Kommentare - Energieversorgung: Wer am stärksten vom Gas abhängt

Kommentare

Experten

>>auch private Haushalte sollten sofort den Verbrauch senken, so Experten.<<

Ja diese Experten, haben bestimmt keinen Gasanschluss.

 

Verfehlte Politik

Während der UN-Vollversammlung 2018 amüsierte sich die deutsche Delegation um den damaligen Außenminister Maas über die Warnungen des amerikanischen Präsidenten, Deutschland mache sich abhängig von russischem Gas wenn es nicht sofort den Kurs ändere. Für dieses Verhalten wurde Maas in der Presse und den sozialen Medien beklatscht. Deutschland bekommt für seine blinde Überheblichkeit, seine Ignoranz und seine damals gewählten Repräsentanten die Quittung.

zunächst einmal die Lobbyisten

Wenn diverse Wirtschaftswissenschaftler - interdisziplinär und weltweit anerkannte Fachleute - zu einem erträglichen Maßstab kommen, dann könnte es ja auch sein, das einfach die Bundesregierung die falschen Berater hat, und nicht die böse, große Welt da draußen? Die Bundesregierung greift immer noch auf das "Fachwissen" zurück, was unter Merkel vorhanden war. Nahezu die selben Leute. Und was für "Fachleute" das sind, sehen wir an unserer heutigen, prekären Lage gegenüber Russland! 

Gas- und Ölembargo sofort. Und zwar ohne viel Palaver. Ja, es können Firmen dabei kaputt gehen. Und ja, einige Konzerne müssen mit staatlichen Subventionen gerettet werden. Allerdings stellt sich mir die Frage, warum die "großen" wie BASF und Co noch immer auf Gas setzen. War nicht was mit Klimawandel und Erneuerbare Energieen? Bei "systemrelevanten" Banken gings ganz schnell. 

Was wird

am Ende passieren.

" Günstiges Gas wird es nicht mehr geben", sagt Löschel. So schaffe die Politik einen Ansporn für die Unternehmen, ihren Gaseinsatz zu reduzieren und den Transformationsprozess in der Industrie anzustoßen."

-

Passieren wird als erstes, fast alle Produkte werden teuerer, und das ist nach oben offen, ob Glas oder Metall, und alle Lebensmittel und Waren des täglichen Verbrauchs. Alle müssen irgendwie hergestellt werden, und auch noch transportiert, noch schlummert der Bürger, mal sehen wenn er erwacht ;-).

Ein Transformation geht nicht von heute auf morgen, Deutschland ist Exportnation, und Einkäufer achten auf den Preis neben der Qualität, da wir selber keine Rohstoffe haben, bekommen wir ein Problem würde ich mal vermuten.

Es kommen also 2 richtig dicke Probleme auf uns zu.

@10:14 Uhr von melancholeriker

„Olivia: >>“Wenn es das Asow-Regiment nicht gäbe, müsste man es glatt erfinden." . Dieser Satz geistert in verschiedenen Publikationen herum. Ich frage mich nur was er bezwecken soll. Wenn man Putin keine Glaubwürdigkeit schenken will sollte man diese Nazis besser nicht frei rumlaufen lassen.

 .

Derzeit laufen verdrehte, ferngesteuerte und in der Regel stark verunsicherte meist junge Männer auf Befehl des faschistischen Regimes in Moskau "frei herum" und terrorisieren ein souveränes Land und die Menschen, die aus plump chauvinistischen Motiven zum Töten "freigegeben" sind, weil sie das zu sein haben, was Putin seinen umlackierten ZZ Truppen eingeimpft hat. 

.

Aus diesem Grund wird Putin nun Faschist genannt. Es bringt nichts das Asow-Regiment als Erfindung darzustellen oder zu relativieren. Wenn man Putin keine substanzielle Steilvorlage liefern will muss man es entfernen. Letztlich bleibt es natürlich auch eine militärische Abwägung, doch dann nimmt man bewusst Nazis für die Landesverteidigung in Kauf.

Wenn das nur so einfach wäre

Seit Jahren wird der Abschied von Ölheizungen propagiert (ab 2026 dürfen ja keine neuen Ölheizungen mehr installiert werden). Nun ist Gas an der Reihe, was in Verbindung mit Solarthermie nicht schlecht ist und worin viele mit Unterstützung der BAFA investiert haben. Auch ich habe das gemacht da es bei mir nicht möglich war Pellets anzuliefern (40m Förderstrecke ist zu lang) und Wärmepumpe auch vom Energieberater als nicht machbar eingestuft wurde weil das Haus dafür zu alt ist (Mitte 70-er Jahre) und für eine zusätzliche Außendämmung das Geld nicht gereicht hätte. Ich bin sicher dass es Vielen so geht, und dass viele sich jetzt fragen womit sie zukünftig im Winter heizen sollen (im Sommer genügt ja idR die Solarthermie.

Ideologische Blockaden im Kopf einreißen

Ein sehr guter Artikel, der aufzeigt, dass es auch hier vor allem ums Geld geht. 
 

Bei einem aktuellen Anteil von ca. 40% an russischem Gas, kann man die verfügbaren 60% so einsetzen, dass Gas nur noch dort eingesetzt wird, wo es nicht ersetzbar ist. 
 

Ab sofort alle Gaskraftwerke abschalten. Alle industriellen Anlagen die redundante Systeme haben umstellen. Auch die Fernwärmekraftwerke vieler Städte und Gemeinden könnten sofort umgestellt werden - sagt zumindest Boris Palmer, der Bürgermeister von Tübingen. 
 

Alle AKWs die noch verfügbar sind schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen und die noch laufenden nicht abschalten. 
 

Viele dieser Maßnahmen müssen vom Staat massiv mit Subventionen finanziert werden. 
 

Zudem muss für Privathaushalte sofort die KfW-Förderung für Gasheizungen gestoppt werden. 
 

Wärmepumpen können mittlere auch in Altbauten eingesetzt werden. 
 

Auch Zölle auf Gas ist ein guter Anreiz.

Stromheizung Zukunft in Deutschland?

In Frankreich werden die meisten Haushalte mit Strom geheizt. Das ist teuer, aber immerhin Gas-frei. 
 

Dazu braucht es allerdings Fußbodenheizungen statt Radiatoren. Und letztere sind in fast allen deutschen Mietwohnungen Standard. 
 

 

Ökonomisch rechnet sich das nicht für die Verbraucher. So oder so. Denn die Stromkosten explodieren ebenso wie die Gaspreise. Glücklich nur die Eigenheimbesitzer die noch mit Heizöl heizen dürfen. Doch das Verbot neuer Ölheizungen ist sogar jüngst noch einmal verschärft worden (2024 ist jetzt Schluss). 
 

 

Interessant sind die Lösungsansätze, die jetzt verfolgt werden: um zugunsten der Industrie Gas zu sparen, sollen Verbraucher durch vorgezogene Nebenkostenabrechnungen zum „Energiesparen“ erzogen werden. 
 

Das Dumme ist nur: das Einsparpotential ist gering, da die allermeisten ja auch bisher nicht aus Spaß sondern aus Notwendigkeit geheizt haben. 

Die Industrie wird abwandern.

"So schaffe die Politik einen Ansporn für die Unternehmen, ihren Gaseinsatz zu reduzieren und den Transformationsprozess in der Industrie anzustoßen."

 

Ich sehe darin eher einen Ansporn, aus Deutschland abzuwandern. Dann hängen wir nicht mehr vom Gas ab, sondern vom Import der dann im Ausland hergestellten Produkte.

Aber die stets betonte Verringerung der Abhängigkeit ist ja eh nur vorgeschoben, damit wir unser Gas zu höheren Preisen woanders kaufen.

"Günstiges Gas wird es nicht mehr geben..."

