Kommentare

Wie geht es weiter bei dem Thema Rente ?

So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln.Aber in den Sand setzen ist einfacher ......

Wie geht es weiter beim Thema Rente?

Weiter geht es auf jeden Fall. Muss es ja.
Wie gut oder schlecht, kommt auf den guten Willen bzw. die Bereitschaft jedes einzelnen Mitglieds der Gesellschaft, selbst bzw. persönlich bei der Suche nach und der Umsetzung von einer zielführenden bzw. allen Mitgliedern der Gesellschaft gerecht werden könnenden Lösung mitzuwirken an. Gute(!) Ideen sind also nicht nur hier immer gefragt.

Gute Rentenpolitik

Der Ampelkoalition traue ich eine vernünftigere Rentenpolitik zu, als einer CDU-geführten Regierung.

@ Peter Kock

Die Gorch Fock in einem Satz mit der Rente zu nennen ist schon allein größenordnungsmäßig doch gehörig realitätsfern.

12:40 von Peter Kock: Falsche Priorisierungen bisher

< So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln.Aber in den Sand setzen ist einfacher ...... >

Richtig.
Es wird viel zu viel Geld für Unwichtiges oder Überteuertes ausgegeben und bei den lebenswichtigen Dingen wie Rente, Krankenversorgung, etc. fehlt dann das Geld oder es wird nicht für nötig gehalten, dort zu investieren.

Ich hoffe, dass dies bei der nächsten Regierung besser wird. Denn bei einer Beteiligung der FDP u. deren "Wünschen" ist das nicht gesichert.

Renten Thema

Es geht weniger um das neue oder reformierte Modell, das man in 10 Jahren anstrebt als um das Nahziel, Einnahmen und Ausgaben, Bedingungen und Empfängerkriterien schleunigst zu berichtigen. Es nützt kaum, über mehr Beitragszahler zu sprechen, wenn die am Ende auch entsprechend viel ausbezahlt bekommen, wenn weiterhin die Einnahmen im Missverhältnis zu den Ausgaben stehen. Dass die Rente eine Generationenfrage ist und bisher stiefmütterlich behandelt wurde, ist wohl jedem deutlich geworden. Wenn Renten dem Klimaschutz gleichwertig gleichgestellt werden, dann haben wir in der Gesellschaft Chancen, dieses Riesenproblem endlich anzugehen. Aber nicht erst in 10 Jahren.

@12:40 von Peter Kock

"So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln.Aber in den Sand setzen ist einfacher ......"
Leider muß ich ihnen da Recht geben. Wenn man bedenkt, das man über 40 Jahre malocht hat, Knochen kaputt an dann eine Rente von ca. 800€. Die sollten sich alle schämen, die meinen selbst was anlegen. Wo nix ist kann auch nix sein. Alles wurde auf der langen Bank geschoben. Mir soll keiner mit Fonds oder Aktien kommen denn die nächste Finanzkriese kommt bestimmt aber garantiert noch heftiger, dank den Zockern.

Dass das derzeitige

Dass das derzeitige Rentensystem nicht nachhaltig ist, ist allen Beteiligten klar. Die Bezugsdauer hat sich seit Konzeption von 8 auf 16 Jahre verdoppelt. Es müsste also entweder die Rentenbezüge halbiert oder die Beiträge verdoppelt werden, was schon die Schwierigkeiten einer sozial verträglichen Reform deutlich macht. Mal schauen, welche Ideen die potentiellen Koalitionäre entwickeln und wie reformfreudig und nachhaltig das neue Konzept aussehen wird.

Wir haben

doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.

Viel Zeit werden sie nicht haben.

Man könnte einfach den

Man könnte einfach den Arbeitgeberanteil auch auf Maschinen und Computer erheben. Dann gäbe es genug Geld, um 70% Rente auszuzahlen.
Es ist nämlich ein Märchen, dass wir mehr einzahler bräuchten.
Durch sämtliche produktivitätssteigerungen machen sich bonzen und Aktionäre die Taschen voll. Und unten fehlt dann das Geld.
Aber da macht die FDP nie mit.

Die FDP

ist eigentlich seit der „geistig-moralischen Wende“, also dem Sturz Helmut Schmidts, immer für eine Privatisierung der Rente, in Framingbegriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ gekleidet, eingetreten.

Ich bin wirklich gespannt, wie diese Sache ausgehen wird.

Fonds und Anlagen

Die Finanzkrise hat auch den Markt von Aktien und Anlagen in weiten Teilen atomisiert. Was man noch unter deutschen Fondsgesellschaften hat, ist kaum mehr ein Abbild der finanzstarken Gesellschaften und Vermögenverwaltungen der Vergangenheit. Da man auch politisch gesehen nicht bereit ist, die Rentenleistungen über Steuergelder abzuhandeln, bleiben kaum noch gute, stabile Möglichkeiten übrig, sich auch noch privat zu finanzieren. Und das abgesenkte Rentenniveau trägt erst recht zum gekürtzten Rentenbezug bei. Lohnanhebung und Steigerung des Rentenniveaus erscheinen hier die besseren Ansätze, solange andere Überlegungen nicht fruchten oder verzögert werden.

/// Am 12. Oktober 2021 um

///
Am 12. Oktober 2021 um 12:53 von Jimi58
....
Wenn man bedenkt, das man über 40 Jahre malocht hat, Knochen kaputt an dann eine Rente von ca. 800€. Die sollten sich alle schämen, die meinen selbst was anlegen. Wo nix ist kann auch nix sein....///
.
Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden.

Was auch gemacht wird, mit

Was auch gemacht wird, mit dem Schneeballsystem wird nichts weitergehen. Das hat noch nie funktioniert. Und durch höhere Durchschnittsalter der Beteiligten, implodiert die Sache nun. Das ist vorher nur nicht aufgefallen, weil es nach dem Krieg nicht so viele Rentner gab .

Was soll sich denn ändern?

Was soll sich denn ändern? Solange die Entscheidungsträger selber keinen Cent in das Umlage finanzierte Generationen Model Rente einzahlen, was bitte will man erwarten. Das sie sich selber schlechter stellen als bisher, plötzlich für Ihre horrenden Renten auch noch einzahlen sollen. Das wäre ja nun wirklich zuviel verlangt. Das einzige was sich auch weiterhin ändern wird ist die höhe der Renten und zwar nach unten, durch Absenkung des Renten Niveaus und steigender Versteuerung.

Am 12. Oktober 2021 um 12:58 von Werner40

Oh, zumindest können sie eine Idee bei der FDP lesen. Was aber bei genauer Betrachtung auch nur eine Umverteilung ist und schlimmer noch die Risiken des Aktienzockermarktes auf die Rentenkasse abwälzt.
Nicht umsonst war es der Rentenkasse bis dato nicht erlaubt in Aktien zu investieren.

/// Am 12. Oktober 2021 um

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Am 12. Oktober 2021 um 12:58 von Jim456
Wir haben

doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.

Viel Zeit werden sie nicht haben.///
.
An ökonomischen Gesetzmäßigkeiten kommt keine Regierung vorbei.

Werner40

Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden."

Das ist richtig. Aber um mehr einzubezahlen, bedarf es doch höherer Löhne.

Und die will ja niemand mehr zahlen. Das ginge ja vom Gewinn ab.

Und der muß, koste es, was es wolle, immer nach oben fließen.

Grüne können keine Rente

Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?

@Jim456 Zitat: "Wir haben

@Jim456
Zitat:
"Wir haben doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.
Viel Zeit werden sie nicht haben."

Ähm - also der Schaden für die Versicherten des deutschen staatlichen Rentensystems dürfte in die Billionen Euro gehen - viele von denen leben übrigens schon gar nicht mehr

aber so etwas wieder vollständig rückgängig zu machen mit vollem Schadensausgleich (rückwirkend!)
dazu müsste man das gesamte kapitalistische Gesellschaftsmodell der BRD faktisch abschaffen - die Rückverteilung von Billionen Euro kommt faktisch einer "sozialistischen" Revolution gleich
undenkbar für 95% der hiesigen Bevölkerung

@13:03 von Werner40

"Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden."
Den Spruch sollten sie mal einen KrankenpflegerIn sagen der gerade über 1000€ bekommt oder einen Fabrikarbeiter, sind die ihnen nichts wert?. Dann dürfte z.B. so manch ein Politiker nichts bekommen.

/// Am 12. Oktober 2021 um

///
Am 12. Oktober 2021 um 13:05 von Magic.fire
Am 12. Oktober 2021 um 12:58 von Werner40

Oh, zumindest können sie eine Idee bei der FDP lesen. Was aber bei genauer Betrachtung auch nur eine Umverteilung ist und schlimmer noch die Risiken des Aktienzockermarktes auf die Rentenkasse abwälzt.
Nicht umsonst war es der Rentenkasse bis dato nicht erlaubt in Aktien zu investieren.///
.
Schauen Sie sich das norwegische Beispiel an.

Am 12. Oktober 2021 um 12:40 von Peter Kock

Wie geht es weiter bei dem Thema Rente ?

So wie immer , es wird geredet und geredet und selten passiert was ! Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden.
__
Komisch, meistens wird hier kritisiert, dass vonseiten der Regierung immer zuviel gespart wird. Kommt wohl immer darauf an, was man PERSÖNLICH erwartet, oder auch nicht.
Das Rentenproblem hat aber sicherlich nichts mit "Sparen" zu tun, sondern ist ein systemisches Problem. Die Leute werden immer älter, die Rente insofern immer länger bezahlt werden. UND es bestehen riesige Beamten-Anwartschaften, so dass man das System als solches nicht ändern kann, es sei denn, man liesse 2 Systeme über einen langen Zeitraum parallel laufen.
Das verschlingt aber ein RIESENgeld.

Es ist schon schizophren

Es ist schon schizophren. Da darf der Deutsche Arbeitnehmer im EU-Vergleich für seine Rente mit am längsten arbeiten die dann (Rente) mit am geringsten ausfällt. Dabei handelt es sich bei unseren Rentnern um die Menschen, die unseren Wohlstand aufgebaut haben was viele vergessen. Aber böse Zungen behaupten ja Scholz wolle das Flaschenpfand heraufsetzen damit unsere Rentner etwas mehr bekommen?

@ Jim456

Wir haben doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.

Was hat denn Schröder kaputt gemacht?

Ampel-Sondierungen: Wie geht es weiter beim Thema Rente ?

Renten in Deutschland. Tendenziell sinkend, im Durchschnitt im Moment bei etwas über 1500 Euro brutto, die Neurenten liegen bei brutto 989 Euro .
Ob bei den Sondierungen etwas mehr angedacht wird ? Ob sich SPD und Grüne einer weiteren Privatisierung der Rente (Aktienbasis, Versicherungen), wie es die FDP will, widersetzen(Anknüpfend an Rürup oder Raffelhüschen).
Oder ob sie sozialere Entwicklungen auf diesem Gebiet anstreben ? Mindestrenten, wie in manchen Nachbarländern ?

"der Postillon" hat schon vor längerer Zeit vorgeschlagen

dass sich die Rentenkasse durch Pferdewetten finanzieren könnte. Alternativ könnte auch jedem Arbeitnehmer ein preisreduzierter Lottoschein pro Monat angeboten werden.

Ansonsten, "ceterum censeo ...", rate ich wieder mal, die Grundrechenarten zu Hlfe zu nehmen. Wenn das BSP steigt (und das tut es, mit Ausnahme der jetzigen Coronakrise, seit 1948), also der Kuchen jedes Jahr größer ist, dann müssten logischerweise auch die Stücke für jeden einzelnen größer werden. Völlig unabhängig davon, ob dieses Geld nun von 90, 70 oder 50% der Bevölkerung erwirtschaftet wird. Gerechte Verteilung natürlich vorausgesetzt, aber wie es damit bestellt ist ...

13:10, eine_anmerkung.

>>Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?<<

Die Grünen können sowieso gar nix.

Die argumentative Stringenz Ihrer Kommentare überrascht mich immer wieder.

um 12:40 von Peter Kock

"Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln."

Wie soll man das verstehen? Soll Deutschland nun alles an Infrastruktur oder Sachwerten aufgeben, von denen zumindest Sie als Rentner keinen unmittelbaren Nutzen verspüren, nur damit die Rente gesichert ist? Woraus besteht denn dann am Ende die Bundesrepublik noch? Ein paar verwaltende Ministerien in Berlin und der Rest ist weg?

Ein Staat muss mehr sein als nur Versorger! Er ist auch größter Auftraggeber! Und das bedeutet, dass das Geld, das für die Gorch Fock ausgegeben worden ist, sich auch in Löhnen und Gehältern wiedergefunden hat. Ebenso wie in Material und Dienstleistungen, die Wirtschaftswachstum und somit Stabilität von Unternehmen und Arbeitsplätzen geschaffen haben.

@ eine_anmerkung.

Grüne können keine Rente

Rente ist ja auch knifflig. Bisschen besser als die Union können sie es aber vielleicht doch.

Rente ist eine Versicherung- je nachdem wieviel

man einzahlt. Aber durch diverse artfremde Leistungen wird sie unfinanzierbar. Die müsste der Staat separat zahlen und nicht mit der Rente vermauscheln.
Natürlich leben wir auch länger- aber das müsste durch Produktivitätssteigerungen ausgeglichen werden. Computer zahlen bisher keine Steuerern. Normalerweise kein Problem, aber in einer globalisierten Welt mit Freihandel nicht durchsetzbar. Deshalb glaube ich auch nicht an die Co2 Bepreisung, die zwar richtig ist aber in der Globalisierung wird man andere billigere Waren kaufen.
Man muss sich immer fragen wo ist das Geld am effektivsten eingesetzt? Zuerst, jedes Unternehmen sollte einen Rentenbeitrag bei 1 Entgeltpunkt/ Vollerwerbsjahr einzahlen. Auch für das Steuersparmodell 450 Eurojobs .Wenn das nicht geht ist das Unternehmen nicht wettbewerbsfähig. Allerdings darf es dann auch keine Billigimporte von Außen geben.

13:10 von eine_anmerkung.: Dafür gibt es die SPD ...

< Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein? >´

In den GroKo´s war immer die SPD "zuständig" für Rentenangelegenheiten, weil die Ministerposten (Arbeit u. Soziales) von der SPD besetzt wurden.
Bei einer Ampel kann das also fortgeführt werden. Ich würde sogar den Minister Heil weiter auf seinem Posten belassen.
Der ist engagiert und macht auf mich einen guten Eindruck.

Gemeinwohl

Ich schätze es sehr an den Grünen, dass die Ziele im Wahlprogramm wissenschaftlich fundiert und am Gemeinwohl orientiert erarbeitet wurden. Leider wurde der Wahlkampf viel zu wenig inhaltlich geführt wogegen die Grünen viel zu wenig unternommen haben. Dabei sind besonders die Vorschläge zur Rente ein Neuanfang!

Diese Basis aus dem Wahlprogramm ist auch der Grund warum in den Sondierungen je nach Thema auf der Seite der Grünen Fachpolitiker dabei sind.

Auch die FDP hat innovative Vorschläge, nur orientieren sich diese nicht am Gemeinwohl, sondern am Gewinn des Individuums. Das ist irrational und kurzsichtig.

Ich kann nur jedem empfehlen einen Blick in die Wahlprogramme aller relevanter Parteien zu werfen, schließlich sind diese Basis der Sondierungen. Die nächste Legislaturperiode beinhaltet so viele wichtige Entscheidungen:

- Rente
- Umwelt
- Tierwohl
- Verkehrswende
- Umbau der Industrie
- Energiewende
- Migration
- Gesundheitswesen

um 13:16 von frosthorn

>>"...also der Kuchen jedes Jahr größer ist, dann müssten logischerweise auch die Stücke für jeden einzelnen größer werden. .."<<

... wie Sie schon richtig sagen "Gerechte Verteilung natürlich vorausgesetzt" und das bedeutet nunmal nicht die Welt auf dem Buckel unserer Rentner retten zu wollen.

um 12:53 von Jimi58

"Mir soll keiner mit Fonds oder Aktien kommen denn die nächste Finanzkriese kommt bestimmt aber garantiert noch heftiger, dank den Zockern."

Und die Rente? Ist die in keiner Krise? Es ist immer wieder erstaundlich, wie leicht und unbeschwert man doch mit Geld umgeht, dass der Staat ja einfach auf Bäumen zu wachsen lassen scheint!

Aktien nur mit einer Finanzkrise in Verbindung zu bringen, ist äußerst unüberlegt. Bisher sind fast alle Millionäre und Millardäre trotz ihrer Aktien durch die Krisen gekommen. Das kann der Staat auch. Dazu bedarf es aber eines vernünftigen Cash-Managements. Wahllos ins Blaue an der Börse zu investieren geht natürlich in die Hose. Aber mit Bedacht funktioniert der Markt immer. Aber ich kann verstehen, dass dem Laien dabei eher Bange wird.

Am 12. Oktober 2021 um 13:00 von Bender Rodriguez

Man könnte einfach den Arbeitgeberanteil auch auf Maschinen und Computer erheben. Dann gäbe es genug Geld, um 70% Rente auszuzahlen.
__
Wieso, beziehen die auch Rente ?
Dann müssten das ja quasi Arbeitnehmer sein, weil sonst machen "Arbeitgeberanteile" keinen Sinn. Was glauben Sie denn, wieviele Unternehmer es dann noch hier gäbe ?
Die Konkurrenz, wo auch immer, dürfte an Ihrem Vorschlag grosses Interesse zeigen.
Jemand, der über die Folgen nachdenkt, vermutlich gar keine.

@eine_anmerkung, 13:10 Uhr

"Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?"

Solche inhaltsleeren Parolen führen doch nicht weiter. Es wäre schon viel erreicht, wenn sich die AFD endlich einmal vernünftig mit dem Thema Rente auseinandersetzen würde. Nachdem nun auch noch Herr Meuthen den Rückzug angetreten hat, dürfte das schwierig werden.

Viele Köche....

Das ist nunmal das größte Pfund aber gleichzeitig auch die größte Schwäche der parlamentarischen Demokratie: Es gibt viel zu viele Einzelinteressen.
Leider sind unsere Politiker auch allzu gerne bereit den diversen Lobbyisten Gehör zu schenken, statt mal mit mehr E... in der Hose Rückgrat zu zeigen und auch unliebsame Entscheidungen zu treffen. Mir fehlen die Zeiten von Wehner, Strauß und Konsorten - die hatten wenigstens noch die Chutzpe auch mal etwas zu riskieren.

Vorschlag

Wir haben doch verschiedenen Altersicherungssysteme. Lassen wir die Architekten, Ärzte, Apotheker und Steuerberater mit ihrem Spezialkassen mal aus.

Aber wir lesen dauernd, dass die "Rentenkasse" Problemen hat, weil die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und so unverschämt sind, auch noch ein paar Jahre zu leben.

Da ich davon ausgehe, dass auch Beamte älter werden, geburtenstarke Jahrgänge haben usw. müsste es auch dort ein demographisches Problem geben. Scheint aber der "Pensionskasse" nichts auszumachen. Keine Diskussion über längere Lebensarbeitszeit, Kürzungen des Bezugsniveaus oder von Beitragserhöhungen. Also scheint mir das das stabilere System zu sein und sollte für alle Arbeitnehmer übernommen werden.

Seit Jahren sinkt das Rentenniveau.

Mein Prognose: Es wird weiter sinken.

Warum?

Die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor wird steigen.

Diese Gruppe wird wenig bis nichts fürs Rentenalter anlegen können.

Beruflich gut Qualifizierte werden weiter aus De. abwandern, was bedeutet, dass die zukünfitgen Einzahlungen ins R-System geringer sein wird.

Die Zahl der Leistungesempfänger nimmt seit vielen Jahren stetig zu, und sie wird weiter zunehmen ( Bsp: Syrier erhalten zu 75% Hartz 4)
Entsprechend zahlen sie und andere A-Lose nichts ins R-System ein.

Die Zuzahlungen vom Bund wird sich erhöhen.

Das Versprechen der spd , das R-System stabil zu halten, ist Makulatur.
Bereits heute rutschen jahrzehntelange Renteneinzahler in die Armut wg. dem geringen R-Niveau.

Was müsste geschehen?

Drastische Steigerung des derz. R-Niveau.

Mehr Einzahler- d. h. JEDER, der seinen Lebensmittelpunkt in D. hat bzw. in D. Geschäfte tätigt!

Armutszuwanderung stoppen.

Einfaches Steuersystem, Steuerschlupflöcher f. Vermögen. schließen.

@Wodrag, 13:15

"Was hat denn Schröder kaputt gemacht?"

Das frage ich mich auch. Ich hoffe nur, dass die SPD nicht all das wieder zerstört, was Schröder in seiner AGENDA festgezurrt hat.

Wenn Politiker gleichermaßen von der Rente abhängig

wären, würde das Thema auch schnell, finanzierbar und weitestgehend gerecht (gleich für alle) geregelt.

Das Gleiche gilt auch für den Mindestlohn und vieles mehr.

@ Bernd Kevesligeti

Renten in Deutschland. Tendenziell sinkend, im Durchschnitt im Moment bei etwas über 1500 Euro brutto, die Neurenten liegen bei brutto 989 Euro .

Weil viele Arbeitnehmer teilzeit arbeiten. Daher ist der Vergleich nicht fair. Man muss ja berücksichtigen, wie viele Renenpunkte der jeweilige Arbeitnehmer überhaupt hat. Das Miesmachen beim Thema Rente nervt langsam.
Die Rentenversorgung ist 2021 nämlich besser als in irgend einem Jahr zuvor seit der Wiedervereinigung bzw. seit der Gründung der Bundesrepublik.

um 13:16 von fathaland slim

>>"Die Grünen können sowieso gar nix."<<

Soweit würde ich nicht gehen wollen? Bei Kühnert (SPD) vielleicht, aber nicht bei den Grünen als Partei. Für mich haben die Grünen Ihre Daseinsberechtigung als Oppositionspartei wo diese auf ökologische Problemfelder hinweist. Die Umsetzungskompetenz spreche ich dieser Partei jedoch in vielen Bereichen ab (siehe z.B. die nicht sehr ausgeprägte Unterstützung unserer Regierung in der Coronakrise durch die Grünen).

13:16 von fathaland slim

>>Die Grünen können sowieso gar nix.<<

Sie sagen es! Obwohl sie m. E. ein wenig übertreiben.

Aber Frau Baerbock hat dies seit Monaten täglich aufs Neue bewiesen.....

@ Jimi58

Mir soll keiner mit Fonds oder Aktien kommen denn die nächste Finanzkriese kommt bestimmt aber garantiert noch heftiger, dank den Zockern.

Das sind jetzt Scheuklappen, die bei einer zukunftsorientieren Politik gar nicht angesagt sind.

Re: 13:05 von Magic.fir. // Aktienmarkt und Rente

"Oh, zumindest können sie eine Idee bei der FDP lesen. Was aber bei genauer Betrachtung auch nur eine Umverteilung ist und schlimmer noch die Risiken des Aktienzockermarktes auf die Rentenkasse abwälzt.
Nicht umsonst war es der Rentenkasse bis dato nicht erlaubt in Aktien zu investieren."

