Kommentare - Lafontaine verlässt Linkspartei: Ende mit Knalleffekt

17. März 2022 - 13:01 Uhr

Eine Woche vor der Wahl im Saarland tritt Oskar Lafontaine aus der Partei aus, die er einst mit gegründet hat. Es ist der endgültige Bruch mit der Linken - und das Ende einer außergewöhnlichen politischen Karriere. Von Janek Böffel.

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Kommentare

verlässt Linkspartei

Gut das er seine persönlichen Fehler jetzt erkannt hat und diese partei verlassen hat.
Danke.

Keine Gründung

Zitat aus Text : "Eine Woche vor der Wahl im Saarland tritt Oskar Lafontaine aus der Partei aus, die er einst mit gegründet hat."

In meinen Augen war das keine Parteineugründung sondern die juristische Vernebelung einer erneuten Umbenennung der SED bei gleichzeitiger Vereinnahmung einer westdeutschen Splitterpartei. Dieser Neugründungsmythos dient allein dem durschaubaren Zweck, die Verantwortung dieser Partei für ein totalitäres Unrechtsregime zu vertuschen.

Wenn der Coca-Cola-Konzern die Bionadefabrik aufkauft, bleibt Coca-Cola immer noch Coca-Cola und an der Zuträglichkeit zur Gesundheit dieses Getränks würde eine solche Firmenfusion auch nichts ändern.

Er hat erkannt

das die Linkspartei nicht mehr seine Heimat ist.Gut so.

Einer der wenigen…

Einer der wenigen aufrichtigen Politiker die ich kenne. Er ist immer für seine Ideale eingetreten auch wenn er dadurch persönliche Nachteile hatte. Man muss nicht mit allem was er vertritt einverstanden sein, dennoch hat er meine Hochachtung. Das er die Linkspartei verlässt war früher oder später abzusehen, denn alles was diese Partei noch mit klassischer Linken Politik (Politik für die einfachen Menschen) gemeinsam hat ist der Name. Danke Oskar für die Arbeit die du geleistet hast, für deine Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Für mich warst und bist du ein Vorbild.

In den letzten Jahren konnte…

In den letzten Jahren konnte ich immer weniger mit seinen Statements und Ansichten anfangen. Waren mir oft zu populistisch und zu "einfache Wahrheiten". Auch sein Abgang als Finanzminister fand ich überaus unprof. gemacht. 

Trotzdem bleibt er ein Politiker der unsere Republik über einen langen Zeitraum mit geprägt hat. Das können nicht viele behaupten. Von daher: Respekt für seine geleistete Arbeit und ich wünsche eine gute Zeit nach dieser nun zu Ende gegangenen Politikkarriere.

Ich denke jedoch er wird sich noch das ein oder andere mal in Talkshows und Medien zu aktuellen Themen äußern. Es sei ihm gegönnt.

Alles Gute

Er soll jetzt seinen Ruhestand genießen .

Überbewertet

Ich finde diese Meldung über eine Partei, die bei der Bundestagswahl nicht einmal die 5% Hürde genommen hat, überflüssig.

@13:25 Uhr von eine_anmerkung.

Lafontaine ist ein streitbarer und erfahrener Politiker und mit voranschreitender Erfahrung wurden Ihm immer mehr die Absurditäten der Linke bewusst. Viele Menschen müssen halt erst reifen und erfahren werden um den linken Holzweg zu erkennen.

Lafontaine verlässt Linkspartei: Ende mit Knalleffekt....

Bei der Linkspartei im Saarland ist diese Entscheidung eigentlich auch folgerichtig.

Gegen den jetzigen Vorsitzenden der Landes-Linken Thomas Lutze gab es etliche Vorwürfe wegen Betrugs und Unterschriftenfälschung, zum ersten mal berichtete der SPIEGEL 2018 darüber.

Die Linke dort ist nicht nur auf dem absteigenden Ast, sie ist inhaltlich auch eher mit einer Katzentisch und Anbiederungspartei.....  

Austritt

das  Er jetzt austritt und auch seine Begründung dazu zeugt von seiner grundlegenden Haltung den einfachen Menschen gegenüber oder genauer gesagt den einfachen arbeitenden Bevölkerung gegenüber. denn leider alle andere Parteien verlassen haben und nur noch Politik für die Konzerne machen. so sehe ich das persönlich und ich sehe schwarz für die Linke auf ihren derzeitigen Kurs.

Schade...

... das sich sein Traum nicht erfüllt hat, die Linken mit der SPD zu vereinen. So bleibt die politische Linke in Deutschland weiter zersplittert und Politik für den kleinen Mann oder die kleine Frau weiterhin eine bloße Illusion.

Aber ja... das damalige Zweckbündnis war keine Liebesheirat, insofern ist auch Oskars Abgang jetzt nur logisch in der Konsequenz.

Schade... ein Mann, der den Arbeitern an Rhein, Ruhr und Saar Hoffnung gab...

