Kommentare - Klima oder Jobs - die Krux mit der Kohle

04. November 2021 - 15:41 Uhr

Der für 2038 geplante Kohleausstieg könnte nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP auf 2030 vorgezogen werden. Nun hat sich auch der Regierungschef eines Kohle-Landes offen dafür gezeigt. Wer ist jetzt noch dagegen? Und warum? Von Kai Küstner.

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Kommentare

Um die 3 Jobs brauchen wir

Um die 3 Jobs brauchen wir uns keine Gedanken machen.
Wenn wir die nicht ersetzen können, brauchen wir dann bald gar nichts mehr ersetzen.
.
Abgesehen davon sind über die Jahrhundert so viele Jobs entstanden und vergangen, das ist eben so

warum nicht

klar können wir aus Gewissensgründen aussteigen.
Ein Zeichen setzen.
Helfen wird es wohl nichts, wenn die anderen nicht nachziehen
aber was soll´s
an uns hat es dann wenigstens nicht gelegen, wenn es zur Katastrophe kommt
(und das wird es definitiv)

Vorziehen des Kohleausstiegs

scheint ja keinen zu kümmern
(weil der Strom ja aus der Steckdose kommt)
aber wie wollen wir die Versorgungssicherheit gewährleisten ?
Kohleausstieg, AKW´s abschalten
Ölheizungen verbieten, mehr (elektrische Wärmepumpen)
also mehr Strombedarf auch durch die EMobilität

Dazu noch keine Windanlagen (kaum den Ersatzbedarf) .
Solar was tun des nachts und ohne Speichermöglichkeit

Fragen über Fragen

Erst den Schaden "erarbeiten" und dann an dessen Bewältigung?

"Was soll Vorrang haben - der Schutz des Klimas oder der Schutz von Arbeitsplätzen?"

Das ist einfach. Wenn nicht jetzt am Schutz des Klimas gearbeitet wird, dürfte jetzt schon klar sein, wo die Arbeitsplätze der Zukunft liegen werden: Im Notfallmanagement.

Wer gesellschaftlichen Fortschritt will, muss ihn möglich machen

"Wer mehr Tempo will, muss mehr Tempo machen - so müsste also das Motto einer möglichen Ampel-Koalition lauten: Der rasante Ausbau von Windkraft und Sonne, der zügige Ersatz von Arbeitsplätzen, womöglich das schnellere Auszahlen der Milliarden-Strukturhilfen an die betroffenen Regionen"

"Womöglich". Möglich ist alles, wenn man will. Geld ist schießlich keine Naturgewalt, sondern ein von Menschen "erfundenes" Instrument zur Steuerung der Wirtschaft (und damit auch der Politik).

Sisy

"an uns hat es dann wenigstens nicht gelegen, wenn es zur Katastrophe kommt
(und das wird es definitiv
"
.
Das kommt ganz darauf an, was die Katastrophe ist.
.
Eine Reduktion der Erdbewohner/Lebewesen/Pflanzen... auf 10%?
.
Das ist für 90% blöd. Die restlichen 10% aber sind voll dabei.
.
Und dann geht es von vorne los. Wie schon mehrfach praktiziert wurde.

Kohle wollen wir nicht

Atomkraft wollen wir nicht.
Gas wollen wir nicht.
Was wollen wir dann?
Maoam! Maoam!

*

Jede neue Technologie ist wegen dem Bevölkerungswachstum entstanden. Es war schlicht nicht mehr möglich mit alten Methoden und Technologien so viele Menschen zu versorgen und deshalb etwas Neues gesucht - ob es um den Webstuhl ging oder den Verbrennungsmotor statt Pferdekutsche.

Ich bin daher zuversichtlich, dass auch in der Energieversorgung Neues gefunden wird. Nur erzwingen durch Verbot der alten Technologien, bzw. Abschaffung alter Energieversorgung, lässt sich das nicht.

ob 30 oder 38..... der Klimawandel ist nicht aufzuhalten !

Allein China plant und baut derzeit noch mehr Kohlekraftwerke, als ganz Europa jeh betrieben hat und dürfte auch über 2038 hinaus Kohle "verstromen". Auch der Wahn, mit dem radikalen Umstieg auf E-Mobilität erreichen wir tatsächlich lediglich marginale Verringerungen. Unser Planet erwärmt sich,das steht außer Frage, aber wir Menschen tragen dabei vor allem am Tempo dieser Entwicklung bei. Ein zwanzigtausend Jahre währender Zyklus steht nur noch wenige Jahrhunderte vor seinem "Kip-Punkt", nachdem es wieder zwanzigtausend Jahre Richtung Eiszeit driftet. Das ist geologisch gegeben. Wir Menschen verfallen im verständlichen Wunsch nach -alles möge immer so bleiben wie wir es kannten- in eine geradezu hysterische Panik. Aber wir werden den Weltenlauf nicht aufhalten, egal ob wir es 8 Jahre früher oder später mit der Kohle tun. Auch wenn wir uns zu Hause dafür entscheiden, Strom und Gas abzustellen und mit Wachskerze und Wolldecke bewaffnen, es bleibt auch in Summe ohne Wirkung !!!

Immer noch viel zu lahmarschig

Wer die notwendigen Flächen besitzt sollte ohne nennenswerten bürokratischen Aufwand eine Fotovoltail-Anlage installieren können.
Klar wären damit die großen Probleme nicht vom Tisch, aber jeder, der seinen Strombedarf auch nur halbwegs selber decken kann, fällt dem großen Stromnetz schon mal nicht zur Last.

Warum geht's in den Niederlanden, warum hier nicht?
Seit Jahren wird hier von "Entbürokratisierung" geredet, da war nicht erst Laschet seinerzeit der Erfinder.
Doch still ruht der See...

Das Thema Klimaschutz ist ja

Das Thema Klimaschutz ist ja nichts neues, Wissenschaftler mahnen seid Jahren. Wirklich passiert ist nicht viel. Jetzt soll alles wieder hektisch übers Knie gebrochen werden. Wirkliche Konzepte die zu Ende gedacht wurden gibt es nicht. Wir schließen erst mal alles, können dann ja den fehlenden Strom dann im Ausland kaufen. Lasst endlich Experten ran , das die Politik es nicht kann beweist sie seid Jahren.

16:09 von Nettie

"Wer mehr Tempo will, muss mehr Tempo machen - so müsste also das Motto einer möglichen Ampel-Koalition lauten: Der rasante Ausbau von Windkraft und Sonne, der zügige Ersatz von Arbeitsplätzen, womöglich das schnellere Auszahlen der Milliarden-Strukturhilfen an die betroffenen Regionen"

Und was ist, wenn wie jetzt im Herbst die Sonne nicht scheint und der Wind nicht, bzw. zu stark weht? Solange wir keine Speicherkapazitäten haben, um den Solar -bzw. Windstärke zu speichern und er nicht Deutschlandweit verteilt werden kann (weil keiner neue Stromtrassen bei sich haben will), werden wir ohne fossile Stromquellen nicht genug produzieren können. Aber statt auf Kohle zu setzen,sollte man lieber die aktuellen AKWs weiterlaufen lassen und in neue AKW-Technik investieren. Das sagen auch immer mehr Fachleute und mittlerweile können die auch so effizient arbeiten, das sie quasi so gut wie keinen Atommüll mehr produzieren.

Welche Art Jobs ?

In Cottbus entsteht ein neues ICE-Werk, Bundesbehörden werden bewusst in Kohlegebieten angesiedelt. Ein Beispiel ist die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit in Halle.
__
Ich weiss nicht, welche Art die Jobs sind, die z.Zt. in der Kohle"branche"ausgeübt werden.
Wenn das zum grossen Teil die eines Bergmanns sind, dürfte diesem mit den o.g. Jobs wohl aufgrund fehlender Qualifikation erst nach geraumer Zeit der Umschulung damit geholfen sein.
Andererseits war seinerzeit in NRW einmal eine Rechnung aufgemacht worden, dass die Kohle mit einer Summe subventioniert würde, die, aufgeteilt auf die noch dort Beschäftigten diesen ein auskömmliches Leben bis zum Renteneintritt beschert hätte. Finde dazu jetzt leider die Zahlen nicht.
Egal, wie man es auch handhabt, es muss ein Ausgleich für die Energiesicherheit geschaffen werden. Allein mit den EE's geht das nicht. Selbst wenn, müssten die erst in Betrieb gehen. Dank vieler Bürgerinitiativen z.Teil sogar der Grünen ist das auch schwier

@ Tada, um 16:21

Ja, das sind fast Lindners Worte, die Sie sinngemäß wiedergeben.

Und da sich neue Technologien, wie Sie völlig richtig sagen, nicht erzwingen lassen, muss das "Loch" so lange anderswie gestopft werden.

Damit es hierzulande nach dem Abschalten des letzten Kohlekraftwerks nicht duster wird, müssen unbedingt die 'Erneuerbaren' gefördert und nochmals gefördert werden.

Und inzwischen hoffen, dass Daniel Düsentrieb die Erfindung seines Lebens macht...

Also von 4 Bundesländern mit

Also von 4 Bundesländern mit Braunkohleförderung sagt eines (NRW) kein Problem!Und hier wird gegrübelt was die anderen drei für ein Problem noch haben können? In NRW spielt Braunkohle keine Rolle mehr bei Arbeitsplätzen! Da hat dann kein Bundesland ein Problem mit! Macht mal in NRW die Stahlwerke dicht! Da haben andere auch kein Problem mit!

@ 15:56 von Sisyphos3

In Glasgow haben sich 20 Staaten incl. USA und Kanada verpflichtet, in naher Zukunft keine Projekte in anderen Ländern mehr zu fördern bzw. zu unterstützen, die mit fossilen Brennstoffen verbunden sind.
Deutschland ist (noch) nicht dabei.
Es ist eine spannende Frage, wer wo nachzieht oder nicht nachzieht.

In drei

Jahren wird die USA unter Trump dann wieder einmal die Ziele anpassen.... aber wir könnten dann ja das fracking Gas kaufen.

Stellt sich die Frage

" Bundesbehörden werden bewusst in Kohlegebieten angesiedelt. Ein Beispiel ist die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit in Halle.