Die sowohl bei Grünen als auch FDP favorisierten Aktienanlage sind sehr langfristige Aktienindizes Anlagen. Da nivelliert sich das Risiko über den langen Zeitraum. Insofern ist Ihre pauschale Ablehnung eher ein Reflex und nicht sachlich begründet.

Es kommt auch noch die breitere Einzahler Basis durch eine Bürgerversicherung dazu.

Bürgerversicherung wäre eine Verbesserung

Gutverdiener könnten sich nicht entziehen und das Geld gewinnbringender anlegen.
Bitte nicht wieder die Sache mit den Beamten.
Mein Neffe ist Beamter . Seine Rente ist fast doppelt so hoch wie meine bei gleicher Ausgangslage. Wenn ich die Steuer berücksichtige und seine priv. KV+PV hat er immer noch 35-40% mehr Rente. Es gibt nämlich einen gehörigen Zuschuss, nennt sich Beihilfe. Wenn ich die gleichen Leistungen wie er in der PKV haben wöllte müsste ich außerdem wesentlich mehr berappen.
Kein Wunder das sich die Beamten mit Händen Füßen gegen die Bürgerversicherung wehren. Hier wäre mal eine Faktenaufklärung der Bevölkerung nötig. Auch mir war das lange nicht klar.

um 13:21 von Adeo60

>>"Solche inhaltsleeren Parolen führen doch nicht weiter. Es wäre schon viel erreicht, wenn sich die AFD endlich einmal vernünftig mit dem Thema Rente auseinandersetzen würde. Nachdem nun auch noch Herr Meuthen den Rückzug angetreten hat, dürfte das schwierig werden."<<
Was wollen Sie? Die AfD hat doch ein Rentenkonzept! Lesen Sie bitte mal das diesbezügliche Parteiprogramm und die AfD tat sich dabei bis zum Schluss sehr schwer weil beide Ansätze die die Partei vertreten hat Ihre Daseinsberechtigung hatten. Aber was hat denn "Ihre" Union aus unseren Renten gemacht? Mir scheint Sie wollen vom Thema ablenken. Wie verwahrlost sind denn unsere Renten im EU-Vergleich durch "Ihre" Union geworden?

13:19, eine_anmerkung.

>>um 13:16 von frosthorn
>>"...also der Kuchen jedes Jahr größer ist, dann müssten logischerweise auch die Stücke für jeden einzelnen größer werden. .."<<

... wie Sie schon richtig sagen "Gerechte Verteilung natürlich vorausgesetzt" und das bedeutet nunmal nicht die Welt auf dem Buckel unserer Rentner retten zu wollen.<<

Zwei Möglichkeiten:

Entweder Sie haben gar nicht verstanden, was der Forist schrieb, oder aber Sie wollen von der für Sie unangenehmen Tatsache ablenken, daß der wirtschaftliche Kuchen immer größer wird, es aber mit der Verteilung gewaltig hapert. Das hat mit „Welt retten“ nicht das allergeringste zu tun.

@ fathaland slim

Die FDP ist eigentlich seit der „geistig-moralischen Wende“, also dem Sturz Helmut Schmidts, immer für eine Privatisierung der Rente, in Framingbegriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ gekleidet, eingetreten.

Können wir mal aufhören, alles gleich als Framing abzuqualifizieren?

/// Am 12. Oktober 2021 um

///
Am 12. Oktober 2021 um 13:11 von Jimi58
@13:03 von Werner40

"Wo nicht viel eingezahlt wurde in eine Versicherung kann auch nicht viel ausgezahlt werden."
Den Spruch sollten sie mal einen KrankenpflegerIn sagen der gerade über 1000€ bekommt oder einen Fabrikarbeiter, sind die ihnen nichts wert?. Dann dürfte z.B. so manch ein Politiker nichts bekommen.///
.
Sie scheinen das Prinzip einer Versicherung nicht verstanden zu haben. Richtig ist aber auch, dass bereits versicherungsfremde Leistungen eingeführt wurden, z.B. um Wertschätzung zu zeigen für Geringverdiener wurde eine Grundrente eingeführt, Erziehungszeiten werden angerechnet, ...ebenso wird die Rentenkasse mit riesigen Beträgen aus dem Bundeshaushalt subventioniert.

@eine_anmerkung, 13:19 re @frosthorn

Ich lege großen Wert auf die Feststellung, dass meine Auffassung von mangelnder Verteilungsgerechtigkeit sich von der Ihren erheblich unterscheidet.

13:15 von Bernd Kevesligeti

"im Durchschnitt im Moment bei etwas über 1500 Euro brutto".
Wobei 39 Prozent der Bezüge im Durchschnitt nicht aus der Gesetzlichen Rente stammen, sondern von sonstwoher - Betriebsrenten, Zuverdienste. Wir kommen dann auf Werte, die ich aus der Wirklichkeit kenne: „Im Schnitt erhielten Männer 2019 monatlich 1.186,74 Euro Altersrente, bei Frauen waren es nur 764,27 Euro“.
Quelle: https://www.merkur.de/leben/geld/rente-monat-geld-rentner-deutschland-we...
Jetzt ziehe man noch die üblichen Warmmieten davon ab (ich schätze, da kommen für ungünstig gelegene und geschnittene Wohnungen mindestens 600 Euro zusammen) und wir haben einen realistischen Blick auf den üblichen Rentner. Ab Zweipersonenhaushalt, später einmal Witwen- und eigene Rente, und/oder Zeitungen austragen usw. kommt dann ein hungerfreier Lebensabend zustande, und sonst gehe man mal an einer "Tafel" zur Öffnungszeit vorbei.

NDC Rente wie in Schweden

In Schweden zahlt jeder in sein persönliches staatliches Rentenkonto ein und erhält seine Beitragssumme wie bei einer Privatrente wieder zurück. Folglich kann er sich seinen Renteneintritt ab 60 Jahren und wenn er keine Grundsicherung vom Staat benötigt selbst aussuchen. Sein angespartes Guthaben verteilt sich entsprechend auf mehr oder weniger Rentnerjahre. Dies hat sogar die FDP als sinnvoll erkannt. Unser deutsches Rentensystem, das Beitrags- und Rentenhöhe ohne nennenswerte Reserven nach aktueller Kassenlage bestimmt, ist ein betrügerisches Schneeballsystem. Prof. Rürup hat dies bei den freiwilligen Beiträgen zugegeben.

Es klang doch schon an:

Die Arbeitnehmer werden einen Teil ihrer Einkünfte in Staatsanleihen oder Rentenaktien anlegen müssen. Das isses doch, oder?

um 13:21 von Adeo60

>>@eine_anmerkung, 13:10 Uhr

"Grüne können keine Rente. Das müsste doch mittlerweile allen klar sein?"
Solche inhaltsleeren Parolen führen doch nicht weiter.<<

Die Diskussion hat keinen Zweck. Der Forist "Anmerkung" hat sich bei jedem Thema die Grünen als persönliches Feindbild rausgesucht. Seine AfD-Leidenschaft lässt seinen Blick inzwischen nur noch ins Braune trüben. Die Farbe Grün ist sowohl politisch wie auch klimatisch einfach nur noch ein Graus.

Abgesehen davon, dass die SPD bisher auch keine Leuchten in der Rentenpolitik gestellt hat, ist das Thema ohnehin so dermaßen emotional aufgeladen, dass niemand ein Konzept entwickeln kann, dass alle Bürger gleichermaßen glücklich machen wird!

@Wolfgang Wodrag

Rentenreform 1999

Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

Anhebung der Altersgrenze für Schwerbehinderte auf 63 Jahre (zuvor 60 Jahre)

Abschaffung der besonderen Rentenregelungen für Frauen und Arbeitslose

Abschaffung der Rente wegen Berufsunfähigkeit, Einführung der Erwerbsminderungsrente

Veränderung der Formel zur Rentenberechnung um einen Faktor, der die durchschnittliche Lebenserwartung im Renteneintrittsalter berücksichtigt

Dazu kommt nach diverser Zocken auf an der Börse und Aufbau Ost. Eigentlich könnte man hier schon von Versicherungsbetrug sprechen - an den Versicherten in diesem Fall.

@weingasi1, 13:13 (re 12:40 von Peter Kock)

"Das verschlingt aber ein RIESENgeld"

Wo soll das herkommen? Und was bzw. wie weiter, wenn es nicht kommt (woher auch immer)?

@ von DB_EMD

"Aktien nur mit einer Finanzkrise in Verbindung zu bringen, ist äußerst unüberlegt. Bisher sind fast alle Millionäre und Millardäre trotz ihrer Aktien durch die Krisen gekommen. Das kann der Staat auch. Dazu bedarf es aber eines vernünftigen Cash-Managements. Wahllos ins Blaue an der Börse zu investieren geht natürlich in die Hose. Aber mit Bedacht funktioniert der Markt immer. Aber ich kann verstehen, dass dem Laien dabei eher Bange wird."
Vieleicht bin ich ein Laie in ihren Augen, aber klar ist doch das die Aktionäre und Banken von den kleinen leben. Millionäre und Milliadäre haben das Geld, aber kein Mittelständler der monatlich einzahlt. Aber wie gesagt, das letzte Hemd hat keine Tachen und Geld kann man nicht essen. Das alles hatten wir ja in der Geschichte, was von den "edleren Damen und Herren" verursacht wurde. Diese waschen immer ihre Hände in Unschuld.

Am 12. Oktober 2021 um 13:27 von rr2015

Mein Neffe ist Beamter . Seine Rente ist fast doppelt so hoch wie meine bei gleicher Ausgangslage. Wenn ich die Steuer berücksichtige und seine priv. KV+PV hat er immer noch 35-40% mehr Rente. Es gibt nämlich einen gehörigen Zuschuss, nennt sich Beihilfe. Wenn ich die gleichen Leistungen wie er in der PKV haben wöllte müsste ich außerdem wesentlich mehr berappen.
__
Reden Sie nun von der Rente oder von der Krankenkasse ?
Bei der Rente können Sie nicht einfach die bestehenden Anwartschaften der Beamten ausklammern und die sind enorm. Wie wollen Sie das regeln ? Das ist die Frage UND das Problem.

13:24, eine_anmerkung.

Ja, Kevin Kühnert mögen Sie auch nicht. Claudia Roth fehlt mir noch in Ihrer Aufzählung. Und Heiko Maas natürlich.

Geschenkt.

Tja. Was stimm das stimm. Die können da wirklich nix

Rentenreform 2001 (Altersvermögensergänzungsgesetz)

Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

Neugestaltung der Rentenformel, die zu einer dauerhaften Absenkung des Rentenniveaus führt

Einführung der Riester Rente

Kürzung der Hinterbliebenenrente bzw. Witwenrente von 60 auf 55 Prozent

@13:27 von Wolfgang Wodrag

"Das sind jetzt Scheuklappen, die bei einer zukunftsorientieren Politik gar nicht angesagt sind."
Ich hoffe sie behalten Recht.
Die FDP hatte schon mal viel andere Töne drauf.

13:30, Wolfgang Wodrag

>>@ fathaland slim
„Die FDP ist eigentlich seit der „geistig-moralischen Wende“, also dem Sturz Helmut Schmidts, immer für eine Privatisierung der Rente, in Framingbegriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ gekleidet, eingetreten.“

Können wir mal aufhören, alles gleich als Framing abzuqualifizieren?<<

Das tue ich auch nicht.

Ich benutze diese Vokabel nur, wenn sie zutreffend ist.

Das ist im vorliegenden Fall eindeutig gegeben.

Re: 13:24 von eine_anmerkung

"Für mich haben die Grünen Ihre Daseinsberechtigung als Oppositionspartei wo diese auf ökologische Problemfelder hinweist. Die Umsetzungskompetenz spreche ich dieser Partei jedoch in vielen Bereichen ab (siehe z.B. die nicht sehr ausgeprägte Unterstützung unserer Regierung in der Coronakrise durch die Grünen)."

Darf ich fragen, ob Sie überhaupt das Wahlprogramm der Grünen gelesen haben? Wie Sie Umsetzungsmöglichkeiten von einer Partei erwarten, die gar nicht in der Regierung ist, ist mir ein Rätsel. Die Grünen sind schon längst keine reine Ökopartei mehr. Soziale Gerechtigkeit, Innovation und eine lebenswerte Umwelt sind die Grundlage aller Programmpunkte.

Ich vertraue auf die Koalitionsverhandlungen, nicht ohne Grund nehmen auf Seiten der Grünen die jeweiligen Fachpolitiker je Thema teil. Wir werden sehen welchen Kompromiss das Mandat des Wählers zulässt!

um 13:32 von frosthorn

>>"Ich lege großen Wert auf die Feststellung, dass meine Auffassung von mangelnder Verteilungsgerechtigkeit sich von der Ihren erheblich unterscheidet."<<

Wobei wir bei der Definition des Begriffes "Gerecht" wären und wenn ich weiter schreibe, bekomme ich bestimmt den roten Balken? Aber Sie kennen ja meine Wenigkeit und meine Argumentationsrichtung denke ich?

@Wolfgang Wodrag Zitat: "@

@Wolfgang Wodrag
Zitat:
"@ Jim456
Wir haben doch jetzt SPD. Die können alles was Schröder damals kaputtgemacht hat wieder fixen.
Was hat denn Schröder kaputt gemacht?"

das staatliche Rentensystem - das hat er geopfert - hat seinen Spezie Maschmayer die staatlichen Zuschüsse des Rentensystems in die privaten Kassen der Versicherungswirtschaft umgelenkt - ich sage da nur mal -> Riester-Rente

ohne dem hätte Auszahlungsquote bei weitem nicht so stark gesenkt werden müssen - wenn überhaupt eine Senkung nötig gewesen wäre
das ganze wurde dann mit dem medialen Dauerfeuer von dem "Demografie-Problem" begleitet - welches komplett ausklammert dass das BIP kontinuierlich steigt - also der "Kuchen" an gesellschaftlichen reichtum immer grösser wird - nur der Anteil für diejenigen die diesen weitestgehend mit ihrer Hände und Kopf erarbeiten immer kleiner wird
--
aber sicherlich wissen Sie das auch selbst

um 13:29 von eine_anmerkung.

"Was wollen Sie? Die AfD hat doch ein Rentenkonzept!"

Dieses sog. "Konzept" beruht auf der Idee, dass alles irgendwie schon bezahlt werden kann. Kurz: es ist nicht finanziert und einfach nur pures Wahlkampfgetöse gewesen! Es sieht unter anderem die "Freiheit beim Renteneintritt", die Abschaffung von Politikerpensionen, eine Altersvorsorge für Selbständige und die Stärkung der Familien vor.

Mit Ausnahme der Abschaffung von Politikerpensionen (wer es glaubt - als würden die gescheiterten Existenzen, die nur vom Bundestagsmandat leben, freiwillig auf was verzichten), ist nichts in dieser Wunschliste enthalten, was irgendwie bezahlt werden kann.

Das Ergebnis waren Gott sei Dank gesunkene Zustimmungswerte bei der Bundestagswahl! Und nun wagen Sie es ja nicht, das Ergebnis der Freien Wähler nach Art Alice Weidels da einfach mit reinzulügen!

um 13:34 von fathaland slim

>>"Ja, Kevin Kühnert mögen Sie auch nicht. Claudia Roth fehlt mir noch in Ihrer Aufzählung. Und Heiko Maas natürlich."<<

Nun bleiben Sie doch mal sachlich.

Oje ...

Mittlerweile hat die Rente fast nicht mehr den Namen verdient.

Die Rentenbesteuerung steigt sukzessive auf 100%, TROTZ stetig steigender Rentenbeiträge 1968 = 15% und heute 18,6% !
Nicht genug, hinzu kommt die ständigen Rentenkürzungen. Lag das Rentenniveau 1990 noch bei 55% des durchschnittlichen Einkommens, heute bei 47,5%, Tendenz weiter fallend.

Und wenn ich mir so den Artikel anschauen, dann ist da auch keine sinnvolle Änderung im Sinne des Rentners zu erwarten.

Solange

der Verteidigungshaushalt so hoch ist wie jetzt, sehe ich keine Rentenkrise.
50,3 Milliarden Euro sind für 2022 bis jetzt im Verteidigungshaushalt angesetzt.
Nur wenn man das Geld lieber für Waffen ausgibt als für alte Menschen, ergibt sich ein Problem...

13:27, morgentau19

>>13:16 von fathaland slim
>>Die Grünen können sowieso gar nix.<<

Sie sagen es! Obwohl sie m. E. ein wenig übertreiben.

Aber Frau Baerbock hat dies seit Monaten täglich aufs Neue bewiesen.....<<

So etwas nennt man strategische Ironieresistenz.

Sie geht aber ins Leere, da doch allzu plump.

13:24 von Wolfgang Wodrag

"Die Rentenversorgung ist 2021 nämlich besser als in irgend einem Jahr zuvor"

Das ist interessant. Könnten Sie das etwas weiter ausführen? Wieviel Quadratmeter Monats-Warmmiete konnte ein Rentner 1960 rechnerisch aus 1 Monat Durchschnittsrente bezahlen und heute? Wieviele Äpfel, wieviel Kilometer Bahnfahren, wie lange hätte er seine volle Rente sparen müssen, um ein Auto zu kaufen (VW Standard oder Skoda jeweils 3.999 Mark, und bitte jetzt keine Diskussion, dass heutige Autos mit allen lobbybedingten Vorschriften ja viiiiel teurer sein müssten, es geht nur um die Mobilität), wie viele Schulranzen?

Frdl. Gruß,
Zuschauer49

@ morgentau19

Seit Jahren sinkt das Rentenniveau.

Das ist sachlich so einfach nicht richtig.


Beruflich gut Qualifizierte werden weiter aus De. abwandern, ...

Das tun sie aber jedenfalls momentan nicht und in der Vergangenheit auch nicht. Jedenfalls nicht in einer Zahl, die ins Gewicht fällt. Im Gegenteil, Deutschland zieht unterm Strich mehr qualifiztierte Arbeitnehmer an. Und das ist auch positiv für die Sozialsysteme.


Die Zahl der Leistungesempfänger nimmt seit vielen Jahren stetig zu, und sie wird weiter zunehmen ( Bsp: Syrier erhalten zu 75% Hartz 4)
Entsprechend zahlen sie und andere A-Lose nichts ins R-System ein.

Das war tatsächlich so. Da hab ich jetzt leider keine aktuellen Zahlen, vermute aber, dass die syrischen Flüchtlinge schon heute oder zumindest in naher Zukunft mehr in unser Sozialsystem einbringen als sie herausbekommen.

Um noch etwas zur Rente zu sagen.

Ich wurde dazu verdonnert in die gesetzliche Rentenkasse ein zu zahlen und war eigentlich anfangs davon ausgegangen ein Rentenniveau von 56% oder mehr zu erzielen.....

Jeder sollte mal daran denken das Politiker nicht unsere Renten oder anderes bezahlen, sie sorgen nur für die Verteilung des Reichtums durch ihre Regeln.
Und wie wird z.Z. verteilt?
Doch von unten nach oben, oder belügen mich die Medien da?

@ Giselbert

Oje ... Mittlerweile hat die Rente fast nicht mehr den Namen verdient.

Nein, das Miesmachen und den Frust, den hat die Rente nicht verdient. Ich wünschte, Sie würden sachlich diskutieren.

von Wolfgang Wodarg 13:24

Und weil ein Niedriglohnsektor herausgebildet wurde. Die Rentenversorgung ist besser als in irgend einem Jahr zuvor ? Neurentner, also die in diesem Jahr zum erstem Mal Rente ausgezahlt bekamen, bekommen im Schnitt 989 Euro.
Da nervt es eher, wenn schöngeredet wird. Aber welche Leute tun das, was haben die ?

@13:43 von Wolfgang Wodrag

>Das war tatsächlich so. Da hab ich jetzt leider keine aktuellen Zahlen, vermute aber, dass die syrischen Flüchtlinge schon heute oder zumindest in naher Zukunft mehr in unser Sozialsystem einbringen als sie herausbekommen.<

Mag sein das nicht jeder das so sieht, aber Glaubensfragen gehören für mich in Gebetshäuser.

um 13:34 von Jimi58

"Vieleicht bin ich ein Laie in ihren Augen, aber klar ist doch das die Aktionäre und Banken von den kleinen leben."

Sie müssen mir einmal erklären, wie meine Aktien Ihr Kapital aufbrauchen! Bisher liegt die Wertentwicklung in der Entwicklung der Unternehmen und des Marktes allgemein. Was Ihre Geldbörse damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht! Natürlich möchte ich Ihnen nicht zu nahe treten, wenn ich Sie als "Laie" in Sachen Aktien und Börse bezeichne. Aber Ihre Behauptungen sprechen nicht gerade für einen Sachverstand in dieser Art der Geldanlage.

13:40, eine_anmerkung.

>>um 13:34 von fathaland slim
>>"Ja, Kevin Kühnert mögen Sie auch nicht. Claudia Roth fehlt mir noch in Ihrer Aufzählung. Und Heiko Maas natürlich."<<

Nun bleiben Sie doch mal sachlich.<<

Wenn sachlich argumentiert wird, bin ich sofort dabei.

Gestern gab es

einen schönen Artikel über die Renten der Abgeordneten, auch derer die jetzt den Bundestag verlassen, Herr Altmaier war auch dabei, und viele andere bekannte Namen.
Auch das die Abgeordneten 18 Monate Übergangsgeld bekommen, was so rund 10 000 ist.

Als letzten Satz im Artikel steht dann :
" Die durchschnittliche Rente eines gesetzlich versicherten Arbeitsnehmers betrug zuletzt rund 1.140 Euro. "

Da gibt es welche die etwas mehr haben, und welche mit weniger, die meisten haben ihr ganzen Leben gearbeitet.

Und ja, da muss etwas passieren, das reicht nämlich nicht für ein normales Leben, das ist nämlich auch Brutto.
Mal mit dem eigenen Geld vergleichen, was viele hier so im Forum haben ;-), vielleicht kommt dann die Erkenntnis.

Der Artikel ist
Von Jonas Mueller-Töwe
11.10.2021, 15:26 Uhr

Und es ging um Luxusrenten.

Warum erkundigen sich unsere Politiker nicht im Ausland?

Berichtet doch mal bitte detailliert wie die Rentensysteme aller anderen Staaten der EU finanziert werden. Zumindest in Österreich gibt es höhere Renten, in Holland ebenso und in den skandinavischen Ländern auch. Auch diese Länder müssen ihre Systeme finanzieren, auch diese Länder haben mit den gleichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. So schwierig scheint es also gar nicht zu sein.
Vielleicht liegt es ja doch an der Politik, die gerade den Geringverdienern auch keine ausreichende Rente gönnt.
Zumal auch mit einem lächerlichen Mindestlohn von lächerlichen 12€ keine Rente oberhalb der Grundsicherung herauskommt. Und natürlich muss dieses Problem ganz groß und täglich von den Medien zum Thema gemacht werden, da die gesamte Generation, die ab ca jetzt ihre Ausbildungen beginnt, von einer solchen Minirente betroffen sein wird.
Vorausgesetzt, dass Rentensystem wird so marode weitergeführt. Wenn es noch schlechter wird, gibt es natürlich noch schlechtere Renten.

Soso, also bei den Beamten

Soso, also bei den Beamten kann man die Pensionen nicht kürzen, bei den Angestellten also schon. Ist das wirklich Ihr ernst?

Am 12. Oktober 2021 um 13:32 von nein nein

In Schweden zahlt jeder in sein persönliches staatliches Rentenkonto ein und erhält seine Beitragssumme wie bei einer Privatrente wieder zurück. Folglich kann er sich seinen Renteneintritt ab 60 Jahren und wenn er keine Grundsicherung vom Staat benötigt selbst aussuchen.
__
Das stimmt so nicht bzw. ist es unvollständig.
Auch in SWE zahlt der Bürger 16% in die staatl. Rentenkasse. DARÜBERHINAUS zahlt jeder 2,5% in einen aktienbasierten Fond, den man sich selbst aussuchen kann oder den staatl. nimmt. Das ist aber halt mit Risiken verbunden und in vielen Jahren zu Beginn, hat das auch zu Einbußen geführt.
Bislang waren die meisten Bürger zu einer risikobehafteten Versicherung nicht bereit.
Im übrigen ändert das an den Anwartschaften der Beamten rein garnichts.

Und das auch noch

"Wenn nur alle Beteiligten in der Politik sich mal über das Sparen Gedanken machen würden, in Verbindung mit der Mautsache oder der Maskengeschichte oder auch Gorch-Fock , um nur die 3 Fälle von hunderten zu nennen zu wäre die Basis für Renten oder andere Unterstüzungen doch leicht zu regeln.Aber in den Sand setzen ist einfacher ......"

Ich möchte noch den Schaden hinzufügen, etwa 10 Milliarden nach Wikipedia, betreffs der Cum-Ex-Geschäfte, verursacht durch eine ungute Mischung wohl aus Fahrlässigkeit, nicht hinsehen und vorsätzlicher Untätigkeit.

@ Giselbert

Die Rentenbesteuerung steigt sukzessive auf 100%, TROTZ stetig steigender Rentenbeiträge 1968 = 15% und heute 18,6% !

... weil sich im Gleichtakt dazu auch die Rentenbeiträge mindernd auf die Lohnsteuer auswirken. Das müssen Sie schon dazusagen, sonst klingt es ja wirklich ungerecht. Oder war das die Absicht?

Für 21,6 Millionen

Für 21,6 Millionen Rentner*innen gibt der Staat die ungeheure Summe von 100 Milliarden aus. Das sind pro Rentner*in 385 Euro im Monat, welch unvorstellbare Summe.
Da Renten ebenfalls versteuert werden, auch Rentner*innen Verbrauchssteuern zahlen, geh ich davon aus, dass die Rentner*innen diesen Bundeszuschuss zum größten Teil selbst finanzieren.
Die Rentner*innen sind damit nicht die großen Nettosteuerzahler, befinden sich aber in guter Gesellschaft mit internationalen und deutschen Großkonzernen, bei denen sich die Steuerzahlungen ebenfalls in Grenzen halten.

um 13:51 von MichaelKiel

>>"Soso, also bei den Beamten kann man die Pensionen nicht kürzen, bei den Angestellten also schon. Ist das wirklich Ihr ernst?"<<

Ich persönlich glaube nicht das die Grünen an die Beamten rangehen werden? Heisst es doch immer das sich gerade deren Wählerkreis aus diesem Klientel rekrutiert (Beamte und Besserverdienende)?

@ 13:46 von Wolfgang Wodrag

"@ 13:41 von Giselbert
Oje ... Mittlerweile hat die Rente fast nicht mehr den Namen verdient. ...."

@ 13:46 von Wolfgang Wodrag
"Nein, das Miesmachen und den Frust, den hat die Rente nicht verdient. Ich wünschte, Sie würden sachlich diskutieren."

Doch! Das Miesmachen hat sie verdient.
Die Fakten dazu stehen in meinem Kommentar, wie viel mehr Sachlichkeit brauchen Sie noch?

Zur gesetzlichen Rente!

Rechtschaffene werden dazu verpflichtet in die Gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen....

Ich dacht früher als ich anfing dort einzuzahlen das ich mit 63 in die Rente gehen kann und ein gutes Auskommen habe.

Regierungen untergruben das System mit Scheinselbständigkeit usw.

Und jetzt soll ich auch noch diese Fehler ausbaden?

Viele Nachbarländer haben das in der Zeit besser geregelt, es wird Zeit das hier auch mal nachgeregelt wird zu Gunsten der Einzahler / Rentner.

12:53 von Jimi58

"Mir soll keiner mit Fonds oder Aktien kommen denn die nächste Finanzkriese kommt bestimmt aber garantiert noch heftiger, dank den Zockern."

Zumindest für den Durchschnittsverdiener und darunter halte ich diesen Weg auch als durchaus riskant. (s. faule Kredite in Aktien verpackt) Besser wäre es, wenn der Bund selbst in Wohnungsbau und erneuerbaren Energien investiert, deren spätere Gewinne in die Rentenzahlungen einfließen. Ich denke an einen staatlichen Rentenfond. Der kleine Angestellte wäre so auch besser geschützt vor den Amateuren als Bankberater.

Problematisch sind auch die Selbstständigen, die für ihre eigene Altersvorsorge verantwortlich sind. Diese können ihre Vorsorge in Form von Immobilien weitervererben.
Was die freien Berufe anbetrifft, ist ja auch schon Thema der Diskussion.
Soweit ich mich nicht irre, können die Freiberufler sich ihre eingezahlten Beträge auch auszahlen lassen. Habe zumindest schon mal von so einem Fall gehört; hat sich davon ein Haus gekauft.

@13:50 von DB_EMD

"Natürlich möchte ich Ihnen nicht zu nahe treten, wenn ich Sie als "Laie" in Sachen Aktien und Börse bezeichne. Aber Ihre Behauptungen sprechen nicht gerade für einen Sachverstand in dieser Art der Geldanlage."
Da mögen sie ja Recht haben, aber ich was auf den Aktienmärkte so los ist und auch mit der Wirtschaft. Irgend wann wird es so sein, das kaum noch einer Geld für Aktien ausgeben kann, dann sind es wirklich nur noch Millionäre und Milliadäre.
Abwarten.

@ nie wieder spd

Zumal auch mit einem lächerlichen Mindestlohn von lächerlichen 12€ keine Rente oberhalb der Grundsicherung herauskommt.

Ich hoffe, dass die 12 € sich in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen lassen. Aber eigentlich sollte das ja auch im Interesse der FDP sein. Deutschland liegt beim Mindetlohn derzeit in Europa nur auf Platz 6. Bei der Erhöhung auf 12 € wären wir immerhin die Nummer 2. Das als lächerlich zu diskreditieren, finde ich reichlich überheblich.

@fathaland slim, 13:37 (re 13:30, Wolfgang Wodrag)

>>@ fathaland slim
„Die FDP ist eigentlich seit der „geistig-moralischen Wende“, also dem Sturz Helmut Schmidts, immer für eine Privatisierung der Rente, in Framingbegriffe wie „Eigenverantwortlichkeit“ gekleidet, eingetreten.“
Können wir mal aufhören, alles gleich als Framing abzuqualifizieren?<<
--
"Das tue ich auch nicht.
Ich benutze diese Vokabel nur, wenn sie zutreffend ist.
Das ist im vorliegenden Fall eindeutig gegeben"

Stimmt. Von anderen Eigenverantwortung zu verlangen und zugleich "Bedingungen" zu schaffen, die ihnen faktisch die Möglichkeit dazu zu nehmen ist nicht "nur" unredlich, sondern perfide.

Am 12. Oktober 2021 um 13:43 von Wolfgang Wodrag

Das stimmt so nicht, die Zahlen von 2020 sagen dieses.
Leider hab ich keine genauen Zahlen von zugewanderten Akademikern gefunden.
Die Angaben sind dann immer in Prozent, und anders aufgeteilt, im Migration und so weiter.

" Andreas Ette vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung bei der Vorstellung erster Ergebnisse aus der Studie "German Emigration and Remigration Panel" am Mittwoch in Berlin. Die meisten der 180.000 Menschen, die im Schnitt jährlich ins Ausland gehen, seien Akademiker (76 Prozent). "Auswanderung ist eine Domäne der Hochqualifizierten", hieß es. Von dem Umzug profitierten aber auch andere. "

@ MichaelKiel

Soso, also bei den Beamten kann man die Pensionen nicht kürzen, bei den Angestellten also schon.

Kennen Sie einen Angestellten, dem die Rente gekürzt wurde? Bitte sofort gegen diese Änderung des Rentenbescheides Einspruch einlegen.

Am 12. Oktober 2021 um 13:41 von Sparpaket

Nur wenn man das Geld lieber für Waffen ausgibt als für alte Menschen, ergibt sich ein Problem...
__
Was hat das eine mit dem anderen zu tun ?
Die "Rentenkasse" speist sich aus den Beiträgen von Arbeitnehmern u. Arbeitgebern.
Der Staat zahlt aus dem Steuertopf zusätzlich für fremde Leistungen, wie z.B. die Ostrenten.
Aus dem Steuertopf werden nicht nur "Waffen" bezahlt, sondern Sozialkosten, Infrastruktur, Subventionen, Entwicklungshilfe, Beamtengehälter und Pensionen und eben auch der Verteidigungshaushalt, der schon deshalb bedient werden muss, weil wir ja wohl in der NATO bleiben wollen. Also, ich zumindest möchte das. Die meisten Bürger, denke ich, auch.

der Irrsinn des Tages

Blick heute an der Tankstelle:
Super normal knapp 1,75 EUR
Anfang Januar noch 1,24 EUR
Ich bezweifle, daß diese Genossen irgendein Interesse daran haben, weitere CO2-Preissteigerungen zu stoppen.
Jawoll, die Steuerzahlerin wirds schon zahlen.
Leider auch die Wähler, die diesen Irrsinn nicht gewählt haben.

TS: >>Die Liberalen haben

die bisherige Rentengarantie wegen der Finanzprobleme in Frage gestellt und fordern, einen Teil der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in Aktien zu investieren - in der Hoffnung, dass die Erträge steigen.<<

Allgemein ist das Prinzip Hoffnung ja gut. Es taugt nur nicht zur existentiellen finanziellen Absicherung fürs Alter. Noch dazu abhängig von solch "windigen" Rahmenbedingungen.

13:16 von fathaland slim

Die eine-anmerkung um 13:10 Uhr war gar nicht so übel von den Behauptungen der bösen Zungen.

Am 12. Oktober 2021 um 13:43 von Wolfgang Wodrag

Falsch, in den letzten 16 Jahren siieh die Anzahl der ausgewanderten biologischen Deutschen jedes Jahr kontinuierlich an. Auch die Gesamtanzahl , sprich Bürger mit Migrationshintergrund.
Insgesamt aktuell über eine Million, davon über 200 k. Deutscher Nationalität.
Davon nur 10%Rentner, alles andere im Alter wo man Einzahl er ist.
Statistisches Landesamt

Die

Forderung der FDP, einen Teil der Rentenbeiträge in Aktien zu investieren, befasst sich einerseits mit Teufelszeug und ist andererseits Unfug.
Der Aktienmarkt, wenn auch -wenn man in die richtigen Werte investiert !- langfristig meist aufwärts gerichtet, ist aber sehr volatil und kann kurzfristig auch stark nach unten tendieren (s. 9/11, Pandemie).
Wenn man mit seinem Renteneintrittsalters in eine solche Kursdelle gerät oder in die falschen Werte investiert wurde, muss man starke Einbußen in seiner Rente hinnehmen.
Andererseits, mit welchem „Teil der Beiträge“ soll denn der Rentenversicherungsträger in Aktien investieren?
Da der Bund die laufenden Rentenzahlungen bereits massiv bezuschussen muss, heißt das ja, dass alle Beiträge vollends für Rentenzahlungen benötigt werden. Da bleibt schlichtweg nichts übrig, was man in Aktien investieren könnte.
Aber sicherlich hat Herr Lindner noch ein diesbezügliches finanzmathematisches Ass im Ärmel, er will ja schließlich Finanzminister werden.

13:27 von rr2015: Bürgerversicherung wird teurer

< Es gibt nämlich einen gehörigen Zuschuss, nennt sich Beihilfe. Wenn ich die gleichen Leistungen wie er in der PKV haben wöllte müsste ich außerdem wesentlich mehr berappen.
Kein Wunder das sich die Beamten mit Händen Füßen gegen die Bürgerversicherung wehren. Hier wäre mal eine Faktenaufklärung der Bevölkerung nötig. >

Es gibt Berechnungen dazu, wieviel es den Staat kosten würde, wenn die Beamten nicht mehr über Beihilfe u. Privatversicherung, sondern stattdessen in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert wären.
Die Beihilfen, die der Staat an d. Beamten im Krankheitsfalle zahlen muss, sind sehr viel niedriger als wenn der Staat für dieselben Beamten Arbeitgeber-Anteile in die Krankenversicherung Monat für Monat einzahlen muss. Der Staat muss rd. 2,5 Mal mehr für die Arbeitgeber-Anteile aufwenden, als für die Behilfe.
D. h. für den Staat, also den Steuerzahler, würde das erst mal teurer.
Wieso sollte man es dann ändern?
Wollen wir Gelder sparen oder das Geld rauspulvern?

@ um 14:03 von Wolfgang Wodrag

„Ich hoffe, dass die 12 € sich in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen lassen.“
Ja, schön wäre es.
Aber eben bei weitem nicht genug. Weder fürs arbeiten noch für die Rente.
Als Arbeitslohn sind das für Steuerklasse 1 ca 1400€ netto.
Die Rente daraus ergibt bei 48% ca 680€!
Ergo gibt es die Grundsicherungsrente von ca 950€. Für die große Mehrzahl der zukünftigen Rentner. Wenn nichts verbessert wird am Rentensystem, eher noch weniger.
Dem haben alle, die nicht die Linken gewählt haben, zugestimmt.
Anscheinend völlig unbedacht.

@13:04 von Bender Rodriguez

"Was auch gemacht wird, mit dem Schneeballsystem wird nichts weitergehen."

Das Rentensystem basiert auf einem Umlagesystem und nicht auf einem Schneeballsystem. Letzteres wäre schon nach wenigen Jahren zusammengebrochen und würde auch keine gesellschaftliche Akzeptanz finden. Wussten Sie, dass der Aufbau und Betrieb von Schneeballsystemen in Deutschland gesetzlich verboten ist.

An der Tankstelle, im Gastank

An der Tankstelle, im Gastank und der Fernheizung werden zur Zeit Milliarden verdient durch irrsinnige Abgaben, die in keinster Weise das Klima ändern oder im Sinne des Klein- und Mittelverdieners, des Rentners und Pendler sind.
Wo geht der Gewinn hin im Steuerhaushalt?
Nicht nur nach Brüssel durch Merkels zugesagten Mehrausgaben.

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Die Moderation

@ um 14:03 von Wolfgang Wodrag

Für eine Rente oberhalb von 680€, sagen wir mal 2000€ muß man also auch ca einen 3x so hohen Stundenlohn haben als den Mindestlohn. Und den dann über 40 Jahre hinweg.
Was kaum einem durchschnittlichen Lohnempfänger gelingen wird.

Staatsverschuldung verantwortungslos

Die Stiftung Marktwirtschaft hat errechnet, dass neben den ausgewiesenen Staatsschulden die implizierten Staatsschulden (z.B. Rentenversicherung, Pflegeversicherung, ges. KV, üppige Beamtenpensionen) 370% des BIP betragen. Noch Fragen?

Am 12. Oktober 2021 um 14:00 von frauenzimmer

Soweit ich mich nicht irre, können die Freiberufler sich ihre eingezahlten Beträge auch auszahlen lassen. Habe zumindest schon mal von so einem Fall gehört; hat sich davon ein Haus gekauft.
__
Ein Freiberufler kann z.B. in eine Kapital-Lebensversicherung einzahlen (was früher, also vor der Zinspolitik der EZB) eine lukrative Sache war und sich diese Versicherung plus der angesparten Rendite, die es heute kaum noch gibt, gemäß seinem Vertrag auszahlen lassen. Was er dann damit macht, ist seine Sache.

aus dem Artikel

Die Liberalen haben die bisherige Rentengarantie wegen der Finanzprobleme in Frage gestellt und fordern, einen Teil der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in Aktien zu investieren - in der Hoffnung, dass die Erträge steigen.

Man stelle sich vor, die RV hätte seinerzeit Telekom-Aktien gekauft ...

@ R. B.

Eine Teilkomponente der Alterssicherung auf der Basis von Aktien ist doch sinnvoll. Man sollte sich natürlich nicht auf eine Aktie stürzen, sondern die Anlage streuen. Warum halten Sie das für "windig"?

TS: >>Eine Aktienrente

finden auch die Liberalen gut, sie wollen aber, dass die Bürger weiterhin zwischen verschiedenen staatlich geförderten Zusatzrenten wählen können.<<

Und wie soll sich ein Geringverdiener das Geld für eine ausreichende Aktienrente beiseitelegen?

Bezogen auf diese Gruppe sind das Ideen von einem anderen Stern. Ich sehe mich erinnert an das bekannte Wort von Marie Antonette, die sagte: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen."

14:12, frauenzimmer

>>13:16 von fathaland slim
Die eine-anmerkung um 13:10 Uhr war gar nicht so übel von den Behauptungen der bösen Zungen.<<

Versteh ich nicht.

@13:16 von fathaland slim

>> Die Grünen können sowieso gar nix.<<

Auch wenn ich ahne, wie Sie das gemeint haben:
Doch, die Grünen können schon was. Zum Beispiel Pläne machen, die zu einer horrenden Neuverschuldung unseres Staates führen würden. Deshalb muss auch unbedingt Herr Habeck Finanzminister werden; ein anderer brächte das aufgrund zu geringer Visionen und zu hoher finanztechnischer Kompetenz nämlich nicht hin.

@ nie wieder spd

Man kann aber weitgehend mit beeinflussen, wie gut man verdient. Da stimmen Sie mir hoffentlich zu. 2000 € Rente sind aber natürlich schon sehr stattlich. Da muss man schon gut verdient haben.

13:27 von rr2015: Bürgerversicherung

Unabhängig von der finanziellen Verschlechterung, die eine Bürgerversicherung für den Staat bei einer entsprechenden Änderung bei den Beamten brächte, fände ich es durchaus wünschenswert, dass alle Bürger (also auch Beamte) bei ein und derselben Krankenversicherung versichert wären.
Denn es führt zu mehr Gerechtigkeit und (hoffentlich) auch Gleichbehandlung.
Die zahllosen Krankenversicherungen, die es gibt und dazu die vielen Beihilfestellen des Bundes, der Länder u. der Gemeinden mit x-verschiedenen Regelungen sind so ein Wirrwarr und unterm Strich führt dies dazu, dass sich viele ungerecht behandelt fühlen.

Das könnte man m. E. schon vereinfachen u, eine Versicherung für alle einführen - auch wenn das unterm Strich teurer wird.
Zu glauben, dass es billiger wird, ist aber völlig falsch.

Renteneintrittsalter und Lebenserwartung

Natürlich muss das Renteneintritssalter (massiv) heraufgesetzt werden, denn die Menschen werden (massiv) immer älter.

Schreibt einer, der mit fast 67 immer noch voll arbeitet und das nicht einmal schlimm findet.

Diese Berechnung stammt btw

Diese Berechnung stammt btw vom Deutschen Beamtenbund und ist so nicht richtig.
Der Staat gibt im Durchschnitt für den einzelnen Beamten laut Statistischem Bundesamt ca. 4.500 Euro/jährlich an Beihilfen im Krankheitsfall aus, und somit ziemlich genau das, was er auch als Arbeitgeberanteil in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen müsste.

Wenn das erste Thema in den

Wenn das erste Thema in den Sondierungen die Cannabis-Freigabe war, dann haben wir wirklich keine anderen Sorgen.
Früher war die Religion Opium fürs Volk.
Das soll geändert werden.
Rauchen für die Rente...

@ frosthorn

Man stelle sich vor, die RV hätte seinerzeit Telekom-Aktien gekauft ...

Wenn der Anteil der Telekom-Aktien nicht wesentlich größer war als der Anteil der Telekom am gesamten Aktienmarkt, dann war das nicht sonderlich schlimm.

Am 12. Oktober 2021 um 14:03 von Jimi58

" Da mögen sie ja Recht haben, aber ich was auf den Aktienmärkte so los ist und auch mit der Wirtschaft. "
__
Ich finde Aussagen wie die oben genannten ziemlich unspezifisch und sehr wenig Aussage fähig. Unter "was da so los ist" kann ich mir eben nichts vorstellen. Es ist nun mal so, dass die Dinger (Aktien) steigen oder fallen. Wenn man Glück hat, ist man im Besitz der erst genannten.
Was mit "der Wirtschaft" so los ist, das müssen Sie schon ein wenig genauer sagen. Aufgrund der Wahlen befürchte ich allerdings, dass da bald nicht nicht mehr "so viel mit los ist". Leider!

Am 12. Oktober 2021 um 13:37 von Zweispruch

Die Grünen sind schon lange keine Öko oder soziale Partei mehr, zumindest nicht in ihren Führungsgremium, in der Basis sieht es noch anders aus.
Die Führung ist schon lange auf den Niveau der anderen Parteien angelangt, Versprechungen..umgesetzt...keine
Steuern werden anders deklariert im Sinne von Umweltschutz...passiert ist nicht, nicht mal angeschoben immer nur Worte.
Genauso ist dann ihr Programm zu sehen, wie bei anderen Parteien auch.

14:19, johanni

>>Staatsverschuldung verantwortungslos
Die Stiftung Marktwirtschaft hat errechnet, dass neben den ausgewiesenen Staatsschulden die implizierten Staatsschulden (z.B. Rentenversicherung, Pflegeversicherung, ges. KV, üppige Beamtenpensionen) 370% des BIP betragen. Noch Fragen?<<

Stiftung Marktwirtschaft. Eine marktradikale Denkfabrik, eng verbunden mit der „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“.

Im Vorstand sitzt Bernd Raffelhüschen.

Noch Fragen?

Eine hätte ich dann aber doch noch:

Was haben Beamtenpensionen, Rentenversicherung und Pflegeversicherung mit Staatsschulden zu tun?

13:57 von eine_anmerkung. Beamte zu Angestellten?

< Ich persönlich glaube nicht das die Grünen an die Beamten rangehen werden? Heisst es doch immer das sich gerade deren Wählerkreis aus diesem Klientel rekrutiert (Beamte und Besserverdienende)? >

Wenn man die Beamten zu Angestellten machen würde, wird dies unterm Strich für den Staat (Steuerzahler) teurer.
Wer glaubt, dass die Ausgaben dann sinken, sollte sich dazu mal schlau machen.
Es gibt Berechnungen, die zeigen, dass das System, so wie es ist, preiswerter ist.
Man muss bedenken, dass die Arbeitgeber-Anteile, die bisher eingespart wurden, immens hoch wären etc. etc.

14:11 von Sozialstatt

der Irrsinn des Tages
Blick heute an der Tankstelle:
Super normal knapp 1,75 EUR
Anfang Januar noch 1,24 EUR
Ich bezweifle, daß diese Genossen irgendein Interesse daran haben, weitere CO2-Preissteigerungen zu stoppen.
Jawoll, die Steuerzahlerin wirds schon zahlen.
Leider auch die Wähler, die diesen Irrsinn nicht gewählt haben.

Ich frage mich gerade, wie es möglich ist, dass Parteien, welche Ende September gewählt wurden, für die Preissteigerungen bei Kraftstoffen seit Anfang des Jahres verantwortlich gemacht werden.

Wie wär’s und Sie informieren sich mal? Also, richtig und nicht am AfD-Stammtisch.

@Wolfgang Wodrag

Beispiele ohne Höhenangabe sind gestattet !

@ weingasi1

Ein Freiberufler kann z.B. in eine Kapital-Lebensversicherung einzahlen (was früher, also vor der Zinspolitik der EZB) eine lukrative Sache war ...

Die Rendite fällt durch die anhaltende weltweite Niedrigzinsphase weg. Das ist aber deshalb nicht ungerecht, weil die Einzahler in die gesetzliche Rentenkasse auch keine Rendite bekommen.

@margitt

Sicher ist , dass nichts sicher ist ! Vielen Dank und schöne Grüße.

14:25, perchta

>>Natürlich muss das Renteneintritssalter (massiv) heraufgesetzt werden, denn die Menschen werden (massiv) immer älter.

Schreibt einer, der mit fast 67 immer noch voll arbeitet und das nicht einmal schlimm findet.<<

...und ganz offensichtlich von sich auf andere schließt.

Schreibt jemand, der fünfundsechzig Jahre alt ist und arbeiten wird, bis er umfällt, weil ihm seine Arbeit Spaß macht.

@frosthorn Zitat: "aus dem

@frosthorn
Zitat:
"aus dem Artikel
Die Liberalen haben die bisherige Rentengarantie wegen der Finanzprobleme in Frage gestellt und fordern, einen Teil der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in Aktien zu investieren - in der Hoffnung, dass die Erträge steigen.
Man stelle sich vor, die RV hätte seinerzeit Telekom-Aktien gekauft ..."

oder Aktien der Deutschen Bank oder Commerzbank
das Aktien zur Denkung einer Rente nicht funktionieren sieht man doch schon bei dem Konstrukt einer Riester-Rente
Aktien als generelle Altersversorgung funktionieren nur in einem "offenen" Finanzsystem - eines was in der Realwirtschaft wachsen kann.
Das setzt aber einen unendlich grossen Planeten und ein generelles unendliches Wachstum voraus.
Jeder der so halbwegs seine Sinne beisammen hat - man muss nicht mal VWler sein - kapiert das wir aber uns in einem GESCHLOSSENEN und BEGRENZTEM System befinden...
..und sich die Schein-Vermögen basierend auf Aktienkursen sofort in Luft auflösen!
*sarkasmus*

@ um 14:24 von Wolfgang Wodrag

„Man kann aber weitgehend mit beeinflussen, wie gut man verdient“
Die erste Frechheit wird da aber schon an Kindern begangen, die heutzutage schon fast in der Grundschule damit beginnen müssen, auf ein gutes Gehalt hinzuarbeiten.
Andererseits: Wenn alle gut verdienen wollen und können sollen, wird es in den Chefetagen ziemlich eng und niemand erledigt die tatsächlich Arbeit. Das ist also nur ein Traum, der sich gar nicht für jeden erfüllen darf. Und da man mit diesem Traum an der Nase herumgeführt wird, ist es eine dreiste Lüge.
2000€ ist die Menge an Geld, die jedem am Lebensende zustehen sollte. Egal mit wie wenig Geld er über die 40 Jahre vorher abgespeist wurde.

Am 12. Oktober 2021 um 14:15 von nie wieder spd

Dem haben alle, die nicht die Linken gewählt haben, zugestimmt.
Anscheinend völlig unbedacht.
__
Ach, und was hätten die Linken mit den Anwartschaften gemacht ? Abgeschafft ?
Ich denke, die wollen NOCH mehr Staat, d.h. noch mehr Beamte, die entsprechende Pensionen erhalten.
Gottseidank wissen die meisten Bürger, dass die Linke nix kann. Deshalb sind sie auch mit 4,9% abgewatscht worden

@14:29 von fathaland slim

>> Was haben Beamtenpensionen, Rentenversicherung und Pflegeversicherung mit Staatsschulden zu tun?<<

Fragen Sie das allen Ernstes ?
100 Mrd jährlicher Zuschuss des Bundes zur Rentenversicherung sollten Ihre Frage beantworten.

@14:11 von Sozialstatt

"Ich bezweifle, daß diese Genossen irgendein Interesse daran haben, weitere CO2-Preissteigerungen zu stoppen."

Vergessen Sie die Genossen. Die Union und die FDP wollen den Klimawandel durch marktwirtschaftliche Instrumente bekämpfen, nämlich mit CO2-Bepreisung. Also wird es auf jeden Fall teurer. Der derzeitige Anstieg liegt überwiegend an den Märkten (Rohöl)

@13:10 von eine_anmerkung

"Grüne können keine Rente."

Das kommt auf die Perspektive an. Zumindest haben die Grünen eine Idee, wie man das demographische Problem noch etwas weiter in die Zukunft verschieben kann, so dass ihnen das Rentensystem nicht in den nächsten 10-20 Jahren um die Ohren fliegt.

Da wollma ma rangehn

@ eine_anmerkung:

Ich persönlich glaube nicht das die Grünen an die Beamten rangehen werden? Heisst es doch immer das sich gerade deren Wählerkreis aus diesem Klientel rekrutiert (Beamte und Besserverdienende)?

Was heißt bei Ihnen "rangehen". Ich vermute, dass die Grünen die Beamten tatsächlich nicht berauben oder enteignen werden oder sowas. Aber das hat die Union ja bisher auch nicht getan, obwohl sie sehr bequem Zeit gehabt hätte.

@14:25 von perchta

"chreibt einer, der mit fast 67 immer noch voll arbeitet und das nicht einmal schlimm findet."
Was für einen Tätigkeit hat er denn?

von Wolfgang Wodarg 14:20

Das ist auch das, was die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), finanziert von der Metall-und Elektroindustrie so von sich gibt. Aber wie viel von seinem Lohn soll denn von einem Niedriglöhner in Aktien angelegt werden, damit später mehr als 989 Euro im Monat an Rente herauskommt. Abgesehen davon, daß Aktien die Eigenschaft haben zu steigen oder zu fallen ? Das ist ein Vorschlag im Interesse der Finanzwirtschaft.

Wären da nicht andere Wege sinnvoller ? Mindestrenten, wie sie in einigen europäischen Ländern längst Wirklichkeit sind.

14:11, Sozialstatt

>>der Irrsinn des Tages
Blick heute an der Tankstelle:
Super normal knapp 1,75 EUR
Anfang Januar noch 1,24 EUR
Ich bezweifle, daß diese Genossen irgendein Interesse daran haben, weitere CO2-Preissteigerungen zu stoppen.
Jawoll, die Steuerzahlerin wirds schon zahlen.
Leider auch die Wähler, die diesen Irrsinn nicht gewählt haben.<<

Sie meinen, dieser Preisanstieg sei auf CO2-Abgaben zurückzuführen?

Dann informieren Sie sich mal, wie hoch diese Abgaben sind und um wieviel die sich seit Anfang des Jahres erhöht haben.

Am 12. Oktober 2021 um 13:58 von Emil67

Zitat: Regierungen untergruben das System mit Scheinselbständigkeit usw.

Scheinselbständigkeit führt zu Sozialversicherungspflicht und zu ganz erheblichen Nachzahlungen.

@weingasi1

Nur 3 Beispiele von Hunderten führte ich auf und wenn alles das was die in den Sand setzten, noch DA wäre würde das sehr helfen finden Sie nicht ? Und jetzt denken Sie einfach mal nach wenn die nicht so planlos "wirken" was dann noch vorhanden wäre !
Hoffentlich hilft es Ihnen.

14:19 von frosthorn

aber vielleicht hätte in der rv ein schlauer mensch/divers gesessen und der hätte geteilt zwischen tesla und amazon und hätte nur von den dividenden wolfgang krugs telekom gekauft. hei, was wäre das schön

Rot-Grün hat die Rentenkasse demontiert

Für die heutigen Rentenverhältnisse sind primär rot-grün mit ihrer Weichenstellung 1998-2005 verantwortlich. Das scheinen viele zu vergessen.
-Wegfall BU-Renten
-Anhebung der Renteneintritsalter
-Riesterrente mit Entzug von Beiträgen an die DRV und Aufhebung der paritätischen Finanzierung AG/AN
-schlechtere Bewertung von (Hoch-) Schulzeiten
-Rentenbesteuerung
-Nachhaltigkeitsfaktor
-Rentenzahlung am Monatsende
usw. usf.

Das führte im Westen u.a. dazu, dass es 9 Anpassungen unter 1% seit dem Jahr 2000 gegeben hat, davon 5x 0%!

Mitnichten wird durch rot-grün irgendwas besser für Normalrentner.
Gleichwohl sind Pensionslasten und Beihilfen, die 75 Mrd Euro in 2020 betrugen, natürlich nicht ansatzweise Gegenstand irgendwelcher Diskussionen.

Grundrente

Ich kenne einen Fall einer Mutter, indem eine Hälfte lohnabhängig in die Allg. Rentenversicherung eingezahlt wurde und die andere Hälfte in ein Versorgungswerk der freien Berufe eingezahlt worden ist.

nach den Jahren zusammen genommen hätte sie Anspruch auf eine Aufstockung der Grundrente, hat sie aber über die verschiedenen Rentensysteme nicht.

Am 12. Oktober 2021 um 14:29 von fathaland slim

Die Stiftung Marktwirtschaft hat errechnet, dass neben den ausgewiesenen Staatsschulden die implizierten Staatsschulden (z.B. Rentenversicherung, Pflegeversicherung, ges. KV, üppige Beamtenpensionen) 370% des BIP betragen. Noch Fragen?<<

Stiftung Marktwirtschaft. Eine marktradikale Denkfabrik, eng verbunden mit der „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“.

Im Vorstand sitzt Bernd Raffelhüschen.

Noch Fragen?
__
Ja, ich : stimmt die Aussage denn, oder nicht. Wer sie gemacht hat, wenn sie stimmt, ist doch egal, oder nicht ?

Am 12. Oktober 2021 um 14:30 von Margitt

Es sollte aber schon massiv helfen wenn unterbunden wird das vor jeder Wahl noch x Staatssekretäre etc befördert werden, bzw Stellen für gute Freunde geschaffen werden.
Nicht nur das aufgeblähte Parlament ist diesbezüglich ein Kostenträger, sondern der folgende Rattenschwanz. Das ist wie genügend Artuikjel beweisen nicht nur auf Bundesebene so.

14:36, Sparer

>>@14:29 von fathaland slim
„Was haben Beamtenpensionen, Rentenversicherung und Pflegeversicherung mit Staatsschulden zu tun?“

Fragen Sie das allen Ernstes ?
100 Mrd jährlicher Zuschuss des Bundes zur Rentenversicherung sollten Ihre Frage beantworten.<<

Nein.

Beim Beitrag, auf den ich antwortete, ging es um so genannte versteckte Staatsschulden. Nicht um Bundeszuschüsse, die mit Verschuldung erst einmal überhaupt nichts zu tun haben.

@ nie wieder spd

Die erste Frechheit wird da aber schon an Kindern begangen, die heutzutage schon fast in der Grundschule damit beginnen müssen, auf ein gutes Gehalt hinzuarbeiten.

Ich hatte in der Grundschule noch tierisch Bock drauf, was zu lernen und mal Karriere zu machen, obwohl ich noch gar nicht wusste, was das ist.

Wollen Sie die Kids von heute lieber bremsen und ihnen die Vorzüge von Hartz Vier erklären?

@DB_EMD

Es geht um maßlosen finanziellen Mißbrauch mehr nicht ! Schlicht und einfach.

Am 12. Oktober 2021 um 14:36 von weingasi1

Zitat: Gottseidank wissen die meisten Bürger, dass die Linke nix kann. Deshalb sind sie auch mit 4,9% abgewatscht worden

Nicht jeder, der die Linken nicht gewählt hat, hat das getan, weil er der Auffassung war, dass die Linke nichts könne.

Einer Wahlentscheidung liegen schließlich viele verschiedene Aspekte zugrunde.

Re: 14:28 von Magic.fire

"Die Grünen sind schon lange keine Öko oder soziale Partei mehr, zumindest nicht in ihren Führungsgremium, in der Basis sieht es noch anders aus.
Die Führung ist schon lange auf den Niveau der anderen Parteien angelangt, Versprechungen..umgesetzt...keine
Steuern werden anders deklariert im Sinne von Umweltschutz...passiert ist nicht, nicht mal angeschoben immer nur Worte.
Genauso ist dann ihr Programm zu sehen, wie bei anderen Parteien auch."

Was soll diese pauschale Politiker- / Parteienbashing? Lesen Sie doch bitte erstmal das Wahlprogramm bevor Sie darüber urteilen. Dass die Grünen nichts umgesetzt haben könnte daran liegen, dass sie in der Opposition waren. So ein bisschen Differenzierung darf es schon sein.

@ Max-S

Rot-Grün hat die Rentenkasse demontiert. Für die heutigen Rentenverhältnisse sind primär rot-grün mit ihrer Weichenstellung 1998-2005 verantwortlich. Das scheinen viele zu vergessen.

Jedem sein Lieblings-Feindbild.

14:20/14:24 von Wolfgang Wodrag

>>Eine Teilkomponente der Alterssicherung auf der Basis von Aktien ist doch sinnvoll. Man sollte sich natürlich nicht auf eine Aktie stürzen, sondern die Anlage streuen. Warum halten Sie das für "windig"?

Man kann aber weitgehend mit beeinflussen, wie gut man verdient. Da stimmen Sie mir hoffentlich zu. 2000 € Rente sind aber natürlich schon sehr stattlich. Da muss man schon gut verdient haben.<<

Die Annahme, man könne als Arbeitnehmer weitgehend mit beeinflussen wie gut man verdiene, setzt voraus, dass man weitgehend auch auf das Einkommen verzichten könnte, weil man unabhängig agieren könnte. Das können vielleicht 10% (?) der Bevölkerung.

Und wer so gezwungenermaßen auf eine verhältnismäßig geringe Rente angewiesen ist, mag es sich freiwillig auch nicht leisten müssen, die mit Aktienkursen verbundenen Schwankungen zu tragen und auf eine solidarische Bürgerversicherung zu verzichten. Weil die Aktienrente das Solidaritätsprinzip auflöst, ist sie windig.

Weingassi1

"Wieso, beziehen die auch Rente ?
Dann müssten das ja quasi"

Das nicht. Aber sie steigern die Produktivität.
Wo früher 100 zeichner sassen, steht heute ein cad Arbeitsplatz. Wie soll da die Rente finanziert werden, wenn man immer weniger Leute braucht?

Das kannst du mit Baggern und Schaufeln, oder Dreher und cnc Maschinen,.... machen.

I

@14:11 von Sozialstatt

>> Blick heute an der Tankstelle:
Super normal knapp 1,75 EUR
Anfang Januar noch 1,24 EUR<<

Da hilft es, ein Schnackerl wie meins zu haben (weder Diesel noch Hybrid noch sonstwas) das mit 4 Litern Sprit 100 km weit kommt.

14:41, weingasi1

>>Die Stiftung Marktwirtschaft hat errechnet, dass neben den ausgewiesenen Staatsschulden die implizierten Staatsschulden (z.B. Rentenversicherung, Pflegeversicherung, ges. KV, üppige Beamtenpensionen) 370% des BIP betragen. Noch Fragen?<<

Stiftung Marktwirtschaft. Eine marktradikale Denkfabrik, eng verbunden mit der „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“.

Im Vorstand sitzt Bernd Raffelhüschen.

Noch Fragen?
__
Ja, ich : stimmt die Aussage denn, oder nicht. Wer sie gemacht hat, wenn sie stimmt, ist doch egal, oder nicht ?<<

Ich kann in der Aussage, zumindest so, wie der Kommentar, auf den ich antwortete, sie zusammenfasst, keinen Wahrheitsgehalt entdecken.

Am 12. Oktober 2021 um 14:39 von fathaland slim

Abgaben , steuern..60%
Kosten...34%
Transport...6%
Bei jeder Steigerung verdient der Staat dank CO2,dank MWSt..mit
Statistisches Bundesamt ..5okt.2021

@von johanni

Und es sind 6,4 Billionen ..... und Zahlungsversprechen, also Akkreditive , müssen in jedem Unternehmen bilanziert werden ! Nur dem Staat ist jede Lüge recht.

14:25 von perchta

«Natürlich muss das Renteneintritssalter (massiv) heraufgesetzt werden, denn die Menschen werden (massiv) immer älter.

Schreibt einer, der mit fast 67 immer noch voll arbeitet und das nicht einmal schlimm findet.»

Das ist schön und erfreulich für Sie, wenn Sie das noch können.
Und Ihnen das auch im Alter von 67 Jahren Freude bereitet.

Als Ausgangspunkt für Gesellschaftsentscheidugen taugen Betrachtungen von Einzelfällen immer exakt 0,0%.

@14:42 von fathaland slim

Anteilig stecken die Bundeszuschüsse in der Staatsverschuldung mit drin.
Alles andere ist Milchmädchen

Re: 14:11 von Sozialstatt // Tankstellenpreise

Informieren Sie sich bitte wie hoch der Anteil des CO2 Preis am Kraftstoffpreis ist. Spoiler: Sie werden enttäuscht sein, denn Ihre Erzählung von der grünen Apokalypse lässt sich damit nicht untermauern.

Ich denke, die Realität hält nicht nur in diesem Bereich eine Überraschung für Sie bereit.

Am 12. Oktober 2021 um 14:31 von Thomas D

ch frage mich gerade, wie es möglich ist, dass Parteien, welche Ende September gewählt wurden, für die Preissteigerungen bei Kraftstoffen seit Anfang des Jahres verantwortlich gemacht werden.
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Sie sind aber politisch rudimentär.
Fragen Sie mal ihre Genossen aus der Groko, di das unbedingt wollten.
::::::::::::::::::::::::::::::::::
Wie wär’s und Sie informieren sich mal? Also, richtig und nicht am AfD-Stammtisch.
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Ihre Hetze gegen mich bitte unterlassen.
Sie beleidigen 5 Millionen AfD-Wählerinnen.

Am 12. Oktober 2021 um 14:15

Am 12. Oktober 2021 um 14:15 von morph63
@13:04 von Bender Rodriguez
"Was auch gemacht wird, mit dem Schneeballsystem wird nichts weitergehen."

Das Rentensystem basiert auf einem Umlagesystem und nicht auf einem Schneeballsystem. Letzteres wäre schon nach wenigen Jahren zusammengebrochen und würde auch keine gesellschaftliche Akzeptanz finden. Wussten Sie, dass der Aufbau und Betrieb von Schneeballsystemen in Deutschland gesetzlich verboten ist."

Tja, was bedeutet es denn dann, das wir immer mehr Beitragszahler benötigen?

Ich würde das Schneeballsystem nennen. Und du hast recht, eben kollabiert es und verliert mehr und mehr seine Akzeptanz.

14:12 von Sparer - Aktienmarkt

"Der Aktienmarkt, wenn auch -wenn man in die richtigen Werte investiert !- langfristig meist aufwärts gerichtet"
Das stimmt so nicht. Die Aktienindices sind langfristig meist aufwärts gerichtet, weil sie periodisch immer durch die am stärksten wachsenden Unternehmen neu zusammengesetzt sind. Es ist kein Kunststück, wenn so eine Liste (mehr ist das nicht) immer obenauf bleibt, wenn die darin enthaltenen Papiere bei Verlust einfach durch neue mit Aufwärtstrend ersetzt werden.
Gerade wenn man in die "richtigen", gleichbleibenden Werte investiert, vorausgesetzt, man bleibt auch bei diesen Werten, wird man all sein Geld verlieren. Oder was ist heute eine Bremer Vulkan wert, oder eine Vereinigte Nickel - das waren einmal top Werte für eine Langfristanlage.
Grundsätzlich kann man einen bevorstehenden Crash am Aktienmarkt ganz gut an den "Ratgebern" erkennen, die plötzlich alle darauf hinweisen, daß man unbedingt seine Aktien behalten solle, auch wenn sie angefangen haben, zu fallen.

14:40, Karl Maria Jose...

>>14:19 von frosthorn
aber vielleicht hätte in der rv ein schlauer mensch/divers gesessen und der hätte geteilt zwischen tesla und amazon und hätte nur von den dividenden wolfgang krugs telekom gekauft. hei, was wäre das schön<<

Ihre Kommentare nähern sich, was ihre Verständlichkeit betrifft, langsam dem bisher unerreichten Niveau des leider hier nicht mehr vertretenen Foristen Boris_1945 an. Auch was die Geisteshaltung betrifft sind Sie ein würdiger Nachfolger.

Am 12. Oktober 2021 um 14:19 von weingasi1 Am 12. Oktober 2021 u

Korrektur: Ich bezog mich auf die Freien Berufe, die per Kammermitgliedschaft verpflichtet werden, in das jeweilige Versorgungswerk einzuzahlen.
Die klassischen Freien Berufe sind Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Bauingenieure und so weit ich informiert bin, die Steuerberater auch

@ um 14:36 von weingasi1

„Ich denke, die [Linken] wollen NOCH mehr Staat, d.h. noch mehr Beamte, die entsprechende Pensionen erhalten.“
Im Sinne einer vernünftigen Absicherung von Rentnern ist das genau das, was passieren sollte. Allerdings mit einer Höchstrente. Die, die gut verdient haben, können sich ja ein bisschen zurücklegen oder zusätzlich privatversichern und sind auf mehr als meinetwegen 2500€ als Höchstrente aus der Rentenkasse nicht angewiesen

Am 12. Oktober 2021 um 14:45 von Sparer

Da hilft es, ein Schnackerl wie meins zu haben (weder Diesel noch Hybrid noch sonstwas) das mit 4 Litern Sprit 100 km weit kommt.
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Genial, Sie tanken wie der Edelgrüne Vettel seinen Boliden.
Einfach ein Liter weniger...

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