Kommentare - Vor Gipfel in Glasgow: Was haben Klimakonferenzen gebracht?

29. Oktober 2021 - 17:26 Uhr

Auf der Klimakonferenz 2015 in Paris wurde vereinbart, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Experten warnen, das Ziel rücke zusehends außer Reichweite. Kann es noch gelingen? Und was ist seit Paris geschehen? Von Werner Eckert.

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Kommentare

Versprechen reichen nicht

"'Wenn alle Länder das tun, was sie versprochen haben, dann sind wir bei rund zwei Grad am Ende des Jahrhunderts', sagt Höhne."

Herr Höhne sagt selbst, dass alles viel zu langsam vorangeht. Versprechen reichen nicht, wenn man nicht gewillt ist, diese auch umzusetzen. Das ist wie mit dem (angeblichen) Wunsch nach Frieden.

Gibt es denn irgendein Land, dass die nötigen Klimaziele tatsächlich erreichen wird?

Was ist realistisch?

Man will den co2 Ausstoss verringern und die Erwaermung verlangsamen.

Gleichzeitig nimmt die Zahl der Erdenbuerger steigend zu. Die Schwellenlaender wollen, zu Recht, einen besseren Lebensstandart fuer ihre Buerger, arme Laender wollen raus aus der Armut. In den Industrielaendern soll sich moeglichts nichts aendern. Viele wollen sogar dorthin migrieren, um besser zu leben.

Man muss schon sehr kreativ werden, um da Loesungen zu finden, die all das moeglich machen und die gleichzeitig die Emissionen senken.

Realistisch waere moeglicherweise als erster Schritt ein besserer Umweltschutz. Zum Beispiel Plastikmuell aus den Weltmeeren zu verbannen.

Ziel erreicht

"Auch Höhne bestätigt, dass die politischen Ziele zumindest das Potenzial haben, zu einem besseren Ende zu kommen. Er ist für den "Climate Action Tracker" verantwortlich, der die Fortschritte misst. Rechnet man da die neuesten Ankündigungen ein, wann Staaten klimaneutral werden wollen, dann ergibt sich ein günstigeres Bild. "Wenn alle Länder das tun, was sie versprochen haben, dann sind wir bei rund zwei Grad am Ende des Jahrhunderts". Dann ist ja eingetreten was die Kanzlerin immer propagiert hat: Deutschland als Vorbild, alle machen mit. Dann sind auch die dabei, die wirklich zum Temperaturanstieg beitragen und Deutschland bzw. die EU kann sich auf an den Weltemissionen anteilige und damit vertretbare und weniger teuere Klimaziele verständigen.

Glasgow

"Letzte Ausfahrt Glasgow" würde ich sagen.
Wenn diesmal wieder nichts wirklich Wirksames beschlossen wird, dann war's das in Sachen Klima. Für uns Menschen.
Was sagte der Papst heute nochmal? Ach ja, es droht die Unbewohnbarkeit des Planeten.

17:47 von IBELIN

>>Realistisch waere moeglicherweise als erster Schritt ein besserer Umweltschutz. Zum Beispiel Plastikmuell aus den Weltmeeren zu verbannen.<<

Zustimmung zu ihrem Kommentar!

Besser wäre natürlich, zukünftig kein Plastikmüll mehr entstehen zu lassen.

Wie viele Arbeitsplätze gibt es weltweit (Deutschland) in der Plastikindustrie?

Klimafachleute haben als

Klimafachleute haben als Hauptkritikpunkt, dass man nicht auf "den letzten warten" sollte. Dem stimme ich zu; es braucht ein klares kräftiges Vorangehen der sog. "Willigen". Aber dennoch hat die Weltklimakonferenz die unverzichtbare Aufgabe, "die letzten" auch in die Verantwortung einzubinden. Das eine tun und das andere nicht lassen: Dazu drängen uns alle Forschungsergebnisse der relevanten Disziplinen, denn es ist 2 vor 12 und in manchen Krisenpunkten leider schon noch später.

@IBELIN

"Realistisch waere moeglicherweise als erster Schritt ein besserer Umweltschutz. Zum Beispiel Plastikmuell aus den Weltmeeren zu verbannen"

Plastik gehört da nicht hin, einverstanden. Aber die Vermeidung von Plastikmüll bringt für das Klima so gut wie nichts.
Und, ich bitte Sie, Sie wünschen sich nach Jahrzehnten einen "ersten Schritt?"

Woher stammt das CO2?

25% von den USA, wohl nicht viel weniger von der EU und GB. Und der Pro-Kopf-Ausstoß von denen ist heute immer noch höher als der von China, das jetzt oft als Hauptverursacher hingestellt wird. Schlechte Aussichten, und das grüne Versprechen der Wirtschaft ist mir suspekt. Und denen soll jetzt auch noch die Rente der kommenden Generationen anvertraut werden.
Reiche Länder agieren auf Kosten der armen Länder, reiche Menschen auf Kosten der armen Menschen.

Alarmismus

Am glaubwürdigsten sind die Positionen der Staaten, die im Falle einer tatsächlichen Klimakatastrophe am härtesten betroffen wären und heute vor der Entscheidung stehen, wie sie am besten ihre Industrie und Wirtschaft weiterentwickeln.

Diese heißen und zugleich armen Länder müssen nämlich realitätsbezogen und ideologiefrei abwägen. Und in dem was sie tun (weiterhin viel fossile, wenig erneuerbare Energie) liegt für mich der Beweis, dass der Klimawandel längst nicht so gefährlich ist wie von Alarmisten behauptet.

18:18 von harpdart

@IBELIN
"Realistisch waere moeglicherweise als erster Schritt ein besserer Umweltschutz. Zum Beispiel Plastikmuell aus den Weltmeeren zu verbannen"

Plastik gehört da nicht hin, einverstanden. Aber die Vermeidung von Plastikmüll bringt für das Klima so gut wie nichts.
Und, ich bitte Sie, Sie wünschen sich nach Jahrzehnten einen "ersten Schritt?"

Das Wort "erster" ist in der Tat irrefuehrend. Weiterer oder zusaetzlicher oder realisierbarer ist vermutlich besser.

