Kommentare - Klima oder Jobs - die Krux mit der Kohle

04. November 2021 - 15:41 Uhr

Der für 2038 geplante Kohleausstieg könnte nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP auf 2030 vorgezogen werden. Nun hat sich auch der Regierungschef eines Kohle-Landes offen dafür gezeigt. Wer ist jetzt noch dagegen? Und warum? Von Kai Küstner.

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Kommentare

Am 04. November 2021 um 18:12 von hesta15

Mit der Bitte um Kenntnisnahme:

Der Franzose Lavoisier "taufte" den Wasserstoff als "hydrogène" (hydor = Wasser, griechisch; genes = erzeugend) = Wasser-Bildner. ... Bei seiner Verbrennung bildet sich, abgesehen von Wasser in Form von Wasserdampf, nur eine sehr kleine Menge Stickoxid durch die Reaktion mit Luftstickstoff.
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Wenn man solche Bilder sieht, denkt doch jeder "um Himmels Willen, was wird da in die Luft gejagt"
Wenn man dem dann auf den Grund geht, ist es im wahrsten Sinne des Wortes "heisse Luft". Insofern schürt die Presse mit solchen Bildern schon ein gewisses Unbehagen.

Am 04. November 2021 um 17:15 von fathaland slim

" Und Sie glauben, die Verantwortlichen haben diese Fragen nicht auf dem Schirm? "

Wenn ich einigen in Politik und Vereinen so zuhöre, in den Talks ( Hart aber fair) und so weiter, dann hab ich das Gefühl leider nicht, die Damen Riege ist da ganz besonders.

18:12 von Der Lenz

Und ohne die Energieversorgung für die Erde durch die Sonne gäbe es hier eben kein Menschliches Leben.
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ich vermute auch kein tierisches, pflanzliches .....

Vergleich hinkt...

Die "Henker" waren zuletzt nicht hauptberuflich Henker, die Arbeiter in den Kohlerevieren machen es aber hauptberuflich. Es wird immer suggeriert, dass Bandarbeiter bei der Autoindutsrie oder Baggerfahrer bei Kohleabbau "morgen" als Kontroleur in einem Windpark arbeiten können.
Wer in der einen Branche arbeitslos wird, weil es die Branche nicht mehr gibt, kann nicht plötzlich in einer anderen, komplett fremden Branche weiterarbeiten - auch nicht mit Fortbildung.
Mit Bildung/Fortbildung kann man nur einen geringen Teil der dann Arbeitslosen in anderen Berufen unterbringen - die meisten gehen den Weg der Langzeitarbeistlosigkeit oder (wie im "Pott") dies über staatliche Lohnfortzahlungen geregelt wurde. Mit Sinn udn Weitblick und - wie schon von anderen erwähnt - nicht in der Hektik und aus Aktionismuß übers Knie gebrochen!

@17:54 von Liberaler1974

//Offenheit für ALLE Technologien//

Ich stimme Ihnen zu.

bei quarks.de zu lesen:

***Deutschland wird Transmutation wohl nicht nutzen
„Von der Transmutation, also der Umwandlung langlebiger Radionuklide in weniger langlebige Nuklide, wird erwartet, das Entsorgungsproblem zumindest vereinfachen zu können“, heißt es im Abschlussbericht der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe. Dennoch hat sich die Kommission letztendlich gegen die Nutzung dieser Technologie in Deutschland ausgesprochen: Zu teuer und nicht weit genug entwickelt, waren einige der Argumente...***

Wieder ein Forschungsgebiet, bei dem sich Deutschland wieder selbst abhängt. Es ist zum verzweifeln.

@ 18:12 von Hirschauer

Zitat: "Bei uns wachsen die Solarfarmen auf den Ackerflächen. Ich nehme an, die Nahrungsmittel importieren wir dann."

Landwirtschaft und Photovoltaik lassen sich aber in vielen Bereichen sehr gut kombinieren.

