Kommentare - Ukraine stimmt Friedensverhandlungen mit Russland zu

27. Februar 2022 - 15:58 Uhr

Die Ukraine hat Friedensverhandlungen mit Russland zugestimmt. Die Delegationen sollen sich an der ukrainisch-belarusischen Grenze treffen. Es gebe keine Bedingungen, so das Büro des ukrainischen Präsidenten Selenskyj.

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Kommentare

Nicht nach Tschernobyl, Selenskyjj!

​​​​​​... möchte man dem ukrainischen Präsidenten mit Thomas Bernhards Worten zurufen. Wenn eine "fehlgeleitete" Rakete seinen Weg kreuzen sollte, wäre das Kriegsziel erreicht - für die, die ihre Hände dann in Unschuld waschen könnten. 

 

@19:46 Uhr von Autograf

Am Ende von Verhandlungen steht eine Vereinbarung, ein Vertrag. Putin hat bisher jeden Vertrag, der die Souveränität der Ukraine sichert, schlichtweg gebrochen. Einfach, weil es ihm so passte. Wozu mit ihm noch einen Vertrag schließen, wenn er sich sowieso nicht daran hält. 

Hm - Das Minsker Abkommen konnte aber nicht von Putin / Russland umgesetzt werden. Nur von Kiew. Und kurz bevor die Tragödie begann liess Kiew verlautbaren: wir werden das Minsker Abkommen nicht umsetzen, denn es wurde uns aufgezwungen. 

Also ganz ehrlich: keiner der Beteiligten hat sich mit Ruhm bekleckert. Auch nicht das "Normandie Format" - das eigentlich die Umsetzung ja unterstützen sollte. 

Wissen Sie - Kriege zu beenden ist deshalb schwer, weil man es sich gerne einfach macht und einen dämonisiert - und besonders gerne die eigene Seite betont raushält. 

Die Lage ist nicht seit 2 Wochen kritisch. Das brodelte schon 8 Jahre. 

Alle - wirklich alle haben dazu beigetragen. 

Nicht nach Tschernobyl, Selenskyjj!

​​​​​​... möchte man dem ukrainischen Präsidenten mit Thomas Bernhards Worten zurufen. Wenn eine "fehlgeleitete" Rakete seinen Weg kreuzen sollte, wäre das Kriegsziel erreicht - für die, die ihre Hände dann in Unschuld waschen könnten. 

 

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@19:46 Uhr von Autograf

Am Ende von Verhandlungen steht eine Vereinbarung, ein Vertrag. Putin hat bisher jeden Vertrag, der die Souveränität der Ukraine sichert, schlichtweg gebrochen. Einfach, weil es ihm so passte. Wozu mit ihm noch einen Vertrag schließen, wenn er sich sowieso nicht daran hält. 

Hm - Das Minsker Abkommen konnte aber nicht von Putin / Russland umgesetzt werden. Nur von Kiew. Und kurz bevor die Tragödie begann liess Kiew verlautbaren: wir werden das Minsker Abkommen nicht umsetzen, denn es wurde uns aufgezwungen. 

Also ganz ehrlich: keiner der Beteiligten hat sich mit Ruhm bekleckert. Auch nicht das "Normandie Format" - das eigentlich die Umsetzung ja unterstützen sollte. 

Wissen Sie - Kriege zu beenden ist deshalb schwer, weil man es sich gerne einfach macht und einen dämonisiert - und besonders gerne die eigene Seite betont raushält. 

Die Lage ist nicht seit 2 Wochen kritisch. Das brodelte schon 8 Jahre. 

Alle - wirklich alle haben dazu beigetragen. 

@19:45 Uhr von Klärungsbedarf

Sie machen einen vernünftigen Eindruck, deshab mein Plädoyer. Es gab mal eine Zeit, da hat Putin fast verzweifelt eine Annäherung an Deutschland gesucht. Aber in unserer USA- Vasallentreue haben wir ihm die kalte Schulter gezeigt.Wir haben ihn mit voller Absicht in Chinas Arme getrieben.Und so nahm alles so langsam seinen Lauf.

19:38 Uhr von Möbius

Ist das noch ein Krieg oder ein Völkerringen? etc. etc. usw. …

 

Ihre Putin-Anhimmelei, welche Sie seit Tagen hier zelebrieren, wird schleimspurmäßig nur noch von Trump übertroffen. 

 

Ihre Beiträge sind, mit Verlaub, so ziemlich das zynischste, was man zum Thema lesen kann. Es sind Leute wie Sie, die einen davon überzeugen, dass die St. Petersburger Troll-Armeen real sind. 

Es gibt bislang keine Bombardierung Kiews.

@19:43 Uhr von KowaIski

Glücklicherweise ist Russland nicht so brutal wie es die USA in den letzten Jahren des Öfteren waren.

Das angegebene Wohnhaus war nicht Ziel, sondern Opfer einer durch Kiews Militär abgeschossenen russischen Rakete.

Wenn Sie wissen wollen wie ein Bombardement sich auswirkt, sollten Sie sich über Belgrad informieren.

Ich hoffe natürlich, dass Russland bei seiner Zielsetzung, gegen militärische Einrichtungen, bleibt.

 

@19:40 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

//Auch ich bin skeptisch über diese von Lukaschenka "betreuten" Verhandlungen. Und ich lasse mich nicht von Putins Drohung mit  Atombomben einschüchtern. Ob mich eine dämliche russische Kalaschnikow erwischt oder per Kernspaltung zusammen mit dem Wladimir abtrete (er Richtung Hölle, ich in die andere Richtung), darauf kommt es nicht an. Widerstand ist angesagt. Putin, mach Dich trotzdem lieber alleine fort! Mensch, es gibt sonst so viele liebe Russen ...//

Widerstand kann nur von innen kommen. Bei der Szene, in der er so ungehobelt mit seinem Sicherheitschef umgeht, hatte ich noch gedacht: So züchtet man sich seinen eigenen Stauffenberg.

Vielleicht klappt's ja.

 

@ Nachfragerin 17:36

Das ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Auf Verrückte kann man in einem ruhigen Ton einreden und ihm plausibel sagen, wie die Chancen stehen und was aus seinem Traum wird .

Demokratie muss (wieder) wahrhaft sein

Angsttreiberei ist der falsche Weg.

Auch wenn wir, wie Scholz uns darauf vorbereitet hat, in eine Zeitenwende steuern, so muss man Demokratie wehrhaft halten.

Man bedenke: [Zitat TS-Bericht 26.02.2022 19:12 Uhr] Russland setze bei der Invasion mehr als die Hälfte der Truppen ein, die in die Region rund um die Ukraine verlegt worden seien.

Was macht die andere Hälfte? 

Braucht er sie jetzt als Verstärkung seiner Ukraine-Invasion, weil er nicht mit der aktuellen Gegenwehr in diesem Umfang gerechnet hat? Wofür waren sie "eigentlich" geplant? Sollten sie i. Falle einer erfolgreichen Ukraine-Invasion gegen die baltischen Staaten eingesetzt werden?

Mit Sicherheit hat er nicht mit der massiven Wende der europ. und vor allem dt. Politik gerechnet, da er mit einem erfolgreichen Blitzkrieg gerechnet hat.

Putin hat die europ. Länder näher zusammenrücken lassen.

Ich hoffe inständig, dass Putin sich sein eigenes polit. Grab geschaffen hat und darin besser gestern als heute begraben wird.

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Friedensverhandlungen mit Russland ?

Kriegsverbrecher Putin ist keinesfalls zu trauen. Womöglich liefert er ein weiteres Ablenkungsmanöver. Als alten KGB-Mann halte ich ihn für hinterlistig, brutal und skupellos genug, weitere Verbrechen am ukrainischenVolk zu begehen. Die sollten auf alles gefasst sein. Auch das Baltikum muss wachsam bleiben. Es ist nicht auszuschließen, dass W. Putin auch deren Grenzen testet.

 

Heute hat Kanzler Scholz erstmalig gezeigt, dass Deutschland solidarisch an der Seite des ukrainischen Volkes steht. Eine bemerkenswerte Rede, eine Abkehr von der miserablen Außen- und Verteidigungspolitik der letzten Jahre. Der Angriff auf die Krim hätte spätestens die Augen der verantwortlichen Politiker öffnen müssen. Stattdessen gab es ein weiter so, ohne Weitblick und Konsequenz. Wir stehen vor einer Zeitenwende.

 

Gruß Hador

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