.."So schaffe die Politik einen Ansporn für die Unternehmen, ihren Gaseinsatz zu reduzieren und den Transformationsprozess in der Industrie anzustoßen"

Also was die chemische Industrie betrifft so werden heute schon immer mehr Grundchemikalien in Asien (Indien, China,etc) produziert (die Energiekosten waren schon bisher in Deutschland aufgrund hoher Steuern exorbitant hoch) und dieser Trend wird sich jetzt noch erheblich verstärken. Die Folge ist zunehmende Arbeitslosigkeit in Deutschland was sicherlich nicht förderlich sein wird für den sozialen Frieden im Land. Ich denke Herr Habeck hat dies schon erkannt - aber was tun?

Nicht, das man auch anderen Ortes importieren könnte...

Die Lieferketten-Abläufe würden sehr schnell neue Wege finden. Kabelbäume werden jetzt nicht mehr in der Ukraine produziert, sondern in Marokko. Und so wäre es mit nahezu allen anderen Gütern, die hier in Deutschland vorrübergehend fehlen würden auch. 

Glas-Brennöfen, die nach einem Aus Schrottreif wären, wären es in 3 Jahren auch, wenn wir die Umstellung von fossilen Brennstoffen geschafft hätten.  Im Beitrag klang es an: Deutsche Firmen haben es sich zu bequem gemacht - der Staat sorgt schon für uns, teure Investitionen in Zukunftsmärkte wurden unterlassen. 

Experten

Zitat TS: „auch private Haushalte sollten sofort den Verbrauch senken, so Experten“

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Das Wort „Experten“ liest man in diesen Zeiten inflationär. Wo waren die Experten, die rechtzeitig und ausdrücklich vor der Abhängigkeit von russischem Gas warnten? Wieso kamen diese in der öffentlichen Verlautbarung und Wahrnehmung kaum vor?Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und ich kann gut auf die Ratschläge dieser Experten verzichten.

@10:27 Uhr Autochon - keine „finstere“ Zukunft

Unsere "Fuehrungsmacht" - die USA - hat bald mit erheblichen Investitionen aus Europa zu rechnen. So meine ich. Ganz generell duerften diese als Gewinner aus der aktuellen Entwicklung hervorgehen. Da weitgehend energieautark. Ebenso wie China und Indien, die mit billiger Energie aus Russland rechnen duerfen. Und die Regime im Nahmen Osten - welche die Notlage der EU natuerlich ausnutzen werden. Was sonst sollte passieren ?

 

  
Unsinn. Alles ist ausreichend am Weltmarkt verfügbar. Die Phase der Umstellung ist die Herausforderung. Weil es jetzt eben schnell gehen muss. 
 

Man wird China und Indien sanktionieren dafür, dass sie russisches Öl kaufen und die Sanktionen unterlaufen. Die Firmen in diesen Ländern müssen dann entscheiden, ob sie auf Geschäfte mit dem Westen verzichten wollen, oder doch lieber auf das etwas billigere aber blutige Öl aus Russland. 
 

Die Entscheidung wird denen nicht schwer fallen. Russland ist kein großer Absatzmarkt. 

@10:43 Uhr von Nachfragerin - Falsch!

Die Industrie wird eben NICHT abwandern, Öl- und Gaspreise sind in Fernost noch höher, als hier ohnehin schon. Fachkräfte sind dort noch weniger zu finden, als hier. Sicherheiten, Korruption usw. werden immer als Standortvorteil hier in Deutschland gegenüber Billiglohnländern vergessen. Sonst wäre übrigens VW, BMW, BASF usw. schon längst in Shanghai und nicht in Wolfsburg.

@Hinterdiefichte - Quittung

@10:35 Uhr von Hinterdiefichte:

"Deutschland bekommt für seine blinde Überheblichkeit, seine Ignoranz und seine damals gewählten Repräsentanten die Quittung."

 

Und wenn Deutschland schon seit Jahren kein russisches Gas mehr beziehen würde, hätte es die Quittung schon viel früher bekommen.

Es wird Zuviel schwadroniert

Beispiel Palladium (Russland ist Nr 1 Exporteur). Ohne Palladium keine Kats. Ohne Kats keine Autos. Ohne Autos kein Geld und keine Arbeitsplätze. 
 

 

Anstatt wortreich Boykottmassnahmen gegen Russland anzukündigen (ebenso bei Nickel, Titan, Holz, Dünger, Weizen, Pflanzenöl), hätte man vielleicht ZUERST mal die Machbarkeit untersuchen sollen. 
 

 

Selbst wenn es genug LNG auf dem Weltmarkt gäbe, um das Pipelinegas zu ersetzen, kostet es halt 40% mehr. Und das für immer! Wie soll diese Produktivitätslücke aufgefangen werden? Durch Lohnkürzungen bei ohnehin bereits hoher Inflation?
 

Und „grüner Wasserstoff“, derzeit gerne von „Experten“ propagiert, kostet wiederum das 20fache von LNG. 
 

 

Ich werde den Eindruck nicht los das die Leute die jetzt lautstark In den Medien fordern das „wir alle“ jetzt den Gürtel enger schnallen müssten, genau zu denen gehören die den Gürtel garnicht enger schnallen müssten. 

Henkel (Persil, Pril, Somat) macht weiterhin Geschäfte in RU

das ist schon schlimm genug! Dagegen kann ich mich wehren und solche Produkte nicht in meinem Haushalt dulden. Aber das wir als Bürgerinnen und Bürger diesen Verbrecherstaat Russland noch weiter per Zwang finanzieren, ist unerträglich und durch - NICHTS - zu rechtfertigen.

 

Bis Herr Habeck mit seinem Gedöns fertig ist, existiert die Ukraine schon längst nicht mehr und sind russische Panzer womöglich bereits in Gefechten mit baltischen NATO-Truppen! 

Wir haben schlicht keine Zeit mehr, lange um den heißen Brei herum zu philosophieren. Und das Putin nicht schon längst den Hahn zugedreht hat, zeigt uns doch überdeutlich, wie wichtig für diesen menschenverachtenden Diktator Putin sein Gas- und Ölverkauf ist! Italien hat es uns ins Stammbuch geschrieben: genauso abhängig wie wir, ist Italien bereit den Schritt zu gehen! Also los! Gehen wir!

experten wie claudia kempfert

geistern jetzt wieder täglich über unsere bildschirme. war diese dame nicht auch erste beraterin von Frau Dr. Merkel?

@10:41 Uhr von vriegel

"Ab sofort alle Gaskraftwerke abschalten. Alle industriellen Anlagen die redundante Systeme haben umstellen"
Es dürfte wohl kaum ein Unternehmen geben das gleichzeitig mehrere  Möglichkeiten der Energieversorgung vorhalten kann.

"Alle AKWs die noch verfügbar sind schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen"
Es dürfte wohl kaum einfach sein ein bereits stillgelegtes AKW mit Umlegen eines Schalters problemlos in Betrieb zu nehmen. Und der Atommüll?

"Wärmepumpen können auch in Altbauten eingesetzt werden"
Ich kenne zufällig Haushalte mit Niedrigenergiehäuser + Wärmepumpe in Kombi mit PV. Ich höre aber von denen dass es im Winter nicht reicht die Bude warm zu bekommen und dass sie zusätzlich noch Holz verfeuern müssen. 
Ich habe das mal für mein Haus ausgerechnet: Selbst wenn mein Dach doppelt so groß wäre, würde der Strom nicht reichen. Ich habe schon Schwierigkeiten Dachdämmung+Heizungsmodernisierung zu stemmen. Eine zusätzliche Außendämmung ist beim besten Willen nicht drin.

@Eislöwe, 10.35 Uhr - Ja ja, die anderen trifft's

"Gas- und Ölembargo sofort. Und zwar ohne viel Palaver. Ja, es können Firmen dabei kaputt gehen. Und ja, einige Konzerne müssen mit staatlichen Subventionen gerettet werden."

Ja klar. Ein paar Firmen, wo ja "die anderen" arbeiten, können dabei kaputt gehen. Ist ihnen egal. Haben Sie Ihr Geld im Lotto gewonnen? Also ich muss für meins arbeiten. Und das Geld brauche ich, um die jetzt schon irrsinnigen Preise zu bezahlen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, was preistechnisch erst abgeht, wenn wir so blöd sind, uns selbst den Hahn abzudrehen.

