Industrie fordert mehr Tempo beim Klimaschutz

Kommentare

Klimaschutz

Dann können Sie doch sofort freiwillig Anfangen.

Zählt ordentlich Löhne, Versteuert eure Gewinne in Deutschland, kündigt allen Lobbyisten.

Und wenn ihr dann noch sauber sparsame LPG oder Diesel Autos baut habt Ihr Euren Teil schon begonnen.

Das sehen die Kapitalisten vollkommen richtig.

Viel wichtiger als eine schnelle Regierungsbildung ist der schnelle Wandel im Lebensstil aller Bürger, damit auch in ein paar Jahren und Jahrzehnten überhaupt noch überlebensfähige Umweltbedingungen existieren.

Gemeinsames Ziel - aber unterschiedliche Auffassungen darüber,

wie es am besten erreicht werden kann

"der Deutschland-Chef von Transparency International, teilte dem ARD-Hauptstadtstudio schriftlich mit, der BDI sei mit Sicherheit auch dem Gedanken verpflichtet, für möglichst hohe Investitionen in die eigenen Unternehmen zu sorgen.
>> Hier gilt es daher sauber zwischen Lobbyinteressen und wissenschaftlich untermauerten Fakten zu unterscheiden"

Allerdings. Und um hier die unterschiedlichen Interessenlagen erkennen und auseinanderhalten zu können muss Transparenz Vorrang vor Lobby- und "privatgeschäftlichen" Geheimhaltungsinteressen haben.

Investitionen jeder Art (Arbeit, Ressourcen, Geld etc.) lohnen sich grundsätzlich nur dann, wenn der Nutzen größer ist als der Aufwand. Und zwar für ausnahmslos alle Mitglieder der (globalen) Gesellschaft.

Dabei wollen viele Deutsche das doch gar nicht

Das Wahlergebnis der letzten BT-Wahl zeigt deutlich, dass Umwelt- u. Klimaschutz bei den Deutschen nicht hoch im Kurs stehen.
Einschränkungen wollen die Deutschen nicht u. Kosten noch weniger.

Die für Klimaschutz nötige Koalition, nämlich Rot-Grün-Rot (RGR), mit der das leicht zu machen gewesen wäre, konnte infolge des hetzerischen Wahlkampfes der Union, die RGR um jeden Preis verhindern wollte, nicht gebildet werden.
Auch die Grünen haben durch das Angstschüren vor RGR Stimmen an die Union verloren.

Mit der Ampel-Koalition sind Wohlwollen der kleinsten Partei in dem Bündnis abhängig:
Obwohl viele Bürger mit Tempo 130 einverstanden gewesen wären, hat die FDP genau das verhindert. Man kann das nur so interpretieren, dass es der FDP weniger um sinnvolle Maßnahmen geht, als vielmehr darum, Macht demonstrieren zu wollen.
Dass die FDP den Bremsklotz in einer Ampel machen wird, war schon vor der Wahl klar.

Schade, dass Deutschland so beim Klimaschutz nicht viel zuwege bringen kann.

Ich bin dafür, dass alle einzelnen Kunden von Energie-...

...-versorgungskonzernen kündigen, sich mit dutzenden oder hundert Nachbarhaushalten zusammenschließen (Gemeinschaften / Genossenschaften gründen) und sich autark mit Energie versogen. Ein paar Windkraftanlagen und/oder Photovoltaikanlagen kann man (in Gemeinschaft) selber aufbauen und sich damit versorgen. Diese Technologie ist nun wahrlich nicht so kompliziert.

Juups und das Geld holen wir

Juups und das Geld holen wir durch erhöhter Besteuerung vom Gewinn wieder rein!!

Werter BDI-Präsident

wahrscheinlich wissen Sie das neben irgendwas verwaschenen Umweltschutz die Ampel auch auf die Schuldenbremse setzt.
Geld soll trotzdem zu großen Teilen ins Militär fließen, weil jenes ja so umweltbewusst ist.

