Kommentare - Was die Ampel Pflegekräften verspricht

Kommentare

17:57 von harry_up

keine Frage
immer zum Guten ?
denke durchwachsen !

@17:31 von wenigfahrer

//Das kann man so nicht vergleichen, Luxemburg ist immer anders, auch die Preise.//

Gefällt Ihnen dieser Vergleich besser?

***Wer als Müllmann ohne Ausbildung in den Job startet, bekommt zwischen 1500 und 2200 Euro. Berufserfahrung, ein LKW-Führerschein und auch der Ort (Unterschied zwischen Ost und West) haben Einfluss auf die Höhe des Gehalts. Unterschiede ergeben sich auch, ob man als Lader unterwegs ist oder der Fahrer des LKW ist. Bis zu 3000 Euro monatlich sind brutto drin. Rechnet man Gefahrenzulage und weiter Pauschalen dazu, können es auch 3500 Euro sein. Müllmänner, die bei städtischen Unternehmen angestellt sind, bekommen Gehalt nach Tarif und entsprechende Tariferhöhungen.***

Was die Ampel Pflegekräften verspricht

Meine Ausbildung zur Pflegefachfrau im Krankenhaus habe ich 1993 abgeschlossen (2. Beruf) und danach 23 Jahre bis zur Rente Vollzeit gearbeitet, davon die letzten Jahre im 3-Schicht-System, sowohl im Krankenhaus, als auch in der stationären Altenpflege, und war nur einmal krank geschrieben. Das, was zermürbt, sind vor allem die Arbeitsbedingungen und die haben sich überhaupt nicht verändert. Ständiges Einspringen durch Personalausfälle, Doppelschichten, keine Einhaltung der vorgeschriebenen Ruhezeiten nach Nachtdienst, Schaukeldienste, Übernahme von fachfremden Tätigkeiten (z.B. putzen, Wäsche verteilen) und dazu z.T. Führungskräfte, die ihren Aufgaben nicht gerecht werden. Hinzu kommt, dass man als examinierte Kraft oft alleine mit Auszubildenden und Hilfskräften ist, bei letzteren hapert es dazu nicht selten mit der deutschen Sprache. Mit psychischen Belastungen ist man i.d.R. allein gelassen. Jetzt bin ich gespannt, wie man hier wirklich etwas erreichen wird...

Am 05. Dezember 2021 um 18:06 von Anna-Elisabeth

Zitat: Müllmänner, die bei städtischen Unternehmen angestellt sind, bekommen Gehalt nach Tarif und entsprechende Tariferhöhungen

Bekommen Beschäftigte im Gesundheitswesen, die bei städtischen Unternemen angestellt sind, kein Gehalt nach Tarif und entsprechende Tariferhöhungen?

@17:26 von Sisyphos3 17:18 von schabernack

//...es wird doch möglich sein, bei über 5 % Arbeitslosen, da Pflegekräfte zu rekrutieren
und vielleicht vom Rest auch welche die für 2 ... 3 Monate im Jahr Erntehelfer sind//

Bei manchen Ihrer Kommentare frage ich mich, ob jemand wie z.B. Sie überhaupt in der Lage wäre, das Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege zu bestehen. Ohne viel Theorie geht auch da nix.

@ von rareri

"Aus meiner Sicht wäre es eine Anregung wert, wenn man Pflegekräfte einen satten Steuerfreibetrag gewährt, den sie auch in ihrem Geldbeutel spüren. Das wäre bestimmt ein Anreiz von Menschen, die einen Pflegeberuf wählen würden."

Guter Vorschlag. Den kann der Staat einfach umsetzen. Tarifparteien braucht man dazu nicht.

15:56 von schellentraum

Weil wir uns zu fein sind, sollen Migranten das Problem lösen?

ich habe

es schon mal geschrieben. In der Pflege zu arbeiten ist nicht einfach ein Beruf..........es ist eine Berufung. Ich habe den allerhöchsten Respekt vor diesen Menschen, ich habe aber auch den allerhöchsten Respekt vor Menschen in anderen Berufen.

Das in der Pflege seit Jahrzehnten etwas falsch läuft, wissen wir nicht erst heute und die Abwanderung hat großartig auch niemanden gestört bis Corona auf der Matte stand. Plötzlich schreit jeder, die Pflege ist überlastet.

Tja, wer seine Angestellten auf Dauer ausbeutet und nichts für bessere Arbeitsbedingungen tut, muss sich nicht wundern, wenn sich plötzlich sehr, sehr viele aus diesem Beruf verabschieden. Denn irgendwann gibt es die rosarote Brille nicht mehr und das Herzblut mit dem sie die Arbeit ausgeführt haben, ist weg.

Es ist gut ...

das bei diesem Thema endlich mal etwas Fahrt auf kommt.

Das Problem ist aber wie schon angesprochen die Fallpauschale.

Natürlich hat die Fallpauschale auch Vorteile, der Patient wird nicht ewig im Krankenhaus gehalten.

Aber eben auch Nachteile, der Patient wird häufig zu früh aus dem Krankenhaus entlassen. Und es werden Operationen veranschlagt, welche eigentlich nicht nötig wären (Deutschland ist führend bei den Knie-Operationen und auch führend Menschen auf ITS zu verlagern).

