Kommentare - Russland und die Ukraine: Putins hybride Kriegsführung

Kommentare

Werden zu den Sanktionen…

Werden zu den Sanktionen denn Einzelheiten veröffentlicht? 
Wenn russische Bürger erfahren, wieviele Millionen $ oder € russische Oligarchen möglicherweise auf europäischen Konten lagern, werden sie ihre Anführer vielleicht etwas kritischer sehen können. 
Und natürlich könnten auch die Wege offenbart werden, die diese Millionen $ oder € zurückgelegt haben, um auf diesen Konnten zu landen. So kann Korruption aufgedeckt werden.
Dann würden die Sanktionen vielleicht sogar Auswirkungen haben. 
Wenn da allerdings wieder Geheimhaltung herrscht, werden diese Sanktionen niemanden interessieren. Am allerwenigsten Putin und seine Kumpane. 
 

Regierung tritt nach Putins Rede zurück

 

"Wir wissen immer noch nicht, wohin die Reise geht" - und genau das sei bei Putin der zentrale Punkt.“

 

Gestern wurden nach der ziemlich langen Ansprache nochmal der in die Geschichte eingehende Tisch mit

Macron -Putin und

Scholz-Putin gezeigt.

 

Danach noch Lawrow-Putin, am selben Tisch, in gleicher Entfernung.

 

Das war schon erstaunlich.

 

Dazu passt, dass die Regierung nach Putins Rede zurück tritt.

Diese relativ umfassende Analyse der Person Putin hier...

finde ich sehr gut und stimme fast einhundertprozentig zu. Jedoch stellt sich mir aufgrund dessen ein akutes anderes Problem: wie kann in Zukunft für die gesamte Menschheit verhindert werden, dass derartige Personen (wie z.B. Putin, mit solchen eher inhumanen und negativen Zielen und Geisteshaltungen) überhaupt in Machtpositionen kommen? Mir ist klar, dass diese Frage heutzutage nicht zufriedenstellend beantwortet werden kann (u.a. weil Menschen sind wie sie sind), aber insbesondere deswegen möchte ich gerne darauf eine Antwort suchen/haben! Gerade weil die Lösung so kompliziert ist, und damit wir vom Traum einer Menschheit in immer währendem Frieden niemals abkommen.

Geht es auch ohne Revolutionen? Also dass z.B. in diesem Fall die Bürger Russlands das pol. System nicht stürzen müssen - so wie z.B: 1917? Das ist die Frage!

Desinformation hatten wir doch bei der TS auch schon 2014?

Desinformation hatten wir doch bei der TS auch schon 2014? Wo doch die TS gerügt wurde, dass sehr einseitig und zum Nachteil Russlands berichtet wurde. Ist das hier jetzt auch der Fall?

Eher Judo als Schach

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Der hybride Angriff auf die Ukraine zeigt: Der ehemalige KGB-Agent Putin ist ein Meister der Verschleierungstaktik

.

Fast jeder Staat/Staatschef beherrscht Verschleierungstaktiken. Dass diese zur Geltung kommen, bedarf nicht irgendeiner Geheimdienstausbildung, sondern militärischer Macht. Und hybride Kriegsführung ist nichts anders als Kriegsführung von so geringer Intensität, dass der Angegriffener noch nicht zurückschießt. Wieder in erster Linie eine Frage von militärischer Macht, wie weit man da gehen und was man sich erlauben kann.

Ich frage mich gerade ob....

Ich frage mich gerade ob die Führungen von Luganzk und Donezk auch so unverhohlene Unterstützungsforderungen an Putin gestellt haben wie die Ukraine an die Deutschen?

Immer die gleiche Masche

Wenn die USA ein Land ausschalten wollen, dann gibt es statt einer Staatsbezeichnung immer nur einen "Schurkenn-Namen" der ständig in Verbindung mit Gräueltaten genannt wird:

Saddam Hussein

al Gaddhafi

Assad

Fidel Castro

Allende

AKTUELL Putin

etc., etc.

Zitat: "Die eigenen Pläne…

Zitat:

"Die eigenen Pläne verschleiern, die Grenze zwischen Krieg und Frieden verwischen, militärischen Druck mit Desinformation kombinieren: Russlands Präsident Putin zeigt, wie hybride Kriegsführung geht."

Nein - Herr Gensing - Präsident Putin zeigt lediglich das er ein guter Schüler ist...

..der Werte-Westen macht es genau auf diese Weise seit Jahrzehnten vor.

Und nein - es ist nicht gut - weder was der Werte-Westen vormacht noch was Putin nach macht - es gibt hier keine "Guten" - es gibt nur "Böse" und wir gehören halt mit zu den "Bösen"

 

Wer wissen will, wie es weitergehen wird

Wer wissen will, wie es weitergehen wird nach diesem "hybriden Krieg", sollte sich mal die Bücher von Zbigniew Brzeziński durchlesen. Der Präsidentenberater (Carter) hat damals schon dargestellt, welche Destabilisierungen in Nahost und Europa/Eurasien stattfinden müssen, damit die USA weiterhin Hegemon bleiben kann.

Und schau an, nach Irak, Syrien, (bald Iran) war eines der wichtigsten Anliegen die Spaltung eines guten Verhältnisses zwischen Europa und Russlands. Na schau einer an. Klappt ja wie nach Drehbuch.

läuft

doch alles für ihn nach Plan, Europa wird geschwächt und schwächt sich selber während die USA weiterhin gut 30% ihres Öls aus Russland beziehen.

Hybride Kriegsführung? Eher Bilaterale  Win WIN für die Russen und Amis !

 

Putin zeigt in der Tat, wie es geht:

Alle so lange mit allen dem gesamten Inhalt des bewährten Instrumentenkastens aller Despoten und sonstigen Gewaltherrscher der Geschichte bombardieren, ergänzt durch den Missbrauch der technischen Errungenschaften der Neuzeit, bis sie zu gar nichts mehr kommen außer sich irgendwie in Sicherheit zu bringen: "Die eigenen Absichten verschleiern, die Grenze zwischen Krieg und Frieden verwischen, militärischen und politischen Druck mit Desinformation kombinieren: Russlands Präsident Putin zeigt, wie hybride Kriegsführung geht". Geschweige denn dazu, klar genug zu sehen, um sich formieren und gemeinsam eine brauchbare Strategie, um die Herrschaft der Kriminellen nachhaltig beenden zu können zu entwickeln.

