Kommentare - Auch Spahn für Wiedereröffnung der Corona-Impfzentren

01. November 2021 - 08:06 Uhr

Die meisten Impfzentren sind seit Wochen geschlossen - das will jetzt auch Gesundheitsminister Spahn ändern. Hintergrund ist die schwächelnde Impfkampagne. Vor allem bei den Booster-Impfungen drängt die Zeit.

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Bei dem ganzen Gerede stellt

Bei dem ganzen Gerede stellt sich mir eine Frage :
die Impfungen verliefen anfangs sehr schleppend, wie soll da jetzt die Booster Impfung schneller laufen? Noch dazu, da die erst 6 - 8 Monate nach der 2. Impfung angedacht ist.
Für meinen Mann und mich sind Ende Januar, Anfang Februar die Booster Impfungen vorgesehen - bereits mit unserem Hausarzt abgesprochen - entsprechend der empfohlenen Zeiträume.

Wer soll in die Impfzentren?

"Man habe in Israel gesehen, dass die Booster-Impfung für die meisten älteren Menschen wahrscheinlich erforderlich sei."

*

Warum dann Impfzentren und nicht Mobile Teams, die zum Beispiel in die Pflegeheime kommen?

Bitte die Spahns und

Bitte die Spahns und Lauterbachs "aussortieren" und statt dessen einen dänischen oder schwedischen Gesundheitspolitiker mit der Wahrnehmung der Aufgaben in Deutschland betrauen.

Wo hakt es denn?

Eine Wiedereröffnung der Impfzentren ergibt nur Sinn, wenn die Arztpraxen und mobilen Impfteams überlastet sind. Ist das denn der Fall?

Man braucht jedenfalls keine Möglichkeiten zu schaffen, die aus Mangel an Interesse dann gar nicht genutzt werden...

Warum sollten sich die Menschen impfen lassen?

Alle 6 Monate sollen die Menschen nun geimpft werden, weil die Wirkung schnell abklingt. Es lohnt sich doch gar nicht nur für 6 Monate sich impfen zu lassen insbesondere wenn man die Kontrollgruppe mit den Ungeimpften hat, die auch ohne Impfung nicht erkranken.
Mit Booster kann man nicht anfangen, wenn es Ungeimpfte gibt.

Erst testen, dann impfen..?!

Die meisten Ungeimpften sind in aller Regel jung und gesund. Die mit Abstand größte vulnerable Gruppe sind die Alten und die relevant Vorerktankten.

Warum macht man keine repräsentativen Untersuchungen?

T-Zellen Test für ungeimpfte Jüngere und für Geimpfte Ü 65..?!

Das Ergebnis wäre vermutlich, dass 99% der Ungeimpften einen guten Schutz haben und viele der Geimpften Ü 65 nicht. Daher macht man diese Untersuchungen wohl nicht.

Aber genau das würde dazu beitragen ein besseres Bild von der Lage zu bekommen. Und man könnte dann bessere Maßnahmen daraus ableiten, wie den direkten Schutz von Vulnerablen und Verzicht auf Masken in der Öffentlichkeit.

Das war wohl auch Teil des schwedischen Erfolgsgeheimnisses.

Eiertanz?

Wann endlich realisieren die Verantwortlichen, was wirklich geschehen muss? Wie wollen sie so, verschenktes Vertrauen zurück gewinnen?
Es muß das getan werden, was notendig ist: u.a. einen genauen Überblick über das gesamte Infektiongeschehen gewinnen.

Nur so können sie verhindern, immer aufs neue dem Virusgeschehen hinterher zu laufen.
Stoppt den Eiertanz jetzt!

Vielleicht wären dezentrale Impflocations besser

... im Supermarkt, am Bahnhof, in Kirchen etc. - niederschwellige Angebote, nicht weit entfernte Zentralplätze wären gut.

Die Hallen, die man als Impfzentren hergerichtet hatte, sind doch inzwischen wieder Messe- / Sport- / Festhallen. Das normale Leben ist ja an diese Plätze zurückgekehrt. Die stehen doch gar nicht mehr zur Verfügung.

Impfen ja bitte, aber auch testen, testen, testen!

Impfen hilft zumeist und eine 3. Impfung der Risikogruppen ist richtig.
Allerdings ist es nach Lage der Zahlen zum Infektionsgeschehen weiterhin höchst unverständlich, nicht deutlich mehr zu testen.
ALLE am gesellschaftlichen Leben teilnehmenden Bürger regelmäßig testen und Infizierte, wie deren Kontakte zu isolieren ist die einzige Chance, das Infektionsgeschehen auf einem Niveau zu halten, dass ein weitgehend normales Leben möglich ist.

Dazu braucht es dauerhaft umfangreiches Personal in den Gesundheitsämtern.

Ich kann nicht verstehen, warum die Datenlage so geradezu zwanghaft ignoriert wird. Hohe Inzidenzen, sich füllende Krankenhäuser und immer mehr Impfdurchbrüche zeigend deutlich, dass die Corona-Pandemie bei weitem nicht überstanden und nur mit Impfen nicht zu kontrollieren ist.

Auch ständig den 20.03.22 als gesichertes Ende der Pandemie zu postulieren ist unverantwortlich.

Die aktuellen Impfungen retten viele Leben, können aber ganz sicher das Virus nicht besiegen.

Der schleppend Fortschritt

Der schleppend Fortschritt macht die Zentren erforderlich?
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Ein Impfgegner wird nicht ins Zentrum gehen, wenn er den Arzt auch verschmäht hat.
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Das ist als völliger Unsinn.
Aktionismus bringt niemanden weiter.
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Einzig Druck und Aussperrungen können impfverweigerer umstimmen.
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Wenn wir keine Impfpflicht haben, muss man eben auch anerkennen, dass wir ebenso kein Grundrecht auf Kino, Konzerte, Veranstaltungen , Kneipe, Gasthaus, Oper, Fußballatadion,... haben.
Wenn die sich dann mal selbst 5 Jahre aus dem Programm genommen Haben, werden die Impfgegner schon selbst einsehen, dass das alles nicht hätte sein müssen.
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Die Zentren sind nur dazu da, reguläre Praxen zu entlasten. Diese Kapazitäten hat kaum ein Arzt.