@13:19 Uhr von archersdream

Das können nicht viele behaupten. ?
Also das Ist bei Helmut Schmidt oder Kohl sicher für unser Arbeitnehmer und renter positv gewesen. Als Mitglied der Regierung Schröder und Fischer hat er dieser Gruppe von Menschn nicht geholfen.
Und das Saarland haat er nach dem Roten Bremen zur zweit Höchten Schuldenrate / Kopf in der BRD geführt

Schluss mit Putin

Lafontaine kritisiert auch die immer noch spürbare Pro Putin Haltung in der Linkspartei und die Beschönigen des Angriffskrieges.

@13:26 Uhr von eine_anmerkung.

Viele Menschen müssen halt erst reifen und erfahren werden um den linken Holzweg zu erkennen.

 

Schreibt jemand, der fröhlich vom rechten Holzweg winkt.

 

Ein toller Zug

Ein toller Zug denn das wird der Linke zweifellos Stimmen kosten. Die Linke spielt sowieso (Gottseidank) eine vernachlässigbare Rolle in der Politik. Wer weiss, jetzt geht es vielleicht ums politische Überleben?

13:11, Diabolo2704

>>In meinen Augen war das keine Parteineugründung sondern die juristische Vernebelung einer erneuten Umbenennung der SED bei gleichzeitiger Vereinnahmung einer westdeutschen Splitterpartei. Dieser Neugründungsmythos dient allein dem durschaubaren Zweck, die Verantwortung dieser Partei für ein totalitäres Unrechtsregime zu vertuschen.<<

 

Mit der westdeutschen Splitterpartei meinen Sie wahrscheinlich die DKP. Die gibt es immer noch, sie ist nicht in der Linken aufgegangen.

 

Die Erzählung von der SED in neuem Gewande ist beliebt, verfängt aber nicht richtig, wenn man sich das Personal dieser Partei ansieht. Da ist niemand aus der DDR-Nomenklatura zu finden. Wenn schon unbedingt historische Parallelen gezogen werden müssen, dann finde ich die zur USPD schlüssiger. Auch diese Partei entstand, weil die SPD sich nach rechts bewegte. 

Oscar

Danke, dass Du gehst. Hoffentlich nimmst Du noch einige Deiner Wähler mit, damit diese unsägliche Partei endgültig in der Versenkung verschwindet.

@13:24 Uhr von Schleswig Holsteiner

Ich finde diese Meldung über eine Partei, die bei der Bundestagswahl nicht einmal die 5% Hürde genommen hat, überflüssig.

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Na ja,es ist schon eine Nachricht wert,meine ich. Das es mit der Linken nicht mehr so richtig läuft ist wohl auch die Führung Spitze mit verantwortlich.Aber ich glaube auch das die Themen nicht mehr so eine große Zahl von Wählern ansprechen.

@13:26 Uhr von eine_anmerkung.

Lafontaine ist ein streitbarer und erfahrener Politiker und mit voranschreitender Erfahrung wurden Ihm immer mehr die Absurditäten der Linke bewusst. Viele Menschen müssen halt erst reifen und erfahren werden um den linken Holzweg zu erkennen.

 

Nicht ganz richtig. Diese Absurditäten prägten die Linke nicht in ihren Anfängen. Da herrschte durchaus noch ein gewisser Realitätsbezug. Der verschwand aber im Laufe der Zeit mit der zunehmenden Unterwanderung aus dem akademischen Milieu, die vor allem von Gysi betrieben wurde, während Laffo die Linke eigentlich im Sinne einer neuen Arbeiterpartei etablieren wollte, worüber es dann schließlich auch zum Bruch zwischen den beiden gekommen ist.

Frust

Ich kenne neben Lafontaine noch viele andere, die von der Linkspartei frustriert sind. Es sieht trübe aus.

13:30, Antonio Pedron

>>Lafontaine kritisiert auch die immer noch spürbare Pro Putin Haltung in der Linkspartei und die Beschönigen des Angriffskrieges.<<

 

Wahrscheinlich meint er damit seine Gattin. Ansonsten haben sich ja die maßgeblichen Parteipolitiker eindeutig positioniert, angefangen bei Gregor Gysi.

@13:24 Uhr von Schleswig Holsteiner

Ich finde diese Meldung über eine Partei, die bei der Bundestagswahl nicht einmal die 5% Hürde genommen hat, überflüssig.

.

Aha. Also die Linke totschweigen und dafür mehr über die aFd berichten? Natürlich nur Gutes?

@13:30 Uhr von Antonio Pedron

Lafontaine kritisiert auch die immer noch spürbare Pro Putin Haltung in der Linkspartei und die Beschönigen des Angriffskrieges.

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Das ist jetzt einer der Hauptgründe,diese pro Putin Haltung.Da schimmert wieder die alte SED durch.

@ Royaltrump

bleibt die politische Linke in Deutschland weiter zersplittert und Politik für den kleinen Mann oder die kleine Frau weiterhin eine bloße Illusion.

.

Nö. Das macht die SPD doch ganz gut.

Lafontaine

Ich werde nie vergessen wie Lafontaine sagte, „ein unbegleitetes Flüchtlingskind koste rund 5000 Euro im Monat und das könne er einer Sozialrentnerin nicht erklären. Es werde zu viel Geld für zu wenige Notleidende ausgegeben“. Da hat Oskar meiner Meinung nach recht gehabt, mag aber sein dass das nicht in die linke Denke passt.

@ Antonio Pedron

Ironie bitte auch als solche kennzeichnen! Ansonsten könnten Sie mir kurz auf die Sprünge helfen, wo die SPD viele Unbillen der Hartz IV-Gesetzgebung korrigiert oder gar zurücknimmt? Wo die SPD eine Rentenreform unterbreitet, an deren Ende nicht 20% der heutigen Erwerbstätigen in Armut landen werden usw.

Ich sehe da derzeit nichts seitens der SPD. Sie etwa?

Alt ist er geworden

Kein einfacher Politiker, da hat sich nichts geändert

er spaltet eher als dass er Brücken schlägt

Offenbar zerlegt sich da

eine Partei zur Zeit selbst. Mit den nobodies, auf die sie sich mittlerweile nebst Themen, die diejenigen, die zu dieser Partei nur am Rande passen, die immer schon denkwürdige Haltung zur Nato dem gegenüber die ebenso denkwürdige Haltung zu RUS und seinen Vertretern, reduziert hat, ist nun wirklich kein "Staat" mehr zu machen. Spätestens bei der nächsten Wahl wird sie wohl den Gang alles Irdischen gehen. Mir soll's recht sein, konnte mit linker Politik noch nie irgend etwas anfangen. Da werden dann aber bestimmt ein paar Foristen ganz schön traurig sein aber das war ja über kurz oder lang abzusehen.

13:28, RoyalTramp

>>insofern ist auch Oskars Abgang jetzt nur logisch in der Konsequenz.

Schade... ein Mann, der den Arbeitern an Rhein, Ruhr und Saar Hoffnung gab...<<

 

Welchen Arbeitern an Rhein, Ruhr und Saar?

 

Die Montanindustrie und somit auch die starke Arbeiterbasis gibt es dort nicht mehr. Man sollte bei aller Klassenromantik die Wirklichkeit nicht aus dem Blick verlieren.

2 Charktere und 1 Partei

Die Gründung einer Partei ist die eine Sache. Sie zu einem aktionsfähigen Ganzen zusammenzuschmieden und zusammenzuhalten eine (ganz) andere. Die erstaunliche Feststellung ist diese : für die beiden Aufgaben bedarf es ganz verschiedener (Charakter)-Eigenschaften - und nur in seltenen Fällen fanden sich beide in EINER Person. Bei Oskar Lafontaine war das nicht der Fall. Das ist keineswegs ehrenrührig - eher sogar das Gegenteil. Denn zur Gründung gehört die Idee, aber zur strategischen Aktionsfähigkeit die Macht. Die Handhabung der Macht aber ist ein heikles Schwert und führt oft zur Entartung der Idee.
Die Geschichte der letzten 105 Jahre kennt ein klassisches Beispiel - mit Folgen bis in unsere Tage. Wer übrigens Parteien mit CocaCola analogisiert - der sollte sich lieber mitderen Verkauf im Bauchladen beschäftigen. Oskar hat sich seine Rente verdient.

@ all

Es wäre übrigens nett von hiesigen Foristen, meinen Forennick korrekt wiederzugeben und mich nicht in eine politische Richtung zu drücken, in der ich mich nicht verorte. Mein Nick lautet "...Tramp"! NICHT "...Trump"! Ist eigentlich nicht schwer...

@13:37 Uhr von Stefan T

@13:37 Uhr von Stefan T

Ich finde diese Meldung über eine Partei, die bei der Bundestagswahl nicht einmal die 5% Hürde genommen hat, überflüssig. . Aha. Also die Linke totschweigen und dafür mehr über die aFd berichten? Natürlich nur Gutes?

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Es gibt andere gute Parteien, die auch unter 5% im Bund liegen...und von denen hört man auch nix

...ttestEineMeinung #Abgesang mit Refrain!

Oskar Lafontaine - einst einer der Hoffnungsträger der SPD, dann ihr Spaltkeil.

Der Mann, der sich absetzte, als man ihn brauchte, um Schröders Reformen gegen den CDSU/FDP dominierten Bundesrat, ohne weitgehende soziale Abstriche, durchzusetzen.

Mitgründer der Linken, seine Mitgift für die PDS - ein Teil der SPD.

Jenen Teil der Parteilinken, die der SPD bis heute vorwerfen, sie stehe seit ihrem Austritt weiter rechts - wahr auf die selbe Weise, wie daß Deutschland seit 1989  etwas weiter östlich liegt.

