Ihre Meinung zu: Bündnisse nach der Bundestagswahl: Wer mit wem könnte - oder nicht

3. September 2021 - 10:15 Uhr

Es könnte schwierig werden nach der Bundestagswahl: Bestätigen sich die Umfragen, sind zwar mehrere Bündnisse rechnerisch möglich. Aber inhaltlich passt vieles kaum zusammen. Von Franka Welz.

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Kommentare

Bleibt also nur Koalition aus SPD, Linke und Grünen ...

-- Laut Bericht:
Lindner, FDP: "Mir fehlt die Phantasie, wie überhaupt Rot und Grün der FDP ein Angebot machen könnten. Die stehen in der Sache der Linkspartei ja viel näher als uns." --

Hr. Lindner hat hier Recht!
Die FDP würde weder zu den beiden sozialdemokratischen Parteien (Linke u. SPD) passen, noch zu den Grünen.
Daher hoffe ich, dass sich Lindner an diesen Satz erinnert u. gar nicht auf die Idee käme, in Koalitionsverhandlungen mit einer oder allen diesen Parteien einzutreten.
Folge wäre damit auch, dass die Union u. die FDP allein keine Regierung bilden können (die AfD lasse ich mal weg).
Weitere Folge wäre, dass die einzige mögliche Koalition dann eine aus SPD, Grüne u. Linke wäre.

Genau das wäre auch mein Favorit, weil diese 3 Parteien am besten zs. passen.
Wenn Bartsch (Linke) schon sagte, dass das, was die Linken wegen der Nato im Programm haben, nicht weiter verfolgt würde, glaube ich ihm das.
Er ist Realist u. weiß dass die Linken mit 7 % das nicht fordern können.

so ne Wahl ist kompliziert ....

wenn ich jetzt die Partei meiner Träume wähle
wobei es immer ein Kompromiss sein wird
und ausgerechnet die Punkte weshalb ich diese gewählt habe
kommen nicht ins Regierungsprogramm ?
also dann fühlte ich mich schon angeschmiert

übrigens da nützt auch kein Wahl O Mat

wem könnte ?

Die Parteien werden um 18:01 Uhr fast alle Wahlaussagen verbrennen und das Rennen um Macht, Geld und Posten ist dann offen. Nur Steuererhöhungen und Ideologische Verbote werden standhaft beibehalten.

Die wichtigste Regel dabei ist dann sich durch Moral, Wahlversprechen usw. nicht aufhalten zu lassen.

Das kennen wir vom 100% Kanzler oder von dem Linken MP der nicht mehr zurücktreten wird.

Nicht immer inhaltlich

Frau Welz beschäftigt sich zu viel mit Inhalt. Ich finde äußerlich passt Laschet gut zu Frau Baerbock. Das wird ein tolles Paar und sehr sympathisch. Scholz und Baerbock passen einfach nicht zusammen. Ich habe ein Gefühl für sowas.

Wer mit wem könnte? Komische

Wer mit wem könnte?
Komische Frage. Gehen wir von 5 Parteien aus, dann kann es mit allerlei Bündnissen zu 25 Konstellationen kommen , wen wir es auf dreierkoalitionen eingrenzen.
Denn in einem demokratisch gewähltem Parlament kann jeder mit jedem Koalition.

Oder ist das gar nicht so wichtig?

Was ich bei wirklich allen Parteien schmerzlich vermisse ist, dass es im Wahlkampf keinerlei belastbare Aussagen zu dem Thema gemacht werden, welches in absehbarer Zeit unser größtes Problem werden wird: Die wirtschaftliche Situation in der EU, die Inflation, die natürlich, wie es die meisten wissen, nicht temporärer Natur ist, und vor allem wie es mit der EZB Politik der Nullzinsen so weitergehen soll. Sicher, Deutschland hat das nicht allein zu entscheiden. Aber man sollte als zukünftiger Kanzler ja zumindest eine Meinung dazu haben und sie dem Wähler auch kundtun.

Wen müsste ich wählen, damit

Wen müsste ich wählen, damit wahrscheinlich keine Koalition möglich ist und die Parteien mal gezwungen sind, Ihr Wahlangebot an uns zu überdenken?

Nötig ist eine entscheidungsfreudige Koalition

Deutschland hat die der Pandemie geschuldete Krise bislang gut gemeistert. Aber für die Zukunft ist mehr gefordert in den Bereichen

- Investition in Bildung und Schulen
- State-of-the Art Digitalisierung
- Den Strukturwandel der Wirtschaft zu Nachhaltigkeit und Innovation fördern
- Klima- und Umweltschutz
- Sicherstellung sozialer Ausgewogenheit

Dazu bedarf es einer Koalition, die den Willen hat, Veränderungen nach vorne zu bringen und den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland an der Spitze zu halten . DAS ist das Kriterium für eine Regierungskoalition.

SPD und CDU

mit SPD Kanzler.

Einziges was Sinn macht. Jede andere Kombination ist Experiment.

Es könnte schwierig werden ? Klar, einfach kann jeder

Klar wird es schwierig, eine Regierungskoalition aus Parteien zu schmieden, die von Wählern gewählt wurden, die jeweils eigene Vorstellungen davon haben, was sie wollen.
So ist das nun mal in einer vielfältigen Gesellschaft.

Kompromisse sind kein Übel sondern die Regel.

Ich verstehe, dass sich die FDP vor der Wahl ihrer Klientel von Wechselwählern aus der Union erhalten will und sich daher bedeckt hält, wie sie zu einer Ampel steht.

Würde sie sich aber wie in 2017 erneut einer Regierungsbeteiligung verweigern, würde ihre Fahrt in Richtung 5 % schneller gehen, als der mühsame Aufbau in die Zweistelligkeit in den vergangenen Jahren.

Bündnisse sind immer schwierig

Aber ein Bündnis von der SPD , also der Schulden-Partei-Deutschlands , mit den Linken ist in Sachen Schulden sozusagen optimal !!!! Also wenn wir noch mehr ertragen
als die 6,4 Billionen und der Verschuldung von den nächsten noch ungeborenen 50 Generationen ! Viel Spaß beim Mietendeckel der Privatisierung aller großen Unternehmen,
der Verdreifachung der sozialen Hängematte weil es nicht anders gehen wird ...... und und und ! Ach ja , und gute Nacht auch noch !
Aber wen kann man vertrauensvoll wählen ?

Nun bin ich so froh, dass Frau Merkel endlich nicht mehr ...

im Amt bleiben wird, und was erhalte ich doch mind. 4 weitere Jahre? Verkappte Merkel-Verschnitte in rot, grün, oder schwarz. Alles bleibt beim alten.
Das ist so jämmerlich, beängstigend und fast tödlich vernichtend - dass es keine dringend notwendigen Veränderungen in unserer Gesellschaft geben wird!

Und hier ist die Rede von Unterschieden in den Programmen usw... - das sind doch aber total unwichtige und bedeutungslose Unterschiede.

Birnsep

Dann musst du afd wählen. Mit denen will niemand.
Risiko ist, wenn das zu viele machen.
Da die aber keine absolute Mehrheit bekommen werden, wäre es lustig zu sehen, was passiert, wenn die afd 40% hätte.
Dann muss der Rest ein vierebündniss schließen. Egal wie. Da wäre ich auf Ergebnisse gespannt.

Bestimmt haben Bündnisse mit

Bestimmt haben Bündnisse mit den Grünen die größten Chancen. Allerdings ist das von den Parteien sehr kurzsinnig gedacht, denn die Umsetzung dann grüner Ziele, wie z.B. die enormen Verteuerungen von Energien, wird auf die Preise in allen Bereichen durchschlagen und die Lebenshaltungskosten explodieren lassen. Besonders Rentner und die vielen Geringbeschäftigten werden das in unverschämter Weise zu spüren bekommen. Dazu kommt, dass der Bewegungsradius durch bald nicht mehr zu finanzierenden Benzinpreise und damit auch so mancher Horizont, enorm eingeschränkt werden, ein selbstbestimmtes Leben wird auch dadurch immer weniger stattfinden. Letztlich wird das zu enormen Schwächung der Binnennachfrage führen und Restdeutschland noch stärker von Exporten abhängig machen, die vielen vor allem finanziellen Engagements nicht mehr zu leisten sein.Auf jeden Fall werden die zukünftigen Koalitionspartner, die den Grünen dieses Programm umzusetzen helfen, auf viele Jahre das Wählervertrauen verlieren

Die einfache Antwort ist.

Jeder kann mit jedem, denn sie können meist nichts anderes.

Bündnisse nach der Bundestagswahl: Wer mit wem könnte-oder nicht

Die Frage ist nicht schwer zu beantworten. Aufgrund der nicht gerade großen Unterschiede zwischen den Parteien können fast alle mit fast allen. Für Aufrüstung sind fast alle Parteien. Agenda-Parteien waren sie auch. Und die einen sind für Kohle(RWE), noch möglichst lange, die anderen für einen schnellen Ausstieg, lassen aber wohlweislich die Frage offen, wer die Kosten zu tragen hat (nämlich Mieter und Berufspendler).
Und so wundert es nicht, daß sich eine Partei, die sich vor ein paar Jahren als Partei der Besserverdienenden definierte, gute Chancen im Koalitionsranking ausrechnet...

10:33 von Orfee | Interessante Psychologisierung

'Ich finde äußerlich passt Laschet gut zu Frau Baerbock. Das wird ein tolles Paar und sehr sympathisch.'

Nur um sicher zu gehen: Sie wissen schon, dass das die Bundestagswahl ist und nicht 'Bauer sucht Frau'.
Es geht nicht darum, dass die beiden zum Schluss heiraten und den Hof bewirtschaften, sondern eine Koalition bilden, die den deutschen Staat führen soll.

'Scholz und Baerbock passen einfach nicht zusammen. Ich habe ein Gefühl für sowas.'

Für Sie mag ihr Gefühl ein Kompass sein, aber letztlich ist egal, ob die beiden auf Hochglanz-Fotos ein harmonisches Paar abgeben. Sie sollen regieren und Probleme lösen.

Deswegen ist die Beschäftigung mit Inhalt das einzige, was zählt.

@Seebaer1

"Die wirtschaftliche Situation in der EU, die Inflation, die natürlich, wie es die meisten wissen, nicht temporärer Natur ist, und vor allem wie es mit der EZB Politik der Nullzinsen so weitergehen soll. "

WoW sehr gute Analyse. Es gibt künstlich gemachte und reale Probleme. Wir beschäftigen uns nur mit künstlich gemachten Problemen, weil die Eliten die realen Probleme nicht lösen können oder denken Sie es macht einen Unterschied ob Herr Laschet, Frau Baerbock oder Herr Scholz am Ruder sitzen?
Ich möchte nur nicht einen AFD Politiker als Kapitän sehen, wenn Titanic sinkt.

Die realen Probleme sind:
1. Die kommende Hyperinflation und der größte Finanzcrash aller Zeiten.
2. Der ideologische Krieg der östlichen Welt gegen den Westen wobei dem Westen gar nicht bewusst ist, dass ein ideologischer Krieg geführt wird.

den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland an der Spitze

von MRomTRom @
Das wird mit den möglichen Partein die eine Regierung bilden könnten ohl nicht mehr zu machen sein.

Halt Ergebniss des

Halt Ergebniss des Weichspülprogramms der Parteien! Kanten Ecken Fehlanzeige.

Manchmal frage ich mich warum

Manchmal frage ich mich warum wir den Wahlkampf überhaupt noch solch eine große Bedeutung zugestehen. Sollte doch inzwischen jedem klar sein das sich die Versprechen nach der Wahl meist sehr schnell in Luft auflösen. "“Nicht an ihren Worten, sondern ihren Taten sollt ihr sie messen" Das wäre das Gebot der Stunde. Bei mir haben die jetzigen Regierungsparteien dadurch allerdings schlechte Karten.

"Mir fehlt die Phantasie, wie

"Mir fehlt die Phantasie, wie überhaupt Rot und Grün der FDP ein Angebot machen könnten. Die stehen in der Sache der Linkspartei ja viel näher als uns."

Richtig. Denn die FDP steht ja auch in der Sache der AfD näher als Grüne oder der SPD..

10:46 von MRomTRom

damit fallen natürlich die linksparteien, r-r-g als nichtwählbar aus

Gefühlvoll @10:33 von Orfee

>>> Ich finde äußerlich passt Laschet gut zu Frau Baerbock. Das wird ein tolles Paar und sehr sympathisch. Scholz und Baerbock passen einfach nicht zusammen. Ich habe ein Gefühl für sowas >>>

Haben Sie nicht als Ironie gekennzeichnet, ist aber dennoch recht witzig, auf Gefühle von MitbürgerInnen "hören"...
Wozu Wahlkampf? Wenn man zB Sie das "erfühlen" lassen kann?

10:43 von Seebaer1

das wäre doch mit Abstand das dümmste
wenn sich ein Politiker festlegt
dann vergrault er ja potentielle Wähler

schwarz gelb wäre die sinnvollste Option

aber die ist rechnerisch eher in weiter Ferne.

Ich sehe nämlich bei (fast) jeder anderen Koalition das Problem, dass dann die Probleme nicht wirklich angegangen werden.

Man muss endlich mal eine Richtung wählen und nicht alles im Klein-Klein schon im Ansatz ersticken.

Die Probleme sind bekannt:

überbordende Bürokratie

überbordende Regulierung, oft an der falschen Stelle und ineffektiv. also quasi nur ein Show-Effekt für die eigene Klientel. Das trifft übrigens auch auf die meisten Vorgaben von der EU zu...

zu hohe Steuerlast

zu hohe Sozialquote, zu viele Transferleistungen

zu viel prekäre Beschäftigung

zu wenig sinnvolle investive Staatsausgaben

zu viele konsumptive Staatsausgaben

....

Klima, Corona etc. aber das ist ja in aller Munde...

Mit einer rot grünen Regierung dürfte von dem o. g. fast nichts umgesetzt werden. Es besteht vielmehr die Gefahr,

dass der Vollkasko Staat noch ineffizienter wird, die Bürger noch weniger Eigeninitiative entwickeln usw...

Politik ist keine Matheaufgabe, sondern die Suche nach Konsens

und dessen Umsetzung in die Praxis: Faktenermittlung, Zusammenführung und Koordination

"Aber inhaltlich passt vieles kaum zusammen"

Egal. Alles, was nötig ist, um die Zukunft des Gemeinwesens (des gesamten) und dessen Existenzgrundlage zu sichern, muss möglich gemacht werden. Und zwar gemeinsam. Demokratie ist keine Rechenaufgabe, sondern die Kunst, das Notwendige und Machbare auf zivilisierte (= friedliche) Art und Weise machbar zu machen.

Was mir immer mehr Sorgen

Was mir immer mehr Sorgen macht, ist, dass vielleicht 12 bis 15 %, also eine Zahl, die all unsere etablierten Parteien überall fehlt, wieder als unbrauchbar abgetan werden. Man kann bestimmt über die Partei, die diesen Wahlanteil einsammeln wird, also die AfD, (un)geteilter Meinung sein, aber wie kann man in einer ernst zu nehmenden Demokratie ständig diesen eigentlich doch hohen Anteil von Wählerwille wie nicht existent behandeln? Da muss man sich in allen Ebenen endlich einmal ernsthafte Gedanken machen, denn ganz in Ordnung ist das nicht. Wie will man dieses Verhalten eigentlich in der Diskussion mit den vielen der Demokratie verächtlichen Despoten darlegen, denen man doch genau solch ein Verhalten in deren Land oft vorwirft? Eine echte Demokratie muss da Lösungen erarbeiten.

Scheint so, dass die Wähler

Scheint so, dass die Wähler eine Fortsetzung der großen Koalition unter Führung der SPD wünschen.

@ um 10:33 von Orfee <|> Wer ist dann der Dritte im Bund ?

"Frau Welz beschäftigt sich zu viel mit Inhalt. Ich finde äußerlich passt Laschet gut zu Frau Baerbock. Das wird ein tolles Paar und sehr sympathisch. Scholz und Baerbock passen einfach nicht zusammen. Ich habe ein Gefühl für sowas."

Da nach den gegenwärigen Umfragen A. Laschet und A. Bearbock alleine nicht regieren können, bedarf es eines Dritten.

Wer würde dann zu dieser politischen "Ménage-à-trois " äußerlich am besten passen ?

Auf den Kanzler oder die Kanzlerin kommt es an - Qualifikation!

Weniger wichtig ist welche Parteien mit wem eine Regierungsbilden können.

Zunächst ist entscheidend, wer wird Kanzler oder Kanzlerin.

Hier kommt es auf dessen bzw. deren Fähigkeiten und smit auf dessen bzw. deren Ausbildung und beruflichen Werdegang an.

Für Kanzler kann man nicht überqualifiziert sein - aber sehr wohl zu wenig qualifieziert bis unqualifiziert.

Kanzler ist zwar kein Lehrberuf - aber das Gefühl zur Berufung allein genügt nicht.

Da gibt es wohl doch nur noch einen Kandidaten, der in Betracht kommt - Olaf Scholz - auch wenn es derzeit nicht leicht fällt, SPD zu wählen.

Zu 10:44 von birnsepp "Wen müsste ich wählen, damit..

.... wahrscheinlich keine Koalition möglich ist und die Parteien mal gezwungen sind, Ihr Wahlangebot an uns zu überdenken?

@birnsepp, das wird immer schwieriger bis unmöglich. Sehen Sie sich den Freistaat Thüringen an mit seiner Regierungskrise und der Kooperationskoalition. Kein Muster für den Bund. Die Auswirkungen in der gesamten Republik sind gewaltig. Z.B. ohne das Thüringer Desaster wäre wohl AKK heute die Kanzlerkandidatin der Union.
Ob Ursache und Wirkung allen im Freistaat und im Rest der Republik klar ist?

Alle wählen nur eine Partei bzw. wählen die AfD, denn mit dieser Partei will niemand koalieren. Das ist auch keine Empfehlung für eine rechtsstaatliche und freiheitliche Demokratie.

10:33 von Orfee

Ich finde äußerlich passt Laschet gut zu Frau Baerbock
Scholz und Baerbock passen einfach nicht zusammen.
---------------

freut mich !
nur geht es primär darum ne gescheite Regierung für unser Land zu finden
und nicht um ne Fragestellungen die möglicherweise ein Heiratsinstitut beschäftigt

Wenn es um die....

.... Futtertröge geht dann legt sich jeder mit jedem ins Bett. Im Vorfeld der Wahlen geäußerte Absichten und Wahlprogramme werden dann mal eben über Bord geworfen. Wir wollten ja, aber... Ist ja jetzt schon an den Ausssgen von Herrn Bartsch bezgl. NATO zu erkennen..
"Das steht zwar in unserem Wahlprogramm, müsse jedoch nicht in einen Koalitionsvertrag aufgenommen werden". Ja
was denn nu Herr Bartsch?

10:46 von MRomTRom ... spricht für RGR

-- Nötig ist eine entscheidungsfreudige Koalition --

Große Koalitionen führen zu einem Stillstand, wie man weiß, weil die Partner zu unterschiedlich sind und daher gemeinsame Meinungen selten sind.
Am ehesten können Parteien, die viele Gemeinsamkeiten im Wahlprogramm haben daher etwas bewegen.
Ich sehe daher für Rot-Grün-Rot derzeit die besten Chancen.

Die Union wird mit der FDP allein keine Mehrheit zustande bringen und sollte man eine Partei aus dem linken Lager dazu nehmen, treten dieselben Wirkungen wie bei einer GroKo ein: Stillstand

Schwarz-Grün wird genauso schlecht wie eine GroKo funktionieren.
Außerdem erwarte ich von den Grünen, dass sie eine Absage an eine Koalition mit der Union schon vor der Wahl aussprechen.
Denn nur dann würde ich sie vielleicht wählen.

Verantwortung

eine koalition aus drei parteien bedeutet für jede kompromissbereitschaft und verantwortung für das land. macht auszuüben ist zeitlich begrenzt und ein mandat muss nach 4 jahren erneuert werden. wenn man den umfragen folgt, ist die zeit für die union abgelaufen, was nach 16 jahren unserer demokratie nur gut tun kann, aber auch der union, die personell und inhaltlich ausgelaucht ist. eine koalition aus spd, grünen und linken hätte die möglichkeit dem land für seine entwicklung die notwendigen impulse für eine gute zukunft zu geben. alle drei sind demokratische parteien, sie werden sich von ihren maximalforderungen verabschieden müssen, worin sich ihre verantwortung für das land und seine menschen zeigen wird.

Das entscheidende Kriterium

Das entscheidende Kriterium ist eine engagierte forcierte nachhaltige Klimapolitik. Und ob dazu Rot-grün, Grün-Rot, Rot-grün-rot oder auch mit Bauchschmerzen Grün-schwarz die neuen Koalitionsfarben sind, wird man sehen.
Die FDP ist da raus, die hat's immer noch nicht kapiert, dass Umweltpolitik vor Lobbypolitik geht. Von daher wäre auch jede Kombi mit schwarz-gelb eine Katastrophe.

Welche Konstellation löst die Probleme der Zukunft?

Die größten zu lösenden Probleme sind die Umwelt und die soziale Ungerechtigkeit. Na welche beiden Parteien haben denn hier wohl am meisten Kompetenz. Aber bitte mit Sahne und nicht mit der Linkspartei. Diese bekennt sich nicht zu Europa und hat ein Problem mit der Bundeswehr. Ein starkes Europa und eine vereinte Armee von Europa sehe ich als Voraussetzung für eine gute Zukunft von Europa an, nachdem wir uns auf die USA nicht mehr verlassen können. Die Linkspartei taugt hierfür nicht. Die Enthaltung bei der Abstimmung zur Evakuierung aus Afghanistan zeigt, dass diese Partei nicht in der Lage ist Verantwortung zu übernehmen. Mit der Enthaltung hat sich die Partei geoutet. "Mir egal, macht was ihr wollt" ist keine Haltung, sondern verantwortunglos! Schließlich ging es um Menschen in Not. Wer in solch einer Situation sich nicht klar zu einer Hilfsaktion positioniert, gehört nicht in eine Regierung!

Bündnisse

sie Frage wer mit wenn ein Bündnis eingehen kann keine der etablierten Parteien die für den Wiederaufbaufonds gestimmt hat und somit die Verträge offen gebrochen hat und somit die Rechtsstaatlichkeit untergraben haben sind in meinen Augen für ein Bündnis geeignet. den Rechtsbrecher gehören nach meiner Meinung nach nicht ins Parlament oder in die Regierung.

Entschuldigung für etwas Pedanterie im Voraus ;)

@03. September 2021 um 10:39

Die Zahl 25 ergibt sich als Summe von 5*4*3/1*2*3=10 möglichen 3er-Koalitionen, 5*4/1*2=10 möglichen 2er-Koalitionen und 5 möglichen Alleinregierungen.

Mit "auf dreierkoalitionen eingrenzen" meinen Sie also sämtliche mögliche Regierungen mit höchstens 3 beteiligten Parteien (ohne Berücksichtigung einer Rangfolge). Und mit "komisch" meinen Sie nicht lustig wie ein Komiker, sondern "seltsam".

Ich halte die Frage nicht für seltsam, denn es kommt ja darauf an, wer mit wem welche Gemeinsamkeiten besitzt.

Aber ich gehe von 6 demokratischen Parteien aus:

FDP, CDU, CSU, Grüne, SPD und Linke.

Wir rutschen im Pascalschen Dreieck also eine Zeile weiter nach unten.

Das ergibt dann ( 6 über 3) +(6 über 2)+6 = 20+15+6=41 mögliche Regierungen mit höchstens 3 Parteien.

Zuspitzung auf nur noch 2 Kandidaten mehrt deren Stimmenanteile

Das heutige Umfrageergebnis der FoGrWahlen zeigt die Tendenz: Die Zuspitzung auf nur noch 2 „Stabilität“-Kanzlerkandidaten steigert deren Stimmenanteile – zumindest die Summe aus den Anteilen der bisherigen GroKo. Am Wahltag ergibt sich „überraschend“ eine GroKo-Mehrheit, die sofort ausgeschlossen wird. Dann wird lange über unterschiedliche 3er-Koalitionen verhandelt. Am Ende schluckt diesmal die Union staatstragend die Kröte, Juniorpartner der GroKo zu sein. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Nur rhetorischer Aufbruch. Zunehmende Menschheitskrisen „müssen“ warten ...

@ wenigfahrer

Sie haben gestern eine interessante lohnende Diskussion angestoßen, auf die ich leider nicht mehr direkt antworten konnte, die aber für die Diskussion der Koalitionsmöglichkeiten auch heute sehr relevant ist: Was gehört zur Identität bzw. zum unverzichtbaren Kern der Linken? Meines Erachtens liegt der Kern in der Sozial-, Lohn-, Steuer-, Wohnungsmarkt- und Abrüstungspolitik sowie einer EU, die stärker sozial ausgerichtet ist. Die Ablehnung der Nato wird zwar von den Gegnern der Linken gern als Schreckgespenst angeführt, gehört meines Erachtens aber nicht zur linken Identität. Deshalb sind Koalitionen mit der Linken nach der Wahl sehrwohl denkbar, wenn sie sich bewegt.
Und über das zweite Linken-Schreckgespenst 'Enteignung' kann man nur müde lächeln, wenn man sieht, in welchen Kombinationen andere Parteien für Kohletagebau, Straßenbau etc mit lockeren Federstrichen massenhaft enteignet haben.

Extreme @ 10:44 von birnsepp

>>> Wen müsste ich wählen, damit wahrscheinlich keine Koalition möglich ist und die Parteien mal gezwungen sind, Ihr Wahlangebot an uns zu überdenken? >>>

Ja da müssen Sie natürlich extremistische Parteien wählen, welche brauche ich wohl nicht aufzuführen!
Dennoch vergessen Sie Bitte nicht, dass (zum Glück!) Die Mehrheit der Bevölkerung die Mitregierung extremistischer Parteien ablehnt!

So langsam wird es Zeit

Bei der Wahl zum Europa-Parlament hat die erfrischende politische Neuerscheinung < "Volt" > meine Stimme bekommen.

Von jungen, modernen Menschen für moderne, junge Menschen mit einem europafreundlichen Programm über einen engen nationalen Horizont hinaus, in dem sich ohnehin die meisten Probleme nicht mehr lösen lassen.
Mir gefällt die Positionierung zwischen FDP und Grünen.

Für diese Bundestagswahl werde ich aber nicht riskieren, dass meine Stimme nicht zählt. Wenn die FDP zu den Kandidaten für mein Votum gehören will, möchte ich eine Aussage, ob sie sich einer Ampel grundsätzlich verweigern würde oder nicht.

Wir schaffen das!

Ich möchte so gerne daran glauben, dass wir es schaffen, die Union (auch KONSERVATIVE genannt) endlich auf die Oppositionsbank zu setzen. Nachdem gestern sogar Frau Esken bei Frau Illner in kein Fettnäpfchen getreten ist (zumindest ist mir nichts aufgefallen), wächst meine Hoffnung.
Übrigens finde ich, dass sich Herr Lindner nicht immer nur fragen muss, welches Angebot die SPD und die Grünen der FDP machen könnten. Vielleicht überlegt er auch mal, welches Angebot die FDP umgekehrt machen könnte. Wenn Ampel oder Linksbündnis möglich ist, und Lindner schon wieder kneift, dann hat er schon auch eine Mitverantwortung dafür, dass das von ihm so verteufelte Linksbündnis letztlich regiert. Mich würde das nicht schrecken.

Es gibt noch eine andere Frage an die möglichen Koalitionäre!

Welche Parteien verhindern das weitere Ausufern der Mandatszahlen im Bundestag .
Richtig wäre ein Halbierung. Welche Koalition garantiert das?

Kann der Wähler etwas ausrichten?

Vielleicht mit der Erststimme keinen Direktkandidaten der Parteien wählen, die mit einem Kanzlerkandidaten bzw. einer Kanzlerkandidatin um die Stimmen der Wähler werben.

der größere Filz

Generell halte ich alle Kombinationen für denkbar, da ich den unguten Verdacht habe, dass sich da heimlich zu gewissen Themen schon abgesprochen wurde und, nachher egal wer dran kommt, diese Punkte durchgesetzt werden sollen.
Daher überlege ich mir dieses Mal tatsächlich eine der kleinen Parteien zu wählen, da ich mich nicht schon wieder aus Zweckopportunismus für das geringste Übel entscheiden möchte. Vielleicht täte ein wenig frischer Wind mal ganz gut.
Eine echte Demokratie hätten wir meiner Ansicht nur dann, wenn es zu allen Themen, die das ganze Volk betreffen, auch ein Mitspracherecht in Form von bundesweiten sowie kommunalen Volksabstimmungen gäbe.

Vom Inhalt her

könnte ich mir Schwarz,Gelb,Grün schon vorstellen das es passen könnte. Bei der SPD bin ich im Zweifel auch wenn Scholz einen guten Kanzler geben würde,aber da ist noch Künert und Esken die den Linken näher sind als Scholz.Gestern Abend bei Maybritt Illner wieder gesehen.

Ist doch sehr einfach was alles geht

Bis auf eine Koalition mit der AfD (ausgeschlossen für alle Parteien) und für die Union und FDP mit der Linken ist ALLES möglich!
Auch gestern wieder bei Maybritt Illner: Wahlprogramme der Parteien sind das eine (und Maximalforderungen), Koalitionsverhandlungen und deren Ergebnisse sind das andere. Jeder weiß, dass jede Partei, die in eine Regierungskoalition kommt, von ihrem Programm Abstriche machen muss - ist nur die Frage, welche Parteien dann die meisten „Kröten zu schlucken“ hat. Der Wähler einer Partei, der an die vollständige Umsetzung des Wahlprogramms hofft, wird dann eines besseren belehrt … manche Wähler werden danach nicht glücklich sein mit ihrer Wahlentscheidung.
Ich vermute mal bzw. mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Grünen und die FDP die besten Chancen haben, in einer künftigen Regierungskoalition dabei zu sein - aber auch sie könnten theoretisch außen vor bleiben.

Wer mit wem kann? Einerseits

Wer mit wem kann? Einerseits keiner mit keinem, andererseits, wenn‘s um das Regieren, Mitregieren und die Macht geht, ganz schnell jeder mit jedem. Da aber vor allem die Grünen sich beim (Jung und den unbedingt jung bleiben wollenden) Wähler einschmeicheln konnten, werden alle Parteien da ihre Mithilfe anbieten, um zur Regierungsverantwortung zu kommen, auch wenn einige fintenreich da jetzt noch ganz andere Liedchen pfeifen. Man kennt das ja (FDP). Wichtig für diese Parteien wird sein, dass, wenn sie dann mitgeholfen haben die grünen Ziele umzusetzen, sie für deren Folgen und die werden schicksalhaft für uns und unser Land sein, nie wieder Wählerstimmen in mitentscheidender Anzahl bekommen. Aber im diätenhonorierten Kleinzirkeln läßt sich ja auch komfortionös leben, wie man schon Jahre lang bei den Linken sehen kann. Einschränkung: falls es dann überhaupt noch genug Steuer zahlen könnende Einwohner hier gibt, wenn nicht wird das dann hier nur noch hausende Prekariat verkauft.

Geht wählen!

Wenn ich die letzten Jahre anschaue ist es so ziemlich egal wen man von den großen Parteien wählt. Ich bin mir sicher es gibt demnächst weniger Freiheit, mehr digitale Überwachung, weniger Wohlstand, mehr Hetze und Spaltung. Ansonsten kann ich trotzdem nur appelieren wählen zu gehen und denen einen Chance zu geben die noch nicht in der Regierung waren den wer nicht wählt, stimmt für die die an die Macht kommen und braucht sich dann nicht zu beklagen. Parteien gibt es jedenfalls genug.

Grundkonsens

Alle demokratischen Parteien sollten untereinander Koalitionsfähig sein. Deshalb mag ich grundsätzlich auch keine Terminologie, die von Links- und Rechtsregierung spricht. Verschiedene Parteien unterschiedlicher Coleur haben sinnvolle Ideen, wie die Zukunft unseres Landes gestaltet werden kann. Freilich schließe ich AFD und LINKE aus. Hier gibt es doch deutliche Unterschiede zum Grundkonsens der übrigen Parteien. Bei der AFD sind es die rechtsradikale Tendenz,die Negierung des menschengemachten Klimawandels und von Corona sowie die ständigen Hass- und Hetzkampagnen.Bei der LINKEN stechen die Ablehnung der NATO, das gestörte Verhältnis zur Bundeswehr und die m.E. fehlende wirtschaftliche Kompetenz hervor. Olaf Scholz hat zweifellos das Zeug zum Kanzler, aber zur Wahl stehen Parteien. Und wer gestern Saskia Esken bei Maischberger erlebt hat, dürfte sich bestärkt fühlen, dass uns eine rot-grün-rote Regierung bevorstehen könnte.Ich persönlich präferiere eine schwarz-grün-gelbe Regierung.

10:39 von Bender Rodriguez

Wer mit wem könnte?
Komische Frage.
#
So komisch ist die Frage gar nicht,denn auf den Inhalt kommt es an und der ist doch sehr unterschiedlich in den Partei Programmen.Das muss im Einklang zu einander in etwa passen wobei eine jeder Partei dann Kompromisse eingehen muss.

"- State-of-the Art

"- State-of-the Art Digitalisierung"

Was genau verstehen Sie unter diesem Begriff? Ich kann mit diesen Schlagworten in "Denglish" nichts anfangen?

Für Steuerpolitik sensitiv

Für junge, berufstätige Frauen mit einem guten Einkommen aber ohne Trauschein und "Ehegatten-Splitting" ist das Thema Steuern eine sensible Thematik. Zumal wenn man steuerlich in der Grundtabelle nicht nach den unteren Stufen bemessen wird.

Ich leiste gerne meinen Beitrag zur Gemeinschaft, absolut und auch nach dem Progressionstarif. Aber es muss fair austariert sein und Leistung honorieren. Wenn mich jemand überzeugen will, dass ich da mehr abgeben soll, dann möchte ich den unmittelbaren Bezug sehen. Etwa, wie Flutopfer entschädigt werden oder andere junge Menschen einen besseren Zugang zu Bildungsangeboten bekommen. Um es deutlicher zu sagen: ich möchte es gerechnet sehen.

@ MRomTRom

Zitat: "Aber für die Zukunft ist mehr gefordert in den Bereichen

- Investition in Bildung und Schulen
- State-of-the Art Digitalisierung
- Den Strukturwandel der Wirtschaft zu Nachhaltigkeit und Innovation fördern
- Klima- und Umweltschutz
- Sicherstellung sozialer Ausgewogenheit ... "
#
Das liest sich wie die vielen Wünsche aus den Ü- Ei, aber ich stehe da voll hinter ihnen.
Das Problem ist den letzten Jahren die inflationäre Klagewut von dem BVG. Jeder klagt gegen etwas wo hier der Punkt fehlt und da das Komma ... oder er seine Belange nicht berücksichtigt sieht. Die wirklich klagenswerten Punkte werden garnicht mehr wahrgenommen ... " ach ja ... das BVG mal wieder" ..
Sollte der Kläger dann mal Recht bekommen, bekommt der Unterlegene teils Jahrelange Fristen zur Beseitigung des Mangels ... oft bis nach die nächsten Wahlen oder bis an sie heran.
So kann man Entscheidungsfreunde auch abürgen oder eine regierende Partei/ Koalition schlecht aussehen lassen.

@MRomTRom, 10:46

Sie bringen es auf den Punkt. Bei der kommenden Wahl geht es nicht um Personen, sondern um Inhalte. Die Herausforderungen, vor denen unser Land steht, haben Sie zutreffend zusammengefasst. Wir brauchen eine Politik, die wirtschaftliche Kompetenz, soziale Verantwortung und den Klimaschutz überzeugend in ihre Agenda aufnimmt. Bei der AFD und der LINKE sehe ich keinerlei Ansatz für eine Regierungsbeteiligung. Deshalb sollte insoweit auch eine klare Positionierung der etablierten Parteien erfolgen.

10:33, Orfee

>>Frau Welz beschäftigt sich zu viel mit Inhalt. Ich finde äußerlich passt Laschet gut zu Frau Baerbock. Das wird ein tolles Paar und sehr sympathisch. Scholz und Baerbock passen einfach nicht zusammen. Ich habe ein Gefühl für sowas.<<

Unter dem Aspekt einer Dating-Show habe ich die Bundestagswahl bisher noch gar nicht betrachtet.

Aber finden Sie nicht, daß Herr Laschet und Herr Lindner ein tolles Paar wären?

Ganz in weiß, mit einem Blumenstrauß...

Polit-Clueso

Annalena mit Olaf in der Bibliothek?
Oder Armin mit Christian in der Küche?
Oder alle zusammen im Billiardzimmer?
Janine und Dietmar allein im Wintergarten?

@Orfee - 10:33

"Frau Welz beschäftigt sich zu viel mit Inhalt. Ich finde äußerlich passt Laschet gut zu Frau Baerbock. Das wird ein tolles Paar und sehr sympathisch. Scholz und Baerbock passen einfach nicht zusammen. Ich habe ein Gefühl für sowas."

Wenn's nach Gefühl geht, passt Herr Lindner gut mit Frau Weidel zusammen und Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler kümmern sich um den trockenen Olaf Scholz - damit wäre der Wahl-o-Mat der Blitz Illu komplett.

typisch

...daß in der Meldung ein Bild zu sehen ist, wo das grüne Wahlplakat in Gänze, die anderen nur von schräg zu sehen und nicht ist. Das ist für meine Begriffe indirekte Meinungsmache. Als öffentlich rechtliche solltet ihr euch schämen. (normalerweise würde ich "ihr" und "euch" groß schreiben, so wie es sich aus Respekt gehört)

10:44, birnsepp

>>Wen müsste ich wählen, damit wahrscheinlich keine Koalition möglich ist und die Parteien mal gezwungen sind, Ihr Wahlangebot an uns zu überdenken?<<

Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich politisch zu engagieren? Sich einzubringen?

Demokratie ist kein Buffet, Demokratie ist eine Küche.

Tja die Bündnisse

Mit denen ist es so eine Sache, dass wird nicht einfach.
Grün evtl. mit schwarz und gelb? Keine schlechte Konstellation, in BW wird es ja schon seit geraumer Zeit gemacht. Gut Kretschmann ist ein anderer Typ von Politiker wie Frau A.C.A. Baerbock, aber wenn Sie Kompromisse eingeht könnt's klappen.
Bei Rot,rot,grün hat man doch seine Bedenken, nach der Talkshow gestern Abend und den Sätzen der Vorsitzenden der SPD meinte meine Frau, sie würde dann die schweizer Staatsbürgerschaft annehmen und umziehen.
Aber alles Spekulationen, warten wir das Ergebnis am 26.September ab.

um 10:39 von Bender Rodriguez

"Denn in einem demokratisch gewähltem Parlament kann jeder mit jedem Koalition."

Na, immerhin haben sie die AfD schon einmal ausgeschlossen. Formal könnte man es auch mit ihr. Also ist es berechtigter Weise eben doch nicht so. dass jeder mit jeden koalieren kann.
Es macht also schon Sinn, über Möglichkeiten von Koalitionen nach zudenken.
Mir erscheint das. was sie da äußern, als wenig hilfreiche "Binsenweisheit" und an der Realität vorbeigehend.

@bender rodriguez 10:39 25 Konstellationen??

Was ist denn "5 über 3"? Doch wohl 10? Oder stimmt da was nicht bei diesem Lösungsansatz.

Erschreckend, die Wahlplakate

Giftgrün bei den Grünen und Scholz, dem Leibhaftigen gleich vor feuerrotem Hintergrund: fehlen nur noch die Hörner...
Ich frage mich ernsthaft, wer für die Gestalung der Wahlplakate verantwortlich ist und ob dieser nicht vielleicht mit seiner Gestalung der auftraggebenden Partei bewußt schaden will.
Anna- Lena gegenüber Habeck vergrößert um die größere Bedeutung zu betonen, die Bluse oben aufgeknöpft und Habeck die Hände in die Hüfte gestemmt mit hochgekrempeltem Hemd um Tatkraft und Entscheidungswillen auszudrücken- der Mann im Hintergrund ("Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein guter Mann...") Alles in giftgrüner Soße getaucht... Da wird es mir beim Anblick übel.
Scholz vor flammendrotem Hintergrund: Allein deshalb kann niemand lange hinsehen.
Mit strengem Blick, blitzenden Augen und angelegten Ohren hält er dem Zuschauer mit RIESIGEN Händen einen Stimmzettelumschlag hin, rät somit zur Briefwahl.
Abschreckend...
Ich weiß: Auf das Wahlprogramm kommt es an.

Die einzige vernünftige Koalition

Die einzige vernünftige Koalition, die Deutschland wieder auf einen vernünftigen Weg führt, Demokratie, Marktwirtschaft, Rechtsstaat, Kultur und Moral (re-)konstituiert, ist eine AfD-geführte Koalition mit einer inhaltlich und personell geläuterten Union oder FDP als Junior-Partner, wenn diese Parteien für unsere Demokratie überhaupt noch tragbar sind - nach all den Rechtsbrüchen, Fehlern, Problemen und Fehlentwicklungen, die diese zu verantworten haben.

Präferenzen, Planspiele, Wunschzettel sind irrelevant

für die Parteien. Zunächst muss der Wähler seine Wahl getroffen haben. Erst dann kann sinvoll darüber nachgedacht werden, wie in Zukunft regiert werden soll.

Es wird Zeit das die Union mal Pause macht.

Die Verteilung von unten nach oben ist entschieden zu groß geworden.

Rot, Rot, Grün hätte ich gerne, wenn denn eine Mehrheit in dieser Konstellation zustande kommen würde.

Die kleinen Leute in D hätten es dringend nötig.
Das es geht sieht man in unseren Nachbarländern, sozial wesentlich besser aufgestellt, bei wesentlich geringerer Wirtschaftsleistung.

10:51 von IBELIN

«SPD und CDU mit SPD Kanzler.
Einziges was Sinn macht. Jede andere Kombination ist Experiment.»

2 x ca. 22% reichen aber nicht zur Regierungsbildung.
Eine Koalition CDU / CDU / SPD wird es diesmal nicht geben.

Thüringen ist noch in der NATO !!!

Auch wer die Linken nicht mag - bei den Fakten bleiben:
Seit 6 Jahren regiert der Linke Ramelow in Thüringen problemlos, und niemand kann bisher Fakten vorlegen, dass dort viel falsch gelaufen ist!
Die ideologische Hetze gegen links ist faktisch blind.
Thema Umverteilung: Die haben wir schon, von unten nach oben ... 3 % der Deutschen gehört 50 % des Vermögens.
Thema Enteignung: Die Datenkraken, die Hedgefonds und die großen Immobilienkonzerne mit ihrer absurden Mietenblase zeigen, dass Großkonzerne sich gerne außerhalb von Recht und Ordnung bewegen und Steuern hinterziehen. Daher steht sogar im "Ahlener Programm" der CDU die Forderung, Großkonzerne zu enteignen!!! Aber das war noch 1947 unter dem Eindruck der vom Kapitalismus unterstützten Naziherrschaft ...

Also, wenn die Linken etwas mitregieren würden, täte sich wie in Thüringen wenig ändern, evtl. sogar was verbessern - 16 Jahre Kohl und 16 Jahre Merkel mit Lobbyismus und Korruption reichen ...

Meine Glaskugel...

...prophezeiht eine künftige "R2G"-Bundesregierung = SPD/LINKE/GRÜNE. Begründungen: 1.) = Die SPD kann ihren Aufwind (Wählerhoffnung) nur halten durch Verzicht auf eine erneute GroKo, verbunden... 2.) = mit einer Art (natürlichen) Wiedervereinigung mit der LINKEN. 3.) = Die GRÜNEN könnten locker mit beiden und haben zudem verbindende Koalitionserfahrungen aus der Schröder/Fischer-Zeit. 4.) = Allerdings sind die GRÜNEN auch (noch) der "Wackelkandidat"... denn sie wollen "unbedingt" in die nächste Bundesregierung, egal ob mit SPD oder CDU...
_
Nach 16 CDU/Merkel-Jahren wird bei der Wählerschaft endlich ein Politikwechselwille erkennbar... und, daß den GRÜNEN die machtpolitische Liebäugelei mit der Union nicht guttut... Nunja, mit Robert als Außenminister und Annalena als Umwelt- + Klimarettungsministerin wären die GRÜNEN auch ganz gut bedient. Auf künftige Koalitionsverhandlungen bin ich gespannt...

Wer Veränderung will muss wohl oder übel

SPD/Grün wählen. Irgendwann ist mir das auch gedämmert. Keinen Bock auf vier Jahre "Time to say goodbye" Spielchen zum Thema Braunkohle mit Gevatter Laschet.

@ 10:32 = Sisyphos3

Ob man sich nach demokratischen Wahlen "angeschmiert fühlt" ist wohl abhängig vom persönlichen Demokratieverständnis...

10:44 von birnsepp

«Wen müsste ich wählen, damit wahrscheinlich keine Koalition möglich ist und die Parteien mal gezwungen sind, Ihr Wahlangebot an uns zu überdenken?»

Eine Dreier-Koalition ist in jedem Fall möglich, und wenn 2021 erst mal gewählt ist, dann gibt es 2025 das nächste Wahlangebot für eine Bundestagswahl.

Was haben Sie gegen ein

Was haben Sie gegen ein Experiment ?

Zeigen Sie doch etwas Mut, immer noch besser als "weiter so".

um 10:46 von MRomTRom

"Dazu bedarf es einer Koalition, die den Willen hat, Veränderungen nach vorne zu bringen und den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland an der Spitze zu halten . DAS ist das Kriterium für eine Regierungskoalition."

Das mag ihr Kritrium sein.
Es entspricht dem Vorgehen der bisherigen Regierungen, dem individualistischen Konzept zu folgen, genau dem Konzept, das nicht nur uns in die gravierende Krise geführt hat.

Dieses angstmachende "Wir müssen uns an der Spitze halten", offensichtlich um jeden Preis, löst den unhaltbaren Wachstumswahn aus.
Wir brauchen statt dessen ein aufgabenorientiertes Konzept, das auf Zusammenarbeit setzt. Derartige Konzepte gibt es genug, unter anderem das Konzept von R. Lay, der "Biophilie" als höchten Wert im System forderte und nicht "Ichsucht" bzw Konkurrenz.
Im übrigen handelt es sich um ein Konzept, dass dem, was man aus der Bergpredig ableiten kann, ähnelt. Es gibt Einschätzungen, dass nur ein solches Konzept auf Dauer bestehen kann.

Ich wähle....

Ich wähle die Partei die endlich für vernünftige Löhne und Renten sich einsetzt.
Berufspolitiker können sich alles leisten(im doppelten Sinne), Arbeiter und Rentner nicht.

@IBELIN, 10:51

Das könnte ich mir auch gut vorstellen. Wichtig ist, dass die Bereiche, Wirtschaft, Soziales und Klima optimal abgedeckt sind. Die GroKo war m.E. besser als ihr Ruf. Deutschland hat zu Recht ein hohes internationales Ansehen, auch dank Merkel.

Passt schon

TS: >>Die Linke fordert in ihrem Wahlprogramm die Auflösung der NATO ... Einer der beiden Spitzenkandidaten, Dietmar Bartsch, hat bereits signalisiert, das stehe zwar im Wahlprogramm, müsse aber nicht in einen möglichen Koalitionsvertrag."

Was vermutlich heißen soll: Na ja, muss nicht unbedingt sein. Kann ja irgendwo stehen, bis es vergessen ist. Wenn wir dafür an Regierung beteiligt sind, geht`s schon.

Scholz wird Kanzler,

alles andere steht in den Sternen. Von der Seelenverwandtschaft könnte es zu rrg kommen. Jedoch muss es der Partei SPD klar sein, dass sie nichts so Überzeugendes in den vergangenen Wochen geleistet hat, was ein Umfrageplus von mehr als 10 Prozent bewirken könnte. Das Umfragehoch hat sie ausschließlich der Beliebtheit ihres Spitzenkandidaten zu verdanken, der vor nicht allzu langer Zeit als Vorsitzender noch verhindert wurde, weil zu rechts und als Finanzminister auch nicht so spendabel war wie gewünscht. Sollte sich die Partei klarmachen, dass nicht sie, sondern Scholz gewählt wurde, kann rrg eigentlich kaum zustande kommen, auch schon wegen der Haltung der Linken zur NATO. Also tippe ich eher auf die Ampel und erhoffe mir diese auch. Die FDP wird dann hoffentlich verhindern, dass das soziale Füllhorn sinnlos geleert wird. Der CDU, besonders mit diesem Kandidaten, der es angesichts einer Katastrophe noch fertigbringt, schamlos zu grinsen, wünsche ich gute Erholung in der Opposition.

Wenns hart auf hart kommt...

... macht jeder mit jedem außer der afd. Was die da alle vor der Wahl sagen ist irrelevant.

10:29 von KeinWeiterSo

Ausgezählt wird NACH der Wahl
Meine Vermutung ist, daß es am Ende knapp für eine Neuauflage der GROKO reichen wird. Dies scheint niemand auf dem Schirm zu haben. Wehemend wird bestritten, genau wie vor der zurückliegenden Wahl, daß dies auch nur im Bereich des Möglichen liegt. Ich vermute weiter, daß die CDU gegen den bisherigen Trend mehr Stimmen bekommt als die SPD, die gegenwärtig einen Höhenflug hat und dann hätten wir Laschet als Kanzler und alles bleibt wie gehabt. "Weiter so" und "Wir schaffen das"- damit werden wir vermutlich weitere 4 Jahre leben müssen leider.
Zunächst werden sich beide, SPD und CDU, gewaltig aufbäumen und Koalitionsgespräche führen, die am Ende nichts bringen. Dann wird es heißen: "Leider ging es nicht anders"...
Aber, vielleicht liege ich falsch. Ich hoffe noch, bin aber pessimistisch.

um 10:44 von birnsepp

"Wen müsste ich wählen, damit wahrscheinlich keine Koalition möglich ist und die Parteien mal gezwungen sind, Ihr Wahlangebot an uns zu überdenken?"

Wohl kaum möglich. Zum Nachdenken könnte die Parteien folgendes bringen:

eine extremniedrige Wahlbeteiligung.

Da fehlt die notwendige Kampagne und außerdem üben sich unsere Parteien wie immer um den Aufbau gespielter Polarisation.

Härter wird es für sie, wenn sie die Realität einholt. Allerdings glaube ich, dass sie die Unhaltbarkeit ihres Weges im Grunde schon jetzt sehen und dann relativ schnell reagieren.
Sie sehen nicht, dass sie dadurch den massiven Vertrauenverlust vertiefen und Populisten Tür und Tor öffnen.
Hoffen wir das Beste.

Blau-Gelb-Schwarz wäre ok

Wobei es günstiger ohne schwarz wäre.
Was Rotgrün unserem Land von ‘98-2005 „Gutes“ getan hat, wissen wir ja alle noch und was Rotrotgrün in Berlin anrichtet, sehen wir Jahr für Jahr - bei allem Schlusslicht.
Wenn die CDU nicht so einen Hang zur Korruption und Vetternwirtschaft hätte, wäre sie mehr als nur Mehrheitsbringer. Ansonsten müssten diese Partei auch mal in die Opposition.

@10:58 WM-Kasparov-Fan - Merkel in Rot grün?

"Nun bin ich so froh, dass Frau Merkel endlich nicht mehr ...

im Amt bleiben wird, und was erhalte ich doch mind. 4 weitere Jahre? Verkappte Merkel-Verschnitte in rot, grün, oder schwarz. Alles bleibt beim alten.
Das ist so jämmerlich, beängstigend und fast tödlich vernichtend - dass es keine dringend notwendigen Veränderungen in unserer Gesellschaft geben wird!"

Merkel selber war doch immer schon eher rot-grün.

Ich denke nach 16 Jahren Merkel sollte endlich mal wieder die echte CDU an die Macht kommen. Laschet ist da sicher nicht der optimalste Mann.

Merz wäre eindeutig der bessere gewesen. Aber wenn Merz ein wichtiger Mann im team ist, dann sollte das Beweis genug sein dafür, dass nichts beim alten bleibt.

Laschet selber kann das aber nicht so kommunizieren. Das würde die Merkel-Wähler verunsichern. Und die braucht man auch. Die wandern gerade in Scharen zu Olaf Scholz ab..

Eine vetrackte Situation für die Union...

Taktisch unklug

@ 10:43 von Seebaer1

"Aber man sollte als zukünftiger Kanzler ja zumindest eine Meinung dazu haben und sie dem Wähler auch kundtun."
Aber höchstens nebulös und und unverbindlich. Konkret auf keinen Fall, wenn man "in echt" werden werden möchte.

@ Am 03. September 2021 um 10:51 von IBELIN

"SPD und CDU
mit SPD Kanzler.
Einziges was Sinn macht. Jede andere Kombination ist Experiment.Einziges was Sinn macht. Jede andere Kombination ist Experiment."

GROKO als umdrehen und KOGRO daraus machen? Ernsthaft?
Zustände wie in Amerika das Republikaner (CDU/CSU) und Demokraten(SPD) eigendlich ein Haufen sind die tun und lassen können was sie wollen?
Der Gedanke an eine Minderheitsregierung mit ordentlicher Opposition wäre mal eine demokratische Richtung, aber leider wird auch das in unserem Land nicht funktionieren, da wir alles kaputt und tot diskutieren.
Ich habe die Befürchtung das wir italienische Parlamentszustände in Deutschland bekommen und wir dadurch in eine Rezesion verfallen können.

Die Grundfrage besteht eigendlich darin, inwieweit man den "Versprechungen" der Politiker glaubt und ob sie bei nichteinhaltung zur Verantwortung gezogen werden. Ich denke : wie immer nicht !

@WM-Kasparow-Fan, 10:58

Und ich mache kein Hehl daraus, dass ich Frau Merkel gerne noch einmal 4 Jahre im Amt gesehen hätte. Sienist ja nach allen Umfragen die mit Abstand beliebteste Politikerin in D. Mit ihr hätte die Union einen klaren Regoerungsauftrag erhalten. Wenn Sie sich die Parteiprogramme genauer ansehen, werden Sie im übrigen sehr wohl deutliche Unterschiede erkennen.

10:56, Peter Kock

>>Aber ein Bündnis von der SPD , also der Schulden-Partei-Deutschlands , mit den Linken ist in Sachen Schulden sozusagen optimal !!!! Also wenn wir noch mehr ertragen
als die 6,4 Billionen und der Verschuldung von den nächsten noch ungeborenen 50 Generationen !<<

Das schreiben Sie immer wieder.

Wenn man 25 Jahre für eine Generation ansetzt, dann sind 50 Generationen 1.250 Jahre.

Zahlen Sie immer noch für Schulden aus der Zeit Karls des Großen?

Und ich schreibe auch noch einmal, was ich immer schreibe:

Den 6,5 Billionen, was die Gesamtschuldenzahl von Bund, Ländern und Gemeinden ist, stehen über 9 Billionen an privatem Geldvermögen gegenüber. Ein Teil dieser 9 Billionen steckt sogar in den 6,5 Billionen. Denn Staatsschulden sind Geld, das jemand dem Staat geliehen hat. Vielleicht sogar auch Sie, ohne es zu wissen. Wenn Sie Geld am Rentenmarkt angelegt haben, bei konservativen Anlegern beliebt, ist die Chance dafür groß.

Jeder Schuld steht ein gleich großes Vermögen gegenüber.

Das allerletzte fuer mich

Das allerletzte fuer mich waere die sogen. Deutschlandkoalition, schwarz-rot-gelb. Das waere ein "Weiter-so", garniert mit Neoliberalismus, die Spaltung in Arm und Reich wuerde weitervorangetrieben, die Kinderarmut weiterhin ignoriert und abgetan, der Klimaschutz auch nur als Feigenblattpolitik auftreten, inhumane Asylpolitik wuerde fortgesetzt, also alles, was wir zur Zeit nicht brauchen koennen...
Ausserdem wuerde die SPD als einziges soziales Korrektiv in dieser Konstellation zwischen CDSU und FDP aufgerieben werden, selbst wenn sie die groesste Einzelfraktion und Kanzler stellen wuerde. Ich hoffe sehr, dass die SPD diese Konstellation zu ihrem eigenen Schutz fuer sich ausschliesst.
Die CDSU muss unbedingt in die Opposition, sonst werden wir noch eine weitere Legislaturperiode von Ministern wie Scheuer, Kloeckner, Seehofer und Spahn "traktiert", nein, die muessen entgueltig Geschichte sein.
Experimente, ja bitte, k e i n Weiter-so mehr.

Re : IBELIN !

Dem widerspreche ich heftig, weil die CDU/CSU in den Jahren ihrer Herrschaft so viel verbockt und blockiert hat. Wir könnten so viel weiter sein, mit dem Klimaschutz, der Digitalisierung, der Wohnungsnot, wenn die beiden schwarzen nicht so sehr auf die Bremse getreten wären.
Und wenn der Ausspruch kommt, "die Wirtschaft entfesseln", dann kriege ich einen dicken Hals, denn es geht nicht immer nur darum, dass die deutsche Wirtschaft Nummer Eins ist, sondern die nötigen Innovationen und Ideen endlich um zu setzen, damit den heutigen Ansprüchen viel für den Klimaschutz, der Ökologie entgegen gekommen wird, und nicht der Geldbeutel der Reichen noch dicker wird.
Wenn die Politik der Wirtschaft einfach so freien Lauf lässt, wird sich aber gar nichts ändern, denn viele müssen dazu verdonnert werden, was zu tun. Sie verstehen sicher, was ich meine, und dies ist weder mit der CDU/CSU zu machen, auch nicht unbedingt mit der SPD. Nur wenn der auf die Füße getreten wird, dann eher !

@11:04 von werner1955

"den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland an der Spitze
von MRomTRom @
Das wird mit den möglichen Partein die eine Regierung bilden könnten ohl nicht mehr zu machen sein."

Sagt wer?!
Laut den gleichen Leute , sind wir auch schon bei der Einführung des Mindestlohns aus dem Rennen gewesen.......

Wer sich von solchen Aussagen beeinflussen lässt, ist selber schuld.

Re : KeinWeiterSo !

Bei der Überheblichkeit, die Herr Lindner an den Tag legt, fehlt mir die Phantasie, dass er überhaupt mit regieren darf. Und für mich ist eh schon klar, bei dem Gebaren von Lindner und CO, die sind noch schlimmer als die CDU, noch mehr Lobby-verseucht !
Ich denke, es sollte endlich deutlich mehr Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz von den Politikern kommen, sie sollten immer halten, was sie versprechen, oder erst gar nicht versprechen.
Auch Herr Laschet ist da nicht wirklich ehrlich, und sollte sich lieber mehr um die Flutopfer kümmern, als den großen Zampano zu spielen, den er nie erfüllen kann.
Dass die GRÜNEN keine so guten Werte haben, liegt sicher daran, dass sie aufzeigen, was kommen MUSS, und dass jede Person einen Teil dazu beitragen sollte, ob Arm oder Reich, wobei die schon mehr zahlen könnten. Es sollte inzwischen jedem Mensch, nicht nur in D, bewusst sein, dass nun sehr viel für den Klimaschutz getan werden muss, und dies hat Auswirkungen, für alle !

11:21, Opa Klaus

>>Wenn es um die....
.... Futtertröge geht dann legt sich jeder mit jedem ins Bett.<<

So eine Aussage hätte ich Ihnen wirklich nicht zugetraut.

Die ungeheure Verachtung, die aus ihr spricht, ist eigentlich sonst nicht Ihre Art.

>>Absichten und Wahlprogramme werden dann mal eben über Bord geworfen. Wir wollten ja, aber... Ist ja jetzt schon an den Ausssgen von Herrn Bartsch bezgl. NATO zu erkennen..
"Das steht zwar in unserem Wahlprogramm, müsse jedoch nicht in einen Koalitionsvertrag aufgenommen werden". Ja
was denn nu Herr Bartsch?<<

Die Linke ist kein monolithischer Block mit genormter Einheitsmeinung. Stefan Liebich beispielsweise ist Mitglied der Atlantikbrücke. Wenn man sich ein wenig mit dieser Partei beschäftigt hat, dann weiß man dies und noch mehr. Wahlprogramme sind meist gesammelte Schlagworte. Zur Einschätzung einer Partei taugen sie nur begrenzt, gerade bei einer derart diversen Partei wie der Linken.

Den Medien fehlt es an Vergebung.

Der Bevölkerung fehlt es vermehrt an Demut. Und unsereren Parteien fehlt es an Mut - auch mal ohne Kompromisse und Weichspülen Risiken einzugehen und nicht nur die eigenen Ziele zu sehen, sondern auch unvorstellbare andere/"gegnerische" Vorhaben anzugehen (um durch Scheitern lernen zu können).
So ganz ohne Charisma, Ecken und Kanten und mit dieser extremen Vorsicht und nur immer dem Aufzeigen der Schwächen der anderen wird es keine gute Zukunft in dieser Gesellschaft geben.

Zu 11:33 von Alexa d'Auteuil "Ampel"

"Wenn die FDP zu den Kandidaten für mein Votum gehören will, möchte ich eine Aussage, ob sie sich einer Ampel grundsätzlich verweigern würde oder nicht."

Auch noch Bedingungen stellen für die Stimme?!
@Alexa d'Auteuil, das geht gar nicht. ;)
Seien Sie froh, dass Sie wählen dürfen und wenigstens eine bescheidene Wahl haben.

Die Regierung bilden dann die Parteien die sich nach der Wahl und dem Ergebnis finden müsse; bzw. die gewählten Volksvertreter wählen den Kanzler oder die Kanzlerin. Der Wähler ist dann (fein) raus!

11:39 von Nordbraut

"Übrigens finde ich, dass sich Herr Lindner nicht immer nur fragen muss, welches Angebot die SPD und die Grünen der FDP machen könnten. Vielleicht überlegt er auch mal, welches Angebot die FDP umgekehrt machen könnte."

.-.-.

Ich fürchte, das liegt nicht in seinen Möglichkeiten.

@11:23 von SinnUndVerstand

>Das entscheidende Kriterium
Das entscheidende Kriterium ist eine engagierte forcierte nachhaltige Klimapolitik. Und ob dazu Rot-grün, Grün-Rot, Rot-grün-rot oder auch mit Bauchschmerzen Grün-schwarz die neuen Koalitionsfarben sind, wird man sehen.<

Klimapolitik!!
Rechnen!

Wir stellen ungefähr 1% der Weltbevölkerung, sind wesentlich sauberer als viele Andere, also welschen Einfluss hat unser Tun?

Wir sollten was tun, das ist Fakt.

Wir sollten aber wesentlich mehr dafür tun mit dem Unausweichlichem klar zu kommen.

Klimawandel gab es immer wieder, dieser ist anscheinend Menschen gemacht, woran mag das wohl liegen?!

Aus meiner Sicht, weil wir auf 10 Milliarden zugehen.
Je mehr Menschen, je mehr Co², Methan, usw.

Außerdem reicht es nicht weniger Co² zu produzieren, man muss das Zeug auch wieder aus der Atmosphäre rauskriegen, was wir da reingeblasen haben.

Der Klimawandel ist Menschen gemacht, das ist für mich Fakt.

Weniger Menschen und in einigen hundert Jahren ist alles .....

Blase! @11:04 von Orfee

>>> Die realen Probleme sind:
1. Die kommende Hyperinflation und der größte Finanzcrash aller Zeiten.
2. Der ideologische Krieg der östlichen Welt gegen den Westen wobei dem Westen gar nicht bewusst ist, dass ein ideologischer Krieg geführt wird. >>>

Das ist in der Blase aus der heraus Sie dies behaupten ggf "reale Probleme"
Aber nicht in der richtigen Realität!
Halt ausßerhalb der Blase, die Sie ideologisch vertreten.

11:12 von Sisyphos3

«das wäre doch mit Abstand das dümmste
wenn sich ein Politiker festlegt
dann vergrault er ja potentielle Wähler.»

Festlegeritis-Forderungen an Politiker haben vor Wahlen immer Hochkonjunktur. Besonders gewisse Journalisten, dessen Nachname mit L beginnt, können schon gar nichts anderes mehr.

«Nu' sag' doch endlich … was machste wenn !»

Politiker gewinnen potentiell Wähler, wenn sie glaubwürdig vermitteln können, was ihnen die wichtigsten Punkte sind, die sie als durchzusetzen notwendig ansehen.

Starres Festlegen mit Luftanhalten wie im Comic mit roter Birne, wenn man seinen Willen nicht bekommt. Ist lustig im Comic … und völlig belämmert in der Kompromisskultur der Politik.

Nicht-Festlegen meint nicht Beliebigkeit ohne Grenzen.
Persönliche Glaubwürigkeit ist immer der entscheidende Punkt.
Bei Wahl von Politikern … und auch im Privatleben.

Zu 11:23 von KeinWeiterSo "Schwarz-Grün" - Grün-Schwarz

"Schwarz-Grün wird genauso schlecht wie eine GroKo funktionieren."

Auf Landesebene in Baden-Württemberg funktioniert Grün-Schwarz aber erstaunlich gut.

... oder liegt das nur am dortigen Ministerpräsidenten?

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

11:44, Rosemarie Hägele

>>Eine echte Demokratie hätten wir meiner Ansicht nur dann, wenn es zu allen Themen, die das ganze Volk betreffen, auch ein Mitspracherecht in Form von bundesweiten sowie kommunalen Volksabstimmungen gäbe.<<

Sämtliche Entscheidungen der Politik betreffen das ganze Volk.

Wir kämen aus den Volksabstimmungen gar nicht mehr heraus, und die Beteiligung würde nach kurzer Zeit dramatisch zurückgehen. Ein Großteil der politischen Entscheidungen lässt sich ohnehin nicht auf ein einfaches Ja-Nein-Schema herunterbrechen. Die meisten Menschen wären damit allein schon zeitlich überfordert. Schließlich hat man ja auch noch was anderes zu tun als sich täglich in Gesetzestexte einzuarbeiten.

Auf kommunaler und Landesebene gibt es übrigens Volksentscheide. Das Volk muss da allerdings schon selbst initiativ werden, woran die Sache dann meist schon im Vorfeld scheitert. Ausnahmen wie Stuttgart 21 oder die Bebauung des Tempelhofer Feldes in Berlin bestätigen die Regel.

Tja ...

in der Tat, die Koalitionsbildung wird wahrscheinlich wieder länger dauern als wünschenswert. Wie lange waren wir das letzte Mal im Blindflug, wenn ich dies recht in Erinnerung habe ca. 1/2 Jahr.

Sollte man so machen wie bei der Papstwahl, einsperren und erst öffnen wenn der weiße Rauch aufsteigt. Oder am besten keine Diäten bis die Regierung steht, nach dem Motto: die Regierung läuft auf Sparflamme, Diäten auf Sparflamme.

@ 10:31 von Sisyphos3

"wenn ich jetzt die Partei meiner Träume wähle
wobei es immer ein Kompromiss sein wird
und ausgerechnet die Punkte weshalb ich diese gewählt habe kommen nicht ins Regierungsprogramm ? also dann fühlte ich mich schon angeschmiert"

Stimmt genau, die Parteien sollten vor der Wahl Kernpunkte nennen, von denen Sie nicht abweichen.
War ja das letzte Mal auch so ein Schmuh vor der Wahl, SPD verkündet lautstark, mit uns wird es keine Koalition mit der CDU geben und was war ...

Zum Schluss wird wieder was Weichgespültes rauskommen, mit dem sich kaum einer identifizieren kann.

@Adeo60 um 12:54 Uhr

"Und ich mache kein Hehl daraus, dass ich Frau Merkel gerne noch einmal 4 Jahre im Amt gesehen hätte."

Sie sitzen also auch gerne diese endlos wachsende Konsum-und-Wegwerf-Gesellschaft aus ("merkeln")?
Und haben keine Kinder oder Enkel, um deren lebenswerte Zukunft Sie sich Gedanken machen müssten?

"Wenn Sie sich die Parteiprogramme genauer ansehen, werden Sie im übrigen sehr wohl deutliche Unterschiede erkennen."

Die Unterschiede sind so marginal, dass sie - in spätestens 10...20 Jahren - wie ein Tropfen auf dem heissen Stein verdampfen werden - und das ganze Elend beginnt von vorne. Dann aber für immer unheilbar lebensfeindlich schon bald selbst Granit schmelzen wird auf der Erdoberfläche (ähnlich dem Erdinneren).

13:12, Emil67

>>Klimawandel gab es immer wieder, dieser ist anscheinend Menschen gemacht, woran mag das wohl liegen?!<<

Daran, daß die Industrialisierung der westlichen Welt mit der Verbrennung immenser Mengen fossilen Kohlenstoffs bewerkstelligt wurde. Und das einmal in die Luft geblasene CO2 bleibt da lange. Die Halbwertszeit beträgt mehrere hundert Jahre.

>>Aus meiner Sicht, weil wir auf 10 Milliarden zugehen.
Je mehr Menschen, je mehr Co², Methan, usw.<<

Diese Gleichung mag vor 10O Jahren gestimmt haben, heute stimmt sie nicht mehr. Denn das Zeitalter des fossilen Kohlenstoffs geht zu Ende. Die bisher unterentwickelten Länder werden jedenfalls ihre Entwicklung nicht überwiegend mit fossilen Energieträgern vorantreiben.

14:22, Giselbert

>>Stimmt genau, die Parteien sollten vor der Wahl Kernpunkte nennen, von denen Sie nicht abweichen.
War ja das letzte Mal auch so ein Schmuh vor der Wahl, SPD verkündet lautstark, mit uns wird es keine Koalition mit der CDU geben und was war ...

Zum Schluss wird wieder was Weichgespültes rauskommen, mit dem sich kaum einer identifizieren kann.<<

Als Politiker würden Sie in jedem demokratischen System, das diesen Namen verdient, scheitern.

Kompromisslose Politik geht nur in Diktaturen.

Merkel ist die echte CDU Adenauers und Kohls

@03. September 2021 um 12:47

Sie schreiben: "Ich denke nach 16 Jahren Merkel sollte endlich mal wieder die echte CDU an die Macht kommen."

Ich glaube viele kennen gar nicht mehr die CDU von Kohl bis Adenauer und halten das abstruse Zerrbild der CDU, das in der "DDR" der "Schwarze Kanal" und in der Bundesrepublik manche Medien übertrieben zeichneten, für das Original.

Natürlich musste Adenauer noch ehemalige NSDAP-Mitglieder (in Behörden) integrieren (war ja sonst keiner mehr da) und Kohl musste sich die Vertriebenenverbände warm halten.

Aber als die Wiedervereinigung vor der Tür stand, war sofort Schluss mit "Deutschland in den Grenzen von 1937".

Die CDU strebte damals die Aufgabe der Souveränität Deutschlands und Bildung eines Europäischen Bundesstaats an.

Aktuell stört es sich selbst "konservativ" Nennende, dass die EU nur (!) die Kompetenz in Asylfragen besitzt (Art. 78 AEUV). Deshalb hatte Merkel 2015 ja gar keine andere Wahl, so wie Kohl vor dem Asylkompromiss auch nicht.

Re : Giselbert !

Leider versprechen gerade die angeblichen Volksparteien zur Zeit wieder das Blaue vom Himmel, nur um weiter an der Macht zu bleiben. Leider haben viele der etablierten Parteien immer noch nicht erkannt, dass es nur zu Veränderungen kommen kann, wenn man ein paar Schritte zurück geht, sich auf das wirklich Wesentliche konzentriert, sich die nötigen, kompetenten Fachleute holt, und das umsetzt, wo sinnvoll und wichtig ist.
Weichspüler wird so schon von der Industrie angeboten, da sollte die Politik nur ernste und harte Dinge bringen, die auch was bewirken !

13:14 von gman: Grün-Schwarze in BW

< Schwarz-Grün wird genauso schlecht wie eine GroKo funktionieren."

Auf Landesebene in Baden-Württemberg funktioniert Grün-Schwarz aber erstaunlich gut.

... oder liegt das nur am dortigen Ministerpräsidenten? >

Die Wahl der Grünen in BW ist eine reine Personenwahl, nämlich die Wahl Kretschmanns.
Kretschmann ist ein sehr konservativer Grüner und er kommt daher auch bei den Schwarzen an und hat sicher etliche ehemalige CDU-Wähler der CDU weggefischt.
Die Tatsache, dass er bei der letzten Wahl, fast automatisch, wieder eine Koalition mit den Schwarzen bildete, trotz enormen Protest in der eigenen Partei, ist für mich ein Beweis meiner These, dass Kretschmann sooo grün nicht ist.
Für den Bund wollte ich ihn nicht haben.

@ fathaland slim

"Unter dem Aspekt einer Dating-Show habe ich die Bundestagswahl bisher noch gar nicht betrachtet.
Aber finden Sie nicht, daß Herr Laschet und Herr Lindner ein tolles Paar wären?"

Nee zu trocken. Ich finde Laschet und Baerbock ein tolles Paar. Das würde gut funktionieren und auch lange halten. Sie ziehen sich auch gegenseitig sehr gut an.

Zukunftssicherung

Bei der nun anstehenden Wahlentscheidung geht es um die Zukunft unseres Landes, aber auch des Planeten Erde. Wirtschaft, Soziales und Klima sind die Kernpunkte, an denen sich die künftige Regierung abarbeiten muss. CDU, SPD und GRÜNE verfügen über eine Menge know-how, wobei CDU und SPD immer schon das große Ganze im Blick hatten - und das ist wichtig, weil alle drei Bereiche miteinander verwoben sind. Ich glaube nicht, dass eine Koalition der FDP mit SPD/FDP inhaltlich möglich und von der SPD auch gar nicht gewünscht sein wird. Eine Beteiligung der LINKEN lehnt eine breite Bevölkerungsmehrheit ab. Ich denke, es wird zu schwarz/grün/gelb oder schwarz/rot/gelb, meinetwegen auch rot/schwarz/gelb kommen. Der Gedanke von Laschet, ein Kompetenzteam um sich zu scharen, könnte ein Befreiungsschlag für ihn werden.

Union nicht mehr als Mehrheitsbeschaffer tauglich

Wenn man sich "das letzte Aufgebot" ansieht, das Laschet heute vorgestellt hat, kann man nicht recht glauben, dass irgendeine andere Partei noch mit der Union in eine Koalition gehen möchte. Nachdem man dem Wahlvolk schon den zweitbesten Kanzlerkandidaten der Union zumutet, hat man jetzt eine Ansammlung von unbekannten oder politisch längst gescheiterten Hinterbänklern als "Dream-Team" präsentiert. Keiner der amtierenden jungen Ministerpräsidenten Markus Söder, Daniel Günther oder Tobias Hans, kein profilierter Außenpolitiker wie Norbert Röttgen, kein Europapolitiker wie Manfred Weber. Mit dem heutigen Tag dürfte sich die Union auch in der Funktion als Mehrheitsbeschaffer verabschiedet haben.

@Alles für die Katz, 14:34 Uhr

Merkel hat eine Politik für die bürgerliche Mitte gepflegt - und das war im Grundsatz richtig. Natürlich hat sie sich dabei auch Ideen der SPD bedient, wenn diese gut waren. Auch das war richtig, wenngleich es der SPD natürlich geschadet hat. Und sie hat eine klare Abgrenzung zu der extrem Rechten und der extrem Linken gezogen und war somit verlässlich. Nicht Parteipolitik, sondern der Bürger sollte im Zentrum der politischen Arbeit stehen. Da brauche ich kein schablonenhaftes rechts-/links Denken.

13:05 von Traumfahrer: Umfragewerte d. Grünen

< Dass die GRÜNEN keine so guten Werte haben, liegt sicher daran, dass sie aufzeigen, was kommen MUSS, und dass jede Person einen Teil dazu beitragen sollte, ob Arm oder Reich, wobei die schon mehr zahlen könnten. Es sollte inzwischen jedem Mensch, nicht nur in D, bewusst sein, dass nun sehr viel für den Klimaschutz getan werden muss, und dies hat Auswirkungen, für alle ! >

Jochen Busse hat bei Maischberger schon Recht gehabt. Er sagte, dass man Fr. Baerbock demontiert hat. Er meinte sinngemäß auch, dass das unfair war u. wegen Lappalien erfolgte.
Viele Wähler stören sich nämlich an Dingen, die lächerlich u. kleinkariert sind.

Dabei könnte man bei Scholz wegen seines Gedächtnisses bei cum-ex Fragen stellen.
Bei Laschet wegen der Auftragsvergabe an seinen Sohn u. wegen den Plagiatvorwürfen auch in dessen Buch und bei der Union allgemein sind die Korruptionsvorwürfe wegen der Masken wohl einfach "untergegangen"?
Vielleicht hätte Bearbock danach doch an Habeck übergebern sollen?

@ fathaland slim 13:07

"Die ungeheure Verachtung, die aus ihr spricht, ist eigentlich sonst nicht Ihre Art"

Mit Verachtung hat dies nichts zu tun. Eher Lebenserfahrung. Einzig die Union hat sich klar positioniert, eine Zusammenarbei mit der Linken klar abzulehnen. Alle anderen Parteien lassen sich alle Optionen offen. Außer natürlich mit der AfD, aber das ist ja sowieso kein Thema. Ich denke es geht nicht nur mir so, dass ich schon gerne wüsste wohin der Zug fahren könnte, wenn ich mein Kreuzchen platziere.

@ 14:30 von fathaland slim

"Kompromisslose Politik geht nur in Diktaturen."

Es gibt ja auch noch einen Mittelweg.

Aber es kann nicht Sinn sein, dass eine Partei ihre Werte/Kernpunkte über Bord wirft und sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegt, nur des Regierens willens. Was sie auch letztlich vor dem Wähler unglaubwürdig macht.

@ 13:12 von Emil67

Wir sind nicht "wesentlich sauberer" als andere, unser ökologischer Fußabdruck ist wesentlich größer als der von Menschen in anderen Ländern. Auch die Weltbevölkerung ist nicht der entscheidende Faktor, es ist schlicht und ergreifend der CO2-Gehalt und die Erderwärmung, die wir dringendst in den Griff bekommen müssen und umsteuern, auch wenn an einigen Punkten der sog. Kipp-Punkt schon erreicht ist, an dem es sehr schwierig wird. Aber "unausweichlich" ist etwas nur für den, der nichts tun will. Da beisst die Maus keinen Faden ab. Sorry.

12:42 von bolligru

< Ausgezählt wird NACH der Wahl
Meine Vermutung ist, daß es am Ende knapp für eine Neuauflage der GROKO reichen wird.
...
Zunächst werden sich beide, SPD und CDU, gewaltig aufbäumen und Koalitionsgespräche führen, die am Ende nichts bringen. Dann wird es heißen: "Leider ging es nicht anders"... >

Dass es nur für eine GroKo reichen wird und für sonst keine andere Koalition halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Ich glaube auch nicht, dass Scholz eine GroKo machen will, wenn er eine Chance sieht, eine andere Koalition zu machen.
Und jede andere Koalition wäre dann eine, die mehrheitlich links der Union stünde.
Also entweder Rot-Grün-Rot
oder
Rot-Grün-Gelb.
Wobei ich den Lindner ungern in einer Koalition sehen wollte. Denn der kann "bockig" werden - wir haben es ja bereits erlebt.
Lindner will immer mitspielen und er will hofiert werden. Er hält sich für unverzichtbar.
Ich hätte enormes Bauchweh bei Lindner.

Ach wie bin ich doch froh,...

...dass wir hier Die einzig wahre Demokratie mit so total freien Wahlen haben! Am allerbesten finde ich die ständigen Hilfestellungen der Vertreter unserer Breiten Medienlandschaft! So brauche ich nur noch zwischen 3 völlig unterschiedlichen aussehenden Spitzenkandidaten wählen und kann trotzdem sicher sein: Nichts wird sich ändern!

14:36, Orfee

>>@ fathaland slim
"Unter dem Aspekt einer Dating-Show habe ich die Bundestagswahl bisher noch gar nicht betrachtet.
Aber finden Sie nicht, daß Herr Laschet und Herr Lindner ein tolles Paar wären?"

Nee zu trocken. Ich finde Laschet und Baerbock ein tolles Paar. Das würde gut funktionieren und auch lange halten. Sie ziehen sich auch gegenseitig sehr gut an.<<

Daß Frau Baerbock und Herr Laschet sich gegenseitig modisch beraten ist mir neu.

@ 14:44 von KeinWeiterSo

Die versuchte, oft unter die Gürtellinie zielende persönliche Demontage von Frau Baerbock hat mich in ihrer Heftigkeit und Penetranz schon überrascht. Und vielleicht muss man den Grünen da vorwerfen, dass sie mit soviel Häme nicht gerechnet haben und dafür nicht gerüstet waren. Sei's drum.
Ein Wechsel auf Robert Habeck hätte da wenig gebracht, weil die entsprechenden Messer auch da schon gewetzt waren, die zwischenzeitlich auch hier im Forum aufblitzen: "Kinderbuchautor", seine Einlassungen zur Ukraine etc. Es ist wohl so, dass man die Grünen inhaltlich kaum widerlegen kann und daher darauf abzielt, sie auf der prersönlichen Ebene zu diskreditieren. Ich setze darauf, dass die Mehrzahl das erkennt.

Ob CDU, SPD oder Grüne

- die vertragen sich doch bestens dank Lobbyisten und Parteispenden. Und wenn´s mal gar nicht reicht, dann steht die FDP willig bereit.
Wie formlierte Tucholsky es damals so treffend...?

@14:15 von fathaland slim

"Wir kämen aus den Volksabstimmungen gar nicht mehr heraus, und die Beteiligung würde nach kurzer Zeit dramatisch zurückgehen."

Wieso das? In der Schweiz scheint das ja zu funktionieren. Außerdem halte ich Demokratie auch für eine Bürgerpflicht, da Demokratie nur mit mündigen und politikinteressierten Bürgern funktioniert.
Es gibt übrigens momentan eine private Initiative, die sich für Volksentscheide auf Bundesebene einsetzt. Ich unterstütze das.

https://abstimmung21.de/

Wir haben die Wahl? Völlig egal...

...wer von den hochgejubelten und hochdemoskopierten drei Systemparteien den Ton angibt: Es kommt wirklich stets auf das gleiche heraus: Soziale Gerechtigkeit? Sicherheit im Rentenalter? Sinnvolle Maßnahmen zur Stabilisierung des Mittelstandes? Echte Schonung der natürlichen Ressourcen (und keine blödsinnige E-Auto-Politk), Frieden in der Welt? Stopp der Rüstungsexporte? - Alles Fehlanzeige!
Aber vielleicht hat "der deutsche Wähler" ja doch ganz andere Interessen...

14:44, Giselbert

>>@ 14:30 von fathaland slim
"Kompromisslose Politik geht nur in Diktaturen."

Es gibt ja auch noch einen Mittelweg.<<

Einen Mittelweg zwischen Diktatur und Demokratie? Es gab da mal den Begriff Demokratur.

>>Aber es kann nicht Sinn sein, dass eine Partei ihre Werte/Kernpunkte über Bord wirft und sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegt, nur des Regierens willens. Was sie auch letztlich vor dem Wähler unglaubwürdig macht.<<

Das Prinzip des demokratischen Kompromisses ist Ihnen ganz offensichtlich ein Gräuel. Ich weiß von keiner Partei in Deutschland, die sich um des Regierens Willen bis zur Unkenntlichkeit verbogen hätte.