Ich bin aktuell beeindruckt von Habeck, der eine wirklich realistische Politik betreibt und uns wirtschaftlich, das heißt Ihnen und mir, den Allerwertesten zu retten versucht. Die übereifrigen, die sich selbst das Gas abstellen wollen, können das im Keller oder am Heizkörper jederzeit tun. Für sich selbst!

"Allerdings stellt sich mir die Frage, warum die "großen" wie BASF und Co noch immer auf Gas setzen. "

Schonmal was von Haber-Bosch-Verfahren gehört? Ein unersetzbarer Rohstoff für Düngemittel.

@10:41 Uhr Möbius - Flächenheizungen und Strom

Dazu braucht es allerdings Fußbodenheizungen statt Radiatoren. Und letztere sind in fast allen deutschen Mietwohnungen Standard.      ... Denn die Stromkosten explodieren ebenso wie die Gaspreise. Glücklich nur die Eigenheimbesitzer die noch mit Heizöl heizen dürfen. Doch das Verbot neuer Ölheizungen ist sogar jüngst noch einmal verschärft worden (2024 ist jetzt Schluss). 
 

  
Sie haben Recht. Neue Ölheizungen sind bald verboten. Die bestehenden dürfen aber noch Jahrzehnte lang weiter betrieben werden. 
 

Heizen mit Strom ist zudem die Zukunft. Kaum ein Neubau ohne Flächenheizung. Das muss keine Fußbodenheizung sein. 
 

Man kann mittlerweile sogar mit spezieller Wandfarbe eine Heizung an die Wand „malen“. Die Technik ist voll entwickelt.  

 

Auch Infrarotheizungen kann man einfach an die Wand hängen. 
 

Technisch geht viel, wenn man finanziell die richtigen Anreize setzt. 
 

Gas ist zu billig.

Der Präsident 2018 @10:35 Uhr von Hinterdiefichte

>>> Während der UN-Vollversammlung 2018 amüsierte sich die deutsche Delegation um den damaligen Außenminister Maas über die Warnungen des amerikanischen Präsidenten, Deutschland mache sich abhängig von russischem Gas wenn es nicht sofort den Kurs ändere. >>>

 

Ja und wenn eine "problematische Persönlichkeit" wie der damalige Präsident, dann tatsächlich mal (versehentlich) recht hatte, merkt man das erst hinterher....

 

Denke nicht, dass Mr T Damals tatsächlich den Urkarinekrieg erahnte, er hatte in seinem ganzen Gepolter aus Versehen recht behalten. Kann man so auch annehmen.... Das Problem war 2018 Wer da warnte.

Experten Teil II

Zitat: „Eine mögliche Lösung wäre eine längerfristige Anhebung der Preise - etwa durch Importzölle. "Dann wird für die Zukunft klar: Günstiges Gas wird es nicht mehr geben", sagt Löschel. So schaffe die Politik einen Ansporn für die Unternehmen, ihren Gaseinsatz zu reduzieren und den Transformationsprozess in der Industrie anzustoßen.“

.

Ich habe mehrere betriebswirtschaftliche Abschlüsse werde als „Experte“ aber bislang leider nicht befragt. Würde ich befragt, würde ich zur Aussage des Herrn Löschel sagen: Unternehmen suchen sich die besten Rahmenbedingungen und das global. Bevor weitere Investitionen in den überreglementierten Standort Deutschland erfolgen, werden „die Unternehmen“ prüfen, ob es nicht sinnvoller ist, in anderen Staaten zu investieren und zu produzieren - zumal die Unsicherheiten durch politisch gewollte Transformationen noch zunehmen werden.

Die Industrie in Deutschland ist abhängig vom Erdgas?

Das ist ein Grund sehr besonnen die nächsten Schritte zu überlegen.Es ist zwar so, dass die Bundesrepublik in Hinsicht auf die Energiesicherheit zu spät Ihre Strategie ändern muss.Die Bundesregierung hätte schon seinerzeit die Empfehlungen der damaligen Trump Administration beherzigen können. Allerdings ist ein überstürzter Ausstieg aus der Erdgasindustrie schädlich für die Gesamtwirtschaft. Mir leuchtet die Selbstschädigung, wegen der Verbrechen Russlands in der Ukraine nicht ein. Sinnvoll ist es, aus der Situation das Beste zu machen. Ein schrittweiser Rückzug aus dem Gasgeschäft, erscheint mir, wie es bislang geplant ist, richtige Schritt zu sein!

Historische Chance

Es ist eine historische Chance, initiiert durch die drei grossen Krisen (Putin, Corona, Klima). Jetzt ist die Zeit um die Ressourcen- und Energiekrisen (Zeit günstiger Rohstoffe endet wegen Pandemie und Krieg (heise.de). zu nuetzen um die dem Ueberkonsum geschuldete Ueberproduktionen und den ueberbordenden Energiekonsum effektiv zurueckzufahren. Ja, das klingt pathetisch - aber wer sich die Muehe macht, die vielen (und zum grossen Teil von der Politik gemiedenen) alternativen Moeglichkeiten zu lesen, wird mit 1000 Zeichen zur Untermauerung dieses Aufrufes nicht mehr auskommen. Deswegen so auf den Punkt.

EON will die Preise erhöhen…

EON will die Preise erhöhen. Bei der Grundversorgung haben sie es schon getan. Für mich sind das Kriegsgewinnler, die jetzt ohne stichhaltige Fakten zuschlagen. Denn noch gibt es genug Gas auf dem Markt. Aber auch die Politikinnen müssten vor Gericht gestellt werden, die zugelassen haben, daß die Erdgasspeicher (viele im Besitz von Gazprom) nur bis 27 % gefüllt sind.

 

@10:31 Uhr von Alter Brummbär

>>auch private Haushalte sollten sofort den Verbrauch senken, so Experten.<< Ja diese Experten, haben bestimmt keinen Gasanschluss.  

....

Solche Experten zeichnen sich oftmals dadurch aus, dass die ein vielfaches an dem deutschen Durchschnittsgehalt haben. Die juckt kaum eine Preiserhöhung.

@10:55 Uhr von M. Höffling - Schwachfug!

 

Wo war denn Ihr Aufschrei, als diverse Arbeitslose durch Corona entstanden? Wo war denn Ihr Aufschrei, als tausende Bauarbeiter arbeitslos wurden? Wo der Aufschrei bei allen möglichen Szenarien, die seit der "Banken-Krise" über Corona usw. stattfanden? Es ist entlarvend, wenn Sie anderen Usern etwas in den Mund legen, was weder gedacht, noch gesagt wurde. Mir ist kein einziger Arbeitsplatz egal. Kein einziger! Aber wir haben Krieg. Und wenn es hier einen Arbeitsplatzverlust gibt, dann muss das aufgefangen werden. Ja was sollten eigentlich alle DDR-Bürger direkt nach der Wende gedacht haben?! Damals ging alles den Bach runter, und auch das haben wir gemeinsam geschaffen. Aber "the German Angst" vernebelt hier wohl mal wieder so einiges.

@10:35 Uhr von Hinterdiefichte

Während der UN-Vollversammlung 2018 amüsierte sich die deutsche Delegation um den damaligen Außenminister Maas über die Warnungen des amerikanischen Präsidenten, Deutschland mache sich abhängig von russischem Gas wenn es nicht sofort den Kurs ändere. Für dieses Verhalten wurde Maas in der Presse und den sozialen Medien beklatscht. Deutschland bekommt für seine blinde Überheblichkeit, seine Ignoranz und seine damals gewählten Repräsentanten die Quittung.

...

Deutschland machte sich zuallererst abhängig von günstigem Gas. Das kam zu dem Zeitpunkt aber nunmal aus Russland. Die anderen Gaslieferanten verlangten zu dem Zeitpunkt schon Preise um den Faktor 5-10 höher. Besonders das US Amerikanische Frackinggas war teuer und mit nachteiligen Folgen für die Umwelt nunmal uninteressant.