Welche Arbeitsplätze sollen die Kohlekumpel dort bekommen, Hausmeister?, das ist kein Ersatz für Arbeiter, und Behörden bringen ihre Mitarbeiter meist auch zum Teil noch mit.
Und Herr Wüst hat doch bald Wahlen, da wird man sehen wie seine Wähler das honorieren.
Arbeitsplätze schaffen, das wäre gut und richtig, aber Behörden sind da wohl die falschen für Schichtarbeiter.
Und heute gab es schon das nächste Problem zu lesen, Milch und Fleisch, und Kraftstoff und Strom sind noch zu billig.
Stellt sich die Frage, wie viel Belastung wird der Bürger akzeptieren.
Die einen fahren hoch, die anderen runter.

2erlei Maß

In der Autoindustrie werden durch den Umstieg auf Elektroantriebe viel mehr Arbeitsplätze (Arbeitsplätze, nicht Jobs) wegfallen. Darüber wird aber eher wenig berichtet.

Wenn die Kernfusion kommt, ist Deutschland dann dabei ?

Oder setzt man auch dann weiter auf Sonne, Wind und Biogas allein?

Ich bin zuversichtlich das es in 10-15 so weit sein könnte, dass man Fusion wirtschaftlich nutzen kann. Alle die es können - technisch - werden es machen (wollen), da es unerschöpflich ist, unabhängig von den Launen der Natur und sehr ergiebig. Dazu noch emissionsfrei ...

Wird Deutschland dann noch das Know-How haben oder wird dann versucht das erste deutsche Fusionskraftwerk mit russischen, französischen und tschechischen Ingenieuren zu staffen?

@ 16:21 von Tada

Doch, die Entwicklung klimaneutraler Energieformen lässt sich unterstützen, fördern, steuern und meinetwegen auch "erzwingen", um Ihren Begriff aufzugreifen, nämlich indem man fossile Energie verteuert und dadurch den Druck erhöht, umzudenken und umzusteuern. Für zukunftsorientierte Firmen ist das allerdings gar nicht mehr zwingend notwendig, die haben längst erkannt, dass sie über kurz oder lang abgehängt werden, wenn sie den ökologischen Wandel nicht hinbekommen. Das ist also schon aus ökonomischen Gründen wichtig, dazu braucht man nicht einmal eine 'Klimagesinnung". Und - sorry - mit Maoam hat das alles nichts zu tun.

@harry_up

„ Wer die notwendigen Flächen besitzt sollte ohne nennenswerten bürokratischen Aufwand eine Fotovoltail-Anlage installieren können.“

Ich hätte hier keinen nennenswerten bürokratischen Aufwand, aber für eine größere Anlage fehlt uns schlicht das Geld (Kleinformat gibt’s schon) und so wird es wohl vielen gehen. Als Privathaushalt muss man auch bedenken, dass es in der trüberen Jahreszeit eher mau aussieht mit eigenem Strom, man braucht also trotzdem noch was anderes. Je nachdem wo man wohnt, kostet der ganze Spaß dann nochmal ein Drittel des Immobilienwertes. Wer soll das bezahlen?

warum nicht

"warum nicht" ja aber dann alle EU Länder und nicht nur Deutschland r4nn das erzeugt nach einiger Zeit einen sozialen Unfrieden. Denn nur was wir erwirtschaften können wir ausgeben sonst kommen wir in eine wirtschaftliche Schieflage. Das verstehen die grünen Jungwähler leider nicht und viele wollen es auch nicht verstehen. Ein Heer von Arbeitslosen stärkt nur die Kräfte die für Demokratie kein Verständnis haben. Einfach mal mit den Vorgaben für Umweltschutz anfangen dass die meiste Zustimmung in den Europäischen Ländern findet damit was geschieht und nicht ewig nur diskutiert und demonstriert wird.

Stahl ist ein guter Punkt

Dafür braucht man Kohle oder Koks zum Heizen der Schmelze und zur Reduktion des Eisenoxids - oder, eher hypothetisch, Wasserstoff (warum eigentlich nicht Methan also Erdgas ?)

Ohne Kohle könnte es mit dem Stahl in Deutschland schwierig werden (ohnehin werden meist nur noch Edelstähle hergestellt, alles andere können die Chinesen billiger).

Neue Wege gehen, schnell und strukturiert

Es ist ja eigentlich nicht so kompliziert, nur eben sooo unbequem, wenn man eine alteingesessene Struktur komplett umkrempeln muss. Wobei ich mich frage, ob da nicht „gut geölte“ Kontakte das größte Problem sind.
Wir brauchen sicher auch die Wind- und Solar-Großanlagen für Industrie und Ballungszentren, die aber sollten zu einem großen Teil Wasserstoff produzieren, da der gelagert und transportiert werden kann. Die Stromspeichermedien sind bislang kaum praktikabel. Wir sollten mit Kleinstkraftwerken an Flüssen, Biogasanlagen, etc. regionalen Strom erzeugen, es gibt einige durchaus effiziente Möglichkeiten, regional unabhängig den Energiebedarf zu decken, siehe zB die Gemeinde Wildpoldsried im Allgäu. Solche Projekte müssen mit Macht angeschoben werden, weil sie nicht nur ökologisch sinnvoll und bezahlbar sind, sondern sich durchaus auch als Jobmotor erweisen können.
Wenn die Energie-Konzerne cleverer und beweglicher wären, könnten die da durchaus eingebunden werden und profitieren.

@ 16:40 von perchta

Da sind Sie nicht gut informiert: eine gemeinsame Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, des IMU Instituts Stuttgart und des Instituts für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hat im Forschungsprojekt „ELAB – Auswirkungen der Elektrifizierung des Antriebsstrangs auf Beschäftigung und Standortumgebung“ (finden Sie im Netz) aufgezeigt, dass die Zahl der Beschäftigten, die ein Hersteller für die Fertigung von jährlich einer Million Antriebssträngen benötigt, durch die Zunahme von E-Autos von derzeit etwa 6000 bis zum Jahr 2030 auf über 7.200 steigen wird.
Aber darüber wird in der Tat eher wenig berichtet.

16:21 von Tada

Jede neue Technologie ist wegen dem Bevölkerungswachstum entstanden
---------------

eben nicht !
Neue (zeitsparende) Technologien entstanden aus der Not heraus
keine oder zu wenig Arbeitskräfte zu haben
beginnend nach dem 30 jährigen Krieg

Klimaschutz first

An Baunkohle kann man ja nichts verdienen, das ist nämlich eine Illusion. Die Folgekosten sind größer als der Nutzen der Kohleförderung. Wenn der Staat den Arbeitern einfach so das Gehalt bezahlt und die bittet zu Hause zu bleiben, ist das für die gesamte Gesellschaft wesentlich günstiger.

Fakten statt populistische Stimmungsmache!

"Was soll Vorrang haben - der Schutz des Klimas oder der Schutz von Arbeitsplätzen?"

Diese Frage ist populistisch und sollte in einer faktenbasierten Diskussion gar nicht gestellt werden.

Fakt 1: Die Frage impliziert, dass man sich zwischen Job und Klimaschutz entscheiden müsste. Das ist aber nicht der Fall.

Fakt 2: Die erneuerbaren Energien sichern bereits über 300.000 Arbeitsplätze. Wenn die Kohleverstromung wegfällt, werden es noch mehr sein. Die Tatsache, dass Klimaschutz Arbeitsplätze schafft, darf nicht verschwiegen werden.

Fakt 3: Im Oktober waren 2.377.000 Arbeitslose erfasst. Im September waren es 88.000 mehr. Selbst wenn 25.000 Jobs wegfallen und keine neuen entstehen würden, hätte das keinen messbaren Einfluss auf die Arbeitslosenstatistik.

Fakt 4: Fortschritt heißt Veränderung. Wenn die Stellmacher vor 100 Jahren dieselbe Lobby gehabt hätten wie heute die Kohle, dann würden wir noch immer in Kutschen herumfahren.

@wenigfahrer

„ Stellt sich die Frage, wie viel Belastung wird der Bürger akzeptieren.
Die einen fahren hoch, die anderen runter.

Ich kenne hier Leute, die haben als Zweitwagen ein altes Auto mit viel Dampf. Damit wird am WE durch die Gegend geballert, man gönnt sich ja sonst nichts. Da ist auch, wenn man nicht zuhause ist, jeden Abend Festbeleuchtung im ganzen Haus. Ist doch so schön, wenn man abends ins erleuchtete Haus heimkommt. Es werden unzählige Sachen bestellt, macht doch nichts, kann doch dann wieder zurückschicken usw. Denen ist das völlig egal, was der Sprit und Energie kostet, Geld ist genug da. So lange das so vielen immer noch schnurzpiepe ist, werden wir das alle mitbezahlen und das nicht in €.

16:40 von perchta

In der Autoindustrie werden durch den Umstieg auf Elektroantriebe viel mehr Arbeitsplätze (Arbeitsplätze, nicht Jobs) wegfallen. Darüber wird aber eher wenig berichtet.
#
Bei der Herstellung eines E-Motor werden viel weniger Bauteile benötigt als für einen Verbrenner Motor. Folge dessen werden auch weniger Arbeitskräfte benötigt.

@ Möbius

Wenn die Kernfusion kommt, ist Deutschland dann dabei ?
Oder setzt man auch dann weiter auf Sonne, Wind und Biogas allein?

Sonne ist doch nichts anderes als Kernfusion.

@ 16:40 von Möbius

Leider ist ja nicht ganz klar, was Sie meinen mit "Wenn die Kernfusion kommt". Falls Sie die Nuklearvisionen der sog. IV. Generation meinen, gerne von Fachfremden wie afd-Meuthen gehypt: die lösen keines der zahlreichen Atom-Probleme; es gibt kein einziges funktionierendes AKW der Generation IV. Es gibt nicht mal einen Prototyp-Reaktor. Es gibt ... Skizzen und zwei Baustellen.
Und neu sind sie ebensowenig: Der Flüssigsalzreaktor etwa, eines der am meisten gehypten Modelle, stammt aus den 1950er-Jahren.
Kalkar, der schnelle Brüter: ein Schuss in den Ofen.

Am 04. November 2021 um 16:40 von Möbius

"Wenn die Kernfusion kommt, ist Deutschland dann dabei ?
Oder setzt man auch dann weiter auf Sonne, Wind und Biogas allein?

Ich bin zuversichtlich das es in 10-15 so weit sein könnte, dass man Fusion wirtschaftlich nutzen kann. Alle die es können - technisch - werden es machen (wollen), da es unerschöpflich ist, unabhängig von den Launen der Natur und sehr ergiebig. Dazu noch emissionsfrei ...

