Kommentare - Klimagipfel beginnt in Glasgow: "Hört den Schrei der Erde"

31. Oktober 2021 - 14:18 Uhr

In britischen Glasgow hat die Weltklimakonferenz begonnen. Zum Auftakt warnte UN-Klimachefin Espinosa vor der "eigenen Auslöschung". Der Papst forderte die Weltgemeinschaft auf, den "Schrei der Erde" endlich zu hören.

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17:40 von Barbarossa 2

Ich wohne direkt hinterm Elbdamm Hamburg- Dresden, Deutschlands berühmtester Radweg. Sie können sich gar nicht vorstellen, was von den umweltbewussten Radlern so alles weggeschmissen wird.

Wir gehen zweimal täglich mit unseren beiden Hunden ausgedehnt spazieren, meistens im Wald.

Sie glauben nicht, wie viel Müll im Wald liegt. Es ist mir ein Rätsel, was Leute sich dabei denken, massenweise Bonbonpapier, Verpackungen von Müsliriegeln, Zigarettenschachteln, Plastikflaschen, Joghurtbecher etc. einfach neben den Waldweg zu werfen.

Inzwischen haben wir eine Greifzange gekauft und sammeln ein- bis zweimal die Woche den Müll ein und entsorgen ihn in den Papierkörben an den Parkplätzen.

Und ja, der Effekt macht sich bemerkbar, an manchen unserer Spazierwege sieht es schon deutlich appetitlicher aus.

18:00, atratos

>>@17:01 von fathaland slim
Danke für Ihre Antwort! Alle Orchideenarten zu nennen, die bei uns vorkommen (oder vorkamen), hätten wohl den Rahmen meines Beitrags gesprengt: es fehlten u.a die beiden Zweiblätter, Hohlzunge, Drehwurzen, die vielen Nässebewohner usw.
Meine Absicht war, Lesern einen Eindruck zu vermitteln, welche Schätze es zu erhalten gilt und sich vielleicht mehr mit dem Artenschutz über den Schutz der Tierwelt hinaus zu beschäftigen!<<

Ganz herzlichen Dank dafür!

Die Drehwurz gab es früher beim „Hockenden Weib“ in Brochterbeck. Leider schon vor vielen Jahren verschwunden.

Ohne große Beiträge von

Ohne große Beiträge von China, den USA, Indien und Russland wird sich das Ziel nicht erreichen lassen.

15:42 von Hirschauer

Ich bin einmal über eine Straße kurz nach einer FFF-Demo gegangen. Müllhalde ist eine glatte Untertreibung.

In meiner Stadt kann das nicht gewesen sein und ich zweifele am Wahrheitsgehalt Ihrer Behauptung. Vielleicht haben Sie das mit einer anderen Demo verwechselt.

Richtig ist, dass es sowohl unter jungen Menschen, die genauso wenig alle identisch ticken wie die Generationen davor, als auch unter den älteren solche gibt, die ihren Müll gerne an öffentlichen Plätzen, auf Bürgersteigen, in Parks etc. entsorgen.

Für dieses Problem würde ich mir auch Gegenmaßnahmen wünschen. Die Gleichsetzung dieser Menschen mit den Aktivisten der FFF halte ich für unredlich.

Die Initiativen der FFF, die sich an Müllsammeltagen beteiligen, haben Sie übrigens unerwähnt gelassen.

@gman 18:00

"Wenn Sie nur alte Leute auf E-Bikes sehen, dann ist da vielleicht eine angepasste Brille fällig. ;)"

Auch ich habe bisher noch kein einziges Kind und keinen Jugendlichen auf einem E-Bike gesehen.
Und so schlecht sind meine Augen definitiv noch nicht ...

Da treffen sich ein Haufen

Da treffen sich ein Haufen von alten Menschen, meist ohne Kinder / Enkelkinder - aus Deutschland kamen Leute einer Regierung an,die bereits abgewählt ist...

- 3° Ziel wir kommen...

Zu schwarz gemalt ?

Wie ernsthaft ist es denn mit der Konferenz? Wie nachhaltig ist die gestaltet ? Wie lokal die Verpflegung ?

Geht es um Abwendung einer Klimakatastrophe oder um geopolitische & wirtschaftliche Interessen ( inkl. persönlicher von Teilnehmern) ?

Also bei der Pandemie wurden Linienflüge gestrichen, während Privatjets keinen Einschränkungen unterlagen & die gleichen Entscheidungsträger sollen jetzt auf "den Schrei der Erde hören" & dabei was machen ?

Popcorn rausholen, dem Elend zugucken & Aktivisten, die sich der Sache annehmen, das Leben schwer machen? Also so handeln wie als sie gehandelt haben als sie die Schreie der Ertrinkenden im Mittelmeer gehört haben ?
(zumindest die europ. Teilnehmer dieser Veranstaltung)

@17:34 von Ken Jepson: Sie denken in interssanten Dimensionen

Die Sonne beendet ihr Leben in 5 Mrd. Jahren.
Bis dahin gab es wohl schon eine 5 stellige Anzahl an Weiterentwicklungen der heutigen Menschheit (wenn man nur die größeren Evolutionssprünge beachtet).
Fair sein sollte man immer - bis zur Selbstlosigkeit ist es aber ein großer Unterschied.
Wer will alles verkaufen und in ein Kloster ziehen ?
Das ist wohl die Co2 ärmste Lebensweise. Mögen aber offenbar die Meisten nicht....

Ich habe übrigens schon im Spiel "SimCity" eine nahezu Co2 neutrale Gesellschaft erschaffen - die meisten Technologien haben wir schon.

um 17:42 von logig

Uneingeschraenkte Zustimmung. Solange man an einem Wirtschaftssystem was nur auf Wachstum und Konsum ausgerichtet ist festhaelt, wird nichts passieren.

Es geben halt immer noch die den Ton an, die von dieser Art von Kapitalismus scheinbar am meisten profitieten.

17:49 von gman

<< Zu 17:37 von Sausevind - Glaubwürdig?
17:08 von gman
"Wenn ich sehe, was und wieviel E-Bikes am Gymnasium stehen und dann wieder für Klima und Umwelt demonstriert wird, dann sehe ich da doch einen gewissen Widerspruch."
,.,.,
Das wird hier ja andauernd thematisiert, obwohl Sie selber es ja noch sanft ausdrücken.
Meiner Meinung nach ist das aber völlig daneben thematisiert.
Denn:
Wogegen demonstriert wird, ist ja auch dann wahr, wenn man selber das nicht erfüllt.
Man kann ja schließlich auch gegen sich selber demonstrieren.

@Sausevind, man kann, aber halten Sie denn eine solche Demonstration für glaubwürdig?
Ich nicht!<<

.-.

Ich kann die Glaubwürdigkeit mir gänzlich fremder Menschen nicht im Geringsten einschätzen.
Ich bin davon auch nicht abhängig.
Auch wissen Sie ja nicht, wem die E-Bikes vor den Gymnasien gehören.

Wenn mir eine Botschaft durch eine Demonstration vermittelt wird, dann finde ich die Botschaft entweder gut oder nicht.
Sie kann auch auf Papier stehen.

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