Ja, der Verbraucher soll den…

Ja, der Verbraucher soll den Gürtel enger schnallen. Aber die Kriegsgewinnler tanzen den Rumba. Da verkauft ein ex-Spieler des FC Bayern seine Villa für 12,5 Mill. EUR, vor 6 Jahren hatte sie nur 7 Mill. gekostet. Solche Gewinnspannen gibt es nicht mal bei Waffen oder Drogen. Das ist die Politik der Merkels, Schulz und BB.

@10:35 Uhr von Eislöwe

Allerdings stellt sich mir die Frage, warum die "großen" wie BASF und Co noch immer auf Gas setzen. 
 

Kurz uns knapp, die Technik ist noch lange nicht so weit. Ich betreue da zB ein Kunden  bei uns der 3 Produktionsstandorte in Deutschland hat, die laufen komplett mit Gas. Ein Teil davon hat man versucht auf Wasserstoff umzustellen was leider aber noch nicht die nötige Leistung hat. Die Industrie hat nunmal andere Anforderungen  bei bestimmten Prozessen. Ein Standort ist übrigens wegen der gaspreise bereits still gelegt worden, es sieht sehr düster aus was Dt. als Industriestandort angeht. 
 

 

Ich hab nicht den Eindruck,

dass Energie sparen wirklich bei allen ankommt. Wenn wir das mal richtig angehen würden, könnte einiges eingespart werden. In Schulen oder Behörden läuft zB oft genug die Heizung durch. In unserer Klasse stelle ich die Heizung auf 1, wenn wir gehen. Das ist aber nur 1 Raum. Das Gleiche höre ich von einer Bekannten aus dem Landkreis.

Überall brennen Tag und Nacht die Neonreklamen, ist auch meist unnötig. Dazu die neuste Mode hier, die ganze Nacht das eigene Haus schick zu beleuchten. 

Für mehr Beispiele reichen die Zeichen nicht aus, aber alleine das abzuschalten, spart tonnenweise Energie und tut niemandem weh.

Dazu könnte jedem Haushalt der durchschnittliche Energieverbrauch zu relativ günstigen Preisen zugesichert werden und alles darüber wird richtig richtig teuer. Dann würden vielleicht auch mal diejenigen überlegen, denen es jetzt immer noch nicht weh genug tut und gleichzeitig müssten die mit wenig Geld keine Angst vor der nächsten Abrechnung haben.

Günstiges Gas

Mir tun jetzt schon unsere Armen Politiker leid, die sich diesen hohen Gaspreis jetzt schon nicht mehr leisten können bei dem geringen Einkommen:

Diäten jährlich (Steuerpflichtig) 120.144,00 €                     

Pauschale (Steuerfrei)               54.732,00 €

Bahncard 100                               6.812,00 €

sonstige Zuwendungen (Steuerfrei)   12.000,00 €

Mitarbeiterkosten (nicht nachweisbar)   273.540,00 €

usw.

bei diesen Einnahmen kann ein Großverdiener (Facharbeiter) nur noch den Geldbeutel öffnen um eine kleine Spende zu tätigen.    

 

@11:01 Uhr von das ding - Zustimmung!

Es ist eine historische Chance, initiiert durch die drei grossen Krisen (Putin, Corona, Klima). Jetzt ist die Zeit um die Ressourcen- und Energiekrisen (Zeit günstiger Rohstoffe endet wegen Pandemie und Krieg (heise.de). zu nuetzen um die dem Ueberkonsum geschuldete Ueberproduktionen und den ueberbordenden Energiekonsum effektiv zurueckzufahren. Ja, das klingt pathetisch - aber wer sich die Muehe macht, die vielen (und zum grossen Teil von der Politik gemiedenen) alternativen Moeglichkeiten zu lesen, wird mit 1000 Zeichen zur Untermauerung dieses Aufrufes nicht mehr auskommen. Deswegen so auf den Punkt.

Das ist der Blick nach vorn! Und genau den brauchen wir, als uns in der deutschen Schein-Oase "alles bleibt, wie es ist", gepaart mit "German Angst" in die Ecke zu stellen

Es wird mir immer…

Es wird mir immer offensichtlicher, dass durch diesen Krieg und die damit ausgelöste Energie- und Rohstoffkrise als durchaus mit eingeplantes Debakel ausgelöst wurde, um Westeuropa zu schwächen, in dem die führende (und fast alles finanzierende) Wirtschaftsmacht Deutschland ausfällt. Damit wäre der für uns völlig irre klingende, aber eben alte Russentraum, das Reich von Ostasien bis Westeuropa zu beherrschen, endlich erreicht. 
Ich lese derweilen schon mal wieder die alten Russenklassiker Tolstoi, Gorgol usw. , um mich zu erinnern, in welchen Graden dann wir, das Volk, im Elend dahinvegetieren können. Sozialkassen werden ein Fremdwort sein. Ob da unsere vielen zu gereisten “bestens ausgebildeten Facharbeiter“ hierbleiben werden? Oje, was wird dann aus uns werden, ohne deren wertvollste Unterstützung? Man wagt es nicht weiter zu denken…

Energiepolitische Achterbahnfahrt der letzten 20 Jahre

Angefangen beim ersten Atomausstieg der rot-grünen Regierung unter Schröder im Jahr 2000, gab es seither eine regelrechte Achterbahnfahrt und eine total unkoordinierte und katastrophale Energiepolitik. 
 

Vor allem war diese aber ideologisch dominiert und von daher war es abzusehen, dass sie scheitern musste. 
 

Auch wenn Angela Merkel maßgeblich verantwortlich ist für dieses scheitern, so ist es doch in erster Linie ein Scheitern rot-grüner Ideologie. Dass Merkel eher grün als schwarz war und ist, da darus hatte sie nie einen Hehl gemacht. 
 

Nicht nur dass uns diese Achterbahnfahrt hunderte Milliarden gekostet hat bislang - sie hat unser Land in eine existenziell bedrohliche Lage gebracht. 
 

Es müssen jetzt alle Optionen auf den Tisch und die ideologischen Brillen müssen alle abgesetzt werden. Der Klimawandel kann und muss nicht in Deutschland aufgehalten werden. Wir brauchen jetzt ganz andere Prioritäten. 
 

Das muss jedem klar werden.

Es bricht zusammen - Man muss grundsätzlich neue Ideen bringen

Der Energiepreis (bes. Gas) scheint ja sehr wahrscheinlich doppelt so teuer zu werden oder noch teurer, egal was man da noch mit Sanktionen vorhat (ich würde immer beachten, man darf den Kriegsverbrecher Putin nicht mit einer Destabilisierung Europas durch Energieprobleme in die Hand spielen).

Wie will das mir ein Politiker erklären, dass man nun seine Rechnungen überhaupt nicht mehr bezahlen kann!? Es wird für Millionen nicht reichen und sie werden über die Jahre mit so hohen Kosten Insolvenzpflichtig oder gesundheitlich krank werden an der Kälte Man könnte  sarkastisch meinen , man möchte die Rentner wohl in den Kältetod schicklen, dann spart man wenigsten an den Renten. Aber wir sind doch nicht Putin. Die nur an ein System festhalten koste es was es wolle. Ich meine ganz konkret und sehe die Verwerfungen seit Jahren vor Augen: Es braucht einen Systemwechsel. Angebot und Preis orientieren sich an der Nachfrage , aber man regelt eben über Umwege den eigentlichen Bedarf. Man hat Industrien (Aluminium) wo man auch mal fragen kann, ob es nicht Alternativen für den Gebrauch von energieintesniven Dingen gibt. Lieber weniger Waren als ein "Schreckliches System" ohne Ende. Arbeitsplätze wird es auch nicht genug geben. Es bricht alles zusammen. Also brauchen wir Diskussionen über ein neues System,.

