Kommentare - Inflationsrate steigt im Oktober auf 4,5 Prozent

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Die Energiekosten?

Da kann niemand was machen, außer höflich bitten.
Die Energiekonzerne sind nämlich so eine Art Götter. Da können wir nur beten, dass die Preise nicht noch höher werden.
Wer merkt hier, von wem wir eigentlich regiert werden?
Die EEG-Abschaffung wird als Maßnahme gegen die hohen Preise verkauft. Oh Gott, oh Gott.

fatha

mein gutster; ich würde mich an deiner stelle, obwohl du heute als finanzexperte unterwegs bist, mit dem allwissen nicht so weit aus dem fenster lehnen. es könnte wieder schief gehen

Am 28. Oktober 2021 um 11:23 von fathaland slim

aus Vorgängerthread

die m.M. ganz eklatant gegen die Stabilitätskriterien verstossen, die seinerzeit bescNullzins für die Südländer?

Ich möchte darauf hinweisen, daß in keinem G7-Land die Zinsen höher sind.
---
Leider ist nicht erkennbar, auf welchen Beitrag Sie sich beziehen aber könnte es sein, dass nicht die "Südländer"( wer das auch immer sein mag) der G7-Staaten gemeint sind, sondern die Südstaaten der EU, die natürlich ganz besonders von der Null-Zins-Politik profitieren,obwohl seinerzeit mit den Stabilitätskriterien so etwas ausgeschlossen werden sollte. Auch wenn es im Nebeneffekt dazu führt, dass die Schulden von DE abnehmen, nur dass diese sich in einem (noch) gesunden Bereich befinden, im Vergleich zu anderen Ländern oder wollten Sie das in Abrede stellen ? Im Grunde werden die Schulden vergemeinschaftet, was ausdrücklich SO nicht vorgesehen war.

Nur mal nebenbei

die erzeugerpreise steigen mittlerweile um über 15%

Inflation steigt im Oktober auf 4,5 Prozent....

Und die Energiekosten stiegen um 18,6 Prozent p.a.
Das trifft sozial ungleich: Besitzer von Aktien, Immobilien und Sachwerten weniger als Lohnarbeiter, Rentner, Arbeitslose etc.
An staatliche Ausgleichszahlungen für ärmere Bevölkerungsschichten ist wohl kaum gedacht (Frankreich, alle unter 2000 Euro Monatseinkommen bekommen einen 100 Euro Scheck vom Staat).

Und so wird es notwendig sein, daß die Tarifzurückhaltung aufgegeben und ein Inflationsausgleich erstritten wird.

Inflation

Die EZB will unbedingt Inflation. Zuerst hieß es um die 2% wären gesund. Als das erreicht war, wurde die Definition gelockert und jetzt ist sie mehr als doppelt so hoch und das ist auch ok.

Hauptsache man kann Schulden weiterhin damit bekämpfen, dass man Geld druckt und die Schulden durch die Inflation entwertet werden. Der Spargroschen und das Realeinkommen der "Normalos" sind völlig egal. Sollten die allerdings auf die Idee kommen, bei den Löhnen wenigstens einen Inflationsausgleich zu wollen wird sofort vor der ultragefährlichen Stagflation gewarnt und vor der "Lohn-Preis-Spirale". Eine reine Preisspirale ist ok. Also Löhne senken und Renditen erhöhen ist die Lösung all unserer Probleme. Offensichtlich.

@15:05 von Karl Maria Jose...

Wiederholt bitte ich Sie, auf Ihre persönlichen Abwertungen und Belehrungen zu verzichten. Und wenn Sie inhaltlich nichts beizutragen haben: einfach mal nix schreiben und durchatmen. Danke.

Am 28. Oktober 2021 um 15:00 von joe70

Die Energiekonzerne sind nämlich so eine Art Götter. Da können wir nur beten, dass die Preise nicht noch höher werden.
Wer merkt hier, von wem wir eigentlich regiert werden?
Die EEG-Abschaffung wird als Maßnahme gegen die hohen Preise verkauft. Oh Gott, oh Gott.
___
Ihnen ist aber schon bewusst, dass die horrenden Preise zu einem horrenden Anteil an Steuern und weiteren Kosten, die mit dem Energie-Einkaufspreis nur insofern zusammenhängen, als dass sie %ual erhoben werden ? Es wäre also ein leichtes hier zugunsten der Bürger entgegenzuwirken, wenn man denn will.
Wo steht denn etwas von EEG-Abschaffung ? In einem anderen Bericht wird lediglich von einer Absenkung gesprochen, die für einen Haushalt mit ca. 3500 Kilowattstunden € 98,00/Jahr ausmachen würde. Lachhaft. Absolut lachhaft.

Am 28. Oktober 2021 um 15:10 von Bernd Kevesligeti

Und die Energiekosten stiegen um 18,6 Prozent p.a.
Das trifft sozial ungleich: Besitzer von Aktien, Immobilien und Sachwerten weniger als Lohnarbeiter, Rentner, Arbeitslose etc.
An staatliche Ausgleichszahlungen für ärmere Bevölkerungsschichten ist wohl kaum gedacht (Frankreich, alle unter 2000 Euro Monatseinkommen bekommen einen 100 Euro Scheck vom Staat).
__
Wobei man davon ausgehen darf, dass die Energiekosten insgesamt in FRA, dank u.a. AKW's ungleich niedriger sein werden als in DE.
Aber die Wähler scheinen es ja so gewollt zu haben. Gemäß dem allgemeinen Tenor der "Klima-zum-Guten-Wandler" können die Energiepreise ja garnicht hoch genug sein.
Also nicht meckern, zahlen ! Oder frieren !