Ich denke....

Ich denke Putin schafft Fakten, Stück für Stück. Der Westen unter dem Oberkommando der USA diskutiert und provoziert und Putin ist nicht gewillt sich (wieder) einmal vertrösten zu lassen. Die Ausdehnung der NATO in den letzten Jahrzehnten spricht da eine andere Sprache. Die grundsätzliche Ablehnung aller Forderungen von Putin war vielleicht ein Fehler. Wir sollten vielleicht mal versuchen die Beweggründe Putins und seines Handels zu verstehen und nicht jedem Erdenbürger unsere Vorstellungen aufs Auge drücken auch wenn wir diese für gut halten und was diese auch größtenteils ja sind.

Fake News Verbreitung

"Die Putin-Rede vom Montag ist dafür ein gutes Beispiel, denn darin entwickelte er diverse historisch fragwürdige bis falsche Thesen, zudem eine längst widerlegte Behauptung in Sachen NATO-Osterweiterung."

Kann zumindest hier der Autor bitte vom "Faktenfinder" korrigiert werden? Es gibt dazu mehre in jüngster Zeit bestätigte "Funde" u.a.

https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/b5696dc1-3860-4e4c-b363-f3fb0452…

oder auch https://www.welt.de/politik/ausland/article236986765/Nato-Osterweiterun…

Danke.

ja das stimmt

Die eigenen Pläne verschleiern, die Grenze zwischen Krieg und Frieden verwischen, militärischen Druck mit Desinformation kombinieren: Russlands Präsident Putin zeigt, wie hybride Kriegsführung geht.

 

Trifft 100%-ig zu.

Allerdings hätte ich dazu Putin nicht gebraucht. Das kenne ich alles schon seit Jahrzehnten.

Und nein, das schreibe ich nicht, weil ich damit begründen will, dass Putin sich so verhalten dürfe.

Warum so aufgeregt ?

Kiew wollte Minsk II nicht umsetzen. Hat ARD Korrespondentin Ina Ruck selbst festgestellt. Sie meinte gar: „Minsk II sei den Ukrainern mit „Vorgehaltener Pistole“ abgepresst worden“. So ein Blödsinn! Rückblickend muss man sagen, es wäre besser gewesen Russland hätte damals die Separatisten nicht gestoppt. 
 

In deutschen Medien wird die Stationierung von Truppen im Donbass mit „Invasion“ und „Großangriff“ gleichgesetzt. Dabei handelt es sich um Gebiete, in denen Kiew seit acht Jahren nichts mehr zu melden hat. 
 

Moskau hatte bis zuletzt auf die Umsetzung von Minsk II gehofft. Als klar war, dass das nichts mehr wird, hat man nach einem anderen Weg gesucht, dass Blutvergiessen zu beenden. 
 

Die Ukrainer wären sehr schlecht beraten, wenn sie nun weiter auf Donezk und Lugansk schießen würden. Die ruhige Reaktion aus Kiew (Selenskiy: „unsere Grenzen sind sicher“) lässt hoffen. 

Fataler Schritt

Mit dem erfolgten rechtswidrigen Schritt hat Russland allerdings eindeutig den Weg, die hybride Kriegsführung hin zu offener imperialistischer Aggression, beschritten. Die für Russland selbst in Anspruch genommene Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten soll für die Ukraine nicht mehr gelten. Die als Bedrohung angesehene Nähe gefährlicher NATO-Waffen verliert an Glaubwürdigkeit, weil noch nicht alle Verhandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sind. Ein Bärendienst, den Putin mit diesem verbrecherischen Schritt einem tatsächlich erforderlichen, angemessenen Interessenausgleich zwischen den Mächten seinem Land erwiesen hat.

+

Wenn auch so mancher das als Bestätigung des NATO-Kurses ansehen mag, relativiert nach meiner Ansicht diese Grenzüberschreitung der russischen Seite das Fehlverhalten der NATO um keinen Deut. Ich denke, durch partnerschaftliche Einbindung der RF in der Vergangenheit hätte sich diese Eskalation vermeiden lassen.

 

Die Einzige,

die bis jetzt eine sachliche Analyse geliefert hat, ist Sarah Wagenknecht.Ist fast überall nach zulesen.

Wenn sanktioniert werden…

Wenn sanktioniert werden soll, dann aber richtig. Also jeden bestrafen, der noch irgendwas mit Russland macht. Und selber darf man auch nichts mehr kaufen. 

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Dann muß sich die Ukraine leider auch komplett von Durchleitungsgebühren verabschieden.

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Hätten Sie immer pünktlich bezahlt....  gäbe es dieses Problem nicht

@15:47 Uhr von fruchtig intensiv

Desinformation hatten wir doch bei der TS auch schon 2014? Wo doch die TS gerügt wurde, dass sehr einseitig und zum Nachteil Russlands berichtet wurde. Ist das hier jetzt auch der Fall?

 

Nein, bei der Tagesschau gab es 2014 keine Desinformation und auch keine Rüge.

 

Sie spielen auf des durchgestochene inoffizielle Papier des Programmbeirates an. Was dieser Programmbeirat ist, darüber empfehle ich, sich kundig zu machen.

 

Es ist frustrierend, hier seit vielen Jahren mit den immergleichen, -zigfach richtig gestellten Falschbehauptungen konfrontiert zu werden.

@15:44 Uhr von nie wieder spd

"Werden zu den Sanktionen denn Einzelheiten veröffentlicht?  Wenn russische Bürger erfahren, wieviele Millionen $ oder € russische Oligarchen möglicherweise auf europäischen Konten lagern, werden sie ihre Anführer vielleicht etwas kritischer sehen können."

Soviel Oligarchen gibt e nicht mehr. Das war unter Jelzin. Er hat den Ausverkauf Russlands betrieben. Unter Putin wurden die weitgehend entmachtet - sehr zum Missfallen des Westens. Dafür wird die Ukraine von Oligarchen regiert - unsere Freunde!

Die Russen haben die Ausverkaufszeit unter Jelzin nie vergessen, alles wurde verramscht. Es ist auszuschließen, das die soetwas nochmal wollen.

Genauso wenig wollen sie, dass ihre Landsleute im Osten der Ukraine ermordet werden, Deshalb hat Putin auch die volle Zustimmung zu seinem Vorschlag der Anerkennung und ggf. der Entsendung von Friedenstruppen, wie er es nannte.

Putins letzter Trumpf: Militär

Putin Russland hat nur noch einen Trumpf in der Hand: sein Militär. Nach dem Beinahe Sturz von Lukaschenka ist Putin und seiner Gruppe gehörig der Schreck in die Glieder gefahren. Nicht die Nato war aktiv, sondern die eigene Bevölkerung wendet sich von den Post-Sowjet Diktaturen mit Grausen ab. Das hat wirtschtliche Gründe. Russlands Pro Kopf Einkommen liegt mittlerweile unter dem von Rumänien. HIer wird der Dacia gebaut, welche Autos baut Putin Russlands: keine ! Auch keine Handys, Computer oder sonstige konkurrenzfähige Industrieartikel. Putin Russland erinnert stark an einen Feudalstaat in dem sich ein Zar und seine Clique bereichert, Willkür herrscht und die Produktivkräfte sich im Sumpf der Vetternwirtschaft nicht entfalten können. Nun bleibt nur noch das Militär als letzte Stütze und das ist mit den Atomwaffen eine Gefahr, zumal wenn der Zar willkürlich agiert.

Das Ende von NS II ist ein Kotau vor den USA

Ich frage mich, wie man den Entzug der Zertifizierung rechtsstaatlich begründen will nach positivem Bescheid von Ende letzten Jahres und den einzuhaltenden Fristen für diesen Verwaltungsakt. Die „Aussetzung“ des Zertifizierungsverfahren ist geschickt, um Schadenersatzansprücheabzuwehren. Vielleicht verabschiedet der Bundestag bald ein Gesetz, das der Regierung erlaubt Gesetze auszusetzen ? 
 

Diese Putin-Mania in den deutschen Medien ist schon lächerlich. Die Entscheidung zur Truppenstationierung haben alle Staatsgremien  gemeinsam getroffen. Die Alternative wäre eine Fortsetzung der Kampfhandlungen im Donbass. Zum ersten Mal seit 8 Jahren besteht im Donbass nun die Hoffnung auf Frieden ! 
 

Wenn die Ukrainer aber weiter schießen, dann ist ein Krieg wohl leider unvermeidlich. Deshalb wäre gut, wenn Berlin Kiew jetzt zur Mäßigung aufrufen würde und den Abzug der US-Militärberater empfehlen würde. 

@15:50 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich gerade ob die Führungen von Luganzk und Donezk auch so unverhohlene Unterstützungsforderungen an Putin gestellt haben wie die Ukraine an die Deutschen?

 

Die Führungen der angeblichen Volksrepubliken Donezk und Lugansk sind Kreationen des russischen Geheimdienstes.

 

Ihre Forderungen wurden erfüllt, bevor sie aufgestellt wurden.

15:52 Uhr von unbutu77

während die USA weiterhin gut 30% ihres Öls aus Russland beziehen.

Das wäre der absolute Oberhammer. Aber eines ist sicher, die EU würde auch das akzeptieren.

Nationalismus - Die schlimmste Seuche der Menschheit

Nationalismus ist die schlimmste Seuche der Menschheit; ob USA first, Russland first, Takatukaland first, was auch immer.

 

Nationalismus hat, seit es Nationen gibt, immer nur großes Leid verursacht. An die Adresse Putins gerichtet, hat der Botschafter Martin Kimani, ständiger Vertreter Kenias im UN-Sicherheitsrat, eine äußerst bemerkenswerte Rede gehalten. Nationalisten sollten dazu verdonnert werden, diese Botschaft zu hören und zu lesen, bis sie es verstanden haben.

Kimanis Botschaft kann man sich hier ansehen:

 

"https://www.t-online.de/nachrichten/id_91708570/reaktion-auf-putin-rede…"

"Unklarheit als Ziel"

Dem kann ich nicht zustimmen. Hier wird was reininterpretiert was gar nicht ist.

 

Für mich ist die Vorgehensweise von Putin sehr geradlinig und nachvollziehbar.

Und mit der Unabhängigkeitserklärung und dem Einmarsch Russlands wird Putin in den Separatistengebieten Donezk und Luhansk dauerhaft Frieden schaffen. Die Waffenstillstände wurden ständig von beiden Seiten gebrochen.

 

Sehr fair finde ich, dass Putin trotz einseitig angekündigter Sanktionen die Gaslieferungen in die EU wie vereinbart weiter fließen lässt. Sonst würden wir bald auf dem Trocknen oder besser gesagt in der Kälte sitzen.

Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

Putin hat mal einen Eid als Tschekist geleistet, dieser Eid war auch bis zum Ende der DDR bei den Stasi Tätern Grundlage ihrer subversiven Tätigkeit.

Putin hält sich heute noch an seinen KGB Eid.

"Die praktizierte strategische Mehrdeutigkeit geht weiter"

Und deren Grundprinzip lautet: Maximale Verwirrung durch maximale Intransparenz.

Der Leiter der Verteidigungsabteilung der ukrainischen NATO-Mission: „Hybride Taktiken können neben Desinformation und Cyberangriffe auch die Bemühungen zur Schwächung öffentlicher Institutionen und zur Destabilisierung von Gesellschaften umfassen“

Können sie nicht nur, tun sie auch.

„Sollte Russland auch die von Kiew, wäre dies ein Hebel für die nächste Eskalationsstufe: einen direkten Angriff auf die ukrainische Armee“

Warum spricht man hartnäckig von „Russland“ statt von Putin? Und: Aller Wahrscheinlichkeit und bisherigen Erfahrung nach wird er das (die von ihm beanspruchten, aber noch nicht von ihm gehaltenen Gebiete als Teil der "Volksrepubliken" ansehen).

Was ich selber denk' und tu, trau ich auch dem Putin zu

Welcher unserer Politiker legt seine Ziele und Absichten denn klar, offen, ehrlich dar – vor allem, wenn er weiß, dass sie nicht nur auf allseitiges Wohlwollen stoßen würden? Dass Rußland nach und nach alle seine Möglichkeiten einsetzte (vor allem, nachdem Putin verinnerlicht hatte, dass man im Westen nur seine bedingungslose Unterordnung akzeptieren würde) kann nur absolute Ignoranten verwundern. Putin und andere russische Spitzenpolitiker lernten jedenfalls, nur noch auf die Taten ihrer westlichen Partner zu achten und nicht auf deren oft verschleierndes Geschwurbel. Ihre Ziele allerdings wurden klar kommuniziert, hier allerdings ignoriert. Verständlich, dass diejenigen, die nun den Kürzeren zogen, darüber unglücklich sind! Diejenigen Menschen, die in den befriedeten ehemaligen Sowjetrepubliken nach jahrelangem Krieg endlich in Ruhe leben können, sehen das von der praktischen Seite: Ihnen geht es nun besser, egal, was man im Westen erzählt.

Weltbild - Teil 3

So und jetzt erzählt mir mal, wie ihr euch fühlen würdet, wenn eine Organisation, die euch als praktisch Einzigen explizit nicht reinlassen will, über Jahrzehnte der Reihe nach alle eure Nachbarn übernimmt und bei denen Selbstschussanlagen installiert. Und dann einen auf Friedensrhetorik macht, wenn ihr nervös werdet.

Russland hat es erst mit Beitritt, dann mit Frieden versucht.

Ich sage nicht, dass Krieg gerechtfertigt ist. Aber verstehen, wie es dazu kam, kann ich.

Leute, die Putin was von Wertegemeinschaft und Frieden erzählen, nachdem sie seine Nachbarn gegen ihn in Stellung gebracht haben und gemeinsame Kriegsübungen vor seiner Haustür machen, kann ich überhaupt nicht ernst nehmen.

Sanktionen gegen Russland sind nutzlos!

In russischen Quellen kann man hören, dass die Sanktionen irrelevant sind. Sie können zu kurzzeitigen Problemen führen, aber hinterher ist Russland noch stärker. Dinge die Russland früher importiert hat, produziert Russland heute selber und exportiert auch (z.B. Getreide, Landmaschinen).

Es gibt russische Politiker, die sagen, mehr Sanktionen - jede Sanktion ist ein Grund neue Produktionsstätten, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Grundfehler des Westens ist, zu ignorieren, dass Russland alle Rohstoffe der Welt auf eigenem Territorium hat - also rohstoffunabhängig ist- und dann nur verarbeitende Industrie dazubauen muss um allen Sanktionen des Westens zu entgehen. Dazu kommt, dass der Westen nur 1/4 der Welt ausmacht, wenn der Westen nicht handeln will, finden sich genug andere!

15:56 Uhr von Parsec

Dieser TS-Bericht entlarvt so ziemlich jeden Putin-Versteher und - Verehrer.

Richtig. Auch ich gehöre dazu. Als kanadische Reporter von dem Putsch am Maidan berichteten, hätte kein Land der Welt diese Regierung anerkennen dürfen. Dafür hat man dann die Wahlen in der Ostukraine nicht anerkannt.

@15:52 Uhr von fruchtig intensiv

Wer wissen will, wie es weitergehen wird nach diesem "hybriden Krieg", sollte sich mal die Bücher von Zbigniew Brzeziński durchlesen. Der Präsidentenberater (Carter) hat damals schon dargestellt, welche Destabilisierungen in Nahost und Europa/Eurasien stattfinden müssen, damit die USA weiterhin Hegemon bleiben kann. Und schau an, nach Irak, Syrien, (bald Iran) war eines der wichtigsten Anliegen die Spaltung eines guten Verhältnisses zwischen Europa und Russlands. Na schau einer an. Klappt ja wie nach Drehbuch.

 

Brzezinski, in Polen geboren, ist seit fünf Jahren tot. Carter war von 1976 bis 1980 Präsident. 

 

Ich empfehle, sich ein wenig näher, abseits der sattsam bekannten Propaganda, mit Brzezinski zu beschäftigen. Der Mann war überaus vielschichtig und hat mehrfach seine Positionen gewechselt. Zum Spiritus Rector der finsteren Weltverschwörung der Amis taugt er nicht. Ich glaube nicht, daß Sie seine Bücher, die Sie hier empfehlen, gelesen haben.

NATO-Osterweiterung

"Die Putin-Rede vom Montag ist dafür ein gutes Beispiel, denn darin entwickelte er diverse historisch fragwürdige bis falsche Thesen, zudem eine längst widerlegte Behauptung in Sachen NATO-Osterweiterung."

Der Artikel ist haarsträubend. Es ist eben schon bewiesen, dass es dieses Versprechen gab!

Wer sich informieren will, sehe sich die Sendung von Maybritt Illner vom 04.09.2014 an.

Oder auch hier

https://www.welt.de/politik/ausland/article236986765/Nato-Osterweiterun…

Auch wenn man eine Falschaussage 100mal wiederholt, steigt ihr Wahrheitsgehalt nicht! Das ist doch genau das was in dem Artikel Putin vorgeworfen wird!

Und unsere Antwort ?

Warum haben wir denn keine hybride Antwort, warum kein flexibler Auftritt, warum denn soviel Unbeweglichkeit, warum denn immer warten bis es nicht mehr geht, warum denn immer drohen aber kaum etwas tun, wir haben doch genügend Ost Nato Partner mit entsprechender Erfahrung aus Theorie und Praxis, es gibt doch genügend Raum und Länder wo dies angewandt werden kann.