"Rot, Rot, Grün hätte ich

"Rot, Rot, Grün hätte ich gerne(...)
Das es geht sieht man in unseren Nachbarländern(...)"

Wo genau gibt es denn in unseren Nachbarländern eine rot/rot/grüne Regierung?

14:36 von KeinWeiterSo 13:14 von gman: Grün-Schwarze in BW

das zeigt nur auf, daß kretschmann ,wie nur ganz wenige grüne, realist genug geblieben ist, um nicht ins wolkenkuckucksheim einschweben zu wollen

14:44, Opa Klaus @ fathaland slim 13:07

>>@ fathaland slim 13:07
"Die ungeheure Verachtung, die aus ihr spricht, ist eigentlich sonst nicht Ihre Art"

Mit Verachtung hat dies nichts zu tun. Eher Lebenserfahrung. Einzig die Union hat sich klar positioniert, eine Zusammenarbei mit der Linken klar abzulehnen. Alle anderen Parteien lassen sich alle Optionen offen. Außer natürlich mit der AfD, aber das ist ja sowieso kein Thema. Ich denke es geht nicht nur mir so, dass ich schon gerne wüsste wohin der Zug fahren könnte, wenn ich mein Kreuzchen platziere.<<

Sie weichen mir aus. Es ging mir um folgenden Satz, den Sie schrieben:

„Wenn es um die Futtertröge geht dann legt sich jeder mit jedem ins Bett.“

Das heißt, Sie unterstellen den verantwortlichen Politikern in Deutschland vornehmlich eigennützige wirtschaftliche Motive. Wenn dies aus Ihrer Lebenserfahrung resultiert, dann ist dies genau die Art Lebenserfahrung, die ich von Kneipenrunden nach dem fünften Bier kenne.

Für mich zählt hauptsächlich

Für mich zählt hauptsächlich dass weder AFD FDP noch Union in der Regierung vertreten sind. Die einen sollten nie eine Chance haben und die anderen hatten ihre Chance!

Sprich SPD, GRÜNE, LINKE willkommen!

"Er sagte, dass man Fr.

"Er sagte, dass man Fr. Baerbock demontiert hat. Er meinte sinngemäß auch, dass das unfair war u. wegen Lappalien erfolgte. Viele Wähler stören sich nämlich an Dingen, die lächerlich u. kleinkariert sind."

Wie darf man das verstehen? Wissentlich falsche Angaben über das Studium sind für Sie "lächerlich[e] u. kleinkariert[e] Lappalien"?

14:44, KeinWeiterSo

>>Jochen Busse hat bei Maischberger schon Recht gehabt. Er sagte, dass man Fr. Baerbock demontiert hat. Er meinte sinngemäß auch, dass das unfair war u. wegen Lappalien erfolgte.
Viele Wähler stören sich nämlich an Dingen, die lächerlich u. kleinkariert sind.

Dabei könnte man bei Scholz wegen seines Gedächtnisses bei cum-ex Fragen stellen.
Bei Laschet wegen der Auftragsvergabe an seinen Sohn u. wegen den Plagiatvorwürfen auch in dessen Buch und bei der Union allgemein sind die Korruptionsvorwürfe wegen der Masken wohl einfach "untergegangen"?
Vielleicht hätte Bearbock danach doch an Habeck übergebern sollen?<<

Ich glaube nicht, daß die Bildzeitung, die hauptsächlich hinter der Kampagne gegen Annalena Baerbock steckte, mit Habeck fairer umgegangen wäre.

@10:32 von werner1955 wem könnte ?

"Die Parteien werden um 18:01 Uhr fast alle Wahlaussagen verbrennen und das Rennen um Macht, Geld und Posten ist dann offen. "

Leider ist das so! Sind sich die Verantwortlichen nicht darüber im klaren, daß sie dadurch der Idee "Demokratie" schweren Schaden zufügen?

@ 13:14 von gman

Auf Länderebene gibt es die unterschiedlichsten Koalitionen von Grün-Rot-Rot-Schwarz-Gelb. Und das ist auch ein gute Zeichen für die funktionnierende parlamentarische Parteiendemokratie, dass alle 5 demokratischen Lager in der Lage und willens sind, Kompromisse auszuhandeln, auch wenn das immer auch mit Abstrichen verbunden ist. Auch auf Kommunalebene gibt es in Sachfragen oft erstaunliche Koalitionen, selbst zwischen Union und Linken.
Und in Baden-Württemberg ist es sicher auch ein Verdienst der grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, der eine pragmatische Linie gefunden hat, mit den durch Skandale und personelle Fehlbesetzungen gebeutelten Christdemokraten eine Regierung zu bilden.

Rechts-Links, Oben-Unten, Vorne-Hinten, Kata-Ana

@03. September 2021 um 14:43

Sie schreiben als Antwort auf meinen Kommentar: "Da brauche ich kein schablonenhaftes rechts-/links Denken."

Ich gebe ihnen ja vollkommen recht. Das "rechts-/links-Denken", vielleicht ohnehin schon lange überholt, taugt nicht viel zur politischen Einordnung.

Mein Kommentar ist eine Antwort auf diejenigen, die Merkel einen angeblichen "Linksrutsch" vorwerfen. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als über rechts und links zu reden, obwohl sich manche Themen, z. B. Kernenergie, hier gar nicht einordnen lassen, andere möglicherweise, aber ohne dass es Sinn ergibt.

Z. B. unterschied sich Merkels Wirtschafts- und Sozialpolitik stark von der des Kohl-Blüm-Gespanns. Wenn man ein Etikett drauf kleben möchte, dann natürlich rechts von Kohl-Blüm.

Wehrdienstaussetzung ging auf das Konto Guttenbergs (CSU).

Asylpolitik fällt in die Kompetenz der EU.

Bleibt Gesellschaftspolitik, das Gebiet, auf dem CDU wie SPD ("Gedöns") liberaler geworden sind.

Der Baron von Münchhausen

-- Laut Bericht:
Lindner, FDP: "Mir fehlt die Phantasie, wie überhaupt Rot und Grün der FDP ein Angebot machen könnten. Die stehen in der Sache der Linkspartei ja viel näher als uns." --
.
Stufe 1: "Lieber nicht regieren als schlecht regieren!"
Stufe 2: "Wir werden uns der Mehrheit nicht anschließen können!"
Stufe 3: Da bleibt nur noch, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

@ 15:05 von Tarek94

Wenn Sie es nochmal genau haben wollen: Frau Baerbock hat keine "wissentlich falschen Angaben über das Studium" gemacht, die Änderung besteht darin, dass sie in einem früheren Lebenslauf ihr Studium der Politischen Wissenschaften an der Uni Hamburg lediglich die Studienzeit von 2000 bis 2004 genannt hatte und dann ergänuzt hat, dass sie dieses Studium mit dem Vordiplom beendet hat. Zuvor hatte sie nur die Zeit angegeben, ohne auf den Abschluss einzugehen.
Was für ein Stürmchen im Wassergläschen haben da ihre Gegner entfacht...

1..400 Euro BGE macht die bessere Politik

Mit ihrer Wahlwerbung stellen sich die Grünen selbst ein Bein. Denn echter Klimaschutz geht nur mittels Arbeitsplätzeabbau, anstatt parallel zur Industrierevolution 4.0 weiterhin sich arm und das Klima kaputt zu rödeln.

14:53, mispel

>>@14:15 von fathaland slim
"Wir kämen aus den Volksabstimmungen gar nicht mehr heraus, und die Beteiligung würde nach kurzer Zeit dramatisch zurückgehen."

Wieso das? In der Schweiz scheint das ja zu funktionieren. Außerdem halte ich Demokratie auch für eine Bürgerpflicht, da Demokratie nur mit mündigen und politikinteressierten Bürgern funktioniert.
Es gibt übrigens momentan eine private Initiative, die sich für Volksentscheide auf Bundesebene einsetzt. Ich unterstütze das.

https://abstimmung21.de/<<

Die Schweiz ist ein absoluter Sonderfall. Erstens wegen ihrer langen plebiszitären Tradition, und zweitens wegen der Tatsache, daß sie mit ihren knapp 8,5 Millionen Einwohnern die Größe eines mittleren deutschen Bundeslandes hat.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich in den demokratischen Prozess unseres Landes einzubringen. Plebiszite auf Bundesebene halte ich für unnötig und kontraproduktiv. Wir würden uns im Dauerwahlkampf befinden, und die Leute würden sich abwenden.

wenigerStaat weniger Steuern weniger Bürokratie

Sozialisten europäischer Prägung, wollen den Menschen mehr Staat und höhere Steuern aufzwingen .
Bürger sollen Nachbarn denunzieren Grünen-Minister führt Steuer-Stasi ein mit den erprobten Gefängniswärtern der ehemaligen DDR
wenn es um maßregelnde Bevormundung im autoritären
Stil geht ist die SPD immer vorne mit dabei.
Der SPD Staat will sozialistisch abkassieren, reglementieren, sanktionieren prohibitieren.Maas bietet den Taliban Geld an...Steuergeld versteht sich..die Renovierung der "Gorch Fuck" beläuft sich mittlerweile auf 137 Mio statt der angekündigten 3 Mio..und das alles für einen Kahn aus dem Museum den keiner braucht oder die vollmundigen Finanz-Ankündigungen von SPD Scholz beim Corona Virus.."es ist genug Geld da!!"für Kompensationszahlungen

@10:39 von Bender Rodriguez Wer mit wem könnte?

" Gehen wir von 5 Parteien aus, dann kann es mit allerlei Bündnissen zu 25 Konstellationen kommen"

Das ist praktisch ausgeschlossen, da die AfD ausgeschlossen wird. Also neu rechnen!
Und was bleibt dem Bürger, wenn ihm keine der dann möglichen Koalitionen gefällt? Da bleibt dem Protestwähler doch nur die ausgeschlossene Gruppe übrig!

15:05, Tarek94

>>"Er sagte, dass man Fr. Baerbock demontiert hat. Er meinte sinngemäß auch, dass das unfair war u. wegen Lappalien erfolgte. Viele Wähler stören sich nämlich an Dingen, die lächerlich u. kleinkariert sind."

Wie darf man das verstehen? Wissentlich falsche Angaben über das Studium sind für Sie "lächerlich[e] u. kleinkariert[e] Lappalien"?<<

Die angeblich falschen Angaben über ihr Studium waren nicht falsch, sondern mißverständlich. Von jeglicher Hochstapelei auf jeden Fall weit entfernt.

11:23 von SinnUndVerstand

"Die FDP ist da raus, die hat's immer noch nicht kapiert, dass Umweltpolitik vor Lobbypolitik geht. Von daher wäre auch jede Kombi mit schwarz-gelb eine Katastrophe."

Ich sehe das genau andersrum. In meinen Augen wäre eine Regierung in der die Grünen sitzen eine Katastrophe. Denn unter denen wird entweder alles teurer, verboten (weil angeblich klimaschädlich), oder gleich unmöglich und jetzt noch ihr Steuerpranger. Wie weiter nur auf E-Autos setzen (wie schon jetzt die GroKo), zeitgleich aber nur Solar-und Windkraft haben wollen. Das diese Rechnung nicht aufgehen wird, sollte eigentlich jedem klar sein, auch das es gar nicht für alle Ladebuchsen geben wird. Klimaschutz ist wichtig, aber bitte sinnvoll und mit Augenmaß und nicht mit Brechstange, denn dann können wir gleich zurück in die Vorindustralisierung. Beim Auto z.B. sollte man auf verschiedene alternative Technologien setzen und nicht nur auf eine, die viele gar nicht wollen. Und was RRG taugt, sieht man aktuell in Bremen.

@Nordbraut um 11:39

„Wir schaffen das! Ich möchte so gerne daran glauben, dass wir es schaffen, die Union (auch KONSERVATIVE genannt) endlich auf die Oppositionsbank zu setzen.“
WIR???? Sie vielleicht - ich sehe das anders!!!

„Nachdem gestern sogar Frau Esken bei Frau Illner in kein Fettnäpfchen getreten ist (zumindest ist mir nichts aufgefallen), wächst meine Hoffnung.“
Tja, die Aussagen von Frau Esken bei Herrn Lanz bzgl. Herrn Scholz waren ja, gelinde gesagt, ein Dolchstoß in den Rücken! Klar, im Nachhinein zurücknehmen… ich glaube ihr nicht!

„Übrigens finde ich, dass sich Herr Lindner nicht immer nur fragen muss, welches Angebot die SPD und die Grünen der FDP machen könnten. Vielleicht überlegt er auch mal, welches Angebot die FDP umgekehrt machen könnte.“
Das kommt in den Koalitionsverhandlungen; oder haben Sie eine Partei gehört, die jetzt schon „Angebote“ macht?

(Linksbündnis GRR) „Mich würde das nicht schrecken.“
Mit der Linken, die den Verteidigungsminister stellt … hahaha!!!

Einige Foristen schätzen die

Einige Foristen schätzen die Möglichkeit, regelmäßig ein neues Parlament aus Dutzenden von Parteien wählen zu können, zu gering. Manche verstehen auch nicht das Prinzip politischer Kompromisse. Es sollte mehr politische Bildung an Schulen gelehrt werden.

@ 13:12 von Emil67

Genau: "Klimapolitik!! Rechnen!" schreiben Sie zu recht in Ihrem Kommentar. Die Grünen sind die einzigen, die klar formulieren, dass Klimaschutz kostet, die aber auch klarmachen, dass es wesentlich teurer wird, wenn man jetzt nicht in den Klimaschutz investiert. Und die Grünen machen klar, dass die Kosten für Klimaschutz keine sozialen Schieflagen und Ungerechtigkeiten verschärfen oder erzeugen dürfen, weshalb sie das in ihrem Programm auch aufgenommen haben.
Und da man dagegen politsch kaum etwas anführen kann, versuchen's manche eben mit persönlichen Angriffen.
P.S.: Übrigens habe ich in meinen Unterlagen auch 4 verschiedene Entwürfe meines Lebenslaufes, was damit zu tun hat, dass sie jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen, je nachdem wofür ich sie brauche; falsch oder gar gelogen ist daran gar nichts. Allerdings hätten die Grünen vielleicht stärker darauf achten sollen, dass sie damit den ein oder anderen politischen Gegner einladen, daraus Skandälchen zu machen.

@ Dr. Alban

Sie sagen es !

um 14:44 von KeinWeiterSo

>>
Dabei könnte man bei Scholz wegen seines Gedächtnisses bei cum-ex Fragen stellen.
<<

Das war ja gestern zum x-ten mal hier wieder Thema und jetzt noch mal. Inzwischen hat der BGH zu CumEx entschieden: 1 StR 519/20 . Bei CumEx hat es sich nie um Steuerlücken oder -gestaltung gehandelt, sondern schlichtweg um Straftaten. Dafür sind die Staatsanwaltschaften zuständig. Der Politik sind jedenfalls in diesem Punkt keine Vorwürfe zu machen, sie hätte Steuerlücken nicht geschlossen. Man kann eben nur schließen, was offen ist.
Daher ist es sehr zu begrüßen, dass Scholz sich nicht von jenen, die ja offenbar eher der Argumentation der Straftäter gefolgt sind, nicht hat vorführen lassen.

@ fathaland slim 15:05

"Was heißt, Sie unterstellen den verantwortlichen Politikern in Deutschland vornehmlich eigennützige wirtschaftliche Motive. Wenn dies aus Ihrer Lebenserfahrung resultiert, dann ist dies genau die Art Lebenserfahrung, die ich von Kneipenrunden nach dem fünften Bier kenne."

Sie meinen also, jeder der in die Politik geht und es dort zu etwas bringen möchte, tut dies aus ideologischen und selbstlosen Gründen? Wäre ja toll wenn das so wäre. Ich sehe das anders, sorry.. Erfolgreiche Politiker sind allesamt Alphatiere, Machtmenschen, welche die öffentliche Bühne zur Selbstdarstellung benutzen. Und ja, auch das nicht unerhebliche Einkommen, wenn man es denn schafft in Regierungsverantwortung zu gelangen ist sicherlich auch ein Anreiz. Ist meine Meinung..

@11:04 von Orfee

>> Die kommende Hyperinflation

Wissen Sie da genaueres, wann es losgeht? Weil vorher noch ordentlich Schulden machen. -.-

"Wenn Sie es nochmal genau

"Wenn Sie es nochmal genau haben wollen: Frau Baerbock hat keine "wissentlich falschen Angaben über das Studium" gemacht"

Und wie war das noch einmal mit Frau Baerbocks Nebenfach, welches man überhaupt nicht als Nebenfach studieren konnte?

Master nach Vordiplom war Status quo

@03. September 2021 um 15:17

Sie schreiben: "Die angeblich falschen Angaben über ihr Studium waren nicht falsch, sondern missverständlich. Von jeglicher Hochstapelei auf jeden Fall weit entfernt."

Ja, volle Zustimmung. Wobei "missverständlich" nur für die Jüngeren und die, die sich einen Bären aufbinden lassen.

Ich gehöre zu den Älteren, zu meiner Studienzeit gab es (in meinem Fach) keinen Bachelor- oder Masterstudiengang, sondern Vordiplom und Diplom.

Wer im angelsächsischen Ausland seinen Master machen wollte, konnte dies mit Vordiplom und (je nach Uni) einem oder zwei weiteren Scheinen, besaß also keinen vollwertigen Studienabschluss wie etwa einen Bachelor.

Und genau das machte man nun Baerbock zum Vorwurf, dass zu ihrer Studienzeit immer noch der Jahrzehnte währende Status quo galt, den - als Selbstverständlichkeit - natürlich niemand in seinem Lebenslauf je ausführlicher beschrieben hatte.

In den Lebenslauf gehörten Studienbeginn, -orte und Abschlüsse wie Master, Diplom.

14:44 von Opa Klaus

«Einzig die Union hat sich klar positioniert, eine Zusammenarbei mit der Linken klar abzulehnen. Alle anderen Parteien lassen sich alle Optionen offen. Außer natürlich mit der AfD, aber das ist ja sowieso kein Thema. Ich denke es geht nicht nur mir so, dass ich schon gerne wüsste wohin der Zug fahren könnte, wenn ich mein Kreuzchen platziere.»

Wenn … wie bei der Wahl zu erwarten … 3 Parteien um ± 20% der Stimmen bekommen. Oder in etwas weiterem Rahmen zwischen 15% und 25% erhalten. Dazu die 4. Partei FDP so ca. 10%. Die Linke < 10%.

Dann ist die Zeit gone away and faded, in der man mit 2 Parteien eine Regierungskoalition machen konnte (CDU + CSU als eine Partei). Das ist neu in Deutschland, und es war auch noch nie, dass es keinen Titelverteidiger gab, der als Kanzleramt noch mal zur Wahl antrat.

Das mit 2 Parteien-Koalitionen in Deutschland war international (außer in Präsidialrepubliken) sowieso ein Sonderfall. Das wird nun bei der Wahl 2021 anders, und bleibt vermutlich so.

12:57 von Traumfahrer

"SPD und CDU
Re : IBELIN !
Dem widerspreche ich heftig, weil die CDU/CSU in den Jahren ihrer Herrschaft so viel verbockt und blockiert hat. Wir könnten so viel weiter sein, mit dem Klimaschutz, der Digitalisierung, der Wohnungsnot, wenn die beiden schwarzen nicht so sehr auf die Bremse getreten wären."

Alles muss bezahlbar bleiben. Dazu gehoehrt auch die Mobilitaet. Mobilitaet in der Zukunft darf kein Privileg der Superreichen werden, so wie das in den vergangenen Jahrhunderten der Fall war.
Nur als Beispiel.

Zu 15:07 von SinnUndVerstand "gebeutelt"

Und in Baden-Württemberg ist es sicher auch ein Verdienst der grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, der eine pragmatische Linie gefunden hat, mit den durch Skandale und personelle Fehlbesetzungen gebeutelten Christdemokraten eine Regierung zu bilden.

Ok, aber MP Kretschmann hat mit keinen "gebeutelten Christdemokraten" eine Regierung gebildet. Er hat mit den baden-württembergischen Christdemokraten insgesamt eine erfolgreiche Regierung gebildet.

Gebeutelt waren am Ende vom Rot-Grün-Kabinett Kretschmann I eher die Sozialdemokraten. Fragen Sie Nils Schmid den EX-SPD-Landesvorsitzenden bzw. EX-MP.
Kretschmann zog aus guten Gründen die CDU als Koalitionspartner vor.

Heute ist Schmid der kaum sichtbare außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag.

@fathaland slim

Es bleibt ja immer so, dass es irgendwelche fadenscheinigen Argumente gibt ! Es gibt auch immer welche die meinen, eine Totalüberschuldung wäre sogar gesund !
Zum Glück bin ich da völlig anderer Meinung und bin froh über meine Arbeitsweise die auch beweist , dass es richtig ist keine Schulden zu haben ! Haben Sie Erfolge zu verzeichnen worauf Sie sich zurücklehnen könnten ? Für Sie alles Gute.

schon witzig

Die Foristen die i.d.R. am wenigsten kompromissbereit sind, predigen wie wichtig politische Kompromisse sind.

um 14:43 von Adeo60 da stimme ich zu

Zitat:"Merkel hat eine Politik für die bürgerliche Mitte gepflegt"
Merkel hat, ohne es vielleicht zu planen, das 51/49 Problem der Demokratie gelöst, wie wir es als Polarisierung in den USA sehen, nämlich auch den Verlierern ein Bröckchen zuzubilligen. Da gab es Wertkonservatives,Christlich soziales, Gesellschaftsmodernisierendes, Soziales, Wirtschaftsförderndes, Liberales etc in ihren politischen Wohltaten/Regelungen, wenn sie dafür einen Wunsch im Volke feststellte und es für vertretbar/vernünftig hielt. Der angerührte Multieintopf begeisterte die strengen Richtungen nie wirklich, so dass alle meckerten, aber letztendlich sich damit zufrieden zeigten , dass jeder ein Wenig mit seinen Wünschen berücksichtigt wurde.

@Doktor Alban um 14:52 Uhr

"Wie formlierte Tucholsky es damals so treffend...?"

"... wozu denn Wahlen und Propaganda und Parteikampf da sein sollen, wenn nicht zu dem alleinigen Zweck, eine Partei an die Macht zu bringen. Und wenn sie dort angekommen ist, was hat sie zu tun? Natürlich ihre Macht zu gebrauchen. Das haben alle Parteien begriffen, mit Ausnahme der SPD, der man sehr zu Unrecht den Vorwurf macht, sie mißbrauche ihre Machtstellung. Sie hat gar keine. ..."
oder etwa
"... Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden. Doch hat noch niemand sich selber beherrscht; weil der opponierende Sklave immer mächtiger ist als der regierungssüchtige Herr. Jeder Mensch ist sich selber unterlegen. ..." ?

um 15:22 von Opa Klaus

>>
Ich sehe das anders, sorry.. Erfolgreiche Politiker sind allesamt Alphatiere, Machtmenschen, welche die öffentliche Bühne zur Selbstdarstellung benutzen. Und ja, auch das nicht unerhebliche Einkommen, wenn man es denn schafft in Regierungsverantwortung zu gelangen ist sicherlich auch ein Anreiz. Ist meine Meinung..
<<

Sie kultivieren hier aber ganz schön Vorurteile: Sie wissen doch sicher, dass z.B. die Kanzlerin weniger verdient als ein Sparkassenfilialleiter. Viele Politiker üben also finanziellen Verzicht. Z.B. Juristen. Jeder gute Anwalt verdient doch mehr als ein BT-Abgeordneter. Mit den Alphatieren haben Sie allerdings etwas recht. Das gilt aber nur für die Spitzenpositionen. Da setzen sich eben Menschen mit Führungsanspruch durch. Eben ganz wie im Leben. Für hunderttausende Politiker in Gemeinden, Kreisen etc. gilt das natürlich nicht.

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Re : gman !

Also ich denke, Herr Kretschmann ist inzwischen mehr schwarz als grün, denn er fördert nicht wirklich den Klimaschutz !

15:31 von Peter Kock

«Es gibt auch immer welche die meinen, eine Totalüberschuldung wäre sogar gesund !
Zum Glück bin ich da völlig anderer Meinung und bin froh über meine Arbeitsweise die auch beweist , dass es richtig ist keine Schulden zu haben !»

Staatsschulden sind was anderes als Privatschulden.
Wer hat als Privatmensch schon eine Notenbank …?
Ich leider nicht.

@ klärungsbedarf. 15:38

"jetzt könnte man natürlich noch über Aufsichtsratsposten und Nebeneinkünfte diskutieren. Vorurteile?

@fathaland slim, 12:55 (re 10:56, Peter Kock)

"Jeder Schuld steht ein gleich großes Vermögen gegenüber"

Das ist leider vielen nicht klar. Und dass ein großes Vermögen nicht unbedingt etwas mit außergewöhlicher Leistung zu tun hat, auch nicht.

So finde ich zum Beispiel, dass Ureinwohner, die seit jeher ihr angestammtes Lebensumfeld nachhaltig bewirtschaften und anderen schon dank ihrer Erfahrung in vielerlei Hinsicht wertvolle Tipps geben könnten - und die jetzt in fast schon verzweifelter Lage gegen alle Widerstände unermüdlich um dessen Erhalt (und den unserer gemeinsamen Naturressourcen) kämpfen nicht weniger leisten als andere. Obwohl sie kein "Vermögen" haben. Jedenfalls nicht in Form von Geld.

15:31, Peter Kock

>>@fathaland slim
Es bleibt ja immer so, dass es irgendwelche fadenscheinigen Argumente gibt ! Es gibt auch immer welche die meinen, eine Totalüberschuldung wäre sogar gesund !
Zum Glück bin ich da völlig anderer Meinung und bin froh über meine Arbeitsweise die auch beweist , dass es richtig ist keine Schulden zu haben ! Haben Sie Erfolge zu verzeichnen worauf Sie sich zurücklehnen könnten ? Für Sie alles Gute.<<

Bitte verwechseln Sie nicht private Verschuldung mit Staatsschulden. Das sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe,

Und ja, ich lebe in gesicherten ökonomischen Verhältnissen. Mit 65 Jahren ist das ein gutes Gefühl. Schulden habe ich keine. Auch Ihnen alles Gute!

Wählbarkkeit

Sie gehen davon aus, dass durch sinnvolle Maßnahmen Sie ihr selbstbestimmtes Leben nicht mehr ausführen können.
Gut, dann müssen sie darauf warten, dass ein lebenswertes Leben aufgrund der Folgen des Klimawandels gar nicht mehr möglich ist und zusehen, wie die dünne Hülle der Zivisation zerbricht.

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie sehr das senken des individualistischen Weltbildes verinnerlicht worden ist.
Wachen Sie bitte auf.

15:34, Giselbert

>>schon witzig
Die Foristen die i.d.R. am wenigsten kompromissbereit sind, predigen wie wichtig politische Kompromisse sind.<<

Kompromisslos bin ich nur in meiner Ablehnung jeglicher rechter, menschenfeindlicher und undemokratischer Bestrebungen. Wobei ich den Islamismus auch unter rechts einordne.

um 15:46 von Opa Klaus

>>
"jetzt könnte man natürlich noch über Aufsichtsratsposten und Nebeneinkünfte diskutieren. Vorurteile?
<<

Klar kann man darüber diskutieren. Aufsichtsratsposten sind ja bekannt, die Bezüge dafür auch. Auch bei Nebeneinkünften ist es inzwischen transparenter als früher. Nennen Sie doch gerne mal eine Position im Bundeskabinett mit Aufsichtsratsposten oder Nebeneinkünften ! Ich wette, da kommt nichts von Ihnen.

Zu kritisieren gibt es genug. Da muss man sich nicht noch zusätzlich etwas ausdenken.

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