Kommentare - GDL-Streik im Personenverkehr hat begonnen

02. September 2021 - 08:19 Uhr

Die Lokführer führen den Streik bei der Deutschen Bahn fort. Seit dem Morgen wird nun auch der Personenverkehr bestreikt. Das neue Angebot der Deutschen Bahn wies GDL-Chef Weselsky mit deutlichen Worten zurück.

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Kommentare

Tja. Was hindert den

Tja. Was hindert den Bahnvorstand darunter,die Forderungen zu erfüllen?
Geiz? Persönliches Ego?
Sind die einfach nur blöd?

Null oder minusrunde würden die sich nie zumuten. Abstriche bei der Altersversorgung auch nicht.

Also, was soll der Aufstand der Bahnmanager?

Und als Weselsky würde ich jeden einzelnen wegen Verleumdung vor den Kadi ziehen.
Die Bahn behauptet ja felsenfest, dass der Streik ungerechtfertigt wäre und nur wegen
Herrn weselskys ego geführt wird.

Für die GDL sollte es das Bundesverdienstkreuz geben!

Hoffentlich nimmt sich Verdi endlich ein Beispiel an dieser standhaften Gewerkschaft und kümmert sich genauso kompromisslos um eine umfassende Verbesserung der Gehälter und Arbeitsbedingungen im Pflegebereich, auch bei kirchlichen Trägern.

Armutsgefährdet?

Im Zuge der Berichterstattung konnte man gelegentlich lesen, was in Lokführerkreisen, verglichen mit anderen Branchen, so verdient wird.
In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist.

Verantwortung

Im Ablauf der ersten Streiks wurde mir zunehmend klar, dass GDL-Chef Claus Weselsky mit seiner Argumentation recht hat.
Seine Argumentation hinsichtlich der Motivation des Bahnvorstandes erscheint mir stimmig.
Daher stellt sich mir Frage, ob der Eigentümer der Bahn, also die Politik, nicht endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und weiteren Schaden durch die sture Haltung des Bahnmangements verhindern sollte.
Was nicht heißt, dass sie bislang die Haltung dieser Manager nicht zumindest gedeckt hat.
Umso schlimmer.

Bahnstreik

Ich würden den Lokführern alle wünsche erfüllen, dann gleichzeitig als Besitzer der Bahn (Bund) der Bahn darlegen, dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht. Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden. Wenn nicht dann geht das Unternehmen eben in die Insolvenz. Das würde bedeuten, dass der Fahrpreis und die Frachtkosten steigen würden. Somit könnten die Bahnmanager und die im Vorstand sitzenden Gewerkschaftsvertreter einmal beweisen was Sie können. Aber diese Forderungen werden leider nicht von unserem Staat gemacht, weil diese Damen und Herren mit dem von den normalen Steuerzahlern bezahlten Geldern nicht umgehen können (siehe BER, Gorch Fock, S21 usw.).

@nie wieder spd, 8:37

Hoffentlich nimmt sich Verdi endlich ein Beispiel an dieser standhaften Gewerkschaft

Das können Sie vergessen. Verdi ist mindestens genauso weichgspült wi die EVG. Das warum ist wie die Frage nach dem Ei und der Henne. Die Gewerkschaft behauptet, wegen des geringen Organisationsgrads nicht kämpferischer auftreten zu können. Die Beschäftigten widerum haben keine Lust auf ein Gewerkschaft, die alles akzeptiert, was die Arbeitgeber vorlegen.
Ich selbst bin mit größten Bauchschmerzen Verdi-Mitlied geblieben, obwohl ich nicht verstehen konnte, dass man die Hartz-IV-Gesetzgebung einfach so schluckte. Aber nach 40 Jahren ausgetreten, da meine Beiträge zehn mal so hoch waren wie die Tarifsteigerung, in deren "Genuss" ich kam.

Machtkampf der GDL

Herr Weselsky bestreitet das zwar vehement,
anscheinend geht es aber doch vornehmlich um Macht:
Nach Aussage des EVG-Chefs in Dortmund, Erhard Mattes,werden Gewerkschaftsangehörige der EVG von der GDL massiv unter Druck gesetzt und sogar leere Patronenhülsen versandt. Im Interview des lokalen Radiosenders 91,2 sprach er sogar davon, daß Herr Weselsky der EVG einen Vernichtungskampf angedroht hatte.

@08:45 von Seebaer1

>> In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl
>> nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf
>> sehr hohem Niveau" ist.

Das kommt daher, weil das Hauptproblem sehr selten benannt wird:
Die Bahn soll endlich mehr Personal einstellen. -.-

Praktisch jeder(!) Lokführer (der nicht gerade frisch aus der Ausbildung kommt) schiebt einen 3-stelligen Betrag an Urlaubstagen durch Überstunden vor sich her, der niemals abgetragen werden kann.

Die Bahn müßte garnicht streiken, die müßten nur alle(!) auf einen Schlag ihren Urlaub nehmen. Dann würde das nächste halbe(!) Jahr kein einziger Zug fahren. -.-

@Taeler um 08:49

Sie schreiben u. a. „Ich würden den Lokführern alle wünsche erfüllen, dann gleichzeitig als Besitzer der Bahn (Bund) der Bahn darlegen, dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht. Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden. Wenn nicht dann geht das Unternehmen eben in die Insolvenz. Das würde bedeuten, dass der Fahrpreis und die Frachtkosten steigen würden…“.
Das würde letztendlich dazu führen, dass die Menschen, die derzeit Regional- (z. B. S-Bahn) oder Fernzüge nutzen, vermehrt auf die Nutzung von Autos umsteigen würden. Dann hätte man zwar immer wieder mit Staus zu kämpfen, aber ich habe aus Gesprächen die Erfahrung gemacht, dass Leute lieber im Auto im Stau sitzen als in verspäteten S-Bahnen sich ärgern…
Und für die Energiewende wäre die vermehrte Nutzung von Autos natürlich verheerend.
Zum Glück fahren ja ca. 40% der Züge.

Seebär

Hohem Niveau?
Dann hast du den DB Lokführer mit einem Tagelöhner in Absurdistan verglichen? Warum nicht mit einem Chefarzt in einer Luxusklinik? Dann würden sie auf niedrigstem Niveau jammern, oder?

Wozu braucht man noch Lokführer?

Während für den Straßenverkehr längst an der Zulassung autonomer Fahrzeuge gearbeitet wird, scheint der Verzicht auf den Fahrzeugführer bei der Schiene nach wie vor kein Thema zu sein.

Dabei werden die "schnellen Fernzüge" längst nicht mehr vom Lokführer, sondern vom Stellwerk aus gesteuert.

Insofern stellt sich die Frage, wann die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen fahrzeugführerfreien Betrieb von Seiten der Bundesregierung geschaffen werden.

08:45 von Seebaer1

@Seebaer1
Zitat:"Armutsgefährdet?
Im Zuge der Berichterstattung konnte man gelegentlich lesen, was in Lokführerkreisen, verglichen mit anderen Branchen, so verdient wird.
In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist."Zitatende

Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat.

@Seebaer1

"Armutsgefährdet? Im Zuge der Berichterstattung konnte man gelegentlich lesen, was in Lokführerkreisen, verglichen mit anderen Branchen, so verdient wird" Am 02. September 2021 um 08:45 von Seebaer1

*

Ja, ja. Leiharbeiter aus der Osteuropa sind auch billiger und Sklaven arbeiten sogar umsonst.

Vergleichen Sie Ihr eigenes Verdienst auch mit "anderen Branchen", die unter Ihrem Lohn liegen? Vielleicht mit Erntehelfern?

hat begonnen !

Gut so. Danke GDL und Herr Weselsky.

Und er sollte erst Enden, wenn die berechtigten, notwendigen und angemessenen Forderungen erfüll sind.

Hier sehen jetzt alle abhängig Beschäftigten wie wichtig gute und entschlossenen Gewerkschaften ohne "Stockholm Syndrom" sind.

jetzt frage ich inhaltlich mal nach

der Hauptstreitpunkt ist ja neben der der Laufzeit eine Corona-Prämie.

Nur von meinem Verständnis her: Ein Lokführer (auch die der GdL) sitzt doch alleine vorne in der Lok. Also nicht wirklich eine exponierte Position um sich eine Infektion (durch eine Menschenmenge) einzufangen.

Bei den Zugbegleitern die hier in der Gegend (also z.B. in den überfüllten, verspäteten, zu kurzen und teilweise ausgefallenen Zügen nach Sylt) unterwegs sind, sieht das wohl anders aus.

Für mich sieht es so aus, als ob Weselsky (von dem wir Alle wissen, daß er auf Krawall gebürstet ist) sich derzeit wichtiger macht, als er ist.
Sicher, er wird diesen Tarifstreit gewinnen, das könnte aber ein Varus-Sieg werden.
Derzeit ist schon ein großer Teil der Lokführer gegen einen Streik.

Es gab Zeiten da galt das Sprichwort

'Pünklich wie die Bahn' und Streik gab es nur in Italien.
Man hat es nachhaltig geschafft, die Bahn auf den Hund zu bringen und die Belegschaft in den Keller zu fahren.

Die Bahn gehört dem Bund

Die Bahn gehört dem Bund, und der wird sich wieder querstellen, wenn die Bahn mal einfach so bezahlt. Eingebrockt haben uns das zum Teil die Verkehrsminister der vergangenen Jahre, die die Bahn privatisieren wollten und damit heruntergewirtschaftet haben. Jetzt soll und muss aufgeholt werden, damit die marode Infrastruktur zukunftsfähig wird. Da wird eben , wie überall, erst mal an den Personalkosten gespart. Es war schon eine Unverschämtheit, das Angebot gestern erst zum Streikbeginn vorzulegen und zu erwarten, daß man den Streik aussetzt, aber andererseits seitens der GDL Verhandlungen gleich wieder abzublocken und neue Parameter aus dem Hut zu ziehen, die bisher in den Medien nicht zu lesen waren ist auch keine Lösung. Dann soll die GDL sich hinstellen und sagen, daß sie nichts anderes als ihre Forderung akzeptiert und nicht behaupten sie wäre verhandlungsbereit, wenn sie jedesmal die Verhandlungen wieder ablehnt.

08:49 von Taeler

«Ich würden den Lokführern alle wünsche erfüllen, dann gleichzeitig als Besitzer der Bahn (Bund) der Bahn darlegen, dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht.»

Der Besitzer der Bahn kann sich nicht aus der Finanzierug des Unternehmens zurückziehen und so tun, als ginge ihn das gar nichts mehr an.

«Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden.»

Beim Schienennetz ist der Staat die Bahn. Das Schienennetz ist Staatliche Infrastruktur von höchster Wichtigkeit. Der Staat hat zu entscheiden, wie das Schienennetz in einem Gesamtverkehrskonzept erhalten und ausgebaut werden soll. Alles andere ist sinnlos.

«Wenn nicht dann geht das Unternehmen eben in die Insolvenz.»

Die Quadratur vom Sinnlos.
Ist dann so wie Lokführerstreik ohne Befristung für immer und ewig.
Dann fahren alle mit dem Auto, weil Beförderungsnotwendigkeit weiterhin bestehen bleibt.

Keine Stellungnahme zu den Vorwürfen

Aus dem Artikel:
Zu den Kritikpunkten der GDL, dass die Zahlungen erst 2022 erfolgen sollen und damit in diesem Jahr eine Nullrunde anstehe, sowie zu den Veränderungen bei der Betriebsrente sagte Seiler nichts. Auch warum die Bahn erst sehr kurz vor Beginn des Streiks das neue Angebot vorlegte, blieb unklar.

Mich hätte auch dieser Punkt interessiert:
Zugleich warf Weselsky der Bahn vor, sie habe vor, die Gewerkschaft zu spalten, "und zwar in Mitglieder erster und zweiter Klasse: diejenigen, die einen Tarifvertrag bekommen, und diejenigen, die keinen Tarifvertrag bekommen".

Wie kann Herr Seiler die Bahn auffordern an den Verhandlungstisch zu kommen, wenn auf diese Vorwürfe nichtmal eingegangen wird. Mein Eindruck: Der Bahnvorstand stellt sich extra dumm, weil ihm die Fahrgäste vollkommen egal sind. Hauptsache im Schwarzer-Peter-Spiel versuchen, gut auszusehen. Ich hoffe, dass immer weniger Menschen darauf reinfallen.

Das Drama ist

Das Drama an diesem Streik ist, dass ca. 20 Tausend Lokführer Ihre Ansprüche auf dem Rücken von Millionen Mitbürgern austragen die zur Arbeit kommen müssen.

Und die Verdienen nicht so viel wie die Lokführer.

Wir haben bei der Bahn beinahe englische Verhältnisse,

wie in den 70-ern in GB, wo
1 Splittergewerkschaft in einem Betrieb diesen Lahm legen konnte. Ich bin gespannt, wann bei uns etwas zur Lösung dieses Problems wie in GB passiert.
Es wird verantwortungslos aus purem Eigennutz die Güterzufuhr in die Katastrophengebiete, und die Verlagerung von Gefahrgut auf die Straße verlagert - scheiß auf die Umwelt .
Ich bin gespannt, wann die GdL auf die Wiedereinführung eines Heizers im Lokführerstand fordert, man muss ja bei einem vernünftigen Angebot des Arbeitgebers einen weiteren Grund zur Weiterführung des Streiks haben.

@ um 08:59 von Observer_56

Was meinen Sie mit „Machtkampf“?
Wir leben in einer Marktwirtschaft.
Angebot und Nachfrage gilt auch für Gewerkschaften.
Wer bessere Angebote bietet, macht das Geschäft und gewinnt Mitglieder. Trotz solcher Räuberpistolen aus Privatsendern.
Wenn sich das auch bis zu den Bossen der Schlafmützengewerkschaft Verdi herumspricht, gibt es vielleicht auch für das Pflegepersonal endlich angemessene Gehälter und Arbeitszeiten und vor allem auch genügend Nachwuchs.

09:09 von Demokrat 2014 //

09:09 von Demokrat 2014

// Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat.//

WO ??
Die einzigen, wo das zutrifft sind meiner Kenntnis nach die Schweiz und GB.

**Bei der Deutschen Bahn AG verdient ein Lokführer gemäß des geltenden Tarifvertrages das oben genannte Tarifgehalt. Das bedeutet, dass ein Lokführer netto zwischen 1438 und 1928 Euro inklusive Zulagen verdient, abhängig vom Alter, der Berufserfahrung und der persönlichen Lebenssituation.**

"https://zutun.de/jobs/lokfuehrer/gehalt-lokfuehrer"

Dasselbe beim Auto - und wir haben kaum noch Verkehr.

@ 08:49 von Taeler
Warum sollen die Eigentümer für eine Straße bezahlen, die sie gar nicht wollen?
Zu Kohls Zeiten wurde von einer Fachkommission einmal ausgerechnet, was ein subventionsbereinigter Benzinpreis wäre: Sie kamen auf 5 DM/Liter. Das war damals sicher mehr als das 5fache des tatsächlichen Preises.
Autofahrer müssten dann auch die Gesundheitskosten übernehmen, die durch ihre Fehler im Verkehr entstehen. usw.
Und einige der von Ihnen angeführten Kosten wären gerade der Unfähigkeit der Privatwirtschaft zuzurechnen.
BER ist auch Versasgen der Privatwirtschaft, er wurde nicht von Staatsfirmen gebaut.
Die Maut wäre dann eine Entsprechung auf Autofahrerseite. Ebenfalls privat.

um 08:36 von Bender Rodriguez

Und mal wieder ein Kommentar von Ihnen, der völlig unbedacht ist und an der Sache vorbei geht!

"Tja. Was hindert den Bahnvorstand darunter,die Forderungen zu erfüllen?
Geiz? Persönliches Ego?
Sind die einfach nur blöd?"

Erstens ist die Bahn immer noch ein Zuschussgeschäft für den Bund als Anteilseigner! Kurz: das Ding wird auch mit vielen Steuergeldern am Laufen gehalten! Und das liegt auch am deutschen Steuerzahler selber, der lieber mit dem Verbrenner auf die Autobahn geht, anstatt zumindest auf Fernstrecke vermehrt das Angebot der Bahn wahrzunehmen!

Zweitens ist der Bahnvorstand seit Jahren bemüht, die Bahn in die Wirtschaftlichkeit zu führen! Und das bedeutet auch, dass man nicht gleich jeder Forderung hinterherlaufen kann! Wissen Sie eigentlich, wie viele MA die Bahn hat? Und wissen Sie auch, was eine Forderung wie die der GDL kostet?

Der Bahnvorstand ist sicher nicht blöd! Ihr Kommentar dazu jedoch zeugt nicht gerade von viel Verstand!

Das Tarifeinheitsgesetz...

….duerfte die Kampfbereitschaft der Gdl deutlich gesteigert haben.

Dient es doch der Vernichtung kleinerereinflussreicher Gewerkschaften.

Das neue Angebot der Bahn Unterscheidet sich kaum von dem vorherigen.

Es handelt sich um etwas Kosmetik mit der nachfolgenden eher unglaubwuerdigen Behauptung, nun gaebe es keinen Grund fuer Streiks mehr.

Die GDL wird wohl wissen, das es sich hier um Verarsche handelt - und nicht aufgeben.

kostenlos noch zu teuer ...

Teuer, unzuverlässig und nicht gerade coronatauglich, Anschlusstrassen werden stillgelegt .... Dann die regelmäßig wiederkehrende Streikwochen, die sind dann so das Sahnehäubchen.

Zwar bin ich nicht so oft mit der Bahn unterwegs, aber wenn, dann ist immer was (über 1 Std Verspätung, Anschlusszug schon weg und und und).

Oft ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln doppelt oder dreifach so lange unterwegs wie mit dem Auto (wenn es nicht gerade eine supergünstige Verbindung ist und man unmittelbar in Bahnhofnähe zu tun hat).

Adieu Bahn, mich wundert es nicht, wenn immer mehr wieder auf's Auto umsteigen. Habt ihr gut hinbekommen!

auf hohem Niveau

das sehe ich auch so. Lokführer liegen mit ihrem Einkommen auf Höhe des gehobenen Dienstes im öffentlichen Dienst.
Vielleicht ist das nicht allen klar, die täglich drei Knöpfe und zwei Hebel bedienen.

@Jan Petersen

Ein ganz großer Punkt ist die Kürzung der Betriebsrente um 1/3.

Auch müssen Sie sich die Lohnsteigerungen des Vorstandes 2023 anschauen. Dann erscheint alles in einem ganz anderen Licht.

@09:12 von Jan Petersen

>> Weselsky (von dem wir Alle wissen, daß er
>> auf Krawall gebürstet ist)

Wie, ein Gewerkschaftsführer, der tatsächlich seinen Job macht, ist "auf Krawall gebürstet"? oO

Außerdem, wen meinen Sie mit "Alle"? Mich können Sie damit ja schon mal nicht meinen. -.-

@ 09:09 von Nach-ge-fragt

"Wozu braucht man noch Lokführer?
Während für den Straßenverkehr längst an der Zulassung autonomer Fahrzeuge gearbeitet wird, ..."

Ihre Frage ist völlig berechtigt. Bei einem schienengeführten Fahrzeug ist das autonome Fahren um ein Vielfaches leichter zu realisieren als bei freien Fahrzeugen!

Außerdem gibt es fahrerlose Schienenfahrzeuge schon sehr lange, z.B. die U-Bahn-Linien U2, U3 in Nürnberg oder der Sky Train am Flughafen Düsseldorf. Liegt halt nur an unserer "innovativen" Bahn.

@nachgefragt

Nicht soviel Traeumen bitte….

Deutschland ist nicht so ganz das Land, in welchem autonomes fahren von Loks oder Pkw zuegig einfuehrbar waere.
Deutschland liegt bei deraetigen Technologien weit zurueck.

Und so wie die Bahn intern funktionert (bzw nicht funktioniert) duerfte die Bahn als buerokratischer Apparat kaum in der Lage sein, das durchzuziehen.

"und dass Sie ab sofort dafür

"und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht"

Das ist die Aufgabe der Vorstände und diese haben sich eine 10%ige Erhöhung der Bezüge bereits selbst genehmigt.

@ Demokrat 2014

Zur Zeit verdienen Lokführer zwischen 44.000 und 52.500 Euro im Jahr, Zulagen und Weihnachtsgeld eingeschlossen.

@09:12 von Jan Petersen

>> Derzeit ist schon ein großer Teil der
>> Lokführer gegen einen Streik.

Wie kommen Sie auf diese sinnfreie Behauptung? oO

Das Angebot des Vorstands soll nicht für neue Mitglieder gelten.

@08:59 von Observer_56
Wenn es solche Auswüchse gibt, ist ein Hintergrund sicher, die versuchte Vernichtung der GDL durch den Vorstand.
Tarifabschlüsse, die dann doch nicht für alle Mitglieder gelten sollen?? –
Die letzte EVG-Führung hatte ihre Mitglieder geradezu verraten.
Hannsen (?) wechselte z.B. dann in einen lukrativen Job im Management der Bahn.

09:07 von Bender Rodriguez

@Bender Rodriguez

Zitat:"Seebär
Hohem Niveau?
Dann hast du den DB Lokführer mit einem Tagelöhner in Absurdistan verglichen? Warum nicht mit einem Chefarzt in einer Luxusklinik? Dann würden sie auf niedrigstem Niveau jammern, oder?"Zitatende

4000€ Brutto für einen Tagelöhner in Absurdistan?

Man könnte auf die Idee kommen Sie sind Lokführer, und als nächstes fordern Sie eine Gehaltsangleichung auf Chefarztniveau in einer Luxusklinik.