EZB schützt südliche EU-Staaten

Hätten wir noch die DM, würde die Bundesband den Leitzins erhöhen und die Inflation wäre ausgeglichen. Mit dem Euro geht das nicht mehr. Griechenland, Italien & Co. würden sich kein Geld mehr leihen können und wären nach kurzer Zeit zahlungsunfähig. Wie konnten wir nur eine Währungsunion bilden, mit Staaten, die nie eine stabile Währung hatten? Der Euro wird also immer weiter an Wert verlieren. Das Problem ist, wir bekommen alle unsere Gehälter, Löhne, Renten und Pensionen in Euro ausbezahlt. Wieso spielen diese Politiker mit unserem Leben Monopoly? Dafür haben wir sie nicht gewählt.

Die EZB unterschätzt, nein sie schätzt die Inflation.

Die EZB unterschätzt nicht die Inflation, im gegenteil sie schätzt die Inflation über alles. Die Zinsen bleiben stabil bei 0%, die REALE Rückzahlungsquoten reduzieren sich von Jahr zu Jahr, die Geldgeber freuen sich wenn sie überhaupt noch was bekommen, und wir alle leiden demnächst unter diese Schuldner Mentalität "Sie wollen Geld, wozu denn".

Nur temporär...

Und wenn die Inflation nicht nächstes Jahr zurückgeht dann übernächstes oder überübernächstes...
Die "Experten" irren sich nicht.
Und aus gegebenem Anlass: Auf keinen Fall Bitcoin kaufen! Dieses volatile Teufelszeug.

4,5 % von 446 Euro bei Hartz-IV: Weit mehr als 3 Euro

Wenn ich die hohe Inflationsrate sehe, denke ich sofort an die 3 Euro, die man den Empfängern von Hartz-IV ab 2022 zahlen will.
Der Hartz-IV-Satz soll 446 Euro betragen.
Davon sind 4,5 % rd. 20 Euro.
Aber die GroKo gönnt diesen Menschen nur 3 Euro ...

Preistreiberei

Viele Firmen "optimieren" ihre Gewinne. Sprich, sie betreiben Preiserhöhungen still und leise unter dem Deckmantel der Coronakrise.
Und was macht die EZB? Sie verleiht weiterhin zum Nullzins Steuergelder an Banken.
Wir kleinen Sparer schauen daher weiterhin in die Röhre durch Niedrigzins, oder zahlen noch drauf bei einigen Banken durch Strafzinsen.
Warum schafft es unsere Bundesregierung nicht, dem Bürger eine kleine staatliche Ausgleichszahlung zu gewähren? Z.B. hat jeder dänische Bürger 1.000 DKK(134 €) auf sein Konto vom Staat bekommen. Als Anreiz um die Kaufkraft im Land zu beleben.
Bei uns in der Bundesrepublick undenkbar. Unsere Politiker schmeißen mit unseren Steuergeldern um sich und spielen in anderen Ländern den Wohltäter.
Der Jugend von heute ist vor lauter Klimawandel - Debatte bestimmt nicht klar, dass sie für die Schulden von heute später einmal gerade stehen müssen.
Hat nicht schon einmal jemand gesagt: Wir müssen alle unseren Gürtel enger schnallen?

Re : Bernd Kevesligeti !

In D wäre es mehr als sinnvoll, die Löhne in allen unteren Gruppen und Branchen grundsätzlich immer mindestens knapp über der Inflationsrate zu erhöhen, um so all den vielen Menschen, die eh nicht wirklich viel verdienen, nicht noch mehr in Schwierigkeiten zu bringen.
All die Wohlhabenden und Reichen, die schon durch ihre Positionen oft ein Vielfaches mehr kassieren, als viele Normalos, die trifft die Inflationsrate nicht wirklich, die haben da einen großen Vorteil. Leider gibt es aber Parteien, die schützen genau diese Zielgruppe, zum Leidwesen der anderen. Ein guter Schritt ist schon mal die Erhöhung des Mindestlohnes, aber nur ein erster Schritt. Auch sollte man sich Gedanken machen, wie man den Einfluss der großen Konzerne und aller ausländischen Billigfirmen einschränkt, weil die zu oft für viele niedrige und ausbeuterische Löhne und Gehälter mit verantwortlich sind.
Europa ist ja schon OK, aber es sollte nicht so ausarten, nur weil in anderen Ländern andere Sitten herrschen !

von weingasi1 15:34

Ja, auf "zahlen oder frieren" wird es für viele hinauslaufen. Aber wo steht denn geschrieben, daß wenn das Klima zum Guten gewandelt wird, die ärmeren Bevölkerungsteile das tragen, bezahlen sollen ? Oder ist das eine selbstverständliche Philosophie ?

15:07 von Karl Maria Jose...

«Nur mal nebenbei die erzeugerpreise steigen mittlerweile um über 15%.»

Vor frühestens Frühjahr 2022 ist das auch nicht vorbei, sondern wird eher noch weiter ansteigen. Mit steigenden Preisen für Energie steigen auch Herstellungskosten für alle möglichen anderen Produkte.

In China ist Energie knapp, man stellt partiell zeitweise die Stromversorgung ein. Man drosselt gerade die Verhüttung von Magnesium und Aluminium, weil der Produktionsprozess so sehr enrgieintensiv ist. Chips für Elektronik sind Mangelware und werden teurer. Chips aus Kartoffeln noch nicht, aber die kann man nicht zur Motorsteuerung in Autos einbauen.

Wegen der regelmäßigen Zyklen der Meeresströmugen erwartet man in ganz Südostasien einen außergewöhnlich kalten Winter 2021/22. Das macht Energie auf dem Weltmarkt ganz sicher nicht günstiger, wenn man auch dort mehr als letztes Jahr benötigt.

Ein globales Phänomen, auf dessen Minderung alle Staaten der Erde nur (sehr) begrenzt Einfluss nehmen können.

Zinsen auf 0%

Ist doch schon, dass die Zinsen auf der Bank schön bei 0% bleiben, trotz riesiger Inflation. Die wird nicht weniger werden!
Erinnert sehr an die 1920er und 1930er Jahre. Auch damals sah keiner die Gefahr kommen!

