich kann nur hoffen das…

Ich kann nur hoffen das diese Leute dann nicht explizit betroffen wären. Es ist immer leicht zu sagen, es geht schon irgendwie, wenn man es selbst nicht zu spüren bekommt.

Was sagt aber der, welcher dann aus diesem Grund in Kurzarbeit gehen muss, oder seinen Job komplett verliert. Dazu kommen noch steigende Preise.

Und der Krieg wird mit dem zu drehen des Gashanes nicht vorbei sein.

Gut, dass diese Wirtschafts…

Gut, dass diese Wirtschafts"weisen" so eine grosse Ahnung über die Energiebedarfe insbes. Gas und Öl unserer Wirtschaft haben. Wenn Hochöfen abgeschaltet werden müssen, dann sind sie kaputt und können nicht so einfach wieder hochgefahren werden. Da zeigt sich die Weisheit des Spruches: "Die Welt geht unter, wenn Arbeiter nicht mehr denken und Denker nicht mehr arbeiten"

@13:59 Uhr von sonnenbogen

wir koennten es mal versuchen .... Sind wir dann pleite, dann wird neu gerechnet.

 

 

 

Gefühlte Fakten und Panikmache. Wie es im Artikel steht.

Der Rubel ist...

...laut Bericht wieder auf Vorkriegsniveau ?

Hier wurde doch von einem Absturz der Währung und einer Pleite Russlands berichtet....  

 

Energieembargo stoppt Russland nicht.

Janis Kluge, Russlandexperte: "Das heißt, wir finanzieren natürlich den russischen Haushalt mit unseren Energieimporten und darüber ermöglichen wir auch, dass dieser Krieg geführt wird".

Ich widerspreche Experten für gewöhnlich eher Nachtisch, aber ich glaube aber nicht, dass Russland bei einem sofortigen Gas-Embargo sich von weiteren Kampfhandlungen abbringen ließe.

Auch nicht schon vor 1 Monat.

Weiter heißt es, die Bundesregierung weigere sich seit Kriegsbeginn, ein Energieembargo zu verhängen. Wer von den EU-Nationen hatte denn von Tag Eins ein Energieembargo direkt auf dem Schirm? Wir sollten m.E. keine falsche Zeitrechnung eröffnen.

Und wie gesagt: ich bezweifle, dass Russland allein durch ein Energieembargo zu stoppen gewesen wäre.

@14:07 Uhr von Seebaer1

"Mit Unternehmenshilfen und Kurzarbeitergeld" Klar- diese Methode hat uns ja schon Corona nahezu unbeschadet überstehen lassen wie man vielerorten lesen konnte. Warum sollte das dieses Mal nicht funktionieren?

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Damit wir dann auch bei 20% Inflation liegen ? Merke: Am Ende zahlen wir alle....einige mehr und einige weniger

Panik wird nur vom Putin & Adf Schreibbüro verbreitet

Der Sommer mit vielen geht Betriebsferien los

welches die Gaslager wieder auffüllen läßt.

Selbst in vielen Geschäften wo nicht das Rechtspopulisten gehirngewaschene Klientel anzutreffen ist, bekommt man viele Waren noch aussreichend, wo anderen Ortes Leere Regale sind.

Einen Gang/Grad runter schalten kann jeder demokratisch sozialer Weltmensch

 

Komisch, wenn alle diese…

Komisch, wenn alle diese Embargien so vertretbar sind, warum haben wir uns dann dem allem so ausgeliefert? Ich befürchte, dass es für meine Familie und mich, also den kleinen Normalbürgern, nach dem unsere neuen Wunderpolitiker hier für andere Länder alles zusammen gehauen haben, was bisher die ganzen Abläufe in Bewegung hielt, überhaupt nichts Vertretbares mehr übrig bleiben wird. Weil es, wie es uns nun immer mehr und kleckerlesweise berichtet wird, wir hier in viel mehr Abhängigkeiten leben und diese wenn sie ausfallen wenn überhaupt in teuerster Weise überbrückt werden müssen. Das ist aber unseren Ampelpolitikern wohl ziemlich wurschd, Hauptsache sie können als große Wortführer mit ihren teueren Versprechungen auf den Treffen der -staaten sich groß herausbringen. So treten Baerbock und Helfer jetzt überall groß als neue Kraft der Veränderung auf. Die müssen wir als Bürger dieses Staates alle irgendwie kompensieren. An der Tatsache Putin’scher Gewaltpolitik und deren Folgen wird das alles nichts ändern und am Ende werden wir hier erleben müssen, wie alles was wir geschaffen haben, kaputt gemacht wird und niemand wird einen Nutzen davon haben, außer China und USA die endlich diesen lästigen Konkurrenten Deutschland und damit auch gleich die zusammengebrochene EU los sind. Toll!! 

der eine sagt so, der andere so

>>Monitor-Recherchen zeigen: Ein Gas-Embargo wäre wirtschaftlich durchaus verkraftbar.<<

+

Durchaus. Allerdings kann Monitor ebensowenig wie die "Panikmacher" seriös den Umfang des wirtschaftlichen Einbruchs quantifizieren und niemand kann faktische Grundlagen für das jeweils prophezeite Szenarium anführen und den tatsächlichen Preis nennen.

+

Und nu sitz ich da ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.

 

 

q sonnenbogen

Sind wir dann pleite, dann wird neu gerechnet.

 
 

Warum fürchen Sie pleite zu gehen? In welcher Branche sind Sie denn?

Ich bin sofort dabei (wir haben Gasheizung!)

Ein Embargo würde durchaus zu einer Rezession in Deutschland führen, meint auch die Wirtschaftsweise und Ökonomin der Leopoldina, Veronika Grimm. Aber es wäre "keine wirtschaftliche, komplette Katastrophe, sondern eine Situation, die zwar sehr herausfordernd ist, aber handhabbar wäre". Und zwar mit den richtigen politischen Maßnahmen: Energie stärker aus anderen Quellen beziehen und innerhalb D. mit Unternehmenshilfen und Kurzarbeitergeld den Einfluss auf bestimmte Wirtschaftszweige verringern.

Gut und schön und nützlich und durchaus machbar also why not?  Es werden sich in diesem Forum aber jede Menge "Experten" zu Wort melden, die es besser wissen oder Argumente suchen, die Putins Angriffskrieg unterstützen - z.B. mit dem Hinweis auf einen Atomkrieg, weil kein Gas mehr vom Unterhosenvergifter gekauft wird....

Trial an error....

Panikmache? 

Ich habe da so meine Zweifel, ob man die Zurückhaltung der Bundesregierung  bezüglich eines russischen Gasembargos so apostrophieren kann.

Konservativ gerechnet ist die Spanne von 0,5 bis 6(!)% von den Experten eingepreist, also ein Wirtschaftseinbruch der zu der derzeitigen Kriegssituation  und der Pandemie noch dazu gerechnet werden muss, und man sich deshalb fragen muss, was wir hier noch alles schultern sollen und wer die ganzen Kompensationen, die wir brauchen um nicht irreversible Schäden zu riskieren, bezahlen soll?

Ich halte entsprechend die diesbezügliche Zurückhaltung der Bundesregierung für richtig und angemessen.

