Kommentare - Kritik an Umgang mit afghanischen Ortskräften wächst

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"Die Bundesregierung hat versagt"

Sämtliche Bundesregierung, die dabei mitgemacht haben, haben versagt.
Nicht nur die noch aktuelle.
Mehr als 50 Soldaten wurden in den Tod gehetzt und Herr Röttgen möchte am liebsten weitermachen.
Meiner Meinung nach müssten Journalisten nun endlich mal darüber berichten, wie es den Opfern aus der Bundeswehr geht, die nicht zu Tode gekommen sind?
Werden die anständig versorgt? Auch wenn sie die Bundeswehr verlassen haben?
Ansonsten sollten Politiker wie Herr Röttgen, Politiker also, die weiterhin Soldaten in den Tod schicken wollen, nach Afghanistan reisen und persönlich erfahren, was ein Krieg anrichtet.
Es gibt in diesen Kreisen offensichtlich Menschen, die nichts aus unserer Vergangenheit gelernt haben. Und solche Möchtegern - Krieger haben im Bundestag nichts zu suchen.

Kritik an Umgang mit afghanischen Ortskräften wächst

Das Versagen der deutschen Regierung mit den afghanischen Ortskräften zeigt uns auf, was für Politprofis wir haben. Zu dem habe sie ein schlechtes Bild über unser Land abgegeben. Ich kann nur sagen das es unmoralisch und verantwortungslos ist. Ich selbst kenne Afghanen die aus der Gegend geflüchtet sind und haben mir selbst erzählt wie die Taliban ganze Familien verfolgen, weil sie auch nur Übersetzer waren. Einer berichtete mir, das er Angst hat nach Hause abgeschoben zu werden, weil sein Onkel als Übersetzer und Kundschafter geholfen hatte. Zum Glück hat er jetzt eine Lehre in einer Baumschule bekommen und ist für mich ein wundervoller Mensch. Seine Freunde halfen mir im Garten und sonst wo, weil ich ein Rückenleiden habe. Sie erzählten mir viel von Afghanistan, wo sie her kamen und mieden die Taliban wie die Pest. Die Politiker die das verantwortet haben, sollten sich in Grund und Boden schämen, so geht man nicht mit Menschen um. Da bleibt einem die Spucke weg.

rer Truman Welt

Die Reduktion der Auswirkungen dieser militärischen Intervention der US Armee mit ihren verbündeten Nato Partnern nun auf ein paar unterstützende Afghanen zu reduzieren, ist eine Ablenkung vom Ausmaß dessen, was diesem Volk dadurch angetan wurde. Hunderte Soldaten sind gefallen und Tausende Afghanen wurden getötet. Es ist eine Katastrophe für das Volk. Die Taliban waren und wären schlimm genug gewesen, aber damit und ähnlichen Erscheinungen zuvor hatte dieses Volk leben gelernt. Die Arroganz des Westens einem Volk Krieg und Zerstörung zu bringen, weil sich die USA wegen 9/11 meinten tun zu müssen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Niemand darf sich wundern wenn damit eine neue und viel größere Saat als je zuvor des Terrors gelegt wurde. Und was hatten uns die Politiker von der Verteidigung am Hindukusch verklickert - und was ist damit jetzt?
Das Volk sollte endlich lernen, selbständig zu denken und Faken zu überprüfen und keinen Worthülsen einfach Glauben zu schenken.

Chancen für Deutschland

Die Bundesregierung gibt ein schwaches Bild ab, wenn sie den Ortskräften keinen Schutz in Deutschland verschafft. Das muss kein Nachteil sein.
Mit den Sprachkenntnissen dieser Menschen ließe die Überwachung von den vielen islamistisch eingestellten Afghanen in den Moscheen und anderswo deutlich verbessert und Deutschland damit ein Stück sicherer gemacht werden.

Keiner verteidigt Kundus

Beeindruckend wie schnell Kundus gefallen ist. Dieser Ort, der von wenigen Hundert (!) Bundeswehr Soldaten verteidigt wurde, fällt wenige Wochen nach deren Abzug. Tut mir leid, aber mir scheint, dass die Afghanen den Taliban weit weniger Skepsis gegenüber bringen, als das hier in der Presse zu lesen ist.
Vielleicht ist ein guter Teil der Afghanen ganz froh, wieder nach ihrer traditionellen Wetten leben zu dürfen.?

Planlose Afghanistanpolitik

Die afghanischen Mitarbeiter der Bundeswehr hätten natürlich alle die tatsächliche Möglichkeit bekommen sollen, in einer Bundeswehrmaschine mit nach Deutschland zu fliehen.
Was mich stört: von der Verteidigungsministerin hört man nichts zu diesem Thema.
Ich nehme an, die Orientierungslosigkeit unseres politischen Establisments in der Afghanistanfrage ist riesengroß.
Norbert Röttgen scheint ja einen Einmarsch zu bejahen, was soll man dazu sagen...
Einen politischen Plan der Groko zu erkennen, das ist mir nicht möglich.

Zweierlei Maß

So ist das in Deutschland. Für Menschen, die in einem Einsatz den Mut beweisen, auf der richtigen Seite zu stehen, gibt es keine Hilfe.
Der Fußballer, der für viele Millionen von sonstwoher in die Bundesliga wechselt, hat sein Visum und seine Aufenthaltsgenehmigung innerhalb 24 Stunden.
Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen und der Beweis, dass es überall nur um Geld geht. Und da sind "irgendwelche" afghanische Ortskräfte eben vollkommen unwichtig.

Zum schämen

Die Bundesregierung wird ihrer Verantwortung nicht gerecht, wenn sie die Menschen , die für unsere Bundeswehr gearbeitet haben im Stich lässt. Das ist zutiefst beschämend und unwürdig - zumal für einen Staat mit hohen Moralansprüchen - zumindest nach außen. Die Bundesregierung sollte wenigstens jetzt und sofort alles tun, um die Menschen zu retten, die noch gerettet werden können.

Oje Zöpfchen 9:06

Zitat: „Vielleicht ist ein guter Teil der Afghanen ganz froh, wieder nach ihrer traditionellen Wetten leben zu dürfen.?“
Zynischer gehts nicht mehr? Ich schäme mich für Ihre Worte gleich mit!