Wird Deutschland dann noch das Know-How haben oder wird dann versucht das erste deutsche Fusionskraftwerk mit russischen, französischen und tschechischen Ingenieuren zu staffen?"

Na klar sind die Deutschen dabei, wir fertigen die Reagenzgläser....

Am 04. November 2021 um 16:34 von SinnUndVerstand

In Glasgow haben sich 20 Staaten incl. USA und Kanada verpflichtet, in naher Zukunft keine Projekte in anderen Ländern mehr zu fördern bzw. zu unterstützen, die mit fossilen Brennstoffen verbunden sind.
Deutschland ist (noch) nicht dabei.
Es ist eine spannende Frage, wer wo nachzieht oder nicht nachzieht.
__
Welche Projekte in ANDEREN Ländern fördern bzw. unterstützen wir denn, die mit fossilen Brennstoffen verbunden sind ?
Die Wortwahl "in naher Zukunft" ist auch an Konkretheit kaum zu überbieten.
Das einzige Land, das mir einfällt, wäre vllt die Ukraine, wenn wir dort solche Projekte unterstützen, muss das halt enden. Kein Problem.

16:49 von Möbius

Ohne Kohle könnte es mit dem Stahl in Deutschland schwierig werden
------
da sorgen sie sich mal nicht
in Deutschland produziert man 36 Mill Tonnen Rohstahl
in China 1.100 Mill Tonnen (60 % der Weltproduktion)

nur um ihnen mal ne Relation zu geben

auf 2030 vorgezogen werden?

Warum?

Damit Indien als Atom und Weltraum Nation dann noch mehr Kohle in Ihren nicht so sauberen und unevektiven Kraftwerken einsetzen können?

Wer ist jetzt noch dagegen?

Jeder der Strom nutzt und ein Hirn hat sollte dagegen sein!
Wo soll denn die Energie herkommen? Wäre das nicht eine Frage die man als erstes klären sollte BEVOR man die konventionellen Kraftwerke abdreht? Das Land driftet ja völlig in Ökoutopien ab.

16:57 von schiebaer45

wird aber hier aus höflichkeit verschwiegen, wie vieles andere auch

16:56 von Schweriner1965

Fragen Sie die "Grünen", die werden ja wohl die Antworten auf Ihre Fragen haben.
--------

wen von denen ?
den Habeck, der nicht mal weiß was die BaFin so treibt und von Entfernungspauschale "0" Ahnung hat
(vielleicht in Umweltfragen mehr im Thema ist)
oder die Baerbock die Strom im Netz speichert ?

Aber mal im Ernst !
ein Konzept zu haben, bei so einer überlebenswichtigen Sache,
wir sind ja eine Industrienation, wäre doch nicht schlecht
- wo kommt der Strom grundsätzlich her,
- was tun wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint
- Speichermöglichkeiten
Das ist doch jetzt keine Hetze, gegen irgend eine Partei,
wenn man gerne Antworten dazu haben möchte

Am 04. November 2021 um 16:57 von Gytha

" Ich kenne hier Leute, die haben als Zweitwagen ein altes Auto mit viel Dampf. Damit wird am WE durch die Gegend geballert, man gönnt sich ja sonst nichts. Da ist auch, wenn man nicht zuhause ist, jeden Abend Festbeleuchtung im ganzen Haus. Ist doch so schön, wenn man abends ins erleuchtete Haus heimkommt. Es werden unzählige Sachen bestellt, macht doch nichts, kann doch dann wieder zurückschicken usw. Denen ist das völlig egal, was der Sprit und Energie kostet, Geld ist genug da. So lange das so vielen immer noch schnurzpiepe ist, werden wir das alle mitbezahlen und das nicht in €. "

Also ich kenne solche Leute nicht, ist vielleicht Regional unterschiedlich.
Ich kenne nur Leute die pro Person 24 Quadratmeter haben, und alles umgerüstet nur 1300 KW im Jahr verbrauchen, nur mit kleinem Fahrzeug für unter 10 000 Euro fahren, und das nur 5 Tausend Kilometer im Jahr, und 78 das letzte mal geflogen sind.
Vielleicht liegt es am Bekanntenkreis, die können auch nichts mehr einsparen.

wenn es zur Katastrophe kommt

Sisyphos3 @
Danke das sehe ich auch so. Un an mir persönlich hat es noch nie gelegen.

16:02, Sisyphos3

>>Vorziehen des Kohleausstiegs
scheint ja keinen zu kümmern
(weil der Strom ja aus der Steckdose kommt)
aber wie wollen wir die Versorgungssicherheit gewährleisten ?
Kohleausstieg, AKW´s abschalten
Ölheizungen verbieten, mehr (elektrische Wärmepumpen)
also mehr Strombedarf auch durch die EMobilität

Dazu noch keine Windanlagen (kaum den Ersatzbedarf) .
Solar was tun des nachts und ohne Speichermöglichkeit

Fragen über Fragen<<

Und Sie glauben, die Verantwortlichen haben diese Fragen nicht auf dem Schirm?

