Wie gehen Arbeitgeber mit ungeimpften Mitarbeitenden um?

Kommentare

Juristische Frage

Ich bin mir nicht sicher, aber mir scheint es juristisch nicht korrekt, Mitarbeiter wegen einer Impfverweigerung zu kündigen, solange es keine Impfpflicht gibt. Das dürfte doch arbeitsrechtlich niemals zu halten sein.

Angst und Sorge ist nicht

Angst und Sorge ist nicht verhandelbar. Schon das immer wieder benutzte Wort " Impfverweigerer" ist negativ gefärbt. Der Arbeitgeber muss diesen Personen, die Sorge nehmen, durch die Impfung bislang unbekannte Spätfolgen befürchten zu müssen. Manchen die sich nur darüber Sorgen, durch Impfung später nicht mehr finanziell für Ihre Familie sorgen zu können, kann der Arbeitgeber einen GarantieFond anlegen, der im geringen Fälle der Verwirklichung eines solchen Falles bei seinem Arbeitnehmer, einen auch vererblichen monatlichen Zahlungsanspruch bis in das fiktive Rentenalter vorsieht.

Die Lösung der meisten Probleme ergibt sich schon aus der Praxis

„Der kommunale Berliner Klinikverbund Vivantes reagiert gelassen auf die Ausweitung der Auskunftspflicht. Denn die überwiegende Mehrheit des Pflegepersonals - 85 bis 95 Prozent - sei längst geimpft. Zudem müssen nicht geimpfte Mitarbeitende weitaus häufiger getestet werden als Geimpfte. "Deshalb wissen die Einrichtungen somit heute schon faktisch, wer geimpft ist und wer nicht"

Ungeimpfte Mitarbeitende

Es gibt viele, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen.
Der Rest der Ungeimpften aber hat seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft noch nicht erkannt.

"Alle staatlichen Corona-Maßnahmen aufheben!"

So fordert der stellvertretende Vorstandschef des Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Stephan Hofmeister. (aerztezeitung.de) „Schluss mit Gruselrhetorik“
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Eigene Anmerkung:
In Deutschland leben 83,16 Mio. Menschen, davon sind 10,75 Mio. Menschen unter 13 Jahren.
Letztere waren bislang nicht zur Impfung zugelassen, nachvollziehbarerweise.
Zieht man dann die 4,13 Mio. „Genesenen“ ab, so sind es noch 68,28 Mio. grundsätzlich impfbare Menschen in Deutschland.
Jetzt sieht die Rechnung anders aus:
55,70 von 68,33 sind mind. 1X geimpft, 52,25 von 68,33 sind vollständig geimpft.
In Prozenten heißt das: 82% der bislang zur Impfung zugelassenen sind mind. 1X geimpft oder genesen, 77% sind vollständig geimpft oder genesen.
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Eine „Null-COVID-Strategie“ funktioniert nirgendwo, so auch KBV-Chef Dr. Andreas Gassen und fordert „etwas mehr Rationalität“ in der Corona-Debatte.
.
Man möge eine genaue Zahl, eine Impfquote benennen, ab der die pauschalen Corona-Maßnahmen beendet werden.

Kein Unterricht ohne Impfung

In Thüringen kann ab Herbst ein Lehramts-Absolvent ohne Impfnachweis nicht mehr in den Schuldienst starten.

09:51 von pemiku

Impfung aus "Verantwortung gegenüber der Gesellschaft"
„Eine Impfung ist kein Freibier, sondern eine medizinische Maßnahme und muss auch als solche behandelt werden.“
(Gassen, STIKO)
"Die Impfung sei vor allem eine „Entscheidung für die eigene Gesundheit“, sagte Hofmeister (eigene Ergänzung: KBV-Vize): Das müsse die Politik auch kommunizieren. Umfragen zeigten, dass sich manche Menschen aus Protest gegen politischen Druck nicht impfen ließen. Daher müsse „Schluss sein mit Gruselrhetorik und Panikpolitik“. Beides seien schlechte Ratgeber."
Quelle: "https://www.aerztezeitung.de/Politik/KBV-Vorstand-fordert-Alle-staatlic…"

@ pemiku

Ungeimpfte Mitarbeitende. Es gibt viele, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen.

Das betrifft aber nur weniger als ein Promille der Bevölkerung. Es können ja fast alle Menschen geimpft werden und in den Betrieben oder im Krankenhaus arbeiten ja keine Schwerkranken.

Juristische Frage

Juristische Frage? Gesundheitsschutzfrage Was ist wichtiger die Paragrafen oder der der Gesundheitsschutz. Wenn alles gut zureden nicht Hilft dann muss es eine Impfpflicht so wie in Italien und Frankreich geben. Oder Deutschland wird diese Pandemie nie mehr los und unsere Bevölkerung wird dann als Gefahr für die Menschheit von allen Nachbarstaaten als Pandemieträger gemieden.

Bayerischer Rundfunk: Sogar Lügen erlaubt.

@09:42 von Nordbraut
Im Bayerischen Rundfunk sagte ein Fachmann vor ein paar Tagen - vermutlich ein Gewerkschaftsjurist - dass der Sachverhalt ähnlich sei wie bei einer Schwangerschaftsabfrage: Der Arbeitnehmer muss nicht antworten, sogar lügen sei erlaubt.

Reflexe vs Realität

Ausnahmsweise mal richtig gut gemacht. Der Bericht kommt völlig ohne einsilbige, wahlkampf-orientierte oder gar populistische Phrasen der Verantwortungsträger aus.
Stattdessen bekommt man realitätsnahe Auskünfte. Aus verschiedenen Bereichen.
Das sind mal Informationen, die reflexhafte und einfache Lösungen hinterfragen und den üblichen Forderungen die Zähne ziehen. Mit solchen ehrlichen Perspektiven ließen sich sogar Entscheidungen herbeiführen, die vielleicht nicht jeder versteht, die aber nachhaltige Wirkungen erzielen.
Wird natürlich nicht gehört werden. Es werden tatsächlich von allen Seiten einfache Fragen gestellt und einfache Antworten eingefordert. Sogar von Qualitätsmedien. In der Folge geraten Politiker, die sich in das paradox von Erwartung und Realität begeben zu häufig unter die Räder.

09:42 von Nordbraut: Impfpflicht ist rechtlich fraglich

< ... aber mir scheint es juristisch nicht korrekt, Mitarbeiter wegen einer Impfverweigerung zu kündigen, solange es keine Impfpflicht gibt. >

Nicht nur solange es keine Impfpflicht gibt:
Sondern auch solange nicht alle Impfstoff-Arten in Deutschland angeboten werden.

Es gibt weltweit 22 zugelassene Impfstoffe u. mind. 3 verschiedene Impfstoff-ARTEN (mRNA-, Vektor-, Totimpfstoffe) - womöglich auch mehr.
In Deutschland sind 4 Impfstoffe, aber nur 2 Impfstoffarten zugelassen - jedoch kein Totimpfstoff.
Wollte man eine Impfpflicht einführen, müsste man die max. Auswahl an Impfstoffen ermöglichen, um für Vorerkrankte das Impfrisiko für schwerste Nebenwirkungen zu senken.
Unsere 2 Impfstoffarten machen bei manchen Menschen schwerste Impfreaktionen, insbes. Thrombosen, Blutungen, Herzmuskelentzündungen, Guillain-Barré-Syndrom (GBS), etc.

Die klassischen Totimpfstoffe gibt es in D immer noch nicht.
Diese sind nicht nur bewährt, sondern auch nebenwirkungsarm bei anderen Impfungen gewesen.

Ich sehe es differenzierter

Im Gesundheitswesen und in der Pflege plus Berufe wo schon vorher ein Gesundheitsnachweis erbracht werden mußte sollte ein Impfnachweis erbracht werden und abgefragt werden.
Im Bereich von Bildung, bin ich auch für 3G, allerdings nicht wegen möglichen Lehrermangel sondern, weil eher zu befürchten ist das dadurch notwendige Maßnahmen wie Lüfter etc, wie im Artikel genannt von der Gewerkschaft, wieder verschoben werden bzw. ganz gestrichen werden.

@ 09:42 von Nordbraut Juristische Frage

Diese Frage ist völlig berechtigt. Und klar zu beantworten. Eine Kündigung allein aufgrund einer fehlenden Impfung ist nicht möglich. Gerade in der Pflege, das steht ja auch im Artikel, könnte sich das auch kein Arbeitgeber leisten. Das war ja auch schon mit eines der Probleme in den Seniorenheimen, dass ein Arbeitgeber nicht auf Mitarbeiter, die ohne Symptome infiziert waren verzichten konnte. Die gesetzliche Regelung ist also zu mindestens in der Pflege ein absolute Nullnummer. Das soll nur Schlagzeilen erzeugen und Stimmung (oder genauer Stimmen bei) für die Bundestagswahl.

Impfpflicht oder Testpflicht?

Ja, es gibt Einrichtungen in denen Menschen leben, die im Falle einer Coronainfektion stark gefährdet sind. Selbstverständlich müssen Maßnahmen ergriffen werden, um diese zu schützen, so gut es geht.
Aber, so gut wie alle Menschen in diesen Einrichtungen sind bereits geimpft und somit weitestgehend geschützt vor einem schweren Verlauf. Auch sind fast alle Mitarbeiter in diesen Einrichtungen geimpft.
Jetzt weiß man, daß eine Impfung nicht vor einer Infektion schützt, spätestens seit der 2G- Party in Münster. Also können auch geimpfte Mitarbeiter das Virus in die Einrichtung tragen, wenngleich dies weniger wahrscheinlich ist.
Will man also einen weitestgehenden Schutz, so muß man weiter ALLE Mitarbeiter regelmäßig testen, unabhängig davon ob diese geimpft oder genesen sind oder nicht. Die Impfpflicht bringt bei weitem nicht den gleichen Schutz.

09:51 von pemiku: Ungeimpfte - med. Gründe - etc.

< Es gibt viele, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen.
Der Rest der Ungeimpften aber hat seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft noch nicht erkannt. >

"Der Rest der Ungeimpften" dürfte nicht sooo riesig sein:
Denn jeder, der schon in seinen Vorerkrankungen eine der schwersten Impfreaktionen hatte oder sonst ein erhöhtes Risiko hat auf (Hirnvenen-)Thrombose/n mit/ohne Thrombozytopenie sowie mit/ohne Blutung, Embolie, Guillain-Barré-Syndrom (GBS), Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung, schwere Augenerkrankungen mit/ohne Augenmuskellähmungen, etc. (Aufzählung ist unvollständig) wird sich nicht ohne weiteres impfen lassen, d. h. er hat med. Gründe dafür, nicht geimpft werden zu können.
Es bleiben bei den Ungeimpften noch die Gesunden. Ob die so zahlreich sind, glaube ich nicht.
Denn nicht jeder scheinbar Gesunde ist dann doch völlig gesund. Genetisch erhöhte Thromboserisiken merkt man oft erst nach der 1. Thrombose u. dem anschließenden Gentest.

@ krittkritt

... dass der Sachverhalt ähnlich sei wie bei einer Schwangerschaftsabfrage: Der Arbeitnehmer muss nicht antworten, sogar lügen sei erlaubt.

Dann hoffe ich aber, dass es zur sofortigen Kündigung kommt, denn das Fälschen von Impfnachweisen ist eine Straftat.