Jenen Teil, dessen etwas sozialere Sicht der Dinge, dessen Ideen, dessen Streitbarkeit in der SPD so wichtig war und der sie bis heute gut brauchen könnte.

Scheinbar unentwirrbar verstrickt in die Widersprüche zwischen sozialem Gewissen, Machtanspruch und gekränkter Eitelkeit, verlässt Oskar die politische Bühne.

Für immer?

Vielleicht besser so, aber wer weiß das schon.

Für den einen Satz - "das Herz ... schlägt links" - überkommt mich gelegentlich der Impuls ihm zu verheihen.

Vereinigung

Zitat von RoyalTramp (13:28 Uhr) : "Schade... das sich sein Traum nicht erfüllt hat, die Linken mit der SPD zu vereinen."

Dazu war wohl in der SPD die Erinerung an die erste Vereinigung unter Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl noch nicht verblasst genug.

13:34, RoyalTramp

>>Diese Absurditäten prägten die Linke nicht in ihren Anfängen. Da herrschte durchaus noch ein gewisser Realitätsbezug. Der verschwand aber im Laufe der Zeit mit der zunehmenden Unterwanderung aus dem akademischen Milieu, die vor allem von Gysi betrieben wurde, während Laffo die Linke eigentlich im Sinne einer neuen Arbeiterpartei etablieren wollte,<<

 

Die in Ihren Worten deutlich werdende Intellektuellenfeindlichkeit

war nie ein Wesenszug der Linken. Sie ist ein rechtes Phänomen.

@13:35 Uhr von Antonio Pedron

 

 

Ich kenne neben Lafontaine noch viele andere, die von der Linkspartei frustriert sind. Es sieht trübe aus.

 

anzunehmen

irgendwie wird es wohl nen Grund haben dass die nicht mal 5 % kriegten

 

Der Oskar geht

Mach's gut Oskar. Recht hast, spare deine Kräfte für Sahra. Die ist es wert, deine Partei nicht. 

@13:57 Uhr von Tarek94

bleibt die politische Linke in Deutschland weiter zersplittert und Politik für den kleinen Mann oder die kleine Frau weiterhin eine bloße Illusion. . Nö. Das macht die SPD doch ganz gut.
 
Ein 47 Millionen Steuergeschenk an die Warburg Bank nennen Sie "Politik für den kleinen Mann oder die kleine Frau"? Interessant...

Gut so

Herr Lafontaine hat Recht, diese Partei endlich zu verlassen. Auch Frau Wagenknrecht wird noch erkennen, dass es völlig verkehrt ist, das Tempo weiter zu erhöhen, wenn die verkehrte Richtung eingeschlagen wird. Warum also Energie verschwenden, wenn diese woanders besser eingesetzt werden kann. Ich wünsche Herrn Lafontaine einen angenehmen Ruhestand.

Na  wenigstens  ist  Oskar …

Na  wenigstens  ist  Oskar  Lafontaine  nicht  ganz  so  naiv  wie  Karl  Marx  an  die  eigene  Altersvorsorge  heran  gegangen  und  lebt  daher  heute  ganz  feudalistisch-imperialistisch  in  einem  wertvoll  ausgeschmückten  Schloß  statt  wie  seine  Wähler  und  Karl  Marx  in  einem  Armenhaus.   Man  sollte  daher  Lafontaines  Reden  von  der  "Vermögensumverteilung   und  sozialen  Gerechtigkeit"   nicht  allzu  ernst  nehmen.  Und  so  war  auch  die  DDR  nicht  wirklich  sozial,  sondern  ein  noch  ärgerer  Großmonopolist,  als  es  der  Kapitalismus  selbst  je  geschafft  hätte.

@13:17 Uhr von Mischpoke West

Damit man den Laden vollends abwickeln kann.

#

Es ist sehr still geworden um Frau Wagenknecht die ich immer sehr geschätzt habe.Aber nach ihrer pro Putin rede bin ich sehr enttäuscht von ihr.

Die Politik wird ihn nicht vermissen.

Die Politik wird ihn nicht vermissen. Wohl aber die 20% der Bevölkerung die unterhalb oder am Rande der Armutsgrenze leben.

Den hauptsächlich von ihm…

Den hauptsächlich von ihm früh erkannten Casinokapitalismus hat er dann doch nicht stoppen können. Doch Dank des gewissenlosen Oberegoisten Schröder blieb ihm schon bald kein Raum, um seine eigenen Vorstellungen umzusetzen. So immer mehr enthemmt setzte der seine inhumane Harz IV Planung um und viele erlebten prekäre Schicksale. Mittlerweile ist der Hauptvertreter dieser Gewissenlosigkeit in dieser Tradition zu seinem eigenen Vorteil zum größten Hütchenspieler dieser Casinowelt gewechselt und Lafontaine blieb zurück in halbwegs gemachter aber mehr nur angedachter Tagespolitik. 

