Kommentare - Erste Flüge mit Afghanen in Ramstein gelandet

21. August 2021 - 08:54 Uhr

300 Afghaninnen und Afghanen sind auf der US-Basis Ramstein gelandet, wo sie in einem Hangar untergebracht werden. Laut US-Außenministerium sollen Geflüchtete vorübergehend in 13 Staaten von Albanien bis Uganda leben.

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Kommentare

Zynismus?

"Wir wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen und sind stolz darauf, mit diesen Ländern zusammenzuarbeiten, um gemeinsam das afghanische Volk zu unterstützen."

Eine sinnvolle Unterstützung hat Biden dem afghnischen Volk gerade entzogen. Man könnte diese Äußerung als Zynismus empfinden.

hm

Viele unserer Soldaten sind in Afghanistan gestorben. Wir haben viele Milliarden in Afghanistan gesteckt. An vielen Stellen wurde bei dem Einsatz die Grenze des politisch Machbaren erreicht.

Ich wundere mich über eine Berichtserstattung, die das nicht ansatzweise auch darstellt. Stattdessen wird so getan, als würden wir Afghanistan etwas schulden - ich sehe es genau andersherum.

Besser mit den Taliban kooperieren

„ Die Taliban erklärten dagegen, das Chaos rund um den Flughafen sei nicht auf ihr Verhalten zurückzuführen, teilten die Radikalislamisten mit. Die westlichen Staaten hätten einen besseren Plan für die Evakuierungen bereithalten sollen.“
Wohl wahr.
Es hilft nichts die Taliban ständig zu verteufeln. ohne eine breite Unterstützung in der Bevölkerung hätten sie die Städte nicht weitgehend kampflos einnehmen können.
Jetzt ist die Zeit gekommen mit den Taliban zusammen zu arbeiten.

Es ist ein Urinstinkt ...

... freiheitlich denkender Menschen, einen totalitären Staat so schnell wie möglich verlassen zu wollen. Dass die USA den Menschen beistehen und selbstlos helfen, ist bewundernswert.

Zynismus?

@ 21. August 2021 um 09:15 von logig
"Wir wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen und sind stolz darauf, mit diesen Ländern zusammenzuarbeiten, um gemeinsam das afghanische Volk zu unterstützen."

Eine sinnvolle Unterstützung hat Biden dem afghnischen Volk gerade entzogen. Man könnte diese Äußerung als Zynismus empfinden.“

Falsch. Zynisch wäre es gewesen US Soldaten für eine völlig sinnlose Mission, wie den Aufbau einer Zivilgesellschaft in Afghanistan in absehbarer Zeit, sterben zu lassen.

@07:17 von Das schwarze Loch (Vorgängermeldung)

Ihre Trump-Huldigung entbehrt jeglicher Grundlage, denn es war ein schwerer politisch-strategischer Fehler, mit den Taliban unter Ausschluss der afghanischen Regierung zu verhandeln. Trump signalisierte und kopierte damit die Taliban-Haltung, die man zugespitzt so formulieren könnte: "Was kümmert mich eine gewählte Regierung. Die entscheidende Machtgröße sind wir." Erschreckenderweise ging Trump mit der selben Haltung mit dem us-amerikanischen Wahlergebnis um.
Und das Doha-Abkommen meißelte das quasi in Stein: Windige Zusagen der Taliban reichten, einen letztlich bedingungslosen und überhasteten Truppenabzug zu bewirken. Schon damals jubelten die Taliban über ihren Sieg.
Trumps Bomben beeindruckten sie nicht im mindesten, im Gegenteil, sie benutzten die gleiche "Sprache", denn selbst während der sog. "Friedensverhandlungen" ging der Taliban-Bombenterror im eigenen Land weiter, ohne das TrumpsVerhandlungstruppen auch nur im Ansatz reagiert hätten.

Humanitäre Hilfe

Die USA leisten hier eine großartige humanitäre und uneigennützig Hilfe für afghanische Bürger*innen. Da könnten sich andere mal eine Scheibe von abschneiden.

Afghanen haben mehrheitlich

Afghanen haben mehrheitlich durch ihr nicht kämpfen entschieden, ihr Land unter den Taliban weiter entwickeln zu wollen. Flucht ist keine Lösung.

Afghanen in Ramstein

Afghanen, die für die Amerikaner in Afghanistan tätig waren, sie unterstützten, nebst ihren Familien werden ausgeflogen. Gut so weit, Erst nach Deutschland, dann sollen sie an mehrere (13?) Länder weiter gereicht werden. Ist es erlaubt zu fragen warum die USA anscheinend nicht einen ihrer ehemaligen Helfer/ Unterstützer in ihrem eigenen Land, dem Land der Freiheit und Menschenrechte, aufnehmen wollen? Andere, ärmere! Länder sollen es richten.
Welch eine Doppelmoral,
meint
Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.?

08:52 von Stein des Anstosses

08:52 von Stein des Anstosses ( Vorgänger )

Danke für - und volle Zustimmung zu - Ihrem Kommentar.

vorübergehend von Albanien bis Uganda?

Lese ich das Richtig, dass die USA ihre Ortskräfte nicht mit in die USA nehmen und auf eine Beruhigung der Lage warten? Die Leute sollen dann zurück ? Das wäre schäbig- zum Arbeiten waren sie gut genug, aber in das so freie Amerika dürfen sie nicht mit? Das kann ich kaum glauben. Oder habe ich das falsch interpretiert? Denn normale Flüchtlinge werden die USA ja kaum ausgeflogen haben.

Lächerlich

Bei den Taliban ist es wie bei den Nazis und der Stasis. Hinterher erzählen alles es waren nur ganz ganz wenige.

Wie lange wollen die westliche Nationen denn Afganen retten - immer wieder.

Wir sollten allen Staaten der Erde ankündigen jedliche Geschäfte mit IHNEN einzustellen wenn sie Geschäfte mit den Taliban machen.
Aber China und Russland sind zu groß. Also werden wir in Kürze mit den Taliban Geschäfte machen.

Dann kann man verhandeln.

Wenn man drüber nachdenkt haben wir 20 Jahre eideiedei gemacht und niemand hat die Bodenschätze mit den Afganen aufgetan. Mit Geld wären die Taliban kaum zurückgekommen und die Afgane hätte für ihr Land gekämpft

9:15 logig

"man könnte Diese Äußerung auch als Zynismus empfinden...."

Nach so langer Zeit müssen die Afghanen auch mal Verantwortung für ihr eigenes Land übernehmen und nicht nur davon laufen. Sich darauf verlassen, dass andere für sie den Kulturkampf führen ist zu wenig. Was wir machen können ist die fortschrittlichen in der Zivilgesellschaft unterstützen alles andere müssen die Afghanen selber regeln.

Ich könnte verzweifeln, wenn

Ich könnte verzweifeln, wenn ich Unterdrückung, Erniedrigung, Bosheit, Fanatismus, Grausamkeit, und daraus resultierend Verzweifelung, Leid, entsetzliche Not der Menschen weltweit sehe. Wenigen zu helfen ändert nichts daran. Niemand kennt die Lösung. Alles scheint wie in einer antiken Tragödie immer nur übel zu enden, unvermeidbar.
Wo fängt unsere Verantwortung an und wo hört sie auf? Wie sinnvoll ist ein Eingreifen, um "die Welt zu verbessern"?
Afghanistan lehrt uns auch, daß wir uns nicht überschätzen sollten, oder andernfalls mit den Folgen unseres Eingreifens leben müssen.

„Bürokratische Abwehrhaltung“ ist nicht nur inhuman und

zutiefst asozial, sie gefährdet ganz konkret Leben

„Den mit Abstand größten Teil an Schutzsuchenden konnte in den vergangenen Tagen die USA aus Kabul in Sicherheit bringen. Nach Angaben des Pentagons wurden seit vergangenem Samstag mindestens 7000 Menschen ausgeflogen. Wie viele Schutzsuchende die USA insgesamt in Sicherheit bringen müssen, ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums unklar. Biden sprach von etwa 50.000 bis 65.000 Helfern einschließlich ihrer Familien“

Es gibt also noch sehr viel zu tun.

„Neben der Bundesrepublik wandte sich Blinken mit diesen Worten unter anderem auch an Dänemark, Italien, Großbritannien, Katar, die Türkei, die VAE und Usbekistan. Auch Länder wie Albanien, Mexiko, Chile und Polen hätten großzügige Angebote für die Umsiedlung gefährdeter Afghanen gemacht“

Auch Polen.

Wenn „nichts mehr geht“ muss man neue Wege finden oder diese freimachen. Flexibilität und vorbehaltlose Zusammenarbeit sind dabei hilfreich. Bürokratie und „Erbsenzählerei“ nicht.

Nachtigal....

Soso. Nach UGANDA und Ruanda u.a. verbringt man vorlaeufig die "Ortskraefte". Na die werden sicher begeistert sein. Wie es dann weitergeht wird niemand erfahren. Offensichtlich planen die USA mal wieder was voellig anderes als sie sagen. Oder WARUM werden nicht leere Kreuzfahrtschiffe genutzt oder grosse Auffanglager in USA hergerichtet??? Der Transport ausserhalb Afghanistan's duerfte ja kein Problem sein. Offenbar will man diese Leute von USA fernhalten und an die Hilfsvoelker verteilen. Kostenguenstig. DAS wird natuerlich Eindruck machen und die Hintergangenen werden erfreut sein ein neues Leben in Uganda zu beginnen. USA , ihr habt fertig. M.M.

09:20 von zöpfchen // Es

09:20 von zöpfchen

// Es hilft nichts die Taliban ständig zu verteufeln. ohne eine breite Unterstützung in der Bevölkerung hätten sie die Städte nicht weitgehend kampflos einnehmen können.//

Das ist schlicht nicht wahr.
Die Afghanen haben Angst vor den Taliban - nicht zu Unrecht, wenn man die neuesten Berichte über Ermordungen liest.

//Jetzt ist die Zeit gekommen mit den Taliban zusammen zu arbeiten.//

Das könnten Sie gerne tun, ich hoffe, denen
werden ( im übertragenen Sinne ) " die Hammelbeine lang gezogen ".

Freiheit und Sicherheit

Ein sehr angesehener Mann hat einmal gesagt; gibst du deine Freiheit für Sicherheit auf, dann verlierst du am Ende beides ( Benjamin Franklin) und auf diesen Weg befinden wir uns.

Sowohl in Sachen Corona, als auch in Afghanistan.

@ Dr.Hans

Zitat: "Ich will die Leute hier nicht haben."
#
Da trifft es sich hier gut, dass Sie nicht gefragt werden ... und nach der kommenden Wahl schon gleich garnicht.

Rettungsflüge...

... aller Art wären jetzt nicht nötig, hätten sich die USA aus Afghanistan herausgehalten und die Hilfe der NATO-Partner angefordert.
Die Situation in Afghanistan ist jetzt schlimmer als 2001:
1. Die Taliban sind wieder an der Macht.
2. Im Hinterland werden ehemalige Helfer gefoltert und getötet.
3. "Aufgeschlossene" Mädchen und ledige Frauen werden vergewaltigt und wohl verstärkt zwangsverheiratet.
4. Zusätzlich hat die NATO -zig Tausende von Flüchtlingen geschaffen, die zum Großteil noch in Afghanistan um ihr Leben bangen.
USW.
So, wie die Einmischung des Westens in den Arabischen Frühling einen Flächenbrand ausgelöst hat, wurde Afghanistan ins Chaos gestürzt.
Wann kapieren es die USA und damit auch die NATO endlich, dass sie NICHT in der Lage sind, anderen Völkern Frieden, Fortschritt oder gar Demokratie zu vermitteln???

@ zöpfchen

Jetzt ist die Zeit gekommen mit den Taliban zusammen zu arbeiten.

Genau. Man sollte sie auf Distanz halten, um möglichst ungestört evakuieren zu können. Hier und da wird man Gruppen von Kämpfern auch entwaffnen müssen.

Ramstein hab ich

eher negativ in Erinnerung.

Auszug FAZ:
" Die Vereinigten Staaten dürfen Drohnenangriffe auch künftig über die Militärbasis in Ramstein steuern. ... Die Bundesregierung muss auch keine weiteren Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Angriffe im Einklang mit dem Völkerrecht stehen.
25.11.2020 "

" Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, bestätigte, dass die ersten Flüge in Ramstein angekommen seien. Er gehe davon aus, dass es in den kommenden Tagen weitere Standorte weltweit geben werde, an die Menschen aus Afghanistan vorübergehend gebracht werden könnten. "

Was immer die USA auch darunter versteht, wird die Zukunft zeigen, sieht sehr nach Vorsicht aus, bevor sie wirklich in die USA kommen. Weil einer der ersten Sätze im Artikel mich stutzig macht.
" Laut US-Außenministerium sollen Geflüchtete vorübergehend in 13 Staaten von Albanien bis Uganda leben. "
Unser kommen direkt ins Land, im Gegensatz zu den USA, fällt mir auf.

@ Photomatic

Ich wundere mich über eine Berichtserstattung, die das nicht ansatzweise auch darstellt.

Dann haben Sie viele Medienberichte versäumt.

9:23 Dr. Hans

"ich will die Leute nicht hier haben......."

Das wird keine Rolle spielen diese hektischen Aktionen sind nähmlich eher der Gesichtswahrung geschuldet als der Humanität.

Ich frage mich was machen wir mit den Helfern in Mali wenn wir abziehen.

09:23 von Dr.Hans Das ist

09:23 von Dr.Hans

Das ist Ihre Meinung.
Mich würde nur mal interessieren, was Sie gegen die Menschen haben ?
Die Afghanen, die ich kenne, sind sehr liebenswerte und freundliche Menschen.Und es gibt immer " sonewecke und sonewecke ", um mal mit Ausdrücken meiner Uroma zu antworten.

Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, Menschen in Not bei uns aufzunehmen. Und ganz besonders Menschen, die sich " für uns " in Gefahr gebracht haben.

Grenzwertig

Manche Äußerungen im Forum empfinde ich als grenzwertig,z.B:

"Ein Land und seine Menschen müssen den kulturellen, gesellschaftlichen, philosophischen und religiösen Paradigmenwechsel selber schaffen, um das für einen solchen Entwicklungsschritt geistige Fundament zu legen."

Von welchem geistigen Fundament wird hier gesprochen?
Wir sind also sind den anderen um einen Entwicklungsschritt vorraus. Dies wird ergänzt durch das oberflächliche religionsfeindliche Gerede von einer "Steinzeitreligion".

Wie alt und wie sicher ist dieser angebliche Vorsprung?
Seit wann dürfen die Frauen bei uns ohne die Zustimmung ihres Ehemanns eine Arbeit aufnehmen? Seit wann ist bei uns Homosexualitä nicht mehr strafbar? Wie lange hat die Bezugnahme auf die ehelichen Pflichten quasi die Vergewaltigung in der Ehe legitimier?

Ich empfinde die von mir kritisiert Argumentationen als mühsam getarnten Rassismus, zumindest jedoch als grenzwertig.

was heißt hier vorübergehend tatsächlich?

"300 Afghaninnen und Afghanen sind auf der US-Basis Ramstein gelandet, wo sie in einem Hangar untergebracht werden. Laut US-Außenministerium sollen Geflüchtete vorübergehend in 13 Staaten von Albanien bis Uganda leben."

Und danach kommen sie doch wieder nach D zurück?

Flüchtlinge aufnehmen ja, aber dann sollten sich bitte ALLE Staaten zur gleichmäßigen Aufnahme bereiterklären.

@09:19 von Phonomatic

>> Stattdessen wird so getan, als würden wir
>> Afghanistan etwas schulden - ich sehe es
>> genau andersherum.

Ähh, wie jetzt? Die afghanische Zivilbevölkerung ist also daran Schuld, daß Afghanistan (von beiden Seiten) seit 20 Jahren in Schutt&Asche gelegt wird? oO

@ zöpfchen

Zitat: "Eine sinnvolle Unterstützung hat Biden dem afghnischen Volk gerade entzogen."
#
War es nicht nicht Trump der den Rückzug in Gang gebracht hat?
Wenn ja, sollte man den eigentlichen Verursacher auch beim Namen nennen.
Und: eine Mehrheit in den USA wollte das dass Engagement dort nach über 20, meist erfolglosen aber teuren, Jahren beendet wird.
Hat sich eigentlich jemand beschwert als die Russen geschlagen abgezogen sind? Ich kann mich nicht erinnern. Belächelt und verspottet wurden sie, so wie sie es jetzt mit uns tun.

09:25 von SinnUndVerstand

Kennen Sie die "richtige" Lösung?
Hätte man weitere 20 Jahre mit Truppen in Afghanistan bleiben sollen? Was hätte das gebracht und geändert? Das sieht auch Biden so.
Die "Taliban", die es in der Einheitlichkeit so nicht gibt, denn wichtiger sind Stammeszugehörigkeit und die jeweiligen örtlichen Strukturen, Clans und deren Chefs, regieren faktisch schon immer das Land, ausgenommen Kabul. Sie organisieren "Recht und Ordnung" gemäß Sharia, nur daß es keine öffentlichen Hinrichtungen geben durfte. Auch innerhalb der Stämme gibt es schon immer Spannungen, z.B, zwischen Durranis und Barekzais. Die Bevölkerung ist extrem rückständig, außer einer Elite in Kabul.
Es war ein Riesenfehler, in Afghanistan einzumarschieren, ein weiterer dort zu bleiben. Es war richtig, endlich die Realität anzuerkennen und so schnell wie möglich abzuziehen. Das sieht Biden genauso wie Trump.

@ 21. August 2021 um 09:43

@ 21. August 2021 um 09:43 von ich1961
09:20 von zöpfchen // Es
09:20 von zöpfchen

// Es hilft nichts die Taliban ständig zu verteufeln. ohne eine breite Unterstützung in der Bevölkerung hätten sie die Städte nicht weitgehend kampflos einnehmen können.//

„Das ist schlicht nicht wahr.
Die Afghanen haben Angst vor den Taliban - nicht zu Unrecht, wenn man die neuesten Berichte über Ermordungen liest.“

Ich habe mir sagen lassen, dass z B die Völker des Balkan erbitterten Widerstand gegen die Wehrmacht und die Waffen SS geleistet haben. Auch wenn das bedeutete, dass die Kroaten, Serben …. Im Anschluss an den verlorenen Kampf standrechtlich erschossen wurden.

Für mich waren die afghanischen Soldaten im besten Falle feige und opportunistisch.

09:25 von

09:25 von SinnUndVerstand
@07:17 von Das schwarze Loch (Vorgängermeldung)

Sie " schreiben mir aus dem Herzen ".
Mir ist nicht wirklich was dazu eingefallen.

um 09:25 von zöpfchen

Falsch. Zynisch wäre es gewesen US Soldaten für eine völlig sinnlose Mission, wie den Aufbau einer Zivilgesellschaft in Afghanistan in absehbarer Zeit, sterben zu lassen.

Re Ja hatte es nicht Trump in die Wege geleitet ? Ja der Rückzug und übergabe an die Taliban wurde abgesprochen und das Ergebnis geplant .Die USA sollte für ihren Krieg um Rohstoffe jetzt auch die Flüchtlinge aufnehmen und sie nicht wieder über Türkei nach der EU abschieben .USA nehmen keine auf ,ihre Helfer gehen über die Türkei .

09:30 von Werner40 Doch! Von

09:30 von Werner40

Doch!
Von denen, die eben das nicht wollen.
Für viele ist das nämlich kein gangbarer Weg.
Außerdem vergessen Sie ( und einige andere ), das es sich hauptsächlich um Menschen handelt, die sich für " uns " - laut neuester Berichte - in Gefahr gebracht haben.

09:30 von Werner40

die Leute wollen die Taliban nicht per se.
Deutschland wurde anfangs bejubelt. Ein GIZ Mitarbeiter (damals GTZ) sagte mir damals es wie bei euch mit der SED die Taliban sind abgetaucht. Als wir aber anfingen zu missionieren und unsere Demokratie einzuführten rüttelten wir an den Grundfesten und der fundamentale Islam erstarkte wieder. Die Taliban wurden alls das kleinere Übel angesehen. Besonders die Provinzgouveneure die den Stammesverbänden zuwider waren, waren ein Problem. Der Westen verstand nicht, das das Land nicht wie Kabul tickt. Noch schlimmer der Westen scheint nicht mitzubekommen, dass die mörderischischen Taliban dort noch nicht die Schlimmsten sind. Seit Jahren erstarken dort die Ableger der IS die sich auch untereinander bekämpfen.

@ 09:48 von ich1961

"Mich würde nur mal interessieren, was Sie gegen die Menschen haben ?
Die Afghanen, die ich kenne, sind sehr liebenswerte und freundliche Menschen."

Die Allerwenigsten haben etwas gegen Afghanen oder Ausländer. Sondern es geht generell darum, wo die Grenzen der Aufnahmefähigkeit eines Landes liegen.

Und Integration ist noch einmal ein ganz anderes Thema, was scheinbar immer noch nur begrenzt gelingt.

@Demokratieschuetzer2018

Wieder so ein feiger Namensklau.

Die Taliban werden nich entwaffnet werden, schon gar nicht am Flughafen, die haben die Macht übernommen, ob es uns passt oder nicht.

Jetzt Kämpfe am Flughafen würde zu einem Blutbad an sehr vielen unschuldigen Menschen führen.

Warum man keine Kämpfe führen wird, weder von den Deutschen noch den Amerikanern, stand neulich in einem Interview bei der Tagesschau, ich hab es jetzt nicht rausgesucht, doch man wird es finden.

09:39 von rr2015 Manchmal

09:39 von rr2015

Manchmal soll es helfen, nicht nur die Überschrift zu lesen.
Im Artikel steht dieses:

** .... In der Air Base sollen US-Staatsangehörige und Ortskräfte aus Afghanistan auf ihren Weiterflug in die USA vorbereitet werden......
....Nach Angaben Blinkens haben sich 13 Länder dazu bereit erklärt, vorübergehend Afghaninnen und Afghanen bei sich unterzubringen.....**

@logik

Richtig. Sklaverei(Verdingkinder) gab es noch bis in die 60 Jahre des vergangenen Jahrhunderte in der hochgelobten Schweiz und in der Musterdemokratie wurde das allgemeine Frauenwahlrecht erst um 1970 flaechendeckend eingefuehrt . Das sind Fakten. Zudem trug meine Grossmutter wie fast alle ihres Alters auf der Strasse immer Kopftuch. Vor 3 Jahren ist sie gestorben. Afghanistan ist 500 Jahre zurueck und eine voellig andere Kultur. Ueberheblichkeit und Anmassung bringt da nix. Lasst die Leute sich selbst entwickeln. Mit Waffengewalt und Besatzung entwickelt man nicht erfolgreich. Das sollten WIR bereits erkannt haben. Helfen, unterstuetzen ja.

immer noch nicht verstanden

Wir haben immer noch nicht verstanden dass wir kein Recht haben mit unserer Militärischen Macht den Kriegerischen Aktionen und Sanktionskriegen gegen jeden auf der Welt der eine andere Meinung hat und nicht nach dem Amerikan und EU Way of Life lebt unseren Willen auf zu zwingen.
Ob es uns passt oder nicht wir werden immer wieder scheitern.

um 09:25 von Demokratieschue...

Humanitäre Hilfe

Die USA leisten hier eine großartige humanitäre und uneigennützig Hilfe für afghanische Bürger*innen. Da könnten sich andere mal eine Scheibe von abschneiden.

Re Richtig über 3 Länder wie die Türkei usw nach Europa ,genauer in ein Land wo Milch und Honig fliesen.USA weigern sich Afganen aufzunehmen infomiere dich bitte ,zu viele Probleme und zu teuer. Ein paar vermutlich für Presse ja aber nicht mehr .
Danke für die Humanitäre Hilfe USA jetzt euer Krieg um Rohstoffe wurde vermutlich durch die abgesprochene Übergabe an die Taliban gewonnen ,sie brauchen ja auch Geld dafür und vermute das war Teil der Absprache .

Die USA haben die Islamisten geholt.

@09:40 von jukep
Nicht die Taliban, aber ausländische.
Sie haben ihren "Zweck" erfüllt und die Sowjets zum Eingreifen "gezwungen".
Aber mit dem "Rückbau" ist es nicht so einfach. Da gab es offensichtlich von Beginn an keine Strategie.
Viele Berichte zeigen, dass das kein "Kulturkampf" ist. Die meisten Afghanen sind/wären einfach froh, wenn die Kriegshandlungen aufhörten.

um 09:23 von Dr.Hans

,,Ich will die Leute hier nicht
Ich will die Leute hier nicht haben."

Note 4 für risikofreie und unverstellte Offenheit. Ist hier kostenlos. Ansonsten keine Leistung feststellbar. Im Gegensatz dazu haben die bedauernswerten und qualifizierten Menschen in ihrer Heimat, die sie nicht gern verlassen, unter dem Damoklesschwert einer so instabilen Situation unter permanenter Bedrohung des gestundeten Friedens alles riskiert. Das ist sehr beeindruckend und wenn ich es mir genau überlege, würde ich die eintauschen gegen alle Misanthropen dieses Landes hier mit und ohne falschen Titeln.

9:45 pemiku

"Wann kapieren es die USA und die Nato....."

Nun bei dem brutalen Einmarsch ging es vor allem um Rache und Geopolitik und nicht um Frieden, Fortschritt oder Demokratie.
Aber durch die lange Präsenz des Natomilitärs hätte die Afghanen die Chance gehabt eine etwas fortschrittlichere Stammeskultur aufzubauen. Dies scheint bis jetzt nicht gelungen zu sein, also heißt es jetzt für die Afghanen die Ärmel hochkrempeln und weitermachen und nicht davon laufen.

09:42 von Agent apple Was

09:42 von Agent apple

Was verstehen Sie ( u.a. ) an dem Wörtchen " vorläufig " nicht ?
Ist mir ein Rätsel.

@ 09:20 von zöpfchen

Die Taliban haben begonnen, Regierungsmitarbeiter zu exekutieren. Sie durchkämmen Straßen und fragen, wo nicht auffindbare Familienmitglieder sind; und wenn es keine 'schlüssige Antwort' gibt, drohen sie mit der Erschießung von anderen. An den Schulen und Universitäten sind die Frauen verschwunden. Mitarbeiterinnen von Medien und Justiz trauen sich verständlicherweise nicht mehr aus dem Haus.
Und Sie reden von 'Zusammenarbeit mit den Taliban'? Wie soll das denn aussehen?

09:41 von Nettie

Sie schreiben:
"Flexibilität und vorbehaltlose Zusammenarbeit sind dabei hilfreich. Bürokratie und „Erbsenzählerei“ nicht."
In diesem Fall gebe ich ausnahmsweise der Regierung Recht: "2015 darf sich nicht widerholen" Ohne Bürokratie geht es nicht. Wir können nicht die Scheusen öffnen und uns für die unausweichlichen Folgen blind stellen. Ex- Bundespräsident Gauck sagte es so: "Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich"

jaja....

09:23 von Dr.Hans
>>Ich will die Leute hier nicht haben.<<

...und ich könnt hier auf Leute wie Sie gut verzichten.

Aber Sie sind deutsch und die andern eben nicht...
Ich gratuliere Ihnen zu dieser Leistung, glatt eines Dr. würdig

jeden Tag Politikversagen

Leipzig: Afghane schießt Mann in der Eisenbahnstraße nieder
Ein Mann wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Bei den beiden mutmaßlichen Tätern, handelt es sich um einen 22-jährigen Afghanen und einen 36-Jährigen, dessen Nationalität noch nicht bekannt ist.

09:23 von Dr.Hans

„ Ich will die Leute hier nicht haben.“

Ihre zahlreichen Argumente in Ehren, aber ich finde Ihre Offenheit in Ordnung. Lieber so als rassistische oder sonstige blitzgescheite Scheinargumente zur „Begründung“.

Ich dagegen bin sehr stolz darauf, dass wir diese Leute und ihre Familien zu uns holen!

Wir werden nicht mehr alle, die es verdienen und denen wir verpflichtet sind, holen können, aber hoffentlich so viele von ihnen wie möglich.

Wir hätten uns als Gesellschaft viel früher interessieren sollen, was in Afghanistan passiert und welche Arbeit unsere Bundeswehr und alle anderen Helfer dort leisten. Ich hoffe, dass sich dieser Fehler in Mali nicht wiederholt.

pemiku um 09:45

"Wann kapieren es die USA und damit auch die NATO endlich, dass sie NICHT in der Lage sind, anderen Völkern Frieden, Fortschritt oder gar Demokratie zu vermitteln???"

Die Frage ist doch, weshalb sie dazu nicht in der Lage sind?
Es ging doch, so sehe ich das, um den Export des von ihnen propagierten letztlich zerstörerischen Lebensstil, um wirtschaftliche Macht und Ausbeutung und Falsch verstndene Eigeninteressen.
In Afghanistan ging es nach Biden ja in erster Linie um die Tötung BinLadens und die Zerstörung den Aktionsbasis des internationalen Terrors.
Anscheinend hat man danach nur vergessen abzuziehen. Oder?

Ist es vielleicht auch die Einstellung, das das Ziel die Mittel heiligt.
Hier nur die Frage, weshalb sich der Präsident der Vereinigten Staaten im Fall BinLaden zum Ankläger, Richter und Henker einer Person machen mußte.
Und es gibt viele und teils drastischere Beipiele,

DrHans

ich will die Leute nicht hier haben....

Sie können nur für sich selbst sprechen, eventuell für eine Wohnung beispielsweise, die Sie vermieten. Sie können aber nicht für das Land sprechen. Die Aufnahme von Flüchtlingen durch die Gemeinschaft kann der Einzelne nicht verhindern.

09:54 von Giselbert: Helfer sind keine "Flüchtlinge"

< Flüchtlinge aufnehmen ja, aber dann sollten sich bitte ALLE Staaten zur gleichmäßigen Aufnahme bereiterklären. >
Dass ALLE Staaten Flüchtlinge aufnehmen, ist bis jetzt eine Wunschvorstellung.
Dass es in anderen Staaten teils zuviel Fremdenfeindlichkeit und rechtspopulistischen Regierungen gibt, sollte uns nicht als Vorbild dienen, gerade auch, weil Deutschland aus seinen Erfahrungen mit diesen Themen vor 80 Jahren gelernt haben sollte.

ABER:
Außerdem geht es hier um Menschen, die den Deutschen in den letzten 20 Jahren geholfen haben!
Diese Helfer sind nicht mit "normalen" Flüchtlingen gleichzusetzen.
Denn sie haben für Deutschland ihr Leben riskiert.
Daher hat Deutschland eine hohe moralische Verpflichtung diesen Menschen zu helfen und ihnen Sicherheit zu bieten.

09:24 von Demokratieschue...

Es ist ein Urinstinkt ...

... freiheitlich denkender Menschen, einen totalitären Staat so schnell wie möglich verlassen zu wollen. Dass die USA den Menschen beistehen und selbstlos helfen, ist bewundernswert.

Re es ist ein Urinstinkt die Freiheit zu verteitigen Ja in meiner Kultur früher ,jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher , sie nicht jubelnd an eine Steinzeit Religion zu opfern .Ja es ist ein Urinstinkt dorthin zu gehen wo es ein Leben mit Milch und Honig gibt und für eine Religion zu Kämpfen ...
PS Infomiere dich bitte endlich mal wohin die USA Helfer hinkommen ,RICHTIG nicht in die USA sondern in ein 3 Land wie Türkei wo der Weg offen ist nach ....
Schwachsinn wie sie mit ihrer Lobdudelei mal wieder die Verursacher loben für einen Krieg um Rohstoffe .

Joe Biden tritt eine ...

... Erbschaft des von Trump bestimmten Abzugs der US-Truppen an, der offenbar ziemlich überhastet und ohne detaillierte Abstimmung mit der afghanischen Regierung oder der afghanischen Armee erfolgte.
Damit fühlte sich, wie auf Tagesschau sinngemäß zu lesen war, die Armee plötzlich völlig auf sich gestellt, während die Taliban auf einem zügigen Vormarsch waren.

Was Biden jetzt macht und welchen Eindruck er hinterlässt, ist erschreckend.

"https://www.tagesschau.de/kommentar/biden-afghanistan-111.html"

Von selbstlose Hilfe kann wohl kaum die Rede sein, aich wenn man Deutschland unterstützt hat.

Flüchtlinge scheinen die USA nicht mitzunehmen.

um 09:47 von jukep 9:23 Dr. Hans

"ich will die Leute nicht hier haben......."

,,Das wird keine Rolle spielen diese hektischen Aktionen sind nähmlich eher der Gesichtswahrung geschuldet als der Humanität.

Ich frage mich was machen wir mit den Helfern in Mali wenn wir abziehen."

Warum ,,Wir"? Beteiligen Sie sich in irgendeiner Art und Weise an humanitärer Unterstützung, wenn auch nur im Kopf? Mali ist nicht Afghanistan. Da kommen die Häscher, Mörder und Unruhestifter von außen und diese finden bei den Maliern und Nomaden des Nordens 0 Unterstützung, weder konkret noch durch ideologische Folgschaft.

10:01 von Giselbert Und wer

10:01 von Giselbert

Und wer entscheidet, wie viele
" Schutzsuchende " aufgenommen werden können ? Sie und Ihre Glaubensgenossen ?
Ich hoffe nicht.

Fehler

Jeder der in Afghanistan gehandelt hat, hat bislang Fehler gemacht. Somit auch unsere Bundesregierung, welche gerade intensiv damit beschäftigt ist zu retten was zu retten ist. Es ist im höchsten Maße unproduktiv, dieser Regierung jetzt durch Gemecker, Knüppel zwischen die Beine zu werfen und sie somit bei ihrer Rettungsarbeit zu behindern. Leider sind die anderen Parteien alle im Wahlkampfmodus und versuchen daraus einen Nutzen zu ziehen. Nach meiner Meinung kann nach Abschluss der Rettungsarbeiten noch genug gemeckert werden.

@ 09:40 von bolligru

Wenigen zu helfen, ändert für diese 'wenigen' alles.
Afghanistan lehrt uns, dass militärische Präsenz zwar über Jahre hin Menschenrechte und das Recht von Frauen und Mädchen auf Bildung und Kultur mit absichern konnte, aber ohne politische und gesellschaftliche Lösungen nicht ausreicht.
Und Afghanistan lehrt uns, dass es mit der Selbstverständlichkeit, dass Menschenrechte universell sind und nichts mit 'westlicher Überheblichkeit' zu tun haben, selbst bei manchen Foristen noch nicht weit her ist.

09:23, Dr.Hans

>>Ich will die Leute hier nicht haben.<<

Das weiß hier wohl jeder.

Sie erinnern mich immer wieder an Methusalix aus Asterix und Obelix:

"Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier!"

Aus: "Die Trabantenstadt"

09:56 von zöpfchen Warum

09:56 von zöpfchen

Warum schreiben Sie jetzt mit einmal von afghanischen Soldaten ?
Viele der Bevölkerung sind eben nicht so.
Auch sollte man bedenken, das jeder
M E N S C H anders ist und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen !

Mir ist es egal, Hauptsache es wird den
M E N S C H E N geholfen. Und das es sich um Menschen handelt, wird leider von einigen vergessen !

@ rr2015

Als wir aber anfingen zu missionieren und unsere Demokratie einzuführten rüttelten wir an den Grundfesten und der fundamentale Islam

Ich glaube nicht, dass die beiden großen Kirchen, die wir in Deutschland haben, in Afghanistan missionarisch tätig geworden sind. Aber selbst wenn, könnte es ihnen ja kein Recht der Welt verbieten.

Und der Einsatz für Demokratie und Menschenrechte kann auch nicht verboten sein, die UN Charta verbietet es jedenfalls nicht.

um 09:45 von H. Hummel

Da trifft es sich hier gut, dass Sie nicht gefragt werden ... und nach der kommenden Wahl schon gleich garnicht.

Re
Ja ist gut ,dass ihre Grüne und angehauchte Grüne CDU SPD nicht nur Lebensläufe schönschreiben und Steuer sparen durch Steuermodelle mit gschmägle ,sondern sich jetzt endlich an den Kosten beteiligen .Danke dafür und hoffe sie nehmen gleich 2 bei sich auf bei ihrer Einstellung natürlich mit Kostenübernahme.
Alles andere wäre Scheinheilig und das wollen wir doch nicht sein oder ?
Da trifft es sich hier gut ,dass es solche Leute wie sie hier gibt

Am 21. August 2021 um 09:55 von H. Hummel

"Hat sich eigentlich jemand beschwert als die Russen geschlagen abgezogen sind? Ich kann mich nicht erinnern. Belächelt und verspottet wurden sie, so wie sie es jetzt mit uns tun. "

Hier muss ich zu meiner Schande gestehen,dass auch ich (Damals als ich noch jünger war) das mit einer Genugtuung so gesehen habe.So nach der Art,da schau,die Russen,geschieht Ihnen recht.
Heute betrachte ich alles von einem anderen Blickwinkel aus und deshalb halte ich Schadenfreude hier als total unangebracht,egal von welcher Seite.
Wir sitzen doch hier auf unserem Planeten Erde alle im selben Boot.
Das betrifft alle Themenbereiche,ich verstehe nur nicht,warum ist das so schwer zu verstehen ?

10:01 von Giselbert

„… Und Integration ist noch einmal ein ganz anderes Thema, was scheinbar immer noch nur begrenzt gelingt.“

Das hängt eben auch ganz stark davon ab, wie sehr wir wollen, dass Migration gelingt. Migranten können das ohne Unterstützung und Offenheit nur aus sich selbst heraus nicht lösen.

Ähnlich wie mit dem Klimawandel. Niemand WILL ihn, aber wenn wir uns ihm nicht stellen und ihn als Aufgabe nicht annehmen, werden wir ein Jahrhundert mit Katastrophen biblischen Ausmaßes erleben (Waldbrände, Fluten, Dürre), alles Dinge, die wie Sie auch wissen, bereits Gegenwart sind.

@10:01 von Giselbert

„Die Allerwenigsten haben etwas gegen Afghanen oder Ausländer.“

Mag sein. Wetten würde ich darauf nicht.

„Sondern es geht generell darum, wo die Grenzen der Aufnahmefähigkeit eines Landes liegen.“

Das ist in der Tat ein Problem, welches ernsthaft - ohne sofortige Rassismusvorwürfe - diskutiert gehört.

„Und Integration ist noch einmal ein ganz anderes Thema, was scheinbar immer noch nur begrenzt gelingt.“

Ist gewiss auch ein großes Problem. Speziell aber bei den Hilfskräften bin ich da doch einigermaßen optimistisch - wie es @ich1961 auch schon zum Ausdruck gebracht hat.

09:20 von zöpfchen

„ Die Taliban erklärten dagegen, das Chaos rund um den Flughafen sei nicht auf ihr Verhalten zurückzuführen, teilten die Radikalislamisten mit. Die westlichen Staaten hätten einen besseren Plan für die Evakuierungen bereithalten sollen.

Re
natürlich war das Versagen nicht Teil der Absprochen bei der Übergabe .Das Glaube ich schon den Taliban .
Der Übergang funktioniere Perfekt und ohne Schuss aber der Rest ist versagen .Hoffe die Absprochen um Rohstoffe funktionieren besser .

10:01 von Giselbert @ 09:48 von ich1961

>>Die Allerwenigsten haben etwas gegen Afghanen oder Ausländer. Sondern es geht generell darum, wo die Grenzen der Aufnahmefähigkeit eines Landes liegen.

Und Integration ist noch einmal ein ganz anderes Thema, was scheinbar immer noch nur begrenzt gelingt.>>

jaja...
Mag sein, dass Ihre Aufnahmefähigkeit Grenzen hat, die bereits erreicht sind, mag sein, dass Sie nicht integrationswillig sind.

Von sich auf andere zu schließen ist allerdings fehl am Platz.

>>Die Allerwenigsten haben etwas gegen Afghanen oder Ausländer.>>
Sie allerdings schon, dass klarzustellen, gelingt Ihnen täglich.

09:43 von ich1961

Es geht leider nicht anders als die Realitäten zu akzeptieren, so wie sie sind. Auch mit den "Taliban" muß verhandelt werden, genau wie mit den vielen sonstigen, uns sehr unangenehmen Regierungen, oder besser "Regimen" der Welt.
Die "Taliban"- das klingt nach einer durchstrukturierten Organisation, die es tatsächlich nur ansatzweise gibt.
Die Macht geht hier von den Stammesfürsten und Clanchefs aus und das war vor der Besatzung so und so war es die ganzen zurückliegenden 20 Jahre. Die große Mehrheit der Bevölkerung hat das akzeptiert, außer in Kabul. Die Besatzer wurden als "ungläubige", bis an die Zähne bewaffnete Fremde gesehen, die die gewohnte Lebensweise gewaltsam umkrempeln wollte. Jetzt wird von vielen, es sei denn sie leben sehr abgeschieden und bekommen es gar nicht mit, der Abzug als "Befreiung" gesehen. Man sollte den Bildungsgrad der meisten Afghanen nicht überschätzen.
Was soll man also anders tun als verhandeln und zu versuchen, das Beste aus der Lage zu machen?

@ 09:23 von Dr.Hans

Das überrascht nun hier wirklich niemanden, dass Sie "die Leute hier nicht haben wollen".
Es ist beklemmend, welche inhumanen Allianzen sich beizeiten auftun.
Ich begrüße ausdrücklich, dass unser Land Menschen aus Afghanistan aufnimmt, nicht nur sog. Ortskräfte, sondern alle, die angesichts der terroristischen Brutalität der Taliban fliehen, um ihr nacktes Leben zu retten.
Und eine der Parteien, die das auch unmissverständlich vertreten, werde ich bei der Bundestagswahl mit Erst- und Zweitstimme wählen.

@ 10:13 von KeinWeiterSo

"Außerdem geht es hier um Menschen, die den Deutschen in den letzten 20 Jahren geholfen haben!"

Es geht eben nicht nur um Ortskräfte, einfach mal Artikel lesen! Sondern dort sind andere Geflüchtete dabei.

@zöpfchen um 09:56

„Für mich waren die afghanischen Soldaten im besten Falle feige und opportunistisch.“

So wie ich gelesen habe, hat die (sich aus dem Staub gemachte) afghanische Regierung der Armee die Anweisung gegeben, nicht gegen die Taliban zu kämpfen, um ein schreckliches Blutvergießen im Land, bei dem auch viele Zivilisten gestorben wären, zu vermeiden. Dies war ihnen wichtiger als die Verteidigung der errungenen Freiheiten. Dies ist wohl auch die große Fehleinschätzung der Alliierten gewesen.
Prinzipiell finde ich gut, dass es nicht zu solch einem Bürgerkrieg gekommen ist - diese Bilder hätten uns sicherlich auch sehr mitgenommen, wie die jetzigen Bilder auch. Ein weiteres militärisches Eingreifen der Alliierten befürworte ich nicht - das bringt nur noch weitere sinnlose Opfer, und ehrlich gesagt glaube ich, dass es nur eine Zeitverzögerung für das wäre, was jetzt schon kommt.

Ich finde es extrem ärgerlich, wie hier in D jetzt die „Schuldigen“ (Innen-/Außenministerium) gesucht werden…

10:13 von KeinWeiterSo

„… Außerdem geht es hier um Menschen, die den Deutschen in den letzten 20 Jahren geholfen haben!
Diese Helfer sind nicht mit "normalen" Flüchtlingen gleichzusetzen.
Denn sie haben für Deutschland ihr Leben riskiert.
Daher hat Deutschland eine hohe moralische Verpflichtung diesen Menschen zu helfen und ihnen Sicherheit zu bieten.“

Exakt! Vielen Dank.

Es geht dabei schlicht auch um unsere Ehre, die in den letzten Wochen massiv gelitten hat.

Menschen sich selbst überlassen, wie Trump das mit den Kurden gemacht hat, wäre in der Tat ehrlos. So wollen wir nicht sein.

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