Ich finde Ihre Ansichten mit verlaub: Realitätsfremd.

"Und für die Energiewende

"Und für die Energiewende wäre die vermehrte Nutzung von Autos natürlich verheerend."

Was hat die "Energiewende" mit dem Bahnstreik zu tun? An meinem Wohnort fahren die Züge mit Diesel?

Die Bahnvorstände

führen das weiter, was sie in der Politik gelernt und praktiziert haben, nämlich sich und nur sich hemmungslos zu bedienen.
Danke GDL, dass ihr diesen Plünderern die rote Karte zeigt, auch wenn es mich als Kunden bei der Bahn behindert.

@ 09:26 von DB_EMD

"Und das liegt auch am deutschen Steuerzahler selber, der lieber mit dem Verbrenner auf die Autobahn geht, anstatt zumindest auf Fernstrecke vermehrt das Angebot der Bahn wahrzunehmen!"

Das liegt an der Unatraktivität der Bahn ... der Steuerzahler wählt nur die für ihn am bequemsten, günstigsten u. schnellsten Beförderungsmöglichkeit.

"Zweitens ist der Bahnvorstand seit Jahren bemüht, die Bahn in die Wirtschaftlichkeit zu führen!"

Sie wissen ja was das heißt, wenn dies im Arbeitszeugnis steht "er war stets bemüht"

@09:19 von erstaunter bürger

>> man muss ja bei einem vernünftigen
>> Angebot des Arbeitgebers

Ähh, welches "vernünftige Angebot" meinen Sie da jetzt genau? oO

09:09 von Nach-ge-fragt

«Während für den Straßenverkehr längst an der Zulassung autonomer Fahrzeuge gearbeitet wird, scheint der Verzicht auf den Fahrzeugführer bei der Schiene nach wie vor kein Thema zu sein.»

Autonome Fahrzeuge im Straßenverkehr in großen Mengen auf allen Arten von Straßen sind far future. Ohne flächendeckendes G5-Netz ist das sowieso undenkbar zu realisieren.

«Dabei werden die "schnellen Fernzüge" längst nicht mehr vom Lokführer, sondern vom Stellwerk aus gesteuert.»

Wenn der Schnelle Fernzug mal eine Funktionsstörung oder Panne hat, oder sich nach einer Bremsung die Bremse nicht wieder richtig löst. Dann kommt nicht das Stellwerk vorbei und schaut nach, was Sache ist. Ob sich die Störung manuell beheben lässt, oder ob der Zug wegen des Schadens nicht weiterfahren kann.

Die technisch anspruchsvollsten Züge der Welt sind die Shinkansen in Japan. Inkl. Erdbebensensorik an den Trassen, die Züge automatisch bremsen können. Kein Mensch will die Dinger ohne Lokführer fahren lassen.

Ohne Verhandlungen wird es nicht gehen

Das ist doch nur noch lachhaft und von außen auch nicht mehr zu beurteilen. De facto schafft es diese recht kleine Gewerkschaft eine Volkswirtschaft stark zu beinträchtigen. Anstatt jede Woche zu streiken sollte die GDL auch mal an die Menschen denken die nicht so einfach auf ein anderes Verkehrsmittel ausweichen können und für die dieser Streik eine erhebliche Einschränkung bedeutet.

Der 3. Streik in 3 Wochen! 1:0 für die GDL die damit klar macht, dass mit ihr nicht zu spaßen ist.
Dennoch kann und wird ein neuer Vertrag nicht im in Talkshows oder in markigen Interviews abgeschlossen. Daher sollten sich jetzt beide Seiten schleunigst an einen Tisch setzen und so lange dort bleiben bis die Punkte geklärt sind!

@DB_EMD 09:26

"Der Bahnvorstand ist sicher nicht blöd! "

Das müssen Sie ja jetzt sagen. Sie scheinen ja dazu zu gehören. Oder habe ich Ihren Namen falsch interpretiert?

09:09 von Demokrat 2014 08:45 von Seebaer1

In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist."Zitatende

Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat
#
4000 € Brutto = rund 2500€ Netto,dafür würde ich bei so einer Verantwortung die ein Lokführer hat auch nicht arbeiten.

Einige Anmerkungen.

Angeblich neue Forderungen (Fuchs123):
Es ist nicht der Fehler der GDL, wenn Bahn (und Presse) nur auf den relativ unwichtigen Bestandteilen der Forderungen "rumreiten" und wesentliche Bestandteile wie z.B. die geplante Kürzung der Altersvorsorge erst erwähnen, wenn es nicht mehr anders geht.
Beispielwirkung:
Der Bahnvorstand hat sich seine Gagen um ca. 10% erhöht und fordert von dem normalen Arbeitnehmer eine Nullrunde. M.E. geht so etwas nicht.
Laut eines Kommentars in der heutigen Tageszeitung (MOZ) zählt die Bahn zu den grundlegenden Bedürfnissen der Gesellschaft und ein Streik sei ein Unding. Da dachte ich an meine alte Forderung:
Wieder verstaatlichen der Bahn und Lokführer und Zugbegleiter (wieder) verbeamten. Wenn ich sehe, was Bund, Länder und oft auch Städte an Kosten für die Bahn in der jetzigen Form haben, bezweifle ich, dass verstaatlichen so viel teurer wird.