Zitate von fathaland slim …

Zitate von fathaland slim (13:32 Uhr) : "Mit der westdeutschen Splitterpartei meinen Sie wahrscheinlich die DKP."

Nein, ich meine die WASG.

"Die Erzählung von der SED in neuem Gewande ist beliebt, verfängt aber nicht richtig, wenn man sich das Personal dieser Partei ansieht. Da ist niemand aus der DDR-Nomenklatura zu finden."

Als die umbenannte SED sich die WASG einverleibte und dies als Zusammenschluß unter gleichen zu verkaufen suchte, bestand die Mitgliederbasis der SED-Forsetzungspartei zum allergrößten Teil aus Mittätern und Mitläufern des untergegangenen Unrechtsstaates DDR. Die SED auf das Politbüro zu reduzieren ist bloß ein durchsichtiger Winkelzug. Die NSDAP bestand ja auc nicht nur aus Hilter, Goebbels und Göring, die SS nicht nur aus Himmler.

Die Blumenstraßwerferin hatte im SPIEGEL-Interview zu Thema DDR kaum mehr zu sagen, als wie gut es Ihren Eltern dort gegangen ist.

@13:36 Uhr von fathaland slim

 

>>Lafontaine kritisiert auch die immer noch spürbare Pro Putin Haltung in der Linkspartei und die Beschönigen des Angriffskrieges.<<   Wahrscheinlich meint er damit seine Gattin. Ansonsten haben sich ja die maßgeblichen Parteipolitiker eindeutig positioniert, angefangen bei Gregor Gysi.

 

 

Dann wird der zwangsläufig bestehende Familienzwist wohl in absehbarer Zeit auch eine Abschiedrede Lafontaines an seine Gattin zur Folge haben...

@13:17 Uhr von heribix

Einer der wenigen aufrichtigen Politiker die ich kenne. Er ist immer für seine Ideale eingetreten auch wenn er dadurch persönliche Nachteile hatte. Man muss nicht mit allem was er vertritt einverstanden sein, dennoch hat er meine Hochachtung. Das er die Linkspartei verlässt war früher oder später abzusehen, denn alles was diese Partei noch mit klassischer Linken Politik (Politik für die einfachen Menschen) gemeinsam hat ist der Name.
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Ich schließe mich Ihnen gerne an - auch, weil er seine Prognosen zu den wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Wiedervereinigung gegen den Zeitgeist öffentlich gemacht hat - und diese sich dann bewahrheitet haben

und zudem, weil ich miterlebt habe, wie gut er die Weichen in seinem heimatlichen Saarland auf Entwicklung gestellt hat, dasselbe dann als OB von Saarbrücken

Und leider ist die Linke, die ein frischer Wind im blassroten Spektrum der Republik hätte werden können, längst zum miefigen Möchtegern-Protestler-Stammtisch entgleist.

Erkenntnis: besser spät als nie

"Einer Partei, in der die Interessen der Arbeitnehmer und Rentner und eine auf Frieden orientierte Außenpolitik nicht mehr im Mittelpunkt stünden, wolle er nicht mehr angehören, heißt es im Statement."

 

Diese Ansicht kann ich nur teilen. Habe immer den Eindruck, dass die Linken mehr Selbstzweck als sinnvolle Politik betreiben wollen. Eine Partei mit dieser SED-Vergangenheit sollte es überhaupt nicht geben, ich hoffe, dass sie bald ganz aus dem Bundestag verschwindet.

 

Die Besonderheit im Wahlrecht, dass eine Partei mit 4,9% in den Bundestag einziehen darf gehört auch abgeschafft, dann wären sie schon jetzt nicht mehr drin.

@14:00 Uhr von friedrich peter peeters

@14:00 Uhr von friedrich peter peeters

Die Politik wird ihn nicht vermissen. Wohl aber die 20% der Bevölkerung die unterhalb oder am Rande der Armutsgrenze leben.

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Ich glaube, nicht mal die...weil der Herr L. nicht dazu gehört sondern  über ein statliches Vermögen verfügt, ebenso seine Gattin.

Und was haben Millionen Tafel-Omas davon ?

Nichts  erreicht  für  Deutschland,   dafür  um  so  mehr  für  sich  selbst  in  all  dem  Schloß-Prunk,  in  dem  Lafontaine  heute  residiert.   So  funktioniert  Scheinopposition  in  Deutschland.

@13:11 Uhr von Diabolo2704

Zitat aus Text : "Eine Woche vor der Wahl im Saarland tritt Oskar Lafontaine aus der Partei aus, die er einst mit gegründet hat." In meinen Augen war das keine Parteineugründung sondern die juristische Vernebelung einer erneuten Umbenennung der SED bei gleichzeitiger Vereinnahmung einer westdeutschen Splitterpartei. Dieser Neugründungsmythos dient allein dem durschaubaren Zweck, die Verantwortung dieser Partei für ein totalitäres Unrechtsregime zu vertuschen. Wenn der Coca-Cola-Konzern die Bionadefabrik aufkauft, bleibt Coca-Cola immer noch Coca-Cola und an der Zuträglichkeit zur Gesundheit dieses Getränks würde eine solche Firmenfusion auch nichts ändern.

 

Die CDU ist aus der Centrum Partei hervorgegangen und die hatten die Ermächtigungsgesetze der NSDAP mit unterschrieben.

@13:54 Uhr von fathaland slim

>>“   Die in Ihren Worten deutlich werdende Intellektuellenfeindlichkeit war nie ein Wesenszug der Linken. Sie ist ein rechtes Phänomen.“<<

.

Komisch aber nur das in der Rechtspartei (AfD) überproportional viele Intellektuelle (Akademiker) vertreten sind. Auf uns Beide bezogen. Sie sind Linker und kein Akademiker. Ich bin AfD-Wähler und Akademiker. Fragen?

Seine Abschlussrede war sehr vernünftig

Die Ablehnung JEDES Krieges, die Forderung ALLE Kriegsverbrecher vor Tribunale zu stellen, die Fassungslosigkeit über unsere heutigen Talkshows, wo Atomkriege leichtfertig herbeigeredet werden, die Einsicht, daß Europa nur MIT Russland eine Zukunft hat.

Leider wird praktisch nichts davon im TS-Artikel erwähnt.

Die vollständige Rede ist hier zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=J3ldigdj9y4

 

"Die heutige Linke...

...sei keine 'Alternative zur Politik sozialer Unsicherheit und Ungleichheit', teilte er mit."

 

So im vorherigen Artikel zum Thema.

Ich will gar nicht beurteilen, ob diese Aussage stimmt. Aber angesichts der Rücktritte, Austritte und des sonstigen Scheiterns sollte man sich auch mal zur Möglichkeit eigener Fehler äußern.

 

Es ist zwar üblich, zum Abtritt öffentlicher Personen eher Nettes zu sagen, aber ich bin mehr für Ehrlichkeit.

In meinen Augen ist er bis zuletzt ein Sturkopf, dessen meist hundertprozentige Überzeugung, den einzig richtigen Weg zu kennen weitgehend verhindert hat, mit anderen zusammen Dinge zu verbessern. Und einer seiner wenigen Versuche, dass doch zu tun, hat uns Kanzler Schröder beschert, der alle verraten hat, für die Sozialdemokratie eigentlich die Hoffnung sein sollte.

 

Aber damit soll's auch genug des Meckerns sein. Ich wünsche ihm, dass er nun zur Ruhe kommen kann.

Und außerdem

Zitat von fathaland slim : "weil die SPD sich nach rechts bewegte"

Auch Parteien sollte nicht verboten sein, Erkenntnisgewinn zu erzielen und in entsprechendes Handeln umzusetzen. Gerade der überwältigende wirtschaftliche Erfolg des real existierenden Sozialismus hat gezeigt, was passiert, wenn man dazu nicht bereit ist.

Nachtreten?

Schließt Frau Palzer hier von sich auf andere? Ich denke ja. Frau Palzer mag wohl in so einer Situation nachtreten, Herr Lafontaine wohl nicht. Wo ist denn DIE LINKE geblieben? Ist ihr die Friseuse wichtig? Nein. Ist ihr der Lagerarbeiter wichtig? Nein. Ist ihr der Kassierer wichtig? Nein… ganz wichtig sind die aber Flüchtlinge wenn sie aus Afrika oder Vorderasien kommen. Putin zu folgen ist ihr auch sehr wichtig, ukrainische Flüchtlinge hingegen nicht. Okay, Hartz IV – Empfänger sind ihr auch nicht ganz unwichtig. Kurz, mit der prekär bezahlten arbeitenden Bevölkerung hat es DIE LINKE nicht so. Da kann ich verstehen, dass Herr Lafontaine dieser Partei den Rücken zukehrt.

„Man ahnt, er würde sich freuen, wenn dieses Kind nun endgültig scheitert.“ Nein, da freut sich vermutlich Frau Palzer, „man“ aber ganz sicher nicht und wohl kaum ein Herr Lafontaine.

@13:54 Uhr von fathaland slim

"Die in Ihren Worten deutlich werdende Intellektuellenfeindlichkeit war nie ein Wesenszug der Linken. Sie ist ein rechtes Phänomen."

 

Darum sind ja auch viele Intellektuelle in den Ostblock geflohen. Und davor haben Stalin und Co. die Intellektuellen aus den Gulags befreit. So in etwa?

Ob linke oder rechte Ideologie, wenn eine von beiden zu mächtig wird, endet das in einer Katastrophe für die Menschen.

Was steht denn im Mittelpunkt der Linken?

Der Lifestyle ist es nicht. Leider aber auch nicht das Bedingungslose Grundeinkommen.

"Eine Woche vor der Landtagswahl im Saarland tritt Lafontaine ganz aus der Linken aus. . . . Einer Partei, in der die Interessen der Arbeitnehmer und Rentner und eine auf Frieden orientierte Außenpolitik nicht mehr im Mittelpunkt stünden"

Woran macht er das fest? Hat er sich zu tief in das letzte Buch seiner Frau vertieft, und deswegen eigenständiges Denken weitgehend verlernt?

@14:06 Uhr von harry_up

 

Wahrscheinlich meint er damit seine Gattin. Ansonsten haben sich ja die maßgeblichen Parteipolitiker eindeutig positioniert, angefangen bei Gregor Gysi. Ansonsten haben sich ja die maßgeblichen Parteipolitiker eindeutig positioniert, angefangen bei Gregor Gysi.・Dann wird der zwangsläufig bestehende Familienzwist wohl in absehbarer Zeit auch eine Abschiedsrede Lafontaines an seine Gattin zur Folge haben ...

 

Oder (eher ?) eine zweite Abschiedsrede der Ehefrau an die Linke. So recht wohl sortiert ist auch Sarah Wagenknecht längst nicht mehr. So was wie Allwetterreifen, die ja immer was können sollen, real aber für gar nichts so richtig was taugen.

Ein Scholz und Merz hoch drei

Auch  deshalb  bedarf  es  Kindergrundsicherung  und  Bürgergeld,  weil  Lafontaine  und  die  Linke  außer  vieler  leerer  Worte  in  Bundestag  und  Medien  bis  heute  nichts  an  sozialer  Gerechtigkeit  erreicht  haben.   Persönlich  hingegen  hat  offenbar  Lafontaine  mit  seiner  Schloß-Residenz   und  den  darin  gehorteten  Kunstschätzen   für    sich  und  seine  Familienerben  sehr  viel  erreicht,  nur  halt  nichts  für  seine  Wähler.

@ RoyalTrump

... mit der zunehmenden Unterwanderung aus dem akademischen Milieu, die vor allem von Gysi betrieben wurde, während Laffo die Linke eigentlich im Sinne einer neuen Arbeiterpartei etablieren wollte,

.

Hoppla, der studierte Physiker Lafontaine als Arbeiter? Das war er leider nie.

Gysi natürlich auch nicht. Und dass Gysi sich in der Linkspartei nicht mehr wohlfühlt, sieht man ja schon lange.

Armutsgrenze

Zitat von friedrich pete (14:00 Uhr) : "aber die 20% der Bevölkerung die unterhalb oder am Rande der Armutsgrenze leben."

Diese rein rechnerische und vor allen bloß relative "Armutsgrenze" ist eine Verhöhnung aller Menschen auf diesem Planeten, die wirklich arm sind. Für die Hälfte dessen, was in Deutschland als Armut verunglimpft wird, würden Millionen täglich auf Knien zur Kultstätte der Gottheit ihrer Wahl rutschen.

Wenn Sie die oberen 5 % der Bevölkerung zu einem Wohnsitzwechsel nach außerhalb bewegen könnten, dann wären nach den hier geltenden Maßstäben auf einen Schlag hunderttausende nicht mehr arm, obwohl sie nicht einen Cent mehr in der Tasche hätten. Das illustriet sehr deutlich die Abwegigkeit dieser Armutsdefinition.

@ jukep

Sollte man sich anhören.  Ich  habe sie auf ihren Rat hin angehört und kann jedes Wort in der Rede nur unterstreichen und bejahen. 

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Auf Jasager kann ich verzichten.

Bedeutsam.

Mit ihm verlässt der vielleicht bedeutendste auf jeden Fall aber schillerndste Politiker, den das Saarland bislang hervorgebracht hat, endgültig die politische Bühne.

Ich dachte, er bedeutsamste Politiker, den das Saarland hervorgebracht hat, wäre Erich Honecker gewesen.

Seine Ehrlichkeit hat Lafontaine 1990 die Kanzlerschaft gekostet, denn statt von blühenden Landschaften hat er erzählt, dass uns die Finanzierung der Einheit auf Jahrzehnte beschäftigen würde. Und wegen seiner Prinzipientreue zur Sozialdemokratie hat er 1998 mit Gerhard Schröder und dessen neoliberalen Kurs mit Agenda 2010 und Hartz IV gebrochen. Es wurde damals wie ein Verräter dargestellt, doch den Verrat an der Sozialdemokratie, die 1998 noch 40,9 % bei der Bundestagswahl geholt hatte, wurde von jemandem anderen begangen, der auch heute in den Nachrichten präsent ist, allerdings eher für seinen Lobbyismus und merkwürdiges Demokratieverständnis.

@ Dana

Fassungslosigkeit über unsere heutigen Talkshows, wo Atomkriege leichtfertig herbeigeredet werden, die Einsicht, daß Europa nur MIT Russland eine Zukunft hat.

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Nein OHNE.

@ Kasparow

Woran macht er das fest? Hat er sich zu tief in das letzte Buch seiner Frau vertieft, und deswegen eigenständiges Denken weitgehend verlernt?

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Seine erste Frau war wesentlich sympathischer.

@13:11 Uhr von Diabolo2704

In meinen Augen war das keine Parteineugründung sondern die juristische Vernebelung einer erneuten Umbenennung der SED bei gleichzeitiger Vereinnahmung einer westdeutschen Splitterpartei. Dieser Neugründungsmythos dient allein dem durschaubaren Zweck, die Verantwortung dieser Partei für ein totalitäres Unrechtsregime zu vertuschen.

Das ist aber auch nur in Ihren Augen so. Und da sie die heutige Linke immer noch mit der SED vergleichen, erregt sich in mir der Anschein, dass Sie die letzten 30 Jahre politische Entwicklung verschlafen haben. Viele Politiker der Linken haben die DDR überhaupt nciht mehr erlebt.

Zentrum (mit Z)

Zitat von sprutz (14:11 Uhr) : "Die CDU ist aus der Centrum Partei hervorgegangen ..."

Und ? Aus einer Partei hervorgehen ist etwas anderes, als diese Partei bloß unter anderem Namen weiterzuführen. Die damaligen Gründer der CDU sind aus der Zentrumspartei, die übrigens immer noch existiert, ausgetreten und haben eine neue Partei gegründet, während die SED-Mitglieder eben nicht aus der Partei ausgetreten sind, sondern sie nahtlos weitergeführt, umbenannt und mit einer demokratischen Fassade aufgehübscht haben.

Ich bin der Ansicht, daß die SED hätte aufgelöst werden müssen.

Richtig so!

Sehr geehrte Frau Palzer, in ihrem Kommmentar schrieben Sie dazu: "Neue linke Generationen sind am Kampf der Arbeiterklasse deutlich weniger interessiert als Lafontaine. Die Linke ist bunter, ökologischer und feministischer geworden. Vor allem aber ist sie zerstrittener."  Sie hat mit dem, was eigentlich links sein sollte, nicht mehr viel zu tun und will noch populistischer und feministischer sein als die Grünen. Und wer kümmert sich um die Belange der viel erwähnten kleinen Leute? Gibt es noch Leute, welche den Mumm haben, unser marktdemokratisches transatlatisches System grundlegend kritisch unter die Lupe zu nehmen? Ich beantworte diese Frage mit einem klaren "Nein!" Ich weiß auch nicht mehr, wen ich bei der nächsten Wahl wählen soll, is ja keiner mehr da. Ordentliche linke Politik benötigt auch einen Haufen Gehirnschmalz, aber wo willl man diesen in unserem Land noch hernehmen? Und bei den nächsten Wahlen werden diese Pseudolinken hoffentlich genau das bekommen, was sie verdienen.

@14:29 Uhr von FakeNews-Checker

 

Auch  deshalb  bedarf  es  Kindergrundsicherung  und  Bürgergeld,  weil  Lafontaine  und  die  Linke  außer  vieler  leerer  Worte  in  Bundestag  und  Medien  bis  heute  nichts  an  sozialer  Gerechtigkeit  erreicht  haben.

 

Dabei hat die Linke als dauerhafte Regierungspartei seit 1990, die immer Kanzler oder Kanzlerin stellte, aber so was von grandios versagt. Um so mehr, als dass sie zwischenzeitlich die Absolute Mehrheit im Bundestag hatten.

 

Und vier Jahre lang sogar die 2/3-Mehrheit, mit der sie ganz alleine die Verfassung hätten ändern können, wenn sie es doch nur gewollt haben würden.

Für die Linkspartei ...

... wird's bitter am kommenden Sonntag. Die waren mal zweistellig. Jetzt hoffen sie einstelligen zu bleiben. Und die SPD gewinnt.

@14:21 Uhr von Bobinho

@13:54 Uhr von fathaland slim

 

"Die in Ihren Worten deutlich werdende Intellektuellenfeindlichkeit war nie ein Wesenszug der Linken. Sie ist ein rechtes Phänomen."  

 

Darum sind ja auch viele Intellektuelle in den Ostblock geflohen. Und davor haben Stalin und Co. die Intellektuellen aus den Gulags befreit. So in etwa? Ob linke oder rechte Ideologie, wenn eine von beiden zu mächtig wird, endet das in einer Katastrophe für die Menschen.

 

In den 30er Jahren sind tatsächlich viele Intellektuelle in die UdSSR geflohen und gerieten dort in die Mühlen der stalinistischen Säuberungen. Viele idealistische Linke brauchten sehr lange, um zu verstehen, daß Stalin weder Ideologe noch Linker war, sondern ein brutaler machiavellistischer Pragmatiker. Spätestens beim Molotow-Ribbentrop-Pakt, auch als Hitler-Stalin-Pakt bekannt, hätte das aber allen klar sein müssen.

 

Die sozialistische Idee hat sich jedenfalls bis heute von Stalin, Mao und Konsorten nicht erholt.

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