Statt dessen sind wir nicht im Stande zu reagieren oder nur wie Beamten, mit Bitten und Verständnis. Erfolg  bei der Gegenseite, man amüsiert sich über uns, wir werden noch auf beschämender Weise auf den Arm genommen.  

Fakt ist das die normale Bürger in Ost und West Ukraine die Rechnung in den kommenden Jahren bezahlen müssen, sowohl wirtschaftlich als human. Und auch wir in Europa werden in kommender Zeit die wirtschaftliche Rechnung spüren. 

 

 

@15:52 Uhr von unbutu77

doch alles für ihn nach Plan, Europa wird geschwächt und schwächt sich selber während die USA weiterhin gut 30% ihres Öls aus Russland beziehen. Hybride Kriegsführung? Eher Bilaterale  Win WIN für die Russen und Amis !  

 

Die EU war sich wohl noch nie so einig wie jetzt.

@15:56 Uhr von Parsec

:Dieser TS-Bericht entlarvt so ziemlich jeden Putin-Versteher und - Verehrer."

"Auch wenn alle einer Meinung sind, könnten alle Unrecht haben" 

Bertrand Russel, brit. Schriftsteller, Philosoph

Klar ist das ein Völkerrechtsbruch

Das war die Bombardierung Belgrads durch die NATO um die Abtretung des Kosovo zu erzwingen, sowie die sofortige Anerkennung des Kosovo durch Deutschland, aber auch.

 

Ich verstehe nicht ganz wieso der Autor Putins Russland „hybride Kriegführung“ unterstellt. Wenn man mal genau hingehört hätte, ist das was jetzt passiert ist, eine der Handlungsoptionen gewesen, die man in Russland seit Monaten diskutiert hat.

In Georgien ist die Entwicklung 2008 sehr ähnlich gewesen, aber mit anderer Ausgangslage. Und siehe da: weder Georgier noch Osseten oder Abchasier müssen mehr sterben seit Russland die abtrünnigen Gebiete anerkannt hat. Dies wünsche ich auch den beiden Volksrepubliken. 
 

Es kommt jetzt vor allem darauf an, ob der Westen es unterlässt, weiter Waffen in die Ukraine zu „pumpen“ oder nicht. 
 

Spannend wird jetzt wie Deutschland mit so viel weniger Gas auskommen will. Jetzt muss man wohl bei Russland mehr bestellen über die Ukraine-Pipeline. Ob das so schlau ist ...
 

 

 

 

@15:56 Uhr von Parsec

>>"Dieser TS-Bericht entlarvt so ziemlich jeden Putin-Versteher und - Verehrer."<<

.

Ich versuche Putin zu verstehen. Ob ich das wirklich kann ist eine andere Frage? Gibt es dazu auch das Pendant der Amerika-Versteher? Meiner Meinung nach prallen hier die Interessen zweier Großmächte aufeinander. Die system-territoriale der Russen und die wirtschaftlichen der USA. Ich finde es persönlich nicht gut wenn wir Deutsche uns da vor einen Karren spannen lassen.

@15:52 Uhr von unbutu77 Erdölimporte USA

während die USA weiterhin gut 30% ihres Öls aus Russland beziehen.

 

Wie oft dieser Unsinn hier wohl noch abgeschrieben und nachgeplappert wird? Die USA beziehen 7, in Worten: sieben Prozent ihres Erdöls aus Russland. So viel zu den Fans der Desinformation.

 

 

 

15:52 Uhr von unbutu77

Na ja, ich habe nirgends gelesen,dass über Ukraine kein russisches Gas mehr nach Europa kommt bzw. kommen soll. Es geht immer um Nordstream 2 (das russische Gas, das über Ukraine importiert wird scheint ein vollkommen anderes russische Gas zu sein, als das welches über Nordstream 2 kommen sollte).

Was die USA angeht: Die werden ihre Rohstoff-Einkäufe in Russland noch steigern und sie gewinnbringend an uns weiter verkaufen. Wetten? Das sind dann wieder vollkommen andere russische Rohstoffe. ;-)

 

Putin muss sich überhaupt keine Sorgen darüber machen, ob ihm einer was abkauft.

 

...

Ich für mein Teil hoffe, dass Ostukraine nun endlich zu Ruhe kommt. 

Ukraine braucht keine militärische, sondern humanitäre Hilfe. Nur als Beispiel: Ukraine hat mehr Masernerkrankungen, als der Rest Europas (nicht EUs, Europas). Eine Schande im 21. Jahrhundert.

@15:47 Uhr von WM-Kasparov-Fan

 

…wie kann in Zukunft für die gesamte Menschheit verhindert werden, dass derartige Personen (wie z.B. Putin, mit solchen eher inhumanen und negativen Zielen und Geisteshaltungen) überhaupt in Machtpositionen kommen?

 

So was kann man leider nicht mal in Demokratien endgültig verhindern. In den USA ist es noch nicht lange her, dass der Destruktivist mit der Blonden Frisur Präsident war, dessen Amtszeit mit dem Versuch eines Staatsstreichs endete.

 

Geht es auch ohne Revolutionen? Also dass z.B. in diesem Fall die Bürger Russlands das pol. System nicht stürzen müssen - so wie z.B: 1917?

 

Ganz selten nur bekommt man Despoten, Diktatoren, und selbst ernannte Zaren ohne Gewalt wieder weg von der Macht im Staat. Falls, dann auch nur, wenn das Militär sich auf die Seite der Veränderung stellt, so unmissverständlich eindeutig friedlich agiert wie die Armee in Portugal beim Diktator-Go Home von 1974.

 

«Nelken-Revolution», weil das Volk die Soldaten mit Nelken begrüßte.

Ich sehe schwarz

Seit nunmehr 20 Jahren wird 'der gute Westen' nicht müde, den bösen Russland herabzuwürdigen. Wen wundert da noch irgendetwas_

Nein, Herr Putin wird nicht zu Kreuze kriechen und es gibt wohl auch hierzulande Menschen, die das nachempfinden können.