IIn der Coronapolitik schauts nicht besser aus

Wieder mal ein Beispiel für die kurzsichtige Politik der Merkel-Regierung, die für wen auch immer Freiheit am Hindukusch zu verteidigen und anschließend die afghanischen Ortskräfte komplett im Regen stehen zu lassen.

Fragt mich nicht jetzt so früh am Morgen nach den genauen Details und astrologisch-wissenschaftlichen Zusammenhängen, aber jede Region dieser Welt hat ernährungs- und erdstrahlungsbedingt ihre kulturellen
Eigenheiten, gegen die auch eine Bundeswehr nicht anbomben und gegenballern kann.

Afghanistan und kein Ende

Wenn man die aktuelle Entwicklung in Afghanistan beobachtet, so hat das versagen der Bundesregierung schon vor 20 Jahre begonnen und gibt all jenen recht, die sich von anfang an gegen diesen Krieg ausgesprochen haben. Der heutige Umgang mit den Hilfskräften vor Ort ist da nur der punkt auf dem i, bei dem sich einem der Eindruck aufdrängt, dass die zögerliche Hilfe den Menschen gegenüber, der Unpopularität der aufnahme fremdländischer Menschen, gerade vor der Bundestagswahl, geschuldet ist. Afghanistan ist noch nicht abgeschlossen, da beginnt Frau Kramp-Karrenbauer das nächste kriegerische Abenteuer, sie spielt Kaiser Wilhelm und schickt im vorauseilenden Gehorsam den USA gegenüber, ein Schiffchen ins Südchinesische Meer, um angeblich deutsche Interessen zu behaupten - Afghanistan lässt grüßen!

Kundus..

Die Regierung hat das einzig richtige getan. Der Abzug aus Afghanistan. Leider um Jahre zu spät...

Ortskräfte werden geopfert

Unglaublich, wie hier Menschen funktionalisiert wurden und ungeschützt zurückgelassen werden. Mit dieser Regierung zeigt Deutschland ein hässliches menschenverachtendes Gesicht.

Alles wird gut

Die USA beginnen jetzt Afghanistan großflächig mit B52 Bombern zu bombardieren. Gewisse Ähnlichkeiten mit Vietnam sind rein zufällig.
Die deutschen Medien spielen natürlich gehorsam mit. Keine Kritik, kein Artikel zum vielfachen Umgang mit Mendchen, die auf die vielen Kriegdverbrechen der USA, nicht nur in Afghanistan hinweisen. Im Übrigen sind die Taliban offenbar ursprünglich ausgehend von Pakistan damals von den USA in den Feldzug nach Afghanistan geschickt worden.

Anfangen geht immer schnell

Schon 1914 sind sie mit "Hurra" in den Krieg gezogen, auch die anderen Kriege danach sind fulminant angefangen worden. Viele wurden von Amerika angezettelt und wir waren in "bedingungsloser Solidarität" mit dabei. NUR: Wie steigt man wieder aus? Zypern, Mali usw ewige und verhasste Baustellen? Was hat der Jugoslawien-Einsatz gebracht? Null und Nichts. Afghanistan wird unser Schandfleck bleiben wie Vietnam und der Irak für die USA. Cui bono? Nur der Rüstungs-Industrie und im Fall Irak den Erdöl-Multis. War/ist es das wert?
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Anfangen heißt gleichzeitig die Beendigung durchzudenken. S Corona-Krise: zu war schnell - jetzt dümpeln wir seit Monaten mit halbherzigen Maßnahmen ohne zu wissen, ob die Pandemie überhaupt noch eine ist, denn die Zumach-Kriterien sind längst passe.

Dann läßt Gott die nächste Sintflut vom Stapel

Bringt es denn Deutschland irgendwie weiter, wenn tausende afghanische Ortskräfte die hardcore-islamische Taliban-Kultur nach Deutschland importieren ?

Afghanische Probleme müssen in Afghanistan gelöst werden

Zitat: "Angesichts des Taliban-Vormarsches in Afghanistan wächst die Kritik am Umgang der Bundesregierung mit Ortskräften."

Ernüchternd und enttäuscht müssen diejenigen Hilfskräfte der Bundeswehr, UN, US-Streitkräfte zurückblicken, die 20 Jahre lang Afghanistan zum Besseren verändern wollten und jetzt feststellen müssen, dass Afghanistan der gleiche 'failed state' ist, der er vor 20 Jahren war.

Anzunehmen, dass die Bundeswehr ein "besseres, demokratischeres, schöneres Land" für die Afghanen aufbauen würden, entstammt nicht nur einer rassistischen Herrenmenschen-Attitüde, sondern ist der Grund dafür, dass das Land nicht vorankommt.

Denn es ist nicht Geld und sonstige materiellen Hilfsleistungen, die ein Land voranbringt, sondern es ist ein kulturelles, gesellschaftliches und philosophisches Umdenken, das erst einmal eine Gesellschaft in die zivilisatorische Lage versetzt, funktionierende, prosperierende Länder aufzubauen.

um 09:06 von zöpfchen

Die Taliban führt Krieg gegen Afghanistan. Nicht gegen die USA, GB oder Deutschland.

Solange Soldaten aus diesen und anderen Ländern vor Ort waren, konnten die Taliban keine koordinierten Angriffe durchführen, weil sie sonst mit Gegenschlägen zu rechnen hatten.

Das ist der Grund, warum die Taliban jetzt so leicht vorankommen, und nicht Ihre wilden Theorien, dass die Afghanen ihre Unterdrücker "mögen".

Ich erinnere an den achtjährigen Jungen, der ein paar Kilometer weiter in Pakistan in Lebensgefahr ist, weil er auf einen Teppich gepinkelt hat. Die Taliban steht für dieselben Werte. Und damit "hat man gelernt, zu leben"? Wohl kaum.
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Vergebene Liebesmühe ...

Was war das Ziel der Mission in Afghanistan? Den islamischen Terrorismus wird man nicht militärisch bekämpfen können.
Ich sehe nicht ein, warum wir das Leben und Gesundheit deutscher Soldaten - von den Kosten ganz zu schweigen - in einem 'failed state' wie Afghanistan oder Mali riskieren und opfern sollen.