Wer sich nicht mal auf Muellvermeidung und Entsorgung einigen kann, wird meiner Ansicht nach drastischen Einschnitten nicht zustimmen.

So lange in jedem Jahr in den

So lange in jedem Jahr in den Industrieländern von Wachstum gesprochen wird, kann und wird sich nichts ändern.

Da können jeden Monat irgendwelche Klima-Gipfelkonferenzen stattfinden.

Das alles

wird viel Geld kosten, was manche Länder nicht haben, es wird von einer Zeit in 80 Jahren geredet, das die 1,5 nicht zu halten sind, davon redet man schon eine Weile.
Die Frage ist für mich, wie wird die Welt aussehen wenn das mal fertig ist, wie viele können sich dann die schöne neue Welt noch leisten, nicht alle können und werden den Deutschen Weg nehmen können.
Dazu kommen noch steigende Bevölkerungszahlen, und die anderen Länder wollen auch mehr Wohlstand, Fahrzeuge und Reisen, und was noch so alles gibt an schönen Dingen im Leben.
Ich lass mich mal überraschen.

Um zu den gesetzten Klimazielen

zu gelangen wurde auch CO2 Speicherung im Untergrund und brachiale industrielle Holzproduktion, Nutzung des Holzes als Enerträger und gleichfalls Speicherung des CO2 erwogen. Ebenfalls auf den vergangenen Konferenzen. Damit ließe sich hier kein Hund hinter dem Ofen hervorlocken. Einige Klimatologen sagen unter der Hand, dass die ganzen "Vorsoge-Modelle" sinnentleerter Schnickschnack sind nichts ändern werden an den voraussichtlichen 3 bis 5 Grad zum Ende des Jahrhunderts.

@18:50 von spax-plywood: sinnentleerter Schnickschnack

"Einige Klimatologen sagen unter der Hand, dass die ganzen "Vorsoge-Modelle" sinnentleerter Schnickschnack sind nichts ändern werden an den voraussichtlichen 3 bis 5 Grad zum Ende des Jahrhunderts."

Das sind entweder Klimatologen, die wesentlich strengere Maßnahmen fordern, weil wir zu wenig machen oder Klimatologen von EIKE und die nimmt eh niemand ernst.

@18:26 von Hans_Silberblick

"25% von USA ...." . wo haben Sie ihre Informationen her oder haben Sie die Zahlen einfach erfunden? China dürfte die 30% mittlerweile überschritten, die USA bei etwa 12% liegen. Habe auf die schnelle nur Veröffentlichungen bis 2015 gefunden. Die EU hat übrigens Ihre Emissionen seit 1990 halbiert. Auch ohne Grüne an der Regierung. Welchen suspekte Versprechen meine Sie?

Naja Hauptsache Deutschland

Naja Hauptsache Deutschland hat seine 2% Co² weg! Während China weiterhin für über 27% CO² verantwortlich ist! Der BDI will Milliarden für Erneuerbarer Energie vom Bund ,während eben diese Deutsche Industrie fleißig weiter Geschäfte mit dem Größten CO² Produzenten macht! Strafsteuer Fehlanzeige! Jaja der Markt.....!

@passdscho - Deutschland wird seine Ziele verfehlen.

18:08 von passdscho:
"Dann ist ja eingetreten was die Kanzlerin immer propagiert hat: Deutschland als Vorbild, alle machen mit."
> Das stimmt nur, falls Frau Merkel propagiert haben sollte, dass sich alle unzureichende Klimaziele stecken und diese verfehlen sollen.

[...] vertretbare und weniger teuere Klimaziele verständigen."
> Verzicht kostet gar nichts. Er spart sogar Geld.

Aber das Ego und die Wirtschaft gehen ja vor...

Am 29. Oktober 2021 um 18:50 von spax-plywood

Einige Klimatologen sagen unter der Hand, dass die ganzen "Vorsoge-Modelle" sinnentleerter Schnickschnack sind nichts ändern werden an den voraussichtlichen 3 bis 5 Grad zum Ende des Jahrhunderts.
__
Ohne bei weitem nicht über Ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse zu verfügen, bin ich auch zumindest in Teilen dieser Ansicht. So kann ich bislang nicht erkennen, dass die E-Mobilität nun das Gelbe vom Ei sein soll, halte die totale Abkehr vom Atomstrom für unsinnig, vor allem, weil er rund um uns herum weiter genutzt und sogar bei Bedarf an uns verkauft wird.
Hinsichtlich des Tempolimits, wo sich viele aufgeregt haben, dass das nicht kommt, habe ich gelesen, dass ein Limit auf 120/kmh ca. 0,27% CO2 Einsparung bringt, ein Limit von 130kmh NULL, nix, garnix.
So festgestellt vom Amt für Strassenwesen 2021.

@Hans_Silberblick - Unsere Probleme werden anderen übergeholfen.

18:26 von Hans_Silberblick:
"Reiche Länder agieren auf Kosten der armen Länder, reiche Menschen auf Kosten der armen Menschen."

Sie bringen es auf den Punkt.

Wenn die reichen Nationen ihre CO2-lastige Produktion in ärmere Länder auslagern, ist das kein Beitrag zum Klimaschutz. Es ist dank längerer Transportwege und meist lascherer Auflagen sogar ein Beitrag dagegen.

18:13 von harpdart

Was sagte der Papst heute nochmal? Ach ja, es droht die Unbewohnbarkeit des Planeten.

Vielleicht meinte er damit den "Jüngsten Tag".

Klimakonferenzen bringen nichts!

Klimaschutz funktioniert nur dann wenn die die das Klima "maßgeblich" verändern ihr Verhalten ändern. Wenn wir in D überhaupt kein CO2 ausstoßen ändert das am Klimageschehen so gut wie nichts.
Überhaupt ist das Klima nur eins der Symptome einer "Hautkrankheit" unserer Erde: Der menschlichen Überpopulation!

Diese wird nicht nur das Klima verändern sondern auch andere Effekte zeigen:
-Zunehmende soziale Konflikte
-erschwerter Zugang zu Nahrung und Trinkwasser
-erhöhter Flächenverbrauch für Wohnen und Mobilität
-vermehrte Probleme bei der Müllentsorgung

Die Liste lässt sich noch erweitern! Insofern ist die Diskussion über die Einhaltung eines bestimmten Anstieg der Temperatur einfach nur lächerlich. Es gibt noch viel mehr Probleme die genauso wie das Klima angegangen werden müssen. Der viel belächelte "Club of Rome" hatte schon vor einigen Jahrzehnten darauf hingewiesen.
Aber unsere politische Elite ist in dieser Hinsicht "taub" und "blind" - und vor Allem UNBELEHRBAR!!!

@EnIightenment - "Beweise"

18:36 von EnIightenment:
"Und in dem was sie tun (weiterhin viel fossile, wenig erneuerbare Energie) liegt für mich der Beweis, dass der Klimawandel längst nicht so gefährlich ist wie von Alarmisten behauptet."

Ein Bettler, der nicht für seine Rente spart, ist für Sie wahrscheinlich auch der Beweis, dass die Rente sicher ist.

Die ärmsten Länder haben a) fast keine Möglichkeit, irgendetwas zu ändern, b) einen CO2-Ausstoß, der meist deutlich unter dem Durchschnitt liegt und c) oft noch ganz andere Sorgen.

19:05 von GeMe

Das sind entweder Klimatologen, die wesentlich strengere Maßnahmen fordern, weil wir zu wenig machen oder Klimatologen von EIKE und die nimmt eh niemand ernst.

Es fragt sich nur, wer letztendlich recht hat.

18:43 von morgentau19

Da können jeden Monat irgendwelche Klima-Gipfelkonferenzen stattfinden.

Der Satz wäre ein guter Refrain für ein Leierkastenlied.

Am 29. Oktober 2021 um 17:47 von IBELIN

"Realistisch waere moeglicherweise als erster Schritt ein besserer Umweltschutz. Zum Beispiel Plastikmuell aus den Weltmeeren zu verbannen."

Voellig egal.... es gibt hier ein wichtigeres Thema und das ist der Klimawandel.

@Hans_Silberblick

China ist mit absoluter Menge derzeit der stärkste CO2 Emittent. Aber es emittiert auf einen Riesenbatzen CO2 der nicht von dort stammt aber in der Summe uns jetzt an den Kipp-Punkt bringt. Weiss z.b.hierzulande wer überhaupt noch wie man Magnesium produziert was hier händeringend gebraucht wird? Ach so, wir machen nur noch High-Chem. Nein, das machen Andere für uns aber der CO2 Ausstoss daraus wird China zugeschlagen.

22 Länder der EU

haben ihre Klimaziele eingehalten nur Deutschland muss mal wieder mehrere Millionen Strafe an die EU zahlen weil nichts vorangeht.

Aber auf Gipfeln spielt man als einer der grössten Klimasünder in Europa dann brav das grüne Schaf.

@harpdart um 18:13

>> "Letzte Ausfahrt Glasgow" würde ich sagen. Wenn diesmal wieder nichts wirklich Wirksames beschlossen wird, dann war's das in Sachen Klima. Für uns Menschen. Was sagte der Papst heute nochmal? Ach ja, es droht die Unbewohnbarkeit des Planeten. <<

Es werden Lippenbekenntnisse sein, mehr nicht. Länder, die eine aufstrebende Wirtschaft haben und mehr Wohlstand für ihre Bürger generieren wollen (z. B. China, Indien, Russland), werden sich nicht verbindlich festlegen, und wenn doch, dann für Ziele in ferner Zukunft - ob die Ziele dann erreicht werden, steht doch in den Sternen. Was wollen Sie dann machen? Mit dem Klima war’s dann nicht, denn ein Klima wird es auf der Erde immer geben; die Frage ist halt, ob die Menschheit dieses Klima überlebt. Aber es werden andere Lebewesen überleben! Es gab eine Zeit, da gab‘s noch keine Menschen auf der Erde, aber andere Lebewesen.
Ich werde nicht so pessimistisch sein wie Sie, denn ich sehe noch eine Zukunft für die Menschen.

@18:13 von harpdart

//Wenn diesmal wieder nichts wirklich Wirksames beschlossen wird, dann war's das in Sachen Klima.//

Ist es jetzt schon. Wir sind viel zu spät dran und viele unserer Politiker beten immer noch den Wachstumsgott an. Es gibt aber kein "grünes Wachstum". ALLE Ressourcen sind endlich.

Schleuser und Erpresser

Lukaschenka ist nicht der erste Diktator, mit dem wir einen schmutzigen Deal aushandeln müssen.

@Werdaswissenwill

Dann fahren Sie doch China und erklären denen vor Ort wie man Aluminium, Magnesium, Zement und Stahl CO2 frei herstellt und am besten noch wie man seltene Erden pikobello isoliert ohne Umweltschweinerei. Sie werden mit Kusshand genommen.

@wenigfahrer 18:44

"Das alles wird viel Geld kosten"

Sollten Sie wirklich noch nicht realisiert haben, dass es ziemlich egal ist, wie viel Geld das kosten wird?

Denn was zu 100% sicher ist: Alles, was wir jetzt nicht machen, werden wir später zum (mind.) zehnfachen Preis nachholen müssen.

Vielleicht logisch denken?

es wird alles an CO2 und dem Klima festgemacht, möglichst einfach. Also so: Wer mit fossilen Stoffen heizt, wird bestraft (die Mieter), wer mit einem Verbrener fährt, wird bestraft (also die Ärmeren).
Was ist mit der Nachhaltigkeit? Es werden ununterbrochen ARtikel produziert und auf den Markt gebracht, die kein Mensch braucht, aber verkauft werden. Es muss ein Wirtschaftswachsum stattfinden. Warum? Warum treten wir alle nicht etwas kürzer, nicht jedes Jahr ein Smartphone, nicht alle zwei Jahre ein Notebook, ein neuer TV, nicht jeden Monat neue Klamotten?
Klar, dann gibt es weniger Steuereinnahmen. Aber wenn alle etwas zurücktreten, nicht nur gezwungenermaßen die Ärmeren der Bevölkerung, wäre weniger Warenverkehr, weniger Tanker, weniger Containerschiffe, weniger LKWs. Klar, es gäbe mehr Arbeitslosigkeit erst einmal.
Aber produzieren, was das Zeug hält, um es dann wegzuwerfen, ist nicht nachhaltig. Warum nicht ein Niveau wie zb. in Osteuropa. So kann man auch leben und nichts vergeuden

Was haben Klimakonferenzen gebracht?

Sie haben mir gezeigt das mein persönlicher Klimafuss viel kleiner als der von Politikern und Aktivisten ist.

Deshalb kann ich jetzt besser schlafen und meinen alten PKW weiter fahren, mein Steak essen und meinen nächsten Urlaub planen.

Danke Politik, und Aktivisten. Macht ihr so weiter, ich tus auch.

@morgentau19 um 18:15

>zukünftig kein Plastikmüll mehr entstehen zu lassen<
.
Bei sich anfangen. Ich habe heute meine Tafeltrauben und Pflaumen in Papiertüten gekauft.

Zitat: "Die EU hat übrigens

Zitat:
"Die EU hat übrigens Ihre Emissionen seit 1990 halbiert. Auch ohne Grüne an der Regierung. "

Und wie hat sie das gemacht die "bunte" Republik?
1) Im Osten faktisch die gesamte Industrie platt gemacht und somit nahezu alle auf Braunkohle basierenden Stromerzeuger abgerissen - für den geringen Restbestand läuft eine "Gandenfrist" bis die bereits erschlossenen Tagebaue ausgekohlt sind
2) Im Westen einen grossen Teil der stark CO2-behafteten Industrie nach China "umgesiedelt" - z.B. Stahl wird heute noch in kleinen Mengen in D-Land hergestellt
--
die Halbierung ergibt sich im wesentlichen aus dem Umstand das heute nicht mehr die BRD sondern China die "Werkbank" der Welt ist

@weingasi1 19:25

"So kann ich bislang nicht erkennen, dass die E-Mobilität nun das Gelbe vom Ei sein soll"

Hat niemand behauptet.

Ist aber zumindest im PKW-Bereich nach aktuellem Stand noch für mehrere Jahrzehnte die einzige praktikable Möglichkeit.
Alles, was in Richtung E-Fuels oder H2 geht, muss für die Branchen, die darauf angewiesen sind, reserviert werden.
Man kann Autos ohne Probleme batterieelektrisch betreiben, aber Stahlkochen geht nunmal mit H2 besser.
LKW, Flugzeuge und Schiffe sind ebenfalls nicht sinnvoll batterieelektrisch zu betreiben und werden also auf E-Fuels bzw. H2 angewiesen sein.

Und da wir noch einige Jahrzehnte brauchen werden, bis wir Ökostrom im Überfluss haben, werden PKW auch noch ein paar Jahrzehnte batterieelektrisch betrieben werden.

@wenigfahrer

"Die Frage ist für mich, wie wird die Welt aussehen wenn das mal fertig ist, wie viele können sich dann die schöne neue Welt noch leisten, nicht alle können und werden den Deutschen Weg nehmen können."

Leisten können heißt vermutlich finanziell?
Solange sich die Mehrheit der Menschen mehr Sorgen über Schulden macht, die auf unsere Kinder und Kindeskinder zukommen als darüber, ob sie überhaupt noch eine Umwelt und ein Klima vorfinden, das ihnen das Leben ermöglicht...
Schulden könnte man ganz schnell verschwinden lassen ohne dass ein Mensch daran sterben müsste. Aber das geht ja nicht, genauso wie man lieber Impfstoff vernichtet als ihn an die armen Länder zu geben. (Heutige Meldung).
Darf ich an die Weissagung der Cree erinnern?

@Nachfragerin 19:27

"Wenn die reichen Nationen ihre CO2-lastige Produktion in ärmere Länder auslagern, ist das kein Beitrag zum Klimaschutz. Es ist dank längerer Transportwege und meist lascherer Auflagen sogar ein Beitrag dagegen."

Weshalb ich davon ausgehe, dass es mittelfristig entweder zu einer schnellen Angleichung der Produktionsmethoden kommt oder aber ein CO2- oder Klima-Zoll eingeführt werden muss.

Der sogar WTO-konform wäre.

@19:16 von Werdaswissenwill: Naja Hauptsache Deutschland

Deutschland ist mit 1% der Weltbevölkerung für 2% der CO2 Emissionen verantwortlich. Wir liegen auf der Weltrangliste der größten CO2-Verursacher auf Platz 6 oder 7.
Jeder Deutsche erzeugt knapp 30% mehr CO2 als ein Chinese und wenn die Produkte, die wir hier kaufen und benutzen in Deutschland gefertigt würden, sähe es noch viel schlechter für uns Deutsche aus.

Wenn wir 50% unserer CO2 Emissionen eingespart haben, dürfen wir vielleicht mal auf andere zeigen, bis dahin sollten wir uns ganz schnell an die Arbeit machen und uns im Übrigen still verhalten.

@Enlightenment 18:36

"Und in dem was sie tun (weiterhin viel fossile, wenig erneuerbare Energie) liegt für mich der Beweis, dass der Klimawandel längst nicht so gefährlich ist wie von Alarmisten behauptet."

Ich muss staunen, dass offensichtliche Fake News dieser Art in einem seriösen und moderierten Forum wie dem Tagesschau-Forum veröffentlicht werden.

COP26

Ein interessantes Interview zum Thema findet man heute auf der Radio Bremen Seite (www.butenunbinnen.de) unter dem folgenden Titel:
"AWI-Forscher vor UN-Klimagipfel: Nicht nur zuhören, sondern handeln!"

Ein Wissenschaftler, der noch ein wenig optimistischer in die Zukunft blickt als ich -;))

Am 29. Oktober 2021 um 19:27 von Nachfragerin

" Sie bringen es auf den Punkt.