Mir ist das alles viel, viel zu emotional, von viel zu wenig Vernunft begleitet und es wundert mich, wie widerspruchslos das Ganze von der hiesigen Bevölkerung hingenommen wird.

@15:52 Uhr von fruchtig intensiv | Kommunismus

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sollte sich mal die Bücher von Zbigniew Brzeziński durchlesen. Der Präsidentenberater (Carter) hat damals schon dargestellt, welche Destabilisierungen in Nahost und Europa/Eurasien stattfinden müssen, damit die USA weiterhin Hegemon bleiben kann.

.

Damals ging es jedoch um was ganz anderes, nämlich darum die globale Menschheitsbedrohung des Kommunismus zu bändigen. Wäre die Sowjetführung früher zur Vernunft gekommen und hätte sie die kommunistischen Versklavungszäune abgerissen, dann wären die harten destabilisierenden Maßnahmen der USA überflüssig gewesen. Aber leider geht es manchmal nicht ohne die harte Hand.

 

 

 

 

Machogehabe in allen Staaten

Meine Wahrnehmung als friedfertiger Bürger ist, daß in den mir zugänglichen Medien ein Land als Feind aufgebaut wird.

Soldatinnen, Soldaten und alle Untertanen sollen dann den Machthabern zuliebe aufeinander schießen, wenn die Geldgeber es für lukrativ halten?

Wo leben wir denn? Im 21. Jahrhundert?
Gebt Biden, Putin, Johnson, Macron, Scholz usw. eine Keule in die Hand und setzt sie in einen Sandkasten. Dann können sie zeigen, was sie so draufhaben. Aber sie sollen uns in Ruhe lassen.

Und im übrigen schleicht sich die NATO seit Jahrzehnten langsam an Russland ran. Wenn dort jemand nervös wird, ist das nun wirklich nicht verwunderlich. Das zu leugnen schafft man doch nur, wenn man aus Eigennutz Nato-Interessen vertritt oder es für kritische Gedanken schon zu spät ist.

Die Menschen wollen in Frieden leben. Überall.

Ursachen vs Folgen

Der Kommentar gibt ein Meinungsbild wieder, welches wie üblich die Ursachen verdrängt und irgendwann bei den Folgen anfängt. Deshalb ist das Buch von Klaus von Dohnanyi - "Nationale Interessen" sehr zu empfehlen, ebenso der heutige Kommentar bei "Weltwoche daily". Warnung an all jene für die je alles klar war und die nur mal wieder richtig über Putin herziehen wollen.

Eine Zusammenfassung

die so nicht ganz neu ist, und auch auf andere Konflikte in dieser Welt passt, was mich aber als Bürger nicht weiter bringt.

Entscheidend ist doch das, was jetzt als nächstes passiert oder kommt, und was die EU macht, davon kann ich jetzt nichts lesen.

Also heißt es weiter warten, das einzige was es bis jetzt gibt, der Kanzler hat N2 gestoppt, das war es aber vorher schon, also in der Warteschleife, das N2 nie in Betrieb geht, hatten wohl viele vermutet.

Es gibt also nur noch ein Gegenmittel, also warten wir einfach weiter was passiert.

 

@eine_anmerkung. 15:55

"Die grundsätzliche Ablehnung aller Forderungen von Putin war vielleicht ein Fehler."

.

Dass Ihnen das Völkerrecht sowie eine regelbasierte Weltordnung nicht so wichtig sind, ist bekannt.

Da mir aber beides (Völkerrecht und regelbasierte Weltordnung) sogar sehr wichtig ist, war mMn diese Ablehnung wirklich vollkommen alternativlos. Und ist es nach wie vor, wenn wir nicht unsere Werte verraten wollen.

.

"Wir sollten vielleicht mal versuchen die Beweggründe Putins und seines Handels zu verstehen"

.

Ist längst geschehen.

.

"und nicht jedem Erdenbürger unsere Vorstellungen aufs Auge drücken auch wenn wir diese für gut halten und was diese auch größtenteils ja sind"

.

Es geht hier ausschließlich um Vorstellungen, über die Putin selbst gesagt hat, dass diese Vorstellungen selbstverständlich gut und richtig sind.

De Hahn, 15:50

"Wenn die USA ein Land ausschalten wollen ....." Die USA können und wollen kein "Land" ausschalten. Sie setz(t)en sich mit Menschenrechtsverletzungen durch Autokraten und imperialistischen Tendenzen dieser Regierungen auseinander. Akzeptieren Sie persönlich die Machtbestrebungen und Gräueltaten der von Ihnen genannten Diktatoren? Man könnte Sie so verstehen.

 

 

@unbutu77 15:52 Uhr

...Europa wird geschwächt und schwächt sich selber während die USA weiterhin gut 30% ihres Öls aus Russland beziehen.

Sind sie sich da so sicher, dass die USA und Westeuropa auch weiterhin Öl und Gas aus Rußland erhalten werden – vor allem zu den relativ günstigen Preisen? Das erscheint mir nach dieser Vorgeschichte nicht logisch, den der Handel hatte ja nicht, wie von Rußland beabsichtigt, zu gutnachbarlichen Beziehungen geführt. Sanktionen sind Vertragsbrüche, Gegensanktionen wohl auch. Aber spielt das dann noch eine Rolle? Was einmal in den Beziehungen zerstört wurde, ist schwer wieder aufzubauen.

@16:01 Uhr von Jonnyrico74

"Die Putin-Rede vom Montag ist dafür ein gutes Beispiel, denn darin entwickelte er diverse historisch fragwürdige bis falsche Thesen, zudem eine längst widerlegte Behauptung in Sachen NATO-Osterweiterung." Kann zumindest hier der Autor bitte vom "Faktenfinder" korrigiert werden? Es gibt dazu mehre in jüngster Zeit bestätigte "Funde" u.a. https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/b5696dc1-3860-4e4c-b363-f3fb0452… oder auch https://www.welt.de/politik/ausland/article236986765/Nato-Osterweiterun… Danke.

 

Und es gibt ein Interview mit Michail Gorbatschow von 2014, in dem er solcherart Behauptungen einen Mythos genannt hat.

 

Bei den 2+4 - Verhandlungen ging es um die deutsche Wiedervereinigung. Gorbatschow war dabei, im Gegensatz zu Putin oder Lawrow.

 

Jürgen Chrobog, auf den sich der Spiegelartikel bezieht, lebt noch. Warum interviewt man den nicht mal zu diesem Thema?

@15:50 Uhr von DeHahn

"Wenn die USA ein Land ausschalten wollen, dann gibt es statt einer Staatsbezeichnung immer nur einen "Schurkenn-Namen" der ständig in Verbindung mit Gräueltaten genannt wird: Saddam Hussein al Gaddhafi Assad Fidel Castro Allende AKTUELL Putin etc., etc."

Allende war ganz gewiss kein Schurke, auch wenn er der damaligen US-Regierung nicht „gepasst“ hat.

@15:50 Uhr von DeHahn

Wenn die USA ein Land ausschalten wollen, dann gibt es statt einer Staatsbezeichnung immer nur einen "Schurkenn-Namen" der ständig in Verbindung mit Gräueltaten genannt wird: Saddam Hussein al Gaddhafi Assad Fidel Castro Allende AKTUELL Putin etc., etc. [sic!]

 

 

Das hat einen ganz einfachen Grund - weil solche Gräueltaten normalerweise nicht von einem ganzen Volk, sondern von seinem Regime ausgehen.

 

Das Verallgemeinern auf ein ganzes Land oder ein Volk nennt man Nationalismus bzw. Rassismus.

 

Putin und seine Clique von Kleptokraten sind die Kriegstreiber.

Nicht nur in der Ukraine

Wer ernsthaft glaubt, Russland als Atommacht fürchte sich vor Angriffen anderer Länder, der jedes eigenständige Nachdenken, selbst innerhalb der RT-Filterblase aufgegeben.

 

Der Grund ist ein ganz anderer - ohne Feindbilder auf sie zeigen können,  müssten sie sich vor dem eigenen Volk für die Folgen ihrer Ausplünderung des Landes rechtfertigen.

@15:47 Uhr von WM-Kasparov-Fan

//...(u.a. weil Menschen sind wie sie sind),...//

 

Einspruch! Menschen entwickeln sich. Bis ins hohe Alter. Die Frage lautet also: Warum hat sich Putin so negativ entwickelt? Niemand wird als 'Bösewicht' geboren.

@15:55 Uhr von eine_anmerkung.

Jedes Land dieser Welt hat das Recht seine militärischen Partner zu wählen, sprich einen NATO-Beitritt zu erstreben egal ob das nun Herrn Putin gefällt oder nicht!

Die Folge seiner verachtungswürdigen Invasion wird eine Erweiterung der NATO um ihn herum sein! Leider verkalkuliert Herr Präsident!

Ich zahle auch gerne mehr für mein Gas, Hauptsache Russland kriegt keine Devisen mehr, Herr Medwedew! Auch blöd für Sie!

Kriegsführung?

Ich glaube der Kommunismus oder Sozilismuss hat nichts dazu gelehrnt. Die UDSSR ist duch die gleich Politik die Putin jetzt betreibt zugrunde gegeangen.
Das wird ein weile dauern aber ist nicht aufzuhalten.

Das wir auch jetzt wieder so kommen. Nur frei gute Menschn so wie Sie im Kapitalismmus können kreativ leben. Sie entwickeln die Lösung für unsere Zukunft.

 

 

@15:55 Uhr von eine_anmerkung.

Ich denke, es ist nicht "der Westen", der provoziert, sondern Putin. Die russische Invasion in den nördlichen Teil der Ukraine ist ein kriehgerischer Akt, ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht. Russland ist damit international geächtet. Natürlich kann sein Handeln nicht folgenlos bleiben. Wirtschaftliche Sanktionen werden die Folge sein. Der Rubel und die russische Börse sind bereits deutlich auf Talfahrt.Ich selbst sehe eine Osterweiterung der NATO ebenfalls kritisch. Nun aber hat Putin mit seinem martialischen Verhalten die Ukraine in die Arme der NATO getrieben. Die baltischen Staaten haben ebenfalls Angst vor russischer Großmannssucht. Hatte Putin gehofft, die NATO spalten zu können, so ist sie nun geschlossener denn je und er selbst hat sich isoliert.

15:56 Uhr von Parsec

Mein Respekt für Ihre Ausdauer, mit der Sie sich hier am Putin abarbeiten.

Wenn Sie sich so sehr gegen ihn Einsetzen, dann Frage ich mich, warum Sie das nur hier an der Tastatur machen.

...

Mir ist in mehreren Reportagen aufgefallen, dass sich vor allem diejenigen für hartes Vorgehen gegen Russland einsetzen, die selbst noch nie den Dienst an der Waffe geleistet haben und keine Ahnung davon haben, was das bedeutet.

Da hat man selbst in der Ukraine einen kühleren Kopf.

.

Ich meine solange die normale Bevölkerung in Ruhe leben kann ist es egal welche Oligarch am Hebel sitzt. Keiner von denen ist besser als der andere. 

Ukraine hat ein massives Problem mit Korruption, nichts legales bekommt man ohne zusätzlich Schmiergeld zu zahlen. Das Land ist weder soweit für die NATO, noch für die EU.

Aber USA können es gerne als weiteren Bundesstaat aufnehmen. Oder GB nimmt Ukraine als weiteren Teil neben England, Schottland und Wales auf.

16:12, Denkerist

>>Soviel Oligarchen gibt e nicht mehr. Das war unter Jelzin. Er hat den Ausverkauf Russlands betrieben. Unter Putin wurden die weitgehend entmachtet - sehr zum Missfallen des Westens.<<

 

Putins System stützt sich auf ein Netz von Oligarchen, die sich schamlos bereichern dürfen, wenn sie seiner Agenda dienlich sind.

@Miauzi um 15:50

Zitat:

"Die eigenen Pläne verschleiern, die Grenze zwischen Krieg und Frieden verwischen, militärischen Druck mit Desinformation kombinieren: Russlands Präsident Putin zeigt, wie hybride Kriegsführung geht."