@11:04 Uhr von staatsversagen2

"EON will die Preise erhöhen. Bei der Grundversorgung haben sie es schon getan. Für mich sind das Kriegsgewinnler, die jetzt ohne stichhaltige Fakten zuschlagen. Denn noch gibt es genug Gas auf dem Markt"

Gemäß Presseberichten von gestern sind die Gaspreise schon wieder am Sinken weil man offensichtlich plötzlich gemerkt hat, dass Russland bisher überhaupt noch kein Gas abgestellt hat und dass derzeit sogar die maximale Liefermenge eintrifft.

@10:55 Uhr von M. Höffling - Hinweis zum Düngemittel

Ein unersetzbarer Rohstoff für Düngemittel.

Nur zur Info: unsere Landwirte ballern aktuell viel zu viel von dem Zeugs auf unsere Felder. Trinkwasser wird immer schlechter. Ok, aber das interessiert ja nicht weiter. Was sind schon Menschenleben, erschossene, gefolterte Zivilisten, Frauen und Kinder in der Ukraine. Was die ankündigung von einem neofaschisten als Führer einer Atommacht, Europa in den Krieg zu ziehen, komme, was da wolle. Was ist schon Grundwasser und Naturschutz in Deutschland. Es geht schließlich ums "weiter so!", um das "große und ganze" und sei der Weg noch so hölzern.

@ putzfee02 / Nachfragerin / Kristallin

Andere Länder Europas haben den Gasbezug diversifiziert und sich nicht von einer Quelle - insbesondere von so einer fragwürdigen - abhängig gemacht. Hätte Deutschland das auch rechtzeitig getan, dann hätte es keine Quittung gegeben. Diese Einseitigkeit hat der POTUS gesehen und davor gewarnt. Damit hatte er auch nicht „versehentlich mal Recht“. Zudem hat man bzw. Merkel im Handstreich den Atomausstieg vorgezogen. Das schaffte eine noch stärkere Abhängigkeit von russischem Gas. Das waren alles grobe Fehler und die, die davor warnten, wurden belächelt.

Atomkraftfans mit Oberwasser

Der schreckliche Krieg in der Ukraine wird jetzt von Einigen als Vorwand benutzt, eine Energiequelle zu rehabilitieren die zusammen mit einer Kriegstechnologie großgeworden ist, die bei ihrer konsequenten Anwendung die Auslöschung der Menschheit als Resultat hat.

Teils von den Selben hier im Forum, die diesen Krieg unermüdlich mit dem Ruf nach weiteren Waffenlieferungen etc. weiter anfachen.

Da möcht ich doch noch mal speziel für sie meine Aufforderung wiederholen, doch den tapferen Jungs an der ukrainischen Front mit Rat und Tat beiseite zu springen. Die freuen sich bestimmt.

 

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Die Moderation

Ein Rekord an…

Ein Rekord an Kaltschnäuzigkeit. Der Herr Professor, der bestimmt nicht den Preis für Butter und Eier nachrechnen oder sein Auto wegen steigender Kosten abschaffen muss, sagt dem Volk: "Deshalb dürfe sich nicht das Gefühl verfestigen, die geschützten Kunden wie Haushalte seien komplett außen vor. Auch sie seien in der Pflicht, ihren Gasverbrauch zu reduzieren". Ja, das haben "die Haushalte" noch nie gehört, man muss es ihnen einhämmern, was? 

Die breite Bevölkerung müsse verstehen, dass sich ein reduzierter Verbrauch für sie lohnt.

"Die breite Bevölkerung". Sie wird hier für unfähig erklärt, den Zusammenhang zwischen Konsum und Bezahlen zu verstehen? Bisher hat ja keiner was für die Isolation seiner (Miet-)Wohnung getan, keine Investitionen, keinen Zwangs-Austausch seines Heizkessels vornehmen müssen, noch nie in den vergangenen Jahren haben die Zeitungen einen mit der Parole "1 Grad weniger sind sechs Prozent weniger Heizkosten" eingedeckt,  und die Kunst des Pulloverstrickens ist auch auf ihrem Tiefpunkt? 

Nicht seriös abzuschätzen

Allerdings seien die ökonomischen Effekte kaum seriös abzuschätzen

.

Und genausowenig ist seriös abzuschätzen, ob ein Embargo unsererseits irgendeinen Effekt auf die aktuelle Kriegsführung haben würde.

.

Wort-case: wir ruinieren unsere komplette Industrielandschaft und der Krieg ist Weihnachten noch immer nicht vorbei.

.

Bevor wir also Harakiri begehen, könnten wir Putin dazu bringen, uns die Entscheidung abzunehmen, indem wir unsere Nato-Mitgliedschaft ruhen lassen und vertraglich auf den Bündnisfall verzichten und einfach die Bundeswehr in die Ukraine schicken.

Dann hätte unser Opfer wenigstens noch einen militärischen Sinn. Oder vielleicht auch nicht, wenn der Laden tatsächlich so marode ist, wie viele glauben.

Wenn schon untergehen, dann richtig. Das entspricht in gewisser Weise auch unserer Tradition und wäre dann auch tatsächlich eine Zeitenwende.

.

Und auch unsere Klimaziele würden wir damit wohl weit übertreffen ...

@10:41 Uhr von vriegel

[...] Viele dieser Maßnahmen müssen vom Staat massiv mit Subventionen finanziert werden.    Zudem muss für Privathaushalte sofort die KfW-Förderung für Gasheizungen gestoppt werden.  

....

Oha. Spätenstens nach diesen "Maßnahmen" wäre in Deutschland sprichwörtlich "Licht aus". AKW kann man nicht einfach weiterlaufen. Die Meiler sind alt und verschlissen. Reparaturen kaum durchzuführen, weil es keine Ersatzteile gibt (wurden ja auch irgendwann nicht produziert, da die Abschaltung beschlossen war). Auch Fachkräfte sind rar. Kaum einer hat eine Ausblidung in dieser Richtung gemacht, weil klar war, dass abgeschaltet werden wird. Und woher das spaltbare Material nehmen? Russland ist ein großer Lieferant ;-D.

Steuern senken geht nicht, da wir viele finanzielle, selbst aufgebürdete Verpflichtungen haben. Die Wirtschaft ächzt und die Inflation steigt. Rohstoffe fehlen. Energie ist teuer. Komplexe Zusammenhänge erkennen wäre hilfreich. Aber nicht von AKW faseln bitte.

 

@Nachfragerin

 

"Die Industrie wird abwandern." Am 05. April 2022 - 10:43 Uhr von Nachfragerin

 

...

 

Wo soll die Industrie denn abwandern, wenn die hohen Energiepreise weltweit gelten?

 

Steuern zahlt die Industrie für Energie eh nicht.

 

Also bitte ich um Antwort.

@10:35 Uhr von Hinterdiefichte

Während der UN-Vollversammlung 2018 amüsierte sich die deutsche Delegation um den damaligen Außenminister Maas über die Warnungen des amerikanischen Präsidenten, Deutschland mache sich abhängig von russischem Gas wenn es nicht sofort den Kurs ändere. Für dieses Verhalten wurde Maas in der Presse und den sozialen Medien beklatscht

.

Wie groß war denn die Abhängigkeit damals schon?

Wäre ein Umsteuern realistisch gewesen? Hätte es damals für die unvermeidbaren Preissteigerungen eine Mehrheit in der Bevölkerung (und auch der Wirtschaft) gegeben?

Der Krämerseele Trump, die so offensichtlich das eigene Gas verkaufen wollte hat man damals natürlich nicht getraut.

Das würde ich jetzt der damaligen Regierung nicht übel nehmen wollen.

Zumal der US-Präsident ja selbst der beste Garant dafür war, dass russische Interessen ausreichend im Westen repräsentiert wurden.

.

Nach Trumps Golan-Dekret hat es mich immer gewundert, dass er nicht einfach auch die Krim als russisch anerkannt hat.

Bezahlung in Rubel oder Gold

Rußland verlangt nicht nur die Bezahlung der Gaslieferungen in Rubel, sondern bereitete auch einen gangbaren Weg dafür vor.

Jetzt folgt, dass seit dem 25. März, als die Bank von Russland den Festpreis von 5.000 Rubel pro Gramm Gold bekannt gab, sowohl der Rubel an Gold gekoppelt ist als auch, da Gold in US-Dollar gehandelt wird, ein Mindestpreis für den Rubel in Bezug auf den US-Dollar festgelegt wurde. Das bedeutet, dass der Erdgaspreis unmittelbar an den Rubel und (wegen der festen Bindung an Gold) an den Goldpreis gekoppelt wird. Russisches Erdgas ist nun also über den Rubel an Gold gekoppelt.

Dasselbe kann dann auch mit russischem Öl und allen anderen von Rußland gelieferten Rohstoffen und Halbfertigprodukten geschehen. Wenn Russland beginnt, auch die Bezahlung der Ölexporte in Rubel zu verlangen, wird es eine unmittelbare indirekte Bindung an Gold geben (über die feste Verbindung zwischen Rubel und Goldpreis).

Wie ergeht es dann dem (nicht goldgedeckten) Dollar und €, also uns?

Hallo   Housten, wir haben…

Hallo

 

Housten, wir haben ein Problem.

Was können wir unmittelbar machen.

 

Ich habe gelesen, dass die Versorgungsbetriebe ihren Kunden bereits (Abschlags) -erhöhungen ins Haus schicken.

Ansonsten, wir haben Zeitungen und TV, um da Druck zu machen.

Der normale Verbraucher dürfte nicht so doof sein, dass er nicht erkennen kann, was auf ihn zukommt.

 

Ich würde sofort, dazu muss ggf. eine Änderung (weiß ich im Moment nicht genau) des Gesetzes oder einer VO erfolgen, die es den Ämtern erlaubt, die Leistung Strom und Gas bei bedürftigen Menschen direkt an den Vermieter zahlen zu können. Das umfasst auch eine zusätzliche Erhöhung des Anteils der Stromkosten.

In der jetzigen (kommenden) Situation wird keiner der betroffenen Menschen Gelder zweckbestimmt einsetzen. Die werden zum täglichen Leben gebraucht.

 

Ansonsten dachte ich, dass ein Notfallplan existiert.

Jetzt lerne ich mal wieder: "da müssen wir mal genau hinschauen."

Und die Betriebswirtschaftler warnen vor der Abwanderung der Betriebe.

Wie immer, Geld beherrscht die Welt.

 

 

Naja ...

""Das Problem dabei ist, dass die Preise nachlaufen. Viele Haushalte sehen die hohen Kosten noch gar nicht. Das muss man nach vorne ziehen", meint der Wissenschaftler."

 

Für wie blöd hält er den die Verbraucher, die wissen sehr wohl was auf sie zukommt. Außerdem stehen einem "nach vorne ziehen" oft vertragliche Vereinbarungen dagegen, so einfach geht das nicht!

@11:04 Uhr von staatsversagen2

EON will die Preise erhöhen. Bei der Grundversorgung haben sie es schon getan. Für mich sind das Kriegsgewinnler, die jetzt ohne stichhaltige Fakten zuschlagen. Denn noch gibt es genug Gas auf dem Markt. Aber auch die Politikinnen müssten vor Gericht gestellt werden, die zugelassen haben, daß die Erdgasspeicher (viele im Besitz von Gazprom) nur bis 27 % gefüllt sind.  

..

Die waren voll. Letztes Jahr. Aber das war das günstige Gas. Es wurde als erstes aufgebraucht. Dann kamen die Spekulanten. Und damit einhergehend die enormen Preiserhöhungen schon vor Beginn des Ukrainekriegs.

Zuminderst ist das fair, dass solche Gewinne aus Spekulationen (außer beim Hausverkauf) nicht anfallen, damit die Spekulanten das gesamte Geld behalten können. Zu Lasten der Bevölkerung.

"Das beste Deutschland, was es jemals gab", um mal unsere Politiker zu zitieren.

Tja ...

"Allein durch eine um zwei Grad niedrigere Raumtemperatur ..."

 

Tja, diesen Appell werden wir uns noch eine Weile anhören müssen. Mich würden mal die Raumtemperaturen im Kanzleramt oder bei so manchem Vorbild daheim interessieren.

 

"sowie den Einbau von Spar-Duschköpfen"
Genau und die ganz Vernünftigen waschen sich nur noch mit dem Waschlappen, hat früher auch funktioniert.

@09:39 Uhr SirTaki - keine Ohnmacht des Westens mehr

Wer hier unter uns salbadert, man müsse Energie absägen, riskiert den nächsten Supergau eines Zusammenbruchs in vielen Dimensionen im noch militärisch unbelasteten Westen. Putin ist nicht bekloppt, sondern wir, die wir ihm krankhaftes Verhalten unterstellen. Wenn Russen selbst im Ausland ihrem Führer in den Krieg und sein Weltbild folgen, dann sehen wir, so wir nicht blind bleiben wollen, dass hinter Putin eine große Zahl seiner Nation steht. Und Selensky musste lernen, dass seit Kriegsbeginn 2014 die Ukraine alleine dasteht. Dass wir aber auch in Syrien Kriegsgräuel wie weltweit erleben, sollte uns klar machen, wo Grenzen von Einfluss und Verhandlungen sind. Wir müssen uns alle rüsten, um solche Entwicklung zu stoppen.

 

  
Die Ohnmacht des Westens gibt es nicht mehr. Das wird mit jedem Tag klarer. Noch fehlt aber das klare Handeln, als Resultat dieses Aufwachens. Aber auch das wird mit jedem Tag besser und am Ende siegen immer die Guten. 
 

@11:04 Uhr von fruchtig intensiv

>>auch private Haushalte sollten sofort den Verbrauch senken, so Experten.<< Ja diese Experten, haben bestimmt keinen Gasanschluss.   .... Solche Experten zeichnen sich oftmals dadurch aus, dass die ein vielfaches an dem deutschen Durchschnittsgehalt haben. Die juckt kaum eine Preiserhöhung.

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Wenn  ich mal Herrn Narbeck zitieren darf: "Es ist doch nur Geld."   Ja, Geld, welches andere Leute mühsam erarbeiten müssen.

@Eislöwe, 11.05 Uhr - Lesen Sie's einfach nach

"Wo war denn Ihr Aufschrei, als diverse Arbeitslose durch Corona entstanden? Wo war denn Ihr Aufschrei, als tausende Bauarbeiter arbeitslos wurden? Wo der Aufschrei bei allen möglichen Szenarien, die seit der "Banken-Krise" über Corona usw. stattfanden? Es ist entlarvend, wenn Sie anderen Usern etwas in den Mund legen, was weder gedacht, noch gesagt wurde."

Ach, was entlarvt es denn? Dass ich nicht einsehe, mit "Hurra"  selbst meinen Untergang herbeizuführen, braucht man nicht zu entlarven. Ist auch mein Grundtenor beim Thema Klimaschutz und beim Thema Corona. Wo mein Aufschrei war? Lesen Sie's in der Historie dieses Forums einfach nach, beim Thema Corona. Und schauen Sie mal, ob es bei archive.org noch Backups des CDU-Diskussionsforums aus den 90ern gibt. Wenn ja, können Sie von meinen Aufschreien und meiner Grundhaltung noch mehr finden.

Wenn Putin mir den Hahn abdreht, ist das eine Sache. Wenn meine eigenen Poitiker das wollen, dürfen sie NICHT mit meiner Zustimmung rechnen!

@11:01 Uhr das ding - Prioritäten richtig setzen

Es ist eine historische Chance, initiiert durch die drei grossen Krisen (Putin, Corona, Klima). Jetzt ist die Zeit um die Ressourcen- und Energiekrisen (Zeit günstiger Rohstoffe endet wegen Pandemie und Krieg (heise.de). zu nuetzen um die dem Ueberkonsum geschuldete Ueberproduktionen und den ueberbordenden Energiekonsum effektiv zurueckzufahren.
 

  
Wir müssen Prioritäten setzen. Corona ist vorbei. Den Klimawandel werden wir in Deutschland weder aufhalten, noch beeinflussen können. Der Krieg in der Ukraine ist auch ein Klimakiller. 
 