Wenn die reichen Nationen ihre CO2-lastige Produktion in ärmere Länder auslagern, ist das kein Beitrag zum Klimaschutz. Es ist dank längerer Transportwege und meist lascherer Auflagen sogar ein Beitrag dagegen. "

Das mag der negative Aspekt sein, der positive ist aber, in den armen Ländern entstehen Arbeitsplätze, die Frage ist zu welcher Bezahlung, wenn die in Ordnung ist, hilft es den Ländern.
Nicht um sonst fängt man an, Motorenproduktion auszulagern, und noch mehr, bei Opel hört man so einiges.
Ich würde jetzt ja noch einen Satz schreiben, aber das verkneife ich mir lieber ;-)).

@19:20 von Nachfragerin

"Das stimmt nur, falls Frau Merkel propagiert haben sollte, dass sich alle unzureichende Klimaziele stecken und diese verfehlen sollen."
Frau Merkel hat ihre Politik, die, wenn sie nur in Deutschland realisiert wird, weltweit für die Klimarelevanz , völlig irrelevant, ist immer damit begründet, dass Deutschland als Industrieland als Beispiel gelten soll für andere Länder. Deutschlands Politik unter Merkel hat zwar zu deutlich höheren Kosten für Energie in Deutschland und sicher auch zu weniger CO2-Emissionen in Deutschland geführt aber weltweit hat sich die Ausstoß vergrößert. Die Verringerung der CO2 Emissionen in Deutschland und der EU sind entgegen aller Wahrnehmung beeindruckend aber das weltweite Wachstum kann durch die Einsparungen Europas nicht kompensiert werden.

@IBELIN 17:47

"Die Schwellenlaender wollen, zu Recht, einen besseren Lebensstandart fuer ihre Buerger, arme Laender wollen raus aus der Armut."

Das geht auch, ohne CO2 zu produzieren.

"In den Industrielaendern soll sich moeglichts nichts aendern."

Das ist allerdings schlicht unmöglich. Und das wird auch nicht passieren. Es wird sich sogar sehr viel ändern.
Entweder jetzt und in den nächsten drei Jahrzehnten auf friedliche Art und Weise, oder danach auf kriegerische.

Die Entscheidung darüber treffen wir gerade.

@Klauserich 19:33

"Überhaupt ist das Klima nur eins der Symptome einer "Hautkrankheit" unserer Erde: Der menschlichen Überpopulation!"

Herrje, da ist sie doch tatsächlich wieder - die alte und bereits zigfach widerlegte These von der Überpopulation ...

@weingasi1 um 19:25

>ein Limit von 130kmh NULL, nix, garnix.<
.
Zustimmung. Trifft für mich zu. Mein kleiner Panda schafft sowieso nur 120 und mein großer (30 Jahre alt) wird geschont bei 130.

@19:27 von Nachfragerin

18:26 von Hans_Silberblick:
"Reiche Länder agieren auf Kosten der armen Länder, reiche Menschen auf Kosten der armen Menschen."

Sie bringen es auf den Punkt.

Wenn die reichen Nationen ihre CO2-lastige Produktion in ärmere Länder auslagern, ist das kein Beitrag zum Klimaschutz. Es ist dank längerer Transportwege und meist lascherer Auflagen sogar ein Beitrag dagegen."
Ich hoffe Sie meinen damit auch die CO2-intensive und umweltschädlicher Gewinnung der Rohstoffe für E-Auto Batterien. Aber sei es drum, wenn die Leasing Rate für ein E-Auto geringer ist, als für eine Verbrenner mach ich meinem grünem Gewissen Platz und kauf einen Plug-Im- Hydrid.

@werner1955 (20:03)

So geht es mir auch.

Und wenn ich lese, was alles "Klimaneutral" sein soll, dann bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich "Klimaschützend" bin.

Mein Eindruck

ist, viele Staaten bekennen sich zu den Klimazielen, neuerdings zur Klimaneutralität, weil es woke ist und man Kritik und wirtschaftliche Nachteile fürchten muss. Tun werden sie allerdings nicht viel. Deutschland ist da keine Ausnahme, wie die letzten 10-20 Jahre belegen. Viel Gerede, wenig konkrete, wichtige und sinnvolle Taten. Daraus haben die anderen Länder gelernt.

19:35, rareri

>>19:05 von GeMe
„Das sind entweder Klimatologen, die wesentlich strengere Maßnahmen fordern, weil wir zu wenig machen oder Klimatologen von EIKE und die nimmt eh niemand ernst.“

Es fragt sich nur, wer letztendlich recht hat.<<

Die Frage stellt sich für einen halbwegs wissenschaftlich gebildeten Menschen eigentlich nicht.

Hardcore-Ideologen natürlich ausgenommen.

@DrBeyer 19:33 : Widerlegung der "Überpopulation"

-"Herrje, da ist sie doch tatsächlich wieder - die alte und bereits zigfach widerlegte These von der Überpopulation ..."-

Wie kann das denn überhaupt widerlegt werden?
Und was glauben diese "Widerleger" kann unser Planet an Menschen aufnehmen?
10-, 20-, 50- oder gar 100Mrd Menschen?

Ich glaube letzteres können sogar Sie sich nicht vorstellen!

Der Planet

wird nicht unbewohnbar, eventuell im schlimmsten Fall unbewohnbar für Menschen. Ich denke, dass wir zum wiederholten Male auf einen Flaschenhals zugehen. Durch die Nichtbeachtung früher Warnungen vor 50 Jahren, werden wir wohl auf eine, die globale Bevölkerung erheblich reduzierende, Multikatastrophe zugehen, den sogenannten Flaschenhals. Danach geht's von vorne los, aber hoffentlich besser und klüger.

Was haben die Klimakonferenzen gebracht? - Hohe Energiepreise!

"Vor Gipfel in Glasgow: Was haben Klimakonferenzen gebracht?"

In erster Linie haben sie uns absurd hohe Energiepreise gebracht und die Illusion, Deutschland könne mit seinem gerade einmal 2-%igen Anteil am weltweiten CO2-Aufkommen das Weltklima quasi im Alleingang retten, während sich die USA, Russland, China und Indien über die deutschen Öko-Freaks kaputtlachen, die ihre eigene Wirtschaft ruinieren und den Lebensstandard der eigenen Bevölkerung mit immer weiteren Belastungen auf alles, was mit "Energie" zu tun hat, stetig nach unten fahren.

Am 29. Oktober 2021 um 20:22 von DrBeyer:
"Herrje, da ist sie doch tatsächlich wieder - die alte und bereits zigfach widerlegte These von der Überpopulation ..."

Ach, dann brauchen fast 8,5 Mrd. Menschen gar nicht mehr Ressourcen (u. a. auch fossile Brennstoffe!) als 3,5 oder 4 Mrd.? Und diese 8,5 Mrd. Menschen belasten mit ihrem Ressourcenverbrauch Umwelt und Klima nicht mehr als 3,5 oder 4 Mrd. Ich wäre für einen Link dankbar, der das belegt.

@Klauserich

"Wenn wir in D überhaupt kein CO2 ausstoßen ändert das am Klimageschehen so gut wie nichts."

Merken Sie was? Sie kommentieren einen Artikel, in dem es um eine internationale Konferenz geht, an der über 190 Staaten beteiligt sind. Eine Konferenz der UN. Und da geht es überhaupt nicht nur darum, was D beitragen kann. Es geht darum, was alle Staaten beitragen können.

"Überhaupt ist das Klima nur eins der Symptome einer "Hautkrankheit" unserer Erde: Der menschlichen Überpopulation!"

Die Überbevölkerung ist ein Problem. Klar. Aber sie hat bisher nichts zur Erwärmung der Athmosphäre beigetragen, die schon jetzt besteht. Das geht nur auf das Konto der Industrienationen.

Das könnte einen ärgern...

ja, das Wort Klimaschutz ist sehr populär- vorallem in Deutschland. Wir müssen die Vorzeigenation werden; alles abschaffen was nur am Rande CO2 ausspuckt. Sofort. Jetzt. Ok. Gefühlt kommt es mir gerade so vor, wie man gerade lächelnd auf die Deutschen von allen Seiten herabgrinst. Sollen die doch ihre Wirtschaft mit adHocmaßnahmen lahm legen. Besser für alle. Ein Konkurrent weniger.
Neulich auf der Autobahn... da fuhr doch glattweg einer von den "Stinkern", die wir hier ja verkaufen mussten- weil übel. Das Auto ist das gleiche- nur mit einem RO am Nummernschild. Das gibt´s mit H, PL, CZ usw. Schaut euch mal die "Zielvereinbarungen" dort an :) Egal, Strom muss her. Aber bitte aus den AKW´s nahe der Grenze. Unsre sind ja stillgelegt. Schaut euch mal den LKW Verkehr an...dämmerts? Kennzeichen mit D - Fehlanzeige. Und da jammert ein grüner Schwärmer von 1.5 Grad. Nix geplant, Hauptsache dagegen. Brr...

@20:17 von harpdart COP26

//Ein Wissenschaftler, der noch ein wenig optimistischer in die Zukunft blickt als ich -;))//

Biesbezüglich bekomme ich das mit dem Optimismus nicht mehr hin. Ich habe kürzlich ein Gespräch zwischen R.D. Precht und Peter Wohlleben auf YouTube verfolgt. Und dann lese ich wieder im Lokalblättchen, dass in einer Straße 24 Bäume für einen Radweg weichen sollen.
Theorie und unser Handeln passen einfach nicht zusammen. Im Großen nicht und im Kleinen noch weniger.

Ich fürchte, Graham Maxton (Ökonom und ehemaliger Generalsekretär des «Club of Rome») behält recht:
>> Die düstere Zukunft der Menschheit –Graeme Maxton im Gespräch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur<<

@passdscho - CO2 kennt keine Grenzen

20:18 von passdscho:
"Deutschlands Politik unter Merkel hat zwar zu deutlich höheren Kosten für Energie in Deutschland und sicher auch zu weniger CO2-Emissionen in Deutschland geführt aber weltweit hat sich die Ausstoß vergrößert."

Das ist auch nur logisch. Wenn man seinen Dreck auslagert, ist er nicht weg, sondern woanders.

Eine Wohnung wird ja auch nicht CO2-neutral, wenn man den Kohleofen im Wohnzimmer durch einen Ölkessel im Keller ersetzt. Vor allem dann nicht, wenn man dank der eingebildeten Einsparungen immer größere Wohnungen beheizt.

@CaptainGreybeard 21:49

"Ach, dann brauchen fast 8,5 Mrd. Menschen gar nicht mehr Ressourcen (u. a. auch fossile Brennstoffe!) als 3,5 oder 4 Mrd.?"

Nein, natürlich nicht.
Jedenfalls nicht zwangsläufig. Dass es aktuell anders ist, liegt an der Borniertheit der Menschen.

Auch 10 Mrd. Menschen können fossilfrei auf diesem Planeten leben. Sonne und Wind liefern dafür genug Energie. Die entsprechenden Links können Sie sich in diesem Fall (extrem offensichtlich und schon lange bekannt) bitte selbst zusammensuchen.

Am 29. Oktober 2021 um 20:10 von harpdart

" Solange sich die Mehrheit der Menschen mehr Sorgen über Schulden macht, die auf unsere Kinder und Kindeskinder zukommen als darüber, ob sie überhaupt noch eine Umwelt und ein Klima vorfinden, das ihnen das Leben ermöglicht... "

Das stimmt so.
" „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
Das meinten Sie doch.

Nur sollte Ihnen klar sein, das ohne Geld heute sich die Welt nicht dreht, und ohne das heilige Wachstum geht nichts.
Auch keine Überweisungen in die Armen Länder, als Ernährungshilfe.
Ohne Geld, bricht das System zusammen, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.
Und die Umstellung wird Billionen kosten, die vom Verbraucher bezahlt werden müssen, das mag bei Reichen klappen, die können das locker.
Was macht aber Rest in allen Ländern, nicht nur auf Deutschland bezogen.
Mal nachdenken ;-).

Am 29. Oktober 2021 um 20:08 von DrBeyer

Und da wir noch einige Jahrzehnte brauchen werden, bis wir Ökostrom im Überfluss haben, werden PKW auch noch ein paar Jahrzehnte batterieelektrisch betrieben werden.
__
Na, da bin ich ja mal gespannt (skeptisch würde es eher treffen )wo dieser ganze, dann im Überfluss vorhandene Ökostrom herkommen wird. Bzw. ist mir das fast egal, denn das werde ich dann wohl eher nicht mehr erleben. Dass man Pkws batterieelektrisch betreiben kann, weiss ja nun wirklich jeder, nur wie sinnvoll der Betrieb vom Ökologischen gesehen ist und wo der ganze, z.Zt. eben noch nicht im Überfluss vorhandene Ökostrom JETZT herkommen soll um die E-Mobilität zu betreiben, das ist die Frage.
Ich werde mir für diese ganzen mehr oder weniger unausgegorenen Pläne bestimmt kein Bein ausreissen oder irgendetwas investieren um dann feststellen zu müssen "ach, geht leider doch nicht so, wie gedacht"
nee, danke !

@Klauserich 21:43

"@DrBeyer 19:33 : Widerlegung der "Überpopulation"
>>Herrje, da ist sie doch tatsächlich wieder - die alte und bereits zigfach widerlegte These von der Überpopulation ...<<

Wie kann das denn überhaupt widerlegt werden?"

Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich über dieses Stöckchen der völlig abseits liegenden und offensichtlich nutzlosen Diskussion nicht springe.
Wer bis jetzt nicht mitbekommen hat, dass das mit der "Überpopulation" Unfug ist, der will es nicht mitbekommen.

@weingasi1 - 1.900.000 Tonnen ist mehr als 0

19:25 von weingasi1:
"Hinsichtlich des Tempolimits, wo sich viele aufgeregt haben, dass das nicht kommt, habe ich gelesen, dass ein Limit auf 120/kmh ca. 0,27% CO2 Einsparung bringt, ein Limit von 130kmh NULL, nix, garnix."
> Das Umweltbundesamt rechnet mit einer Einsparung von 1,9 Millionen Tonnen. Das ist deutlich mehr als Null.

"So festgestellt vom Amt für Strassenwesen 2021."
> Welches "Amt für Straßenwesen" soll das gewesen sein? Google kennt nur das aus Heilbronn. (Auf den Straßen dieser Stadt würde ein neues Limit von 130 km/h tatsächlich nichts Gutes bewirken.)

@passdscho - Akkubetriebene E-Autos sind eine Sackgasse

20:26 von passdscho:
"Ich hoffe Sie meinen damit auch die CO2-intensive und umweltschädlicher Gewinnung der Rohstoffe für E-Auto Batterien."

Ja, natürlich. Das ist auch so eine klimatische Sackgasse, die wir unserer abgewählten Regierung zu verdanken haben.

Brennstoffzellen, Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe oder Akkus auf Polymerbasis erscheinen mir wesentlich tauglicher. Und vor allem ein sinnvolles Verkehrskonzept.

Der große Filter

Wir schauen seit Jahrhunderten ins Universum und fragen und ob das was ist und warum wir nichts finden. Das geht soweit, dass es zu einer sehr ernsten Frage in der Erforschung des Universums geworden ist. Es ist eine These, die erforscht wird. Um die Frage beantworten zu können müssen wir allerdings immer noch selbst diesen Filter überwinden. So ernst sehe ich die aktuelle Situation. Den großen Wurf des Rettungsankers sehe ich daher auch nicht kommen.

Überpopulation ist dabei ein überschaubares Problem und leicht lösbar. Als eine der besten Methoden zur Geburtenkontrolle ist Bildung, da gibt es genügend Korrelationen und sogar mögliche Kausalitäten. Da sich Wissen beliebig replizieren lässt haben wir schon mal kein Ressourcenproblem. Dieses "Internet" soll da gutes Potenzial haben wenn es richtig angewendet wird. :)

@20:14 von DrBeyer

"Und in dem was sie tun (weiterhin viel fossile, wenig erneuerbare Energie) liegt für mich der Beweis, dass der Klimawandel längst nicht so gefährlich ist wie von Alarmisten behauptet."

Ich muss staunen, dass offensichtliche Fake News dieser Art in einem seriösen und moderierten Forum wie dem Tagesschau-Forum veröffentlicht werden.

"weiterhin viel fossile, wenig erneuerbare Energie" ist eine Tatsache, kann man leicht prüfen. Der Rest ist meine Meinung.

Nicht alles, was einem politisch nicht gefällt, ist gleich "Fake News".

21:59, Critical-X

>>Und da jammert ein grüner Schwärmer von 1.5 Grad.<<

Ein grüner Schwärmer jammert?

Wer denn?

Oder meinten Sie vielleicht eher, daß ein grüner Jammerer schwärmt?

Aber eigentlich wurde das 1,5 Grad-Ziel doch bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 festgelegt. War das ein Treffen grüner Jammerer bzw. Schwärmer?

22:12, DrBeyer

>>@CaptainGreybeard 21:49
"Ach, dann brauchen fast 8,5 Mrd. Menschen gar nicht mehr Ressourcen (u. a. auch fossile Brennstoffe!) als 3,5 oder 4 Mrd.?"

Nein, natürlich nicht.
Jedenfalls nicht zwangsläufig. Dass es aktuell anders ist, liegt an der Borniertheit der Menschen.

Auch 10 Mrd. Menschen können fossilfrei auf diesem Planeten leben. Sonne und Wind liefern dafür genug Energie. Die entsprechenden Links können Sie sich in diesem Fall (extrem offensichtlich und schon lange bekannt) bitte selbst zusammensuchen.<<

Ich habe es aufgegeben, Foristen überzeugen zu wollen, die immer dann, wenn es um die Reduktion des CO2-Ausstoßes geht, von der Überbevölkerung reden. Das sind reine Ablenkungsmanöver, die mittlerweile gefahren werden, weil sich jemand, der einen Zusammenhang zwischen CO2-Ausstoß und Klimaerhitzung leugnet, nur noch lächerlich macht. Daß die bisherige Klimaerhitzung nahezu ausschließlich auf die Industrieländer zurückgeht - geschenkt. Es ist eben die Überbevölkerung.

Am 29. Oktober 2021 um 22:12 von DrBeyer

"Jedenfalls nicht zwangsläufig. Dass es aktuell anders ist, liegt an der Borniertheit der Menschen."

Ja, ja, das Übliche: Wenn die Menschen ganz anders wären als sie sind und die Welt ein Wolkenkuckucksheim, dann wäre alles ganz toll und 10 Mrd. Mensche könnten friedlich, harmonisch und CO2-frei auf einem Quadratmeter Urwald leben.
Da habe ich schlechte Nachrichten für Sie: Die Menschen sind genau so, wie sie sind. Sie werden sich nicht ändern. Sie sind nicht borniert, sie sind einfach nur menschlich.

Und nein, ich werde mir keine Links suchen, denn genau darum hatte ich Sie gebeten. Sie hatten eine Behauptung aufgestellt, also stehen Sie auch in der Beweispflicht. Aber egal, denn Links, die etwas beweisen, was ohnehin nur passt, wenn die Menschen alle ganz anders wären und die Welt ein Wolkenkuckucksheim, die brauche ich nicht.

Kleiner Tipp: Gehen Sie ab und zu mal vor die Tür oder schauen Sie wenigstens aus dem Fenster. Die Menschen und die Welt sind anders als in Ihren Theorien.

@DrBeyer Zitat: "Auch 10 Mrd.

@DrBeyer
Zitat:
"Auch 10 Mrd. Menschen können fossilfrei auf diesem Planeten leben. Sonne und Wind liefern dafür genug Energie. Die entsprechenden Links können Sie sich in diesem Fall (extrem offensichtlich und schon lange bekannt) bitte selbst zusammensuchen."

Schon Mitte der 70er Jahre gab es eine Studie zum Energieverbrauch der Menschheit.
Es wurde für 2050 mit 15 Mrd Menschen gerechnet - deren Wohlstand wie USA bzw. Westeuropa.
Der gesamte Energieverbauch sollte elektrisch abgedeckt werden.
Dazu wären entweder
30.000 Kernreaktoen mit 1000 MW nötig
oder
1 Mio km² Fläche mit Photovoltaik
(entsprich der Australischen Binnenwüste)
--
schaut man sich die Erde bei Nacht aus dem All an - kann man anhand der Lichter feststellen wie dicht die Erdoberfläche bebaut ist.
Aber Hausdächer sind auch gleichzeitig nutzbare Fläche für Sonnenkollektoren.
--
Es geht nicht darum alle mit Solarzellenstrom abzudecken - Windkraft oder Geothermie gibt es ja auch nicht.
technisch seit 50 Jahren machbar

Ausstoß an Treibhausgasen seit 1990 weltweit um 50 % gestiegen

und wo ?
sicherlich nicht in der EU, da ist der Ausstoß gesunken
(wobei da sicherlich noch erheblich Handlungsbedarf besteht)
in China z.B. vervierfacht, in Indien verdoppelt.
Wohin sollte man denn den Focus richten ?

So wird das was!

Die in Paris vereinbahrten Ziele sind auf keinen Fall mehr zu erreichen. Das grüne Mäntelchen, das sich die neue Regierung umhängen wird, wird daran nicht ändern.

"Schon in Paris, als die Politikerinnen und Politiker sich noch für den Abschluss feierten, hat der damalige US-Außenminister und jetzige Klimagesandte, John Kerry, eindrucksvoll darauf hingewiesen, dass Klimaschutz dann gelingen wird, wenn die Wirtschaft darin den Markt der Zukunft sieht."

Das ist die richtige Einstellung: Erst ruinieren wir den Planeten aus reiner Profitgier und laden zukünftigen Generationen die Folgen auf. Und dann lassen wir letztere auch noch dafür bezahlen, ihnen die Welt irgendwie lebenswert zu erhalten. Und das schrecklich Witzige ist: Das wird ausgezeichnet funktionieren! Mit Existenzangst schafft man Bedürnisse!

"Es geht einfach alles viel zu langsam voran"

Weil Klima- und Umweltschutz das Thema ist, das viele Staatschefs in der globalen Politik - darunter gerade die, auf die es besonders ankommt - am wenigsten interessiert. Wenn überhaupt. Und solange deren Entscheidungen darauf maßgeblichen Einfluss haben, sind die Möglichkeiten derer, die sich für die Bewahrung eines lebenswerten Lebensumfelds für alle einsetzen natürlich zwar immer noch gegeben, aber leider zwangsläufig beschränkt.

Feststehen dürfte: Wenn alle diese Einschätzung teilen würden, wäre die „Wende“ hier:
"Wir sind immer noch auf dem Weg in die Klimakatastrophe", sagt UN-Generalsekretär Guterres. Seine Fachleute rechnen vor, dass die globale Mitteltemperatur auf etwa 2,7 Grad steigen wird - selbst wenn die Zusagen aus dem Paris-Abkommen eingehalten (…)“
bedeutend schneller möglich:
„(…) der damalige US-Außenminister und jetzige Klimagesandte, Kerry, eindrucksvoll darauf hingewiesen, dass Klimaschutz dann gelingen wird, wenn die Wirtschaft darin den Markt der Zukunft sieht“

@22:27 von Nachfragerin

//Und vor allem ein sinnvolles Verkehrskonzept.//

Sinnvoll kann es nur mit drastischer Einschränkung des Individualverkehrs sein. Von dieser Erkenntnis ist eine große Mehrheit weit entfernt. Und bis das tatsächlich machbar ist (Ausbau des Schienennetzes und des ÖPNV) gegen harte Widerstände der Autolobby, aber auch aus der Bevölkerung, ist Sylt vielleicht schon untergegangen.

22:44 von fathaland slim

nur noch lächerlich macht.
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machen nicht gerade sie sich lächerlich ?
wenn sie das Bevölkerungswachstum als mögliche Ursache verleugnen ?
China ist für 30 % der weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich
und dessen Bevölkerung verdoppelte sich in den letzten 30 Jahre ,
Indien für 7 % auch dessen Bevölkerung verdoppelte sich.
Wo läge der CO2 Ausstoß wenn deren Bevölkerung stabil geblieben wäre ?

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