Am 04. November 2021 um 16:57 von Gytha

Ich kenne hier Leute, die haben als Zweitwagen ein altes Auto mit viel Dampf. Damit wird am WE durch die Gegend geballert, man gönnt sich ja sonst nichts.
___
Ich habe noch nie gesehen, dass mit einem Oldtimer "durch die Gegend geballert" wird.
Im Gegenteil, da wird (bei schönem Wetter) ein bischen über die Landstraßen gecruised und nicht geballert. Hauptsache, man hat mal wieder ein zu verachtendes Verhalten ausgemacht.
Ich freu mich schon, wenn ich in Kürze meine Weihnachtsdeko im Garten in Betrieb nehmen kann. Und sei es, um solche Leute zu ärgern. Diese Art Kommentare lösen bestimmt nicht nur bei mir, Trotzreaktionen aus, vor allem, wenn sie so unangebracht sind. Im übrigen sollten Sie froh sein, dass noch Umsatz generiert wird, oder von welchem Geld sollen die ganzen hochfliegenden Pläne bezahlt werden, wenn die Wirtschaft darnieder liegt ? Von verstärkt verkauften Fahrrädern bestimmt nicht.

17:11 von guggi

Wo soll denn die Energie herkommen?
---

genau da versteh ich die aktuelle Situation nicht
Wer (bald) in der Regierungsverantwortung steht, sollte doch Konzepte haben
aber was soll´s
die wurden ja vom Wähler (einigen zumindest) gewählt
die werden sich ja was dabei gedacht haben

17:00 von SinnUndVerstand @ 16:40 von Möbius

Der User meinte schon Kernfusion und nicht den schnelle Brüter.
Das am weitesten entwickelte Projekt im Bereich Kernfusion durch magnetischen Einschluss ist der ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor), ein auf dem Tokamak-Konzept basierender Prototyp, mit dem die Zündung erreicht werden soll. Aufgrund der guten Ergebnisse des JET wurde 1990 beschlossen, das Fusionsprogramm in einer größeren Anlage weiterzuführen, in der neben dem Reaktor auch die Hilfssysteme getestet werden können, ohne dass bereits Elektrizität erzeugt wird. An diesem Projekt nehmen die Europäische Union, Kanada, USA, Japan und Russland teil. Falls es sie interresiert "https://kernenergie.technology/was-ist-kernenergie/kernfusion"

@ werner1955

... Un an mir persönlich hat es noch nie gelegen.

Nein. Es ist ja auch nicht nett, Foristen persönlich anzugreifen. Ich beziehe mich immer nur auf die vielen Schwachstellen Ihrer Argumente.

Am 04. November 2021 um 17:15 von fathaland slim

Und Sie glauben, die Verantwortlichen haben diese Fragen nicht auf dem Schirm?
__
Ein sehr hilfreicher Kommentar.
Zumindest hat man diesbezüglich noch nichts wirklich Belastbares gehört. Wohl aber das, was man nicht (mehr) will. Dann muss man aber schon sagen, was man will und WIE man das anstellen will. Ansonsten sind die ganzen Berichte, Beiträge und Kommentare sinnloses Geschwafel ohne irgendeinen Erkenntnisgewinn.

um 16:55 von SinnUndVerstand

Sie vergessen die Zulieferindustrie, dort werden tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen, weil viele Bauteile nicht mehr benötigt werden.

Am 04. November 2021 um 16:57 von schiebaer45

„16:40 von perchta
In der Autoindustrie werden durch den Umstieg auf Elektroantriebe viel mehr Arbeitsplätze (Arbeitsplätze, nicht Jobs) wegfallen. Darüber wird aber eher wenig berichtet.
#
Bei der Herstellung eines E-Motor werden viel weniger Bauteile benötigt als für einen Verbrenner Motor. Folge dessen werden auch weniger Arbeitskräfte benötigt.

Sie haben Recht,

es gibt jetzt schon viel Roboterarbeit in der Autoindustrie.
Es wird Zeit,
dass die alten Roboter ersetzt werden.

So entstehen durch Modernisierung auch wieder neue Arbeitsplätze.

17:17, Möbius

>>@JVA Butzbach: ich wusste das so etwas kommt
Klar, die Sonne ist der Fusionsreaktor der Grünen:absolut Störfall-sicher, weil 149 Millionen km entfernt ... :-)<<

Die Sonne ist der Fusionsreaktor der Erde. Ohne sie gäbe es nicht nur keine Grünen, sondern überhaupt niemanden hier.

@harry_up

"Damit es hierzulande nach dem Abschalten des letzten Kohlekraftwerks nicht duster wird, müssen unbedingt die 'Erneuerbaren' gefördert und nochmals gefördert werden" Am 04. November 2021 um 16:33 von harry_up

*

Nur: wie lange soll noch gefördert werden?
Nicht dass man nur Fördergelder kassiert und dann abspringt, sobald die Fördergelder weg sind.

@Tada um 16:21 Uhr

"dass auch in der Energieversorgung Neues gefunden wird. Nur erzwingen durch Verbot der alten Technologien, bzw. Abschaffung alter Energieversorgung, lässt sich das nicht"

Die neuen Technologien sind alle längst vorhanden. Nur die Besitztumsverhältnisse sind viel zu ungleich verteilt! Jeder Haushalt müsste gleichberechtigter Anteilsinhaber von allen zur Verfügung stehenden Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie allen anderen Technologien sein.

@Sisyphos3 17:06: genau mein Punkt

In Deutschland geht das Know-How zur Stahlherstellung allmählich verloren.

Früher war Deutschland mal stolzer Exporteur von Stahlwerken in die „dritte Welt“. Am bekanntesten
dürfte das legendäre Stahlwerk Rourkela in Indien sein, das sogar in die deutschen Erdkundebücher Einzug hielt ...

Alles passee ...

Jobs? Ernsthaft?

Das der Ausstieg kommt war seit Jahrzehnten klar.
Wie bei der Steinkohle hätte man längst "Ausschleichen" müssen, dann wäre kein Job mehr verloren worden - nur weil mi geschlossenen Augen Vollgas bis zur wand gefahren wird ergeben sich Härten für einzelne.

Um DIESE jobs zu erhalten hat man nebenbei das Zehnfache an Jobs in den Erneuerbaren geopfert - ersatzlos
Jobs deren Produktion jetzt fehlt
nicht nur hier, sondern Weltweit; immerhin waren es Jobs bei den Weltmarktführern mit mehr Produktion als China+der Rest.
Klar
Das waren keine Jobs in NRW bei RWE
mit diesen Jobs gewann man keine Wahl im Größten Bundesland, und das, nicht Jobs, ist das einzige um das es bei dem Gejammer geht.

Kein Thema

Es werden viele Themen diskutiert. Niemand redet von dem exponentiellen Bevölkerungswachstum.
1950 gab es 2,5 Mrd. Menschen, inzwischen sind es 7,9 Mrd. Die Lösung sind weder Progressive noch Konservative sondern Präservative!!!! Es macht Sinn, Kohle- Öl- und Gasverbrauch zu reduzieren, aber solange sich die Weltbevölkerung derart vermehrt., wird das nichts nützen.

@ SinnUndVerstand

Leider ist ja nicht ganz klar, was Sie meinen mit "Wenn die Kernfusion kommt". Falls Sie die Nuklearvisionen der sog. IV. Generation meinen

In einem Atomreaktor werden schwere Atomkerne gespalten, in einem Fusionsreaktor werden leichte Atomkerne verschmolzen. Die Grenze zwischen schwer und leicht bildet das Element Eisen.

17:22 von Mass Effect

Der User meinte schon Kernfusion
----------------

da wird schon lange geforscht und eine technische Realisierung in 20 Jahren vorhergesagt
das war, wenn ich mich recht erinnere, vor mehr als 50 Jahren
(also das Phänomen BER ist schon älter)

16:40, Möbius

>>Ich bin zuversichtlich das es in 10-15 so weit sein könnte, dass man Fusion wirtschaftlich nutzen kann.<<

Ihnen ist doch bekannt, seit wie vielen Jahrzehnten an der Entwicklung eines großtechnisch einsetzbaren Fusionsreaktors gearbeitet wird. Bisher gibt es nicht einmal einen Prototyp. Und da glauben Sie wirklich, in zehn bis fünfzehn Jahren wäre man so weit?

Geld einfach den Menschen geben?

Wenn man die angesprochenen 40 Milliarden auf die 25.000 Menschen verteilt bekommt jeder 1.6 Mio.

Damit können die sich überlegen ob sie überhaupt noch eine neue Arbeit brauchen.

Wenn man hört was angesiedelt wird: "Agentur für Innovation in der Cybersicherheit". Welcher Arbeiter aus dem Bergbau kann den dort einen Job finden?

Also die Menschen ausbezahlen und vielleicht machen ja einige sogar ein eigenes Unternehmen auf?

@ fathaland slim

Die Sonne ist der Fusionsreaktor der Erde. Ohne sie gäbe es nicht nur keine Grünen, sondern überhaupt niemanden hier.

Naja. Die Materie, aus der wir bestehen kann aber nicht in unserer Sonne entstanden sein. Dazu ist sie zu klein und zu jung. Wir wurden so zu sagen in einem anderen Stern erbrütet, der längst kollabiert ist.

ZU 17:06 von Sisyphos3

16:49 von Möbius
Ohne Kohle könnte es mit dem Stahl in Deutschland schwierig werden
------
da sorgen sie sich mal nicht
in Deutschland produziert man 36 Mill Tonnen Rohstahl
in China 1.100 Mill Tonnen (60 % der Weltproduktion)
--
nur um ihnen mal ne Relation zu geben

Eine "Relation" mit wie viel Tonnen Kohle?
Ohne Kohle wird das gerade für China schwierig mit den 1.100 Mio. Tonnen Stahl (60 % der Weltproduktion)!

Zum Verständnis, D steigt mit seinen 36 Mio Tonnen aus um auf Kohle zu verzichten.
China produziert mit Kohle dann 1.136 Mio Tonnen Stahl. ????

In D wird in aller Regel umwelt-, und ressourcenschonender und nach guten Standards produziert, das gilt nicht nur für Stahl.
Auslagerungen aus Deutschland kommen weder der Umwelt noch dem Klima zu
Gute, im Gegenteil!

Es geht hier auch nicht nur um Arbeitsplätze. Die Versorgungssicherheit und die Grundlagen für unseren Wohlstand bröckeln zunehmend.
So hat das keine Zukunft!