Wen wir aber (dauerhaft) aufhalten können, das ist Putin. Dazu muss man ihm sofort den Geldhahn zudrehen. Ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Mehr Energieeffizienz ist ohnehin seit Jahrzehnten eine permanente Entwicklung. Es wird Technologiesprünge geben. Oftmals gibt es die Technologien bereits.

 

Billiges Öl und Gas haben deren Verbreitung aber bislang verhindert.  
 

@10:47 Uhr von vriegel

Unsinn. Alles ist ausreichend am Weltmarkt verfügbar. Die Phase der Umstellung ist die Herausforderung. Weil es jetzt eben schnell gehen muss.    Man wird China und Indien sanktionieren dafür, dass sie russisches Öl kaufen und die Sanktionen unterlaufen. Die Firmen in diesen Ländern müssen dann entscheiden, ob sie auf Geschäfte mit dem Westen verzichten wollen, oder doch lieber auf das etwas billigere aber blutige Öl aus Russland.   

...

Unsinn hoch zwei. Nicht alles ist am Weltmarkt verfügbar. "Seltene Erden", die gar nicht so selten sind, werden durch China verknappt. Die OPEC hat die Aufsicht über Öl und Gas aus der Nahost Region. Die regulieren, wenn ihnen die Ölfördermenge weltweit zu hoch erscheint, dann mal eben runter. Wasser ist ebenfalls knapp in vielen Regionen.

Was aber stimmt, ist, man kann das meiste kaufen. Zu entsprechenden Preisen.

Öl ist nicht nur aus Russland blutig... Aber um das zu erkennen, müsste man den Schaum vorm Mund wegwischen.

@10:35 Uhr von Hinterdiefichte

>>"Während der UN-Vollversammlung 2018 amüsierte sich die deutsche Delegation um den damaligen Außenminister Maas über die Warnungen des amerikanischen Präsidenten, Deutschland mache sich abhängig von russischem Gas wenn es nicht sofort den Kurs ändere. Für dieses Verhalten wurde Maas in der Presse und den sozialen Medien beklatscht. Deutschland bekommt für seine blinde Überheblichkeit, seine Ignoranz und seine damals gewählten Repräsentanten die Quittung."<<

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Mir ist nicht bekannt das Herr Maas (SPD) in seinem Amt als Außenminister jemals "beklatscht" wurde? Höchstens bei seiner Verabschiedung vielleicht, aus purer Freude.

@11:08 Uhr von Gytha

Ich hab nicht den Eindruck, dass Energie sparen wirklich bei allen ankommt. Wenn wir das mal richtig angehen würden, könnte einiges eingespart werden. (...) Für mehr Beispiele reichen die Zeichen nicht aus, aber alleine das abzuschalten, spart tonnenweise Energie und tut niemandem weh. Dazu könnte jedem Haushalt der durchschnittliche Energieverbrauch zu relativ günstigen Preisen zugesichert werden und alles darüber wird richtig richtig teuer. Dann würden vielleicht auch mal diejenigen überlegen, denen es jetzt immer noch nicht weh genug tut und gleichzeitig müssten die mit wenig Geld keine Angst vor der nächsten Abrechnung haben.

 

Dank und Zustimmung!

Am lustigsten finde ich hier immer die, die laut lamentieren: "Bevor nicht alle anderen sich einschränken, tue ich schon mal gar nichts!"

Sind die unfähig, unabhängig von Anderen etwas für sich selbst und uns alle zu tun?

@10:56 Uhr von vriegel

Dazu braucht es allerdings Fußbodenheizungen statt Radiatoren. Und letztere sind in fast allen deutschen Mietwohnungen Standard.      ... Denn die Stromkosten explodieren ebenso wie die Gaspreise. Glücklich nur die Eigenheimbesitzer die noch mit Heizöl heizen dürfen. Doch das Verbot neuer Ölheizungen ist sogar jüngst noch einmal verschärft worden (2024 ist jetzt Schluss).       Sie haben Recht. Neue Ölheizungen sind bald verboten. Die bestehenden dürfen aber noch Jahrzehnte lang weiter betrieben werden.    Heizen mit Strom ist zudem die Zukunft. Kaum ein Neubau ohne Flächenheizung. Das muss keine Fußbodenheizung sein.    Man kann mittlerweile sogar mit spezieller Wandfarbe eine Heizung an die Wand „malen“. Die Technik ist voll entwickelt.     Auch Infrarotheizungen kann man einfach an die Wand hängen.    Technisch geht viel, wenn man finanziell die richtigen Anreize setzt.    Gas ist zu billig.

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Gas ist eine primäre Energie....Elektrizität ist eine secundäre Energieform. Jede eingesetzte Energie wird am Ende in Wärme umgewandelt, man sollte nicht den Umweg über Strom gehen.

 

@10:56 Uhr von vriegel

Dazu braucht es allerdings Fußbodenheizungen statt Radiatoren. Und letztere sind in fast allen deutschen Mietwohnungen Standard.      ... Denn die Stromkosten explodieren ebenso wie die Gaspreise. Glücklich nur die Eigenheimbesitzer die noch mit Heizöl heizen dürfen. Doch das Verbot neuer Ölheizungen ist sogar jüngst noch einmal verschärft worden (2024 ist jetzt Schluss).       Sie haben Recht. Neue Ölheizungen sind bald verboten. Die bestehenden dürfen aber noch Jahrzehnte lang weiter betrieben werden.    Heizen mit Strom ist zudem die Zukunft. Kaum ein Neubau ohne Flächenheizung. Das muss keine Fußbodenheizung sein.    [...] Technisch geht viel, wenn man finanziell die richtigen Anreize setzt.    Gas ist zu billig.

...

Oha. Muss ich jetzt echt erklären, dass Strom ebenfalls aus Gas erzeugt wurde und wird?

Wer am Ende dieses Kriegs (und anderer Kriege) interessiert ist,

zeigt jetzt Haltung

 

Es ist derzeit nicht schwer, zu erkennen wer dazu bereit ist (und wer nicht).

Indem er seinen Teil dazu beiträgt, solchen Kriegen die "Finanzierungsgrundlage“ zu entziehen. Egal ob privat oder Teil eines Kollektivs (Unternehmens, Organs der öffentlichen Infrastruktur bzw. Gemeinwesens etc):

"Eine hohe Gasintensität haben vor allem die Glas- und Keramikindustrie, die Papierindustrie, die Metallverarbeitung, die Grundstoffchemie, Ernährung sowie Düngemittel"

 

Wobei die Papierindustrie im digitalen Zeitalter nicht „systemrelevant“ sein dürfte. Und die Metallverarbeitung auch nur insoweit, als ihre Produkte es nicht als Zulieferer der Rüstungsindustrie sind.

 

„Eine mögliche Lösung wäre eine längerfristige Anhebung der Preise - etwa durch Importzölle. "Dann wird für die Zukunft klar: Günstiges Gas wird es nicht mehr geben"

 

Darf es auch nicht. Weil es günstigere Alternativen gibt. Die meist nur aus „politischen Gründen“ nicht genutzt werden.

@11:48 Uhr von Tada

 "Wo soll die Industrie denn abwandern, wenn die hohen Energiepreise weltweit gelten?   Steuern zahlt die Industrie für Energie eh nicht.   Also bitte ich um Antwort"

Die chemische Industrie ist mit ihrer Produktion von Grundchemikalien (mittlerweile auch für Spezialsachen) schon längst nach Indien, China sowie andere asiatische Staaten abgewandert weil dort die Energiepreise (vor allem aufgrund der Besteuerung) wesentlich niedriger sind als bei uns. Dieser Trend wird sich verstärken mit wodurch die Arbeitslosigkeit zunehmen wird.
Die doppelte Zeche zahlt der normale Bürger: Lohndruck (sinkende Löhne) aufgrund zunehmender Abwanderung von Industrie, Kompensierung von Steuerausfällen (die Industrie wandert ja ab und zahlt noch weniger Steuern) durch noch mehr Steuern wobei die Energiesteuern in D schon jetzt für normale Bürger exorbitant sind (+ zunehmend CO2-Steuer)

@10:52 Uhr von putzfee02

>>"Vielleicht sollten wir auf den Welt-Klimarat hören und unsere letzten AKWs doch nicht zum Jahresende abschalten!"<<

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Stimmt! Gute Idee, zumal Kernkraft in der EU ja jetzt ein Greenlabel hat.