08:18 von Tada

"Warum dann Impfzentren und nicht Mobile Teams, die zum Beispiel in die Pflegeheime kommen?"
Muss ich, jenseits der 70, mich erst in ein Pflegeheim einweisen lassen, um meine Booster-Impfung zu bekommen? Ich bin im Gegensatz zu Pflegeheiminsassen darauf angewiesen, mich zum Einkaufen oder in öffentlichen Nahverkehrsmitteln unter Menschen zu bewegen. Oder kriege ich zur Strafe gar keine, dafür, daß ich noch selbständig lebe?

In meinem Bundesland, RLP, sind aber Impfbusse unterwegs, zu Heimen, aber auch Schulhöfen (nicht für die Kids, sondern weil die zentral liegen), Märkten usw. Bis Mitte letzter Woche war da aber keine Rede von Dritt-Impfungen, jetzt war sie aber inoffiziell in der Verlautbarung irgend eines Werbeblättchens erwähnt.
Ich nehme an, in der fünften oder sechsten Welle wacht die Politik auf und stellt dies auch offiziell frei. Jedenfalls für die Bürger in der Lotterie der Bundesländer, die das einführen.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

120€ zu 20€

Die Haus-, Kinder- und sonstigen Fachärzte können ausreichend impfen, wenn man die Bürokratie reduziert.
Die Impfzentren waren mit 120€ je Impfung zu teuer. Die Politik muss nur klar machen, dass geimpft werden soll. Impfverweigerer wird man nicht überzeugen können, die landen dann in den Intensivstationen. Bleibt nur andere zu schützen.

Boostern

Ich denke, dass es sinnvoll wäre, mehr Stellen einzubeziehen. Die Idee mit den Apotheken ist gut, so wurde es ja auch in den USA gemacht. Ich habe mit der Hausärztin schon alles geklärt. Als Lehrperson habe ich eine große Verantwortung zu tragen und mit fast 60 will ich auch mich so gut es geht schützen. Auf keinen Fall warte ich ab, bis es der Stiko einfällt, dass diese Berufsgruppe doch besser mal geboostert wird. Im UK wird allen ab 50 eine Booster-Impfung angeboten. Dieses ungleiche Maß ist unverständlich. Wo bleibt da die Wissenschaft?

Corona wegtesten: klappt nicht

Diese Krankheit wird durch Tests nicht verschwinden, nur verlängert. Das einzige was hilft ist Impfen. Wer das ignoriert, wird sich anstecken.

Wer dauerend nach Testen und Isolieren ruft, sollte so fair dazu zu sagen, dass er die Beschränkungen damit noch mindestens 2 Jahre in Kauf nehmen möchte. Ich tue das nicht.

Impfen und Pandemie im Algemeinen

Guten Morgen zusammen,
wir können doch nicht allen Ernstes glauben, dass wir eine Pandemie mit einem relativ zügig mutierendem Virus, mit Imunantworten auf Imstoffe bei einer Halbwertzeit von zum Teil weniger als 6 Monaten und einer Mentalität von Brot und Spielen mit Großveranstaltungen, vornehmlich globaler Wirtschaft (z.B. Halbleiter, Nahrungsmittel z.B. GB, Tourismus immer höher schneller weiter, etc.) und einem Zugang zu Impfstoffen in benötigter Menge meist nur an finanzkräftige Staaten in absehbarer Zeit in den Griff bekonnen werde.
Ja, ich bin zweimal geimpft, falls hier zweifel aufgekommen sind, dennoch wäre eine aus meiner Sicht hierzulande eine 1-G-Regelung für Veranstalltungen die sinnvollere Option. Ich beziehe mich dabei jedoch nur auf getestet, da wir mit infektiösen Geimpften nur noch resistentere Mutanten ausbiden.
Wie wäre es also mit ein wenig Zurücknahme eines jeden und ein wenig mehr an Verständnis wie unsere Natur tickt. Würde auch beim Klima helfen.
Gruß Curiex.

Mehr 2G für öffentliche Bereiche?

Lesen die Herren Politiker den keine Artikel über 2G Veranstaltungen mit anschließendem Coronaausbruch? Oder Berichte zu Ausbrüchen in vollständig durchgeimpften Seniorenheimen?
Wenn dann hilft nur 1G. Alle testen. Und ganz dringend wird ein Test gesucht mit dem man nachweisen kann ob jemand eine dritte Impfung benötigt. Bei manchem schwachen Imunsystem werden 6 Monate zur Boosterimpfung zu lange sein und andere warum auch immer merken selbst ohne erst Impfung nichts.

Geldverschwendung

Nichts gibt sich leichter aus als das Geld anderer. Das gilt insbesondere auch für unseren Minister. Wofür brauchen wir heute teure Impfzentren? Die Zahl der zu impfenden Menschen ist nur halb so hoch wie vor einem halben Jahr, es ist auch keine besondere Eile geboten (zumindest nicht für die meisten Menschen). Da reichen Impfbusse aus, die vor einem Supermarkt oder auf dem Marktplatz stehen. Teuer ist nicht immer besser.

Die Krux aller „Berater“: Impfzentrum ist ein „buzzword“

Unternehmensberatung leidet oft an einem Grundübel: sie ist oft hypothesengetrieben. Was in 80% aller Fälle zutraf, das versucht man auch in den 20% anderen Fällen zur Anwendung zu bringen. Da ist kein Raum für Komplexität.

Die Impfzentren stammen aus einer Zeit, als Spahn sich als Macher präsentieren wollte. Sie stehen unter Länderregie, wobei die Logistik der Impfstoffverteilung vom Bund kommt. Impfzentren sind „Chefsache“. Kein Wunder also das der designierte BMG Lauterbach als erster ihre Wiedereröffnung forderte !

Am Anfang wollte man Hausärzten nicht einmal erlauben mitzuimpfen, obwohl diese jedes Jahr zig Millionen Impfungen durchführen!

Impfzentren sind m.E. nach also politische Show. Die Booster Impfungen sollten geräuschlos von Hausärzten ausgeführt werden. Gut finde ich die Idee, alle Ü60 anzuschreiben, trotz der dabei wie üblich aufgrund fehlender IT zu erwartenden kleinen Pannen (Briefe an Kinder, an Verstorbene etc., hatten wir alles schon).

Auch Spahn für Wiedereröffnung der Corona-Impfzentren

War es nicht so, das Herr Spahn vor kurzem die Impfzentren schließen lies? Weiß Herr Spahn überhaupt noch was er da tut? Wie User logig schon erwähnte, das endlich der Eiertanz beendet werden muß, trifft es ganau auf de Punkt.

