Ihre Meinung zu: GDL-Streik im Personenverkehr hat begonnen

2. September 2021 - 8:19 Uhr

Die Lokführer führen den Streik bei der Deutschen Bahn fort. Seit dem Morgen wird nun auch der Personenverkehr bestreikt. Das neue Angebot der Deutschen Bahn wies GDL-Chef Weselsky mit deutlichen Worten zurück.

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Kommentare

Tja. Was hindert den

Tja. Was hindert den Bahnvorstand darunter,die Forderungen zu erfüllen?
Geiz? Persönliches Ego?
Sind die einfach nur blöd?

Null oder minusrunde würden die sich nie zumuten. Abstriche bei der Altersversorgung auch nicht.

Also, was soll der Aufstand der Bahnmanager?

Und als Weselsky würde ich jeden einzelnen wegen Verleumdung vor den Kadi ziehen.
Die Bahn behauptet ja felsenfest, dass der Streik ungerechtfertigt wäre und nur wegen
Herrn weselskys ego geführt wird.

Für die GDL sollte es das Bundesverdienstkreuz geben!

Hoffentlich nimmt sich Verdi endlich ein Beispiel an dieser standhaften Gewerkschaft und kümmert sich genauso kompromisslos um eine umfassende Verbesserung der Gehälter und Arbeitsbedingungen im Pflegebereich, auch bei kirchlichen Trägern.

Armutsgefährdet?

Im Zuge der Berichterstattung konnte man gelegentlich lesen, was in Lokführerkreisen, verglichen mit anderen Branchen, so verdient wird.
In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist.

Verantwortung

Im Ablauf der ersten Streiks wurde mir zunehmend klar, dass GDL-Chef Claus Weselsky mit seiner Argumentation recht hat.
Seine Argumentation hinsichtlich der Motivation des Bahnvorstandes erscheint mir stimmig.
Daher stellt sich mir Frage, ob der Eigentümer der Bahn, also die Politik, nicht endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und weiteren Schaden durch die sture Haltung des Bahnmangements verhindern sollte.
Was nicht heißt, dass sie bislang die Haltung dieser Manager nicht zumindest gedeckt hat.
Umso schlimmer.

Bahnstreik

Ich würden den Lokführern alle wünsche erfüllen, dann gleichzeitig als Besitzer der Bahn (Bund) der Bahn darlegen, dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht. Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden. Wenn nicht dann geht das Unternehmen eben in die Insolvenz. Das würde bedeuten, dass der Fahrpreis und die Frachtkosten steigen würden. Somit könnten die Bahnmanager und die im Vorstand sitzenden Gewerkschaftsvertreter einmal beweisen was Sie können. Aber diese Forderungen werden leider nicht von unserem Staat gemacht, weil diese Damen und Herren mit dem von den normalen Steuerzahlern bezahlten Geldern nicht umgehen können (siehe BER, Gorch Fock, S21 usw.).

@nie wieder spd, 8:37

Hoffentlich nimmt sich Verdi endlich ein Beispiel an dieser standhaften Gewerkschaft

Das können Sie vergessen. Verdi ist mindestens genauso weichgspült wi die EVG. Das warum ist wie die Frage nach dem Ei und der Henne. Die Gewerkschaft behauptet, wegen des geringen Organisationsgrads nicht kämpferischer auftreten zu können. Die Beschäftigten widerum haben keine Lust auf ein Gewerkschaft, die alles akzeptiert, was die Arbeitgeber vorlegen.
Ich selbst bin mit größten Bauchschmerzen Verdi-Mitlied geblieben, obwohl ich nicht verstehen konnte, dass man die Hartz-IV-Gesetzgebung einfach so schluckte. Aber nach 40 Jahren ausgetreten, da meine Beiträge zehn mal so hoch waren wie die Tarifsteigerung, in deren "Genuss" ich kam.

Machtkampf der GDL

Herr Weselsky bestreitet das zwar vehement,
anscheinend geht es aber doch vornehmlich um Macht:
Nach Aussage des EVG-Chefs in Dortmund, Erhard Mattes,werden Gewerkschaftsangehörige der EVG von der GDL massiv unter Druck gesetzt und sogar leere Patronenhülsen versandt. Im Interview des lokalen Radiosenders 91,2 sprach er sogar davon, daß Herr Weselsky der EVG einen Vernichtungskampf angedroht hatte.

@08:45 von Seebaer1

>> In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl
>> nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf
>> sehr hohem Niveau" ist.

Das kommt daher, weil das Hauptproblem sehr selten benannt wird:
Die Bahn soll endlich mehr Personal einstellen. -.-

Praktisch jeder(!) Lokführer (der nicht gerade frisch aus der Ausbildung kommt) schiebt einen 3-stelligen Betrag an Urlaubstagen durch Überstunden vor sich her, der niemals abgetragen werden kann.

Die Bahn müßte garnicht streiken, die müßten nur alle(!) auf einen Schlag ihren Urlaub nehmen. Dann würde das nächste halbe(!) Jahr kein einziger Zug fahren. -.-

@Taeler um 08:49

Sie schreiben u. a. „Ich würden den Lokführern alle wünsche erfüllen, dann gleichzeitig als Besitzer der Bahn (Bund) der Bahn darlegen, dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht. Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden. Wenn nicht dann geht das Unternehmen eben in die Insolvenz. Das würde bedeuten, dass der Fahrpreis und die Frachtkosten steigen würden…“.
Das würde letztendlich dazu führen, dass die Menschen, die derzeit Regional- (z. B. S-Bahn) oder Fernzüge nutzen, vermehrt auf die Nutzung von Autos umsteigen würden. Dann hätte man zwar immer wieder mit Staus zu kämpfen, aber ich habe aus Gesprächen die Erfahrung gemacht, dass Leute lieber im Auto im Stau sitzen als in verspäteten S-Bahnen sich ärgern…
Und für die Energiewende wäre die vermehrte Nutzung von Autos natürlich verheerend.
Zum Glück fahren ja ca. 40% der Züge.

Seebär

Hohem Niveau?
Dann hast du den DB Lokführer mit einem Tagelöhner in Absurdistan verglichen? Warum nicht mit einem Chefarzt in einer Luxusklinik? Dann würden sie auf niedrigstem Niveau jammern, oder?

Wozu braucht man noch Lokführer?

Während für den Straßenverkehr längst an der Zulassung autonomer Fahrzeuge gearbeitet wird, scheint der Verzicht auf den Fahrzeugführer bei der Schiene nach wie vor kein Thema zu sein.

Dabei werden die "schnellen Fernzüge" längst nicht mehr vom Lokführer, sondern vom Stellwerk aus gesteuert.

Insofern stellt sich die Frage, wann die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen fahrzeugführerfreien Betrieb von Seiten der Bundesregierung geschaffen werden.

08:45 von Seebaer1

@Seebaer1
Zitat:"Armutsgefährdet?
Im Zuge der Berichterstattung konnte man gelegentlich lesen, was in Lokführerkreisen, verglichen mit anderen Branchen, so verdient wird.
In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist."Zitatende

Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat.

@Seebaer1

"Armutsgefährdet? Im Zuge der Berichterstattung konnte man gelegentlich lesen, was in Lokführerkreisen, verglichen mit anderen Branchen, so verdient wird" Am 02. September 2021 um 08:45 von Seebaer1

*

Ja, ja. Leiharbeiter aus der Osteuropa sind auch billiger und Sklaven arbeiten sogar umsonst.

Vergleichen Sie Ihr eigenes Verdienst auch mit "anderen Branchen", die unter Ihrem Lohn liegen? Vielleicht mit Erntehelfern?

hat begonnen !

Gut so. Danke GDL und Herr Weselsky.

Und er sollte erst Enden, wenn die berechtigten, notwendigen und angemessenen Forderungen erfüll sind.

Hier sehen jetzt alle abhängig Beschäftigten wie wichtig gute und entschlossenen Gewerkschaften ohne "Stockholm Syndrom" sind.

jetzt frage ich inhaltlich mal nach

der Hauptstreitpunkt ist ja neben der der Laufzeit eine Corona-Prämie.

Nur von meinem Verständnis her: Ein Lokführer (auch die der GdL) sitzt doch alleine vorne in der Lok. Also nicht wirklich eine exponierte Position um sich eine Infektion (durch eine Menschenmenge) einzufangen.

Bei den Zugbegleitern die hier in der Gegend (also z.B. in den überfüllten, verspäteten, zu kurzen und teilweise ausgefallenen Zügen nach Sylt) unterwegs sind, sieht das wohl anders aus.

Für mich sieht es so aus, als ob Weselsky (von dem wir Alle wissen, daß er auf Krawall gebürstet ist) sich derzeit wichtiger macht, als er ist.
Sicher, er wird diesen Tarifstreit gewinnen, das könnte aber ein Varus-Sieg werden.
Derzeit ist schon ein großer Teil der Lokführer gegen einen Streik.

Es gab Zeiten da galt das Sprichwort

'Pünklich wie die Bahn' und Streik gab es nur in Italien.
Man hat es nachhaltig geschafft, die Bahn auf den Hund zu bringen und die Belegschaft in den Keller zu fahren.

Die Bahn gehört dem Bund

Die Bahn gehört dem Bund, und der wird sich wieder querstellen, wenn die Bahn mal einfach so bezahlt. Eingebrockt haben uns das zum Teil die Verkehrsminister der vergangenen Jahre, die die Bahn privatisieren wollten und damit heruntergewirtschaftet haben. Jetzt soll und muss aufgeholt werden, damit die marode Infrastruktur zukunftsfähig wird. Da wird eben , wie überall, erst mal an den Personalkosten gespart. Es war schon eine Unverschämtheit, das Angebot gestern erst zum Streikbeginn vorzulegen und zu erwarten, daß man den Streik aussetzt, aber andererseits seitens der GDL Verhandlungen gleich wieder abzublocken und neue Parameter aus dem Hut zu ziehen, die bisher in den Medien nicht zu lesen waren ist auch keine Lösung. Dann soll die GDL sich hinstellen und sagen, daß sie nichts anderes als ihre Forderung akzeptiert und nicht behaupten sie wäre verhandlungsbereit, wenn sie jedesmal die Verhandlungen wieder ablehnt.

08:49 von Taeler

«Ich würden den Lokführern alle wünsche erfüllen, dann gleichzeitig als Besitzer der Bahn (Bund) der Bahn darlegen, dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht.»

Der Besitzer der Bahn kann sich nicht aus der Finanzierug des Unternehmens zurückziehen und so tun, als ginge ihn das gar nichts mehr an.

«Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden.»

Beim Schienennetz ist der Staat die Bahn. Das Schienennetz ist Staatliche Infrastruktur von höchster Wichtigkeit. Der Staat hat zu entscheiden, wie das Schienennetz in einem Gesamtverkehrskonzept erhalten und ausgebaut werden soll. Alles andere ist sinnlos.

«Wenn nicht dann geht das Unternehmen eben in die Insolvenz.»

Die Quadratur vom Sinnlos.
Ist dann so wie Lokführerstreik ohne Befristung für immer und ewig.
Dann fahren alle mit dem Auto, weil Beförderungsnotwendigkeit weiterhin bestehen bleibt.

Keine Stellungnahme zu den Vorwürfen

Aus dem Artikel:
Zu den Kritikpunkten der GDL, dass die Zahlungen erst 2022 erfolgen sollen und damit in diesem Jahr eine Nullrunde anstehe, sowie zu den Veränderungen bei der Betriebsrente sagte Seiler nichts. Auch warum die Bahn erst sehr kurz vor Beginn des Streiks das neue Angebot vorlegte, blieb unklar.

Mich hätte auch dieser Punkt interessiert:
Zugleich warf Weselsky der Bahn vor, sie habe vor, die Gewerkschaft zu spalten, "und zwar in Mitglieder erster und zweiter Klasse: diejenigen, die einen Tarifvertrag bekommen, und diejenigen, die keinen Tarifvertrag bekommen".

Wie kann Herr Seiler die Bahn auffordern an den Verhandlungstisch zu kommen, wenn auf diese Vorwürfe nichtmal eingegangen wird. Mein Eindruck: Der Bahnvorstand stellt sich extra dumm, weil ihm die Fahrgäste vollkommen egal sind. Hauptsache im Schwarzer-Peter-Spiel versuchen, gut auszusehen. Ich hoffe, dass immer weniger Menschen darauf reinfallen.

Das Drama ist

Das Drama an diesem Streik ist, dass ca. 20 Tausend Lokführer Ihre Ansprüche auf dem Rücken von Millionen Mitbürgern austragen die zur Arbeit kommen müssen.

Und die Verdienen nicht so viel wie die Lokführer.

Wir haben bei der Bahn beinahe englische Verhältnisse,

wie in den 70-ern in GB, wo
1 Splittergewerkschaft in einem Betrieb diesen Lahm legen konnte. Ich bin gespannt, wann bei uns etwas zur Lösung dieses Problems wie in GB passiert.
Es wird verantwortungslos aus purem Eigennutz die Güterzufuhr in die Katastrophengebiete, und die Verlagerung von Gefahrgut auf die Straße verlagert - scheiß auf die Umwelt .
Ich bin gespannt, wann die GdL auf die Wiedereinführung eines Heizers im Lokführerstand fordert, man muss ja bei einem vernünftigen Angebot des Arbeitgebers einen weiteren Grund zur Weiterführung des Streiks haben.