>> Nein - Herr Gensing - Präsident Putin zeigt lediglich das er ein guter Schüler ist...

..der Werte-Westen macht es genau auf diese Weise seit Jahrzehnten vor.

Und nein - es ist nicht gut - weder was der Werte-Westen vormacht noch was Putin nach macht - es gibt hier keine "Guten" - es gibt nur "Böse" und wir gehören halt mit zu den "Bösen" <<
.

„Es gibt nur „Böse““ … mein Gott, erschreckend was man hier im Forum so lesen kann - so viele, die ausschließlich den „Werte-Westen“ in die Ecke des Schuldigen für diesen Konflikt stellen.

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Naja, zum Glück lebe und gehöre ich zum „Werte-Westen“, kann meine Meinung äußern und abstruse Meinungen lesen.

@16:14 Uhr von Herd

Richtige Analyse! Mal sehen, ob Putin wie der letzte Zar endet?!

Verschleiern ist etwas ganz…

Verschleiern ist etwas ganz Typisches für Verbrecher. Da ist nichts Meisterliches dran.

@Denkerist 16:12

"Unter Putin wurden die weitgehend entmachtet"

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Das meinen Sie jetzt aber nicht ernst, oder?

Unter Putin ist Russland zu einem astreinen Mafia-Staat geworden.

@15:50 Uhr von DeHahn

Der Sinn ihres Kommentars verbirgt sich mir!

Ja, all diese Personen haben Leid und Tod über diese Welt gebracht und gehen als abschreckendes Beispiel in die Geschichte ein!

Ich würde mir wünschen Herr Putin würde auch schon der Vergangenheit angehören, wie die anderen aufgeführen Personen!

Die Welt wäre dann friedlicher!

Jeder Krieg ist hybrid

List, Trug und Fallenstellen gehören historisch seit jeher zum Krieg. 

Einige Beispiele:

Das trojanische Pferd, die Varusschlacht, Deutschlands Überfall auf Polen 1939 ("Seit fünf Uhr fünfundvierzig wird jetzt zurück geschossen!"), "Curveball" , der "Hilferuf" 1979 aus Afghanistan an die UdSSR , "Gladio", aber auch ein politisches Narrativ wie die "Dolchstoßlegende". Lug und Trug als Begleiter des organisierten Tötens ist eine historische Konstante. 

Der Begriff "hybride Kriegsführung " scheint hingegen nahezulegen, dass es auch eine normale Kriegsführung oder sowas wie  eine ehrliche Kriegsführung gibt. 

Gibt es aber nicht. 

Krieg ist immer primär eines: pervers. 

 

 

@16:03 Uhr von Möbius

Russland und die russischen Separatisten haben, wie erwartet, Unruhen provoziert und damit einen Vorwand für die Invasion russischer Truppen geliefert. Die abfällige Art, in der Putin der Ukraine die Eigenstaatlichkeit abspricht, zeigt, dass er dieses Land zurückerobern möchte. Mit seinem Verhalten bringt er auch die baltischen Staaten, ja die gesamte Welt gegen sich auf. Er hat sein Versprechen gebrochen, in die Ukraine einzumaschieren. Ich hatte bislang durchaus an den Prophezeihungen von Biden gezweifelt. aber er hat (leider) recht behalten. Putin wird einen hohen Preis dafür zahlen müssen. Mit Diktatoren macht man nun mal keine Geschäfte.

 

@16:05 Uhr von Barbarossa 2

>>"die bis jetzt eine sachliche Analyse geliefert hat, ist Sarah Wagenknecht.Ist fast überall nach zulesen."<<

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Und was bekam die arme Frau dafür mal wieder die Knochen verflucht. Wenn aber jemand ungefiltert amerikanische Parolen zu besten gibt, ist das der Held (ist jedenfalls meine persönliche Wahrnehmung).

@Giselbert 16:17

"Und mit der Unabhängigkeitserklärung und dem Einmarsch Russlands wird Putin in den Separatistengebieten Donezk und Luhansk dauerhaft Frieden schaffen."

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Sie wollen jetzt aber hoffentlich nicht ernsthaft Putin dafür loben, dass er dort "Frieden schafft", wo er vorher erst einmal einen Krieg vom Zaun gebrochen hat.

16:17 Uhr von Giselbert

>>Sehr fair finde ich, dass Putin trotz einseitig angekündigter Sanktionen die Gaslieferungen in die EU wie vereinbart weiter fließen lässt.<<

 

Stellen Sie sich mal vor, er würde kein Gas und kein Erdöl exportieren - wie lange würde er sich an der Macht halten? Kennen Sie andere wesentliche Einnahmen des Landes?  

15:56 Uhr von Parsec

"Dieser TS-Bericht entlarvt so ziemlich jeden Putin-Versteher und - Verehrer."

Der Begriff Putin-Versteher hat das Potential, allgemeinumfassend fuer etwas stehen, weit ueber die tatsaechliche Funktion Putins hinaus, z.B. kennzeichnend fuer von Dikaturversteher ueber Gutmenschverachter bis hin zu Allesrelativierern, das haengt vom Thema hier ab, ist prinzipiell offen, hat aber einen erkennbaren "Geruch". Schlage es als eine  Art Slang-Wort des Jahres vor, oder so was wie ein deutsches Urban dictionary Eintrag.  

@16:16 Uhr von Barbarossa 2

während die USA weiterhin gut 30% ihres Öls aus Russland beziehen. Das wäre der absolute Oberhammer. Aber eines ist sicher, die EU würde auch das akzeptieren.

 

Da haben Sie (leider) beide m. E. Recht. Es wäre eine absolute globale Farce und der Gipfel der Doppelzüngigkeit.

 

Die EU würde in dem Fall aber wohl leider auch wieder nur kopfnickend daneben stehen.

@16:17 Uhr von Giselbert

Wie Sie dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine Geradlinigkeit abgewinnen und das ganze Procedere gar noch als eine Art "Friedensmission" verklären können, bleibt mir schleierhaft.

 

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