Kommentare - Verkehrswende: Radikale Wege im Nahverkehr gefordert

05. November 2021 - 08:41 Uhr

Das Umweltbundesamt fordert den massiven Ausbau von Bussen und Bahnen, um Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Fachleute verlangen ein radikales Neudenken von Verkehr und höhere Preise für fossil betriebene Autos. Von Philipp Wundersee.

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Kommentare

09:17 von Es geht Aufwärts

Das Ticketsystem ist wirklich recht undurchsichtig, insbesondere wenn man über Bundesländergrenzen hinaus fährt bzw. mal der Verbundtarif gilt, mal der „reguläre“.

Vor einiger Zeit wollte ich von Osnabrück, über Rheine, über Münster zurück nach Osnabrück (im Kreis) und habe mich bei der freundlichen und kompetenten (ernst gemeint) DB-Auskunft hier vor Ort informiert:

Mit dem Niedersachsenticket Single für 23 Euro, hätte ich fahren können:

OS – Rheine – Münster – Rheine – Osnabrück ( = Umweg)

Mit dem SchönerTagTicket NRW Single für 30,30 Euro
wäre meine Route

OS – Rheine – Münster – Osnabrück

möglich gewesen

günstiger aber war:

Das 9 UhrTagesTicket – Greven(!) für 24,40 Euro

Darauf wäre ich weder im Internet noch am Automaten gestoßen.

Wenn man es sportlich und positiv sieht:

Man hält sich geistig fit auf der Suche nach dem günstigsten Tarif.

Der große Wurf

Wäre mal, wenn man von Hamburg nach München und vom Ruhrgebiet nach Berlin echte Hochgeschwindigkeistrassen für 500 km/h bauen würde dann noch mit Anschluss von 2 oder 3 Ballungsräumen. Dann wäre das Thema Inlandsflüge vom Tisch. Das man in der heutigen Zeit per ICE noch 6 Stunden von Hamburg nach München fährt ist nicht mehr zeitgemäß, in China fährt man die Strecke von Guangzhou nach Wuhan, die mit 1000 Kilometern sogar etwas länger ist in 2 Stunden und 55 Minuten mit 360 km/h und man arbeitet jetzt an noch schnelleren Zügen.

 10:03 von ich1961

"Es ist nicht einfach, aber es muss - bei allen - ein umdenken geben. Sonst fahren wir unsere einzige! Welt an die Mauer."

Das wäre möglich, wenn endlich verschiedene alternative Antriebsmöglichkeiten fürs Auto gefördert werden, anstatt alles außer E-Autos schlecht zu reden. Wie z.B. E-Fuels, Wasserstoff, oder es wurde auch schon ein Zusatzstoff entwickelt um Diesel sauberer zu machen (ich meine nicht AdBlue). Aber sowas wird unter den Teppich gekehrt, um nur noch E-Autos zu fördern (wobei deren Sauberkeit wohl auch nur au f einem Rechenfehler , wie damals der Eisengehalt beim Spinat, bestehen soll), oder das Auto zu verteufeln. Aber es wird nicht komplett ohne Autos gehen und die müssen dann auch für Gering- und Normalverdiener bezahlbar bleiben.

@ Tada 10:06

Ja , unsere lieben Politiker sind doch arme Menschen. Ironie aus

@Carina F

"Nein, das unbequeme Leben u Sterben der kommenden Generationen, ist kein Weltuntergang!" Am 05. November 2021 um 10:03 von Carina F

*

Vom Sterben kommender Generationen kann nur im Zusammenhang mit dem natürlichen Sterben im Alter gesprochen werden.

Trotz aller Hiobsbotschaften aus allen Richtungen werden die Menschen immer mehr und die Prognosen für die Zukunft sehen das nicht anders.

Ich sehe da eher das
steigende Potential zu blutigen Konflikten untereinander (nichts Neues), als dass uns irgendeine Veränderung in der Umwelt oder im Klima zum Sterben bewegen könnte.

In warmen Gegenden fühlen sich Menschen (so ohne Fell und Winterspeck*) sehr, sehr wohl.

(*Winterspeck verschwindet im Laufe des Winters: Hand aufs Herz. Ist das schon bei jemanden der Fall gewesen? Bei mir nicht.)

@Sonnenbogen

Das mit dem Schönrechnen ist zumindest für Leute, die bereits ein Auto haben, nicht zielführend. Es wäre ja ein ökologischer Gewinn, wenn man Autobesitzer dazu bringen könnte, teilweise mal das Auto stehen zu lassen. Das ist aber wenn man bereits ein Auto hat bei den derzeitigen Bahnpreisen wenig attraktiv, besonders auch, wenn man mit mehreren Personen reist.

@Bullok..

"Das ist richtig. Benzin und Diesel dürfen ruhig 5 € pro

Liter kosten, aber nur wenn die Politik es endlich auf die Reihe bekommt dass Züge , Busse, U und S Bahnen im 5 Minuten Takt verkehren. Und das im ganzen Land."

Was sollen Pendler machen, deren Arbeitsweg per Bus/Zug bis zu 3x so lange dauern als mit dem eigenen Kfz?
Die aufgrund nicht möglicher Fahrgemeinschaften ( unterschiedliche Dienstzeiten) eben aufs eigene Auto angewiesen sind?

Solche Träume kann man in Grosstädten verwirklichen, wo man eigentlich kein eigenes Auto braucht, aber wir Kleinstadtbewohner sind ohne Kfz hilflos!

China hat pro Kopf nur die Hälfte des Ausstoßes der USA.

@09:36 von pemiku
Und China führt - wieder einmal - schon vor, zu welch rigorosen Maßnahmen es kommen kann: Da wurde in einer Region einfach für ein paar Stunden der Strom abgestellt.

Egal, was wir machen, unsere Regierung sollte ehrlich darauf vorbereiten, dass gravierende Einschnitte in unseren Lebensstil bevorstehen.

Hr. Koska verbreitet Fehk Nuhs!

Zitat: "Von der Parkraumbewirtschaftung in Städten bis hin zur Kfz-Steuer müssen wir fossil betriebenen Autos die Kosten anrechnen, die sie gesellschaftlich verursachen. Im Moment subventionieren wir noch massiv klimaschädliche Mobilität - 'weiter so' ist keine Option.""

Hr. Koska mag ja möglichst unrealistische Phantasiezahlen, die man sich Simsalabim-Hastdunichtgesehen für angebliche externe, gesellschaftliche Kosten des Automobilverkehrs zusammenrechnen. Fakt ist, dass das Auto - angefangen von seiner Produktion, bis hin zum Betrieb, Versicherung, Betankung, Recycling etc. - ein hochgradig besteuertes Verkehrsmittel ist, im Gegensatz zum ÖPNV, der hochgradig subventioniert wird.

Man muss hierbei nur einmal an den Benzinpreis denken, der sich zu fast 70 % aus Steuern und Abgaben zusammensetzt oder an die Kfz-Steuern, mit welchen man eigentlich Straßen von Flensburg nach Füssen mit Elfenbein auslegen könnte.

um 09:01 von grübelgrübel

Hat mal jemand untersucht,
was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen? Einige einzelne Projekte für den ÖPNV gibt es ja bereits. Das würde auch Kurzstreckenflüge stark reduzieren.
-----------------------------
Dazu müsste ÖPNV erstmal stattfinden. Bei uns auf dem Land fahren sehr wenige Busse, und Bahnen überhaupt nicht.
Und was Kurzstreckenflüge angeht, ich bin noch nie von Bratislava nach Wien geflogen. und auch nicht im Privatjet, zu irgendeinen Klimagipfel.
Das machen nur Personen mit Vorbildfunktion.

DrBeyer

Zitat: "Sie rechnen sich Ihr Auto schön.

Sie dürfen nicht nur den Treibstoff-Verbrauch berechnen, ...."

Ja, klar, das ist schon richtig - aber auch völlig falsch. Im konkreten Moment habe ich bereits ein Auto und habe bereits dessen Dasein finanziert und dann entscheide ich mich, ob ich die Bahn oder das Auto nehme und komme auf meine Rechnung.

Die Gesamtrechnung unterstellt, dass die Alternative wäre, überhaupt kein Auto zu haben und das ist keine Alternative, wahrscheinlich für die meisten Menschen nicht. Insofern ist ihr Argument natürlich im Prinzip korrekt aber nicht recht 'alltagstauglich' bzw. alltagsrelevant. Und darauf käme es meiner Meinung nach an.

Unfinanzierbar, rhetorisch verdreht

Wenn ich das schon höre. "RadikalesNeudenken", das klingt wie Novalis.
"Die Welt muss romantisiert werden", sagte er einst.
Unklar bis heute, was er genau damit meinte.
Der rationale Materialist Schiller stand dem romantischen Spuk kritisch gegenüber.
Und heute? Wir lesen:
"Notwendig sei eine radikale sozial-ökonomische Transformation des Verkehrssystems."
Soll heißen?
ÖPNV ausbauen, Radwege bauen, Subventionierung durch den Bund, etc?
Das ist nicht finanzierbar!
Auch nicht mit abstrusen Begriffen wie "Policy-Mix".
Und wer E-Roller als sinnvolles Verkehrsmittel ansieht, sitzt wohl primär nur zu Hause rum. Die werden nämlich fast ausnahmslos von jungen Leuten unter 30 genutzt, die genauso gut mit dem Drahtesel unterwegs sein könnten. Macht aber wohl mehr Spaß mit dem E-Roller.

@ grübelgrübel

Zitat: "...was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen?"
#
Allein die DB hat 2019 rd. 9 Mrd. Umsatz im Nah/Regionalverkehr gemacht.
Dazu kommen die vielen "privaten Anbieter", die lassen sich so schnell nicht aufschlüsseln.
Aber: Umsatz ist ja nur eine Seite der Medaille.
Gratis für alle hieße also zahlen für alle, ob sie fahren oder nicht. Wer zu den finanziell privilegierten gehört, fährt trotzdem weiterhin individuell.

Endlich Platz und Ruhe

Auch wenn wir keine Erderwärmung hätten,wäre es doch viel netter für alle,wenn es nicht so viele Autos gäbe. Ein effizienter öffentlicher Nah-und Fernverkehr ist unumgänglich, wenn man in einer sauberen, gesundheitsfördernden Umwelt leben möchte.

Endlich nimmt die notwendige

Endlich nimmt die notwendige Diskussion über eine ökologische Verkehrswende Fahrt auf. Zusammen mit dem Ergebnis des ARD-Deutschlandtrends von gestern, wonach eine deutliche Mehrheit der Menschen im Land ein konsequentes und effektives Handeln in der Klimapolitik wollen, ist das eine gute Nachricht. Und sie sollte auch an den Verhandlungstischen der zukünftigen Koalitionspartner deutlich ankommen.

@ um 09:40 von Tada

„Die Arbeitgeber reißen sich nicht um Halbzeitkräfte. Da heißt es ganztags (plus Überstunden) oder gar nicht.“
Tja, dann sollten die Arbeitgeber ganz schnell umdenken. Die sind doch alle soo flexibel.
Wie sollten sonst alle Menschen, die können und wollen, in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Momentan haben wir immer noch ein Millionenheer von Arbeitslosen, die zu einem überwiegenden Teil sicher zu dringend benötigten Fachkräften weiterqualifiziert werden können. Wenn die Arbeitgeber und die Politik damit nur endlich anfangen.
Durch die Digitalisierung und die Industrie 4.0 werden grundsätzlich weniger Arbeitskräfte gebraucht, aber alle Arbeitskräfte, auch die Arbeitslosen, müssen anständig leben können. Harz4 - Almosen reichen dazu nicht. Ergo ist Arbeitszeitverkürzung, natürlich bei vollem Lohnausgleich, ein guter Weg. Wenn die dann noch hauptsächlich den ÖPNV nutzen, umso besser.

10:00 von wolf 666 Wenn der

10:00 von wolf 666

Wenn der "Individualverkehr" eingeschränkt oder abgeschafft wird, ist wieder genug Platz für Busse und/oder Bahnen!

Am 05. November 2021 um 09:40 von Mauersegler

" Die berühmte Milchbubenrechnung. Laut ADAC kostet selbst der billigste Benzin-Kleinstwagen, ein KIA Picanto 1.0 Edition 7, 33,4 Cent/Kilometer. Abgerundet sind wir für Ihre Strecke dann bei 13 EUR. "

Ganz so stimmt das nicht, weil die Rechnung komisch ist, das Auto wird einmal Bar bezahlt, fallen also die nächsten 12 Jahre keine Kosten an, Steuern sind 28 Euro, und alle 2 Jahre Tüv und so weiter ( Preistreiber ), bei 5 Tausend Kilometer im Jahr, halten Sommer und Winterreifen sehr lang, Inspektion freie Werkstatt, jedes 2-3 Jahr bei der Laufleistung.
Versicherung unter 200 im Jahr.
Kommt also nur der Benzinpreis ( 1 Euro ) Steuern an den Staat pro Liter.
Fahren immer zu Zweit, ist bei Rentnern so, der ADAC geht von ganz anderen Dingen aus, selbst bei 33 Cent ist das zu Zweit immer noch billiger.
Der Milchbube ( ich ) hab mir mal erlaubt reale Zahlen zu nehmen, nur das Fahrzeug ist ein anderes kleines.

@ Dany39 10:14

Dabei sind E Autos alles andere als CO neutral. Seltene Erden für die Akkus z.B.

@ um 10:14 von Dany39

"Aber sowas wird unter den Teppich gekehrt, um nur noch E-Autos zu fördern (wobei deren Sauberkeit wohl auch nur auf einem Rechenfehler, wie damals der Eisengehalt beim Spinat, bestehen soll) ..."

Ich hasse diese Scheuklappen - Mentalität unserer Verantwortlichen.

Verkehrspolitische Illusion

Zitat: ""Den ÖPNV auszubauen und Elektromobilität oder Radverkehr zu fördern, ist nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite braucht es eine andere Bepreisung und Finanzierung", sagt der Experte."

Bisher habe ich noch viel von der Expertise von Hrn. Koska vernommen, außer ein paar Aussagen, die eher Sachverhalte verschleiern, als für Transparenz zu sorgen.

In Städten mag der ÖPNV - gerade U-Bahnen etc. - einen signifikanten ökonomischen und ökologischen Vorteil ggü. dem Individualverkehr haben, was ein Grund wäre, jegliche Subventionen zu streichen.

Es ist aber eine verkehrspolitische Illusion zu glauben, man könnte auf dem Land - flächendeckend und mit vertretbarer Reisezeit - einen ÖPNV organisieren, der dann, wenn einem die ökonomischen Faktoren schon schnuppe sind, viel umweltschädlicher ist als ein Individualverkehr.

Wie oben schon geschrieben: Verkehrssysteme, die überall und jederzeit verfügbar sind, gibt es schon: solche Verkehrssysteme nennt man Auto.

@ 10:12 von sonnenbogen

So einen feinen Humor habe ich hier gar nicht erwartet. Übersetzt haben sie völlig recht: Das Festhalten am Verbrenner und an der Lizenz zum Rasen ist längst nicht mehr vermittelbar und auch mit Humor nicht wirklich zu ertragen.

@Sisyphos3 9:32 Uhr..

"den Vorschlag muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen !
5 Minuten Takt im ganzen Land ...."

Bereits heutzutage fehlen Busfahrer..das wird nix

Mein Vorschlag

wäre ein Jahres Abo für alle öffentlichen Verkehrsbetriebe so das ich ohne umständliches Ticket buchen mit dem einen oder anderen jeder Zeit fahren kann.Nur dann würde ich auf das Auto verzichten.Denn noch ist zu jeder Zeit das Auto nehmen der sicherer und bequemste Weg.

@Mauersegler, 9.40 Uhr- Kosten des PKW

"Die berühmte Milchbubenrechnung. Laut ADAC kostet selbst der billigste Benzin-Kleinstwagen, ein KIA Picanto 1.0 Edition 7, 33,4 Cent/Kilometer. Abgerundet sind wir für Ihre Strecke dann bei 13 EUR."

Wenn man Wertverlust, Versicherung und KFZ-Steuer einrechnet, kann das stimmen. Wenn man aber sowieso ein Auto braucht, um das Geld für steigende Heiz- und Stromrechnungen zu verdienen, sind das "Eh-da-Kosten". Habe ich das Auto "eh da", kostet mich mit meinem Polo ein Kilometer ca. 10 Cent für den Sprit und 10 Cent für Öl und fahrleistungsabhängigen Verschleiß. Unter 8€ für die Strecke

Rechnet man 30 Cent, die das Finanzamt als Kosten anerkennt, ist man bei knapp (!) 40 km immer noch unter 12 €.

Und sobald zwei oder mehr Leute im Auto sitzen, kann unser Verkehrsverbund endgültig einpacken.

Wenn ÖPNV preislich akzeptabel sein soll, darf er nicht mehr als 15 bis 20 Cent pro Kilometer kosten.

Und jetzt soll bitte keiner sagen: Machen wir Autos teurer, dann werden die 12,70€ attraktiver.

um 10:06 von baumgart67

@ grübelgrübel

>>Das wäre auch eher mein Ansatz, vielleicht könnte die Redaktion da mal tiefer einsteigen und auch über Kosten und Erfolg solcher Pilotprojekte berichten, das fände ich sehr spannend zu erfahren, wie dort die Akzeptanz ist. Wenn man das Autofahren einfach nur teurer macht, aber der öffentliche Verkehr nicht preiswerter oder gar kostenlos wird, verbessert das ja die Situation nicht.<<

Man könnte die Finanzierung ähnlich wie bei der Krankenversicherung machen. Alle, wirklich alle zahlen ein je nach Einkommen. Auf dem Land lebende müssten einen deutlich verbesserten ÖPNV erhalten.

@ um 10:24 von Dr. Cat

"Dabei sind E Autos alles andere als CO neutral. Seltene Erden für die Akkus z.B."

Und von den Umweltschäden, die durch die Lithium-Förderung vor allem in Chile entstehen, redet keiner.
Denn E-Autos sind ja sauber.

Förderung des Umweltverbundes

Zitat: "Für Koska heißt das: Ausbau und Förderung des Umweltverbundes aus ÖPNV, Schiene, Sharing-Systemen, Rad- und Fußverkehr. "

Uiiii ... das sind ja schöne, aber völlig inhaltsfreie Framingvokabeln: "Umweltverbund".

Hat der "Experte" Koska neben diesen marketinggerechten Vokabeln auch einmal belastbare Zahlen dazu,

1. wie sich die Kosten - am besten heruntergebrochen auf Kosten pro Personenkilometer - eines ÖPNVs entwickeln, ...

2. und wenn unseren grünlinken "Weltverbesserer" die Kosten mal wieder völlig schnuppe sind, wie sich die Umweltbelastung - gemessen am CO2-Aussstoß pro Personenkilometer - entwickeln, ...

wenn man den ÖPNV-Verkehr auf dem Lande flächendeckend eine flexible Mobilität zu vertretbaren Reisezeiten anbieten möchte

Alle Zahlen, die ich hierzu kenne, dass sowohl die Kosten dabei explodieren, als auch die CO2-Belastung exponentiell ansteigen und dann "Klimaschützer" sich eigentlich für den Individualverkehr entscheiden sollten.

um 10:12 von sonnenbogen

Das Fahren
von Verbrennern ohne Tempolimit gehört zu unserer Kultur und Lebensweise.
Zerstört bitte nicht dieses deutsche "indigene" Volk....

Wenn alle fossilen Brennstoffe verbrannt sind, hat die Erde eine um 15° höhere Durchschnittstemperatur. Das hatte die Erde zu Zeiten der Dinos.

10:24 von Dr. Cat

"Dabei sind E Autos alles andere als CO neutral. Seltene Erden für die Akkus z.B."

Das müssen Sie mir nicht erzählen. Nur wollen das die ganzen E-Auto Befürworter nicht sehen.

Am 05. November 2021 um 10:17 von baumgart67

Alter Ansatz.... Kfz Steuer abschaffen, 15.000 km mit 7l/100km als Verbrauch ansetzen und den Spritpreis dementsprechend erhöhen....
z.B 350 Euro Steuer (im Durchschnitt), 1050l Sprit Jahresverbrauch.... also Spritpreiserhöhung von 33cent/liter.
dann spart zwar Opa Karl mit seinem 7er BMW in der Garage viel Geld, da er nur 2000km im Jahr fährt, aber jede einzelne Fahrt sollte dann überlegt werden...

da läuft so einiges schief ...

Angefangen bei elementaren Notwendigkeiten wie Sauberkeit mangelt es doch schon vielerorts (Urin in Durchgängen, haufenweise Taubenkot und auf die Toiletten mag man schon gar nicht ...).

"Die Tickets sind nicht nur viel zu teuer, sie sind auch zu kompliziert"

Stimmt beides, trotzdem bin ich gegen eine Subventionierung mit Steuergeldern. Hier sollte man zuerst mal untersuchen wo Gelder versickern, Stichwort überzogene Gehälter in der Führungsebene.

Verlässlichkeit (wochenlange Streiks, Ausfälle ...) und Pünktlichkeit sind große Schwachpunkte.

Wenn ich 3x umsteigen muss und doppelt so lange zur Arbeit brauche, dann hat es sich schon erledigt, auch wenn sich einiges verbessern sollte.

um 09:01 von grübelgrübel

"...was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen?"

Sehe ich genauso! Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, die Spritpreise über Steuern noch weiter in die Höhe zu treiben und die Einnahmen daraus komplett in den ÖPNV zu stecken! Wenn man dann auch noch zur Entlastung den Strompreis senken würde, könnte man auch die Attraktivität der eMobilität noch steigern. Aber ich erkenne da einfach nicht, dass die Politik überhaupt einmal radikal über Preisnachlässe hier und Erhöhungen dort nachdenkt. Es wird immer nur über Erhöhungen gesprochen. Dabei wäre es so einfach, zumindest den Privatverkehr umzustellen. Eine steuerliche Entlastung für Betriebe, die auf die Verbrenner derzeit noch angewiesen sind, kann man ja durchaus als sinnvoll erachten. Aber die Fahrt morgens mit dem Auto zum Bäcker muss so teuer werden, dass es die Leute endlich sein lassen!

@ um 09:46 von Sisyphos3

„warum nicht mal eine humoristische Einlage !“
Eben. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Ich komme schon seit Jahren kaum noch aus dem Lachen heraus.
Aber wenn es ganz schnell gehen soll, kann der Handwerker ja auch einen Transporthubschrauber nehmen. :)

um 10:22 von SinnUndVerstand

Endlich nimmt die notwendige Diskussion über eine ökologische Verkehrswende Fahrt auf. Zusammen mit dem Ergebnis des ARD-Deutschlandtrends von gestern, wonach eine deutliche Mehrheit der Menschen im Land ein konsequentes und effektives Handeln in der Klimapolitik wollen, ist das eine gute Nachricht. Und sie sollte auch an den Verhandlungstischen der zukünftigen Koalitionspartner deutlich ankommen.
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Dann will ich mal hoffen, das die Phantasie der zukünftigen Koalitionäre, nicht nur auf neue Steuern und Abgaben, zu bezahlen durch Otto Normalverbraucher beschränkt ist.

@ 09:37 von ich1961

„09:07 von Kambrium2
Haben Sie schon einmal Ihren eigenen ökologischen Fußabdruck berechnet?
Wenn nein, wäre das mal ein Anfang, bevor Sie auf China und andere Staaten verweisen.“

Genau das ist falsch. Es geht nicht um den eigenen individuellen Fußabdruck. Natürlich haben wir im Westen einen höheren persönlichen Fußabdruck, aber beim Klima geht es um absolute Zahlen und Daten. Klima ist was Globales. Selbst wenn ganz Deutschland kein CO2 mehr ausstoßen würde beträgt der Anteil von China weiterhin 30% das sind 11.256 Mio. Tonnen pro Jahr Deutschland hat gerade mal 753 Mio Tonnen. Und wie hier schon geschrieben, Indien, China, Australien aber z. B. auch Südafrika setzten weiter auf Kohle. Russland macht weiter in Öl und Gas…
Aber vielleicht schauen sich ja Herr Putin und Herr Xi Jinping mal die Sendung von gestern an…..

@ grübelgrübel

Ja den Vorschlag finde ich gut, das ist zumindest mal eine klare Idee. Man könnte das ja auch mal in einer Region testen!

Bin immer wieder erstaunt!

Wenn man die Blechlawinen an den Straßenrändern mal aufsummiert, kommen 40 Billionen dabei heraus. Mit diesem Geld könnte man bundesweit einen 5-min.-Takt einrichten. Aber man gibt ja lieber 20.000 Euro für eine Blechschleuder aus (+Treibstoff, Abschreibung, Versicherung, Reparatur), weil das nicht "anderen" zugute kommt. Dafür werden auch millionen Tonnen von Stahl und deren Umweltschädigung sowie Abgase und Gummiabrieb sowie Staus in Kauf genommen. Und das nennt man "homo sapiens"?

09:07 von sonnenbogen Am 05. November 2021 um 08:57 von Traumfah

Die Autobauer sollten verpflichtet werden eine "basis" Version, ohne Kameras, Einparkhilfe, GPS Empfang etc anzubieten... ein Auto halt, und kein Computer auf Rädern..., das würde auch die Reichweiten von e-Autos erhöhen.
#
Das wäre schön.Wie einfach war doch mein Käfer oder die Ente und sie haben mich immer von A nach B problemlos gebracht.

Wenn ich die Kommentare lese

Habe ich den Eindruck es schreiben nur Stadtbewohner oder Bewohner aus Speckgürtel mit Anschluß öffentlicher Verkehrsmittel.
Aber wie sieht es in vielen Teilen in den nördlichen und köstlichen Bundesländer aus.
Da fahren Z.,B Busse nur in Schulzeiten, Dörfer haben nicht mal in der Nähe Bahnanschluß. Kleine Tante Emmaläden gibt es nicht mehr, glücklich sind die Leute wenn es wenigstens ein kl. Getränkestutzpunkt gibt. Mobile Verkaufs wagen außer BoFrost und einmal die Woche ein Bäcker zu erhöhten Preisen , Fehlanzeige.
Wollen sie jetzt alle Dörfler in die Stadt verfrachten?
Dazu die"Hetze" auf die bösen Autofahrer die das Klima verändern. Oft genug habe ich entsprechende Dinge aufgezählt, welche sogar sozialverträglich sind.
Da wir nun bei den Autofahrern sind und esja nach Politikerreden gemeinsame Kraftanstrengung kostet
1. Vorschlag, Abschaffung des Dienstwagenprivileg, wenn Dienstwagen nötig..umweltschonende elektrische Kleinwagen
2. Austausch der Regierungsfuhrparks auf e-Mobile

um 10:19 von hesta15

um 09:01 von grübelgrübel
Hat mal jemand untersucht,
was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen? Einige einzelne Projekte für den ÖPNV gibt es ja bereits. Das würde auch Kurzstreckenflüge stark reduzieren.
-----------------------------
>>Dazu müsste ÖPNV erstmal stattfinden. Bei uns auf dem Land fahren sehr wenige Busse, und Bahnen überhaupt nicht.
Und was Kurzstreckenflüge angeht, ich bin noch nie von Bratislava nach Wien geflogen. und auch nicht im Privatjet, zu irgendeinen Klimagipfel.
Das machen nur Personen mit Vorbildfunktion.<<

Ich lebe auch auf dem Land. Der ÖPNV ist wirklich schlecht. Das muss aber nicht so bleiben.

Mein Sohn, in HH lebend fliegt durchschnittlich 1x wöchentlich nach Wien oder Frankfurt, München etc. Seine Firma kommt nicht einmal auf den Gedanken Bahnfahrten zu organisieren. Nähere Ziele wie Anfang der Woche nach Rostock werden mit einem Leihwagen durchgeführt.

um 09:52 von Dany39

Ich verstehe ihren Bruder.

Ich selbst fahre nur 4-5 mal im Jahr mit der Bahn.

3x (!!) gibt es Probleme (Zugausfall wegen technischer Probleme o.ä., Verspätung, d.h. der Anschlusszug wird verpasst....und dazu der nette Spruch: wir bitten um Verständnis......)

Das macht kein Spaß.

Dann lieber mit dem Auto.....

Am 05. November 2021 um 10:34 von grübelgrübel

"Wenn alle fossilen Brennstoffe verbrannt sind, hat die Erde eine um 15° höhere Durchschnittstemperatur. Das hatte die Erde zu Zeiten der Dinos."

Und falls ich die Geothermic nutze, perfektioniere, und 1.000.000 TerraWatt jeden Tag fuer das betreiben der Klimaanlagen und Heizungen benutzte, und kein Verbrenner mehr habe....dann wird es uns nicht anders ergehen....

Konsumreduzierung ist eher möglich als Ersatz und Fingerzeigen......

Bei solchen Überschriften frage ich mich immer wieder

Verkehrswende: ""Radikale"" Wege im Nahverkehr gefordert

Wie extrem muss ich dann wählen das "Radikal" keine Chance hat?

Leute mal ganz ehrlich, sooo wird das mit dem Wandel und der Veränderung innerhalb einer Gesellschaft nichts!
Wir steuern geradewegs in die gleiche gesellschaftliche Spaltung wie in den USA!

*******************************************
Was glaubt dieser wissenschaftliche "Experte" aus dem Beitrag, was sich denn ändert, wenn man das Thema "individuelle Mobilität" nur verteuert!

Ja, ganz einfach!
Diejenigen, die genug Pulver haben werden weiterhin in die City fahren. Bekommen viel leichter direkt vor der Wunschboutique einen Parkplatz. Ist ja jetzt viel mehr frei, weil es sich Hedi und Pledi nicht mehr leisten kann.
Da fehlt dann nur noch der SUV Aufkleber
"Eure Armut k....tz mich an"!

P.S.:
Und NEIN ich bin kein Alternativ Wähler!!

um 10:37 von DB_EMD

Aber die Fahrt morgens mit dem Auto zum Bäcker muss so teuer werden, dass es die Leute endlich sein lassen!
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In dem Ort wo ich wohne, gibt es weder Bäcker noch Einzelhandel in irgendeiner Form, Busse fahren 4 ( vier) pro Tag.
Was sie mit ihren Worten bezwecken werden, sind soziale Unruhen.

"politische Instrumente orchestrieren"

Zitat: "Für die Verkehrswende gilt es, viele politische Instrumente zu orchestrieren", sagt Hochfeld. "Auf den Policy-Mix kommt es an von den CO2-Flottengrenzwerten für Pkw auf EU-Ebene bis zur Gestaltung der Mobilität vor Ort in den Kommunen."

Uuuiiii ... das hört sich aber gescheit an: "politische Instrumente orchestrieren", als würde da ein genialer Stratege stehen, der auf intelligente Weise die Stellschrauben verändert, damit wir alle in einem "klimagerechten Wohlstand" (welch Oxymoron!) leben können.

Um den einen Verkehrträger (Auto) noch stärker mit Kosten und Abgaben zu belasten, um einen Verkehrsträger (ÖPNV) zu pushen, der nicht so gut ankommt bei den Kunden, dazu brauche ich kein "Experte" sein. Das ist das übliche Einmaleins von Aushilfs-Kommunisten und -Sozialisten.
Das kann jedes Kindergartenkind.

Ja wo gibt´s denn sowas?

Bezogen auf ÖPNV sagt @Giselbert:
" Hier sollte man zuerst mal untersuchen wo Gelder versickern, Stichwort überzogene Gehälter in der Führungsebene."
.
Die Millionengehälter+Boni+Aktienpakete in der Automobilbranche fallen nicht so ins Gewicht, oder wie ist das zu verstehen?

@Carina F

"Wie alt werden Menschen in ausgedörrten oder komplett überschwemmten Gebieten denn so? Über 100 ?" Am 05. November 2021 um 10:25 von Carina F

*

Kennen Sie jemanden über 100 hier? Ich nicht.

Fakt ist, dass hier viele Vorerkrakte (was ab dem 60. Lebensjahr häufig der Fall ist) Dank unserer Wirtschaftskraft am Leben erhalten werden können.
Sobald die Wirtschaftskraft weg ist und das nicht mehr finanzierbar ist fällt es auf das Niveau der Entwicklungsländer.

Aber das wird sich vielleicht auch schneller erledigt haben, wenn Leute keine Möglichkeit mehr finden in das weit, weit weg verlegte Krankenhaus zu kommen.

@ 8:53 von Bullok

"Das ist richtig. Benzin und Diesel dürfen ruhig 5 € pro Liter kosten, aber nur wenn die Politik es endlich auf die Reihe bekommt dass Züge , Busse, U und S Bahnen im 5 Minuten Takt verkehren."

Was für einen Sinn macht ein durchgehender 5 Min.-Takt, wenn nur 3 Leute drin sitzen.
Wenn so viele öffentliche V. fahren wie Sie fordern, dann verbrauchen diese bald mehr Energie als der Individualverkehr.

@ pemiku 10:32

Vollkommen richtig mit den Umweltschäden . So weit ich mich erinnere benutzt man Säure dazu . Am besten schafft man sich ein Pferd mit Kutsche an :-)

qAm 05. November 2021 um 10:38 von DeHahn

Zitat: "Wenn man die Blechlawinen an den Straßenrändern mal aufsummiert, kommen 40 Billionen dabei heraus. Mit diesem Geld könnte man bundesweit einen 5-min.-Takt einrichten. Aber man gibt ja lieber 20.000 Euro für eine Blechschleuder aus (+Treibstoff, Abschreibung, Versicherung, Reparatur), weil das nicht "anderen" zugute kommt."

Das hört sich definitiv nach einer höchst fundierten Rechnung und nicht nach simsalabim-hastdunichtgesehen-das-habe-ich-mir-gerade-an-den-Haaren-herbeigezogen, insbesondere wie Sie Ihre Phantasiezahlen mit höchst nachvollziehbaren Quellen belegt haben.

Bei eine derartigen "Expertise" bleibt mir nur zu fragen: warum lassen Sie dann nicht Ihr Auto stehen und fahren Bus?!

um 10:40 von schiebaer45

09:07 von sonnenbogen Am 05. November 2021 um 08:57 von Traumfah
Die Autobauer sollten verpflichtet werden eine "basis" Version, ohne Kameras, Einparkhilfe, GPS Empfang etc anzubieten... ein Auto halt, und kein Computer auf Rädern..., das würde auch die Reichweiten von e-Autos erhöhen.
#
Das wäre schön.Wie einfach war doch mein Käfer oder die Ente und sie haben mich immer von A nach B problemlos gebracht
-------------------
Basic Autos werden von jedem Hersteller angeboten. Für diese Fahrzeuge mangelt es aber an Nachfrage.
Aber eine Verpflichtung was gebaut werden darf, hatten wir schon einmal auf deutschen Boden. In diesem Teil Deutschlands fuhr man Trabant.

Weitere Vorschläge

3. Innerhalb von Berlin und Landeshauptstädte Tickets für S,U Bahn und Busse.
Auch Abgeordnete können es nutzen und nicht 500m sich chauffieren lassen.
Keine Sprit fressenden Maybach u. Andere Luxus Limousinen diese Steuern kann man dann im Nahverkehr investieren.
Komischerweise klappte ein Nahverkehr im Osten wo nicht viele ein Auto hatten.. Werksbusse z.,B. , öffentliche Busse erreichten sogar abgelegene Dörfer und noch heute sind viele Schneisen zu sehen wo einst Schienen lagen.
Bisher ist alles grüne Gerede nur eine Art Steuereintreibung und Erhöhung.
Deshalb sagen auch über80% es muss mehr gemacht werden..und wie gesagt, es geht auch ohne Abkassieren

09:17 von Es geht Aufwärts - Kontrolleur

"Die hohen Personalkosten für Kontrolleure könnte man sich dann vermutlich auch sparen"
Also ich, Senior, behindert, bin im Bahnverkehr so froh, dass es dort noch oder wieder Kontrolleure gibt. Es gibt nämlich Gruppen, die nie und nimmer daran denken würden, Tickets zu kaufen/abonnieren, sondern z.B. in den Nahverkehrszügen immer hin und her fahren, zum Betteln und Klauen. Es beeinträchtigt das Reise-Erlebnis, jedenfalls bei mir, sehr, wenn mir jemand bis vor die Klotür gefolgt ist, um mich noch einmal um Geld anzugehen, wenn ich wieder rauskomme.
Und achten Sie einmal in den (U-)Bahnhöfen auf Leute, die nirgendwohin wollen. Sie stehen an den Treppenabgängen und geben sich gegenseitig Zeichen (Köln, Lohsestraße), oder blockieren absichtlich die Rolltreppen, sodass man sich zwischen ganzen Gruppen durchdrängeln muß (Köln HBf, Aufgang zum Bahnsteig 3 - Nahverkehrszüge - ). Dann doch lieber Drehkreuze wie in der Pariser Metro oder die gute alte Bahnsteigkarte. Oder doch Auto!

um 10:33 von Blitzgescheit

"Uiiii ... das sind ja schöne, aber völlig inhaltsfreie Framingvokabeln: "Umweltverbund"."
.
Echt? Die inhaltsfreiste Framingvokabel die ich kenne, heißt: "Blitzgescheit".

um 10:37 von DB_EMD

um 09:01 von grübelgrübel
"...was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen?"

>>Sehe ich genauso! Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, die Spritpreise über Steuern noch weiter in die Höhe zu treiben und die Einnahmen daraus komplett in den ÖPNV zu stecken! Wenn man dann auch noch zur Entlastung den Strompreis senken würde, könnte man auch die Attraktivität der eMobilität noch steigern...<<

Wenn man sieht, welche enormen Summen jetzt richtigerweise während der Pandemie aufgebracht worden sind, ist die Finanzierung kostenloser Mobilität mit ÖPNV etc. ein Klacks. Noch schlechter wird die Kostenanalyse, wenn man bedenkt, dass jeder Euro, den man heute nicht in sinnvolle Projekte steckt in der nächsten Generation verdreißigfacht werden muss.

@ Dany39 10:35

Das glaube ich Ihnen auch . Das Problem glaube ich , ist heutzutage, das sich viele Menschen nicht richtig informieren. Es gleitet immer wieder schnell ab in Ideologische Grabenkämpfe .

Am 05. November 2021 um 10:44 von hesta15

" um 10:37 von DB_EMD

Aber die Fahrt morgens mit dem Auto zum Bäcker muss so teuer werden, dass es die Leute endlich sein lassen!"
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" In dem Ort wo ich wohne, gibt es weder Bäcker noch Einzelhandel in irgendeiner Form, Busse fahren 4 ( vier) pro Tag.
Was sie mit ihren Worten bezwecken werden, sind soziale Unruhen. "

So kenne ich die Situation auch, aber es fahren nur 3 Busse, und Er hat vergessen das der Bäcker vielleicht wegen Kundenmangel dann dicht macht ;-).
Was natürlich dann ganz prima ist ;-).

@ um 10:19 von Humanokrat

„ Zitat: "Sie rechnen sich Ihr Auto schön.
Sie dürfen nicht nur den Treibstoff-Verbrauch berechnen, ...."
Ja, klar, das ist schon richtig - aber auch völlig falsch. Im konkreten Moment habe ich bereits ein Auto und habe bereits dessen Dasein finanziert.“
Eben. Deshalb müssen sie bei Ihrem Auto, dessen Dasein die schon finanziert, genau diese Finanzierung noch hinzurechnen. Und dann verteuert sich der Kilometerpreis ca auf dass Doppelte.
Was fängt mit „Ahh“ an, weil man sich darüber freut und hört mit „t“ auf, weil es so teuer ist? = Auto.

@ 10:37 von hesta15

Wenn Sie sich die Überlegungen und konkreten Vorschläge von SPD und Grünen anschauen, dann sehen Sie, wie klar und deutlich die notwendigen ökologische Wende sozial ausgewogen gestaltet werden soll; da sind eher die Überlegungen der FDP mit einem sturen Festhalten an ihren übrigens auch ökonomisch in Niedrigzinszeiten unsinnigen roten Linien das Problem.

Ein Erfolg der Auto-Lobby

"Ich selbst fahre nur 4-5 mal im Jahr mit der Bahn.
3x (!!) gibt es Probleme (Zugausfall wegen technischer Probleme o.ä., Verspätung, d.h. der Anschlusszug wird verpasst....und dazu der nette Spruch: wir bitten um Verständnis......)
Das macht kein Spaß.
Dann lieber mit dem Auto....." @morgentau19
.
Es gab mal das Versprechen der Politik, die Bahn zu priorisieren. In Wirklichkeit hat man das Gegenteil gemacht: Streckennetz zusammengestrichen, Züge nicht erneuert, Infrastruktur verkommen lassen.
.
Man stelle sich vor: in meiner Jugend stand der Zugbegleiter stolz auf dem Bahnsteig, den Blick auf den Sekundenzeiger der Bahnhofsuhr, um sekundengenau in die Trillerpfeife zu blasen und mit der Kelle das Abfahrsignal zu geben. - Heutzutage haufenweise Anzeigen von Zugverspätungen, wobei die Bahn Verspätungen bis 6 min. nicht als Verspätung rechnet. Dank auch an Herrn Pofalla, dass er das alles für lächerliche 1,4 Mio p.a. einfach so aussitzt!

um 10:43 von sonnenbogen

Am 05. November 2021 um 10:34 von grübelgrübel
"Wenn alle fossilen Brennstoffe verbrannt sind, hat die Erde eine um 15° höhere Durchschnittstemperatur. Das hatte die Erde zu Zeiten der Dinos."

>>Und falls ich die Geothermic nutze, perfektioniere, und 1.000.000 TerraWatt jeden Tag fuer das betreiben der Klimaanlagen und Heizungen benutzte, und kein Verbrenner mehr habe....dann wird es uns nicht anders ergehen....
Konsumreduzierung ist eher möglich als Ersatz und Fingerzeigen......<<

Die Wissenschaft geht aktuell davon aus, dass mit den halbherzigen Maßnahmen die Erderwärmung bis 2100 bei 2.7° liegen wird. 3.5 Mrd. Menschen haben dann keinen nutzbaren Lebensraum mehr. Und sie kommen mit Klimaanlagen…

@09:45 von Humanokrat: Weil ein Auto nichts kostet

"Wenn ich von mir zuhause ins 30km entfernte Köln fahren und mein Rad mitnehmen möchte dann kostet mich das über 8 Euro, 16 hin und zurück. Bei 5,5L Diesel Verbrauch zahle ich mit dem Auto ein Drittel.

Diese Preise sind skandalös, erst recht für Leute, die sich kein Auto leisten können oder aus bekannten sehr guten Gründen gar keins haben wollen. "

Wenn Sie ins 30Km entfernte Köln fahren zahlen Sie dafür mit einem durchschnittliche Auto min. 40 Cent pro Km. Das ergibt min. 24 Euro für die Fahrt nach Köln.

Aber halt ich vergaß, dass das Auto ja nur Spritkosten verursacht. Der Rest (Anschaffung, Versicherung, Steuern, Werkstatt) sind ja sogenannte "eh-da"-Kosten, weil das Auto ja eh da ist.

Dass diese "eh-da"-Kosten entfallen, wenn man gar kein Auto hat, wird von den Nur-Spritkosten-Rechnern gerne vergessen.

09:53 von dito - Pendlerpauschale

"Der Arbeitnehmer muss täglich im Büro erscheinen und darf die Kosten auch noch alleine tragen".
Darf er so oder so. Die Masse der Arbeitnehmer mit Familie haben einen niedrigen Grenzsteuersatz, da finanziert die Steuerersparnis die Fahrten nur zu einem winzigen Bruchteil.

Insofern ist übrigens jeder Politiker, der die Menschen mit niedrigen Einkommen durch Steuersenkungen entlasten will, ein Heuchler. Die's nötig haben, Hartz IVler, Rentner, Alleinerziehende, Behinderte in Teilzeitarbeit, zahlen nach wie vor eine irrsinnige Abgabenquote durch Umsatz-, Energie-, Mineralölsteuer und viele weitere, liegen aber bei Bezügen bis um 1200 Euro monatlich sowieso unter dem steuerlichen Existenzminimum und profitieren von Einkommen- und Lohnsteuerentlastungen keinen Cent. Ich kenne so schlechtbezahlte Leute aus der Behindertenszene, die x-Kilometer täglich zurücklegen müssen, um ihren Arbeitsplatz, den einzigen, den sie je im Leben noch bekommen haben, zu erreichen.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

@ Am 05. November 2021 um 10:51 von Stefan T

Zitat:"Uiiii ... das sind ja schöne, aber völlig inhaltsfreie Framingvokabeln: "Umweltverbund"."
.
Echt? Die inhaltsfreiste Framingvokabel die ich kenne, heißt: "Blitzgescheit".„

Uuuiiih, das ist jetzt aber jemand eingeschnappt.
Ihr Argument ist jetzt genau welches, lieber Hr. T?

09:29 von Sisyphos3

«Dann den Nahverkehr ausbauen
klingt erst mal gut !
Nur wie sieht das in der Realität aus ?
S Bahnen im 5 min Takt ist in Berlin machbar
Wie sieht das auf der schwäbischen Alb aus ?
Wo heute der Bus nur 3 ... 4 mal am Tag fährt
wäre der Bürger mit diesem Service zufrieden ?»

Der größte Ballungsraum in Deutschland in die Region Köln / Düsseldorf / Ruhrgebiet. Mein Arbeitsweg war von 1993 bis 2001 K-D und zurück. Trotz Mankos bei der DB, war und ist das Auto eine ganz fürchterliche Alternative auf dieser Strecke.

Gleiches gilt um alle anderen großen Ballungsräume im Land inkl. Umland (Berlin / Hamburg / München / Frankfurt / usw.). Das macht in DEU ein Rechteck mit Frankfurt in der Mitte drin. Dazu müssen Bahnverbindungen zw. diesen 5 +++ Ballungsräumen attraktiv, zuverlässig, und angemessen häufig sein. Das ist das Rückgrat vom ÖPNV.

Auf der Schwäbischen Alb / im Bergischen Land ist das natürlich nicht so.
Das geht auch rein logistisch schon mal gar nicht. Und das bleibt auch so.

@Dr. Cat

"Am besten schafft man sich ein Pferd mit Kutsche an :-)" Am 05. November 2021 um 10:46 von Dr. Cat

*

Sie sind ja lustig. Erst will man Kühe abschaffen, jetzt soll man sich Pferde anschaffen?
Ich habe doch nur einen Hamster!

Womöglich steckt ein Plan dahinter:
Wenn die Kühe weg sind, dann haben Pferde genug Futter. ;-)
Das Futter kommt dann aus Brasilien angefahren.

(Früher hat man 1/4 aller Anbauflächen gebraucht, um die ganzen Pferde zu ernähren.
Und die Straßen waren voll mit Pferdeäpfel. Man war froh über Verbrennungsmotor, weil dann endlich die ganze "Umweltverschmutzung" aufhört.)

@Traumfahrer, 09:18

"Geld wäre da, wenn viele Subventionen für die fossilen Brennstoffe für den Um- und Ausbau verwendet werden würden !"

Geld wäre auf jeden Fall da - selbst wenn man die beschränkten Möglichkeiten, die unser derzeitiges globales Wirtschafts- oder vielmehr Finanzsystem hergibt zum Maßstab nimmt, also Geld nach althergebrachter feudalistischer "Tradition" weiter für ein Wertaufbewahrungsmittel hält (fragt sich nur, von was für Werten...) statt es als reines, vernünftigerweise an Gegenwart und Zukunft ausgerichtetes Leistungsverrechnungs- bzw. Zahlungsinstrument anzusehen. Logischerweise auf zeitgemäßer bzw. dem technischen Stand des 21. Jahrhunderts "angepasster" (also digitaler) ad-hoc-Basis. Was allerdings freie Datenflüsse und freien Zugang zu diesen für jedermann bzw. Transparenz voraussetzen würde. Ohne die wirkliche Demokratie de facto sowieso nicht möglich ist. Die die viele Machthaber aber mit allen Mitteln (militärischen, vor allem aber finanziellen) Mitteln zu verhindern suchen.

09:00 von M. Höffling

>>... wollen die "grünen" Kosten später mal bezahlt werden.<<

Wieso denn "grüne Kosten"? Dem von Menschen verursachten Klimawandel ist es völlig schnurz ob Sie oder ich, grüne, linke, rechte oder mittlere Parteien bevorzugen, bzw. welche von denen die Regierung bilden.

Radikales Umdenken in der Städteplanung

Markus Lanz gestern abend. Wer hat es gesehen? Wer nicht, sollte es schleunigst nachholen. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnik an der Universität Siegen, sagte etwas sehr bemerkenswertes.

Nämlich, daß der Klimawandel ein komplettes Umdenken in der Städteplanung erfordert. Den Verkehr mit mehr ÖPNV und Elektroautos zu bewältigen reicht nämlich nicht. Sie sieht ein großes Energie-Einsparpotential in der Städteplanung.

Nicht mehr das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese, sondern wieder mehr kleine Läden in der unmittelbaren Umgebung, innerhalb von längstens 15 Minuten zu Fuß erreichbar.

Mehr Carsharing, die meisten Autos stehen eigentlich den Großteil der Zeit sinnlos in der Landschaft. Mehr ÖPNV.

Und: Die Arbeit muß wieder zu den Menschen kommen und nicht mehr umgekehrt.

Also wie man sieht, ein enormes Potential viele Millionen Kilometer an unnützen Fahrten einzusparen.

um 10:45 von DeHahn

Die Millionengehälter+Boni+Aktienpakete in der Automobilbranche fallen nicht so ins Gewicht, oder wie ist das zu verstehen?
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Ob diese Boni vertretbar sind ist mal dahin gestellt.
Fakt ist aber das die Boni an den wirtschaftlichen Erfolg gekoppelt sind.

Unrealistisch

Der Autoindustrie vorzuwerfen, Geld mit großen teuren Fahrzeugen verdienen zu wollen ist unrealistisch.

Es würde auch kein Metzger auf sein Geschäft verzichten, weil Veganer das besser finden.

um 10:44 von hesta15

"In dem Ort wo ich wohne..."

Ausnahmen gibt es wohl überall! Diese Welt besteht nun einmal nicht nur aus einem Ballungsraum! Und soziale Unruhen entstehen dann, wenn der Klimawandel selbst mit drastischsten Maßnahmen nicht mehr aufzuhalten ist. Und dann bleiben insbesondere die auf der Strecke, die jetzt schon nicht genug haben! Also schreiben Sie nicht so einen unqualifizierten Blödsinn, der nur auf Besitzstandswahrung abzielt. Wasch mich, aber mach mich nicht nass!

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