Kommentare - Ampel-Sondierungen: Wie geht es weiter beim Thema Rente?

12. Oktober 2021 - 12:31 Uhr

Bei den Sondierungen zwischen SPD, Grünen und FDP liegen die Vorstellungen der potenziellen Partner in der Sozialpolitik teils weit auseinander. Einer der wichtigsten Knackpunkte ist die Rentenpolitik. Von Hans-Joachim Vieweger.

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Kommentare

Wie geht es weiter bei dem Thema Rente ?

So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln.Aber in den Sand setzen ist einfacher ......

Wie geht es weiter beim Thema Rente?

Weiter geht es auf jeden Fall. Muss es ja.
Wie gut oder schlecht, kommt auf den guten Willen bzw. die Bereitschaft jedes einzelnen Mitglieds der Gesellschaft, selbst bzw. persönlich bei der Suche nach und der Umsetzung von einer zielführenden bzw. allen Mitgliedern der Gesellschaft gerecht werden könnenden Lösung mitzuwirken an. Gute(!) Ideen sind also nicht nur hier immer gefragt.

Gute Rentenpolitik

Der Ampelkoalition traue ich eine vernünftigere Rentenpolitik zu, als einer CDU-geführten Regierung.

@ Peter Kock

Die Gorch Fock in einem Satz mit der Rente zu nennen ist schon allein größenordnungsmäßig doch gehörig realitätsfern.

12:40 von Peter Kock: Falsche Priorisierungen bisher

< So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln.Aber in den Sand setzen ist einfacher ...... >

Richtig.
Es wird viel zu viel Geld für Unwichtiges oder Überteuertes ausgegeben und bei den lebenswichtigen Dingen wie Rente, Krankenversorgung, etc. fehlt dann das Geld oder es wird nicht für nötig gehalten, dort zu investieren.

Ich hoffe, dass dies bei der nächsten Regierung besser wird. Denn bei einer Beteiligung der FDP u. deren "Wünschen" ist das nicht gesichert.

Renten Thema

Es geht weniger um das neue oder reformierte Modell, das man in 10 Jahren anstrebt als um das Nahziel, Einnahmen und Ausgaben, Bedingungen und Empfängerkriterien schleunigst zu berichtigen. Es nützt kaum, über mehr Beitragszahler zu sprechen, wenn die am Ende auch entsprechend viel ausbezahlt bekommen, wenn weiterhin die Einnahmen im Missverhältnis zu den Ausgaben stehen. Dass die Rente eine Generationenfrage ist und bisher stiefmütterlich behandelt wurde, ist wohl jedem deutlich geworden. Wenn Renten dem Klimaschutz gleichwertig gleichgestellt werden, dann haben wir in der Gesellschaft Chancen, dieses Riesenproblem endlich anzugehen. Aber nicht erst in 10 Jahren.

@12:40 von Peter Kock

"So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln.Aber in den Sand setzen ist einfacher ......"
Leider muß ich ihnen da Recht geben. Wenn man bedenkt, das man über 40 Jahre malocht hat, Knochen kaputt an dann eine Rente von ca. 800€. Die sollten sich alle schämen, die meinen selbst was anlegen. Wo nix ist kann auch nix sein. Alles wurde auf der langen Bank geschoben. Mir soll keiner mit Fonds oder Aktien kommen denn die nächste Finanzkriese kommt bestimmt aber garantiert noch heftiger, dank den Zockern.

Dass das derzeitige

Dass das derzeitige Rentensystem nicht nachhaltig ist, ist allen Beteiligten klar. Die Bezugsdauer hat sich seit Konzeption von 8 auf 16 Jahre verdoppelt. Es müsste also entweder die Rentenbezüge halbiert oder die Beiträge verdoppelt werden, was schon die Schwierigkeiten einer sozial verträglichen Reform deutlich macht. Mal schauen, welche Ideen die potentiellen Koalitionäre entwickeln und wie reformfreudig und nachhaltig das neue Konzept aussehen wird.

Wir haben

doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.

Viel Zeit werden sie nicht haben.

Man könnte einfach den

Man könnte einfach den Arbeitgeberanteil auch auf Maschinen und Computer erheben. Dann gäbe es genug Geld, um 70% Rente auszuzahlen.
Es ist nämlich ein Märchen, dass wir mehr einzahler bräuchten.
Durch sämtliche produktivitätssteigerungen machen sich bonzen und Aktionäre die Taschen voll. Und unten fehlt dann das Geld.
Aber da macht die FDP nie mit.

Die FDP

ist eigentlich seit der „geistig-moralischen Wende“, also dem Sturz Helmut Schmidts, immer für eine Privatisierung der Rente, in Framingbegriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ gekleidet, eingetreten.

Ich bin wirklich gespannt, wie diese Sache ausgehen wird.

Fonds und Anlagen

Die Finanzkrise hat auch den Markt von Aktien und Anlagen in weiten Teilen atomisiert. Was man noch unter deutschen Fondsgesellschaften hat, ist kaum mehr ein Abbild der finanzstarken Gesellschaften und Vermögenverwaltungen der Vergangenheit. Da man auch politisch gesehen nicht bereit ist, die Rentenleistungen über Steuergelder abzuhandeln, bleiben kaum noch gute, stabile Möglichkeiten übrig, sich auch noch privat zu finanzieren. Und das abgesenkte Rentenniveau trägt erst recht zum gekürtzten Rentenbezug bei. Lohnanhebung und Steigerung des Rentenniveaus erscheinen hier die besseren Ansätze, solange andere Überlegungen nicht fruchten oder verzögert werden.

