Kommentare - Vor Gipfel in Glasgow: Was haben Klimakonferenzen gebracht?

29. Oktober 2021 - 17:26 Uhr

Auf der Klimakonferenz 2015 in Paris wurde vereinbart, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Experten warnen, das Ziel rücke zusehends außer Reichweite. Kann es noch gelingen? Und was ist seit Paris geschehen? Von Werner Eckert.

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Kommentare

@Sisyphos3 Zitat: "Ausstoß an

@Sisyphos3
Zitat:
"Ausstoß an Treibhausgasen seit 1990 weltweit um 50 % gestiegen
und wo ?
sicherlich nicht in der EU, da ist der Ausstoß gesunken
(wobei da sicherlich noch erheblich Handlungsbedarf besteht)
in China z.B. vervierfacht, in Indien verdoppelt.
Wohin sollte man denn den Focus richten ?"

finde ich super - stellen wir also unseren Baustahl wieder komplett selbst her - entlastet die Umweltbilanz in Indien und China
und
unsere steigt dann wieder um die bisher gesunkenen 50%
*hahaha*
denn der Spritverbrauch der PKW ist ja trotz 40 Jahren Entwicklung im Motorenbau NICHT gesunken - dafür hat der Zuwachs an Leistung gesorgt.
Nun hat man eben nicht mehr läpische 85 PS für alle 4 Gummi-Stücke sondern 85 für jedes!!
Hurra - es lebe der Fortschritt!
*sarkasmus*

Die Frage ist nicht: kann es noch gelingen?

Die Frage ist, wie schlimm es ist, dass es nicht gelingt.

Und da werden die Meinungen dazu auseinander gehen.

Für die einen droht der Untergang der menschlichen Zivilisation.

Die Vernünftigeren unter uns setzen sich mit dem
Thema auseinander und machen Pläne für die Zukunft.

Es geht um das Thema Anpassung, um das Thema Natur. Wir sollten die Natur entscheiden lassen welche Bäume zukünftig hier wachsen usw….

Am 29. Oktober 2021 um 22:36 von fathaland slim

"Aber eigentlich wurde das 1,5 Grad-Ziel doch bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 festgelegt. War das ein Treffen grüner Jammerer bzw. Schwärmer?"

Wohl eher ein Treffen politischer Traumtänzer einerseits und "Mir-ist-egal-was-ich-unterschreibe-weil-ich-mich-ohnehin-nicht-daran-halten-werde"-Politiker andererseits.

Solche Konferenzen verlaufen immer nach dem Motto "Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben" und wenn's ganz toll läuft, kommt noch ein "Schön, dass wir auch ein Stück Papier unterschrieben haben" dazu.

Ansonsten: Außer Spesen (und viel CO2-Ausstoß) nichts gewesen.

@ 18:13 harpdart- kein unbewohnbarer Planet

Das sind Horrormärchen. Es wird Veränderungen geben. Wie man am
Beispiel von Qatar sieht, kann sogar ein Wüstenstaat autark Lebensmittel anbauen.

Und im Gegenzug werden gigantische Flächen im Norden urbares Land werden.

Unterm Strich wird die Menschheit von der Veränderung sogar profitieren.

Zitat: "Überpopulation ist

Zitat:
"Überpopulation ist dabei ein überschaubares Problem und leicht lösbar. Als eine der besten Methoden zur Geburtenkontrolle ist Bildung, da gibt es genügend Korrelationen und sogar mögliche Kausalitäten. Da sich Wissen beliebig replizieren lässt haben wir schon mal kein Ressourcenproblem. Dieses "Internet" soll da gutes Potenzial haben wenn es richtig angewendet wird."

leider reicht Bildung alleine NICHT aus um den Zuwachs der Bevölkerung zu verlangsamen - es braucht zwingend dazu auch einen GESICHERTEN Wohlstand.
Bestes Beiepiel dazu sind die europäischen Staaten - die noch vor 150 Jahren die gleiche Bevölkerungs-Explosion hatten wie heutzutage Afrika oder Asien
ABER
damals wuchs die Wirtschaft der Länder extensiv - das ist heute für die betroffenen Länder nicht mehr möglich -> die Grenzen des Planeten sind schon lange erreicht
darum
muss auch Umverteilung von Reich nach Arm ein Bestandteil sein.
Nur die aktuelle kapitalistische Wirtschaftsordnung lässt genau dieses NICHT zu!

@Nachfragerin 22:27

". Das ist auch so eine klimatische Sackgasse, die wir unserer abgewählten Regierung zu verdanken haben."

Da sind Sie leider auf einem Stand von vor vielen Jahren. Autoakkus kann man inzwischen CO2-neutral herstellen.

"Brennstoffzellen, Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe oder Akkus auf Polymerbasis erscheinen mir wesentlich tauglichen."

Akkus auf Polymerbasis kenne ich nicht, aber Brennstoffzellen und synthetische Kraftstoffe sind erst etwas für die entferntere Zukunft, da alle verfügbaren Volumina für die Umstellung der Industrie sowie den LKW-, Schiffs- und Flugverkehr gebraucht werden.

@Sisyphos3 22:51

"Wohin sollte man denn den Focus richten?"

Ich glaube, dass Ihnen diese Frage auch schon mehrfach beantwortet wurde: Da alle CO2-frei werden müssen, hat jeder den Fokus auf sein Land zu richten.
Und die Reicheren haben den Ärmeren unter die Arme zu greifen.

@ Sisyphos3

Ausstoß an Treibhausgasen seit 1990 weltweit um 50 % gestiegen
und wo ?

Steht doch da: weltweit.

@CaptainGreybeard 22:46

"Und nein, ich werde mir keine Links suchen, denn genau darum hatte ich Sie gebeten. Sie hatten eine Behauptung aufgestellt, also stehen Sie auch in der Beweispflicht."

Ich hatte keine Behauptung aufgestellt, sondern eine lange bekannte Tatsache zitiert, für die ich keinerlei Beweispflicht mehr habe.
Um die Grundlagen können Sie sich selber kümmern.

@Enlightenment 22:35

""weiterhin viel fossile, wenig erneuerbare Energie" ist eine Tatsache, kann man leicht prüfen. Der Rest ist meine Meinung."

Das ist keine Meinung, sondern grober Unfug.

"Nicht alles, was einem politisch nicht gefällt, ist gleich "Fake News"."

Das hat nichts mit meinem politischen Geschmack zu tun, eine derart unsinnige "Schlussfolgerung" beleidigt meine Intelligenz.
Und ganz sicher nicht nur meine ...

21:51 von harpdart

Das geht nur auf das Konto der Industrienationen.
--------------

wen rechnen sie zu den Industrienationen ?
China das zu 30 % am weltweiten CO2 Aufkommen beteiligt ist ?
Indien mit 7 % ?
Die USA mi 14 % ?
Die Japaner mit 3 % oder wir mit 2 %

Vielleicht sollte man auch mal berücksichtigen,
wo die letzten 30 Jahre Einsparungen gemacht wurden,
wo sich der Ausstoß verdoppelt gar vervierfacht hat

@weingasi1 22:16

"Dass man Pkws batterieelektrisch betreiben kann, weiss ja nun wirklich jeder, nur wie sinnvoll der Betrieb vom Ökologischen gesehen ist und wo der ganze, z.Zt. eben noch nicht im Überfluss vorhandene Ökostrom JETZT herkommen soll um die E-Mobilität zu betreiben, das ist die Frage."

Der batterieelektrische Antrieb ist für PKW aktuell die mit Abstand ökologisch sinnvollste Variante.
Und wo der ganze Strom herkommen soll: Da gibt es noch riesenhafte unerschlossene Potentiale, selbst in unserem Land.

Und was den nicht vorhandenen Überfluss angeht: Genau deshalb müssen PKW ja auf absehbare Zeit mit Batterien betrieben werden, weil alle anderen Antriebsarten noch viel mehr Strom benötigen würden.

@22:15 von wenigfahrer

//Und die Umstellung wird Billionen kosten, die vom Verbraucher bezahlt werden müssen, das mag bei Reichen klappen, die können das locker.
Was macht aber Rest in allen Ländern, nicht nur auf Deutschland bezogen.//

Die wählen Menschen, die Ihnen das Heil versprechen.
Dann bringt uns nicht das Klima um, sondern die Menschen sich gegenseitig.

22:51 von Sisyphos3

«Ausstoß an Treibhausgasen seit 1990 weltweit um 50 % gestiegen.

und wo ?
sicherlich nicht in der EU, da ist der Ausstoß gesunken
(wobei da sicherlich noch erheblich Handlungsbedarf besteht)
in China z.B. vervierfacht, in Indien verdoppelt.
Wohin sollte man denn den Focus richten ?»

Macht man China (und Indien) zur Werkbank der Welt für Chemie, Medikamente, Elektronikkram und Verhüttung von Metallen, kann sich wohl niemand wundern, dass in zwei Ländern mit 1,4 Mrd. + 1,4 Mrd. = 2,8 Mrd. Menschen ≈ 37% der Weltbevölkerung summiert viel CO2 entsteht.

Verbrauchte der Rest der Industrialisierten Welt so viel CO2 pro Kopf wie ein Inder im Durchschnitt, gäbe es die Problematik nur in homöopathischer Dosis.

Genau dort muss man den Fokus hin lenken.
Auf die Pro-Kopf-Emission von CO2.
Wohin denn wohl sonst …

Zitat: "Ich fürchte, Graham

Zitat:
"Ich fürchte, Graham Maxton (Ökonom und ehemaliger Generalsekretär des «Club of Rome») behält recht:
>> Die düstere Zukunft der Menschheit –Graeme Maxton im Gespräch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur<<"

ich schaue mir das gerade an - jup da steckt jemand tief im Stoff
danke

@DrBeyer, Zitat: "aber

@DrBeyer,
Zitat:
"aber Brennstoffzellen und synthetische Kraftstoffe sind erst etwas für die entferntere Zukunft"

sehe ich komplett anders
die Brennstoffzelle ist quasi so alt wie ich selbst - ca. 60 Jahre
seit den 80er bzw. 90er Jahren gibt es Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen
und
zwar nicht als Pilotanlagen sondern industrielles Massenprodukt
in Berlin hat die BEWAG ein öffentlich zugänglichen Austellungs-Pavillion für Brennstoffzellen in den 1990er gebaut - den hatte Vattenfall nach dem Kauf übernommen
--
hier muss seit Jahrzehnten nix mehr geforscht sondern endlich in der Breite angewendet werden!

Am 29. Oktober 2021 um 22:57 von Anna-Elisabeth

"Und bis das tatsächlich machbar ist [...], ist Sylt vielleicht schon untergegangen."

1. Wenn Sie schon einmal auf Sylt waren, werden Sie mir wohl zustimmen, dass dieser Sandhaufen in der Nordsee kein großer Verlust wäre.

2. Ginge Sylt unter, träfe es ausnahmsweise mal diejenigen, die es sich leisten könnten, nämlich die Reichen. Arme Leute können sich Sylt nämlich nicht leisten.

23:04, Sisyphos3

>>22:44 von fathaland slim
nur noch lächerlich macht.
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machen nicht gerade sie sich lächerlich ?
wenn sie das Bevölkerungswachstum als mögliche Ursache verleugnen ?
China ist für 30 % der weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich
und dessen Bevölkerung verdoppelte sich in den letzten 30 Jahre ,
Indien für 7 % auch dessen Bevölkerung verdoppelte sich.
Wo läge der CO2 Ausstoß wenn deren Bevölkerung stabil geblieben wäre ?<<

Chinas Bevölkerung erhöhte sich in den letzten 30 Jahren von etwa 1,15 Milliarden auf etwa 1,4 Milliarden. Mittlerweile ist Sie stark überaltert und schrumpft.

Die Klimaerhitzung, die wir momentan spüren, beruht auf 200 Jahren Verbrennung fossiler Energieträger. Daran war China so gut wie nicht beteiligt.

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