Ihr Vorstellungen können dann nur noch finanziert werden in dem man in anderen Sektoren also einspart.
Ich empfehle Bildung und Soziales, woher soll man es denn sonst bekommen?

Solange Sie also keinen Vorschlag der Finanzierung unterbreiten bleiben Ihre Vorschläge einfach nur Gedankenschlösser.

Anfangen könnte man mit entsprechenen Löhnen, nebenbei auch richtig Steuern zahlen und selber investieren als das Geld an der Börse verbrennen.

Wenn die Industrie schon

Wenn die Industrie schon Klartext spricht, sollten doch auch die allerletzten verstehen, um was es geht bein Klimaschutz.

Was bedeutet diese Forderung des BDI denn in Wahrheit?

Damit die deutsche Industrie als eigentlicher Hauptverursacher(!) in dieser Angelegenheit möglichst überhaupt NICHTS selbst zahlen soll, soll die Bundesregierung, und somit der deutsche Steuerzahler 860 Milliarden Euro für den Klimaschutz bereitstellen!

Denn alles andere könnte die zumeist steinreichen Großaktionären der deutschen Industrie ja ansonsten dauerhaft beunruhigen!

BDI

Hmm, im Artikel ist nichts davon zu lesen, dass der Verband den Wiedereinstieg in die Nutzung der Atomkraft fordert. Wo doch im Vorgängerthread so kräftig Werbung für AKWs gemacht wurde und die "Renaissance" derselben beschwört wurde.

Immerhin, die Industrie scheint weiter zu sein als viele Politiker und hat der noch amtierenden Regierung eine unzureichende Klimapolitik bescheinigt.
Sehr richtig.

Die Industrie oder Teile der Industrie?

Viele Industrievertreter sehen nämlich in den energiepolitischen Vorhaben eine große Gefahr für den Industriestandort Deutschland. Unternehmen werden in Länder mit vernünftiger Energiepolitik und niedrigeren Strompreisen auswandern.

Die Forderungen des Industrieverbands stoßen auch auf Kritik - und zwar bei Anti-Lobbyismus-Organisationen. Hartmut Bäumer, der Deutschland-Chef von Transparency International, teilte dem ARD-Hauptstadtstudio schriftlich mit, der BDI sei...
...mit Sicherheit auch dem Gedanken verpflichtet, für möglichst hohe Investitionen in die eigenen Unternehmen zu sorgen. Hier gilt es daher sauber zwischen Lobbyinteressen und wissenschaftlich untermauerten Fakten zu unterscheiden.

An der Kritik ist einiges dran. Fragt sich nur, ob die Kritik auch gegen die mächtige deutsche Wind- und Solarlobby gerichtet ist?

„Arm aber CO2-neutral“

Sarah Wagenknecht im Focus:

„Drittens sollte der Staat sich dort zurücknehmen, wo er in jüngster Zeit selbst als Preistreiber aufgetreten ist. Man darf nie vergessen: große Teile des Spritpreises bestehen aus Steuern. Die Einführung der CO2-Abgabe am Anfang dieses Jahres hat den Preisauftrieb gerade im Energiebereich zusätzlich verstärkt. Während Frankreich derzeit mit Preisdeckeln gegen Wucherpreise bei Strom und Gas vorgeht, sinnieren einige in Deutschland lieber über die Vorzüge der „grünen Inflation“, die uns durch galoppierende Energiepreise ins klimapolitische Paradies befördern soll. Das ist natürlich vollkommener Quatsch. Die Alternative des Normalbürgers zu hohem Gas-, Heizöl- oder Spritverbrauch heißt augenblicklich Frieren und Jobverlust, denn auch viele Arbeitswege lassen sich derzeit eben nur mit dem Auto und ganz sicher nicht mit dem Lastenfahrrad bewältigen.“

Ich denke da sollte der Staat aktuell mehr Geld Indie Hand nehmen, als bei der Industrie.

@SinnundVerstand

Sie übersehen den absolut entscheidenden Punkt in dieser Angelegenheit!

Der BDI will das der Bund möglichst ALLES, und die Industrie als Hauptverursacher selbst möglichst überhaupt NICHTS selbst zahlen möchte!

Das ist tatsächlich lediglich NUR als Klimaschutz getarnte(!) Geldgier des BDI!

Es ist genug da...

Gott sei Dank spielt wenigstens das benötigte Geld dafür in den heutigen Zeiten keine Rolle mehr.

@Broeckell

"Damit die deutsche Industrie als eigentlicher Hauptverursacher(!) in dieser Angelegenheit möglichst überhaupt NICHTS selbst zahlen soll, soll die Bundesregierung, und somit der deutsche Steuerzahler 860 Milliarden Euro für den Klimaschutz bereitstellen!"

Solange die Menschen nicht kapieren, dass sie alle (!) die Hauptverursacher sind, wird sich nichts ändern. Kauft den Mist doch einfach nicht, dann macht die Industrie keinen Reibach.
Ich bin nun weit davon entfernt, die Großindustrie schönzureden oder gar zu verteidigen. Aber ich verstehe immer weniger diese widersprüchlichen Aussagen. Solange sie Arbeitsplätze schafft und solange sie all das herstellt, was die Menschen für ihren Wohlstand (und Luxus) meinen haben zu müssen, ist sie wichtig. Wenn es um die negativen Begleiterscheinungen geht, dann ist sie alleine Schuld daran...

Was zeigt der Artikel

1.interessanter Weise ist es etwa die Zahl welche der Wirtschaftsminister nannte an Gelder die in Corona bnicht abgerufen wurde...als ich es letzt nannte wurde es als Fake bez., Artikel v. TS am 14.10.
2. der Staat soll Leitungen etc bauen oder zumindest die Gelder dafür bereitstellen. Das heißt, der Steuerzahler zahlt, die Wertsteigerung z.B der Energiekonzerne streichen Aktienbesitzer und Firmenbosse ein.
Oder gehört dann alles den Staat und er kassiert Nutzungsgebühren?
3. Innovative Investitionen, Umrüstung etcsoll der Staat unterstützen.., also Forschung hier auf kosten des Staates, Produktion im Ausland, wie gehabt.
Past hervorragend zum Gelben Programm erneuern ohne bezahlen aber Gewinn einstreichen.
Wenn man Marktwirtschaftlich arbeiten will, keine Subventionen , keine Ausgleichszahlungen mehr, der Markt wirds schon richten.
So wie in D. Ist es in kaum ein anderen Lanbd, daher wird auch nur die Produktion verlagert, nicht alles.

Chance wahrnehmen

Das hatte ich hier vor zwei Wochen schon mal geschrieben: es gibt Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft den Klimawandel und dringende Maßnahmen erkennt und mitmachen will, nur bei CDU und FDP ist das offensichtlich noch nicht angekommen!
Nun müssen die angehenden Koalitionäre die Chance ergreifen und die Wirtschaft/Industrie beim Wort nehmen: die Verursacher tragen die Lasten, jeder zu einem Teil. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass es dabei gerecht zugeht. Deshalb sage ich nochmals: das Finanzministerium gehört nicht in FDP-Hand.

@18:23 von Margitt.

//Obwohl viele Bürger mit Tempo 130 einverstanden gewesen wären, hat die FDP genau das verhindert. Man kann das nur so interpretieren, dass es der FDP weniger um sinnvolle Maßnahmen geht, als vielmehr darum, Macht demonstrieren zu wollen.//

Ich glaube nicht, dass es hier der FDP um Macht ging. Die wollten nur ihre Klientel - also die, die sich die PS-starken Autos leisten können - nicht vor den Kopf stoßen. Die Grünen kann ich an dieser Stelle nicht verstehen. Immer wieder wird betont, dass Tempo 130 zum Klimaschutz nicht viel beiträgt. Andererseits besagt eine Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2020, dass der Treibhausgasausstoß auf deutschen Autobahnen durch ein Tempolimit von 130 km/h jährlich um 1,9 Millionen Tonnen sinken würde. Auf innerdeutschen Flügen entstehen 2,5 Millionen Tonnen Treibhausgase im Jahr.
Und da soll sich die Einsparung von 1,9 Millionen Tonnen nicht lohnen? Kleinvieh macht doch auch Mist.

Ein wirklich guter Witz

Diejenigen, die sich Jahrzehnte gegen den klimafreundlichen Umbau der Industrie gewehrt und gebremst haben, fordern nun schnelles Handeln!
Und für ihr kuzsichtiges Handeln wollen sie jetzt noch belohnt werden! Was für Heuchler!

>>Schon in neun Jahren

>>Schon in neun Jahren sollten fast nur noch Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen werden, forderte Jens Burchardt vom Beratungsunternehmen Boston Consulting Group..<<

Na klar, das kann sich auch jeder leisten.

Ausgenommen sie die knapp 30% der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor.

Und die mind. 6 Millionen Arbeitslose.

Das erneuerbare Energie preiswert wird, glaubt der Forderer der Industrie ja wohl selbst nicht.

Wo soll das Geld herkommen?
Wer soll das bezahlen?

Dem Herrn geht es nur um mehr Einnahmen, sprich Wachstum.

PS. Wie wäre es von staatlicher Seite mit einer steuerlichen Entlastung der Bürger, zum Beispiel beim Sprit oder Öl, Gas?
Warum werden wir zurzeit so abgezockt, obwohl der Ölpreis heute nicht so hoch ist wie in 2008, 145 Dollar, heute bei rd. 85 Dollar.

BDI Forderung

Es ist schon dreist eine Liste von Forderungen zu präsentieren und 860 Milliarden von der Regierung zu fordern. Die Industrie möchte also, das der Steuerzahler die Investitionen bezahlt . Kennen die von der Industrie den Begriff Unternehmerisches Risiko ? Nur das die Dividenden ausbezahlt werden und immer schön Gewinne in der Bilanz stehen . Sie selber sollen mit ihren Finanzmittel schauen , das sie den Umbau gestemmt bekommen .

Clever ist das Ganze natürlich schon!

Eigentlich müsste die deutsche Industrie als eigentlicher Hauptverursacher SELBST den Löwenanteil der Kosten in dieser Angelegenheit tragen, ABER...

RICHTIG erkannt,schon wieder der deutsche Steuerzahler, der möglichst sogar sämtliche Kosten für den Klimaschutz übernehmen soll, damit die deutsche Industrie selbst möglichst überhaupt NICHTS selbst zahlen muss!

Daher mein Fazit :

Auch weiterhin fordere ich ausdrücklich ein eigenes "Minstry of silly talks" für in Wahrheit geldgierige Forderungen des BDI!

Wie selbstlos. Wer kriegt

Wie selbstlos. Wer kriegt dann wohl die 860 Milliarden? Ach ja, die Industrie, deren Vertretung der BDI ist.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

Volkswirtschaftlich ist genug Geld da

@Am 21. Oktober 2021 um 18:52

Sie schreiben:

"Gott sei Dank spielt wenigstens das benötigte Geld dafür in den heutigen Zeiten keine Rolle mehr."

Ich weiß nicht, ob Sie es ernst oder ironisch meinen. Richtig ist es jedenfalls.

Der Staat ist kein Betrieb, der Gelder erst erwirtschaften müsste. Volkswirtschaftlich entspricht Geld nicht dem Benzin oder Diesel in einem Kraftfahrzeug, sondern dem Schmieröl. Das ist natürlich nur eine Metapher.

Welche Geldmenge, welche Zinssätze, welche Verschuldung sinnvoll oder nicht sind, hängt von den Umständen ab.

Keine Verschuldung als Dogma ist jedenfalls nichts anderes als eine Ideologie. Wenn es keine Staatsverschuldung gäbe, wären Versicherungen übrigens ganz schön in der Bredouille.

@18:52 von Seebaer1

//Gott sei Dank spielt wenigstens das benötigte Geld dafür in den heutigen Zeiten keine Rolle mehr.//

Es spielt aber schon eine sehr große Rolle, wofür es ausgegeben wird.

//Es ist genug da...//

Für wen? Für die Industrie oder auch für die Bürger, die sich schon jetzt das Heizen kaum noch leisten können? In anderen europäischen Staaten scheint man Letztere mehr im Blick zu haben als bei uns.

m 18:10 von WM-Kasparov-Fan

Ich verstehe ihre Äußerung nicht, inwiefern die Kapitalisten etwas vollkommen richtig sehen.
Der Vorschlag des BDI will doch gerade ein Umdenken überflüssig machen.
Ein schneller Wandel im Lebensstil der Bürger allein kann Umweltbedingungen sichern, die ein lebenswertes Leben ermöglichen.

@harpdart, 18:42 Uhr

der BDI agiert sehr geschickt. Er fordert die Politik auf, finanzielle Leistungen zu erbringen, die eigentlich in Teilen die Wirtschaft erbringen sollte. So profitiert diese von steuerfinanzierten Innovationen und schimpft auf die Vorgängerregierung. Ein Spiel, das leicht zu durchschauen ist.

um 18:50 von Frank von Bröckel

"Das ist tatsächlich lediglich NUR als Klimaschutz getarnte(!) Geldgier des BDI!"

Es bleibt aber erstaunlich, dass man die Realität so massiv verdrängt.
Für diese Träumerei bleibt keine Zeit.
Sie behindert nur eine zügige Reaktion, in dem sie bei Vielen zu der Illusion führt, man könne so Naturgesetzen widerstehen.
Dies ist letztlich unverantwortlich und keinesfalls als Meinung der Industrie zu werten.

@ 18:58 harpdart- kauft den Mist nicht..?!

„ Solange die Menschen nicht kapieren, dass sie alle (!) die Hauptverursacher sind, wird sich nichts ändern. Kauft den Mist doch einfach nicht, dann macht die Industrie keinen Reibach.
Ich bin nun weit davon entfernt, die Großindustrie schönzureden oder gar zu verteidigen. Aber ich verstehe immer weniger diese widersprüchlichen Aussagen. Solange sie Arbeitsplätze schafft und solange sie all das herstellt, was die Menschen für ihren Wohlstand (und Luxus) meinen haben zu müssen, ist sie wichtig. Wenn es um die negativen Begleiterscheinungen geht, dann ist sie alleine Schuld daran...“

Gut geschrieben.
Aber Sie übersehen was. Vieles von dem was hier produziert wird geht in den Export. Also selbst wenn wir den Mist nicht mehr kaufen würden- ich glaube kaum, dass Sie die ganze Welt vom Konsum abhalten können. Zudem kommt viel aus China zu uns

Alle Menschen träumen davon etwas mehr zu haben. Mehr Wohlstand, mehr Einkommen, mehr Eigentum, mehr mehr mehr. Das liegt in der Natur des Menschen.

Am 21. Oktober 2021 um 18:23 von Nettie

Investitionen jeder Art (Arbeit, Ressourcen, Geld etc.) lohnen sich grundsätzlich nur dann, wenn der Nutzen größer ist als der Aufwand. Und zwar für ausnahmslos alle Mitglieder der (globalen) Gesellschaft.
__
Ich gehe davon aus, dass Sie die Möglichkeiten eines Unternehmens oder sogar eines Staates bzw. seiner Regierung total überschätzen, wenn Sie glauben, dass eine Einflussnahme auf "alle Mitgleider der globalen Gesellschaft"
möglich bzw. überhaupt erwünscht sei. Das kann höchstens in Ausnahmefällen möglich sein und wer soll das überhaupt beurteilen?
Wer stellt das Prüfgremium ?
Sorry aber ich halte Ihre Vorschläge meist für ziemlich ideologisiert und unrealistisch in der Durchführung.

Geschenke

Wenn die Industreie ihr Geld zum Fenster raus werfen will, dann soll sie doch selbst investieren. Sind nicht genug Milliarden in den Kapitalmarkt gepumt worden. Es ist einfach nur dreist, dann die Investitionen auch noch von den Steuerzahlern abkassieren zu wollen.
Wer solche Geschenke verlangt, verspielt jede Glaubwürdigkeit.

Ich gehe nicht davon aus, das so etwas
Mehrheitsmeinung der Unternehmen ist.

Oje ...

"Die Politik muss die Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität so unterstützen,"

Aha, daher weht der Wind, die Regierung soll so viel Geld in die Hand nehmen, damit die Unternehmen unterstützt werden können. Und wer unterstützt die Verbraucher?

"860 Milliarden Euro sollte die nächste Bundesregierung bis 2030 "

Woher das Geld kommen soll weiß jeder.

Am besten (umweltfreundlich und für den Verbraucher abgabenarm): lieber mit dem Fahrrad ins Schwimmbad als mit dem Auto zur Arbeit!

Am 21. Oktober 2021 um 18:24 von WM-Kasparov-Fan

Ich bin dafür, dass alle einzelnen Kunden von Energie-...

...-versorgungskonzernen kündigen, sich mit dutzenden oder hundert Nachbarhaushalten zusammenschließen (Gemeinschaften / Genossenschaften gründen) und sich autark mit Energie versogen. Ein paar Windkraftanlagen und/oder Photovoltaikanlagen kann man (in Gemeinschaft) selber aufbauen und sich damit versorgen. Diese Technologie ist nun wahrlich nicht so kompliziert.
__
Sie haben ja meist ziemlich realitätsferne Ideen; so auch hier. Das mag ja eventuell in einem Weiler mit ein paar Dutzend Teilnehmern funktionieren, wird imho auch hier und da in Minieinheiten gemacht. Das ist aber doch kein Plan für eine Industrienation. Dann lieber hier und da ein kleines Mini-AKW, wie von Macron favorisiert und sogar von den Grünen in FRA gebilligt.

Nah an den Zahlen der Grünen.

Das ist ungefähr das was diese eigentlich wollen;
Wollten
Und ab und an wieder erwähnen
Denn anders als die FDP dehnen alles egal haben sie die Sache einfach mal durchgerechnet

Genau das was der BDI hier auch mal getan hat

Und ja: hätten wir nicht 16 Jahre stillstand hinter uns sondern da weitergemacht wo wi damals waren wäre man mittlerweile durch Exporte in dem Sektor insgesamt im Plus da diese die Jährlichen Ausbaukosten von ca 25 Mrd locker gedeckt hätten.

Lustiges Staatsverständnis

Der BDI gleicht einem Autobesitzer, der mit seinem kaputten Wagen in die Werkstatt fährt, eine Generalüberholung verlangt und dem Mechatroniker das Konto mitteilt, auf das die Werkstatt die Kosten der Reparatur überweisen kann.

18:39 von SinnUndVerstand

Wenn die Industrie schon Klartext spricht, sollten doch auch die allerletzten verstehen, um was es geht bein Klimaschutz.

Das ist doch klar wie Hühnerbrühe: Um staatliche Subventionen. Falls die Grünen das Umweltministerium erhalten, wovon ich ausgehe, dann möchte ich nicht wissen, wie viele Vertreter der Umweltindustrie sich im Ministerium die Türklinke in die Hand drücken.

19:05 von Anna-Elisabeth

das sind doch Milchmädchenrechnungen !

Auf Autobahnabschnitten mit Tempovorgabe 100 waren es 103,3 km/h im Durchschnitt.
Bei erlaubten 120 km/h wurden durchschnittlich lediglich 115,6 km/h gemessen.
Bei erlaubten 130 km/h wurden im Durchschnitt sogar nur 118,3 km/h gefahren.
Auf Strecken ohne Tempolimit betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 124,7 km/h.
also es ist doch absolut unrealistisch zu glauben ohne Tempolimit wird 180 im Schnitt gefahren

Staus erzeugen überflüssiges CO2 da sollte man mal rangehen

19:08 von Frank von Bröckel

RICHTIG erkannt,schon wieder der deutsche Steuerzahler, der möglichst sogar sämtliche Kosten für den Klimaschutz übernehmen soll, damit die deutsche Industrie selbst möglichst überhaupt NICHTS selbst zahlen muss!

Ich pflichte ihnen bei.

um 18:23 von Margitt.

Wenn immer wieder von Parteivertretern, von Industievertretern und Teilen der Presse das Argument wiederholt wir, dass Einschränkungen nicht notwendig seien, so ist verständlich, dass nur zu viele dieser Illusion nur zu gern folgen. Und genau das ist das Problem vor dem wir stehen.
Ich gehe jedoch davon aus, dass eine realistiche Einschätzung der Möglichkeiten, schon weiter verbreitet ist, als es den Anschein hat.
Dem wird auch die kommende Regierung Tribut leisten müssen.

Hoffen wir, dass die Verzögerungen so gering wie möglich seien werden.

@Anna-Elisabeth 19:05

"Und da soll sich die Einsparung von 1,9 Millionen Tonnen nicht lohnen? Kleinvieh macht doch auch Mist."

Ja, auf jeden Fall.
Aber wenn man durch Opferung des Kleinviehs, das außerdem mittelfristig im Zuge der Umstellung auf Elektroautos auch noch immer kleiner wird, das eigene Großvieh halbwegs unbeschadet durch die Verhandlungen bekommt, finde ich das durchaus nachvollziehbar.

um 19:26 von Alles für die Katz

Geld ist nicht das Problem, sondern die Zeit, dir uns für ein wirksames Handeln noch bleibt.

@18:42 von harpdart

//Immerhin, die Industrie scheint weiter zu sein als viele Politiker und hat der noch amtierenden Regierung eine unzureichende Klimapolitik bescheinigt.//

Richtig. Und welchen Beitrag hat die Industrie bisher geleistet? Ich meine, außer dem Abgasskandal.

19:05 von Anna-Elisabeth/Nachtrag

also die, die sich die PS-starken Autos leisten können
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5.040 km betrug meine letzte Fahrt mit dem Auto in den Urlaub.
Der Verbrauch lag bei 5,4 l/100 km Diesel (natürlich) und die Kiste hat 85 PS (pro Rad)
also was braucht denn ihre Kiste so ?

19:26 von Alles für die Katz

ahja, dann fragen sie mal die menschen in brasilien, venezuela, argentinien und der türkei, ob sie eine inflation von 20 oder 1000% wirklich so prickelnd empfinden. also die menschen fragen, nicht die funktionärinnen und politikerinnen. die sitzen ja an den krippen!

@19:06 von schnitzundschnitz

//Diejenigen, die sich Jahrzehnte gegen den klimafreundlichen Umbau der Industrie gewehrt und gebremst haben, fordern nun schnelles Handeln!
Und für ihr kuzsichtiges Handeln wollen sie jetzt noch belohnt werden! Was für Heuchler!//

Damit ist eigentlich alles gesagt.

//Ein wirklich guter Witz//

Nur schade, dass einem das Lachen im Halse steckenbleibt.

19:07 von morgentau19

obwohl der Ölpreis heute nicht so hoch ist wie in 2008, 145 Dollar, heute bei rd. 85 Dollar.
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also ich glaube mich an einen Dieselpreis von 2,80 Euro zu erinnern .... damals
))Polemik aus((

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