Erhöhung der CO2-Abgabe aussetzen

Die Inflation läuft, die Energiepreise drohen wie 1973 während der Ölkrise die Wirtschaft abzuwürgen, und die Bundesregierung hält munter an der Erhöhung der CO2-Abgabe zum Jahreswechsel fest. Ein hausgemachter zusätzlicher Inflationsschub mit Ansage!

Und bevor jetzt wieder jemand etwas von "Klimaschutz" und "Steuerungswirkung" sagt: Die Abgabe war gedacht, um bei stabilen Energiepreisen eine verträgliche Steuerungswirkung zu entfalten. Das was jetzt abläuft, ist dagegen Irrsinn. Aber ja: Eine ruinierte Wirtschaft und eine Bevölkerung, die sich das Heizen nicht mehr leisten kann, das würde den CO2-Ausstoß wirksam senken...

Wenn die inflationsrate zum Vorjahresmonat berechnet wird,...

dann ist es doch unter'm Strich wenig verwunderlich, dass die Inflationsrate von Juni 2021 zu Juli 2021 einen Sprung von 2,3 auf 3,8% gemacht hat. Was ist da in 2020 nochmal passiert? Die Mehrwertsteuer wurde um 3% gesenkt. Das bedeutet, dass man diesen Effekt bei der Inflationsrate der Monate Juli bis Dezember herausrechnen müsste. Bei den galoppierenden Energiekosten ist es eher verwunderlich, dass die Inflationsrate "nur" bei 4,5% liegt. Oder liegen immer noch DVD-Player im virtuellen Warenkorb und sind diese wieder so viel billiger geworden, um das auszugleichen?

15:34 von friedrich peter...

so isses. wurde mir allerdings Bisher nicht erlaubt, das zu bestätigen

Löhne sind seit jahren viel zu gering gestiiegen

Die Gewinne der Unternehmen sind in den letzten Jahren explodiert - man schaue sich nur die Aktienkurse und Dividenden an!!!
Die Einkommen derer, die alles erarbeitet haben sind hingegen nicht nennenswert gewachsen.
Daran muß man arbeiten. Nur so entsteht Kaufkraft.

Am 28. Oktober 2021 um 15:42 von Traumfahrer

Europa ist ja schon OK, aber es sollte nicht so ausarten, nur weil in anderen Ländern andere Sitten herrschen !
__
Muss man das verstehen ? Ich bin überfragt.
Was artet denn aus ? Wo ? Welche Sitten ?

@Nur temporär... 15:35 von Seebaer1

"Und aus gegebenem Anlass: Auf keinen Fall Bitcoin kaufen! Dieses volatile Teufelszeug."

Ja mal ein Satz dem man zustimmen kann.
Übrigens hab ich nichts anderes gesagt zuvor,
wenn man vor dem Posten richtig 'lesen tut' ;-)

15:38 von Scani

Wir kleinen Sparer schauen daher weiterhin in die Röhre durch Niedrigzins,
-----------------

verstehe ihren Beitrag nicht
Wird nicht immer hervorgehoben der "kleine Mann" hat kein Geld
Wenn ich kein Geld habe, ist es doch egal ob der Zins bei 1 % liegt oder bei 20 %.
Dann ist es doch die aktuelle Situation eher besser, wenn der kleine Mann sich Geld borgt,
dann für nen geringen Zins

15:38, Scani

>>Der Jugend von heute ist vor lauter Klimawandel - Debatte bestimmt nicht klar, dass sie für die Schulden von heute später einmal gerade stehen müssen.<<

Die Schulden werden über die Jahrzehnte von der Inflation neutralisiert. Unterlassene Investitionen hingegen summieren sich und werden irgendwann richtig teuer.

>>Hat nicht schon einmal jemand gesagt: Wir müssen alle unseren Gürtel enger schnallen?<<

Jemand? Einmal?

Den Spruch höre ich schon mein Leben lang.

Die wievielte Krise ist es ...

... bei der die Reichen reicher werden und die Armen ärmer alleine in diesem noch recht frischen Jahrtausend?
Bloß keine Umverteilung, denn die Aktuelle funktioniert doch super.
Während der Einschränkungen ist die Börse von einem Hoch zum Nächsten gestolpert obwohl die Realwirtschaft stark eingebrochen ist. Es ist also mehr Geld produziert worden als es reale Gegenwerte gibt. Ein besondere Eigenheit ist doch, dass der Börsenkurs nur eine Wette zwischen den Anlegenden ist, sonst wäre Wirecard nie so hoch gekommen.
Die große Kohle macht man heutzutage weg von der Realwirtschaft an der Börse. Die wiederum produziert Geld was die Realwirtschaft fördern soll und diese steckt es wiederum in die Börse um selbst bessere Umsätze zu generieren. So können auch still stehende Fabriken Wert zugewinnen.
Bei der "guten" Inflation hat man sich übrigens irgendwann auf 2-3% versteift. Es gibt keine wirtschaftliche und wissenschaftliche Begründung/Untersuchung/Beschreibung dafür. Schlaue Ökonomen?

15:53, Denkerist

>>Zinsen auf 0%
Ist doch schon, dass die Zinsen auf der Bank schön bei 0% bleiben, trotz riesiger Inflation. Die wird nicht weniger werden!
Erinnert sehr an die 1920er und 1930er Jahre. Auch damals sah keiner die Gefahr kommen!<<

Sie meinen, vor hundert Jahren hätte es null Prozent Zinsen gegeben, und die Inflation lag bei riesigen 4,5 Prozent? Niemand sah die Gefahr kommen?

Vielleicht sollten Sie sich doch ein klein wenig näher mit dieser Epoche beschäftigen.

hohe Inflation

Die Politiker freuen sich.
Höchste Steuereinnahmen sind schon mal sicher.

Und die leistungsbereiten Bürger müssen jetzt Gewerkschaften unterstützen die für Ihre zwingend notwendigen Löhne kämpfen.

@ 16:18 von atratos

Was Sie meinen, verstehe ich gut. Von Zeit zu Zeit halte ich ein solches Feedback allerdings auch von User zu User für sinnvoll, um deutlich zu machen, dass das Runtermachen anderer einem respektvollen angemessenen Umgang hier abträglich ist.

16:07 von Sisyphos3

«Wird nicht immer hervorgehoben der "kleine Mann" hat kein Geld. Wenn ich kein Geld habe, ist es doch egal ob der Zins bei 1 % liegt oder bei 20 %. Dann ist es doch die aktuelle Situation eher besser, wenn der kleine Mann sich Geld borgt, dann für nen geringen Zins.»

Es gibt auch die etwas größeren Frauen und Männer als der Kleine Mann, die schon etwas mehr als gar kein Geld haben. Für die etwas Größeren ist es schon von Wichtigkeit, welche Renditen Erspartes bringen kann. Aktien in Fonds haben in Deutschland einen schlechten Leumund, und sind nicht sonderlich beliebt.

Für den Kleinen Mann ganz ohne Geld ist es wenig ratsam, sich Geld zu borgen für Konsumausgaben. Auch niedrige Zinsraten machen zu zahlendes Geld mit der Gefahr von Überschuldung in der "Schuldenfalle".

Der Kleine Mann ohne Geld bekommt auch keinen Kredit zum Immobilienerwerb, was ihn im Alter finanziell entlasten könnte.

Privatschulden sind immer zu begleichen.
Weil der Kleine Mann keine Notenbank zur Hand hat.

@ Denkerist, um 15:56

"Die Einkommen derer, die alles erarbeitet haben, sind hingegen nicht nennenswert gestiegen. "

Das ist mir etwas zu pauschal formuliert.
Es sind ja nicht nur die "Schrauber, Maurer und Schweißer", die etwas erarbeiten, da gibt es zahlreiche andere, die das auch getan haben, und bei denen die Einkommen recht erklecklich gestiegen sind oder nie sonderlich niedrig waren.

Aber ich geb Ihnen absolut Recht:
Die Bezieher kleiner Einkommen sind auf jeden Fall die, denen die Inflation am allermeisten wehtut; und gezielt denen muss in erster Linie unter die Arme gegriffen werden - nicht pauschal allen, das wäre vollkommen unsinnig.

16:27, werner1955

>>Und die leistungsbereiten Bürger müssen jetzt Gewerkschaften unterstützen die für Ihre zwingend notwendigen Löhne kämpfen.<<

So ist es.

Das ist aber wirklich nichts neues. Dafür sind Gewerkschaften schließlich da.

Inflation....

Wie kann es denn eigentlich eine Inflation geben, wenn Frau Merkel (vor der Währungs-Umwechslung) allen Euro-Skeptikern versprach Zitat :"Der Euro wird genau so hart sein, ...wie die DM !"

==>Heute haben wir 4,4% Inflation....Frau Merkel !


Ich verstehe ja die Sorge, rate aber zur Ruhe

Wurde ja im vorangegangenen Thread schon sowohl angegangen als auch bestätigt, daher gerne noch zur Verdeutlichung meiner Sichtweise:
Es sind ein paar wenige Artikel des Warenkorbes die massiv teurer wurden und so eine etwas höhere Inflationsrate bescheren, hinzu kommt der deutsche MwSt-Effekt. Also ruhig bleiben, aktuell zumindest besteht kein Grund zur Sorge wegen der Inflation. Etwas anderes ist die Sorge um die Menschen mit kleinen Einkommen, denen muss selbstverständlich in einem Sozialstaat - und dies ist bitte kein Schimpfwort!! – geholfen werden.
Dafür ist aber die Geldpolitik der absolut falsche Ansatz. Diese Menschen müssen mit unbürokratischen Hilfen unterstützt werden. Das Finanzamt weiß – zumindest bei den nicht kriminellen Menschen – genau, was die verdienen und es wäre daher sehr einfach, diesen Menschen entsprechend ihrem Einkommen eine Zuwendung zukommen zulassen, wenn sie dies in Kurzform anfordern. Helfen kann ganz einfach sein.

@fathaland Slim

Also nur Schulden machen und abwarten? Welche Logik.
Unterlassene Investitionen mögen auf Dauer teuer werden, nur warum werfen unsere Politiker die Steuereinnahmen lieber anderen Ländern zur Rettung ihres Haushalts in den Rachen, anstatt diese Gelder für die eigene Infrastruktur zu investieren? Dann bräuchten wir keine Angst haben vor der Summierung unterlassener Investitionen.

Wer selber

einkaufen geht, braucht keine Artikel um zu merken das es immer teurer wird, bei jeder Krise oder Inflation, war immer eins gleich, oben wurde man Reicher, unten ärmer.
Und das es temporär ist, kann ja so auch nicht stimmen, weil im nächsten Jahr schon wieder die CO2 Steuer erhöht wird, und alles rund um Energie, schlägt sich auf alle Produkte nieder.
Weil bei der Herstellung und dem Transport ja Energie unterschiedlichster Form benötigt werden, wird nichts billiger.
Kommt die 12 Euro Lohnerhöhung noch dazu, was richtig ist, dann gibt es nochmal einen Schub in anderen Bereichen.
Und am meisten trifft das Ganze die unteren 50 Prozent.

Sag ich doch ...

... dass die, die unter den Corona-Regeln erschwert produzieren oder Dienstleistungen erbringen mussten, die erhöhten Kosten über höhere Preise wieder einfahren.
Und die, die die Milliarden aus/mit vollen Händen ausgaben (Regierende von Bund und Ländern), sich die Milliarden über die gestiegenen Verbraucherpreise wieder einholen.
Die gestiegene MWSt, Energiesteuer und -abgabe und sonstige Steuern (Preisbestandteile) nehmen ja der Bund und die Bundesländer ein.
Deshalb sprechen sie auch von sprudelnden Steuereinnahmen.
Am Ende bezahlen die ganzen Kosten infolge der Corona-Regeln der Regierenden nicht die Regierenden (deren Einkommen stammt ja auch aus Steuern), sondern der Bürger.
Das ist demokratisch so festgelegt.

16:34, ONYEALI

>>Inflation....
Wie kann es denn eigentlich eine Inflation geben, wenn Frau Merkel (vor der Währungs-Umwechslung) allen Euro-Skeptikern versprach Zitat :"Der Euro wird genau so hart sein, ...wie die DM !"

==>Heute haben wir 4,4% Inflation....Frau Merkel !
<<

Ich erinnere mich noch an Helmut Schmidts Ausspruch: „Besser 5% Inflation als 5% Arbeitslosigkeit.“ Wir hatten dann beides. Zu DM-Zeiten.

16:33 von schabernack

Für den Kleinen Mann ganz ohne Geld ist es wenig ratsam, sich Geld zu borgen für Konsumausgaben. Auch niedrige Zinsraten machen zu zahlendes Geld mit der Gefahr von Überschuldung in der "Schuldenfalle".
-------------

bei der Anzahl an Privatinsolvenz scheint sich diese Erkenntnis noch nicht überall durchgesetzt zu habe

Zitat " Privatschulden sind immer zu begleichen"
das Privatinsolvenzrecht ist hierzulande recht großzügig
Nach 6 Jahren, mit nem cleveren Winkeladvokaten 3 Jahren, ist der Fall erledigt
Es ist noch die Frage ob "man" keinen Kredit für die eigene Immobilie kriegt.
Klar ein gewisser Leumund ist wichtig
Wenn man permanent sein Konto überzieht ist der hin, ebenso bei Kredite für Konsumausgaben.
Aber das muß ja nicht extra erklärt werden

16:41, Scani

>>@fathaland Slim
Also nur Schulden machen und abwarten? Welche Logik.
Unterlassene Investitionen mögen auf Dauer teuer werden, nur warum werfen unsere Politiker die Steuereinnahmen lieber anderen Ländern zur Rettung ihres Haushalts in den Rachen, anstatt diese Gelder für die eigene Infrastruktur zu investieren? Dann bräuchten wir keine Angst haben vor der Summierung unterlassener Investitionen.<<

Inwiefern retten wir die Haushalte anderer Länder mit unserem Steuergeld?

@joe70, 15.00h

die großen Preistreiber sind nicht die Energiekonzerne, sondern der Staat.
Zuerst hat Merkel sich von den Grünen treiben lassen und bald drehen diese selbst an der Preisschraube.

Eigentlich

sollte die hohe Inflationsrate Anlass zu Freude geben; endlich hat sie Höhen erreicht, die Signore Draghi mit seiner Minuszinspolitik und verdeckten Staatenfinanzierung immer erreichen wollte. Die Früchte seiner Arbeit darf jetzt Madame Lagarde ernten.
Ich warte nun gespannt auf das Eintreten des von Draghi angekündigten Effektes, nämlich ansteigende Konjuktur, ausgelöst durch von der Furcht vor weiter steigenden Preisen angestacheltem Konsum der Verbraucher.

16:34 von ONYEALI

«Wie kann es denn eigentlich eine Inflation geben, wenn Frau Merkel (vor der Währungs-Umwechslung) allen Euro-Skeptikern versprach Zitat:
"Der Euro wird genau so hart sein, ...wie die DM !"

==>Heute haben wir 4,4% Inflation....Frau Merkel !
»

Die Inflationsrate zu Zeiten der DM war:

1973: 7,1%
1981: 6,3%
1992: 5,0%

Die Inflationsrate zu Zeiten des Euro war:

2008: 2,6% (höchster Wert seit Einführung)
2020: 0,5%

Die Inflationsraten schwanken immer.
Und das werden sie auch ganz ohne Frau Merkel weiterhin so tun.

@Am 28. Oktober 2021 um 16:34 von ONYEALI

ONYEALI:
[...]...wie die DM !"

==>Heute haben wir 4,4% Inflation....Frau Merkel !


Artikel:
Eine Teuerungsrate von 4,5 Prozent hatten die Statistiker zuletzt im Oktober 1993 verzeichnet.

Bericht gelesen? Oktober 1993 hatten wir wohl ziemlich sicher die DM... ;-)

Inflation wird weiter steigen

Wenn die Energiekosten aktuell der größte Preistreiber ist, wird die Inflation in den nächsten Jahren nicht sinken, sondern nur weitersteigen. Denn die Politik hat ja beschlossen, daß der CO2 Preis jährlich weitersteigen soll und somit werden die Energiekosten in absehbarer Zeit nur steigen, anstatt wieder zu sinken und dagegen wird die neue Regierung wohl auch nichts machen, da besonders die Grünen eher sogar noch einen höheren CO2 Preis wollen. Und alles was man bis jetzt zur Entlastung von den Politikern gehört hat, ist ein Witz, denn es werden dadurch nur kleine Gruppen entlastet und nicht die Rentner (haben nichts von einer Kilometerpauschale) und gering/normal Verdiener, da diese keine staatliche Unterstützung (Hartz4, Wohngeld) bekommen. Und Steuersenkungen abzulehnen, weil dann auch Reiche davon profitieren, ist ein Schlag ins Gesicht jedes arbeitenden Bürgers, denn davon würde jeder andere auch profitieren.

Am 28. Oktober 2021 um 15:46 von Bernd Kevesligeti

von weingasi1 15:34

Ja, auf "zahlen oder frieren" wird es für viele hinauslaufen. Aber wo steht denn geschrieben, daß wenn das Klima zum Guten gewandelt wird, die ärmeren Bevölkerungsteile das tragen, bezahlen sollen ? Oder ist das eine selbstverständliche Philosophie ?
___
Nein, nur in insofern, als dass man mit der Verteuerung der Energie die Bürger dazu erziehen möchte, weniger davon zu verbrauchen, da es ja teuer ist. Wenn sich der Bürger dann trotzdem entschliesst sein Geld zu "verheizen", hat er wenigsten keins mehr um damit zu tanken, sich neue Schuhe zu kaufen oder gar in Urlaub zu fahren/fliegen. Hat also alles seinen Sinn. Nicht meckern, sondern sich freuen, dass diese Maßnahmen dem Klima gut tun.
Insofern wäre es natürlich auch kontraproduktiv (fürs Klima ), wenn es für die Mehrkosten eine Entlastung gäbe, weil ja dann doch vllt wieder konsumiert würde.

@16:34 von ONYEALI: So hart wie die DM

"Wie kann es denn eigentlich eine Inflation geben, wenn Frau Merkel (vor der Währungs-Umwechslung) allen Euro-Skeptikern versprach Zitat :"Der Euro wird genau so hart sein, ...wie die DM !"
"

Schauen Sie sich die Inflationsraten seit 1950 an.

In den 70er und 80er Jahren lag die Inflation über viele Jahre noch höher als heute. Bisher war der Euro deutlich härter als die DM.

16:52 von Sparer

also blühende landschaften! so, daß es auch der normale bürger und seine kleine frau es verstehen.

@fathaland slim, 16.33h

Wer ist denn noch in einer Gewerkschaft?
Von den Erwerbstätigen immer weniger und sobald der Ruhestand da ist, wird gekündigt.
Ich bin mit meinen 79 Jahren immer noch Vollmitglied und nicht ausgestiegen, nachdem ich keinen unmittelbaren Nutzen mehr hatte.

16:53 von Dany39

Wenn die Energiekosten aktuell der größte Preistreiber ist,
wird die Inflation in den nächsten Jahren nicht sinken, sondern nur weitersteigen.
-----------

eigentlich ne klare Sache
dass man das noch extra erwähnen muß .... ?
Aber es ist ja der Wunsch, sonst hätte der Wähler aktuell anders gewählt

17:00 von weingasi1

Insofern wäre es natürlich auch kontraproduktiv (fürs Klima ), wenn es für die Mehrkosten eine Entlastung gäbe,
weil ja dann doch vllt wieder konsumiert würde.
---------------

auch das ist doch logisch
Mehrkosten sind zwingend notwendig, damit "der Bürger" spart

Am 28. Oktober 2021 um 16:36 von Forfuture

Es sind ein paar wenige Artikel des Warenkorbes die massiv teurer wurden und so eine etwas höhere Inflationsrate bescheren, hinzu kommt der deutsche MwSt-Effekt. Also ruhig bleiben, aktuell zumindest besteht kein Grund zur Sorge wegen der Inflation.
___
Sie übersehen hier nur, dass die Dinge, die aus dem "Warenkorb" eklatant teurer geworden sind, die Dinge sind, auf die man nicht verzichten kann. Was nutzt dem Normalbürger, wenn die Internet oder Telefonkosten ein wenig sinken, alles was aber direkt mit Energie zusammenhängt, wie heizen u. tanken, direkt oder indirekt, weil die Kosten für die Herstellung fast sämtlicher Güter auch von steigenden Energiepreisen abhängig ist.
Dass kein Grund zur Besorgnis besteht, können Sie dann gerne denjenigen erklären, die vor der Wahl stehen, frieren oder tanken.

Ich will kein Gejammere hören!

Zitat: "Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Oktober um 4,5 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahresmonat gestiegen. Es ist die höchste Inflationsrate seit 28 Jahren. "

Schön, dass man es einmal so offen ausspricht, dass die ultra-lockere Geldpolitik dazu dient, überschuldete Banken und Staaten in Südeuropa zu finanzieren

Die Nullzinspolitik ist ein Vehikel der Entschuldung für überschuldete Staaten. Praktisch.

Die Zeche zahlen dann die dt. Sparer, die allein pro Monat an 7 Mrd. EUR an Kaufkraftverlusten zu erleiden haben.

Ich möchte kein Gejammer darüber auch nicht über explodierende Mieten, die ebenso eine Folge der Geldpolitik der EZB sind.
Schließlich wollen ca. 90 % der Wähler diese Enteignung und haben sich einredn lassen, dass wir vom "Euro profitieren".

Q:

"https://www.welt.de/finanzen/plus234265240/Allianz-Vermoegens-Report-In…"

@16:52 von DerVaihinge: Preisschraube

"die großen Preistreiber sind nicht die Energiekonzerne, sondern der Staat.
Zuerst hat Merkel sich von den Grünen treiben lassen und bald drehen diese selbst an der Preisschraube."

Vor der Bundestagswahl hat ein FDP Politiker im Interview auf WDR 5 die CO2 Steuer in Höhe von 25 Euro pro Tonne scharf kritisiert. So etwas dürfe nicht vom Staat gesteuert werden, das müsse der Markt regeln.

Gleich im Anschluss verwies er auf eine von der FDP in Auftrag gegebene Studie zur Entwicklung des CO2 Preises.

Wenn "der Markt" den Preis regelte, dann stiege der Preis für eine Tonne CO2 kurzfristig auf 60 Euro und mittelfristig auf 80 Euro. An der Tankstelle hieße das ca. 20 bis 25 Cent mehr pro Liter.

16:34 von ONYEALI

==>Heute haben wir 4,4% Inflation....Frau Merkel !


Ach ja, die guten alten DM-Zeiten!
Da hatten wir noch solche Inflationsraten:
1993 - 4,48
1992 - 5,07
1991 - 4,04
1982 - 5,25
1981 - 6,34
1980 - 5,44
Und darin steckte keine Kompensation einer vorherigen Mehrwertsteuersenkung. Sparzinsen gab es damals zwar, aber sie wurden in vielen Jahren von der Inflation (mehr als) aufgefressen. Das war natürlich trotzdem viiiiel besser.

Die höchste Inflationsrate des Euro seit seinem Bestehen lag bei 2,64 % im Jahr 2008. Furchtbar, wirklich.

@16:50 von fathaland slim

>> Inwiefern retten wir die Haushalte anderer Länder mit unserem Steuergeld?<<

Auch wenn auf den von Deutschland netto gezahlten Beiträgen zu EU und Corona-Hilfsfonds, Haftung für ESM usw. nicht „unser Steuergeld“ drauf steht, ist es doch de facto so. Von nichts kommt nichts, und schon gar kein Geld, auch wenn manche das glauben mögen.

@Dany39, 16.53h

Ich tanke für meine alte Kiste E 10 zu einem Literpreis von 1,75 € in der vergangen Woche.
Auf das Auto sind meine gehbehinderte Frau und ich angewiesen.
Da freue ich mich natürlich, wenn die Grünen mir 0,005 Ct pro KW an Stromkosten zurückerstatten wollen.
Ich stelle mir gerade vor, ich würde ein Auto mit einem Verbrauch von 18l/100km benutzen, wie eine bekannte grüne Politikerin.
Da wäre ich sofort Pleite.

Am 28. Oktober 2021 um 16:46 von wolf 666

Und die, die die Milliarden aus/mit vollen Händen ausgaben (Regierende von Bund und Ländern), sich die Milliarden über die gestiegenen Verbraucherpreise wieder einholen.
___
Sie fanden es also falsch, dass man für sehr viele Menschen das Kurzarbeitergeld finanziert hat, damit sie ihre Jobs behalten konnten, oder dass kleine Firmen unterstützt wurden und so wenigstens einigen die Pleite erspart blieb ? Die Gelder, die grossen Firmen, wie TUI oder Lufthansa z.B. zur Verfügung gestellt wurden, sind übrigens nur KREDITE, die natürlich zurückgezahlt werden. Bis dahin dürfen auch keine Boni oder Dividenden gezahlt werden.
Dass die Kosten, die Gesellschaft hat letztendlich von Steuerzahler (einschl. der Gehälter der Politiker, die pro Kopf etwa € 0,40/Monat ausmachen ) bezahlt werden müssen, war immer schon so. Soweit ich weiss, bezahlen aber auch Politiker Steuern.
Worüber meckern Sie eigentlich in puncto Corona ?

@Bisher war der Euro deutlich härter als die DM. 17:03 von GeMe

Das stimmt zwar, ist aber auch nur die 'halbe' Wahrheit.

Damals gab es keine Nullzinsphase und die Gefahr einer Stagflation,
an der Japan schon Jahrzehnte leidet.

Die Kaufkraft der breiten Masse ist die längste Zeit gefallen,
gewonnen hat damals nur das erste Drittel.

Heute nur noch das erste Sechstel.
Was man an den Vermögenszuwächsenb der Wenigen sehen kann.

von weingasi1 17:00

Aktuell steigen die Energiepreise nicht aus Gründen, weil daß Klima gerettet werden soll. Es hat andere Gründe, die Nachfrage steigt, vor allem in Asien, wohin auch US-Flüssiggas geliefert wird.
Und was soll eine Klimapolitik, die ärmere belastet und reiche weiter konsumieren lässt ? Was soll das auch bringen, da die Reichen einen größeren ökologischen Fußabdruck haben.

17:13 von weingasi1

Was nutzt dem Normalbürger, ...
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das ist die Frage
wenn der ne kleine Wohnung hat, dazu noch Holz verheizt aus dem eigenen Wald
Kein Auto fährt - sprich tanken muß

hat er nen gewissen Vorteil

Mich juckt es ja auch nicht, wenn die Tabaksteuer verdoppelt wird und die Alkoholsteuer verdreifacht
umso mehr wenn es ne weitere Flugabgabe gäbe

17:07, DerVaihinger

>>@fathaland slim, 16.33h
Wer ist denn noch in einer Gewerkschaft?
Von den Erwerbstätigen immer weniger und sobald der Ruhestand da ist, wird gekündigt.
Ich bin mit meinen 79 Jahren immer noch Vollmitglied und nicht ausgestiegen, nachdem ich keinen unmittelbaren Nutzen mehr hatte.<<

Es wäre toll, wenn der Rest der Republik sich an Ihnen ein Beispiel nähme.

17:11 von Sisyphos3

« Mehrkosten sind zwingend notwendig, damit "der Bürger" spart.»

Zwingend logisch ist, dass man so eine Art von "Standard-Energieverbraucher" definiert.

Definition sei in Abhängigkeit von Haushaltseinkommen, Wohnfläche, Anzahl der Menschen pro Haushalt, Wegstrecke zur Arbeitsstelle.
Ausgangspunkt sei erst mal die Familie mit 2 Kindern.

Jeder Haushalt bekommt "Energiegeld" nach den Vorgaben dieser Definition. Menschen ohne Kinder im Haushalt ohne Kinder gerechnet.

Menschen mit wenig Einkommen erhalten mehr "Energiegeld", als sie Geld für ihren Energieverbrauch ausgeben. Sie wohnen häufig in kleinen Wohnungen, haben oft gar kein Auto.

Menschen mit hohem Energieverbrauch leben häufig in großen Wohnungen, haben oft mehr als ein Auto. Die kriegen weniger "Energiegeld" als sie Energie verbrauchen. Sie zahlen mehr als bisher.

Die sozial meist möglich gerechte Version von "Staatlicher Energiehilfe".
Zusätzlich die sehr elegante Form von "Vermögensumverteilung" ohne Steuererhöhungen.

Am 28. Oktober 2021 um 17:07 von DerVaihinger

Wer ist denn noch in einer Gewerkschaft?
Von den Erwerbstätigen immer weniger und sobald der Ruhestand da ist, wird gekündigt.
Ich bin mit meinen 79 Jahren immer noch Vollmitglied und nicht ausgestiegen, nachdem ich keinen unmittelbaren Nutzen mehr hatte.
___
Wobei man zugeben muss, dass die Gewerkschaften, bis auf ganz wenige Ausnahmen, längst nicht mehr die Bedeutung und Macht haben, die sie vllt früher mal hatten. Teilweise sind sie so schwach, dass man sich eine Mitgliedschaft wirklich sparen kann z.B. die NGG, was auch daran liegt, dass es da vermehrt kleine Betriebe gibt.

kein Problem...

dann müssen die real Löhne auch steigen, freu mich schon auf den nächsten Arbeitskampf. Und dumme Ausreden werden dabei nicht hingenommen.
Bin trotzdem gespannt wie weit die Solidarität noch vorhanden ist vielleicht ist das auch genau so gewollt....

Zu fathaland slim um 16.15

Die Schulden werden nicht, auch nicht ueber die Jahrzehnte, von der Inflation neutralisert, da die Zinsen sich ueber kurz oder lang an die Inflation anpassen muessen (sonst geht es bergab, siehe aktuelles Bsp. Tuerkei). Die Schulden mit ihren Zinsen koennen aber durch ein Wirtschaftswachstum aufgefangen werden. Das setzt natuerlich sinnvolle Investitionen voraus. Und darum streiten wir - also die Gesellschaft - gerade.

Am 28. Oktober 2021 um 15:07 von Karl Maria Jose...

"Nur mal nebenbei
die erzeugerpreise steigen mittlerweile um über 15%"

Sie haben Recht,

die Gefahr besteht, dass die Corona-Krise zur Finanz- und Wirtschaftskrise wird.

(Die Risiken der Stagflation, TS Stand: 28.10.2021 14:42 Uhr)
„Weil das Ölkartell die Produktion drosselte, verdoppelte sich der Ölpreis binnen zwei Jahren.- Ähnlich düster äußert sich Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank.“

Aber die Banken sind durch Hilfsleistungen des Staates in dieser Corona-Pandemie Teil der Lösung und nicht das Problem.

Auch die Haushalte wurden z.B. über Kurzarbeitsgeld unterstützt.

Dadurch sind in den Kreditbüchern der Banken bisher kaum große Schadensfälle aufgetreten, jedenfalls keine überwältigenden.

Und das ist der Unterschied.

17:26 von Bernd Kevesligeti

ich glaube das Klima kennt keine soziale Unterscheidung,
ob das CO2 von nem Armen oder Reichen produziert wird

Es mag trivial klingen

Aber Inflation hat zwei Seiten: zum einen werden Waren und Dienstleistungen teurer und zum anderen erhalten Erzeuger und Unternehmer, Selbständige und Vermieter mehr Geld.

MaW: Geldentwertung bedeutet zum einen das bei allen das Geld weniger wert ist. Es bedeutet aber zuerst einmal das die einen mehr bezahlen und die anderen mehr einnehmen.

Ich habe bereits im Herbst 2020 festgestellt das Dienstleistungen und Gastronomie „plötzlich“ massiv teurer geworden sind. Das hat sich dann bei den Lebensmitteln fortgesetzt.

Die Erklärungen die man hört sind immer andere: mal sind es Lieferketten, mal gestiegene Nachfrage mal gestiegene Energiekosten die „umgeschlagen“ werden.

Nach meiner Beobachtung versuchen hingegen Firmen und Händler sowie Selbständige und Vermieter schlichtweg die Verluste durch die Krise durch höhere Gewinnmargen wieder wettzumachen. Mit einigem Erfolg. Beispiel: Autovermietungen.

Besonders gespannt bin ich auf den anstehenden Tarifabschluss von Verdi...

17:36 von schabernack

sie haben im Prinzip sicherlich recht !
aber wird es nicht etwas kompliziert alles "gerecht" machen zu wollen.

Der eine hat ne große Wohnung der andere ne kleine
Der eine heizt alle Zimmer auf 23 ° der andere auf 18 ° und nur das Wohnzimmer
Der eine hat ein sparsames Auto der andere nen Spritfresser,
kommt dazu dass der nur 2 Fahrzustände kennt : Vollgas/Vollbremsung
Auch dass der eine grundsätzlich das Auto nimmt, der andere nur das unbedingt nötige
Extrem weit weg vom Arbeitsplatz wohnt ....

ihr Vorschlag ""Standard-Energieverbraucher"
hört sich zumindest mal sinnvoll an

17:31 von Sisyphos3

«Was nutzt dem Normalbürger, ...»
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«das ist die Frage
wenn der ne kleine Wohnung hat, dazu noch Holz verheizt aus dem eigenen Wald.»

Es gibt keine Normalbürger, die einen eigenen Wald besitzen.

Es sind längst nicht nur Energiekosten

Und bei den Energiekosten hat man die Preisspitze vermutlich längst noch nicht gesehen. Schließlich fängt der Winter erst an.

Manche begrüßen das (von wegen der „Lenkungswirkung“ in Richtung erneuerbare Energien!). Die traurige Wahrheit ist aber, dass erneuerbare Energien eben auch nicht preiswerter sind.

Und: die Energiepreise sind global so hoch zum einen wegen der Nachfrage (es gibt Abnehmer die diese aufgerufenen Preise bereitwillig zahlen) aber auch wegen Spekulation am Rohstoffmarkt.

Die einzige Lösung, die ich sehe wäre eine Politik des knappen Geldes: Zinsen rauf, steigender Euro zum Dollar (in dem die meisten Energieträger abgerechnet werden) und Rückkehr zu langfristigen Lieferverträgen für fossile Rohstoffe mit den Lieferanten.

Am 28. Oktober 2021 um 17:31 von Sisyphos3

wenn der ne kleine Wohnung hat, dazu noch Holz verheizt aus dem eigenen Wald
Kein Auto fährt - sprich tanken muß
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Das ist aber eine Konstellation, die es so wohl kaum gibt. Wer nur 'ne kleine Wohnung hat, wird kaum einen eigenen Wald haben.
Wer aber einen "eigenen" Wald hat, wird vermutlich nicht in der Stadt wohnen, ( da sind eigenen Wälder eher selten ) sondern auf dem Land. Wer auf dem Land wohnt, MUSS ein Auto haben und somi auch tanken.
Das heisst, Ihre Konstruktion entspricht vermutlich kaum jemals Fam. Mustermann.

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