Dass das Ziel der Mission der Friedenssicherung in Afghanistan genauso gescheitert ist, wie diese Mission in Mali scheitern wird, ist vorgezeichnet und hängt auch damit zusammen, dass man in naiv-gutmenschlicher Sicht der Dinge die Fakten der kulturellen Vorprägung und Sozialisation (Islam) der Menschen in diesen Ländern mal wieder nicht zur Kenntnis nehmen möchte.

Das ist aber der Dreh- und Angelpunkt und ist die Ursache dafür, dass die Afghanistan-Mission im Großen und Ganzen gescheitert ist!

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Am 09. August 2021 um 09:12 von Spi

Die Bundesregierung wird ihrer Verantwortung nicht gerecht, wenn sie die Menschen , die für unsere Bundeswehr gearbeitet haben im Stich lässt.

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Nein, nicht die Bundesregierung ist verantwortlich. In erster Linie sind die Afghanischen Sicherheitskräfte für ihre Bevölkerung verantwortlich. Wie kann es sein, das ein Volk von 38 Millionen sich von knapp 60000 Islamisten unterdrücken läßt ? Nein, niemand außer die Afghanen selbst können sich helfen. Schämen braucht man sich dafür nicht.

Ein fehlgeschlagener Einsatz der Bundeswehr im Ausland

Erinnern wir uns, warum die BW überhaupt in Afghanistan war. Sie sollte im Rahmen der Nato die USA unterstützen nach 9/11 Osama bin Laden habhaft zu werden, für den es in den USA "aus Mangel an Beweisen" nie einen offiziellen Haftbefehl gab. (Will heute keiner mehr glauben, ist aber dennoch wahr).
Uns wurde später etwas vorgelogen von der Verteidigung der Demokratie am Hindukusch. Rückblickend war dieser Einsatz insgesamt ein Desaster, an dem es objektiv nichts zu beschönigen gibt. In Mali entwickelt es sich zur Zeit ähnlich. Wann lernen unsere leichtfertig bis verantwortungslose agierenden Politiker endlich, dass die Bundeswehr bei solchen Einsätzen im Ausland nichts zu suchen hat.

@Tagesschau

Was passiert denn mit den Ortskräften, die nach Deutschland einreisen durften?
Müssen die sich auch wieder bei den Asylbehörden anstellen und in Gemeinschaftsunterkünften hausen?
Oder werden die bei der Bundeswehr weiterbeschäftigt? Bekommen sie eine Ausbildung für zivile Jobs?
Gibt es andere Jobs für diese Menschen?
Zumindest die Sprache können sie ja schon ziemlich gut.
Prinzipiell hat die Bundeswehr dafür zu sorgen, dass es diesen Menschen so gut geht, wie jeden Berufssoldaten der Bundeswehr.
Wie also sehen die Pläne des Verteidigungsministeriums bzw. der Bundesregierung dazu aus?
Eigentlich müßten Frau Merkel und Frau AKK persönlich nach Afghanistan fliegen und diese Menschen dort abholen. Sofort!

@ Spi

>>> Zynischer gehts nicht mehr? Ich schäme mich für Ihre Worte gleich mit! <<<
.
Warum zynisch? Was @Zöpfchen sagt klingt nicht so abwegig. Wenn vorher eine Hand voll katastrophal ausgerüsteter Bundeswehrsoldaten ausgereicht hat um die Taliban in Schach zu halten, scheint der Widerstand der afgh. Sicherheitskräfte gegen die Taliban nicht allzu groß zu sein.

Verteidigen

Na ja…die ,welche Kundus hätten verteidigen können, sind ja in Europa zum großen Teil.
(Ich meine nicht die BW)

Es hat sich nichts geändert

Das Hickhack um die afghanischen Ortskräfte hätte man sich sparen können. Was hatte die Bundeswehr nahezu 20 Jahre lange am Hindukusch zu suchen? Unsere Streitkräfte sind nach dem Grundgesetz auf Verteidigung eines Angriffs von außen ausgerichtet. In fremden Staaten militärisch zu intervenieren, gibt das Grundgesetz für unsere Bundeswehr nicht her. Aber der "Große Bruder USA" hatte nach den Anschlägen vom 11.September 2001 auf das World Trade Center gerufen – und seine Verbündeten gehorchten dem Ruf. Die Bilanz einer 20-jährigen westlichen Intervention: Es hat sich nichts geändert.

Ist schon

erstaunlich, wie schnell sich die Taliban gegen die Afghanische Armee durchsetzt, viele Jahre wurden die Soldaten von den Einsatzkräften, die 20 Jahre dort waren, ausgebildet.
Die Helfer hätte man mitnehmen können, ich weiß allerdings nicht, ob die Zahl mit Familien ist, oder ohne. Wenn das die Gesamtzahl ist, wären ja alle in ein Flugzeug rein gegangen.

Hab mal beim BAMF nachgesehen.

Mai 2021 Juni 2021 Juli 2021
Asylerstanträge insgesamt 8.278 10.282 12.193
Das sind rund 30 Tausend in 3 Monaten, ob alles ist, weiß ich natürlich nicht, weil ja die Zahlen von den Antragstellern sind.
Da wären die knapp 300 doch gar nicht ins Gewicht gefallen.

um 09:06 von zöpfchen

,,Keiner verteidigt Kundus
Beeindruckend wie schnell Kundus gefallen ist. Dieser Ort, der von wenigen Hundert (!) Bundeswehr Soldaten verteidigt wurde, fällt wenige Wochen nach deren Abzug. Tut mir leid, aber mir scheint, dass die Afghanen den Taliban weit weniger Skepsis gegenüber bringen, als das hier in der Presse zu lesen ist.
Vielleicht ist ein guter Teil der Afghanen ganz froh, wieder nach ihrer traditionellen Wetten leben zu dürfen.?"

Ich bin eher beein - drückt, wie schnell das gegangen ist. Das zeigt m. E., daß die Präsenz der Truppe wichtig war. Glauben Sie wirklich, eingeschüchterte Frauen, Kinder und Alte, die früher mal in einer lebenswerten Gemeinschaft gearbeitet haben sehen einen ,,Wert", darin, sich von grausamen Vollbärtigen tyrannisieren zu lassen. Zwischen 1933 und 1945 gab es hier auch mal eine Zivilbevölkerung, die teilweise sicher lieber den Schutz einer fremden Macht geduldet hätte als den Mund zu halten und zu parieren. Deutschland hätte was gut machen können.

Statt never ending Politik-Geschwafel

Schon im Mittelalter gab es eine universitäre Geo-Astrologie auf der Grundlage der kosmisch geprägten 12 Sternzeichen für ganze Länder und Regionen wie da im 100-jährigen Kalender dokumentiert. Da sollte man mal dran bleiben und anknüpfen, um Krisenregionen wie Palästina und Afghanistan beenden zu können. Von welchem Sternzeichen Deutschland geprägt und beherrscht wird und durch dieses Sternzeichen des Feuer-Elements in 2 Weltkriege
geführt wurde, kann übrigens jedermann auf jedem Friedhof Deutschlands erkunden und verifizieren. Auch deshalb gibt es unter dieser kosmischen Sternzeicheneinwirkung eine Verbindung Deutschlands nach Syrien und Afghanistan gleichen Geo-Sternzeichens.

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Am 09. August 2021 um 09:34 von Hartmut der Lästige

Wann lernen unsere leichtfertig bis verantwortungslose agierenden Politiker endlich, dass die Bundeswehr bei solchen Einsätzen im Ausland nichts zu suchen hat.

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Absolut Richtig ! Da haben genauer gesagt alle Westlichen Truppen nichts zu suchen. Und sowas wie Demokratie ist in Afghanistan oder Mali wir es verstehen, eh vergebliche Mühe...

@zöpfchen Zitat: "Beeindrucke

@zöpfchen
Zitat:
"Beeindruckend wie schnell Kundus gefallen ist. Dieser Ort, der von wenigen Hundert (!) Bundeswehr Soldaten verteidigt wurde, fällt wenige Wochen nach deren Abzug. Tut mir leid, aber mir scheint, dass die Afghanen den Taliban weit weniger Skepsis gegenüber bringen, als das hier in der Presse zu lesen ist.
Vielleicht ist ein guter Teil der Afghanen ganz froh, wieder nach ihrer traditionellen Wetten leben zu dürfen.?"

Nö - da liegen Sie komplett falsch!
Vielleicht sind Sie noch zu jung dafür - aber ich kann mich noch gut daran erinnern wie die US-Truppen bei ihrer Invasion vor zig Jahren auf faktisch keinen Widerstand trafen.
Die "damaligen" Taliban schienen sich in "Luft" aufgelöst zu haben.
Da lag aber ein Denkfehler vor - die Taliban waren nicht weg - die haben lediglich ihre Fahne in den "neuen" Wind gehängt - ab da war man halt als Warlord Verbündeter der USA.
Und nun hängt der Stammesführer die Fahne wieder zurück!

Afghanistan

Verantwortung hat das Land selbst. Es wird sich selbst befreien muessen. Andere Maechte werden als ausschliesslich als Invasoren gesehen. Geld, Miltaer, Ausruestung oder Ausbildung hat nichts gebracht.
Das die Mehrheit wenig an Demokratie interresiert waren und sind ist die Ursache das die Hilfe nicht ausgereicht hat, das die NATO so viele Jahre gebraucht hat, das zu verstehen ist der eigentliche Skandal.
Nur die Afghanen selbst (nicht die Russen, Amerikaner oder gar Chinese) koenne ihr Land veraendern. Vielleicht dauert es noch 100 Jahre?

9:34 Hartmut der Lästige

"Uns wurde etwas vorgelogen......."

Sie kommen der Wahrheit ziemlich nahe.
Es ging nie um Demokratie es ging zunächst um Rache wegen 9/11und um Geopolitik (Grenze zum Iran). Das was nach dem US Einmarsch in Kabul als "Regierung" installiert wurde war mehr oder weniger ein US Vasallen-Gremium dessen Regierungsreichweite nur bis kurz hinter Kabul reichte. Die Taliban waren nie weg sie haben sich nur ruhig verhalten und in großen Teilen des Landes waren sie ganz offen die herrschende Macht.

Re : nie wieder spd !

Diese Menschen werden genauso alleine gelassen, wie viele andere Flüchtlinge auch, weil schon zu wenig Geld im Allgemeinen für die Integration, Bildung, Ausbildung und Sozialem ausgegeben wird.
Diese Afghanen dürfen zu einem Teil zwar hier
her kommen, aber müssen sich anscheinend um Vieles selbst kümmern. Da liegt der Hase schon begraben. Es ist die Einstellung der deutschen Politik, die erwartet, dass diese Menschen, wenn sie sich in Sicherheit bringen wollen, dann gefälligst sich auch selbst darum zu kümmern, und an der deutschen Bürokratie zu scheitern.
Weder Oma Merkel noch Frau AKK oder sonst jemand aus dieser Elite haben den Mut dahin zu fliegen und sich vor Ort selbst um zu schauen, und sich ein Bild zu machen, oder gar mit dem verlogenen Haufen von Terroristen zu verhandeln.
So schnell wie die BW weg war, sah dies eher nach einer Flucht aus, als nach einem Abzug in geordneten Bahnen !

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Am 09. August 2021 um 09:06 von zöpfchen

Keiner verteidigt Kundus

Beeindruckend wie schnell Kundus gefallen ist. Dieser Ort, der von wenigen Hundert (!) Bundeswehr Soldaten verteidigt wurde, fällt wenige Wochen nach deren Abzug. 

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Der Ort Kundus wurde nie von der Bw. verteidigt. Die Bw.kontrolierte ein Feldlager ausserhalb der Provinzhauptstadt. Mehr als Patrouillieren war eh nicht möglich.

Man sagt ja nicht mehr

„Der Mohr“ hat seine Schuldigkeit getan
Aber handeln tut man halt noch so.

Bei den paar tausend Leuten, die uns geholfen haben, da kommt kein „ wir schaffen das“
Blamabel.

Zitat: " Im Übrigen sind die

Zitat:
" Im Übrigen sind die Taliban offenbar ursprünglich ausgehend von Pakistan damals von den USA in den Feldzug nach Afghanistan geschickt worden."

da ist schlicht weg falsch!
Die USA haben mit Hilfe von Pakistan zur Zeit der Intervention der SU in Afghanistan die von dort geflohenen "Stammeskrieger" ausgebildet und bewaffnet.
Nach dem Abzug der Sowjetarmee übernahmen diese "Stammeskrieger" die Kontrolle und begannen einen extrem brutalen und blutigen Bürgerkrieg UNTEREINANDER!
Als Reaktion darauf flohen wieder zig tausende nach Pakistan und an den dortigen Koranschulen formierte sich eine neue Bewegung -> die Taliban (Koranschüler)
Sie beendeten u.a. auch militärisch aber auch politisch den Bürgerkrieg.
Diese ursprünglichen Taliban hatten als Erblast die -> AlKaida
in ihrem Heimatland
AlKaida steht für -> die Liste
eine Liste von Arabern (viele aus Ägypten) die von der CIA ausgebildet worden an der Seite der "Stammeskrieger" gegen die SU zu kämpfen - finanziert von SaudiArabien

Taliban Freund oder Feind?

Als Anfang der 80er Jahre die damalige Sowjetunion dieses Problem lösen wollte, haben die USA samt ihren Natofreunden alles getan, um dies zu verhindern. Waffen und Raketen wurden im Massen geliefert , die Muddahedin militärisch ausgebildet, haufenweise Militärberater entsandt usw. Alles im naiven Irrglauben, dass ein gemeinsamer Feind eint und sie zu Freunden macht. Siehe Scholl Latour . Dann sind die Amerikaner mit viel Getöse einmarschiert und haben samt ihren Natofreunden einen riesigen Scherbenhaufen angerichtet und viele haben dabei wieder gut verdient. Jetzt laufen alle davon und lassen ihre Helfer schmählich im Stich. Ein Charakterbild des überheblichen Westens!

08:41 von Jimi58 ..den afghanischen Ortskräften ...

zeigt, wie groß die Furcht der Politiker ist, sich noch Dinge an Bein zu binden, die weh tun könnten.
Der Schiß vor der pösen Rechten ist man bannich groß geworden, so groß, das man Verantwortung Verantwortung sein lässt. Obwohl jede Entscheidung, Straftäter nicht abzuschieben schädlicher ist.

Menschen benutzen und "nach Gebrauch" fallen lassen -

wer so handelt, disqualifiziert sich selbst für die Übernahme jeglicher politischer Verantwortung

"Bis zum Ende ihres Einsatzes im Land war vor allem die Bundeswehr auf Unterstützung sogenannter Ortskräfte angewiesen, die durch den Vormarsch der Taliban nun um ihr Leben und das ihrer Angehörigen fürchten" - und die man jetzt mit selbst aufgebauten "Barrieren" daran hindert, sich zu retten ("... irrwitzige Vorstellung, dass sich die Familien auf den Weg machen, das Verfahren bewältigen und sich selbst die Flüge buchen? Wenn ich auf die Karte schaue, sehe ich, wie die Taliban die Städte einkesseln").

Solche fatalen "Entwicklungen" sind die immer gleiche Folge politischen Opportunismus' und zugleich die unausbleibliche Konsequenz, wenn man aus vernünftigen, also nicht nur auf Eigeninteressen beruhenden Gründen begonnene Projekte - die sich noch dazu als sinnvoll im Sinne der Verteidigung der allgemeinen Interessen erwiesen haben - aus politischen Gründen nicht konsequent weiterverfolgt.

Ganz klar - Asyl sofort gewähren

Gerade diesen Leuten, die die Bundeswehr unterstützt haben, muss man helfen und ihnen Asyl gewähren. Sofort und ohne wenn und aber. Es sind doch nicht so viele.
Zur Unterstützung waren sie gut genug, aber danach gehen die Diskussionen los und wenig passiert.
Das ist nicht einfach nur peinlich, das ist ein Verrat. Aber es passt ins Bild (heute), man kümmert sich um Nebensächlichkeiten geradezu pedantisch. Aber das Wichtige wird unterlassen.

die Verlogenheit der Politi/Verantwortlichen

Einen Krieg wie diesen zu führen war widerlich, von Anfang an.
Aber zumindest sollte man jetzt moralische Größe zeigen
und die Verantwortung für sein Tun übernehmen
und das bedeutet eben seine Helfershelfer in Sicherheit zu bringen
Ob man die jetzt hierher bringt oder in Pakistan etc. darüber kann man ja streiten

@Groebert Zitat: "Taliban

@Groebert
Zitat:
"Taliban Freund oder Feind?
Als Anfang der 80er Jahre die damalige Sowjetunion dieses Problem lösen wollte, haben die USA samt ihren Natofreunden alles getan, um dies zu verhindern. Waffen und Raketen wurden im Massen geliefert , die Muddahedin militärisch ausgebildet, haufenweise Militärberater entsandt usw. Alles im naiven Irrglauben, dass ein gemeinsamer Feind eint und sie zu Freunden macht. Siehe Scholl Latour . Dann sind die Amerikaner mit viel Getöse einmarschiert und haben samt ihren Natofreunden einen riesigen Scherbenhaufen angerichtet und viele haben dabei wieder gut verdient. Jetzt laufen alle davon und lassen ihre Helfer schmählich im Stich. Ein Charakterbild des überheblichen Westens!"

In Ihrer Darstellung fehlt etwas sehr wesentliches:
Die Taliban entstanden als Reaktion auf den Bürgerkrieg der Muddahedin ("Stammeskrieger") untereinander
und
sie beendeten diesen nach einigen Jahren!

@Blitzgescheit um 09:29

>Anzunehmen, dass die Bundeswehr ein "besseres, demokratischeres, schöneres Land" für die Afghanen aufbauen würden, entstammt nicht nur einer rassistischen Herrenmenschen-Attitüde, sondern ist der Grund dafür, dass das Land nicht vorankommt.<

Mit der Alliierten Besatzung Deutschlandes, und deren Jahrzehntelangem verbleib hat man ein gutes Beispiel dafür das das funktionieren kann

08:36 von nie wieder spd

Und solche Möchtegern - Krieger haben im Bundestag nichts zu suchen.
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wer wollte denn keinen Krieg, keine Bundeswehrauslandseinsätze ?
stand dem skeptisch bzw. ablehnend gegenüber
die LINKE (&AfD), aber ansonsten war doch jede Partei einverstanden
Angefangen beim 1. Auslandseinsatz die GRÜNEN

10:03 von Der freundliche...

Der Ort Kundus wurde nie von der Bw. verteidigt
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mag ja sein
trotzdem marschierten die Taliban dort nicht ein
Also irgendwie waren die schon präsent genug

10:30 von Der Lenz

Mit der Alliierten Besatzung Deutschlandes, und deren Jahrzehntelangem verbleib hat man ein gutes Beispiel dafür das das funktionieren kann
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haben sie mir ein Beispiel dass das auch bei einer anderen Nation funktioniert ?

@ 08:57 von Meinung zu unse...

Vielleicht sollte man zuerst mal überlegen, wer denn die halbwegs funktionierenden sozialen Strukturen bis 1973 vernichtet hat und bewirkt hat, dass Afghanistan ein Staat ohne Recht und Ordnung wurde, aus dem der islamische Terror und die Kriminalität auf andere Länder überschwappte? Russland legt sehr viel Wert auf seine große Geschichte - diesen Teil, insbesondere mögliche Reparationen an Afghanistan, vergisst man aber völlig. Der Eingriff des Westens war doch nur eine Folge, der schlimmen Folgen des dortigen Machtvakuums auf den Rest der Welt. Russland und China bekämpfen mit brutalen Mitteln alle traditionell-islamischen Minderheiten. In unseren freien Gesellschaften geht dies (zum Glück) nicht. Wir tragen also die Hauptfolgen des kommunistisch-imperialistischen Krieges der Sowjetunion gegen Afghanistan.

@10:07 von Miauzi

Danke für den Beitrag. Ich wusste zwar bereits, dass die Dynamiken während und nach der SU-Intervention komplexer waren als "Die von der US unterstützten Kräfte sind die heutigen Taliban" – doch so ganz hatte ich es nie begriffen.

Es passt irgendwie zusammen

Die Ortskräfte und ihre Angehörigen lässt man im Stich und Flüchtlinge versucht man loszuwerden.
Bei den Abschiebungen, pardon "Rückführungen", wird demnächst wohl Eile geboten sein, solange Kabul noch als sicher (= nicht von den Taliban eingenommen) gilt.

@ 10:16 von Groebert

"die damalige Sowjetunion dieses Problem lösen wollte" Die Sowjetunion wollte niemals ein Problem in Afghanistan lösen, sondern als massiv imperialistische Macht dieses Land besetzen und als Vasall beherrschen. Von irgendeinem Transfer von Russland nach Afghanistan konnte nie eine Rede sein, wie bei allen anderen eroberten und besetzten Gebieten durch die Sowjetunion. Und das alles unter dem begeisterten Jubel der SED (heute Die Linke) und dem verschämten Schweigen westlicher Linker.

10:30 von Der Lenz @Blitzgescheit um 09:29

Mit der Alliierten Besatzung Deutschlandes, und deren Jahrzehntelangem verbleib hat man ein gutes Beispiel dafür das das funktionieren kann
#
Ich denke das ist nicht vergleichbar,denn die deutsche Bevölkerung litt noch unter den schlimmen Ereignissen aus dem 2. WK . In Afghanistan gibt es zu viele unterschiedliche Volksstämme die sich auch untereinander bekriegen. Das ist in D. nicht der Fall.

Zu 08:34 von Blitzgescheit u. ff.

"Gründe, warum ich seit 2013 die AfD wähle!"

@Blitzgescheit ok, Sie beschreiben aber vorwiegend die rechtsliberale und eurokritische AfD von Prof. Bernd Lucke die u.a. ihre Wirtschaftspolitik an die Soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards ausgerichtet hatte.

Sie wurde als "Anti-EU-Partei" verunglimpft, was sie nie war. Die Kritik an den Vertrags- und Kriterienbrüchen, "Rettungsschirmen", Schuldenschnitten etc., war und ist bis heute mehr als berechtigt. Das ist nicht EU-feindlich, im Gegenteil. Diese mit recht kritisierte Europolitik hat gerade die EU geschwächt. Die Staatschuldenfinanzierung über die Hintertüre der EZB wird weiter forciert.

Die heutige AfD hat damit nicht mehr viel zu tun. Große Teile sind extrem rechtsradikal. Solange sich die AfD nicht bereinigt, wählt man diesen Teil mit. Das macht die AfD für immer mehr Bürger unwählbar.

Diese EU war den Bürgern versprochen und vereinbart:
https://s19.directupload.net/images/200201/tehcqnpy.png

@Am 09. August 2021 um 10:30 von Der Lenz

Zitat: "Mit der Alliierten Besatzung Deutschlandes, und deren Jahrzehntelangem verbleib hat man ein gutes Beispiel dafür das das funktionieren kann"

Wenn Sie schon mit ihren Äpfel und Birnen-Vergleichen kommen: die Allierten haben eine umfangreiches Entnazifizierungsprogramm umgesetzt.

Es hat in D ein tiefgreifendes kulturelles, historisches und gesellschaftliches Umdenken stattgefunden.

Wo konkret erkennen Sie die gleiche Entwicklung in AFGH?

@ um 10:30 von Sisyphos3

„wer wollte denn keinen Krieg, keine Bundeswehrauslandseinsätze ?
stand dem skeptisch bzw. ablehnend gegenüber
die LINKE (&AfD)
Ja, die Linke wollte sie noch nie.
Die Rechten wollen sie noch nicht.

Gründe, warum ich die eine Migration aus Afghanistan ablehne

Gründe, warum ich die eine Migration aus Afghanistan ablehne:

(Echte) Flüchtlinge sollen vernünftig untergebracht/versorgt werden, sollen Unterstützung zur Integration erhalten und Familien nachholen können.

Das sind die Gründe, warum ich aber eine Migration aus Afghanistan ablehne:

1. keine verlässliche Identitäts- und Asylgrundprüfung möglich aufgrund oben genannter Gründe

2. keine Unterscheidung zwischen Migrant und Flüchtling

3. kaum vorhandene Integrationsbereitschaft/-fähigkeit (Messkritieren: Kriminalität, Bildung, Soziahilfebezug, Wertvorstellungen, etc.)

4. keine effektive Abschiebung möglich: offenkundigstes Beispiel: hochkriminelle, arabische Clanfamilien, die in den 1980ern als "Flüchtlinge" kamen - ohne Pass

5. fehlende Rechtsgrundlage: bisher gelten noch Art. 16a GG / Dublin 3 etc.

Man kann ja gerne anführen, wo ich in der Sache falsch / nicht richtig liege bzw. schlimmen "Fake News" böser rechter Orks aus dem Internet erlegen bin und total falsch liege ...

08:57, Meinung zu unse... rer Truman Welt

>>Die Taliban waren und wären schlimm genug gewesen, aber damit und ähnlichen Erscheinungen zuvor hatte dieses Volk leben gelernt.<<

Aha.

Also damit, daß Sportstadien zu Konzentrationslagern umfunktioniert wurden und Massenhinrichtungen mittels Lastwagenkränen stattfanden. Daß Musik und Tanz verboten wurden und die Frauen zuhause eingesperrt.

Damit haben die Afghanen also zu leben gelernt?

Sicherlich. Denn wer das nicht tat oder tut, dem wurde und wird das Leben genommen.

>>Die Arroganz des Westens einem Volk Krieg und Zerstörung zu bringen, weil sich die USA wegen 9/11 meinten tun zu müssen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.<<

Osama bin Laden war in Afghanistan, als Gast der Taliban. Die Taliban haben Afghanistan Krieg und Zerstörung gebracht, nicht „der Westen“. Wobei natürlich die Rolle der CIA beim Erstarken der Taliban zu diskutieren ist. Stichwort Operation Cyclone.

Kritik am Umgang mit afghanischen Ortskräften

Moralische Überlegenheit des Westens? Fehlanzeige!
Verteidigung unserer Demokratie und Freiheit am Hindukusch? Lüge!
Abschieben nach Afghanistan? Sicher!
Todsicher! Nicht wahr, Herr Seehofer?
Was wir uns da leisten, ist unglaublich.
Unfassbar. Mir gehen vor Abscheu die Worte aus. Ich schäme mich für unsere Scheinmoral und Unmenschlichkeit.

@Mischpoke West, 09.39h

Wenn ich richtig gelesen habe, so laufen große Teile der afghanischen Streitkräfte samt ihren Waffen zu den Taliban über.
Ein anderer Teil lässt alles stehen und liegen und läuft davon.
Offensichtlich besteht ein großer Unterschied zwischen für seine Interessen kämpfen und dafür kämpfen lassen.

Menschenrechte vs. Menschenrechte

Dass die afghanischen Ortskräfte ein vitales Interesse daran haben, in Sicherheit zu leben, kann ich nachvollziehen. Das ist ein fundamentales Menschenrecht.

Umgekehrt muss ich als echter Menschenrechtsaktivist auch an die Menschenrechte der in diesem Land lebenden Personen denken: afghanische "Flüchtlinge" sind lt. PKS des BKA im Kontext der Zuwanderung bei Gewalt-, Sexual- oder Töungsdelikten massiv überproportional vertreten. Bspw. verüben Afghanen hier in D (Bev. Anteil ca. 0,3 %) ca. 6 % aller Gruppenvergewaltigungen. Darüber hinaus hat sich die Anzahl islamischer Gefährder seit 2015 - surprise - verfünffacht.

Wie will man derartiger Sicherheitsrisiken vertreten?

Im Zweifel priorisiere ich das Menschenrecht auf ein Leben in Sicherheit von Personen in D ggü. dem Asylinteresse afganischer Flüchtlinge.

Prove me wrong!

Q:

"https://m.bild.de/politik/inland/politik-inland/neue-schock-zahlen-des-…"

Ich bin mir sicher...

... daß tatsächlich akut gefährdeten, afghanischen "Ortshelfern" und deren Familien konstruktiv wirksam geholfen wird (zB. Asyl in DE), ohne dies medial an die große Glocke zu hängen. Das ist nicht nur Sache von Anstand und Fairness, sondern ist auch Praxis in militärischen und diplomatischen Sicherheitskreisen. Allerdings sind auch nicht alle periphären "Ortshelfer und Familien, deren Cousins und Familien, die wiederum andere Ortshelfer mit Familien kennen... auch per se gefährdet und hilfebedürftig.

Bitte Wenn Sie sich tiefer

Bitte

Wenn Sie sich tiefer mit den tatsächlichen Ursachen des Krieges in Afghaistan beschäftigen wollen lege ich Ihnen den 4-Teiler von Arte ans Herz
"Afghanistan - das verwundete Land"
https://www.grimme-preis.de/57-grimme-preis-2021/preistraeger/p/d/afgha…

Insbesonder die Ereignisse VOR dem Einmarsch der SU sind interessant - da wird u.a. ein urbane Legende (die im Westen weit verbreitet ist) angesprochen -> vor 1975 gab es keine verschleierten Frauen im dortigen Strassenbild
Hintergrund sind da westliche "Rucksack"-Touris die damals durch das Land reisten (vom Iran nach Indien über Afghanistan)

10:49, Blitzgescheit

>>Man kann ja gerne anführen, wo ich in der Sache falsch / nicht richtig liege bzw. schlimmen "Fake News" böser rechter Orks aus dem Internet erlegen bin und total falsch liege ...<<

Das kann man so oft machen wie man will, Sie posten denselben Sums wortwörtlich immer wieder und ignorieren sämtliche Gegenargumente.

Diskussion geht anders.

Haben Sie eigentlich mitbekommen, daß es hier im Thread um die sogenannten Ortskräfte in Afghanistan geht?

Falls nicht, dann lesen Sie doch bitte den Artikel und stellen Ihre Kommentare auf das Thema ab, um das es hier geht. Oder ist in Ihrem Copy & Paste - Archiv dazu nichts zu finden?

11:00 von Blitzgescheit

Umgekehrt muss ich als echter Menschenrechtsaktivist auch an die Menschenrechte der in diesem Land lebenden Personen denken:
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alles eine Frage der Priorisierung
bei mir! hätten die hier lebenden Menschen eben absolute Priorität
muß / wird aber nicht jeder so sehen !

@jukep, 10.01h

Da haben Sie recht.
Die USA hätten von den Russen lernen sollen und eine willfährige afghanische Regierung vor dem Einmarsch installieren sollen.

Am Ergebnis hat beides nichts geändert.

Zitat: "Osama bin Laden war

Zitat:
"Osama bin Laden war in Afghanistan, als Gast der Taliban. Die Taliban haben Afghanistan Krieg und Zerstörung gebracht, nicht „der Westen“. Wobei natürlich die Rolle der CIA beim Erstarken der Taliban zu diskutieren ist. Stichwort Operation Cyclone."

@fathaland slim

das Wort "Gast" würde ich hier nicht benutzen wollen sondern etwas anderes -> Altlast
die Al-Kaida haben die Taliban von den "Stammeskriegern" geerbt.
Denn diese haben mit ihnen zusammen gegen die Sowjet-Armee gekämpft.
Da gab es die Taliban noch gar nicht.
Die traten erst auf als die "Stammeskrieger" sich selbst und die Zivilbevölkerung im "eigenen" Bürgerkrieg abschlachteten.

Die Taliban-Regierung konnte schlecht die Araber zurück in ihre Heimatländer (SaudiArabien, Ägypten) schicken - die wollten diese ja nicht zurück haben!

Der Haupt- Geldgeber der Al-Kaida war SaudiArabien - da dachte die USA nicht mal im Traum daran irgendetwas wegen 9/11 zu machen
*sarkasmus*

11:00, DerVaihinger

>>Wenn ich richtig gelesen habe, so laufen große Teile der afghanischen Streitkräfte samt ihren Waffen zu den Taliban über.
Ein anderer Teil lässt alles stehen und liegen und läuft davon.
Offensichtlich besteht ein großer Unterschied zwischen für seine Interessen kämpfen und dafür kämpfen lassen.<<

Das sah man auch in Deutschland, in den 30ern und 40ern. Wir hätten die Alliierten ja sonst gar nicht gebraucht.

@Am 09. August 2021 um 11:01 von Miauzi

Zitat: "Insbesonder die Ereignisse VOR dem Einmarsch der SU sind interessant - da wird u.a. ein urbane Legende (die im Westen weit verbreitet ist) angesprochen -> vor 1975 gab es keine verschleierten Frauen im dortigen Strassenbild"

Ja. Damals herrschte noch ein patriarchalischer Monarch.

"Zum Glück" haben unsere Linke gegen diese fürchterliche Unterdrückung von Frauen durch diesen "patriarchalischer Monarchen" agitiert, mit dem gleichen Ergebnis wie im Iran, wo Islamisten und Linke/Kommunisten Hand in Hand eine "Revolution" gegen den Schah von Persien vom Stapel gezogen haben.

Mann, haben wir "schlaue" Linke! Schon seit jeher hatten sie den Riecher dafür der Menschheit der Überbringer von Frieden, Glück und Völkerverständigung zu sein!

Völlig ehr- und schamlos

Erst 20 Jahre lang Krieg führen, um Demokratie zu ermöglichen, dann sang und klanglos verdrücken und das Land wie die afghanischen Helfer den Taliban überlassen sowie zusätzlich noch "geduldete" Afghanen in diesen Bürgerkrieg zurückschicken und behaupten das Land wäre sicher: das ist völlig ehr- und schamlos!

11:05, Sisyphos3

>>11:00 von Blitzgescheit
Umgekehrt muss ich als echter Menschenrechtsaktivist auch an die Menschenrechte der in diesem Land lebenden Personen denken:
----

alles eine Frage der Priorisierung
bei mir! hätten die hier lebenden Menschen eben absolute Priorität
muß / wird aber nicht jeder so sehen !<<

Selektion und Priorisierung gehören zusammen.

Man kann ja schon mal wieder anfangen, Rampen zu bauen.

@Am 09. August 2021 um 11:05 von Sisyphos3

Zitat: "alles eine Frage der Priorisierung
bei mir! hätten die hier lebenden Menschen eben absolute Priorität
muß / wird aber nicht jeder so sehen !"

Richtig. Muss man nicht so sehen.

Wie ich mit vielen fundierten Sachargumenten belegt habe, halte ich meine Positionen aber die sowohl intelligentere als auch moralischere Position.

Mit einer unkontrollierten Migration aus Problemregionen löst man weder die Probleme hier noch da, sondern stürzt beide Länder in ein Chaos.

Nicht sehr intelligent.
Nicht sehr moralisch.

@Traumfahrer, 10.02h

Haben Sie schon einmal im Ausland gelebt?

Ich schon. Ich musste mich überall selbst kümmern.
In keinem der Länder fand ich Formulare in deutscher Sprache vor, keine Behörde stellte mir einen Dolmetscher, niemand bezahlte mir einen Sprachkurs.

Worüber beklagen Sie sich?

Ich war genau so freiwillig im Ausland wie die von Ihnen Bedauerten freiwillig hier sind.

@Am 09. August 2021 um 11:03 von fathaland slim

Zitat: "Diskussion geht anders.

Haben Sie eigentlich mitbekommen, daß es hier im Thread um die sogenannten Ortskräfte in Afghanistan geht?"

Sie mal wieder mit Ihrem engstirnigen Blick auf einfache Antworten, ohne über den eigenen Tellerrand schauen und komplexe gesellschaftliche, kulturelle und politische Sachverhalten tangieren zu können.

Die Situation der afghanischen Ortskräfte ist 1:1 und direkt durch die Prämissen und Paradigmen definiert und beeinflusst, die ich in meinen Kommentaren beschrieben habe.

11:11, Blitzgescheit

>>Nicht sehr intelligent.
Nicht sehr moralisch.<<

Eine sehr treffende Selbstcharakterisierung.

11:11 von Blitzgescheit

Mit einer unkontrollierten Migration aus Problemregionen löst man weder die Probleme hier noch da, sondern stürzt beide Länder in ein Chaos.
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ungefähr so sehe ich das auch
die sind wenn die kommen mit unserem System überfordert
und wir sind es mit deren Weltbild wohl auch !

@Am 09. August 2021 um 11:10 von fathaland slim

Zitat: "Selektion und Priorisierung gehören zusammen.

Man kann ja schon mal wieder anfangen, Rampen zu bauen."

Uiuiuiuiui ... jetzt haben wir mal wieder die linken Argumentations- und - böse Zungen würde sagen: Intelligenzabstinenzler.

Klar, wer die Sicherheitsinteressen der eigenen Bevölkerung in die Waagschale der politischen Entscheidung über eine Migration aus Afghanistan wirft, kann ja nur einer sein, der einen Holocaust plant wie??

Ich kann mich nur wiederholen, den großartigen Aphoristiker Klonovsky zu zitieren:

"Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff ‚Nazi’ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, aus intellektueller Sicht eine Null.”

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