@ 08:42 von Forfuture Das behauptet Keiner!

„ Die aktuellen Impfungen retten viele Leben, können aber ganz sicher das Virus nicht besiegen.“ Man kann Viren nicht „besiegen“ - das behauptet auch Keiner - aber Krankheiten! Konsequent 2G und Impfpflicht für Berufe die andere gefährden könnten… Pflege, Ärzte…
Wer sich selbst umbringen will, darf das gerne zuhause machen - ob mit Rauchen oder Impfverweigerung! Aber bitte: Ich will genausowenig Lungenkrebs durch Mitrauchen wie Corona oder Long-Covid durch „uneinsichtige Virenschleudern“… und jaja - das sind Alles Wahrscheinlichkeiten- aber gerade diese sprechen eindeutig für das Impfen!

Wer will kann seinen Hausarzt

Wer will kann seinen Hausarzt anrufen und ein Termin diesbezüglich machen oder? Und ich könnte darauf Wetten das er innerhalb von 2 Wochen einen Termin hat!! Impfmobile für die Landkreise und fertig!

08:50 von peter Schäfer //Die

08:50 von peter Schäfer

//Die Haus-, Kinder- und sonstigen Fachärzte können ausreichend impfen, wenn man die Bürokratie reduziert.//

Welche Bürokratie? Wir wurden völlig unbürokratisch vom Hausarzt geimpft. Ohne viel drumrum, weil der uns und die Krankengeschichte schon lange kennt!

//Die Politik muss nur klar machen, dass geimpft werden soll.//

Wem denn ? Das sollte bei allen angekommen sein.

//Impfverweigerer wird man nicht überzeugen können, die landen dann in den Intensivstationen. Bleibt nur andere zu schützen.//

Stimmt! Aber vielleicht kann man ja noch den Einen oder die Andere überzeugen?

Vielleicht klappt’s diesmal auch mit der Impfquote

Geboostert sollen ja nur diejenigen Impflinge werden die schon 2 mindestens 3-6 Monate zurückliegende Impfungen hatten.

Hoffentlich schafft man es diesmal die Anzahl der booster-shots zu erfassen. Frei nach einem im Bund tätigen Beratungshaus (Name bekannt)* kann man dann auf die mindestens doppelt Geimpften zurückschliessen ...

*der Witz dürfte bekannt sein, wie Berater die Anzahl Kühe auf einer Weide bestimmen: man zählt zuerst die Anzahl der Beine, und teilt den Wert dann durch 4 ...

Planlose Politik

Langsam finde ich die Politik immer planloser. Man müsste doch wissen, ob man die Kapazitäten hat, ohne Impfzentren die Booster Impfungen zu schaffen oder ob es über Haus- und Betriebsärzte klappt. Es wäre ja auch langsam mal wichtig zu wissen, wer den nun wirklich alles Booster braucht. Offensichtlich lässt der Impfschutz ja doch in der Breite viel schneller nach, als erhofft. Es war doch abzusehen, dass bei der viel aggressiveren Delta Variante das Infektionsgeschehen im Herbst wieder deutlich anzieht und es sind ja noch über 20 Millionen überhaupt nicht geimpft. Außerdem wusste man schon vor Monaten, dass auch Geimpfte ansteckend sind. Jetzt gibt es plötzlich in der brisanten Zeit weder Impfzentren noch eine Testinfrastruktur. Hier in China werden übrigens gar keine Schnelltests benutzt, gestern hat man im Disneyland in Shanghai über 30.000 Besucher PCR getestet. Und das in einigen Bundesländern die Maskenpflicht in Schulen gerade jetzt aufgehoben wird, sehr riskant!

ausgerechnet ...

""Nach der Schließung der meisten Impfzentren erfüllen die Praxen die in sie gesetzten Erwartungen erkennbar nicht, weder bei den Erst- noch bei den Booster-Impfungen" ... Gottseidank gab es irgendwann die Möglichkeit, sich beim Hausarzt impfen zu lassen. Dies habe ich (im Mai-Juni) ganz unkompliziert getan. Hätte es diese Möglichkeit nicht gegeben, würde ich vermutlich heute noch nachts versuchen, mir bei einem Impfzentrum digital (wie fortschrittlich! - theroretisch: ja) einen Impftermin zu besorgen.

Das ist die Lösung...

....wenn Herr Spahn (endlich) auf Herrn Lauterbach hört, kann's nur besser werden.
Allerdings u.U. noch eine lange Durststrecke bis der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister endlich abgelöst wird - hoffentlich durch Herrn Lauterbach - und das bedeutet nach wie vor Überfälligkeit von effektivem Handeln gegen das Virus.

Das Virus wird immer wieder zum Spielen eingeladen sowohl von Politiker*innen wie von Teilen der Bevölkerung...und es gewinnt immer wieder.

@Donousa 8:39 Uhr

"Die Hallen, die man als Impfzentren hergerichtet hatte, sind doch inzwischen wieder Messe- / Sport- / Festhallen. Das normale Leben ist ja an diese Plätze zurückgekehrt. Die stehen doch gar nicht mehr zur Verfügung."

--

Richtig, auf genau dieses Problem hat der (ehemalige) Leiter des Impfzentrums Köln gestern im WDR hingewiesen.

Dass der Abbau aller (!) Impfzentren keine gute Idee ist, hätte man doch ein wenig erahnen können.

Ihr Vorschlag mit niederschwelligen Angeboten wie in Supermärkten u. Bahnhöfen etc. ist gut, auch Apotheken sollten mit ins Boot.

Es muss was passieren - jetzt!

08:51 von Hafenstadt1962

> Im UK wird allen ab 50 eine Booster-Impfung angeboten. Dieses ungleiche Maß ist unverständlich.<

Da gibt es aber auch keine anderen Maßnahmen mehr, hätten sie auch gerne den "Freedom day".
Davon abgesehen, es ist wohl kaum anders machbar, wie bei der Erstimpfung auch. Nach Alter, Vulnerablität, Berufsgruppen und nicht zuletzt, nach 6 Monaten Abstand zur Zweitimpfung.
Ich habe auch einen Termin diesen Monat, nach 2 Astra Z. Impfungen hatte ich schon nach 4 Monaten kaum noch Antikörper. Das hat mich wirklich erschreckt. Klar, die Gedächniszellen würden ihre Arbeit wahrscheinlich umgehend aufnehmen, wenn sie das Virus bemerken. Aber mit aufgefrischten AK würde ich mich doch sicherer fühlen.

Da bisher hauptsächlich die vulnerablen Gruppen angesprochen sind, sollten die Ärzte und mobilen Teams das schaffen. Apotheken einzuschließen wäre evtl. noch eine Möglichkeit - wenn sie den Andrang abarbeiten können...

@ Möbius

Ich befürchte leider, dass die Kapazitäten für die Boosterimpfung der älteren Bevölkerung jetzt, wo es schon wieder 5 vor 12 oder später ist, nicht ausreichen. Man hätte viel früher damit anfangen sollen. Eventuell ist es auch nicht so gut, ältere in Praxen zu schicken, wo dann ja auch erstmal COVID Verdachtsfälle hinkommen. Wenn ich überlege, dass meine 82jährigen Eltern bis Mai auf ihre Erstimpfung trotz Impfzentren mitten in NRW warten mussten, befürchte ich, dass es jetzt wieder echt knapp wird. Und in Pflegeheimen müsste Impfpflicht für Angestellte gelten, ab sofort PCR Testpflicht für Besucher und mobile Impfteams, die müssten jetzt auch eigentlich schon unterwegs sein.

Hallo logig,

sie haben recht, diese ganze Pandemiebekämpfung ist ein großer Eiertanz, der die Menschen verunsichert, verrückt macht und die Gesellschaft spaltet.
Erst hieß es, durch die zweite Impfung sei man geschützt und es wurde eine App installiert, die anzeigt, wann ich meine Erst- und Zweitimpfung erhalten habe, damit ich überall vorzeigen kann, das ich nicht infektiös bin. Jetzt stellt sich raus, das das nicht der Fall ist - kommt jetzt nach jeder Auffrischung eine neue App?
Genauso unhaltbar sind diese 2 oder 3 G-Regelungen. Das einzigste, was wirklich helfen könnte, wäre ein Testen vor jeder Kontaktaufnehme mit anderen, doch das ist unrealistisch.
Jeder, der sich krank fühlt, gehört ins Bett und nicht auf eine Party.

Verbrauchtes Personal

@ Klausewitz:
Bitte die Spahns und Lauterbachs "aussortieren" und statt dessen einen dänischen oder schwedischen Gesundheitspolitiker mit der Wahrnehmung der Aufgaben in Deutschland betrauen.

Gute Idee, die wurden zu Hause ja ausgemustert und wären also frei.

EX - Gesundheitsminister!

Am 01. November 2021 um 08:47 von Zuschauer49
""Muss ich, jenseits der 70, mich erst in ein Pflegeheim einweisen lassen, um meine Booster-Impfung zu bekommen?""

Als ich letzte Woche meine Grippeimpfung beim Hausarzt bekommen habe sagte er mir auch, im Februar ist die dritte Impfung gegen Corona fällig.
Die meisten Probleme die wir mit Corona haben, machen wir uns selbst.

Am 01. November 2021 um 08:53 von Donousa

"Corona wegtesten: klappt nicht"

Corona wegimpfen aber leider auch nicht!

Sie können natürlich die Augen vor der Realität verschließen und sich das Virus wegwünschen!

Impfen rettet leben, aber die inzwischen erschreckend steigenden Infektionszahlen mit einer hohen Anzahl von Imfdurchbrüchen und die Verbreitung des Virus durch nicht getestete, geimpfte Spreader ist einfach nicht zu leugnen.

Wenn man also das aktuelle, exponentielle Wachstum der Infektionen aufhalten will, bleibt uns gar keine andere Wahl, als zu testen und zu isolieren.

Alleine die Folgeschäden für Gesundheit(-ssystem) und Wirtschaft sind sehr deutlich schlimmer, als eine konsequente Test- und Quarantänestrategie.

Das kann man selbstverständlich fürchterlich und unbequem finden, aber es gibt aktuell keine bessere Strategie zum Schutz der persönlichen Gesundheit sowie der Wirtschaft und Gesellschaft, als die von mir geforderte Strategie.

Nur weil es uns nicht gefällt, dürfen wir es nicht ignorieren!

Impfzentren dann auch richtig einsetzen

Jetzt kommt es auf die Booster-Impfungen an.
Das hat Herr Spahn erkannt.Den geforderten Impfgipfel dazu befürworte ich.Man sollte auf Bewährtes setzen.Dazu gehört unabdingbar wieder eine Priorisierung mit gutem Managment.Die ü70 werden bereits von den Hausärzten und mobilen Impfteams geboostert.Das muss möglichst schnell durch eine entsprechende Impfempfehlung auf die ü60 ausgedehnt werden.Alle anderen bitte mit Terminvergabe an wiedereröffnete Impfzentren wenden.Nur so wird man die Lage relativ schnell in den Griff bekommen.Schnelles Handeln ist das A&O.

Warum boostert man gegen den Wildtyp ?

Angeblich verfügt Biontech bereits über gegen die heute vorherrschenden Mutanten wirkende Impfstoffe. Allerdings sind sie nicht zugelassen.

Ein drittes Mal zu Impfen gegen den Wildtyp ist in etwa so sinnvoll als wenn man in diesem Winter den Grippeimpfstoff vom letzten Jahr einsetzt.

Das von von der Leyen mit viel Tamtam im letzten Jahr verkündete „Fast Track“ Zulassungsverfahren der EMA ist bisher nie zum Einsatz gekommen. Ich vermute als Grund das die Pharmafirmen abwarten wollen, welche Mutante sich schließlich etabliert um ihre Investitionen nicht in den Sand zu setzen.

Das könnte allerdings ziemlich unklug sein, da das Virus unter dem Impfdruck ständig Mutationen produziert, die zu mehr Impfdurchbrüchen führen.

Was es bräuchte, wäre also ein Medikament. Und da ist das Problem das bereits bekannte Wirkstoffe wenig aktiv sind, und neue sehr sehr lange in der Entwicklung benötigen.

@Donousa

"im Supermarkt, am Bahnhof, in Kirchen etc. - niederschwellige Angebote, nicht weit entfernte Zentralplätze wären gut" Am 01. November 2021 um 08:39 von Donousa

*

Nein! Zu jeder Impfung (nicht nur gegen Corona) gehört eine Voruntersuchung und der Patient muss auch abgehorcht werden, weil keine akuten Erkrankungen vorliegen dürfen. Sonst kann der Geimpfte tatsächlich von der Impfung richtig krank werden.
Sowas gehört in die Arztpraxis und nicht irgendwo in den Bahnhof, Supermarkt oder Kirche.

Sogar das Schlachtvieh wird vom Tierarzt angeschaut. Nur bei Impfungen gegen Corona ist der Patient egal. Da geht es wahlweise um due Überlastung des Gesundheitssystems (die Politik der letzten Jahre und die Zusammenlegung der Krankenhäuser kann gar nicht schuld sein) und um den "Schutz anderer" (aber nur innerhalb der deutschen Grenzen, denn sonst würde man auf die WHO hören und als ersten Schritt die 40% Geimpfter in jedem Land anstreben, dann 70%, anstatt hier 100% erzwingen zu wollen).

Na was denn nun?

Der "moderne" Politiker bewegt sich stets in zwei entgegensetzte Richtungen, um so nicht "Wähler" zu verlieren. So will der Herr Spahn a) die Corona-Bundesnotbremse aufheben und b) die Impfzentren wieder öffenen.
.
Vielleicht verstehe ich das aber nur falsch, und Herr Spahn möchte "vorsorglich" so die durch Lockerung der Bundesnotbremse steigenden Infektionszahlen auffangen?

um 08:18 von Tada

Wer soll in die Impfzentren?
"Man habe in Israel gesehen, dass die Booster-Impfung für die meisten älteren Menschen wahrscheinlich erforderlich sei."

*
Warum dann Impfzentren und nicht Mobile Teams, die zum Beispiel in die Pflegeheime kommen?

Das wird längst gemacht. Bei meiner Frau im Pflegeheim sind letzten Donnerstag alle MitarbeiterInnen und BewohnerInnen bei denen die Impfung lange genug zurück lag geimpft worden.

Widerspruch

" hoffentlich durch Herrn Lauterbach - " ... Ich sage: hoffentlich nicht.

Am 01. November 2021 um 08:18 von Tada

" Warum dann Impfzentren und nicht Mobile Teams, die zum Beispiel in die Pflegeheime kommen? "

Einfache Antwort, weil die Meisten ab 70 ja zu Hause sind, ich hab Termin 1. Woche Januar für Dritte, weil ich vor Juli keinen Termin bekommen habe, weil ich mir den Impfstoff ausgesucht hatte.
An das Theater mit den Impfstoffen können Sie sich sicher noch erinnern, jetzt verschenken wir das, was uns angeboten wurde wie Sauerbier.
Schon vergessen was in im Frühjahr bis Sommer los war.

um 08:22 von Nachfragerin

//Eine Wiedereröffnung der Impfzentren ergibt nur Sinn, wenn die Arztpraxen und mobilen Impfteams überlastet sind. Ist das denn der Fall?

Man braucht jedenfalls keine Möglichkeiten zu schaffen, die aus Mangel an Interesse dann gar nicht genutzt werden...//

Ich schaue mir regelmäßig die Impfverlaufskurve hier aus TS an. Meines Erachtens sagt diese aus: Wir hatten die Möglichkeit, über 1,5Mio Impfungen pro Tag durchzuführen. Die Möglichkeiten wurden heruntergefahren, als das Interesse schon sehr weit unten war.
Insofern stimme ich Ihnen zu.

Was mich besorgt: Wie sehr Lügenpropaganda der Impfgegner auch bei gebildeten Menschen verfängt.
Aus meiner Sicht ist somit zunächst zu überprüfen, wie weit man die Verbreitung nachweislich erlogener Inhalte verhindern kann.
Und: Die Veröffentlichung von Fakten forcieren, damit z.B. das Märchen von den "unverwundbaren jungen Menschen" die "nur eine leichte Erkältung" bekämen, aus den Köpfen verschwindet.
Wahrheitspflicht statt Impfpflicht!

@ BitteHirnEinschalten

Sie haben hier in beiden Punkten absolut Recht: Es muss wieder mehr getestet werden und das in sensiblen Bereichen wie Pflegeheimen zwingend mit PCR Test. Außerdem ist auch Ihre zweite Frage extrem wichtig, nämlich zumindest eine vernünftige Datenlage zu haben, wann wer welchen zusätzlichen Impfschutz braucht. Zur Zeit liest man immer mehr, dass dies zumindest bei älteren Menschen eher 3 als 6 Monate nach der Zweitimpfung sind. Von einer Studie, an der eine Verwandte, die in einer Dialyseklinik teilnimmt, weiß ich, dass auch bei jungen doppelt Geimpften die im Körper nachgewiese Immunantwort extrem unterschiedlich ausfällt.

Der scheidende Regierende Müller bringt es auf den Punkt

Warum, so fragt Müller (vormals Koordinator der „Corona-Gipfel“ als Bundesratsvorsitzender) müsse es wegen der Booster Impfungen einen „Corona Gipfel“ geben?

Es gab unter Merkel zwar viele solche öffentlichkeitswirksamen Corona Gipfel, aber kein einziges konkretes Ergebnis das nicht auch in einer der ohnehin ständig (ohne Presse!) stattfindenden Videosschalten oder Rundmails (meinetwegen per doodle) hätte abgestimmt werden können!

Am Ende hat übrigens trotz Gipfel jedes Bundesland immer sein eigenes Süppchen gekocht ...

08:18 von Tada

"Warum dann Impfzentren und nicht Mobile Teams, die zum Beispiel in die Pflegeheime kommen?"
*
Weil die meisten Leute ab 70 Jahren zu Hause wohnen!
Mobile Impfteams für Alten-u.-Pflegeheimbewohner
wird es bestimmt auch geben!

Na,

vielleicht sollten lieber wieder Notfallkrankenhäuser gebaut werden....

Spahn und Merkel haben den Sommer wieder total verschlafen ... die Ampel wird es nicht besser machen, es sind ja bald Wahlen in NRW.

Pragmatisch ist, Infrastruktur maximal effizient zu nutzen

Dort, wo Impfzentren und „eingespielte“ Abläufe bereits gegeben sind, sollten sie auch genutzt werden. Und in Gegenden, in denen der Weg zum nächsten Impfzentrum für die alten Leute mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden oder gar nicht möglich ist und in denen es oft nicht einmal eine Apotheke oder überhaupt eine Arztpraxis gibt - dies zu "Nach der Schließung der meisten Impfzentren erfüllen die Praxen die in sie gesetzten Erwartungen erkennbar nicht, weder bei den Erst- noch bei den Booster-Impfungen". Wenn das Impftempo nicht ausreiche, "werden wir endlich auch an anderen Stellen, beispielsweise Apotheken, impfen müssen" - wäre die Organisation mobiler Impfteams und -busse, die nach Ankündigung von Ort zu Ort fahren und dort die Impfungen vornehmen vom Aufwand-Nutzen-Verhältnis her sicher eine Option. Für Pflegeeinrichtungen natürlich sowieso. Für diese gilt: Wie auch immer, dass es dort zu Ausbrüchen wegen ungeimpftem Personal kommen kann, muss sicher ausgeschlossen werden.

Die Hausärzte schaffen das.

Die Fluktuation in Pflegeheimen ist Altersbedingt sehr Hoch, darum sollte Penibel darauf geachtet werden, das Alle geimpft sind.
Auch die Pflekräfte!
Dort wären mobile Teams sinnvoll.
Alle Anderen können sich beim Hausarzt impfen lassen.

Corona-Impfzentren ...

wieder zu eröffnen, finde ich als wenig sinnvolle, zu teure Maßnahme.
Es liegt doch an den vollständig Geimpften selbst, sich um einen Termin zur Booster-Impfung zu bemühen. Bei unseren Alten sollten Heimleitungen, gesetzliche Vertreter, Töchter, Söhne, Enkel usw. Dampf machen, dass dies zeitnah geschieht.
Oder ist unser Volk wirklich so wenig verantwortungsbewusst ???

09:14 von KarlderKühne Sie

09:14 von KarlderKühne

Sie sollten nicht für "die Menschen" sprechen! Ich fühle mich weder verunsichert noch verrückt gemacht ( habe mich eigenständig informiert). Und für "die Spaltung" sorgen die, die sich nicht an die Regeln halten und sich nicht impfen lassen.

Das es (mindestens) eine dritte Impfungen geben muss, ist seit Monaten bekannt. Und die APP sagt nur, das Sie den Impfschutz haben - sonst nichts!

@08:23 von Orfee

Mit Verlaub, Sie schreiben Unsinn: Natürlich kann man mit der Drittimpfung anfangen, auch wenn es noch freiwillig Ungeimpfte gibt. Schärfer formuliert: ich gebe den Gesundheitsschutz und den solidarischen Schutz anderer durch Impfung doch nicht auf, weil sich ein bestimmter Teil stur der Vernunft verweigert.
Und auch mit Ihrer 6-Monats-Behauptung liegen Sie daneben: die Wirkung klingt nämlich individuell unterschiedlich ab. Ich bin z.B. im April zum zweiten Mal geimpft worden, habe jüngst meinen Antikörperstatus kontrollieren lassen, der ist nach wie vor sehr hoch, so dass eine Booster-Impfung derzeit noch nicht sinnvoll ist.

Rinn in die Kartoffeln...

raus aus den Kartoffeln.
Ich finde, es zeugt nicht gerade von Kompetenz, wenn man die Impfzentren erst schließt, mit der Begründung, sie werden nicht mehr gebraucht, nur um sie einen Monat später im anschwellenden Panikmodus wieder zu öffnen.
Der Oberbürgermeister von Salzgitter hätte gerne das hiesige Impfzentrum bis Ende des Jahres weiter betrieben, hatte aber auf Bundes-und Landesebene keinen Erfolg, so dass am 30.9. 2021 Schicht im Schacht war.
Hoffen wir, das Beste.

09:14 von Joao Adelante Danke

09:14 von Joao Adelante

Danke - aber NEIN danke!
Herr Spahn ist nur noch geschäftsführend im Amt und ob Herr Lauterbach Gesundheitsminister wird, werden wir sehen.
Es gäbe bestimmt schlechtere Kandidaten.

@ Forfuture 8.42

"Die aktuellen Impfungen retten viele Leben, können aber ganz sicher das Virus nicht besiegen."

So ist es! Wie Sie schreiben, das Testen aller Menschen ist nach wie vor sehr wichtig; solange es für Geimpfte kostenpflichtig ist, wird das nichts. Ebenso wichtig ist die Einhaltung der Corona-Regeln; solange nur vereinzelt Kontrollen durchgeführt werden, wird auch das nichts. Darüber hinaus die absolut unverantwortliche Entscheidung in NRW, die Maskenpflicht im Schulunterricht aufzuheben zu einem Zeitpunkt stark ansteigender Infektionszahlen. Anstatt alle voreiligen Lockerungen endlich zurückzunehmen, erfolgen weitere. Das Ende der Pandemie ist sowieso nicht absehbar, da der Impfstoff armen Ländern vorenthalten wird, weil die reichen Länder ihn lieber horten und vernichten. Taube Ohren, eiskalte Herzen und wenig Verstand führen nun mal nicht zu guten Ergebnissen.

Man muss es nicht verstehen

Spahn ruft das Ende der Notlage aus und möchte, dass sich alle boostern lassen, so wie er selbst, gegen die STIKO-Empfehlung.

Die Ampel verkündet gleich mal selbstbewusst das Ende der Pandemie im März.

Und jetzt müssen wir wegen ein paar Ü70-Menschen, die sowieso häufiger bei Ihrem Hausarzt sind, die Impfzentren wieder öffnen. Die gleichen Ärzte, die am Anfang der Impfkampagne getönt haben, sie könnten das alles besser, sind jetzt überlastet, wenn sie ihre eigenen Patienten impfen.

Das wird schön ruhig in den Impfzentren. Da können dann ein paar überlastete Ärzte ihre Praxis einen Tag schließen und für 150€/h im Impfzentrum helfen.

Leider helfen ja bei Ü70 die Betriebsärzte nichts. Die haben ja bisher so viel geimpft.

Wir leben in einem Irrenhaus.

um 09:17 von Tada…

Nein! Zu jeder Impfung (nicht nur gegen Corona) gehört eine Voruntersuchung und der Patient muss auch abgehorcht werden, weil keine akuten Erkrankungen vorliegen dürfen. Sonst kann der Geimpfte tatsächlich von der Impfung richtig krank werden.
Sowas gehört in die Arztpraxis und nicht irgendwo in den Bahnhof, Supermarkt oder Kirche.

Sie sind sicher nicht geimpft? Bei meinen beiden Impfungen (Corona) hat die Ärztin ein wenig philosophiert und dann zugestochen! Bei meiner Grippeschutzimpfung war nur eine Helferin , die die Spritze gesetzt hat.

um 08:23 von Orfee

Alle 6 Monate sollen die Menschen nun geimpft werden, weil die Wirkung schnell abklingt.

Das wurde an keiner Stelle behauptet. Im Gegenteil, ob und wann eine vierte Impfung nötig sein sollte ist nicht klar. Durch die 3. Impfung steigt der Schutz extrem, so dass es sicher deutlich mehr als 6 Monate sein werden, bis dieser wieder auf das Niveau von 6 Monaten nach 2 Impfungen fällt.

Die "Kontrollgruppe" der Ungeimpften macht übrgens 95% der Patienten in Intensivstationen aus, die aufgrund von Covid-19 Infektionen behandelt werden müssen - und das obwohl die Geimpften im Schnitt älter und immunschwächer sind.

Wahrheitspflicht statt Impfpflicht

Vorweg: Ich werbe für Impfungen und bin überzeugt davon.
Ich gehe mit Maske umher und wurde von Mitbürgern dafür angepöbelt.

Die Impfverweigerung lebt von einer Angst die geschürt wurde von Unwahrheiten.
Ich hanebüchenen Lügen der Querdenker brauchen wir nicht wiederholen.
Aber auch auf der Seite der Impfbefürworter gab es Darstellungen, die zu idealistisch klangen und uns jetzt zum Vorwurf gemacht werden.
Es muß klar sein daß:
1) Impfen die Wahrscheinlichkeit einer Infektion senkt, nicht die Infektion sicher verhindert.
2) Nur der Infizierte kann infizieren. Der Geimpfte ist mit geringerer Wahrscheinlichkeit infektiös, nicht mehr.
3) Impfen senkt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufes sehr, sehr stark.
4) Impfdurchbrüche wird es immer geben.
5) Wenn alle geimpft sind, sind 100% der Infizierten Geimpfte. Nur sind diese 100% in absoluten Zahlen nur noch ganz wenige.

Es sollte überlegt werden, das Verbreiten von schädigenden Lügen rechtlich zu verfolgen. Wie üble Nachrede.

@ 08:19 von Klausewitz

So so: "aussortieren" wollen Sie... und dann möglicherweise "entsorgen nach Anatolien"? Mich fröstelt, und der Grund ist nicht, dass der November beginnt.

08:58 von Ritchi

Finden Sie es erstrebenswert im Winter am impfbus anzustehen.
Die Hausärzte müssen mehr in die Pflicht genommen werden und auch die Fachärzte die bisher mit geimpft haben. Zu viele haben sich zurück gezogen. Ich soll meinen co2 Fußabdruck verkleinern und jage auf dem Land mit dem Auto dem impfbus hinterher, wo mein Hausarzt fußläufig zu erreichen wäre!

Re : Orfee !

Das hat so niemand gesagt, dass grundsätzlich alle sechs Monate eine Auffrischung getätigt werden muss, weil es dafür noch viel zu wenige Daten gibt. Dazu sind diese Impfstoffe zu neu.
Auch bei anderen Impfungen wird teilweise eine Auffrischung empfohlen, was ihnen anscheinend entgangen ist.
Ja leider gibt es noch eine größere Anzahl von Nicht- Geimpften, die, warum auch immer, ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren wollen, mit zusätzlichen Ansteckungen von Anderen, und natürlich bei einer Erkrankung bestens versorgt werden möchten. Da soll dann alles bereit stehen und selbstverständlich alle Kosten vom Steuer- und Abgabenzahler übernommen werden. Da wird dann die Solidarität eingefordert, die jetzt verweigert wird. Und die Nicht- Geimpften scheinen nicht an die Folgen von Long Covid zu denken, die leider viel zu beklagen haben und deutlich längere Zeit komplett von jeglicher Rolle sind !

@ covid-strategie, um 08:34

“ Das Ergebnis wäre vermutlich, dass 99 % der Ungeimpften einen guten Schutz haben und viele der Geimpften ü 65 nicht.“

Sie kommen doch immer wieder wie Kai aus der Kiste mit Ihrer unbemerkten Herdenimmunität der Ungeimpften.
Dafür landen dann doch anteilig etwas viele der Ungeimpften in Krankenhäusern, finden Sie nicht?

@09:21 von paganus65

"Was mich besorgt: Wie sehr Lügenpropaganda der Impfgegner auch bei gebildeten Menschen verfängt.
Aus meiner Sicht ist somit zunächst zu überprüfen, wie weit man die Verbreitung nachweislich erlogener Inhalte verhindern kann.
Und: Die Veröffentlichung von Fakten forcieren, damit z.B. das Märchen von den "unverwundbaren jungen Menschen" die "nur eine leichte Erkältung" bekämen, aus den Köpfen verschwindet.
Wahrheitspflicht statt Impfpflicht!"
Das konnte man gestern Abend bei Anne Will sehen, was da Frau Wagenknecht von sich gegeben hat. Nur noch peinlich. Herr Lauterbach gab an, das er Long-Covid Patienten unter 30 Jahren betreut und das waren nicht wenige. Aber es wird alles verdreht und geleugnet.

@baumgart67 09:12: es geht um die Heime!

Sie sprechen da einen ganz wichtigen Punkt an: eigentlich tut man so als ob die Pandemie jeden jederzeit und überall treffen kann. Deshalb auch der ständige „Rundumschlag“ an Maßnahmen.

Jetzt wird zum ersten Mal ein „Lockdown für Ungeimpfte“ diskutiert! Wie soll das bitte schön kontrolliert werden?

Tatsächlich spielt sich die Dramatik nicht in den Kaufhäusern, Clubs, Betrieben, Restaurants und Fußgängerzonen ab, sondern in den Alten- und Pflegeheimen. Darüber wird kaum gesprochen. Mobile Impfteams sollten eigentlich aber auch ältere Mitbürger, die sich wegen Corona kaum noch raustrauen, zu Hause aufsuchen. Auch dies ein eklatantes Defizit!

Es mangelt nicht nur an Personal sondern auch an der Effizienz und Effektivität der Maßnahmen.

@ Jimi58 8.59

"Weiß Herr Spahn überhaupt noch was er tut?" Gute Frage! Hat er es je gewusst? Was sind die Kriterien für sein Nichttun oder Tun?

@ Tada 09:17

Das haben Sie Recht. Ich bin gegen Gelbfieber geimpft . Und was die WHO anprangert, da haben die vollkommen Recht.

08:53 von Donousa

"Diese Krankheit wird durch Tests nicht verschwinden, nur verlängert. Das einzige was hilft ist Impfen. Wer das ignoriert, wird sich anstecken.
*
Impfen und Testen für Geimpfte und Ungeimpfte wieder einführen, wäre notwendig
um die Corona Pandemie einzugrenzen!

Am 01. November 2021 um 09:01 von Zufriedener Optimist

„ Die aktuellen Impfungen retten viele Leben, können aber ganz sicher das Virus nicht besiegen.“ Man kann Viren nicht „besiegen“ - das behauptet auch Keiner - aber Krankheiten!

Ich verstehe nicht recht, warum sie meinem Tread ablehnend antworten, ich leugne doch keineswegs den Segen der Impfungen, bin 2x geimpft und der Booster ist bereits geplant.
Impfen ist gut und wichtig, aber nur in Verbindung mit einer konsequenten Test- und Quarantäne-Strategie aller Menschen können wir ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben weitgehend aufrechterhalten.
Die Zahlen der Inzidenzen und eben auch der recht hohe Anzahl von Impfdurchbrüchen mit ebenso hoher Virenlast und ähnlicher Gefahr, andere anzustecken, zeigen deutlich, dass neben dem sehr wichtigen Impfen, eben auch Testen und Isolieren zwingend erforderlich ist.
Siehe meinen Folgetread von 9:15 Uhr

Das aktuell exponentielle Infektions-Wachstum ist nur mit Impfen nicht zu stoppen, die Kombination der Maßnahmen ist der Königsweg.

09:15 von Forfuture Ich frage

09:15 von Forfuture

Ich frage mich, was haben Sie für ein Problem mit den Impfdurchbrüchen?
Es war von Anfang an klar, das die Impfungen "nur zu ca.95%" ( bei der Alpha Variante!!) wirksam sind. Es war also von Anfang an klar, das es diese Impfdurchbrüche geben wird.
Auch ein Problem ist die Delta Variante - ansteckender und leichter übertragbar. Und trotzdem besteht eine ca. 90%ige Wirksamkeit (bei Comirnaty).

Die beste Wahl wäre, das sich jeder (der keine medizinischen Gründe hat) impfen lässt!

@Sparpaket

"Der Oberbürgermeister von Salzgitter hätte gerne das hiesige Impfzentrum bis Ende des Jahres weiter betrieben, hatte aber auf Bundes-und Landesebene keinen Erfolg, so dass am 30.9. 2021 Schicht im Schacht war" Am 01. November 2021 um 09:29 von Sparpaket

*

Was hat denn den Oberbürgermeister von Salzgitter daran gehindert das Impfzetrum weiter zu belassen?
Ist es etwa verboten worden?

Ich denke, da geht es eher um die Finanzierung.
Jeder will ein Impfzentrum, aber keiner will es bezahlen.
Da kann man sich schön hinstellen und für die Erfolge feiern lassen, aber die Schulden anderen in die Tasche schieben -- so eine Bad Bank, wie in der Finanzkrise hätte ich auch gerne.

In Apotheken Impfen?

Woral liegt es, daß so wenig geimpft wurde / wird?
Zuerst: zu wenig Impfstoff. Ist behoben.
Dann: Zu wenig Impfstationen: Hausärzte mit rein, und es lief. Ist behoben.
Dann: Brachliegende Impfzentren. Wurden abgebaut. Ist behoben.

Was nicht behoben ist: Zu wenige Impfwillige.
Zwang? Sehe ich als ultima ratio. Sehr kritisch.

Bessere Aufklärung? Da müssen wir alle ran! Medien und offizielle Stellen natürlich auch. Aber vor allem wir Bürger müssen es unterlassen, Unsicherheit zu verbreiten und Links zu teilen, die zwar spektakulär sind, aber Lügenpropaganda enthalten.

Ich hatte 3 Impfangebote: Hausarzt, Betriebsarzt, Impfzentrum.
Ich konnte es mir sogar aussuchen.
Nein, wir müssen nicht jetzt noch die Apotheken requirieren. Aus, wenn manche Politiker damit sich Aufmerksamkeit verschaffen wollen.

@baumgart67

"mobile Impfteams, die müssten jetzt auch eigentlich schon unterwegs sein."

Sind sie schon. In Bremen seit fast 2 Monaten. Vor einer Woche gab das Gesunheitsressort bekannt, dass fast alle Bewohner in den Altenpflegeeinrichtungen Bremens die Drittimpfung erhalten haben.

@ Orfee

Zitat: "Mit Booster kann man nicht anfangen, wenn es Ungeimpfte gibt."
#
Warum? Ist den Impfunwilligen denn die Impfung verboten worden? Ist ihnen der Impfstoff vorenthalten worden? Sollen annähernd 70 % wieder auf die 30% Rücksicht nehmen ... von denen wiederum 65 % angeben, sich jetzt erst recht nicht impfen lassen zu wollen ... quasi in einer Art Trotzreaktion?
Das kann nicht ihr Ernst sein.

@grübelgrübel

"Sie sind sicher nicht geimpft? Bei meinen beiden Impfungen (Corona) hat die Ärztin ein wenig philosophiert und dann zugestochen!" Am 01. November 2021 um 09:30 von grübelgrübel

*

Ich bin nur nicht gegen Corona geimpft.
Ansonsten habe ich und meine Familie alle empfohlenen Impfungen. Daher spreche ich auch aus Erfahrung.

Ich kenne aber jemanden, der ähnliches wie Sie erlebt hat. Die Person hat dann aber den Mund aufgemacht und auf die Voruntersuchung bestanden.

@ Donousa 8.53

"Diese Krankheit wird durch Tests nicht verschwinden..."
wer hat das jemals behauptet?
"....nur verlängert."
Völliger Unsinn!

Impfen, Testen, Einhaltung der Corona-Regeln, Impfgerechtigkeit - nur alles zusammen kann die Pandemie so schnell wie möglich beenden.
Sie sollten so fair sein, das zu sagen.

Dass Sie die ach so schlimmen Beschränkungen nicht bis zu dem Ende der Pandemie "in Kauf nehmen möchten" ist bedauerlich. Ich tue das sehr gerne - ist eine Selbstverständlichkeit für mich als komplett Geimpfte, mich und andere optimal zu schützen.

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