Kommentare - Laschet bei Junger Union: "Nichts lässt sich schönreden"

16. Oktober 2021 - 12:33 Uhr

Das Ergebnis sei bitter: Beim "Deutschlandtag" der Jungen Union hat CDU-Chef Laschet die alleinige Verantwortung für die Wahlschlappe übernommen. Über eine Mitgliederbefragung zur Wahl eines neuen Vorsitzenden äußerte er sich skeptisch.

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Kommentare

@ SinnUndVerstand, um 16:35

Nehmen Sie's locker.

Es kann bei nicht übereinstimmenden Meinungen nicht ausbleiben, dass es mal ins Persönliche hineinrutscht.
Bei steigendem Druck in der Kanne zischt es halt hin und wieder.

Und wenn dann gefrozzelt wird, empfinde ich's schon mal wie Salz im Süppchen.

Bleiben Sie dem Forum treu, Ihre Beiträge sind Ihrem Nick entsprechend fundiert und stets lesenswert.

Schönen Tach noch!

Nun muß die CDU als Opposition weiterregieren

Ohne Jens Spahn in einem maskenlosen Moment hätte Armin Laschet noch nicht mal erkannt, daß das Wahlergebnis für die CDU beschissen ist.

@um 15:37 von Margitt.

"Bei Menschen mit niedrigem Einkommen zieht es immer, wenn man denen vorhersagt, dass sie bei Wahl der falschen Parteien weniger im Geldbeutel haben werden."

Ich gebe ihnen gerne zu, dass das bei einigen Wählern funktioniert haben mag. Aber in der Breite, sodass es das Wahlergebnis beeinflusst?! Eher nicht.
Und: Wie kommt man dann darauf, die CDU zu wählen?
Diese Partei hat für die kleinen Einkommen nie etwas getan.

@14:30 von Karl Maria Jose

>> dann wirds euch altlinken/innen hier aber
>> noch schwindlich werden. die JusoS haben
>> doch jetzt gar gefordert, daß die lehrer
>> geduzt werden sollen

Haben Sie da gerade die allerhinterletzte Nebenforderung herausgekramt? oO

Übrigens, was meinen Sie mit "jetzt"? Diese Forderung ist älter als Kevin Kühnert. -.-

16:32 von werner1955

«Die SPD und CDU sind weit über 20%. Was mich besonders beunruigt ist das es noch für zwei Splitterparten wie FDP und Grüne je 15% gibt. Bei den Linken haben wir ja schon dafür gesorgt das Sie nur noch Randgruppe ist.»

SPD und Union haben zusammen etwas mehr als 50%.

Die anderen 50% haben wohl wen anders gewählt, sonst hätten die beiden von je ca. 25% mehr Stimmen abgekriegt vom Stimmenkuchen.

Isch over (vorerst mal) mit Parteien, die 40% oder mehr Stimmenanteil bekamen. Jeder hat eine Stimme, die er / sie vergeben kann. Auch Sie haben nur eine, auch wenn Sie gerne 1 Mio. Stimmen hätten, um die Ihnen Unliebsamen zu Randgruppen zu machen.

So was isch aber auch over.

@14:33 von Margitt

>> Mit dem Angstschüren hat man gute
>> Erfahrungen gemacht.

Sie schreiben mir aus dem Herzen.

17:36 von schnitzundschnitz

< ch gebe ihnen gerne zu, dass das bei einigen Wählern funktioniert haben mag. Aber in der Breite, sodass es das Wahlergebnis beeinflusst?! Eher nicht.
Und: Wie kommt man dann darauf, die CDU zu wählen?
Diese Partei hat für die kleinen Einkommen nie etwas getan. >

Wie man darauf kommt die CDU zu wählen, wenn man kein hohes Einkommen hat?
Es gibt Wähler, die deshalb die CDU wählen, weil sie seit vielen Jahren in der Regierung ist und weil sie glauben, dass ihnen das nicht geschadet hat.
Für diese Wähler sind die "Sozen" suspekt. Vielleicht aus der Geschichte heraus. Denn früher gab es Zeiten, in denen die Sozialdemokraten viel unbeliebter waren.

In der Breite wird das Wahlergebnis von den politisch Unerfahrenen, das sind oft die vor den Wahlen unentschlossenen Wähler, doch beeinflusst.
Das hat man jetzt wieder gesehen.
Die Unentschlossenen haben in den Umfragen wohl keine Meinung noch gehabt und die haben dann wohl durch das Angst schüren der Union wieder für diese entschieden.

17:04 von Der Lenz

< Unwahre Behauptungen als Problem : Ja,
aber eben nicht die "Rote Socken Kampagne"
Als die kam war die Problematik der Falschen Anschuldigungen ja schon lange offensichtlich
>
Für Sie als informierter Wähler war das sicher so.
Aber sehen Sie mal die vielen Unentschlossenen an.
Diese verfolgen die Politik nicht oder nur am Rande.
Diese Wählergruppe aber entscheidet dann die Wahlen.
Wer bei denen also "punktet", gewinnt Prozente hinzu.

// Die Mitte bis Links ist

// Die Mitte bis Links ist voll, ganz links wird sie nicht wollen, und rechts geht nichts.//

Sie befinden sich offensichtlich in Gesellschaft derer, die "neoliberal" mit "links" verwechseln. Linke, das heißt, soziale Politik, ist seit Jahren trotz Beteiligung der SPD viel zu kurz gekommen.

//...konservative Positionen der alten CDU sind heute schon rechts.//

Das waren sie doch schon immer. Nur "rechts" wurde nicht als etwas Negatives betrachtet. CDU = rechts, SPD = links, FDP = liberal. So zumindest erschien es mir in meiner Jugend. Die NPD gab es auch schon und links die DKP. Beide galten als "Pfui". Ich weiß nicht, wann die Mitte ‚erfunden‘ wurde. Für mich ist Mitte nur ein bisschen Hü, ein bisschen Hot. Man kann natürlich auch sagen: Alles, was sich innerhalb eines Rands befindet, ist Mitte. Das macht die Orientierung für den Wähler aber nicht leichter.

Ein neuer Aufbruch sieht anders aus.

Ich verstehe es nicht - wie lange will Armin Laschet noch reden?

Glaubwürdig (und mittlerweile ist das mehr als überfällig) ist es wenn er zurücktritt.

Will die junge Union das noch hören?!?

Aufbruch / Erneuerung sieht anders aus.

17:03 von Margitt. / @schabernack

«Gut erklärt.
Sie sind wohl sehr bibelfest?»

Ich bin gar nicht bibelfest, aber ich weiß um die Biblischen Zusammenhänge. Sowohl um die realen, als auch um die satirisch möglichen.

@ Margitt 16.42

"Ein Mal pro Tag bin ich dran...Stimmt's?
Wenn Sie jemanden kritisieren können, geht es Ihnen danach wohl wieder gut."

Danke Ihnen für den Volltreffer!
Obwohl "kritisieren" nur manchmal zutrifft, oft "basht" die Foristin @weingasi1 und gerade das wirft Sie dann Forist*innen vor, die kritisieren und keinesfalls "bashen."
Oder, - wie weiter oben auch heute wieder zu lesen - wenn der Foristin etwas nicht zusagt, unterstelllt sie, dass andere lügen. Wenn gar nichts hilft, ist die Moderation schuld, weil angeblich einseitig veröffentlicht wird.

@14:23 von Wolf1905

>> bzgl. den Themen Klima

Darf ich da jemand zitieren, der weitab von dem Verdacht, ein 'grünlinker Gutmensch' zu sein, entfernt ist?

"Zwar hat es im Laufe der Menschheitsgeschichte immer naturbedingte Klimaschwankungen gegeben. Die in diesem Jahrhundert eingetretene Erwärmung der Erdatmosphäre um 0,7 Grad Celsius wird jedoch von Wissenschaftlern maßgeblich auf menschliche Einflüsse zurückgeführt. Wenn keine aktive Klimapolitik betrieben wird, dürfte die Temperatur auf der Erde bis zum Ende des nächsten Jahrhunderts im globalen Mittel um 1,5 bis 4,5 Grad Celsius steigen. Der von uns Menschen verursachte Treibhauseffekt droht damit die Bemühungen um wirtschaftliche Entwicklung, soziale Stabilität und Wohlstand zunichte zu machen."

((c) by Dr. Helmut Kohl, 1995)

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