/// Am 12. Oktober 2021 um

///
Am 12. Oktober 2021 um 12:53 von Jimi58
....
Wenn man bedenkt, das man über 40 Jahre malocht hat, Knochen kaputt an dann eine Rente von ca. 800€. Die sollten sich alle schämen, die meinen selbst was anlegen. Wo nix ist kann auch nix sein....///
.
Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden.

Was auch gemacht wird, mit

Was auch gemacht wird, mit dem Schneeballsystem wird nichts weitergehen. Das hat noch nie funktioniert. Und durch höhere Durchschnittsalter der Beteiligten, implodiert die Sache nun. Das ist vorher nur nicht aufgefallen, weil es nach dem Krieg nicht so viele Rentner gab .

Was soll sich denn ändern?

Was soll sich denn ändern? Solange die Entscheidungsträger selber keinen Cent in das Umlage finanzierte Generationen Model Rente einzahlen, was bitte will man erwarten. Das sie sich selber schlechter stellen als bisher, plötzlich für Ihre horrenden Renten auch noch einzahlen sollen. Das wäre ja nun wirklich zuviel verlangt. Das einzige was sich auch weiterhin ändern wird ist die höhe der Renten und zwar nach unten, durch Absenkung des Renten Niveaus und steigender Versteuerung.

Am 12. Oktober 2021 um 12:58 von Werner40

Oh, zumindest können sie eine Idee bei der FDP lesen. Was aber bei genauer Betrachtung auch nur eine Umverteilung ist und schlimmer noch die Risiken des Aktienzockermarktes auf die Rentenkasse abwälzt.
Nicht umsonst war es der Rentenkasse bis dato nicht erlaubt in Aktien zu investieren.

/// Am 12. Oktober 2021 um

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Am 12. Oktober 2021 um 12:58 von Jim456
Wir haben

doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.

Viel Zeit werden sie nicht haben.///
.
An ökonomischen Gesetzmäßigkeiten kommt keine Regierung vorbei.

Werner40

Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden."

Das ist richtig. Aber um mehr einzubezahlen, bedarf es doch höherer Löhne.

Und die will ja niemand mehr zahlen. Das ginge ja vom Gewinn ab.

Und der muß, koste es, was es wolle, immer nach oben fließen.

Grüne können keine Rente

Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?

@Jim456 Zitat: "Wir haben

@Jim456
Zitat:
"Wir haben doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.
Viel Zeit werden sie nicht haben."

Ähm - also der Schaden für die Versicherten des deutschen staatlichen Rentensystems dürfte in die Billionen Euro gehen - viele von denen leben übrigens schon gar nicht mehr

aber so etwas wieder vollständig rückgängig zu machen mit vollem Schadensausgleich (rückwirkend!)
dazu müsste man das gesamte kapitalistische Gesellschaftsmodell der BRD faktisch abschaffen - die Rückverteilung von Billionen Euro kommt faktisch einer "sozialistischen" Revolution gleich
undenkbar für 95% der hiesigen Bevölkerung

@13:03 von Werner40

"Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden."
Den Spruch sollten sie mal einen KrankenpflegerIn sagen der gerade über 1000€ bekommt oder einen Fabrikarbeiter, sind die ihnen nichts wert?. Dann dürfte z.B. so manch ein Politiker nichts bekommen.

/// Am 12. Oktober 2021 um

///
Am 12. Oktober 2021 um 13:05 von Magic.fire
Am 12. Oktober 2021 um 12:58 von Werner40

Oh, zumindest können sie eine Idee bei der FDP lesen. Was aber bei genauer Betrachtung auch nur eine Umverteilung ist und schlimmer noch die Risiken des Aktienzockermarktes auf die Rentenkasse abwälzt.
Nicht umsonst war es der Rentenkasse bis dato nicht erlaubt in Aktien zu investieren.///
.
Schauen Sie sich das norwegische Beispiel an.

Am 12. Oktober 2021 um 12:40 von Peter Kock

Wie geht es weiter bei dem Thema Rente ?

So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden.
__
Komisch, meistens wird hier kritisiert, dass vonseiten der Regierung immer zuviel gespart wird. Kommt wohl immer darauf an, was man PERSÖNLICH erwartet, oder auch nicht.
Das Rentenproblem hat aber sicherlich nichts mit "Sparen" zu tun, sondern ist ein systemisches Problem. Die Leute werden immer älter, die Rente insofern immer länger bezahlt werden. UND es bestehen riesige Beamten-Anwartschaften, so dass man das System als solches nicht ändern kann, es sei denn, man liesse 2 Systeme über einen langen Zeitraum parallel laufen.
Das verschlingt aber ein RIESENgeld.

Es ist schon schizophren

Es ist schon schizophren. Da darf der Deutsche Arbeitnehmer im EU-Vergleich für seine Rente mit am längsten arbeiten die dann (Rente) mit am geringsten ausfällt. Dabei handelt es sich bei unseren Rentnern um die Menschen, die unseren Wohlstand aufgebaut haben was viele vergessen. Aber böse Zungen behaupten ja Scholz wolle das Flaschenpfand heraufsetzen damit unsere Rentner etwas mehr bekommen?

@ Jim456

Wir haben doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.

Was hat denn Schröder kaputt gemacht?

Ampel-Sondierungen: Wie geht es weiter beim Thema Rente ?

Renten in Deutschland. Tendenziell sinkend, im Durchschnitt im Moment bei etwas über 1500 Euro brutto, die Neurenten liegen bei brutto 989 Euro .
Ob bei den Sondierungen etwas mehr angedacht wird ? Ob sich SPD und Grüne einer weiteren Privatisierung der Rente (Aktienbasis, Versicherungen), wie es die FDP will, widersetzen(Anknüpfend an Rürup oder Raffelhüschen).
Oder ob sie sozialere Entwicklungen auf diesem Gebiet anstreben ? Mindestrenten, wie in manchen Nachbarländern ?

"der Postillon" hat schon vor längerer Zeit vorgeschlagen

dass sich die Rentenkasse durch Pferdewetten finanzieren könnte. Alternativ könnte auch jedem Arbeitnehmer ein preisreduzierter Lottoschein pro Monat angeboten werden.

Ansonsten, "ceterum censeo ...", rate ich wieder mal, die Grundrechenarten zu Hlfe zu nehmen. Wenn das BSP steigt (und das tut es, mit Ausnahme der jetzigen Coronakrise, seit 1948), also der Kuchen jedes Jahr größer ist, dann müssten logischerweise auch die Stücke für jeden einzelnen größer werden. Völlig unabhängig davon, ob dieses Geld nun von 90, 70 oder 50% der Bevölkerung erwirtschaftet wird. Gerechte Verteilung natürlich vorausgesetzt, aber wie es damit bestellt ist ...

13:10, eine_anmerkung.

>>Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?<<

Die Grünen können sowieso gar nix.

Die argumentative Stringenz Ihrer Kommentare überrascht mich immer wieder.

um 12:40 von Peter Kock

"Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln."

Wie soll man das verstehen? Soll Deutschland nun alles an Infrastruktur oder Sachwerten aufgeben, von denen zumindest Sie als Rentner keinen unmittelbaren Nutzen verspüren, nur damit die Rente gesichert ist? Woraus besteht denn dann am Ende die Bundesrepublik noch? Ein paar verwaltende Ministerien in Berlin und der Rest ist weg?

Ein Staat muss mehr sein als nur Versorger! Er ist auch größter Auftraggeber! Und das bedeutet, dass das Geld, das für die Gorch Fock ausgegeben worden ist, sich auch in Löhnen und Gehältern wiedergefunden hat. Ebenso wie in Material und Dienstleistungen, die Wirtschaftswachstum und somit Stabilität von Unternehmen und Arbeitsplätzen geschaffen haben.

@ eine_anmerkung.

Grüne können keine Rente

Rente ist ja auch knifflig. Bisschen besser als die Union können sie es aber vielleicht doch.

Rente ist eine Versicherung- je nachdem wieviel

man einzahlt. Aber durch diverse artfremde Leistungen wird sie unfinanzierbar. Die müsste der Staat separat zahlen und nicht mit der Rente vermauscheln.
Natürlich leben wir auch länger- aber das müsste durch Produktivitätssteigerungen ausgeglichen werden. Computer zahlen bisher keine Steuerern. Normalerweise kein Problem, aber in einer globalisierten Welt mit Freihandel nicht durchsetzbar. Deshalb glaube ich auch nicht an die Co2 Bepreisung, die zwar richtig ist aber in der Globalisierung wird man andere billigere Waren kaufen.
Man muss sich immer fragen wo ist das Geld am effektivsten eingesetzt? Zuerst, jedes Unternehmen sollte einen Rentenbeitrag bei 1 Entgeltpunkt/ Vollerwerbsjahr einzahlen. Auch für das Steuersparmodell 450 Eurojobs .Wenn das nicht geht ist das Unternehmen nicht wettbewerbsfähig. Allerdings darf es dann auch keine Billigimporte von Außen geben.

13:10 von eine_anmerkung.: Dafür gibt es die SPD ...

< Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein? >´

In den GroKo´s war immer die SPD "zuständig" für Rentenangelegenheiten, weil die Ministerposten (Arbeit u. Soziales) von der SPD besetzt wurden.
Bei einer Ampel kann das also fortgeführt werden. Ich würde sogar den Minister Heil weiter auf seinem Posten belassen.
Der ist engagiert und macht auf mich einen guten Eindruck.

Gemeinwohl

Ich schätze es sehr an den Grünen, dass die Ziele im Wahlprogramm wissenschaftlich fundiert und am Gemeinwohl orientiert erarbeitet wurden. Leider wurde der Wahlkampf viel zu wenig inhaltlich geführt wogegen die Grünen viel zu wenig unternommen haben. Dabei sind besonders die Vorschläge zur Rente ein Neuanfang!

Diese Basis aus dem Wahlprogramm ist auch der Grund warum in den Sondierungen je nach Thema auf der Seite der Grünen Fachpolitiker dabei sind.

Auch die FDP hat innovative Vorschläge, nur orientieren sich diese nicht am Gemeinwohl, sondern am Gewinn des Individuums. Das ist irrational und kurzsichtig.

Ich kann nur jedem empfehlen einen Blick in die Wahlprogramme aller relevanter Parteien zu werfen, schließlich sind diese Basis der Sondierungen. Die nächste Legislaturperiode beinhaltet so viele wichtige Entscheidungen:

- Rente
- Umwelt
- Tierwohl
- Verkehrswende
- Umbau der Industrie
- Energiewende
- Migration
- Gesundheitswesen

um 13:16 von frosthorn

>>"...also der Kuchen jedes Jahr größer ist, dann müssten logischerweise auch die Stücke für jeden einzelnen größer werden. .."<<

... wie Sie schon richtig sagen "Gerechte Verteilung natürlich vorausgesetzt" und das bedeutet nunmal nicht die Welt auf dem Buckel unserer Rentner retten zu wollen.

um 12:53 von Jimi58

"Mir soll keiner mit Fonds oder Aktien kommen denn die nächste Finanzkriese kommt bestimmt aber garantiert noch heftiger, dank den Zockern."

Und die Rente? Ist die in keiner Krise? Es ist immer wieder erstaundlich, wie leicht und unbeschwert man doch mit Geld umgeht, dass der Staat ja einfach auf Bäumen zu wachsen lassen scheint!

Aktien nur mit einer Finanzkrise in Verbindung zu bringen, ist äußerst unüberlegt. Bisher sind fast alle Millionäre und Millardäre trotz ihrer Aktien durch die Krisen gekommen. Das kann der Staat auch. Dazu bedarf es aber eines vernünftigen Cash-Managements. Wahllos ins Blaue an der Börse zu investieren geht natürlich in die Hose. Aber mit Bedacht funktioniert der Markt immer. Aber ich kann verstehen, dass dem Laien dabei eher Bange wird.

Am 12. Oktober 2021 um 13:00 von Bender Rodriguez

Man könnte einfach den Arbeitgeberanteil auch auf Maschinen und Computer erheben. Dann gäbe es genug Geld, um 70% Rente auszuzahlen.
__
Wieso, beziehen die auch Rente ?
Dann müssten das ja quasi Arbeitnehmer sein, weil sonst machen "Arbeitgeberanteile" keinen Sinn. Was glauben Sie denn, wieviele Unternehmer es dann noch hier gäbe ?
Die Konkurrenz, wo auch immer, dürfte an Ihrem Vorschlag grosses Interesse zeigen.
Jemand, der über die Folgen nachdenkt, vermutlich gar keine.

@eine_anmerkung, 13:10 Uhr

"Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?"

Solche inhaltsleeren Parolen führen doch nicht weiter. Es wäre schon viel erreicht, wenn sich die AFD endlich einmal vernünftig mit dem Thema Rente auseinandersetzen würde. Nachdem nun auch noch Herr Meuthen den Rückzug angetreten hat, dürfte das schwierig werden.

Viele Köche....

Das ist nunmal das größte Pfund aber gleichzeitig auch die größte Schwäche der parlamentarischen Demokratie: Es gibt viel zu viele Einzelinteressen.
Leider sind unsere Politiker auch allzu gerne bereit den diversen Lobbyisten Gehör zu schenken, statt mal mit mehr E... in der Hose Rückgrat zu zeigen und auch unliebsame Entscheidungen zu treffen. Mir fehlen die Zeiten von Wehner, Strauß und Konsorten - die hatten wenigstens noch die Chutzpe auch mal etwas zu riskieren.

Vorschlag

Wir haben doch verschiedenen Altersicherungssysteme. Lassen wir die Architekten, Ärzte, Apotheker und Steuerberater mit ihrem Spezialkassen mal aus.

Aber wir lesen dauernd, dass die "Rentenkasse" Problemen hat, weil die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und so unverschämt sind, auch noch ein paar Jahre zu leben.

Da ich davon ausgehe, dass auch Beamte älter werden, geburtenstarke Jahrgänge haben usw. müsste es auch dort ein demographisches Problem geben. Scheint aber der "Pensionskasse" nichts auszumachen. Keine Diskussion über längere Lebensarbeitszeit, Kürzungen des Bezugsniveaus oder von Beitragserhöhungen. Also scheint mir das das stabilere System zu sein und sollte für alle Arbeitnehmer übernommen werden.

Seit Jahren sinkt das Rentenniveau.

Mein Prognose: Es wird weiter sinken.

Warum?

Die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor wird steigen.

Diese Gruppe wird wenig bis nichts fürs Rentenalter anlegen können.

Beruflich gut Qualifizierte werden weiter aus De. abwandern, was bedeutet, dass die zukünfitgen Einzahlungen ins R-System geringer sein wird.

Die Zahl der Leistungesempfänger nimmt seit vielen Jahren stetig zu, und sie wird weiter zunehmen ( Bsp: Syrier erhalten zu 75% Hartz 4)
Entsprechend zahlen sie und andere A-Lose nichts ins R-System ein.

Die Zuzahlungen vom Bund wird sich erhöhen.

Das Versprechen der spd , das R-System stabil zu halten, ist Makulatur.
Bereits heute rutschen jahrzehntelange Renteneinzahler in die Armut wg. dem geringen R-Niveau.

Was müsste geschehen?

Drastische Steigerung des derz. R-Niveau.

Mehr Einzahler- d. h. JEDER, der seinen Lebensmittelpunkt in D. hat bzw. in D. Geschäfte tätigt!

Armutszuwanderung stoppen.

Einfaches Steuersystem, Steuerschlupflöcher f. Vermögen. schließen.

@Wodrag, 13:15

"Was hat denn Schröder kaputt gemacht?"

Das frage ich mich auch. Ich hoffe nur, dass die SPD nicht all das wieder zerstört, was Schröder in seiner AGENDA festgezurrt hat.

@ Bernd Kevesligeti

Renten in Deutschland. Tendenziell sinkend, im Durchschnitt im Moment bei etwas über 1500 Euro brutto, die Neurenten liegen bei brutto 989 Euro .

Weil viele Arbeitnehmer teilzeit arbeiten. Daher ist der Vergleich nicht fair. Man muss ja berücksichtigen, wie viele Renenpunkte der jeweilige Arbeitnehmer überhaupt hat. Das Miesmachen beim Thema Rente nervt langsam.
Die Rentenversorgung ist 2021 nämlich besser als in irgend einem Jahr zuvor seit der Wiedervereinigung bzw. seit der Gründung der Bundesrepublik.

um 13:16 von fathaland slim

>>"Die Grünen können sowieso gar nix."<<

Soweit würde ich nicht gehen wollen? Bei Kühnert (SPD) vielleicht, aber nicht bei den Grünen als Partei. Für mich haben die Grünen Ihre Daseinsberechtigung als Oppositionspartei wo diese auf ökologische Problemfelder hinweist. Die Umsetzungskompetenz spreche ich dieser Partei jedoch in vielen Bereichen ab (siehe z.B. die nicht sehr ausgeprägte Unterstützung unserer Regierung in der Coronakrise durch die Grünen).

13:16 von fathaland slim

>>Die Grünen können sowieso gar nix.<<

Sie sagen es! Obwohl sie m. E. ein wenig übertreiben.

Aber Frau Baerbock hat dies seit Monaten täglich aufs Neue bewiesen.....

@ Jimi58

Mir soll keiner mit Fonds oder Aktien kommen denn die nächste Finanzkriese kommt bestimmt aber garantiert noch heftiger, dank den Zockern.

Das sind jetzt Scheuklappen, die bei einer zukunftsorientieren Politik gar nicht angesagt sind.

Re: 13:05 von Magic.fir. // Aktienmarkt und Rente

"Oh, zumindest können sie eine Idee bei der FDP lesen. Was aber bei genauer Betrachtung auch nur eine Umverteilung ist und schlimmer noch die Risiken des Aktienzockermarktes auf die Rentenkasse abwälzt.
Nicht umsonst war es der Rentenkasse bis dato nicht erlaubt in Aktien zu investieren."

Die sowohl bei Grünen als auch FDP favorisierten Aktienanlage sind sehr langfristige Aktienindizes Anlagen. Da nivelliert sich das Risiko über den langen Zeitraum. Insofern ist Ihre pauschale Ablehnung eher ein Reflex und nicht sachlich begründet.

Es kommt auch noch die breitere Einzahler Basis durch eine Bürgerversicherung dazu.

Bürgerversicherung wäre eine Verbesserung

Gutverdiener könnten sich nicht entziehen und das Geld gewinnbringender anlegen.
Bitte nicht wieder die Sache mit den Beamten.
Mein Neffe ist Beamter . Seine Rente ist fast doppelt so hoch wie meine bei gleicher Ausgangslage. Wenn ich die Steuer berücksichtige und seine priv. KV+PV hat er immer noch 35-40% mehr Rente. Es gibt nämlich einen gehörigen Zuschuss, nennt sich Beihilfe. Wenn ich die gleichen Leistungen wie er in der PKV haben wöllte müsste ich außerdem wesentlich mehr berappen.
Kein Wunder das sich die Beamten mit Händen Füßen gegen die Bürgerversicherung wehren. Hier wäre mal eine Faktenaufklärung der Bevölkerung nötig. Auch mir war das lange nicht klar.

um 13:21 von Adeo60

>>"Solche inhaltsleeren Parolen führen doch nicht weiter. Es wäre schon viel erreicht, wenn sich die AFD endlich einmal vernünftig mit dem Thema Rente auseinandersetzen würde. Nachdem nun auch noch Herr Meuthen den Rückzug angetreten hat, dürfte das schwierig werden."<<
Was wollen Sie? Die AfD hat doch ein Rentenkonzept! Lesen Sie bitte mal das diesbezügliche Parteiprogramm und die AfD tat sich dabei bis zum Schluss sehr schwer weil beide Ansätze die die Partei vertreten hat Ihre Daseinsberechtigung hatten. Aber was hat denn "Ihre" Union aus unseren Renten gemacht? Mir scheint Sie wollen vom Thema ablenken. Wie verwahrlost sind denn unsere Renten im EU-Vergleich durch "Ihre" Union geworden?

13:19, eine_anmerkung.

>>um 13:16 von frosthorn
>>"...also der Kuchen jedes Jahr größer ist, dann müssten logischerweise auch die Stücke für jeden einzelnen größer werden. .."<<

... wie Sie schon richtig sagen "Gerechte Verteilung natürlich vorausgesetzt" und das bedeutet nunmal nicht die Welt auf dem Buckel unserer Rentner retten zu wollen.<<

Zwei Möglichkeiten:

Entweder Sie haben gar nicht verstanden, was der Forist schrieb, oder aber Sie wollen von der für Sie unangenehmen Tatsache ablenken, daß der wirtschaftliche Kuchen immer größer wird, es aber mit der Verteilung gewaltig hapert. Das hat mit „Welt retten“ nicht das allergeringste zu tun.

@ fathaland slim

Die FDP ist eigentlich seit der „geistig-moralischen Wende“, also dem Sturz Helmut Schmidts, immer für eine Privatisierung der Rente, in Framingbegriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ gekleidet, eingetreten.

Können wir mal aufhören, alles gleich als Framing abzuqualifizieren?

/// Am 12. Oktober 2021 um

///
Am 12. Oktober 2021 um 13:11 von Jimi58
@13:03 von Werner40

"Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden."
Den Spruch sollten sie mal einen KrankenpflegerIn sagen der gerade über 1000€ bekommt oder einen Fabrikarbeiter, sind die ihnen nichts wert?. Dann dürfte z.B. so manch ein Politiker nichts bekommen.///
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Sie scheinen das Prinzip einer Versicherung nicht verstanden zu haben. Richtig ist aber auch, dass bereits versicherungsfremde Leistungen eingeführt wurden, z.B. um Wertschätzung zu zeigen für Geringverdiener wurde eine Grundrente eingeführt, Erziehungszeiten werden angerechnet, ...ebenso wird die Rentenkasse mit riesigen Beträgen aus dem Bundeshaushalt subventioniert.

@eine_anmerkung, 13:19 re @frosthorn

Ich lege großen Wert auf die Feststellung, dass meine Auffassung von mangelnder Verteilungsgerechtigkeit sich von der Ihren erheblich unterscheidet.

13:15 von Bernd Kevesligeti

"im Durchschnitt im Moment bei etwas über 1500 Euro brutto".
Wobei 39 Prozent der Bezüge im Durchschnitt nicht aus der Gesetzlichen Rente stammen, sondern von sonstwoher - Betriebsrenten, Zuverdienste. Wir kommen dann auf Werte, die ich aus der Wirklichkeit kenne: „Im Schnitt erhielten Männer 2019 monatlich 1.186,74 Euro Altersrente, bei Frauen waren es nur 764,27 Euro“.
Quelle: https://www.merkur.de/leben/geld/rente-monat-geld-rentner-deutschland-w…
Jetzt ziehe man noch die üblichen Warmmieten davon ab (ich schätze, da kommen für ungünstig gelegene und geschnittene Wohnungen mindestens 600 Euro zusammen) und wir haben einen realistischen Blick auf den üblichen Rentner. Ab Zweipersonenhaushalt, später einmal Witwen- und eigene Rente, und/oder Zeitungen austragen usw. kommt dann ein hungerfreier Lebensabend zustande, und sonst gehe man mal an einer "Tafel" zur Öffnungszeit vorbei.

NDC Rente wie in Schweden

In Schweden zahlt jeder in sein persönliches staatliches Rentenkonto ein und erhält seine Beitragssumme wie bei einer Privatrente wieder zurück. Folglich kann er sich seinen Renteneintritt ab 60 Jahren und wenn er keine Grundsicherung vom Staat benötigt selbst aussuchen. Sein angespartes Guthaben verteilt sich entsprechend auf mehr oder weniger Rentnerjahre. Dies hat sogar die FDP als sinnvoll erkannt. Unser deutsches Rentensystem, das Beitrags- und Rentenhöhe ohne nennenswerte Reserven nach aktueller Kassenlage bestimmt, ist ein betrügerisches Schneeballsystem. Prof. Rürup hat dies bei den freiwilligen Beiträgen zugegeben.

Es klang doch schon an:

Die Arbeitnehmer werden einen Teil ihrer Einkünfte in Staatsanleihen oder Rentenaktien anlegen müssen. Das isses doch, oder?

um 13:21 von Adeo60

>>@eine_anmerkung, 13:10 Uhr

"Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?"
Solche inhaltsleeren Parolen führen doch nicht weiter.<<

Die Diskussion hat keinen Zweck. Der Forist "Anmerkung" hat sich bei jedem Thema die Grünen als persönliches Feindbild rausgesucht. Seine AfD-Leidenschaft lässt seinen Blick inzwischen nur noch ins Braune trüben. Die Farbe Grün ist sowohl politisch wie auch klimatisch einfach nur noch ein Graus.

Abgesehen davon, dass die SPD bisher auch keine Leuchten in der Rentenpolitik gestellt hat, ist das Thema ohnehin so dermaßen emotional aufgeladen, dass niemand ein Konzept entwickeln kann, dass alle Bürger gleichermaßen glücklich machen wird!

@Wolfgang Wodrag

Rentenreform 1999

Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

Anhebung der Altersgrenze für Schwerbehinderte auf 63 Jahre (zuvor 60 Jahre)

Abschaffung der besonderen Rentenregelungen für Frauen und Arbeitslose

Abschaffung der Rente wegen Berufsunfähigkeit, Einführung der Erwerbsminderungsrente

Veränderung der Formel zur Rentenberechnung um einen Faktor, der die durchschnittliche Lebenserwartung im Renteneintrittsalter berücksichtigt

Dazu kommt nach diverser Zocken auf an der Börse und Aufbau Ost. Eigentlich könnte man hier schon von Versicherungsbetrug sprechen - an den Versicherten in diesem Fall.

@ von DB_EMD

"Aktien nur mit einer Finanzkrise in Verbindung zu bringen, ist äußerst unüberlegt. Bisher sind fast alle Millionäre und Millardäre trotz ihrer Aktien durch die Krisen gekommen. Das kann der Staat auch. Dazu bedarf es aber eines vernünftigen Cash-Managements. Wahllos ins Blaue an der Börse zu investieren geht natürlich in die Hose. Aber mit Bedacht funktioniert der Markt immer. Aber ich kann verstehen, dass dem Laien dabei eher Bange wird."
Vieleicht bin ich ein Laie in ihren Augen, aber klar ist doch das die Aktionäre und Banken von den kleinen leben. Millionäre und Milliadäre haben das Geld, aber kein Mittelständler der monatlich einzahlt. Aber wie gesagt, das letzte Hemd hat keine Tachen und Geld kann man nicht essen. Das alles hatten wir ja in der Geschichte, was von den "edleren Damen und Herren" verursacht wurde. Diese waschen immer ihre Hände in Unschuld.

Am 12. Oktober 2021 um 13:27 von rr2015

Mein Neffe ist Beamter . Seine Rente ist fast doppelt so hoch wie meine bei gleicher Ausgangslage. Wenn ich die Steuer berücksichtige und seine priv. KV+PV hat er immer noch 35-40% mehr Rente. Es gibt nämlich einen gehörigen Zuschuss, nennt sich Beihilfe. Wenn ich die gleichen Leistungen wie er in der PKV haben wöllte müsste ich außerdem wesentlich mehr berappen.
__
Reden Sie nun von der Rente oder von der Krankenkasse ?
Bei der Rente können Sie nicht einfach die bestehenden Anwartschaften der Beamten ausklammern und die sind enorm. Wie wollen Sie das regeln ? Das ist die Frage UND das Problem.

13:24, eine_anmerkung.

Ja, Kevin Kühnert mögen Sie auch nicht. Claudia Roth fehlt mir noch in Ihrer Aufzählung. Und Heiko Maas natürlich.

Geschenkt.

Tja. Was stimm das stimm. Die können da wirklich nix

Rentenreform 2001 (Altersvermögensergänzungsgesetz)

Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

Neugestaltung der Rentenformel, die zu einer dauerhaften Absenkung des Rentenniveaus führt

Einführung der Riester Rente

Kürzung der Hinterbliebenenrente bzw. Witwenrente von 60 auf 55 Prozent

@13:27 von Wolfgang Wodrag

"Das sind jetzt Scheuklappen, die bei einer zukunftsorientieren Politik gar nicht angesagt sind."
Ich hoffe sie behalten Recht.
Die FDP hatte schon mal viel andere Töne drauf.

13:30, Wolfgang Wodrag

>>@ fathaland slim
„Die FDP ist eigentlich seit der „geistig-moralischen Wende“, also dem Sturz Helmut Schmidts, immer für eine Privatisierung der Rente, in Framingbegriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ gekleidet, eingetreten.“

Können wir mal aufhören, alles gleich als Framing abzuqualifizieren?<<

Das tue ich auch nicht.

Ich benutze diese Vokabel nur, wenn sie zutreffend ist.

Das ist im vorliegenden Fall eindeutig gegeben.

Re: 13:24 von eine_anmerkung

"Für mich haben die Grünen Ihre Daseinsberechtigung als Oppositionspartei wo diese auf ökologische Problemfelder hinweist. Die Umsetzungskompetenz spreche ich dieser Partei jedoch in vielen Bereichen ab (siehe z.B. die nicht sehr ausgeprägte Unterstützung unserer Regierung in der Coronakrise durch die Grünen)."

Darf ich fragen, ob Sie überhaupt das Wahlprogramm der Grünen gelesen haben? Wie Sie Umsetzungsmöglichkeiten von einer Partei erwarten, die gar nicht in der Regierung ist, ist mir ein Rätsel. Die Grünen sind schon längst keine reine Ökopartei mehr. Soziale Gerechtigkeit, Innovation und eine lebenswerte Umwelt sind die Grundlage aller Programmpunkte.

Ich vertraue auf die Koalitionsverhandlungen, nicht ohne Grund nehmen auf Seiten der Grünen die jeweiligen Fachpolitiker je Thema teil. Wir werden sehen welchen Kompromiss das Mandat des Wählers zulässt!

um 13:32 von frosthorn

>>"Ich lege großen Wert auf die Feststellung, dass meine Auffassung von mangelnder Verteilungsgerechtigkeit sich von der Ihren erheblich unterscheidet."<<

Wobei wir bei der Definition des Begriffes "Gerecht" wären und wenn ich weiter schreibe, bekomme ich bestimmt den roten Balken? Aber Sie kennen ja meine Wenigkeit und meine Argumentationsrichtung denke ich?

@Wolfgang Wodrag Zitat: "@

@Wolfgang Wodrag
Zitat:
"@ Jim456
Wir haben doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.
Was hat denn Schröder kaputt gemacht?"

das staatliche Rentensystem - das hat er geopfert - hat seinen Spezie Maschmayer die staatlichen Zuschüsse des Rentensystems in die privaten Kassen der Versicherungswirtschaft umgelenkt - ich sage da nur mal -> Riester-Rente

ohne dem hätte Auszahlungsquote bei weitem nicht so stark gesenkt werden müssen - wenn überhaupt eine Senkung nötig gewesen wäre
das ganze wurde dann mit dem medialen Dauerfeuer von dem "Demografie-Problem" begleitet - welches komplett ausklammert dass das BIP kontinuierlich steigt - also der "Kuchen" an gesellschaftlichen reichtum immer grösser wird - nur der Anteil für diejenigen die diesen weitestgehend mit ihrer Hände und Kopf erarbeiten immer kleiner wird
--
aber sicherlich wissen Sie das auch selbst

um 13:29 von eine_anmerkung.

"Was wollen Sie? Die AfD hat doch ein Rentenkonzept!"

Dieses sog. "Konzept" beruht auf der Idee, dass alles irgendwie schon bezahlt werden kann. Kurz: es ist nicht finanziert und einfach nur pures Wahlkampfgetöse gewesen! Es sieht unter anderem die "Freiheit beim Renteneintritt", die Abschaffung von Politikerpensionen, eine Altersvorsorge für Selbständige und die Stärkung der Familien vor.

Mit Ausnahme der Abschaffung von Politikerpensionen (wer es glaubt - als würden die gescheiterten Existenzen, die nur vom Bundestagsmandat leben, freiwillig auf was verzichten), ist nichts in dieser Wunschliste enthalten, was irgendwie bezahlt werden kann.

Das Ergebnis waren Gott sei Dank gesunkene Zustimmungswerte bei der Bundestagswahl! Und nun wagen Sie es ja nicht, das Ergebnis der Freien Wähler nach Art Alice Weidels da einfach mit reinzulügen!

um 13:34 von fathaland slim

>>"Ja, Kevin Kühnert mögen Sie auch nicht. Claudia Roth fehlt mir noch in Ihrer Aufzählung. Und Heiko Maas natürlich."<<

Nun bleiben Sie doch mal sachlich.

Oje ...

Mittlerweile hat die Rente fast nicht mehr den Namen verdient.

Die Rentenbesteuerung steigt sukzessive auf 100%, TROTZ stetig steigender Rentenbeiträge 1968 = 15% und heute 18,6% !
Nicht genug, hinzu kommt die ständigen Rentenkürzungen. Lag das Rentenniveau 1990 noch bei 55% des durchschnittlichen Einkommens, heute bei 47,5%, Tendenz weiter fallend.

Und wenn ich mir so den Artikel anschauen, dann ist da auch keine sinnvolle Änderung im Sinne des Rentners zu erwarten.

Solange

der Verteidigungshaushalt so hoch ist wie jetzt, sehe ich keine Rentenkrise.
50,3 Milliarden Euro sind für 2022 bis jetzt im Verteidigungshaushalt angesetzt.
Nur wenn man das Geld lieber für Waffen ausgibt als für alte Menschen, ergibt sich ein Problem...

13:27, morgentau19

>>13:16 von fathaland slim
>>Die Grünen können sowieso gar nix.<<

Sie sagen es! Obwohl sie m. E. ein wenig übertreiben.

Aber Frau Baerbock hat dies seit Monaten täglich aufs Neue bewiesen.....<<

So etwas nennt man strategische Ironieresistenz.

Sie geht aber ins Leere, da doch allzu plump.

13:24 von Wolfgang Wodrag

"Die Rentenversorgung ist 2021 nämlich besser als in irgend einem Jahr zuvor"

Das ist interessant. Könnten Sie das etwas weiter ausführen? Wieviel Quadratmeter Monats-Warmmiete konnte ein Rentner 1960 rechnerisch aus 1 Monat Durchschnittsrente bezahlen und heute? Wieviele Äpfel, wieviel Kilometer Bahnfahren, wie lange hätte er seine volle Rente sparen müssen, um ein Auto zu kaufen (VW Standard oder Skoda jeweils 3.999 Mark, und bitte jetzt keine Diskussion, dass heutige Autos mit allen lobbybedingten Vorschriften ja viiiiel teurer sein müssten, es geht nur um die Mobilität), wie viele Schulranzen?

Frdl. Gruß,
Zuschauer49

@ morgentau19

Seit Jahren sinkt das Rentenniveau.

Das ist sachlich so einfach nicht richtig.


Beruflich gut Qualifizierte werden weiter aus De. abwandern, ...

Das tun sie aber jedenfalls momentan nicht und in der Vergangenheit auch nicht. Jedenfalls nicht in einer Zahl, die ins Gewicht fällt. Im Gegenteil, Deutschland zieht unterm Strich mehr qualifiztierte Arbeitnehmer an. Und das ist auch positiv für die Sozialsysteme.


Die Zahl der Leistungesempfänger nimmt seit vielen Jahren stetig zu, und sie wird weiter zunehmen ( Bsp: Syrier erhalten zu 75% Hartz 4)
Entsprechend zahlen sie und andere A-Lose nichts ins R-System ein.

Das war tatsächlich so. Da hab ich jetzt leider keine aktuellen Zahlen, vermute aber, dass die syrischen Flüchtlinge schon heute oder zumindest in naher Zukunft mehr in unser Sozialsystem einbringen als sie herausbekommen.

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