Das Problem bei einer OP ist aber nicht die OP selber, sondern die Pflege die danach kommt. Dabei entscheidet meist die Pflege ob ein Patient genesen wird, oder nicht.

Da aber die Personalkosten 70% der Gesamtkosten ausmachen und die Pflege an sich keinen Cent einbringt, wird hier natürlich gespart. Danke Fallpauschale.

@ wenigfahrer

Stimmt.
In Krankenhäusern gehören gelernte Pflegekräfte und besonders die in der Intensiv Pflege sogar zu dem Personal mit den höchsten Einkommenssteigerungen der letzten Jahre.

Deshalb muss man am Personalschlüssel etwas tun. Mindestens 1/3 mehr Personal und das Arbeitsklima steigt wieder.

Also wenn es steuerfinanziert

Also wenn es steuerfinanziert wird, wäre ich fast dafür. Nur sollte man schon Unterschiede in die Anforderung im jeweiligen Pflegebereich machen. 4000 € für intensivpflegekräfte ok. In anderen Bereichen eher nicht. Es müssen schon noch Unterschiede zwischen Studierten und nichtstudierten im medizinischen Bereich erkennbar bleiben.

@weingasi1 um 17:43

"Nur scheinen diese unisono der Meinung zu sein, dass sofern es nur genügend ITS-Betten gibt, man nichts anderes machen muss."

Nein, man hätte von Anfang an einen Doppelstrategie fahren müssen.

Stabilisierung des Gesundheits- und Pflegesektors. Und die Ausrichtung auf Impfstoffe.

Die Erklärung dafür ist sogar simpel. Keiner hat Anfang 2020 gewusst wie gut/schlecht die Impfstoffe sein werden.

Desweiteren verlassen die Leute nicht allein wegen Corona die ITS.
Als es damals die Grippe noch gab, hat man auch die Leute auf dem Gang gestappelt. Eine Auslastung von 95% bei den Krankenhäusern war normal im Winter.

Wer als Pfleger eine 150kg Person alleine wenden muss, dem ist es egal ob die Person wegen Corona da ist, oder wegen etwas anderem.

"Einfach nur noch dumm."

Ich hatte lange Zeit einen guten Kontakt zu einer Pflegekraft und hatte stets Respekt. Denn da war Aufopferung vorhanden. Krank? Egal man geht arbeiten!
Weil sonst keiner die Patienten versorgt. Und dies ist Jahre her.

@Anna-Elisabeth

Hallo Anna-Elisabeth,

da der Thread letztens schon geschlossen wurde, meine Frau Ihre Antwort an mich aber gelesen hat,soll ich Ihnen noch nette Grüße ausrichten, so von (Ex) Schwester zu (Ex) Schwester. ;)

Zu Ihrer Antwort an einen anderen User, was den Einsatz von Arbeitslosen und ehemaligen Erntehelfern als Pfleger betrifft:

Man kommt manchmal aus dem staunen nicht mehr raus, was manche für eine Vorstellung von diesem Beruf haben. Auch meine Frau hat eher eine Helfersyndrom und Mutter Teresa-Reflex, wenn man das so ausdrücken will. Genau darum hat sie den Beruf auch aufgegeben, denn mit "Helfen" hatte der nichts mehr zu tun, es ging nur noch um Geld verdienen der Gesundheitskonzerne.

Auch ich gebe gerne zu, das ich für diesen Beruf in keinster Weise geeignet wäre.
Ich bin Informatiker und bis vor wenigen Monaten auch Logistikfachkraft, habe ich aber wie meine Frau auch aufgegeben, wegen mangelnder Anerkennung.
Einen Beruf im Sozialbereich, könnte ich mir nie vorstellen. Grüße.

@16:06 von rareri 15:15 von Hansi2012

//Aus meiner Sicht wäre es eine Anregung wert, wenn man Pflegekräfte einen satten Steuerfreibetrag gewährt, den sie auch in ihrem Geldbeutel spüren. Das wäre bestimmt ein Anreiz von Menschen, die einen Pflegeberuf wählen würden.//

Einen ähnlichen Vorschlag hatte neulich sogar ein Politiker gemacht (weiß leider nicht mehr welcher). Der hatte vorgeschlagen, zumindest die Nachtarbeit komplett von der Steuer zu befreien. Einen Freibetrag für alle, wie Sie vorschlagen, fände ich besser.

Am 05. Dezember 2021 um 18:23 von Cillie21

Weil wir uns zu fein sind, sollen Migranten das Problem lösen?
___
Ich teile ja durchaus teilweise Ihre Meinung aber dieses statement kann ich nun garnicht nachvollziehen. Was hat das denn mit "zu fein" zu tun. Und wer bitte ist "wir" ?
Eine "feine" Arbeit ist bestimmt weder bei der Objektreinigung, noch bei der Müllabfuhr oder der Kanalreinigung zu erledigen. Ich glaube auch nicht, dass das "Unfeine" bei dem Pflegenotstand eine Rolle spielt, sondern eher die Arbeitsbelastung vllt auch familienfeindl. Arbeitszeiten. Wenn die Möglichkeit besteht, diesen Mangel mit Migranten zu verbessern, warum denn nicht. Sie müssen entsprechend ausgebildet werden und eine gewisse Eignung für einen sozialen Beruf sollte auch vorhanden sein. Man arbeitet ja auch nicht unbedingt sofort am Patienten, sondern zunächst als Pflegeassistent. Warum also nicht ? Seiterzeit wurden doch auch IT-Leute aus Indien angeworben. Auch wegen "unfein" ?