Milchmädchenrechnung mancher Theoretiker.

In einer Talksendung rechnete - erstaunlicherweise - Habeck einem dieser Wirtschaftstheoretiker vor, wie unsolide deren Modelle sind.

Die hatten einfach nicht auf dem Schirm, dass allein durch das Fehlen entscheidender Zulieferungen eine ganze, große Produktionsfirma stillgelegt werden kann.

In energieintensiven Bereichen kann das vollständige Abschalten Anlage für immer unbrauchbar machen.

Aber wie meinte so schön Veronika Grimm: Es wäre "keine wirtschaftliche, komplette Katastrophe, sondern eine Situation, die zwar sehr herausfordernd ist, aber handhabbar wäre".

SPD in Diensten Russlands

Das sieht man vor allem an diesem Gasgeeier. Aber es hat mich schon viele Jahre verwundert, dass ein deutscher Ex-Kanzler an Putins Hof dienen darf, und trotzdem zu SPD-Veranstaltungen eingeladen wird. Oder glaubt jemand, Putin oder Mewedev würden als Berater nach Berlin kommen?

Jetzt Putin boykottieren

Wir sollten Putin und sein Öl und Gas so schnell wie möglich boykottieren, also jetzt. Sofort.

Wenn er den Krieg jetzt beendet und sich auf das eigene Staatsgebiet zurück zieht, wäre ich der erst, der neue Gespräche mit Russland befürwortet. Aber erst muss der Krieg und das Töten enden.

Wenn machbar, dann machen: Energieembargo

Wie Constantin Seibt letzte Woche festgestellt hat (https://www.republik.ch/2022/04/14/russisches-kriegsschiff-fick-dich), ist der Energiesektor für das mafiöse Herrschaftssystem des Herrn Putin extrem systemrelevant. Im Grunde der einzige Wirtschaftszweig, der in Russland für nennenswerte Staatseinnahmen sorgt. Somit: wenn Experten sagen, dass ein Energieembargo für die deutsche Wirtschaft mittels Regierungsunterstützung machbar ist, dann sollte die Entscheidung klar sein.

 

Allerdings ist verständlich, wenn Herr Bundeskanzler Scholz eine komplexe Koalitionsregierung mit stark unterschiedlichen Interessen zu moderieren hat. Und der kleinste Koalitionspartner, die "wirtschaftsnahe" FDP, hat ja bereits mehrfach ihre Dominanz gezeigt, während die SPD weiterhin auf die Vorgaben aus den Gewerkschaften hören muss. Keine leichte Sache.

 

Andererseits: geht es SPD, Gewerkschaften und Bündnisgrünen sowie FDP nicht primär auch um Solidarität, Menschenrechte, Frieden und Freiheit?

Wenn ich den Eifer sehe, mit…

Wenn ich den Eifer sehe, mit dem von der Seite der Regierung und Vertretern von Industrie und Finanz Panik ventiliert wird unter banal linear aufgebauten Schreckensszenarien, die bei Hinzunahme variabler, realer Faktoren sofort in sich zusammenfallen mit fachlicher Analyse, kann man nicht anders als mal tief einzusteigen in einen Keller, in dem der Grusel vermeintlicher nationaler Zurückhaltung spukt als Folge einer Verdrängung von Verantwortung. Was soll das bedeuten?

 

Wir beenden dann unsere Abhängigkeit, wenn unser Dealer uns ausreichenden Stoff besorgt hat und die konkurrierenden User alle umgebracht hat. Und wir machen uns dabei nicht die Hände schmutzig. Ja, wir hatten mal schwerste Schuld auf uns geladen.

 

Das wird uns auf keinen Fall nochmal passieren. Wir waren Faschisten und wie sieht das aus, wenn wir heute mit Faschisten Geschäfte machen? Ach so, machen wir gerade...

Verdammt, hoffentlich ist dieser Krieg bald vorbei...

 

Was kann man denn nur tun? 

Gasembargo nur Panikmache und sonst nix?

Kann uns jemand mal erklären, wie man solch einen Aggressor und Kriegstreiber Putin mit anderen Amtsträgern, die notgedrungen mit ihm zu tun haben. Es ist nicht Frau Schwesig, die hier irgendeinen schrecklichen Unfug gemacht hat, sondern Putin ist die Person, die raus aus dem Amt muss oder schlimmeres. Ein Gasembargo gegen Nord Stream 1 und 2 können natürlich nicht ewig anhalten, aber nur so lange wie der Krieg tobt bzw. ein Kriegsverbrecher an der Macht ist und noch nicht vor Gericht gestellt ist, durchaus. Wenn nämlich der mit allem durchkommt, braucht niemand mehr von Demokratie zu reden. Die Panik wäre ohne vorläufiges Gasembargo viel ausgeprägter und langfristiger. Die Welt braucht Putin nicht mehr. Auch Russland braucht ihn nicht. Aber es muss ihn eben selbst fallen lassen. Putin ist so beschwerlich wie ein Holzbein.

Bei diesen Prognosen vermisse ich den Zeitfaktor

3 Monate, 6 Monate oder 12 Monate nach Abschalten der Gasbezüge (gerne auch Kohle) sieht die Lage vermutlich sehr unterschiedlich aus. Darüber Aussagen zu treffen wäre gewagt - daher macht es anscheinend auch niemand. Weder in negativem noch positivem Sinne.

Die explosive Gaspipeline…

Die explosive Gaspipeline verläuft quer durch das Kriegsgebiet und ist im Gegensatz zu vielem anderen unbeschädigt.
Wenn man sich einigen könnte die Menschen genausogut zu schützen, wie die Pipeline ... .

@14:17 Uhr von Karl Klammer

Der Sommer mit vielen geht Betriebsferien los welches die Gaslager wieder auffüllen läßt.

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Wie man bei einem Gasembargo die Gaslager wieder auffüllt erschliesst sich mir nicht

konnte mich nicht vom Gegenteil überzeugen

Trotz dem  Fehlen manch konkreter Zahl oder wissenschaftlicher Simulation, konnte mich der Artikel mit keinem Satz überzeugen, dass die Panikmache nicht doch angebracht ist.

Es fehlen ja auch die konkreten Zahlen um das Gegenteil zu belegen.

 

Eine Zahl ist sehr wohl bekannt und die heißt 55% Gas beziehen wir derzeit aus Russland. Und da muss ich weder hochkarätiger Wissenschaftler noch Hellseher sein, um zu erahnen, dass ein sofortiges Embargo ordentlich in die Hose gehen wird.

 

Seien es wirtschaftliche Einbrüche oder ein astronomischer Gaspreis für den Verbraucher, die Wahrscheinlichkeit scheint mir sehr sehr hoch.

@ Mischa007 - Ich würde große Einbußen akzeptieren

Ich kann nur hoffen das diese Leute dann nicht explizit betroffen wären. Es ist immer leicht zu sagen, es geht schon irgendwie, wenn man es selbst nicht zu spüren bekommt.