@ um 08:59 von Observer_56

Was meinen Sie mit „Machtkampf“?
Wir leben in einer Marktwirtschaft.
Angebot und Nachfrage gilt auch für Gewerkschaften.
Wer bessere Angebote bietet, macht das Geschäft und gewinnt Mitglieder. Trotz solcher Räuberpistolen aus Privatsendern.
Wenn sich das auch bis zu den Bossen der Schlafmützengewerkschaft Verdi herumspricht, gibt es vielleicht auch für das Pflegepersonal endlich angemessene Gehälter und Arbeitszeiten und vor allem auch genügend Nachwuchs.

09:09 von Demokrat 2014 //

09:09 von Demokrat 2014

// Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat.//

WO ??
Die einzigen, wo das zutrifft sind meiner Kenntnis nach die Schweiz und GB.

**Bei der Deutschen Bahn AG verdient ein Lokführer gemäß des geltenden Tarifvertrages das oben genannte Tarifgehalt. Das bedeutet, dass ein Lokführer netto zwischen 1438 und 1928 Euro inklusive Zulagen verdient, abhängig vom Alter, der Berufserfahrung und der persönlichen Lebenssituation.**

"https://zutun.de/jobs/lokfuehrer/gehalt-lokfuehrer"

Dasselbe beim Auto - und wir haben kaum noch Verkehr.

@ 08:49 von Taeler
Warum sollen die Eigentümer für eine Straße bezahlen, die sie gar nicht wollen?
Zu Kohls Zeiten wurde von einer Fachkommission einmal ausgerechnet, was ein subventionsbereinigter Benzinpreis wäre: Sie kamen auf 5 DM/Liter. Das war damals sicher mehr als das 5fache des tatsächlichen Preises.
Autofahrer müssten dann auch die Gesundheitskosten übernehmen, die durch ihre Fehler im Verkehr entstehen. usw.
Und einige der von Ihnen angeführten Kosten wären gerade der Unfähigkeit der Privatwirtschaft zuzurechnen.
BER ist auch Versasgen der Privatwirtschaft, er wurde nicht von Staatsfirmen gebaut.
Die Maut wäre dann eine Entsprechung auf Autofahrerseite. Ebenfalls privat.

um 08:36 von Bender Rodriguez

Und mal wieder ein Kommentar von Ihnen, der völlig unbedacht ist und an der Sache vorbei geht!

"Tja. Was hindert den Bahnvorstand darunter,die Forderungen zu erfüllen?
Geiz? Persönliches Ego?
Sind die einfach nur blöd?"

Erstens ist die Bahn immer noch ein Zuschussgeschäft für den Bund als Anteilseigner! Kurz: das Ding wird auch mit vielen Steuergeldern am Laufen gehalten! Und das liegt auch am deutschen Steuerzahler selber, der lieber mit dem Verbrenner auf die Autobahn geht, anstatt zumindest auf Fernstrecke vermehrt das Angebot der Bahn wahrzunehmen!

Zweitens ist der Bahnvorstand seit Jahren bemüht, die Bahn in die Wirtschaftlichkeit zu führen! Und das bedeutet auch, dass man nicht gleich jeder Forderung hinterherlaufen kann! Wissen Sie eigentlich, wie viele MA die Bahn hat? Und wissen Sie auch, was eine Forderung wie die der GDL kostet?

Der Bahnvorstand ist sicher nicht blöd! Ihr Kommentar dazu jedoch zeugt nicht gerade von viel Verstand!

Das Tarifeinheitsgesetz...

….duerfte die Kampfbereitschaft der Gdl deutlich gesteigert haben.

Dient es doch der Vernichtung kleinerereinflussreicher Gewerkschaften.

Das neue Angebot der Bahn Unterscheidet sich kaum von dem vorherigen.

Es handelt sich um etwas Kosmetik mit der nachfolgenden eher unglaubwuerdigen Behauptung, nun gaebe es keinen Grund fuer Streiks mehr.

Die GDL wird wohl wissen, das es sich hier um Verarsche handelt - und nicht aufgeben.

kostenlos noch zu teuer ...

Teuer, unzuverlässig und nicht gerade coronatauglich, Anschlusstrassen werden stillgelegt .... Dann die regelmäßig wiederkehrende Streikwochen, die sind dann so das Sahnehäubchen.

Zwar bin ich nicht so oft mit der Bahn unterwegs, aber wenn, dann ist immer was (über 1 Std Verspätung, Anschlusszug schon weg und und und).

Oft ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln doppelt oder dreifach so lange unterwegs wie mit dem Auto (wenn es nicht gerade eine supergünstige Verbindung ist und man unmittelbar in Bahnhofnähe zu tun hat).

Adieu Bahn, mich wundert es nicht, wenn immer mehr wieder auf's Auto umsteigen. Habt ihr gut hinbekommen!

auf hohem Niveau

das sehe ich auch so. Lokführer liegen mit ihrem Einkommen auf Höhe des gehobenen Dienstes im öffentlichen Dienst.
Vielleicht ist das nicht allen klar, die täglich drei Knöpfe und zwei Hebel bedienen.

@Jan Petersen

Ein ganz großer Punkt ist die Kürzung der Betriebsrente um 1/3.

Auch müssen Sie sich die Lohnsteigerungen des Vorstandes 2023 anschauen. Dann erscheint alles in einem ganz anderen Licht.

@09:12 von Jan Petersen

>> Weselsky (von dem wir Alle wissen, daß er
>> auf Krawall gebürstet ist)

Wie, ein Gewerkschaftsführer, der tatsächlich seinen Job macht, ist "auf Krawall gebürstet"? oO

Außerdem, wen meinen Sie mit "Alle"? Mich können Sie damit ja schon mal nicht meinen. -.-

@ 09:09 von Nach-ge-fragt

"Wozu braucht man noch Lokführer?
Während für den Straßenverkehr längst an der Zulassung autonomer Fahrzeuge gearbeitet wird, ..."

Ihre Frage ist völlig berechtigt. Bei einem schienengeführten Fahrzeug ist das autonome Fahren um ein Vielfaches leichter zu realisieren als bei freien Fahrzeugen!

Außerdem gibt es fahrerlose Schienenfahrzeuge schon sehr lange, z.B. die U-Bahn-Linien U2, U3 in Nürnberg oder der Sky Train am Flughafen Düsseldorf. Liegt halt nur an unserer "innovativen" Bahn.

"Privater" Machtkampf zwischen Bahn und GDL

Die Interessen "Außenstehender" (Kunden u.a.) spielen dabei überhaupt keine Rolle.

@nachgefragt

Nicht soviel Traeumen bitte….

Deutschland ist nicht so ganz das Land, in welchem autonomes fahren von Loks oder Pkw zuegig einfuehrbar waere.
Deutschland liegt bei deraetigen Technologien weit zurueck.

Und so wie die Bahn intern funktionert (bzw nicht funktioniert) duerfte die Bahn als buerokratischer Apparat kaum in der Lage sein, das durchzuziehen.

"und dass Sie ab sofort dafür

"und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht"

Das ist die Aufgabe der Vorstände und diese haben sich eine 10%ige Erhöhung der Bezüge bereits selbst genehmigt.

@ Demokrat 2014

Zur Zeit verdienen Lokführer zwischen 44.000 und 52.500 Euro im Jahr, Zulagen und Weihnachtsgeld eingeschlossen.

@09:12 von Jan Petersen

>> Derzeit ist schon ein großer Teil der
>> Lokführer gegen einen Streik.

Wie kommen Sie auf diese sinnfreie Behauptung? oO

Das Angebot des Vorstands soll nicht für neue Mitglieder gelten.

@08:59 von Observer_56
Wenn es solche Auswüchse gibt, ist ein Hintergrund sicher, die versuchte Vernichtung der GDL durch den Vorstand.
Tarifabschlüsse, die dann doch nicht für alle Mitglieder gelten sollen?? –
Die letzte EVG-Führung hatte ihre Mitglieder geradezu verraten.
Hannsen (?) wechselte z.B. dann in einen lukrativen Job im Management der Bahn.

09:07 von Bender Rodriguez

@Bender Rodriguez

Zitat:"Seebär
Hohem Niveau?
Dann hast du den DB Lokführer mit einem Tagelöhner in Absurdistan verglichen? Warum nicht mit einem Chefarzt in einer Luxusklinik? Dann würden sie auf niedrigstem Niveau jammern, oder?"Zitatende

4000€ Brutto für einen Tagelöhner in Absurdistan?

Man könnte auf die Idee kommen Sie sind Lokführer, und als nächstes fordern Sie eine Gehaltsangleichung auf Chefarztniveau in einer Luxusklinik.

Ich finde Ihre Ansichten mit verlaub: Realitätsfremd.

"Und für die Energiewende

"Und für die Energiewende wäre die vermehrte Nutzung von Autos natürlich verheerend."

Was hat die "Energiewende" mit dem Bahnstreik zu tun? An meinem Wohnort fahren die Züge mit Diesel?

Die Bahnvorstände

führen das weiter, was sie in der Politik gelernt und praktiziert haben, nämlich sich und nur sich hemmungslos zu bedienen.
Danke GDL, dass ihr diesen Plünderern die rote Karte zeigt, auch wenn es mich als Kunden bei der Bahn behindert.

@ 09:26 von DB_EMD

"Und das liegt auch am deutschen Steuerzahler selber, der lieber mit dem Verbrenner auf die Autobahn geht, anstatt zumindest auf Fernstrecke vermehrt das Angebot der Bahn wahrzunehmen!"

Das liegt an der Unatraktivität der Bahn ... der Steuerzahler wählt nur die für ihn am bequemsten, günstigsten u. schnellsten Beförderungsmöglichkeit.

"Zweitens ist der Bahnvorstand seit Jahren bemüht, die Bahn in die Wirtschaftlichkeit zu führen!"

Sie wissen ja was das heißt, wenn dies im Arbeitszeugnis steht "er war stets bemüht"

@09:19 von erstaunter bürger

>> man muss ja bei einem vernünftigen
>> Angebot des Arbeitgebers

Ähh, welches "vernünftige Angebot" meinen Sie da jetzt genau? oO

09:09 von Nach-ge-fragt

«Während für den Straßenverkehr längst an der Zulassung autonomer Fahrzeuge gearbeitet wird, scheint der Verzicht auf den Fahrzeugführer bei der Schiene nach wie vor kein Thema zu sein.»

Autonome Fahrzeuge im Straßenverkehr in großen Mengen auf allen Arten von Straßen sind far future. Ohne flächendeckendes G5-Netz ist das sowieso undenkbar zu realisieren.

«Dabei werden die "schnellen Fernzüge" längst nicht mehr vom Lokführer, sondern vom Stellwerk aus gesteuert.»

Wenn der Schnelle Fernzug mal eine Funktionsstörung oder Panne hat, oder sich nach einer Bremsung die Bremse nicht wieder richtig löst. Dann kommt nicht das Stellwerk vorbei und schaut nach, was Sache ist. Ob sich die Störung manuell beheben lässt, oder ob der Zug wegen des Schadens nicht weiterfahren kann.

Die technisch anspruchsvollsten Züge der Welt sind die Shinkansen in Japan. Inkl. Erdbebensensorik an den Trassen, die Züge automatisch bremsen können. Kein Mensch will die Dinger ohne Lokführer fahren lassen.

Ohne Verhandlungen wird es nicht gehen

Das ist doch nur noch lachhaft und von außen auch nicht mehr zu beurteilen. De facto schafft es diese recht kleine Gewerkschaft eine Volkswirtschaft stark zu beinträchtigen. Anstatt jede Woche zu streiken sollte die GDL auch mal an die Menschen denken die nicht so einfach auf ein anderes Verkehrsmittel ausweichen können und für die dieser Streik eine erhebliche Einschränkung bedeutet.

Der 3. Streik in 3 Wochen! 1:0 für die GDL die damit klar macht, dass mit ihr nicht zu spaßen ist.
Dennoch kann und wird ein neuer Vertrag nicht im in Talkshows oder in markigen Interviews abgeschlossen. Daher sollten sich jetzt beide Seiten schleunigst an einen Tisch setzen und so lange dort bleiben bis die Punkte geklärt sind!

@DB_EMD 09:26

"Der Bahnvorstand ist sicher nicht blöd! "

Das müssen Sie ja jetzt sagen. Sie scheinen ja dazu zu gehören. Oder habe ich Ihren Namen falsch interpretiert?

09:09 von Demokrat 2014 08:45 von Seebaer1

In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist."Zitatende

Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat
#
4000 € Brutto = rund 2500€ Netto,dafür würde ich bei so einer Verantwortung die ein Lokführer hat auch nicht arbeiten.

Einige Anmerkungen.

Angeblich neue Forderungen (Fuchs123):
Es ist nicht der Fehler der GDL, wenn Bahn (und Presse) nur auf den relativ unwichtigen Bestandteilen der Forderungen "rumreiten" und wesentliche Bestandteile wie z.B. die geplante Kürzung der Altersvorsorge erst erwähnen, wenn es nicht mehr anders geht.
Beispielwirkung:
Der Bahnvorstand hat sich seine Gagen um ca. 10% erhöht und fordert von dem normalen Arbeitnehmer eine Nullrunde. M.E. geht so etwas nicht.
Laut eines Kommentars in der heutigen Tageszeitung (MOZ) zählt die Bahn zu den grundlegenden Bedürfnissen der Gesellschaft und ein Streik sei ein Unding. Da dachte ich an meine alte Forderung:
Wieder verstaatlichen der Bahn und Lokführer und Zugbegleiter (wieder) verbeamten. Wenn ich sehe, was Bund, Länder und oft auch Städte an Kosten für die Bahn in der jetzigen Form haben, bezweifle ich, dass verstaatlichen so viel teurer wird.

