Ihre Meinung zu: Studie zu Klimafolgen für Junge: 19 Hitzewellen in einem Leben

23. November 2021 - 13:06 Uhr

Junge Menschen in Deutschland werden weit öfter unter Hitzewellen, Überschwemmungen und anderen Wetterextremen leiden als ihre Eltern. Ein internationales Forscherteam hat die Häufigkeiten konkret berechnet. Von Torsten Mandalka.

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Kommentare

wir leiden doch schon jetzt darunter!

Ich kenne so viele Leute, die im Sommer unter extremen Bedingungen arbeiten müssen.

Aufgrund fehlender Klimaanlagen sind in den Büros nicht selten weit über 30°C!
Oft würden schon konstruktive Maßnahmen helfen (vernünftige Beschattung, oder Lüftungsanlagen die nachts die Innenluft austauschen etc.).

Viele leben in Dachwohnungen, wo es zum großen Teil unerträglich heiß wird.

Und was wird getan? Alle zucken nur mit den Schultern.

"In dieser Welt noch ein Kind bekommen?

"In dieser Welt noch ein Kind bekommen?"

Wenn nicht in Mitteleuropa, wo denn dann?

"Für die Abiturientin Yara, die auch Schülervertreterin in Berlin ist, bedeuten diese Aussichten, dass sie sich Gedanken darüber macht, ob sie in einer solchen Welt noch ein Kind bekommen will. Schon jetzt hat sie ständig Katastrophenbilder im Kopf: "Sturm, Zerstörung, Überflutungen, Waldbrände."

Ja, das erleben wir alle ständig in Deutschland. Eine Katastrophe jagt die nächste. Die Entscheidung ein Kind zu bekommen kann doch jeder für sich selbst treffen. Meine Güte.

"Yara hat das Gefühl, dass sie in ihrem Leben von Katastrophe zu Katastrophe "wandern" wird. Ständig macht sie sich Sorgen wegen der schlechten Nachrichten aus aller Welt."

Lebt Yara denn zeitgleich überall auf der Welt? Erlebt Sie das tagtäglich? Man kann es auch übertreiben.

19 Hitzewellen in einem Leben

Dafür halt auch noch kaum einen einzigen richtigen Winter!

Kein schöner Schnee

""Es ist auch kein schöner Schnee, es ist viel zu warm und es macht keinen Spaß mehr."

1. Dann soll er es halt lassen.
2. Wenn die Leute dafür bezahlen auf Kunstschnee zu fahren, es also eine Nachfrage gibt, wird es auch ein Angebot geben.

Interessanter Artikel

" Für die Abiturientin Yara, die auch Schülervertreterin in Berlin ist ".

So unterschiedlich ist das empfinden, ich finde 30 Grad als sehr schön, und jetzt ist die schlimmste Zeit für mich, bei warm geht es mir gut, bei kalt hab ich Probleme, was am Alter liegt, das ist mir schon klar.
Ob das alles eintritt, am Ende des Jahrhunderts, kann ich natürlich nicht prüfen, weil wohl kein Mensch je so alt geworden ist, also ich auch nicht.
Ich weiß nur eins sicher, in einem Zeitraum von 80 Jahren, wird sicher ganz viel passieren, Politisch und auch bei Wetter und Klima.
In dem Alter hab ich mir aber keine Sorgen über Wetter und Klima oder Rente gemacht, da gab es ganz andere Prioritäten, und wie die Umfragen zeigen, ist das auch nicht bei allen Jungen so.
Die Medienmacht ist extrem gestiegen, das alles gab es zum Glück in meiner Jugend nicht, nicht mal Telefon zum tragen gab es ;-)).

Relationen leicht verschoben

"Das mache sie wütend. Ebenso wie die Versäumnisse der vorhergehenden Generationen, "dass sie uns alles so hinterlassen haben, wie es jetzt ist, und dass wir jetzt mit dem extremen Problem noch weiterleben müssen."

Es ist wirklich furchtbar! Dennoch frage ich mich, in welcher Zeit Sie lieber gelebt hätte. Im Mittelalter, oder in der Zeit der indurstriellen Revolution oder im Deutschland der 1930er Jahre oder in der Nachkriegszeit...?

Keine Jugend ist jemals in so einem Luxus und Wohlstand und einer solchen sozialen Sicherheit aufgewachsen. Aber klar die Oma ist ne Umweltsau, weil Sie damals als Kind auf dem Feld arbeiten musste um zu überleben und nicht wie die Kiddis heute mittels Tablett und Smartphone die Welt rettet!

Zwickmühle

Es ist wie eine Zwickmühle, Entkommen unmöglich, endgültige Lösung ebenfalls nicht.

Um einigermaßen den Wohlstand erhalten zu können, werden immer mehr Innovationen im Bereich Lebens- und Wohnweise, Bautechnik, künstl. Inelligenz, Recyclingsfähigkeit, Medizin, Gesundheitswesen u.v.m. entstehen. Aber da die kulturelle Evolution (also rechtzeitige Anpassung der menschlichen Gene an den Lebensraum) mit den brutal hereinbrechenden Naturkatastrophen nicht stand halten kann, und weil lt. den Naturgesetzen (Energieerhaltungssätze, den 3 Sätzen der Wärmelehre ... ) der Klimawandel nicht dadurch abgemildert werden kann, indem wir uns darauf einrichten, stecken wir in einem Kreislauf fest. Nur durch Aufgabe von Industrie, Wirtschaft und Wohlstand kann die Menschheit das Problem noch lösen, dass sie vor 250 Jahren ins Rollen brachte.
Da das jedoch Menschen in ihrer Selbstherrlichkeit ausblenden, bleiben sie in der Zwickmühle stecken.

@ 13:24 von Bobinho

"19 Hitzewellen in einem Leben
Dafür halt auch noch kaum einen einzigen richtigen Winter!"

Genau, bei Ihnen ist das Glas halb voll, so redet ein Optimist. Nie mehr morgens Scheiben kratzen und ins kalte Auto.

@13:20 von Giselbert

>> Viele leben in Dachwohnungen, wo es
>> zum großen Teil unerträglich heiß wird.
>> Und was wird getan?
Ähh, und was soll da jetzt genau passieren? Soll allen Mietern, die in Dachwohnungen wohnen, die Wohnung gekündigt werden?

>> Alle zucken nur mit den Schultern.
*schulterzucken*

Der Klimawandel wird kommen

Immer mehr Menschen werden die Erde immer mehr vergiften. Eine Geburtenkontrolle wird nie funktionieren da Verhütung bei vielen als Gotteslästerung angesehen wird. Also werden wir oder besser unsere Nachfahren damit leben müssen und dem sollte Rechnung getragen werden.Es müssen Voraussetzungen getroffen werden um mit dem Klimawandel leben zu können.In dem Bericht sagt eine Schülerin dass sie es sich überlegt überhaupt noch Kinder zu bekommen. Das ist schon einmal ein Gedanke in die richtige Richtung vorbei 1 Kind nicht das Problem wäre aber wenn es dann über 2 je Familie hinausgeht wird es zum Problem. Wenn jeder egal ob Männlein oder Weiblein sich jeweils 1x Reproduzieren dann wird die Weltbevölkerung langsam sinken, da es doch ab und zu zu Außerplanmäßigen Todesfällen kommt.Zur Finanzierung könnte auch einmal geprüft werden warum ein Schweißer im Autowerk Renten-KV-Arbeitslosenversicherung und Lohnsteuer bezahlen soll und ein Roboter der das gleiche macht, nicht.

Tja ...

"Luciano engagiert sich bei den Grünen, fährt fast nur Fahrrad und ÖPNV"

Leider hat nicht jeder diese Möglichkeit, viele leben auf dem Land, können sich die teuren Mieten in Arbeitsplatznähe nicht leisten und müssen mit dem Auto fahren.

Vielleicht fange ich auch bald an, der Umwelt den Vorrang zu geben und fahre dann zukünftig lieber mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, als mit dem Auto zur Arbeit (wo es im Büro eh viel zu heiß ist).

miles and more

Junge Leute wie Langstrecken-Louisa, die schon mehr durch die Welt gedüst sind als alle ihre Vorfahren zusammen, werden der Hitze ausweichen, indem sie kühlere Regionen aufsuchen. Ich kenne keinen unter 35 J., der keine Fernreisen macht.
Iceland statt Malle, Kanada statt Karibik - und die Jüngeren machen mit Oma und Opa Kreuzfahrten.
In der Hitze zurückbleiben werden arme Rentner und Kinder/Jugendliche/Familien, die sozial benachteiligt sind bzw nur über ein geringes Arbeitseinkommen verfügen.

13:41 von Giselbert

"Genau, bei Ihnen ist das Glas halb voll, so redet ein Optimist. Nie mehr morgens Scheiben kratzen und ins kalte Auto."

So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ja, ich bin lieber Optimist als Pessimist.

@Giselbert

"Ich kenne so viele Leute, die im Sommer unter extremen Bedingungen arbeiten müssen.

Aufgrund fehlender Klimaanlagen sind in den Büros nicht selten weit über 30°C!"

Na ja, Büroarbeit ist mMn ein schlechtes Beispiel. Es wird körperlich nicht sehr schwer gearbeitet und es gibt arbeitschutzrechtliche Vorschriften. Da kann relativ einfach etwas getan werden.
Aber denken Sie mal an diejenigen, die harte körperliche Arbeit leisten müssen, oft in der prallen Sonne...

13:50 von albexpress

"Eine Geburtenkontrolle wird nie funktionieren da Verhütung bei vielen als Gotteslästerung angesehen wird."

Ja das wird der Hauptgrund sein. Nicht der wahnsinnig tiefe Einschnitt in die höchstpersönliche Lebensführung.

"Zur Finanzierung könnte auch einmal geprüft werden warum ein Schweißer im Autowerk Renten-KV-Arbeitslosenversicherung und Lohnsteuer bezahlen soll und ein Roboter der das gleiche macht, nicht."

Gute Idee. Ich würde das dem Roboter gleich von seinem monatlichen Gehalt abziehen.

In einem anderen Artikel wird

In einem anderen Artikel wird gejammert das in China zu wenig Kinder geboren werden. Ich bin der Meinung das Überbevölkerung eines der wichtigsten Themen ist.
Ich würde niemals ein Kind bekommen wollen, es gibt keine Zukunft. Der Kapitalismus sorgt dafür das der Reallohn seit Jahren sinkt. Zur Zeit meiner Eltern war es noch möglich als einfacher Techniker mit einem Einkommen ein Haus zu bauen. Heute ist das mit zwei Ingenieursgehältern schon schwer bis nicht mehr möglich.

13:22 von Bobinho

<< Die Entscheidung ein Kind zu bekommen kann doch jeder für sich selbst treffen. Meine Güte.

"Yara hat das Gefühl, dass sie in ihrem Leben von Katastrophe zu Katastrophe "wandern" wird. Ständig macht sie sich Sorgen wegen der schlechten Nachrichten aus aller Welt."

Lebt Yara denn zeitgleich überall auf der Welt? Erlebt Sie das tagtäglich? Man kann es auch übertreiben. <<

,.,.,

Der typische empathielose Erwachsene, der den Sorgen Jugendlicher mit Anschnauzen begegnet.

Hoffentlich gibt es von ersteren nicht allzuviele auf unserer Erde.

Aussagefähigkeit

>>"..Ein internationales Forscherteam hat die Häufigkeiten konkret berechnet..."<<

Die "korrekte Berechnung" beruht auf Extrapolationen soviel zum Thema "korrekt". Haben die Wissenschaftler Ihren Szenarien mal eine Fehlerrechnung hinterlegt?

@Giselbert

"Viele leben in Dachwohnungen, wo es zum großen Teil unerträglich heiß wird.

Und was wird getan? Alle zucken nur mit den Schultern."

Ja, auch ich.
35 Grad und mehr hatte ich schon.
Glücklicherweise habe ich schon in der Schule gelernt, dass das Öffnen der Kühlschranktür keine Abkühlung bringt, im Gegenteil. ;-))

Rollos oder Rollläden tagsüber gegen direkte Sonneneinstrahlung helfen etwas, und Fenster nur nachts oder abends auf.

Am besten helfen würde es für die Zukunft, die Erderwärmung zu begrenzen.

Jeder muss einen Beitrag leisten.

"Ein internationales Forscherteam hat die Häufigkeiten konkret berechnet."
> Anhand von geschätzten Zahlen. :)

"Ständig macht sie sich Sorgen wegen der schlechten Nachrichten aus aller Welt."
> Die Nachrichten aus aller Welt betreffen uns kaum und sind somit kein Grund zur Sorge. Für die psychische Gesundheit wäre in diesem Fall ein Verzicht auf Nachrichten ganz gut.

Unabhängig davon muss natürlich jeder seinen Beitrag leisten, damit die Sorgen anderer Menschen nicht größer werden.

@Giselbert um 13:53

"viele leben auf dem Land, können sich die teuren Mieten in Arbeitsplatznähe nicht leisten und müssen mit dem Auto fahren."

viele können sich ein Teures Auto und teuren Sprit nicht leisten und müssen mit dem Rad durch die Abgase der Subventionierten Pendler fahren.

ist ja auch sooo einfach, die früheren Generationen haben Schuld

"Das mache sie wütend. Ebenso wie die Versäumnisse der vorhergehenden Generationen, "dass sie uns alles so hinterlassen haben, wie es jetzt ist, und dass wir jetzt mit dem extremen Problem noch weiterleben müssen."

Tja
Einige dieser jungen Kritiker verbrauchen doch wesentlich mehr Ressourcen als Gleichaltrige wenige Jahrzehnte davor, da:

- gab es keine Smartphones - war man nicht 24 h online

- da gab es für ALLE Kinder EIN Kinderzimmer ...

- da wohnte eine ganze Familie auf 40 m²

- da hatten viele Familien kein Auto (heute 2 oder mehr)

- da ging man zu Fuß zur Schule (anstatt mit dem Elterntaxi),

- da war man zum Wanderurlaub in Bayern in der Pension (anstatt Flugkilometer die einmal um den Globus reichen auf dem Konto und mit All Inclusive),

Aber Vorwürfe und lt. der Umfrage gestern ist man selbst noch nicht einmal dazu bereit auf etwas zu verzichten.

14:00 von MichaelKiel

"Zur Zeit meiner Eltern war es noch möglich als einfacher Techniker mit einem Einkommen ein Haus zu bauen. Heute ist das mit zwei Ingenieursgehältern schon schwer bis nicht mehr möglich."

Vielleicht sind die Bauplätze teurer geworden und die Baustoffe? Müssen die Häuser nicht immer mehr und mehr gedämmt werden?

Ja da waren die Plattenbauten doch was Feines im Arbeiter und Bauernparadies.

@Bobinho um 13.22 Uhr, Zustimmung

Danke für Ihren Kommentar, volle Zustimmung.
Mir tun die Kinder leid, die jede Katastrophenmeldung/ - warnung 1:1 auf ihr eigenes Leben beziehe und im schlimmsten Falle in Depressionen verfallen.

>>"Yara hat das Gefühl, dass sie in ihrem Leben von Katastrophe zu Katastrophe "wandern" wird. Ständig macht sie sich Sorgen wegen der schlechten Nachrichten aus aller Welt." Lebt Yara denn zeitgleich überall auf der Welt? Erlebt Sie das tagtäglich? Man kann es auch übertreiben.<<

Aus welchem Grunde solche naiven Auffassungen immer wieder publiziert und reproduziert werden, ist mir schleierhaft. Ist es einfach nur ein billiger journalistischer Trick, um trockenen Meldungen ein bisschen (Lokal-)kolorit zu verleihen?

Sorge wegen Hitzewelle in

Sorge wegen Hitzewelle in Deutschland ?
.
Sehr witzig. Und eine konkrete Berechnung auf 19 Hitzewellen in einem Leben ? Das ist ja noch witziger. Es wird deutlich andere/wichtigere Herausforderungen für die Jugend in Zukunft geben.

Finde ich gut

>>"...Yara ist Vegetarierin, geht zu den Klima-Demonstrationen und kauft ihre Mode auf dem Second-Hand-Markt. Luciano engagiert sich bei den Grünen, fährt fast nur Fahrrad und ÖPNV und hat sich grundsätzlich entschieden, nicht mehr zu fliegen, solange das nur mit fossilen Energieträgern geht..."<<

Finde ich gut denn die reden nicht nur, sondern handeln auch und werden dadurch glaubwürdig. Ich frage mich gerade ob Claudia Roth immer noch mit dem Flieger innerhalb Deutschland jettet oder mittlerweile eine Alternative nutzt?

Ja, mei. Irgendwas ist immer!

"Für die Abiturientin Yara, die auch Schülervertreterin in Berlin ist, bedeuten diese Aussichten, dass sie sich Gedanken darüber macht, ob sie in einer solchen Welt noch ein Kind bekommen will."

*

Ach je...
Wenn die Frau keine Kinder will, dann soll sie es lassen, niemand wird hier zum Kinderkriegen gezwungen.

Ich bin im Ostblock aufgewachsen, lag nachts wach, als es das Kriegsrecht in Polen ausgerufen wurde, weil ich Angst um meinen Vater hatte, der zur Nachtschicht musste, wohnte näher als heute an Tschernobyl, als dort das Atomkraftwerk in die Luft ging (voll unter der Wolke), war Zeugin, als der Ostblock zusammenfiel, jetzt haben wir noch Pandemie und Klimaerwärmung...

Ja, mei. Irgendwas ist immer!

Es gibt in allen Klimazonen der Welt immer noch genug Leute, die Kinder kriegen.

13:48 von saschamaus75

die sind doch gut dran, bei diesen horrenden heizkosten.

@Bobinho - Die Bequemlichkeit regiert.

13:34 von Bobinho:
"Aber klar die Oma ist ne Umweltsau, weil Sie damals als Kind auf dem Feld arbeiten musste um zu überleben und nicht wie die Kiddis heute mittels Tablett und Smartphone die Welt rettet!"

Die Oma ist das kleinste Problem in unserer Gesellschaft. Die kennt noch die Zeiten der Entbehrung und gibt sich mit weniger zufrieden als die meisten.

Das Problem sind die Bequemen und diejenigen, die das ewige Wachstum anbeten.

um 13:50 von albexpress

>>"Immer mehr Menschen werden die Erde immer mehr vergiften. Eine Geburtenkontrolle wird nie funktionieren da Verhütung bei vielen als Gotteslästerung angesehen wird..."<<

Diese Einflussgröße wird eigenartigerweise immer ausgeblendet. Ja vielfach werden Hinweise hierzu einfach nicht zugelassen oder gesperrt. Warum eigentlich?

KLimafolgen

Die jungen Leute werden ihre Erfahrunhen durch Wetterkapriolen und Bedrohungen durch Naturereignisse kaum abwenden oder verhindern können. Das ist dem Planeten und seinen Eigenheiten geschuldet. Menschenverursachte Klimaexzesse tragen wir alle. Denn jede Generation hinterlässt durch Teilhabe und Nutzung von Ressourcen ihre Spuren. In allen Lebensräumen. Was die Jungen aber lernen müssen und was einem Teil der mittleren Generation abhanden kam, sind Umgang und Vorbereitung auf Notfälle, durch welche Ursachen und Naturgewalten auch immer. Vorratslagerung und -haltung, umsichtige Planung bei einem Ausfall von Strom, Wärme oder Wasser. Lebensmittelvorräte anlegen. Solcher Katastrophenschutz und Plan ist zum Ausläufer, fast schon scheintot, mutiert. Und dennoch unverzichtbar. Auf Behörden würde ich mich nicht verlassen. Und bricht das Versorgungssystem zusammen, dann stehen zu viele unvorbereitet da. Ist das ein Thema der Politik? Medien? Nein. Ein Stiefkind. Unbeliebt und unterschätzt.

@Bobinho, 13:22

"Lebt Yara denn zeitgleich überall auf der Welt? Erlebt Sie das tagtäglich?"

Sie informiert sich offenbar regelmäßig über das Zeitgeschehen. Und sie ist sich offenbar im Gegensatz zu Ihnen darüber bewusst, dass wir alle auf dem gleichen Planeten leben und sich unser globales Wirtschaftssystem schon deshalb radikal ändern muss, wenn alle darauf Lebenden heute und in Zukunft die Chance auf ein menschenwürdiges Leben bzw. eine Überlebenschance haben wollen.

"Man kann es auch übertreiben."

Ein soziales Gewissen möglichst vieler ist nicht "übertrieben", sondern elementare Voraussetzung für die Überlebenschance aller.

@Der Lenz

"viele können sich ein Teures Auto und teuren Sprit nicht leisten und müssen mit dem Rad durch die Abgase der Subventionierten Pendler fahren." Am 23. November 2021 um 14:07 von Der Lenz

*

Und die radeln dann 50, 100, 200 km zur Arbeit?

Zumutbar sind :
- insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden, wenn die Arbeitszeit bei mehr als sechs Stunden liegt.
- mehr als zwei Stunden, wenn die Arbeitszeit sechs Stunden und weniger beträgt.

Das will ich auf dem Fahrrad sehen.

14:02 von Sausevind

"Der typische empathielose Erwachsene, der den Sorgen Jugendlicher mit Anschnauzen begegnet.

Hoffentlich gibt es von ersteren nicht allzuviele auf unserer Erde."

Oh nein, er hat mich empathielos genannt. Was war ihr Argument?

Mit ihrer ständigen Empathie für Alles und Jeden haben sie bisher was erreicht?

Haben sie auch Empathie mit den Großeltern, die oftmals schon als Kinder arbeiten mussten um jetzt von der Handygeneration solche Anschuldigungen zu hören?

Am 23. November 2021 um 14:09 von Werner40

...........Es wird deutlich andere/wichtigere Herausforderungen für die Jugend in Zukunft geben......

Zum Beispiel 50-100 Coronawellen.

Klimawandel - gekommen um lange zu bleiben und zu wüten

Es ist völlig natürlich, dass das Thema Klimawandel und seine Folgen die Jungen am meisten beschäftigt. Sie müssen am längsten mit ihm leben und wenn sie an ihre Kinder denken, spüren sie Gefahr. Nicht nur für die Bewohner von langsam untergehenden Inseln im Pazifk sondern für sich, ihr Umfeld und die Lebensperspektiven von ihrem Nachwuchs.
---
Aber Klimawandel ist nicht nur etwas für die Jungen sondern ist im Alltag auch der mittleren Generation angekommen.
Jeder erlebt mehr oder minder stark die Auswirkungen und kann darüber reden. Nicht nur Rückversicherer und Akademiker, sondern auch der Landwirte, Forstwirte, Vorgartenbesitzer, Herr und Frau Jedermann.
---
Es ist deswegen kein Modethema, das irgendwann einem anderen Platz macht, sondern gekommen um zu bleiben.
Wie lange und wie ernst, das entscheiden auch die Politik und die Anstrengungen von jedem Einzelnen.

@Bobinho

Leider bin ich kein Arbeiter und Bauernkind. Ich bin im Großraum Stuttgart aufgewachsen, dort war das in den 70er und 80er Jahren möglich, ein Haus mit einem Haushaltseinkommen zu finanzieren. Die Sicht das dass nur daran läge das wir mehr dämmen müssen und das Bauplätze teurer seien ist zu kurz gedacht. In den 70er und 80er Jahren verdienten die Deutschen deutlich mehr als alle umliegenden Länder. Heute verdienen selbst Ingenieure in 3. Welt Ländern mehr als die Ingenieure hier.

@ 14:07 von Der Lenz

"viele können sich ein Teures Auto und teuren Sprit nicht leisten und müssen mit dem Rad durch die Abgase der Subventionierten Pendler fahren."

Für die Straßen zahlen Autobesitzer eine Menge Steuern, Radfahrer nicht und trotzdem dürfen sie mit dem Rad fahren und den Verkehrsfluss stören. Zudem werden eine Menge Fahrradwege gebaut, da gibt es keinen Grund für Radfahrer sich zu beschweren.

14:07 von Der Lenz

"viele können sich ein Teures Auto und teuren Sprit nicht leisten und müssen mit dem Rad durch die Abgase der Subventionierten Pendler fahren."

Vielleicht könnten die sich ja eines leisten, wenn Sie nicht für 20 Euro den Quadratmeter in der Innenstadt leben müssten....? Oder Sie nehmen die Bahn?

@Giselbert um 13.20 Uhr, Klimaanlagen

"Aufgrund fehlender Klimaanlagen sind in den Büros nicht selten weit über 30°C!
Oft würden schon konstruktive Maßnahmen helfen (vernünftige Beschattung, oder Lüftungsanlagen die nachts die Innenluft austauschen etc.).

Viele leben in Dachwohnungen, wo es zum großen Teil unerträglich heiß wird.

Und was wird getan? Alle zucken nur mit den Schultern."
Ja, langfristig wird sich bei uns die Bauweise ändern müssen, bodentiefe Fenstertüren in Richtung Süden ohne Beschattung sind out.

Wenn Sie per Zug gen Süden fahren, durch Südfrankreich nach Spanien oder Portugal, dann sehen Sie an den Rückseiten der anliegenden Häusern nicht nur vergitterte Türen und Fenster, mit Mauern und Stacheldraht gesicherte Innenhöfe, sondern auch überall Klimaanlagen, fast unter jedem Fenster ist so ein Kasten angebracht.

Man soll es nicht glauben, auch dort, bei 40Grad im Sommer, leben Menschen.

Hier geht das nicht, weil Klimaanlagen "bäh" sind - klimaschädlich.

um 14:10 von Karl Maria Jose...

>>"...die sind doch gut dran, bei diesen horrenden heizkosten."<<

..... und ich bin froh wenn ich im Sommer bei Sonnenschein und warmen Temperaturen mit meiner Harley in aller Ruhe rumcruisen und mich am Leben und der schönen Natur erfreuen kann.

@Michael Kiel

"Ich würde niemals ein Kind bekommen wollen, es gibt keine Zukunft."

Als junger Erwachsener habe ich auch so gedacht. In diese schlechte Welt noch Kinder setzen? Ja, die Welt war damals auch nicht besser, und Umwelt und Klima waren schon Thema, was viele heute nicht mehr wahrhaben wollen, dazu die Gefahr eines atomaren Krieges.
Bis mich ein guter Freund gefragt hat, ob es jemals für die Menschen Zeiten gegeben hat, die ihnen rosige und sorgenfreie Zukunft geboten hat. Seuchen, Kriege, Hungersnöte...
Das brachte mich zum Nachdenken.

@SirTaki

Sorry aber Vorratshaltung bringt in meinem Fall nichts. Ich bin auf Medikamente angewiesen. Jeden Tag. 365 Tage im Jahr. Und da die Krankenkassen sehr sparen müssen ist es mir nicht möglich Vorrat zu haben, das ist ja auch nicht gewünscht. Was bringt mir aber ein Vorrat an Essen und Wasser wenn ich sterbe weil mir mein medikament fehlt?

Aus Jung wird schnell Alt

Bestens Rationalisiert, von Software erzogen ,Hardware überwacht , mittendrin im Lebensakkord rund um die Uhr auch am Wochenende . Ohne breiten Konsumverzicht + Masseneinsicht keine Alternativwirtschaft mehr in Sicht.
Ohne Crash kein Neuanfang der Kreditwirtschaft.
Weder Völkisch , Kontinental noch Global. Jedes Akku verbraucht halt Strom, jede Mobilität Energie. Jedes Fast Fashion ,Tech , Produkt Ressourcen. Made in Germany war gestern eh schon allen zu Teuer. So bleibt halt alles beim Alten die Aktualität ist anstrengend genug, das Individuum hilflos.

Am 23. November 2021 um 13:59 von Bobinho

lieber Bobinho ,der Roboter erwirtschaftet einen Gewinn für die Firma, warum ist der Lohnsteuer und Sozialversicherungsfrei? Der Arbeiter wird zur Kasse gebeten und die Firma macht sich einen schlanken Fuß.

14:13 von Nachfragerin

"Die Oma ist das kleinste Problem in unserer Gesellschaft. Die kennt noch die Zeiten der Entbehrung und gibt sich mit weniger zufrieden als die meisten.

Das Problem sind die Bequemen und diejenigen, die das ewige Wachstum anbeten."

In dem Artikel beschwert sich Yara darüber, dass die Vorgängergenerationen Ihnen so eine schlimme Welt hinterlassen hat. Sie übersehen dabei völlig, dass die heutige Generation ein vielfaches an Ressourcen schluckt als die Vorfahren, denen sie so gerne die Schuld geben.

14:16 von Bobinho

<< 14:02 von Sausevind

"Der typische empathielose Erwachsene, der den Sorgen Jugendlicher mit Anschnauzen begegnet.

Hoffentlich gibt es von ersteren nicht allzuviele auf unserer Erde."

Oh nein, er hat mich empathielos genannt. Was war ihr Argument?<<

,.,.,

Die Argumente haben Sie selber gebracht.
Lesen Sie einfach Ihren Text mal aus den Augen derer, die Sie niederpöbeln.

Wenn Sie überhaupt noch einen Funken Empathie in sich haben, dann wird das auch gelingen.

Klimafolgen Blackout Sicherheit

Unser Standard klammert meist aus, was passieren kann und wird, wenn manche Sicherheiten plötzlich wegfallen. Ein Glas zerbricht nicht nur oder wird bei falscher Handhabung unansehnlich- wir schmirgeln uns mit unserem Blasenleben alle Schwierigkeiten für unsere Bequemlichkeit weg. Das ist leicht, dient dem Wohlbefinden. Wer Desaster und Katastrophen nur aus dem Film kennt und mit Wohlbehagen dann abschaltet- für den ist alles nur Phantasiegebilde. Der sollte raus gehen, in Nachbarländer reisen, wo die Probleme Wassernot und Unterversorgung mit wichtigen Gütern Tagesordnung ist. Die Tomate bei uns säuft in Spaniens Trockengebieten das letzte Wasser. Wir kochen uns die Seele aus dem Leib. Fragen wir nach den Ressourcen und Menschen? Auswirkungen oder Folgen? Nö. Das Bedrohungszenario, das hier bei TS geschildert wird, hat eher den Rang einer gänsehautverursachenden Story. Wer in seiner Blase lebt und Parallelwelten bewohnt, der lebt an dem vorbei, was Welt und Wirklichkeit ausmachen.

Generell reicht es jetzt erst einmal:

Man muss bei Corona-Infektionen, die durch die Decke gehen, Dauerdiskussion zum Klimawandel, Artikel zu allgemeinem Blackout (am Schluss dann selbst halb zurückgenommen, weil: so schlimm muss es nicht kommen...) und den üblichen Berichten über Amok, Elend und Krieg nicht auch noch eine Prognose über Hitze und Stürme wagen. Schon weil Prognosen über mehrere Jahrzehnte von vorneherein sehr gewagt sind.

Und Menschen, die in diese Welt keine Kinder mehr setzen wollen, gibt es sicher auch schon 120 Jahre.
Der Klimawandel ist sicher die schlimmste Bedrohung der Menschheit und ihrer Mitgeschöpfe, die es je gegeben hat, aber durch diese Dauerunkerei und andauernd in Pest und Cholera wühlen werden wir allmählich nur verzagte, elendsüberwältigte und energielose Zombies.
Das Gegenteil hilft: denken, pflanzen, aufforsten, gut mit einander und der Erde umgehen (fängt damit an, dass man seinen Müll und Verpackungsmist nicht auf die Straße und ins Grüne schmeißt; Mülltonnen gibt's in D seit 1895).

14:18 von MichaelKiel

"Heute verdienen selbst Ingenieure in 3. Welt Ländern mehr als die Ingenieure hier."

Ja wirklich? in welchen Land?

"Die Sicht das dass nur daran läge das wir mehr dämmen müssen und das Bauplätze teurer seien ist zu kurz gedacht."

Ja, mögliche weitere Ursachen zu bennen ist natürlich viel kürzer gedacht als das Schlagwort "Kapitalismus".

Könnte es auch daran liegen, dass die Abgaben und Steuerlast sich erhöht hat?

Ich bin halt froh das...

Ich bin halt froh das wir diesmal einen sehr verregneten Sommer hatten, obwohl mir das als Motorradfahrer normalerweise nicht gefällt. Hätten wir wieder einen heißen Sommer gehabt, wären die Gemüter hier noch weiter erhitzt nach dem Motto "hier könnt Ihr ja sehen was angerichtet wird...". Und das wäre dann wahrscheinlich der Supergau denn meiner Meinung nach ist eine sachliche Diskussion zu diesem Thema ohnehin nicht mehr möglich, weil diese viel zu emotions- und ideologiegeladen ist.

@ 14:02 von Sausevind

Leider sieht man auch heute in den Kommentaren hier, dass es neben der Fraktion "anschnauzen" noch die Fraktion "mir doch egal", die Fraktion "ich hab's eh gern warm" und die fraktionsübergreifende Gruppe "ein schräger Witz geht immer" gibt.

um 13:59 von Bobinho @ albexpress | Der User versteht es besser

'Zur Finanzierung könnte auch einmal geprüft werden warum ein Schweißer im Autowerk Renten-KV-Arbeitslosenversicherung und Lohnsteuer bezahlen soll und ein Roboter der das gleiche macht, nicht.'

'Gute Idee. Ich würde das dem Roboter gleich von seinem monatlichen Gehalt abziehen.'

Auch wenn sich das Ihrem wirtschaftlichen Erkenntnishorizont entzieht: der Roboter verdient tatsächlich ein 'Gehalt', auch wenn das nicht über die Perso abgerechnet wird sondern über die Kosten- und Leistungsrechnung.

Eine Maschinensteuer, die der User albexpres anregt würde dort erscheinen und die Wettbewerbsbedingungen zwischen menschlicher und maschineller Arbeit entzerren.

Was dagegen spricht: es wäre eine Produktivitätsbremse und würde im internationalen Wettbewerb einen Nachteil gegen jene Länder bedeuten, die sie nicht erheben.

@Giselbert

"Tja
Einige dieser jungen Kritiker verbrauchen doch wesentlich mehr Ressourcen als Gleichaltrige wenige Jahrzehnte davor, da:

- gab es keine Smartphones - war man nicht 24 h online

- da gab es für ALLE Kinder EIN Kinderzimmer ...

- da wohnte eine ganze Familie auf 40 m²

- da hatten viele Familien kein Auto (heute 2 oder mehr)

- da ging man zu Fuß zur Schule (anstatt mit dem Elterntaxi),

- da war man zum Wanderurlaub in Bayern in der Pension (anstatt Flugkilometer die einmal um den Globus reichen auf dem Konto und mit All Inclusive),"

Ja, vieles, was heute alltäglich ist, war damals schlichtweg gar nicht möglich. Trotzdem wurde auch damals alles benutzt und konsumiert, was es gab. Das erste Auto, der erste Fernseher, die erste Waschmaschine usw. So wie heute.
Und deshalb hat man es damals auch geschafft, die Flüsse zu vergiften, die Luft zu verpesten und ohne Bedenken Treibhausgase zu verursachen.
"Wir hatten damals keine xxx" ist ein schwaches Argument.

Ich kann die Sorgen

der jungen Menschen für ihre Zukunft schon verstehen.Gebe allerdings gebe ich zu bedenken das auch meine Eltern große Zukunft Sorgen hatten. Papa Jahrgang 00 und Mama 04 . 2 Weltkriege und Wiederaufbau nach 45. Und ich wurde auch geboren und meine beiden Geschwister.Das war sicherlich nur durchzustehen wenn sie keine Zukunft Ängste hatten.

Re : draufguckerin !

Tja, leider ist so die Welt, die einen leisten es sich, in der Welt herum zu reisen, teils irgend wie. Die anderen bleiben zu Hause, weil sie es nicht Mal irgendwie hinkriegen würden.
So schön das Reisen sicher sein mag, aber der Gedanke an mehr Klimaschutz in vielen Bereichen und Ebenen muss sich erst noch verfestigen, auch bei all den Jüngeren, die bis jetzt nicht wirklich auf das Reisen verzichten wollen. Aber auch all die Kreuzfahrten, die bestimmt sehr reizvoll sind, sollten deutlich eingeschränkt werden, und viele deutlich demütiger und gemäßigter mit den Ressourcen der Erde umgehen. Nur der Weg der Einsicht ist lang und beschwerlich !
Denn es hängen ja auch viele Jobs daran, die dann nach Alternativen suchen müssen !

@MichaelKiel

Sie sind definitiv kein Sonderfall. Und Fatalismus ist da wohl der falsche Ansatz. Man kann nicht alles planen und vorbereiten. Abhängigkeiten hat jeder von uns. Aber einen Überlebensvorrat für 14 Tage sollte jeder dabei haben, wenn wirklich Sturzfluten oder Überschwemmungen u.a. passieren, hat man was zur ersten Notversorgung. Ihnen nützen zehn lebenswichtige Vorratspakete Medizin kaum, wenn Sie kein Wasser oder Essen oder im Winter keine Möglichkeit zum Heizen haben. Man muss seinen Horizont schon vom Tunnelblick trennen, wenn man den natürlichen Überlebensstrategien folgt, die eigentlich jedes Lebewesen entwickelt.

14:14 von Nettie

"Sie informiert sich offenbar regelmäßig über das Zeitgeschehen. Und sie ist sich offenbar im Gegensatz zu Ihnen darüber bewusst, dass wir alle auf dem gleichen Planeten leben und sich unser globales Wirtschaftssystem schon deshalb radikal ändern muss, wenn alle darauf Lebenden heute und in Zukunft die Chance auf ein menschenwürdiges Leben bzw. eine Überlebenschance haben wollen."

Ja das tut Sie offensichtlich in einem Maß, dass ihr nicht mehr gut tut. Wenn man Alles Leiden der Welt auf sich bezieht wird man irgendwann depressiv.

Ich weiß auch nicht welches Wirtschaftssystem Ihnen vorschwebt, das einzige andere gelebte System im 20. Jahrhundert hatte in Sachen Umwelt nicht unbedingt die besten Werte gehabt.

Beispielsweise Kolumbien, ich

Beispielsweise Kolumbien, ich könntew noch weitere Länder nennen, und das bei 1/3 der Lebenshaltungskosten. Da fragt man sich dann wofür man arbeitet. Übrigens bin ich kein Ingenieur im Metallbereich. Die Abgabenlast wird ja auch im übernächsten Jahr wieder mal um 4 % steigen.

14:30 von SinnUndVerstand

"Leider sieht man auch heute in den Kommentaren hier, dass es neben der Fraktion "anschnauzen" noch die Fraktion "mir doch egal", die Fraktion "ich hab's eh gern warm" und die fraktionsübergreifende Gruppe "ein schräger Witz geht immer" gibt."

Ja so ist das in einer freien Gesellschaft. Da gibt es auch andere Menschen, die vielleicht nicht ständig so verbittert sind. Auch wenn es schwer zu ertragen ist, manche nehmen sich die Freiheit heraus das Leben auch mal zu geniesen.

@13:55 von Bobinho

>> Ja, ich bin lieber Optimist als Pessimist.

Und wenn Sie Realist wären, dann wüßten Sie, daß in dem Moment, wo das Glas halb voll ist, es gleichzeitig(!) halb leer ist. -.-

Klimawandel

Es wird ja immer wieder gesagt, das es zwar naturbedingt ist, das es einen Wechsel Warm- und Kaltzeiten gibt, der aber durch den Menschen beschleunigt wird.
Nun habe ich einen Bericht, ich glaube bei ZDF-Info, gesehen, wo an Hand von Holz, das in der Steinzeit verbaut wurde, nachgewiesen wurde, das Warm- und Kaltzeiten zur damaligen Zeit relativ schnell wechselten.
Kann man nicht durch Kernbohrungen den Wechsel und die Periodizität nachweisen?

14:22 von harpdart

<< @Michael Kiel

"Ich würde niemals ein Kind bekommen wollen, es gibt keine Zukunft."

Als junger Erwachsener habe ich auch so gedacht. In diese schlechte Welt noch Kinder setzen? Ja, die Welt war damals auch nicht besser, und Umwelt und Klima waren schon Thema, was viele heute nicht mehr wahrhaben wollen, dazu die Gefahr eines atomaren Krieges.
Bis mich ein guter Freund gefragt hat, ob es jemals für die Menschen Zeiten gegeben hat, die ihnen rosige und sorgenfreie Zukunft geboten hat. Seuchen, Kriege, Hungersnöte...
Das brachte mich zum Nachdenken. <<

,.,

Ja, so kann man sich einen in die Tasche lügen.
Ihr Satz "Ja, die Welt war damals auch nicht besser° will die aktuelle Situation verharmlosen.

Es geht gar nicht um "besser", sondern um unausweichlich gefährlicher.

Ich kann mich sehr gut an die Zeit erinnern, von der Sie reden.
Vieles davon ist inzwischen in den Griff bekommen worden.

Ihre Gleichschalterei verschiedener Zeiten und Probleme werte ich als Flucht vor dem Heute.

Junge

Von welcher Zeitschiene gehen wir denn aus? Die Jungen stehen doch nicht als Novum vor den errechneten Katastrophen eines Modells. Nehmen wir das Zeitraster der Jungen zwischen 1960 und 1980 haben die einen fast atomaren Krieg erlebt, dafür andere unzählige Kriege, sind von Ölkrise, Kaltem Krieg, eisigen Wintereinbrüchen, Sturmfluten und allem überzogen worden, was man nicht unbedingt erleben will. Man soll sich nicht hinstellen und so tun, als wenn die heutigen Jungen nun noch mehr Bedauern brauchen. Erweitern wir die Sicht: Spuren aller Altvorderen inklusive der Jungen machen unsere Weltkugel aus. Und da man heute mehr weiß und ja schlauer sein will, kann man sofort aktiv werden. Auch wenn man Einschnitte in Komfort und Standards hinnehmen muss. Wir haben frühere Jahrgänge, die das mitmachten oder mitmachen mussten. Heute fehlt es eher an Tatkraft, Konsequenz und Ausdauer. Daran können sich die Jungen tranieren und dann abarbeiten. Das bringt mehr als Modelle und Selbstmitleid.

14:26 von Sausevind

"Die Argumente haben Sie selber gebracht.
Lesen Sie einfach Ihren Text mal aus den Augen derer, die Sie niederpöbeln.

Wenn Sie überhaupt noch einen Funken Empathie in sich haben, dann wird das auch gelingen."

Meine Güte sind wir heute empflindlich. Ich habe niemanden angepöbelt oder angeschnauzt oder sonstwas. Das ist rein Ihre Interpretation.

@ Tada um 14:16

"Und die radeln dann 50, 100, 200 km zur Arbeit?"

Nein. Die Wohnen da wo sich die Blechlawine derer die sich den Luxus des Lebens im Grünen von den einkommensschwachen in den Städten bezahlen lassen durchwälzt.

Wohnen im Grünen+subventioniertes "50, 100, 200, km" Pendeln vs Wohnen wo die Pendler ihre Abgase lassen
macht einen Unterschied von 10 Jahren in der Lebenserwartung, und noch dafür gezahlt haben das man früher stirbt.

Monatskartenpflicht für Pendler und Autofreie Städte könnten das ausgleichen.

14:22 von eine_anmerkung. | Das Thema tut Ihnen weh

.... und ich bin froh wenn ich im Sommer bei Sonnenschein und warmen Temperaturen mit meiner Harley (die Sie nicht haben, was ein wirklicher Harley-Fahrer daran bemerkt, wie Sie darüber rden ;-) in aller Ruhe rumcruisen
und mich am Leben und der schönen Natur erfreuen kann.

Gemessen an diesem lapdiaren Verharmlosungsversuch zeigt sich, dass Ihnen das Thema weh tut. Da Sie über jedes Stöckchen springen müssen, das Ihnen ihr blauer Verein hinhält, ergibt es halt auch keinen inhaltlich diskutablen Beitrag, sondern nur heiße Luft. Was wiederum zum Klimawandel beiträgt. Tz, tz.

um 13:55 von Bobinho

>>"So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ja, ich bin lieber Optimist als Pessimist"<<

..... und ein Pessimist ist ein Optimist mit Berufserfahrung.

@ SirTaki

"Aber einen Überlebensvorrat für 14 Tage sollte jeder dabei haben, wenn wirklich Sturzfluten oder Überschwemmungen u.a. passieren" Am 23. November 2021 um 14:33 von SirTaki

*

Damit man winken kann, wenn alles davonschwimmt?

Re : Bobinho

Für mich stellt sich die Frage, was war zuerst da, die Nachfrage, oder das Angebot ???
Ich denke, irgend eine Person hatte die Idee mit dem Kunstschnee, weil die Winter nicht mehr so kalt sind und schneearm wurden. Wenn dann der "Schnee" vorhanden ist, kommen auch all die Touris und Skifahrer/innen, die dann so glücklich sind, dass sie dafür bezahlen, statt sich nur einen Gedanken über die Folgen zu machen. Und die Schneekanonen sprudeln Geld, viel Geld !
Dass jetzt leider versucht wird, den letzten Schnee auf der Zugspitze im Sommer zu retten, damit die Klima- Auswirkungen nicht so schlimm werden, das überhören alle Ski-Fans bewusst !

um 14:36 von MichaelKiel

>>"Beispielsweise Kolumbien, ich könntew noch weitere Länder nennen, und das bei 1/3 der Lebenshaltungskosten. Da fragt man sich dann wofür man arbeitet. Übrigens bin ich kein Ingenieur im Metallbereich. Die Abgabenlast wird ja auch im übernächsten Jahr wieder mal um 4 % steigen."<<

Gerechterweise muss man aber dazu sagen das nur Grünen- und SPD-Wähler sich über die Erhöhung der Abgabenlast freuen, denn diese Parteien haben diese Erhöhung bei den letzten Bundestagswahlen als solche angekündigt. Die Union, FDP und AfD trifft hier keine Schuld.

@schiebaer45

"Papa Jahrgang 00 und Mama 04 . 2 Weltkriege und Wiederaufbau nach 45. Und ich wurde auch geboren und meine beiden Geschwister.Das war sicherlich nur durchzustehen wenn sie keine Zukunft Ängste hatten" Am 23. November 2021 um 14:33 von schiebaer45

*

Den Mutigen gehört die Welt!

Am 23. November 2021 um 14:13 von Nachfragerin

" Die Oma ist das kleinste Problem in unserer Gesellschaft. Die kennt noch die Zeiten der Entbehrung und gibt sich mit weniger zufrieden als die meisten.

Das Problem sind die Bequemen und diejenigen, die das ewige Wachstum anbeten. "

Das weiß aber nur die Oma und ich der Opa, der auch auf dem Feld Kartoffeln gesammelt hat und Rüben hacken war, und in den Schulferien auf dem Bau gearbeitet hat, um sich ein Fahrrad zu kaufen.
Heute sieht die Welt etwas anders aus, und weil man das alles nicht kennt, und gut behütet ist, kann man zum Teil eben Sprüche klopfen.
Oder mit den Eltern oder Taschengeld von den Eltern in die Welt fliegen kann, in den Urlaub und die Bilder bei xxx hochladen.
Das hatten wir eben nicht, deswegen sind wir jetzt schuld ;-)).
Ich denke aber nicht, das die Jugend von heute, auf unsere Jugend von damals gerne tauschen möchte, sah man ja gestern im Artikel.

Pflanzt doch in der Sahara Bäume !

Das Wasser dafür ist da: gewaltige Aquiferen mit Trillionen Litern Wasser tief unter dem Wüstenboden!

Ein bisschen frage ich mich schon was diese „Dauerbeschallung“ mit angeblichen Endzeitszenarien aufgrund der Erderwärmung soll. Sollen so politische neue Mehrheiten zugunsten einiger Zeitgenossen geschaffen werden ?

Ich will den Klimawandel nicht herunterspielen. Aber es drohen eben nicht NUR Katastrophen.

Russland freut sich auf eine lukrative Alternative zum Suez-Kanal - zum Nutzen des globalen Handels. In Kanada kann man bald Hunderttausende Quadratkilometer neue landwirtschaftliche Nutzflächen erschließen und in Grönland gelangen Bodenschätze wie Gold, Uran und Kohle bald in Reichweite ...

Der Meeresspiegelanstieg (der übrigens seit dem Holozän andauert) wird sich außerdem bald verlangsamen, da der Querschnitt der Meeresbecken mit steigender Wassertiefe zunimmt - wie in einer Badewanne.

Ich bin sicher, dass der „Klimawandel“ 2050 kein Thema mehr ist!

um 14:41 von MRomTRom

>>"..die Sie nicht haben, was ein wirklicher Harley-Fahrer daran bemerkt, wie Sie darüber rden ;"<<

Natürlich hab ich die (schlägt da etwa wieder der linke Sozialneid durch?). Wie artikuliert sich denn ihrer Meinung nach ein Harley-Fahrer?

@SirTaki

Da wo ich wohne kann es weder Überschwemmungen, ausser bei 25 m Meeresspiegelanstieg, noch Sturzfluten geben...

Keine Frage, wir müssen etwas

Keine Frage, wir müssen etwas tun, so weitermachen können wir nicht das geht schief. Den Klimawandel werden wir aber nicht aufhalten. In meiner Schulzeit wurde uns noch gelehrt das es auf der Erde mehrere Eiszeiten gegeben hat aber auch Zeiten in denen in Deutschland tropischer Regenwald stand oder einfach ein Meer war. Was wir aber beeinflussen können ist das Tempo mit dem sich die Erde erwärmt. Dazu müssen wir aber das ganze System ändern. Ein System das auf stetes Wachstum setzt und stetig steigende Gewinne aus der skrupellosen Ausbeutung von Mensch und Natur generiert, wird dies nicht leisten können. Und der Weg einfach alles teurer zu machen wird nicht funktionieren, weil es zu viele Menschen abhängt und ausschließt.

@Der Lenz

"Die Wohnen da wo sich die Blechlawine derer die sich den Luxus des Lebens im Grünen von den einkommensschwachen in den Städten bezahlen lassen durchwälzt" Am 23. November 2021 um 14:40 von Der Lenz

*

Wo soll das denn sein?

Nennen Sie auch nur einen Betrieb, der all seine Mitarbeiter im nahen Umkreis hat, so dass sie radeln können.
Und deren Familien sind wohl auch noch da und radeln alle nur?

@ 14:32 von harpdart

"Ja, vieles, was heute alltäglich ist, war damals schlichtweg gar nicht möglich. Trotzdem wurde auch damals alles benutzt und konsumiert, was es gab. .... So wie heute."

Sie sagen es selbst (und die Umfrage von gestern bestätigt dies) "So wie heute."
die meisten Jungen sind nicht bereit auf etwas zu verzichten!

Von daher ist die Kritik und sind die Vorwürfe der Jungen absolut ungerechtfertigt.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

14:30 von SinnUndVerstand

<< @ 14:02 von Sausevind
Leider sieht man auch heute in den Kommentaren hier, dass es neben der Fraktion "anschnauzen" noch die Fraktion "mir doch egal", die Fraktion "ich hab's eh gern warm" und die fraktionsübergreifende Gruppe "ein schräger Witz geht immer" gibt. <<

.-.-.

Danke, SinnUndVerstand, für diesen Text.

Vielleicht ist es subjektiv, aber ich habe das Gefühl, selten einen so herzlosen Thread wie diesen hier gelesen zu haben.

Mir geht es deswegen im Moment richtig übel.

23. November 2021 um 14:44 von eine_anmerkung.

Gerechterweise muss man aber dazu sagen das nur Grünen- und SPD-Wähler sich über die Erhöhung der Abgabenlast freuen, denn diese Parteien haben diese Erhöhung bei den letzten Bundestagswahlen als solche angekündigt.

Wie jetzt schon Menschen auf eine Koalition eintreten die noch gar nicht regiert ist beeindruckend. Die Union macht ja auch schon Opposition gegen ihre eigene vergangene Politik während sie noch regiert.
FDP kommt jetzt mit Dripple Down Economics, die seit mindestens 50 Jahren nicht mehr funktioniert. Im Klartextr heißt das weniger für die Armen und mehr für die Reichen in der Hoffnung, dass bei den Reichen mehr Krümel vom Tisch fallen für die Armen. Die Wirtschaft hat diese fallenden Krümel längst abgeschafft. Die Verteuerung der lebensweise werden aber viele Menschen (womöglich auch sie) den Grünen in die Schuhe schieben.
Die hohen Strompreise kommen übrigens von der GroKo und fördert mehr die energieintensive Wirtschaft als den Energiewandel.

@14:37 von Bobinho

Da kann ich Sie beruhigen: Verbittert bin ich in keinster Weise. Und ich nehme mir viel Freiheit, das Leben zu genießen - allerdings in dem Wissen, dass Freiheit erst schmeckt und sogar viel mehr Spaß macht, wenn sie solidarisch gelebt wird, und dass man Genießen sogar nachhaltig kann. Glauben Sie mir, das geht. Probieren Sie beides, Sie werden auf den Geschmack kommen, das sogar in einer freien Gesellschaft zu tun.

@Tada um 14:48

"Wo soll das denn sein?"

in wirklich Jeder Stadt.

"Nennen Sie auch nur einen Betrieb, der all seine Mitarbeiter im nahen Umkreis hat, so dass sie radeln können.
Und deren Familien sind wohl auch noch da und radeln alle nur?"

Oder fahren mit den Öffentlichen. Ja, das ist so.

Und das ist bei den meisten Betrieben in den Städten so das das Groß ihrer Mitarbeiter so zur Arbeit kommt.

14:30 von SinnUndVerstand Bobino | Unfug-Konfetti-Parade

'Leider sieht man auch heute in den Kommentaren hier, dass es neben der Fraktion "anschnauzen" noch die Fraktion "mir doch egal", die Fraktion "ich hab's eh gern warm" und die fraktionsübergreifende Gruppe "ein schräger Witz geht immer" gibt.'

Nicht leider. Dieses 'Argumente'-Konfetti aus Unfug und Verharmlosung zeigt nur, dass von dort kein substanzieller Beitrag zu dem Thema geleistet werden kann. Da ist Wetter und Klima dasselbe, Meinung ersetzt Wissenschaft und blabla verschwendet Forenplatz.

Man muss das mit einer gewissen Gelassenheit auch mal ignorieren können. Gibt doch genügend User, die sinnvolle Beiträge zur Diskussion einstellen.

Nicht die einzigen Kosten ...

... die man einfach in die Zukunft verlagerte.
Umweltschutz? Das ist wirtschaftschädigend!
Klimaschutz? Das ist wirtschaftsschädigend!
Altersvorsorge? Die Wirtschaft wird so groß sein, dass es kein Problem ist!
Schulden? Mit höherer Wirtschaftsleistung sind die Schulden geringer!
Globalisierung? Wenn die Wirtschaft hier zu teuer wird hauen wir ab!
Entwicklungshilfe? Nur wenn unsere Wirtschaft daran verdienen kann!
Das Muster war und ist immer: "Wir können nicht weil wegen der Wirtschaft." Egal ob die an Zerstörung ihr Geld verdient. Ausbaden darf es dann immer die Gesellschaft, der deutsche Steuerzahler, und zur Not werden neben der Schadensbeseitigung auch noch zusätzliche Fördermittel gezahlt damit die Unternehmen zukünftig weniger Schmutz verursachen.
Leider ist mit "der Wirtschaft" keine vollständige Lebensanschauung definiert, sonst könnte sie Religionsstatus anstreben und bekäme zusätzliche Fördermittel und Steuererleichterung.
Nach uns die sinnlose Flut ...

14:44 von eine_anmerkung.

und einer der dauerschreiber hat doch heute erst wieder die forderung seiner partei wiederholt, daß energie noch viel teurer werden müsse. offenbar sollen nur noch die grünen mit ihren e-autos schnell zum flughafen gelangen, um dann das elend in der dritten welt studieren zu können

@ Bobinho Re:19 Hitzewellen in einem Leben

Man oh man, ich habe manchmal 3-4 Hitzewellen an einem Tag.

14:16, Bobinho

>>14:02 von Sausevind
"Der typische empathielose Erwachsene, der den Sorgen Jugendlicher mit Anschnauzen begegnet.

Hoffentlich gibt es von ersteren nicht allzuviele auf unserer Erde."

Oh nein, er hat mich empathielos genannt. Was war ihr Argument?

Mit ihrer ständigen Empathie für Alles und Jeden haben sie bisher was erreicht?

Haben sie auch Empathie mit den Großeltern, die oftmals schon als Kinder arbeiten mussten um jetzt von der Handygeneration solche Anschuldigungen zu hören?<<

Ich bin die Großelterngeneration der Handygeneration.

Ich bin im Wirtschaftswunder aufgewachsen und musste nicht als Kind arbeiten.

Selbst meine Großmutter, Jahrgang 1900, musste als Kind nicht arbeiten. Meine andere Großmutter und auch meine beiden Großväter ebenfalls nicht.

Ich kriege von der Handygeneration auch keine Anschuldigungen zu hören.

"Sausevind" ist im übrigen kein Er, sondern eine Sie.

Empathie habe ich in Ihren Kommentaren auch noch nie entdeckt.

14:36 von MichaelKiel

"Beispielsweise Kolumbien, ich könntew noch weitere Länder nennen, und das bei 1/3 der Lebenshaltungskosten. Da fragt man sich dann wofür man arbeitet. Übrigens bin ich kein Ingenieur im Metallbereich. Die Abgabenlast wird ja auch im übernächsten Jahr wieder mal um 4 % steigen."

Sind Sie sich da sicher...?

BIP pro Kopf 6.500 USD in Kolumbien,
bei uns über 45.000 USD

Gehälter in Bogota:

Durchschnittsgehalt Bogotá= 230€
Mindestlohn Bogotá= 286.68€
Gehalt eines Buchhalters Bogotá= 441.44€
Gehalt eines Architekten Bogotá= 525.99€
Gehalt eines Babysitters Bogotá= 171.77€
Gehalt eines Kellners Bogotá= 256.32€
Gehalt eines Maurers Bogotá= 295.48€
Gehalt eines Zahnarztes Bogotá= 1,286.05€

Aber ich denke ein Ingenieur verdient dort bestimmt mehr als einer in Deutschland.

@14:48 von Sausevind

Ja, das verstehe ich, da kann einem übel werden. Mir hilft, mir vorzustellen, ob ich mit einem dieser 'herzlosen Threader' denn tauschen möchte, und dann kommen mir so viele Gedanken, dass ich das nicht möchte, weil ich deren Häme, Verbitterung und vor allem auch deren Hass und Erniedrigung gegen andere für überhaupt nicht attraktiv und lebenswert halte.

Vielleicht hilft das ein wenig gegen Ihre Übelkeit? Beste Grüße und Wünsche! Behalten Sie Herz, Sinn und Verstand...

@14:16 von Bobinho

>> Haben sie auch Empathie mit den
>> Großeltern

Ähh, wirklich alle(!) Großeltern, die ich persönlich kenne, stehen auf der Seite der F4F-Kids. -.-

@Giselbert

"da gab es für ALLE Kinder EIN Kinderzimmer ..." Am 23. November 2021 um 14:07 von Giselbert

*

Da gab es wohl noch keine Überbelegung wegen der Vermieter dem Mieter kündigen konnte.

@Bobinho - Es gibt kein Anrecht auf Rücksichtslosigkeit.

14:24 von Bobinho:
"Sie übersehen dabei völlig, dass die heutige Generation ein vielfaches an Ressourcen schluckt als die Vorfahren, denen sie so gerne die Schuld geben."

Das tut sie nicht. Der durchschnittliche Jugendliche hat gar nicht die Möglichkeit, genauso viele Ressourcen zu verbrauchen wie der arbeitende Durchschnittsbürger.

Außerdem gibt der in den Nachkriegsjahren unvermeidliche Verzicht kein Anrecht, heute rücksichtslos und verschwenderisch leben zu dürfen.

Es wird sich nichts ändern, wenn niemand den ersten Schritt geht. Aber genau das ist wahrscheinlich das Ziel all derer, die stets die Verfehlungen der anderen hinweisen.

14:40, Bobinho

>>14:26 von Sausevind
"Die Argumente haben Sie selber gebracht.
Lesen Sie einfach Ihren Text mal aus den Augen derer, die Sie niederpöbeln.

Wenn Sie überhaupt noch einen Funken Empathie in sich haben, dann wird das auch gelingen."

Meine Güte sind wir heute empflindlich. Ich habe niemanden angepöbelt oder angeschnauzt oder sonstwas. Das ist rein Ihre Interpretation.<<

Ich schließe mich der Interpretation der Foristin ausdrücklich an.

14:48 von Sausevind

"Danke, SinnUndVerstand, für diesen Text.

Vielleicht ist es subjektiv, aber ich habe das Gefühl, selten einen so herzlosen Thread wie diesen hier gelesen zu haben.

Mir geht es deswegen im Moment richtig übel."

Sie wissen aber schon, dass das hier ein Forum ist um unterschiedliche Meinungen auszudrücken und kein Safe-Space.

um 14:09 von eine_anmerkung.

"Ich frage mich gerade ob Claudia Roth immer noch mit dem Flieger innerhalb Deutschland jettet oder mittlerweile eine Alternative nutzt?"
.
Ich frage mich immer noch, ob Alice Weidel nun Kleidung aus deutscher Baumwolle trägt oder immer noch die ausländischen Produkte kauft. Trinkt sie nun deutschen Kaffee oder immer noch welchen aus Afrika?

@Giselbert um 14:20

"Für die Straßen zahlen Autobesitzer eine Menge Steuern, Radfahrer nicht und---"

Oh doch
denn die Steuern aus dem Autoverkehr reichen bei weitem nicht aus um die dadurch verursachten Kosten zu bezahlen:
Weder den Straßenbau, noch die Probleme durch Flächenversiegelung, auch nicht die Gesundheitskosten durch Feinstaub oder Giftgase, die Verringerung der Lebenszeit ist schon nicht mehr monetär umzurechnen, aber die Schäden an Infrastruktur, Flora, Fauna, und Gebäuden durch Abgase und Erschütterungen sind es...
Also bezahlen die Fahrradfahrer den Autofahrern ihren Luxus, mit Geld und Lebenszeit .

" trotzdem dürfen sie mit dem Rad fahren und den Verkehrsfluss stören"

Sagt alles.
Die Fahrradfahrer sind der Verkehrsfluss; wo keine Autos sind fliesst der Verkehr problemlos durch die Stadt. Erst die Autos die noch die Fahradstreifen Blockieren weil es sie Nervt das Langsamste zu sein was unterwegs ist bringen das ganze zum stocken.

Schon mal von "Fahradstau von x Kilometer länge gehört"

14:48, Sausevind

>>Vielleicht ist es subjektiv, aber ich habe das Gefühl, selten einen so herzlosen Thread wie diesen hier gelesen zu haben.<<

Ich habe dieses Gefühl ebenfalls. Die Blaubraunen laufen zu Hochform auf. Aber man kennt das ja, wenn auch nicht in solch einer Ausprägung. Es ist wirklich ein schlimmer Thread.

14:44 von eine_anmerkung.@ Michael Kiel | Wieder daneben

'Gerechterweise muss man aber dazu sagen das nur Grünen- und SPD-Wähler sich über die Erhöhung der Abgabenlast freuen, denn diese Parteien haben diese Erhöhung bei den letzten Bundestagswahlen als solche angekündigt'

Wieder mal (un)genial daneben. Bei Sachthemen helfen Floskeln halt nicht mehr wirklich, sondern nur Fakten:

Zum Beispiel, dass die größten Steuersenkungen der letzten Jahrzehnte unter der Regierung Schröder/Fischer und Finanzminister Steinbrück ins Werk gesetzt wurden.

Erstere senkte den EkSt-Satz von 53 % auf 42 %
den Eingangssteuersatz um 11 % auf 14 %
Steinbrück die Körperschaftssteuer für Unternehmen von 25 % auf 15 %.

Facts are Facts, sorry.

15:24 von MRomTRom

"Nicht leider. Dieses 'Argumente'-Konfetti aus Unfug und Verharmlosung zeigt nur, dass von dort kein substanzieller Beitrag zu dem Thema geleistet werden kann. Da ist Wetter und Klima dasselbe, Meinung ersetzt Wissenschaft und blabla verschwendet Forenplatz."

Sagt der, der aus der Formulierung eines anderen Teilnehmers herauslesen kann, dass dieser keine Harley hat, wei sich ein Harley-Fahrer anders äußert.

@eine_anmerkung. Zitat: "....

@eine_anmerkung.
Zitat:
".... und ich bin froh wenn ich im Sommer bei Sonnenschein und warmen Temperaturen mit meiner Harley (die Sie nicht haben, was ein wirklicher Harley-Fahrer daran bemerkt, wie Sie darüber rden ;-) in aller Ruhe rumcruisen
und mich am Leben und der schönen Natur erfreuen kann. "

jup und sich dabei anschauen wie man mit seiner eigenen Lebensweise die Natur kaputt macht!
Schöne Natur?
Das war mal früher - als es noch so viele Insekten gab die auf der Helmbrille (oder Visier) nach so einer Fahrt klebten.
Gibt es heute nicht mehr - aber der durchschnittliche Harley-Fahrer freut sich darüber anstatt es als einer der allerletzten Alarmsignale zu verstehen.
*sarkasmus*

15:27, Karl Maria Jose...

>>und einer der dauerschreiber hat doch heute erst wieder die forderung seiner partei wiederholt, daß energie noch viel teurer werden müsse.<<

Dauerschreiber?

Reden Sie mit Ihrem Spiegel?

Re: 14:48 von Sausevind

>> Vielleicht ist es subjektiv, aber ich habe das Gefühl, selten einen so herzlosen Thread wie diesen hier gelesen zu haben.

Mir geht es deswegen im Moment richtig übel.<<

Nein, es ist nicht subjektiv, aber die Foristen sind ja nicht nur der Empathie (die man m.E. nie einfordern kann) entfernt, viel schlimmer ist die völlige Ignoranz, die dem heutigen Stand der Forschung gegenübergebracht wird.

Der aktuelle IPCC Bericht alleine ist ein Meisterwerk der Forschung, die seit den 80ern läuft. Die Foristen der "die schätzen doch alle Zahlen nur"-Fraktion sollten den Bericht mal dringend lesen. (Wobei es da wahrscheinlich an naturwissenschaftlichen Kenntnissen hapert um die Kapitel auch zu verstehen.)

Hier der Bericht "https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/"

Ich lese den Bericht seit Mitte Oktober und bin fasziniert wie viel wir schon die Veränderung des Klima im Anthropoozäns verstehen.

Ihnen alles Gute, veehrte oder verehrter Sausevind.

@ 15:24 von MRomTRom

Da gebe ich Ihnen im Prinzip recht. Aber es ist heute besonders hanebüchen, wass aus dieser Ecke an substanzloser Polemik kommt. Und dann sollte man das ab und zu auch als solches benennen und kritisieren, vor allem wenn es völlig unqualifiziert gegen junge Leute geht, die in den vergangenen Jahren auf beeindruckende Weise gezeigt haben, wie man sich schlau macht, engagiert und auch für Diskussionen und Proteste organisiert.

@Bobinho um 14:20

"Vielleicht könnten die sich ja eines leisten, wenn Sie nicht für 20 Euro den Quadratmeter in der Innenstadt leben müssten....?"

Nein, denn ein Haus auf dem Land zu kaufen könnten sie sich auch nicht leisten: keine Kreditwürdigkeit, schließlich sind ja auch die Billigjobs in der Stadt angesiedelt, und irgendjemand wird die wohl machen - jemand der sich weder das Schlößchen im Grünen mit Swimmingpool noch den SUV dazu leisten kann - weshalb er auch kein Recht auf Gesundheit hat, das haben nur die die ihm den Lebensraum mit Abgasen füllen.

@14:47 von Möbius

>> In Kanada kann man bald
>> Hunderttausende Quadratkilometer
>> neue landwirtschaftliche Nutzflächen
>> erschließen und...
Sie meinen da aber jetzt nicht die tauenden Permafrostböden? oO

>> ...in Grönland gelangen Bodenschätze wie
>> [...] Uran [...] bald in Reichweite ...
Sie meinen den Atommüll, den die USA da seinerzeit im ehemals "ewigen Eis" verklappt haben? oO

>> Ich bin sicher, dass der „Klimawandel“
>> 2050 kein Thema mehr ist!
Mit dieser Einzelmeinung stehen Sie aber ziemlich alleine da. -.-

@ 15:31 von saschamaus75

Genau die Erfahrung mache ich auch. Und ich bin darüber gar nicht verwundert, weil es durchaus eine sinnvolle Linie von der Großeltern-Generation zur F4F-Generation gibt, nämlich in punkto Nachhaltigkeit und Sparen, auch wenn die Lebenssituationen und Motive dafür in den verschiedenen Zeiten wechseln.

15:31 von saschamaus75

"Ähh, wirklich alle(!) Großeltern, die ich persönlich kenne, stehen auf der Seite der F4F-Kids. -.-"

Also haben Sie jetzt Empathie mit den Großeltern oder nicht?

15:32, Tada

>>@Giselbert
"da gab es für ALLE Kinder EIN Kinderzimmer ..." Am 23. November 2021 um 14:07 von Giselbert

*

Da gab es wohl noch keine Überbelegung wegen der Vermieter dem Mieter kündigen konnte.<<

Ich bin genau so aufgewachsen und habe das nicht als Überbelegung empfunden. Fünf Personen, drei Generationen auf etwa 60-70 Quadratmeter, schätze ich jetzt mal.

Ich kenne einige Familien, die auch heute so leben. Das ist von Überbelegung weit entfernt.

@sausevind

", so kann man sich einen in die Tasche lügen.
Ihr Satz "Ja, die Welt war damals auch nicht besser° will die aktuelle Situation verharmlosen. "

Nein, wie kommen Sie denn darauf?
Es ging mir nur um die Frage, ob man in eine "schlechte" Welt noch Kinder gebären sollte, dass sich diese Frage auch damals stellte. Ich habe doch nicht gesagt, dass heute alles besser oder ungefährlicher wäre?

Im Gegenteil, wie ich in meinem Beitrag angedeutet habe, den Sie kommentierten, wurden 50 Jahre in Sachen Klimawandel verschlafen. Und wie ich in diesem Forum schon häufiger geschrieben habe, halte ich es für nicht mehr möglich, den Klimawandel aufzuhalten. Es ist gefährlicher als je zuvor!

"Ihre Gleichschalterei verschiedener Zeiten und Probleme werte ich als Flucht vor dem Heute."

Eine mir nicht verständliche Interpretation meines ersten Beitrags.

@Bobinho, 14:34

"Ich weiß auch nicht welches Wirtschaftssystem Ihnen vorschwebt,"

Soziale demokratische Marktwirtschaft statt Kapitalismus und Plutokratie bzw. Diktatur der über die allgemeinen zum Überleben nötigen Ressourcen "Verfügenden".

14:37 von Bobinho

so isses. unser grüner propagandist muss da noch viel lernen, daß es nicht überall nach seiner pfeife geht, wie hier halt

14:47 von Möbius | Grundsätzlich gute Idee

'Pflanzt doch in der Sahara Bäume !'

Grundsätzlich gute Idee. China macht das z.B. mit dem Projekt 'Grüne Mauer', bei dem Millione Bäume auf einer Fläche von der Größe von DE gepflanzt werden.
In der Sahara geht das trotz Aquiferen nicht so einfach.

'Sollen so politische neue Mehrheiten zugunsten einiger Zeitgenossen geschaffen werden ? '

Das Thema Klimawandel schafft sich seine Aufmerksamkeit und Mehrheiten von selbst. Es ist ein greifbares Alltagsthema für jedermann geworden, dass mit jeder Dürre, mit jedem Jahrunderthochwasser regelmäßig von selbst in den Fokus kommt. Früher konnte jeder über das Wetter reden, heute jeder über das Klima.

'Russland freut sich auf eine lukrative Alternative zum Suez-Kanal'

Wenn es nur Russland gäbe.
Aber die Küsten in den USA von New York (ggf. 1,8 m Anstieg bis in den nächsten 80 jahren) bis Miami bekommen massive Probleme mit dem steigenden Meeresspiegel und vermehrt Sturmfluten.

Zitat: "Die hohen Strompreise

Zitat:
"Die hohen Strompreise kommen übrigens von der GroKo und fördert mehr die energieintensive Wirtschaft als den Energiewandel."

z.B. fördert man die einheimische Alu-Industrie mit ca. 1 Mrd Euro im Jahr - wobei davon ca. 750 Mio alleine für den Strom entfallen
damit kann man ca. 25% des im eigenen Land benötigten Alu selbst herstellen (aus Bauxit)
--
üblicherweise gewinnt man Roh-Alu aus Bauxit mit Hilfe von Strom aus Wasserkraft - nur der ist so preiswert das es sich wirtschaftlich lohnt!
Atomenergie hat hier noch nie etwas reissen können - die Alu-Hütte im Süden bei Hamburg bezieht ihren Strom aus NORWEGEN.
Dazu gibt es ein Untersee-Kabel zw. Norwegen und Dänemark und um die elbe zu queren die höchsten Hochspannungsmasten in Europa - errichtet in den 70er Jahren an der Unterelbe.
--
durch das EEG bezahlen ALLE Bürger mit ihren privaten Stromrechnungen für die eigentlich unwirtschaftliche Alugewinnung aus Braunkohle oder Atomstrom -> dank CDU/CSU

Der große Irrtum

Der große Irrtum dem die "mir doch egal", "geht mich alles nichts mehr an" und "die schätzen doch nur die Zahlen" Fraktion aufgesessen ist zu meinen, dass die Veränderung wenn überhaupt irgendwann in weiter Zukunft passiert.

Der aktuelle Sachstandsbericht des IPCC "https://www.ipcc.ch/report/sixth-assessment-report-working-group-i/" listet signifikante Veränderungen bereits für die nächsten 10 Jahre. Mehr Niederschläge in Nord- und Westdeutschland, Dürren in Ostdeutschland, Extremwetterereignisse, Hitzewellen.

Übrigens: Bereits JETZT sind schon 80% der Insekten in Deutschland verloren gegangen.

Aber klar, das wirkliche Problem ist die Generation Smartphone.

15:32 von fathaland slim

"Ich schließe mich der Interpretation der Foristin ausdrücklich an."

Wunderbar.

@Giselbert um 14:07

"- da gab es für ALLE Kinder EIN Kinderzimmer ..."

Ein Kinderzimmer?
Beheizt womöglich auch noch?
Und wahrscheinlich noch getrennte Küche/Wohnzimmer/Schlafzimmer?

Sie schauen zu viel Fernsehen, und zwar die Falschen Programme wenn sie Glauben das es für alle heute mehr Luxus gäbe: das was sie da beschreiben war für viele in meiner Kindheit ein unerreichbarer Traum...und ist es auch immer noch für viele
Hier und Heute.
Ihr eigener Wohlstand hat sie realitätsblind gemacht.

15:36 von fathaland slim

"Ich habe dieses Gefühl ebenfalls. Die Blaubraunen laufen zu Hochform auf. Aber man kennt das ja, wenn auch nicht in solch einer Ausprägung. Es ist wirklich ein schlimmer Thread."

Es wurden viele Gefühle verletzt, obwohl niemand beledigt wurde, sondern nur abweichende Meinungen geäußert wurden. Interessant.

@ 15:36 von Der Lenz

"Also bezahlen die Fahrradfahrer den Autofahrern ihren Luxus, mit Geld und Lebenszeit ."

Das hört sich so an, als ob Sie den Autofahrern Vorsatz unterstellen. Sie dürfen mir glauben, die meisten würden gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Leider sind nicht alle so privilegiert.
Viele sind in dem Korsett der Existenzsicherung und können da nicht groß wählen.

Verständlichlosigkeit

Ich habe keinerlei Verständnis für das Geplärre vieler Foristen, die anscheinend überhaupt nicht verstanden haben, worum es geht!
Wenig Verständnis habe ich dafür, dass sich auch ein Fülle von Kommentaren findet, die wohl kaum den Regeln entsprechen, die sich die Megatagesschau gegeben hat.

15:32 von Nachfragerin

"Das tut sie nicht. Der durchschnittliche Jugendliche hat gar nicht die Möglichkeit, genauso viele Ressourcen zu verbrauchen wie der arbeitende Durchschnittsbürger."

Ich vergleiche ja auch Jungendliche mit Jugendlichen und den Ressourcenverbrauch damals und heute.

...Klimafolgen für Junge...

Nun, nichts anderes war zu erwarten. Warum sollte also der Befund ein anderer sein.

@15:36 von Der Lenz

>> Schon mal von "Fahradstau von x
>> Kilometer länge gehört"

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das folgende Bild verweisen:
"https://p6.focus.de/img/fotos/id_3844236/fahrradtage-bus-autos-raede.jpg?im=Resize%3D%28630%2C299%29&impolicy=perceptual&quality=medium&hash=4523b1637991349b005cabe8653f1e884a4042f3e9eda2fa308c66a76b6e1c17"

15:34 von Bobinho

wird aber leider nur selten erlaubt

um 15:37 von Bobinho

"Sagt der, der aus der Formulierung eines anderen Teilnehmers herauslesen kann, dass dieser keine Harley hat, wei sich ein Harley-Fahrer anders äußert."
So sollte man sch nicht mit der Meinung eines Foristen auseinander setzen.
Ihr Kommentar ist völlig inhaltlios und damt überflüssig.

@fathaland slim um 15:46

Ich denke bei den "Überlegungen" war wahrscheinlich eher die Kündigung wegen Überbelegung/Übernutzung oder Belästigung (Lärm, überfüllte Mülltonne, was auch immer)
gemeint.

Ja, das gibts
gab auch schon immer
sogar mit Erfolgsaussichten. Wer leistet sich denn wenn er so am Kämpfen ist einen Rechtsschutz/Mieterverbandsmitgliedschaft, und selbst das ist ja keine Garantie...

Ja, die Abgründe sind beeindruckend.

Die Klimawandel-Thematik rollt global weiter

Das Thema 'Klimawandel' rollt global weiter und es werden die Unternehmen und die Gesellschaften der Ländern sein, die dem den größten Wandel entgegen stellen.

Unternehmen, wie die Rückversicherer haben realisiert dass hier eine Milliarden-Kostenlawine auf die Volkswirtschaften zurollt und dass es günstiger ist, Vorsorge zu treffen als Schäden zu regulieren.

Konsumenten, welche Impulse an die Märkte geben.

Unternehmen, die mit neuen Produkten und Technologien
auf veränderte Verbrauchergewohnheiten reagieren werden und Energieversorger, die mit neuen Konzepten im Bereich erneuerbarer Energien und Wasserstoff-Technologie neue Märkte erschließen .

Die Politik wird hier eher angehalten sein, Schritt zu halten.

Für Klimawandelskeptiker muss Platz in Foren sein, um sie argumentativ mitnehmen zu können. Sie werden ansonsten vom Wandel überrollt, der nicht auf sie wartet.

um 15:48 von Karl Maria Jose...

" unser grüner propagandist muss da noch viel lernen, daß es nicht überall nach seiner pfeife geht, wie hier halt"
Kommentar ohne Inhalt. Sollte man sparen.

@ Bobinho

Es gibt die Spezies User hier, die beim kleinsten Gegenwind beleidigendes und schlimmeres erahnen. Die bekannte und häufig gespielte Karte „Opferrolle“. In diesen Spähren gilt diese Karte als eine Art Joker

@fathaland slim (15:46)

Für Überbelegung gibt es gesetzliche Vorgaben.
Wenn der Vermieter das duldet, dann ist das so, aber er kann einem kündigen.

Was Sie in Ihrer Kindheit als Überbelegung empfunden haben oder nicht ist hier absolut irrelevant.

Wir hier wohnen schon deshalb in einer überbelegten Wohnung, weil meine Tochter um 0,5 Quadratmeter zu kleines Zimmer hat.
Ist so. Was früher war ist egal.

Früher war sehr Vieles anders: die Wohnverhältnisse, die Arbeit, die Lebenserwartung. Internet gab es auch nicht, als Sie ein Kind waren...

Re: 15:44 von Bobinho

>> "Ähh, wirklich alle(!) Großeltern, die ich persönlich kenne, stehen auf der Seite der F4F-Kids. -.-"

Also haben Sie jetzt Empathie mit den Großeltern oder nicht?<<

Ist schon fast schmerzhaft Ihren argumentativen Verrenkungen zusehen zu müssen. Von der großen Klage über das Darben der Nachkriegsgenerationen zum Ereifern über die frechen Jungspunde, die eigentlich selbst das Problem sind. Irgendwie habe ich Mitgefühl mit tapferen Kampf. Erinnert mich irgendwie an den Tagesschau Artikel über Impfgegner, die noch auf der ITS nicht einen Jota von Ihrer Überzeugung abweichen.

@Nachfragerin um 15:32 Uhr

"Außerdem gibt der in den Nachkriegsjahren unvermeidliche Verzicht kein Anrecht, heute rücksichtslos und verschwenderisch leben zu dürfen.
Es wird sich nichts ändern, wenn niemand den ersten Schritt geht. Aber genau das ist wahrscheinlich das Ziel all derer, die stets die Verfehlungen der anderen hinweisen."

In der Gesetzgebung sollte unmoralisches und unethisches Handeln genau so hart bestraft werden, wie z.B. Mord.
D.h. Ausbeutung von Natur und Mensch, Egoismus und Habgier, sollten sehr hart bestraft werden. Und das "soziale" Ansehen sollte einen kompletten Sinneswandel vollziehen: je ärmer, solidarischer und selbstvergessener ein Mensch lebt, um so angesehener und mit mehr Macht ausgestattet sollte er sein.

>> "Das tut sie nicht. Der

>> "Das tut sie nicht. Der durchschnittliche Jugendliche hat gar nicht die Möglichkeit, genauso viele Ressourcen zu verbrauchen wie der arbeitende Durchschnittsbürger."

Ich vergleiche ja auch Jungendliche mit Jugendlichen und den Ressourcenverbrauch damals und heute.<<

Schön, dass Sie Ihren Denkfehler selbst ansprechen. Ein heutiger Jugendlicher konkurriert nicht mit den Jugendlichen von Damals sondern den 50-jährigen von heute. Das ist kein Wettbewerb, bei dem Generationen verglichen werden, sondern die Situation HEUTE.

Zudem hat sich die Konkurrenz durch die Demographie zu Ungunsten der Jugendlichen verschoben.

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