Kommentare - Stromversorgung: Droht der Winter-Blackout?

Kommentare

Am 23. November 2021 um 10:07 von FakeNews-Checker

Und das bekommen längst immer mehr Windparkbetreiber zu spüren und halten deshalb ihre windstillen Windparks mit billigem Kohlestrom am Rotieren und verkaufen den über die Windmühlen-Generatoren geleiteten Kohlesstrom dann teuer als Öko-Strom an ahnungslose Stromendverbraucher. Auch wegen dieses für beide Seiten lukrativen Komplotts zwischen Kohlekraftwerken und Windparkbetreibern zum Nachteil der Stromkunden werden Kohlekraftwerke niemals abgeschaltet werden.
___
Hätten Sie da mal einen link bzw. woher beziehen Sie Ihre Kenntnisse ?

Weiter so!?

Wir sollten damit anfangen, weniger Energie zu verbrauchen. Ja, ich weiß: Verzicht ist nichts, was 'man', irgendjemandem zumuten will, schließlich gilt immer noch 'schneller, weiter, bunter, ..). Leider kann das aber auf die Dauer nicht gut gehen.

Am 23. November 2021 um 10:27

Am 23. November 2021 um 10:27 von V.Scho : "Das heißt aber auch, dass im Sommerhalbjahr der Strom für den Winter gespeichert werden muss. "

Das heisst vor allen Dingen, dass man seit den 70ern in die Kinderbücherrreihe "Was ist Was" druckt, wie toll sowas mit Gezeitenkraftwerken, Talsperren usw. funktionieren kann. Aber seitdem passiert da nur sehr wenig. Es gibt einige Vorzeigeprojekte in Europa, aber die Chinesen können Stauwerke über drei Schluchten errichten und bei uns freuen sich seit Jahrzehnten nur die Aktionäre der Energieversorger.

10:12, DerVaihinger

>>@08.59h Denkerist,
Hätte sich Frau Merkel nicht von den grünen Träumern treiben lassen, wäre eine vernünftige Lösung möglich gewesen.
So scheint es mir für eine Umkehr zu spät.<<

Wer waren denn die grünen Träumer, die Frau Merkel getrieben haben, den Ausstieg aus dem Atomausstieg wieder rückgängig zu machen? Wie ging dieses Treiben dieser grünen Träumer vonstatten?

@ Gjallarhorn

Zitat: "Wir schreiben das Jahr 2035, es ist 17:00 in Deutschland, und 40 Mio. E-Fahrzeuge kommen an die Steckdose (11-40KW Ladeleistung)."
#
Na ja ... 2035 tippe ich eher auf Ladeströme von 200 Kw plus X. Dann werden die soweit runtergedreht, bis nur noch 10 Kw im Auto ankommen, bei entsprechenden Ladezeiten.
Wir kennen das aus den Anfangszeiten der Coronaimpfung: Was knapp ist, wird zugeteilt oder rationiert.
Bei der benötigten Menge zu Spitzenzeiten bedarf es vieler auf Vollast laufender Windräder ... und noch nicht vorhandener Speicher ...
Aber .. in Kürze geht's ja los ...

Bloß nicht unseren Verbrauch einschränken

denn unser ganzes (Wirtschafts-) System funktioniert nur, wenn es Wachstum gibt!
Vernünftig wäre es, mit weniger auszukommen: Weniger Platzverbrauch beim Wohnen, weniger Stromverbrauch im Haushalt, weniger Autoverkehr, weniger Flugreisen, weniger Anspruchsdenken...
Das hätte notwendigerweise ein komplett anderes System zur Folge:
Als Minimalabsicherung ein bedingungsloses Grundeinkommen. Um die Millionen überflüssigen Beschäftigungen und Produktionen auf zu fangen...
Aber gibt es dafür eine Mehrheit in absehbarer Zeit?
Eine radikale Änderung kommt erst nach Katastrophen, lehrt uns die Geschichte.

Winter-Blackout?

Je mehr wir auf erneuerbare Energien (Wind, Solar) umstellen, desto schwieriger wird es, die Grundlast über die 24 h zu decken.
Da braucht´s keinen Blackout; da wird der Strom einfach rationiert. :-)

Die Weitsicht

unserer politischen Elite ist ja weitgehend bekannt.
Riesenwerbung für E-Mobilität, Heizung mit Strom usw., aber woher nehmen, wenn nicht stehlen.
Erst überlegen und danach handeln statt nur in diversen Talkshows Luftschlösser bauen.
Egal ob Grün, Rot oder Schwarz regiert, von Weitsicht und Planungssicherheit waren unsere Politiker noch nie geprägt und es wird auch so bleiben.
Wir decken unseren Strombedarf durch Zukauf von anderen Ländern, die noch KKW haben, wir schalten unsere ja ab.

@ 10:26 von H. Hummel

Die einzige sinnvolle und vernünftige Konsequenz aus der globalen Folge eines GAU ist, international alle Initiativen zu stärken und zu forcieren, die an einem weltweiten Ende der Atomenergie arbeiten.
Ihre Verharmlosung, einen Glühbirnenausfall als Störfall zu bezeichnen, finde ich daneben: Allein die derzeitige Verlegenheitslösung von "Zwischenlagern" ist brandgefährlich, wie eine Studie des BUND von September 2020 erneut aufgezeigt hat. Die Zwischenlager Brunsbüttel und Jülich laufen sogar seit 2013 ohne Genehmigung. Im AKW Brunsbüttel gab es schon 2001 eine Wasserstoffexplosion, bei der etliche Meter Rohrleitung direkt am Herzen des Reaktors zerfetzt wurden; schon ein Jahr nach Inbetriebnahme entwich 1978 radioaktiver Dampfdurch ein Leck; 11 Jahre später fand man Risse an Rohren des Kühlsystems.
Auf base.bund.de können Sie monatlich aufgelistet meldungspflichtige Störfälle nachlesen: Der Ausfall einer Glühbirne auf einer Toilette befindet sich selbstverständlich nicht darunter.

10:43, weingasi1

>>Am 23. November 2021 um 10:07 von FakeNews-Checker
Und das bekommen längst immer mehr Windparkbetreiber zu spüren und halten deshalb ihre windstillen Windparks mit billigem Kohlestrom am Rotieren und verkaufen den über die Windmühlen-Generatoren geleiteten Kohlesstrom dann teuer als Öko-Strom an ahnungslose Stromendverbraucher. Auch wegen dieses für beide Seiten lukrativen Komplotts zwischen Kohlekraftwerken und Windparkbetreibern zum Nachteil der Stromkunden werden Kohlekraftwerke niemals abgeschaltet werden.
___
Hätten Sie da mal einen link bzw. woher beziehen Sie Ihre Kenntnisse ?<<

In der Krankfurter Trollgemeinen Zeitung findet mal das. Bei der Lektüre empfehle ich als Getränk einen Trollinger.

Es zeigt sich wieder einmal...

...das wahre Problem: Statt nach sinnvollen Lösungen zu suchen, wird in erster Linie über die schlimme Situation schwadroniert, sich gegenseitig in immer größere Panik gesteigert - und dann weiter gemacht wie bisher.
Kennen wir vom Klimaschutz.

Wobei ich bei vielen "Problemen" auch gar nicht mehr weiß, wie ernst ich sie nehmen soll, wenn z.B. bei Temperaturen von 0 Grad schon vor extremer Kälte gewarnt wird oder junge Menschen beim Ausfall von WhatsApp ihre Eltern nicht mehr erreichen können...

10:31 von Flockenberg

Genau so ist es. Die ganze. Investitionen amortisieren sich nie. Bevor eine Solaranlage mit der Stromkostenersparnis verrechnet ist, ist sie in die Jahre gekommen und arbeitet nicht mehr effizient genug. Also ne neue her und das ganze Spiel geht von vorne los. Genau so ist es mit neuen Großgeräten. Die sind teuer, halten meist nicht ewig, sind vielleicht sparsamer, aber so alt werden wir nicht, um eine kostenersparnis zu erfahren. Strom mag gespart werden aber schon mal gemerkt, je niedriger der Stromverbrauch, desto höher der Preis pro kWh.

@ 10:41 von fathaland slim

Wenn die Windkraftgegner ihre Kreativität in konstruktive nachhaltige ökologische Energiegewinnung stecken würden statt in abenteuerliche Phantastereien über "massive Luftschwingungen, die die Vögel gefährden, wäre viel gewonnen.

@ 10:03 von Bender Rodriguez

Merkel verteidige ich nicht, ich hab nur zurechtgerückt, was ihre Rolle beim Ausstieg aus dem Ausstieg und dem dann folgenden Ausstieg war.
Wer allen Ernstes davon spricht, "bisschen Restmüll ließe sich sicher endlagern, wenn man es den politisch wollte", hat sich allerdings als seriöser Gesprächspartner zu dem Thema selbst aus dem Rennen genommen.

Am 23. November 2021 um 09:04 von Nettie

Möglichst große Versorgungssicherheit durch möglichst viele voneinander unabhängige lokale Energiequellen und deren bestmögliche Vernetzung bzw. Anbindung an bzw. in überregionale Verteilungsnetze, um diese bei Bedarf jederzeit stabil halten zu können wäre wohl eine geeignete Maßnahme, um die Auswirkungen von Blackouts lokal zu beschränken.
#
#
Warum wird nicht erst einmal Nachgedacht bevor ein nicht umsetzbares Szenario geschrieben wird.
1. Viele lokale Energiequellen die miteinander Vernetzt werden, sind der Gefahr einer Kettenreaktion ausgesetzt, die nicht zu stoppen ist.
2. Der Aufbau einer Infrastruktur diese Netz ist nur in Jahrzehnten aufzubauen.

Es ist nicht mehr die Frage ob in DE ein Blackout kommt, sondern wann.

Also beim letzten großen

Also beim letzten großen Stromausfall in Deutschland ist die Geburtenrate 9 Monate später stark angestiegen. Nehmt es wie es ist, bleib die Heizung kalt und die Klotze aus kuschelt Euch ein und habt mal wieder richtig Spaß am Leben. Glühwein kann man auch auf einem kleinen provisorischen Herd aus ziegeln mit Tannenzapfenfeuer kochen. Wir werden uns noch an viel schlimmeres gewöhnen müssen.

10:43 von weingasi1

«Und das bekommen längst immer mehr Windparkbetreiber zu spüren und halten deshalb ihre windstillen Windparks mit billigem Kohlestrom am Rotieren und verkaufen den über die Windmühlen-Generatoren geleiteten Kohlesstrom dann teuer als Öko-Strom an ahnungslose Stromendverbraucher.»

« Hätten Sie da mal einen link bzw. woher beziehen Sie Ihre Kenntnisse ?»

Den Link finden Sie im Phantasialand in der Geisterbahn hinter Gespenst Nummer 3. Das erklärt auch, warum man Strom aus Kohle erst zum Windkraftwerk leiten muss, damit man den als grün verhökern kann.

Gespenst Nummer 5 verzapft, wie man mit WKAs und Windmühlen in Holland ganz allgemein den Wind schwächt, und aus einem Orkan eine leichte Brise macht.

Ich sehe nicht, wie

Ich sehe nicht, wie langfristig Grundlastfähigkeit in der Winterzeit in Deutschland hergestellt werden kann. Die dafür nötige Speicherkapazität wäre weder mit E-Auto-Batterien noch mit Pumpspeicherkraftwerken zu realisieren.

@ 10:07 von FakeNews-Checker

Sie haben nun wirklich zwei Dinge kombiniert, die so nicht kombinierbar sind: Es ist Nonsense bzw. wissenschaftlich gesprochen eine zu vernachlässigende kaum messbare Größe, dass durch mehr Windparks für jedes Wind weniger Windkraft zur Verfügung steht. Das hat schlicht damit zu tun, dass Wind kein einmal angeschobenes Phänomen ist, dass dann immer weniger wird, sondern aus den Luftdruckschwankungen auf der Erde entsteht und sich permanent daraus speist.
Verheerend ist darüber hinaus im Zusammenhang 'Kohle - Windkraft' nur eines: die Tatsache, dass im ersten Quartal 2021 die Kohle die Windkraft im Ranking der Energiegewinnung wieder überholt hat.
Es wird sowas von Zeit für eine Klimaregierung.

@FakeNews-Checker

Bei ihren Beiträgen höre ich diverse Physiklehrer aufschreien.

Aber ich geb ihnen gerne ein echtes Halbargument. Durch die geplante Senkung des Methanausstoßes fehlt zukünftig Abkühlungsleistung und der Temperaturanstieg wird früher einsetzen.
Dass es von Vorteil ist kein weiteres Methan in die Atmosphäre zu pumpen wird bei diesem Halbargument ausgelassen. Die Abkühlung ist nur ein kurzfristiger Effekt, aber der reicht für Realitätsverweigerer voll aus und wird von bestimmten Politkern sicherlich gerne aufgegriffen.

@ Sinn und Verstand

Zitat: "Ihre Verharmlosung, einen Glühbirnenausfall als Störfall zu bezeichnen, finde ich daneben: Allein die derzeitige Verlegenheitslösung von "Zwischenlagern"..."
#
Zunächst: Ich habe geschrieben "Übertrieben ausgedrückt: wenn in der Toilette eine Glühbirne kaputt ging, wars beinahe ein Störfall..." ... übertrieben ausgedrückt ...
Zum anderen schrieb ich: "Tschernobyl war das beste Beispiel: Was nützt eine Akw- freie Zone, wenn es bei unseren Nachbarn zum GAU kommt?"
*
Also schieben Sie mir bitte keine Uminterpretationen ihrerseits unter, egal wie richtig oder falsch Ihre Aussagen sind.

Ich hätte da eine super

Ich hätte da eine super schnell umsetzbare, einfache und vor allem saubere Lösung. Der Strom muss deutlich teurerer werden.
Wer Ironie entdeckt darf sie behalten.

@09:10 von rainer4528

In den 50ger Jahren gab es in der DDR durchaus noch Stromabschaltungen. Wir hatten immer Kerzen und eine Petroleumlampe parat. Meist passierte das im Winter. Glücklicherweise hatten wir Kohleöfen und mussten nicht frieren. Kommunismus gab es in der DDR nicht, aber Sozialismus schon. Die Merkmale waren doch da: kein Privateigentum an Produktionsmitteln, Planwirtschaft, Vergesellschaftung aller wichtigen Einrichtungen, führende Rolle der Partei usw. Nur führte das eben nicht zum vorhergesagten Effekt der Produktionssteigerung. Wahrscheinlich lag es daran, dass der sozialistische Mensch noch nicht fertig war.

11:13, FritzF

>>Die hochbegabten Experten
werden es schon richten.<<

Wer denn sonst?

Die Ahnungslosen ganz gewiss nicht.

@ 11:12 von SinnUndVerstand

korr.: Es muss natürlich heißen, "...eine zu vernachlässigende kaum messbare Größe, dass durch mehr Windparks für jedes Windrad weniger Windkraft zur Verfügung steht."
Ich hatte versehentlich das "Rad" weggelassen.

Stromausfall

Wenn der Strom großflächig ausfällt, kommt nicht einmal mehr Wasser aus dem Wasserhahn! Ist kaum jemandem bewusst! Wer auf Wind und Sonne setzt, muss mit den Folgen leben

Die Stromanbieter sind für die Versorgungssicherheit

Verantwortlich. Sind sie dazu nicht in der Lage sollte über ein Lizenzentzug nachgedacht werden.
Das Gleiche sollte bei zu überhöhten Preisen gelten.
Die haben doch Milliarden nach dem Atomausstieg bekommen und jetzt wieder für den Kohleausstieg bekommen.

@ 11:16 von H. Hummel

Ihr Vergleich mit der Glühbirne stellt eine Verharmlosung von Störfällen dar, auch wenn Sie "übertrieben ausgedrückt" dazu schreiben.
Und aus Ihrem richtigen Argument, dass ein GAU keine nationale Angelegenheit ist, habe ich die logische Konsequenz gezogen, dass die internationalen Bemühungen zur Reduzierung der AKWs vorangetrieben werden müssen.

Ich schiebe Ihnen also keine Uminterpretationen unter.

Ausbau des Stromnetzes

Das Stromnetz sollte ruhig oberirdisch weiter ausgebaut werden. Das ist kostengünstiger und geht viel schneller als diese unterirdischen Hochspannungsleitungen.

@ 11:16 von heribix

Ihre Aussage kann man auch ganz ironiefrei lesen: Selbstverständlich ist es ein politisches Steuerungsmittel, Strom zu verteuern, um Stromsparen attraktiver zu machen. Das geschieht noch zu wenig. Und genauso selbstverständlich ist es, diese Verteuerung als Steuerungsinstrument sozial zu gestalten und abzufedern. Es gibt bei den derzeitigen Koalitionsverhandlungen eine Partei, die das sinnvollerweise und mit erfrischender Klarheit im Programm hat.

11:13 von FritzF

«Die hochbegabten Experten werden es schon richten.»

Und während die Experten arbeiten, werden die Planlosen niemals müde werden, weiterhin Energienonsens zu verzapfen bis die Steckdose qualmt.

@Werner40 11:11

"Ich sehe nicht, wie langfristig Grundlastfähigkeit in der Winterzeit in Deutschland hergestellt werden kann. Die dafür nötige Speicherkapazität wäre weder mit E-Auto-Batterien noch mit Pumpspeicherkraftwerken zu realisieren."

Ich sehe die (erneuerbare) Grundlastfähigkeit nur kurzfristig nicht. Langfristig ist sie in der Tat einfach nur alternativlos, was bedeutet, dass da noch eine Menge Entwicklungs- und Installationsarbeit zu leisten ist.

Die Anzahl zur Verfügung stehender ausgedienter Akkus wird bald zunehmen, so dass Speicherkraftwerke auf dieser Basis in den nächsten 10 Jahren deutlich häufiger werden.
NordLink darf nicht das einzige Skandinavienkabel bleiben.
Kraftwerke auf Basis von H2 oder CH4 werden kommen.
In Hamburg wird gerade (leider immer noch im Versuchsmaßstab) ein Speicherkraftwerk auf Basis eines Gesteins aufgebaut, das eigentlich demnächst fertig werden müsste.

Wir haben leider innerhalb kürzester Zeit 16 verschenkte Jahre aufzuholen ...

@SinnUndVerstand & fathaland slim

Die massiven Luftschwingungen gefährden nicht nur kleine, sondern vor allem auch schräge Vögel und andere quere Zweibeiner. Das ist schon ein massives Problem. Vor allem wegen der schräg-queren Schwingungen...

Langfristiges Denken gerät immer mehr in den Hintergrund

"Um Blackouts zu vermeiden, kündigte die britische Regierung vor kurzem eine Beschränkung der Stromzufuhr für E-Autos an"
.
Finde den Fehler!
Die derzeitige Diskussion über grünen Strom, Kernkraft ja/nein oder generell zu fossilen Energieträgern gleicht einem schlechten Wimmelbild, wo jeder nach eigenem Duktus drin rummalt, ohne dass es "schön" wird.
.
"Umweltökonom Andreas Löschel sieht in naher Zukunft keine Gefahr."
Noch so ein Kurzsichtiger.

Am 23. November 2021 um 10:55 von SinnUndVerstand

Auf base.bund.de können Sie monatlich aufgelistet meldungspflichtige Störfälle nachlesen: Der Ausfall einer Glühbirne auf einer Toilette befindet sich selbstverständlich nicht darunter
#
#
Das ist eine Seite die über Störfälle von AKW informiert.

11:29 von SinnUndVerstand

endlich auch mal von dir ein lobendes wort zur FDP!

Natürlich keine Probleme

Natürlich sieht der "Umweltökonom" keine Probleme: Das sind ja die Leute die uns den Amoklauf zur "Dekarbonisierung" eingebrockt haben !

@Klabautermann 08 09:16

"Mit Kerzen und Batterien läuft aber heutzutage kein Fernseher mehr und der Kühlsachrank taut auch ab. Da werden die Sicherungen rausgedreht, der Dieselmoppel auf dem Balkon angeschlossen und angeschmissen."

Gibt es heutzutage auch in ökologisch und erneuerbar: Solarzelle auf den Balkon, Strom in Akku speichern, Fernseher via Wechselrichter aus dem Akku betreiben.

Dass man dabei trotzdem noch das eine oder andere beachten muss, steht auf einem anderen Blatt, aber es funktioniert sehr gut.

@ draufguckerin

"Auch die Gasversorgung sehe ich kritisch. Die Ukraine kann ein Lied davon singen."
Die Ukraine wollte ihr Gas umsonst von Russland. Gleichzeitig wurden die Gelder, die sie von Russland für den Trassenerhalt bekamen, zweckentfremdet - deshalb ist durch dies Trasse kein ordentlicher Gastransport mehr möglich.
Für Deutschland gilt das nicht. Russland war und ist - im Gegensatz zu den USA - immer ein zuverlässiger Lieferpartner für Erdgas gewesen. Selbst in Zeiten des eisernen Vorhangs gab es nie Probleme. Wir zahlen an Gaszprom derzeit 300€/1000cbm Gas . Die Differenz zum EU-Preis sind die Gewinne von Börse und Konzerne. daran krankt alles.
Problem sind die Grünen: Die werden die Beziehungen zu Russland massiv verschlechtern - Habeck will ja schon mal Waffen dorthin liefern. Schön grün eben!

Sinn ohne Verstand

"
Wer allen Ernstes davon spricht, "bisschen Restmüll ließe sich sicher endlagern, wenn man es den politisch wollte", hat sich allerdings als seriöser Gesprächspartner zu dem Thema selbst aus dem Rennen genommen"
.
Wer die Realität nicht sehen will, und andere per Geschwurbel mundtot machen will, nimmt sich sowas von selbst aus dem Gespräch. Da muss keiner nachhelfen.
.
Andere Länder sehen die Endlagerung pragmatischer und finden auch Lösungen. Mit german Angst ist da natürlich nichts zu machen.
.
Hier sieht man nur die Asse. Dort haben VOLLDEPPEN das Material abgekippt. Das kommt dem totalversagen der Russen und Japaner schon recht nahe. So darf man es eben NICHT machen.
Dan ist das auch kein Problem.
Der heutige Müll ließe sich in einer mittleren messehalle leicht lagern .
So wenig ist das nämlich.
Das 1000 m unter Tage.
So machen es die Schweden.

@11:02 von SinnUndVerstand

>> Wenn die Windkraftgegner ihre Kreativität in konstruktive nachhaltige ökologische Energiegewinnung stecken würden statt in abenteuerliche Phantastereien über "massive Luftschwingungen, die die Vögel gefährden, wäre viel gewonnen.<<

Weder bin ich genereller Windkraftgegner noch habe ich mir diese Informationen aus der eigenen Nase gezogen. Nutzen Sie doch bitte eine der vielen Informationsquellen zB zu Infraschall, dessen Reichweite und Auswirkungen.
Aber offenbar haben Sie nicht genug Vorstellungskraft, welche physikalischen Auswirkungen solch große Rotoren haben.
Windkraft, wo es geht, bin dafür, aber es geht eben nicht überall ohne massive unzumutbare Auswirkungen auf Natur und/oder Mensch.

eigentlich wäre es mal ganz sinnvoll

Das mag jetzt auf den ersten Blick böse klingen, aber ich würe mich freuen, wenn die Gebiete, die den Stromtrassenweiterbau verhindern, mal ein paar Stunden im Dunkeln sitzen.
Hier im nördlichsten Teil Schleswig-Holsteins ist die Trasse nach Süden angeschlossen, aber irgendwo in Niedersachsen endet sie derzeit. Dadurch regeln die Windräder munter ab, während die dänischen Windräder ein paar Kilometer weiter nördlich mit dem gleichen Wind Strom erzeugen.
Das freut dann die "Flatterwind-Fraktion", da sie in ihrer Statistik das Abregeln als "keinen Wind" sehen und somit wieder für die Unzuverlässigkeit der Eneuerbaren skandieren können.

Wobei ich auch dafür plädiere, das EEG zu vereinfachen, so daß zumindest die ländlichen Haushalte autarker werden könnten.

Wäre doch eigentlich einfach:
keine fallenden Einspeisevergütungen, keine MWSt auf selbsterzeugten und verbrauchten Strom, kein Gewerbeschein ab 5kW, die Zertifizierungsgrenze höher als 150kW.

Schwupps, wären viele Haushalte autark

Am 23. November 2021 um 11:26 von SinnUndVerstand

Und aus Ihrem richtigen Argument, dass ein GAU keine nationale Angelegenheit ist, habe ich die logische Konsequenz gezogen, dass die internationalen Bemühungen zur Reduzierung der AKWs vorangetrieben werden müssen.
#
#
Genau.
Und darum wird in kürze Atomstrom von der EU durch eine Mehrheit als Grüne Energie eingestuft. Danach kann und wird der bau von AKW mit Steuergelder subveniert.

@weingasi1 10:36

"Und nicht, erst mal alles abschalten und dann schaun' wir mal."

Anders funktioniert es aber nunmal leider nicht.
Wie man auch an der leidigen E-Auto-Diskussion sehen konnte, klappt es nur, wenn bestimmten Playern die Pistole auf die Brust gesetzt wird.

Darauf zu warten, dass RWE von selbst auf die Idee kommt, Stromspeicher zu bauen, solange Frau Kraft, Herr Laschet, Herr Gabriel, Herr Altmaier und Frau Merkel kräftig dafür sorgen, dass man doch so schön Braunkole abbaggern kann, wofür man selbstredend gerne auch die Genehmigungen zum Abriss dutzender Dörfer gibt, ist leider zu positiv gedacht.

Funktioniert einfach bei uns nicht.

Deswegen muss man bei uns sagen: "In 15 Jahren gibt es keinen fossilen Strom mehr. Lasst Euch also etwas einfallen!"

Und wie man bei VW, Porsche und Mercedes sehen kann, funktioniert das auch einigermaßen.
Nicht optimal, aber anders würde es eben gar nicht funktionieren.

11:32 von DrBeyer

Sie schrieben: Wir haben leider innerhalb kürzester Zeit 16 verschenkte Jahre aufzuholen ...
In den letzten 20 Jahren war die SPD Regierungspartei. Da wird sich nicht viel ändern.

Ein neues Tief in der Panik-Berichterstattung der Tagesschau

So, wie es laut Artikel den Anschein hat ("Anschein" -> super Recherche, oder?), dass sich die Stromausfälle häufen, so häufen sich auch die was-wäre-wenn-Artikel mit Fragezeichen in der Überschrift bei tagesschau.de.
Offenbar ist nix mehr los in Welt, so dass man sich was zusammen fabulieren muss.

Oje ...

und wenn es passiert, dann tun die Regierenden ganz überrascht, obwohl vorhersehbar.

"Die niedrigen Erdgasreserven, die Abschaltung von immer mehr Atomkraft- und Kohlekraftwerken sowie der schwankende Wind haben das Risiko eines größeren Stromausfalls verstärkt."

Z.B. der Nordstream 2 könnte schon längst fließen, aber man verstrickt sich lieber in Bürokratie und Zulassungsverfahren.

Am 23. November 2021 um 08:45 von Seebaer1

Das kann natürlich nicht geschehen. Auch wenn wir demnächst keine Atom- und Kohlekraftwerke mehr haben werden wir unseren Strom irgendwie anders produzieren.
Ich war dieser Tage im Schwarzwald. Da sieht man zum Teil vor lauter Windrädern die Bäume nicht mehr

_________

Falls Sie das nächste Mal wieder dort sind, empfehle ich eine Fahrt mit der Schauinslandseilbahn.
Man schwebt am Roßkopf recht nahe an zwei Windrädern vorbei, die Touristen schimpfen da immer (war mal mein Arbeitsweg).
Kurz vor der Bergstation sieht man - direkt über die zwei Windräder das älteste und pannenträchtigste AKW Frankreichs - Fessenheim. Ist inzwischen abgeschaltet, aber die Windräder sind dennoch allemal schöner...

@FakeNews-Checker

"
Am 23. November 2021 um 09:52 von FakeNews-Checker
1,5 Grad Erderwärmung schon 2024 erreichbar

Wegen stromgefräßiger E-Autos, Bitcoins usw. werden die Kohlekraftwerke niemals abgeschaltet werden, so sehr man auch mit immer mehr Solarparks dem Klima einheizt und mit Windparks dem Wind die Energie zur Erdabkühlung entzieht. Wind- und Solarstrom sind daher nicht nur Öko-Mogelpackungen, sondern heizen noch zusätzlich der Erderwärmung ein und verlagern die 1,5 Grad Erderwärmung von 2050 auf 2024 vor."

Au weia. Ich habe ja schon viel Blödsinn über den Klimawandel gelesen. Aber das übertrifft wirklich alles. Da kommt selbst die Flacherde nicht mit. Solarparks heizen das Klima auf und Windparks entziehen dem Wind die Energie zur Erdabkühlung? Man, man, man, was soll man dazu noch sagen. Solche "Fakten" sind nur noch mit Humor zu ertragen.

Angenommen, nur mal so für Spaß, das hätte wirklich ein Forscher herausgefunden, hätten Sie da einen Link für mich?

@10:07 von FakeNews-Checker: Energie-erhaltungssatz der Physik

Sie sollten, bevor Sie einen Kommentar schreiben, ihre Fake-News checken.

"Je mehr Windparks, um so weniger Wind für alle Windparks."

Das erinnert mich an ein Video in dem Herrn Brandner (AfD MdB) interviewt wurde. Das Interview wurde nach der Hochwasserkatastrophe geführt, die ja zum Teil mit dem Klimawandel begründet wurde.

Herr Brandner behauptet in dem Interview, dass die Windkraftanlagen Schuld am Starkregen waren, weil die WKA den Jetstream (200 bis 500 km/h in 8 bis 12000 m Höhe) so sehr abschwächen würden, so dass nicht mehr genug Wind vorhanden wäre, um Unwetter wegzublasen.

Wenn man ein bisschen sucht, findet man das Video noch im Netz. Auf der Seite "Gegen die Alternative für Deutschland" ist es auf jeden Fall zu finden.

@ schabernack, um 11:11

re 10:43, weingasi

..und hatte es nicht geheißen, die ersten Windräder seien noch mit Atomstrom betrieben worden?
Bis Merkel die KWs abschalten ließ, und dann ging man klammheimlich auf Kohlestrom über, damit die Dinger sich drehen.
Ja, ich meine, so war's...

@ 11:35 von Tinkotis

Jetzt musste ich vor Lachen fast am Rad drehen... Vielleicht habe ich deshalb in einem meiner Kommentare versehentlich das Wort "-rad" vergessen. Jedenfalls danke für Ihren Humor!

11:32, DrBeyer

>>Wir haben leider innerhalb kürzester Zeit 16 verschenkte Jahre aufzuholen ...<<

Ja, das ist das Hauptproblem.

@SinnUndVerstand

"
Am 23. November 2021 um 09:53 von SinnUndVerstand
@ 09:35 von Anderes1961

Auf mich wirkt der Bericht doch eher wie eine versteckte Werbung für Film und Streamingdienst.
Und auch was die Warnung vor Hortungsmaßnahmen betrifft: Man warnt vor dem Horten von Kerzen und Notstromaggregaten, nachdem man den Impuls erst durch den eigenen Bericht initiiert bzw. forciert.
Ein Pferd von hinten aufzäumen hat noch nie Sinn gemacht.!

Geht aber, glauben Sie mir, als Jugendlicher war ich Reiter, ernsthaft. :-)

So ganz zufrieden bin ich mit meiner eigenen Erklärung auch nicht. Aber schauen Sie sich mal den Beitrag von FakeNews-Checker von 9:52 Uhr an. Notwendig wäre eine solche Aufklärung allemal. :-)

@Flockenberg 10:04

"Dieser Satz bringt es auf den Punkt: es mangelt an Speicherfähigkeiten für unseren Strom, denn nichts anderes ist ein Gastank und wir müssen ja weg von diesen fossilen Energieformen."

Na ja, man kann aber in einem Gastank durchaus auch Strom speichern.
Bspw. in Form von erneuerbar erzeugtem CH4.

Aber Sie haben schon recht: Es mangelt durchaus an Speicherfähigkeit.
Man könnte dafür allerdings auch Teile der fossilen Infrastruktur nutzen.

vielleicht muss es so kommen ...

Vielleicht muss es so kommen, damit wieder einige aus der Regierung aufwachen und realistische, zukunftssichere Politik betreiben!

Es sollte doch einen Mittelweg zwischen Klimarettung und Blackout geben.

23. November 2021 um 11:44 von Sparer

Nutzen Sie doch bitte eine der vielen Informationsquellen zB zu Infraschall, dessen Reichweite und Auswirkungen.

Ich werde da mal tiefer gehen, aber es erscheint mir vornherein sinnlos. Warum? Inbraschall erzeugen: LKW, Züge, Fabriken, Flugzeuge, Schiffe und sogar der Planet hat eine eigene Infraschallschwingung (wenn auch in einer sehr sehr tiefen Frequenz).
Infraschall ist für mich grundsätzlich ein schlechtes Argument, wenn man die vielen vielen anderen Quellen dafür einfach auslässt. Organschäden bei Tieren durch Infraschall macht wenig Sinn, denn dann müsste man wenigstens die anderen Infraschallquellen beachten und es müsste ja schon mal aufgefallen sein außer man will ganz unbedingt Windräder bekämpfen. Dann kann man einseitig argumentieren.

um 11:45 von Jan Petersen

>>
Wäre doch eigentlich einfach:
keine fallenden Einspeisevergütungen, keine MWSt auf selbsterzeugten und verbrauchten Strom, kein Gewerbeschein ab 5kW, die Zertifizierungsgrenze höher als 150kW.

Schwupps, wären viele Haushalte autark
<<

Richtiger Ansatz. Und dann sollten wir im Norden mal ein erstes grünes Stahlwerk errichten. Dann werden keine Windräder mehr abgestellt werden müssen - die Energie braucht man dann für den Wasserstoff. Das wird dann die Südländer beim Leitungsausbau beflügeln.

Dunkelflaute ist Realität - Strom-Gaspreis³, kein Zufall!

Zustände wo Wind- und PV-Anlagen nur geringe Mengen elektrischer Energie produzieren gibt es längst.

Deshalb müssen wir teuere Ersatzkraftwerke vorhalten. Die Kosten werden aber unlauter nicht den EE zugerechnet.
Wir zahlen nicht umsonst höchste und ständig steigende Strompreise. Dazu kommt die abnehmende Versorgungssicherheit.
Alles sind unstreitige Fakten dieser Politik.

Jetzt werden wieder neue Blechkamine an die Hauswand gepflanzt. Billige Braunkohlebriketts gibt es in jedem Baumarkt. Es riecht!
Feinstaubtreiber wie Braunkohlebriketts, Abfallholz, Pellets werden günstig angeboten und wenn überhaupt nur mit 7% MWSt belastet.

Energie für die Heizung, Strom, Gas ...!
Beim Heizgas ist der Staat auf allen Ebenen mehrfach kräftig beteiligt:
Das so gut wie feinstaubfreie Heizgas wird mit 19 % besteuert. Zunehmend werden Abgaben und Steuern berechnet. Diese sind staatlich auferlegt und nicht gottgegeben.
Mit Neckarwestheim geht das letzte AKW vom Netz. Es fehlt bei der Dunkelflaute!

@ FakeNews-Checker

"mit Solarparks dem Klima einheizt und mit Windparks dem Wind die Energie zur Erdabkühlung entzieht"
Phantastisch welchen Blödsinn manche Menschen glauben und dann auch noch verbreiten. Ich will jetzt gar nicht im Einzelnen auf den Widerspruch zur Physik eingehen der in solchen Aussagen steckt, aber Solaranlagen erwärmen NICHT das Klima und Windräder verhindern NICHT die Erdabkühlung und das sagen praktisch alle Wissenschaftler, die mit Klimaerwärmung arbeiten.
Kernenergie ist volkswirtschaftlich teuer (auch wenn es sich für die Erzeuger durchaus rechnet), ist nicht wirklich kompatibel mit Regenerativen und wird nicht zufriedenstellend beherrscht. Deshalb bin zwar entschiedener Atomkraftgegner, aber angesichts des schleppenden Fortschritts bei der Energiewende halte ich einzelne, kurze Laufzeitverlängerungen der „besten“ deutschen Meiler für das kleinere Übel, nicht weil sie toll sind, sondern weil sie einfach schon da sind und laufen und kein CO2 rauspusten.

@ 11:44 von Bender Rodriguez

Mundtot mache ich niemanden, ich antworte sogar auf den Unsinn, es handle sich bei dem radiaktiven Abfall aus AKWs um ein "bisschen Restmüll". Und wenn Sie jetzt noch nachschieben, man könnte den hochradioaktiven Abfall "leicht in einer mittleren Messehalle lagern" wird's nicht besser; so einen leichtsinnigen Unsinn vertritt ja nicht einmal Vertreter der Atomlobby, die im Verharmlosen eigentlich schon Experten sind. Übrigens: Nicht nur, dass mind. 2 der Zwischenlager seit 2013 ohne Genehmigung betrieben werden, die Kapazitäten neigen sich auch dem Ende zu (tinyurl.com/tebs95w3).

Geschwurbel ist auch nicht mein Ding, wie Sie unterstellen - aber vielleicht Ihres? Oder wie erklärt sich, dass Sie wiederholt meinen Usernamen leider nicht korrekt schreiben?

Im Sommer 2019 wäre jeder

Im Sommer 2019 wäre jeder ausgelacht worden, der von einer Weltweiten Pandemie geschrieben hätte.
Ist ja alles unmöglich in unserer Modernen Welt.

11:43, Denkerist

>>@ draufguckerin
"Auch die Gasversorgung sehe ich kritisch. Die Ukraine kann ein Lied davon singen."
Die Ukraine wollte ihr Gas umsonst von Russland. Gleichzeitig wurden die Gelder, die sie von Russland für den Trassenerhalt bekamen, zweckentfremdet - deshalb ist durch dies Trasse kein ordentlicher Gastransport mehr möglich.<<

Ihre Hassepistel auf die Ukraine nehmen schon fast drollige Züge an.

Natürlich findet nach wie vor ordentlicher Gastransport durch die Ukraine statt. Und selbstverständlich wollte die Ukraine ihr Gas nicht als Geschenk.

@Sparer

"
Am 23. November 2021 um 10:04 von Sparer
@9:04 von SinnUndVerstand

>> Wenn Sie im Schwarzwald die Bäume nicht mehr sehen, sollten Sie das doch vielleicht eher mit Ihrem Augenarzt besprechen statt eine energiepolitische Standortbestimmung daraus zu basteln.<<

Ob man nun noch Bäume sieht oder nicht, künftig heißt es wohl „Wald oder Windrad“. Und damit auch „Windrad oder (Wald)Vögel“. [...]"

Eine solche Behauptung ist Quatsch. Um vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen, braucht man ca. 2 % der Fläche in der Bundesrepublik. Wieviel Prozent der Fläche sind gleich noch Wald? Im übrigen ist mir nicht bekannt, daß in Nord- und Ostsee Wälder wachsen.

11:38 von Karl Maria Jose...

11:29 von SinnUndVerstand
endlich auch mal von dir ein lobendes wort zur FDP!///

Ich habe den dringenden Verdacht, dass der User die SPD meinte. Eine der beiden muss es jedenfalls sein.

@Giselbert 11:51

"Z.B. der Nordstream 2 könnte schon längst fließen, aber man verstrickt sich lieber in Bürokratie und Zulassungsverfahren."

Haben Sie wirklich noch nicht von den Tatsachen gehört, die besagen, dass Nordstream 2 überhaupt nicht nötig ist und der Betrieb dieser Röhre an der Gefahr von Blackouts exakt gar nichts ausrichten würde?

Und falls Sie davon schon gehört haben: Warum ignorieren Sie es so geflissentlich?

@ 11:57 von Anderes1961

Was den von Ihnen erwähnten Beitrag angeht, reiten manche halt schon längst tote Pferde, um mal im Bild zu bleiben. Und selbstverständlich glaube ich Ihnen, dass Sie Reiter waren - ich war's nicht, hatte wohl auch zuviel Respekt vor den Tieren. Aber anstrengend und ein wenig unsinnig stell ich mir schon das 'Aufzäumen von hinten' vor, weshalb es ja im Sprachgebrauch auch für unsinniges Tun verwendet wird.
Ich freue mich übrigens immer wieder über die Diskussion mit Ihnen, weil sie fair und respektvoll ist.

die welt geht unter!

wir werden alle sterben!

mal ganz sachlich:
die grössten stromverbraucher ist die industrie.
die kann man, wenn es wir´klich solche flauten/dunkelphasen geben würde, stufenweise abschalten und es bleibt genug energie für die menschen übrig, und, es ist nie überall gleichzeitig flaute, und, wie haben ein europäisches verbund-netz.

aber natürlich, wessen vorstellungskraft dazu nicht reicht, oder wer panik schüren will, der sieht natürlich grösste gefahren auf uns zukommen.........

wobei, ohne aufbau-bremsen der letzten jahre, wären wir heute schon viel viel weiter, hallo bayern und NRW zb, ja ihr seid gemeint!

11:49, tagesschlau2012

>>Und darum wird in kürze Atomstrom von der EU durch eine Mehrheit als Grüne Energie eingestuft. Danach kann und wird der bau von AKW mit Steuergelder subveniert.<<

Mit Steuergelder subveniert also. Das wäre bei der Kernkraft ja mal ganz was neues.

Ich wäre dann aber auch dafür, Steinkohlekraftwerke als grün zu deklarieren. Dann könnten wir die Zechen im Ruhrgebiet wieder aufmachen.

Deutschland pennt

Warum haben wir in Deutschland den Ausbau der erneuerbaren Energiequellen und der Speichertechnologie so verpennt? Warum haben wir den Bau von Windrädern mit Zähnen und Klauen verzögert, verschleppt, boykottiert?

Dafür stürzen wir uns auf Kernenergie und Nordstream 2, also in die Arme der Atomlobby und der Geschäftemacher Putins.
Manchmal ist dieses Land schwer zu verstehen.

@ 11:38 von Karl Maria Jose...

Die FDP hat in ihrem Programm, Strom zu verteuern, um Stromsparen attraktiver zu machen, und diese Verteuerung als Steuerungsinstrument sozial zu gestalten und abzufedern? Donnerwetter! Da bin ich echt neugierig auf die Quelle, wo Sie das gefunden haben. Ist mir wohl komplett entgangen.
Meines Wissens nach will die FDP die Stromsteuer auf das EU-Mindestmaß senken und die EEG-Umlage schrittweise abschaffen. Ganz andere Richtung.

auf Wind und Sonne setzt

Hinterdiefichte q
Das geht schon. Man muss e dann nur richtig machen wie Schweden. Mher als 40% Atomstrom und laufzeiten der AKWs verlängern bis gute und wirtschftlich sinnvolle System vorhanden sind.

Hätten wir auch machen können aber Karft und / Löhrmann haben leiber Braunkohle in Garzweiler 2 genemigt und merkle hat unsere sichern, CO2 freien AKWs mit Milliarden der Bürger, Rentner und Steuerzahler abschalten lassen.

Darstellung: