Ihre Meinung zu: Kritik an der GDL: "Eine völlig unnötige Belastung der Fahrgäste"

4. September 2021 - 10:21 Uhr

Bei der Bahn geht der Streik weiter, die GDL gerät öffentlich zunehmend unter Druck. Den gerade wieder nach den Lockdowns angelaufenen Bahnverkehr so massiv lahmzulegen, sei unangemessen und falsch, so die Kritik.

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Kommentare

Kritik an der GDL: Eine völlig unnötige Belastung der Fa....

Natürlich-es gibt für Bahnkunden keine gute Zeit für einen Streik bei der Bahn. Nicht Samstags, nicht abends oder morgens, nicht im Sommer, nicht im Winter oder Herbst.
Aber die Ursache hat das Verhalten des Bahnvorstandes gesetzt: Gegen die Betriebsrente, Null-Runde für dieses Jahr, dann noch Scheinangebote. Gleichzeitig Taschenfüllen nach oben(Boni, Altersversorgung Management).
Und DGB-Vorsitzender Hoffmann fällt den Streikenden in den Rücken. Er solidarisiert sich mit dem Management. Das lässt manches befürchten: Es wird wohl mit dem DGB keinen Tarifausgleich für die gestiegene Inflationsrate geben (3,9 Prozent). Da hält man am Komanagement fest und läuft lieber ins Kanzleramt....

Wie Obama schon sagte

Wie Obama schon im Wahlkampf gegen Trump sagte, zitiert aus einem Bericht bei tagesschau.de vom 08.09.2018: „Sein zentraler Vorwurf ging zunächst an diejenigen, die um ihrer eigenen Macht Willen Veränderung verhindern. Diejenigen, die sich dagegen stemmen, dass Menschen gleiche Rechte, gleiche Chancen und eine soziale Absicherung haben:
"Immer, wenn wir unseren Idealen näher gekommen sind, schiebt das jemand wieder zurück. Meistens ist das von den Mächtigen inszeniert, die uns gespalten, ärgerlich und zynisch halten wollen, weil es ihnen hilft sich abzusichern."
Herr Hoffmann,
Der bisher nichts besonderes für Arbeitnehmer erreicht hat, sollte schnellstmöglich abtreten und sein Amt einem überzeugten Kämpfer für die Arbeitnehmerschaft überlassen.

Einfach verwerflich!

Dem Gewerkschaftsboss der Minigewerkschaft GDL ist es völlig egal, welches Leid Bahnreisende derzeit erleiden.

Es geht ihm ausschließlich um die Macht der kleinen Gewerkschaft im Verhältnis zur großen Eisenbahnergewerkschaft und natürlich auch um die persönliche Macht (und Geld und Posten (?)) für ihn und seine Funktionäre.

Einfach verwerflich!

Interessenskonflikt

Es gibt ja hier genügend Stimmen, die sich immer wieder und nachdrücklich aus Umweltgesichtspunkten für eine Verkehrswende einsetzen.
Teilweise unterstützen aber die gleichen Leute den Streik. Für mich gänzlich unbegreiflich, weil er mit Sicherheit dafür sorgt, dass 1. die Überlegungen, die mancher angestellt haben mag, nämlich künftig statt des Autos die DB zu nehmen und
2. dieser Streik darüber hinaus dazu führen wird, dass die Fahrpreise (insbesondere für die Regio- bzw. Nahvervehrsziele ) mit Sicherheit steigen werden, was auch einige vom Umstieg abhalten wird. Davon, dass wir alle die Bahn mit Steuergeldern finanzieren, mal ganz abgesehen. Wenn man die Bruttogehälter europaweit vergleicht, sehen die Löhne nämlich garnicht schlecht aus. Dass wir die höchste Abgabenlast haben, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Letztlich muss vom Bruttogehalt eines Lokführers mehr für selbigen übrigbleiben.

Am 04. September 2021 um 10:31 von Bernd Kevesligeti

Das lässt manches befürchten: Es wird wohl mit dem DGB keinen Tarifausgleich für die gestiegene Inflationsrate geben (3,9 Prozent). Da hält man am Komanagement fest und läuft lieber ins Kanzleramt....
__
Wieder jemand, der das mit den 3,9 % nicht verstanden hat. Machen Sie sich bitte erst mal kundig, bevor hier wieder falsche Zahlen rumgeistern.

Verzerrte Wahrnehmung.

Wenn ich Herrn Weselsky so reden höre, dann kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass er unter einer verzerrten Wahrnehmung leidet. Er wirft der Bahn eine Blockadehaltung vor, dabei ist er es doch, der sich Gesprächen verweigert und in den Ausstand geht. Die Bahn hat ihre Angebote mehrmals verbessert, und der einzige Streitpunkt ist jetzt noch die Laufzeit. Und da weicht Weselsky keinen Millimeter von seiner Maximalforderung ab. Das ist keine Verhandlung, das ist Erpressung. Bei einer Verhandlung macht man abwechselnd Angebote und geht aufeinander zu, bis man sich einig ist. Weselsky hingegen sagt: erfüllt meine Forderungen, oder es gibt den nächsten Streik. Und behauptet dann noch, er sei bei einem vernünftigen Angebot komprimissbereit. Die Realität hat das Gegenteil gezeigt, auch schon in der Vergangenheit.
Was macht er eigentlich, wenn die Bahn sagt, dass der Streik einen so großen wirtschaftlichen Schaden verursacht hat, dass sie ihr Angebot leider nach unten korrigieren muss?

Kritik an der GDL?

Warum?
Der Vorstand der Bahn will Nullrunden bei hoher Inflation und drastische Kürzungen der Betriebsrenten.

Das ist der Verursacher und der Grund. Also bitte an den richtigen wenden.

Die GDL versucht seit dem Frühjahr durch intensive Verhandlungen diese Kahlschlag an dem berechtigten und notwendigen Intressen der Arbeitnehmer zu verhindern.

Leider bisher ohne Erfolg.

@Bernd Kevesligeti (10:31)

Aber die Ursache hat das Verhalten des Bahnvorstandes gesetzt: Gegen die Betriebsrente, Null-Runde für dieses Jahr, dann noch Scheinangebote. Gleichzeitig Taschenfüllen nach oben(Boni, Altersversorgung Management).
Und DGB-Vorsitzender Hoffmann fällt den Streikenden in den Rücken. Er solidarisiert sich mit dem Management.

____

Ist ja auch richtig so! Die GDL verhält sich unmöglich. Die verhandelt nicht mit der Bahn, sondern erpresst sie. Wenn die Forderungen nicht zu 100 % erfüllt werden, wird weiter gestreikt. Außerdem sind GDLer Kollegenschweine, die ihre Kollegen aus anderen Gewerkschaften übervorteilen wollen. Ich frage mich, warum die Bahn nicht längst sagt, dass sie nur noch mit der größten Gewerkschaft über einen Einheitstarifvertrag verhandelt, an den die anderen auch gebunden sind. Das Recht dazu hat sie.
Aber die Bahn macht Angebote, verbessert diese, aber die GDL blockiert jegliche Verhandlung. Ganz schlechtes Bild, was die hinterlassen.

Einfach verwerflich,

Hansi2012 @
ist meiner persönlichen Meinung nach Nullrunden und massive Kürzungen durch den DB Vorstand.

Selten

Ich habe selten hier auf der Tagesschau einen so parteiischen Bericht gelesen, wie diesen. Alle, die etwas gegen Herrn Weselsky haben, kommen zu Wort. Alle arbeitgeberfreundlichen Stimmen werden zitiert.
Ja, Herr Weselsky polarisiert, insbesondere weil er sich engagiert. Aber ist dies ein Grund gegen den Streik zu sein? Jeder, der gegen den Streik ist muss sich im Klaren sein, dass das Angebot der Bahn aufgrund der Inflation eine deutliche Lohnkürzung ist und eine Rentenkürzung für die Beschäftigten ebenfalls im Raum steht. Es handelt sich hier überwiegend um Menschen, die unterdurchschnittlichen Lohn halten. Das Einstiegsgehalt eines Lokführer es ist 2300 € brutto, lächerlich bei der Verantwortung. Auch die Zugbegleiter haben keinen einfachen Job und bekommen noch weniger (verdienen wäre hier die völlig falsche Vokabel).
Klar bringt der Streik Probleme, der Streik ist aber nicht das Problem sondern das sture Verhalten eines überbezahlten Banhnvorstandes.

Recht auf Streik

Arbeitsgerichte Frankfurt
Das aus Artikel 9 Abs. 3 GG schützt folgende Recht auf Koalitionsfreiheit nicht nur das Recht auf Arbeitskampfmaßnahmen, die auf den Abschluss eines Tarifvertrages gerichtet sind, sondern auch das Recht auf Streikmaßnahmen zur Durchsetzung der Anwendung dieses Tarifvertrages auf die Mitglieder der Gewerkschaft. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Umweltgesichtspunkten

von weingasi1 @

Also jetzt auch den Klimawandel dazu zu benutzen das Arbeitnehmer vernünftige Lohnsteigerung und keine Nullrunden bei hoher Inflation haben ist schon Schade.

Und die drastischen Kürzung der Betreibsrenten ist eine Zerstörung der Zukunft tausender Mitarbeiter und das ist noch viel schlimmer als der Klimawandel den wir alleine in unserem land nicht ändern können.

Dann sollten doch alle Vorstände der DB und alle Politiker mal auf Flugzeuge und tonnenschwere Auto verzichten.

10:38 von weingassi1

Wie Sie so schön schreiben: "dass wir alle die Bahn mit Steuergeldern finanzieren...". Da wir die Bahn sowieso mit Steuergeldern finanzieren, dürfte es doch kein Problem sein entweder die m.E. bescheidenen Forderungen der Gewerkschaft zu erfüllen oder um das Thema Streik in diesem wichtigen Gesellschaftsbereich zu beenden, die Lokführer zu verbeamten (und am besten die Zugbegleiter gleich mit).

Wenn so Jemand wie Herr Hoffmann einer Gewerkschaft so in den Rücken fällt, spricht das nicht dafür, dass er Arbeitnehmer Interessen vertritt. Er sollte sich m.M.n. eine andre Tätigkeit suchen. Die Arbeitgeberseite stellt gerne solche Menschen ein.

Völlig unnötige Belastung der

Völlig unnötige Belastung der Fahrgäste....
Man möchte ja faßt fragen, "Wann wärs denn recht?"
Ich finde es gut das die GDL ihre Forderungen mit den legalen Mittel des Streikes duch zu setzen versucht. Ob das alles gelingt steht auf einen anderem Blatt.
Ich persönlich fahre auch viel mit der Bahn, und das wird sich auch nicht ändern. Es ist nur immer wieder erstaunlich wie schnell man gegen so etwas ist, wenn man von den Auswirkungen auch einmal direkt betroffen ist. Und Argumente in dem das Klimaproblem vferankert wird, finde ich lächerlich. Wenn die GDL mal 5 Tage streikt wird es das Klima verschmerzen können. Und wer nach dem Streik nicht wieder zur Bahn zurückkehrt, sollte sich doch eher selbst hinterfragen.
Und was die Preise der Bahn angeht. Ich verstehe das DB Preissystem auch nach jahrelanger Bahnfahrt nicht. Und es geht mir nicht alleine so. Eventuell wäre es ja auch mal eine Idee statt Autos die Bahn mehr zu subventionieren. Nur so als Gedankenanstoß.

@ um 10:35 von Hansi2012

"Einfach verwerflich!
Dem Gewerkschaftsboss der Minigewerkschaft GDL ist es völlig egal, welches Leid Bahnreisende derzeit erleiden.

Es geht ihm ausschließlich um die Macht der kleinen Gewerkschaft im Verhältnis zur großen Eisenbahnergewerkschaft und natürlich auch um die persönliche Macht (und Geld und Posten (?)) für ihn und seine Funktionäre.

Einfach verwerflich!"
.
Verwerflich ist hier nur eins, Ihr Kommentar.
Sie diskreditieren Herrn Weselsky und kennen dabei noch nicht mal seinen Namen noch die Größe der von ihm geleiteten GDL. Mehr als ein Drittel der gewerkschaftlich vertretenen Arbeitnehmer der Bahn sind in der GDL und dieser Anteil nimmt täglich zu. Wer hier von einer Minigewerkschaft redet zeigt, dass er nur diskreditieren will.

Und Nullrunden bei den Löhnen

Und Nullrunden bei den Löhnen sind auch eine Lachnümmer, bei über 3% Inflation.
Geld ist ja da, sonst könnten die Vorstände ja nicht Millionen im Jahr abgreifen.
Oder irre ich da?

von nikiodo 10:51

Also, eine Gewerkschaft die streikt, verhält sich unmöglich ? Und über was sollte verhandelt werden, wenn seit dem 7. Juni substanziell keine Angebote vom Vorstand kommen ? Und ein Vorsitzender, der ins Kanzleramt läuft und sonst kaum was erreicht, handelt richtig ?
Ein ganz schlechtes Bild, was die hinterlassen, die sich die Taschen füllen (10 % mehr für den Vorstand) und an die Betriebsrente der Beschäftigten gehen.

@ nikioko

Der Herr Weselsky will keinen Kompromiss. Er ist nicht willens und nicht fähig dazu!
Es geht um Macht und hier m.E. um Machtmissbrauch! Dass sogar ein deutsches Gericht solche Vorgehensweise zu decken scheint, stärkt nicht gerade mein Vertrauen in den Rechtsstaat.

Letztlich zahlen die Kosten die Bahnkunden bzw. die deutschen Steuerzahler!
Mit der GDL versucht eine kleine Gruppe, alle Deutschen in Haftung zu nehmen, um ihre Forderungen kompromisslos durchzusetzen.

@Hansi2012

"Dem Gewerkschaftsboss der Minigewerkschaft GDL ist es völlig egal, welches Leid Bahnreisende derzeit erleiden." Am 04. September 2021 um 10:35 von Hansi2012

*

Welches Leid erleiden die Bahnreisenden denn?

Ich finde es schön beachtlich wie selbstverständlich für manche geworden ist, dass sie schnell irgendwo hinkommen und sich für nichts sonst interessieren.

*

Da dauernd angefügt wird, wie gut die Lockführer im Vergleich zu anderen Branchen verdienen erlaube ich mir auch einen Vergleich:

Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Zugverbindungen in Deutschland selbst im Streik sehr gut und die Bahnreisenden haben keinen Grund sich zu beschweren.

@ werner 1955

Es gab bei der DB weder Nullrunden und Kürzungen!
Solche Behauptungen sind falsch. Sie sollten sich genauer informieren.

von weingasi1 10:40

Ob nun 3,9 % oder 3% Inflation. Aber die Frage ist, ob die Gewerkschaften das Rückrat haben, daß in den nächsten Tarifrunden für die Beschäftigten zurückzuholen, zu fordern und notfalls in den Arbeitskampf zu gehen.

@ nikioko

" Ich frage mich, warum die Bahn nicht längst sagt, dass sie nur noch mit der größten Gewerkschaft über einen Einheitstarifvertrag verhandelt, an den die anderen auch gebunden sind. Das Recht dazu hat sie."

Richtig! Die Bahn sollte hier mal "klare Kante" zeigen!

@ Christel von de...

"Einige brauchen die DB um täglich zur Arbeit zu gelangen oder besitzen im Hinblick auf die Umwelt kein Auto mehr.
Bestimmt denken deshalb so manche nach, sich von den Streiks unabhängig machen zu wollen, und erneut lieber zum Auto zurück kehren." Am 04. September 2021 um 10:49 von Christel von de...

*

Das ist absurd.
Mein Mann ist vor Corona gependelt und die Bahn nahm er, weil er keine Lust hatte im Stau zu stehen und im Winter mit 30 (nicht 130) über die Autobahn zu fahren.

Ein Auto haben wir trotzdem.

Wegen Umwelt entscheidet sich keiner lieber mit der Bahn als mit dem Auto zu fahren.

@ um 10:51 von nikioko

"@Bernd Kevesligeti (10:31)
…Und DGB-Vorsitzender Hoffmann fällt den Streikenden in den Rücken. Er solidarisiert sich mit dem Management.
____

Ist ja auch richtig so! Die GDL verhält sich unmöglich. Die verhandelt nicht mit der Bahn, sondern erpresst sie. Wenn die Forderungen nicht zu 100 % erfüllt werden, wird weiter gestreikt. Außerdem sind GDLer Kollegenschweine, die ihre Kollegen aus anderen Gewerkschaften übervorteilen wollen.
…"
Ich bin entsetzt über Ihren Post. Die GDL hat verhandelt, sie erpresst nicht. Sie geht mit einer sehr moderaten Forderung in den Streik, die Forderung ist die gleiche Erhöhung, die der öffentliche Dienst erhalten hat, unterm Strich sogar ein Minus. Da gibt es nichts weiter zu verhandeln, verhandeln könnte die GDL, wenn sie eine deutlich höhere Forderung stellen würde. Angesichts der Tatsache, dass die EVG ein vertraglich zugesichertes Nachverhandlungsrecht hat wenn die GDL einen besseren Abschluss erzielt, ist Ihre Bezeichnung "Kollegenschweine" daneben

@nikioko

Ich finde nicht das die GDL blockiert!
Es ist meiner Ansicht nach eine Gewerkschaft die nich gleich einknickt, nur weil die Arbeitgeber den kleinen Finger reichen, obwohl die Hand verlangt wurde.
Und es steht jedem Bahnmitarbeiter frei die Gewerkschaft zu wechseln. Wenn der Arbeitnehmer eben mit den Verhandlungen der anderen Gewerkschaft zufrieden ist, dann ist das OK. Will er bessere Abschlüsse muss er eben wechseln. Wo ist das Problem?
Und die Frage ob die GDL berechtigt ist zu verhandeln wurde ja nun auch Gerichtlich entschieden. So wie es aussieht ist sie es, unseren Gesetzen entsprechend.
Mir wäre es auch nicht egal was die Bahn aus meinem gesicherten Rentenanspruch machen will. Ob ein Rentenfond die Lösung ist, kann bezweifelt werden. Siehe USA!
Mein Fazit... Streikt bis ihr die Forderungen durch habt, oder eine akzeptable Lösung.
Und, ich bin auch Bahnfahrer also direkt betroffen vom Streik.

Zu 10:38 von weingasi1 "dieser Streik wird dazu führen ..

"2. dieser Streik darüber hinaus dazu führen wird, dass die Fahrpreise ...

... nicht nur wegen der steigenden Fahrpreise und nicht wegen Corona, sondern wegen solchen unsäglichen GDL-Streiks wird sich das auf die Fahrgastzahlen auf Dauer noch stärker auswirken.

Die Betroffenen werden sich Alternativen suchen wo immer das geht. Die Verkehrswende bekommt da eine ganz andere Bedeutung. Die Autoindustrie, Taxiunternehmer, Autovermietungen, Lufthansa & Co. profitieren gerne. Mietwagen gibt es schon keine mehr.

Viele werden sich von der so bestreikten Bahn abwenden. Das wird sich auf die gesamte Bahn, Nahverkehr etc. auswirken, die Beschäftigten nicht ausgenommen. "Dank"-Adresse: GDL!

Das Ansehen der streikenden GDL-Lokführer geht schon jetzt gegen Null. Nichts ist unmöglich, Minus geht auch noch wie man von Weselsky hört.

@werner1955

Sehr richtig und auf den Punkt gebracht!!

Fahren denn sooo viele derzeit (Pandemie) mit der Bahn?!

Ich bin aufgrund meiner Schwerbehinderung kein Bahnfahrer mehr.
Ich würde aber wegen des Ansteckungsrisikos in Zügen auch nicht mit der Bahn fahren, auch nicht, wenn ich geimpft wäre.

Offenbar sind andere Bürger viel sorgloser. Denn ein Streik würde keinen Sinn machen, wenn die Züge fast alle leer wären.

Nun ja, die Ansteckungsraten gehen auch wieder in die Höhe, was sicher auch am Bahnfahren liegt.

Arbeitskampf gegen die Spetzialintressen der Aktionäre

Die Bundesregierung wollte zunächst Ungeimpfte Komplet vom Zugfahren ausschließen. Diese Verknappung hätte dauerhaft eine extreme Verknappung der Zugfahrenden erzeugt.

Dieses Vorhaben der Regierung hat den Raum für den Arbeitskampf geschaffen.

Die Sozialen Erungenschaft der Gewerkschaft wurde über Jahrhunderte erkämpft. Die Spetzialintressen der Reichen wurden zugunsten der Breite Bevölkerungsmehrheit verschoben. Wer Arbeitet soll die Früchte seiner Arbeit bekommen. Die Zugführer haben traditionell die Macht der arbeitenden Bevölkerungsmehrheit gegenüber den wenigen Reichen deutlich gemacht. Der Arbeitskampf der Bahn Mitarbeiter hat traditionell Signalcharakter. Deutlich Steigende Löhne sind notwendig. Reiche und Superreiche müssen endlich den Gürtel enger schnallen. Die Fetten Jahre sind vorbei.

Schon vor 150 Jahren sang das Volk:

Mann der Arbeit, aufgewacht!
Und erkenne deine Macht!
Alle Räder stehen still,
Wenn dein starker Arm es will.

@ Bernd Kevesligeti, um 10:31

Sie klingen, als wären Sie der Redenschreiber von Weselsky. Oder Sie hätten Teile seiner Reden abgeschrieben.

Wenn man sich vorstellt, dass jemand aus Überzeugung sein Auto abgeschafft hat, weil er die 40 km zur Arbeit locker mit der Bahn schafft, den Rest mit Fahrrad oder Öffis - dann kann ich dessen Frust durchaus nachvollziehen.

Und selbst wenn man dem zu Recht gescholtenen(!) Bahnvorstand die Gehälter halbieren könnte - was nutzte das den Lokführern?

Das Streikrecht bleibt

Das Streikrecht bleibt unantastbar. Auch die meisten Forderungen der GDL sind durchaus als Verhandlungsposition nachvollziehbar. Was nicht nachvollziehbar ist, dass Weselsky bei dem veränderten Vorschlag der Bahn nicht an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Und da spielen eben sehrwohl gewerkschaftspolitische Überlegungen in der Konkurrenz zur Eisenbahnergewerkschaft eine Rolle. Ich möchte nochmal daran erinnern, dass Weselksy das selbst im vergangenen Jahr klar als Ziel benannt hat: "Wir werden die Tarifverträge der EVG verdrängen." (tinyurl.com/84upy2re)
Dass er das zu Corona- und Urlaubszeiten auf dem Rücken der Bahnreisenden tut, wird ihm wieder vor die Füße fallen.

Das stimmt nicht so ganz.

bereits letztes Jahr liefen Verhandlungen. Ein schlechter wurde hinzugezogen, Minister platzen. Nach 2oder3 Verhandlungen gab dieser auf, da die bahn nicht einen Millimeter näher kam.
Immerhin hatte die bahn mit der evg ( ein Teil sitzt im Vorstand der bahn) einen Vertrag abgeschlossen, wonach es keine corona Prämie gab, Lohnerhöhung erst ab 2022 und Laufzeit des Tarifvertrag von 40 Monaten.
Und obendrein die Aufhebung der Betriebsrente.

Alles als dank, das die kleinen Angestellten wären des lockdowns alle da waren.

Das der jetzige streik für die Fahrgäste nicht toll ist, ist klar.
Aber wann soll denn gestreikt werden.

Ich finde Herr weselsky macht seinen Job gut, denn er steht zu den kleinen bahnangestellten.
Immerhin verlangt man nicht viel, nur 3,2% auf 2 Jahre, angefangen dieses Jahr.

Der bahnvorstand will nächstes Jahr sein Gehalt um 10% erhöhen....
Dazu fällt mir nix ein.

Und die gdler sind kollegenschweine finde ich komplett daneben gegriffen.

Am 04. September 2021 um 10:54 von Ritchi

Klar bringt der Streik Probleme, der Streik ist aber nicht das Problem sondern das sture Verhalten eines überbezahlten Banhnvorstandes.
__
Die Erhöhung der Vorstandsentgelte steht aber erst für 2023 im Raum !

Zu 10:48 von werner1955 -GDL-Visierklappe vor der Realität

Die GDL versucht seit dem Frühjahr durch intensive Verhandlungen diese Kahlschlag an dem berechtigten und notwendigen Intressen der Arbeitnehmer zu verhindern.

@werner1955, nehmen Sie die Realität zur Kenntnis, die sieht konträr anders aus.

Die Totalblockade von Weselsky ist vielfach nachzulesen und nachzuhören:
Immer wieder!

Die GDL hatte erneut abgelehnt, in Gespräche einzutreten, bevor nicht
ihre sämtlichen Forderungen erfüllt würden.

Das ist keine Verhandlung, das ist eine Totalblockade!

@ Klaus Rauser, um 10:56

Was Sie da geschrieben haben, ist kein wörtliches Zitat, oder?

Ich versteh das nicht so ganz...

Daumen hoch

Sie liegen da vollkommen richtig.

Überall wird immer auf das zugpersonal in den letzten Tagen rumgehackt.

Es waren aber auch die, die da waren im lockdown. Morgens, mittags, nachts, Wochenende.

@Hansi2012 Re: Einfach verwerflich!

Was ist daran verwerflich, wenn ein Gewerkschaftsboss seinen Job macht, für den er erstens bezahlt wird und zweitens durch eine Urabstimmung der Mitglieder beauftragt wurde? Auch ein Weselsky kann nicht einfach nach Gutdünken Streiks ansetzen, dafür gibt es klare gesetzliche Regelungen. Und vergessen sie die DB-(eigene) Gewerkschaft EVG die ihren Job nicht macht und der .....
Und denkt die DB-Führung an ihre Kunden? Der scheint es doch egal zu sein, welches Leid sie zurzeit ihren Kunden zufügen. Hauptsache ihre Bonis fließen und es gibt ab nächstes Jahr 10% mehr sowie die Vorgaben der Regierung zu den Einsparungen beim Personal zwecks Corona Unterstützung werden befolgt. Erkundigen Sie sich doch einfach mal außerhalb der Mainstreammedien und Bahn-Propaganda. Das Internet macht es möglich, es verlangt allerdings etwas Recherche und Zeit.

Das Problem ist der Bahnvorstand

Das Problem ist, so ein Bahnvorstand hat die Pflicht Dividende für die Aktionäre zu erwirtschaften.
Insofern ist diesem Vorstand alles egal, was mit Mitarbeitern oder Kunden passiert, Solange die Kunden nicht weg bleiben können sondern die Bahn wieder benutzen müssen.
Der größte Fehler war, dass die Bahn privatisiert wurde.
Der Streik der Lokführer auch wenn es eine kleine Gewerkschaft ist, ist voll berechtigt.
Der Bahn Vorstand bürdet denen immer mehr Aufgaben auf, und kurz und streicht Renten und will auch die Löhne nicht wirklich erhöhen.

Und dann versucht dieser Bahnvorstand auch noch die Kunden und Bürger als dumm zu verhöhnen.
Behauptet vollmundig auf Gehaltserhöhungen und anderes eingegangen zu sein
Und verschweigt, dies alles für 2021, also die jetzigen Verhandlungen betreffend, abgelehnt und erst für später, 2022 usw. in Aussicht zu stellen.
.

11:14 von Mischa007 Verhandeln - Streik - Gericht?

Und die Frage ob die GDL berechtigt ist zu verhandeln wurde ja nun auch Gerichtlich entschieden.

Das hat kein Gericht entschieden. Die GDL ist selbstverständlich berechtigt zu verhandeln, Weselsky hat das aber selbst vor Gericht abgelehnt!
Wieviel Nebelkerzen und Verdrehungen denn noch?

Am 04. September 2021 um 10:58 von Juergen

Wie Sie so schön schreiben: "dass wir alle die Bahn mit Steuergeldern finanzieren...". Da wir die Bahn sowieso mit Steuergeldern finanzieren, dürfte es doch kein Problem sein entweder die m.E. bescheidenen Forderungen der Gewerkschaft zu erfüllen oder um das Thema Streik in diesem wichtigen Gesellschaftsbereich zu beenden, die Lokführer zu verbeamten (und am besten die Zugbegleiter gleich mit).
__
Es ist wirklich sehr komisch. Normalerweise werden Beamte ständig hintergragt, man kritisiert ihre Pensionen und ihre quasi Unkündbarkeit,erwartet, dass sie im Rahmen der Altersversorgung nicht weiter bevorzugt werden, um dann bei einer anderen Problematik dafür zu plädieren, dass es NOCH mehr Beamte geben soll.
Der Staat bzw. dessen DIENER ist noch nie der bessere Manager, Organisator, Logistiker, Banker oder Bauherr gewesen, wie hunderte Beispiele zeigen. Lediglich Hoheitsaufgaben sind mit Beamten zu tätigen. Ein aufgeblähter Beamtenstaat kann gar nix !

Mit dem Streik verknappe die

Mit dem Streik verknappe die GDL "bewusst und willentlich das Angebot und sorgt damit für eine völlig unnötige Belastung der Fahrgäste".

Das ist der Sinn von einem Streik: Belastungen erzeugen und damit Druck aufbauen. Ein Streik, der niemandem weh tut, ist kein Streik.

Schon ein interessantes Framing, dass medial und politisch völlig einseitig der GDL die Schuld in die Schuhe geschoben wird.
Der Bahn Vorstand könnte auch einfach heute auf die Forderungen der GDL eingehen und morgen wäre der Streik beendet.
Das will der Vorstand aber nicht. Lieber genehmigen sie sich selber 10% mehr Gehalt und fordern die GDL auf "an den Verhandlungstisch" zu kommen.
Ich hoffe die GDL bleibt standhaft und streikt solange, bis sie ihre Position durchgesetzt haben.

Wenn nur noch mit der evg

Wenn nur noch mit der evg verhandelt wird, sieht es sehr schlecht für den schienenverkehr aus.
In der gewerkschaft der evg sind auch welche aus dem bahnvorstand.
Das war schon damals bei der evg so, als sie noch Transnet hieß.

Wenn dann nur die evg verhandelt, das wäre so als würde zur Bundestagswahl nur eine Partei zugelassen sein.

Ist das demokratie?

Wäre sie noch die Bundesbahn.......

Hätte man die Bahn nicht privatisiert (war es nicht unter "Schröder"?), gäbe es nur beamtete Lokführer.
Selbiges gilt für das Kabinen- und Auskunftspersonal.
Und Beamte dürfen bis heute nicht steiken!
Sie würden fahren!
M.E. gehört der Schienenverkehr, wie auch eine Post-Grundversorgung in staatliche Hände, damit solche Dinge, wie jetzt auch noch nach/während 'Corona', nicht passieren.
Die GDL ist eine rein egoistische Spartengewerkschaft und nicht zufällig dem Deutschen Beamtenbund angeschlossen.
Wie wäre es denn, wenn die Fachkräfte aller Wasserwerke, die nur für den Betrieb der Wasserleitungen innerhalb der Wasserwerke zuständig sind, sich auch separieren würden, um "Anständiges" herauszuschlagen. Egal was die anderen Kollegen verdienen?
Wäre interessant, was die Verteidiger dieser Egoisten hier dazu dann schreiben würden....

@weingasi1, 10:38

„Es gibt ja hier genügend Stimmen, die sich immer wieder und nachdrücklich aus Umweltgesichtspunkten für eine Verkehrswende einsetzen.
Teilweise unterstützen aber die gleichen Leute den Streik. Für mich gänzlich unbegreiflich, weil er mit Sicherheit dafür sorgt, dass 1. die Überlegungen, die mancher angestellt haben mag, nämlich künftig statt des Autos die DB zu nehmen und
2. dieser Streik darüber hinaus dazu führen wird, dass die Fahrpreise (insbesondere für die Regio- bzw. Nahvervehrsziele ) mit Sicherheit steigen werden (…)“

Das - Umweltaspekte und „Streikunterstützung“ - sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Beiden für diesen aus meiner Sicht völlig überflüssigen Streik Verantwortlichen - wegen deren größeren „Handlungsspielraums“ v.a. der DB - geht es offensichtlich weder um die Umwelt noch irgendjemandes Interessen, sondern nur ums Geld bzw. ihre eigene Deutungs- und Entscheidungshoheit.

Die Diskrepanz zwischen den „Leistungsentgelten“ beider bleibt nicht nachvollziehbar.

Am 04. September 2021 um 11:13 von Hansi2012

" Ich frage mich, warum die Bahn nicht längst sagt, dass sie nur noch mit der größten Gewerkschaft über einen Einheitstarifvertrag verhandelt, an den die anderen auch gebunden sind. Das Recht dazu hat sie."

Richtig! Die Bahn sollte hier mal "klare Kante" zeigen!
__
Ich hatte diese Frage vor wenigen Tagen schon gestellt. Leider keine erklärende Antwort erhalten. Wieso ist das Verhalten der GDL überhaupt möglich und wird durch das Tarifeinheitsgebot nicht verboten ?
Bitte keine ideologische, sondern eine sachliche Erklärung würde ich mir wünschen, sofern möglich. Danke.

In vielen anderen Branchen ...

...gab es in den letzten Jahren Nullrunden und Verschlechterungen der Bedingungen bei Neu-Einstellungen. Hat da jemand gestreikt?? Alles lahm gelegt?? Ich kann mich nicht erinnern, obschon ich auch betroffen war.

Ja, es gibt fette und magere Jahre. Aber wenn ich meinen Arbeitsplatz erhalten möchte, muß ich auch mal unternehmerisch denken. Und in mageren Jahren Vorsicht beim Eingehen von Verpflichtungen walten lassen bzw. das hinnehmen. Bei uns hat selbstredend auch der Vorstand in diesen Zeiten verzichtet.

Für Weselsky scheint es zu bedeuten, unabhängig von unternehmerischem Denken ein gewisses Selbstbedienungsgebaren an den Tag zu legen, nur weil der Bund Eigner ist. Er scheint also kein unternehmerisches Denken zu haben. Für einen Gewerkschaftler sollte das eine Grundkompetenz sein - denn dann weiß man, wie realistisch Forderungen sind.

Mein AG hat nach mageren Jahren freiwillig einen betrieblichen Rentenbaustein eingeführt, den ausschließlich der AG bezahlt.

@ nikioko Re: @Bernd Kevesligeti (10:31)

Ah ein EVG-Mitglied oder sogar Funktionär? Kollegenschweine? Ich Glaube auf solche Leute wie Sie die Kollegen einer anderen Gewerkschaft als Kollegenschweine bezeichnen kann die "DB-Familie" mit Sicherheit getrost verzichtet werden. Was tut den Die Wackeldackelgewerkschaft EVG für ihre zahlenden Mitglieder? Richtig nichts, nickt die Vorschläge der DB-Führung ab und das OHNE Zustimmung der zahlenden Mitglieder und hält sich eine Hintertür auf, falls die GdL ihren Job vernünftig/besser macht und die "Drecksarbeit" erledigt ist.

Liebe Lockführer ...

... und Bahnmitarbeiter. Lassen Sie sich nicht von der veröffentlichten Meinung unterkriegen. Kämpfen Sie für Ihre Angelegenheiten. Niemand sonst wird es für Sie tun.

Kopf hoch - wehren Sie sich.

Herzliche Grüße.

Verhandeln in dem man einen Streik nach dem anderen macht???

Verhandeln, in dem man einen Streik nach dem anderen macht ist jetzt keine Lösung. Klar es ist ein persönliches Problem, aber ich musste jetzt 3 mal ein Vorhaben verschieben, davon 2mal wegen dem GDL-Streik, und nein es gibt für mich keine Ausweichmöglichkeit. Also habe ich keine Geduld mehr mit der GDL. Mich stört nicht der Streik an sich, das Recht hat die GDL nun mal, mich stört die unversöhnliche, willkürliche Art wie hier vorgegangen wird. Verhandeln kann man das nicht nennen. Die GDL ist angeblich zu Verhandlungen bereit, lässt sich aber dann nicht darauf ein, die Bahn macht ein Angebot in letzter Sekunde und verkündet die Erwartung den Streik noch abzublasen, auch keine faire Vorgehensweise. Ih habe das eben auch anders kennengelernt, daß eben die Gewerkschaften eines Betriebes untereinander die Forderungen absprechen und dann dem Betrieb gegenüber gemeinsam verhandeln. Insofern wäre auch hier mal die EVG gefragt, vielleicht auch zum schlichten???

@ Margitt., um 11:17

Welche Alternative für die Leute, die auf die Bahn, den Bus, die U-Bahn angewiesen sind, sehen Sie denn?

Die Busse waren während der gesamten Epidemie immer “gut“ besetzt, und klar: Da fanden auch immer Übertragungen des Virus statt.
Überall dort war und ist das der Fall, wo sich die Menschen notgedrungen näher kommen als gut ist.

Es verwundert schon

Der Bahnvorstand sitzt auf dem Geldsack und will nix herausrücken. Das bisherige Angebot stellt eine Minderung der Einkommen dar: 3,2%, 2021 0-Runde, dann auf drei Jahre umgelegt handelt es sich um 1,07% pro Jahr = weniger als die Inflationsrate, welche ja von der EZB mit 2% p.a. angesetzt ist.
.
Wenn man nun aber Millionen Kosten für den Streik zulässt, könnte man doch dieses Geld lieber den Bahnmitarbeitern zugute kommen lassen, das kommt doch aufs gleiche raus. Aber nee, nur nix nach unten abgeben, da müsste man ja vielleicht Abzüge bei seinen Millionenbezügen in Kauf nehmen!

von harry up 11:21

Und andere hier klingen wie Mitglieder des DB-Vorstandes oder deren Nachredner und vielleicht auch Bewunderer (Großverdiener).
Das ein Streik im Eisenbahnverkehr zu keiner Zeit gut für die Kunden ist, wurde hier schon gesagt. Das gilt für eventuelle Arbeitskämpfe anderswo auch.

Glückwunsch

Sehr schön, wenn Sie es sich (mit Ihrer Schwerbehinderung) leisten können auf die Bahn zu verzichten. Von einem erhöhten Ansteckungsrisiko in der Bahn (im Vergleich z.B. zu Bussen) habe ich bisher nichts gehört. Haben Sie da eine Quelle?
Es gibt Menschen die nicht von Haustür zur Haustür transportiert werden.
Oder sollen alle Pendler wieder auf`s Auto umsteigen?

Auf dem Ruecken?

Ein Streik ist immer auf dem Ruecken der ... Nutzniesser des bestreikten System-organs. Ein Streik benoetigt deswegen Solidaritaet bei den in diesem Fall Bahnreisenden, genaugenommen die Bitte um kurzzeitiges Vergessen von Egoismus plus Erkenntntis dessen, das wir ein einem zusammenhaengenden System leben und niemand aus der Verantwortung raus kann. Wer hat denn die Parteien gewaehlt, die die DB (als Massenverkehrssystem) kaputtgemacht hat? Wer waehlt denn die Parteien, die das ganze Verkehrssystem monetaer machten? Die Mehrheit. Nun muessen sie halt den Ruecken hinhalten - indirekt. Ein Streik zeigt funtkionale Schwaechen der ausbeutenden Leistungsgesellchaft auf. Und jene waehrt sich mit List und Tuecke gegen den Streik und vergiftet den ganzen Prozess. Verbieten eines Streiks duerfte nicht mal gedacht werden, aber es wird opportun.

Zu Am 04. September 2021 um 11:37 von Kramer

Ja richtig,
Streikt bis die Bahn wieder verstaatlicht wird. Der Slogan „wir fahren wenn alles steht „ und der Spruch „pünktlich wie die Bahn“ kommt noch aus der Zeit einer staatlichen Eisenbahn.

Wenn eine Verkehrswende gelingen soll, müssen Aktionäre zurück stehen.

Zu 10:56 von Klaus Rauser - Einseitig³ -

Arbeitsgerichte Frankfurt
Das aus Artikel 9 Abs. 3 GG schützt folgende Recht auf Koalitionsfreiheit nicht nur das Recht auf Arbeitskampfmaßnahmen, die auf den Abschluss eines Tarifvertrages gerichtet sind, sondern auch das Recht auf Streikmaßnahmen zur Durchsetzung der Anwendung dieses Tarifvertrages auf die Mitglieder der Gewerkschaft. Dem ist nichts hinzuzufügen.

@Klaus Rauser, von wo haben Sie das denn zusammengeschrieben und ergänzt.

Art.9 Abs. 3 GG ist kein Schutz- und Streikartikel für Gewerkschaften. Manche Erläuterung, Einschätzung und Berichterstattung erwecken leider immer wieder diesen Eindruck. Dieser Artikel verbürgt u.a. die Vereinigungsfreiheit sowie die Koalitionsfreiheit für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber!

... und es gibt nicht nur rechtmäßige GDL-Streiks sondern auch rechtmäßige Abwehrmaßnahmen auf der Seite der Bahn. Ich kann das nur wiederholen, die Bahn sollte nach den Erfahrungen im Interesse des Eigentümers und der Nutzer solche aktivieren.

Kleine aber entscheidende Änderung am Streikrecht

Ich kann nicht verstehen, dass man nicht an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Der ganze Grund für den Arbeitskampf ist es bessere Bedingungen auszuhandeln. Dazu muss man miteinander reden.

Ich würde im Streikrecht Änderungen einführen:

1. Solange gestreikt wird muss die Führungsriege der Gewerkschaft und die Führungsriege des bestreikten Unternehmens innerhalb von 24 Stunden sich in einem Raum zusammen finden. Egal ob da jemand gerade im Urlaub ist.
2. Dieser Raum darf nicht verlassen werden, bis eine Einigung erzielt wurde.
3. Teil der Einigung ist immer eine Klausel, wann frühestens erneut gestreikt werden darf.
4. Verlässt eine einzige Person der Gewerkschaft den Raum, bleibt alles genau so wie es jetzt ist und es darf die nächsten 10 Jahre nicht mehr gestreikt werden. Der Streik ist sofort beendet.
5. Verlässt das Unternehmen den Raum, stimmt sie den gesamten Forderungen vorbehaltlos zu. Ein neuer Arbeitskampf darf innerhalb 6 Monate erneut geführt werden. Der Streik ist beendet

@ kurtimwald

Zitat: "Das Problem ist, so ein Bahnvorstand hat die Pflicht Dividende für die Aktionäre zu erwirtschaften."
#
Sorry, sie verstehen die DB nicht. Die nennt sich zwar AG, war aber nie an der Börse, keine Aktie ist je in den Verkauf geraten. Sie ist zu 100% im Besitz des Bundes. Fast noch eine "Bundesbahn".
*
Zitat: "Der Bahn Vorstand bürdet denen immer mehr Aufgaben auf, und kurz und streicht Renten und will auch die Löhne nicht wirklich erhöhen."
#
Das Berufsbild ändert sich halt mit der Zeit, es gibt keine Schaufel und Kohlen mehr, man fährt elektronisch gesteuert elektrisch.
Die Rente richtet sich bekanntlich nach ihrem Einkommen, darauf hat die DB keinen Einfluss.
Die sogen. Betriebsrente beträgt derzeit um die 50,- Euro/Mon ... nach 40 Betriebsjahren (!), ist also nicht DAS Ding, es geht auch nicht um eine Streichung ec..
Und bei der Lohnerhöhung geht es nur noch um die Laufzeit, alles andere entspricht den Forderungen der GDL ...

@ gman Re: Zu 10:48 von werner1955 -GDL-Visierklappe

Die Totalblockade von Weselsky ist vielfach nachzulesen und nachzuhören:
Immer wieder!

Die GDL hatte erneut abgelehnt, in Gespräche einzutreten, bevor nicht
ihre sämtlichen Forderungen erfüllt würden.

Das ist keine Verhandlung, das ist eine Totalblockade!

Totalblockade?

Gegen WAS? Die Scheinangebote der DB-Führung? JA, wenn mich einer mit 1+% abspeisen wollte, der in der gleichen Zeit selber 10% mehr kassieren will, bei einem Jahressalär von jetzt schon Rund 900.000€ und zusätzlich Bonis kassiert, die der Belegschaft schon vor Jahren gestrichen wurden, würde ich wahrscheinlich auch in die Totalblockade gehen. Erkundigen Sie sich doch einfach einmal, WAS dort abläuft und verfallen nicht der allgemeinen Propaganda. Das Netzt steht ja wohl auch Ihnen offen, sonst könnten Sie hier nicht posten

Die Kritiker

und viele v.a. Jüngere gehen heute selbstverständlich davon aus, dass es die 5-Tage-Woche, bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt.
Das alles ist aber den Arbeitnehmern nicht in den Schoß gefallen, sondern musste durch Streiks hart erkämpft werden.
Aber die verwöhnte Luxusgesellschaft heute will auf nichts verzichten, da sind Streiks irgendwie "bäh".

Und konkret: größere Gewerkschaften hätten dem GDL-Chef einen Medienberater zur Seite gestellt und würden mehr auf die Außenwirkung achten.
Weselsky ist kein Poser, er ist in der Sache knallhart und hat mE die besseren Argumente.
Seit über 30 Jahren wird die DB durch politische Ränkespiele ruiniert, es wurden Milliarden verbraten: das sollen diesmal nicht die Angestellten ausbaden müssen.
Wenn die Bahn eine grüne Zukunftslokomotive sein soll, dann nur mit motivierten und gut bezahlten Mitarbeitern.

Die Politik hat beim TarifeinheitsG geschlampft. Der erbitterte Kampf der kleinen GdL gegen die EVG ist die Folge davon.

Zu 11:41 von Klabautermann 08 -Unter Gewerkschaftskollegen- !

Man schenkt sich nichts unter Gewerkschaftlern wie man sieht!

"Kollegenschwein", nein, das geht gar nicht. Aber ist die Bezeichnung "Wackeldackelgewerkschaft" und die anderen Nettigkeiten für die Konkurenzgewerkschaft EVG, den DGB und ihren Funktionären dagegen die feine Art?

Pfui, hier wie dort.

Zusammenfassung

Die Diskussion dreht sich in erheblichem Maße im Kreis.
Ich gehe davon aus, dass keine Seite um die Fakten herumkomt. Dies sind nach meiner Meinung:

Der Streik ist durch ist laut Gerichtsbeschluss genehmigt.
Jeder Streik, der nicht nur Warnstreik ist, hat Erzwingungscharakter.
Es ist Sache der Gewerkschaft, wann für sie Ende der Fahnenstange ist.
Die Gewekschaftsführung ist an das Votum ihrer Mittglieder gebunden.
Die Bahn kann selbst entscheiden, ob sie ein Angebot annimmt.
Der Eigentümer ist für die Entscheidung seiner Mannager verantwortlich.

Sollte ich mich in irgendeinm Punkt irren, dann bitte ich um Korrektur.

Nach meiner Meinung untergräbt die Bahn aufgrund ihres Handelns die Ziele der Verkehrsreform. Ihre Behauptung der Streit ist nicht rechtmäßig erscheint mir eher als Vorwand. Da die Forderungen der Bediensteten in keinem Fall überhöht erscheinen, ist es nur schwer verständich diese unter Hinnahne der immensen, auch wirtschaftliche Schäden abzulehnen.

Am 04. September 2021 um 11:37 von Nettie

Das - Umweltaspekte und „Streikunterstützung“ - sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel.
___
Eben ! Wer dem Umweltschutz die allerhöchste Priorität einräumt, wie hier häufig zu lesen ist, der KANN aus den geschilderten Gründen den Streik nicht gutheissen, eben WEIL er der Prio zuwiderläuft.
Die angedachte Erhöhung der Vorstandgehälter (die im intern. Vergleich nicht zu hoch angesiedelt sind ) soll im übrigen erst 2023 zum Tragen kommen, allerdings bin ich der Meinung, dass man die Gehälter/Boni zum grössten Teil vom Gesellschaftsergebnis abhängig machen sollte. Ist das gut, sollen dann auch BEIDE Gruppen AN und AG profitieren. Ist es schlecht (wobei die schlechten Zahlen, die sich auf Corona begründen, niemandem zum zugerechnet werden sollten )sollten sich beide Parteien zurückhalten. Ist es gut, sollten beide profitieren. Wobei ich grundsätzlich der Meinung bin, dass Gehälter grundsätzlich leistungsbezogen angelegt sein sollten.

@Christel von de... (11:45)

Nein, nein!
Ich habe auf Ihre Bemerkung geantwortet, der nach Menschen für die Umwelt auf das Auto verzichten würden.

Ich habe geantwortet, mein Mann nahm die Bahn, weil er nicht im Stau stehen wollte, auch nicht im Winter.

Das ist Bequemlichkeit, nicht Umweltschutz.

Jetzt ist in Ihrer Antwort von Umweltschutz nicht mehr die Rede und Sie untermauern mit Ihrer Aussage meine Antwort.

Am 04. September 2021 um 12:06 von schrodie

Ich würde im Streikrecht Änderungen einführen:
2. Dieser Raum darf nicht verlassen werden, bis eine Einigung erzielt wurde.
__
Und das alles mit dem Papst als Schlichter.
Was Sie vorschlagen, erinnert irgendwie an das Konklave in Rom ;)

Wasser predigen… und Wein trinken

Die Forderung der GDL entspricht noch nicht mal einem Inflationsausgleich.

Und selbst dass langt dem Bahnmanagement nicht.

Ein Rückfahren der Altersvorsorge und etwas, was einer Nullrunde nahe kommt gönnt man jenen, die den Drohnen im Vorstand das Geld erwirtschaften.

Im Frühjahr liess sich das Top Management von den Abwinkern im Aufsichtsrat eine 10% Gehaltserhöhung genehmigen.

Die Forderung des Bahnvorstandes wäre allenfalls dann akzeptabel, wenn diese eine Nullrunde für sich selber festgelegt werden.

So ist aber das, was der Bahnvorstand abzieht, nur eins :
Unverschämt.

Zu der Schützenhilfe, die der DGB dem Vorstand leistet kann man nur sagen :
Ekelhaft zu sehen, was aus deutschen Gewerkschaften geworden ist.

Was die Parteinahme für das Bahn - Management in einigen deutschen Leitmedien angeht :
Ich erwarten schon lange nichts anderes mehr von jenen Leitmedien.

Die Bahn muss nur ein

Die Bahn muss nur ein ordentliches Angebot machen. Dann wird der Streik beendet.
Es liegt nur an der Bahn die auf der mitleidsmasche reitet und dazu ihre Kunden quält.
Kein Verständnis für sowas. 10% und Boni. Dafür den anderen das Gehalt und Rente kürzen.

@Hansi2012, 10:35

"Dem Gewerkschaftsboss der Minigewerkschaft GDL ist es völlig egal, welches Leid Bahnreisende derzeit erleiden."

Niemandem wird ein "Leid" zugefügt, nur weil eine Bahn nicht fährt. Es gibt genug Alternativen. Anders wäre das zB bei einem Streik des Marburger Bundes.

"Es geht ihm ausschließlich um die Macht der kleinen Gewerkschaft im Verhältnis zur großen Eisenbahnergewerkschaft und natürlich auch um die persönliche Macht (und Geld und Posten (?)) für ihn und seine Funktionäre."

Haben Sie das in der Bild-Zeitung gelesen? Kennen Sie Herrn Weselsky?

Ich habe diese Dämonisierung seiner Person nie verstanden.
Der Streik wurde von den Mitgliedern mit großer Mehrheit beschlossen, Herr Weselsky wird seit Jahren wiedergewählt, weil er gute Arbeit macht.
Die Gewerkschaft ist klein, sein Verdienst dürfte sich in Grenzen halten.

Das alles klingt für mich zu sehr nach nachgeplapperter Verschwörungstheorie.
Haben Sie sich mal über die Gehälter und Boni der DB informiert? Oder des EVG-Chefs?

11:04 von Mischa007

>>Geld ist ja da, sonst könnten die Vorstände ja nicht Millionen im Jahr abgreifen.
Oder irre ich da?<<

Wie hoch ist das Gehalt von Herrn Weselsky? entspricht dies dem Durchschnittsgehalt eines Lokführers?

Moralisch ist die GDL voll im Recht

Solange Gerichte juristisch nichts am Streikablauf und am Streikziel zu beanstanden haben, geht der Ausstand weiter.

Nicht zum ersten Mal beobachte ich, wie in Medien eine regelrechte Kampagne läuft gegen die GDL und ihren angeblich „egomanischen“ Chef.

So als wenn die Bahnvorstände weniger egomanisch wären!

Überhaupt: es wird mit dem Argument der Streik diskreditiert, dass ja die Bahn ein Staatsunternehmen ist und deshalb „alle“ unter den Gewerkschaftsforderungen zu „leiden“ hätten.
Denn Mobilität ist (noch) ein Grundbedürfnis (wie auch die Debatte um 2G/3G in Zügen gezeigt hat).

Das der Staat nämlich „wir alle“ seien, ist ein Argument, das ich seit einigen Jahren immer wieder höre. Es ist aber in dieser Intention falsch, denn das galt schließlich auch schon im Deutschen Kaiserreich. Damals wie heute aber gilt: einige können ihre Interessen viel besser durchsetzen, als andere.

Und es wird sogar das Inflationsargument herumgedreht: die GDL solle bitte nicht so viel fordern!

@ Hansi2012

Wenn Streiks keinerlei leid mit sich bringen, kann man sie gleich bleiben lassen.

Der GDL einseitig die Schuld zuschieben ist weiterhin ziemlich daneben.

Da das Bahn Management sich den relativ moderaten Forderungen der GDL verschließt und auf Konfrontation setzt, liegt die Schuld am Stress der Bahnkunden ebenso bei diesen sauberen Herren.

Leuten, die sich im Frühjahr eine Lohnerhöhung von 10% gegönnt haben.

Falls mal nicht gestreikt wird:

Die Bahngäste sind doch längst daran gewöhnt, daß die Bahn bei jedem Wetter und Klima auf den Gleisen ausfällt oder Stunden Verspätung hat.

Ich mein das nicht so...

Seltsam, dass hier immer wieder die Inflation als eine Begründung zur Rechtfertigung des Streikes genannt wird. Dabei haben wir von Leuten die es ganz genau wissen gelernt: Die hohe Inflation ist nur temporär und wird nach dem Ausklingen des "Mehrwertsteuereffektes" natürlich wieder auf die erwünschten 2 Prozent zurückgehen.

"2. dieser Streik darüber

"2. dieser Streik darüber hinaus dazu führen wird, dass die Fahrpreise (insbesondere für die Regio- bzw. Nahvervehrsziele ) mit Sicherheit steigen werden, was auch einige vom Umstieg abhalten wird. "

Also sollen die Lokführer jetzt aus "Klimaschutzgründen" auf Inflationsausgleich und Betriebsrenten verzichten? Eine bisher ungehörte, aber interessante "Argumentation".

Ausgewogenheit notwendig

Warum kommt mit diesem Artikel ausschließlich Kritik am Streik und der GDL zu Wort?

In keiner Zeile lese ich etwas von den Forderungen des Tarifpartners GDL und Vertreters der Arbeitnehmer!

Als da wären:
(1) Lohnsteigerung für das erste Jahr vom 1. April 2021 bis 1. April 2022 nur 1,4 Prozent. Und weitere 1,8 Prozent sollen erst danach für ein weiteres Jahr draufgelegt werden. Das ist bei der gegenwärtigen Inflationsrate also nicht einmal die Erhaltung des bisherigen Einkommens.

(2) 600 Euro Corona-Prämie. Das ist genau der Betrag, der im Tarifvertrag mit der Gewerkschaft verdi für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes 2020 bereits vereinbart wurde. Für die Beamten werden laut Gesetz zwischen 300 und 600 Euro gezahlt.

Also extrem moderate Forderungen!

Warum erscheint davon keine Zeile in dem Artikel?

Kollegenschweine sind andere!

Die GDL ist die einzige Gewerkschaft, die in unserem Land diese Bezeichnung noch verdient! Selbst mein Vater als Beamter, war noch aus Solidarität bis zu seinem Tod Mitglied in dieser Gewerkschaft. Die GDL-er sind ganz bestimmt keine "Kollegenschweine", besitzen aber aber noch eine Gewerkschaftsführung, die sich für die Interessen ihrer Mitglieder einsetzt, im Gegesatz zu den Gewerkschaftsfunktionären, die nach einem Tarifabschluß mit den Arbeitgebervertretern "saufen gehen", so wie ich es von der EX-DAG bzw. Verdi erlebt habe und deren Verteter teilweise als Parteimitglieder von CDU und SPD im Bundestag sitzen!
"Kollegenschweine" sind alle die MdB's, die das Tarifeinheitsgesetz verabschiedet haben, mit der Konsequenz, daß nie wieder eine kleine Gewerkschaft Fuß fassen kann. Aus diesem Grund hat auch das BVG die Politik aufgefordert das Gesetz im Sinne der kleinen Gewerkschaften nachzubessern! Es geht hier nicht nämlich nicht nur um einen Arbeitskampf, sondern auch um die Existenz!

@11:44 von DeHahn

>> dann auf drei Jahre umgelegt handelt es
>> sich um 1,07% pro Jahr = weniger als die
>> Inflationsrate

Sie haben in Ihrer Rechnung noch vergessen, daß diese "1,07%" brutto sind. LSt und SV gehen davon ja auch noch ab. =(

"Dem Gewerkschaftsboss der

"Dem Gewerkschaftsboss der Minigewerkschaft GDL ist es völlig egal, welches Leid Bahnreisende derzeit erleiden."

Sie scheinen sich nicht besonders mit Gewerkschaften und Streiks auszukennen? Vor dem Streik gibt es grundsätzlich eine Urabstimmung unter den Mitgliedern, der "Gewerkschaftsboss" selbst kann keinen Streik beschließen.

11:01 von Mischa007

//Eventuell wäre es ja auch mal eine Idee statt Autos die Bahn mehr zu subventionieren. Nur so als Gedankenanstoß.//

Das wäre eine sehr gute Idee, ganz im Sinne der Klimaproblematik (Die Forderung nach Verlagerung „von der Straße zur Schiene“, besteht ja schon mind. zwei Jahrzehnte).
Subventionierung zu Gunsten der Bahn wäre allerdings auch eine Einladung an die Gewerkschaften, sich an diesem Topf zu bedienen.

12:12 von Klabautermann 08 Totalblockade

@Klabautermann 08 es ist eine Totalblockade, daran ändern auch die unsinnigen und hinkenden Vergleiche nichts.

Was läuft denn dort ab?
Geht es um Tarifforderungen für die Mitarbeiter oder soll der Bahnvorstand vorgeführt werden. Wollen Sie den Bahnvorstand durch eine Räteführung ablösen?
Um was geht es Ihnen und Weselsky & Co.?
Für was genau wird blockiert und gestreikt?

Fakt ist, es läuft ein unsäglicher und gemeinschädlicher Streik in Verbindung mit einer Totalblockade der GDL mit ihrem Chef-Funktionär Weselsky. Die streikenden GDL-Mitglieder sind mitverantwortlich!

um 10:35 von Hansi2012

Das Handeln der GDL ist nach allem, was ich weiß rechtlich korrekt. Der Begriff "verwerflich" ist daher ein völlig unangebrachtes Werturteil.

So habe ich mir das auch

So habe ich mir das auch gedacht. Niemand will auch nur länger als nötig unter solchen Bedingungen verhandeln. Schnelle Einigungen sind vorprogrammiert. Vielleicht würde es sogar dazu führen, dass bevor zu streiken begonnen wird sich geeinigt wird. Der Streik ist das Mittel, wenn alles andere nicht funktioniert hat. Ich kann also nicht in den Streik treten und dann nicht mit mir reden lassen, es werden sofort beide Parteien gezwungen sich miteinander auseinanderzusetzen.

Egal ob mit oder ohne Streik

Wer Bahn fährt, der braucht sowieso keinen Terminkalender mehr. Denn die Bahn bietet das volle Unterhaltungsprogramm von randalierten Fahrkartenautomaten, Panne-Bahn als mobiles Sauf- und Gröhl-Hotel, und dann anschließend 6 Wochen Bürokratieaufwand zur Fahrpreisrückerstattung.

@weingasi1

"Es gibt ja hier genügend Stimmen, die sich immer wieder und nachdrücklich aus Umweltgesichtspunkten für eine Verkehrswende einsetzen.
Teilweise unterstützen aber die gleichen Leute den Streik. Für mich gänzlich unbegreiflich [...]"

Was ist denn daran "unbegreiflich"?
Oder vertreten Sie etwa die Auffassung, dass die Kosten des Klimawandels durch Lohnverzicht geschultert werden sollen?
Die Bürger bezahlen ohnehin schon fast 100% der Klimafolgen. Sei es direkt durch höhere Preise für Energie, Wohnen oder Mobilität, sei es indirekt durch Steuern.
Denn nirgendwo wird ökologisch sinnvoll gehandelt, wenn es nicht großzügig durch Steuergeld oder den Verzicht auf Steuereinnahmen subventioniert wird.

Deshalb widersprechen Sie sich, wenn Sie auf die Abgabenlast der Lohnempfänger verweisen.
Wenn der Staat bei allen weniger Abgaben nimmt, hat er weniger fürs Klima übrig, als wenn er einer handvoll GdLer ein paar Mark mehr bezahlt.

"Was macht er eigentlich,

"Was macht er eigentlich, wenn die Bahn sagt, dass der Streik einen so großen wirtschaftlichen Schaden verursacht hat, dass sie ihr Angebot leider nach unten korrigieren muss?"

Das kann ich Ihnen sagen: Er wird den Mitgliedern empfehlen weiterzustreiken. In diesem Falle gegebenenfalls etwas heftiger, also so wie in Frankreich oder Italien üblich.

Standhaft bleiben

Liebe Bahn,
bitte bleibt standhaft und lasst euch von diesem Weselsky nicht unterkriegen. Für uns Kunden ist es eine Zumutung, aber wir wissen, auf wessen Kappe das geht.

11:43 von harry_up: Alternativen zur Bahn

< Welche Alternative für die Leute, die auf die Bahn, den Bus, die U-Bahn angewiesen sind, sehen Sie denn? >

Alternativen zum Bahnfahren?
Wenn möglich bei Berufstätigkeit:
-Fahrrad
-Auto
-Zu Hause bleiben und Homeoffice machen
-Kurzstrecken zu Fuß gehen
-Taxi, wer es sich leisten kann oder es bezahlt bekommt (z. B. bei Fahrten ins KH)
-Ggf. auch ein Auto kaufen (ggf. mieten), wenn Führerschein vorhanden

Urlaub- und Freizeitfahrten stets ohne Nutzung der Bahn oder der Busse, ggf. zu Hause bleiben.
Die wenigen, für die dies alles ausscheidet, können dann in den Zügen einen Mindestabstand von mind. 2 Meter vermutlich einhalten. Allerdings sehe ich für diese Gruppe dennoch ein Infektionsrisiko (z. B. beim Ein- und Aussteigen).

@Juergen - 10:58

"Wenn so Jemand wie Herr Hoffmann einer Gewerkschaft so in den Rücken fällt, spricht das nicht dafür, dass er Arbeitnehmer Interessen vertritt. Er sollte sich m.M.n. eine andre Tätigkeit suchen. Die Arbeitgeberseite stellt gerne solche Menschen ein."

Befassen Sie sich mal mit der Wirkung von Spartengewerkschaften wie die GdL.

Beispiel: Marburger Bund.
Als Gewerkschaft für die Sparte "Ärzte" interessiert die nicht was der Pförtner, die Putzfrau oder die übrigen Beschäftigten im Krankenhaus verdienen. Aber nur mit Ärzten würde der Klinikbetrieb nicht funktionieren. Die DGB Gewerkschaften fahren da entsprechend ihrer Herkunft einen anderen Ansatz, nämlich alle Beschäftigten im Unternehmen in einen Tarifvertrag zu fassen.

Dies ist aber wesentlich aufwendiger als sich nur um Premium-Beschäftigte zu kümmern.
Da Spartengewerkschaften mit Beschäftigten in Schlüsselfunktionen sehr wirkungsvoll streiken können, entziehen sie sich der Solidarität mit dem Rest des Betriebes.
Das ist der Punkt.

Reine Machtdemonstration

Das Angebot der Bahn liegt vor. Es ist so nah an den Forderungen dieser Beamtenbund-Gewerkschaft. Und trotzdem wird uns hier mutwillig ein völlig überflüssiger Streik zugemutet.

Jetzt erst recht. Ich hoffe, die Bahn gibt keinen Zoll breit nach.

um 12:06 von schrodie

Ihr Vorschlag ist shcon als wenig realistisch augefallen. Diesem Urteil möchte ich zustimmen. Darf ich sie fragen,ob ihr Vorschlag mehr satirisch gemeint war?

Das ist gewerkschaftlicher Terror

... das fällt mir als SPD mitglied schwer zu formulieren - aber Herr W. demonstriert nun endgültig dass es ihm nicht mehr um einen fairen tarifabschluss geht sondern hier aus polotischem Grumd eim ganzes Land in Geiselhaft genommen wird

um 10:35 von Hansi2012

Einfach verwerflich!
Dem Gewerkschaftsboss der Minigewerkschaft GDL ist es völlig egal, welches Leid Bahnreisende derzeit erleiden.

Es geht ihm ausschließlich um die Macht der kleinen Gewerkschaft im Verhältnis zur großen Eisenbahnergewerkschaft und natürlich auch um die persönliche Macht (und Geld und Posten (?)) für ihn und seine Funktionäre.

Einfach verwerflich!
-------------------------
Hier geht es nicht um einen Gewerkschaftsboss.
Die große Mehrheit der GDL Mitglieder haben für den Streik gestimmt. Verwerflich ist, das der Vorsitzende des DGB den Lokführern in den Rücken fällt.
Herr Hoffmann sollte sofort zurücktreten.

@ Bender Rodriguz

Zitag: "Kein Verständnis für sowas. 10% und Boni. Dafür den anderen das Gehalt und Rente kürzen."
#
Die ständige Herumreiterei auf den Vorstandsgehältern macht die Sache nicht richtiger. Ob Krupp oder andere, oben hui, unten pfui.
Deren Gehaltspolitik gestaltet sich analog zu den übrigen Vorständen im In- und Ausland und hat mit dem Einkommen der Lokführer so viel zu tun, wie mit dem Gehalt eines DB- Mechatronikers.
Und wie nimmt die DB Einfluss auf die Rente?
Ansonsten lesen Sie bitte meinen Beitrag von 12:06 Uhr.

"Ich kann nicht verstehen,

"Ich kann nicht verstehen, dass man nicht an den Verhandlungstisch zurückkehrt."

Nehmen wir mal an, ich würde Ihnen anbieten umsonst für mich zu arbeiten. Würden Sie darüber am Verhandlungstisch verhandeln?

um 10:51 von nikioko

Das wurde vom Landesarbeitsgericht aber ganz anders entschieden.

Es ist doch gut, dass Streiken erlaubt ist

Wir haben 4% Inflation und die Gewerkschaften sind dazu da, ihren Mitgliedern angemessene Löhne zu erstreiten.

Die Vorstandsboni steigen ja auch - und nicht nur um 4% (pro Jahr, wohlgemerkt). Dabei sind sie Management Leistungen der Bahn eher mau. Wenn mal wieder Gleisarbeiten anstehen, bricht Chaos aus. Es gibt keine oder kaum oder widersprüchliche Informationen, deshalb sind die „Infopoints“ der Bahn in den Bahnhöfen dann regelrecht belagert. Da erfährt man dann zB dass man besser den Bus nimmt um zu irgendeinem Regionalbahnhof zu gelangen, von dem dann mit mehr als einstündiger Verspätung ein ICE in die gewünschte Richtung abfährt.

Im Sommer kann es allerdings eng werden. Ich habe schon erlebt das Zugführer mit d. Bundespolizei gedroht haben, die „Zuviel“ zugestiegenen Fahrgäste aus dem völlig überfüllten Zug „entfernen“ zu lassen, weil die Bahn bei 30 Grad wegen Klimaanlagenausfall unbenutzbare Waggons mitfahren lässt o. Kein erhöhtes Fahrgastaufkommen auffangen kann.

@12:35 von gman

>> Fakt ist, es läuft ein unsäglicher und
>> gemeinschädlicher Streik in Verbindung
>> mit einer Totalblockade der GDL mit ihrem
>> Chef-Funktionär Weselsky. Die streikenden
>> GDL-Mitglieder sind mitverantwortlich!

Sie meinten wohl eher:
"Fakt ist, es läuft ein berechtigter und notwendiger Streik in Verbindung mit einer Totalblockade des Bahnvorstandes mit ihrem Chef-Funktionär Dr. Richard Lutz. Der Bahnvorstand ist hauptverantwortlich!"

Es gibt da einen Unterschied ...

"Wie hoch ist das Gehalt von Herrn Weselsky? entspricht dies dem Durchschnittsgehalt eines Lokführers?"

Warum ist das Jahresgehalt eines Vorstandsmitgliedes um ca. 800.000 Euro höher, als des eines Lokführers?
Wieviel verdient Herr Weselsky, auch so viel?

Die GDL-er zahlen gerne ihre Gewerkschaftsbeiträge!
Ob die Belegschaft genauso gerne für die Millionenbezüge ihrer Vorstände arbeitet, darf wohl bezweifelt werden!

Zu 12:16 von logig "Zusammenfassung"

@logig, zuerst muss ich Sie um Entschuldigung bitten. Ich habe gestern einen Betrag (Spanienvergleich) irrtümlich Ihnen zugeschrieben.
Daraus ergab sich dann ein falscher unangemessener Disput.

Aber ich muss Sie trotzdem korrigieren.
Die GDL macht der DB kein Angebot sondern stellt unabdingbare Forderungen und lehnt jede Verhandlung ab. Selbst vor Gericht wurde eine Verhandlung verweigert. Sie schreiben ja selbst von Forderungen der GDL.

Die Manager sind verantwortlich so wie die GDL-Funktionäre auch.
Das Ende hängt nicht alleine von der GDL-Fahnenstange ab.
Die Schäden für die Menschen, die Wirtschaft entstehen durch den Streik, den hat die GDL zu verantworten.
Die "Verkehrsreform", die Verkehrswende, wird durch den Streik nicht gefördert sondern geradezu tropediert, denn die Nutzung der Schiene, Nahverkehr etc. wird so weiter abnehmen.

@12:42 von born in stasi-land

>> Liebe Bahn,
>> bitte bleibt standhaft und lasst euch von
>> diesem Weselsky nicht unterkriegen.

Liebe Lokführer,
bitte bleibt standhaft und laßt euch von diesem Dr. Richard Lutz nicht unterkriegen.

11:38 von weingasi1

«Wieso ist das Verhalten der GDL überhaupt möglich und wird durch das Tarifeinheitsgebot nicht verboten ?
Bitte keine ideologische, sondern eine sachliche Erklärung würde ich mir wünschen, sofern möglich. Danke.»

Ich wollte Ihnen antworten, und hatte auch schon was dazu geschrieben. Aber dann kam der Streik der ts-Moderation dazwischen, und die haben den Thread ohne Ankündigung dicht gemacht.

Das Tarifeinheitsgesetz sollte eigentlich dazu führen, dass Gewerkschaften mehr und besser zusammenarbeiten, die im gleichen Unternehmen gleiche Berufsgruppen vertreten, und möglichst einheitliche Tarifabschlüsse dabei rumkommen.

Alle, die sich damit besser auskennen als ich, bewerten es nun aber so, dass es vor allem dazu beiträgt, dass Gewerkschaften versuchen, sich gegenseitig Mitglieder abzuwerben. Damit sie selbst No. One an Mitgliederzahl im Unternehmen werden. Viele Kenner der Materie sagen, man solle das TEG wieder abschaffen.

Zwangsvereinigung von Gewerkschaften geht eh nicht.

was soll am Streikrecht falsch sein?

komischer Artikel der Tagesschau

Einfach widerlich, wie die Rechte einer

Gewerkschaft, kritisiert wird. Den Vorständen der DB wird hingegen alles abgenommen. Sie sind es, die ihre Kunden, auf schädliche Art, gegen die GDL instrumentalisieren. Sieht die Bundesregierung nicht, dass die Privatisierung eine dumme Fehlentscheidung war? Öffentliche Verkehrsmittel gehören NICHT in die Hände von Aktionäre, es sei denn man möchte diese zerstören!

@nikioko, 10:41

"Wenn ich Herrn Weselsky so reden höre, dann kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass er unter einer verzerrten Wahrnehmung leidet. [...] Die Bahn hat ihre Angebote mehrmals verbessert, und der einzige Streitpunkt ist jetzt noch die Laufzeit."

Leider ganz falsch.
Ich fürchte, Ihre Wahrnehmung blendet einige wichtige Fakten aus.

Das ist aber auch die Schuld der Berichterstattung, die sich bei den Forderungen der Gdl meist auf die Laufzeit und die Höhe des Zuwachses beschränkt.

"In den vergangenen 14 Monaten seien 4000 neue Mitglieder in die GDL eingetreten, darunter Fahrdienstleiter, Werkstattmitarbeiter und Beschäftigte aus den Bereichen Station und Service. Der Konzern verlange von der GDL aber, den Geltungsbereich des Tarifvertrages zu beschränken, so dass er für neue Mitglieder nicht zur Anwendung kommt. „Die Zielsetzung des Bahnvorstandes ist die Existenzvernichtung der GDL.“
FAZ, 2.9.

Die GdL schafft sich selbst ab, wenn sie die Bedingungen der DB erfüllen würde.

"Außerdem sind GDLer

"Außerdem sind GDLer Kollegenschweine, die ihre Kollegen aus anderen Gewerkschaften übervorteilen wollen."

Weil die GDL einen Inflationsausgleich haben und Betriebsrenten erhalten willl sind sie "Kollegenschweine"?

Streikkasse

Die Streikkasse soll sehr gut gefüllt sein, aber irgendwann wird's auch für die Lokführer ein Minusgeschäft, selbst wenn ihre Forderungen erfüllt werden.
Die Zeiten, in denen ich auf die Bahn angewiesen war sind zum Glück lange vorbei.

@12:46 von born in stasi-land

>> Das Angebot der Bahn liegt vor...

..., und weil dieses so dermaßen abgrundtief unzumutbar ist, wird uns hier zwandläufig ein völlig berechtigter Streik auferlegt.

In der Folge und in Zukunft ...

wird es keine Fahrgäste in Zügen mehr geben.
Was meint die GDL denn, wer das zu verantworten haben wird? Der Bahnkonzern-Vorstand jedenfalls nicht.

Zu 12:52 von Tarek94 "umsonst"

Nehmen wir mal an, ich würde Ihnen anbieten umsonst für mich zu arbeiten. Würden Sie darüber am Verhandlungstisch verhandeln?

@Tarek94, ich habe schon mehrfach ohne Lohn für andere gearbeitet.

Man nennt das Ehrenamt oder auch karitativ ...
Für die ich gearbeitet habe würden nicht sagen, dass das umsonst war.

Aber im Zusammenhang mit diesem unsäglichen GDL-Streik stellen Sie sich mit Ihrer Frage völlig ins Abseits. Darüber gibt es nichts zu verhandeln. ;)

Am 04. September 2021 um 12:36 von logig

Zitat: Das Handeln der GDL ist nach allem, was ich weiß rechtlich korrekt. Der Begriff "verwerflich" ist daher ein völlig unangebrachtes Werturteil.

Es kann etwas rechtlich korrekt sein, die Durchsetzung des Rechts trotzdem verwerflich.

Das eine ist eine rechtliche Wertung, das andere eine persönliche moralische Beurteilung.

@nikioko, 10:51

"Außerdem sind GDLer Kollegenschweine, die ihre Kollegen aus anderen Gewerkschaften übervorteilen wollen.Ich frage mich, warum die Bahn nicht längst sagt, dass sie nur noch mit der größten Gewerkschaft über einen Einheitstarifvertrag verhandelt, an den die anderen auch gebunden sind. Das Recht dazu hat sie"

Ihnen scheint entgangen zu sein, dass die größere EVG in ihrem abgeschlossenen Tarifvertrag eine Revisionsklausel eingebaut hat.
Der EVG-Chef hat schon gegenüber der Bahn klargemacht, dass er die besseren Konditionen der GdL für die EVG übernehmen will, wenn die Bahn sich mit der GdL einigen sollte.

Die Kollegen der GdL könnten also nicht nur für sich, sondern auch für die Kollegen der EVG eine bessere Einigung erzielen.
Die EVG überlässt der GdL also die mediale Drecksarbeit.

Ihr Vorwurf, die GdLer seien "Kollegenschweine" ist also absurd. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Ich kann Ihnen nur nocheinmal empfehlen, sich besser zu informieren, bevor Sie solche Tiraden starten ...

@12:50 von H. Hummel

>> Und wie nimmt die DB Einfluss auf die
>> Rente?

Ähh, Sie haben den Teil mit der Betriebsrente noch garnicht mitbekommen? oO

12:50 von hesta15

Die Gewerkschaft GDL allein für diesen Streik zu beschuldigen, ist falsch. Es ist sehr bedenklich, dass die Bahnführung ihre Kunden so widerlich instrumentalisiert. Die DB gehört zurück in staatliche Hand, da Systemrelevant. Die Mitarbeiter sind zu verbeamten, dann gibt es auch keine Streiks mehr. Nie zuvor hatte die DB so einen großen Investitionsstau wie nach der Privatisierung. Die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter und dann eine Gewerkschaft kritisieren, die ihre Arbeit macht? Ich wünschte alle Gewerkschaften hätten so viel Mumm wie die GDL.

Am 04. September 2021 um 13:09 von WM-Kasparov-Fan

Zitat: In der Folge und in Zukunft wird es keine Fahrgäste in Zügen mehr geben. Was meint die GDL denn, wer das zu verantworten haben wird? Der Bahnkonzern-Vorstand jedenfalls nicht.

Es gab schon vile Streiks von Spartengewerkschaften (Lokführer, Piloten, Ärzte) , ohne das die bestreikten Betreibe anschließend dicht machen mussten.

Kritik an der GDL: Eine völlig unnötige Belastung der Fa...

Die Deutsche Bahn AG startete im Januar 1994, bei ihrer Gründung mit einem Schuldenstand von Null. Und heute ist sie mit 29 Milliarden Euro verschuldet. Am Personal kann das nicht liegen.
Eher an der großzügigen Altersvorsorge für die leitenden Angestellten (3.500) von bis zu 20.000 Euro im Monat. Und am Boni-System, daß eine variable Vergütung von bis in der Nähe des Grundgehalts.
Aber auch die vielen Auslandsinvestitionen der DB. Beteiligung an der Quatar Railways Development Company. Das britische Busunternehmen Arriva-die Deutsche Bahn als Europas größter Busbetreiber.
Der Einstieg in die georgische Eisenbahngesellschaft Georgian Railways.
Es ist auffällig, daß die Auslandsengagements der DB entlang der deutschen Außenpolitik laufen.

Hummel 12 50

Warum hat das vorstandsgehalt nix damit zu tun? Wen da 10% drin sind, ist Gekd da. Das gehört denen, die es wirklich verdienen. Also auch arbeiten das machen Vorstände nicht im geringsten. Die schieben zahlen hin und her. Warum gibt es dafür so viel Geld?

Reine Ideologie

Weselsky geht es nicht ums Verhandeln und um den fairen Kompromiss. Hier ist reine Ideologie im Spiel. Es geht nur um Machtspiele mit denen andere Gewerkschaften ausgestochen werden sollen.

Ein Streik

muss wehtun, sonst hat er keinen Zweck. So ist es nunmal. Diesmal waren wir gleich in mehrerer Hinsicht betroffen, trotzdem befürworten wir das und werden auch nicht bei unseren wöchentlichen Fahrten von der Bahn aufs Auto umsteigen. Ich fahre auch lieber mit zufriedenem Zugpersonal.

um 13:09 von WM-Kasparov-Fan

"in Zukunft wird es keine Fahrgäste in Zügen mehr geben.
Was meint die GDL denn, wer das zu verantworten haben wird? Der Bahnkonzern-Vorstand jedenfalls nicht."

So kategorisch sie es auch formulieren. Ihr Urteil wird damit nicht begründeter.
Ich habe wiederholt meinen konträren Standpunkt erläutert. Sie weden verstehen, dass ich mich hier nicht nocheimal wiederholen möchte.

Am 04. September 2021 um 13:13 von Defender411

Zitat: Die Gewerkschaft GDL allein für diesen Streik zu beschuldigen, ist falsch. Es ist sehr bedenklich, dass die Bahnführung ihre Kunden so widerlich instrumentalisiert.

Ein Streik instrumentalisiert immer die Kunden auf beiden Seiten..

Die Gewerkschaft will die Bahn über den Unmut der Kunden (und natürlich Einnahmeausfälle) treffen.

Die Bahn will die Gewerkschaft über den Unmut der Kunden treffen.

Waffengleicheit nennt man das.

Zu 13:04 von Defender411 "Aktionäre"(?)

[..]Sieht die Bundesregierung nicht, dass die Privatisierung eine dumme Fehlentscheidung war? Öffentliche Verkehrsmittel gehören NICHT in die Hände von Aktionäre, es sei denn man möchte diese zerstören!

@Defender411 Fakten!
Die DB hat nur einen Aktionär, den deutschen Staat!
Der überwiegende Teil des öffentlichen Verkehrs ist über Kreise, Kommunen und Verbünde organisiert, oft in der Rechtsform der GmbH. Das sind keine "dummen Fehlentscheidungen"!

Ihr Vorschlag ist shcon als

Ihr Vorschlag ist shcon als wenig realistisch augefallen. Diesem Urteil möchte ich zustimmen. Darf ich sie fragen,ob ihr Vorschlag mehr satirisch gemeint war?
---------
Die Antwort ist "jein".
Stand jetzt. Die Bahn hält so lange wie möglich hin, in der Hoffnung, dass das Verständnis der Bevölkerung zu ihren Gunsten kippt und die GDL dann einlenkt.
Die GDL hält so lange wie möglich hin, in der Hoffnung, dass das Verständnis der Bevölkerung zu ihren Gunsten kippt und die Bahn einlenkt.

Warum muss das auch noch medienwirksam auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen werden?

Die GDL hat mit normaler Verhandlung nichts erreicht. Mit Sicherheit waren da beide Seiten Kompromissstuhr. Sie sollen sich zum verhandeln bitte einsperren und am Ende eine Lösung präsentieren. Währenddessen wird halt nicht gearbeitet (Streik).

An einer schnellen Lösung sollten beide interessiert sein, beide aus wirtschaftlichen Gründen. Die Verhandlung zu verweigern sollte keine Option sein.

@ Tarek94

Nehmen wir mal an, ich würde Ihnen anbieten umsonst für mich zu arbeiten. Würden Sie darüber am Verhandlungstisch verhandeln?

Wozu? Bei uns hilft man sich gegenseitig, es gibt viel Nachbarschaftshilfe und da ist Geld kein Thema.

Forderungen berechtigt - Lösung mangelhaft

Hier sind neue Ansätze zur Einigung gefragt!

Das Modell mit Streik unter Druck zu setzen, trifft in manchen Bereichen einfach zu viele Unschuldige und zieht zu große Schäden für die Allgemeinheit nach sich (Stichwort: Klimaschutz).

Bei Feuerwehrleuten, Notärzten, Rettungsfahrzeugen funktioniert es doch auch, ohne dass die Häuser abbrennen müssen oder Schwerverletzte auf der Bahre verbluten.

@ Gytha

Ein Streik muss wehtun, sonst hat er keinen Zweck.

Dieser Streik tut auch weh, und zwar den einfachen Leuten, die auf die Bahn angewiesen sind, und einen Zweck hat er trotzdem nicht. Es wäre viel fairer, zu verhandeln.

12:43 von Margitt. Alternativen zum ÖPNV?

Die wenigen, für die dies alles ausscheidet, können dann in den Zügen einen Mindestabstand von mind. 2 Meter vermutlich einhalten.

Ihre Vorschläge sind doch völlig abseits der Realität. Sie scheinen sich finanziell in einer sehr privilegierten Position zu befinden. Es kann sich aber nicht jeder/r ein Auto leisten.

Und es gibt Menschen, die aufgrund einer Einschränkung, der Fahrtstrecke oder aufgrund ihres Alters auf den ÖPNV angewiesen sind. Jugendliche, die noch keinen Führerschein haben. Ältere, die nicht mehr selbst fahren wollen. Menschen, die migriert sind, müss(t)en diesen erst machen, da ihrer hier nicht anerkannt wird.

Mehr Autos führen zudem zu noch mehr Stau (wünschenswert?), belasten die Umwelt (wünschenswert?) und es wird auf den vielbefahrenen Straßen noch gefährlicher für Radfahrer.

Sie scheinen sich sehr um die eigene Position, aber wenig um die ihrer Mitmenschen zu sorgen. Zumindest kann ich das nicht erkennen.

um 13:17 von born in stasi-land

"Weselsky ght es nicht ums Verhandeln und um den fairen Kompromiss. Hier ist reine Ideologie im Spiel. Es geht nur um Machtspiele mit denen andere Gewerkschaften ausgestochen werden sollen."

Behauptungen werden durch ständige Wiederholungen nach meinen Efahrungen nicht wahrer.
Nur zur Ergänzung: Mir scheint selbst eine Konkurrenz zwichen Gewerkschaften nicht anrüchig oder gar verwerflich. Sie dürfen das eigentliche Anliegen nur nicht dominieren. Das Verhalten der Gewerkschaft ist bisher gerichtlich nicht beanstandet worden.

Verkehrte Welt ...

"In der Folge und in Zukunft ...

wird es keine Fahrgäste in Zügen mehr geben.
Was meint die GDL denn, wer das zu verantworten haben wird? Der Bahnkonzern-Vorstand jedenfalls nicht."

Mit Ihrem Kaffeesatz stimmt 'was nicht!
Aber die Schuldzuweisung ist die Krönung und total in die Hose gegangen! Sind am Ende die Gewerkschafter die Buhmänner, die unverschämterweise einen Inflationsausgleich und Erhaltung des Besitzstandes bezüglich der Betriebsrenten einfordern?
Das hört sich an, wie direkt von der CDU-Regierungsbank!

@ WettenDas

Zitat: "Warum ist das Jahresgehalt eines Vorstandsmitgliedes um ca. 800.000 Euro höher, als des eines Lokführers?
Wieviel verdient Herr Weselsky, auch so viel?"
#
1) ... weil ein Vorstandsmitglied im Vorstand ist ...
2) ... Weselskys DB- Einkommen beträgt zwischen 6900,- und 7900,- Euro plus der Zulagen, die ein sogenannter "Vergleichskollegen" "erwirtschaftet", einem Jahresticket erster Klasse...
Dazu kommen noch die Mittel, die ihm die GDL gewährt ... zum Beispiel Flüge, weil die Lokführer gerade streiken... echt praktisch.

Wenn ich die Kommentare hier

Wenn ich die Kommentare hier so lese erkenne ich deutlich an was unser Land krankt, da werden nur die eigenen Interessen gesehen und jeder der diesen im Wege steht stört und wird gnadenlos nieder gemacht. Fakten, interessieren dabei überhaupt nicht mehr. Deshalb mal ein Versuch hier einiges klarzustellen. Streik ist ein Grundrecht der Arbeitnehmer, deshalb haben die Gerichte auch gegen den Bahnvortand geurteilt. Streik muss weh tun sonnst nimmt Ihn niemand war. Die GDL bewegt sich nicht, stimmt nicht sie ist ursprünglich mit einer Forderung von einer Laufzeit von 22 Monaten in die Verhandlung gegangen. Sie ist der Bahn entgegen gekommen auf 28 Monate. Die GDL gerät öffentlich zunehmend unter Druck, stimmt nicht der angeblich öffentliche Druck stammt von Leuten die die ganze Zeit das handeln der GDL schon schlecht gemacht haben, die sind nur lauter geworden. Das sich jetzt auch noch der DGB Vorstand gegen die GDL stellt zeigt in welchen desolaten Zustand unsre Gewerkschaft inzwischen i

"Wozu? Bei uns hilft man sich

"Wozu? Bei uns hilft man sich gegenseitig, es gibt viel Nachbarschaftshilfe und da ist Geld kein Thema."

Das freut mich für Sie. Sie sind also der Auffassung, für die Lokführer sollte "Geld kein Thema" sein?

@13:04 von AlterSimpel

>> Das ist aber auch die Schuld der
>> Berichterstattung, die sich bei den
>> Forderungen der Gdl meist auf die
>> Laufzeit und die Höhe des Zuwachses
>> beschränkt.

Sie haben noch die Forderung vergessen, daß die Bahn endlich mehr Leute einstellen soll.

Jeder Lokführer schiebt Urlaubstage aus Überstunden im 3-stelligen Bereich vor sich her.

Der Streik tut weh

"Dieser Streik tut auch weh, und zwar den einfachen Leuten, die auf die Bahn angewiesen sind, und einen Zweck hat er trotzdem nicht. Es wäre viel fairer, zu verhandeln."

Also mir tut der Streik nicht weh, und ich gehöre mit Sicherheit zu den einfachen Leuten!
Aber er tut dem Vorstand weh und den Großaktionären und dazu gehört der Bund, stellvertretend für unsere Regierung!
Also denen, die verantwortlich sind für die vielen asozialen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte!

@ 13:17 von Gytha

"Ein Streik muss wehtun, sonst hat er keinen Zweck."

Aber leider trifft es hier nun mal die Falschen. Den Vorständen tut es nicht weh, die bekommen ihr Salär, egal ob viel oder wenig Fahrgäste, ob der Umsatz stimmt oder auch nicht. Wie will man so jemand unter Druck setzen?

Das ist nicht vergleichbar mit einem Unternehmen, wenn die Leute keine Wertschöpfung betreiben, dann tut's der Firmenleitung richtig weh.

"Die DB hat nur einen

"Die DB hat nur einen Aktionär, den deutschen Staat!"

Mit der Ausgliederung in eine AG wurde sichergestellt, daß die Vorstände ihre Vergütungen und Boni selbst bestimmen können (ohne Grenze nach oben). Wäre die Bahn organisatorisch dem Staat unterstellt, wäre dem nicht so. Der Leiter einer Bundesbehörde kann z.B. seine Vergütung nicht selbst bestimmen.

ZU 13:26 von logig - immer wieder - immer fort

Das Verhalten der Gewerkschaft ist bisher gerichtlich nicht beanstandet worden.

Aber @logig, da wurde vor Gericht noch vieles nicht beanstandet, denn es wird vor Gericht nur das beanstandet oder nicht beanstandet was dort Gegenstand der Gerichtsverhandlung ist!

Das Verhalten der Gewerkschaften und mancher Funktionäre und Mitglieder, darf selbstverständlich kritisiert werden, denn auch das wurde bis jetzt von keinem Gericht beanstandet oder gar verboten.

@ Bender Rodriguz

Zitat: "Warum hat das vorstandsgehalt nix damit zu tun? Wen da 10% drin sind, ist Gekd da. "
#
Zählen Sie bitte ein Paar Großkonzerne auf, die bei Ihren Vorstandsgehältern Rücksicht auf die Gehälter ihrer Arbeitnehmer nehmen ...
Daimler Benz ... VW ... BMW ... BASF ... Zf ... Siemens, Metro oder gar Amazon?

13:15 von Bernd Kevesligeti

«Die Deutsche Bahn AG startete im Januar 1994, bei ihrer Gründung mit einem Schuldenstand von Null. Und heute ist sie mit 29 Milliarden Euro verschuldet.»

Die Bahn war auch vor DB AG schon verschuldet. Mit Steuermilliarden als Staatsbetrieb. Buchhaltertrick, die Schuldenuhr ab 1994 mit DB AG einfach auf Null stellen. Hätte ich Schulden, würde ich das auch gerne so können. Zur Bewertung der realen Finanzsituation der Bahn in DEU taugen Buchhaltertricks aber nix.

«Am Personal kann das nicht liegen.
Eher an der großzügigen Altersvorsorge für die leitenden Angestellten (3.500) von bis zu 20.000 Euro im Monat. Und am Boni-System, daß eine variable Vergütung von bis in der Nähe des Grundgehalts.»

Es gibt gar keine Unternehmen, die Milliardenschulden wegen der Vorstandsgehälter haben. Wie viele Lokführer mit Anzug und Schlips gibt es denn im Bahnvorstand, die 1 Mille pro Jahr verdienen? Kann man allen 75% Gehalt wegnehmen. Ändert am Schuldenstand aber rein ganz und gar nichts.

ZU 13:27 von Tarek94 -Böswillige Unterstellung-

"Wozu? Bei uns hilft man sich gegenseitig, es gibt viel Nachbarschaftshilfe und da ist Geld kein Thema."
--
Das freut mich für Sie. Sie sind also der Auffassung, für die Lokführer sollte "Geld kein Thema" sein?

@Tarek94, das ist eine böswillige Unterstellung gegenüber dem Beitragsschreiber. Sie haben doch mit der Frage "umsonst arbeiten" angefangen!
Um bei Ihrem unfairen Stil zu bleiben. Unfair wie das Verhalten der GDL-Führung. Sind Sie Mitglied oder gar Funktionär?

Katastrophaler Bahnvorstand

Bei offiziellen 4% Inflation keine Gehaltserhöhung in 2021? Wie frech ist das denn? Was macht der Vorstand da: Einen Angriff auf den Besitzstand der Beschäftigten! Es geht der GDL um den ungefähren Behalt der Kaufkraft.
EVG und DGB haben nix besseres zu tun, als ihre Unterwerfung unter das Diktat des Vorstands auch noch zu feiern - peinlichst!
Und was haben die Kunden damit zu tun? Erst einmal gar nix.

um 13:22 von schrodie

Vielen Dank für ihre Antwort. So sollte es im Forum zwischen allen Beteigten zugehen.
Allerdings weiß ich nicht, ob es sowas wie in Schlichtung (ohne Mediator wird es nicht gehen) bei fortlaufendem Streik geht.
Ich hoffe immer noch, dass die Bahn bereit ist, der Forderung der Gewekschaft zuzustimmen, zumal der Eigentümer immer mehr dem Druck der Wirtschaft ausgesetzt ist.
Im übrigen setzen sich die Vorstände immer mehr dem Verdacht aus, dass es ihnen möglicherweise nur um die Wahrung ihres Gesichtes geht.

Vielen Dank!

13:43 von Coachcoach

das sollte man mal den eigentümer der bahn fragen. die richtlienienkompetenz liegt da bei Frau Dr. Merkel

Zu 13:35 von Tarek94 -Richtigstellung!

Mit der Ausgliederung in eine AG wurde sichergestellt, daß die Vorstände ihre Vergütungen und Boni selbst bestimmen können (ohne Grenze nach oben). Wäre die Bahn organisatorisch dem Staat unterstellt, wäre dem nicht so. Der Leiter einer Bundesbehörde kann z.B. seine Vergütung nicht selbst bestimmen.

Richtigstellung:
Vorstände werden vom Aufsichtsrat bestellt, zwischen denen auch die Dienst- und Arbeitsverträge geschlossen werden.

u.a:

https://dejure.org/gesetze/AktG/84.html

@ Karl Maria...13:46

Guter Vorschlag, aber die geht ja nie ans Telefon ;)

von schabernack 13:40

Vielleicht liegt der hohe Schuldenstand auch an diversen Auslandsinvestitionen. Auf einer Bilanzpressekonferenz im März 2017 äußerte Richard Lutz: "Ohne das Auslandsgeschäft stünde die Bahn viel schlechter da". Das sehen viele Fachleute anders. Professor Christian Böttger argumentiert immer wieder aufs Neue, daß die Auslandsangagements der Deutschen Bahn nicht einmal die Kapitalkosten, also ein Minusgeschäft seien.

Aber bestimmt liegt´s nicht am Bahnpersonal...

... weil er ein Vorstandsmitglied ist ...

""Warum ist das Jahresgehalt eines Vorstandsmitgliedes um ca. 800.000 Euro höher, als des eines Lokführers?
Wieviel verdient Herr Weselsky, auch so viel?"

1) ... weil ein Vorstandsmitglied im Vorstand ist ..."

Das sagt aber nichts über die Qualifikation und die Fähigkeiten des Vorstandsmitgliedes aus, sondern nur darüber, daß er dort mit freundlicher Unterstützung der Politik gelandet ist, ähnlich wie Herr Pofalla! Und wenn Sie sich ein wenig mit der Politik auseinandersetzen, dann werden Sie feststellen, daß ausgerechnet die Unfähigsten, falschen Doktoren und die größten Geldverschwender in die höchsten Posten gelangen, so wie Herr Koch, der bei Bilfinger & Berger wegen erwiesener Unfähigkeit vor die Tür gesetzt wurde!

Übrigens, so üppig verdient Herr Weselsky auch nicht, jedenfalls nicht in Relation zu einem Vorstandsmitglied!
Das Gehalt wird ihm mit Sicherheit kein Lokführer neiden!

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