@ Shantuma 18:24

Das die Pflege zur Genesung beiträgt steht außer Frage. Was auch noch zu bedenken ist , jeder Mensch ist unterschiedlich in seiner Genesung. Bei den einen geht es schneller, bei dem anderen langsamer.

Es geht nicht...

Es geht nicht nur um mehr Gehalt (was die Pf.kräfte in Altenheimen, ambulant,...schon betrifft), sondern es geht um Arbeit, die nicht zu schaffen ist - wenigstens nach Mindeststandarts. Aber das war schon vor 40 Jahren so, wo ich mal Wochen dort arbeitete, wo Kräfte aus Indien eingeflogen wurden, denen man in einem heruntergekommenen Altenheim den Himmel auf Erden versprach - uferlos.
Warum kapieren die da regieren wollen/wollten, nicht um was es geht - es gibt ganz viele im Pflegeberuf, die mehr oder minder im Dauer-Burn-Out sich befinden.

RAUS aus der profitorientierten Krankenhausorganisation, keine Rendite mehr für Anleger (gehört verboten) sondern für mehr Personal die Überschüsse verwenden.

Kommt die Impfpflicht für Pflegende, fliegt denen das alles um die Ohren; dann hört ein weiterer Teil, die sowieso schon am Sprung sind-AUF !!!
Testen ist viel wichtiger - was hilft mir ein Geimpfter, der Corona, etc. verbreitet, als ein Getesteter ohne ???? Nurnochkopfschüttel*

@18:27 von Cillie21

//Es müssen schon noch Unterschiede zwischen Studierten und nichtstudierten im medizinischen Bereich erkennbar bleiben.//

Keine Bange, die Unterschiede gab es schon immer. Und daran wird sich auch nichts ändern. Ändern muss sich aber das Einkommen für ALLE Pflegekräfte.

Wo kein Wille da kein Weg...

...solange in der Pflege privatwirtschaftlich gewinnorientiert gearbeitet wird und Kontrollen placebo bleiben samt mangelhaften Möglichkeiten wirksam zu streiken wird sich nix ändern.
Weiter Lohndumping inkl. Personalmangel inkl Unterqualifizierung.Und wenn Kontrolle angekündigt(!witz komm raus!) kommt tauchen auf wundersame weise fake Schichtpläne am Brett auf mit Dipl.Seniorenwickel-Ing. A.Mustermann &co. Wo sonst 1 Helferin 50 Bewohner beackert...
Kenns von meiner Frau...
Achja.Hier in der Region weis ich ausm Stegreif 3 fertige Krankenwestern mit gar nicht so schlechtem Abschluss die ambulante Pflege fahren fürn appelundnei weil keine Stelle im KKH zu bekommen bzw nur Dauerbefristungen...
Sicher regional unterschiedlich.
Arzt Uniklinik im Juni zum Patient: Ihm seien Hände gebunden. Beschweren sie sich BITTE bei Leitung ganz oben über Pflegenotstand/Personalmangel.Stellen keinen ein...
Privatwirrschaftl.kliniken noch übler...
So what nu?

18:18 von Anna-Elisabeth

@Sisyphos3

«Bei manchen Ihrer Kommentare frage ich mich, ob jemand wie z.B. Sie überhaupt in der Lage wäre, das Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege zu bestehen. Ohne viel Theorie geht auch da nix.»

Ich erinnere mich an 1986, als ich meine Freundin kennenlernte, als sie kurz vor Ende ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin stand. Huiuijui, was sie da alles an Theorie lernen musste.

Dann hat sie ca. 2 Jahre als Fachkraft im OP gearbeitet. Das Telefon schlief bei Rufbereitschaft immer direkt neben dem Bett. Dann hatte sie keine Lust mehr auf den ganzen Stress, Belastung, wenig geregeltes Arbeitsleben. Sie hat dann noch eine Ausbildung als Pysiotherapeutin gemacht. Noch mal 3 Jahre. Damit wurde sie arbeits-zufrieden, und hat seit Jahren eine tolle Arbeitsstelle.

Ich erinnere mich, wie wir am Küchentisch sitzen, und ich sie die ganzen Lateinischen Namen der Muskeln beim Menschen abfrage.

Gar zu viele haben gar keinen Plan, was Ausbildung & Arbeit im Medizinischen ausmachen.

Die Festlegung der Gehälter

Die Festlegung der Gehälter sollte Sache der Tarifparteien bleiben. Die Pandemie ist vorübergehend. Da braucht es Corona-Boni und keine generelle Gehaltserhöhung. Die 1 Milliarde € sind ein guter Ansatz.

Am 05. Dezember 2021 um 18:06 von Anna-Elisabeth

. Müllmänner, die bei städtischen Unternehmen angestellt sind, bekommen Gehalt nach Tarif und entsprechende Tariferhöhungen.***
___
Das gleiche gilt aber auch für Agestellte der städt. bzw. kommunalen Kliniken. Hat da nicht ganz kürzlich noch Verdi für Verbesserungen gestreikt ?
M.W. auch durchaus erfolgreich. Habe aber jetzt die Einzelheiten nicht auf dem Schirm.