 

Das stimmt nicht. Mir ist klar, dass wir es gehörig zu spüren bekommen. Ich möchte aber trotzdem den Boykott. Denn in der Ukraine sterben die Menschen oder sie verlieren ihre Heimat, ihre Freiheit, ihr Hab und Gut, alles. Da ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich in einem anderen Land, das in Frieden leben darf, auch solidarisch bin und große Einbußen akzeptiere.

@13:59 Uhr von sonnenbogen

... Sind wir dann pleite, dann wird neu gerechnet.

Ein Embargo russischen Gases lässt uns nicht pleite gehen. Es trifft Putin und sorgt dafür, dass die 35 Milliarden seit Kriegsbeginn durch die EU für russisches Gas gezahlte Summe auf Null gesetzt wird und damit der russische Staatshaushalt implodiert und damit der Angriffskrieg in der Ukraine bestenfalls gleich mit. Rubel drucken würde Putin nicht helfen, denn dann käme der Zusammenbruch über eine Hyperinflation.
Es würde wesentlich teurer für die EU und für Deutschland, wenn dieser martialische Krieg Putins sich in die Länge zieht.

Wir stemmen ein Gas-Embargo, das sagen alle seriösen Berechnungen der Ökonomen unterschiedlicher politischer Couleur. Selbstverständlich braucht es dafür stützende Maßnahmen für energieintensive Betriebe wie auch für geringverdienende Haushalte. Wir können das stemmen, das haben frühere Krisen gezeigt. Politischer Mut wird dafür gebraucht, und den sehe ich leider in der Regierung noch nicht so recht.

Wir brauchen eine gewisse…

Wir brauchen eine gewisse Menge Gas und einen großen Teil bekommen wir aus Russland. Der ist weder durch Öl noch durch Deutschen Strom zu ersetzen, zumindest nicht in den kommenden Jahren. Also entweder können wir die kritische Menge durch Importe ersetzen oder den Verbrauch reduzieren. Die Abgabe müsste sanktioniert werden. Unnötige Produktionen, aus Sicht des Überlebens, werden runtergefahren. Ich könnte aber drauf wetten, dass es eben nicht so passieren wird und die Lobby´s aus Industrie auch hier wieder einmal maximal bevorzugt werden. Die Preise für Energie werden ungeahnte Höhen erreichen und die anderen Kosten ziehen dank Inflation mit. Leidtragende sind nicht die Konzerne sondern Menschen mit niedrigeren Einkommen.

Energie im Rahmen des Embargos zu verstaatlichen wäre ein Maßnahme. Auch der Zugriff auf die eingefrorenen russischen Vermögen. Ups, da ist ja bisher kaum etwas eingefroren worden - doof. Also ran an die Töpfe der Reichen, wenn nicht jetzt wann dann? Nicht hier!

Eine sehr schwierige Situation

Ich finde einen Bericht wie diesen schon sehr gewagt, einen drastischen Einbruch in der Energieversorgung damit zu verneinen weil es keine verlässlichen Angaben gäbe. Ein Spiel mit dem Feuer. Ahnungslosigkeit wir mit Ahnungslosigkeit zu kompensieren versucht. Auf der anderen Seite besteht denke ich Einigkeit darüber das möglichst keinen Cent mehr nach Russland fließen darf. Nur so (und mit einer militärischen Unterstützung der Ukraine) können wir Putin treffen. Ein Sturz von Putin kann nur von innen kommen und so hart sich das für einige anhören mag, dafür muss es die Russen richtig dreckig gehen und die sind extrem leidensfähig. Drehen wir und die EU den Geldhahn zu ist es nur ein Frage der Zeit bis Russland kollabiert. Jegliche Intensionen in diese Richtung sind also richtig und sollten schnellstmöglich erfolgen. Ich kann nicht für uns alle sprechen; ich persönlich bin aber zu privaten Einschnitten bis hin zur Wolldecke bereit in Gedenken an die armen ukrainischen Menschen die von Putin und seinen Mördern überfallen und niedergemetzelt wurden und werden.

aus dem Ärmel

Solch einen verantwortungslosen Beitrag habe ich lange nicht gelesen. Sieht es jetzt Monitor als seine Aufgabe an durch anrufen irgendwelcher "Experten" der Bundesregierung deutlich zu machen, dass ein Energieembargo gegen Russland möglich ist? Von "Experten" die in keiner Verantwortung stehen und mal einfach etwas aus dem Ärmel schütteln, wenns nicht klappt, haben sie sich mal eben geirrt. Aber die Wirtschaft und damit die Menschen in Deutschland die von dieser Energie abhängen, sollen billigerweise als Versuchskarnickel herhalten. Hoffentlich lassen sich unsere gewählten Vertreter davon nicht beeindrucken.

Große Ahnung: notwendig

@14:14 Uhr von Gogolo

Wenn Hochöfen abgeschaltet werden müssen, dann sind sie kaputt und können nicht so einfach wieder hochgefahren werden.

 

Hochöfen laufen bekanntlich nicht mit Erdgas oder Heizöl. Und die deutsche Wirtschaft bezieht Erdgas und Erdöl auch nicht ausschließlich aus Sibirien. Somit vielleicht doch besser, hier dem Rat der Fachleute, die Frauen und Männer mit der größeren Ahnung, zu vertrauen?

@14:17 Uhr von Karl Klammer

 Einen Gang/Grad runter schalten kann jeder demokratisch sozialer Weltmensch  

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In dem 30.000 Einwohner Ort, indem ich lebe, werden 6 Blockheizkraftwerke mit Gas betrieben. Ausbleibende Gaslieferungen bedeuten nicht nur einen Ausfall der Stromproduktion sondern auch keine Wärme in mind. 4500 Haushalten einschliesslich Krankenhaus, Schulen, Schwimmbad, Behörden (Fernwärme)

Monitor hat ermittelt

Da vertraue ich aber eher den Wirtschaftsvertreter. Die kennen ihr Geschäft. Irgendwelche Wirtschaftsforscher kennen nur Statistiken und theoretische Überlegungen. Und wenn BASF mal eben Ludwigshafen herunterfährt, zucken sie nur mit den Schultern. Aber für zig tausende Arbeiter bedeutet das die Arbeitslosigkeit und in der Folge auch das Fehlen von allen möglichen Grundstoffen.

Da sollte unsere Politik wirklich vorsichtig sein - anders als bei Waffenlieferungen für die Ukraine.

Nette Idee

" Energie stärker aus anderen Quellen beziehen und innerhalb Deutschlands mit Unternehmenshilfen und Kurzarbeitergeld den Einfluss auf bestimmte Wirtschaftszweige verringern."

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Was passiert wenn wir die vielen Milliarden Kubikmeter auf dem freien Markt per Schiff kaufen müssen, der Preis geht noch weiter nach oben, und mit Kurzarbeitergeld lässt sich Heizung wohl nicht bezahlen, von der Rente dann auch nicht mehr, Strom mal außen vorgelassen.

Jetzt ist Dünger der Gas braucht, schon ein vielfaches, das verdoppelt sich dann noch mal, bis jetzt wird geliefert laut Vertrag, und da ist der Preis schon extrem, dürfte ja eigentlich nicht sein, nur als Beispiel von vielen.

Die anderen Quellen liefern nicht so schnell die gebrauchten Mengen, das ist wie das Öl das durch die Freundschaft Leitung, wenn dort nichts mehr kommt, sieht es gut aus, ein Artikel hat das gut beschrieben, der Flughafen hängt direkt dran, war interessant zu lesen, ist aber nur der Osten betroffen.

So einfach wie das dargestellt wird hier im Artikel ist eben nicht, der Versuch das zu machen wird interessant, die Schulden die zusätzlich gemacht werden, auch.

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"Gefühlte Fakten und Panikmache. Wie es im Artikel steht."

die steigenden Preise (nicht nur an der Tankstelle) würde ich als sehr real empfundene Fakten bezeichnen. Das ganz ohne Gasembargo. Die Preise klettern in allen Bereichen und das wird auch hier auf TS und Co. immer wieder berichtet. Nudeln,Eier,Mehl,Butter usw... Dabei von "gefühlten Fakten und Panikmache" zu sprechen geht (meiner Meinung nach) etwas an der Realität vorbei. Wollen wir wirklich herausfinden was passiert, wenn wir ein Gasembargo verhängen?  

"Es sei mit einem Einbruch des Bruttoinlandsproduktes von 0,5 bis maximal sechs Prozent zu rechnen" 

0,5 -6 Prozent. Wenn wir mal eine etwas genauere Einschätzung kriegen, dann höre ich gerne zu.... 0,5 -6 Prozent ist mir dann für ein Experiment doch zu schwammig.....

@14:17 Uhr von Alphaworld1 - Die Endzeit naht.

Komisch, wenn alle diese Embargien so vertretbar sind, warum haben wir uns dann dem allem so ausgeliefert? Ich befürchte, dass es für meine Familie und mich, also den kleinen Normalbürgern, nach dem unsere neuen Wunderpolitiker hier für andere Länder alles zusammen gehauen haben, was bisher die ganzen Abläufe in Bewegung hielt, überhaupt nichts Vertretbares mehr übrig bleiben wird. Weil es, wie es uns nun immer mehr und kleckerlesweise berichtet wird, wir hier in viel mehr Abhängigkeiten leben und diese wenn sie ausfallen wenn überhaupt in teuerster Weise überbrückt werden müssen. Das ist aber unseren Ampelpolitikern wohl ziemlich wurschd, Hauptsache sie können als große Wortführer mit ihren teueren Versprechungen auf den Treffen der -staaten sich groß herausbringen. So treten Baerbock und Helfer jetzt überall groß als neue Kraft der Veränderung auf. Die müssen wir als Bürger dieses Staates alle irgendwie kompensieren. An der Tatsache Putin’scher Gewaltpolitik und deren Folgen wird das alles nichts ändern und am Ende werden wir hier erleben müssen, wie alles was wir geschaffen haben, kaputt gemacht wird und niemand wird einen Nutzen davon haben, außer China und USA die endlich diesen lästigen Konkurrenten Deutschland und damit auch gleich die zusammengebrochene EU los sind. Toll!! 

Ihre "Prognose" kann man mit 1 Wort beschreiben:  ENDZEIT !  Danke für ihren "Weckruf" . Ich gehe heute noch ein Familiengrab für uns aussuchen.....

"Szenarien ohne faktische Grundlage"

"Während sich Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter verschärft, blockiert die Bundesregierung ein vollständiges Energieembargo. Monitor-Recherchen zeigen: Ein Gas-Embargo wäre wirtschaftlich durchaus verkraftbar."

Makroökonom Alexander Kriwoluzky, und wo genau sind jetzt die "faktischen Grundlagen" für die Monitor-Recherchen mit der Erkenntnis "wirtschaftlich durchaus verkraftbar"?

Für wen genau ist was "verkraftbar"?

… 6,5 Prozent der Wirtschaftsleistung gingen schon verloren wurde errechnet. Wieviel noch?
… Die Inflationsrate wird für dieses Jahr bereits mit 7,3 Prozent genannt.
… Die Wirtschaftsweisen, IWF, DIW .. senken die Wachstumsprognose wiederholt.
… Auch die Volkswirte der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung rechnen bei einem Gas-Embargo mit größeren Schäden, spätestens im Herbst mit massiven negativen Auswirkungen (Bruch von Wertschöpfungsketten mit Folgen). 

Da sehe ich keine Grundlage für dieses Monitor-Recherchenergebnis, nur sehr dünnes Eis.

@14:16 Uhr von Parsec

...aber ich glaube aber nicht, dass Russland bei einem sofortigen Gas-Embargo sich von weiteren Kampfhandlungen abbringen ließe. Auch nicht schon vor 1 Monat. Weiter heißt es, die Bundesregierung weigere sich seit Kriegsbeginn, ein Energieembargo zu verhängen. Wer von den EU-Nationen hatte denn von Tag Eins ein Energieembargo direkt auf dem Schirm? Wir sollten m.E. keine falsche Zeitrechnung eröffnen. Und wie gesagt: ich bezweifle, dass Russland allein durch ein Energieembargo zu stoppen gewesen wäre.

 

Es geht bei dem Embargo nicht um sowieso nicht genau prognostizierbare Direktfolgen, sondern um ein Signal. Dazu braucht es den Mut, wenig harte Folgen (im er gleich zum sicheren Desaster, wenn man Voldemort machen lässt) zu akzeptieren und nicht mit dieser Feigheit eines Vollkaskoschutzes vor Arbeitslosigkeit und Inflation noch Schutzgeld zahlt, während der Krieg auf Dimensionen zuläuft, die uns dann sowieso in die Klammer nehmen. 

 

Bestimmt kriegt man es hin

Das man nicht frieren wird nächsten Winter.

Denn dann werden viele Menschen die vorher gearbeitet haben Zuhause sein.

Ein Energieembargo und dann?wird dann die Energie dreimal so teuer eingekauft?wer soll die waren die dann sehr teuer und nicht mehr wettbewerbsfähig sind kaufen?

Wenn hier kein Geld mehr verdient wird dann kann von hier auch nicht anderen geholfen werden.

Was passiert wenn der Krieg vorbei ist ?

Das Kapital wird aus Europa flüchten und ins Ausland gehen wo die Energie billig zu bekommen ist und man im Wettbewerb bestehen kann.

@ Parsec

Und wie gesagt: ich bezweifle, dass Russland allein durch ein Energieembargo zu stoppen gewesen wäre.

 

Das hat ja auch niemand behauptet. Trotzdem ist das Embargo wichtig. Es trifft den russischen Staat, die Führung, die Betriebe aber auch "den kleinen Mann". Und Letzteres ist leider nicht gerecht, aber unvermeidbar. Die russische Wirtschaft wird langfristig in die Knie gezwungen. Aber nur langfristig. Aber natürlich kann Putin erst mal weiter töten lassen.

Gas/Öl/Kohle Embargo : Panikmache, die nicht belegt werden kann

Tja, das ist halt ein alt bewährtes Mittel :
Szenarien jetzt erfinden, weil etweilige Auswirkungen in der Zukunft im hier und jetzt nicht bewiesen werden können.
Offensichtlich wird u.a. aus dem Bundeskanzleramt heraus versucht die Wogen im Putin-Krieg möglichst niedrig zu halten. Die Devise:
Bloss keine weiteren Provokationen dem Angriffskrieger Putin und seiner millitärischen Gefolgschaft zu Füssen legen.
Und falls doch schwerwiegende wirtschaftsliche Folgen eintreten sollten, wenn ein Gas/Öl/Kohle Embargo umgesetzt wird, was soll dann der Plan im Bundeskanzleramt sein ? Hierzu gibt es keine Infos.
Offensichtlich weis im Bundeskanzleramt, im Bundeswirtschaftsministerium, und auch im Bundesfinanzministerium niemand, was dann der Plan zu sein hat.

Frage falsch gestellt

Die Frage darf nicht heißen, ob wir ein Embargo überstehen können (bestimmt nicht schadlos), sondern muss heißen: wird Russland daraufhin den Krieg beenden?

 

Und daran glaube ich nicht. Eine Sanktion muss dem Kriegstreiber mehr schaden als dem Sanktionierer.

 

Wie könnten wir weiterhin so gut helfen (finanziell, materiell und den Flüchtlingen), wenn wir selbst in Not geraten.

@14:23 Uhr von -Der Golem-

Ein Embargo würde durchaus zu einer Rezession in Deutschland führen, meint auch die Wirtschaftsweise und Ökonomin der Leopoldina, Veronika Grimm. Aber es wäre "keine wirtschaftliche, komplette Katastrophe, sondern eine Situation, die zwar sehr herausfordernd ist, aber handhabbar wäre". Und zwar mit den richtigen politischen Maßnahmen: Energie stärker aus anderen Quellen beziehen und innerhalb D. mit Unternehmenshilfen und Kurzarbeitergeld den Einfluss auf bestimmte Wirtschaftszweige verringern. Gut und schön und nützlich und durchaus machbar also why not?  Es werden sich in diesem Forum aber jede Menge "Experten" zu Wort melden, die es besser wissen oder Argumente suchen, die Putins Angriffskrieg unterstützen - z.B. mit dem Hinweis auf einen Atomkrieg, weil kein Gas mehr vom Unterhosenvergifter gekauft wird....

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Und hier ist schon der erste "Experte": Ich glaube nicht, dass Politik in irgend einer Form schnell auf Veränderungen reagieren kann...siehe Corona...die Gesundheitsämter arbeiten unverändert (altmodisch). Ein Gasembargo würde - europaweit- zu einem starken wirtschaftlichen Abschwung führen, weil D als Motor ausfällt. Gleichzeitigt würde die Inflation massiv ansteigen. Ja, ich sehe auch die Gefahr von kleinen eingesetzten Atombomben seitens Russ. Dieses Herunterzuspielen halte ich für brandgefährlich

Was kommt danach?

Die einen wiegeln ab, die andern wiegeln auf – die wahren Experten sitzen in den Redaktionsstuben. Diese Leute können die vielfältigen Verflechtungsbeziehungen vollständig nachverfolgen und aufdröseln, mit denen sogar echte Experten Schwierigkeiten haben. Und da Rußland bei weitem nicht nur Gas, Kohle, Öl abdrehen könnte, sind die Folgen für die deutsche Gesamtwirtschaft unabsehbar. So langsam dämmert sogar einigen ganz harten Sanktionitikern, dass sich Deutschland bereits mit den bisherigen Maßnahmen zumindest vieler seiner bisherigen Konkurrenzvorteile beraubt hat (wenn nicht gar Schlimmeres).

Ein einmal verlorener Markt bleibt aber genauso verloren wie Vertrauen und ehemals funktionierende Wirtschaftsbeziehungen, ganz abgesehen von preiswerten Rohstoffen und Halbzeugen.

Vielleicht denkt die Bundesregierung weiter, als es andere können?

@14:25 Uhr von FCK PTN

>>"Wenn er den Krieg jetzt beendet und sich auf das eigene Staatsgebiet zurück zieht, wäre ich der erst, der neue Gespräche mit Russland befürwortet. Aber erst muss der Krieg und das Töten enden."<<

.

Meiner Meinung darf es nur eine Art von Gesprächen mit Russland geben. 1.) Die Anerkennung eines Völkermords durch Russland an den Ukrainern. 2.) Wie Russland die Reparationsleistungen (bis jetzt über 1 Billion Euro) aufzubringen gedenkt und 3.) Die Auslieferung Putin und seiner Schergen nach Den Haag. Einen weiteren Gesprächsinhalt kann ich mir momentan nicht vorstellen?

Worst case Szenarien sind unwahrscheinlich.

Zwar sieht das Notfallgesetz vor, dass die Privathaushalte bevorzugt werden. Darüber sollte man sprechen. Die systemrelevanten Grundstoffindustrien sollten da Vorrang haben, wo Gas unverzichtbar ist. 
 

Zudem kommt jetzt der Sommer. Da sinkt der Bedarf im Privaten massiv… 

 

Viel entscheidender ist ohnehin das Öl - für Russland. Ich bin auch für ein sofortiges Energieembargo. Das würde Russland in 1-2 Monaten dazu bringen den Krieg gegen die Ukraine aufzugeben. 
 

sagt zumindest der ehemalige Berater Putins, Andrei Illarionov. 
 

https://youtube.com/watch?v=8-gtURFmiGg&feature=share

Das Problem ist die…

Das Problem ist die Verantwortlichkeit. Ja, der Krieg ist zu verurteilen und Deutschland braucht Energie. Wenn es jetzt heißt und vorgezeichnet wird "ist durchaus machbar" dann tritt genau das Problem auf: Wer rechnet und wer übernimmt später die Verantwortung und steht gerade und zahlt? Antwort? Keiner! 

@14:25 Uhr von FCK PTN

" Wir sollten Putin und sein Öl und Gas so schnell wie möglich boykottieren, also jetzt. Sofort. Wenn er den Krieg jetzt beendet und sich auf das eigene Staatsgebiet zurück zieht, wäre ich der erst, der neue Gespräche mit Russland befürwortet. Aber erst muss der Krieg und das Töten enden."

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Sie denken aber nicht ernsthaft das nach dem Krieg da wieder irgend eine Leitung aufgemacht wird, oder Sanktionen zurück genommen werden, das wird ganz sicher nicht passieren.

Warum das so sein wird, spare ich mir jetzt.

@ krittkritt

In energieintensiven Bereichen kann das vollständige Abschalten Anlage für immer unbrauchbar machen.

 
 

Na und? Was meinen Sie, was in der Ukraine passiert? Da sind ganze Betriebe einfach in Schutt und Asche gelegt worden. Da wird gezielt wichtige Infrastruktur zerstört. Militärisch hat das keinen Sinn. Da geht es dem Kriegsherrn darum, ein ganzes Land zu vernichten. Und wir zittern hier um eine Anlage. Ja Herrgott, dann wird sie eben danach eben wieder aufgebaut.

@14:23 Uhr von -Der Golem-

Ich bin sofort dabei (wir haben Gasheizung!)

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Dann habe Sie diese Heizung schon abgeschaltet ?

Noch kein Embargo: Deutungsversuche

@14:28 Uhr von melancholeriker

Wenn ich den Eifer sehe, mit dem von der Seite der Regierung und Vertretern von Industrie und Finanz Panik ventiliert wird unter banal linear aufgebauten Schreckensszenarien, die bei Hinzunahme variabler, realer Faktoren sofort in sich zusammenfallen mit fachlicher Analyse, kann man nicht anders als mal tief einzusteigen in einen Keller, in dem der Grusel vermeintlicher nationaler Zurückhaltung spukt als Folge einer Verdrängung von Verantwortung. Was soll das bedeuten?

 

Im positiven Fall sind wir hier nur Zaungäste beim Versuch des Heraufhandelns von Preisen, nämlich den Ausgleichzahlungen an die Unternehmen im Fall eines Embargos gegenüber der Russischen Föderation auch beim Erdgas. Falls dem nicht so wäre, würden wir zynisches Handeln beobachten, dass dann allein zu Lasten der bereits schwer geprüften Bevölkerung in der Ukraine ginge. Aber genau angesichts solcher Gewissensentscheidungen setzt der Autokrat im Kreml seine Hoffnungen auf Sieg.

@14:17 Uhr von Karl Klammer

>>"Der Sommer mit vielen geht Betriebsferien los welches die Gaslager wieder auffüllen läßt. Selbst in vielen Geschäften wo nicht das Rechtspopulisten gehirngewaschene Klientel anzutreffen ist, bekommt man viele Waren noch aussreichend, wo anderen Ortes Leere Regale sind. Einen Gang/Grad runter schalten kann jeder demokratisch sozialer Weltmensch"<<

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Das denke ich auch und den Hinweis auf Rechtpopulisten können Sie stecken lassen. Die Versorgung ist gewährleistet (nach meiner Wahrnehmung) und es gibt keine Gründe für Hamsterkäufe etc. und Sie werden es nicht glauben! Ich konnte die Tage eine Flasche Sonnenblumenöl kaufen. Ja etwas teurer als sonst, es gab aber wieder welches. Also positiv denken, das wird schon.

@14:14 Uhr Gogolo -60% des Gases

Wenn Hochöfen abgeschaltet werden müssen, dann sind sie kaputt und können nicht so einfach wieder hochgefahren werden. Da zeigt sich die Weisheit des Spruches: "Die Welt geht unter, wenn Arbeiter nicht mehr denken und Denker nicht mehr arbeiten"

  

…kommen mittlerweile nicht mehr aus Rissland. Und es wird täglich mehr. Für die relevanten Industrien gibt’s also genug Gas und auch für die Privathaushalte. 
 

nicht mehr reichen würde es für die Stromerzeugung aus Gas. Aber es war sowieso eine Schnapsidee aus der Atomkraft auszusteigen und statt dessen Gas zu verbrennen, was deutlich mehr CO2 produziert. 
 

Daher: Atomkraft? Ja Bitte und zwar alles was geht. 
 

… dann klappt’s auch ohne den aggressiven „Nachbarn“.,

 

PS: Richard Branson hat vorgeschlagen, dass wir alle 10% langsamer fahren sollten. Das wäre - weltweit gesehen die Menge an Öl, die Russland an Marktanteil hat…

 

 

Am 21. April 2022 - 14:40 Uhr von FCK PTN

Das hat ja auch niemand behauptet. Trotzdem ist das Embargo wichtig. Es trifft den russischen Staat, die Führung, die Betriebe aber auch "den kleinen Mann". Und Letzteres ist leider nicht gerecht, aber unvermeidbar. Die russische Wirtschaft wird langfristig in die Knie gezwungen. Aber nur langfristig. Aber natürlich kann Putin erst mal weiter töten lassen.

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Ich glaube, die russische Wirtschaft wird nur kurzfristig tangiert...die Pipelines werden umgelegt nach Süden (Indien) und nach Osten (China). Langfristig wird sich Russland komplett von Europa lösen. Europa steht dann da ohne preiswerte Energie und Rohstoffe und wird als Anhängsel der USA das dasein fristen

@15:26 Uhr von vriegel

   PS: Richard Branson hat vorgeschlagen, dass wir alle 10% langsamer fahren sollten. Das wäre - weltweit gesehen die Menge an Öl, die Russland an Marktanteil hat…    

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Klar, und er fliegt 10% langsamer 24/7

Am 21. April 2022 - 14:46 Uhr von FCK PTN

Na und? Was meinen Sie, was in der Ukraine passiert? Da sind ganze Betriebe einfach in Schutt und Asche gelegt worden. Da wird gezielt wichtige Infrastruktur zerstört....

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Nur die Gaspipeline , die durch die Ukraine läuft, funktioniert noch bestens....einschliesslich der Durchleitungsgebühren

14:43 Uhr von Giselbert / 14:43 Uhr von Schleswig Holsteiner

Sie Beide argumentieren sachlich und Sie haben faktisch recht und ich denke niemand kann das von Ihnen gesagte widerlegen.

Auf der anderen Seite müssen Sie sich die Frage gefallen lassen wie man mit dieser Situation umgehen soll? Den Krieg verteufeln, aber weiterhin Kohle (Geld) zu Putin rüberwachsen lassen ist doch irgendwie inkonsequent? Ein Indianer würde sagen, Bleichgesicht spricht mit gespaltener Zunge.

Die Frage aller Fragen ist denke ich die, wer den längeren Atem hat wenn ein vollständiger Boykott eintritt? Ich kann das nicht beantworten, habe aber vertrauen in die Leistungsfähigkeit unserer westlichen Gesellschaft eine solche Situation meistern zu wollen und zu können. Und vielleicht gelingt es und dann in der Hölle ein Feuer für Putin und seine Schergen anzuzünden?

...ttestEineMeinung #Ja wir schaffen das!

Meine erste Prognose zu Kriegsbeginn lag bei einem Wirtschaftseinbruch von maximal 10 - eher 5%, wenn wir damals sofort den Öl- un Gashahn zugedreht hätten.

 

Die Horrorszenarien kommen eher vom Zusammenrechnen aller Meldungen aus der Wirtschaft, was ein sofortiger Ausfall der Energieträger/Rohstoffe Gas und Öl bei ihnen bewirken würde.

Das ist selbstverständlich nicht realistisch:

Zum Einen haben wir Reserven, die eine Weile reichen würden, selbst ohne die Tatsache, dass wir auch noch aus anderen Quellen beliefert werden.

Die Menge aus diesen anderen Quellen kann erhöht werden, was die überbrückbare Zeit verlängert.

Zum Anderen haben wir erhebliche Potentiale  für Einsparungen, was ebenfalls die Reserven stärkt und uns länger unabhängig macht.

Und zum dritten müssen wir Öl und Gas durch andere Energieträger und Rohstoffe ersetzen, was uns langfristig autark macht und unserer Wirtschaft eine stabile und günstige Versorgung garantiert.

 

Das heisst natürlich, dass wir in diesem Fall den - ohnehin notwendigen - Umbau unserer Wirtschaft beschleunigen müssen.

Aber das wäre eine Investition in die Zukunft - die Konfrontation mit den Kleptodespotien dieser Welt wird uns ohnehin nicht erspart bleiben.

Riskante Weltenrettung

Noch sind die 150 Mrd Pandemiekosten nicht abbezahlt, die 100 Mrd für die Rüstung kommen noch dazu und wie sich Inflation und allg. Preissteigerung auf den Konsum und auf die Steuereinnahmen auswirkt, ist auch noch nicht klar.
Das Wohnungsbauziel ist kassiert, die Kosten für die Energiewende kommen noch obendrauf und alles, was bisher aus Russland kam, dürfte nun teurer woanders herkommen.

Dazu Kosten für Flüchtlinge und Waffen und die Ukraine will auch wieder aufgebaut werden.
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Vieles von dem, was uns Wohlstand kostet, können wir kaum beeinflussen. Aber ein Gasembargo ist eine freie Entscheidung, die ein erhebliches Risiko darstellt. Ökonomen können auch irren, vielleicht sind es ja statt 0,5-6% am Ende doch 10% Wirtschaftseinbruch.
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Nebenbei: in der Wirtschaft herrscht immer Krieg. Glaubt denn jemand, wenn wir gerade nicht liefern können, dann würden sich unsere Konkurrenten höflich zurückhalten? Ein Absatzmarkt, der nicht bedient werden kann ist ganz schnell für immer weg.

@ 14.47 h von Schleswig Holsteiner - Ich bin ein Sparfuchs

Am 21. April 2022 - 14:47 Uhr von Schleswig Holsteiner

@14:23 Uhr von -Der Golem-

Ich bin sofort dabei (wir haben Gasheizung!)

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Dann habe Sie diese Heizung schon abgeschaltet ?

Nicht nur das (seit 2 Wochen Frühling in S-Deutschland). Wir bekommen gerade eine moderne Solar-Brennwert-Anlage.  Das spart schon mal 30% Gas. Und mein Gewissen ist einigermaßen rein.

.....

"Na und? Was meinen Sie, was in der Ukraine passiert? Da sind ganze Betriebe einfach in Schutt und Asche gelegt worden. Da wird gezielt wichtige Infrastruktur zerstört."

Emotional gesehen völlig verständlich Ihre Argumentation. Dennoch müssen wir zwischen Ukraine und Deutschland unterscheiden.  Wir haben hier eine eigene Bevölkerung und Wirtschaft, die auch leben wollen und müssen. Es macht keinen Sinn, Deutschland gegen die Wand zu fahren, weil die Ukraine gerade massive Probleme hat. D kann nur helfen, solange hier die Wirtschaft läuft und die Bevölkerung bereit und in der Lage ist zu helfen. Irgendwo gibt es dann auch mal eine Grenze an der jeder schauen muss, dass er sich und seine Familie am laufen hält und das wird bei den aktuellen Preisen immer schwieriger für viele Menschen in D. Natürlich haben die Menschen in der Ukraine und in Russland gerade ganz andere Probleme aber ich möchte auch gerne meine Familie warm,trocken und nicht hungernd sehen....

Bezuschussen bis zum Erbrechen ...

Subventionitis ohne Ende. Jeder Hinz und Kunz, der laut genug schreit, bekommt Zuschüsse. Das ist schlicht einseitig. Statt dass die Reg. endlich die abgeschmackt hohen, proportionalen Steuern auf Energie deckelt, wird mit dem Füllhorn Geld an bedürftige Unternehmen gezahlt. Eine Hilfe für soz. Schwache hätte ich noch verstanden. Aber der dt. Michel darf blechen - den Lindner freut's, denn SEINE Klientel wird ja entlastet.

ard

darf ich das hier sagen bei der konkurenz, liebe anstalt? gestern bei lanz hat der wirtschaftsexperte fuest schon gesagt, daß unsere regierungen in den letzten 20 jahren alles falsch gemacht haben, was man strategisch bei lieferungen nur falsch machen kann. und was kanzler scholz am dienstag rumgeschwurbelt hat, war eine zumutung für jeden bürger/divers!

Argument der Pfründebewahrer und Diktatoren-Komplizen

 

"Der Russlandexperte von der Stiftung Wissenschaft & Politik (SWP) sagt, dass die bisherigen Sanktionen nicht das Zentrum der russischen Macht getroffen hätten: den Energiekomplex.

>> "Das heißt, wir finanzieren natürlich den russischen Haushalt mit unseren Energieimporten und darüber ermöglichen wir auch, dass dieser Krieg geführt wird"

Das stört "Wirtschaft und Politik" offenbar wenig:

"Dennoch weigert sich die Bundesregierung seit Kriegsbeginn, ein Energieembargo zu verhängen - vor allem, um weiter russisches Erdgas zu beziehen. Sie spricht - ähnlich wie die Interessenvertreter aus Wirtschaft und Industrie - von drohender "Massenarbeitslosigkeit", dem "Ende der Volkswirtschaft" oder "Verwüstung und Verwerfung"“

 

Diese Panikmache ignoriert den Sinn und Zweck von Arbeit - allen Mitgliedern der globalen Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und zu sichern - und pervertiert ihn ins Gegenteil.

@14:13 Uhr von peterpan25

>> Ein Vergleich mit der Corona Pandemie ist aus meiner Sicht nicht angebracht bzw. berücksichtigt einen wichtigen Punkt nicht.  Während Corona waren alle Länder betroffen, Lockdowns und Produktionsschließungen trafen die Länder mehr oder weniger gleichermaßen.  Bei einem Gasembargo bin ich mir nicht sicher ob alle in gleichem Umfang mitmachen werden. Zudem sind viele Produkte doch austauschbar. Muss ein Betrieb in Deutschland vorübergehend in Kurzarbeit würde sich doch ein Kunde einen anderen Betrieb suchen der liefern bzw. produzieren kann, dann eben ausserhalb Deutschlands. Dann bleibt es eben nicht bei Kurzarbeit sondern die Konsequenzen sind tiefgreifender und langwieriger.  Bei den Kosten die zudem durch Waffenlieferungen, Wiederaufbau, Flüchtlingsunterstützung und und und auf uns zukommen sollten wir das Risiko vielleicht nicht noch eingehen und zumindest die Wirtschaft vollumfänglich am laufen halten. <<
.

Gut erläutert, bin da Ihrer Meinung.

Russlands beste Zeiten sind vorüber

Putin hat kaum noch was zu bieten, daher muss er das einzige, womit er noch Eindruck schinden kann, ständig aufzeigen: Atomwaffen und -raketen. 
 

Die beste Zeit als wichtiger Energielieferant hat Rissland hinter sich. 
 

Daher sollten sich Deutschland und Ungarn nicht gegen ein Energieembargo stellen. 
 

Es muss aber massiv sein, ohne Sonderwege. 
 

Und es muss weltweit gelten. Also auch China und Indien mit ins Boot holen. China wird sicher nur indirekt, über US-Sanktionen gegen chinesische Unternehmen für den US-Markt zu treffen sein. 
 

aber das geht alles..

……Gasheizung!)"

"[..]
why not?  Es werden sich in diesem Forum aber jede Menge "Experten" zu Wort melden, ...."


@Der Golem, Sie haben sich ja schon zu Wort gemeldet und Sie müssen nicht warten, "why not?", Sie dürfen Ihre Gasheizung jederzeit stilllegen und verschrotten. Ob Sie damit etwas bei Putin bewirken und Putin daraufhin seinen Krieg gegen die Ukraine beendet, darf bezweifelt werden. Die Waffen, auch die Atomwaffen, sind längst finanziert und der Krieg seit langem vorbereitet.


Sie sollten auch die Ängste von Menschen vor einem Atomkrieg nicht ins lächerliche ziehen.  

Ich denke, Robert Habeck, der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, handelt verantwortlich.  Raus aus der Abhängigkeit, so schnell es geht, aber mit Vernunft und unter Beachtung des geleisteten Amtseids: "…meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden…"

Die Bemühungen um Diversifikation und Surrogate ist richtig.

 

 

 

#Wovor Putin sich fürchtet...

Wovor Putin sich fürchtet, kann man hier im Forum bei den üblichen Verdächtigen nachlesen.

Je schneller, je vehementer, je drastischer, sie bei einem Thema beginnen Panik zu verbreiten, desto größer Putins Angst.

 

Wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese scheint es so, als ob ein kompletter Verzicht, auf russisches Öl und Gas, einer von Putins grössten Alpträumen ist...

@14:17 Uhr von Alphaworld1

>> ...und niemand wird einen Nutzen davon haben,

>> außer China und USA die endlich diesen lästigen

>> Konkurrenten Deutschland und damit auch gleich

>> die zusammengebrochene EU los sind. Toll!! 

 

Die USA ist klar. Die sehen, seitdem 2014 Rußland den PetroDollar beendeten hat,  ihre 'Felle davonschwimmen'. -.-

Aber warum sollte China ein irgendwie geartetes Interesse daran haben. den guten Handelspartner EU zu verlieren? oO

@melancholeriker 14:28 Uhr

"...Wir waren Faschisten und wie sieht das aus, wenn wir heute mit Faschisten Geschäfte machen?..."

 

Bin ich da wirklich sicher, dass Sie nicht die mit der Wolfsangel meinen? Na ja, Geschäfte nennt man das ja auch nicht. Da liefern wir nur.

Unwörter haben die üble Eigenschaft, dass sie Dinge in einen Topf werfen, aber es macht sich eben so gut. Ob der ukrainische Präsident etwas aus seinem Israel.Besuch gelernt hat? Sieht nicht danach aus. Aber dem kann man Vermengungen zumindest nachsehen, da er Betroffener ist.

Habeck hört auf den falschen Berater - Brudermüller - BASF

der sitzt bei den Grünen im Wirtschaftsrat. Brudermüller, BASF-Chef und jene schrille Alarmsirene bezüglich eines Gas-Embargos ist auch derjenige, dem wir viel Unheil in Deutschland zu verdanken haben. Er verkaufte einst die deutschen Gasspeicher an Gazprom, um im Gegenzug in Sibieren Gasfelder zu sicher. Brudermüller ist es auch, der Nordstream 2 und zuvor Nordstream 1 massiv unterstützte. 

Es gut mir leid, sagen es sagen zu müssen, aber Habeck hört auf die Frösche, um einen Tümpel auszutrocknen. Der BASF-Chef Brudermüller ist der Berater Habecks. Und das ist ein Irrsinn und führt zur bekannten Fehleinschätzung und damit zur ungewollten Unterstützung des Moskauer Regimes um Putin.

Jetzt wird erstmal 4 Monate…

Jetzt wird erstmal 4 Monate lang warm und wir brauchen endlich keine Heizung mehr. 

.

Das Gas brauchen wir schon mal nicht kaufen. 

.

Wenn es jetzt so leicht ginge, frage ich mich, warum man das nicht alles schon viel früher gemacht hat. 

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Stattdessen zahlt der Deutsche Heizungsbesitzer Milliarden an Polen und Ukraine,  um das Gas zu bekommen.  

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Da sind überall logikfehler.

14:45 Uhr von vriegel

>>...Ich bin auch für ein sofortiges Energieembargo. Das würde Russland in 1-2 Monaten dazu bringen den Krieg gegen die Ukraine aufzugeben. 
sagt zumindest der ehemalige Berater Putins, Andrei Illarionov. <<

+

Das steht aber im Widerspruch zu Aussagen des selben Mannes dahingehend, dass Russland schon seit 2016 enorme Goldreserven angehäuft hat um für eine langfristige Konfrontation mit deftigen Wirtschaftssanktionen gewappnet zu sein. Undenkbar, dass die den Gashahn bei ihren strategischen Konfliktüberlegungen vergessen haben könnten.

@14:28 Uhr von melancholeriker

 

Wir waren Faschisten und wie sieht das aus, wenn wir heute mit Faschisten Geschäfte machen? Ach so, machen wir gerade... Verdammt, hoffentlich ist dieser Krieg bald vorbei...   Was kann man denn nur tun?

 

 

was wäre jetzt ihr Vorschlag als Alternative

wir machen keine Geschäfte mit Faschisten (Russen) oder sonstigen Menschenrechtsablehnern (Golfstaaten)

bezüglich Energielieferungen

kann man auch ausdehnen Rohstofflieferanten allgemein oder Produkten

keine Kleider aus Indien/Bangladesh (Kinderarbeit, ausgebeutete Frauen, Umweltschutz)

keine Computer Halbleiter Medizin aus China, kein Kobalt aus dem Kongo, keine Soja aus Brasilien (Regenwald)

kein Palmöl dito abgeholzter Regenwald

wie gesagt was wäre jetzt ihr Vorschlag wie und mit wem wir in dieser Welt Handel treiben sollen

@15:36 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Meine erste Prognose zu Kriegsbeginn lag bei einem Wirtschaftseinbruch von maximal 10 - eher 5%, wenn wir damals sofort den Öl- un Gashahn zugedreht hätten.   Die Horrorszenarien kommen eher vom Zusammenrechnen aller Meldungen aus der Wirtschaft, was ein sofortiger Ausfall der Energieträger/Rohstoffe Gas und Öl bei ihnen bewirken würde. Das ist selbstverständlich nicht realistisch: Zum Einen haben wir Reserven, die eine Weile reichen würden, selbst ohne die Tatsache, dass wir auch noch aus anderen Quellen beliefert werden. Die Menge aus diesen anderen Quellen kann erhöht werden, was die überbrückbare Zeit verlängert. Zum Anderen haben wir erhebliche Potentiale  für Einsparungen, was ebenfalls die Reserven stärkt und uns länger unabhängig macht. Und zum dritten müssen wir Öl und Gas durch andere Energieträger und Rohstoffe ersetzen, was uns langfristig autark macht und unserer Wirtschaft eine stabile und günstige Versorgung garantiert.   Das heisst natürlich, dass wir in diesem Fall den - ohnehin notwendigen - Umbau unserer Wirtschaft beschleunigen müssen. Aber das wäre eine Investition in die Zukunft - die Konfrontation mit den Kleptodespotien dieser Welt wird uns ohnehin nicht erspart bleiben.

 

Sehr vernünftige Worte. Schon allein das was uns lt. Herrn Habeck aus Katar zugesichert wurde sollte reichen, bis wir die Wirtschaft umgebaut haben.

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