Kommentare - Bahn-Zerschlagung für Gewerkschaft EVG "eine rote Linie"

05. November 2021 - 15:10 Uhr

Geht es nach der Monopolkommission, wird die Deutsche Bahn in zwei Unternehmen aufgespalten. Dieser Vorschlag stößt bei der Gewerkschaft EVG auf Widerstand. Sie kündigte für den Fall "massive Proteste" an.

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Kommentare

Zerschlagung

Wohin das fürhrt haben wir bei den Stromkonzernen schon erlebt.

Viele neue COE, weniger Mitarbeiter, kein Servis und ständig steigende Preise bis heute. Auch durch viel wechsel konnte ich nie ein Reduzierung meiner Kosten erreichen. So wird es dort auch kommen.

Da ich Bahn und ÖPNV schon jahrzehnte nicht nutze tun mirt nur die Mitarbeiter leid.

Corona hat deutlich gemacht wie anfällig Masseninfektion für solche Verkehrsmittel wie ÖPNV, Bahn und Fliger sind.
Die nächtes Welle läuft gerade.

Chaos programmiert?

"Einem "Spiegel"-Bericht zufolge verfolgen Grüne und FDP in den Koalitionsgesprächen der Ampel-Parteien den gemeinsamen Plan für eine grundlegende Neuaufstellung der Deutschen Bahn. Darüber hätten die Ampel-Parteien in dieser Woche bereits in den Koalitionsgesprächen verhandelt, berichtete das Nachrichtenmagazin. "

Dann kann ja der eine die Schuld auf den anderen schieben, wenn es hakt. Man stelle sich vor, der VW Konzern würde in 3 Firmen aufgeteilt werden. Fa1 ist für die Materialbestellung zuständig. Fa2 für die Produktion. Fa3 für den Vertrieb. Juhei, was wäre da los. Natürlich jede Gesellschaft mit eigenen Geschäftsführern, Verwaltung und - um es spannend zu machen-jeweils eigenen Tarifverträgen. Da bahnt(!) sich ja schon die erste Erneuerung der bundesdeutschen Politik an. Hauptsache kein "weiter so".

Bahn-Zerschlagung

Bin gestern bei Dauerregen zusammen mit Frau das erste mal mit der Bundesbahn gefahren. Vorher immer Reichsbahn. Warum schreib ich das? Ich hätte nicht gedacht, daß ich als sehr kritischer Bürger ( Meckerer) so angenehm überrascht werde. Preis 2x bis Magdeburg und zurück 11 Euro. Die Fahrt war sehr angenehm, die Waggons absolut sauber. Kann man wirklich nicht meckern. Nur der Fahrscheinautomat, da haben wir uns angestellt wie die ersten Menschen. Fazit, ich möchte unbedingt, daß alles für den Erhalt der D.B. getan wird, obwohl ich sie noch wenig nutze.

was soll das

Die Bahn wurde doch in viele Gesellschaften zerschlagen. Ob Fern- oder Nahverkehr, jeder zahlt Entgelte für die Trassennutzung. Innerhalb des Konzerns sind tausende Mitarbeiter damit beschäftigt, Rechnungen untereinander zu schreiben. Ob Instandsetzung, Immobilien, Betriebscasinos, jeder werkelt für sich und schleppt riesige Verwaltungen vor sich her.

DB Betriebsratsgewerkschaft in Existenzangst

Die Aufspaltung von Bahn Infrastruktur ist schon lange
von der EU gefordert und in Deutschland überfällig.

Rollendes Material im Wettbewerb mir vielen Eisenbahnverkehrsunternehmen ist für die Kunden Gut.

Dem EVG Betriebsrat bliebe nur noch die Infrastruktur
übrig und die freie Lokfühergewerkschaft GDL würde noch mehr gestärkt werden.

Das Lustigste ist, das der EVG DB Betriebsrat jetzt
behauptet , man hätte die Corona Prämien durch gesetzt :-)

Wer hat es gemacht ? Die GDL !!!

Bahn-Zerschlagung für Gewerkschaft EVG "eine rote Linie"

Der Aufspaltung könnte die Privatisierung oder Teilprivatisierung des Unternehmens folgen. Beschäftigte und Bahnkunden haben allen Grund alarmiert zu sein. Arbeitsbedingungen, Tarife aber auch Bahnstrecken im ländlichen Raum könnten bei einem Börsennotierten Unternehmen zur Disposition stehen. Die Vorstandsgehälter aber nicht.

Aber ob die Gewerkschaft EVG etwas dagegen macht ? Streiken kann sie nicht oder will sie nicht.
Neulich musste die andere Gewerkschaft bei der DB die schmale Betriebsrente retten.

15:33 von Barbarossa 2

das ist der fluch der frühen geburt. aber ich hatte letztens als "junger Mann" die gleichen probleme in würzburg am HbH. studenten (ja es waren keine ininnen) halfen mir voller mitgefühl.

15:33, Barbarossa 2

>>Nur der Fahrscheinautomat, da haben wir uns angestellt wie die ersten Menschen.<<

Ja, dazu braucht man wirklich Übung.

Ich kann mich noch entsinnen, es ist nur wenige Jahrzehnte her, da hatte jeder Dorfbahnhof einen Fahrkartenschalter. Das war nicht nur für die Kunden praktisch, es waren auch Arbeitsplätze.

Weg sind sie.

Nicht zu vergessen die Schrankenwärter. An fast jedem Bahnübergang gab es so ein Häuschen. Diesen Beruf gibt es, glaube ich, gar nicht mehr.

15:39, Karl Klammer

>>Dem EVG Betriebsrat bliebe nur noch die Infrastruktur
übrig und die freie Lokfühergewerkschaft GDL würde noch mehr gestärkt werden.<<

Die EVG ist eine DGB-Gewerkschaft und die GVL gehört zum Beamtenbund.

Warum ist die eine frei, die andere nicht?

Was sagt Herr Weselsky bzw die GdL dazu?

Außer Herrn Weselsky bzw der GDL ist niemandem in diesem Konzern und in der damit befassten Politik zu trauen.
Gibt es da schon Äußerungen?

15:48 von Karl Maria Jose...

Da es ja keine Studentinnen waren, konntest du dich weigstens auf das Wesentliche konzentrieren. Ich habe nähmlich nichts begriffen. Ohne meine Frau bin ich diesbezüglich absolut hilflos.

15:50 von fathaland slim

ja, und es gab den bahnsteigkartenabknipser und in den parks die kriegeversehrten, die mit ihren krückstöcken wehrlose kinder verprügeln wollten, weil die vom rechtlinken weg auf die grünfläche geraten waren

Warum fusionieren Banken..

..Wirtschaftsunternehmen? Warum legen öffentliche Einrichtungen teilweise Geschäftsbereiche zusammen, nutzen gemeinsame Strukturen wie z. B. IT oder anderes? Effizienz und Kosteneinsparung. Und das ist auch richtig so. Niemand kann mir weis machen, dass durch eine Zerschlagung des "Monopols" keine Kostensteigerungen erfolgen, welche letztlich auf die Preise umgelegt würden. Überhaupt Monopol. Die DB ist ein börsenorientiertes Unternehmen, welches über 8 Geschäfttsbereiche verfügt und muss sich schon seit Jahren sowohl im Personen - als auch im Güterverkehr gegen Privatanbieter durchsetzen. Vielleicht fehlt es mir an Sachverstand. Aber rein aus betriebswirtschaftlichen Gründen wäre diese Entscheidung kontraproduktiv. Meine Meinung..

Ich habe damit keine guten Erfahrungen.

Ich kenne das von der Kommission vorgeschlagene Modell aus Norwegen, Dänemark und Schweden.
Ich habe schon an der DB viel zunörgeln, insbesondere wenn ich mit der ehemaligen "Beamtenbahn DB" vergleiche.
Aber im Vergleich zu den Verschlechterungen, die ich in den 3 genannten Ländern dauernd erlebe, ist die jetzige DB noch richtig gut.

Was die EU und diese Kommision mit diesem Modell bezwecken?

Bahn-Zerschlagung für Gewerkschaft EVG "eine rote Linie"

Die Monopolkommission, die zur Beratung der Bundesregierung existiert besteht aus: Thomas Nöcker, Vorstand der K und S AG, Dagmar Kollmann, Unternehmerin, Achim Wambach dem Präsidenten des Zentrums für Wirtschaftsforschung ZEW, Jürgen Kühling, Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht und Immobilienrecht und aus der Aufsichtsrätin Pamela Knapp. Da kann man kaum noch Fragen haben.
Warum die jetzt, während der Koalitionsverhandlungen wohl an die Öffentlichkeit gehen ?

16:02 von Karl Maria Josef Freiherr zu Wüllenhorst-Felleringe

>>15:50 von fathaland slim
ja, und es gab den bahnsteigkartenabknipser und in den parks die kriegeversehrten, die mit ihren krückstöcken wehrlose kinder verprügeln wollten, weil die vom rechtlinken weg auf die grünfläche geraten waren<<

Dieses Idyll gab es zu meinen frühen Kindertagen.

16:01 von Barbarossa 2

ging mir doch genauso .immer die meldung "du kommst nich in unsern zuch" und die schlange wurde länger.

Was meint die CDU?

@ nie wieder spd:
Was sagt Herr Weselsky bzw die GdL dazu?

Das CDU Mitglied Herr Weselsky hat vermutlich nichts gegen die Aufspaltung.

Karl Maria Jose...

immer die meldung "du kommst nich in unsern zuch"

Ich hab mal in Köln studiert, da sagt man, "de Zuch kütt".

Die Zerschlagung

der derzeitigen Bahnstruktur ist ein Fehler, wie uns die Franzosen aus eigener Erfahrung darstellen.
Das Problem der DB ist der Riesenwasserkopf der aus ehemaligen Abgeordneten und Ministern besteht, die nie das Wirtschaften gelernt haben. Für sie ist jede Kasse erst einmal zur eigenen Bedienung da, statt in Investitionen.
Die DB muss ein Betrieb aus einem Guss sein, sonst entsteht hier wieder nur eine Möglichkeit für Finanzhyänen zu agieren.

15:33 von Barbarossa 2

>>... Nur der Fahrscheinautomat, da haben wir uns angestellt wie die ersten Menschen. Fazit, ich möchte unbedingt, daß alles für den Erhalt der D.B. getan wird, obwohl ich sie noch wenig nutze.<<

Schön, dass Sie für den Erhalt der DB sind. Das mit dem Fahrscheinautomat dürfen Sie nicht persönlich nehmen. Die mir bekannten Automaten auf den Bahnhöfen ohne Personal folgen keiner logisch nachvollziehbaren Systematik. Hat die DB unter Scheuer nicht besser hinkriegen können.

Der wesentliche Knackpunkt der vorgeschlagenen "vertikalen Aufspaltung" der DB ist die damit einhergehende Privatisierung. Schließlich will die Monopolkommission die beiden Bereiche der Post bzw. der Telekom anvertrauen. Obwohl der Bund an den Konzernen eine Minderheitsbeteiligung hält, sind das gewinnorientierte Privatunternehmen. Dieses Ziel der Privatisierung wurde zuvor schon angestrebt, mit den vorbereitenden Maßnahmen die jetzt im Zuge einer ökologischen Neuausrichtung wieder rückgängig gemacht werden soll(t)en.

Das nennt sich dann

Das nennt sich dann wieder mal Demokratie des Geldes, nur einen Euro entfernt von der Diktatur des Geldes. BGE geht anders.

Gemeinwohlorientiert ist immer besser als gewinnorientiert

Schon weil die "extreme Variante":

„Der Bereich DB Netze, der die Schieneninfrastruktur, die Bahnhöfe und die Energieversorgung unterhält, solle vom Betrieb der Züge getrennt werden. In der extremen Variante würde der Infrastrukturbereich in eine gemeinwohlorientierte, öffentliche Gesellschaft abgespalten. Damit blieben in der Konzernzentrale die drei Transportbereiche Regio-, Fern- und Güterverkehr übrig"

aufgrund des dann wegfallenden "Gewinndrucks" voraussichtlich zu einem zügigen Ausbau der öffentlichen Infrastruktur führen und somit die Grundlagen schaffen würde, um das Angebot der Bahn erheblich ausbauen und verbessern bzw. effizienter und attraktiver machen zu können - und damit der Bahn generell mehr Kunden in allen drei Transportbereichen (Regio-, Fern- und Güterverkehr) bescheren würden - dies zu "Die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten würden dann für die Trassennutzung zahlen“.

Naja,

Neue hochdotierte Posten schaffen , für die Entourage der FDP und Grünen. Am Ende wird nur eins erreicht. Die Bahn wird teurer, noch unpünktlich, und vielleicht unsicherer. Warum? Der „Markt“ verführt eben dazu, am Personal, auch in Wartung und Instandhaltung, zu sparen. Aber gut, auch so kann man die Menschen davon abhalten die Schiene zu nutzen.

Vollkommen

Richtig. Die Chinesen wird’s freuen.

Naja ...

Ob eine Spaltung die erhofften Vorteile bringt oder: außer Spesen nichts gewesen.

@ 15:28 von Opa Klaus
"... Natürlich jede Gesellschaft mit eigenen Geschäftsführern, Verwaltung und ..."

Genau, wird wohl wahrscheinlich sein, was dies an Zusatzkosten bringt, dürfte jedem klar sein.

Aber egal was es kostet, ich könnte mir gut vorstellen, dass letztlich die Autofahrer mehrbelastet werden und dies zur Bahn umverteilt wird.

Am 05. November 2021 um 16:04 von Juergen

Was sie bezwecken?..wie immer bei Privatisierungen Geld machen
Zwei Konzerne ..egal ob Holding oder ganz privat...mehr Posten, mehr Verwaltung..irgendwo muss man ja seine Freunde unterbringen.
Mehr Personal in Vorständen...höhere Kosten, für die Nutzung dann bezahlen, was zur Erhöhung der Preise führt..so schafft man keine Energiewende. Das weiß schon jeder Teenager, nur scheint es in zwei Parteiführungen noch nicht angekommen zu sein, wie auch nutzt man doch Steuer finanzierte edel Limousinen und Inlandflüge

@nie wieder spd / wolfgang wodrag

Was sagt Herr Weselsky bzw die GdL dazu?
Das CDU Mitglied Herr Weselsky hat vermutlich nichts gegen die Aufspaltung.

Erstens: Herr Weselsky ist nicht die GDL und die GDL ist nicht Herr Weselsky. Dass einer bestimmt, was alle sagen, kenne ich von Diktaturen, nicht von Gewerkschaften.

Zweitens: Weselsky mag CDU-Mitglied sein, aber in der GDL hat er die Interessen derer Mitglieder zu vertreten, nicht die seiner Partei. Und das kann er ganz gut trennen, auch wenn ihm hier liebend gerne das Gegenteil unterstellt wird.

um 16:26 von proehi

Schön, dass Sie für den Erhalt der DB sind. Das mit dem Fahrscheinautomat dürfen Sie nicht persönlich nehmen. Die mir bekannten Automaten auf den Bahnhöfen ohne Personal folgen keiner logisch nachvollziehbaren Systematik. Hat die DB unter Scheuer nicht besser hinkriegen können.
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Wenn sie mir jetzt noch erklären was Herr Scheuer mit den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn zu tun hat, wäre das für jeden hilfreich.

Soso. Zerschlagung. Warum die

Soso. Zerschlagung.
Warum die Bahn?
Was solche Trennungen bringen, sieht man ja bei Gas Wasser Strom Telefon.
Nichts ist besser, als früher.
.
Wir könnten auch vw, BMW oder Benz zerschlagen.
.
Ist ja total doof, dass ich im VW Golf keinen Reihensechser von bmw bekommen kann.
.
Wer denkt sich sowas eigentlich immer aus?

@Giselbert, 16:39

Aber egal was es kostet, ich könnte mir gut vorstellen, dass letztlich die Autofahrer mehrbelastet werden und dies zur Bahn umverteilt wird.

Die Mehrbelastung der Autofahrer wird zur Bahn umverteilt? Ein rätselhafter Satz. Aber die Autofahrer würde das natürlich freuen.

16:24 von Wolfgang Wodrag

>>Karl Maria Jose... immer die meldung "du kommst nich in unsern zuch"
Ich hab mal in Köln studiert, da sagt man, "de Zuch kütt".<<

Annerwergens kütt de Zuch auch, allerdings hält er nicht mehr wie zuvor. Da kommste dann auch nich rein.

Wenn man das privat organisiert, dürfte sich daran auch nichts ändern, da sich kleine Stationen mit wenig Publikum nicht rentieren und sich das Gebot, ein enges Streckennetzt zu gewährleisten, nicht rechnet. Eine ökologisch ausgerichtete Bahn kostet Geld und rechnet sich erst durch andere gesellschaftliche Vorteile. Das kann man doch keinen gewinnorientierten Unternehmen anvertrauen. Dieser gesellschaftliche Vorteil muss politisch gewollt und durchgesetzt werden.

@ Giselberth

Aber egal was es kostet, ich könnte mir gut vorstellen, dass letztlich die Autofahrer mehrbelastet werden und dies zur Bahn umverteilt wird.

Ökologisch sinnvoll.

um 16:30 von Nettie

Die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten würden dann für die Trassennutzung zahlen“.
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Das tun sie heute schon.

um 16:47 von frosthorn

Was sagt Herr Weselsky bzw die GdL dazu?
Das CDU Mitglied Herr Weselsky hat vermutlich nichts gegen die Aufspaltung.

Erstens: Herr Weselsky ist nicht die GDL und die GDL ist nicht Herr Weselsky. Dass einer bestimmt, was alle sagen, kenne ich von Diktaturen, nicht von Gewerkschaften.

Zweitens: Weselsky mag CDU-Mitglied sein, aber in der GDL hat er die Interessen derer Mitglieder zu vertreten, nicht die seiner Partei. Und das kann er ganz gut trennen, auch wenn ihm hier liebend gerne das Gegenteil unterstellt wird.
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Sehr klare und wahre Worte.

Fahrkarten ergattern...

Als ich mit einem Freund vor gut einem Jahr von hier (bei Gummersbach) mit dem E-Bike nach Köln geradelt war, hatten wir geplant, mit dem "Zuch zerück" ins Oberbergische zu fahren.
Er kramte im Hbf Köln sein Handy raus, tippte da was rein, ging zum Kartenautomaten, fummelte auch da kurz dran herum und kam mit 2 Karten zurück.

Er hat bis heute meine Bewunderung.
Ich hätte entweder schwarz fahren oder ohne E-Antrieb heimradeln müssen, denn im Leben hätte ich dem Automaten keine Fahrkarte entlocken können.
Dabei war ich 4 Jahre lang als Schüler mit der Bahn gefahren.
(Aber das war 1959- 1963 :-/ )

@ trosthorn

Weselsky mag CDU-Mitglied sein, aber in der GDL hat er die Interessen derer Mitglieder zu vertreten, nicht die seiner Partei. Und das kann er ganz gut trennen, auch wenn ihm hier liebend gerne das Gegenteil unterstellt wird.

Er kann seine Persönlichkeit nicht teilen und warum sollten die Interessen des Beamtenbundes weit von denen der CDU entfernt sein? Diese Distanz sehe ich hier eher nicht

16:39 von Giselbert

>>Ob eine Spaltung die erhofften Vorteile bringt oder: außer Spesen nichts gewesen.
@ 15:28 von Opa Klaus
"... Natürlich jede Gesellschaft mit eigenen Geschäftsführern, Verwaltung und ..."
Genau, wird wohl wahrscheinlich sein, was dies an Zusatzkosten bringt, dürfte jedem klar sein.
Aber egal was es kostet, ich könnte mir gut vorstellen, dass letztlich die Autofahrer mehrbelastet werden und dies zur Bahn umverteilt wird.<<

Ich würde durchaus begrüßen, wenn die Autofahrer mehr an den von ihnen verursachten Kosten beteiligt würden was dem öffentlichen Verkehr zugute käme. Allerdings brauchen Sie sich bei dem vorliegenden Vorschlag keine Sorgen zu machen. Die Spritsteuer wird erhöht und fließt direkt als Zuschuß zur Post und Telekom? Oder doch?

Wir schenkten die Bahn weg und machten das Geschenk mit Subventionen noch so richtig lecker. Dann könnten wir das Geld doch auch ohne Verschenken der Bahn zukommen lassen damit das wird was wir brauchen und nicht das, was die Aktionäre wollen.

Aufspaltung ist sinnvoll

Die Auslagerung des Streckennetzes in eine eigene Gesellschaft macht Sinn, müßte aber in staatlicher Hand bleiben. Dann könnte man nämlich auch Strecken wieder aufbauen unabhängig davon, ob sie rentabel sind oder nicht, nachdem Jahrzehntelang unsinnigerweise Streckenstilllegung das Credo war. Denn wir brauchen mehr ÖPNV.

Man stelle sich vor, die Straßen würden alle sagen wir mal Daimler Benz gehören. Und Daimler würde nach Gutdünken einfach Straßen stilllegen, weil "unrentabel". Und alle anderen Automobilhersteller müßten dafür zahlen, damit deren Autos auf unseren Straßen rollen dürften.

Daß die Aufspaltung zu einer Privatisierung der Bahn führen würde und das nur die Vorstufe dafür sei, ist reine Spekulation des einen oder anderen Users. Das gibt der Bericht nicht her. Ich denke, selbst die FDP dürfte vom Mehdorn-Experiment geheilt sein, der die Bahn mit aller Macht an die Börse bringen wollte, mit Konsequenzen, an denen die Bahn noch mindestens 2 Jahrzehnte zu knabbern hat

@ Giselberth "Aber egal was

@ Giselberth
"Aber egal was es kostet, ich könnte mir gut vorstellen, dass letztlich die Autofahrer mehrbelastet werden und dies zur Bahn umverteilt wird."

@ 16:53 von Wolfgang Wodrag
"Ökologisch sinnvoll."

Vor allem ist es ungerecht gegenüber denen, die in ländlichen Regionen nur das Auto als Wahl haben.

@harry_up

"Am 05. November 2021 um 16:56 von harry_up
Fahrkarten ergattern...

[...] Er kramte im Hbf Köln sein Handy raus, tippte da was rein, ging zum Kartenautomaten, fummelte auch da kurz dran herum und kam mit 2 Karten zurück.

Er hat bis heute meine Bewunderung.
Ich hätte entweder schwarz fahren oder ohne E-Antrieb heimradeln müssen, denn im Leben hätte ich dem Automaten keine Fahrkarte entlocken können.
Dabei war ich 4 Jahre lang als Schüler mit der Bahn gefahren.
(Aber das war 1959- 1963 :-/ )"

Man kann alles lernen, auch das Bedienen eines Fahrkartenautomaten. Daß die Dinger so kompliziert sind, liegt aber mitnichten an den Automaten sondern am undurchsichtigen Tarifwirrwarr.

Stellen Sie sich mal vor, ein Hersteller würde ein und das selbe Produkt zu sagen wir 20 verschiedenen Preisen anbieten, je nachdem wo sie es kaufen (Internet, Handel oder Automat), wann Sie es kaufen (Wochenende oder Werktags) und wann sie es nutzen wollen (Nachts, abends, morgens, nachmittags, montags...).

Bahn-Zerschlagung

Bahn-Zerschlagung was soll das ändern um jeden Preis Hauptsache es klingt interessant und man kann sich politisch motivieren egal was dann raus kommt dann ist man ja im verdienten Ruhestand.

@Wolfgang Wodarg, 16:57 re @frosthorn

Zum zweiten Male verballhornen Sie meinen Benutzernamen und so glaube ich nicht mehr an ein Versehen. Und zum zweiten Male sage ich Ihnen, dass ich mit Ihnen unter diesen Vorzeichen nicht in eine ernsthafte Diskussion eintreten mag.

16:49 von hesta15

>>Wenn sie mir jetzt noch erklären was Herr Scheuer mit den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn zu tun hat, wäre das für jeden hilfreich.<<

Ihre Frage ist in sofern berechtigt, dass Herr Scheuer natürlich nicht diese Automaten persönlich bestellt oder gewartet hat.

Als Bundesverkehrsminister hätte er statt das Geld im Mautdesaster zu versenken, sich um die Ausrichtung der Bahn als zeitgemäßes Dienstleistungsunternehmen kümmern sollen und sich für angemessene Bereitstellung der Gelder kümmern müssen. Er trägt die politische Verantwortung dafür, dass sich dieser Zustand über Jahre nicht verbessert hat.

@hesta15, 16:54

„Die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten würden dann für die Trassennutzung zahlen“.
--------------------
„Das tun sie heute schon“.

Das ist mir bekannt.

7:34 von Anderes1961

>>Daß die Aufspaltung zu einer Privatisierung der Bahn führen würde und das nur die Vorstufe dafür sei, ist reine Spekulation...<<

TS heute 8:34 im Artikel: Monopolkommission für die Aufspaltung der Bahn:
"Gleichzeitig fordert die Monopolkommission einen Verkauf der bestehenden Staatsbeteiligungen an den ehemaligen Monopolisten Post und Telekom. An der Deutschen Post hält der Bund derzeit über die Staatsbank KfW etwa 21 Prozent, an der Deutschen Telekom mehr als 30 Prozent."

Im Übrigen gebe ich Ihnen recht. Sollte alles in staatlicher Hand bleiben, enthalte ich mich mangels unzureichender Kenntnis eines Urteils darüber, wie man das in Zukunft besser gestalten will.

Bahnfahren ist schlicht zu teuer

Wenn eine Aufspaltung („Zerschlagung“ ist ein großes Wort) sinnvoll ist, dann doch wohl um mehr Wettbewerb auf der Schiene zuzulassen und die Ticketpreise zu senken.

Denn: im europäischen Vergleich gehört im Fern- und Nahverkehr die „Deutsche Bahn“ zu den teuersten Anbietern.

Und wie viel Willkür von Schaffnern, Bistro- und Schalterpersonal ich schon erlebt habe in 20 Jahren Berufspendeln, da könnte ich schon eine Novelle drüber schreiben ...

Warum hat das Kartellamt eigentlich immer all die Jahre die Füße stillgehalten, wenn jetzt sogar über „Zerschlagung“ des Monopolisten gesprochen wird ?

Am 05. November 2021 um 15:39 von Karl Klammer

Das Lustigste ist, das der EVG DB Betriebsrat jetzt
behauptet , man hätte die Corona Prämien durch gesetzt :-)

Wer hat es gemacht ? Die GDL !!!
___
Auch wenn Sie die Ausrufezeichen inflationär benutzen, bleibt Ihre Aussage falsch.
Mich interessiert weder die eine, noch die andere Gewerkschaft aber als die GDL streikte, hatte die EVG die Corona-Boni bereits für ihre Mitglieder durchgesetzt. Die anderen Forderungen der EVG waren allerdings geringer als die der GDL.

17:43 von Anderes1961

>>Man kann alles lernen, auch das Bedienen eines Fahrkartenautomaten. Daß die Dinger so kompliziert sind, liegt aber mitnichten an den Automaten sondern am undurchsichtigen Tarifwirrwarr.<<

Wenn ein Computer ein systematisches Tarifwirrwarr nicht beherrschen kann, kann es ein Mensch schon lange nicht.

Es scheint mir eher eine Kombination mehrerer Faktoren zu sein. So kompliziert kann ein Tarifwirrwarr an einem Bahnhof mit 2 Verbindungen gar nicht sein und trotzdem spuckt er das doofe Ticket nicht aus weil er nicht versteht, dass ich ein Rad dabei habe. Und warum steht ein riesiges Pappschild an einem etwas abseitigen Raum mit Bahnbediensteten, dass sie für diesen sch... Automaten nicht zuständig sind?

Solche Probleme habe ich im Ausland ohne Sprachkenntnisse bisher noch nicht gehabt. Da wusste ich, wohin ich wollte und das hat dann auch mit dem Automaten geklappt.

um 18:01 von proehi

>>Wenn sie mir jetzt noch erklären was Herr Scheuer mit den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn zu tun hat, wäre das für jeden hilfreich.<<

Ihre Frage ist in sofern berechtigt, dass Herr Scheuer natürlich nicht diese Automaten persönlich bestellt oder gewartet hat.

Als Bundesverkehrsminister hätte er statt das Geld im Mautdesaster zu versenken, sich um die Ausrichtung der Bahn als zeitgemäßes Dienstleistungsunternehmen kümmern sollen und sich für angemessene Bereitstellung der Gelder kümmern müssen. Er trägt die politische Verantwortung dafür, dass sich dieser Zustand über Jahre nicht verbessert hat.
------------------
Für diese Aufgaben beschäftigt die Bahn Hochrangige und hochbezahlte Manager.

15:41 von Bernd Kevesligeti

«Der Aufspaltung könnte die Privatisierung oder Teilprivatisierung des Unternehmens folgen. Beschäftigte und Bahnkunden haben allen Grund alarmiert zu sein. Arbeitsbedingungen, Tarife aber auch Bahnstrecken im ländlichen Raum könnten bei einem Börsennotierten Unternehmen zur Disposition stehen.»

Erstens muss die mögliche Aufspaltung der DB keinen Börsengang der Teile oder eines neuen Teils bedeuten.

Zweitens sagt der Artikel was über Überlegungen, man könne "… [den] Infrastrukturbereich in eine gemeinwohlorientierte, öffentliche Gesellschaft abspalten. Damit blieben in der Konzernzentrale die drei Transportbereiche Regio-, Fern- und Güterverkehr übrig".

Kann ich mir konkret nicht so recht Genaueres zum "Gemeinwohl" vorstellen. Aber Börsenzockerei ist das sicher nicht.

Drittens waren Sie bisher immer ganz begeistert, wie die DB kleinere Bahnstrecken auf dem Land erhalten und immer mehr ausgebaut hat. Diese Glanzleistung steht mit jedem Änderungsgedanken nun zur Disposition.

Am 05. November 2021 um 16:00 von fathaland slim

Die EVG ist eine DGB-Gewerkschaft und die GVL gehört zum Beamtenbund.

Warum ist die eine frei, die andere nicht?
___
Hiess es nicht immer, dass es für Beamte kein Streikrecht gibt ?

@proehi

"
Am 05. November 2021 um 18:12 von proehi
7:34 von Anderes1961

>>Daß die Aufspaltung zu einer Privatisierung der Bahn führen würde und das nur die Vorstufe dafür sei, ist reine Spekulation...<<

TS heute 8:34 im Artikel: Monopolkommission für die Aufspaltung der Bahn:
"Gleichzeitig fordert die Monopolkommission einen Verkauf der bestehenden Staatsbeteiligungen an den ehemaligen Monopolisten Post und Telekom. An der Deutschen Post hält der Bund derzeit über die Staatsbank KfW etwa 21 Prozent, an der Deutschen Telekom mehr als 30 Prozent."

Im Übrigen gebe ich Ihnen recht. Sollte alles in staatlicher Hand bleiben, enthalte ich mich mangels unzureichender Kenntnis eines Urteils darüber, wie man das in Zukunft besser gestalten will."

Also ich habe den Text jetzt Buchstabe für Buchstabe gelesen, die Buchstabenfolge B-u-n-d-e-s-b-a-h-n steht da nirgendwo.

Telekom und Post sind eine andere Baustelle, deswegen sag ich jetzt dazu mal nix.

Gerade wenn man

wie hier in NRW die massiven Probleme der kleineren Bahnbetreiber sieht (z.B. Abellio, Nordwestbahn, Westfalenbahn), ist eine Aufsplitterung des Bahnmarktes nicht gerade das was man erfolgreich nennen möchte. die Firmen unterbieten sich bei de Ausschreibungen, am Ende können sie aber nicht die Leistungen erbringen, die Folge Zugausfälle, Unpünktlichkeiten, Insolvenzen der Bahngesellschaften.
Wir sollten uns eher an Ländern orientieren, die einen vorbildlichen Bahnverkehr haben: Schweiz, Österreich. Die sind eher zentral und staatlich.

@proehi

"
Am 05. November 2021 um 18:32 von proehi
17:43 von Anderes1961

>>[...], liegt aber mitnichten an den Automaten sondern am undurchsichtigen Tarifwirrwarr.<<

Wenn ein Computer ein systematisches Tarifwirrwarr nicht beherrschen kann, kann es ein Mensch schon lange nicht.

Es scheint mir eher eine Kombination mehrerer Faktoren zu sein. So kompliziert kann ein Tarifwirrwarr an einem Bahnhof mit 2 Verbindungen gar nicht sein [...]"

Solche Probleme habe ich im Ausland ohne Sprachkenntnisse bisher noch nicht gehabt. Da wusste ich, wohin ich wollte und das hat dann auch mit dem Automaten geklappt."

Die Automaten für das Tarifwirrwarr der Bahn zu programmieren ist eine echte Herausforderung, zumal die mit einem Windows-System laufen :-) aber das ist eine andere Baustelle.

Ja, es gibt Automaten, die sind einfacher zu bedienen. Und es gibt Bahngesellschaften, da zahlen Sie nicht 20 Preise für die selbe Strecke.

Es stimmt. Ein Faktor alleine ist es höchst selten, da haben Sie Recht.

... und wieder greift der Staat

nach dem Tafelsilber des Volksvermögens.
Das Privatisieren von Allgemeingut ist nichts anderes als Raub. Die Gewerkschaften haben völlig Recht mit ihrer Drohung.
Zuviel wurde in den letzen Jahrzehnten schon vom Volks in Privatvermögen überführt und das immer zum Nachteil für die "Kunden"
und die Beschäftigten.

Am 05. November 2021 um 16:27 von FakeNews-Checker

Das nennt sich dann wieder mal Demokratie des Geldes, nur einen Euro entfernt von der Diktatur des Geldes. BGE geht anders.
__
Was hat dieses Thema denn mit BGE (falls Sie vom bedingungslosen Grundeinkommen reden )zu tun, was überhaupt nicht zur Debatte steht und ohnehin solange noch irgend jemand, der klar denken kann, an einer Regierung beteiligt ist, glücklicherweise nicht die kleinste Chance hat, umgesetzt zu werden.

@Möbius

"
Am 05. November 2021 um 18:20 von Möbius
Bahnfahren ist schlicht zu teuer

Wenn eine Aufspaltung („Zerschlagung“ ist ein großes Wort) sinnvoll ist, dann doch wohl um mehr Wettbewerb auf der Schiene zuzulassen und die Ticketpreise zu senken.

Denn: im europäischen Vergleich gehört im Fern- und Nahverkehr die „Deutsche Bahn“ zu den teuersten Anbietern.

Und wie viel Willkür von Schaffnern, Bistro- und Schalterpersonal ich schon erlebt habe in 20 Jahren Berufspendeln, da könnte ich schon eine Novelle drüber schreiben ...

Warum hat das Kartellamt eigentlich immer all die Jahre die Füße stillgehalten, wenn jetzt sogar über „Zerschlagung“ des Monopolisten gesprochen wird ?"

Der Vorschlag der Abtrennung der Infrastruktur ist nicht neu, der wurde schon vor 30 Jahren diskutiert. Vielleicht hat die Monopolkommission ja jetzt mal die Berichte von vor 30 Jahren gelesen und dachte: Mensch, ist doch eine prima Idee.

@ harry_up

Er kramte im Hbf Köln sein Handy raus, tippte da was rein, ging zum Kartenautomaten, fummelte auch da kurz dran herum und kam mit 2 Karten zurück.

Ich kaufe seit langem die Karte online nur mit dem Handy und brauche nicht mehr zum Automaten.

Am 05. November 2021 um 16:30 von Nettie

aufgrund des dann wegfallenden "Gewinndrucks" voraussichtlich zu einem zügigen Ausbau der öffentlichen Infrastruktur führen und somit die Grundlagen schaffen würde, um das Angebot der Bahn erheblich ausbauen und verbessern bzw. effizienter und attraktiver machen zu können - und damit der Bahn generell mehr Kunden in allen drei Transportbereichen (Regio-, Fern- und Güterverkehr) bescheren würden - dies zu "Die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten würden dann für die Trassennutzung zahlen“.
___
Na, wenn Sie sich da mal nicht zu früh freuen.
Denn dann würden vermutlich nur die Strecken von der Bahn bzw. ihren Mitanbietern "gebucht", die entsprechend frequentiert werden. Durch diese Maßnahme fährt doch nicht ein- einziger Zug mehr in strukturschwachen Gegenden.
Nur müsste der ja dann "gemeinwohlorientierte" Bereich erstmal kräftig investieren, weil vieles marode, ob sich das auszahlt, aus den vorgenannten Gründen, ist zu bezweifeln. Kostet aber erstmal viel Steuergelder.

Nachtrag zu 18:12 von proehi

>>>>Daß die Aufspaltung zu einer Privatisierung der Bahn führen würde und das nur die Vorstufe dafür sei, ist reine Spekulation...<<

TS heute 8:34 im Artikel: Monopolkommission für die Aufspaltung der Bahn:
"Gleichzeitig fordert die Monopolkommission einen Verkauf der bestehenden Staatsbeteiligungen an den ehemaligen Monopolisten Post und Telekom. An der Deutschen Post hält der Bund derzeit über die Staatsbank KfW etwa 21 Prozent, an der Deutschen Telekom mehr als 30 Prozent."<<

Ist mir jetzt im Nachhinein aufgegangen, dass das vielleicht anders gemeint war und dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Der geforderte Verkauf der Staatsanteile an Post und Telekom ist eine andere Baustelle und wurde nur unter der Überschrift "Aufspaltung der Bahn" mitgeteilt. Ich hatte verstanden, die sollten die Bahnanteile noch mit übernehmen.

Danach lägen Sie mit Ihrer Behauptung einer Spekulation nicht ganz falsch, aber die Spekulation einer Privatisierung liegt danach auch recht nahe.

@ frosthorn

@Wolfgang Wodarg, 16:57 re @frosthorn
Zum zweiten Male verballhornen Sie meinen Benutzernamen und so glaube ich nicht mehr an ein Versehen.

Er hat sich wahrschweinlich nur vertippt. Das kann ja wohl mal passieren. In der Sache hat der User aber recht, Weselsky ist in der CDU und macht 1 : 1 Politik im konservativen deutschen Beamtenbund.

@ Möbius

Ich hoffe es geht nicht nur darum Pofalla loszuwerden

Wozu? Was haben Sie gegen Pofalla?

@ Bernd Kevesligeti

Arbeitsbedingungen, Tarife aber auch Bahnstrecken im ländlichen Raum könnten bei einem Börsennotierten Unternehmen zur Disposition stehen.

Strecken, die sich nicht lohnen, sollte man besser schließen. Auch Bahnunternehmen sollten sich am Markt orientieren. Was sonst?

Grüne Spinnen

Seit dem Frau B. die steigenden Heizungskosten anscheinend für irrelevant befunden hat sind die Grünen bei mir jedenfalls unten durch. Und jetzt möchte man den Schienenverkehr liberalisieren. Frau B. schauen Sie mal nach GB wie grottig schlecht das dort funktioniert hat.

16:56 von harry_up

«Als ich mit einem Freund vor gut einem Jahr von hier (bei Gummersbach) mit dem E-Bike nach Köln geradelt war, hatten wir geplant, mit dem "Zuch zerück" ins Oberbergische zu fahren.
Er kramte im Hbf Köln sein Handy raus, tippte da was rein, ging zum Kartenautomaten, fummelte auch da kurz dran herum und kam mit 2 Karten zurück.

Er hat bis heute meine Bewunderung.»

Der Automat hat Sie nicht verstanden.
Sie hätten ihm sagen müssen, Ihr Wunsch sei:

Met dem Zoch zoröck no Jummersbach.

Ganz schlimm diese Fahrkartenautomaten, die nur Mundart können.
Ich bin im Norden immer verratzt mit Platt, und muss mir von Eingeborenen helfen lassen.

18:33 von hesta15

>>... Er trägt die politische Verantwortung dafür, dass sich dieser Zustand über Jahre nicht verbessert hat.
------------------
Für diese Aufgaben beschäftigt die Bahn Hochrangige und hochbezahlte Manager.<<

Wenn sie mir jetzt noch erklären, warum für die politische Verantwortung eines Verkehrsministers hochrangige und hochbezahlte Manager der DB zuständig sind, wäre das für jeden hilfreich. Zumal es sich ja nicht nur um Fahrkartenautomaten sondern um den gesamten Zustand unserer Bahn handelt.

Privat vor Staat-Nein Danke

Das hat man bei der Bahn in Großbritannien auch gemacht und ist fürchterlich auf die Nase gefallen. Jetzt werden die Privatisierungen wieder zurückgenommen, weil es sehr teuer wurde und der Service schlechter.
Kann man in Berlin nicht einfach mal versuchen, aus fremden Fehlern zu lernen?

@ weingasi1 18.50

"....der klar denken kann...."
Wie klar Ihr Denken bzgl. des BGE ist, haben Sie in einem vorangegangenen Thread schon gezeigt als Sie (Weiter-)Bildung, Arbeitsplätze und BGE als Gegensatz hinstellten. Das Gegenteil ist der Fall! Ich bin sicher, mit etwas Nachdenken kommen Sie darauf.
Bevor ich es vergesse: Das sage ich persönlich und ich als Frau.

Am 05. November 2021 um 18:32 von proehi

"Es scheint mir eher eine Kombination mehrerer Faktoren zu sein. So kompliziert kann ein Tarifwirrwarr an einem Bahnhof mit 2 Verbindungen gar nicht sein und trotzdem spuckt er das doofe Ticket nicht aus weil er nicht versteht, dass ich ein Rad dabei habe. Und warum steht ein riesiges Pappschild an einem etwas abseitigen Raum mit Bahnbediensteten, dass sie für diesen sch... Automaten nicht zuständig sind? "
Bei meinem letzten Urlaub hatte ich auch ein paar mal ein Fahrrad mit dabei.
Da war das so,dass ich immer zwei Fahrkarten dabei hatte.
Einmal meine Fahrkarte für mich und noch eine Fahrradkarte,also zwei Karten bei der Kontrolle vorzeigen musste.

@15:33 von Barbarossa 2

//Ich hätte nicht gedacht, daß ich als sehr kritischer Bürger ( Meckerer) so angenehm überrascht werde. Preis 2x bis Magdeburg und zurück 11 Euro. Die Fahrt war sehr angenehm, die Waggons absolut sauber.//

Ich bin einmal mit FlixBus gefahren. Hamburg-Bremen und zurück. Bin reumütig zur Bahn zurückgekehrt - obwohl doppelt so teuer. Aber wenn man mal zum WC muss, hat man wenigstens nicht das Gefühl, schon vom Gestank ins Koma zu fallen. Und bequemer ist es auch.

//Nur der Fahrscheinautomat, da haben wir uns angestellt wie die ersten Menschen.//

Zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin, tröstet mich ungemein. Vor allem macht es nervös, wenn hinter einem andere Kunden warten.

@ Karl Klammer

Dem EVG Betriebsrat bliebe nur noch die Infrastruktur übrig und die freie Lokfühergewerkschaft GDL würde noch mehr gestärkt werden.

Die EVG ist die freie der beiden Gewerkschaften.

@ leider viel, um 18:56

re @ harry_up

Der Kollege kriegte das mit den beiden E-Bikes nicht recht geregelt...

Ich beneide Sie.
Ehrlich.

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