@18:32 von bäuerchen @Anna-Elisabeth

Ganz herzlichen Dank für Ihre nette Antwort.

Grüße auch an Ihre Frau

//Man kommt manchmal aus dem staunen nicht mehr raus, was manche für eine Vorstellung von diesem Beruf haben.//

In der Tat. So große Bauklötze, die man da staunen könnte, gibt es leider nicht.

Hansi 2012

„In Krankenhäusern gehören gelernte Pflegekräfte und besonders die in der Intensiv Pflege sogar zu dem Personal mit den höchsten Einkommenssteigerungen der letzten Jahre.

Deshalb muss man am Personalschlüssel etwas tun. Mindestens 1/3 mehr Personal und das Arbeitsklima steigt wieder.“
…….
Nun ich kann ihnen garantiert, mit einer Erhöhung des Personalschlüssels alleine wird das Arbeitsklima, wie sie es so niedlich ausdrücken sicher nicht steigen. Sie müssen diese Stellen eben auch besetzen können. Von daher ist ihr Kommentar nichts als eine leere Worthülse

Am 05. Dezember 2021 um 18:06 von Anna-Elisabeth

" Gefällt Ihnen dieser Vergleich besser? "

Verstehe nicht ganz, was haben Müllmänner mit Intensiv Pflege Fachkräften zu tun?.
Das es innerdeutsch Unterschiede in allen Berufen gibt, ist mir bekannt, bei mir Regional macht die Stadt das nicht, ausgelagert an Firmen.
Und meist sind es Deutsche Kollegen, einer meiner Nachbarn macht so eine Arbeit, weil immer der Vorwurf auch hier wieder auftaucht, würde kein Deutscher mehr machen.
Der macht das schon seit DM Zeiten, geht aber bald in Rente, über seinen Lohn weiß ich natürlich nichts.
Das nur mal nebenbei, weil immer viele Vorwürfe gibt, ganz so ist die Welt doch nicht.

Cillie 21

„Also wenn es steuerfinanziert wird, wäre ich fast dafür. Nur sollte man schon Unterschiede in die Anforderung im jeweiligen Pflegebereich machen. 4000 € für intensivpflegekräfte ok. In anderen Bereichen eher nicht. Es müssen schon noch Unterschiede zwischen Studierten und nichtstudierten im medizinischen Bereich erkennbar bleiben.“
…..
Ihr Kommentar zeigt zumindest, dass sie vom Lohngefüge in öffentlichen Kliniken keine Ahnung haben.
Aber es gibt tatsächlich eine Möglichkeit die offenen Stellen ohne einen Cent mehr bei den Gehältern zu besetzten. Dazu muss nur jedes Krankenhaus und jede Pflegeeinrichtung etwa 1/3 ihrer Betten sperren und das übrige Personal verteilen. Ich glaube zwar nicht, dass dies eine sinnvolle Lösung wäre, vermutlich würden sie da leichter nen Termin bei einem Bestattungsinstitut bekommen als in einer Klinik aber theoretisch machbar

@weingasi1 - 17:25

"Natürlich bin ich, wie eigentlich jeder, der Meinung, dass die med. Mitarbeiter insbesondere die Pflegekräfte gut bezahlt werden sollten. Man muss aber wissen, dass die Löhne hauptsächlich von den GKV'en bezahlt werden, d. h. in erster Linie von den Versicherten, deren Beitrag dann steigt. Natürlich kann der Staat zuzahlen, und das tut er bereits. Leider sind Leistungen, so gerne man sie auch in allen möglichen sozialen Bereichen ausweiten würde, endlich. D.h. was im med. Bereich aufgewendet wird, wird woanders fehlen."

Wir sollten bei diesem Thema mal langsam aufhören stets panisch den Staatsbankrott und exorbitante Sozialversicherungsbeiträge herbei zu reden.

Einige unserer Nachbarländer (z.B. Schweiz, Niederlande) haben da wesentlich bessere Personalbesetzungen ohne das gleich das gesamte Beitragsaufkommen auf 30% heraufgesetzt werden musste. Dies ist über strukturelle Änderungen und andere Verteilerschlüssel innerhalb des bestehenden Kostenrahmens erreichbar - wenn man will...

Am 05. Dezember 2021 um 18:30 von Anna-Elisabeth

@18:12 von falsa demonstratio @18:06 von Anna-Elisabeth

Zitat: Freut mich aufrichtig für Sie, dass Sie wieder ein Haar in dem (kopierten) Text gefunden haben. Hatte ich schon vermisst.

Sorry, dass ich Ihre Postings ernst nehme.

Ich habe sogar noch etwas anderes gefunden:

Als Kind wollte ich immer Müllmann werden. Wenn ich die Männer in winterlicher Dunkelheit bei Wind und Wetter, bei Eis und Schnee im Laufschritt ihre Arbeit machen sehe, bin ich froh, einen anderen Beruf ergriffen zu haben. Ein schwerer Job, der anständig bezahlt gehört. Ich finde nicht, dass der Beruf des Müllmanns als Beispiel für minderwertige Arbeit herhalten sollte.

18:39 von weingasi1

Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass es in Deutschland schon immer Usus war, gut ausgebildete Fachkräfte abzuwerben und für arbeiten, für die sich in Deutschland niemand findet weil er lieber in der sozialen Hängematte liegt, Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen.

Am 05. Dezember 2021 um 18:41 von wie-bitte

Kommt die Impfpflicht für Pflegende, fliegt denen das alles um die Ohren; dann hört ein weiterer Teil, die sowieso schon am Sprung sind-AUF !!!
__
Lt. einem Bericht des Bericht des RKI vom 04.10.21 waren in der Zeit v. 26.06. - 26.07.21, in der Zeit fand die Studie statt, bereits 95% des med. Personals (incl. Reinigungs- Verwaltungs- und Küchenpersonals ) geimpft. Von den restlichen 5% haben sich das mittlerweile bestimmt noch welche überlegt. Aber selbst wenn nicht, Pflegekräfte, die in derart exponierter Stelle arbeiten und eine Impfung ablehnen, haben dort eigentlich auch nichts verloren.

@ um 18:45 von Werner40

„Die Festlegung der Gehälter sollte Sache der Tarifparteien bleiben.“
Grundsätzlich schon.
Aber mit Verdi ist da nichts zu machen.
Die kämpfen nämlich gar nicht für ihre Mitglieder.
Die kämpfen eher für die Arbeitgeber.
Siehe den letzten Abschluss mit lächerlichen 2,8 % für 2 Jahre aber erst ab Dezember nächsten Jahres. Das ist an gewerkschaftlicher Unverschämtheit gegenüber den Gewerkschaftsmitgliedern kaum zu über - bzw. zu unterbieten.
Und in kirchlichen Einrichtungen gibt es gar keine Gewerkschaft.

Werner40

„Die Festlegung der Gehälter sollte Sache der Tarifparteien bleiben. Die Pandemie ist vorübergehend. Da braucht es Corona-Boni und keine generelle Gehaltserhöhung. Die 1 Milliarde € sind ein guter Ansatz.“
……
Das es bereits vor der Pandemie einen ernsthaften Pflegenotstand gab und dass der nach der Pandemie noch schlimmer sein wird scheint irgendwie völlig an ihnen vorbeigegangen zu sein. Nun vielleicht können sie sich ja Aufenthalte in entsprechend Privatkliniken leisten, für die deutliche Mehrheit hier dürfte dies ausgeschlossen sein. Die sind auf eine öffentliche Gesundheitsversorgung angewiesen und würden die auch gerne in Anspruch nehmen, wenn sie sie brauchen und nicht mangels Personal wieder auf die Straße geschickt werden

@18:57 von wenigfahrer

//Verstehe nicht ganz, was haben Müllmänner mit Intensiv Pflege Fachkräften zu tun?//

Es geht hier nicht ausschließlich um Intensivpflege. Es geht um Pflege allgemein. Und mir geht es darum zu zeigen dass die Gehälter in der Pflege nicht angemessen sind. Vergleichen Sie einfach mal das Gehalt eines Müllmanns und das einer Altenpflegerin. In beiden Berufsgruppen gibt es Bezahlung nach Tarif und Bezahlung weit unter Tarif. Ich denke schon, dass es einen Unterschied machen sollte, ob man Müll entsorgt oder Verantwortung für hilfsbedürftige Menschen hat.
Ich möchte aber nicht dahingehend missverstanden werden, dass ich den Müllmännern ihr Gehalt nicht gönne. Im Gegenteil.

Am 05. Dezember 2021 um 19:00 von Wanderfalke

Einige unserer Nachbarländer (z.B. Schweiz, Niederlande) haben da wesentlich bessere Personalbesetzungen ohne das gleich das gesamte Beitragsaufkommen auf 30% heraufgesetzt werden musste. Dies ist über strukturelle Änderungen und andere Verteilerschlüssel innerhalb des bestehenden Kostenrahmens erreichbar - wenn man will...
__
Das habe ich mir gerade mal angeschaut. Dort ist es mit Sicherheit nicht so rosig, wie Sie das schildern. In der Schweiz muss man MIND. SF 300,00/Jahr zuzahlen. Auch die Medikamente sind höher zuzahlungspflichtig und auch dort müssen Reformen her, weil grosse Probleme-
Ausserdem ist der Markt mehr als bei uns privatisiert. In den NDL sollen die Kliniken "entstaatlicht" werden und der unternehmerische Spielraum erhöht werden. Auch dort sind weitreichende Strutur-Reformen geplant, eben weil die Kosten überborden. Bitte selbst mal recherchieren. Insofern ist nicht viel mit "schauen Sie sich mal die Nachbarländer an, die machen das besser". Mitnichten ist das so.

@19:03 von falsa demonstratio

//Wenn ich die Männer in winterlicher Dunkelheit bei Wind und Wetter, bei Eis und Schnee im Laufschritt ihre Arbeit machen sehe, bin ich froh, einen anderen Beruf ergriffen zu haben. Ein schwerer Job, der anständig bezahlt gehört. Ich finde nicht, dass der Beruf des Müllmanns als Beispiel für minderwertige Arbeit herhalten sollte.//

Für mich gibt es keine minderwertigen Arbeiten. Ich will jetzt mal nicht unterstellen, dass für Sie das die Pflege ist. Es geht um Lohnvergleiche. Näher habe ich mich dazu eben bei "wenigfahrer" geäußert.

18:45 von weingasi1

//Das gleiche gilt aber auch für Agestellte der städt. bzw. kommunalen Kliniken. Hat da nicht ganz kürzlich noch Verdi für Verbesserungen gestreikt ?//

Stimmt.

//M.W. auch durchaus erfolgreich. Habe aber jetzt die Einzelheiten nicht auf dem Schirm.//

Ich leider auch nicht.

Am 05. Dezember 2021 um 19:06 von nie wieder spd

Siehe den letzten Abschluss mit lächerlichen 2,8 % für 2 Jahre aber erst ab Dezember nächsten Jahres. Das ist an gewerkschaftlicher Unverschämtheit gegenüber den Gewerkschaftsmitgliedern kaum zu über - bzw. zu unterbieten.
__
Sie haben aus Versehen die steuerfreie Zahlung von € 1.300,00 für JEDEN vergessen.
Hauptsache, wieder gemeckert. Das ist unsolide, wie Sie das darstellen, oder sind 1.300,00 € nun garnichts wert ?

Am 05. Dezember 2021 um 16:35

Am 05. Dezember 2021 um 16:35 von J.Hort
Krankenschwester an Politik:
1. Keine Impfpflicht für Pflege, da wird sonst wieder ein Schwung Kollegen gehen. Pflege weiß, wie man hygienisch arbeitet.
2. Pflege aus dem Ausland ist keine gute Lösung. Die Sprache ist unser wichtigstes Instrument! In keinem Land gibt es Überfluss an Pflege, sie brauchen ihre Leute selber
————————
In Arbeit sind Pflegekräfte aus China, Philippinen und Serbien nach Deutschland zu holen. Sie bekommen das doppelte Gehalt von uns, werden kostenlos wohnen können und bekommen diese Bezahlung während der ersten 6 Monate (Deutschkurs). Dann kommen sie auf Station, werden von uns eingearbeitet und bekommen das doppelte Gehalt. Auch eine Methode, den Pflegenotstand zu lösen. Aber warum greift man nicht auf unsere Teilzeitkräfte zurück oder Pflegekräfte in Elternzeit mit einem tollen Angebot?

Am 05. Dezember 2021 um 19:05 von Cillie21

Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass es in Deutschland schon immer Usus war, gut ausgebildete Fachkräfte abzuwerben.
__
Das machen ja nun wirklich viele Staaten und das ist doch ok so. Wer einen guten Job und Familie in der Heimat hat, der wird nicht einfach weggehen, auch wenn er woanders mehr verdient. Oft sind ja auch hohe Kosten damit verbunden. Wer aber ungebunden ist und bereit, sein Glück woanders zu suchen, wo man gebraucht wird, warum nicht ?
Es wandern auch viele aus DE z.B. in die Skandinavischen Länder oder in die Schweiz aus. Warum nicht ? Es muss einen Wettbewerb um gute Kräfte geben und die müssen dann auch gut bezahlt werden.

19:24 von Anna-Elisabeth

2,8% ab Dezember 2022! Bei zwei Jahren Laufzeit.Bis März eine einmalzahlung von 1300€. Unglaublich erfolgreich!

Pflege ist nicht gleich Pflege

Im Krankenhausbereich sind die Gehälter nicht so elend wie in der Altenpflege.

In beiden Fällen gilt allerdings, das Gehaltserhöhungen finanziert werden müssen.

Das entsprechende Geld kann wie folgt beschafft werden :
1. Beitragserhöhungen in Pflege und Krankenversicherung.
2. QuerFinanzierung über Steuereinnahmen.
3. Schulden

In Fall. 1 und 2 Werden zumindest 2 der Ampelparteien danach trachten, die Arbeitgeberseite möglichst nicht zu belasten.

Eine dieser beiden Parteien ist per Definition Steuersenkungspartei und wird sich eher quer Stellen.

Ich sehe nicht, wie das alles funktionieren soll.

Eine echte Verbesserung der Löhne wird es eher nicht geben.

Viel eher rechne ich damit, das billige Arbeitskräfte aus dem Ausland herangeschafft werden, um die Versorgung sicher zu stellen und Druck auf die Löhne auszuüben.

Was jene Prämie angeht.
Wer lässt sich denn von so etwas locken ?

Was die Ampel Pflegekräften

Was die Ampel Pflegekräften verspricht? Bestimmt vieles, Frage ist nur, was sie davon halten wird und da werden sich Ampel und die alte Regierung nicht groß unterscheiden. Aber das braucht noch, bis die Wähler erkennen, dass sie da genauso, wie dort wieder nur hingehalten werden und man ihnen jetzt auch nur heiße Sprüche erzählt. Darum also, warte , warte nur ein Weilchen, dann kommt die Ampel auch all hier, mit der Wahrheit scharfem Beilchen haut sie Hoffnung ab auch von Dir…

Nelke785

„In Arbeit sind Pflegekräfte aus China, Philippinen und Serbien nach Deutschland zu holen. Sie bekommen das doppelte Gehalt von uns, werden kostenlos wohnen können und bekommen diese Bezahlung während der ersten 6 Monate (Deutschkurs). Dann kommen sie auf Station, werden von uns eingearbeitet und bekommen das doppelte Gehalt. Auch eine Methode, den Pflegenotstand zu lösen. Aber warum greift man nicht auf unsere Teilzeitkräfte zurück oder Pflegekräfte in Elternzeit mit einem tollen Angebot?“
……..
Auf meiner Abteilung arbeiten Pflegekräfte aus verschiedenen asiatischen Ländern. Die bekommen keinen Cent mehr als jeder andere Angestellte, so langsam übertreiben sie es mit ihren fakes. Übrigens den Deutschkurs haben die noch in ihren Heimatländern gemacht. Sie sollten sich vielleicht mal erkundigen wie es in Pflegeeinrichtungen zugeht, bevor sie sich selbst als Pflegekraft ausgeben

@19:33 von Cillie21 19:24 von Anna-Elisabeth

//2,8% ab Dezember 2022! Bei zwei Jahren Laufzeit.Bis März eine einmalzahlung von 1300€. Unglaublich erfolgreich!//

Ja. Vor allem wenn man die Inflationsrate betrachtet. Eben ver.di.

Vielen Dank für die Mitteilung!

Die Rede ist hier von einer Corona-Prämie in Höhe von insgesamt

Die Rede ist hier von einer Corona-Prämie in Höhe von insgesamt 1 Milliarde Euro Die Regierung wird danach gemessen was sie halten kann versprechen kann man sehr viel. Es muss uns aber bewusst sein dies ist eine sehr ernst zu nehmende Notlage und keine reine wirtschaftliche Angelegenheit. Hier muss man Freiwillige anwerben denen Bewusst ist das es hier nicht um einen Wirtschaftsboom handelt sondern um die Überlebenschance der gesamten Bevölkerung. Da müssen alle Politischen Winkelzüge und Taktiken um Wählerstimmen zurück gestellt werden und den Produzenten von Horrornachrichten so genannte Fake News in den Medien muss das Handwerk gelegt werden.

@19:05 von weingasi1

//Aber selbst wenn nicht, Pflegekräfte, die in derart exponierter Stelle arbeiten und eine Impfung ablehnen, haben dort eigentlich auch nichts verloren.//

Es haben aber tatsächlich viele geimpfte Pflegekräfte die Sorge geäußert, dass sie durch die Impfpflicht noch mehr Kollegen und Kolleginnen verlieren und die Arbeit dann gar nicht mehr zu schaffen ist.

Ursprünglich war auch ich gegen eine Impfpflicht, obwohl ich die Impfung befürworte. Inzwischen tendiere ich allerdings zu einer generellen Impfpflicht.

Am 05. Dezember 2021 um 18:32 von bäuerchen

Ich bin Informatiker und bis vor wenigen Monaten auch Logistikfachkraft, habe ich aber wie meine Frau auch aufgegeben, wegen mangelnder Anerkennung.
Einen Beruf im Sozialbereich, könnte ich mir nie vorstellen. Grüße.
___
Ich mir auch nicht. Ich verstehe aber nicht, was Sie meinen, wenn Sie sagen, Sie haben Ihren Beruf wg. mangelnder Anerkennung aufgegeben. Meinen Sie damit zuwenig Gehalt, oder was haben Sie vermisst ? In welcher Form sollte sich "Anerkennung" denn ausdrücken ? Unter einer Logistikfachkraft kann ich mir ehrlich gesagt, nicht wirklich etwas vorstellen. Unter einem Informatiker sehr wohl und die werden, wenn sie gut sind, m.W. auch ganz ordentlich bezahlt. Im Schnitt knapp € 5.000,00 /Monat.

@18:45 von schabernack 18:18 von Anna-Elisabeth

Vielen Dank. Habe mich über Ihre Antwort sehr gefreut.

//Dann hat sie ca. 2 Jahre als Fachkraft im OP gearbeitet. Das Telefon schlief bei Rufbereitschaft immer direkt neben dem Bett. Dann hatte sie keine Lust mehr auf den ganzen Stress, Belastung, wenig geregeltes Arbeitsleben. Sie hat dann noch eine Ausbildung als Pysiotherapeutin gemacht.//

Ich habe den Job nach dem Examen ja auch nur fünf Jahre ausgehalten. Viele Patienten aus dieser Zeit (und deren Elend) sind tief in meinem Gedächtnis verankert. Ich weiß selbst viele Namen noch.

Was die Ampel Pflegekräften verspricht

Versprechen der Politik taugen nichts. Ihre Halbwertzeit beträgt nur einige Nano-Sekunden! Was wollte man nicht alles für die Pfegekräfte am Anfang der Pandemie machen. Und was ist daraaus geworden? Die Pfegekräfte strecken vor lauter Überlastung die Segel und wechseln der Beruf, weil sie nervlich und körperlich am Ende sind! Lasst mal stecken, werte Politiker!