@10:54 Uhr - Advocatus Diaboli 0815 - was erzählen Sie?!?

"Ab sofort alle Gaskraftwerke abschalten. Alle industriellen Anlagen die redundante Systeme haben umstellen" Es dürfte wohl kaum ein Unternehmen geben das gleichzeitig mehrere  Möglichkeiten der Energieversorgung vorhalten kann. "Alle AKWs die noch verfügbar sind schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen" Es dürfte wohl kaum einfach sein ein bereits stillgelegtes AKW mit Umlegen eines Schalters problemlos in Betrieb zu nehmen. Und der Atommüll? "Wärmepumpen können auch in Altbauten eingesetzt werden"

  
Ich kenne mich da zufällig ein bisschen aus. Moderne WP sind inzwischen so effizient, dass man damit auch viele älter Häuser gut umrüsten kann. Ohne Außendämmung. 
 

AKW kann man, wenn der politische Wille da ist. Es geht. 
 

Und was Energieerzeugung für Prozesse und Wärme betrifft, gibt es an vielen Stellen Redundanzen. 
 

Wo es nicht geht, da können ja die 60% Gas eingesetzt werden, die nicht aus Russland kommen. 

neues Thema

Ein neues Thema und die alten Untergangsszenarien der Putintreuen.

Das ist sowas von langweilig.

@11:12 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

"EON will die Preise erhöhen. Bei der Grundversorgung haben sie es schon getan. Für mich sind das Kriegsgewinnler, die jetzt ohne stichhaltige Fakten zuschlagen. Denn noch gibt es genug Gas auf dem Markt" Gemäß Presseberichten von gestern sind die Gaspreise schon wieder am Sinken weil man offensichtlich plötzlich gemerkt hat, dass Russland bisher überhaupt noch kein Gas abgestellt hat und dass derzeit sogar die maximale Liefermenge eintrifft.

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Erstaunlich auch, dass sogar durch die Ukraine noch Gas hier nach D strömt.

Was wäre denn

wenn wir tatsächlich unsere Gasimport schon früher diversifiziert hätten.

Dann hätten wir wohl eine zB 10% Importabhängigkeit von Russland schon längst unter dem Druck der Verbündeten beendet.

Und was dann? Dann hätten wir außer militärische gar keine anderen Mittel mehr, und die schließen wir ja nach wie vor alle gemeinsam aus.

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Oder meint man, dann hätte Putin den Krieg nie begonnen?

Alles recht spekulativ, denn Putin hätte sein Gas sicher anderswo an den Kunden gebracht und somit Geld für eine, im Vergleich zu anderen, immer noch kleine Aufrüstung gehabt.

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Und vielleicht braucht man ja gar nicht so viel Geld, um Krieg zu führen. Man gewinnt ihn wohl nicht mit kleinem Budget, aber der Schaden ist trotzdem da.

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Sollte nämlich die Annahme der Radikalisierung Putins stimmen, dann wäre wohl der Krieg unvermeidlich gewesen. Und dann müssten wir uns fragen, ob wir nicht wirtschaftlich, sondern politisch alles richtig gemacht haben. Aber das will gerade niemand fragen.

@dead_but_dreaming @11:08 Uhr von Gytha I

 

"Dazu könnte jedem Haushalt der durchschnittliche Energieverbrauch zu relativ günstigen Preisen zugesichert werden und alles darüber wird richtig richtig teuer"

...

 

Auf Deutsch:

Wer sich ein modernes, neues Zuhause leisten kann, der zahlt kaum.

Leute in alten Häusern und Wohnungen beißen die Hunde.

@fruchtig intensiv 11:51 Uhr: Staatsversagen 2

Die waren voll. Letztes Jahr. Aber das war das günstige Gas. Es wurde als erstes aufgebraucht. Dann kamen die Spekulanten. Und damit einhergehend die enormen Preiserhöhungen schon vor Beginn des Ukrainekriegs.

 

Schon vergessen, dass es die EU (Brüssel) war, die auf Drängen der östlichen Mitgliedsstaaten (und der USA) Gasprom zwangen, die Verträge von langfristigen stabilen niedrigen Preisen auf Spothandel umzuschreiben? Und nun nutzen die Russen das, wie im gewöhnlichen Kapitalismus üblich, zu ihrem Vorteil! Vorherige Warnungen ---> ab damit in den Wind!

@10:35 Uhr von Hinterdiefichte

Während der UN-Vollversammlung 2018 amüsierte sich die deutsche Delegation um den damaligen Außenminister Maas über die Warnungen des amerikanischen Präsidenten, Deutschland mache sich abhängig von russischem Gas wenn es nicht sofort den Kurs ändere. Für dieses Verhalten wurde Maas in der Presse und den sozialen Medien beklatscht. Deutschland bekommt für seine blinde Überheblichkeit, seine Ignoranz und seine damals gewählten Repräsentanten die Quittung.

 

Donald Trump, der damals amtierende US-Präsident, hat nicht gewarnt, sondern versucht, Befehle zu erteilen und Sanktionen verhängt.

 

Die Reaktion von Heiko Maas auf diese Übergriffigkeit war mehr als gerechtfertigt.

 

Trumps Verhalten war Wasser auf die Mühlen derjenigen, die behaupten, Deutschland wäre nicht souverän und lediglich ein Anhängsel amerikanischer Großmachtinteressen.

 

Trump hat also genau die Narrative gestärkt, die Putins Propaganda hier verbreitet. Darüber sollte man mal nachdenken.

Die US-amerikanische Weltverschwörung

Zitat von Nachfragerin (10:43 Uhr) : "Aber die stets betonte Verringerung der Abhängigkeit ist ja eh nur vorgeschoben, damit wir unser Gas zu höheren Preisen woanders kaufen."

Für jemanden, der die schlichten Fakten eines eindeutig völkerrechtswidrigen und von zwei UN-Vollversammlungen als solchen verurteilten Angriffskrieges als "komplex" zu vernebeln sucht, sind Ihre Erklärungsversuche für energiepolitische Entscheidungen bemerkenswert eindimensional.

@12:00 Uhr von Tremiro

>>"Ein neues Thema und die alten Untergangsszenarien der Putintreuen. Das ist sowas von langweilig."<<

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Gibt es solche wirklich noch ("Putintreue"). Spätestens seit den Bildern aus Butscha müsste doch damit endlich Schluss sein?

@12:00 Uhr von vriegel

"Ab sofort alle Gaskraftwerke abschalten. Alle industriellen Anlagen die redundante Systeme haben umstellen" Es dürfte wohl kaum ein Unternehmen geben das gleichzeitig mehrere  Möglichkeiten der Energieversorgung vorhalten kann. "Alle AKWs die noch verfügbar sind schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen" Es dürfte wohl kaum einfach sein ein bereits stillgelegtes AKW mit Umlegen eines Schalters problemlos in Betrieb zu nehmen. Und der Atommüll? "Wärmepumpen können auch in Altbauten eingesetzt werden"    Ich kenne mich da zufällig ein bisschen aus. Moderne WP sind inzwischen so effizient, dass man damit auch viele älter Häuser gut umrüsten kann.

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So ? Wie wollen Sie mit Luft Wärmepumpen dauerhafte Vorlaufthemperaturen von 55 Grad aufwärts erreichen ? Das funktioniert nur, wenn die WP zum Durchlauferhitzer wird. Und die Energie haben wir nicht zur Verfügung. Von den Stromkosten ganz zu schweigen...auch eine 10KWp PV Anlage hilft da nichts (besonders nicht im Winter)

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