@ nie wieder spd … 9:20

Herr Mattes wird in seiner Funktion wohl kaum Räuberpistolen erzählen und sich etwas aus den Fingern saugen. Das hätte u.U. ein juristisches Nachspiel.
… und ja, die GDL hat das Recht, um Mitglieder zu werben. Allerdings nicht mit Druckmitteln. Das ist ein gewerkschaftlicher Machtkampf untereinander; sogar mit Ansage, bei dem es nicht vorrangig um Tarife geht. ( Da habe ich sogar Verständnis für einen Streik; aber nicht, wenn es nur um die Größe einer Gewerkschaft nach Mitgliederanzahl geht )
Offensichtlich hat man mit dem Tarifeinheitsgesetz genau das Gegenteil erreicht : Es gibt mehr Streiks.

DB-Fort-Schritt und wech.

Man sollte fuer was anderes streiken. Tip: Die DB war einmal ein brauchbares Befoerderungsystem. Als es die 2. Klasse Wagen mit Abteils gab, als man das Fenster aufmachen konnte, als man sich lang machen konnte, als Reisen noch reisen war (auch wenn es immer etwas Luxus war). Heute ist es ein Spielzueg fuer Manager und Politiker, eine hochtechnologisierte Elitekonservenlangstreckenkonservenbuechse fuer Geschaeftsleute im Dauerstress. Das war auch genau der Plan um sie finananziell tragfaehig zu machen. Gelungen? Naja... wohl eher nicht. Aber gelungen ist immerhin, das sich die Mehrheit der Deutschen ein Bahnticket erst recht nicht leisten kann und das Bahnfahren unpraktischer als vorher geworden ist - und 1980 oder so war es gut!. Heute? Da nimmt man doch lieber das Auto. Reinsetzen und los. Frueher ging das auch mit der Bahn am Bahnhof Buxtehude. Fahrplan studieren, bisserl warten, cash ticket kaufen und los ging die Reise.

Dank Weselskymobil (Dieselantrieb) kein Problem mehr.

Die Zukunft der Mobilität geht eben mit Diesel auf der Straße. Die Bahn ist als kritische Infrastruktur ungeeignet und nicht zukunftsfähig. Statt in den Ausbau des Bahnnetzes sollte man besser in den Ausbau der Autobahnen investieren.
Klimaschutz wird damit schwierig, aber das ist der GDL ja egal.

So vergrault man seine Kunden

Jedes Unternehmen muss Kunden gewinnen, um wirtschaftlich zu arbeiten. Die vielen Urlauber, die jetzt erhebliche Mehrkosten haben, weil sie auf Flugzeug oder Mietauto umsteigen müssen, um nach Hause zu kommen, werden es sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sie mit der Bahn in den Urlaub fahren. Diese sind nämlich am Ende diejenigen, die die Gehälter mitfinanzieren, um die jetzt angeblich gestritten wird. Weselsky hat mit keinem Wort von denjenigen gesprochen, die jetzt die Suppe auslöffeln dürfen, nämlich die Bahnkunden, die sich jetzt noch weniger auf dieses Unternehmen verlassen. Nach eineinhalb Jahren Pandemie haben viele auf den Jahresurlaub sparen müssen(und nur wenige haben einen Corona-Bonus bekommen) , die sind jetzt die Benachteiligten. Jetzt mit der ganzen Familie und ungeimpften Kindern in überfüllte Züge steigen zu müssen ist angesichts der Pandemielage eine Zumutung. Verhältnismäßig ist das nicht mehr.

Es wird bald auch ohne Lokführer gehen

Ein weiteres Argument für den autonomen Zug der Zukunft - man braucht dann keine Lokführer mehr und die GdL ist dann obsolet!

@ 08:56 von frosthorn

"Verdi ist mindestens genauso weichgespült wie die EVG"
Da haben Sie leider Recht. Im Pflegebereich ist es das Gleiche. Seit Jahren spricht sich Verdi vehement gegen die Gründung von Pflegekammern aus, obwohl nur eine Pflegekammer effektiv für die Pflegekräfte eintreten könnte. Stattdessen tut Verdi herzlich wenig für die Pflegekräfte.

Echt jetzt?

@ 09:12 von Jan Petersen: "Derzeit ist schon ein großer Teil der Lokführer gegen einen Streik."
Sie haben sich wirklich die Mühe gemacht und sämtliche Lokführer gefragt?
Könnte ja auch das Ergebnis einer Umfrage sein. Wo findet man die denn?
Oder ist das Ihre persönliche Einschätzung, weil Sie zufällig einen Lokführer kennen? Ist der noch aktiv oder im Ruhestand?

"Genau meine Meinung, ein

"Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat."

Wen interessiert Brutto? Im Vergleich Deutschland/Spanien verdient der spanische Lokführer NETTO fast das Doppelte. Wir sollten nicht vergessen, daß Deutschland "ein reiches Land" ist (was uns die Politiker aller Couleur ständig versichern). Für ein "reiches Land" mit den höchsten Steuern und Abgaben in Europa sind die 4000€ Brutto für einen Lokführer völlig unzureichend.

@08:49 von Taeler

"dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht. Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden"
Vor langer Zeit wurde mal in einer ARD-Politsendung berichtet wie die Deutsche Bahn viel Geld aus den Bundeszuschüssen für das Streckennetz für Investitionen im Ausland nutzt - anstatt für die heimische Infrastruktur.
Und man sollte auch nicht vergessen dass die Misere mit der Infrastruktur davon kommt, dass man versucht hat die Bahn als gewinnorientiertes Unternehmen an die Börse zu bringen. Meiner Meinung ist jedoch dass Infrastruktur (Schiene, Krankenhäuser...) Staatsaufgaben sein sollte bei dem es um das Wohl der Allgemeinheit geht. Aber da stehe ich wohl als Traumtänzer da.

Sesselkommentare

Was da so alles an Kommentaren daher kommt zeugt von absoluter Unkenntnis vom Bahnbetrieb. Bitte machen sie sich vorher etwas kundig und schreiben sie die Kommentare erst nachher. Meinen herzlichen Dank an alle welche diesen Ratschlag beherzigen. Dann brauche ich nicht soviel Unsinn lesen und kann der Diskussion konstruktiv folgen.

09:26 von DB_EMD

>>Erstens ist die Bahn immer noch ein Zuschussgeschäft für den Bund als Anteilseigner! Kurz: das Ding wird auch mit vielen Steuergeldern am Laufen gehalten!<<

Das sind bundesweite kulturelle Einrichtungen, BER Flughafen usw. auch.

Nichts neues.

>>Und das liegt auch am deutschen Steuerzahler selber, der lieber mit dem Verbrenner auf die Autobahn geht, anstatt zumindest auf Fernstrecke vermehrt das Angebot der Bahn wahrzunehmen!<<

Genau hier hapert es!

Zugausfälle, Verspätungen, Toiletten, auf die man sich nicht reintrauen mag, teils zu magere Taktung, Gebiete, in denen die Bahn nicht mehr fährt.

Und das waren die Ergebnisse der drastischen Einsparungsmaßnahmen, die ein Herr Mehdorn vor 20 Jahren vorgenommen hat, dessen Wirkung sich seit langer Zeit zeigen.

PS. Nein, der Bahnvorstand ist sicherlich nicht blöd, aber Geiz ist wohl immer noch geil. Und die mangelnde Kompetenzen bei einigen....aber das kennen wir auch aus der Politik.

9:26 von DB_EMD

Der Bahnvorstand mag nicht blöd sein, aber ob er klug ist?
Ob Ihr Kommentar von Verstand geprägt ist? Er klingt eher nach Propaganda.

"die Güterzufuhr in die

"die Güterzufuhr in die Katastrophengebiete"

Von was für "Katastrophengebieten" sprechen Sie bitte? Etwa die Katastrophengebiete an der Ahr, wo es keinen Fahrweg für die Bahn mehr gibt?

um 09:14 von schabernack

Das Schienennetz ist Staatliche Infrastruktur von höchster Wichtigkeit. Der Staat hat zu entscheiden, wie das Schienennetz in einem Gesamtverkehrskonzept erhalten und ausgebaut werden soll. Alles andere ist sinnlos.

Das stimmt, aber ohne autonomen Betrieb ist das Schienennetz sinnfrei. Es wäre extrem wichtig, Züge zeitnah auf vollautonomen Betrieb umzustellen.

Dann fahren alle mit dem Auto, weil Beförderungsnotwendigkeit weiterhin bestehen bleibt.

Das ist doch das, was Weselsky forciert. Von daher ist es egal.

Tut mir Leid ...

.. aber wer die auf dem Rücken von Bevölkerung und Wirtschaft ausgetragenen Scharmützel Weselskys und seiner Erfüllungsgehilfen immer noch nicht durchschaut hat, dem kann man nicht mehr helfen.
Über 100 Mio. wirtschaftlicher Schaden, Tag für Tag.
Die Bahn wird aus Sicht einer Beteiligung an der Verkehrswende wegen Unzuverlässigkeit gerade endgültig aufs Abstellgleis gefahren.
Der öffentliche Dienst verlangt auch 5% ec., mal sehen ob wir dann demnächst vor Müllbergen am Straßenrand stehen, oder vor ungeräumten/gestreuten Straßen im nahenden Winter.
Und was den Lokführer Recht ist, kann den Müllarbeitern und dem Straßendienst doch nur billig sein, oder? Und die "Jungs" müssen wirklich körperlich ran ... Tag für Tag, bei jedem Wetter.

@08:59 von Observer_56: GDL vs. EVG

Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden Gewerkschaften wurde doch erst durch das Tarifgesetz von Frau Nahles so richtig entfacht - und auf beiden Seiten wird mit unlauteren Mitteln gekämpft. So weiss man doch schon lange dass die ach so große EVG in Wirklichkeit hauptsächlich aus Rentnern besteht. Die Anzahl der aktiven Mitgliedern ist zwar bei der EVG größer als bei der GDL - aber nicht so viel größer wie man tut.
Und dass der EVG-Chef jetzt so großartig tut, hat er ja auch bitter nötig. Schließlich hat er sich ja bei den Verhandlungen mit der Bahn komplett über den Tisch ziehen lassen und hat auch noch einen Abschluss gemacht ohne zuvor die Mitglieder darüber zu befragen. Immerhin hat im die Bahn dafür noch die Altersvorsorge etwas länger belassen - der GDL wurde dieser Vertrag gleich gekündigt.

09:34 von Kermit70 Auch hier

09:34 von Kermit70

Auch hier die Frage : WO ?
Bitte mal belegen !
Ich hatte bereits etwas dazu gepostet.

"Außerdem gibt es fahrerlose

"Außerdem gibt es fahrerlose Schienenfahrzeuge schon sehr lange"

Wo auf der Erde gibt es autonome Schienenfahrzeuge im normalen Schienennetz? Eine U-Bahn läßt sich nicht mit dem normalen Eisenbahnbetrieb vergleichen, oder wie oft kommt ein Güterzug an ihrer U-Bahn Haltestelle vorbei?

@Seebaer1 - 08:45

"In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist."
Und deshalb muten Sie den Lokführern einen Reallohnverlust zu?
Wären SIE dazu bereit?
Ginge es Ihnen besser, wenn es anderen schlechter geht? Oder fühlen Sie sich dann besser?

Loriot ist hier zu zitieren....

didel dadel du, dudel dadel di, ....! Beobachtet man das Geschehen, so beginnt man zu lächeln und gelangt schnell zu einem Lachausbruch, über diese kostenlose Schau,
zwischen der Bahn und verschiedenen Gewerkschaften! Natürlich muß das Führungspersonal der Züge zeitgerecht bezahlt werden, besonders bei den heutigen Belastungen. Einkommen sollten sachlich und gerecht der Zeit entsprechen.

@ um 09:19 von Demokrat 2014

„Das Drama an diesem Streik ist, dass ca. 20 Tausend Lokführer Ihre Ansprüche auf dem Rücken von Millionen Mitbürgern austragen die zur Arbeit kommen müssen.
Und die Verdienen nicht so viel wie die Lokführer.“
Völlig richtig.
Es wird höchste Zeit, dass die anderen Gewerkschaften aufwachen und dafür sorgen, dass Löhne von Millionen Mitbürgern über die Inflationsrate hinaus mindestens um 10% angehoben werden.
Löhne unter 1800€ netto dürfte es gar nicht geben.

@09:38 von Hansi2012

"Zur Zeit verdienen Lokführer zwischen 44.000 und 52.500 Euro im Jahr, Zulagen und Weihnachtsgeld eingeschlossen"
Der Bahnvorstand soll wohl nächstes Jahr eine Erhöhung um 10% bekommen, was zB bei Herrn Lutz eine Erhöhung um 80000 Euro pro Jahr ausmachen wird (wohlgemerkt: das ist nur die Erhöhung)

DB emd

Der Bahnvorstand ist sicher nicht blöd! Ihr Kommentar dazu jedoch zeugt nicht gerade von viel Verstand!"

Dein Pro Bahn Gerede zeugt von purem Geiz und Unvermögen. Daher wohl auch der absurde DB Nick?

Selbst wenn die Bahn zu 1000% subventioniert wäre, müssen die Angestellten ihr Geld bekommen. Die Manager orientieren sich auch an anderen Managern und machen ihren Job nicht aus Good Will für Lau. Nein, die lassen sich fürstlich Entlohnung.

Und ich wünsche allen, die auf automatische Züge hoffen, dass ihr Job auch von Rechner oder Robotern gemacht wird.
Dann könnten die jetzt gleich auf Gehaltserhöhung verzichten.

"BER ist auch Versasgen der

"BER ist auch Versasgen der Privatwirtschaft, er wurde nicht von Staatsfirmen gebaut."

Wikipedia: "Im Mai 2003 scheiterte endgültig das Vorhaben, die Flughafengesellschaft an ein Bieterkonsortium von Hochtief und IVG zu verkaufen und den Flughafen von den neuen Eigentümern bis 2009 errichten zu lassen, da sich die Gesellschafter der Flughafengesellschaft mit den Bietern nicht über Kostenrisiken einigen konnten.[43] Nach Scheitern dieses zweiten Privatisierungsversuchs beschlossen die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund, den neuen Flughafen auf eigene Kosten zu bauen."

BER wurde von den Gesellschaftern Berlin, Brandenburg und dem Bund gebaut.

@Am 02. September 2021 um 10:01 von Advocatus Diabo...

Und man sollte auch nicht vergessen dass die Misere mit der Infrastruktur davon kommt, dass man versucht hat die Bahn als gewinnorientiertes Unternehmen an die Börse zu bringen. Meiner Meinung ist jedoch dass Infrastruktur (Schiene, Krankenhäuser...) Staatsaufgaben sein sollte bei dem es um das Wohl der Allgemeinheit geht. Aber da stehe ich wohl als Traumtänzer da.
Zitat Ende___

Aber Sie stehen mit diesem Traum nicht allein!
Da stimme ich voll zu

@B Rodriguez

Es geht dem Herrn W. nicht um Löhne; das wird nur vorgeschoben, um die GDL-Genossen bei der Stange zu halten! W. will mehr Macht für sich und seine Gewerkschaftsbosse.

Es geht nämlich bergab mit den Gewerkschaften. In den letzten 30 Jahren haben sich die Mitgliederzahlen bei den Gewerkschaften halbiert. Somit verlieren auch Hunderte von Funktionären ihre privilegierte Stellungen und müssen womöglich zurück an die "Werkbank", um ihren Lebensunterhalt zu verdienen! Für die Betroffenen sicherlich sehr ärgerlich.

Gewerkschaften waren einst wichtig und richtig. Doch heutzutage sind sie einfach überflüssig, wenn sie nur noch zum Selbstbedienungsladen der Gewerkschaftsbosse werden.

09:36 von

09:36 von saschamaus75

Schließe mich an.
Ich hoffe, das alle die gegen den Streik sind, sich im Falle eines Streiks bei ihrer Gewerkschaft, arbeiten werden !

einfach herrlich hier wieder

man könnte glauben , die hiesigen dauerschreiber wären beim streik in der 1.reihe dabei und nicht zuhause aufm sofa

8.37 nie wieder spd - GDL Verdienstkreuz ??

"Für die GDL sollte es das Verdienstkreuz geben".
Heutzutage bekommen so manche das Verdienstkreuz. Ob für eine Lohnverhandlung ein Gewerkschaftsführer das verdient ist fraglich. Schliesslich ist es sein Job und er wird dafür bezahlt.
Übrigens um eine Bewertung der Lohnforderung vornehmen zu können fehlen mir die Informationen. Wie ist die Vergütungs- und Arbeitsregelung bei der Bahn? Das einzige was ich bewerten kann ist das die Inflation im kommenden Jahr über 4 % betragen wird.

09:37 von Nettie Die spielen

09:37 von Nettie

Die spielen bei keinem Streik eine Rolle. Ist auch nicht Sinn der Sache ! Im Gegenteil !

@Jan Petersen - 09:12

"Also nicht wirklich eine exponierte Position um sich eine Infektion (durch eine Menschenmenge) einzufangen."
Mal abgesehen davon, dass der Lokführer nicht sein gesamtes Leben im Führerstand verbringt, können die nicht mal so eben ins Home Office. Den Worten "systemrelevant" und "Coronahelden" müssen jetzt auch Taten folgen. Vom Balkonklatschen kann man keine Miete bezahlen.

@Demokrat 2014 - 09:19

"Das Drama an diesem Streik ist, dass ca. 20 Tausend Lokführer Ihre Ansprüche auf dem Rücken von Millionen Mitbürgern austragen die zur Arbeit kommen müssen."
Und wie stellen Sie sich in einer arbeitsteiligen Gesellschaft einen Streik ohne Drittbetroffenheit, deren Unumgänglichkeit höchstrichterlich festgestellt ist, vor?
"Und die Verdienen nicht so viel wie die Lokführer."
Stimmt, einige verdienen weniger, viele verdienen mehr.

09:38 von Hansi2012 Bitte mal

09:38 von Hansi2012

Bitte mal um seriöse Belege !
Ich hatte schon vorher einiges dazu gepostet, was Ihrer Angabe nicht unbedingt entspricht.

** Bei der Deutschen Bahn AG verdient ein Lokführer gemäß des geltenden Tarifvertrages das oben genannte Tarifgehalt. Das bedeutet, dass ein Lokführer netto zwischen 1438 und 1928 Euro inklusive Zulagen verdient, abhängig vom Alter, der Berufserfahrung und der persönlichen Lebenssituation.
Im direkten europäischen Vergleich liegt der Verdienst von Lokführern in Deutschland weit unter dem Durchschnitt. Im nationalen Vergleich ist der Job dennoch recht gut bezahlt, gehört allerdings bei Weitem auch nicht zu den Spitzenverdienern in Deutschland.**

"https://zutun.de/jobs/lokfuehrer/gehalt-lokfuehrer"

@Tarek94

"...die 4000 € Brutto für einen Lokführer völlig unzureichend."

Nein, das ist mehr als genug!
Außerdem sind es mehr!
Schauen Sie sich mal in vergleichbare Berufen um.

um 09:07 von Bender Rodriguez

Dann hast du den DB Lokführer mit einem Tagelöhner in Absurdistan verglichen?

Präzisieren Sie mal, wo dieses "Absurdistan" liegt, dass da Tagelöhner auf ein Jahreseinkommen von ca. 50.000 Euro kommen.

Übrigens kann man Zugführer hervorragend mit Busfahrern vergleichen, wobei letztere den deutlich stressigeren Job haben, aber gleichzeitig deutlich weniger Gehalt als Zugführer erhalten, was nur einen von 2 Schlüssen zulässt: Lokführer werden bei der Bahn deutlich überbezahlt oder Busfahrer werden praktisch überall extrem unterbezahlt. Ihren Einsatz für eine Gehaltserhöhung bei Busfahrern um 50 bis 100% habe ich nicht mitbekommen.

@ um 09:12 von FritzF

„Es gab Zeiten da galt das Sprichwort
'Pünklich wie die Bahn' und Streik gab es nur in Italien.“
Stimmt.
Damals waren die Beschäftigten der Bahn Beamte, hatten einen sicheren Arbeitsplatz und eine halbwegs gute Rente.
Seit Mehdorn aber wurden diese Vorzüge vorsätzlich und im Auftrage unsere Politiker kaputtgeschlagen.
Und alle seine Nachfolger haben sich die eigenen Taschen vollgestopft mit unseren Steuergeldern und den Beschäftigten nicht das Schwarze unter dem Fingernagel gegönnt.
Bis heute, wie man sehen kann.
Somit ist auch der aktuelle Streik unmittelbar auf verfehlte Politik(er) zurückzuführen.
Wie so Vieles, was in der BRD nicht funktioniert. Pandemiebekämpfung, Gesundheitssystem, Rentensystem, Bildungssystem, Fachkräftemangel, Arbeitsmarktpolitik, Integrationspolitik usw, usw …
Herr Weselsky und die GDL sollten nicht nachlassen und den anderen Gewerkschaften als Vorbild dienen.

09:41 von Demokrat 2014 Bitte

09:41 von Demokrat 2014

Bitte um seriöse Belege ! Danke

@erstaunter Bürger - 9:19

"Ich bin gespannt, wann die GdL auf die Wiedereinführung eines Heizers im Lokführerstand fordert, man muss ja bei einem vernünftigen Angebot des Arbeitgebers einen weiteren Grund zur Weiterführung des Streiks haben."
Ja, klar, ein Tarifangebot UNTERHALB der Inflation ist für sie ein "vernünftiges" Angebot. Ich wäre gern Ihr Chef...

Für was genau wird noch gestreikt?

Der Streik ist längst ungerechtfertigt.

Da steht heute in meiner Tageszeitung: Wegen des GDL-Streiks kommt es bei S-Bahn und Regionalverkehr zu Zugausfällen und Verspätungen.

Weiter darf ein GDL-Streikorganisierer seine Sicht und die tolle Streikwirkung ausführlich verbreiten.

Es geht offensichtlich längst nicht mehr nur um den Tarif, es ist ein politischer Streik, man will u.a. den Staat als Eigentümer zwingen einzugreifen.

... und das neue Angebot sei wieder ein Zumutung.
... und nun gehe es auch um die Betriebsrente um Dispo usw...

Dass sich u.a. die Bedingungen und der Aufwand für Betriebsrenten aufgrund der EZB-Politik nicht nur bei der DB gewaltig geändert haben interessiert den GDL-Streikleiter nicht. Die Streikauswirkungen auf die Kunden sowieso nicht.

Geradezu widersinnig ist, dass die DB mit dem Verkehrsverbund daneben für ein Abo-Ticket für den Nahverkehr wirbt.

So geht das nicht weiter!
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!

Demokrat 9:41

"4000€ Brutto für einen Tagelöhner in Absurdistan?"

Man könnte auf die Idee kommen Sie sind Lokführer, und als nächstes fordern Sie eine Gehaltsangleichung auf Chefarztniveau in einer Luxusklinik.

Ich finde Ihre Ansichten mit verlaub: Realitätsfremd."

Unsinn. Richtig lesen.

Er sprach von jammern auf hohem Niveau.
Wenn man es mit dem Tagelöhner vergleicht, bestimmt.

Vergleicht man mit dem Chefarzt, ist es gewiss kein hohes Niveau.

09:26 von DB_EMD

Danke, genau meine Meinung.

Unten weiter sagt jemand ein Lokführer bekommt ca. 4000€ monatlich ,ja aber er bekommt ja zusätzlich noch seine Schichtzulagen und Sozialzulagen Spesengelder & freie Arbeitskleidung und so weiter gestellt. Das alles sind lohngleiche Zuwendungen. Und wofür ,wenn ich fragen darf wollen die GDL-er eine Coronazulage die Verkäuferinnen und Arzthelferinnen und viele viele andere Menschen welche wesendlich stärket gefährdet sind bekommen sie ja auch nicht , nicht das ich das befürworte.

Die Bahn sollte von den

Die Bahn sollte von den vielen Steuersubventionsmilliarden ein paar abzweigen für die Automatisierung des Bahnverkehrs ohne Lokführer. Wird heute schon im S-Bahn Verkehr praktiziert und ist deutlich leichter und kostengünstiger durchzuführen als im Straßenverkehr. Auch eine echte Privatisierung der Bahn, wie bei Deutsche Post / Telekom , wäre sinnvoll.

Autonome Lok ?

Autonomes Autofahren ist bereits technisch machbar, wird unweigerlich in wenigen Jahren Realität auf unseren Straßen.
Autonomes Lokfahren ist zumindest technisch noch einfacher lösbar und drängt sich vor diesem Hintergrund förmlich auf......

1,7% im laufenden Jahr

1,7% im laufenden Jahr- und das soll unanständig sein?
Ein Tarifabschluß weit unterhalb des Inflationsausgleichs, also Reallohnverzicht und das ist dem Arbeitgeber zu hoch.
Stattdessen soll die Regel gelten: "Ein Betrieb - ein Tarifvertrag" (von Nahles, SPD, durchgesetzt), also eine Streben nach einer Einheitsgewerkschaft nach Vorbild des FDGB. Jetzt fehlen nur noch die FDGB- Ferienheime und die organisierte Freizeit an der Ostsee. Vielleicht könnte ja "Prora" (KdF- Ferienheim) reaktiviert werden?
Zu allen Zeiten strebten die Diktaturen nach einer Vereinnahmung der Arbeitnehmerschaft, einer möglichst vollständigen Kontrolle durch die Politik. Da darf der Blockwart nicht fehlen, der jedes Fehlverhalten unverzüglich der Obrigkeit meldet. Ach ja, ist auch bereits geplant.
Mir wird ganz übel, wenn ich an die Zukunft denke.
Wo bleibt der Aufschrei der Jugend?

@Hansi2012

"Zur Zeit verdienen Lokführer zwischen 44.000 und 52.500 Euro im Jahr, Zulagen und Weihnachtsgeld eingeschlossen."
Das finde ich eigentlich relativ wenig, bezogen auf die Verantwortung.
Ich denke auch, letztlich müssten die Lokführer irgendwo in der Gehaltsklasse der Piloten gesehen werden.
Aber das ganze hängt sicher auch von Dauer und Kosten der Ausbildung ab.

@ um 10:00 von Tarek94

„Für ein "reiches Land" mit den höchsten Steuern und Abgaben in Europa sind die 4000€ Brutto für einen Lokführer völlig unzureichend.“
Genau! 4000€ brutto sind für einen Alleinverdienerinn mit Ehepartner und Kindern gerade mal ca 2800€ netto.
Keine Familie mit Kindern sollte im Monat mit so wenig Geld auskommen müssen.
Nach Abzug von Festkosten und Rücklagen für eine bessere Rente bleibt da kaum noch etwas übrig für die Familie.

um 09:45 von schabernack

Wenn der Schnelle Fernzug mal eine Funktionsstörung oder Panne hat, oder sich nach einer Bremsung die Bremse nicht wieder richtig löst. Dann kommt nicht das Stellwerk vorbei und schaut nach, was Sache ist. Ob sich die Störung manuell beheben lässt, oder ob der Zug wegen des Schadens nicht weiterfahren kann.

Das kann im Zweifel auch das Zugpersonal. da braucht es keinen Zugführer. Das ganze ist eine verzweifelte Aktion, um inzwischen eigentlich obsolete Berufe zu schützen.

"wie die Deutsche Bahn viel

"wie die Deutsche Bahn viel Geld aus den Bundeszuschüssen für das Streckennetz für Investitionen im Ausland nutzt"

Zitat aus einem Leitartikel "Wirtschaftsdienst" 2019:
"Die Schulden der Deutschen Bahn betragen inzwischen fast 20 Mrd. Euro, maßgeblich verursacht durch Auslandsinvestitionen."

Viel zu wenig

Die Gehaltsforderung sind geringer als die Inflation ???? Was ist das für eine Gewerkschaft ?

10:06 von und-nachts-da-ruft

«… aber ohne autonomen Betrieb ist das Schienennetz sinnfrei. Es wäre extrem wichtig, Züge zeitnah auf vollautonomen Betrieb umzustellen.»

Das Schienennetz hatte bereits Sinn und Berechtigung, als auf den Loks noch Heizer mitfuhren, die Kohle in die Kessel der Dampfloks schaufelten.

@ um 10:13 von Advocatus Diabo...

Vielleicht sollten sämtliche Besserverdiener mal darlegen, durch welche persönliche Leistung genau ihr hohes Gehalt gegenüber den lächerlichen Gehältern von Bahnmitarbeitern oder Pflegepersonal gerechtfertigt ist?
Diese Frage empfiehlt sich auch für den jeweiligen Bundestagskandidaten und für unsere Regierungsmitglieder.

um 08:49 von Taeler

Ihre Vorschläge gehen weit an der Realität vorbei. Ein wenig nachdenken würde helfen.

@leberkas um 10:02

Und was bringen Sie inhaltlich, also zum Thema, rüber? Sie schreiben „Sesselkommentare: Was da so alles an Kommentaren daher kommt zeugt von absoluter Unkenntnis vom Bahnbetrieb. Bitte machen sie sich vorher etwas kundig und schreiben sie die Kommentare erst nachher. Meinen herzlichen Dank an alle welche diesen Ratschlag beherzigen. Dann brauche ich nicht soviel Unsinn lesen und kann der Diskussion konstruktiv folgen.“
Schreiben Sie halt mal von Ihrem Sessel (oder Lokführerhaus?), was Sie vom Streik halten, anstatt diese Foristen hier zu beleidigen! Sie scheinen ja mächtig viel Kenntnis von der Materie zu haben!

Die Bahn hat heute eine Einstweilige Verfügung ...

.. gegen diesen Streik beim AG Frankfurt/M beantragt.
Mal sehen, ob da einer die vielzitierten "Eier" hat.
Man darf im Angesicht des letzten DB- Angebotes gespannt sein ...

@H. Hummel - 10:06

"Der öffentliche Dienst verlangt auch 5% ec., mal sehen ob wir dann demnächst vor Müllbergen am Straßenrand stehen, oder vor ungeräumten/gestreuten Straßen im nahenden Winter."
Leider nicht, weil die Jammerlappengewerkschaft ver.di auch in dieser Tarifrunde ihre Mitglieder verraten wird. Die Arbeitgeber werden wie alle Jahre mit leeren Händen erscheinen und feixend "Die sollen froh sein, wenn wir ihnen nichts wegnehmen" in die Mikrofone der Reporter sagen. Zum Schluss werden wieder Null-Komma-Irgendwas-Abschlüsse auf 3 Jahre gestreckt und hintenrum auch noch die letzten Vergünstigungen gestrichen.

GDL-Streik im Personenverkehr hat begonnen...

So ist es, wenn auf der einen Seite eine Gewerkschaft mit Rückrat auf einen Vorstand der Täuschung trifft. Null-Runde für 2021, dann 3,2 Prozent. Aber auf 3 Jahre, daß bedeutet 1 Prozent p.a.

Der Bahn-Vorstand hat auf Druck des Bundestagshaushaltsausschuss erklärt, daß er für dieses und das vergangene Jahr auf Boni verzichtet. Aber die variable Vergütung garantiert den 3.500 Führungskräften zusätzliche Einnahmen bis nahe dem Grundgehalt.
Während für die einfachen Bahnmitarbeiter die Betriebsrenten von etwa 150 Euro weg sein sollen.....
Bahn-Chef Reinhard Lutz hatte sich im März bereits mit einer Gehaltserhöhung auf 990.000 Euro im Jahr beschenkt (um 10 Prozent).

Größenwahn und Wichtigtuerei der Lokführer

Es wird wirklich Zei, dass nur noch selbstfahrende Züge im Bahnnetz eingesetzt werden, damit die Lokführer endlich sehen, dass ihr Beruf sowieso keine Zukunft hat! Ausserdem sollte endlich die Verwendung alles ÖPNV kostenlos werden. Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten, Weiterentwicklung und Forschung sollten ehrenamtlich durchgeführt werden (mit BGE im Rücken sollte das sogar Freude bereiten).
Die Lokführer sollen sich lieber zu Pflegekräften oder anderen - zwischenmenschlichen - Berufen umschulen lassen, in denen menschliche Arbeitskraft noch Zukunft hat.

...ttestEineMeinung @02. September 2021 um 09:19 von erstaunte

"Wir haben bei der Bahn beinahe englische Verhältnisse,

wie in den 70-ern in GB, wo
1 Splittergewerkschaft in einem Betrieb diesen Lahm legen konnte. Ich bin gespannt, wann bei uns etwas zur Lösung dieses Problems wie in GB passiert." [sic!]

Sie meinen eine massive Einschränkung des Streikrechts durch die Regierung Thatcher und das anschliessende Niederknüppeln von Streikenden und Protestierenden durch die Polizei?

Das sollten interessierte Parteien dann aber auch ins Wahlprogramm schreiben...

10:00 von Tarek94

Wir sollten nicht vergessen, das Deutschland "ein reiches Land" ist.
So ist das so ? Deutschland ist mittlerweile kein reiches Land mehr denn wir haben Milliarden an Schulden welche unsere Kinder zurück zahlen müssen und Menschen wie sie wollen da ernsthaft noch draufsatteln ?
Nein das geht nicht.

@Am 02. September 2021 um 10:11 von Totengräber

>[..]Reallohnverlust[..]<

Ich kenne nicht wenige Menschen, die (pandemiebedingt) jetzt das 2te Jahr in Folge *keine* Lohn-/Gehaltserhöhung bekommen haben.

Ja, es ist 'Klagen auf hohem Niveau', was da gemacht wird.

BTW.: Jede Lohn-/Gehaltserhöhung bei der Bahn wird weitergegeben an de Bahnkunden und/oder die Steuerzahler. Jetzt raten sie einmal, wer die Zeche zu zahlen hat (an die gegenwärtig verursachten Schäden will lieber nicht denken).

Weselsky Streik zur Profilierung nervt

Dieser Streik nervt nur noch.

Streik zur Durchsetzung der Teilhabe der Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg ist ein legitimes Mittel. Aber es gilt Maß und Mitte zu halten und Kompromisse zu finden. Das ist in diesem Streik nicht mehr der Fall.

Mittlerweile kommt mir das so vor, als ob es nicht mehr um die Lok-Führer sondern nur noch um die Profilierung von Herrn Weselsky geht.

Zu um 10:00 von Tarek94 "Spanische Lokführer"

"Im Vergleich Deutschland/Spanien verdient der spanische Lokführer NETTO fast das Doppelte."

... und wo ist der Nachweis? Wieviel hinkende und Fake-Vergleiche noch? Ja , vergleichen und recherchieren, gerne mit allen Nachbarländern.

Wie kann das dann sein:

11.000 Bewerbungen aus Spanien auf 30 Plätze bei der DB.
Der Grund: In Spanien kostet die Ausbildung zum Lokführer mehr als 20.000 Euro. In Deutschland erhalten die Auszubildenden dagegen ein Gehalt.

@H. Hummel "Der öffentliche

@H. Hummel "Der öffentliche Dienst verlangt auch 5% ec., mal sehen ob wir dann demnächst vor Müllbergen am Straßenrand stehen, oder vor ungeräumten/gestreuten Straßen im nahenden Winter." Mal davon abgesehen das die GDL nur 3,2% fordert und das bei einer Laufzeit von 28 Monaten, was real dann ca 1,5% Jährlich sind. Vielleicht sollten sie sich mal mit einem Lockführer unterhalten was seine Arbeit so ausmacht. Ich hab 2 im näheren Bekanntenkreis und glauben sie mir ich würde nicht mit denen tauschen wollen. Übrigens sind umgeräumte und unterstreute Straßen hier in Bremen im Winter normal.

Flix-bus betreibt doch auch

Bahnstrecken. Da kann sich die DB doch die Lokführer ausleihen.
Spaß beiseite: ich bin kein Bahnfahrer, aber die sehr kleine Gewerkschaft GdL sollte so langsam mal einlenken. Die Bahn könnte so sonst zukünftig
nur noch Leute einstellen, die in keiner Gewerkschaft sind.
Das war auch bei meinem ehemaligen Chef der Fall.
Gewerkschaftsmitglied? Kein Job für Gewerkschaftsmitglieder.

"Dabei werden die "schnellen

"Dabei werden die "schnellen Fernzüge" längst nicht mehr vom Lokführer, sondern vom Stellwerk aus gesteuert."

Die GDL-Stellwerker streiken auch? Gibt es Ihrer Kenntnis nach schon Planungen für "autonome Stellwerke"?

10:06 von H. Hummel // ..

10:06 von H. Hummel

// .. aber wer die auf dem Rücken von Bevölkerung und Wirtschaft ausgetragenen Scharmützel Weselskys und seiner Erfüllungsgehilfen immer noch nicht durchschaut hat, dem kann man nicht mehr helfen.//

Ihnen aber auch nicht. Aber Sie sind ja auch Arbeitgeber!
Streiks sind nun mal so und müssen auch so sein !
Und ja, wenn die Angebote für den öffentlichen Dienst nicht ausreichen sind, könnte es auch da Streiks geben - so what ?
Es gibt das Tarif - und Streikrecht - basta.

um 10:11 von rimitino

"so beginnt man zu lächeln und gelangt schnell zu einem Lachausbruch, über diese kostenlose Schau."

Ich sehe da keinen Grund zum Lachen. Die Verluste de Wirtschaft gehen bei weiter andauernden Streik in die Milliarden. Es ist nicht vermittelbar, dass die verantwortlichen Politiker dies zulassen und zudem einen kaum wiedergutzumachende Imageschaden für die Bahn hinnehmen. Sie untergraben damit ihre eigene Energiepolitik.

@ um 10:14 von Tarek94

„BER wurde von den Gesellschaftern Berlin, Brandenburg und dem Bund gebaut.“
Und Sie glauben, diese Gesellschafter hätten selbst die Maurerkelle geschwungen?
Die haben doch bestimmt Bauunternehmen beauftragt, die dann nicht in der Lage waren, diesen Flughafen zu bauen.
Oder vorsätzlich Murks gebaut haben.
Die Politik hat versäumt, diese Bauunternehmen zu feuern. Das wäre ein gerechtfertigter Vorwurf.
Ebenso wie der Rauswurf der Bahnvorstände gerechtfertigt wäre, wenn nicht die Politik diese Zustände bei der Bahn gewollt hätte. Da müssten auch die zuständigen Politiker zurücktreten.
Die Zustände beim BER waren aber wohl nicht politisch gewollt.

08:45 von Seebaer1 "Armutsgefährdet?"

".."Klagen auf sehr hohem Niveau" "
Genau darum geht es um ordentliche Organisation der Arbeitnehmer und vernünftige Löhne und Altersversorgung - damit erhebt sich eine Branche über das sinnentleerte Gefasel über "Mindestlöhne" und Hungerrenten - so muss es sein, so sollte es überall sein.
Unternehmen die Mindestlöhne zahlen sollten per se Zusatzabgaben an die RV und an den Staat zahlen, die die allfälligen stattlichen Transfers an ihre Arbeitnehmer zumindest Teilweise erstatten udn Unternehmen, die die Bildung von Betriebsräten und das Wirken von Gewerkschaften unterbinden, sollten politische Kommissare in die GF bekommen, die ein Auge auf alles haben.
der Staat muss die "Billigheimer" endlich in die Pflicht nehmen.

@ Bender Rodriguz

Zitat: "Und ich wünsche allen, die auf automatische Züge hoffen, dass ihr Job auch von Rechner oder Robotern gemacht wird."
#
Der fernüberwachte, selbstfahrende Zug wird ebenso kommen, wie das selbstfahrende Auto oder der selbstfahrende Bus.
Und im Individualverkehr sind die technischen Anforderungen noch um einiges komplexer als im gleisgebundenen Verkehr.
Im Moment ist vieles noch eine Frage der Akzeptanz, nicht der technischen Möglichkeiten.

@ 10:10 von Tarek94

@ Giselbert
"Außerdem gibt es fahrerlose Schienenfahrzeuge schon sehr lange"

"Wo auf der Erde gibt es autonome Schienenfahrzeuge im normalen Schienennetz?"

Meine Aussage war 100%ig korrekt, U-Bahnen sind nun mal Schienenfahrzeuge!

"Eine U-Bahn läßt sich nicht mit dem normalen Eisenbahnbetrieb vergleichen, oder wie oft kommt ein Güterzug an ihrer U-Bahn Haltestelle vorbei?"

Wie erwähnt, Schienenfahrzeuge (auch im normalen Eisengbahnbetrieb) lassen sich autonom steuern. Die Hürden sind im vergleich zum freien Fahren leicht überwindbar (egal ob Güterzug oder Personenverkehr)!

Pro Bahn DB Vorstandssprecher Naumann - Streik schadet den Ruf

Der Ruf der Bahn geht mittlerweile denen welche 24h im Jahr an der Front tätig sind
am blanken Steiß vorbei.
Ausgelaugt, übermüdet erträgt man die fluchenden Fahrgäste,
aufgrund mangelnde Wagenkapazität , Infrastruktur und hausgemachte Verspätungen.
Tarifkonflikte nicht auf dem Rücken der Fahrgäste austragen, sondern auf den Mitarbeitern,
welche versuchen überhaupt den Betrieb noch aufrecht zu erhalten.
Würden diese Beamtenrechtlich Dienst nach Vorschrift machen , so hätten wir täglich mehr stehende Züge als beim momentanen Bahnstreik.
Die 1. Beamten Klasse & Sesselpupenden bekamen ÖTV Lohnerhöhungen,
650€ Corona und denen wird auch nicht die Betriebsrenten gestrichen.
Der 2.Sklaven Klasse jedoch weiß nicht mehr aufgrund der Wohnungskosten in den Städten & Inflation,
wie sie über die Runden kommen soll und wenn man nicht noch vor der halben Rente gegenüber der 1.Klasse endsorgt, wird landet man in Hartz4.
Es reicht
Nun muß der DB eigene EVG Betriebsrat mitmachen

Ist das denn die Possibility?

"da sich die Gesellschafter der Flughafengesellschaft mit den Bietern nicht über Kostenrisiken einigen konnten." @Tarek94
.
Merkwürdig, dass bei Verhandlungen zwischen Staat und Privatfirmen IMMER keine Haftung im Vertrag stehen kann! Glaubt denn da jemand an Zufall? Ich nicht, denn ob BER, S21, A1 oder Elbphilharmonie: alle um mehr als das Doppelte teurer geworden, die erheblichen Verzögerungen nicht zu vergessen.
.
Aus rechtlichen Gründen möchte ich weitergehende Gedanken unterlassen.

ein Angebot Stunden vor Streikbeginn

das ist natürlich eine völlig unseriöse Taktik des Bahnvorstands. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch sein Verhalten die Schuld an der jetzigen Auseinandersetzung trägt.

um 10:06 von und-nachts-da-ruft

"Das stimmt, aber ohne autonomen Betrieb ist das Schienennetz sinnfrei. Es wäre extrem wichtig, Züge zeitnah auf vollautonomen Betrieb umzustellen."

Das alles wurde hier im Forum doch schon diskutiert. Von einer zeitnahen Einführung sind wir noch weit entfernt. Es würde, wenn man es überhaupt will, Jahrzehnte dauern.
Die Behauptung ohne autonomes Fahren, wäre das Schienenetz sinnfrei, ist eine völlig unsinnige Behauptung.
Ich sehe hier im Augenblick nicht die Notendigkeit die die Diskussion um das autonome Fahren hier wieder aufzunehmen, denn der von ihnen markierten Stand führt die Diskussion sinnfrei im Kreis.

@10:02 von Leberkas

>> Was da so alles an Kommentaren daher
>> kommt zeugt von absoluter Unkenntnis
>> vom Bahnbetrieb. Bitte machen sie sich
>> vorher etwas kundig und schreiben sie
>> die Kommentare erst nachher.

Ähh, dieses Thema wird gerade kontrovers mit diversen Standpunkten diskutiert.

Und Sie unterstellen allen(!) hier, daß keiner(!) irgendwie Ahnung hat?

Also, Gegenfragen:
* Was sind Ihre Fachkenntnisse zu diesem Thema?
* Was ist Ihre Position zu diesem Thema?

@Seebaer1 - Lokführer Armutsgefährdet?

Bedenken Sie mal wie lange ein TF Gesundheitlich
fahren kann ? Bis 63 -70 garantiert nicht , meist werden die schon mit mitte 50 Dienstuntauglich.

Was folgt ? Krankenstand,Ausgesteuert ins Hartz4
oder Rentner mit Sozialaufstockung vom Amt.

Auch kommt es meist nur zu den angegebenen Gehältern
aufgrund der Schicht,Sonn&Feiertagszuschläge.

Der Neid derer welche morgens und abends im Betrieb
ihre Zeit abstempeln und ein freies Wochenende haben,
muß aber groß sein :-)

Die sind aus dem gleichen Holz

Der Herr Weselsky nimmt sich nichts im Vergleich mit den Bahnmanagern: alle genau so dreist wie die Gegenseite.
.
Wo bleiben denn in diesem "Spiel" die Herren Pofalla (im Bahnvorstand, 1,44 Mio pro Jahr) und Scheuer (Verkehrsminister, bekannt für seine abgasfreundliche Politik)?

um 10:16 von Karl Maria Jose...

"man könnte glauben , die hiesigen dauerschreiber wären beim streik in der 1.reihe dabei und nicht zuhause aufm sofa"

Ich halte ihren Beitrag für unüberlegt. Wer bitteschön soll in der Metatagesschau diskutieren. Nur die. die kein Sofa haben. Ich glaube derartige kommentare belasten die Diskussion eher.

@ BER wurde von den Gesellschaftern Berlin, Brandenburg und dem

„ Über 100 Mio. wirtschaftlicher Schaden, Tag für Tag.“

Tja, von 100 Mio pro Tag hätten die Forderungen der GDL schon längst erfüllt sein können.

„ Der öffentliche Dienst verlangt auch 5% ec.,“

Ja. Doch der ÖD wird von Verdi vertreten. Deren Bosse werden mit der Hälfte über 2 - 3 Jahre zufrieden sein.
Und das ist kaum der Inflationsausgleich der letzten Jahren.
Mit einem aktuellen Inflationsausgleich hätte Verdi schon 10% fordern müssen um dann demnächst mit dem gleichen Enthusiasmus wie die GDL zu Streiks aufzurufen.
Machen die aber nicht. Das ist eine Gewerkschaft für die Arbeitgeber, nicht für ihre Mitglieder. Als die SPD zum Arbeitgeberlager übergelaufen ist, hat sie viele Gewerkschaften mitgenommen.
Deshalb haben SPD und viele Gewerkschaften seitdem galoppierenden Mitgliederschwund.

@10:23 von gman: Für was genau wird noch gestreikt?

Hier mal ein bisschen Hintergrund:
Mit der Kündigung der Tarifverträge kündigte der Bahnvorstand auch die bisher geltende Zahlung in eine betriebliche Zusatzrente - für alle. Mit der EVG hat der Bahnvorstand die Zusatzrente bis 2023 verlängert (nicht mit der GDL)
Was die Tariferhöhung betrifft so hat die EVG einer de facto Lohnsenkung bis 2023 zugestimmt - hat jedoch eine Sonderkündigungsklausel falls eine andere Gewerkschaft einen besseren Abschluss erzielen sollte.
Im Übrigen wird auch gern verschwiegen dass die EVG deswegen so viel mehr Mitglieder als die GDL hat weil in der EVG noch viele Mitglied sind die längst nicht mehr aktiv sind.
https://www.heise.de/tp/features/Der-Kern-des-Bahn-Streits-6173271.html

@10:06 von H. Hummel

>> Tut mir Leid, aber wer die auf dem Rücken
>> von Bevölkerung und Wirtschaft
>> ausgetragenen Scharmützel Weselskys
>> und seiner Erfüllungsgehilfen immer noch
>> nicht durchschaut hat, dem kann man
>> nicht mehr helfen.

Sie meinten wohl eher:
"Tut mir Leid, aber wer die auf dem Rücken von Bevölkerung und Wirtschaft ausgetragenen Scharmützel des Bahnvorstandes(!!!) und deren Erfüllungsgehilfen immer noch nicht durchschaut hat, dem kann man nicht mehr helfen"? oO

Am 02. September 2021 um 09:12 von Jan Petersen

Nur von meinem Verständnis her: Ein Lokführer (auch die der GdL) sitzt doch alleine vorne in der Lok. Also nicht wirklich eine exponierte Position um sich eine Infektion (durch eine Menschenmenge) einzufangen.
__
Die Frage hinsichtlich der Corona-Boni hatte ich kürzlich auch schon gestellt, habe aber keine Einschätzung erhalten.
Ich verstehe das genauso wenig wie Sie und kann mir gut vorstellen, dass von Seiten der Bahn nun verstärkt an dem Projekt "autonomes Fahren" gearbeitet wird; schon im eigenen Interesse. Wer will sich schon auf die Dauer erpressen lassen. M.W. wird das autonome Fahren im Güterverkehr schon als Pilotprojekte durchgeführt. Wenn das mit Verve weitergeführt wird, werden bald alle, die jetzt und hier die Lokführer ob ihrer Haltung beklatschen, ein Klagelied auf die "armen Lokführer" anstimmen, die in grosser Zahl entlassen werden müssen, weil sie nicht mehr systemrelevant sind.
Dann ist das Gejammer wieder gross.

@Nordbraut - Der Streik konnte gar nicht mehr abgebrochen werden

DB Seiler macht nur Stimmung gegen die GDL

Die DB Manager glauben wohl über Nacht stimmen
""alle GDL Mitglieder"" ab , ob sie diesen Pseudo Tarifvertrag zustimmen :-)

Schon daran erkennt man die heuchlerisch Absicht der DB

Übrigens könnte jetzt der totale Bahnstreik folgen,
denn mit dem besseren Angebot an die GDL
muß der Bahneigene EVG Betriebsrat ""im Intreresse
iher Mitglieder " tätig werden.

10:21 von Hansi2012 Was wären

10:21 von Hansi2012

Was wären denn für Sie " vergleichbare
Berufe " ?

Für mich wären das z.B. Piloten - ähnlich verantwortungsvoll - die haben es nur nicht so oft " mit den Suiziden " ( und deren Folgen für den einzelnen Lokführer ) zu tun.
Und N E I N die Lokführer bekommen
( verdienen würden sie es ) nicht mehr. Schauen Sie sich das an, was ich Ihnen geschrieben habe !

@Albert - Autonome Lok .....Blinker setzten und vorbei fahren ?

Autonome Züge sind im eng vernetzten europäischen
Mischverkehr gar nicht umsetzbar.

Übrigens sollen Züge fahren und nicht computer gebremst ständig auf den freien Strecken stehen.

Wie wollen Sie da einigermaßen wie jetzt noch Fahrpläne
erstellen und den Betrieb aufrecht erhalten ?

Am 02. September 2021 um 09:05 von Wolf1905

Das würde letztendlich dazu führen, dass die Menschen, die derzeit Regional- (z. B. S-Bahn) oder Fernzüge nutzen, vermehrt auf die Nutzung von Autos umsteigen würden.
__
Schon aus diesem Grunde wundere ich mich über einige Beiträge von Foristen, die bei anderer Gelegenheit auf den Umweltschutz pochen und damit auf verminderten Autoverkehr drängen, nun die gleichen sind, die die Aktion der GDL befürworten. Ihnen müsste doch klar sein, dass jeder, der sich vllt mit dem Gedanken trägt, wg. des Umweltschutzes in Zukunft aufs Auto zu verzichten, diesen Gedanken nun ganz schnell wieder fallen lässt. Verständlicherweise. Dem Umweltschutz wird damit in jedem Fall ein Bärendienst erwiesen. Von daher wundere ich mich schon über so manchen Beitrag. Man sollte doch eigentlich erkennen, dass dieser Streik von der Warte aus absolut kontraproduktiv ist.

@ 10:22 von Totengräber

"Ja, klar, ein Tarifangebot UNTERHALB der Inflation ist für sie ein "vernünftiges" Angebot. Ich wäre gern Ihr Chef..."
Es wird zu gern vergessen, das die jetzige Inflationsrate auf Anhebung der Mehrwertsteuer nach deren Absenkung um 3% zu berücksichtigen ist.

10:23 von gman // ... und das

10:23 von gman

// ... und das neue Angebot sei wieder ein Zumutung.
... und nun gehe es auch um die Betriebsrente um Dispo usw...//

Das war von Anfang an das Thema, und ich sehe das genau so als unzureichend an.

Wenn sich der Vorstand 10 % *+ genehmigt, dann müssen auch die Betriebsrenten der Angestellten bleiben und nicht gekürzt werden.
Worum soll sich denn " der Streikleiter " noch kümmern - außer um seine Mitglieder und deren berechtigte Interessen ?
Das ist sein Job und den tut Herr Weselsky.
Und die Mitgliederbefragung war ja wohl zustimmend - oder ?
Ich habe vorher schon darauf hingewiesen : alle, die sich gegen den Streik aussprechen sollten - konsequenter Weise - bei Streiks Ihrer eigenen Gewerkschaft zur Arbeit
gehen !

10:24 von mac tire Vielleicht

10:24 von mac tire

Vielleicht sollten Sie sich mal kundig machen !

Z.B. hier :

"https://zutun.de/jobs/lokfuehrer/gehalt-lokfuehrer"

**Bei der Deutschen Bahn AG verdient ein Lokführer gemäß des geltenden Tarifvertrages das oben genannte Tarifgehalt. Das bedeutet, dass ein Lokführer netto zwischen 1438 und 1928 Euro inklusive Zulagen verdient, abhängig vom Alter, der Berufserfahrung und der persönlichen Lebenssituation.**

Hansi

Gewerkschaften waren einst wichtig und richtig. Doch heutzutage sind sie einfach überflüssig, wenn sie nur noch zum Selbstbedienungsladen der Gewerkschaftsbosse werden."

Stimmt. Im jetzigen Kapitalismus sind Gewerkschaften unnötig. Das hatte ich vergessen.
Gewerkschaftsbosse mit Ehrgefühl und Verpflichtung? Nee, das gehört ins 17Jahrhundert.