19:50 von Anna-Elisabeth @weingasi1

Für mich gehört es eigentlich zum Berufsbild dass ich alles tue, um die mir anvertrauten Patienten vor Infektionen jeglicher Art zu schützen. Dazu zählt auch mich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Daher wenn es nicht anders geht eben mit impfpflicht. Und wenn die Pflegekräfte das nicht verstehen haben sie vielen falschen Beruf.

weingasi1

„Sie haben aus Versehen die steuerfreie Zahlung von € 1.300,00 für JEDEN vergessen.
Hauptsache, wieder gemeckert. Das ist unsolide, wie Sie das darstellen, oder sind 1.300,00 € nun garnichts wert ?“
……
Doch wenn sie jeder bekommt sind sie eben genau 1300 € wert. Nur weiß ich noch nicht wie sich die Auszahlung gestalten soll. Da geistert gerade etwas von Zahlung unter Coronabedingungen herum. Wenn dies bedeutet diese Sonderzahlungen wird nur mit den gleichen Bedingungen ausgezahlt wie die letzte würde es wieder eine verar… der Pflegekräfte werden

Am 05. Dezember 2021 um 19:21 von Anna-Elisabeth

@19:03 von falsa demonstratio

//Wenn ich die Männer in winterlicher Dunkelheit bei Wind und Wetter, bei Eis und Schnee im Laufschritt ihre Arbeit machen sehe, bin ich froh, einen anderen Beruf ergriffen zu haben. Ein schwerer Job, der anständig bezahlt gehört. Ich finde nicht, dass der Beruf des Müllmanns als Beispiel für minderwertige Arbeit herhalten sollte.//

Für mich gibt es keine minderwertigen Arbeiten. Ich will jetzt mal nicht unterstellen, dass für Sie das die Pflege ist. Es geht um Lohnvergleiche. Zitat: Näher habe ich mich dazu eben bei "wenigfahrer" geäußert.

Das hat es nicht besser gemacht.

Gestern hat sich jemand abfällig über Serviererinnen geäußert, die nicht in die höhere Politik gehörten.

@19:42 von BuriedBumper Nelke785

//Auf meiner Abteilung arbeiten Pflegekräfte aus verschiedenen asiatischen Ländern. Die bekommen keinen Cent mehr als jeder andere Angestellte, so langsam übertreiben sie es mit ihren fakes. Übrigens den Deutschkurs haben die noch in ihren Heimatländern gemacht. Sie sollten sich vielleicht mal erkundigen wie es in Pflegeeinrichtungen zugeht, bevor sie sich selbst als Pflegekraft ausgeben//

Danke für die Klarstellung!

@weingasi1 - 19:21

"Bitte selbst mal recherchieren. Insofern ist nicht viel mit "schauen Sie sich mal die Nachbarländer an, die machen das besser". Mitnichten ist das so."

Ich habe den gegenwärtigen IST-Zustand dieser Länder als Vergleich angeführt und werde hier keine Mutmaßungen anstellen, wie es dort nach deren Reform- und Privatisierungsabsichten wohl aussehen mag.

Im übrigen lag mein Schwerpunkt darauf, sich bei uns die strukturellen Gegebenheiten und die Verteilmechanismen vorzunehmen, bevor man wieder an die Kostenschraube geht.
Wenn man z.B. 5000 Intensivbetten vorhalten kann, von denen aber wegen nicht vorhandenem Fachpersonal nur 3500 zu betreiben sind, dann wäre es mal angezeigt darüber nachzudenken, ob das Investment nicht besser beim Personal als in ungenutzte teure Hardware angelegt ist.

Ebenso könnten die aktienorientierten Klinik-Ketten versuchen, für ihre Renditen mal woanders anzusetzen als ausgerechnet beim Personal.

Am 05. Dezember 2021 um 17:52 von nie wieder spd

Die höchsten Kosten des Bundeshaushalts entfallen auf Steuerhinterziehungen in Höhe von 150 Milliarden Euro und Steuervermeidung in ca ähnlichen Höhen.
Und da wird nicht so ein Theater gemacht um die Frage, wer diese Summen bezahlen soll?
Obwohl sie jedem einzelnen Bürger gestohlen werden.
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Für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sind im Jahr 2021 Ausgaben in Höhe von rund 164,92 Milliarden Euro vorgesehen.27.04.2021

Steuervermeidung ist kein Diebstahl. Wenn ein Bürger/ein Unternehmen Steuern sparen kann, dann wird man, so man die Möglichkeit hat, diese auch nutzen. Wobei ich nicht weiss, was genau Sie unter Steuervermeidung verstehen. Entweder ist etwas steuerpflichtig oder nicht. Wenn es reguläre Schlupflöcher gibt, kann man diese schliessen, wenn man das will.

Problem - Lösung - Effekte

Mitarbeiter von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Praxen etc. werden von den Einnahmen für erbrachte Leistungen von den Beiträgen der Beitragszahler durch die Krabkenkassen bezahlt.
Trotz Rekordbeitragseinnahmen sinken seit 1995 die Honorare für o.g. Leistungen inflationsbereinigt bei gleichzeitiger 5facher Arbeitsverdichtung und 10facher Verbürokratisierung. Deshalb findet sich kein Personal mehr.
1Mrd aus dem Bundeshaushalt hilft da 0.
Lösung 1: alle zahlen mehr Beiträge, in 10-30 Jahren haben wir bei sehr viel höheren Löhnen dann wieder soviel Personal wie 1995 für die gleiche Leistung.
Lösung 2: Es gibt sehr viele Menschen die im bereich Geszundheit tätig sind, von den Beiträgen bezahlt werden und noch dazu im Vergleich zu o.g. Mitarbeitern deutlich höhere Löhne bekommen..Wer?
Mitarbeiter inden Verwaltungen des Systems.
Diese zu 99% umgeschult:
Effekt: auf einmal gibt es sehr viel mehr Mitarbeiter die noch dazu gut bezahlt werden.

Wer das macht löst das Problem sofort & nachhaltig.

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