@ nie wieder spd … 9:20

Herr Mattes wird in seiner Funktion wohl kaum Räuberpistolen erzählen und sich etwas aus den Fingern saugen. Das hätte u.U. ein juristisches Nachspiel.
… und ja, die GDL hat das Recht, um Mitglieder zu werben. Allerdings nicht mit Druckmitteln. Das ist ein gewerkschaftlicher Machtkampf untereinander; sogar mit Ansage, bei dem es nicht vorrangig um Tarife geht. ( Da habe ich sogar Verständnis für einen Streik; aber nicht, wenn es nur um die Größe einer Gewerkschaft nach Mitgliederanzahl geht )
Offensichtlich hat man mit dem Tarifeinheitsgesetz genau das Gegenteil erreicht : Es gibt mehr Streiks.

DB-Fort-Schritt und wech.

Man sollte fuer was anderes streiken. Tip: Die DB war einmal ein brauchbares Befoerderungsystem. Als es die 2. Klasse Wagen mit Abteils gab, als man das Fenster aufmachen konnte, als man sich lang machen konnte, als Reisen noch reisen war (auch wenn es immer etwas Luxus war). Heute ist es ein Spielzueg fuer Manager und Politiker, eine hochtechnologisierte Elitekonservenlangstreckenkonservenbuechse fuer Geschaeftsleute im Dauerstress. Das war auch genau der Plan um sie finananziell tragfaehig zu machen. Gelungen? Naja... wohl eher nicht. Aber gelungen ist immerhin, das sich die Mehrheit der Deutschen ein Bahnticket erst recht nicht leisten kann und das Bahnfahren unpraktischer als vorher geworden ist - und 1980 oder so war es gut!. Heute? Da nimmt man doch lieber das Auto. Reinsetzen und los. Frueher ging das auch mit der Bahn am Bahnhof Buxtehude. Fahrplan studieren, bisserl warten, cash ticket kaufen und los ging die Reise.

Dank Weselskymobil (Dieselantrieb) kein Problem mehr.

Die Zukunft der Mobilität geht eben mit Diesel auf der Straße. Die Bahn ist als kritische Infrastruktur ungeeignet und nicht zukunftsfähig. Statt in den Ausbau des Bahnnetzes sollte man besser in den Ausbau der Autobahnen investieren.
Klimaschutz wird damit schwierig, aber das ist der GDL ja egal.

So vergrault man seine Kunden

Jedes Unternehmen muss Kunden gewinnen, um wirtschaftlich zu arbeiten. Die vielen Urlauber, die jetzt erhebliche Mehrkosten haben, weil sie auf Flugzeug oder Mietauto umsteigen müssen, um nach Hause zu kommen, werden es sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sie mit der Bahn in den Urlaub fahren. Diese sind nämlich am Ende diejenigen, die die Gehälter mitfinanzieren, um die jetzt angeblich gestritten wird. Weselsky hat mit keinem Wort von denjenigen gesprochen, die jetzt die Suppe auslöffeln dürfen, nämlich die Bahnkunden, die sich jetzt noch weniger auf dieses Unternehmen verlassen. Nach eineinhalb Jahren Pandemie haben viele auf den Jahresurlaub sparen müssen(und nur wenige haben einen Corona-Bonus bekommen) , die sind jetzt die Benachteiligten. Jetzt mit der ganzen Familie und ungeimpften Kindern in überfüllte Züge steigen zu müssen ist angesichts der Pandemielage eine Zumutung. Verhältnismäßig ist das nicht mehr.

Es wird bald auch ohne Lokführer gehen

Ein weiteres Argument für den autonomen Zug der Zukunft - man braucht dann keine Lokführer mehr und die GdL ist dann obsolet!

@ 08:56 von frosthorn

"Verdi ist mindestens genauso weichgespült wie die EVG"
Da haben Sie leider Recht. Im Pflegebereich ist es das Gleiche. Seit Jahren spricht sich Verdi vehement gegen die Gründung von Pflegekammern aus, obwohl nur eine Pflegekammer effektiv für die Pflegekräfte eintreten könnte. Stattdessen tut Verdi herzlich wenig für die Pflegekräfte.

Echt jetzt?

@ 09:12 von Jan Petersen: "Derzeit ist schon ein großer Teil der Lokführer gegen einen Streik."
Sie haben sich wirklich die Mühe gemacht und sämtliche Lokführer gefragt?
Könnte ja auch das Ergebnis einer Umfrage sein. Wo findet man die denn?
Oder ist das Ihre persönliche Einschätzung, weil Sie zufällig einen Lokführer kennen? Ist der noch aktiv oder im Ruhestand?

"Genau meine Meinung, ein

"Genau meine Meinung, ein Lokführer bekommt nach meinen Informationen ca. 4000€ Brutto/Monat."

Wen interessiert Brutto? Im Vergleich Deutschland/Spanien verdient der spanische Lokführer NETTO fast das Doppelte. Wir sollten nicht vergessen, daß Deutschland "ein reiches Land" ist (was uns die Politiker aller Couleur ständig versichern). Für ein "reiches Land" mit den höchsten Steuern und Abgaben in Europa sind die 4000€ Brutto für einen Lokführer völlig unzureichend.

@08:49 von Taeler

"dass es keinen Bundeszuschuss mehr geben wird und dass Sie ab sofort dafür sorgen müssen, dass die Bahn Gewinn macht. Gleichzeitig muss der von der Bahn verteidigte Fahrweg von der Bahn gebaut und Instandgehalten werden"
Vor langer Zeit wurde mal in einer ARD-Politsendung berichtet wie die Deutsche Bahn viel Geld aus den Bundeszuschüssen für das Streckennetz für Investitionen im Ausland nutzt - anstatt für die heimische Infrastruktur.
Und man sollte auch nicht vergessen dass die Misere mit der Infrastruktur davon kommt, dass man versucht hat die Bahn als gewinnorientiertes Unternehmen an die Börse zu bringen. Meiner Meinung ist jedoch dass Infrastruktur (Schiene, Krankenhäuser...) Staatsaufgaben sein sollte bei dem es um das Wohl der Allgemeinheit geht. Aber da stehe ich wohl als Traumtänzer da.

Sesselkommentare

Was da so alles an Kommentaren daher kommt zeugt von absoluter Unkenntnis vom Bahnbetrieb. Bitte machen sie sich vorher etwas kundig und schreiben sie die Kommentare erst nachher. Meinen herzlichen Dank an alle welche diesen Ratschlag beherzigen. Dann brauche ich nicht soviel Unsinn lesen und kann der Diskussion konstruktiv folgen.

09:26 von DB_EMD

>>Erstens ist die Bahn immer noch ein Zuschussgeschäft für den Bund als Anteilseigner! Kurz: das Ding wird auch mit vielen Steuergeldern am Laufen gehalten!<<

Das sind bundesweite kulturelle Einrichtungen, BER Flughafen usw. auch.

Nichts neues.

>>Und das liegt auch am deutschen Steuerzahler selber, der lieber mit dem Verbrenner auf die Autobahn geht, anstatt zumindest auf Fernstrecke vermehrt das Angebot der Bahn wahrzunehmen!<<

Genau hier hapert es!

Zugausfälle, Verspätungen, Toiletten, auf die man sich nicht reintrauen mag, teils zu magere Taktung, Gebiete, in denen die Bahn nicht mehr fährt.

Und das waren die Ergebnisse der drastischen Einsparungsmaßnahmen, die ein Herr Mehdorn vor 20 Jahren vorgenommen hat, dessen Wirkung sich seit langer Zeit zeigen.

PS. Nein, der Bahnvorstand ist sicherlich nicht blöd, aber Geiz ist wohl immer noch geil. Und die mangelnde Kompetenzen bei einigen....aber das kennen wir auch aus der Politik.

9:26 von DB_EMD

Der Bahnvorstand mag nicht blöd sein, aber ob er klug ist?
Ob Ihr Kommentar von Verstand geprägt ist? Er klingt eher nach Propaganda.

"die Güterzufuhr in die

"die Güterzufuhr in die Katastrophengebiete"

Von was für "Katastrophengebieten" sprechen Sie bitte? Etwa die Katastrophengebiete an der Ahr, wo es keinen Fahrweg für die Bahn mehr gibt?

um 09:14 von schabernack

Das Schienennetz ist Staatliche Infrastruktur von höchster Wichtigkeit. Der Staat hat zu entscheiden, wie das Schienennetz in einem Gesamtverkehrskonzept erhalten und ausgebaut werden soll. Alles andere ist sinnlos.

Das stimmt, aber ohne autonomen Betrieb ist das Schienennetz sinnfrei. Es wäre extrem wichtig, Züge zeitnah auf vollautonomen Betrieb umzustellen.

Dann fahren alle mit dem Auto, weil Beförderungsnotwendigkeit weiterhin bestehen bleibt.

Das ist doch das, was Weselsky forciert. Von daher ist es egal.

Tut mir Leid ...

.. aber wer die auf dem Rücken von Bevölkerung und Wirtschaft ausgetragenen Scharmützel Weselskys und seiner Erfüllungsgehilfen immer noch nicht durchschaut hat, dem kann man nicht mehr helfen.
Über 100 Mio. wirtschaftlicher Schaden, Tag für Tag.
Die Bahn wird aus Sicht einer Beteiligung an der Verkehrswende wegen Unzuverlässigkeit gerade endgültig aufs Abstellgleis gefahren.
Der öffentliche Dienst verlangt auch 5% ec., mal sehen ob wir dann demnächst vor Müllbergen am Straßenrand stehen, oder vor ungeräumten/gestreuten Straßen im nahenden Winter.
Und was den Lokführer Recht ist, kann den Müllarbeitern und dem Straßendienst doch nur billig sein, oder? Und die "Jungs" müssen wirklich körperlich ran ... Tag für Tag, bei jedem Wetter.

@08:59 von Observer_56: GDL vs. EVG

Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden Gewerkschaften wurde doch erst durch das Tarifgesetz von Frau Nahles so richtig entfacht - und auf beiden Seiten wird mit unlauteren Mitteln gekämpft. So weiss man doch schon lange dass die ach so große EVG in Wirklichkeit hauptsächlich aus Rentnern besteht. Die Anzahl der aktiven Mitgliedern ist zwar bei der EVG größer als bei der GDL - aber nicht so viel größer wie man tut.
Und dass der EVG-Chef jetzt so großartig tut, hat er ja auch bitter nötig. Schließlich hat er sich ja bei den Verhandlungen mit der Bahn komplett über den Tisch ziehen lassen und hat auch noch einen Abschluss gemacht ohne zuvor die Mitglieder darüber zu befragen. Immerhin hat im die Bahn dafür noch die Altersvorsorge etwas länger belassen - der GDL wurde dieser Vertrag gleich gekündigt.

09:34 von Kermit70 Auch hier

09:34 von Kermit70

Auch hier die Frage : WO ?
Bitte mal belegen !
Ich hatte bereits etwas dazu gepostet.

"Außerdem gibt es fahrerlose

"Außerdem gibt es fahrerlose Schienenfahrzeuge schon sehr lange"

Wo auf der Erde gibt es autonome Schienenfahrzeuge im normalen Schienennetz? Eine U-Bahn läßt sich nicht mit dem normalen Eisenbahnbetrieb vergleichen, oder wie oft kommt ein Güterzug an ihrer U-Bahn Haltestelle vorbei?

@Seebaer1 - 08:45

"In Kenntnis dessen werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Streik ein "Klagen auf sehr hohem Niveau" ist."
Und deshalb muten Sie den Lokführern einen Reallohnverlust zu?
Wären SIE dazu bereit?
Ginge es Ihnen besser, wenn es anderen schlechter geht? Oder fühlen Sie sich dann besser?

Loriot ist hier zu zitieren....

didel dadel du, dudel dadel di, ....! Beobachtet man das Geschehen, so beginnt man zu lächeln und gelangt schnell zu einem Lachausbruch, über diese kostenlose Schau,
zwischen der Bahn und verschiedenen Gewerkschaften! Natürlich muß das Führungspersonal der Züge zeitgerecht bezahlt werden, besonders bei den heutigen Belastungen. Einkommen sollten sachlich und gerecht der Zeit entsprechen.

@ um 09:19 von Demokrat 2014

„Das Drama an diesem Streik ist, dass ca. 20 Tausend Lokführer Ihre Ansprüche auf dem Rücken von Millionen Mitbürgern austragen die zur Arbeit kommen müssen.
Und die Verdienen nicht so viel wie die Lokführer.“
Völlig richtig.
Es wird höchste Zeit, dass die anderen Gewerkschaften aufwachen und dafür sorgen, dass Löhne von Millionen Mitbürgern über die Inflationsrate hinaus mindestens um 10% angehoben werden.
Löhne unter 1800€ netto dürfte es gar nicht geben.

@09:38 von Hansi2012

"Zur Zeit verdienen Lokführer zwischen 44.000 und 52.500 Euro im Jahr, Zulagen und Weihnachtsgeld eingeschlossen"
Der Bahnvorstand soll wohl nächstes Jahr eine Erhöhung um 10% bekommen, was zB bei Herrn Lutz eine Erhöhung um 80000 Euro pro Jahr ausmachen wird (wohlgemerkt: das ist nur die Erhöhung)

DB emd

Der Bahnvorstand ist sicher nicht blöd! Ihr Kommentar dazu jedoch zeugt nicht gerade von viel Verstand!"

Dein Pro Bahn Gerede zeugt von purem Geiz und Unvermögen. Daher wohl auch der absurde DB Nick?

Selbst wenn die Bahn zu 1000% subventioniert wäre, müssen die Angestellten ihr Geld bekommen. Die Manager orientieren sich auch an anderen Managern und machen ihren Job nicht aus Good Will für Lau. Nein, die lassen sich fürstlich Entlohnung.

Und ich wünsche allen, die auf automatische Züge hoffen, dass ihr Job auch von Rechner oder Robotern gemacht wird.
Dann könnten die jetzt gleich auf Gehaltserhöhung verzichten.

"BER ist auch Versasgen der

"BER ist auch Versasgen der Privatwirtschaft, er wurde nicht von Staatsfirmen gebaut."

Wikipedia: "Im Mai 2003 scheiterte endgültig das Vorhaben, die Flughafengesellschaft an ein Bieterkonsortium von Hochtief und IVG zu verkaufen und den Flughafen von den neuen Eigentümern bis 2009 errichten zu lassen, da sich die Gesellschafter der Flughafengesellschaft mit den Bietern nicht über Kostenrisiken einigen konnten.[43] Nach Scheitern dieses zweiten Privatisierungsversuchs beschlossen die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund, den neuen Flughafen auf eigene Kosten zu bauen."

BER wurde von den Gesellschaftern Berlin, Brandenburg und dem Bund gebaut.

@Am 02. September 2021 um 10:01 von Advocatus Diabo...

Und man sollte auch nicht vergessen dass die Misere mit der Infrastruktur davon kommt, dass man versucht hat die Bahn als gewinnorientiertes Unternehmen an die Börse zu bringen. Meiner Meinung ist jedoch dass Infrastruktur (Schiene, Krankenhäuser...) Staatsaufgaben sein sollte bei dem es um das Wohl der Allgemeinheit geht. Aber da stehe ich wohl als Traumtänzer da.
Zitat Ende___

Aber Sie stehen mit diesem Traum nicht allein!
Da stimme ich voll zu

@B Rodriguez

Es geht dem Herrn W. nicht um Löhne; das wird nur vorgeschoben, um die GDL-Genossen bei der Stange zu halten! W. will mehr Macht für sich und seine Gewerkschaftsbosse.

Es geht nämlich bergab mit den Gewerkschaften. In den letzten 30 Jahren haben sich die Mitgliederzahlen bei den Gewerkschaften halbiert. Somit verlieren auch Hunderte von Funktionären ihre privilegierte Stellungen und müssen womöglich zurück an die "Werkbank", um ihren Lebensunterhalt zu verdienen! Für die Betroffenen sicherlich sehr ärgerlich.

Gewerkschaften waren einst wichtig und richtig. Doch heutzutage sind sie einfach überflüssig, wenn sie nur noch zum Selbstbedienungsladen der Gewerkschaftsbosse werden.

09:36 von

09:36 von saschamaus75

Schließe mich an.
Ich hoffe, das alle die gegen den Streik sind, sich im Falle eines Streiks bei ihrer Gewerkschaft, arbeiten werden !

einfach herrlich hier wieder

man könnte glauben , die hiesigen dauerschreiber wären beim streik in der 1.reihe dabei und nicht zuhause aufm sofa

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