Kommentare - Facebook: Konfigurationsfehler wohl Schuld an weltweiter Störung

05. Oktober 2021 - 08:04 Uhr

Nach dem stundenlangen, weltweiten Ausfall von Facebook, Instagram und WhatsApp laufen die Plattformen wieder. Laut Facebook lag die Ursache beim Unternehmen selbst: Eine "fehlerhafte Neukonfiguration" sei Schuld gewesen.

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Kommentare

Alles weg vom Markt.

von Eislöwe @
Aber warum denn? Hat gemand das verboten oder teuer gemacht? Nein. Die nutzer sind wegen persönlichen Entscheidungen zu andern für Sie persönlich besseren Diensten gewechselt. Und wenn Sie nichts in diesem Markt mehr neues auf die Beine stellen sind Sie weg.

Das bessere ist der Feind es Guten. Das machen wir doch alle beim Urlaub, Auto, Handy, und Brötchen doch auch so.

Und jeder darf (jetzt noch in kleinen teilen) und muss für sich persönlich festlegen was das "bessere" für Ihn ist.

Nachtrag zu meinem Gedanken von 13:51

Auf den Punkt gebracht: eine Plattform wird nur dann für alle interessant, wenn auch alle dort sind. Wenn also nahezu jede Person, die dem Thema aufgeschlossen gegenüber steht, dort höchst wahrscheinlich auch erreichen kann und mich dort in großer Breite austauschen kann. Also wäre ein Ansatz, ein - von Anfang an - großes, freies, übergreifendes und sicheres Medien-Portal zu schaffen, welches öffentlich-rechtlich EU-weit finanziert wird, aus einem "Digital-Haushalt" der EU. Einzig das Algorithmus - Sperrfeuer wäre ausgeschlossen und zeitgleich hätte jeder die volle Kontrolle über seine Daten. Staatliche Eingriffe wären genauso schwer/leicht (je nach Sichtweise) wie beim jetzigen privaten Anbieter auch.

09:57 von dr.bashir

"Versuchen wir,...

...die Fans von FB zu verstehen."

.-.-.

Wohltuender Ansatz.

14:11 von Mischpoke West

<<<< @ gosħ
>>> Naja. Facebook hat gestern Abend nicht funktioniert und die Welt ist ja offensichtlich nicht zusammengebrochen. <<<
.
Für manche schon. Das erste was unser pubertierender AZUBI heute morgen gesagt hat war, wie furchtbar das gestern Abend doch gewesen sei, und er hat sich doch glatt mit seinen Eltern unterhalten müssen. Muss schlimm gewesen sein. <<<<

,.,.,

Mit manchen Eltern gezwungen zu sein, sich zu unterhalten, kann in der Tat die Hölle sein.

Die Flucht zu facebook ist dann durchaus nachvollziehbar.

Ihr spöttischer Ton ist fast ein Beleg dafür.

13:27 von fathaland slim

dann trinken sie eben keinen Darjeeling oder Assam,
sondern Pfefferminztee oder Brenneseln die sie selber im Wald pflücken

13:58, Eislöwe @13:38 von fathaland slim

Ja, sie wollen eine von der kapitalistischen Verwertungslogik befreite Oase im kapitalistischen System schaffen.

Eigentlich ein sozialdemokratischer Ansatz. Zumindest wenn man die Sozialdemokratie von vor hundert Jahren zugrunde legt. Oder auch im „Community Organizing“ von Saul Alinsky zu finden.

Tolle Ideen, die allerdings wesentlich mehr bürgerschaftliches Engagement erfordern, als die meisten bereit sind zu leisten. Viele betrachten das demokratische Gemeinwesen ja gewissermaßen als Restaurant, in dem sie bedient werden. Dabei ist es eine Küche.

@Hinterdiefichte

"
Am 05. Oktober 2021 um 13:46 von Hinterdiefichte
@ 13:24 von Anderes1961

Zitat: „ @Hinterdiefichte
"
Am 05. Oktober 2021 um 12:53 von Hinterdiefichte
Schon überraschend

Es ist schon überraschend, wie viele TS-Foristen sich damit brüsten, nicht FB & Co zu nutzen, sich dann aber über „Hass & Hetze“ in den sozialen Medien beschweren. Ist ein bissl so, als wenn der Papst über Verhütung spricht! Zudem passiert im TS-Forum ähnliches wie bei FB & Co! Auch hier wird gesocialized!"

Wenn man kein Auto hat, darf man dann Autos nicht kritisieren“

Wenn man kein Auto hat, dann sollte man sich nicht darüber beschweren, wie es ist, im Stau zu stehen!"

Aber man darf sich beschweren. Und man darf sich sogar darüber freuen als Nicht-Autobesitzer nicht im Stau zu stehen und kritisieren, daß Autos im Stau stehen. So wie Sie sich über den Papst beschweren dürfen, auch wenn Sie kein Papst sind.

13:51 von Eislöwe

"Der Markt regelt da eben nicht mehr alles und die Unternehmen, die mit Werbeplattformen User erreichen wollen müssen auf Teufel komm raus Werbung verkaufen - davon leben sie."

Also wenn ich sie richtig verstehe, bzw. wenn wir uns richtig verstehen, dann ist das doch das Problem: Die Unfaehgkeit des Marktes, es zu regeln? D.h. ergo> der Markt darf nicht regeln, sondern muss geregelt werden. D'accord?

"(...) dann bleibt nur massiv Geld in die Hand zu nehmen, werbefrei ein solches - dann wirklich "soziales" - Medium auf die Beine stellen."

Der "es-nicht-regelnde" Markt ist entartet - ab einer finanziellen Dimension ala Facebook. Waere diese Gewinnabsicht, die mit "davon leben" nichts mehr zu tun hat, weg-geregelt ... dann koennte eine Nummer kleiner der Markt vernueftig arbeiten...? Das ist die Frage, ist es? Ich suche halt den mittleren Weg. Und einer Buergerplattform, gesteuert vom Staat/EU, traue ich nicht recht. Unsere Datenschuetzer haben zuwenig Rechte.

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