10:16 von Treualp1

"Oder Deutschland wird diese Pandemie nie mehr los..."
Wir werden sicher mit dem Virus leben müssen, daran ändert auch die Impfung nichts, zumal die meisten Menschen der Erde nicht geimpft sind. Man schaue sich einmal die Impfquote in anderen Ländern an.
"Inzwischen wisse man etwa faktengestützt, dass eine „Null-COVID-Strategie“ nirgendwo funktioniere." (KBV-Chef Dr. Andreas Gassen)
Lesenswerter Artikel:
"https://www.aerztezeitung.de/Politik/KBV-Vorstand-fordert-Alle-staatlic…"

@ 10:16 von Treualp1

“ Oder Deutschland wird diese Pandemie nie mehr los”
Ab und zu mal den Virologen zuhören. Ja genauso wird es sein wir werden dieses Virus nie mehr los. Da wird auch eine Impfquote von 100% nichts ändern. Die Impfung sorgt für einen harmlosen Verlauf bei den aktuell kursierenden Mutationen. Will ein Seniorenheim verhindern, dass seine Senioren infiziert werden, müssen alle Mitarbeiter regelmäßig getestet werden. Auch die geimpften. Das ist aber Utopie. Nicht wegen der Kosten, sondern weil ein positiv getestet Mitarbeiter nach Hause geschickt werden müsste. Und das beim aktuellen Personalstand sich kein Pflegeheim leisten kann.

@ 09:58 von Jörg Tödenhofer

“Kein Unterricht ohne Impfung
In Thüringen kann ab Herbst ein Lehramts-Absolvent ohne Impfnachweis nicht mehr in den Schuldienst starten.”
Also NRW sucht noch dringend Lehrer … Wenn Thüringen da ein paar über hat …

Impfprämie jetzt!

Wenn alle Geimpften eine Prämie von 1 oder 2 Tausend Euro bekämen, wäre das Problem mit den Impfverweigerern schon längst behoben.
Aber Politik in Deutschland bestraft lieber, als dass sie belohnt.
Zumindest wenn es nicht um Verfehlungen von Wirtschaft und Politik geht.

@10:17 von krittkritt

Seit wann sind Schwangerschaften ansteckend?
Ist Schwangerschaft denn eine Erkrankung?
Die Vergleiche im Zusammenhang mit COVID-19 werden immer absurder.

zu spät?

Aber natürlich kommt die Impfstatusabfrage zu spät, genau so wie viele andere notwendigen Entscheidungen.
In den letzten anderthalb Jahren haben sich weder Bund noch Länder mit Ruhm und/oder Entscheidungswillen bekleckert. Zögerliches Abwarten, schauen was die Nachbarländer machen und das dann halbherzig kopieren.
Und die vorgeschobenen Gründe für diese Unterlassungen sind in der EU einmalig.

Nordbraut 09:42

„Ich bin mir nicht sicher, aber mir scheint es juristisch nicht korrekt, Mitarbeiter wegen einer Impfverweigerung zu kündigen, solange es keine Impfpflicht gibt. Das dürfte doch arbeitsrechtlich niemals zu halten sein.“
………
So wie ich den Artikel verstanden habe, ging es nicht um eine Kündigung sondern um das auslaufen eines befristeten Vertrages. Auch ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kündigung wegen einer Impfverweigerung wirksam wäre

Die Wissenschaft hat festgestellt:

Zitat "Spektrum der Wissenschaft":

"Klar ist jedoch: Impfdurchbrüche sind nicht selten. Geimpfte können sich anstecken, und sie können selbst weiterhin andere anstecken. Das liegt vor allem daran, dass die derzeit dominierende Delta-Variante infolge einer höheren Viruslast deutlich ansteckender ist als frühere Varianten."
https://www.spektrum.de/news/1921090

Weniger klar scheint dies allerdings unserer Regierung und jedem Arbeitgeber, der meint, er könne durch Diskriminierung Ungeimpfter "Andere schützen".