Wunsch

Wenn mir eine gute Fee begegnet, die mir einen Wunsch zu erfüllen verspricht, dann würde ich mich dafür entscheiden, allen jetzt lebenden Menschen ein so langes Leben zu schenken, dass sie die Folgen ihres Nichtstuns noch miterleben.

Wenn ich das schon wieder lese. "Ökoutopien"...
Ja, auf den sogenannten "Öko-Spinnern" wird seit Jahrzehnten herumgehackt, zu dumm nur, dass die schlimmsten Befürchtungen so nach und nach wahr werden.

Nochmal zur Erinnerung: es gab mal Kohlebergbau, von dem ganze Regionen wie das Ruhrgebiet und das Saarland wirtschaftlich abhängig waren.
Lange vorbei. Dass dies so ist, hat mit 0% Umwelt- oder Klimaschutz zu tun!

um 16:57 von Nachfragerin

Nennen sie doch mal die Anzahl Arbeitsplätze, die in den letzten 5 Jahren verloren gegangen sind. weil keine neuen wka gebaut werden bzw. die Arbeitsplätze verlagert wurden in Billiglohnländer.
Die 88000 neuen Arbeitsplätze, überwiegend im
Niedriglohnbereich, ersetzen keine tariflich bezahlten Arbeitsplätze im Industriebereich.

17:23, weingasi1

>>Am 04. November 2021 um 17:15 von fathaland slim
Und Sie glauben, die Verantwortlichen haben diese Fragen nicht auf dem Schirm?
__
Ein sehr hilfreicher Kommentar.
Zumindest hat man diesbezüglich noch nichts wirklich Belastbares gehört. Wohl aber das, was man nicht (mehr) will. Dann muss man aber schon sagen, was man will und WIE man das anstellen will. Ansonsten sind die ganzen Berichte, Beiträge und Kommentare sinnloses Geschwafel ohne irgendeinen Erkenntnisgewinn.<<

Es ist sehr unklug, die Politiker allesamt für doof und sich selbst für klüger zu halten. Ideologische Überzeugungen ersetzen keine Sachkenntnis und hindern auch daran, solche zu erkennen. Dann ist eben alles Geschwafel, was nicht zur eigenen Meinung passt.

@Sisyphos3 um 16:02

"Dazu noch keine Windanlagen (kaum den Ersatzbedarf) .
Solar was tun des nachts und ohne Speichermöglichkeit"

Gerne deswegen ist der Ausstieg ja nötig, damit es sich überhaupt Lohnt und entsprechend die Speicher und Produktion auch gebaut werden kann
Das tut nämlich niemand gegen den Erklärten Willen der Regierung, also so wie es bisher war.

fällt dem großen Stromnetz schon mal nicht zur Last.

von harry_up @
Außer bei Dunkelflaute.
Da möchte er es ja auch hell und warm haben.

Also brauchen wir die gesamten Anlagen doppelt und bezahlen ja auch schon hute riesige Summe dafür.

@ 17:24 von Tada

„ Nicht dass man nur Fördergelder kassiert und dann abspringt, sobald die Fördergelder weg sind“

Keine Gefahr. Funktioniert bei Kohle schon, so lange ich lebe und bei Atom, seit es das gibt. Jede Menge Staatsknete floss dahin und wird noch lange dahin fließen für Bergschäden, damit das Ruhrgebiet nicht absäuft (das ist echt spannend zu lesen, für die Pumpen müssen Unmengen an Strom bereit gestellt wird werden) und die Endlagerung,

Tun wir doch bitte nicht so, als würden nur die Erneuerbaren gefördert.

17:24 von Werner Krausss Am 04. November 2021 um 16:57 von schi

Sie haben Recht,

es gibt jetzt schon viel Roboterarbeit in der Autoindustrie.
Es wird Zeit,
dass die alten Roboter ersetzt werden.

So entstehen durch Modernisierung auch wieder neue Arbeitsplätze.
#
Und die Roboter müssen gewartet und technisch immer auf dem neuesten Stand sein. Das machen dann wieder Spezialisten zu den dann die Betrieb Mitarbeiter durch Weiterbildung gemacht werden.

gleichberechtigter Anteilsinhaber

WM-Kasparov-Fan @
Also wieder ein neuer versuch und Weg in den schon mehrfach gescheiterten Volkssozialismuss.

Also dann gehört mit der Tesla meines Nachbarns den ich ja mit finziert habe auch immer ein paar Std. am Tag.

re 15:56 Sisyphos3: Gewissen

>>klar können wir aus Gewissensgründen aussteigen.
Ein Zeichen setzen.
Helfen wird es wohl nichts, wenn die anderen nicht nachziehen
aber was soll´s<<

Wenn ich Ihrer permanenten Argumentation folgen will, dass alles politische Handeln auf dieser Welt grundsätzlich nichts bringt außer der Beruhigung eines schlechten Gewissens, dann frage ich mich, welches schlechte Gewissen Sie hier treibt, jedes Pflänzchen Verbesserung hier mit Ihrem Nihilismus zu adeln.

Einfacher: Erkennen Sie wirklich nicht den offensichtlichen Widerspruch, mit anhaltendem Engagement gegen jedes anhaltende Engagement anzukämpfen?

Vielleicht haben Sie ja Recht und es hat wirklich alles mit einer Gewissensberuhigung zu tun.

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