@Werner40 - Automatisierung des Bahnverkehrs

Wie sagte letztens ein Fahrdienstleiter eines ESTW Stellwerks

Wenn ich eine Rotausleuchtung in Gleis 1 haben,
darf ich da nix mehr fahren und muß stundenlang auf die Techniker warten.

Früher hatten wir da noch möglichkeiten den Betrieb
einigermaßen Pünktlich weiter zu betreiben.

Schöne Neue Welt , wenn man in der Wetterau schon betet,
das es keine Gewitter gibt.

Nacht ruft

m 02. September 2021 um 10:21 von und-nachts-da-ruft
um 09:07 von Bender Rodriguez
Dann hast du den DB Lokführer mit einem Tagelöhner in Absurdistan verglichen?

Präzisieren Sie mal, wo dieses "Absurdistan" liegt, dass da Tagelöhner auf ein Jahreseinkommen von ca. 50.000 Euro kommen."

Ich sehe mich nicht gemüßigt, dieser Nonsense Aufforderung nachzukommen.

Ich warte auf Belege, die deine Behauptung beweisen.

Ich habe etwas völlig anderes gesagt. Man muss das auch lesen können, was da steht.

Am 02. September 2021 um 09:14 von schabernack

Sie sind ja meist recht gut informiert und ich lese Ihre Beiträge imme gerne. Daher richte ich meine Frage an Sie :
wenn man seinerzeit das Tarifeinheitsgesetz verabschiedete, sollte doch erreicht werden, dass nicht zwei versch. Gewerkschaften in einem Unternehmen sich gegenseitig überbieten können. Wieso gibt es dann bei der Bahn immer noch zwei konkurrierende Gewerkschaften. M.W. ist die EVG doch die grössere. Wieso kann die GDL sich trotz des seinerzeit beschlossenen Gesetzes immer noch so aufführen.
Ich sehe zwar den Streik nicht mit Wohlwollen, aber davon abgesehen, interessiert mich, wieso er nach wie vor von der GDL angezetteln werden kann, die es doch durch dieses Gesetz, garnicht mehr geben dürfte ?
Eine Antwort würde mich wirklich interessieren.

Zu 10:28 von Demokritisch "Gehaltsklasse der Piloten"

Ich denke auch, letztlich müssten die Lokführer irgendwo in der Gehaltsklasse der Piloten gesehen werden.

Einen Eisenbahner mit einem Piloten vergleichen? Wieviel hinkende Vergleich noch?!

Das sind bei einem Piloten völlig andere Voraussetzungen und einen ganz andere Ausbildung.

Wieviel Schnell- und Quereinsteiger gibt es denn bei Piloten?
U.a. Busfahren ist weit schwieriger!

10:32 von stgtklaus Sie

10:32 von stgtklaus

Sie sollten sich mal die EVG anschauen - die war " noch besser ".

Wenn man

keine Streiks will, dann darf man die DB nicht privatisieren. Genau das ist aber geschehen. Wären die Lokführer - wie vor der Privatisierung - Beamte, gäbe keine Streiks. So aber muß die DB - als Aktiengesellschaft - jetzt damit leben. Wo Weselsky Recht hat, hat er Recht !

Bei den Vergütungen der Vorstände

zögert die Bahnführung nicht so lange. Die GDL verhält sich absolut richtig! Statt über die Gewerkschaft zu schimpfen, sollte man der Bahnführung die Hammelbeine lang ziehen. Unmöglich deren Verhalten. Bei 4% Inflation ist die Förderung der GDL nicht zu hoch gegriffen. Man gewinnt den Eindruck, die Bahnführung sieht das Unternehmen als Selbstbedienungsladen an.

Werner40

"m 02. September 2021 um 10:24 von Werner40
Die Bahn sollte von den
Die Bahn sollte von den vielen Steuersubventionsmilliarden ein paar abzweigen für die Automatisierung des Bahnverkehrs ohne Lokführer. Wird heute schon "

Cool. Dann können die Kultusminister direkt den Unterricht per TV und Aufzeichnung machen lassen. Wozu noch Lehrer?
Wozu noch Kneipen? Eine Automatenbude langt doch. Und Arbeiter in der Fabrik? Wozu gibt's Roboter. Manager in überteuerten Büros? Das können computerroutinen erledigen.

Wir werden demnächst so viel frei haben. Das wird bestimmt super.

"Nein, das ist mehr als

"Nein, das ist mehr als genug!"

Sind Sie selbst als Lokführer tätig oder möchten Sie das als Außenstehender für die Lokführer entscheiden?

nicht alles glauben......

um das Prinzip einfach zu erklären: es geht hier seitens der Gewerkschaft nicht um die Verbesserung der Löhne, es geht um den Ausbau oder die Erhaltung der Machtposition.
Oft wird sich hinter verschlossener Tür geeinigt und wir bekommen nur noch ein Schauspiel geboten, um nach außen einem Gesichtsverlust vorzubeugen.
Durchgesetzte Lohnforderungen werden sich in der Preispolitik der Bahn widerspiegeln (Lohn-Preis-Spirale) und -wie immer- wird der Bahnkunde die Rechnung zahlen.

BER: Die ausführenden Firmen waren Privatfirmen.

@10:14 von Tarek94
Die ihren Job schlecht ausführten.

Im Falle Bahn lieferte M. Thatcher die Blaupause:
Nach der Privatisierung wurde die brit. so schlecht, dass wegen der mangelnden Sicherheit die Briten zu 80% wieder für eine Verstaatlichung waren.
In D. wurden wegen der Privatisierung Sicherheitskonzepte zurückgefahren. Z.B. einfach Kontrollen der Räder reduziert, was zu spektakulären Ausfällen führte.
Und ich sehe bei dem derzeitigen Vorstand - und Verkehrsminister - keine wirkliche Besserung kommen.

@10:24 von Werner40

>> Auch eine echte Privatisierung der Bahn,
>> wie bei Deutsche Post / Telekom , wäre
>> sinnvoll.

Weil dann (wie bei allen bisherigen Privatisierungen) ALLES massiv teurer, aber nicht(!) besser, eher schlechter wird? oO

um 10:31 von und-nachts-da-ruft

"Das kann im Zweifel auch das Zugpersonal. da braucht es keinen Zugführer. Das ganze ist eine verzweifelte Aktion, um inzwischen eigentlich obsolete Berufe zu schützen."

Solche Aussagen sind zu dünn, um die Diskussion um das autonome Fahren wiederzbeleben.

"Das kann im Zweifel auch das

"Das kann im Zweifel auch das Zugpersonal."

Woher haben Sie Ihre Kenntnisse, daß das "Zugpersonal" grundsätzlich technisch ausgebildet ist?

dringend Benzin-Preis ermäßigen!

Wenn dann schon die Bahn außer Betrieb gesetzt werden soll sind schnelle Maßnahmen von Seiten der Bundesregierung jetzt unerläßlich. Die Energiepreise sind in Deutschland eh schon astromisch hoch und dieses Thema wird sich im Wahlkampf noch verstärken. Eine 5-Prozentige Absenkung der Mehrwehrtsteuer auf Benzin und Treibstoffe wäre das Gebot der Stunde!

Am 02. September 2021 um 10:17 von Totengräber

Mal abgesehen davon, dass der Lokführer nicht sein gesamtes Leben im Führerstand verbringt, können die nicht mal so eben ins Home Office. Den Worten "systemrelevant" und "Coronahelden" müssen jetzt auch Taten folgen. Vom Balkonklatschen kann man keine Miete bezahlen.
___
Dieser Corona-Bonus sollte eigentlich eine Zulage sein, die diejenigen erhalten sollten, die von dieser Pandemie BESONDERS durch Mehrarbeit und mehr Stress und vllt auch höherer Gefährdung betroffen waren. Wieso ein Lokführer, selbst wenn er nicht ausschliesslich in seinem Führerstand sitzt, davon betroffen ist, erschliesst sich mir nicht. Er befindet sich eben doch die meiste Zeit dort und hatte wg. des viel geringeren Fahrgastaufkommens auch nicht mehr, sondern eher weniger Stress. Mir leuchtet dieser Bonus nicht ein. Für sehr viele Berufsgruppen gilt "glücklicherweise ist mein Arbeitsplatz trotz Corona erhalten geblieben." Eine Gehaltserhöhung verbietet sich für die meisten von selbst.

Bahn Vorstand

Das Problem ist, so ein Bahnvorstand hat die Pflicht Dividende für die Aktionäre zu erwirtschaften.
Insofern ist diesem Vorstand alles egal, was mit Mitarbeitern oder Kunden passiert, Solange die Kunden nicht weg bleiben können sondern die Bahn wieder benutzen müssen.

Der größte Fehler war, dass die Bahn privatisiert wurde.

Der Streik der Lokführer auch wenn es eine kleine Gewerkschaft ist, ist voll berechtigt.
Der Bahn Vorstand bürdet denen immer mehr Aufgaben auf, und kurz und streicht Renten und will auch die Löhne nicht wirklich erhöhen

@10:27 von bolligru

>> [Verschwörungsunsinn gelöscht]
>> Ach ja, ist auch bereits geplant

Ähh, auf welchem Planeten verweilen Sie jetzt gerade? oO

"Deutschland ist mittlerweile

"Deutschland ist mittlerweile kein reiches Land mehr denn wir haben Milliarden an Schulden welche unsere Kinder zurück zahlen müssen und Menschen wie sie wollen da ernsthaft noch draufsatteln ?"

Ein schnelle Internetsuche ergab: "Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte im ZDF: „Wir sind ein reiches Land.(...)""

Ich stimme Frau Göring-Eckardt zu und deshalb muss für die Lokführer (und andere Arbeitnehmer) draufgesattelt werden.

Macht und Ohnmacht der Gewerkschaften

Wir erleben im Grunde nichts anderes als die Folgen jener Politik, die ihren Schwerpunkt in der Entmachtung der Arbeitnehmer gesehen hat und sieht. Diese Entmachtung ist identisch mit der Entmachtung der Gewerkschaften. Das ist auf 2 Wegen erfolgt : durch Privatisierung und durch Outsourcing einerseits und durch die Diffamierung der Gewerkschaften als veraltete, verkrustete Organisationen. Nicht zuletzt haben die Arbeitnehmer selbst dazu beigetragen indem sie die Solidarität untereinander vernachlässigt und vergessen haben, daß ihre Stärke letztendlich nur in der Gemeinsamkeit bewahrt bleiben kann. Das Bedienen vonPartikularinteressen selbst kleiner Berufsgruppen ist das genaue Gegenteil. Das Zusammenfassen der Interessen unterschiedlicher Berufsgruppen in einer Einheitsgewerkschaft ist nicht immer leicht und hat sicher auch seine Grenzen. Die kann man aber durchaus unter der Flagge der Arbeitnehmersolidarität ziemlich weit fassen.Das war und ist das Leitbild von ÖTV , heute verdi.

Bahnkunden: Kein Verständnis für...

... diese Lokführer, die uns Bahnfahrer in ihrem internen Machtkampf als Geiseln nehmen. Drei Streiks in drei Wochen, das ist zuviel, das ist rücksichtslos, und vor allem höchst unsolidarisch. Null Verständnis für diese Machtspiele auf dem Rücken der Allgemeinheit.

10:21 von Hansi2012

Mal darüber nachgedacht, dass vergleichbare Berufe mehr verdienen sollten?? Die Vorstände werden bei solchen vergleichen immer ausgenommen. Warum? Läuft was schief, sind es gerade diese, die sich wegducken! Warum bekommen, nicht verdienen, diese so viel?

Immer wieder wird die Inflationsrate...

herangezogen, um Forderungen zu begründen. Das ist grundsätzlich natürlich auch nicht falsch, aber: wo waren im Jahr 2020 bei negativer Inflationsrate die Forderungen nach Gehaltskürzungen?

Und ja, die Manager haben sich mal wieder bedient und 220.000€ zusätzlich eingestrichen. Aber alleine die Coronaprämie nur für die bummelig 37.000 GDL-Mitglieder würde 22.000.000€ kosten, das ist also schon eher ein schlechtes Argument und nicht verhältnismäßig. Und Corona nur bei der Prämie zu berücksichtigen (wofür eigentlich, wenn man alleine im "Cockpit" sitzt ohne Kundenkontakt?), aber nicht beim Betriebsergebnis (und somit dem Topf, aus dem man zu schöpfen versucht) und beim Streik (überall Abstandsgebot & Co., aber der Streik zwingt einen in volle Busse) halte ich für vollkommen verantwortungslos.

von schabernack Sie haben

von schabernack
Sie haben recht, dass die Bahn dem Staat gehört, aber können Staatsunternehmen nicht auch Gewinne machen? Ein privat geführtes Unternehmen macht eben wenn es keine Gewinne macht Pleite.
Aber bei Staatsunternehmen zahlt ja die Allgemeinheit.

@ 10:38 von mac tire & 10:00 von Tarek94

Der Streit, ob "Deutschland ein reiches Land ist", ist in gewisser Weise müßig, solange nicht die Vergleichskriterien klar sind. Dass Deutschland ein Land ist, in dem die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinanderklafft und immer weniger sehr Reiche in immer mehr Besitz von Kapital und Eigentum sind, ist unbestritten und nachprüfbar. Deshalb sind alle politischen Initiativen, die für mehr Gerechtigkeit und damit auch für mehr Teilhabe stehen, zu begrüßen - und sie sind wählbar.
Der Streik von Weselskys GDL hat allerdings durchaus ein "Gschmäckle": So klar ich unser Tarifsystem und die Arbeit der Gewerkschaften schätze, so deutlich ist beim derzeitigen Streik aber auch, dass Weselksy wie auch in früheren Jahren im derzeitigen Kampf auch gegen die größere Konkurrenzgewerkschaft EVG kämpft. Das sagen übrigens durchaus auch GDL-Mitglieder.

Zu 10:31 von Tarek94 "Schulden"

"Die Schulden der Deutschen Bahn betragen inzwischen fast 20 Mrd. Euro, maßgeblich verursacht durch Auslandsinvestitionen."

Nicht zutreffend und nicht mehr ganz aktuell!

Die Netto-Finanzschulden der Deutschen Bahn stiegen im Jahr 2020 vor allem aufgrund des Passagiereinbruchs im Zuge der Corona-Krise auf etwa 29 Milliarden Euro.
Um den Schuldenanstieg zu begrenzen will die Deutsche Bahn ihr Tochterunternehmens Arriva verkaufen. Der Bundesrechnungshof empfahl der Deutschen Bahn im September 2019 auch DB Schenker abzustoßen und sich auf das Kerngeschäft des Schienenverkehrs in Deutschland zu konzentrieren.
© Statista 2021

Wäre die DB tatsächlich privatisiert worden, gehörten die Aktien wohl zu den Pennystocks bzw. wäre das Unternehmen längst insolvent.
Kein Investor würde sich unter diesen Bedingungen hier noch engagieren.

Der Passagiereinbruch, auch beim Güterverkehr, wird sich bei diesem Angebot auch ohne Corona fortsetzen!

"gerne mit allen

"gerne mit allen Nachbarländern."

Wir leben in einem "vereinten Europa". Wenn es nach Menschen wie Ihnen gehen sollte, dann soll das aber nicht für Löhne und Gehälter gelten?

"Wie kann das dann sein: 11.000 Bewerbungen aus Spanien auf 30 Plätze bei der DB."

Das sollte sich jeder logisch denkende Mensch eigentlich vorstellen können? Wie wäre es damit: Die 11.000 Bewerber wollen sich in Deutschland zum Lokführer ausbilden lassen und dann nach Spanien zurückgehen?

@10:35 von nie wieder spd

>> Vielleicht sollten sämtliche
>> Besserverdiener mal darlegen, durch
>> welche persönliche Leistung genau ihr
>> hohes Gehalt gegenüber den lächerlichen
>> Gehältern von Bahnmitarbeitern oder
>> Pflegepersonal gerechtfertigt ist?

Die einzige, "persönliche Leistung" der meisten "Besserverdiener" ist, daß sie ihr Gehalt selber erhöhen können. ;(

Jammergesellschaft...

Wogegen wird gestreikt? Um das Bahn-fahren attraktiver zu machen? Haben die Streikenden die Uhr nicht ticken gehört? Wir können uns hier in Deutschland alle nach oben streiken- was letztlich dazu führt, dass einige, die eben nicht den Lohn nach oben streiken können abgehängt werden... dass dazu führt, dass wir uns preislich immer weiter distanzieren und sich die Wirtschaft in andere Länder verlagert... dass die Preisspirale nie ein Ende findet. Glaubt ihr etwa, dass bei einer Erhöhung die Kosten von der Bahn getragen werden? Da werden die Nutzer der Bahn bestreikt, da die Kosten selbstverständlich abgewälzt werden. Damit sinkt die Attraktivität... und steht damit gehen unser Klimavorhaben. Und wenn weniger Bahn fahren? Wozu brauchen wir dann so viele Lokführer? Dann sägt mal schön weiter.

10:35 von H. Hummel Na dann,

10:35 von H. Hummel

Na dann, es kann ja nur besser werden.
Hoffe ich jedenfalls.
Das Gericht sollte die Streiks nicht verbieten - egal ob " mit oder ohne Eier ".
Eine Verkürzung der Tariflaufzeit um 4 ( in Worten vier ) Monaten ist schon ein Witz. Der Rest ist für mich auch nicht nachvollziehbar.
Das geht wohl nur, wenn man Arbeitgeber ist.

10:31 von und-nachts-da-ruft / @schabernack

«Wenn der Schnelle Fernzug mal eine Funktionsstörung oder Panne hat, oder sich nach einer Bremsung die Bremse nicht wieder richtig löst. Dann kommt nicht das Stellwerk vorbei und schaut nach, was Sache ist. Ob sich die Störung manuell beheben lässt, oder ob der Zug wegen des Schadens nicht weiterfahren kann.»

«Das kann im Zweifel auch das Zugpersonal. da braucht es keinen Zugführer. Das ganze ist eine verzweifelte Aktion, um inzwischen eigentlich obsolete Berufe zu schützen.»

Dann heißt der Betriebsverantwortliche für den Zug halt nicht mehr "Lokführer", sondern "Bremsenschaffner". Und der Bär heißt nicht mehr Bär, sondern Räb. Auch obsolet, diese Viecher im Pelzmantel.

Manche Vorstände verdienen in der Kaffepause mehr

als Pflegekräfte, Lokführer, Busfahrer und andere im Monat. Ich glaube hier sollten wir alle mal streiken. Ich finde, angesichts einer Inflation von 4%, sind die Forderungen der GDL völlig angemessen! Wenn andere Gewerkschaften sich über den Tisch ziehen lassen, liegt das Problem NICHT bei der GDL!

10:35 von Totengräber Ich

10:35 von Totengräber

Ich vermute, Sie haben recht.

Das der DGB der GDL " in den Rücken gefallen ist ", war ja auch ne Meisterleistung. :-((

@ um 08:45 von Seebaer1

"Armutsgefährdet?
Im Zuge der Berichterstattung konnte man gelegentlich lesen, was in Lokführerkreisen, verglichen mit anderen Branchen, so verdient wird.
In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist."
.
Also ich weiß nicht, wie niedrig Ihr Gehalt ist. Aber ein monatliches Einstiegsgehalt von 2300 € ist für mich weit entfernt von einem hohen Niveau. Auch wenn man als Lockführer lange dabei ist verdient man gerade mal durchschnittlich (im wahrsten Sinne des Wortes).
Mal eine Frage an Sie: würden Sie es begrüßen, wenn Sie auf die nächsten drei Jahre nur 30 % Inflationsausgleich als Lohnerhöhung bekämen? Ich habe schon lange keinen Streit mehr gesehen, der mehr als gerechtfertigt ist.

Zitat: Dieses Angebot kann kein Mensch annehmen

Zitat: Dieses Angebot kann kein Mensch annehmen
Die GDL muss es ja nicht annehmen, sie soll sich an den Tisch setzen und verhandeln und der Bahnvorstand soll die Spielchen lassen, ein Angebot erst auf den letzten Drücker vorlegen und erwarten, daß der Streik abgeblasen wird. Im übrigen ist eine starke Gewerkschaft die, die vernünftige Abschlüsse aushandelt, ausreichend Mitglieder hat und nicht die die am lautesten auf den Tisch haut.
Manchmal hat man schon den Eindruck, daß hier nur Gewerkschaften positiv bewertet werden die durch massiven Streik auffallen.

10:38 von WM-Kasparov-Fan

«Es wird wirklich Zeit, dass nur noch selbstfahrende Züge im Bahnnetz eingesetzt werden, damit die Lokführer endlich sehen, dass ihr Beruf sowieso keine Zukunft hat!»

Bei Modelleisenbahnen gibt es das ja längst.
Man muss das nur auf die großen Züge übertragen.

Schon vor einem Jahr ließ

Schon vor einem Jahr ließ Weselksy die Katze aus dem Sack, als er in Dresden verlauten ließ: "Wir werden die Tarifverträge der EVG verdrängen." Deshalb ist es wichtig, bei aller energischen Verteidigung unseres Tarif- und Streikrechts deutlich zu machen, dass es Weselksy hier um mehr geht. Der Vorwurf einer politischen Streikabsicht ist nicht von der Hand zu weisen. Und damit erweist Weselksy letztlich den Gewerkschaften und dem Streikrecht leider einen Bärendienst.

"Ein weiteres Argument für

"Ein weiteres Argument für den autonomen Zug der Zukunft"

Es gibt z.Z. auf der ganzen Erde keine "autonomen Züge" auf einem Schienennetz vergleichbar mit dem der deutschen Bahn.

Wo bitte wollen Sie Ihre "autonomen Züge" hernehmen?

@10:38 von WM-Kasparov-Fan

>> Größenwahn und Wichtigtuerei der
>> Lokführer

Sie meinten wohl eher:
"Größenwahn und Wichtigtuerei des Bahnvorstandes"? oO

@Old Lästervogel 10:40

"Die Bahn könnte so sonst zukünftig
nur noch Leute einstellen, die in keiner Gewerkschaft sind.
Das war auch bei meinem ehemaligen Chef der Fall.
Gewerkschaftsmitglied? Kein Job für Gewerkschaftsmitglieder."
-
Der Chef darf Sie das gar nicht fragen. Und weil er das nicht darf, müssen Sie darauf nicht wahrheitsgetreu antworten. Einfach verneinen, dass Sie in der Gewerkschaft sind und schon haben Sie den Job. Wenn Chef später merkt, dass Sie gelogen haben, ist das sein Problem, weil er gegen das Arbeitsrecht verstoßen hat. Bin keine Juristin, weiß ich aber auch so.

Ich fahre AUTO, Glücklichereweise

Wenn ich mir Vorstelle das ich, wenn ich Zug-Bus fahren würde, von der Laune und dem Komplex der Eisenbahngewerkschaftern Abhängig wäre, stellen sich mir die Nackenhaare.
Ich muss Pünktlich am Arbeitsplatz sein da ich Geregelte Arbeitszeiten habe.
2-??? Tage Streik?
Die Verlorene Zeit kann ich nur in Monatelanger "Überzeit" wieder Ausgleichen.
Wie Groß der Schaden für die Wirtschaft ist, das lassen wir mal Aussen vor!

"Autonomes Lokfahren ist

"Autonomes Lokfahren ist zumindest technisch noch einfacher lösbar"

Ich bin immer wieder erstaunt über die Aussagen selbsternannter "Experten für autonomes Bahnfahren". Eine Frage: Wenn es denn technisch so einfach zu realisieren ist, warum wird es dann nirgendwo gemacht? Noch nicht einmal in der kleinen und modernen Schweiz, wo Lokführer wesentlich mehr verdienen wie in Deutschland?

10:39 von perchta

>>>@um 10:11 von Totengräber
>[..]Reallohnverlust[..]<

Ich kenne nicht wenige Menschen, die (pandemiebedingt) jetzt das 2te Jahr in Folge *keine* Lohn-/Gehaltserhöhung bekommen haben.<<<

Und dann gibt's noch welche, die auf Grund von Konkurs (wegen Corona) den Arbeitsplatz verloren haben. Mit 63 und drei Jahre vor der Rente habe ich keine Aussicht mehr auf einen neuen Arbeitsplatz. Alles was mir bisher angeboten wurde, reicht nicht zum Leben. Ich würde mich über die 600€ freuen.
Alles wird teuerer nur das Arbeitslosengeld wird nicht mehr. Manches Mal hab ich schon Alpträume.

@ 10:30 von nie wieder spd

"... gerade mal ca 2800€ netto.
Keine Familie mit Kindern sollte im Monat mit so wenig Geld auskommen müssen.
Nach Abzug von Festkosten und Rücklagen für eine bessere Rente ..."

Das eine zusätzliche Rentenrücklage notwendig wird (und damit das Gehalt nicht mehr voll zur Verfügung steht) liegt ja wohl eher an unserem desolaten Rentensystem und nicht am Gehalt.

10:39 von gman Was wollen Sie

10:39 von gman

Was wollen Sie eigentlich ?

Lesen Sie doch einfach die " Belege" , die ich Ihnen geschickt habe !
Oder füttern Sie eine Suchmaschine Ihrer Wahl und staunen Sie, was da alles zu TAge kommt !

**In der Schweiz ist der Verdienst für Lokführer am höchsten, dort müssen allerdings auch die hohen Lebenshaltungskosten mitberücksichtigt werden. Betrachtet man allerdings weitere europäische Länder, dann ist der Verdienst in Relation zu den Lebenshaltungskosten in Spanien am höchsten.**

"https://zutun.de/jobs/lokfuehrer/gehalt-lokfuehrer"

ODER HIER ( eine tolle Tabelle ):

"https://www.focus.de/finanzen/news/gewerkschaft-schlaegt-alarm-so-wenig-verdienen-deutsche-lokfuehrer-wirklich-im-europaeischen-vergleich_id_4663416.html"

Systemrelevant

Dieser Streik ist nicht mehr angemessen. Hoffentlich gehen bald alle Systemrelevanten (vorwiegend Frauen) Arbeitnehmende solange in Streik bis sie das Lohnniveau der GdL Lokführer erreicht haben.

10:42 von logig Welche

10:42 von logig

Welche Politiker sind denn bitte für die Tarifverhandlungen bei der Bahn zuständig ?

Ich hoffe doch - keiner !

Wirtschaft Kaputt

So kann man die Wirtschaft auch Zerstören, Angestellte kommen zu Späht oder gar nicht zur Arbeit.
Waren werden, mit Corona, noch später oder gar nicht Geliefert.
Hauptsache die Herren Gewerkschaftsbonzen haben ihren Kopf Durchgesetzt und ihre Komplexe Befriedigt!!

Weingasi1

Die gdl gibt's noch, weil verschiedene Gewerkschaften verschiedene Bereiche abdecken.
Und wenn man die evg hat, die zur Arbeit auch Geld mitbringen würde, ist das total super für geiziggierige Bahnmanager.

Für einen bahnmanager kann man
24 Lokführer flitzen lassen.
Ist das etwa mit dem Spardiktat zu vereinbaren?

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