09:46 von kommtdaher

>>Der Arbeitgeber muss diesen Personen, die Sorge nehmen, durch die Impfung bislang unbekannte Spätfolgen befürchten zu müssen. Manchen die sich nur darüber Sorgen, durch Impfung später nicht mehr finanziell für Ihre Familie sorgen zu können...<<

Der 'Arbeitgeber' soll im Fall dieser Pandemie die Fürsorge UND die Kosten übernehmen für Menschen die sich (offensichtlich) nicht informieren wollen und auch nicht im Solidaritätsgefüge bleiben wollen?
Wozu brauchen wir dann noch unsere Sozialorganisationen. Soll doch alles der 'Arbeitgeber' machen, inklusive die Arbeit der Regierung(?)

@Margitt

Wie kommen sie darauf das Menschen nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt nicht geimpft werden können?
Bei schwersten früheren Impfreaktionen ist die Frage gegen welches Allergen der Mensch reagiert hat, Eiweiß z.B.?

Wenn aber der Impfstoff kein Eiweiß beeinhaltet, gibt es auch kein Risiko bei diesem Patienten. Wenn jemand gegen Wespengift reagiert wird er nicht auch gegen den Impfstoff reagieren.
Wo haben Sie eigentlich Ihre Erkenntnisse her?
Das Risiko eine schwerwiegende Reaktion auf den Impfstoff zu bekommen ist um ein vielfaches geringer als an Covid zu erkranken oder gar zu sterben.
Hören Sie bitte auf solche Märchen zu posten.

um 10:48 von nie wieder spd

>>
Wenn alle Geimpften eine Prämie von 1 oder 2 Tausend Euro bekämen, wäre das Problem mit den Impfverweigerern schon längst behoben.
<<

Das war aber ein kurzer Weg von der Bratwurst hin zur 2T€-Prämie. Früher gab es Prämien für Leistungen - jetzt soll man eine Prämie bekommen, weil einem etwas Gutes angetan wird. Denn würde einem etwas Schlechtes angetan, dann wäre die Prämie doch verwerflich, oder ?

Lassen Sie mich raten: Sie möchten einfach gerne einen vierstelligen €-Betrag auch persönlich mitnehmen ? Das würde auch zu Ihren sonstigen Komentaren passen.

09:46 von kommtdaher: Wenn das so einfach wäre ...

< Angst und Sorge ist nicht verhandelbar. ... Der Arbeitgeber muss diesen Personen, die Sorge nehmen, durch die Impfung bislang unbekannte Spätfolgen befürchten zu müssen. >

Das ist fast unmöglich.
Es gab nach Impfungen -auch bei anscheinend völlig Gesunden- Thrombosen, wobei manche daran sogar verstorben sind.
Thrombosen sind nur EINE schwere von etlichen weiteren schweren Impfreaktionen, die es bereits gegeben hat.

Die 4 Impfstoffe, die wir haben, machen in der Statistik in 8 Mon. mehr schwere Impfreaktionen u. -tote, als die Impfstoffe, die in D in insges. 20 Jahren verimpft wurden:
Statistik zu den Impfungen von 2000 bis 2020:
"http://52625146fm.pei.de/fmi/webd/#UAWDB"
Letzter Sicherheitsbericht:
"https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheit…"
... Bei teils ungenauen Meldungen bei den Corona-Impfungen: Bei Vorerkrankten wird die Reaktion d. Vorerkrankung oft zugeschoben ...

Blick zum Nachbarn:

Laut dem Bericht der staatlichen österreichischen Gesundheitsagentur AGES sind dort derzeit 53,45% der positiv getesteten Covid-Fälle geimpft, also sogenannte "Impfdurchbrüche" (Zahlen für KW33-36, nachzulesen unter https://cutt.ly/hEiG214). Dass das bei uns fundamental anders ist, ist höchst unwahrscheinlich. Allerdings veröffentlicht unser RKI offenbar nur hospitalisierte Fälle als "Impfdurchbruch", während doppelt Geimpfte regelmäßig erst gar nicht getestet werden. Österreich hingegen verknüpft gemeldete Covid-Fälle mit dem Impfstatus.

Bei uns will man's offensichtlich gar nicht wissen: Die Bundesdeutsche Datenbasis ist wieder mal eine einzige Katastrophe.

um 10:51 von BuriedBumper

>>
So wie ich den Artikel verstanden habe, ging es nicht um eine Kündigung sondern um das auslaufen eines befristeten Vertrages. Auch ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kündigung wegen einer Impfverweigerung wirksam wäre
<<

Glauben Sie, dass Sie, wenn Sie Lkw-Fahrer sind und Ihnen wird wegen Volltrunkenheit am Steuer der Führerschein entzogen, nicht gekündigt würden?

11:04 von sosprach: Es geht weniger um Allergien!

< Wie kommen sie darauf das Menschen nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt nicht geimpft werden können? >
Schlaganfälle u. Herzinfarkte kommen oft durch eine gestörte Gerinnung zustande wie z. B. Thrombosen oder Mikroembolien.
Gerinnungsereignisse wie Thrombosen und Embolien und Blutungen sind aber häufiger bei allen 4 Impfstoffen in den schweren Impfreaktionen zu finden.

< Wenn aber der Impfstoff kein Eiweiß beeinhaltet, gibt es auch kein Risiko bei diesem Patienten. Wenn jemand gegen Wespengift reagiert wird er nicht auch gegen den Impfstoff reagieren. >
Allergien sind nicht das Hauptproblem bei den Impfreaktionen der 4 Impfstoffe. Allergien sind m. E. auch beherrschbar.

< Wo haben Sie eigentlich Ihre Erkenntnisse her? ... >
Weil ich schon schwerste Gerinnungsstörungen wie Sinusvenenthrombosen und eine Mikroembolie hatte und weil ich aus med. Gründen (lt. Facharzt einer Uniklinik) nicht geimpft werden darf mit den in D bisher vorhandenen Impfstoffen.
Zeichenmangel ->verkürzt

Das Elend fing damit an, dass

Das Elend fing damit an, dass die Querglauber den ehrhaften Begriff Querdenker gekapert haben.

In unserer Klinik..

..wird die Coronaimpfung durch den betriebsärztlichen Dienst durchgeführt.
Also wissen unsere Chefs, wer geimpft ist und wer nicht.

Alle Kollegen jünger als Jahrgang 1971 müssen eine Masernimpfung vorweisen.

Meines Wissens gab es keine negativen Äußerungen dazu..

Am 18. September 2021 um 09:51 von pemiku

Es gibt viele, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen.
Der Rest der Ungeimpften aber hat seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft noch nicht erkannt.
__
Entgegen der vielfach geäusserten Meinung, dass es sooo viele Menschen gibt, die sich nicht impfen lassen DÜRFEN, sind es de facto einige sehr wenige, auf die das wirklich zutrifft und und wo das Risiko der Impfung tatsächlich das der schweren Erkrankung übersteigt. Ich habe das gestern noch im Netz gelesen. Es gibt in der Tat nur ganz seltene Immunerkrankungen, bei denen das so ist. Die meisten VERMUTEN nur ein Risiko, das sie sich womöglich noch bei irgendwelchen dubiosen, in ihren Augen natürlich hochkompetenten Leuten haben bestätigen lassen. Ehrlicherweise würde ich mich nun nicht unbedingt als Schwangere impfen lassen. Da würde ich sicerheitshalber warten bis vorbei und mich solange so gut, wie eben möglich schützen, obwohl die Impfung jetzt auch für Schwangere zugelassen ist.

Umgang mit ungeimpften

Mitarbeiter.
Menschen welche in Altenheimen, Krankenhäuser arbeiten und immer noch nicht geimpft sind würde ich als Arbeitgeber entlassen. Ich weiß das dies nicht geht, finde es aber unverantwortlich das man diese Mitarbeiter auf Ältere und Kranke los lässt.
Schlimm ist auch, wenn manche User hier "Schmarrn" aus den sozialen Netzwerken weitergeben, das fördert nur die Unsicherheit bei anderen.

10:48 von nie wieder spd

"Impfverweigerer"
Zunächst einmal stimmt der Begriff so nicht, denn es gibt bei den Ungeimpften die unterschiedlichsten Beweggründe.
Tatsächliche Impfgegner sind ca. 4% der Bevölkerung, mehr nicht, das zeigen Untersuchungen.
Hinzu kommt, daß bei den Menschen über 12 Jahren lediglich 18% noch gar nicht geimpft oder nicht genesen sind. Es sind tatsächlich weniger als viele glauben. Die Berechnung können Sie oben nachlesen (mein Beitrag um 9:52 Uhr).
82% der "Impffähigen" sind mind. 1X geimpft oder genesen.
"Null- Covit" ist Illusion, selbst bei 100% Impfquote.
Jetzt stellt sich also die Frage, WO WIR EIGNTLICH HIN WOLLEN (Ziel).
Müssen es unbedingt 90% von den "Impffähigen" sein, die vollständig geimpft sind, oder reicht nicht die bislang erreichte Impfquote aus um alle Maßnahmen einzustellen und das kommende freiwillig sein zu lassen?
Jeder, der will, kann sich impfen lassen, sehr schnell, wenn nicht bereits geschehen wie bei der überwiegenden Mehrheit der Erwachsenen in Deutschland.

Am 18. September 2021 um 09:52 von bolligru

Man möge eine genaue Zahl, eine Impfquote benennen, ab der die pauschalen Corona-Maßnahmen beendet werden.
__
Genau die gleiche Rechnung haben Sie vor ein paar Tagen aufgestellt, als es um Dänemark ging. Sie ist noch genauso falsch, weil Sie immer noch die Zahl der IMPFFÄHIGEN zugrunde legen. Wenn Sie davon ausgehen, brauchen Sie ca. 90-95%. Ist das sooo schwer zu begreifen. Das ist wirklich mühselig, denn Sie haben ja die korrigierte Zahl nicht als unbegründet zurück gewiesen, sondern Sie gehen einfach weiterhin von einer falschen Zahl aus. Das ist doch Mumpitz !

Am 18. September 2021 um 10:17 von krittkritt

@09:42 von Nordbraut
Im Bayerischen Rundfunk sagte ein Fachmann vor ein paar Tagen - vermutlich ein Gewerkschaftsjurist - dass der Sachverhalt ähnlich sei wie bei einer Schwangerschaftsabfrage: Der Arbeitnehmer muss nicht antworten, sogar lügen sei erlaubt
__
Ja, ja, diese "Fachleute" all überall. Die sind in Sachen Corona schon sooo oft zitiert worden und sind schon genauso oft eines Besseren belehrt worden. Da würde ich mich vorsichtshalber mal nicht eher drauf verlassen, als dass da höchstrichterlich ein Urteil ergangen ist. Wer seinen Job behalten muss/möchte, sollte sich auf diese Fachleute besser nicht verlassen. DIE haben die Konsequenz im Zweifel nämlich nicht selbst zu tragen.

Frankreich .... Impfpflicht

Leider haben wir es abgeschafft auf gut, sinnvolle und einfach Regelung unsere Nachbarn zu höhren.

So wie jetzt in Frankreich oder Dänemark. Viele glauben wir sind die die alles richtig machen und die andern sollen uns folgen.

Schade.

um 11:23 von Margitt.

>>
Weil ich schon schwerste Gerinnungsstörungen wie Sinusvenenthrombosen und eine Mikroembolie hatte und weil ich aus med. Gründen (lt. Facharzt einer Uniklinik) nicht geimpft werden darf mit den in D bisher vorhandenen Impfstoffen.
Zeichenmangel ->verkürzt
<<

Sie führen ja Ihre eigene Argumentation ad absurdum. Weil Sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, sollen und müssen Sie sich ja auch nicht impfen lassen. Ihr Schutz ist die Herdenimmunität, wenn sich ale rational verhalten.
Vor Corona gab es auch jede Menge Thrombosenfälle. Da hat niemand geprüft, ob das vielleicht eine (z.B. Grippe-)Impfung eine Rolle gespielt haben könnte. Insofern sind Ihre Aussage zu Folgen anderer Impfungen unwissenschaftlich.

11:26 von Klärungsbedarf

Ohne sich jetzt an den Begriffen festbeißen zu wollen werden Sie mir zustimmen, daß jeglicher Fortschritt in Wissenschaft, Technik, Philosophie, Politik... kurz in allen Bereichen des menschlichen Lebens auf "Infragestellen" beruht. Wie man das jetzt benennt ist egal und auch die Möglichkeit "querdenken" schließe ich nicht aus.
Glaube ist tasächlich eine andere Kategorie: Glaubenssätze sind nicht verhandelbar und zeitlos gültig, dürfen nicht hinterfragt werden. Immer da, wo Kritik unerwünscht ist, liegt der Verdacht nahe, es handle sich um eine Form der Religion. In einer Demokratie aber muß grundsätzlich alles hinterfragbar bleiben. Anders ist übrigens auch kein Fortschritt möglich.

nicht mehr in den Schuldienst starten.

von Jörg Tödenhofer @
Gut so. Gesundheitschutz für schwache und Kinder geht halt vor und nicht mit persönlichem "wünsch mir was."

Das haben die Raucher ja auch erkannt und beachten das.

@ kommtdaher

"Der Arbeitgeber muss diesen Personen, die Sorge nehmen, durch die Impfung bislang unbekannte Spätfolgen befürchten zu müssen" Am 18. September 2021 um 09:46 von kommtdaher

*

Wie denn das?
Mit Blick in die Glaskugel?

Wenn irgendjemand sich sicher wäre,dass es keine Spätfolgen gibt, dann hätte er schon längst die Haftung übernommen.

Das hat aber keiner: nicht der Staat und nicht die Hersteller des Impfstoffs.
Und der Arbeitgeber wird es auch nicht.

Machen Sie das vielleicht?

Schwangerschaft und Impfen.

@10:49 von haggis63
Der Jurist verwies auf Parallelen im Arbeitsrecht.
Die unzulässige Frage eines Arbeitsgebers nach einer Schwangerschaft darf gerichtlich bestätigt falsch beantwortet werden.
Er meinte, das dürfte auch bei der Frage nach der Impfung zutreffen.

sogar lügen sei erlaubt.

von krittkritt @
Und so wie eine werdene Mutter damit vieleicht Ihr Kind in Gefahr bringt ist das bei den ungeimpften Infizieren genau so.

@ nie wieder spd, um 10:48

“Wenn alle Geimpften eine Prämie von 1 oder 2 Tausend Euro bekämen...“

Jau, oder ein Lastenfahrrad, notfalls mit Fahreinweisung, das wären gleich 2 Fliegen mit einer Klappe...

@weingasi1

"Wer seinen Job behalten muss/möchte, sollte sich auf diese Fachleute besser nicht verlassen" Am 18. September 2021 um 11:39 von weingasi1

*

Seit Anfang der Pandemie verlassen wir uns auf Fachleute.
Warum jetzt in dem Fall nicht?

Ich bin mir sicher: Solange gesetzlich keine Pflicht zur Auskunft besteht darf man natürlich lügen. Eigentlich darf der Arbeitgeber bestimmte Sachen gar nicht fragen.
Da gibt es noch einige andere Informationen, die man weder dem Arbeitgeber nicht den Kollegen mitteilen muss.

Darstellung: