Kommentare - Taiwans Präsidentin will sich Druck aus Peking nicht beugen

10. Oktober 2021 - 13:28 Uhr

Taiwan ist einer der großen Konfliktherde der Welt - und die Situation verschärft sich. Nachdem die Führung in Peking gestern erneut sehr deutlich gemacht hat, dass sie Taiwan als Teil Chinas ansieht, kam nun eine deutliche Antwort aus Taipeh.

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Kommentare

Nun - Taipeh hat auch

Nun - Taipeh hat auch Jahrzehntelang "Festlands"-China als ihr rechtmässiges Staatsgebiet angesehen - welches man nur von den Kommunisten säubern müsste.
das nemmt man -> 1-China-Politik
Umgekehrt nehmen die im Bürgerkrieg (1930-45) siegreichen Kommunisten die selbe Haltung ein.
So und nun erkläre man mir mal bitte was an den beiden Positionen die "gute" und was die "böse" ist.
--
Ja - die derzeitige Regierung hat sich von "taiwanesischen" 1-China-Politik verabschiedet - hat es jedoch ihr politischer Gegner - der derzeit in der Opposition ist - auch getan?
Immerhin sind diese die politischen Erben des im Bürgerkrieg unterlegenen Chiang Kaishek - der bis zu seinem Tod als Militärdiktator in Taiwan regierte!
--
Übrigens hatte Westdeutschland mittels seiner Hallstein-Doktrin einen Alleinvertretungsanspruch für beide deutsche Staaten für sich deklariert
und
sich erst in den 70er Jahren davon verabschiedet - ansonsten wäre man nicht in die UNO aufgenommen worden!

Wir müssen unbedingt unseren

Wir müssen unbedingt unseren lächerlich geringen Entwicklungshilfebeitrag von 650MillionenEuro erhöhen an China erhöhen, damit die Chinesen ihren Druck auf die abtrünnigen Chinesen mit mehr, als wie zuletzt nur 39 Kampfjets, auf diese bösen abtrünnigen Nationalchinesen erhöhen kann. Dann bekommt, für unsere gute Geste, unsere Industrie hier vielleicht noch auch ein paar Aufträge mehr, bevor sie dann ganz aufgekauft oder mit den sonst bekannten Mitteln der Chinesen, zum Niedergehen gezwungen werden wird. Also…

@Alter Brummbär um 13:38

>> während die Volksrepublik China eine Diktatur ist. Dann verstehe ich die Welt nicht, die mit einer Diktatur Geschäfte macht? Sind Geld wichtiger als Menschen? <<

Die Macht des Faktischen … schauen wir mal, wie sich unsere neue Regierung hier positionieren wird - die alte, noch derzeitige Regierung, wurde ja oft genug kritisiert für ihre Handlungen mit China.

@Alter

@Alter Brummbär
Zitat:
"während die Volksrepublik China eine Diktatur ist.
Dann verstehe ich die Welt nicht, die mit einer Diktatur Geschäfte macht?
Sind Geld wichtiger als Menschen?"

Sie sind also auch gegen die zahlreichen Geschäfte z.B. mit SaudiArabien
und
haben sicherlich nicht vor in den VAE (z.B. Dubai) Urlaub zu machen
usw.
--
Davon mal abgesehen - auch Demokratie können die Bevölkerungsmehrheit ihres Herrschaftgebietes aufs brutalste unterdrücken.
Beschäftigen Sie sich doch bitte mal mit dem Kolonialismus z.B. von der Republik Frankreich oder der Demokratie Grossbritannien (da brauchte man bis Mitte der 1920 Jahre nur nach Irland schauen)
und
auch die Niederlande - eine Demokratie - waren nur freie Wahlen im Kernland angesagt - in den Kolonien wo mehr als 80%
der Gesamtbevölkerung lebte war nix mit Freiheit oder Wahlen - bis diese sich nach 1945 unabhängig machten.

Genaueres wäre gut

TS: "Umfragen zeigen, dass der Großteil der taiwanesischen Bevölkerung nicht von Peking regiert werden will."

Um sich ein besseres Bild machen zu können, wären genauere Zahlen hilfreich, was also unter "der Großteil" zu verstehen ist.

TS: "Taiwan ist einer der großen Konfliktherde der Welt ... "
"Die meisten Taiwaner sind für die Aufrechterhaltung des Status quo."

Auch hier wären Zahlenangaben gut. - Wie es aussieht wäre die Aufrechterhaltung des status quo für`s erste und auch wohl mittelfristig die beste Lösung.

Wiedervereinigung mit der VR China ja, wenn ...

... es in ganz China allgemeine, freie, gleiche, unmittelbare und geheime Wahlen gibt und neben der kommunistischen Partei auch gleichberechtigt andere Parteien zugelassen sind.

@13:43 von Miauzi

So und nun erkläre man mir mal bitte was an den beiden Positionen die "gute" und was die "böse" ist.

Heute ist eine Position demokratisch und zurückhaltend und die andere diktatorisch und aggressiv. Was meinen Sie ist besser und schlechter?

will sich Druck aus Peking nicht beugen?

Das wird nicht´s nutzen.
So wie die Ukraine und die Bürger auf der Krim werden sich den neuen Machthabern beugen müssen.

@ Kambrium2

Das schreiben Sie hier ja nicht zum ersten Mal. Aber nocheinmal zum Mitschreiben: Die deutsche Entwicklungshilfe ist für Entwicklungsprojekte zweckgebunden und hat mit der chinesischen Aufrüstung nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Das kann ein bösen Ende nehmen

Ulan Bator warnt China und fordert eine sofortige Wiedervereinigung.

Die Mongolei verweist auf ihre berechtigten territorialen Ansprüche an China, das zur Zeit von Dschingis Khan Teil des Mongolischen Reiches gewesen ist. Gleiches gilt gleichermaßen für weite Teile von Russland, für Korea, Persien und für weitere Staaten.

Nachweislich wahr, aber Satire Ende.

@ Miauzi

Übrigens hatte Westdeutschland mittels seiner Hallstein-Doktrin einen Alleinvertretungsanspruch für beide deutsche Staaten für sich deklariert und sich erst in den 70er Jahren davon verabschiedet - ansonsten wäre man nicht in die UNO aufgenommen worden.

Der Anspruch des Grundgesetzes blieb dennoch bestehen, alleine für ganz Deutschland zu gelten, da eine demokratische Willensbildung aufgrund der militärischen Machtverhältnisse ja nur im westlichen Teil Deutschlands möglich war.

Oh je

Was ein Artikel.
Auch die Republic of China hat nie ausgeschlossen China zurückerobern zu wollen.

Der von der Republic of China beanspruchte Luftraum reicht kurz bis vor die Küste der Volksrepublik. Nicht verwunderlich dass, das nicht ganz ernst genommen wird.

Ein "freies und demokratisches Leben" ist für Ausländer in der Republic of China ohnehin nicht möglich.

Geschäfte macht?

Alter Brummbär@

Weil man so jedes Jahr sein neuen Handy von der "Apfelfirma" schon für schlappe 1500€ kaufen kann.

Wir handeln handeln doch immer mit Staaten die nicht unsere moralischen Ansprüche erfüllen.

China sorgt immer hin für mehr als 1 Mrd. Menschen und gibt Ihnen Sicherheit, Nahrung, Bildung und persönliche Reise Freiheiten. Das war im Ostblock und der DDR nicht so.
Ooder ist in fast allen Länder in Afrika, oder Südamerika auch nicht besser.

Ein vernünftiger Kompromiss wäre die Demokratie

Beide Seiten müssen Kompromisse eingehen. Und ein demokratisches Gemeinwesen nach Regeln und unter Aufsicht der UNO wäre ein guter Kompromiss.

Am 10. Oktober 2021 um 13:44 von Kambrium2

Da sind paar Zahlen ganz schön zu lesen.
" Im Jahr 2020 belief sich das bilaterale Handelsvolumen auf 212,1 Milliarden Euro (2019: 205,6 Milliarden Euro). Damit entfällt mehr als ein Drittel des gesamten Handelsvolumens der EU mit China (rund 586 Milliarden Euro) auf Deutschland. Die deutschen Exporte nach China betrugen 95,9 Milliarden Euro. "

Und Deutschland braucht auch noch Alu, und für Alu benötigt man einen gewissen Rohstoff, hab ich diese Woche gelesen, da hat China wohl eine gewisse Marktmacht von 87 Prozent.
Und da tut sich auch mächtig was bei den Preisen, beim Gas und Öl zur Zeit.
Es ist immer ganz interessant mal die Wirtschaft zu lesen ;-), wir sind zwar Exportweltmeister, nur mit den Rohstoffen schlecht gesegnet.
Alles hängt da ein wenig zusammen, wir können natürlich auf China verzichten, das hätte aber ein paar Folgen, die uns nicht so gefallen dürften.
Klingt alles immer sehr schön, ist aber wohl nicht ganz so einfach ;-).

@13:44 von Kambrium2

"Wir müssen unbedingt unseren lächerlich geringen Entwicklungshilfebeitrag von 650MillionenEuro erhöhen an China erhöhen, damit die Chinesen ihren Druck auf die abtrünnigen Chinesen mit mehr, als wie zuletzt nur 39 Kampfjets, auf diese bösen abtrünnigen Nationalchinesen erhöhen kann."

Diese "Hilfen" sind vorwiegend Kredite und Gelder für Studienplätze sowie die Ausbildung von Spezialisten. Man versucht damit also strategisch zu operieren, die Kooperation mit und Entwicklung in China in unserem Sinne zu gestalten. Wenn es nachteilig wäre hätte man es längst beendet.

Dialektik

Was ist wichtiger? Die Demokratie in Taiwan und damit einhergehend deren Bestreben, sich zu erhalten versus der totalitaeren Regierungsforms Chinas, die sich Taiwan einverleiben will -mit Hilfe des territorial-historisch anzunehmenden eventuell-Faktes, das Taiwan tatsaechlich abtruennig ist, dito es als Zurueckholen ansieht? Anders rum gefragt: Welchen Wert hat Menschsein, wenn die Freiheit durch Hoheitsrechte/Eigentumsrechte ausgegehebelt werden darf, also zurueck versklavt werden darf? Fuer mich ist klar: Es gibt in der Frage ein Richtig und ein Falsch, oder auch gut und boese, warum Letzteres auch nicht, thats life. Richtig ist: Taiwan hat ein Selbstbestimmungsrecht, gegen China, wenn es sein muss, auch weil Taiwan die richtigere und bessere Regierungsform errungen hat. Diese Beliebigkeit ala "was ist richtig, was ist falsch, weiss keiner, alles gleich" geht mit auf den Keks.

Mediales Säbelrasseln

"Taiwan ist einer der großen Konfliktherde der Welt"

Ach? Den Konflikt gibt es seit 72 Jahren und wieviele Menschen sind dabei jetzt gestorben?
Es gibt weitaus größere Konfliktherde, bei denen teilweise seit Jahrzehnten täglich Menschen sterben, die die internationale Politik (und Presse) schlicht nicht mehr interessieren.

Nein, Taiwan ist ein altes Problem, das seit geraumer Zeit von interessierten Gruppen hochgekocht wird und eine mediale Präsenz bekommt, die ihm keineswegs gerecht wird.

Aber: man braucht China als Bösewicht hier, weil man die eigenen Ambitionen unterm Radar der breiten Öffentlichkeit in den letzten Jahren massiv verstärkt hat.
Wenn seit Monaten US-Militärberater in Taiwan unterwegs sind, wenn ständig die US-Marine zw. China und Taiwan herumsegelt und die Falken in Washington gerne auf Taiwan eine US-Basis oder zumindest einen Hafen bauen wollen, dann braucht man sich über chinesische Reaktionen nicht wundern.
Fast so, als wolle man China provozieren ...

Taiwan will keine „Wiedervereinigung“ zu Xi‘s Bedingungen

"Die vollständige Wiedervereinigung unseres Landes wird und kann verwirklicht werden", so Chinas Staats- und Parteichef Xi gestern. Eine Vereinigung mit "friedlichen Mitteln" diene am besten der Nation“

Unverhohlene Gewaltandrohungen sind keine „friedlichen Mittel“:
„Xi warnte aber, dass eine Abspaltung Taiwans "ein böses Ende" nehmen werde. Xi warnte zudem vor einer ausländischen Einflussnahme: "Die Taiwan-Frage ist eine rein innere Angelegenheit Chinas, die keine Einmischung von außen zulässt"

NICHT tatenlos zuzusehen und zuzulassen, dass skrupellose Machthaber die Menschen nicht nur ihres Landes, sondern der ganzen Welt bedrohen und um ihre fundamentalen Menschenrechte zu bringen versuchen und die von solchen Gewaltherrschern bedrängten Menschen mit vereinten Kräften auf das Entschiedendste gegen die zu verteidigen, ist keine Einmischung, sondern selbstverständliche Pflicht aller anständigen Menschen. Inklusive aller sich der Demokratie verpflichtet sehenden Politiker dieser Welt.

mit der chinesischen Aufrüstung

von Corona Obermayer @
Aber ganz bestimmt ist das so.

Jeden Euro den wir zahlen und China nicht dort ausgeben muss kann und wird zur Aufrüstung genutz werden.

Und solange wir zahlen wird weder die Regierung noch die Bevölkerung einen Grund haben dieses System der westlichen Alimntierung zu hinterfragen.

Diese "Hilfen"

von Olivia59 @

ermölichen es der Regierung dort weiterhin sich nicht um diese Dinge zu kümmern und deshalb sehr viel mehr Geld in Rüstungsmaßnahmen stecken könne.

Auch wird die Bevölkerung so nie lernen sich eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu entwickeln.

Taiwan hat doch keinerlei Vorteile,

wenn sie sich an China angliedern.
Warum sollen sie da ihre Selbsttaendigkeit aufgeben?

Ich verstehe da auch China nicht. Die Fuehrung muesste sich doch im Klaren sein, dass sie mit der Uebernahme/Einnahme Taiwans viele Probleme (naemlich ein Grossteil der Taiwanesen) ins Haus holt. Die haben doch eine ganz andere Erziehung und Staatsauffassung. Und es gibt doch schon genug (teilweise unloesbare menschliche) Probleme im bisherigen China.

ein china politik

taiwan sollte der ein china politik den rücken kehren. sie haben keine chance gegen die volksrepublik und sollten sich von denen ganz fernhalten. vielleicht sind sie damit sicherer, aber auch das ist zweifelhaft. hoffen wir einfach das beste, dass es unter den beiden eine einigung auf eine zwei staaten lösung gibt.

13:48 von Miauzi

Sie haben die alten Römer und Germanen
vergessen. Wichtig ist doch das Jetzt.

Richtig ist:

von das ding@
Das alles immer der "Mächtigere" enschieden hat.

Seit es Menschen gibt ist das so. Und das wir heute und jetzt dort nicht anders kommen.

Alles andere ist Wunschdenken und Glaube ohne Hoffnung.

14:12 von wenigfahrer

Sehr gute Zusammenfassung. Spätestens als wir unsere Solaranlagenproduktion quasi eingestellt und China überlassen haben, war der Weg für China's Wirtschaft geebnet. Das war sozusagen der Anfang unserer Abhängigkeit.

@13:58 von R. B.

"TS: "Taiwan ist einer der großen Konfliktherde der Welt ... "
"Die meisten Taiwaner sind für die Aufrechterhaltung des Status quo."

Auch hier wären Zahlenangaben gut. - Wie es aussieht wäre die Aufrechterhaltung des status quo für`s erste und auch wohl mittelfristig die beste Lösung."

Sehe ich und offensichtlich viele Bürger Taiwans genauso. Die Nationalisten und auch die Verlautbarung der Präsidentin gehen darüber aber hinaus und eskalieren damit die Situation. Sie benutzt den Begriff "Souveränität", der sich von dem der "Autonomie" vor allem darin unterscheidet, dass er die Staatlichkeit postuliert.

14:08 von werner1955

… China sorgt immer hin für mehr als 1 Mrd. Menschen und gibt Ihnen Sicherheit, Nahrung, Bildung und persönliche Reise Freiheiten. …

Das Paradies!

Sehr schön kopiert aus der Broschüre des Fremdenverkehrsbüros der KP in Peking, vielen Dank.

14:31 von werner1955

"Richtig ist:
Das alles immer der "Mächtigere" enschieden hat. Seit es Menschen gibt ist das so. Und das wir heute und jetzt dort nicht anders kommen. Alles andere ist Wunschdenken und Glaube ohne Hoffnung."

Darauf gibts einen schoenen Spruch retour: "Alle sagten, das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hat es gemacht."

Sie unterschaetzen masslos die Gestaltungskraft und Flexibililaet des Homo Sapiens. Diese Resignation kenn ich nur von mueden alten Maennern, und in der Dramatik nur aus dem Kino. Bemerkenswert ist, nebenbei, das man im Alter soger juenger werden kann. Man muss das Unmoeglich erscheinende erstmal denken wollen, sonst wirds natuerlich nie was. Das hat garnichts mit Glaube und Hoffnung zu tun (auch wenns hilft)

14:29 von Juergen

… Ich verstehe da auch China nicht. Die Fuehrung muesste sich doch im Klaren sein, dass sie mit der Uebernahme/Einnahme Taiwans viele Probleme (naemlich ein Grossteil der Taiwanesen) ins Haus holt. Die haben doch eine ganz andere Erziehung und Staatsauffassung. Und es gibt doch schon genug (teilweise unloesbare menschliche) Probleme im bisherigen China.

Aus Sicht der chinesischen Staatsführung gibt es keine Probleme. Und schon gar keine unlösbaren.

Und falls es doch welche gibt, tritt automatisch Satz eins in Kraft.

13:43 von Miauzi

«das nemmt man -> 1-China-Politik.
Umgekehrt nehmen die im Bürgerkrieg (1930-45) siegreichen Kommunisten die selbe Haltung ein.
So und nun erkläre man mir mal bitte was an den beiden Positionen die "gute" und was die "böse" ist.»

Das Kleine China auf der Insel ist eine Demokratie mit Wahlen und möglichem Regierungswechsel danach.

Das Große China auf dem Festland ist eine Xiktatur mit Allmachstphantasien vom Xiktator. Der führt sich auf als Mao 2.0 mit mehr Macht, Wirtschaftskraft, totalitärer Totalüberwachung, und viel mehr Militär wie die Vandalen im Porzellanladen.

Unsympathisch bis zum Abwinken gehört das Dicke Max Großgeprotze wie in allen anderen Ländern auch im Xiktatorland in die Tonne.

Der Xiktator ist aber ein kluger Mann mit Strategischem Denken wie in kaum einem anderen Land der Welt. Das ist immer viel einfacher, wenn der Xiktator sich mit Xiktatur gegen Kritik immunisieren kann.

Das plus die Bevölkerungszahl ist der Unterscheid zwischen Großchina und Kleinchina.

Am 10. Oktober 2021 um 14:33 von Barbarossa 2

Das Problem ist doch, die Welt ist so vernetzt oder Globalisiert wie man sagt, das bestimmte Dinge nicht ganz so einfach sind, wie mancher denkt.
Natürlich können wir vieles machen, müssen aber auch die Folgen dann tragen, auch die neue Ampel die vielleicht kommt, kann ohne brummende Wirtschaft nicht überleben.
Und das wird nicht ganz so einfach wie es manche darstellen, am Ende muss es immer Kunden geben, die auch was in Tasche haben, um das zu konsumieren.
Das mit Taiwan ist natürlich ziemlich doof, aber kein Problem was wir in Deutschland lösen können, ohne das es für uns Auswirkungen hätte.
Machbar sind viele Dinge, nur um welchen Preis.

Welche Interessen hat China an Taiwan?

Welche Interessen verfolgt China mit dieser Insel? Ein plumpes "haben wollen, weil böse" ist es definitiv nicht.

Und warum kocht dieser seit Jahrzehnten bestehende Konflikt gerade jetzt hoch?

Das sind Fragen, die bei einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Thema beantwortet werden sollten.

Kann die EU nicht ENDLICH klar zu Taiwan stehen?!

Es weiß doch jeder, daß die Kommunistische Partei nie über Taiwan geherrscht hat.

Nur weil sie es im Putsch von 1949 nicht geschafft hat, Taiwan zu erobern, hat sie doch keinen ANSPRUCH darauf. Das ist alles so lächerlich.

Bitte, liebe EU, endlich mal klar zu dieser Demokratie positionieren, und sich ihr zur Seite stellen!

Am 10. Oktober 2021 um 13:38 von Alter Brummbär

Dann verstehe ich die Welt nicht, die mit einer Diktatur Geschäfte macht?
Sind Geld wichtiger als Menschen?
__
Heizen Sie mit Gas (meist aus RUS) oder ÖL (meist aus Diktaturen wie Saudi Arabien, Iran, Libyen uvm ) fahren Sie Auto ? Also mit Benzin aus Erdöl (siehe oben).
Wenn Sie bzw. alle Bürger auf diese Artikel und viele weitere, die aufzuzählen der Platz hier nicht ausreicht, verzichten möchten, könnte man vllt auf Geschäfte mit Diktaturen verzichten. Ich würde mir das allerdings seeehr gründlich überlegen. Ich glaube auch nicht, dass es den Menschen dort dann wesentlich besser ginge, eher wird das Gegenteil der Fall sein.

Gut für die Waffenindustrie

"Die Inselrepublik werde ihre Verteidigung ausbauen, betonte Tsai Ing-wen."
Das beinhaltet gute Geschäfte für die Verteidigungswaffen herstellenden Firmen.
Durch den, wegen der ADIZ Verletzungen die ja sehr groß ist
https://en.wikipedia.org/wiki/Air_Defense_Identification_Zone_(East_Chi…
erforderlichen Daueralarmstarts, sind die Abfangjäger auch schnell verschlissen und bedürfen der Erneuerung/Wartung. Die chinesischen Bomber brauchen immer nur starten, eine Platzrunde fliegen und Landen. Und zwingen damit die Abfangjäger wegen dieser großen ADIZ, die ja Teile China umfasst, zum Alarmstart.
Und der verschleißt Material.
So eine Art Abnutzungskrieg.

14:47 von schabernack

… Der Xiktator ist aber ein kluger Mann mit Strategischem Denken wie in kaum einem anderen Land der Welt. Das ist immer viel einfacher, wenn der Xiktator sich mit Xiktatur gegen Kritik immunisieren kann.

Vor allem ist Xi mal wieder einer, der weit in die Zukunft denkt und plant, etwas, was außer China niemand wirklich beherrscht.

Der systembedingte Nachteil von Demokratien ist es, in der Regel nur in Legislaturperioden zu denken.

Nur … China plant strategisch nicht weniger als die Weltherrschaft zu erlangen. Das klingt nach Ernst Stavro Blofeld, ist aber so.

Am 10. Oktober 2021 um 13:48 von Miauzi

Davon mal abgesehen - auch Demokratie können die Bevölkerungsmehrheit ihres Herrschaftgebietes aufs brutalste unterdrücken.
Beschäftigen Sie sich doch bitte mal mit dem Kolonialismus z.B. von der Republik Frankreich oder der Demokratie Grossbritannien (da brauchte man bis Mitte der 1920 Jahre nur nach Irland schauen)
__
Ich dachte, es geht um aktuelle Politik und nicht die von vor 100 Jahren (mindestens).

Am 10. Oktober 2021 um 14:02 von Corona Obermayer

Vollkommen richtig. Ich hatte letzt schon aufgeschlüsselt wie sie sich zusammensetzt und das davon 2/3 KfW Kredite sind. Also mit Zinsen zurückgezahlt wird.
Ich habe bei viele hier den Eindruck, es interessiert nicht was im Artikel steht, warten nur auf ihren "ideologischen Gegner"

Re : Wolf1905 !

Das ist doch schon viele Jahre so, dass das Geld immer wesentlich wichtiger ist, wie jeder einzelne Mensch. Gerade die ja regelrecht unterwürfige Haltung der deutschen Regierungen seit Jahren dienten nur einem Zweck, vielen Firmen gute Geschäfte mit den Chinesen, bzw. der Diktatur zu generieren. Aber nicht nur D verhält sich so, sondern noch etliche andere Länder, auch nur der möglichen Geschäfte und Gewinne. Mann will ja billig in China produzieren lassen, um hier teuer zu verkaufen, und kaum jemand schaut auf die Arbeitsbedingungen, oder die Menschenrechte, die immer mehr beschnitten werden, von einer ekelhaften, eingebildeten KP, der sich alles unterordnen muss.
Deshalb ist Taiwan auch mehr oder weniger isoliert, weil zu viele Angst haben, gar nichts mehr in China zu melden zu haben, geschweige dort noch was zu verdienen. Was China ja auch immer wieder macht, sich Geiseln zu halten, um andere erpressen zu können. Was für eine Scheiß Politik !

14:55 von Nachfragerin

Welche Interessen hat China an Taiwan?
Welche Interessen verfolgt China mit dieser Insel? Ein plumpes "haben wollen, weil böse" ist es definitiv nicht.
Und warum kocht dieser seit Jahrzehnten bestehende Konflikt gerade jetzt hoch?
Das sind Fragen, die bei einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Thema beantwortet werden sollten.

Na, wie ich Sie kenne, haben Sie das natürlich bereits gelöst und kennen die Antworten.

Also, heraus damit.

Taiwan ist genauso wenig ...

... ein legitimer Staat, wie Israel dies ist: Beide sind Essig in den Wunden der Menschen guten Willens dieser Welt! Taiwan im besonderen ist auch vor dem spezifischen Hintergrund kategorisch abzulehnen, als es ein völlig obsoletes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem repräsentiert, das zentral für die meisten Probleme verantwortlich ist, mit denen wir hier auf der Welt seit Jahren und Jahrzehnten zu kämpfen haben... Die Zukunft – und eine gute Zukunft! – liegt dagegen ausschließlich in China.......

und hat es gemacht?

von das ding@
Bis heute hat das leider noch keiner gemacht oder ohne Gewalt erreicht.

Also keine Resignation sondern Lebenserfahrung oder Realitätssinn.

@15:08 von Magic.fire

„Ich habe bei viele hier den Eindruck, es interessiert nicht was im Artikel steht, warten nur auf ihren "ideologischen Gegner"“

Gut beobachtet!
Gilt leider für recht viele Foristen.
Aber zum Glück nicht für alle.

Am 10. Oktober 2021 um 14:02 von Corona Obermayer

Das schreiben Sie hier ja nicht zum ersten Mal. Aber nocheinmal zum Mitschreiben: Die deutsche Entwicklungshilfe ist für Entwicklungsprojekte zweckgebunden und hat mit der chinesischen Aufrüstung nichts, aber auch gar nichts zu tun.
__
Das stimmt nur zum Teil. Der grösste Brocken sind ohnehin nur Kredite der KfW und werden zurückgezahlt. Der zweitgrösste Brocken sind fast 300 Mios für Studiengebühren in DE.
Warum DE allerdings u.a. Fortbildungen für chinesische Manager bezahlt, bleibt mir verborgen.

Auch die USA sind wieder mit von der Partie

Klar, die Chinesen wollen Taiwan zurück. Das es aber grade jetzt immer weiter eskaliert liegt auch am permanentem zündeln und provozieren der USA, die Taiwan beständig anstacheln und jede Möglichkeit nutzen um China zu destabilisieren und zu schwächen solange sie es noch können.
Das ist nun nichts Neues aber sollte doch nicht unerwähnt bleiben.

13:38 von Alter Brummbär

während die Volksrepublik China eine Diktatur ist.
Dann verstehe ich die Welt nicht, die mit einer Diktatur Geschäfte macht?
Sind Geld wichtiger als Menschen?
..................

das ist eben der Westen !
Verlogen würde ich sagen !

Broschüre des Fremdenverkehrsbüros

von Thomas D. @
Also wenn ich gezwungen wäre nach Peking, Teheran oder Mexiko zu fahren weis ich was ich wählen würde.

@Miauzi um 13:48

>Davon mal abgesehen - auch Demokratie können die Bevölkerungsmehrheit ihres Herrschaftgebietes aufs brutalste unterdrücken.<

Das ist eine etwas schwierige Darstellung.
Kolonien deren Bevölkerung letztlich keine demokratischen Rechte besitzen sind in dem Sinne nicht "Herrschaftsgebiet einer Demokratie" da in ihnen keine Demokratie herrscht. Sie können natürlich Eigentum eines Landes sein das der Bevölkerung des "Heimatterritoriums" Demokratische Mitbestimmung gewährt.
Dieses Land währe dann aber Diktator oder Feudalherr, je nach dem wie die genaue Gliederung der Kolonialverwaltung funktioniert.
"Herrschen" würde auf diesem Gebiet aber in jedem Fall eine Autoritäre Struktur, und keine Demokratie.
Erst wenn die Koloniebewoher volle staatsbürgerschft inclusive. dazugehöriger rechte haben, ja, auch Wahlrecht, wie in den noch existierenden Überseegebieten Frankreichs und der Niederlande, herrscht dort eine Demokratie.

@Der systembedingte Nachteil von Demokratien 15:05 Thomas D.

"ist es, in der Regel nur in Legislaturperioden zu denken. "
zu @@14:47 schabernack

Nun die autokratischen Systeme wie China und RU denken auch nur in 5Jahresplänen.

Der entscheidende Unterschied ist aber nicht diese Legislatur/Planwirtschaft.
Denn Xi hat im Prinzip das gleiche Problem wie Putin vor Jahren:
Nach anfänglichen wirtschaftlichen Erfolgen folgen die Forderungen der Bürger.
Und die nagen logischerweise sofort am 'Alleinvertretungsanspruch' der Autokraten.

Folge: geistiger Stagnation folgt verbale und reale Aufrüstung
- der äussere Feind muss als Erklärung her

Da es keine Gewaltenteilung gibt, ist der Willkür/Korruption Tür und Tor geöffnet.

Das ist der entscheidene Nachteil der Autokratien.
In China wie in RU ist die Korruption am längeren Hebel.

Mehrdeutig

14:31 von calusa "Sie haben die alten Römer und Germanen vergessen. Wichtig ist doch das Jetzt."
Stimmt. Heute gibt es viele Regionen und Gebiete, die sich von einem größeren gelöst haben und entweder sich einem anderen zugehörig fühlen oder selbständig bleiben wollen. Der Haken: Bei manchen fördern, tolerieren und anerkennen wir das, bei anderen wiederum nicht.
Solange aus (welt)politischen Gründen diese Unterschiede gemacht werden, ist es schwer, eine klare Position zu finden. Die alten Orientierungshilfen nutzen wegen ihrer Mehrdeutigkeit nichts.

@Nachfragerin um 14:55

"Und warum kocht dieser seit Jahrzehnten bestehende Konflikt gerade jetzt hoch?"

Tja
da kann man raten.

Das neue Angelsächsische Pazifische Millitätbündniss ist nicht nur ich nicht richtig im Sattel sondern hat auch noch relevante Supporter (Frankreich) vergrätzt, und bisher keine Zeit für Schadensbegrenzung gehabt. Der Teilnehmer "Global Britain" hat gerade Sorgen die ihn leicht erpressbar machen und das zweite Machtzentrum der EU ist in der Phase des Machtübergangs....

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Am 10. Oktober 2021 um 14:16 von AlterSimpel

Aber: man braucht China als Bösewicht hier, weil man die eigenen Ambitionen unterm Radar der breiten Öffentlichkeit in den letzten Jahren massiv verstärkt hat.
__
Wer ist denn nun wieder dieser "man" ?
...und seit wann hat dieser "man" von hier aus Ambitionen Richtung Taiwan ?
Das ist wohl tatsächlich unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit geblieben.
Wir brauchen ja nun "unsere" Freiheit nicht mehr am Hindukusch zu vertreten; vllt hat man Vakanzen Richtung Taipeh.

@werner1955 um 14:08

"China sorgt .. für mehr als 1 Mrd. Menschen u. gibt Ihnen Sicherheit, Nahrung, Bildung, persönliche Reise Freiheiten. Das war im Ostblock u. d. DDR nicht so."

Chinas KP hat zw. 1959 u. 1961 15 - 55 Mill. Menschen verhungern lassen. Sollte China wg. seiner zunehmend aggressiven Politik in Zukunft mit Handelsembargos belegt werden, könnte es wieder zu einer solchen Hungerkatastrophe kommen, da viele Sojabauern d. Anbau aufgegeben haben + in die Städte gezogen sind. Soja = Viehfutter, d. nun haupts. aus d. Ausland importiert wird.
Chinas Mittel- u. Oberschicht kann reisen, einf. Arb./Angest. können sich Reisen ins Ausland nicht leisten. Laut NGOs bleiben jedes Jahr 9 Mill. Kinder auf d. Land zurück, wenn d. Eltern als Wanderarbeiter in d. Millionenstädte im Süden/Osten ziehen, d. Kinder können dann selten z. Schule gehen, werden mitunter Opfer v. Missbrauch. Die Armut auf d. Land ist groß, 43 Mill. Menschen gelten als extrem arm.
DDR: k. Reisefreiheit, aber zu Essen/Bildung/Sicherheit.

Natürlich ist China zu kritisieren

Wenn es internationales Recht bricht. Nur so lange es keine grundlegende Reorganisation des Sicherheitsrates gibt, wird kaum etwas passieren.
Und für alle die gleich schreien, ..stop aller Handelsbeziehungen...Bitte erinnern sie sich an den letzten Monat.
Da schließt Peking zwei Wochen Coronabedingt ein Hafen und die europäische, auch gerade deutsche Wirtschaft bekommt mehr als nur ein Hustenanfall.
Dank 16Jahre schwarz würde es dann wirklich zappenduster wenn mit ein Schlag die Wirtschaftsbeziehungen abgebrochen werden

14:55 von Nachfragerin

"Welche Interessen hat China an Taiwan? (...) Das sind Fragen, die bei einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Thema beantwortet werden sollten."

Am Besten versuchen sie garnich erst, irgendwelche verstaendniserlaubenden GRuende hervorzulocken. Denn die Frage hat eine erbaermlich einfach Antwort: Exempel statuieren, Nachahmer dessen, was die eigenen Unterdrueckungsmacht gefaehrdet, entmutigen, plus weitere Entfaltung dessen, der zur Nachahmung (kein Wunder, denn das tut Freiheit, spaetestens wenn sie sich erstmal etabliert hat, natuerich nie perfekt, aber real) ermuntert, nach Kraeften behindern. Die Insel ist ansonsten ein unwichtiger Klecks. Insofern hat der User werner1955 Recht, es herrscht das Recht des Maechtigern (Primitiveren), nur das es aber kein Naturgesetz ist, sondern gewollt, wie auch immer. Wie man sieht, gibt es Gegenwille.

@14:59 von Dana

"Kann die EU nicht ENDLICH klar zu Taiwan stehen?!
Es weiß doch jeder, daß die Kommunistische Partei nie über Taiwan geherrscht hat.
Nur weil sie es im Putsch von 1949 nicht geschafft hat, Taiwan zu erobern, hat sie doch keinen ANSPRUCH darauf. Das ist alles so lächerlich.
Bitte, liebe EU, endlich mal klar zu dieser Demokratie positionieren, und sich ihr zur Seite stellen!"

Es kann bei territorialen Fragen bzw. der nach der legitimen Entität nicht um Demokratie oder Diktatur gehen. Die Verfassung von Staaten kann sich im Laufe der Zeit sowieso wieder ändern. Hier spielen historische Betrachtungen und die internationale Ordnung eine Rolle.

Am 10. Oktober 2021 um 14:21 von Nettie

NICHT tatenlos zuzusehen und zuzulassen, dass skrupellose Machthaber die Menschen nicht nur ihres Landes, sondern der ganzen Welt bedrohen und um ihre fundamentalen Menschenrechte zu bringen versuchen und die von solchen Gewaltherrschern bedrängten Menschen mit vereinten Kräften auf das Entschiedendste gegen die zu verteidigen, ist keine Einmischung, sondern selbstverständliche Pflicht aller anständigen Menschen. Inklusive aller sich der Demokratie verpflichtet sehenden Politiker dieser Welt.
__
Sollen die westlichen Staaten jetzt in China einmarschieren, nachdem der Einsatz des Westens bereits in AFG so grandios gescheitert ist ? Ich glaube, da sollten wir wirklich besser die Finger von diesem Konflikt lassen. Mit wohlfeilen Worten Richtung Xi wird sich kaum etwas erreichen lassen.

15:14 von jautaealis

Taiwan ist genauso wenig ein legitimer Staat, wie Israel dies ist:
................

denke gewisse Unterschiede gibt es schon
Taiwan hat sich von China losgelöst
wie war das mit Israel ?
die kamen doch eher aus allen Herrenländer und übernahmen ein fremdes Land

Am 10. Oktober 2021 um 15:13 von Thomas

Weil ein Großteil der Halbleiter welche China benötigt in Taiwan produziert werden.
Jahrelang hat es relativ gut geklappt zwischen beiden.
Seit der unsinnigen Zoll und Embargopolitik eines Präsidenten kühlte diese Beziehung schlagartig ab.
Auch die aktuellen Aktivitäten dieses Landes erzeugten dann halt die Sorge das Taiuwan seine Halbleiterlieferubngen einstellen könnte.

Am 10. Oktober 2021 um 14:21 von werner1955

mit der chinesischen Aufrüstung

von Corona Obermayer @
Aber ganz bestimmt ist das so.

Jeden Euro den wir zahlen und China nicht dort ausgeben muss kann und wird zur Aufrüstung genutz werden.

Und solange wir zahlen wird weder die Regierung noch die Bevölkerung einen Grund haben dieses System der westlichen Alimntierung zu hinterfragen.
__
Können Sie nicht wenigstens mal VERSUCHEN sich zu informieren, BEVOR Sie Beiträge verfassen ?
Ganz davon abgesehen, was stellen Sie sich denn vor, was man mit 630 Milliönchen alimentieren kann ? Ich vermute, die gehen bereits fast für die Zucht von Pandabärchen drauf.
Kopfschüttel..

"fürchtet sich kaum ein Taiwaner vor einem Überfall"

"Peking hat seine Militäraktivitäten vor der Insel deutlich erhöht - und doch fürchtet sich kaum ein Taiwaner vor einem Überfall."

Keine Angst - das ist natürlich der Supergau für alle, die von Angst profitieren. Sei es "nur" die US-Rüstungsindustrie, bei der Taiwan ein Topkunde ist (der Rüstungsetat beträgt 20% des Haushalts), seien es die Falken in den USA, die gerne eigenes Militär auf Taiwan hätten, um es zu "beschützen" (und damit strategisch direkt vor Chinas Haustür säßen).

Mich erinnert das an Schweden unter Olof Palme: der dritte Weg, die Neutralität zw. Ost und West war in der Bevölkerung beliebt, Schweden geachtet, kaum einer hatte Angst vor Russland.
Dann kamen die seltsamen U-Boot-Sichtungen, die nie ganz aufgeklärt wurden und allerlei wilde Spekulation, und am Ende, nach Palmes Ermordung hatten eine Mehrheit tatsächlich Angst vor Russland.

Auch in Bezug auf Taiwan haben die USA ganz eigene Interessen. Sicher ist nur: es sind nicht Freiheit und Demokratie.

Am 10. Oktober 2021 um 14:59 von Dana

Bitte, liebe EU, endlich mal klar zu dieser Demokratie positionieren, und sich ihr zur Seite stellen!
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Bitte Ihr Vorschlag zur Umsetzung !
Tipp von mir : ein "Bittebitte" wird vermutlich nicht den allergrößten Eindruck machen und Xi überzeugen.

China hat ne einfache Logik

Taiwan gehört zu ihrem Staatsgebiet ebenso wie Hongkong
nebenbei auch wie Xinjiang und Tibet
Was die dortigen Menschen wollen ....
was interessiert das ?
Gelegentlich ist man als Zentralregierung wohlwollend wie bei Schottland - oder im Sudan.
Wie wäre es bei den Wallonen und Flandern in Belgien ?
Wie stellt sich die Sache bei den Katalanen in Spanien dar ?

Also immer schön vorsichtig sein,
wenn man möglicherweise Kritik versucht in Erwägung zu ziehen

@Traumfahrer um 15:10

>> … Das ist doch schon viele Jahre so, dass das Geld immer wesentlich wichtiger ist, wie jeder einzelne Mensch. Gerade die ja regelrecht unterwürfige Haltung der deutschen Regierungen seit Jahren dienten nur einem Zweck, vielen Firmen gute Geschäfte mit den Chinesen, bzw. der Diktatur zu generieren. Aber nicht nur D verhält sich so, sondern noch etliche andere Länder, auch nur der möglichen Geschäfte und Gewinne… <<

Geld ist nicht wichtiger wie der einzelne Mensch!

Von den vielen Geschäften, die deutsche Firmen mit China machen - Export wie Import - sichert hier Nachschub für Produktion und Leben, und viele viele Arbeitsplätze hängen daran - das kann nicht schnell geändert werden. Durch die Geschäfte und den damit verbundenen Arbeitskräften erzielt unser Staat hohe Steuereinnahmen (wenn die Menschen arbeitslos werden, zahlen sie auch keine Steuern mehr).
Man muss das nüchtern betrachten, und ich denke, auch die künftige Regierung wird das nüchtern betrachten - wenn auch mit Grollen.

14:55 von Nachfragerin

«Welche Interessen hat China an Taiwan?
Welche Interessen verfolgt China mit dieser Insel? Ein plumpes "haben wollen, weil böse" ist es definitiv nicht.»

Für Festlandschina ist Inselchina der Antichrist von Gesellschaftsmodell.
Demokratie ist immer der Antichrist von Diktatur.

Im Fall von Doppelchina spricht & schreibt der Antichrist auch noch die gleiche Sprache. Mandarin, was mit den ganzen Zeichen sonst kaum wer verstehen kann. Ganz andere Bewertung von Antichrist, als wenn der mit einer anderen Sprache als Chinesisch daher kommt (bes. im Internet). Taiwan-Chinesch verstehen auch Festlandschinesen, die nicht ein Wort Fremdsprache können.

«Und warum kocht dieser seit Jahrzehnten bestehende Konflikt gerade jetzt hoch?«

Weil das erstarkte Festlandschina seit einigen Jahren passive Zurückhaltung zugunsten von aggressiver Expansion aufgegeben hat. Es dauerte nur einige Zeit, bis man auch das Militär zur jetzigen Stärke aufrüstete.

Der Anfang … und noch längst nicht das Ende.

@weingasi1

"Wer ist denn nun wieder dieser "man" ?
...und seit wann hat dieser "man" von hier aus Ambitionen Richtung Taiwan ?
Das ist wohl tatsächlich unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit geblieben."

Wussten Sie, dass US-Militär seit Monaten taiwanische Soldaten ausbildet? Ich nicht.
Bitte nicht falsch verstehen: Taiwan und die USA sind selbstverständlich frei, das zu tun.
Aber mit "unter dem Radar" meine ich, dass wir das nur in einem Nebensatz serviert bekommen, wenn überhaupt, während sich in den letzten Wochen die Meldungen überschlagen haben, dass immer wieder chin. Jets in die Luftverteidigungszone Taiwans eindringen.
Und dass diese Zone zu fast einem Drittel auf chin. Festland liegt, wurde hier auch nicht erwähnt.
Ich würde mir wünschen, dass hier ein umfassenderes Bild geliefert würde, damit man Aktionen der einen Seite auch vernünftig einschätzen und prüfen kann, ob die vermeint. Aggression nicht "nur" eine Reaktion auf eine vorangegangene Provokation der anderen Seite war.

Das ganze Thema „China und

Das ganze Thema „China und seine Expansionspolitik“ habe ich in keinem Triell gehört - spätestens dann, wenn die chinesischen Kriegsschiffe vor Taiwan stehen und die Amerikaner gegenüber auf Taiwan, wenn also die Konfrontation ernsthaft droht, fliegt uns - nein, nicht uns, sondern der ganzen Welt - dieses Thema gewaltig um die Ohren!
Soll man Taiwan aufgeben, um nicht in einen kriegerischen Konflikt mit China hineingezogen zu werden? Bin gespannt, wie diese Frage beantwortet werden kann. Wir sind da nicht außen vor.

um 15:23 von artist22

@Der systembedingte Nachteil von Demokratien 15:05 Thomas D.
"ist es, in der Regel nur in Legislaturperioden zu denken. "

Nun die autokratischen Systeme wie China und RU denken auch nur in 5Jahresplänen. …

Für RU mag das zutreffen. Für China ganz sicher nicht. Hier wird erheblich langfristiger gedacht, 2049, der hundertste Jahrestag der kommunistischen Machtübernahme ist ein Schlüsseldatum. Informieren Sie sich mal über „langfristige Strategien“, Sie werden staunen.

@weingasi1, 15:32

„Sollen die westlichen Staaten jetzt in China einmarschieren (…)?“

Nein. Es ist aber schon bezeichnend, dass vielen zum Thema „Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten“ offenbar nichts anderes als ausgerechnet das einfällt, was sie nachhaltig unterminiert: Die Anwendung von (militärischer) Gewalt.

@"fürchtet sich kaum ein Taiwaner 15:39 von AlterSimpel

"vor einem Überfall"

Ich denke, da interpretieren sie miss.
Nachdem die 'chinafreundlichere' Regierung von Taiwan nicht mehr am Ruder ist,
und fast zeitgleich auch die Töne aus China aggressiver wurden
- aus anderen Gründen
sind dort durchaus Bedenken.

Insbesondere was die Biden-Regierung angeht, inwieweit sie 'geschaffenen Fakten
seitens China' wirklich entgegentritt.

Xi wird dieses kurze 'Zeitfenster' nutzen wollen.

Nicht ohne Grund wird gerade die Chipfertigung immer mehr aus Taiwan ausgelagert.

@15:29 von das ding

"Nachfragerin: >>Welche Interessen hat China an Taiwan? (...) Das sind Fragen, die bei einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Thema beantwortet werden sollten.<<

Am Besten versuchen sie garnich erst, irgendwelche verstaendniserlaubenden GRuende hervorzulocken. Denn die Frage hat eine erbaermlich einfach Antwort: Exempel statuieren, Nachahmer dessen, was die eigenen Unterdrueckungsmacht gefaehrdet, entmutigen, plus weitere Entfaltung dessen, der zur Nachahmung (kein Wunder, denn das tut Freiheit, spaetestens wenn sie sich erstmal etabliert hat, natuerich nie perfekt, aber real) ermuntert, nach Kraeften behindern. Die Insel ist ansonsten ein unwichtiger Klecks."

Falsch. Taiwan bildet den Kern chinesischer Imperialismus-Gelüste, um es mal im Duktus der Kritiker zu formulieren. Danach hört das Territorialstreben auch schon auf. Falls Sie noch auf Hongkong anspielen wollen – dort ist die Frage der territorialen Zugehörigkeit zu China längst zu unserer Enttäuschung vertraglich geklärt.

@Magic.fire, 15:36

"Weil ein Großteil der Halbleiter welche China benötigt in Taiwan produziert werden.
Jahrelang hat es relativ gut geklappt zwischen beiden.
Seit der unsinnigen Zoll und Embargopolitik eines Präsidenten kühlte diese Beziehung schlagartig ab.
Auch die aktuellen Aktivitäten dieses Landes erzeugten dann halt die Sorge das Taiuwan seine Halbleiterlieferubngen einstellen könnte."

Es wäre ein Desaster, wenn Taiwan keine Chips mehr an China liefern würde.
Umso mehr, als die USA erheblichen Druck ausübt und China die Fähigkeit vorenthalten will, diese Chip selbst zu fertigen.

"Auf Druck aus den USA verhindert Den Haag nun, dass der Konzern seine beste Maschine nach China liefert." (NZZ, 30.7.21)

"Biden blockiert ebenso wie Trump den Verkauf. Darum darf China diese Super-Maschine nie haben [...] Wer sie besitzt und dazu (wie China) die Rohstoffe für die kostbare Ware besitzt, ist völlig unabhängig von der Außenwelt. Eine Horror-Vorstellung für viele westliche Länder!" (Bild, 10.10.21

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