Kommentare - Verkehrswende: Radikale Wege im Nahverkehr gefordert

05. November 2021 - 08:41 Uhr

Das Umweltbundesamt fordert den massiven Ausbau von Bussen und Bahnen, um Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Fachleute verlangen ein radikales Neudenken von Verkehr und höhere Preise für fossil betriebene Autos. Von Philipp Wundersee.

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Neudenken? Radikal?

Geld spielt doch keine Rolle....
also, Deutschland jetzt ins 24te Jahrhundert bringen, und eine Maglev Haltestelle an jeder Milchkanne....

Kurz, meine Meinung: Das

Kurz, meine Meinung: Das Umdenken sollte an einer erheblicheren Stelle stattfinden: unserer modernen Arbeitsgesellschaft, die Mobilität verlangt. Es ist ja so: Man kann nie alles haben und die leute sollten sich einfach mal überlegen, was sie bei weniger Arbeit (also auch weniger Konsum) an Freiheiten geniessen könnten, wenn sie nur den rigiden Glauben ablegen, das wäre DDR oder Somalia, oder ohne PC. PS: Ich habe einige Technik, einmal gekauft, die hält. Aber vieles wird ja geradezu so produziert, dass es schnell kaputt gehen soll!

Guter (!) ÖPNV / ÖPVV wichtig

Ich hatte in der Zeit nach meinem 18. Geburtstag über 20 Jahre lang kein Auto und bin kaum Auto gefahren. Guter öffentlicher Nah- und Fernverkehr sind wichtig und für den Benutzer dazu noch angenehm.

Gut heißt: Guter Takt, also nicht zu selten. Und guter Preis!

Schlechtes Beispiel: Boppard / Koblenz und zurück. Knapp 40 km für 12,70€ !!! Da ist es selbst bei den aktuellen Spritpreisen billiger, alleine im eigenen Auto zu fahren.

Nicht nur teurer machen ist angesagt. Die gute Alternative muss auch billiger werden.

Das ist richtig. Benzin und Diesel dürfen ruhig 5 € pro

Liter kosten, aber nur wenn die Politik es endlich auf die Reihe bekommt dass Züge , Busse, U und S Bahnen im 5 Minuten Takt verkehren. Und das im ganzen Land.
Ansonsten sollten sie lieber die finger davon lassen.

Verkehrswende !

Zum einen wird leider dem Auto noch viel zu viel Privileg zugestanden, müssen es immer größere, schwerere und schnellere Autos sein, die gebaut und verkauft werden, weil die Kunden es angeblich so wollen. Da sollte die Autoindustrie sich mal erst an die eigene Nase fassen, denn sie haben doch zig Millionen von "Kunden" verführt, mit großen Versprechungen und der Werbung, die die Kunden erst dadurch auf all die neuen Modelle aufmerksam machte. Der Industrie ging es doch immer nur ums große Verdienen, und obwohl schon seit vielen Jahren über den Klimaschutz geredet wird, so gut wie kein Umsteuern.
Natürlich sollte aber auch überall der Nah- und Fernverkehr massiv umgestaltet werden, und zwar so, dass es für viele attraktiver wird, Bus und Bahn zu nutzen.
Da sollte aber nicht wieder Jahre lang gequatscht werden, sondern zügig bessere Wege installiert werden.

Jahrestickets für Deutschland

In Österreich gibt es seit kurzem Jahrestickets für alle öffentlichen Verkehrsmittel für 1095 €. Deutschland ist dreimal so groß, die Bahncard kostet 4027 €. Da könnte der Bund doch mal sinnvoll subventionieren.

@OrwellAG, 8.50 Uhr - Rechnungen müssen bezahlt werden

"Man kann nie alles haben und die leute sollten sich einfach mal überlegen, was sie bei weniger Arbeit (also auch weniger Konsum) an Freiheiten geniessen könnten..."

Grundsätzlich gefällt mir der Gedanke. Ich habe jahrelang Teilzeit gearbeitet. Der Blick auf steigende Energiepreise, die Ankündigungen aus der Grünen Ecke, alles mögliche verteuern zu wollen... Das hat mich jetzt überzeugt, voll arbeiten zu müssen. Denn nicht nur jetzt vom Gehalt, auch mit der Rente wollen die "grünen" Kosten später mal bezahlt werden.

Hat mal jemand untersucht,

was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen? Einige einzelne Projekte für den ÖPNV gibt es ja bereits. Das würde auch Kurzstreckenflüge stark reduzieren.

@ um 08:53 von Bullok

"Das ist richtig. Benzin und Diesel dürfen ruhig 5 € pro Liter kosten, aber nur wenn die Politik es endlich auf die Reihe bekommt dass Züge , Busse, U und S Bahnen im 5 Minuten Takt verkehren. Und das im ganzen Land.
Ansonsten sollten sie lieber die finger davon lassen."

Der 5-Minutentakt wäre wegen zu geringer Auslastung nicht bezahlbar.
Haben Sie keinen Führerschein oder Auto oder können Sie 5€/Liter aus der Portokasse zahlen???

Am 05. November 2021 um 08:57 von Traumfahrer

Die Autobauer sollten verpflichtet werden eine "basis" Version, ohne Kameras, Einparkhilfe, GPS Empfang etc anzubieten... ein Auto halt, und kein Computer auf Rädern..., das würde auch die Reichweiten von e-Autos erhöhen.

Fachleute?!! Ja klar ich weiß

Fachleute?!! Ja klar ich weiß schon wer das oder die sind. Nur sehe ich nicht ein, dass alleine China mit einem weltweiten Anteil von 31% an der CO2 - Verursachung seinen Anteil die nächsten 10, 20, 30 Jahre und mehr bewusst und geplant steigern wird, genauso wie andere dafür bekannte Staaten mit ähnlichen CO2-Anteilen. Was soll da die Einsparung unseres CO2-Anteils von gerade 1% bringen? Glauben die Erleuchteten wirklich diese Staaten werden uns als Vorbild folgen und alle ihre Völker zu Fussgängern und Fahrradfahrern machen? Außerdem, solange jeden Tag bis tief in die Nacht hinein über meinem Kopf, gefühlt hunderte Passagierflugzeuge ihre Passagiere nur so zum fun in irgend welche Ecken der Welt karren und dabei zusammen viele Millionen Liter Kerosin verbrennen, was hier behandelt wird, als käme da nur a paar Streifen herous, befürchte ich, dass es hier um reine Machtdemonstration gegen Autonutzer unserer neuen Umweltwelle geht, die sich das Umweltthema dazu instrumentalisiert hat.

Re : Bullok !

Zu Stoßzeiten sollte es schon ein enger Takt sein, danach etwas weiter gefasst, aber immer noch so, dass es attraktiver wird, um zu steigen. Nur leider gibt es Gegenden da versauert man, weil höchstens alle drei Stunden ein Bus kommt, zu oft der Anschluss an die Bahn nicht klappt, und alles zusammen immer noch teurer ist und wird, als mit dem Auto. Es fehlt an echten Alternativen, die die Lücken schließen, und mehr Spielraum für die Menschen bietet.
Tja, und dann ist da noch die Autoindustrie, die ihre Pfründe wegschwimmen sieht, und leider viel zu lange an einer wirklichen Transformation seit Jahren rumdoktert.
Genauso die Politik, die auch schon lange, aus all dem Wissen der Wissenschaft, hätte eine Wende einläuten müssen. Nur leider waren seit vielen Jahren die Falschen am Ruder, die immer nur für ein "Weiter So " standen und handelten !

Genau alles teurer machen.

Genau alles teurer machen. Bis alles so teuer usw, dass arbeiten unnötig wird.
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Bevor man drüber nachdenkt, wie man die Leute zum umsteigen bringt, muss man mal erstmal Alternativen anbieten.
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Das Problem ist soooo alt. Nur wohnen die Bestimmer nie auf dem Land, wo Nahverkehr wegen zu geringer Nachfrage weggemacht wurde, weil nichts angeboten wurde.
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Nachfrage richtet sich nach dem Angebot. Was es nicht gibt, wird nicht gefragt.

Verkehrswende

Persönlich begrüße ich es , aber das Projekt wird meines Erachtens über ein Jahrzehnt dauern , weil die Infrastruktur auf Autos ausgelegt ist und manche stillgelegten Bahnstrecken saniert bzw neu aufgebaut werden müssen. Durch das lange Aufschieben der allgemeinen Politik und die kürze der Zeit, habe ich meine Zweifel, ob es gesellschaftlich verträglich von statten geht.

@ Am 05. November 2021 um 08:53 von Bullok

> Und das im ganzen Land.

Das ist genau das Stichwort. Denn Deutschland besteht nicht nur aus Großstädten und Ballungsräumen, auch wenn das Thema Verkehrswende immer nur aus großstädtischer Sicht gedacht wird. Auf dem Land wird man weiterhin das Auto brauchen.

Zu kompliziert

Vollkommen richtig, in unserem Land ist das Ticket-System zu kompliziert. Ich hatte es ja schon mal geschrieben: Im Einzugsgebiet von Valencia in Spanien gibt es nur einen Tarif für 1,50 € je Fahrt, ja richtig ein Euro fünfzig ! Mein Ticket gilt dann bis zu der Haltestelle an der ich aussteige. Wahrscheinlich zu einfach für Deutschland. Leider habe ich erlebt das sogar Kontrolleure in VRS Gebiet eine Frau mit Kinderwagen zur Kasse gebeten haben, weil sie mit dem Kurzstreckentarif eine Station zu weit gefahren ist ...
Vielleich bringt uns die neue Regierung ja ein einheitliches und günstiges Tarifsystem für ganz Deutschland (siehe Valencia). Die hohen Personalkosten für Kontrolleure könnte man sich dann vermutlich auch sparen (eine Mehrzahl der Fahrgäste hat eh ein Abo-Ticket). Ja und bitte deutlich mehr Park and Ride Parkplätze bauen. Und es müssen viel mehr Bahnen fahren, bitte wo es geht automatisch und ohne Fahrerstreik. Spritpreise müssten dann aus meiner Sicht gar nicht steigen.

Re : Nettie !

Tja, da ist schon ein großer und wichtiger Punkt genannt. Die Autoindustrie, die genauso wie die Regierungen schon seit vielen Jahren über den Klimawandel und die Folgen wussten, aber es immer vorzogen, weiter zu machen, wie immer, noch größer, schwerer, schneller und mehr PS, dazu noch illegale Praktiken, und alles nur um extrem viel Geld zu verdienen, für sich selbst und alle Aktionäre. Die Politik hätte schon lange da eingreifen müssen, schon lange an eine Veränderung der Verkehrspolitik hin zu weniger Autos, dafür mehr Bus und Bahn, zu erträglichen Preisen, auch durch Subventionen, die nur für die Menschen sind, die umsteigen, in Form von echt günstigen Tickets oder Monats- Jahreskarten. natürlich müsste da in die Infrastruktur Nah- und Fernverkehrs massiv investiert werden. Geld wäre da, wenn viele Subventionen für die fossilen Brennstoffe für den Um- und Ausbau verwendet werden würden !

Verkehrswende: Radikale Wege im Nahverkehr gefordert...

Natürlich-ein gut funktionierender ÖPNV würde bei mancher Berufspendelei den Individualverkehr überflüssig machen. Und damit auch den CO2-Ausstoss senken. Laut dem Statistischen Bundesamt erhöhten sich die Schadstoffemissionen durch den PKW-Verkehr seit 1990 um 19 Prozent. Die Realität sieht so aus, daß besonders auf dem Land die Taktfrequenz aber nicht danach ist. Da fahren Bus (oder wenn vorhanden auch Bahn) oftmals nur alle paar Stunden. Und wer schon früh zur Arbeit in die Großstadt muss, vielleicht um 6 oder 7 Uhr, findet auf dem Land wohl kaum um 5 Uhr schon ein öffentliches Verkehrsmittel.

Aber ändern wird man das Problem wohl mit einem Festhalten an der Schuldenbremse nicht.

Am 05. November 2021 um 08:57 von Traumfahrer

müssen es immer größere, schwerere und schnellere Autos sein, die gebaut und verkauft werden, weil die die gebaut und verkauft werden, weil die Kunden es angeblich so wollen.
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Wieso "angeblich" ?
Halten Sie die Hersteller für so dämlich, ein Produkt herzustellen, das nicht nachgefragt wird ? Oder glauben Sie, dass ein einziger Kunde gezwungen wird, ein derartiges Auto zu kaufen ?
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denn sie haben doch zig Millionen von "Kunden" verführt, mit großen Versprechungen und der Werbung, die die Kunden erst dadurch auf all die neuen Modelle aufmerksam machte. Der Industrie ging es doch immer nur ums große Verdienen, und obwohl schon seit viele
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Welche Versprechungen ? Sie müssen die Kunden für ausserordentlich dämlich halten, dass Sie denen nicht zutrauen, ihre Wünsche und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ich glaube nicht, dass die Kunden so naiv sind, wie Sie anscheinend. Ein Kunde, der ein kleines, sparsames Auto wünscht, wird sich keinen grossen SUV kaufen. Werbung hin oder her

Verkehrswende

Bei den Preisen im ÖPNV könnte man wesentlich besser und bequemer mit einem Luxusauto fahren.
Nur wirklich attraktive Angebote würden so manche dazu bringen, umzusteigen; in ländlichen Gegenden aber schier unmöglich.

Verkehrswende !

Ich wohne auf dem Land. Und wenn ich in die Stadt fahre, würde ich sehr gerne am Rand mein Auto abstellen, und mit der Tram fahren. Nur leider fehlt es in dieser Stadt an Park and Ride Plätze, und die die vorhanden sind, sind zu klein und viel zu schnell überfüllt. Ich habe die Stadt schon mehrfach darauf angeschrieben, aber außer Ausreden kommt NICHTS !
da fängt es doch schon an, die Busse und Züge auf dem Land fahren zu selten, und es fehlt an den nötigen Plätzen am Rand der Städte, die ein Umsteigen ermöglichen würde. Also sollte in allen Köpfen ein Umdenken einsetzen, damit eine Wende gelingt.

Auch wenn man es nicht hören

Auch wenn man es nicht hören will, mittels Auto hat man schon eine ganze Reihe an individuellen Freiheiten aufbauen und nutzen können. Dies nun über eine künstlich gemachte Verteuerung zunehmend und scheinbar auch mutwillig zu zerstören, wird, wenn dann die ganzen Auswirkungen daraus erkannt sein werden, noch viel Ärger geben. Die weiteren Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und auch die bisher schon mittels Auto geschöpften saftigen Steuereinnahmen werden ausbleiben und riesige Löcher in den Haushalt reißen. Mehr und mehr regt sich in mir aber der Verdacht, dass genau solche prekär auflaufenden Folgen durch die Ideologie der jetzt vorherrschende Politik gewollt ist. Denn keine normale Regierung würde seinem Volk solchen Verzicht wegen seines 1-2% Anteil an der CO2- und Klimaveränderung auferlegen, solange nebenan andere Staaten bei 30 % und mehr ihre Umweltanteile weiter fahren, denn, würde der 1-2%-Anteil ganz weggenommen, läge der Einfluss auf die Problematik bei Null ihr Fachleute

Am 05. November 2021 um 09:01 von grübelgrübel

Hat mal jemand untersucht,

was es kosten würde ÖPNV und auch den Bahn-Fernverkehr komplett kostenlos zu machen? Einige einzelne Projekte für den ÖPNV gibt es ja bereits. Das würde auch Kurzstreckenflüge stark reduzieren.
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Warum kostenlos ? Der Autoverkehr ist es doch auch nicht. Ich muss auch Kurzstreckenflüge bezahlen. Warum also kostenlos ? Für tägl. Fahrten sollten die Abos vllt preiswerter werden vor allem in den Städten.
Vor allem, und das ist viel wichtiger, muss es überall ZUVERLÄSSIGEN Nahverkehr zu einigermaßen vernünftigen Taktungen geben vllt in Form von shuttles. Ich glaube nicht, dass bei den meisten der Fahrpreis eine Rolle spielt, sondern der Komfort. Der ist mir viel wichtiger. Wenn man zunächst weit laufen, dann lange warten und womögl. noch umsteigen muss, nimmt man direkt das Auto, egal wie preiswert die Fahrt ist mit dem ÖPNV.

höhere Preise für fossil betriebene Autos

wie hoch denn noch ?
70 % des Benzinpreises besteht doch schon jetzt aus Steuern/Abgaben.
Dann den Nahverkehr ausbauen
klingt erst mal gut !
Nur wie sieht das in der Realität aus ?
S Bahnen im 5 min Takt ist in Berlin machbar
Wie sieht das auf der schwäbischen Alb aus ?
Wo heute der Bus nur 3 ... 4 mal am Tag fährt
wäre der Bürger mit diesem Service zufrieden ?

08:53 von Bullok

ber nur wenn die Politik es endlich auf die Reihe bekommt dass Züge , Busse, U und S Bahnen im 5 Minuten Takt verkehren. Und das im ganzen Land
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den Vorschlag muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen !
5 Minuten Takt im ganzen Land ....

Am 05. November 2021 um 09:26 von Kambrium2

Diesbezüglich teile ich Ihre Meinung. Das ist alles total unausgegoren. Vor allem muss man ERST andere Möglichkeiten schaffen und nicht zunächst vieles teuer und unlukrativ machen und den Bürger dann gottweisswielange schauen lassen, wie er klarkommt.
Und alle anderen lachen sich tot, weil hier die Wirtschaft mutwillig zugrunde gerichtet wird.
ERST neue Arbeitsplätze schaffen bzw. sukzessive und DANN umsteuern. Nicht erst wird mal umgesteuert und dann schaun' wir mal.

um 09:19 von weingasi1

Niemand behauptet, dass die Kunden dämlch oder naiv seien.
Aber solange selbst Grüne (als schlimmere FDP) glauben ihre Wählern die Möglichkeit eines "Weiterso" vorgaukeln, muss man sich nicht wundern, dass sich immer noch zu Viele an diese Traum klammern.

Denken sie bitte einmal darüber nach ob, ihre Vorstellungen wirklich den Erfordernissen gerecht werden.
Wirkliche Argumente kann ich beim besten Willen in ihren Beitägen nicht finden.

Das klingt

für alten Mann richtig gut, der wird seinen Einkauf und die Kiste Wasser mit dem Bus aufs Dorf schleppen, nur braucht er denn eine Dritte Hand für den Stock.
Der wird ganz sicher mit dem E-Roller und dem E-Fahrrad fahren, die Politik sollte aufpassen was sie macht, sonst ist nach 4 Jahren Schluss mit lustig.
50 % der Menschen leben auf dem Land, was hier beschrieben wird, ist alles Stadt. Nehmt mal Pendelpauschale weg, lasst die Industrie den vollen Strompreis bezahlen, und Subventionen von E-Autos können auch weg.
Festpreise für Solarstromabnahme streichen, dann sind alle Bürger gleich, wie jeder Mieter.
Und dann mal sehen was passiert, wie der Bürger reagiert ;-).
Man kann alles auch täglich übertreiben, das wird nicht funktionieren, man muss ja froh sein, das man schon Alt ist, und sein ganzes Leben gearbeitet hat.

@ um 09:26 von Kambrium2

"Denn keine normale Regierung würde seinem Volk solchen Verzicht wegen seines 1-2% Anteil an der CO2- und Klimaveränderung auferlegen, solange nebenan andere Staaten bei 30 % und mehr ihre Umweltanteile weiter fahren, denn, würde der 1-2%-Anteil ganz weggenommen, läge der Einfluss auf die Problematik bei Null ihr Fachleute"

Leider ein wahres Wort.
China, Indien, Australien usw. bauen die Kohleverstromung weiter aus. Das, was wir in D an CO2 einsparen, blasen allein diese drei Länder in Zukunft um ein Vielfaches in die Atmosphäre.
Und so wird Klimaschutz nicht funktionieren.

09:07 von sonnenbogen

das würde auch die Reichweiten von e-Autos erhöhen.
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begründet sich der Energieverbrauch in Autos durch Kameras, GPS und Einparkhilfe ?
Denke doch eher durch das Gewicht des Fahrzeuges
und vor allem durch die Verkehrssituation, permanentes Anfahren und Abbremsen,
gewollte Staus um den Verkehr aus den Städten fernzuhalten

>>Fachleute verlangen ein

>>Fachleute verlangen ein radikales Neudenken von Verkehr....<<

Wegen Einsparungen und fit machen für die Börse wurden durch Mehdorns "Reform" viele kleineren Orte in Deutschland von der Bahn nicht mehr angefahren. Sie sind nur noch mit Bus oder dem eigenen Fahrzeug erreichbar.

Seit mind. 10/20 Jahren verspricht die Bahn - AG pünktlicher zu werden.

Seit dieser Zeit wurden in fast jedem Jahr die Preise angepasst.

Geändert hat sich so gut wie nichts - die Züge sind unpünktlicher denn je- immer mehr fallen aus.

Das schafft kein Vertrauen!

Eine Verkehrswende kann nur gelingen, wenn Gewinnmaximierung nicht mehr Priorität ist!!!

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind unsere Priorität!
(Darf die Bahn auf ihre Werbeplakate drucken)

Massive Investitionen sind in Zukunft das Wichtigste

Alle Orte in D. müssen bedient werden, die Fahrtaktung erhöht, Service und Sauberkeit verbessert.

Dazu braucht es viel mehr Kontrollen und viel mehr Personal.

09:07 von Kambrium2 Haben Sie

09:07 von Kambrium2

Haben Sie schon einmal Ihren eigenen ökologischen Fußabdruck berechnet?
Wenn nein, wäre das mal ein Anfang, bevor Sie auf China und andere Staaten verweisen.
Was in meinen Augen wenig bis gar nicht zielführend ist, man muss schon "vor der eigenen Haustür" anfangen!
Flugzeuge sind auch ein schlechter Vergleich, da die meist viele Menschen gleichzeitig befördern - zumindest habe ich noch nicht gehört, das ein Flugzeug nur für mich fliegt. Und die Autos hier sind meist nur mit dem Fahrer besetzt.
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, sich die Sendung Markus Lanz von gestern an zu sehen, war sehr interessant.

Grundsätzlich kostenlos

Die deutsche Bundesbahn und der ÖPNV haben ca 100 Jahre tadellos funktioniert. Dann kamen Politiker aufgrund des Einflusses wahrscheinlich der Autolobbyisten auf die Idee, ein gut funktionierendes System dermaßen zu verteuern und zu verkomplizieren, dass es über die Jahre ziemlich unattraktiv wurde.
Und Menschen, die aufs Auto verzichten wollten oder mußten, hatten und haben Pech gehabt.
Grundsätzlich ist mindestens der ÖPNV heutzutage kostenlos anzubieten und er muß so gut werden, dass selbst Handwerksbetriebe auf die Idee kommen könnten, ihre Leute nicht mit Autos durch die Gegend zu schicken, sondern mit dem ÖPNV. Und da eine öffentliche Dienstleistung für alle Bürger anzubieten ist, natürlich ebenfalls kostenlos.
Auch Urlaubsreisen sollten als günstigste oder kostenlose Lösung immer eine mit der Bahn/ÖPNV anzubieten haben.

Machbar?

Richtig ist, dass alle die vorgeschlagenen Maßnahmen wünschenswert und zielführend erscheinen.
Übersehen wird jedoch, die tatsächliche Machbarkeit.

Insofern ist das Vorprellen eher kontraproduktiv.

Trotzdem: das Ziel den Individualverkehr zügig zu reduzieren, muss imAuge behalten werden.

08:53 von M. Höffling

"Knapp 40 km für 12,70€ !!! Da ist es selbst bei den aktuellen Spritpreisen billiger, alleine im eigenen Auto zu fahren."

Die berühmte Milchbubenrechnung. Laut ADAC kostet selbst der billigste Benzin-Kleinstwagen, ein KIA Picanto 1.0 Edition 7, 33,4 Cent/Kilometer. Abgerundet sind wir für Ihre Strecke dann bei 13 EUR.

Radikal ist ja nie verkehrt...

Erst vor ein paar Tagen konnte man von teils drastischen Preiserhöhungen Im ÖPNV lesen. Also tatsächlich "radikale Wege".

Keine Ahnung vom Landleben

In den Großstädten mag das alles möglich sein, aber auf dem Land sind Dinge wie Carsharing weltfremd. Wenn jeder zur Arbeit muss, ohne ÖPNV, braucht jeder ein Auto und kann sich das dann nicht mit anderen Teilen. Größere Einkäufe sind dort auch nur mit Auto möglich, da man vieles auf einem Fahrrad nicht mitnehmen kann und bei Teilweise Kilometerlangen Strecken, evtl. noch mit Steigungen sind selbst Lastenfahrräder nicht für jeden möglich, da auf dem Land auch ältere Menschen leben. Außerdem hat es auch was mit individueller Freiheit zu tun, jeder Zeit irgendwo hinfahren zu können, ohne sich mit anderen absprechen zu müssen. In der Großstadt ist das ja durch Bus und Bahn möglich. Also wer das Auto immer wieder verteufelt, sollte mal einen Monat auf dem Land leben und Kilometerweite Arbeitswege haben, da es oftmals auch keine Arbeitsplätze in der Nähe gibt und ein Umzug ist auch nicht für jeden machbar oder erstrebenswert.

@OrwellAG

"Es ist ja so: Man kann nie alles haben und die leute sollten sich einfach mal überlegen, was sie bei weniger Arbeit (also auch weniger Konsum) an Freiheiten geniessen könnten" Am 05. November 2021 um 08:50 von OrwellAG

*

Es ist ja so: Mit Realität hat Ihr Wunschdenken nichts zu tun.

Die Arbeitgeber reißen sich nicht um Halbzeitkräfte. Da heißt es ganztags (plus Überstunden) oder gar nicht. Das sind meine Erfahrungen.

Die Mieten und Heizkosten steigen so, dass es schon eine Frechheit ist den Leuten zu unterstellen, sie würden nur für Konsum arbeiten.
Aufs Land ist es billiger aber fern von der Arbeit, und das heißt wiederum pendeln.

Schulßendlich ist nur Malochen und sonst mit leeren Taschen in den Tag zu träumen auch nicht Jedermanns Sache.

@ weingasi1 09:32

Da gebe ich Ihnen auch recht. Meine Meinung ist es , das in Deutschland immer es auf die lange Bank geschoben wird , bis es fast zu spät ist . Und die es dann machen müssen, sind dann die Bösen.

Öffentl. Nahverkehr auf dem Lande

Der Öffentliche Nahverkehr muss vor allem in ländlichen Gegenden wieder stark erweitert werden. Geringverdiener, auch alte Menschen mit niedrigen Renten sollten sehr preisgünstige oder ggf. kostenlose Dauertickets erhalten. Auf dem Lande könnten Taxiunternehmen regelmäßige Fahren mit Großraumtaxen oder Kleinbussen anbieten, in denen ein monatlicher
Pauschalpreis gelten würde. Auf alte Menschen wirken Fahrkartenautomaten häufig kompliziert. Dies entfiele mit der o.g. Regelung. Auch junge Menschen in ländlichen Gegenden müssen die Möglichkeit haben, nachmittags/abends in nahegelegene Städte und wieder zurück zu fahren.

ÖPNV viel zu teuer

Ich bin sehr viel geschäftlich im Ausland unterwegs und mir fällt in vielen Städten auf (Wien, New York, London, Tokyo sowieso...) dass es dort - im Gegensatz zu Deutschland - für die meisten Menschen selbstverständlich ist, mit dem ÖPNV 'in die Stadt' zu fahren. Auffallend ist, dass die Preise dort meist (gefühlt, ich habe keine genaue Statistik) um den Faktor 2-4 günstiger sind als in D.

Wenn ich von mir zuhause ins 30km entfernte Köln fahren und mein Rad mitnehmen möchte dann kostet mich das über 8 Euro, 16 hin und zurück. Bei 5,5L Diesel Verbrauch zahle ich mit dem Auto ein Drittel.

Diese Preise sind skandalös, erst recht für Leute, die sich kein Auto leisten können oder aus bekannten sehr guten Gründen gar keins haben wollen.

Und dann wird auch noch über lokale Autobahnverbreiterungsprojekte diskutiert, die hunderte Millionen kosten sollen und die Gegend verunstalten. Diese Art Politik ist unsozial, unökologisch, kurzsichtig und inkompetent.

09:40 von nie wieder spd

dass selbst Handwerksbetriebe auf die Idee kommen könnten, ihre Leute nicht mit Autos durch die Gegend zu schicken, sondern mit dem ÖPNV.
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warum nicht mal eine humoristische Einlage !

Stelle mir gerade meinen Handwerker vor mit 20 qm Fliesen, und 3 Sack Kleber in der S Bahn
dazu noch Kelle, Eimer Fliesenschneider und was er sonst noch so braucht

09:24 von Traumfahrer // Nur

09:24 von Traumfahrer

// Nur leider fehlt es in dieser Stadt an Park and Ride Plätze, und die die vorhanden sind, sind zu klein und viel zu schnell überfüllt. //

Das ist ein Problem, das es in vielen Städten gibt. Und viele stört genau das. ( ein kleiner Tipp: auch am Stadtrand gibt es Parkplätze von Discoutern o.ä., die kann man auch nutzen)
Ich wohne auch auf dem Land, habe keinen Führerschein und wenn alle 2 Std. ein Bus oder eine Bahn fährt und man nicht flexibel ist (Termine), dann hat man mindestens ein Problem.
Aber das zeigt nur, das das alles nicht von heute auf morgen zu lösen ist. Im Gegensatz zu dem, was fff uns vor macht! Natürlich wurde da von der Politik viel verschlafen, aber auch die Firmen haben sich ausgeschlafen - und nun sollte da mal was passieren!

@ um 09:32 von Sisyphos3

„den Vorschlag muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen !
5 Minuten Takt im ganzen Land ....“
In der Tat.
Möglicherweise gibt es einige Ecken, da könnte ein 15 Minuten - Takt gut ausreichen.
Besonders wichtig ist aber „im ganzen Land“!
Und zwar, wie auch das Internet, bis zur letzten Milchkanne.
Das wäre ein wahrer Dienst an Bürger und an der Gesellschaft.

fossil betriebene Autos

Wir sind vor einer Woche aus den Ferien zurück gekommen und mir fallen dazu die vielen LKWs ein, viele mit ausländischen Kennzeichen.

Ob die Befürworter wissen, dass ihre Bio-Öko-Ware mit solchen LKWs angefahren wird? Und dass sie teilweise aus Ländern jenseits des Äquators kommt?

Deutschland ist ein Transitland, viele LKWs kommen aus Osteuropa.
Was sollen also Veränderungen im Nahverkehr bringen?
Ich vermute Mal wieder nur mehr Steuereinnahmen.
Hätte man Interesse an der Umwelt, würde man schlicht Nahverkehr besser ausbauen und günstiger machen. Wenn ich hier die 5 km mit der 5-Köpfigen Familie in die Stadt mit dem Bus fahren wollte, kostete es in eine Richtung 8€. (Nur als Beispiel.)

*

Ps. Ich habe immer noch nicht rausfinden können, wie der CO2-Verbrauch pro Kopf ausgerechnet wird.

Hat jetzt von der Leyens Jet-Flug meinen Anteil drin?
Werden die Abgase der ausländischen LKWs rausgerechnet?
Wie funktioniert das?

Zum Nahverkehr

Hier kommt es auch darauf an,wo in Deutschland.
Also bei mir ist (ich wohne auf dem Land )
das Angebot ziemlich bescheiden.
Wenn ich in Oberbayern,Landkreis Garmisch Partenkirchen Urlaub mache,Bereich Garmisch,Klais,Mittenwald und auch in die andere Richtung von dort ist das Angebot Top.
Sowohl mit der Bahn als auch mit dem Linienbus.
Miete mir dann noch ein eBike für spezielle Touren und dann komme ich dort ohne Problem auch ohne Auto zurecht.
Bei mir zuhause versuche ich es auch so gut es geht zu vermeiden,setze mich hin und wieder doch wieder ans Lenkrad.

@weingasi1 09:32

Erst machen und dann denken ist doch ziemlich exakt dass, was der neue NRW-Miniprä gerade von sich gegeben hat. Nach dem schönen Motto "Wir schaffen das". Mag ja sein , dass es bei ihm (und nur das interessiert ja einen deutschen Politiker?) nach Stilllegung aller Gruben genügend ortsnahe Arbeitsplätze für Kohlekumpel gibt. Das sieht aber in der Lausitz völlig anders aus. Da geht es ums nackte Leben.
Und dann vielleicht noch zusehen zu dürfen, wie die u.U. australische Kohle (umweldfreundlich geschippert) in den nicht ganz so verteufelten westdeutschen Steinkohlekraftwerken für Strom sorgt.
Geht es wirklich nicht in die Gehirne, dass schon eine erhebliche Effizienzsteigerung wirklichen Effekt bringen würde. Dazu zählt eben auch Nordstream2 - Gas als Übergang zu Wasserstoff. Oder glaubt hier, ausser Politikern die schnell wiedergewählt werden wollen und jungen Leuten ohne jede Vorstellung von Realität, dass wir in absehbarer Zeit soviel Strom bekommen können, um Heizung, Verkehr etc...

09:36 von morgentau19

"Geändert hat sich so gut wie nichts - die Züge sind unpünktlicher denn je- immer mehr fallen aus.

Das schafft kein Vertrauen!"

Diese Erfahrung hat mein Bruder mit seiner Familie erst vor kurzem von Oldenburg nach Berlin gemacht. Sein Fazit: "Nie wieder mit der Bahn."

Radikal, dogmatisch und „überzeugt“…

Man könnte auch sagen: ideologisch getrieben…

Aktuell findet in Deutschland ein einzigartiges Experiment statt. Man nimmt an die Welt geht unter, wenn wir hier das nicht tun.

Dem wird nun alles unter geordnet.

Schaut man sich aber mal die Prognosen - egal um was es geht - aus der Vergangenheit an und vergleicht es dann damit wie man es heute sieht…

Die Irrtumswahrscheinlichkeit ist immer hoch…

Es spricht natürlich nichts dagegen den ÖPNV auszubauen, damit die Autofahrer mehr Platz haben auf den Straßen.

Ich persönlich finde immer weniger Gründe in eine große Stadt zu gehen. Wozu eigentlich..?!

Ich arbeite von zu Hause aus, hier gibt es auch alles was man braucht und schöner ist es sowieso, wenn man naturnäher wohnt…

Gut. In Baden-Württemberg ist das bedeutend besser zu realisieren, als bspw in Meck-Pomm oder in Brandenburg.

Meine Mobilität ist eher das Reisen in andere Länder, schon aus familiären Gründen. Dazu nutze ich das Flugzeug.

Recht auf Homeoffice blockieren

Recht auf Homeoffice blockieren und dann Abschaffung der Pendlerpauschale fordern. Wäre es nicht so traurig, wäre es witzig.

Der Arbeitnehmer muss täglich im Büro erscheinen und darf die Kosten auch noch alleine tragen. Danke!

So einfache ist das nicht

Ein flächendeckendes gut ausgebautes Nahverkehrssystem hätte zur Folge, dass immer weniger Autos benötigt und gekauft würden. Damit wäre unsere Wirtschaft, insbesondere unsere Automobilindustie nicht einverstanden. ..

Am 05. November 2021 um 09:37 von ich1961

"Flugzeuge sind auch ein schlechter Vergleich, da die meist viele Menschen gleichzeitig befördern - zumindest habe ich noch nicht gehört, das ein Flugzeug nur für mich fliegt. Und die Autos hier sind meist nur mit dem Fahrer besetzt."

Genau das Gegenteil trifft auf "green deal" Politikerinnen zu: Fliegen im Privatflugzeug, Auto fahren nicht alleine, da man ja als Fahrer einen Chauffeur mitnimmt, das senkt dann den Fussabdruck um 50%.

Dachlatten mit dem Bus

Wir sind dem Ruf der Politik vor 10 Jahren gefolgt und haben auf dem Land ein Haus gekauft. Altersvorsorge und so. Die Sanierung zieht sich bis heute hin, nicht zuletzt wegen immer strengerer Bauvorschriften. Ob die sinnvoll immer sind, sollen mal die Fachleute ausdiskutieren. Der in den letzten 10 Jahren generierte Verkehr zum Land hin allerdings, ist enorm gestiegen. Auch enorm umweltschädlich. Entweder man geht nur noch arbeiten, um Horrormieten in der Stadt zu zahlen oder man arbeitet für die Fahrkosten von Stadt nach Hause. Wie soll ich weiterhin Baumaterial vom Markt nach Hause transportieren? Mit dem Bus? Drei mal umsteigen mit meiner OSB-Platte? Oder nur selten Material liefern lassen und das dann im Kinderzimmer deponieren?
Wären Lebenshaltungskosten an den Orten der Arbeitstelle in Relation zu den Löhnen, könnte man den werktäglichen Exodus in zwei Richtungen signifikant senken. Aber wir machen Sprit UND die ÖPVN teurer. Ob das der richtige Weg zu weniger Verkehr ist ...

@ Sisyphos3 (09:46)

"Stelle mir gerade meinen Handwerker vor mit 20 qm Fliesen, und 3 Sack Kleber in der S Bahn
dazu noch Kelle, Eimer Fliesenschneider und was er sonst noch so braucht"

*

Dafür muss der Handwerker aber einen Bollerwagen haben - warum nicht gleich ein Lastenfahrrad?

Und wenn wir schon beim Lastenfahrrad sind, dann kann er gleich den Gabelstapler nehmen.

Oder gleich das Auto.

*

Am besten bilden wir alle als Handwerker aus, und jeder macht seinen Kram alleine.
Dann muss man wegen Fliesen und Einkaufen nur 1x fahren. ;-)

@ Tada 09:40

In der Beziehung bekommen wir so langsam immer mehr amerikanische Verhältnisse. 2 oder 3 Jobs, damit man über die Runden kommt .

09:40 von Mauersegler Wer

09:40 von Mauersegler

Wer denkt denn bitte daran, das es nicht nur die Kosten für den Kauf eines Autos braucht, um das auszurechnen? Da muss soviel mehr eingerechnet werden. Und dann rechnet es sich u.U. nicht mehr, mit dem eigenen Auto zu fahren. ;-)
Das ist ja bei den Bussen und Bahnen nicht anders, da kommen dann aber noch die Personalkosten oben drauf.

09:47 von ich1961

"Ein kleiner Tipp: auch am Stadtrand gibt es Parkplätze von Discoutern o.ä., die kann man auch nutzen)"

In der Realität ist das aber oft nicht mehr so. Da haben die meisten schon eine maximale Parkzeit mit Überwachung eingeführt, um eben solches zu verhindern. Da ansonsten kaum noch Parkplätze für die eigenen Kunden zur Verfügung stehen.

Kampagne für ...

... Busse und Bahnen.
Ja, auf was sollen denn die vielen neuen Busse und Bahnen fahren. Auf Straßen und Schienen wäre die Antwort.
Nur in Großstädten hat man keinen Platz mehr dafür.
Dort sind nämlich die möglichen Busspuren längst an 2,5 m breite Radwege vergeben. Oft beidseits der Straße.
Da passt jetzt keine Busspur mehr hin.
Und für Bahnen ist dort auch kein Platz mehr, weil jeder m² Straßenfläche verplant und die Autoparkplätze im Mittelstreifen Grünflächen weichen mussten.
Es ist Heuchelei, wenn jetzt die grünen Ideologen (aus Parteien und Redaktionsstuben) nach mehr Bahn und Bussen rufen.
Wo und wie denn?

@Humanokrat 09:45

"Wenn ich von mir zuhause ins 30km entfernte Köln fahren und mein Rad mitnehmen möchte dann kostet mich das über 8 Euro, 16 hin und zurück. Bei 5,5L Diesel Verbrauch zahle ich mit dem Auto ein Drittel."

Sie rechnen sich Ihr Auto schön.

Sie dürfen nicht nur den Treibstoff-Verbrauch berechnen, da Ihr Auto auch nicht nur mit Treibstoff fährt, sondern auch noch Reifen, Öl, Reparaturen, Steuer, Wertverlust, Versicherung etc. braucht, ohne die es nicht fahren würde.

Wenn Sie mal alle Fahrzeugkosten übers gesamte Jahr nehmen und durch die gefahrenen Kilometer dividieren, werden Sie wahrscheinlich bei ca. 20-30 ct/km landen. Das ist jedenfalls der Wert, den ich seit ca. 15 Jahren immer wieder erreiche.

Damit kostet Sie Ihre Fahrt nach Köln in Wirklichkeit 12,-€ - 18,-€.

@Weingasil, 09.18h

Zuerst sollten mal die, welche das alles anleihern, mit gutem Beispiel vorangehen.
Berlin hat ein gutes und dichtes öffentliches Nahverkehrsnetz.
Das hindert eine grüne Bundestagsvizepräsidentin und natürlich auch andere Politiker nicht daran, sich mit einer Luxuslimousine, die ca. 18l/100km verbraucht, zwischen Wohnung und Büro hin- und herfahren zu lassen.
Für alte Menschen ist das Umsteigen auf den ÖPNV ohnehin schwer, denn man muss mit seinem Einkauf vom Laden zur nä-chsten Haltestelle und von der Endhaltestelle zur Wohung kommen.
Sieht aus der Dienstlimousine heraus alles besser aus, als es in Wirklichkeit ist.

Anders geht nicht überall

Ich bin selbst absolut dafür, dass es dazu kommt, den Individuellen Verkehr CO2 neutral zu machen. Ich denke, es ist in den Städten erheblich einfacher. Was mich nur immer stört ist, dass man dann das Autofahren teuer machen will, warum macht man den Nahverkehr nicht kostenlos. Und auf dem Land denke ich, wird einem nicht viel anders übrig bleiben, als Elektroautos. In einer verwandten Familie, die 15 Kilometer außerhalb einer Stadt auf einem Dorf wohnt, arbeitet eine Person ab morgens um 6 in einem Dialysezentrum, eine zweite Person im Außendienst zur Versorgung Behinderter mit orthopädischen Hilfsmitteln und eine Tochter im Schichtbetrieb bei der Polizei, alle haben unterschiedlichste Arbeitszeiten und da gibt es meiner Meinung keine Möglichkeit auf Sammeltaxis umzusteigen.

Völlige Nicht-Information

Zitat: „ Die Preise im ÖPNV seien in den letzten 20 Jahren doppelt so stark gestiegen wie die durchschnittlichen Kosten für den Pkw-Verkehr“

Das ist eine völlige Nicht-Information, mit welcher Hr. Koska seinen ÖPNV pushen möchte.

Wie sich die Preise entwickelt haben ist erst einmal zweitrangig. Relevanter sind die Kosten. Und der ÖPNV ist seit jeher ein hoch subventionierter Verkehr. Warum Hr. Koska Zahlen zu tatsächliche.n Kosten und Subventionsquoten des ÖPNVs nicht mitteilt, bleibt wohl sein Geheimnis.

@ Bullok

Zitat: "aber nur wenn die Politik es endlich auf die Reihe bekommt dass Züge , Busse, U und S Bahnen im 5 Minuten Takt verkehren. Und das im ganzen Land."
#
Gute Idee ... dann haben wir nicht nur 2 Windkraftanlagen auf den Quadratkilometer, sondern auch 5 und 6- Gleisig versiegelte Fläche. Irgendwo muss diese Verkehrsmasse ja fahren.
Dafür aber auch 5x so viel Personal (mit Streikrecht), Züge usw..
Das soll dann auch noch billig, 40 Km für 5,- Euro; zur Verfügung gestellt werden.
Dafür brechen dann die mit dem Auto in Verbindung stehenden Steuereinnahmen weg ... hohe 2-stellige Milliardensummen jährlich. Das wird dann logischer weise umgelegt auf den Rest der Bevölkerung ... der Staat muss ja funktionieren.
Gestern gelesen: Ladestrom für e-Autos steht enorme Steigerung bevor. Da Stromanbieter die zukünftigen "Tankversorger" mit Monopol sind, halte ich das sogar für wahrscheinlich.
1 Kw für einen Euro + X? Man darf gespannt sein.

09:40 von Dany39 //Wenn jeder

09:40 von Dany39

//Wenn jeder zur Arbeit muss, ohne ÖPNV, braucht jeder ein Auto und kann sich das dann nicht mit anderen Teilen.//

Warum kann denn nicht eine Fahrgemeinschaft gegründet werden - besonders wenn man in größeren Betrieben
( VW, BMW, Siemens usw.) arbeitet?

//Außerdem hat es auch was mit individueller Freiheit zu tun, jeder Zeit irgendwo hinfahren zu können, ohne sich mit anderen absprechen zu müssen. //

Das ist - für mich - das größte Problem. Niemand will auf diese "Freiheit" verzichten.

// und ein Umzug ist auch nicht für jeden machbar oder erstrebenswert.//

Das ist wohl wahr, wäre dann auch wieder für die Mieten nicht förderlich!

Es ist nicht einfach, aber es muss - bei allen - ein umdenken geben. Sonst fahren wir unsere einzige! Welt an die Mauer.

09:53 von dito

>>Recht auf Homeoffice blockieren und dann Abschaffung der Pendlerpauschale fordern. Wäre es nicht so traurig, wäre es witzig.

Der Arbeitnehmer muss täglich im Büro erscheinen und darf die Kosten auch noch alleine tragen. Danke!<<

Ja, wirklich übel und geht an die Substanz, wenn man für das "Rumhocken" im Büro nicht auch noch bezahlt werden würde.

Warum gehen Sie eigentlich davon aus, dass die Fahrt zum Büro von der Allgemeinheit zu tragen ist und nicht von denjenigen, die den Nutzen davon haben? Warum sollen die Fahrtkosten im Gehalt für die Bürotätigkeit nicht mit eingepreist werden? Dann wird sich schon herausstellen, ob die Kosten-Nutzen-Rechnung für den Betrieb und den AN aufgeht.

@ grübelgrübel

Das wäre auch eher mein Ansatz, vielleicht könnte die Redaktion da mal tiefer einsteigen und auch über Kosten und Erfolg solcher Pilotprojekte berichten, das fände ich sehr spannend zu erfahren, wie dort die Akzeptanz ist. Wenn man das Autofahren einfach nur teurer macht, aber der öffentliche Verkehr nicht preiswerter oder gar kostenlos wird, verbessert das ja die Situation nicht.

@Dr. Cat

"In der Beziehung bekommen wir so langsam immer mehr amerikanische Verhältnisse. 2 oder 3 Jobs, damit man über die Runden kommt ." Am 05. November 2021 um 09:57 von Dr. Cat

*

Und Allen voran unsere Politiker, die auch mehrere Nebenjobs haben, weil sie sonst nicht zurecht kommen.

Kein Wunder, dass sie dasselbe von uns erwarten.

@ 09:26 von Kambrium2

Ich gebe Ihnen völlig Recht.
Die Dauerberichterstattung ähnelt schon sehr der aus dem anderen deutschen Staat. Und dann zitiert man das "Berliner Thinktank "Agora Verkehrswende"... da liegt das Ergebnis des denkens ja schon in der Bezeichnung. Sorry das ist für mich nicht objektiv.

Fortschritt und Freiheit haben schon immer etwas mit individueller Mobilität zu tun gehabt. Die von bestimmten Gruppen betrieben Verteufelung des Autos (nach Kernkraft und Kohle) hat etwas mit Ideologie zu tun und nicht mit Klimaschutz, denn nicht das Auto ist das Problem sondern der Kraftstoff der genutzt wird. Hier würde man sich etwas mehr Objektivität in der Berichterstattung wünschen.
Im übrigen sollten vielleicht auch einige mal ihre Bubble verlassen. Egal ob Arabien, Afrika Südamerika... überall fahren unsere alten Autos mit Euro 0. G 20, Glasgow - so richtig macht niemand mit bei dem deutschen Hype Klimarettung.

Und genau das ist das Problem, das Klima rettet man nur global.

da habe ich große Zweifel

"Die Preise im ÖPNV seien in den letzten 20 Jahren doppelt so stark gestiegen wie die durchschnittlichen Kosten für den Pkw-Verkehr."

Ob das wohl schlechtgerechnet ist?

Wenn ich mir die steigenden PkW-/Treibstoff-/Versicherungs-/Reparatur-Preise anschaue, dann habe ich an dieser Aussage große Zweifel.

Am 05. November 2021 um 10:00 von DrBeyer

"Sie rechnen sich Ihr Auto schön.

Sie dürfen nicht nur den Treibstoff-Verbrauch berechnen, da Ihr Auto auch nicht nur mit Treibstoff fährt, sondern auch noch Reifen, Öl, Reparaturen, Steuer, Wertverlust, Versicherung etc. braucht, ohne die es nicht fahren würde.

Wenn Sie mal alle Fahrzeugkosten übers gesamte Jahr nehmen und durch die gefahrenen Kilometer dividieren, werden Sie wahrscheinlich bei ca. 20-30 ct/km landen. Das ist jedenfalls der Wert, den ich seit ca. 15 Jahren immer wieder erreiche.

Damit kostet Sie Ihre Fahrt nach Köln in Wirklichkeit 12,-€ - 18,-€."

Tja, falls man nur diese Strecke fährt, kommt man sogar auf >>500 Euro.
Lösung, fahrt einfach jede freie Minute durch die Gegend, dann wird Ihre Fahrt nach Köln billiger, ....

ÖPNV

Wenn man ÖPNV mit dem Auto vergleicht, dann ist das immer unfair. So flexibel wie das Auto kann der ÖPNV, zumindest in dünner besiedelten Gegenden, nie sein. Da kann man nicht einfach losfahren, wenn einem danach ist, da wird es immer feste Abfahrtszeiten geben und ein 5- oder 10-Minuten-Takt ist was für urbane Zentren. Selbst in Vorstädten von großen Städten ist das schon dünner.

Traum wären die wirklich autonomen Autos. Keiner hat mehr ein privates Fahrzeug. Wenn man wirklich eines braucht, stehen überall welche rum. So wie jetzt auch schon, selbst zu Stoßzeiten, überall ganz viele Autos rumstehen. Und wenn mal irgendwo kein autonomes Auto rumsteht, weil zufällig von dort alle weggefahren sind, dann kann ein schlauer Zentralrechner schnell welche leer dahin schicken.

Was ist das Problem dabei, außer dass es technisch noch nicht geht? Man bräuchte nur noch 50% der heutigen Fahrzeugmenge. Und das geht gar nicht.

Das geht sich aus...

Bedingt durch ständig steigende Mieten in den Ballungsräumen werden die Menschen ins Umland gedrängt. Von dort können sie ja dann mit dem Nahverkehr ohne Probleme ah ihren Arbeitsplatz pendeln.

Das Fahren

von Verbrennern ohne Tempolimit gehört zu unserer Kultur und Lebensweise.
Zerstört bitte nicht dieses deutsche "indigene" Volk....

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