Informieren Sie sich mal über die Agri-Photovoltaik (z.B. beim Fraunhofer-ISE).

Es sind nur unsinnige bürokratische Vorschriften und das Fehlen der entsprechenden Förderung, die das bisher in DE verhindern.

Gruß, zopf.

18:15 von albexpress

wie gesagt
hierzulande kann es nicht kompliziert genug sein

- die Anlage auf 70% gedrosselt
- Ich bezahle 29Cent für ein KW und für meinen eingespeisten Strom bekomme ich 7Ct.
- EEG Umlage bezahlen.

dabei wäre es doch so einfach
machen wie die Niederländer

@Sisyphos3 17:56

"oder nicht die Meinung vertrat wir müssen Klimaneutral werden,
nur einen einzigen Beitrag?"

In nahezu JEDEM Ihrer Beiträge beschäftigen Sie sich mit Ausflüchten und Ausreden, damit nur ja wir Deutschen kein weiteres CO2 einsparen müssen.

Das wurde Ihnen auch bereits deutlichgemacht, so dass ich wirklich nicht nachvollziehen kann, warum Sie eine solche seltsame Frage stellen.

17:55 von weingasi1

"Ich habe mal gehört, wenn in NL jemand seinen selbst erzeugten Strom einspeist, läuft sein Zähler einfach rückwärts. Das nenne ich mal einfach, sinnvoll und nachvollziehbar."

Unsere Stromkosten entstehen durch Erzeugungskosten, Netzentgelte, EEG-Umlage und vor allem Steuern, deswegen zahlen Sie 30ct/kWh.
Beim Einspeisen erhalten sie 7ct/kWh, zahlen keine Netzentgelte oder Steuern.
Da ist mit vor- oder rückwärts laufendem Zähler nichts zu machen. Sie brauchen smarte Geräte so wie bei uns eben. Deswegen nennt man uns das Land der dichten Denker.

18:22 von JVA Butzbach

Technisch ist das auch in Deutschland kein Problem, der Zähler läuft vorwärts wie rückwärts.
Nur vertraglich gesehen nicht so ganz legal, wenn es auffällt.
----------------

was heißt da "wenn es auffällt."
das ist das Abrechnungsprinzip in Holland

Am 04. November 2021 um 18:10 von Nachfragerin

Möglich ist es, aber nach § 248c StGB "Entziehung elektrischer Energie" strafbar.

Wenn der Zähler erst rückwärts und dann wieder vorwärts läuft, "klaut" man unbemerkt Strom aus dem Netz. Zumindest verstehe ich das so. (Juristen haben es nicht so mit Mathe...)
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Ich vermute das zitierte Gesetz ist ein deutsches Gesetz. Es ging aber um selbsterzeugten und dann ins System eingespeisten Strom in den NIEDERLANDEN.
Wie das genau gemacht wird, weiss ich nicht, ich hatte das kürzlich so gelesen, dass das dort ganz easy, ohne grosse Bürokratie, sondern nur mit einer besonderen Art des (Strom-)Zählers gemacht wird.
Sowas Sinnvolles und Einfaches wird es hier ohnehin nicht geben. Da brauchen Sie sich nur die Beiträge von einigen Foristen anzuschauen, die aufgrund der Anreize sich eine PV-Anlage haben installieren lassen, was die teilweise für ein Palaver haben.

Zu 17:50 von Sisyphos3 "Technologietransfer ...."

[..]wo kommen, glauben sie, die Masken aktuell her ?
@Sisyphos3, ich bin bei Ihnen!
.. und so weiter...
Z.B. Deutschland galt mal als Apotheke der Welt und hat die Menschen mit erstklassigen Medikamenten versorgt. Deutsche Forscher haben Nobelpreise erhalten. Das ging verloren, daran ändert auch Biontech & Co nichts.
Weitere Beispiele gibt es zahlreiche.

Freie Wissenschaft, Forschung, Ingenieurskunst, Technik, Unternehmer. Nur damit gibt es Lösungen.
Mit Ideologien und Fanatismus und einseitigen Dauersubventionen zu Lasten der eigenen Bürger gibt es keine Lösungen, damit wachsen die Probleme und neue werden geschaffen. U.a. ist der Technologietransfer eine der schädlichen Folgen dieser Politik.

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sowieso auf der Jugend

JVA Butzbach @
geht mir auch so. Ging mir auch früher so. Aber wir haben das Land wird Aufgebaut die Flüsss sauber gemacht und die deutsche Einheit erreicht. Mir persönlich reicht das.

Sie dürfen nur nicht vergessen mir meine selbst erarbeitet Rente pünktlich zu zahlen.

@18:07 von Anna-Elisabeth

Mein Eindruck ist das nicht. Die Studien, die ich kenne, sagen klar, dass es neue Arbeitsplätze geben wird.

Zu 18:22 von JVA Butzbach - nicht in Ordnung"

Ich habe mal gehört, wenn in NL jemand seinen selbst erzeugten Strom einspeist, läuft sein Zähler einfach rückwärts. Das nenne ich mal einfach, sinnvoll und nachvollziehbar.
--
Technisch ist das auch in Deutschland kein Problem, der Zähler läuft vorwärts wie rückwärts. Nur vertraglich gesehen nicht so ganz legal, wenn es auffällt.

Das ist nicht in Ordnung, weil mit dem Strompreis auch die Netze und noch weit mehr finanziert wird. U.a. auch die EE-Förderung mit der Umlage. Einfach mal die Bestandteile sichten.

Es ist nicht in Ordnung, wenn PV-Besitzer sich mit dem Eigenverbrauch davon verabschieden und dann noch den überschüssigen Strom über die von nicht privilegierten Verbrauchern bezahlten Infrastruktur teuer "verkaufen".
Für was genau zahlen deutsche Verbraucher seit vielen Jahren höchste und ständig steigende Strompreise?
Es geht um hunderte Mrd.€. Eine Billion sehen verantwortliche Politiker am Horizont.

Was wurde so für das globale Klima und die Umwelt gewonnen?!

18:14 von Nachfragerin

Ja. Wir haben unsere Industrie und den damit verbundenen CO2-Ausstoß erfolgreich in Billiglohnländer wie China ausgelagert. (Der Import hat sich seit 1990 mehr als verdreifacht.)
-----------

durchaus möglich

wahrscheinlich hat es keine Auswirkungen dass die Bevölkerung Chinas um 30 % wuchs,
die 150 mal so viele Autos dort fahren wie 1990

Die Chinesen Waren für 2,6 Bill US$ exportieren
wir aber nur für 1,4 Bill US$ bei 1/15 deren Bevölkerung
....nur mal so als Idee :-)

jva

Neu
Am 04. November 2021 um 17:33 von JVA Butzbach
"
Naja. Die Materie, aus der wir bestehen kann aber nicht in unserer Sonne entstanden sein. Dazu ist sie zu klein und zu jung. Wir wurden so zu sagen in einem anderen Stern erbrütet, der längst kollabiert ist."

Selbst wenn die Sonne 100mal größer wäre, ginge das nicht. Denn noch sehe ich das Ding, wenn ich morgens zum Fenster raus schaue.
Wenn man die nicht mehr sieht, wird es blöd. Und da rede ich nicht von nachts.

um 18:35 von

um 18:35 von Sisyphos3
"
18:12 von hesta15
welche Schadstoffe, wenn es ein AKW wäre :-)
"

Welche Schadstoffe ?
Gehen Sie doch da mal 'ne Runde in so einem Abklingbecken schwimmen.

Welche Schadstoffe gemeint sind, können Sie danach ebenfalls per Smiley zum Ausdruck bringen...

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