Kommentare - Wie der Nachwuchsmangel das Handwerk belastet

02. März 2022 - 12:04 Uhr

Das Handwerk schlägt Alarm, weil die Azubi-Zahlen stark sinken. Eine Viertelmillion Fachkräfte fehlten laut Zentralverband in den Betrieben. Das führt auch zu einem Überbietungswettbewerb der Firmen im Kampf um Personal. Von Jens Eberl.

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Kommentare

Das selbe wie in der Pflege

Wie  schaut  denn  dieser  Überbietungswettbewerb  im  Handwerk  aus  ?  Wer  bietet  die  niedrigsten  Dumpinglöhne  ?  Oder  wie  erreicht  man  sonst  so  einen  Handwerkermangel  ?

Eine falsche Weichenstellung

...seitens der Politik musste zu der prekären Ausbildungssituation führen - ehrenwerte Handwerksberufe fehlt es an Ansehen...auch die undurchdachte Schulpolitik tut ihr übriges dazu...Das Land benötigt endlich Menschen in der Politik, die das Volk verstehen ( NEIN, die AFD meine ich damit NICHT!!!)

Es will ja keiner mehr...

....Schmutzige Hände bekommen wenns um die Arbeit geht.

Das geht schon in der Schule los, die Kindlein sollen meist einen Bürojob erlernen.

Die ganze Schulzeit ist mit Theoriefächern zugepflastert, Handwerk wird nur am Rande gezeigt.

Die kleinen solle ja Später wenigstens eine Bohrung in die Wand bekommen ohne dass die Hütte zusammenbricht.

In der Berufswahl wird in den Letzten Klassen auf Büro getrimmt Rechnen und Deutsch lernen ist Pflicht, nützt in vIelen Fällen aber nichts.

Ein Schüler muss schon damit er eine Lehrstelle Antreten kann ein kleiner "Professor" sein damit er Überhaupt eine Lehrstelle bekommt.

Regieren ohne Wählermandat

Man  könnte  den  Handwerkermangel  noch  verschärfen  durch  eine  allgemeine  Wehrpflicht.   Irgendwie  müssen  ja  die  100  Milliarden  Euros    jährlich  für  den  Militarismus  auf  den  Kopf  gestellt  werden,  der   gegen  die  Wahlversprechen  von  Deutschlands   neuen  Putins   Scholz  &  Baerbock    von  wegen  Kindergrundsicherung;  Bürgergeld,  Umwelt-   und  Klimaschutz  eingetauscht  wurde.

Nachwuchsmangel

Woher soll der Nachwuchs für das Handwerk, oder Dienstleister kommen? Wer möchte sich denn die Hände schmutzig machen, oder morgens um 3 Uhr aufstehen und zum arbeiten gehen? 

Selbst Lockangebote, mit vierstelligen Summen hier bleiben die Unternehmer ohne Bewerbung. 

Nein studieren ist in, dann möglichst schnell in die Politik oder wer top Abschlüsse hat geht ins Ausland. 

Wie heißt es so schön, Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal so wie es viele schon gemacht haben. 

Hier in der Schweiz sucht man auch händeringend Mitarbeiter und Lehrlinge, ohne Erfolg und hier zahlt man andere Löhne wie in Deutschland!!!

 

@12:23 Uhr von Gregory Bodendorfer: das Volk verstehen

"seitens der Politik musste zu der prekären Ausbildungssituation führen - ehrenwerte Handwerksberufe fehlt es an Ansehen"

Was soll denn ihrer Meinung nach die Politik daran ändern? Die Betriebe jammern ja jetzt schon über die Erhöhung des Mindestlohnes auf 12 Euro pro Stunde.

"Das Land benötigt endlich Menschen in der Politik, die das Volk verstehen"

Welcher Politiker kann das denn heute noch?
- Das Volk will höhere Renten, aber sinkende Beiträge zur Rentenversicherung.
- Das Volk will bessere Schulen, bessere Straßen, eine bessere Verwaltung, aber keine Steuern zahlen.

Wie soll die Politik das leisten?

Bei der Bundesagentur für Arbeit und beim HarzIV-Amt ...

... gibt es genügend Menschen, die eine Beschäftigungsperspektive auf Dauer suchen.
Leider sine die o.g. Behörden zusammen mit den Arbeitgebern nicht in der Lage langfristige Projekte zu installieren, sodass ggf Arbeitslose erst eine neue Ausbildung beginnen können - egal welchen Alters - . Auf der anderen Seite müssen sich die Arbeitgeber verpflichten die Auszubildenden dann auch weiter zu beschäftigen.
Und an der langfristigen Projektausübung hapert es ungemein. Und deswegen besteht u.a. auch hier das Dilemmer im Handwerk.
Es werden immer nur kurzfristige Integrationsmassnahmen in den Arbeitsmarkt angeboten, wie 1€-Jobben oder Wiedereingliederungsmassnahmen für 1-2Jahre ohne Weiterbeschäftigungsperspektive.
Das System haben die Arbeitslosen auch schon begriffen ...

@MotoFan (12:23)

 

"Es will ja keiner mehr.......Schmutzige Hände bekommen wenns um die Arbeit geht.

Das geht schon in der Schule los, die Kindlein sollen meist einen Bürojob erlernen"

 

....

 

Schließen Sie bitte nicht von sich aus auf andere.

 

Mein Vater, Schweißer und nun Rentner, sagte schon vor Jahren, dass er bei dem Lohn, den die jungen Leute kriegen auch nicht damit anfangen würde.

1 Jahr vor der Rente wurde er berufsbedingt krank und hat es gerade so mit Krankschreibungen geschafft keine Rentenkürzung per Frührente zu bekommen.

 

​​​​​​Seinen Kindern oder seinen Enkeln würde er den Job nicht empfehlen. 

 

Ps. Schweißer wurden schon vor 30 Jahren dringend gesucht.

Mittlerweile leiht man sich welche aus Osteuropa. Mein Vater sagt, die sind zwar nicht so gut ausgebildet, aber so billig, dass es sich lohnt jede Arbeit 2x zu machen wenn es beim ersten Mal unsauber geworden ist.

@12:23 Uhr von MotoFan

Ein "Kleiner Professor" braucht man nicht sein, um ein Handwerk zu erlernen.

Aber ordentliche Sprachkenntnisse, Lesekompetenz und die Grundrechenarten sind ein absolutes Muss.

Daran hapert es.

Da wird jeder durchgepampert, nur keine durchfallen lassen und die Anforderungen in der Schule sinken ständig.

 

Da braucht sich niemand über das Ergebnis wundern.

 

@ FakeNews-Checker

>>> Man  könnte  den  Handwerkermangel  noch  verschärfen  durch  eine  allgemeine  Wehrpflicht. <<<

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Wie erklären Sie sich dann, dass es keinen Handwerkermangel gab, als es noch eine Wehrpflicht gab?
Ich bin absolut für die Wehrpflicht, bzw. für ein soziales Jahr, aber ohne die lästige "Verweigerung". Einfach "entweder / oder".
Den Pflegedienst könnte man somit jedenfalls entlasten. Handwerker wohl weniger, aber würde auch nicht schaden.

Unsere jungen Menschen ,

sollen es  laut ihren Eltern besser haben. Leider nur in Berufen wo die Hände und Füße sauber bleiben. Wer nun die Häuser und Infrastruktur aufbauen sollen ist mir ein Rätsel. All so wieder eine Abhängigkeit von anderen Staaten. Leider bekomme ich den Glauben , nichts klappt mehr in Old Germany.

@12:23 Uhr von Gregory Bodendorfer

Zitat: "...seitens der Politik musste zu der prekären Ausbildungssituation führen - ehrenwerte Handwerksberufe fehlt es an Ansehen...auch die undurchdachte Schulpolitik tut ihr übriges dazu...Das Land benötigt endlich Menschen in der Politik, die das Volk verstehen ( NEIN, die AFD meine ich damit NICHT!!!)"

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Wieso nicht die AfD?

Die AfD ist die einzige Partei, die verstanden hat, dass in der Bildung junger Menschen und in der Förderung von Familien der Schlüssel für mehr Fachkräfte in der Zukunft sind!

@ MotoFan

>>> Es will ja keiner mehr....Schmutzige Hände bekommen wenns um die Arbeit geht. Das geht schon in der Schule los, die Kindlein sollen meist einen Bürojob erlernen. <<<

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Ja, weil man im Bürojob meisten mehr verdient, ganz einfach. Schmutzige Hände bekommen und gleichzeitig am Hungertuch nagen? Nein Danke.
Ich kenne viele die gerne "Handwerkern" oder an Autos basteln. Beruflich kam das für die aber nie in Frage. Zu wenig Verdienst.

 

Bildungssystem neu ausrichten

6 von 10 Personen beginnen ein Studium? Wahnsinn. Früher waren es 30-40% und davon haben viele das Studium abgebrochen. Warum man jetzt einfach mehr Personen in die Unis pumpt erschließt sich mir nicht, da ich nicht glaube, dass die Leute intelligenter geworden sind und deshalb die Befähigung zum Besuch einer Uni mitbringen. Man sollte deshalb schon vorher härter aussieben und die Leute davon überzeugen, dass man mit einem guten Realschulabschluß und entsprechender Motivation gute Zukunftschancen hat. Allerdings müssen dann auch die Unternehmen umdenken und nicht für jede kaufmännische Tätigkeit gleich ein Abi voraussetzen bzw. Abiturienten bevorzugen. Auf diese Art und Weise könnte auch die soviel beklagte Ausbildungszeit deutlich verkürzt werden, wenn die Leute mit Realschulabschluß nach 10 Jahren in die betriebliche Ausbildung gehen.

Der Lohn

alleine ist nicht immer das Kriterium, studieren ist angesagt, und dann ein einfacher Blick in die vielen Medien sorgt doch für Aufklärung, man kann viel Geld im Internet verdienen, nur mal rein sehen bei FB und so weiter, ganz ohne dreckige Hände.

Mit steigenden Preisen, wird auch die Nachfrage wieder etwas nachlassen, weil sich eben nicht jeder leisten kann etwas bauen zu lassen oder reparieren, die Kunden müssen auch Prioritäten setzen.

       

Seit der Agenda 2010, seit…

Seit der Agenda 2010, seit dem Leitspruch der Arbeitsagenturen „Fordern und Fördern“ warte ich auf die konzertierten Ausbildungsinitiativen von Wirtschaft und Politik. 
Mal ganz davon abgesehen, dass die Wirtschaft schon viel länger nicht davon abgehalten wird, Werbung für ihre Berufe zu machen und deren Attraktivität mit guten Gehältern und Arbeitszeiten schon in der Ausbildung zu unterstreichen. 
Die Wirtschaft ist ja hier in der BRD völlig frei zu agieren, wie es ihre Ansprüche erfordern. 
Offensichtlich scheinen aber auch Unternehmer nichts unternehmen zu wollen. 
Allerdings unternimmt auch die Politik rein gar nichts, wenn man berücksichtigt, dass der Mangel an Pflegepersonal schon seit 4 Jahrzehnten besteht und die Arbeitsbedingungen ebenso wie die Bezahlung, gemessen am Arbeitsvolumen, dort eher schlechter geworden sind. 
Schulen sind daran sicher nicht schuld. Auch die sind Opfer des Personalmangels und schlechter Bildungspolitik.

Nicht nur die Bezahlung...

...ist unattraktiv. Mein Sohn ist in einem kleinen Heizungs-, Sanitäranlagenbetrieb beschäftigt. Aufträge ohne Ende. Die Arbeit beginnt morgens um 6 mit der Fahrt zur Einsatzstelle und endet nie vor 18 Uhr, meist zwischen 19 und 20 Uhr. Und am Wochenende geht dann auch noch da und dort mal eine Heizung kaputt. Auf einem kleinen Ort wie bei uns kann man dann auch nicht nein sagen, auch wenn man die Heizung nicht selbst gesetzt hat. Und beim vorherigen Betrieb meines Sohnes war es von den Arbeitszeiten noch schlimmer. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Jugendliche da lieber einen Bürojob bevorzugen mit festen Arbeitszeiten und Homeoffice. Oder gar als IT- Experte, der einen Großteil der Arbeit von zu hause aus erledigen kann. Von der Bezahlung ganz zu schweigen.

Einziger Vorteil: wer eine handwerkliche Aubildung hat, ist bei Freunden und Bekannten immer gefragt, auch wenn er mal arbeitslos ist.

Komisch. Die Medien…

Komisch. Die Medien berichten regelmäßig darüber, dass  Politiker sich  bemühen, mehr Leuten ein Studium zu ermöglichen.  Und wenn da keiner hin will, heulen die Politiker und die Verbände, dass Arbeiter-kinder kaum studieren.

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Dass so ein ingi oder Lehrer  oder sonst ein Studierter, für ihre luschi-arbeit, im Vergleich zum Handwerker, zu viel € bekommt , fällt niemandem ein? 

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Wenn wir einen ceo besetzen müssten und da unfassbare 60000€/Jahr bieten, käme da jemand? 

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Und wenn keiner käme, hätten wir dann Manager-Mängel?

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Niemand will Fachkräfte ordentlich bezahlen. 

Also machen die Kinder was anderes.

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Und die Industrie schreit nach Zuwanderung.  

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Um die nächste Generation ausbeuten zu können.  Unsere lässt sich das ja nicht mehr bieten.

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Was für eine Frechheit aber auch. Sich einfach  nicht mehr ausbeuten zu lassen, muss doch verboten werden. Menno.

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Überall fehlen Leute

In Landwirtschaft und Handwerk fehlen Leute, beides wurde in Deutschland vernachlässigt, das rächt sich noch bitter.

Es wird einer Wende bedürfen wie jetzt bei der Energie und dem Militär.

Gut das diese Wende jetzt gerade die machen müssen, welche uns dorthin gebracht haben mit dieser Grünen Ideologie

Die Entwicklung sind wir teilweise selber schuld...

Diese Entwicklung sind wie teilweise selber schuld. Zu meiner Zeit sprach noch die Schule eine Empfehlung aus auf welche weiterführende Schulde der Kandidat nach der Grundschule gehen sollte. Diese konnte dann auch nicht von den Eltern übersteuert werden (sonst musste der Kandidat einen Test machen). Heute dürfen die Eltern darüber entscheiden wo der Spross hingeht, egal wie die Noten sind. Die Etikette (Eltern Akademiker, dann muss das Kind das natürlich auch werden) müssen ja stimmen. Die Bauchlandung kommt dann später und viele verkrachte Existenzen sind das Resultat unserer ach so freien Schulbildungswahl.

@12:17 Uhr von FakeNews-Checker

>>"Wie  schaut  denn  dieser  Überbietungswettbewerb  im  Handwerk  aus  ?  Wer  bietet  die  niedrigsten  Dumpinglöhne  ?  Oder  wie  erreicht  man  sonst  so  einen  Handwerkermangel  ?"<<

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Dumpinglöhne im Handwerk sind in vielen Handwerksbereichen (Installateur, Elektriker, Fliesenleger, Schreiner, Dachdecker,..) schon lange passé. Sie können froh sein wenn Sie einen qualifizierten Handwerker finden den Sie beauftragen können (und die Schwarzarbeit blüht).

Bedanken darf man sich bei…

Bedanken darf man sich bei der Politik.

Wie hier schon richtigerweise angemerkt wurde, wird heute jeder zum Abi durchgeschleust, wer durch´s Raster fällt wird im sozialen Netz aufgefangen, denn häufig ist dieses attraktiver als ein erstmal schwach bezahlter Job. Unangenehme Entscheidungen geht man aber politisch besser nicht an, man will ja wiedergewählt werden, denn auch die Politiker haben heutzutage nicht wirklich was praktisches gelernt, wenn ich da an bspw Bärbock oder Kühnert denke.

@12:58 Uhr von Sternenrindviech

Die fehlende Wertschätzung und die Bildungspolitik sind also schuld das die jungen Leute sich nicht körperlich aufarbeiten wollen, und das zu einem deutlich niedrigeren Gehalt als bei einem bequemen Bürojob?
Diese Aussage könnte glatt von einem mir bekannten Handwerksmeister stammen. Der hat momentan einen jungen Tschechen angestellt, der nebenbei hier seinen Techniker-Abschluss machen will. Dem zahlt er 9€ die Stunde, an den Kunden verrechnet werden 85€ netto. 
 
Verflixte Bildungspolitiker aber auch, sind immer an allem schuld!

Mischpoke

Also an Wehrpflicht kann das nicht liegen. 

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Zumal ich beides heute ablehnen müsste.  Sowohl Militär oder Sozialdienst färe mir nicht zuzumuten.

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Ich will nämlich weder verheizt noch ausgebeutet  werden. 

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Btw, ich schaue seit geraumer Zeit nach einer Meister-Stelle. Ohne Erfolg.  Der Mangel ist noch nicht so groß, dass man mal die Brieftasche öffnen würde.

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Kurz, es gibt keinen Mangel. Auch wenn es keine Handwerker gibt. 

@12:57 Uhr von eine_anmerkung.

 

Würden  Handwerker  anständig  bezahlt,  dann  gäbe  es  keine  Akademikerschwemme.  Denn  die  ist  nur  deshalb  entstanden,  weil  man  von  vielen  Handwerksberufen  schon  lange  nicht  mehr  existieren   kann.  Das  was  Sie  meinen  von  wegen  überteuerter  Handwerkspreise,  sind  Steuern  und  Sozialabgaben.  Netto bleibt  dann  nur  noch  ein  Dumpinglohn  für  den  Handwerker   mit  Aussicht  auf  eine  Armutsrente.  Wäre  es  anders,  dann  gäbe  es  im  Handwerk  keinen  Anreiz  zur  Schwarzarbeit.

Anmerkung

Seit wann sind Dumping Löhne passe'? 

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Im Vergleich zu irgendwelchen Studierten, bekomme Handwerker einen Witz.

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Bei vergleichenden Religionswissebschaft mag man schlecht verdienen.  Aber warum soll ein Fliesenleger weniger bekommen, als ein Verwaltungsheini im innendienst? 

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…das Handwerk belasten? Ist…

…das Handwerk belasten? Ist es nicht schon eher das Handwerk verschwinden lassen? Es wird noch schlimmer, wenn man weiß und täglich sehen muss, wie Schüler auch nach ihrem mittlerem Bildungsabschluss oft nicht fähig sind die Grundrechenarten zu beherrschen, von deutscher Rechtschreibung oder gar Textverständnis rede ich besser erst gar nicht aber davon, wie die Versuche von Lehrern, die ständig ein stärkeres Arbeits- und vor allem auch Lernpensum verlangen, um mit dem ihnen vorgegebenen Stoff durch zukommen, dafür oft von Schülereltern angegangen werden, und es so zu keinem Bildungsziel mehr kommen kann. Da sehe ich ganz realistisch nur noch viel Dunkelheit und nicht nur für’s Handwerk.
 

Nachwuchsmangel im Handwerk

Sicher ist was daran, dass sich keiner mehr die Hände schmutzig machen will, aber es ist ein relativ kleiner Teil der Leute. Anders ist es aber bei den Abiturienten die somit schon überqualifiziert sind aber nichts anderes fanden ! Dann kommt die Entscheidung zwischen Studium und Lehre. Die Sprüche wie z.B. Handwerk hat goldenen Boden , treffen nur dann z.T. zu ,wenn man selbstständig ist !

100 Milliarden Euro für Krieg, aber kein Geld für´s BGE

Auch  Handwerkermangel  ließe  sich  durch  ein  Bedingungsloses  Grundeinkommen  beheben.  Dann  bräuchte  niemand  mehr  seine  Berufswahl  nur  rein  am  Einkommen  orientieren,  so  wie  das  bisher  zur    Akademikerschwemme  geführt  hat.  Und  ein  1.400  Euro-BGE  bedeutet  auch,  daß  Handwerker  nicht  mehr  länger  auf  immer  mehr  unbezahlbaren  Rechnungen  ihrer  Kunden  ruinös  sitzen  bleiben  und  auch  mal  Reparaturen  finanziert  werden  können,  die  bisher  sich  kein  Hartz4-Bezieher   in  seinem  Sparwolf-Dasein  leisten  kann.   Das  BGE  fehlt  also  überall. 

@13:15 Uhr von Peter Kock

 Die Sprüche wie z.B. Handwerk hat goldenen Boden , treffen nur dann z.T. zu ,wenn man selbstständig ist !

 

 

 

was veranlasst sie zu dieser Annahme man müsste selbstständig sein

ist es nicht genug einen Beruf zu haben und ein Auskommen

womit man sich und seine Familie ernähren kann ?

mal ne Frage

wie viele Schulabgänger gibt es die gar keine Lehre beginnen

zu faul, zu dumm, keine Lust ?

sollte man nicht auch da etwas tun

Rahmenbedingungen

Ich meine es sind meistens die Rahmenbedingungen, die die Leute abschrecken, einen Handwerksberuf zu ergreifen. Eigentlich sollte das Ziel einer Handwerksausbildung die Selbstständigkeit sein aber diese wird in D durch krankhafte Bürokratie, absurde Vergabebedingungen bei öffentlichen Aufträgen und ruinierende Besteuerungsverfahren systematisch erschwert.

Ich halte es für ein Stammtischvorurteil, dass sich keiner mehr die Hände schmutzig machen will. Was definitv keiner will, ist destruktiver Finanzamtsstress.

Der Markt (Nachfrage) für Handwerk ist sehr gut, Möglichkeiten für einen jungen Menschen, sich zu einem erfolgreichen Handwerksunternehmer zu entwickeln sind jedoch sehr erschwert. Wer gar nicht selbstständig werden möchte bleibt in den prekären Verhältnissen eines Gesellen hängen. Und dann gibt es noch die Konkurrenz aus Billiglohnländern, die die Preise und die Qualität kaputt machen.

 

Wer entscheidet sich für solche Perspektiven? Das ist alles sehr 'unverheißungsvoll'.

@ 12:57 Uhr von eine_anmerkung.

„Dumpinglöhne im Handwerk sind in vielen Handwerksbereichen (Installateur, Elektriker, Fliesenleger, Schreiner, Dachdecker,..) schon lange passé.“

Schon lange passé? 
In den 61 Jahren die ich nun lebe, habe ich noch nie davon gehört, dass Handwerker gut verdienen. 
Im Bergbau gab es angeblich mal gute Löhne.
Gemessen am Risiko waren sogar diese Löhne geradezu lächerlich gering. 
Um aber nochmals die auch hier alljährlich zum erwähnte Glücksforschung zu nennen: Ab 60.000€/J lässt sich das persönliche Glückgefühl mit mehr Geld nicht mehr steigern. 
Warum bekommt nicht jeder Mensch 60.000€/J netto. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. 
Wir sind doch alle gleich. Warum dann nicht auch gleich beim Gehalt? Und beim Glück.
Zur Finanzierung könnten die Finanzminister u.a. die 150 Milliarden Euro eintreiben, die von unseren besserverdienenden sogenannten Leistungsträgern pro Jahr gestohlen werden.

Vielleicht findet man ein paar Handwerker in der Arktis

Weil  kein  Geld  für  anständige  Handwerkerlöhne  vorhanden  ist,   stimmen  die  jungen  Leute  mit  den  Füßen  ab  direkt  in  die  Akademikerschwemme  hinein.  Und  obwohl  man  mit  gesundem  Menschenverstand  vermuten   müßte,  daß  diese  Akademikerschwemme   schnurstracks  in  die  Massenarbeitslosigkeit  führen  müßte,  findet  sich  da  wider  Erwarten  trotzdem  immer  wieder  ein  staatlich  subventioniertes,  überflüssiges   Arbeitsplätzchen,  wie  da  mit  dem  Polarstern-Schiff  das  arktische  Polareis  und  Klima   beheizen,  ein  paar  Binsenweisheiten  dort  erforschen   und  Eisbären  hinterherstalken. 

Sollte man nicht versuchen Anreize zu schaffen ?

möglicherweise sind die Löhne zu gering, das wäre eine Sache

womöglich gibts aber auch zu viel Hartz4 ?

anders lassen sich für mich so Sprüche wie "wegen dem Gehalt arbeite ich nicht" erklären

@12:53 Uhr von eine_anmerkung.

"Zu meiner Zeit sprach noch die Schule eine Empfehlung aus auf welche weiterführende Schulde der Kandidat nach der Grundschule gehen sollte."

Hinweis, das dreigliedrige Schulsystem ist eine Sonderlösung deutschsprachiger Länder und im Rest der Welt unbekannt. Wäre es sinnvoll, hätte es mehr Verbreitung.

Die Ursachen für den Handwerkermangel sind, wie schon erwähnt, zunächst der Demografische Wandel und dann die mangelnde Wertschätzung für das Handwerk (mäßige Gehälter und schlechter Ruf).

Die Lösung muss zunächst aus der Branche selber kommen und dann aus der Politik.

@12:51 Uhr von Chili58

Die Arbeit beginnt morgens um 6 mit der Fahrt zur Einsatzstelle und endet nie vor 18 Uhr, meist zwischen 19 und 20 Uhr.

 

 

 

ist doch eigentlich ein gutes Zeichen

Arbeit ohne Ende

sonst wird doch immer gejammert finde keine Arbeit !

 

 

 

schlechtes Bildungssystem, schlechtes Gesellschaftssystem

Seit Jahren bemängeln die IHKs, daß künftige Lehrlinge gar nicht lehrtauglich sind, weil ihnen schlicht die Grundlagen fehlen. Allerdings wird noch viel zu oft nach einem Abitur gefragt, selbst wenn es um Berufe geht, wo das eigentlich nicht nötig ist. Ich sehe hier unsere Gesellschaft in der Pflicht, dafür zu sorgen, daß nicht nur Akademiker und Manager, also Bürohengste, eine angemessene Wertschätzung erfahren, sondern auch diejenigen, die eben putzen oder bei Aldi an der Kasse sitzen.

Zudem die Kinder in frühen Jahren auch wieder lernen müssen, was sie mit dem schulisch erworbenen Wissen praktisch anstellen können. Hier fehlt es meiner Berufserfahrung nach gewaltig.

Gesellschaftlich gilt wohl: Wer mit Bananen bezahlt, darf sich nicht wundern, wenn die Affen kommen.

Bildungstechnisch: Wir sollten aufhören, uns Fachidioten heranzuziehen, sondern Leute, die wissen was sie tun, statt zu rätseln, was sie tun sollen.

@13:17 Uhr von FakeNews-Checker

Zitat:  "Auch  Handwerkermangel  ließe  sich  durch  ein  Bedingungsloses  Grundeinkommen  beheben.  Dann  bräuchte  niemand  mehr  seine  Berufswahl  nur  rein  am  Einkommen  orientieren,  so  wie  das  bisher  zur    Akademikerschwemme  ... "

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An Ihrem Kommentare haben gleich ein Dutzend Milchmädchen aus Schilda mitgeschrieben, wie?

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Ein BGE würde dazu führen, dass es eine noch größere Akademikerschwemme gibt, da dann selbst der untalentierteste Poltik- und Sozial-"Wissenschaftler" ein Auskommen hat (wobei ja jeder für den ominösen "Kampf gegen Rechts"™ benötigt wird).

Es führt dazu, dass sich noch weniger Menschen, die Hände in einem Handwerksberuf "dreckig machen" wollen.

Eine höhere Zahlungsmoral könnte ohnehin dadurch erreicht werden, wenn der Steuerzahler nicht 80 % seines Einkommen an den raubtiersozialistischen Staat geben müsste.

@13:17 Uhr von FakeNews-Checker

Auch  Handwerkermangel  ließe  sich  durch  ein  Bedingungsloses  Grundeinkommen  beheben.  Dann  bräuchte  niemand  mehr  seine  Berufswahl  nur  rein  am  Einkommen  orientieren,  so  wie  das  bisher  zur    Akademikerschwemme  geführt  hat.

 

 

 

 

und wenn einer sein Geld auch so kriegt

wieso sollte der dann nen Job annehmen

wer macht übrigen Jobs die nicht so populär sind

das Argument "Geldverdienen zu müssen" gibt es ja dann nicht 

 

 

100 Milliarden Euro für Krieg, aber kein Geld für´s BGE

Dumpinglöhne,   Sparwolf-GruSi,  Hartz 4-Tafelsparen,  Armutsrenten  und  noch  nicht  mal  eine  simple  Kindergrundsicherung  bringen  es  nun  mal  mit  sich,  daß  die  selber  zusammengestellte   Werkzeug-   und  Handwerks-Ausrüstung  aus  dem  1 Euro-Schnäppchemarkt  und  dann  alles  selfmade  reparieren  und  sanieren   weitaus  billiger  ist,  als  Reparaturen  durch  Fachhandwerker  ausführen  zu  lassen.  Auch  daran  krankt  und  geht  das  Handwerk  seinem  Niedergang  entgegen.

@12:59 Uhr von Sternenrindviech

"Diese Aussage könnte glatt von einem mir bekannten Handwerksmeister stammen. Der hat momentan einen jungen Tschechen angestellt, der nebenbei hier seinen Techniker-Abschluss machen will. Dem zahlt er 9€ die Stunde, an den Kunden verrechnet werden 85€ netto."

Da sollte sich der werte Handwerksmeister besser nicht erwischen lassen. Der Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2022 auf 9,82 Euro.

Oder bezahlt er nebenher noch die Technikerausbildung für den jungen Mann?

Hallo   6 von 10 beginnen…

Hallo

 

6 von 10 beginnen ein Studium

 

Früher war es so, dass man Abitur oder Fachabitur brauchte für die Uni.

 

Handwerk, da dürfte es doch um Menschen gehen, die nicht zwingend Abitur haben.

 

Für die Tierchutzeinrichtung wurde jemand für die Pflege gesucht.

 

Miundestanforderung milltere Reife. Fremdsprachen waren wohl noch nicht gefragt.

 

Brauche ich noch mehr Politologen, also Wissenschaftler?

Brauche ich eine Sturmflut an Volkswirtschaftlern, also Wissenschaftlern?

 

Ich bewundere die Arbeit vieler Handwerker, was sie mit ihren Händen schaffen.

 

Ich habe einige Berichte gesehen, wie sich Firmen bewegen, um Nachwuchs zu fördern, auch andere Nationen etc..

 

Der Blick muss mal wieder nach unten gehen, wird kosten, deshalb wohl Zukunftsmusik.

 

 

 

Lohnexplosion?

Als gemäß Angebot und Nachfrage werden ja nun die Löhne explodieren. Dann werden sich bald wieder Lehrlinge finden!

@ 13:23 Uhr von Sisyphos3

„wie viele Schulabgänger gibt es die gar keine Lehre beginnen

zu faul, zu dumm, keine Lust ?

sollte man nicht auch da etwas tun“

Pro Jahr verlassen in der BRD 50.000 Schüler ihre Schulen ohne Abschluss. 
In 2021 sollen es Coronabedingt 100.000 gewesen sein. 
Und niemand kümmert sich ernsthaft darum. 
Das sind ca 1 Millionen Jugendliche seit der Agenda 2010, die quasi direkt nach der Schule dem Sozialamt anheim fallen. Ganz ohne handwerkliche oder studentische Ausbildung. 
Wenn sie Glück hatten, hat ihnen ein Lehrer beigebracht, wie man die zustehenden Alimente beantragt. 
 

 

Fachkräftemangel

Habe ein Handwerk gelernt +  abgeschlossenes Ing.-Studium, und lebe in BaWü ("the Länd"). Bin laut der größten deutschen Behörde leider unvermittelbar, tauche auch in keiner geschönten Arbeitslosenstatistik auf, da ich mit Anfang 40 nun schon von meiner Altersvorsorge lebe, bevor ich endlich hartzen darf.

Liebe händeringend suchende Wirtschaft, warum bekomme ich nur Absagen auf meine hunderten von Bewerbungen? Bin ich Euch aufgrund meiner deutschen Staatsbürgerschaft zu teuer?

Brandgefährliche Rauchmelder und andere EU-Possen

Auch  die    EU-Eurokratie    leistet  ihren  gehörigen  Beitrag  mit  zum  Niedergang  der  Handwerksbetriebe  und  verteuert  den  Kunden  durch   immer  ausuferndere Vorschriften  die  Handwerksrechnungen  so  arg,   daß  als  Alternative  zum  Reparaturverzicht  nur  Schwarzarbeit  bleibt.

Tja

in Deutschland sind erschaffende oder erhaltende Berufe immer die in den Hintern gekniffenen.

Selbst wenn man ein Ingenieur von Weltruf ist der die neuste Generation Technologie entwickelt kommt man in Punkto Gehalt nicht mal ansatzweise an das Gehalt eine mittleren redundanten Managers ran...

Bei Handwerkern ist es noch viel schlimmer...

Deutschland ist ein Billiglohnland in dem nur asoziale Investment-Haie auf einen guten Schnitt kommen.

Natürlich studiert da jeder BWL...

Tja mir wurde nicht mal ein…

Tja mir wurde nicht mal ein Jahr nach meiner Gesellenprüfung wegen den wirtschaftlichen Problemen durch die Corona-Maßnahmen gekündigt. Jetzt bin ich bei der Bahn und mach ne Lokführer-Ausbildung. Das ist immerhin auch etwas für die Zukunft.

@13:46 Uhr von Anita L.

Wenn wir richtigerweise feststellen, dass dem Fachkräftemangel und dem fehlenden Interesse unserer Jugend an handwerklichen Berufen nur durch eine gesellschaftliche Aufwertung und Anerkennung des Handwerks beizukommen ist, sollten wir alle nicht vergessen: Die Gesellschaft, das sind wir! Auch die Politik sind wir. Das geht beim Einkauf beim Fleischer statt an der Discountfleischtheke los und hört bei der angemessenen Vergütung für den Kindergarten, damit Mutti ihrem Handwerk auch auch gewinnbringend nachkommen kann, bei Weitem noch nicht auf. Geiz ist geil und wir leben alle wie die Geissens funktioniert leider nicht zusammen.
 

@13:10 Uhr von Bender Rodriguez

"Seit wann sind Dumping Löhne passe'?  . Im Vergleich zu irgendwelchen Studierten, bekomme Handwerker einen Witz. . Bei vergleichenden Religionswissebschaft mag man schlecht verdienen.  Aber warum soll ein Fliesenleger weniger bekommen, als ein Verwaltungsheini im innendienst? "

Der Tariflohn für einen Fliesenlegergesellen in NRW betrug 2021 22,26 pro Stunde. Das sind 3650 Euro im Monat.
Daür müssen Sie m öffentlichen Dienst mindestens einen Bachelor mitbringen.

 

@13:23 Uhr von Sisyphos3

wie viele Schulabgänger gibt es die gar keine Lehre beginnen zu faul, zu dumm, keine Lust ? sollte man nicht auch da etwas tun

Nun ja, da wüsste ich etwas, aber da viele ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1400 € möchten

( FakeNews-Checker) bleibt es dabei wie sie geschrieben haben. Leider!

@ 13:36 Uhr von Sisyphos3

„und wenn einer sein Geld auch so kriegt

wieso sollte der dann nen Job annehmen

wer macht übrigen Jobs die nicht so populär sind

das Argument "Geldverdienen zu müssen" gibt es ja dann nicht“ 

Vielleicht denken gar nicht alle Menschen so wie Sie. 
Für alle Kinder könnte man aber auch in der Schule Verantwortung und Allgemeinwohl lehren. 
Das ergäbe später dann auch mal bessere Politiker.

@ 13:34 Uhr von Glasbürger

"schlechtes Bildungssystem, schlechtes Gesellschaftssystem

Seit Jahren bemängeln die IHKs, daß künftige Lehrlinge gar nicht lehrtauglich sind, weil ihnen schlicht die Grundlagen fehlen. Allerdings wird noch viel zu oft nach einem Abitur gefragt, selbst wenn es um Berufe geht, wo das eigentlich nicht nötig ist."

Das Bildungsniveau ALLER Schulabsolventen nimmt seit Jahren ab, Corona war nochmal ein Beschleuniger. Selbst nach dem Abitur fehlen gerade in Mathematik Grundkenntnisse. Ich möchte das aber nicht nur den Schülern anlasten. Die Eltern gehen sofort zum Lehrer, wenn es nicht immer eine Note 1 ist - also bewertet man dort zu gut. Die Struktur des Bildungssystem und seine Finanzierung (Ausfallstunden, keine Lehrer) tun ihr Übriges.

Die Digitalisierung in der Bildung der unteren Klassenstufen ist zwar schick, bildet aber nicht nachhaltig! Es kann eine Ergänzung in höheren Stufen sein, aber nicht bei den Jüngsten. Es muß wieder mehr auf Pädagogik gesetzt werden.

 

 

 

@12:17 Uhr von FakeNews-Checker

"Wie  schaut  denn  dieser  Überbietungswettbewerb  im  Handwerk  aus  ?  Wer  bietet  die  niedrigsten  Dumpinglöhne  ?  Oder  wie  erreicht  man  sonst  so  einen  Handwerkermangel  ?"

 

Ich vermute eher, dass die meisten Leute "keinen Bock" mehr haben sich die Haende schmutzig zu machen. Spaetroemische Dekadenz nannte Westerwelle das zurecht.

 

 

 

@13:17 Uhr von FakeNews-Checker

Zitat: "Und  ein  1.400  Euro-BGE  bedeutet  auch,  daß  Handwerker  nicht  mehr  länger  auf  immer  mehr  unbezahlbaren  Rechnungen  ihrer  Kunden  ruinös  sitzen  bleiben .Das  BGE  fehlt  also  überall. "

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Immer diese Milchmädchenrechner aus Schilda.

Wer von den "Akademikern" soll dann überhaupt noch etwas "Vernünftiges" studieren? Welcher "Akademiker", die der "Akademikerschwemme" angehören, "studieren" dann nicht weiterhin rhythmische Tanzgymnastik, Gender-"Wissenschaften", "Soziologie" und sonst einen Kram, der keinen Nutzen in der realen Wirtschaft darstellt?

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Wer von den Handwerkern will sich dann noch die "Hände schmutzig" machen?

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Und wenn das BGE die Lösung aller Probleme sei, wieso fordern Sie da nur läppische 1.400 EUR? Warum nicht 15.000 EUR? 1.400 EUR ist für den hohlen Zahn!

@13:43 Uhr von Glückskeks

Habe ein Handwerk gelernt +  abgeschlossenes Ing.-Studium, und lebe in BaWü ("the Länd"). Bin laut der größten deutschen Behörde leider unvermittelbar, tauche auch in keiner geschönten Arbeitslosenstatistik auf, da ich mit Anfang 40 nun schon von meiner Altersvorsorge lebe, bevor ich endlich hartzen darf. Liebe händeringend suchende Wirtschaft, warum bekomme ich nur Absagen auf meine hunderten von Bewerbungen? Bin ich Euch aufgrund meiner deutschen Staatsbürgerschaft zu teuer?

Sich auf diese große deutsche Behörde verlassen, da sind sie verlassen. 

Mit der Ausbildung keine Chance auf dem Arbeitsmarkt, das ist nicht nur im Ländle sehr selten. Das tut mir leid. 

Nach 43 Gesellenjahren, habe…

Nach 43 Gesellenjahren, habe ich keine Lust mehr weiter zu arbeiten. Man kommt zu einem Kunden und der hält einem ein YouTube Video vor die Nase wie Fenster eingesetzt werden sollen. Mein Chef (Meister) hat sich umgedreht und wir sind wieder gegangen. Kein Einzelfall. Das ist fehlender Respekt vor den Handwerkern. Der Kunde hatte die Fenster günstig im Ausland gekauft und von Beruf Betriebswirt unter 30 Jahre alt. Miese Löhne gibt es noch immer (Innungsmitgliedschaft ohne Tarifbindung). Die Kosten für einen Handwerksbetrieb sind auch immens hoch. Wenn man 4-5 Gesellen hat muss die auch erst mal am laufen halten. Ach ja da gibt es noch My Hammer wo der potentielle Kunde auch noch ohne Fachwissen den Preis vorgibt. Tja wen wunderst. Eine große Baustelle an der endlich was passieren muss. 

Nur mal so gefragt

Wie viele Ausbildungsplätze blieben letztes Jahr unbesetzt?

Wie viele junge Menschen im Gegensatz dazu ohne Ausbildung?

Wie viele der, nach Ansicht einiger hier, zu zahlreichen Akademiker sind arbeitslos?

Die Zahl der Jugendlichen je Jahrgang liegt fest. Jeder der Bäcker wird, wird nicht Ingenieur, jede Pflegekraft studiert nicht Medizin usw.

Es mangelt ja nicht nur an Handwerkern, sondern, wie wir regelmäßig lesen können, auch an anderem Nachwuchs.

Vielleicht weiß jemand, was wir zu viel haben, die stattdessen Schreiner werden könnten. Ich würde BWLer vorschlagen, die als Consultant arbeiten.

@12:33 Uhr von GeMe

"seitens der Politik musste zu der prekären Ausbildungssituation führen - ehrenwerte Handwerksberufe fehlt es an Ansehen" Was soll denn ihrer Meinung nach die Politik daran ändern?"

Sie hat ja schon viel negatives geleistet.

Die Schulreformen der letzten 30 Jahr haben dazu geführt, dass der Hauptschulabschluss vollständig wertlos geworden ist... 50% eines Jahrgang MUSS Abitur machen (Vorgabe der Kultusministerien)... Dann will man nach 13 Jahren Schule natürlich nicht ins Handwerk gehen (ist ja nur für einfachen Leute...)

Schulen sind nur noch Kinderverwahranstalten, damit beide Eltern sich zum wohle weniger Wohlhabenden den Buckel wund schaffen können.

Irgendwie ist das alles sooo…

Irgendwie ist das alles sooo seltsam: Seit 2015 wandern jährlich Menschen/Fachkräfte in Größe eine oder mehreren Großstädten nach Deutschland ein, die von Industrie und Wirtschaft händeringend gefordert werden/wurden. Die Zahl der Einwohner ist inzwischen auf über 83 Mio. gewachsen. Wenn ich an die Jubelarien von Herrn Zetsche denke, der seinerzeit von einem zweiten Wirtschaftswunder sprach.

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Wirtschaftswunder gab es nicht. Aber man wunderte sich, warum so wenig Fachkräfte nicht im Berufssystem untergekommen sind. Heißt übersetzt: Immer mehr Unternehmer wandern aus, dafür kommen mehr Unterlasser ins Land.

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In den Schulen steigt die Zahl der Einser-Abiturienten, wovon einige/viele/sehr viele seltsamerweise Probleme mit Grundrechenarten haben und sozial inkompatibel sind, weshalb Betriebe immer öfters Nachkurse anbieten und Einstellungstests vornehmen müssen.

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Heutige Berufwünsche sind Influencer, Aktivisten, Hartz-4 und sonstige Berufe, die nicht systemrelevant sind. Anpacken, Hände schmutzig machen, früh aufstehen ist nicht sehr begehrt. 

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Ein Sozialstudium ist sehr begehrt; man kommt danach in der Integrations-Industrie unter, die mittlerweile über 2 Mio. Beschäftigte aufweist. Diese Industrie ist eine, die von staatlicher Seite finanziell gefördert werden muss.

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Die Ausbildungen zum Handwerker scheinen für Betriebe auch zu teuer zu sein, was natürlich mit zu hohen Steuern, Abgaben und sonstige Kosten zu begründen ist. Hinzu kommt die zunehmende Sparsamkeit der Unternehmen, die z. Tl. mangelhaft zahlen, aber den Kunden einen fetten Stundenlohn in Rechnung stellen.

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Deutschland ist längst auf dem absteigenden Ast. 

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Nächstes Jahr wird ein ähnlicher Artikel erscheinen...

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Qualitätsfrage...

Es begann mit einer Schwemme junger BWL-Absolventen, die als "Optimierer" wie Heuschrecken über alle möglichen Unternehmen herfielen... und wer sich als Unternehmer nicht "otimieren" lassen wollte, hatte künftig Probleme bei Banken und Krediten. Dies wurde von der Politik gefördert durch Schwächung von Gewerkschaften und Verwässerung des Unternehmens. u. Arbeitsrechts. So entstanden Dumpinglöhne und im klassischen Handwerk stümperhafte Billigklitschen... und als Folge ein allgemeiner Ansehensverlust "normaler Berufstätigkeit" in Handel, Industrie und (Handwerks)Gewerbe. Hinzu kam eine völlig unsinnige Bildungspolitik mit dem Idealbild "Abitur und Studium für alle"... egal wie...

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Kein Wunder also, daß heute normale, aber gesellschaftlich nötige Berufe eher verpönt sind, und fast jeder Berufseinsteiger z.B. am liebsten "irgendwas mit Medien" machen will. Das macht sich nun nicht nur durch fehlende Handwerker = Facharbeiter bemerkbar, sondern auch bei der Medienqualität...

@12:25 Uhr von FakeNews-Checker

Man  könnte  den  Handwerkermangel  noch  verschärfen  durch  eine  allgemeine  Wehrpflicht.   Irgendwie  müssen  ja  die  100  Milliarden  Euros    jährlich  für  den  Militarismus  auf  den  Kopf  gestellt  werden,  der   gegen  die  Wahlversprechen  von  Deutschlands   neuen  Putins   Scholz  &  Baerbock    von  wegen  Kindergrundsicherung;  Bürgergeld,  Umwelt-   und  Klimaschutz  eingetauscht  wurde.

Wie kann man nur Scholz und Baerbock mit Putin gleichsetzen?

Wie wärs mit Auswandern zu Putin oder Lukaschenko,wenn Ihnen hier soviel stinkt?

Mein Sohn..

Meister für Kälteanlagenbau meint, die größten Probleme wären in der Materialbeschaffung..Leute hätten sie genug..

Das Handwerk schlägt Alarm,....

..... weil die Azubi-Zahlen stark sinken. Eine Viertelmillion Fachkräfte fehlten laut Zentralverband in den Betrieben.<<<

Zum größten Teil selbst verschuldet.

Viele Betriebe wollten ja nicht ausbilden, weil zu teuer und es gab einen freien Arbeitsmarkt.

Der ist nun leergefegt und die Jammerei geht los.

Warum haben die Damen und Herren vom Zentralverband, nichts dagegen unternommen?

Industrierevolution 4.0 braucht bald keine Handwerker mehr

Zu  den  Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen  der  Akademikerschwemme  gehört  es  auch,  immer  mehr  Handwerksberufe  durch  die  Entwicklung  von  Künstlicher  Intelligenz,  Robotern  und  Maschinen  zu  vernichten  und  zu  ersetzen.  Wer  heute  einen  Handwerksberuf  3  Jahre  lang  erlernt,  der  wird  am  Ende  seiner  Ausbildungszeit  nicht  mehr  gebraucht.

Pflegekräfte

Hallo

 

Nehmen wir doch mal die Situation in den Krankenhäusern und Altenheimen.

 

Es wurde ja in den Medien genug darüber gebracht.

 

Lust auf Ausbildung?

 

Interessant war auch ein Bericht über Pflegefachkräfte, die sich selbständig gemacht haben und von den Kassen "gemobbt " wurden.

 

 

@14:18 Uhr von Glückskeks

 Wenn ich an die Jubelarien von Herrn Zetsche denke, der seinerzeit von einem zweiten Wirtschaftswunder sprach. .           
 
Das Zetsche-Unternehmen schreit mit am lautesten über irgend einen Fachkräftemangel (alleine dort > 100 Absagen), Ola K. stellte sich mit Winfried K. hinter das The-Länd-Banner, um ausländische Fachkräfte anzulocken.
 
Aktueller Blick auf die Karriereseite: Arbeitsorte meist nur Beijing und Bengaluru, für die paar Stellen in Sindelfingen + Stuttgart such man Aliens mit abnormaler Berufserfahrung und Fachkenntnissen, in der Realität kommt man dort bestenfalls nur über Leiharbeit rein, und da rede ich nicht vom Fließband.

@ 13:59 Uhr von morgentau19

„Ein Sozialstudium ist sehr begehrt; man kommt danach in der Integrations-Industrie unter, die mittlerweile über 2 Mio. Beschäftigte aufweist. Diese Industrie ist eine, die von staatlicher Seite finanziell gefördert werden muss.“

Leider werden in der Integrations - und sonstigen Sozialindustrie auch nur schlechte Gehälter gezahlt. Wer sich da sonst noch die Taschen füllt, sind private Firmen oder die Geschäftsführer der sogenannten sozialen Organisationen. 
Allerdings machen sich die Menschen, die tatsächlich soziale Arbeit verrichten, täglich das Gewissen schmutzig, da hier die gesamten Bedingungen so schlecht sind, dass man eigentlich gar nicht dort arbeiten dürfte. Es ist nicht nur das spärliche Gehalt.

 

Notdienst Ade, Reparatur irgendwann

Der Niedergang des Handwerks hat viele Gründe. Der am meisten angeführte ist, dass viele nicht ggeignet seien, den Ausbildungsgang zu machen. Dass viele lieber studieren und dass die junge Generation nicht früh aufstehen will und belastbar ist. Vieles mag zutreffen, was aber überall spürbar ist, ist die mangelnde Übung in praktischer Handarbeit und die oft geringe Wertschätzung. Ein Blick in manche weiterführende Schule zeigt, dass nur Gymnasium und Abi was zählen. Oder Kaufleute sich die Türklinken in die Hand geben und alle Rechnungswesen etc. anpeilen. Man sollte den Meister und die Bezahlung neu planen. Nicht jeder Freiberufler, der offenbar ganze Gewerke in sich vereint, kann erfüllen, was man ihm abverlangt. 3 Ausbildungsjahre sind schon in der Regel gerechtfertigt. Von dem Azubi-Lohn muss man aber auch leben können. Und da ist in manchen Bereichen keine Änderung in Sicht. Aber Wohnung und ÖPNV wollen auch bezahlt werden. Und Lebensmittel fallen auch nicht vom Himmel.

@14:14 Uhr von FakeNews-Checker

>>"Zu  den  Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen  der  Akademikerschwemme  gehört  es  auch,  immer  mehr  Handwerksberufe  durch  die  Entwicklung  von  Künstlicher  Intelligenz,  Robotern  und  Maschinen  zu  vernichten  und  zu  ersetzen.  Wer  heute  einen  Handwerksberuf  3  Jahre  lang  erlernt,  der  wird  am  Ende  seiner  Ausbildungszeit  nicht  mehr  gebraucht."<<

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Das ist eine Fehlinterpretation der Auswirkungen der 4.0. Handwerker werden auch dann immer gebraucht. Juristen sollten sich da beispielsweise eher Sorgen machen da die damit behafteten Vorgänge digitalisiert werden können.

@12:23 Uhr von Gregory Bodendorfer

>>"( NEIN, die AFD meine ich damit NICHT!!!)"<<

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Ich persönlich bin AfD-Wähler und würde sagen das gerade die AfD bei unserem Volk mit am stärksten "Ohr an Masse" hat.

Geme

22.60?  Es gibt bestimmt 2 die das bekommen. Aber Usus ist das nicht. 

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Bachelor für den verwaltungsjob? 

Da mag es auch 2 geben. Der Rest hat das als verwaltungsfachangestellter gelernt. 

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Ich meine aber, dass der normale  Fliesenleger / Handwerker so viel bekommen sollte,  wie ein Büroleiter. 

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Büro ist einfachste Arbeit.  Sitzend . Nicht dreckig. Nie nass oder windig.. easy going eben.

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Der zweite Arbeistmarkt

Der Weg einer Akademikerlaufbahn beinhaltet den nicht unattraktiven Vorteil das im Falle des Versagens der zweite Arbeitsmarkt eine Chance bietet, doch noch zu einem erstaunlichen Einkommen zu kommen. Der Mensch, der beispielsweise BMW enteignen wollte, hat drei Studiengänge abgebrochen und liegt jetzt bei circa. 15.000 /Monat.

@12:41 Uhr von Mischpoke West

Ja, weil man im Bürojob meisten mehr verdient, ganz einfach. Schmutzige Hände bekommen und gleichzeitig am Hungertuch nagen? Nein Danke. Ich kenne viele die gerne "Handwerkern" oder an Autos basteln. Beruflich kam das für die aber nie in Frage. Zu wenig Verdienst.  

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Das kann man so nicht verallgemeinern. Es gibt hochdotierte Schreibtischtätigkeiten und niedere Bürojobs, wobei die hochdotierten eben durchweg eine gute Schul- und Allgemeinbildung als erste Voraussetzung haben. Vom Job in der Poststelle, im Archiv oder für einfache Tätigkeiten verdient man auch nicht das Salz in der Suppe. Dagegen wird man als guter Handwerker, der sein Metier beherrscht, womöglich sich noch weiterbildet (Meistertitel z.b: ) immer sein Geld verdienen. Davon abgesehen, dass man sich mit Handwerk immer auch selbst nützlich sein kann. Handicap : viele Dinge gehen Richtung Rente beim Handwerk eher weniger, während Büro natürlich immer geht.

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