Kommentare - Verkehrswende: Radikale Wege im Nahverkehr gefordert

05. November 2021 - 08:41 Uhr

Das Umweltbundesamt fordert den massiven Ausbau von Bussen und Bahnen, um Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Fachleute verlangen ein radikales Neudenken von Verkehr und höhere Preise für fossil betriebene Autos. Von Philipp Wundersee.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

@GeMe, 10.59 Uhr - "Eh da" weil's zwingend gebraucht wird

"Dass diese "eh-da"-Kosten entfallen, wenn man gar kein Auto hat, wird von den Nur-Spritkosten-Rechnern gerne vergessen."

Das Auto, das man zwingend braucht, weil man anders nicht in vertretbarer Zeit auf die Arbeit kommt oder weil es auf dem Land keine Einkaufsmöglichkeiten mehr in Fahrradnähe gibt, ist "eh da". Und hat man es eh, zählen nur noch Sprit- und Verschleißkosten.

Außer ÖPN-Ausbau würde es helfen, auch die Versorgungsinfrastruktur wieder dezentraler zu haben.

@ 10:19 von Carina F

Alarmismuss wie man ihn aus Deutschland kennt.

Was wir brauchen ist Technologie und zwar neue umweltfreundliche. Wenn ich ein Auto mit eFull oder grünen Wasserstoff fahre wäre die Diskussion hier sofort erledigt, da kein CO 2 entstehen würde. Wahrscheinlich würden dann die Fachleute andere Gründe finden warum das Auto weg muss, sie verdienen damit ja auch ihr Geld (sollte man mal mit erwähnen).

Und auf die vielen neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn bin ich auch schon gespannt… wobei ich bezweifle das ich das erleben, denn bei den ganzen Klagen gegen deren Bau wir es wohl noch 100 Jahre dauern. Ein ähnliches Problem gibt es wohl auch bei den Stromleitungen. Und wie ist das eigentlich mit den Produkten Made in China…. die kommen auch nicht mit dem Ruderboot.

Die Menschheit entwickelt sich und ich habe tiefes Vertrauen darin, dass sie technologische Lösungen findet (der Kat beim Wald) auch wenn die Innovationen nicht mehr aus D kommen, denn statt zu entwickeln wird verboten.

@10:32 von pemiku: Umweltschäden

"Und von den Umweltschäden, die durch die Lithium-Förderung vor allem in Chile entstehen, redet keiner.
Denn E-Autos sind ja sauber."

Sieht man sich zum Vergleich die Förderung von Erdöl an, dann hüpft das Herz des Umweltschützers sofort in die Höhe.

Bei der Ölförderung läuft alles sauber und die Umwelt wird in keinster Weise belastet.

Hier ein paar Beispiele:
März 1967: Torrey Canyon
März 1978: Amoco Cadiz
März 1989: Exxon Valdez
November 2002: Prestige
2010: Deepwater Horizon

Wem das nicht ausreicht, dem empfehle ich eine Blick in die Ölfördergebiete z.B. im Nigerdelta.

11:00 von schabernack

Das geht auch rein logistisch schon mal gar nicht. Und das bleibt auch so.
----

nichts anderes versuchte ich rüberzubringen

ein total andere Sache ist die Individualität
was offensichtlich auch keiner berücksichtigt
Wie sieht es in einer S Bahn aus, Hygiene mässig, vom Publikum, vom Wohlfühlfaktor
Aber das muß jeder für sich entscheiden,
in meiner Jugend wurde man zumindest nicht belästigt
oder hat man es zumindest anders empfunden

Tja ...

In D macht man viel Aufhebens um den öffentlichen Verkehr, redet viel darüber was besser werden müsste und dies schon seit Jahren. Eine wirkliche Veränderung zum Positiven hin bleibt trotzdem leider aus.

In manch anderen Ländern hingegen funktioniert der öffentliche Verkehr schon sehr gut und vorbildlich. Vielleicht mal über die Landesgrenzen schauen und Rat einholen.

Es wird teuer !

Belügen wir uns doch nicht selbst!
Im ländlichen Raum ist eine Verkehrswende grundsätzlich nicht möglich!
Das Auto ist oft die einzige Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen. Hundertausende von AN bilden zudem Fahrgemeinschaften.

Was der Präsident des Umweltbundesamtes fordert, ist einfach dümmlich und populistisch. Es passt eben genau in die derzeitigen Koalitionsverhandlungen.

Wer den AN die Entfernungspauschale streichen will, sollte auch gleichzeitig sagen, dass das eine verdeckte Steuererhöhung für die Menschen bedeutet, die sich ohnehin die hohen Mieten in den Ballungszentren nicht leisten können und deshalb aufs Land gezogen sind.
Sollen die ländlichen Regionen gänzlich absterben?
Nein; die Mobilität muss bleiben.

@10:32 von pemiku @ um 10:24 von Dr. Cat

"Dabei sind E Autos alles andere als CO neutral. Seltene Erden für die Akkus z.B."

"Und von den Umweltschäden, die durch die Lithium-Förderung vor allem in Chile entstehen, redet keiner"

Da haben Sie natürlich recht. Allerdings sollten Sie dann auch auch von den Umweltschäden durch die Förderung, der Transport und die Raffinierung von Erdöl reden.

Und ich bin mir sicher, auch die Herstellung vom Verbrennern sorgt für Umweltschäden und benötigt heutzutage auch das eine oder andere Gramm exotischer Metalle.

Also ja, E-Autos sind keine reinen Umweltengel. Aber wenn schon vergleichen, dann alles und nicht bei den Verbrennern nur den Sprit, den sie eben verbrennen.

@Tada 11:01

Da könnten Sie recht haben mit dem Plan;-) Aber jetzt mal im ernst, was mich bei dem ganzen Ärgert , das es wieder über das Knie gebrochen werden soll . Eine gesellschaftliche Gesamtpolitik sehe ich hier nicht .

10:16 von Tada

"In warmen Gegenden fühlen sich Menschen (so ohne Fell und Winterspeck*) sehr, sehr wohl."

Die Menschen im, sagen wir mal, Südosten Kenias werden Ihnen das sicher gern bestätigen.

Schließung der Kommentarfunktion naht!

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion zu dieser Meldung wird um 11:45 Uhr geschlossen.

Es grüßt
Die Moderation

1991 öpnv in LosAngeles: Von

1991 öpnv in LosAngeles:
Von Venice Beach bis Long beach 1.5$. Fahrzeit ca 2h durch die Stadt mit dem Bus..
.
Zu Hause dann von FFM Airport nach Heppenheim.
Ca 65km.
.
Keine Chance. Irgendwie mit dem Zug zum Hbf. Dort irgendwo umsteigen. Ab nach Darmstadt. Dort warten und umsteigen. Bimmelbahn Richtung Heidelberg.
Fahrzeit auch 2h.
Allerdings für über 30DM.
.
Keine weiteren Fragen

Wenn der deutsche Sparbuchliebhaber nicht rechnen kann!

Wir Deutchen lieben das Sparen. Darin sind wir die Spitzenreiter! Aber wenn ich hier lese, wie sich die Foristen aufreiben, wenn es um die Fahrt mit dem Auto morgens zum Bäcker geht, dann kann ich nur noch den Kopf schütteln! Die Effizienz, wegen 4 Sonntagsbrötchen morgens ins Auto zu steigen und Sprit zu verfahren, sollte sich hier mal so mancher ausrechen. Diese abartige Bequemlichkeit, die nur auf Egoismus begründet ist, weil es ja die anderen sind, die Schuld am Klimawandel haben, ist einfach nur zum Verzweifeln.

Es gibt nun einmal Regionen, da ist kein Bäcker im direkten Umkreis. Und da kann ich das sogar noch verstehen. Nur wenn ich in der Stadt morgens sehe, wie meine Nachbarn den 4 Straßen entfernten Bäcker tatsächlich mit dem Auto anfahren, kann ich nur mit dem Kopf schütteln! Und man kann mir ruhig glauben, das machen viele so!

Es geht hier nicht um die ländliche Region! Die ist auch nicht der Umweltsünder Nr. 1, wenn man einmal von der landw. Tierhaltung absieht!

10:00 von DrBeyer

"Sie dürfen nicht nur den Treibstoff-Verbrauch berechnen, da Ihr Auto auch nicht nur mit Treibstoff fährt, sondern auch noch Reifen, Öl, Reparaturen, Steuer, Wertverlust, Versicherung (...)"

Und Sie dürfen nicht nur eine Vollkostenrechnung für Entscheidungen zugrundelegen. Sie ist für die grundlegende Entscheidung, Auto anschaffen oder nicht, das Richtige. Ab dem Moment, wo ein Auto in der Familie sein muss (Großeinkäufe, Kindergarten, mit Oma im Altersheim Kontakt halten, was weiss ich) sind nur die Kosten für jeden zusätzlichen Kilometer zu rechnen, sprich Treibstoff und ggf. Reifenverbrauch sowie die Inspektionskosten. Dies nicht mal, wenn zwischen den Jahresinspektionen bzw. Reifenwechseln (mindestens alle 6 Jahre, besser 4) die Kilometerleistung nicht ausgenutzt wurde.

Unter diesen Aspekten trägt der Transport von z.B. Baustoffen zur Eigenleistung, anstatt Handwerker zu bezahlen, oder Einkäufen statt Bestellungen sogar zur Finanzierung des Autos bei.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

Nutzung Nahverkehr in Pandemiezeiten u. bei Behinderungen ...

Wenn man das Virus maximal verbreiten will, muss man die Bürger dazu bringen, in gefüllte Busse + Bahnen einzusteigen.
Es ist für die Umwelt u. den Klimaschutz natürlich sehr gut, wenn alle Bürger Busse + Bahnen nutzen.
Aber ansteckende Krankheiten werden so umso leichter verteilt ...

Weiterhin ist es für Menschen, die mit Rollator unterwegs sind und/oder die eine eingeschränkte Stehfähigkeit haben, nicht möglich, Busse + Bahnen zu nutzen.
Denn es gibt keine Verpflichtung der übrigen Fahrgäste, diesen Menschen ggf. zu helfen - im Zweifel passiert das auch nicht.
Ich kann z. B. nur dann, wenn ich mich festhalten kann, ca. 3 Minuten lang stehen + ohne mich festzuhalten, geht dies ca. 1 Minute lang.
Da es im Nahverkehr keine Sitzplatzgarantie in Busse + Bahnen gibt, scheiden für mich öffentliche Verkehrsmittel von vornherein aus.
Weitere Unzulänglichkeiten sind:
Verschlossene Behinderten-Toiletten auf Bahnhöfen, fehlende Aufzüge auf Bahnsteigen, zu lange Fußwege zu den Haltestellen.

11:08 von GeMe

und wem das nicht genügt
es gibt genug Lecks in Pipeline (über Nigeria wurde berichtet) wo die Menschen einfach Löcher reinbohren
um Treibstoff zu stehlen
wenn man dann noch raucht wird sogar über die "Unglücke" hierzulande berichtet

@ grübelgrübel

Zitat: "Die Wissenschaft geht aktuell davon aus, dass mit den halbherzigen Maßnahmen die Erderwärmung bis 2100 bei 2.7° liegen wird. 3.5 Mrd. Menschen haben dann keinen nutzbaren Lebensraum mehr."
#
Das ist natürlich Blödsinn. Der Mensch ist seit Existenz den "lebenswerten" Lebensräumen nachgewandert, er wird es in Teilen wieder tun ... oder sich den Widrigkeiten technisch anpassen. Bestes Beispiel ist Holland: Die leben teilweise 7 Meter + X unter (!) dem Meeresspiegel ... und ich sehe da keinen mit dem Eimer das Meerwasser über den Deich tragen.
In Urzeiten war der Strand bei uns ja auch schon in Höhe der Schwäbischen Alb. Die Versteinerungen von Meeresbewohnern habe ich da persönlich aus dem Schiefer geklopft.
Ein viel größeres Problem ist die hoffnungslose Überbevölkerung ... die wird uns noch weh tun.

um 10:55 von SinnUndVerstand

Wenn Sie sich die Überlegungen und konkreten Vorschläge von SPD und Grünen anschauen, dann sehen Sie, wie klar und deutlich die notwendigen ökologische Wende sozial ausgewogen gestaltet werden soll; da sind eher die Überlegungen der FDP mit einem sturen Festhalten an ihren übrigens auch ökonomisch in Niedrigzinszeiten unsinnigen roten Linien das Problem.
----------------------
Es tut mir leid, bisher lese ich nur von geplanten neuen Schulden.
Nicht auszudenken wage ich mich, was passiert , sollten die Zinsen um 1% steigen.
Bin mal gespannt was rot-grün dann plant, wenn die Entschuldung des Staates durch Minuszins nicht mehr durch die Bürger mit kleinen Ersparnissen betrieben werden kann.

10:03 von ich1961 - Freiheit

"//Außerdem hat es auch was mit individueller Freiheit zu tun, jeder Zeit irgendwo hinfahren zu können, ohne sich mit anderen absprechen zu müssen. //

Das ist - für mich - das größte Problem. Niemand will auf diese "Freiheit" verzichten".

(Vorsicht, kann Spuren von Sarkasmus enthalten)
Na klar. Es ist doch bestimmt ganz leicht, eine Fahrgemeinschaft zu bilden, die nach Arbeitsende mal eben vor dem Zahnarzt eine Stunde auf mich wartet, bis mein Termin erledigt ist.

(ab jetzt wieder ohne Ironie gemeint)
Frdl. Gruß, Zuschauer49

10:19 von Humanokrat

"Die Gesamtrechnung unterstellt, dass die Alternative wäre, überhaupt kein Auto zu haben und das ist keine Alternative, wahrscheinlich für die meisten Menschen nicht."

Das finde ich fraglich, denn für Menschen in Größstädten ist das durchaus eine Alternative. Mir zum Beispiel wäre es viel zu teuer, ein Auto zu haben.

@Carina F (10:56)

Eigentlich gehört das nicht hier zum Thema, aber die Klimaerwärmung beschleunigt nur die Entwicklung, die sowieso kommt.
Die Menschen werden mehr und sie siedeln in Gebieten, in denen aus guten Gründen früher nie gesiedelt wurde.
Das Süßwasser ist nicht ohne Ende vorhanden. (Das zeigen auch Regionen wie Kalifornien, wo Grundwasser übermäßig verbraucht wurde.)

Ich bin immer erschüttert über Bilder vom verdursten Vieh.
Normalerweise schlachtet man das Vieh, wenn es nicht ernährt und getränkt werden kann, und lässt es nicht noch die letzten Pflanzen fressen und zertreten, welche beim nächsten Regen hätten wachsen können.
Die Katastrophe ist zur Hälfte durch Menschen vor Ort verschuldet. Nur will da keiner für diese Hälfte die Verantwortung übernehmen und etwas ändern. Jeder zeigt lieber auf weiter entwickelte Länder.
Wir können hier alles mögliche machen, aber es ändert in diesen Regionen nichts, es verzögert es vielleicht ein wenig.

@Sisyphos3

!
Am 05. November 2021 um 09:29 von Sisyphos3
höhere Preise für fossil betriebene Autos

wie hoch denn noch ?
70 % des Benzinpreises besteht doch schon jetzt aus Steuern/Abgaben.
Dann den Nahverkehr ausbauen
klingt erst mal gut !
Nur wie sieht das in der Realität aus ?
S Bahnen im 5 min Takt ist in Berlin machbar
Wie sieht das auf der schwäbischen Alb aus ?
Wo heute der Bus nur 3 ... 4 mal am Tag fährt
wäre der Bürger mit diesem Service zufrieden ?"

Fossile Energieträger aus sozialen Gründen wieder billiger machen zu wollen ist der falsche Weg. Die müssen teuer bleiben. Sozialen Ausgleich, der natürlich notwendig wäre, muß man auf andere Weise herstellen.

Und wenn man die rund 10 Milliarden Subventionen für Kohle streicht, läßt sich dafür schon mal ein ÖPNV auch auf dem Land einrichten, der ebenso attraktive Taktzeiten bietet wie in der Stadt. ÖPNV ist eh nicht kostendeckend. Für die Kohlesubventionen bekäme man einen Taktverkehr sogar alle 5 Minuten bis zum nächsten Baum hin.

@ Dr.bashir 11:12

Da haben Sie ja auch vollkommen Recht. Gefühlsmäßig würde ich sagen , wenn man bei Autotypen alles schonungslos zusammenrechnen würde , wären von ökologischer Seite der Verbrenner ein Hauch Umweltschädlicher .

11:04 von Anderes1961

«Markus Lanz gestern abend. Wer hat es gesehen? Wer nicht, sollte es schleunigst nachholen. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnik an der Universität Siegen, sagte etwas sehr bemerkenswertes.»

Ich habe es gesehen. Und die Sendung war tatsächlich richtig gut, weil mal ausnahmsweise die Gäste, und nicht der Moderator die meiste Redezeit hatten.

Sehr gute Zusammenstellung der Gesprächsrunde mit Harald Lesch, Frank Thelen, Marcel Fratzscher, und der Professorin oben. Vier unterschiedliche Blickwinkel aus vier verschiedenen Perspektiven von Kennern der Materie

Sehr informativ mit all den Schwierigkeiten, die begrenzen (Physik / Finanzen), und verhindern (Bau-, Planungs- und Genehmigungsrecht

10:10 von dr.bashir

Traum wären die wirklich autonomen Autos. Keiner hat mehr ein privates Fahrzeug. Wenn man wirklich eines braucht, stehen überall welche rum. So wie jetzt auch schon, selbst zu Stoßzeiten, überall ganz viele Autos rumstehen.

Solche flexiblen Angebote ohne autonomes Autofahren gibt es bereits beim Car-Sharing in der Stadt. Je höher die Nachfrage, desto mehr Fahrzeuge könnten angeschafft werden und auf verschiedene Stadtteile so verteilt werden, dass diese fußläufig innerhalb von fünf Minuten erreichbar sind und es für jeden bequem machen. Für Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Land, die auf ein ständig verfügbares eigenes Auto verzichten könnten, wäre es dies vielleicht eine gute Alternative.

11:19 von Zuschauer49

Na klar. Es ist doch bestimmt ganz leicht, eine Fahrgemeinschaft zu bilden, die nach Arbeitsende mal eben vor dem Zahnarzt eine Stunde auf mich wartet, bis mein Termin erledigt ist.
------------

gelegentlich fragt man sich schon wo die Menschen leben

es ist eben im Zeitalter der Gleitzeit nicht mehr üblich um 7:00 zu beginnen und um 16:00 aufzuhören
Eine Fahrgemeinschaft mag ja richtig toll sein, aber sie passt nicht mehr in die Arbeitswirklichkeit

@Mauersegler

"
Am 05. November 2021 um 11:13 von Mauersegler
10:16 von Tada

"In warmen Gegenden fühlen sich Menschen (so ohne Fell und Winterspeck*) sehr, sehr wohl."

Die Menschen im, sagen wir mal, Südosten Kenias werden Ihnen das sicher gern bestätigen."

Oder die Menschen aus einer Region in Pakistan (der Name der Gegend fällt mir gerade nicht ein), die in ihrem Gebiet nicht mehr leben können, weil dort die Temperaturen nachts nicht mehr unter 40 Grad fallen. Sie mußten ihren Lebensraum verlassen, weil sie sonst regelrecht gegrillt werden.

Oder die 30 Millionen Klimawandel-Flüchtlinge, die wir jetzt schon haben.

Radikale Wege? Na das kann ja was werden

Mich schaudert immer, wenn Mächtige oder Machthungrige von "Radikalen Wegen" reden.
Politischer Radikalismus hatte bislang immer etwas mit viel Leid üfr Tele der Bevölkerung zu tun.
Mich schaudert auch, wenn ÖPNV immer gegen Individualverkehr ausgespielt wird. Wenn Bürger oder Machtmenschen schwadronieren, was man alles mit dem Geld machen könnte, wenn man nur den Bürgern ihr Hab und Gut und Auto wegnehmen würde.
ÖPNV und Individualverkehr werden immer nebeneinander bestehen.
Mich schaudert, wenn Politiker dem Bürger Teile des Einkommens wegnehmen wollen, um "Den Trend zu langen Arbeitswegen zu beenden". Dann sollte man mal nachdenken, warum die Bürger so weit fahren. Die Alternative wäre, dem Bürger irgendeinen Arbeitsplatz aufzuzwingen, der halt in der Nähe ist, oder den Bürger ganz der Arbeit unterzuordnen, daß er mit jedem Arbeitsplatzwechsel umzieht.

Die Phantasie der Politiker scheint beim Geldwegnehmen zu enden.

um 11:16 von H. Hummel

@ grübelgrübel
Zitat: "Die Wissenschaft geht aktuell davon aus, dass mit den halbherzigen Maßnahmen die Erderwärmung bis 2100 bei 2.7° liegen wird. 3.5 Mrd. Menschen haben dann keinen nutzbaren Lebensraum mehr."
#
>>Das ist natürlich Blödsinn. Der Mensch ist seit Existenz den "lebenswerten" Lebensräumen nachgewandert,…<<

Ihren Blödsinn erzählen sie einmal den Menschen auf den Südseeinseln, die durch den menschengemachten Klimawandel ihre Lebensräume verlieren.

Mobilitätswahn

Weniger wäre auch beim öffentlichen Verkehr mehr. Das Problem ist nicht das Auto, da in wenigen Jahren das Gros der PKW elektrisch betrieben sein wird. Das Problem ist die Mobilität als Ganzes. Diese sollte verteuert werden, ob im Auto oder in der Bahn, das Ganze ist viel zu billig! In der Bahn und im Bus sogar extrem billig, verglichen zu den Kosten, auch den Umweltkosten! Womit fährt dann die Bahn, mit Elektrizität und woher kommt die heute noch, richtig aus dem Kohlekraftwerk! Mehr an Bahnmobilität heisst auch immer mehr an schmutzigem Strom! Dito mit der Auto E Mobilität. Also Verdoppelung der Treibstoffpreise und Verdreifachung der Bahnpreise, dann kommts ins Lot!

Toller Artikel - Tolle Forderung mit ...

... wenig Realität! Denn wie bereits des Öfteren von etliche hier bereits erwähnt: Keiner der wie wir auf dem Land in einem Dorf selbst mit Bahn- und Bushaltestelle lebt, kann DIE PREISE bezahlen, um viele OHNE AUTO auszukommen!
"Die GRETA-Politiker" und "Neoradikale Umweltschützer" haben schon im Alter "ihrer Pubertät" keinen realistischen Blick um eine wirklich vernünftige Umweltpolitik zu machen. Es ist eine Seite radikale Forderungen zu stellen - die andere Seite besteht darin dass diese radikale Forderung nicht umsetzbar ist, weil sie KEIN normaler Mensch bezahlen kann. Dies ist etwa das Gleiche, wenn sie in China HEUT fordern keine Kohlen mehr für den privaten Haushalt und die Luft wird besser - Lächerlich und unrealistisch - denn mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist HEUTE darauf angewiesen!
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland kann sich HEUTE und in der ZUKUNFT die Preise für diese RADIKALE FORDERUNG IM NAHVERKEHR gar nicht leisten!

11:23 von Anderes1961

Fossile Energieträger aus sozialen Gründen wieder billiger machen zu wollen ist der falsche Weg
-----------

ich erinnere mich nicht das gefordert zu haben
Ganz im Gegenteil,
erst wenn´s "wehtut" ändert man seine Gewohnheiten

10:20 von Sparpaket "E-Roller"

"Und wer E-Roller als sinnvolles Verkehrsmittel ansieht, sitzt wohl primär nur zu Hause rum. Die werden nämlich fast ausnahmslos von jungen Leuten unter 30 genutzt"
Das stimmt nicht, jedenfalls nicht hier auf dem Land. Da ist der Roller (nicht E-Roller, die sind ja noch gar nicht verbreitet) auch das Fahrzeug der Rentner und Armen. Man sieht sie bei trockenem Wetter vor dem Büdchen oder Norma (billiges Bier, tolerante Filialleitung) versammelt.
Und wieso ist das Rumfahren sinnlos bei Leuten unter 30? Sie müssen doch zur Schule, zur Ausbildung oder zum Job. Oder für soziale Kontakte (U30 ist Partnerwahl angesagt und damit Familiengründung).
Ich habe übrigens auch einen, neben dem Pedelec (verantwortungsvoll Auto fahren ist altershalber nicht mehr drin). Verbrauch des hochmodernen Einspritzmotors: Sommer 1,9 Liter, Winter 2,2 Liter Benzin auf 100km.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

@schabernack

"
Am 05. November 2021 um 11:25 von schabernack
11:04 von Anderes1961

«Markus Lanz gestern abend. Wer hat es gesehen? Wer nicht, sollte es schleunigst nachholen. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnik an der Universität Siegen, sagte etwas sehr bemerkenswertes.»

Ich habe es gesehen. Und die Sendung war tatsächlich richtig gut, weil mal ausnahmsweise die Gäste, und nicht der Moderator die meiste Redezeit hatten.

Sehr gute Zusammenstellung der Gesprächsrunde mit Harald Lesch, Frank Thelen, Marcel Fratzscher, und der Professorin oben. Vier unterschiedliche Blickwinkel aus vier verschiedenen Perspektiven von Kennern der Materie

Sehr informativ mit all den Schwierigkeiten, die begrenzen (Physik / Finanzen), und verhindern (Bau-, Planungs- und Genehmigungsrecht"

So ist es, es war eine sehr bemerkenswerte Sendung. Danke für Ihre Ergänzung.

Wie dann?

Am 05. November 2021 um 10:07 von To_LE "Und genau das ist das Problem, das Klima rettet man nur global."

Richtig. Klima rettet man global. Und nicht dadurch, dass man nichts macht, weil andere in Afrika angeblich auch nichts machen. Schon beim Verkehr aufhören wollen zu denken, wäre auch nicht der Weg. Richtig ist, etwas zu machen, nicht Nichts zu machen.

10:41 von MichaelKiel

"Und was daran acuh schön ist. Ich kann kalkulieren wann ich dort bin."

Aber nur, wenn Sie die doppelte Zeit kalkulieren, weil sie zwischendurch vielleicht ein paarmal im Stau stehen.

@ um 11:13 von Dr. Cat

„Aber jetzt mal im ernst, was mich bei dem ganzen Ärgert , das es wieder über das Knie gebrochen werden soll .“
Wie Harald Lesch gestern Abend bei Lanz zum besten gab, gibt es Wissenschaftler, die sich über die Klimaentwicklung der Erde Gedanken gemacht haben, seit ca 200 Jahren.
Vor ca 100 Jahren haben Wissenschaftler erkannt, dass sich die Temperaturen erhöhen werden, wenn die Industrieproduktion so weiter geht wie damals.
Vor ca 50 Jahren haben viele Wissenschaftler das Szenario des Klimawandels und daraus resultierender Probleme detailliert beschrieben: „Grenzen des Wachstums“.
Vor ca 30 Jahren begannen Politiker darüber zu reden und zu erzählen, dass man sich darum kümmern wolle.
Bis heute ist nahezu gar nichts passiert.
„Übers Knie brechen“ trifft da einfach nicht zu.
Mindestens ein Jahrhundert andauernder Betrug der gesamten Menschheit allerdings schon.
Und ausschließlich zur Bereicherung einiger Weniger.

11:04 von Anderes1961

«Markus Lanz gestern abend. Wer hat es gesehen? Wer nicht, sollte es schleunigst nachholen. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnik an der Universität Siegen, sagte etwas sehr bemerkenswertes.»

Ich habe es gesehen. Und die Sendung war tatsächlich richtig gut, weil mal ausnahmsweise die Gäste, und nicht der Moderator die meiste Redezeit hatten.

Sehr gute Zusammenstellung der Gesprächsrunde mit Harald Lesch, Frank Thelen, Marcel Fratzscher, und der Professorin oben. Vier unterschiedliche Blickwinkel aus vier verschiedenen Perspektiven von Kennern der Materie.

Sehr informativ mit all den Schwierigkeiten, die begrenzen (Physik / Finanzen), und verhindern (Bau-, Planungs- und Genehmigungsrecht). Eine Mammutaufgabe mit inzwischen extrem viel Zeitdruck, weil viel zu lange Zeit der Winterschlaf der Selbstgerechten der Ansatz zum Thema war.

Zu alledem steht auch Hoimar von Ditfurth telegen wieder auf, wie er das ganze schon damals in den 1970-ern im TV vorhergesagt hatte.

@Anderes1961

"Fossile Energieträger aus sozialen Gründen wieder billiger machen zu wollen ist der falsche Weg. Die müssen teuer bleiben. Sozialen Ausgleich, der natürlich notwendig wäre, muß man auf andere Weise herstellen." Am 05. November 2021 um 11:23 von Anderes1961

*

Ich empfehle Ihnen den Beitrag von Zuschauer49 um 10:59, in dem genau das Gegenteil dargelegt wird.

Zumal der größte Teil der Kosten sowieso schon Steuern und Abgaben sind.

11:16 von H. Hummel

Sie schreiben: "Ein viel größeres Problem ist die hoffnungslose Überbevölkerung ... die wird uns noch weh tun."
Mit der "hoffnungslosen Überbevölkerung" könnte man, mehr schlecht als recht, noch irgendwie klar kommen. Das Problem ist das immer schneller werdende Wachstum der Menschheit. Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, als wir 4 Milliarden waren und schon damals waren mahnende Stimmen zu hören, die die Apokalypse als unmittelbar bevorstehend ankündigten. Jetzt sind wir 7 932 820 000 Menschen ("https://countrymeters.info/de"), also fast doppelt so viele und jeder Mensch, auch im hintersten Winkel der Erde, möchte, dank Internet, gern leben wie die Europäer oder US- Amerikaner. Wer will es ihnen verdenken?
Gewiss, es gibt auch Menschen, die leben wollen wie die "Altvorderen", aber das sind nicht alles angenehme Zeitgenossen.

@ DeHahn

Zitat: "man gibt ja lieber 20.000 Euro für eine Blechschleuder aus (+Treibstoff, Abschreibung, Versicherung, Reparatur), weil das nicht "anderen" zugute kommt ..."
#
Wenn man berücksichtigt, dass nur (!?!) rd. jeder 7 Deutsche Arbeitsplatz von- und mit dem Auto in Zusammenhang steht, kommt da natürlich kaum etwas "anderen" zu Gute ...

@DB_EMD

Ich wollte Sie gerade für Ihren Beitrag um 11.06 Uhr kritisieren , dann habe ich aber Ihren Beitrag um 11.14 Uhr gelesen und so den eigentlichen Kontext erkannt und da muss ich Ihnen Recht geben .
Wenn man sieht für welche unnötigen Kurzstrecken gerade in den Städten das Auto benutzt wird dann kann der Kraftstoff noch nicht zu teuer sein .
Ich kenne genug Beispiele wo Eltern ihre Kinder einmal quer durch die Stadt zurSchule fahren und dabei schon im Stau stehen .
Auf dem land ist die Situation noch eine andere .
Daß die Versorgung auf dem Land durch Dorfläden etc. nicht mehr existiert ist vor allem dem Geizdenken der Menschen zu verdanken , aber auch hier ändert sich die Situation eher wieder durch Dorfgenossenschaften die Läden betreiben .Dort bleibt aber das Auto trotzdem noch wichtig und nötig .
Und natürlich konnte man auch schon vor Corona beobachten dass in vielen Autos die morgens in der unendlichen Schlange zur Arbeit stehen meistens nur der Fahrer sitzt .

ÖPNV und seine Schattenseiten

Meine Erfahrung mit Bus und Bahn:
Schmutzig
Man wird angepöbelt.
Die Fahrzeuge werden von "Fahrgästen" kaputtgemacht.
Unpünktlich
Teuer

Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet.

Die wichtigste Alternative zur morgendlichen Blechlawine sehe ich im Homeoffice, wo immer es geht.

Die zweitwichtigste im ÖPNV für den kurzen Pendelverkehr.

Dieses Verteufeln des Autos ist rein ideologiegetriebene Hassrede.
Ohne Verteufeln, aber unter Beachtung des Paretoprinzips würde man schneller zur Reduktion der Belastungen kommen.

Mich schaudert, wenn

Mich schaudert, wenn Politiker dem Bürger Teile des Einkommens wegnehmen wollen, um "Den Trend zu langen Arbeitswegen zu beenden". Dann sollte man mal nachdenken, warum die Bürger so weit fahren.
___
Da pflichte ich Ihnen voll und ganz bei. Kein Mensch pendelt aus "Spass an der Freud"
täglich - womöglich zur rush hour durch die Gegend. Die meisten tun dies gezwungenermaßen. Es ist ja nicht so, als stünden dem Bürger wohnungstechnisch div. Möglichkeiten zur Verfügung. Die Vorbedingungen damit der Individualverkehr eventuell beschnitten/ verteuert o.ä. werden könnte, müssen vor diesem Schritt geschehen !

@ 11:29 von Daniel Schweizer

"Diese sollte verteuert werden, ob im Auto oder in der Bahn, das Ganze ist viel zu billig!"

Und schon wird es ungerecht, der kleine Mann muss sich einschränken weil es unerschwinglich wird und Reiche machen weiterhin Strecke.

@Daniel Schweizer, 11.29 Uhr - Vedreifachung der Preise

"Also Verdoppelung der Treibstoffpreise und Verdreifachung der Bahnpreise, dann kommts ins Lot!"

Ja, schon klar.

Bestenfalls starten Sie damit via Preis-Lohn-Spirale eine Hyperinflation. Schlechtestenfalls gibt es Massenverelendung, soziale Unruhen, Anstieg der Kriminalität.

Wenn Sie Ihren Vorschlag ernst meinen, haben Sie sich von der Realität verabschiedet.

@grübelgrübel

Zitat: ">>Das ist natürlich Blödsinn. Der Mensch ist seit Existenz den "lebenswerten" Lebensräumen nachgewandert,…<<
Ihren Blödsinn erzählen sie einmal den Menschen auf den Südseeinseln, die durch den menschengemachten Klimawandel ihre Lebensräume verlieren."
#
Ich denke, dass wissen die bereits. Und ich bin mit 100%tig sicher, dass dort keiner wartet, bis das Wasser über ihm zusammenschlägt.
Es ist nicht neu, dass Landstriche für den Menschen unbewohnbar werden.

11:04 von Anderes1961

In Hamburg gibt es eine Initiative, die ich mir für meine Stadt auch wünsche: mehr Lebensqualität für Anwohner durch Quatiersgaragen unter der Erde, die parkende Autos im öffentlichen Raum (an engen Straßen!) reduzieren. Den grünen Verkehrssenator von HH würde ich gerne abwerben [;-)], denn dieser scheint schon einiges an Verbesserungen für den Radverkehr durchgesetzt zu haben. In meiner Stadt nutze ich gelegentlich den Bus nur deshalb, da mir das Radfahren zu gefährlich ist. Wenn es es mehr Wege in Richtung "Protected Bike Lane" gäbe, sähe das völlig anders aus. Das bedeutet allerdings, dass die Autofahrer Raum abgeben müssten. Heikel.

"https://www.tagesschau.de/inland/mittendrin/mittendrin-verkehrswende-ha…"

@nie wieder spd

"Vor ca 100 Jahren haben Wissenschaftler erkannt, dass sich die Temperaturen erhöhen werden, wenn die Industrieproduktion so weiter geht wie damals" Am 05. November 2021 um 11:32 von nie wieder spd

*

Das ist mir neu. Gibt es Quellenangabe dazu?
Ich habe etwas von den 70er Jahren gelesen, also 50 Jahre her.

10:48 von hesta15 "Trabant"

"Basic Autos werden von jedem Hersteller angeboten. Für diese Fahrzeuge mangelt es aber an Nachfrage. (...) In diesem Teil Deutschlands fuhr man Trabant".
Sie machen mir Mut, einen Gedanken auszusprechen, den ich schon lange habe.
Was ist gegen einen "Trabant neu" einzuwenden?
Tempo 100 auf allen Straßen und Autobahnen. Dem sicherheitstechnischen Standard in Maßen angepasst (daher Tempo 100. Hat noch einen Vorteil: alles fährt gleich schnell, Raser- und Auffahrunfälle sind ausgeschlossen. Hochstehende Politiker, die es ganz eilig haben, sollen eben den ICE nehmen). Den ganzen tonnenschweren, teils vorgeschriebenen Blödsinn bleiben lassen. In Massenproduktion sollte es doch möglich sein, Autos für 4000 statt für 40.000 Euro anzubieten. Tatra hat es doch mit dem Nano vorgemacht (googlen tatra nano). Mit 600kg Eigengewicht ist auch ein Elektroantrieb wirtschaftlich denkbar.
Alles, was hier im Thread an Argumenten "für Auto" vorgebracht wurde, ist mit so einem Fahrzeug zu verwirklichen!

@ nie wieder spd 11:32

Ja ich weiß. Mit darüber Ärgern , bzw. bin ich ehe wütend, ist die Tatsache das eine Politik betrieben wird , die immer mehr Menschen gesellschaftlich abhängt. Und das geht schon seit mindestens 30 Jahre so .

Am 05. November 2021 um 11:32 von nie wieder spd

Mindestens ein Jahrhundert andauernder Betrug der gesamten Menschheit allerdings schon.
Und ausschließlich zur Bereicherung einiger Weniger.
___
Könnten Sie mal bitte aufhören, ständig zu verallgemeinern !
Ich gehöre auch zur Menschheit, wenn Sie gestatten und fühle mich nicht betrogen, ebensowenig, wie viele andere auch.
Vor allem diese Pauschalaussagen, die nun überhaupt nichts aussagen. Wer soll denn bitte "die ganze Menschheit", was ja bedeuten würde, dass alle die gleichen Bedingungen hätten, was nicht der Fall ist, betrogen haben? Und wie ?
Wie immer bei Ihnen, Pauschalnörgeln ohne Substanz.

11:29 von Anderes1961 @schabernack

Danke für den Tipp! - die Sendung geht eigentlich an mir vorbei. Schade, dass der Thread gleich schon geschlossen wird.

@H.Hummel

Am 05. November 2021 um 11:16 von H. Hummel
@ grübelgrübel

Zitat: "Die Wissenschaft geht aktuell davon aus, dass mit den halbherzigen Maßnahmen die Erderwärmung bis 2100 bei 2.7° liegen wird. 3.5 Mrd. Menschen haben dann keinen nutzbaren Lebensraum mehr."
#
Das ist natürlich Blödsinn. Der Mensch ist seit Existenz den "lebenswerten" Lebensräumen nachgewandert, er wird es in Teilen wieder tun ... [...]"

Keine Angst, die Menschen werden auch heute wandern (müssen). Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, daß rund 700 Millionen Menschen ihre Lebensräume werden verlassen müssen, wenn wir nichts gegen den Klimawandel unternehmen. Und in absehbarer Zukunft wird dann kann Mensch mehr wandern müssen, weil dann kein Mensch mehr auf der Erde wird leben können. Ihr vermeintliches "Überbevölkerungsproblem" wäre dann auch erledigt.

Übrigens: 30 Millionen Menschen sind schon gewandert, wegen des Klimawandels.

"Die Autobauer sollten

"Die Autobauer sollten verpflichtet werden eine "basis" Version, ohne Kameras, Einparkhilfe, GPS Empfang etc anzubieten... ein Auto halt, und kein Computer auf Rädern..., das würde auch die Reichweiten von e-Autos erhöhen."

Gute Idee! Dies wurde in der deutschen Geschichte schon einmal erfolgreich gemacht: Der Trabbi.

@Am 05. November 2021 um 11:42 von Kaneel

Zitat: "In Hamburg gibt es eine Initiative, die ich mir für meine Stadt auch wünsche: mehr Lebensqualität für Anwohner durch Quatiersgaragen unter der Erde, die parkende Autos im öffentlichen Raum (an engen Straßen!) reduzieren."

Wow.

Parkhäuser mit Untergeschossen. So etwas gab es noch nie!

Kostet ja auch nichts, wenn man die nachträglich in der Erde verbuddeln möchte.

Am 05. November 2021 um 11:42 von Kaneel

In meiner Stadt nutze ich gelegentlich den Bus nur deshalb, da mir das Radfahren zu gefährlich ist. Wenn es es mehr Wege in Richtung "Protected Bike Lane" gäbe, sähe das völlig anders aus.

Super, dann können die doch auch als Tunnel durch die Städte gebaut werden....

"Hat mal jemand untersucht,

"Hat mal jemand untersucht, was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen?"

Man könnte auch mal untersuchen, was es kosten würde, allen Arbeitnehmern ein Gehalt ohne Arbeit zu zahlen. Das würde den gesamten Berufsverkehr unnötig machen!

Schließung der Kommentarfunktion!

Sehr geehrte User, die Meldung wurde angeregt und ausgiebig diskutiert. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Die Kommentarfunktion wurde nun - wie angekündigt - geschlossen. Viele Grüße Die Moderation
Darstellung: