Kommentare - COP26: Was der Klimagipfel erreicht hat

14. November 2021 - 09:02 Uhr

Glasgow sollte als der Gipfel in die Geschichte eingehen, der den weltweiten Ausstieg aus der Kohle bringt. Und er sollte die Welt auf den Kurs des 1,5-Grad-Limits bringen. Was ist erreicht? Was nicht? Von Werner Eckert.

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Kommentare

COP26 !

Ich denke, es wurde nicht wirklich was erreicht, weil zum einen einige Länder immer noch zu sehr rein egoistisch denken und handeln. Zum anderen etliche "reiche" Länder ihre Pfründe nicht verlieren wollen, sondern möglichst lange am Tropf der großen Gewinne hängen möchten.
Nun wird zwar ein klein wenig was geschrieben, aber wie immer ist Papier geduldig, aber der Wille der Verantwortlichen schwach, auch weil leider viel zu viele Lobbyisten mit am Werk waren, die sich massiv für ihre Firmen und Bereiche zu sehr einsetzten.
Es ist echt eine Schande, dass die uralte Elite der Politiker nicht wirklich die Jugend erhört, und ihre Proteste und Schreie wahrnehmen wollen. Eine vertane Chance !

"Was der Klimagipfel erreicht

"Was der Klimagipfel erreicht hat" Kann man leicht beantworten, genau das was Greta gesagt hat "Bla Bla Bla". Absichtserklärungen, freiwillige Selbstverpflichtungen und Ankündigungen von denen bisher noch nie welche erfüllt wurden und auch in Zukunft nicht erfüllt werden. Eine riesen Verschwendung von Geldern und einen CO2 Abdruck in 1 Woche den ein kleines Afrikanisches Land wahrscheinlich nicht mal im Jahr hat. Wundern tuts mich nicht. Ein System das einzig auf ständiges Wachstum und Profit Maximierung ausgerichtet ist. Dies durch skrupellose Ausbeutung von Mensch und Ressourcen realisiert, wird nichts für den Schutz des Klimas tun. Außer es bringt Gewinne ein.

Gipfel der Unverschämtheit

Ein Gipfel der Unverschämtheit. Sozusagen. Wachsweiche Formulierungen, viel hätte, sollte, könnte, will vielleicht. Angesichts von weltweit 20 Millionen Klimaflüchtlingen - das sind gut die Hälfte aller Flüchtlinge -, die wir jetzt schon haben, eine komplette Farce.

Ich freue mich…

in einem Land zu leben, das den Kohle- und Atomausstieg umsetzen kann… langfristig gut für die Wirtschaft! Das reduziert die Wahrscheinlichkeit für ein Fukushima und Tschernobyl bei uns. Ich freue mich, das wir unseren Beitrag zum Klimaschutz für unsere Kinder leisten. Wo sind die Proteste in China, Indien… gegen die Regierungen, die das nicht verstehen? Die vielen neuen AKW werden nicht kommen- rein von der Wahrscheinlichkeit kommt der nächste SuperGAU bevor diese fertig gestellt sind… mal die Variante sinkender Kleinreaktor oder Überflutung im Endlager mit Verseuchung des Trinkwassers… oder oder oder…

Windei

Meiner Meinung nach ist die letzte Chance vertan. Das Ziel 1,5 Grad zu erreichen in weiter ferne, bestenfalls 2,4 Grad . Wie es so schön im Beitrag steht , steigt der CO2 Ausstoß aber bis 2030 noch um 13,7 Prozent. Deswegen glaube ich auch nicht an die 2,4 Grad.

Atomkraft nein danke

Kernenergie wird von einer bestimmten Industrielobby gepusht und ist die am höchsten subventionierte Energiegewinnung überhaupt. Sie mag für einige Wenige eine Gelddruckmaschine sein, ist aber gewiss nicht einmal annähernd eine Lösung der Klimafrage.

Viele Köche verderben den Brei

Vom Landkreis zum Bundesland, vom Bundesland zur Bundesrepublik, von der Republik zur Europäischen Union bis zur Weltgemeinschaft - je mehr Köche, umso verdorbener der Brei.
Schade, aber absehbar.

Klimakrise und Migration

Die Maßnahmen gegen weitere CO2 – Emissionen gleichen weitgehend den Maßnahmen gegen Migration: kleine Versprechungen werden geäußert aber angesichts der unglaublich verfahrenen und kaum in den Griff zu bekommenden Situation wird der Kopf lieber in den Sand gesteckt und das Weltgeschehen weitgehend hingenommen bzw. stabilisiert statt geändert. Einen funktionierenden Plan hat niemand, mit dem Mund können es aber viele.

Was der Klimagipfel erreicht hat...

... kommt dem jamaikanischen "coming soon" gleich:
Vielleicht komme ich noch heute.
Möglicherweise komme ich morgen oder übermorgen.
Wenn ich aber in 3 Tagen nicht da bin, komme ich nicht mehr.

Während wir - vor allem in D - wegen der Klimaschutzmaßnahmen unter ständig steigenden Preisen in allen Bereichen zu leiden haben, lachen sich Russland, Indien und vor allem China mindestens die nächsten 10 Jahre ins Fäustchen.
Was die "vernünftigen" Staaten in den nächsten 10 Jahren erreichen werden, wird allein von China um ein Vielfaches mehr in die Luft geblasen.

TRAURIGES FAZIT:
Nun muss sogar ich Greta recht geben: BLAH, BLAH, BLAH !!!

Blablabla

Erinnert mich an Corona. Viel Blabla und dann tut sich nix.
Es gäbe soviele Maßnahmen die sofort greifen würden. Und einen guten Werbeeffekt hätten.
Minisolaranlage fördern und bewerben. Bis 600 Watt bedingungslos erlauben. Auch wenn die Zähler rückwärts laufen.
Dann würden viele mitmachen.....und sich evtl. gegenseitig puschen.
Dazu ein Gewinnspiel und online Erfassung der Einspeisung. Nach dem Motto: Ortschaft 1 gewinn diesen Monat einen neuen Spielplatz weil Sie am meisten einspeisen.

Der Klimagipfel in Glasgow

Der Klimagipfel in Glasgow macht deutlich, dass die Diskrepanzen zwischen den entwickelten wohlhabenderen Ländern (z. B. USA, Teilen Europas etc.) und den Ländern, die ebenfalls nach mehr Wohlstand streben (z. B. China, Indien, etc.) auch beim Thema Klima nur schwerlich zu überwinden sind. Mit nur reiner finanzieller Unterstützung (egal ob zig Milliarden oder Billionen pro Jahr) ist es nicht getan, wobei mit dem Geld ja nichts für den Klimaschutz gemacht wird, sondern nur die verheerenden Folgen abgemildert werden (so wichtig das auch ist!).
Meines Erachtens wird man effektiven Klimaschutz erst dann global hinbekommen, wenn die wirtschaftlich aufstrebenden Nationen für ihre Bürger eine wohlhabendere Situation geschaffen haben - und das wird dauern; bis dahin werden leider auch weitere Kohlekraftwerke gebaut werden.
Die Absichtserklärung von Glasgow trägt der Realität Rechnung, auch wenn das für viele hier unbefriedigend sein wird.

"Die Selbstverpflichteten"

Diese Selbstverpflichtungen sind keine Verbindlichkeiten mit Konsequenzen bei der Nichterfüllung für die handelnden Politiker. Für die Menschen so oder so immer!
So kennt man das in der Zwischenzeit selbst in D und der EU, angeblich einer Gemeinschaft von Rechtsstaaten. Verträge, Selbstverpflichtungen hin oder her, Schulden werden nicht getilgt, sondern man macht einen Schuldenschnitt.

Was den Kohleausstieg betrifft, da hat man sich mühsam auf eine Zeitachse mit Bedingungen geeinigt.
Die Betroffenen sehen auch hier, das Papier ist Makulatur.

Die freiwillige Selbstverpflichtung der Bürger ist da weit mehr wert für Klima und Umwelt. Radikale halten sich nicht an Verträge. Kompromisse, also in Übereinkunft mit gegenseitigen Zugeständnissen geschlossene Verträge, sind wertlos.
Der Letzte lernt gerade, darauf kann man sich nicht verlassen.

Die Menschen haben andere Sorgen, wie sie Corona und das damit verbundene Chaos überstehen und wie sie die GAS- und Stromrechnung bezahlen können.

@Zufriedener Optimist um 09:26

>> Ich freue mich… in einem Land zu leben, das den Kohle- und Atomausstieg umsetzen kann… langfristig gut für die Wirtschaft! <<
-> das wird sich noch zeigen! Wo werden die PV-Module produziert, die wir in D verbauen? Wer baut Windkraftanlagen weltweit, mal von Nordex und Siemens Gamesa, die in D bekannt sind, abgesehen?
Welche langfristigen (wann in etwa?) Vorteile sehen Sie für unsere Wirtschaft? V. a. muss unsere Wirtschaft die höheren Energiekosten erst mal kompensieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben!

>> Wo sind die Proteste in China, Indien… gegen die Regierungen, die das nicht verstehen? <<
-> würden Sie in China auf die Straße gehen und protestieren? Ich nicht, und vermutlich stehen auch viele Chinesen hinter der Strategie ihrer Regierung.

>> Die vielen neuen AKW werden nicht kommen- rein von der Wahrscheinlichkeit kommt der nächste SuperGAU bevor diese fertig gestellt sind …<<
-> Ihr Gefühl? Wie haben Sie die „Wahrscheinlichkeit“ berechnet?

„Versprechungen“ und „Unterstellungen“

„Betrachtet man die langfristigen Absichtsbekundungen aller Länder und unterstellt, dass diese sofort anfangen darauf hinzuarbeiten, kommt man im günstigsten Fall derzeit auf 1,8 Grad“

Im günstigsten Fall.

„In Glasgow sind mehrere Initiativen zum Klimaschutz gestartet oder ausgebaut worden.
>> Sie sind allerdings nicht bindend und in vielen Fällen lässt sich nicht prüfen, ob und was sie über die nationalen Zusagen hinaus bringen“

Man kann sie also vergessen.

„Die Methan-Initiative von US-Präsident Biden ist ausgeweitet worden. (…)
Zumindest der Vorstoß bei Methan, dem zweitwichtigsten Klimagas, und den Wäldern könnte auch praktische Wirkung haben“

Und nur die (die praktische Wirkung) zählt.

„Es wird keine Gutschriften geben, wenn Ländern ihren Wald einfach nur nicht abholzen“

Genau die sollte es - jedenfalls wenn es um ursprüngliche Wälder wie den tropischen Regenwald geht - aber geben.

Damit sich ihre Zerstörung für niemanden mehr lohnt, weil Schutz und Erhaltung mehr bringen.

@09:40 von Impflücken schließen Atomlobby

Wäre die Atomkraft eine Form der Energiegewinnung, die sich wirtschaftlich rechnen würde, dann gäbe es irgendwo auf der Welt private Investoren, die ein Interesse daran hätten in AKWs zu investieren. Die gibt es aber nicht.

Schaut man sich die europäischen AKW Neubauten an:
- Flamanville in Frankreich
- Olkiluoto in Finnland
- Hinkeypoint C in GB

dann kann man lediglich zu der Erkenntnis gelangen, dass dort über Jahrzehnte Milliardensummen versenkt wurden ohne auch nur eine Kilawattstunde Strom zu erzeugen.

Sollten diese AKWs irgendwann fertig werden und ans Netz gehen, ist der Strom konkurrenzlos teuer. Nicht ohne Grund musste man den Betreibern von Hinkley Point C einen Preis garantieren, der doppelt soch hoch ist wie der an der britischen Strombörse zzgl. Inflationsausgleich.

AKWs sind Geldvernichtungsmaschinen die zudem auch noch Müll hinterlassen, für den Niemand eine Lösung hat.

Alles nette Sätze

wo man erst mal das Dokument in Übersetzung lesen muss, ich kann auch nicht erkennen, warum man aus der Kohle jetzt eher aussteigen muss, es ist von Mitte des Jahrhunderts die Rede.
Geht um den geschlossenen Artikel, die Ableitung für Deutschland kann ich so nicht erkennen.
Es wird so getan, als wäre das alles Morgen schon fertig, und das Land mit 100 000 Windmühlen zugebaut, allein ein großes Werk braucht 7 große Windparks, ich weiß nicht mehr welches das, Chemie hab ich in Erinnerung.
Leitungen müssen auch gezogen werden, und gestern gab es einen Artikel, wo es um Milchprodukte ging, und auf die Auswirkungen die kommen.
Wir haben jetzt schon den teuersten Strom, und seit vielen Jahren zahlen wir EEG, Ergebnis ?.
China baut sehr viele neue Kohlekraftwerke, andere Länder auch, ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich jetzt von der Auslegung des Papiers halten soll, jedes Land seine eigene Auslegung.
Was natürlich in Deutschland besonders schön ist.
Schönen Sonntag Allen.

Klimagipfel

Was hat man real wirklich erreicht? Im Grund nichts.
Die Politiker haben wenigstens für die Kritiker einen Abschluss gefunden. Doch was für einen Abschluss? Meines erachtens einen faulen. Alles basiert auf freiwilliger Basis.
Nun ist jedenfalls alles gelaufen. Die Vertreter der meisten Länder schütteln sich, gehen wie immer zur Tagesordnung über.
Nun klopfen sich die zuständigen Mitglieder wieder gegenseitig auf die Schulter und loben sich in den Himmel für ihre Weitsicht.
Hoffe für die Teilnehmer, dass wenigstens der Hotelservice und das Essen ihren Anspüchen genügt hat

09:42 von pemiku

Besser hätte ich es nicht formulieren können. Meine volle Zustimmung!
Das ist wie mit corona, viele halten die Schutzmaßnahmen nicht mehr ein, weil sie ja geimpft sind und wir wundern uns über massiv steigende Zahlen. Und mit dem kohleausstieg ist es das gleiche. Wenn wir Indien und China weiter die Luft verpesten lassen, können wir unser bisschen auch noch raushauen. Denn beim Klimaschutz gibt es kein erstmal klein anfangen mehr!

Enttäuscht?

Bin nicht sonderlich enttäuscht, weil das Ergebnis in etwa so ausfällt, wie ich es erwartet hatte. Schon Paris hat gezeigt, dass letzten Endes nur (faule) Kompromisse herauskommen. Da wird so lange an den Formulierungen herumgefeilt und abgeschwächt bis jedes Land sagen kann: okay, das kann ich unterschreiben, aber ich darf mir trotzdem aussuchen, was ich davon wirklich umsetze.
Ich denke, wenn im Frühjahr der nächste Bericht des Weltklimarats veröffentlicht wird, werden wir sehen, dass die halbherzigen Beschlüsse von Glasgow nicht mehr viel bewirken werden.

Solarenergie völlig vernachlässigt

Letzte Woche gab es auf WDR5 bei Quarks einen Bericht über die ungenutzten Potentiale der Solarenergie. Leider habe ich ihn nicht ganz gehört, aber in Deutschland wäre da noch sehr viel zu machen. Ungenutzte Dachflächen und Fassaden gibt es in Massen.
Besonders interessant fand ich die Möglichkeit Parkplätze mit Solaranlagen zu überdachen. Würde man nur die Parkplätze von Supermärkten, Firmen und Behörden überdachen könnte man 60GW Leistung installieren. Der Aufwand wäre im Vergleich zu Anlagen auf Dächern oder an Fassaden relativ gering und den Strom könnte man nutzen um die darunter parkenden Autos zu laden.

Es müsste nur mal jemand anfangen, aber dazu fehlt der Wille vor allem in der Politik und mit der FDP in der Regierung wird es sicher nicht vorwärts gehen.

09:42, Thomas-Eggenfelden

>>Viele Köche verderben den Brei
Vom Landkreis zum Bundesland, vom Bundesland zur Bundesrepublik, von der Republik zur Europäischen Union bis zur Weltgemeinschaft - je mehr Köche, umso verdorbener der Brei.
Schade, aber absehbar.<<

Was würde Ihrer Ansicht nach Abhilfe schaffen?

Eine Weltzentralregierung mit diktatorischen Vollmachten?

Was fehlt sind die großtechnischen

Verfahren mit denen man in Zukunft Eisen- und Nichteisenmetalle sowie Baustoffe CO2 frei herstellen kann. Solange das nicht über den Technikumsmaßstab hinaus geht, wissen wir zwar immer mehr was geht aber wir wissen nicht, ob das auch großtechnisch machbar ist. Das ist wie bei der Natriumbatterie, ein Highlight, aber ein Blick ins PSE schafft da schon eine gewisse Ernüchterung. Denn eigentlich bräuchte so etwa kleines wie das Lithiumion, aber dafür mit doppelter Ladung.

"Die Absichtserklärung von

"Die Absichtserklärung von Glasgow trägt der Realität Rechnung, auch wenn das für viele hier unbefriedigend sein wird."

Kommt drauf an, welche "Realität" man bereit ist hinzunehmen.
Ich kann jedenfalls nicht akzeptieren, dass die Menschheit weiterhin nicht nur den Ast absägt, auf dem sie sitzt, sondern gleich den ganzen Wald abholzt...

Realität ist, dass die Erderwärmung in rasendem Tempo ansteigt und dass infolge dessen weite Teile der Erde für Menschen unbewohnbar werden.

@09:59 von Wolf1905: „Wahrscheinlichkeit“ berechnet?

">> Die vielen neuen AKW werden nicht kommen- rein von der Wahrscheinlichkeit kommt der nächste SuperGAU bevor diese fertig gestellt sind …<<
-> Ihr Gefühl? Wie haben Sie die „Wahrscheinlichkeit“ berechnet?"

Die Studien zur Wahrscheinlichkeit eines Supergaus gibt es schon seit Jahrzehnten. Anfang der 80er kurz vor meinem Abitur habe ich einen Vortrag zur Atomenergie gehört, der alle Seiten beleuchtete. Damals war man ja in weiten Teilen noch pro-AKW, aber man wies auf die Möglichkeit eines GAUs hin. Damals wurde die Wahrscheinlichkeit für einen GAU mit 1-mal pro AKW in 10000 Jahren angegeben. Klingt nach fast unmöglich, wenn man bedenkt, dass ein AKW nur 40 Jahre laufen sollte.

Rechnet man aber die 1-mal pro AKW in 10000 Jahren auf die ca. 400 AKWs um, die auf der Erde gibt, dann kommt auf ca. einen GAU alle 25 Jahre.
Das hat ja, schaut man sich die Historie der schweren Unfälle in AKWs an, bisher auch gestimmt.
So um 2036 wäre es dann wieder soweit.

darauf an, dass der gesamte Produktionsprozess und die gesamteProduktionskette - von der Rohstoffgewinnung bis zum Betrieb des Endprodukts - den Bedingungen bzw. Maßgaben für „Klimaneutralität“ standhält. Also inwieweit er tatsächlich „emissionsfrei“ (oder, um realistisch zu bleiben: -arm) ist.
Heißt: Nur dann, wenn die zum Antrieb eines Fahrzeugs benötigte Energie nachhaltig ist bzw. aus regenerativen Quellen stammt - und nicht etwa aus fossilen oder atomaren (Stichwort Kohlestrom) - ist auch das Fahrzeug selbst tatsächlich nachhaltig bzw. emissionsfrei bzw. -arm.

Dies hierbei außer Acht zu lassen:
„Eine Gruppe von Staaten hat vereinbart, das Ende des Verbrennungsmotors zu beschleunigen“
wäre Augenwischerei.

Und um die tatsächliche Nachhaltigkeit von Produkten bzw. Produktionsprozessen gewährleisten zu können braucht es Transparenz bzw. global durchgängig freie „Datenflüsse“, und keine unverbindlichen Vereinbarungen, deren Einhaltung sich der Kontrolle entzieht. Nicht nur bei Autos.

@ Cillie21 10:08

Der Klimaschutz,wie es ihn geben sollte, hat eigentlich nie richtig existiert. Die Dogmen der Globalisierung und der Weltwirtschaft verhindern es .

09:58, gman

>>Die freiwillige Selbstverpflichtung der Bürger ist da weit mehr wert für Klima und Umwelt. Radikale halten sich nicht an Verträge. Kompromisse, also in Übereinkunft mit gegenseitigen Zugeständnissen geschlossene Verträge, sind wertlos.
Der Letzte lernt gerade, darauf kann man sich nicht verlassen.<<

Sie meinen, man solle auf internationale Verträge verzichten, da sie das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen?

>>Die Menschen haben andere Sorgen, wie sie Corona und das damit verbundene Chaos überstehen und wie sie die GAS- und Stromrechnung bezahlen können.<<

Sie plädieren dafür, mittel- und langfristige Gefahren auszublenden und sich stattdessen auf aktuelle Tagesprobleme zu fokussieren? Entweder oder?

Kurzsichtigkeit als Maxime einer klugen Politik?

Wieder mal eine Selbstverpflichtung,

die letzten Endes das Papier nicht Wert ist auf dem sie geschrieben steht; denn 2 der 3 größten Kohlekraftwerkbetreiber, China und Indien, haben dafür gesorgt, das der wichtigste Punkt, der Ausstieg aus der Kohleverstromung, verwässert wurde. Man kann diese Staaten jetzt nur dadurch treffen, das man auf deren Produkte eine Art Umweltverschmutzungssteuer erhebt und sie so für die Konsumenten weltweit unattraktiv macht.
Fazit, trotz aller Schönfärberei: Letzten Endes - außer Spesen nichts gewesen!

@ Impflücken schließen

"Kernenergie wird von einer bestimmten Industrielobby gepusht und ist die am höchsten subventionierte Energiegewinnung überhaupt. Sie mag für einige Wenige eine Gelddruckmaschine sein, ist aber gewiss nicht einmal annähernd eine Lösung der Klimafrage."

Zustimmung. Und vor allem was will man mit Kernenergie, wenn erneuerbare Energien billiger sind und der Ausbau schneller umzusetzen ist.
Vorn weg die PV. Die Stromgestehungkosten von PV sind so lächerlich niedrig, da ist noch jede Menge Geld (um mal nicht Kohle zu schreiben) übrig, um das in notwendige Speicherinfrastruktur zu stecken.
Wir haben das know how, wir haben die Möglichkeiten, allein es fehlt der Mut zur Umsetzung.
Und gerade in Deutschland geht seit kurzen wieder einiges in Sachen Solar, es wäre schön, wenn die Politik da bei der Förderung mal klotzen statt kleckern würde. Und zwar jetzt, nicht erst irgendwann mal.
Time's runnig up!

@09:42 von pemiku: die "vernünftigen" Staaten

"Während wir - vor allem in D - wegen der Klimaschutzmaßnahmen unter ständig steigenden Preisen in allen Bereichen zu leiden haben, lachen sich Russland, Indien und vor allem China mindestens die nächsten 10 Jahre ins Fäustchen.
Was die "vernünftigen" Staaten in den nächsten 10 Jahren erreichen werden, wird allein von China um ein Vielfaches mehr in die Luft geblasen."

Und was ist ihr Fazit daraus? Wir machen einfach nichts?

Wussten Sie übrigens, dass China mehr in erneurebare Energien investiert als die USA, die EU und Japan zusammen dafür ausgeben?
Sicher könnte das noch mehr sein, aber China zu unterstellen, dass man dort nichts tut, ist nicht richtig.

was Greta gesagt hat

heribix @
Schade das wir es nicht so machen wie Gretas Schweden.
Kohle abschalten, laufzeiten der Akws verlängern mit 40% Atomstrom als guter grüner Übergang presiwert und umweltgerecht leben.

So wird man Klimaprimus und keine "Umweltsau".

Schade das unsere Politiker durch falsche Entscheidungen diese gute Politik nicht mitgemacht haben und uns Bürgern dadurch die höchsten Strompreise der Welt geschenkt haben.

Sinnlos!

"bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,4 Grad. Weit entfernt von den 1,5 Grad, die die Staaten gemeinsam anstreben. Aber auch deutlich besser, als die fünf bis sechs Grad, die bei einem einfachen "Weiter-so" erwartet wurden."
Ich weiß ja nicht, was an 2,4 Grad besser als an 5-6 Grad sein soll. Auch 2,4 Grad werden locker reichen, um die zivilisierte Menschheit allmählich auszuradieren, weniger vielleicht an Naturkatastrophen als vielmehr an Kriegen um lebensfähige Gebiete.
Aber wir behalten 1,5 Grad weiter im Auge. Na, da bin ich ja beruhigt.

Harte Realitäten.

Die Teilnehmer dieser Konferenz haben ihr Bestes gegeben einen öffentlichen Skandal zu vermeiden. Die Fakten sind aber das die Zielsetzungen nicht mal ansatzweise erreicht wurden. Die Leidtragenden sind insbesondere die südliche Länder, zum einen weil die Klimaänderung sie härter trifft und zum andern weil sie weniger finanzielle Mittel haben. Desweiteren gibt es auch sehr, sehr grosse Länder, wie Russland, Kanada, die sich handfeste Vorteile aus der Klimaänderung ausgerechnet haben ( Landwirtschaft und stark steigende Weizenproduktion und die Abhängigkeit der Welt hiervon). Für die Technologie-Länder, Deutschland, Korea, Japan, China usw. wird sich der Traum des grossen Klima- Technologiebooms nicht erfüllen.
Beschämend das die Staatsoberhäupter einiger Länder nicht anwesend waren, so auch China.

Am 14. November 2021 um 10:13 von harpdart

" Ich denke, wenn im Frühjahr der nächste Bericht des Weltklimarats veröffentlicht wird, werden wir sehen, dass die halbherzigen Beschlüsse von Glasgow nicht mehr viel bewirken werden. "

Was soll auch in 5 Monaten sich ändern?, wie lange haben wir schon EEG für die Umstellung, und andere Länder haben nicht so viel Geld, auch wollen die Einwohner das nicht bezahlen, und können es auch gar nicht.
Das ist keine Sache von paar Monaten, da sind andere Zeiträume nötig.

um 10:08 von Cillie21

Die Einstellung ist die, die nicht weiterhilft. Sie könnte das Scheitern aller Maßnahmen zum Klimaschutz herbeiführen. Genau diese Einstellung lähmt auch die politischen Entscheider, gekoppelt mit einer egoistischen Einstellung, die verbrämt, dass man das Seine im Grund gar nicht leisten will.

Als Bürger müssen wir z.B. den überflüssigen Konsum nicht mitmachen und können uns gegen das Wachstumdenken stellen.
Die BRD ist Teil der EU und sollte unser Gewicht hier einbringen.
Wir können auch Cinaa beeinflussen, in dem wir nicht mehr all die überflüssigen minderwertigen Sachen kaufen, nur um sie baldmöglichst verzuwerfen.
Die Liste ließe sich fast beliebig verlängern.

Wir brauchen keine Ohnemichel!

Selbstverpflichtungen…

…bedeuten real :
Sicht nicht wirklich verpflichten zu wollen.

Ohne Überwachungs - Und Strafmechanismen, die die Durchführung von Maßnahmen verpflichtend machen, passiert so wenig wie all die anderen male zuvor.

Ehedem ist es unwahrscheinlich, das die Erwärmung noch aufgehalten oder auch nur gebremst werden kann.

Denn nördlich des Polarkreises liegt die Erwärmung um ein vielfaches über den diskutierten Werten.

Die Freisetzung Klimaschädlicher Gase aus Permafrostböden und vom Meeresgrund ist im Gange.

Ich fürchte, die Weltrettung fällt aus.

60GW Leistung installieren

von GeMe @
Weir haben jetzt schon an einigen tagen zu viel Ökostrom.
Was wir brauchen sind Speicher die euch einen Wirkungsgrad haben der es erlaubt Sie wirtschftlich zu betreiben.

Und dann müssen wir klären wo an langen Zeiten der "dunkel flauten" unsere Energie herkommen soll.

@Traumfahrer - Ich fürchte, so geht das nicht: man hört seit

ca. 40 Jahren immer dasselbe: die Politiker sind unfähig oder von Lobbyisten gesteuert und die Wirtschaftsführer tanzen ums goldene Kalb. Das wird bestimmt auf einige dieser Gruppen zutreffen.

Aber es ist noch viel schlimmer: wir Millionen und Milliarden Bürger sind ja genauso; es ist so bequem, wenn immer "die da oben" schuld sind. Und derzeit sind wir noch dazu Pandemie-erschöpft und schrecken vor Dauerproblemen zurück.

S. Salgado, der große Fotograf, der Jahrzehnte das Elend der Welt abgebildet hat, wollte uns schließlich mit Positivem trösten (s. sein Werk "Genesis"): über 50 % der Erde sind noch genauso intakt wie vor der Industrialisierung. Darauf kann man aufbauen; er hat es in seiner Heimat in Brasilien selbst bewiesen und ein völlig totes ehemaliges Urwaldgebiet wieder aufgeforstet und zum Leben erweckt.

Konsumreduktion, selber pflanzen oder Pflanzprojekte unterstützen, nichts aus Ländern mit miesester Umweltpolitik kaufen: wir können viel selbst beitragen

großartig ! -gescheitert. Wissenschaftler an die Macht!

"historisch" - aber traditionell nicht ausreichend.
Blablabla. Ein bischen in Richtung 1,5 reicht nicht.
Alle nachsitzen!
Vielleicht doch lieber jetzt(!) fast (!) alle Kohlekraftwerke, Flughäfen und Tankstellen schließen?(!)
Kurzlebige Produkte und Wegwerfen verbieten. ...
Klima-Wissenschaftler an die Macht!

Klimagipfel

Es war wie immer ! Einige Versprechen etwas und lassen sich feiern. Die 100 Milliarden aus dem Vorjahr sind auch nicht gekommen , was aber keinen abhielt wieder neue 100 Mrd. zuzusagen ! Mal ehrlich , wie blöd ist das denn wieder ?

In „Formulierungsschlachten“ stirbt keiner

„Das Abschlussdokument des Klimagipfels in Glasgow fordert alle Staaten auf, ihre Anstrengungen zum Kohleausstieg zu beschleunigen. Die Formulierung wurde im Laufe der Konferenz mehrmals abgeschwächt.
Trotzdem hält Bundesumweltministerin Svenja Schulze das Ergebnis für "historisch". "Es ist jetzt weltweit der Kohleausstieg eingeleitet". Und obwohl Greenpeace Deutschland die Verwässerung des Texts ganz zum Schluss der Konferenz als "Enttäuschung" bezeichnet: Auch deutsche Umweltorganisationen sind erleichtert, dass das Kohle-Signal die Formulierungs-Schlacht von Glasgow überlebt hat“.

Das wird allerdings auch nichts nutzen, falls die „entscheidenden“ Akteure in der globalen Wirtschaft beschließen sollten, dieses Signal einfach zu übersehen bzw. zu ignorieren.

Am 14. November 2021 um 09:42 von stgtklaus

Erinnert mich an Corona. Viel Blabla und dann tut sich nix.
Es gäbe soviele Maßnahmen die sofort greifen würden. Und einen guten Werbeeffekt hätten.
Minisolaranlage fördern und bewerben. Bis 600 Watt bedingungslos erlauben. Auch wenn die Zähler rückwärts laufen.
Dann würden viele mitmachen.....und sich evtl. gegenseitig puschen.
Dazu ein Gewinnspiel und online Erfassung der Einspeisung. Nach dem Motto: Ortschaft 1 gewinn diesen Monat einen neuen Spielplatz weil Sie am meisten einspeisen.
__
Ihr Vorschlag ist zwar ein wenig "kindisch", hat aber dennoch einen gewissen Charme.
Vor allem mit dem ersten Teil Ihres Beitrages gehe ich konform; hatte ich kürzlich auch als Beispiel genannt, wie man es ohne grossen Aufwand - in den NL funktioniert das nämlich so - initiieren könnte.
Allerdings betreffen alle Ihre Vorschläge vornehmlich Hauseigentümer. Die Mieter, vornehmlich in Städten können da nicht mitmachen.

COP26

Jamei, was haben wir erwartet? Das ab morgen keine Kohle mehr gefördert und verbrannt wird?
Keiner der "schmutzigen" Industriestaaten wird so schnell auf die, für sie günstige Kohleförderung verzichten.
Ob die sogenannte "AH"
der teilnehmenden Länder es wirklich interessiert was die Jugend vor den Türen forderte, mag ich stark bezweifeln. Da hilft es auch wenig wenn es dem Kopf der Bewegung, uns Greta, die Stimme versagt und sie nur noch blah, blah raus bringt.
Aber die Deutschen werden es vor machen und die anderen Nationen werden uns beneiden. So Org. Ton, Lisa der deutsche Kopf der Bewegung.
Harren wir der Dinge.

Verständlich

wie sich Indien u. China in Glasgow verhalten haben. Leider glauben in Deutschland immer noch viele, dass unser Sonderweg in Sachen Klima zum Ziel führt u. andere Staaten zum Nachahmen bringt. Leider nehmen uns unsere Nachbarn schon jetzt nicht mehr richtig ernst und bauen neue KKW‘s. Wir haben die höchsten Energiepreise mit steigender Tendenz. Noch regt sich kaum Unmut, nur wie lange noch ?Ganze Industriezweige werden über kurz oder lang abwandern und damit Arbeitsplätze ohne Alternative wegfallen. Wohlstandsverlust droht und wir werden unfreier , da die Klimarettung in Teilen schon gefühlt religiöse Züge angenommen hat. Wie lange wird die Mittelschicht still halten, die jetzt schon die Hauptlast tragen muß ? Ich fühle mich wie viele meiner Freunde jedenfalls schon lange nicht mehr mitgenommen. Wenn es keinen gesellschaftlichen Konsens mehr gibt, dann gute Nacht.

@erstaunter Bürger um 10:33

>> … Man kann diese Staaten jetzt nur dadurch treffen, das man auf deren Produkte eine Art Umweltverschmutzungssteuer erhebt und sie so für die Konsumenten weltweit unattraktiv macht. …<<
-> damit würgen Sie die Weltwirtschaft ab! Wissen Sie überhaupt, was alles in China und Indien produziert wird und weltweit an Konsumenten verkauft wird? (Beispiel China: Elektronikprodukte / Beispiel Indien: Pharmaprodukte). Da sind viele Produkte dabei, die überlebenswichtig sind für unsere Gesellschaft - auch Produkte, die D in der Öko-Energiegewinnung voran bringen.
Was Sie fordern, verteuert nur die importierten Produkte, was v. a. die nicht so betuchten Bürger hart treffen würde.

Realismus

Diese Beschüsse sind nicht das Entscheidende.
Wichtiger ist, dass sich nicht nur bei den Bürgern als Verbraucher, sondern auch bei denen, die diesen Wachstumswahnsinn bisher vorangetrieben haben, die Einsicht duchsetzt, dass in eine zerstörten Zivilation niemand ist, mit dem man "Gewinne" machen kann.

Diese Hoffnung erscheint mir berechtigt, auch wenn das Vermögen einzelner Milliadäre dann wie Seifenblasen zerplatzt. Aber auch die wissen das und Armut wird nicht ihr Schickdal sein.

10:32, Dr. Cat

>>@ Cillie21 10:08
Der Klimaschutz,wie es ihn geben sollte, hat eigentlich nie richtig existiert. Die Dogmen der Globalisierung und der Weltwirtschaft verhindern es .<<

Was sind denn die Dogmen der Globalisierung und der Weltwirtschaft?

Meinen Sie nicht vielleicht ganz einfach die Gesetze des Kapitalismus? Das Prinzip der Gewinnmaximierung, ohne das keine Firma bestehen kann, also die Maximierung der Einnahmen bei gleichzeitiger Minimierung der Ausgaben?

Da braucht man gar keine Dogmen zu bemühen.

Am 14. November 2021 um 10:32 von fathaland slim

" >>Die Menschen haben andere Sorgen, wie sie Corona und das damit verbundene Chaos überstehen und wie sie die GAS- und Stromrechnung bezahlen können.<<

Sie plädieren dafür, mittel- und langfristige Gefahren auszublenden und sich stattdessen auf aktuelle Tagesprobleme zu fokussieren? Entweder oder?

Kurzsichtigkeit als Maxime einer klugen Politik? "

Also ich verstehe den Satz anders, dabei geht nicht um Politik, sondern um das was ganz viele Menschen täglich beschäftigt, Politik ist da eigentlich Nebensache.
Nur wenn Menschen keine Sorgen haben, Finanziell oder Persönlich rücken die Großen Dinge in Fokus, zumindest nach meiner Beobachtung.
Aber jeder hat da eigene Erfahrungen gemacht, die tägliche Realität holt irgendwann jeden ein.

@ Dr. Cat

Der Klimaschutz,wie es ihn geben sollte, hat eigentlich nie richtig existiert. Die Dogmen der Globalisierung und der Weltwirtschaft verhindern es .

Welche Dogmen?

Zitat: "oder Überflutung im

Zitat:
"oder Überflutung im Endlager mit Verseuchung des Trinkwassers… oder oder oder…"

ähm - also genau dieses Problem haben wir doch mit der "Asse"
ein Endlager in dem nicht nur schwach oder "mittel" strahlender Atommüll lagert sondern auch eine unbekannte Menge an stark strahlenden Dreck - welcher ILLEGAL von der Atom-Industrie - unter Mitwirkung des Betreibers (Bundes-Forschungs-Ministerium) da hinein geworfen wurde.
und
das Salzbergwerk "Asse" säuft ab - eine Sanierung des Bergstockes selbst ist technsch nicht möglich
also muss um einer Verseuchung des Grund- aka Trinkwassers der Salzstock ausgeräumt werden
sprich
die zig tausend vom Salz an- oder gar zer-fressenen Fäser mit unbekanten Inhalt (weil nicht dokumentiert!) müssen geborgen werden.
Menschen können das nicht machen - sondern noch nicht entwickelte (und gebaute) Maschinen - irgendwann mal zu noch unbekannt hohen Kosten
(wahrscheinlich teuerer als das ganze von den AKW-Betreibern für den Gesamtausstieg zugesicherte Geld)

Am 14. November 2021 um 09:40 von Impflücken schließen

Kernenergie wird von einer bestimmten Industrielobby gepusht und ist die am höchsten subventionierte Energiegewinnung überhaupt. Sie mag für einige Wenige eine Gelddruckmaschine sein, ist aber gewiss nicht einmal annähernd eine Lösung der Klimafrage.
#
#
Da stellt sich für den Normalbürger die Frage, warum sind die Strompreise in den Länder niedriger die auf Atomstrom setzen als in DE???
Die EEG Umlage ist aktuell 6,5 Ct/kWh für den Bürger. Windenergieanlagen werden nach Ablauf von den Subventionen (nach 20 Jahren) abgeschaltet weil nicht mehr rentabel.
Mal überlegen was könnte die größere Gelddruckmaschine sein, Windkraft oder AKW.

10:33, erstaunter bürger

>>Wieder mal eine Selbstverpflichtung,
die letzten Endes das Papier nicht Wert ist auf dem sie geschrieben steht; denn 2 der 3 größten Kohlekraftwerkbetreiber, China und Indien, haben dafür gesorgt, das der wichtigste Punkt, der Ausstieg aus der Kohleverstromung, verwässert wurde. Man kann diese Staaten jetzt nur dadurch treffen, das man auf deren Produkte eine Art Umweltverschmutzungssteuer erhebt und sie so für die Konsumenten weltweit unattraktiv macht.
Fazit, trotz aller Schönfärberei: Letzten Endes - außer Spesen nichts gewesen!<<

Das Bewusstsein der Gefahr ist wohl bei allen Beteiligten vorhanden. Eine effektive Lösung, wie Sie Ihnen wohl vorschwebt, die auch ganz gewiss wünschenswert wäre, würde aber eine Weltregierung mit diktatorischer Macht bedingen.

Wissen Sie was?

Ich bin froh, daß es die nicht gibt. Auch wenn es die Sache im vorliegenden Fall vereinfachen würde.

Am 14. November 2021 um 09:45 von Wolf1905

"Der Klimagipfel in Glasgow macht deutlich, dass die Diskrepanzen zwischen den entwickelten wohlhabenderen Ländern (z. B. USA, Teilen Europas etc.) und den Ländern, die ebenfalls nach mehr Wohlstand streben (z. B. China, Indien, etc.) auch beim Thema Klima nur schwerlich zu überwinden sind. Mit nur reiner finanzieller Unterstützung (egal ob zig Milliarden oder Billionen pro Jahr) ist es nicht getan, wobei mit dem Geld ja nichts für den Klimaschutz gemacht wird, sondern nur die verheerenden Folgen abgemildert werden (so wichtig das auch ist!).
Meines Erachtens wird man effektiven Klimaschutz erst dann global hinbekommen, wenn die wirtschaftlich aufstrebenden Nationen für ihre Bürger eine wohlhabendere Situation geschaffen haben - und das wird dauern; bis dahin werden leider auch weitere Kohlekraftwerke gebaut werden.
Die Absichtserklärung von Glasgow trägt der Realität Rechnung, auch wenn das für viele hier unbefriedigend sein wird."

Wohlstand ?
Was versteht man darunter ?

Soziale Frage

Zur Bewältigung der Klimakrise Höchstforderungen zu formulieren ist eine Sache, sie dementsprechend umzusetzen kollidiert mit der Sozialen Frage. Denn betroffen sind die Lebensgrundlagen vieler Menschen durch Verteuerung der Lebenshaltung bei sowieso schon schmalen Einkommen, der Verlust von Arbeitsplätzen, Energiesicherheit usw. Hierfür einen verträglichen Weg zu finden ist die Aufgabe der Politik. Den Klimawandel verändern wollen alle, die Frage ist nur wie. Für die "radikalen" Forderungen der Grünen haben sich bei der BW rund 15 Prozent ausgesprochen, was auf die Gesamtbevölkerung bezogen deutlich unter 10 Prozent sind.

@GeMe um 10:17

>> Solarenergie völlig vernachlässigt: … Ungenutzte Dachflächen und Fassaden gibt es in Massen. Besonders interessant fand ich die Möglichkeit Parkplätze mit Solaranlagen zu überdachen. Würde man nur die Parkplätze von Supermärkten, Firmen und Behörden überdachen könnte man 60GW Leistung installieren. Der Aufwand wäre im Vergleich zu Anlagen auf Dächern oder an Fassaden relativ gering und den Strom könnte man nutzen um die darunter parkenden Autos zu laden. <<
-> wer soll denn dann die Installationen der PV-Anlagen bezahlen? Aldi, Lidl, Rewe und Co.? Und der, der parkt und lädt, zahlt dann den Strom? Bei Aldi gibt’s übrigens teilweise schon E-Ladesäulen.

>> Es müsste nur mal jemand anfangen, aber dazu fehlt der Wille vor allem in der Politik und mit der FDP in der Regierung wird es sicher nicht vorwärts gehen. <<
-> warum die FDP? Was wirtschaftlich sinnvoll und machbar ist, wird sich die FDP nicht verschließen.

PV-Anlagen (ich habe eine!) machen nur unter gewissen Prämissen Sinn!

Zu10:32vonfathalandslim -Tarnen-Verdrehen-Verträge brechen-

09:58, gman
>>[..]
--
>>Die Menschen haben andere Sorgen, wie sie Corona und das damit verbundene Chaos überstehen und wie sie die GAS- und Stromrechnung bezahlen können.<<
---
Sie plädieren dafür, mittel- und langfristige Gefahren auszublenden und sich stattdessen auf aktuelle Tagesprobleme zu fokussieren? Entweder oder?
---
Kurzsichtigkeit als Maxime einer klugen Politik?

@fathaland slim, was unterstellen Sie mir da? Wo ist eine kluge Politik in Sicht?
Verträge die keine sind. Völlig verdreht, ich bin für echte Verbindlichkeiten! Ja, ansonsten ist es besser darauf zu verzichten. Der Aufwand ist sogar kontraproduktiv. Nichts erreicht für Klima und Umwelt, eher das Gegenteil!

Echt jetzt, Sie meinen das was hier laut aus allen Rohren hinausposaunt wird sei eine kluge Politik? Wie kurzsichtig ist das denn?!

Ja, die Menschen haben ganz andere Sorgen.
Verträge helfen da nicht, nur kluges und verantwortliches handeln. Davon ist wenig in Sicht. Nicht hier und nicht dort!

Klimagipfel, Verbrennungsmotor

Das AUS für den Verbrennungsmotor ? Abgesehen davon, daß nicht die Verbannung einzelner Autoantriebe der richtige Weg ist, sondern die Reduktion der Anzahl der Autos überhaupt, kann man ein solches AUS in Erwägung ziehen - aber unter einer Bedingung : Bestandsschutz, und zwar vollständiger - d.h. ein einmal zugelassenes Fahrzeug muß in der zugelassenen Konfiguration unbeschränkt weiter zugelassen bleiben. Alles andere wäre Beraubung, und zwar vor allem der Bevölkerungsgruppen, die es nicht im Überfluß haben. Eine nachträgliche Zwangsänderung - wie damals bei den Partikelfiltern - darf es nicht noch einmal geben, sonst......!

Am 14. November 2021 um 10:19 von fathaland slim

Zitat:
"...09:42, Thomas-Eggenfelden
>>Viele Köche verderben den Brei
Vom Landkreis zum Bundesland, vom Bundesland zur Bundesrepublik, von der Republik zur Europäischen Union bis zur Weltgemeinschaft - je mehr Köche, umso verdorbener der Brei.
Schade, aber absehbar.<<

Was würde Ihrer Ansicht nach Abhilfe schaffen?

Eine Weltzentralregierung mit diktatorischen Vollmachten?..."

Hi, warum interpretieren Sie in diesem Beitrag etwas hinein, was dieser User bestimmt nicht so gemeint hat. Sie werden natürlich jetzt fragen, na was hat er dann gemeint?
Es gibt Milliarden von Menschen und jeder hat seine eigene Vorstellung und damit man mit den Vorstellungen des Anderen auch leben kann, gibt ES ein Zauberwort und das heist Toleranz.

um 09:45 von Wolf1905

"Meines Erachtens wird man effektiven Klimaschutz erst dann global hinbekommen, wenn die wirtschaftlich aufstrebenden Nationen für ihre Bürger eine wohlhabendere Situation geschaffen haben - und das wird dauern; bis dahin werden leider auch weitere Kohlekraftwerke gebaut werden."

Sie übersehen, dass es diese Zukunft nicht geben wird, wenn jetzt nicht konsequent gehandelt wird.
Der Versuch sich mit den Mitteln, die den Zustand herbei geführt haben, zu retten, entspricht dem Versuch sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen zu wollen.

Leider wollen alle Parteien, auch die Grünen, diesen Weg in den Abgrund gehen.

@ 09:24 von anderes 1961

Wir haben derzeit etwa 80 Millionen Flüchtlinge, die aus unterschiedlichen Gründen von Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung, Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen auch durch die Klimakatastrophe ihre angestammte Heimat verlassen mussten oder dazu gezwungen wurden.
Ich hoffe, dass sich die Klimakonferenz in Glasgow nicht als Farce entpuppt, wenngleich ich Ihre Skepsis teile, dass der Verpflichtungsgrad und die Übersetzung in nationales wie internationales Recht zu schwach sein könnten.

Wann kommt der Klimaterror?

Die Frage ist durchaus ernst gemeint! Ich befürchte, dass sich einzelne Bevölkerungsgruppen irgendwann nicht mehr anders zu helfen wissen werden! Denn die Regierungen dieser Welt sind einfach zu dumm und hängen zu sehr an den Fäden der Industrie, als dass sie endlich wirklich wirksame Taten folgen lassen...

Wenn ich das richtig verfolgt habe, ...

.. sind das alles windelweiche Absichtserklärungen. Auch noch welche, die nur bei massiver, finanzieller Unterstützung einiger Länder durch einige wenige Länder überhaupt "in Angriff genommen werden."
Und dann soll Deutschand, wer sonst, als Vorbild herhalten und "enormen Nutzen" daraus ziehen ... . Ein Vorbild wie beim Ausstieg aus der Kernenergie. D schaltet ab ...
I plant zum Erreichen der Klimaziele, neben anderen Staaten, neue. Das macht Sinn?!? Überdies ist sich die EU noch uneins, die Kernkraft doch situationsbedingt für OK zu halten ... und dann als Folge daraus auch zu fördern ...
Bis 2030 80 % aus erneuerbaren Energien bedeutet für D eine Abkehr vom Artenschutz ... haben das nicht einige "mit dem Messer zwischen den Zähnen" vehement verteidigt, geklagt ohne Ende?
Ich erkenne da keinen Plan. Die einen wollen alles, die anderen erwägen darüber nachzudenken. Mittelweg gibt's scheints nicht mehr, die Brechstange ist das Mittel.
So wird das aber nichts ...

Zitat: "Rechnet man aber die

Zitat:
"Rechnet man aber die 1-mal pro AKW in 10000 Jahren auf die ca. 400 AKWs um, die auf der Erde gibt, dann kommt auf ca. einen GAU alle 25 Jahre."

eigentlich jeder der sich ernsthaft mit AKW beschäftigt - ob er nun dafür oder dagegen ist - kennt solche Berechnungen zur Wahrscheinlichkeit von Ausfällen.
War im allgemeinen sogar Teil meines Maschinenbau-Studiums - da es faktisch in allen Bereichen in denen man Geräte/Maschinen (oder Bauwerke wie Brücken) konstruiert bzw. Baut zur Anwendung kommt
--
warum wohl lehnt JEDER privat-wirtschaftlich betriebene Versicherung das Absichern eine AKW-Anlage ab?
Eben weil die auch diese Berechnungen - die ja wie es sich gezeigt hat zutreffen - kennen und sie das Risiko nebst abzusichernden Schadens-Summen für nicht realisierbar halten
wer jetzt hier nicht sein Gehirn einschaltet und seine Position zur Anwendnung von AKWs zu reflektieren beginnt...

Klimaschutz in homöopathischen Dosen

Wir erreichen niemals das 1,5°-Ziel, weder mit dem beabsichtigten Maßnahmen, noch durch Ignorieren der physikalischen Tatsachen.
Wir sind ja jetzt schon bei +1° ggü dem vorindustriellen Zeitalter:
"https://de.m.wikipedia.org/wiki/Klimaschutz#/media/Datei%3AGlobal_Tempe…"
.
Mit den homöopathischen Dosen aus Glasgow kommen wir doch gar nicht weit, wenn man annehmen darf, dass
"In der Atmosphäre ... das Kohlendioxid, das wir heute ausstoßen, erst in zehn Jahren seine max Treibhauswirkung erreicht":
"https://www.scinexx.de/news/geowissen/klimaschutz-spuerbar-erst-in-jahr…"
.
Und von der unabwendbaren Temperaturerhöhung werden wir noch Generationen etwas davon haben:
"Schon zehn Jahre nach einer CO2-Emission tritt die Erwärmung ein – diese Klimawirkung hält dann allerdings über mehr als ein Jahrhundert an, wie eine Studie nun zeigt":
"https://www.scinexx.de/news/geowissen/klima-co2-braucht-zehn-jahre/"
.
Und China und Indien wollen fossil verantwortungsvoll handeln?

@erstaunter bürger, 10:33

„Wieder mal eine Selbstverpflichtung,
die letzten Endes das Papier nicht Wert ist auf dem sie geschrieben steht; denn 2 der 3 größten Kohlekraftwerkbetreiber, China und Indien, haben dafür gesorgt, das der wichtigste Punkt, der Ausstieg aus der Kohleverstromung, verwässert wurde. Man kann diese Staaten jetzt nur dadurch treffen, das man auf deren Produkte eine Art Umweltverschmutzungssteuer erhebt und sie so für die Konsumenten weltweit unattraktiv macht.“

Im Prinzip kein schlechter Ansatz. Allerdings nur, wenn man gleichzeitig sicherstellt, dass die Bürger der betroffenen Länder trotz der dann absehbar wegfallenden Arbeitsplätze in der „Verschmutzungsindustrie“ auch weiterhin ihren Lebensunterhalt sichern können. Also gemeinsam überlegt, wie und vor allem womit diese Bedingung - deren Erfüllung schon aus humanitären Prinzipien unabdingbar ist - im Interesse der globalen Gesellschaft (und ihrer Wirtschaft) am besten erfüllt werden kann.

@09:40 von Impflücken schließen

Ihren Beitrag möchte ich unterstreichen und hinzufügen:
Atomenergie ist nicht nur die am höchsten subventionierte, sondern auch die gefährlichste, teuerste und bei Leibe im gesamten Prozess betrachtet nicht CO2-neutrale Form der Energiegewinnung. Sie war nie, ist nicht und wird nicht eine Alternative zur fossilen Energie.

@spax-plywood 10:22

"Was fehlt sind die großtechnischen Verfahren mit denen man in Zukunft Eisen- und Nichteisenmetalle sowie Baustoffe CO2 frei herstellen kann."

Was daran liegt, dass die ganzen Kabinette unserer geliebten "Klimakanzlerin" es im Laufe von 16 Jahren nicht auf die Reihe bekommen haben, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass es sich gelohnt hätte, diese Verfahren zu entwickeln.
Wodurch wir leider wieder einmal ins Hintertreffen geraten sind.
Mir hat ein Schwede, der aus der Stahlbranche kommt, kürzlich erzählt, dass sie dort drauf und dran sind, den ersten grünen Stahl der Welt zu erzeugen.
Ich weiß jetzt nicht, inwieweit er da ein wenig übertrieben haben mag, aber allein dadurch, dass er es erzählen kann, dürfte der schwedische Vorsprung in diesem Bereich ein oder zwei Jahrzehnte betragen.

10:37, GeMe

>>Wussten Sie übrigens, dass China mehr in erneuerbare Energien investiert als die USA, die EU und Japan zusammen dafür ausgeben?<<

Das wird von der „Die anderen tun ja nix!“-Fraktion gern übersehen, beziehungsweise verschwiegen. Es passt nicht ins ideologische Framing.

@ 09:42 von Thomas-Eggenfelden

Interessante These. Was schlagen Sie nun vor? Ich kann mir durchaus vorstellen, in der weltweiten Klimakatastrophe, in der wir uns längst befinden, zum Beispiel den Vereinten Nationen deutlich mehr Entscheidungskompetenzen zu geben, zum Beispiel mit einem 2/3-Mehrheitsverfahren ohne Vetorecht. Das ist aber leider völkerrechtlich nicht mal ansatzhaft machbar und würde wohl den üblichen Verdächtigen eh von vornherein kolportiert.

Also: Was schlagen Sie vor, damit nicht zu viele Köche den klimapolitischen 'Brei' verderben?

"Ich freue mich… in einem

"Ich freue mich… in einem Land zu leben, das den Kohle- und Atomausstieg umsetzen kann… langfristig gut für die Wirtschaft!"

Langfristig ist es für die Wirtschaft gut, wenn sie im Vergleich zu den Wettbewerbern jetzt den dreifachen Preis für Energie bezahlen muss?

Wer sich Interviews und Bücher

von Hoimar von Ditfurth zu Gemüte führt, die dieser vor ca. 50 Jahren veröffentlicht hat, wird bald festsstellen, dass die gesamten Klimakonferenzen den entscheidenden Teil ausgelassen haben: Die ständig wachsende Weltbevölkerung. Jetzt leben 7,89 Milliarden Menschen, 2050 sollen es fast 10 Milliarden sein.
Schon jetzt verhungern und verdursten täglich tausende Menschen, weil der Reichtum nur in Europa und den USA vorhanden ist. Menschen aus anderen Regionen werden mit Gewalt davon abgehalten, in die reichen Staaten einzuwandern. Gleichzeitig wird ihre heimische Wirtschaft von genau diesen Staaten ruiniert und dies wird sich weiter fortsetzen.
Und der Satz; Was Du einem der geringsten meiner Brüder getan hast, hast Du mir getan, ist zur Floskel verkommen.
Ich glaube, dass dieser Welt nicht zu helfen ist.

@anderes 1961 Der Bumerang

@anderes 1961

Der Bumerang (in Form von neuen großen Flüchtlingswellen) wird auf UNS zukommen und jeden betreffen.

Unangenehm existentielle Fragen werden aufkommen.

Produktive Gegenmaßnahmen sind JETZT erforderlich, da diese erst mit langer Vorlaufzeit zur Wirkung kommen.

Bei diesen ganzen Diskussionen muss man sich fragen warum es so wenig um Lösungsansätze geht.
Dabei ist das Ende der Fahnenstange doch ersichtlich.

Ist die Gesellschaft ihrer selbst schon so müde, das sie nur noch ausblenden will ?
Bis alles endgültig vor die Wand fährt, und nur noch purer Existenzkampf angesagt ist ?

Am 14. November 2021 um 09:45 von Wolf1905

Neu Dehli und auch die anderen indischen Städte haben nicht gerade den Status von Luftkurorten.
Die Flüsse sind vergiftet,so wie diese Woche ein Bericht in der Tagesschau stand.
Beten und Baden in purem Gift.
So lautete die Überschrift des Artikels.
Der Fluss Yamuna.
Wenn dies der einzige weg zum Wohlstand ist,
(was ich nicht glaube) dann ist hier doch einmal einiges zu hinterfragen.
Zu beneiden sind diese Menschen wirklich nicht.
Für diesen Wohlstand bezahlen diese Menschen einen hohen Preis,einem zu hohen Preis wie ich meine.
Wohlstand um den Preis einer verpesteten Luft,vermüllter Landschaft uns vergifteten Flüssen ?
Ich glaube jedenfalls nicht,dass es das sein kann.

@ 10:17 von GeMe

Es fehlt keinesfalls der Wille, deutlich ambitionierter und zeitnah die Solarenergie auszubauen; es kommt allerdings drauf an, auf welche Partei Sie blicken und setzen. Die fdp ist da - vorsichtig formuliert - nicht mal 2. Wahl. Und ich hoffe, dass Grüne und SPD in den Koalitionsverhandlungen deutlich machen, wohin die Reise gehen muss.

Darstellung: