Kommentare - Auch zwei Jahre nach Einführung sind E-Scooter umstritten

Kommentare

@Dr.Hans

Die Dinger stehen öfters auf Fahrrad- und Fußwegen. Und wenn man viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, stört das sehr wohl.
Die Jungen sollen ihren Spaß haben; keine Frage. Als ehemaliger Jugendreferent der Sektion Schwaben (Deutscher Alpenverein) kann ich sagen, dass die Jugendlichen damals auch immer Spaß hatten, wenn wir z.B. unterwegs waren in der Natur, im Fels, bei Festen usw. Dazu wurden Sie gleich zwecks Ökologie geschult und durchs Klettern im mentalen Denken und der Körper wurde trainiert. Spaß durch E-Scooter ist wieder eine weitere unnötige nutzlose Bespaßung, die aber keiner zwingend braucht.

das liegt an der falschen Nische

Prinzipiell ist es gut, daß es eine Möglichkeit gibt, die letzte Meile mit einem Sharing-Fahrzeug zurückzulegen.

Ich hatte vor ca. 20 Jahren einen E-Scooter. Damals noch mit Bleigel-Akku, 15km Reichweite und sowas um die 30kg schwer.

Obwohl das Ding damals illegal war, hatte er mir gute Dienste geleistet. Im Zug kostenlos mitnehmen, im ländlichen Raum, wo nur alle 3 Stunden ein Bus fährt, vom Bahnhof zu meinem Ziel, dort aufladen und nachher wieder zum Bahnhof.

Sowas wäre auch heute ideal, allerdings zum Mitnehmen und persönlich besitzen.

Ich kenne zwei E-Scooter-Verleiher.
Hinter den Kulissen, die der Kunde sieht, fahren Mitarbeiter den ganzen Tag mit Sprintern bzw. Pick-Ups den Dingern (mit GPS) hinterher und sammeln sie wieder ein.

Der ach so schöne Fußabdruck geht dadurch noch mehr flöten.

Für mich wäre eine Kombination interessant:
Klappbar wie ein E-Scooter oder das Handybike, aber mit Pedelec-Logik (zulassungsfrei, bis 24,8 km/h und nur beim Treten gibt es Unterstützung)

Das Problem sind die Regeln der Politik

Die Politik ist gefragt, wenn die E-Scooter aus dem Gerede kommen sollen!
Es ist leicht, E-Scooter in der Verkehrsordnung zuzulassen. Es müsste aber der Anspruch verantwortlicher Politik sein, ein Regelwerk zu erlassen, dass es ermöglicht, die Halter von E-Scootern so in die Pflicht zu nehmen, dass die Folgen und Kosten der E-Scooter-Benutzung von den Haltern getragen werden müssen. Der erste Schritt wären fälschungssichere Kennzeichnungen eines jeden E-Scooters. Dann könnte jedes Fahrzeug so zurückverfolgt werden, auch die unsachgerecht ( z.B. in Gewässern, etc.) entsorgten, dass ihm jegliche Kosten (Bergung, Entsorgung, Rückholung, einschließlich des Verwaltungsaufwandes) zugeordnet werden könnten. Die Störungen und Probleme aufzufangen ist eine politische Aufgabe, nur haben die Parteien kein Rückgrat mehr, wirksame Regeln zu schaffen! Genehmigungen lassen sich eben besser vermarkten als Regeln! Politischer Mut muss heute mit der Lupe gesucht werden!

@ Werner40, um 13:40

“Ist das bei Fahrrädern nicht ganz ähnlich ?“

Und bei den vielen Mitmenschen ja auch...
Nur bitte nicht irgendwo reinwerfen :-)

Aber im Ernst:
Mein erster Kommentar hier war sinngemäß, dass diese Dinger mehr Nach- als Vorteile bringen würden.

Ich präzisiere:

Es sind fast ausschließlich Nachteile.

dekadenter Wohlstands-Firlefanz

Man kann niemandem verbieten Geld zu verdienen.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Wenn man mit solchen Dingen, wie e-Scooter, Lieferservice und Online-Shopping Geld verdienen kann, dann tut man das auch!

… darüber braucht sich niemand zu beschweren!

… was sich nicht rechnet, verschwindet von selbst!

… was nicht verschwindet, wird offenbar stark genug nachgefragt!

Wer über sich dabei um die Umwelt sorgt, soll einfach bei sich anfangen!

Dieser Post hat 0,4 kWh verbraucht - damit hätte man in Afrika schon einen Liter Wasser pumpen können

… usw.

17:06 von rareri 16:29 von schiebaer45

Hab als Kind selbst in den 50ern so ein Ding gehabt und noch dazu mit aufblasbaren Reifen und Rücktrittsbremse. Und man konnte damit auch noch stürzen und sich Schürfwunden zuziehen; Fahrrad-Schutzhelm, Knie- und Ellenbogenschoner waren damals im Duden noch nicht verankert.
#
Genau so war es damals.Dann haben wir Beide ja die gleichen Kindheit Erlebnisse. Gruß

Vandalismus

Wer wirft die Roller in den Fluss?

Ich glaube nicht, dass dies die Nutzer tun. Man muss sich mit Handy einloggen, erst dann kann man fahren. Der Nutzer ist dem Anbieter also bekannt und könnte zur Rechenschaft gezogen werden. Wer wäre so blöd?
Es dürfte sich vielmehr um eine besonders primitive Form des Vandalismus handeln.

Ich beobachte vermehrt, dass die E-Scooter zur Fahrt zu und vom Arbeitsplatz benutzt werden. Also nicht generell verteufeln.
Es müsste allerdings für ordentliche Abstellmöglichkeiten gesorgt werden, bei Leihrädern, die man irgendwo abstellen kann, funktioniert das auch. Wenn das alles die Probleme nicht löst, kann man die Lizenz für Verleiher zurücknehmen.

Verstöße gegen die StVO begehen alle Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger.

Die vielen Verbotsforderungen finde ich "bemerkenswert."

PS: Ich bin noch nie mit so einem Ding gefahren.

Pfandsystem ?

Eines vorneweg : Ich bin bisher darumgekommen, einen E-Scooter auszuleihen. Daher rührt vielleicht mein etwas naiv klingender Vorschlag.

Wenn man a) sich beim Verleiher registrieren muss (von mir aus auch per App).

b) Beim Ausleihen ein ordentliches Pfand hinterlegen müsste (z.B. 50€, deshalb die Registrierung für die Abbuchung vom Giro)

c) Die Scooter mit einem Bügel Schloss gesichert sind.

d) Das Pfand nur erstattet werden kann, wenn man den Scooter an einem passenden Scooter Parkplatz abschließt ... ähnlich wie z.B. bei Einkaufswagen üblich. (Auch die landen leider noch im Gelände, aber das Pfand beträgt ja auch nicht 50€ oder mehr)
---
Verleiher, bei denen es Probleme gibt (schlechtes Schloss, kaputte Ruckgabestelle o.ä.) sind sehr schnell durch Mund-PR wieder vom Markt.

Und ja, man kann dann den Scooter nicht einfach so irgendwo mehr abstellen. Der "mündige Bürger" ist leider noch nicht so vernünftig, dass von jedem fremdes Eigentum geachtet wird.

Seltsam.

Es ist wieder einmal schockierend, wie viel Hass so viele Menschen mit sich rumschleppen (sage ich als bekennender Misanthrop).
Diesmal ist es offensichtlich der Hass auf E-Scooter und ihre Fahrer.

Da wird blind vor Hass gleich mal völlig undifferenziert drauflosgeschlagen, verbieten die Dinger, die Hersteller und alle anderen wollen doch bloß einen Reibach machen, FFF bekommt natürlich auch noch kräftig einen übergezogen, logisch.

Dass das alles möglicherweise nur die Kinderkrankheiten eines völlig neuen Verkehrsmittels sind, habe ich in den Beiträgen der letzten 1,5 h wenn überhaupt, dann nur seeehhr vereinzelt gelesen.

Leute, kommt doch mal wieder runter! Lasst uns Regeln und sinnvolles Instrumentarium schaffen, damit die Dinger vernünftig benutzt werden und dann wird alles ratzfatz wieder gut!

Und ja, ich ärgere mich auch ständig über die Dinger. Aber das hindert mich ja nicht daran, meinen Kopf zu etwas anderem als sinnlosem Gemecker zu benutzen!

auch Fußgänger

von harpdart @
Welche sollen das sein?

Ein Fussgänger überlebt einen Fehler den er macht sehr selten. Ein rechtsabbiegende LKW hält das oft nur für eine Bodenwelle.

Den

E-Scooter an sich finde ich für bestimmte Einsatzzwecke sinnvoll, das Überangebot an Leih-Rollern in bereits vollgemüllten Innenstädten weniger. Die Dinger stehen sich dann an allen möglichen und unmöglichen Stellen ein Loch in den Akku. Außerdem sind die Scooter für Ungeübte aufgrund kleiner Räder und nicht zu unterschätzenden Geschwindigkeiten gefährlich. Wer Fahrrad fahren kann, beherrscht noch lange keine Kurve mit 20 km/h und auf unruhigem Grund auf einem Scooter.

@NWDM 17:21

"Der erste Schritt wären fälschungssichere Kennzeichnungen eines jeden E-Scooters. Dann könnte jedes Fahrzeug so zurückverfolgt werden, auch die unsachgerecht ( z.B. in Gewässern, etc.) entsorgten"

Nein, leider nicht zwangsläufig.

Es ist ja gut möglich, dass jemand einen Scooter nutzt und wieder abstellt.
Und zwei Stunden später kommt entweder eine Horde besoffener Jugendlicher oder schlicht jemand, der sich über den 32. völlig rücksichtslos abgestellten Scooter an diesem Tage ärgert und das Ding kurzerhand über die Reling schmeißt.

Beide Fälle sind durch Kennzeichen keinesfalls nachverfolgbar.

Eine Zukunft

sehe ich für diese Dinger nicht.Ich glaube mehr das es eine " Modeerscheinung " ist von der in ein paar Jahren Keiner mehr spricht.

17:43 von schiebaer45

Genau so war es damals.Dann haben wir Beide ja die gleichen Kindheit Erlebnisse. Gruß

... und etwa das gleiche Alter. Und mit dem Alter merkt man, dass im Leben nicht alles so verläuft, wie man sich vorstellt.

17:44 von harpdart

«Wer wirft die Roller in den Fluss?»

Bekloppte, Besoffene, bekloppte Besoffene, und besoffene Bekloppte.

«Ich glaube nicht, dass dies die Nutzer tun. Man muss sich mit Handy einloggen, erst dann kann man fahren. Der Nutzer ist dem Anbieter also bekannt und könnte zur Rechenschaft gezogen werden. Wer wäre so blöd?»

Man kann sich so'n Ding auch erst eingeloggt ausleihen.
Dann ganz in der Nähe einer Rheinbrücke abstellen und sich ausloggen.

Dann nimmt man sich das gleiche Ding wieder, und trägt es die Treppenstufen zur Brücke hoch. Fahren kann man dort nicht, und kein Mensch kommt auf die Idee, den E-Scooter-Träger zu fragen: "Eh … was machst du da mit dem Scooter?"

Fahrräder in Gewässer werfen konnte man noch nie verhindern.
Bei E-Scooters kann man das erst recht nicht. Weil sie noch kleiner und handlicher sind zum Tragen und zum Werfen als Fahrräder.

Irgendwer von den 4 von oben ist zu jeder Tages- & Nachtzeit unterwegs.

Is doch nur ein

Is doch nur ein Großstadtproblem.
Hier , Stadt mit 35000 Einwohnern, gibt's keine.

17:44 von harpdart Vandalismus

das sind dieselben Vandalen/Menschen, die auch früher schon die Fahrräder/Mofas/Roller anderer Leute beschädigt oder geklaut haben, wenn diese notgedrungen am Bahnhof/Bushaltestelle geparkt werden mussten.
(Autos sind nicht ganz so leicht zu schädigen.)
Aber da waren Einzelpersonen die Geschädigten.

Durch die überall abgestellten Leihfahrzeuge ist das Problem noch größer geworden. Lohnt sich das sharing-Geschäft so überhaupt noch?

Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?

@werner1955

Auch Fußgänger gehen massenhaft bei rot über Ampeln, laufen unachtsam auf Radwege usw.
In der Innenstadt kann man all das bestens verfolgen.
Und: sind wir nicht alle Alles?
Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.
Die pauschalen Schuldzuweisungen an eine Gruppe nerven mich schon lange.

Kritik ist nicht sinnlos

wenn alle Menschen immer alles schlucken, was ihnen die Politik oder Wirtschaft vorsetzt, keiner mehr Kritik üben darf, ohne selbst dafür angegriffen zu werden (Rechter, Nazi, linker Spinner, Umweltmuffel, usw.) dann landen wir schnell in einer Art Diktatur, in der keiner mehr den Mund aufmacht.
Ja, diese Dinger sind ein Spielzeug und der Nutzen ist minimal, von einer zukünftigen Lösung für das Verkehrsproblem zu sprechen, halte ich für voll überzogen.
Aber ich achte Ihre Meinung, auch wenn es nicht die meine ist.
So etwas nennt man Toleranz - bitte deshalb nicht alle, die anderer Meinung sind, als sinnlose Meckerer zu bezeichnen.

@rareri - 16:53

// Sind das die, die Angst vor F4F-Kids haben? -.- //

"Diesen Quatsch schenke ich ohnehin keinerlei Bedeutung, und im übrigen sollen die F4K-Kids selbst etwas gegen den Klimawandel tun als nur sinnlos auf der Straße herumzualbern, z. B. in die Schule gehen als sich fahren zu lassen."

Ich denke, dass eigentlich Leute wie Sie über dieses ernste Thema herumalbern.

Weil Ihnen die Forschung und Wissenschaft, die hinter dieser Problematik steckt, wohl offenbar zu hoch ist, fällt Ihnen nichts besseres ein als das politische Engagement dieser Jugendlichen ins Lächerliche zu ziehen.

18:11 von Susi1960

Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?

Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.

Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.

Man könnte es auch so sehen:

Würden die E-Scooter sinnentsprechend verwendet, wären sie durchaus eine sinnvolle Sache.

Es scheitert an den Hirnis, die nie gelernt haben, mit dem Eigentum anderer verantwortungsvoll umzugehen - auch wenn sie für die Benutzung bezahlt haben.

16:38 von morph63

.... zudem auch noch umweltschädlich.

Und ausgerecht aus Umweltschutzgründen wurde ja der E-Scooter angepriesen, weil er nicht qualmt.

18:04 von rareri 17:43 von schiebaer45

... und etwa das gleiche Alter. Und mit dem Alter merkt man, dass im Leben nicht alles so verläuft, wie man sich vorstellt.
#
Da ist viel wahres dran.So mancher Jugendtraum musste der Realität weichen.

Am 25. Juli 2021 um 14:22 von schiebaer45

"Diese Dinger sind unnütz
allein für die Akkus werden viele seltene Erden benötigt. Es ist eine zusätzliche Umweltbelastung die nicht sein muss. Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste."

Und das gleiche gilt für das Fahrrad!

18:31 von Wanderfalke

Weil Ihnen die Forschung und Wissenschaft, die hinter dieser Problematik steckt, wohl offenbar zu hoch ist, fällt Ihnen nichts besseres ein als das politische Engagement dieser Jugendlichen ins Lächerliche zu ziehen.

Und Sie haben die Weisheit für sich gepachtet?! Woher wissen Sie, dass es einen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt. Haben Sie selbst eigene Klima-Forschungen gemacht?

Überlegen Sie einmal, wie viel Tage es heuer über 30 Grad Celsius gegeben hat; bei uns in der Gegend kann ich mir diese Tage von den fünf Finger abzählen, kein typisches Badewetter, außer im beheizten Bad.

Und wenn sich irgendwo punktuell ein Wetterextrem bildet, wird sofort vom Klimawandel gesprochen. Ja, der Glaube kann Eisberge versetzen!

18:13 von harpdart

Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.
Die pauschalen Schuldzuweisungen an eine Gruppe nerven mich schon lange.

Grundsätzlich hat immer der Verkehrstärkere auf den Verkehrsschwächeren Rücksicht zu nehmen!

Am 25. Juli 2021 um 14:19 von rareri

13:56 von Hillary

Auch für Radfahrer gefährlich, denn die meisten können nicht lenken und fahren irgendwie. Manche fahren aus Spass zu zweit und wissen dann nicht wie die Bremse funktioniert.

Die gleiche Fahrweise habe ich auch schon von Radfahrer erlebt: Die fahren irgendwie und wissen nicht, wie die Bremse funktioniert, insbesondere dann, wenn Fußgänger entgegenkommen. Viele kennen nicht einmal eine Klingel.
__
Als Fussgänger fühle ich mich von diesen Dingern genauso bedrängt und gestört wie von Radfahrern, die mich viel mehr gefährden als ein Auto, weil sie vielfach einfach auf dem Bürgersteig fahren, auch wo es Radwege gibt, sich häufig nicht an Regeln halten, und sich vielfach total rücksichtslos verhalten. Ein Zusammenprall als Fussgänger mit einem Fahrrad oder e-scooter kann nämlich ganz schön übel sein. Wozu es nun auch noch zusätzlich zu allen anderen Vehikeln diese e-scooter brauchte, die überall rumliegen und stören, weiss ich wirklich nicht.

18:43 von sonnenbogen

Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste."

Und das gleiche gilt für das Fahrrad!
#
Das Fahrrad ist zudem auch viel sicherer in seinen Fahreigenschaften,als ein Roller mit den kleinen Minirädern die leicht zu Stürzen führen können.

@rareri - 18:45

"Und Sie haben die Weisheit für sich gepachtet?! Woher wissen Sie, dass es einen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt. Haben Sie selbst eigene Klima-Forschungen gemacht?
Überlegen Sie einmal, wie viel Tage es heuer über 30 Grad Celsius gegeben hat; bei uns in der Gegend kann ich mir diese Tage von den fünf Finger abzählen, kein typisches Badewetter, außer im beheizten Bad."

Es sind nicht nur meine Weisheiten sondern ich lerne aus den globalen wissenschaftlichen Messergebnissen und deren Schlussfolgerungen während Sie sich in Ihrem Schrebergarten die warmen Tage an den Fingern abzählen.

Und das ist Ihr Bewertungshorizont für Klimawissenschaft?

Am 25. Juli 2021 um 13:31 von Rybnika

diese Dinger

sind absolut nervig.
Die Nutzer benehmen sich rüpelhaft und verkehrsunwürdig.
Die Städte gehören den Radlern und Fußgängern, die sich durch diese Fahrzeuge teils gefährdet betrachten.
__
Mich stören die Dinger und die Radfahrer viel mehr, als mich (als Fussgänger ) je ein Auto gestört hat. Jahrzehntelang waren Autos auf der Strasse. Fahrräder eigentlich auch und Fussgänger auf dem Trottoir. Jetzt teilen sich plötzlich 3 versch. Verkehrsteilnehmer häufig die selbe Fläche. Da ist der Fussgänger, der eigentlich der einzige ist, der sich dort aufhalten sollte, das schwächste Teil, der am meisten gefährdet ist. Das kann ja wohl nicht richtig sein, zudem sich Radfahrer sehr häufig ziemlich rüpelhaft verhalten, vor allem, wenn es sich um Kuriere handelt. Ich will nicht alle bezichtigen aber doch etliche.
Der neu hinzugekommene e-scooter tut sein übriges im Kampf um den geringen Platz auf dem Bürgersteig.

@15:03 von wieder SPD

//Ich finde es viel praktischer, das Faltrad dabei zu haben. Ohne Motor, ohne Akku, den Kram braucht man nämlich nicht.//

Man sollte nicht von sich auf andere schließen. Aber schön, dass Sie offensichtlich keine Herz- und/oder Lungenprobleme haben und sich offensichtlich einer gesunden Beinmuskulatur erfreuen können. Und ein Auto haben Sie offensichtlich auch, da Sie sich das Faltrad sicher nicht unter den Arm klemmen.

@18:13 von harpdart @werner1955

//Und: sind wir nicht alle Alles?
Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.//

Nein! Ich bin nur Fußgängerin und habe doch recht oft den Eindruck, als solche die A-Karte zu haben. Autofahrer haben mich bisher noch nicht gefährdet, Radfahrer schon. Und nein, es war in keinem diese Fälle meine Schuld.

@WM-Kasparov-Fan

"Nicht mehr lange, keine vielen Epochen mehr, und die Beine (hinteren Gliedmaßen) entwickeln sich aufgrund der immer schneller werdenden kulturellen Evolution immer stärker zurück und werden mal unbrauchbar (wie z.B. der Blinddarm)." Am 25. Juli 2021 um 14:03 von WM-Kasparov-Fan

*

Ich musste gerade an den Film "Wall-E" denken.
:-D

Am 25. Juli 2021 um 13:55 von Mene mene tekel...

Echt - Toleranz vor Vandalismus und Bleivergiftung? - Ist es schon vergessen, wer die Einführung dieser Vehikel vehement gelobt und unterstützt hat? -
__
Ich mag die Dinger auch nicht. Dass man aber vom Fahren mit den scootern Bleivergiftung bekommt, ist mir neu. Ich weiss nicht, wer die Dinger gelobt und unterstützt hat aber mit Sicherheit hat derjenige nicht dafür gesorgt, dass die Dinger in Wald und Flur und Fluss einfach entsorgt werden. Dass die Benutzer derart asozial vorgehen, konnte der Befürworter mit Sicherheit nicht wissen.
Inwiefern es jetzt so wichtig ist, wer genau die scooter eingeführt hat, versteh' ich auch nicht. Man hatte sich vllt etwas Sinnvolles davon versprochen. Lehren kann man nur aus etwas ziehen, was man ausprobiert hat.

@ sonnenbogen

"Am 25. Juli 2021 um 14:22 von schiebaer45"Diese Dinger sind unnütz allein für die Akkus werden viele seltene Erden benötigt.""

Und das gleiche gilt für das Fahrrad!" Am 25. Juli 2021 um 18:43 von sonnenbogen

*

Sie meinen E-Bike / Pedelec.

Für ein Fahrrad braucht man 2 Beine.
Es gibt auch welche, die mit Händen angetrieben werden.

@harpdart

"Auch Fußgänger gehen massenhaft bei rot über Ampeln, laufen unachtsam auf Radwege usw." Am 25. Juli 2021 um 18:13 von harpdart

*

Aber die Geschwindigkeit ist nicht dieselbe.
Als Auto- oder Radfahrer sehe ich eher, ob ein Fußgänger mir in den Weg geht, als so ein Roller. Ein Fahrrad ist noch größer und von der Sitzposition des Menschen noch eher zu erkennen und die Geschwindigkeit einzuschätzen.

Fahre ich Fahrrad auf einem Radweg und es laufen Fußgänger vor mir, die mir in den Weg gehen könnten, dann klingle ich vorsorglich, um mich bemerkbar zu machen.

@Werner40

"Ist das bei Fahrrädern nicht ganz ähnlich ? Ich empfehle mehr Toleranz." Am 25. Juli 2021 um 13:40 von Werner40

+

eigene Fahrräder stellt man immer so ab, dass sie möglichst nicht im weg sind. Man will nicht, dass sie umgeworfen werden, da so etwas kaputt gehen könnte.

Es liegt aber nicht an der Art des Gegenstandes, sondern am Eigentum.

@rareri 18:45

Da wo sich "punktuell ein Wetterextrem gebildet hat" gab's auch nur selten 30 Grad.....

Ich schlage kunstvoll gerahmte Prachtdrucke des Mollier-Diagramms für das deutsche Wohnzimmer vor. Damit Feuchte, Temperatur und Enthalpieinhalt nicht kreuz und quer durcheinander gehauen werden für "Gockel auf dem Mist"- Weisheiten.

Einfach nur GEFÄHRLICH!!!

Die Leute sind viel zu schnell mit diesen Teilen unterwegs (>30km/h) und haben keine Ahnung wie lang der (geordnete) Bremsweg in so einem Fall ist. Da der Schwerpunkt hoch über der Achse des vorderen Rades liegt ist im Falle des Falles eher ein "Abgang" über den Lenker bzw. ein "Überholen" des Vorderrades durch das Hinterrad angesagt.
Aber das kümmert die Fahrer herzlich wenig und auch sie fahren wie manche Radfahrer wie und wo sie wollen ohne auf irgendwelche Regeln Rücksicht zu nehmen.
Diese Rücksichtslosigkeit (auch beim "Parken" solcher Gefährte) ist nicht wirklich tolerierbar und sollte von den Ordnungshüter viel konsequenter verfolgt werden.

Am 25. Juli 2021 um 17:21 von NWDM

Der erste Schritt wären fälschungssichere Kennzeichnungen eines jeden E-Scooters. Dann könnte jedes Fahrzeug so zurückverfolgt werden, auch die unsachgerecht ( z.B. in Gewässern, etc.) entsorgten, dass ihm jegliche Kosten (Bergung, Entsorgung, Rückholung, einschließlich des Verwaltungsaufwandes) zugeordnet werden könnten.
__
Das gleiche sollte dann auch bei Fahrrädern geschehen. In Köln stehen tausende von Fahrrädern, meist schrottreif/aus- und abgeschlachtet überall herum. Genauso viele werden sich bestimmt im Rhein befinden.
Unfälle, gerne auch mit Fahrerflucht können auch meist nicht verfolgt werden. Es wurde schon oft gefordert, dass Fahrräder eine Identifikationsmöglichkeit haben müssen. Bislang wurde sich dagegen heftigst gewehrt. Aber nur dann bekommt man die Sache vllt in den Griff.

14:47 von Harald Friedrich

"Stoppen wir daher den ÖPNV? Nein".
ÖPNV ist wichtig, Scooter sind dämlich. Kann ich beim allernächsten Regenguß in einer beliebigen Stadt beweisen. Wer plant schon Scooter für eine ökologische Lebensweise als Weg zur Arbeit fest ein.

Am 25. Juli 2021 um 19:18 von Anna-Elisabeth

@18:13 von harpdart @werner1955

//Und: sind wir nicht alle Alles?
Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.//

Nein! Ich bin nur Fußgängerin und habe doch recht oft den Eindruck, als solche die A-Karte zu haben. Autofahrer haben mich bisher noch nicht gefährdet, Radfahrer schon. Und nein, es war in keinem diese Fälle meine Schuld.
__
Geht mir ganz genau so. Ich wohne ganz in der Nähe von Köln's grösstem Naherholungsgebiet. Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.

16:03 von Parsec

"Und für die E-Scooter-Versenker hoffe ich, dass die Strafen für derartigen Vandalismus, Entwendung und Verkehrsgefährdung so hoch werden, dass sie lange dran abzahlen müssen".
Wenn wir denn endlich mal eine Gruppenhaftung hätten. Den Schuldigen müsste natürlich nachgewiesen werden, daß sie sich absichtlich einer Gruppe oder einem gesellschaftlich nicht akzeptablen Verhalten angeschlossen haben, z.B. für Youtube filmen, wie sie einen E-Scooter in den Fluss werfen. Hundert Erwischte zahlen gesamtschuldnerisch für den Schaden, den zehntausend meistens nicht Erwischte angerichtet haben.

14:03 von WM-Kasparov-Fan

"Die Menschen in unserer Zivilisation werden immer träger..

Nicht mehr lange, keine vielen Epochen mehr, und die Beine (hinteren Gliedmaßen) entwickeln sich aufgrund der immer schneller werdenden kulturellen Evolution immer stärker zurück und werden mal unbrauchbar (wie z.B. der Blinddarm).°

,.,.,

Also, ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind:
Aber in den 50er und 60er Jahren war das so, wie Sie beschrieben haben.

Und danach kam dann das Interesse am Wandern und Fahrradfahren auf.

Das war die Gegenbewegung, die mich damals schon sehr gefreut hat.

Also ich staune nur noch, am

Also ich staune nur noch, am meisten über einige Foristen, die in anderen Threads die Grünen nur als unwählbare Verbotspartei bezeichnen und sich hier mit Verbotsvorschlägen überbieten. Oder für Vandalismus exorbitant hohe Strafen fordern. 10 Jahre Haft konnte ich hier lesen.Dann möchte ich in Relation dazu endlich Lebenslänglich für Vergewaltiger, denn das ist Mord an der Seele…
Zurück zu den Scootern, etwas Gelassenheit wäre wirklich angebracht, für bessere Abstellplätze kann man sorgen, auch ist es technisch möglich, das Nutzungsgebiet zu definieren, bei Grenzüberschreitung fährt der Scooter nicht mehr. So kann man die Menge und Einsatzgebiet steuern. Ob für Touris, die die Sehenswürdigkeiten abklappern, kann nämlich zu Fuß ganz schön schlauchen, oder als Park and Ride Verkehrsmittel. Selbst der Parkplatz könnte GPS- definiert sein und der Roller schrecklich piepen, wenn er falsch geparkt wird. Das erzieht die Nutzer auch ohne Verbote, wir haben schon zuviel davon.

E-Skooter

Die Geräte sind ganz toll aber viele Fahrer sind es eben nicht ! Was man da alles zu sehen bekommt ist himmelschreiend ! Und da es um das eigene Leben und das Leben Anderer geht,
sollte man gegen schlechte Fahrer vorgehen und prüfen, warum sie so schlecht fahren ? Alkohol oder Drogen ? Was auch immer einige sind mehr als schlimm.

14:21 von rareri

"Ich habe schon gesehen, als ein Scooter-Fahrer während der Fahrt mit dem Handy hantierte."

,.,.,

Auf der Autobahn habe ich das bei Autofahrern, die am Lenkrad saßen, auch schon gesehen.

@ klauserich, 19:35h. Also

@ klauserich, 19:35h. Also mein eigener Scooter fährt nicht schneller als 20, wenn überhaupt, mein E-bike mit Treten drosselt ab 25, wenn ich schneller sein möchte, muss ich komplett treten, ohne Motor, oder bergab rollen. Da kann ich keine Gefährdung sehen.

@19:22 von weingasi1 @13:55 von Mene mene tekel...

//Man hatte sich vllt etwas Sinnvolles davon versprochen. Lehren kann man nur aus etwas ziehen, was man ausprobiert hat.//

Richtig. Die Idee fand ich auch fabelhaft. Ich selbst würde so ein Ding aber erst benutzen, nachdem ich mich auf irgendeinem Hinterhof davon überzeugt habe, dass ich das Ding auch unter Kontrolle habe. So eine Art Fahrstunde von mir für mich.

18:52 von weingasi1

Darf ich einmal fragen, ob Sie selbst radfahren?

Kürzlich ist mir noch einmal bewusst geworden, dass viele Autofahrer Radfahrer gar nicht als gleichwertige Verkehrsteilnehmer betrachten. Es hieß: wenn ich schnell sein will, nehme ich das Auto. Ergo, als Radfahrer habe ich mich dem PKW unterzuordnen und keinen Anspruch mit dem Rad regelkonform zügig unterwegs zu sein. Ich hatte es schon geahnt, aber dadurch wurde es mir noch einmal sehr deutlich.

Rücksichtslosigkeit stört mich bei allen Verkehrsteilnehmern. Wenn ich als Fußgängerin eine Straße überqueren will, hilft es ungemein, wenn PKW-Fahrer sich an die 50 km/h pro Stunde halten. Manche scheinen ihren Führerschein aber eher im Lotto gewonnen zu haben, da bestimmte Verkehrsschilder wie „rechts vor links“ gar nicht bekannt sind. Pauschalisierung kann ich auch. ;-) Also, was halten Sie von generell mehr Radarkontrollen genauso wie Strafen für Radfahrer und E-Scooterfahrer auf Fußwegen? Für die Sicherheit von allen!

Hier wird munter zwischen

Hier wird munter zwischen fussgängern, Autofahrern und sonstwes unterschieden.
Das ist schlicht falsch.
Nicht "die radfahrer" oder die "xxx" benehmen sich daneben. Ignoranten, Rüpel und Ähnliche hauen über die Stränge.
Woher ich das weiß.
Weil ich zu allen Gruppen gehöre. Ich fahre Rad, Ebike, Auto, Transporter, LKW, gehe zu Fuß, nutze öpnv. Und das benehmen ändert sich nicht, wenn man das Fortbewegungsmittel tauscht.
Und bevor man auf gruppe xy einhaut, sollte man sich mal einen tag im urlaubsverkehr auf der Autobahn geben.
Da sehe ich im minutentakt Kandidaten für eine MPU.
Warum sollte das bei Rollerfahrer anders sein.

Ich bin für begrenzten Führerschein. Alle 2 Jahre mal zum "Fahrertüv" sollte helfen. Viele wissen überhaupt nichts von neuen Regeln.

Aber das Auto is technisch ok.
Kann wohl nicht richtig sein.

18:36 von rareri

18:11 von Susi1960
>>Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?<<

Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.
Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.

Nach Ihren Beiträgen sind Sie um die 70 Jahre alt.

Und in dieser langen Zeit ist es Ihnen nicht gelungen, die Begriffe „Justiz“ und „Gesetz“ in eine sinnvolle Verbindung zu bringen?

19:48 von weingasi1 Am 25. Juli 2021 um 19:18 von Anna-Elisabet

Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.
#
Auch ich erlebe es häufig wie rüpelhaft einige Radfahrer sich verhalten. Hamburg soll ja eine Fahrrad Stadt werden. Eines der ersten Tätigkeiten des neuen Senat ( SPD / Grüne ) war das aufstellen von Strassen Schilder bei mir in der Strasse : Fahrräder dürfen auch auf der Strasse fahren. Obwohl auf beiden Seiten gut ausgebaute Radwege vorhanden sind.

@19:48 von weingasi1 @19:18 von Anna-Elisabeth

//Geht mir ganz genau so. Ich wohne ganz in der Nähe von Köln's grösstem Naherholungsgebiet. Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.//

Ich bin tatsächlich zweimal angefahren worden. Einmal von hinten, weil ein Radfahrer offensichtlich den Fußweg für die Überholspur des Radwegs gehalten hatte, einmal direkt frontal, als auf dem Fußweg ein Radfahrer um die Ecke kam.
Wegen der hohen Hecke konnten wir uns gegenseitig nicht sehen und natürlich kann/muss ein Radfahrer auf einem Fußweg nicht mit Fußgängern rechnen.

P.S: zum anderen Thread: da bin ich offensichtlich falsch verstanden worden. Nicht ich würde sagen, der oder die muss weg. Ich gehe davon aus, dass "frosthorn" verstanden hat, was ich meinte.

18:36 von rareri

>> 18:11 von Susi1960
"Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?"

Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.

Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.>>

,.,.,

Ja, einerseits haben wir die humane deutsche Justiz.

Andererseits haben wir Bürger, die sich sehnlichst wünschen, dass die Vandalen so bestraft werden, "dass ihnen die Augen tropfen"

Dieser Hass und dieses Bedürfnis, andere physisch zu schädigen, ist weitaus tragischer als der Vandalismus.

19:48 von weingasi1

«Geht mir ganz genau so. Ich wohne ganz in der Nähe von Köln's grösstem Naherholungsgebiet. Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.»

Auf den Straßen in Köln Fahrrad fahren wollen oder müssen. Ist ja auch so was wie zwischen Indiana Jones Adventure und versuchter Harakiri. Es gibt im ganzen Statgebiet kaum Straßen, auf denen das anders ist. Ich plage mich damit seit mehr als 40 Jahren rum.

Wegen vieler tödlicher Unfälle mit Radfahrern Schuld Autofaher ist Köln die einzige Stadt in Deutschland, die bei der Polzei seit mehreren Jahren eine permanente "Soko Raser" hat.

Sie könnten an der "Rösrather Straße" wohnen, oder am "Mauspfad".
Beides ganz fürchterlich grauenhafte Straßen, um auf denen mit dem Fahrrad zu fahren. Da kommt dann der Autofahrer, vor dem der Radfahrer besser zurückspringen muss …

Faltrad

Am 25. Juli 2021 um 19:12 von Anna-Elisabeth
@15:03 von wieder SPD

//Ich finde es viel praktischer, das Faltrad dabei zu haben. Ohne Motor, ohne Akku, den Kram braucht man nämlich nicht.//
.....
Und ein Auto haben Sie offensichtlich auch, da Sie sich das Faltrad sicher nicht unter den Arm klemmen.

Zitate Ende

Die handelsüblichen Klapp- und Falträder sind eher unpraktisch. Entweder man hat einen schweren Stahlklumpen (Faltrad) oder ein unpraktisches in der Mitte zusammengeklapptes Klapprad.

Beides im Bus oder beim Umsteigen nicht das Wahre. Es gibt andere Ansätze:
das Handybike wird nur in der Höhe reduziert, ist aber ZU praktisch, mit den zu kleinen Rädern kann man kaum radeln.

M.E. wären zwei Gelenke sinnvoll, so daß man das Ding wie einen Trolley auf seinen eigenen Rädern hinter sich her rollen kann.

Da darf dann gerne auch ein Motor und ein Akku dran sein, wenn ich irgendwo einen Termin habe, wo verschwitzt und außer Puste nicht ideal sind.

@19:56 von Tinkotis

//Ich find's schon schräg...
...die Generation, die sich - durchaus zu recht - darüber beschwert, dass wir Älteren ihre Zukunft zerstört haben, lässt überall diesen Elektroschrott rumliegen...//

Keine Bange: Die Generation, die sich über die Älteren beschwert, schafft die weitere Zerstörung ihrer Zukunft ganz ohne die Älteren.
Diejenigen, die es ernst meinen, leben tatsächlich so umweltfreundlich, wie es nur geht, aber die schimpfen nicht, die versuchen einfach nur, es besser zu machen. Wenn man sich aber die Müllberge ansieht, die nach Freiluftveranstaltungen zurückbleiben, können das nicht sehr viele sein.

18:36 von rareri

«Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.
Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.»

Für das erste Mal mit dem Auto bei Rot über die Ampel fahren, gibt es 2 Jahre Knast, und für das zweite Mal das Gleiche wieder dann 20 Jahre Kerker.

Für Totschlag 100 Jahre, und für Mord 1.000 Jahre.
Die sinnbefreite Deutsche Justiz, die Sie sich wünschen.

@20:24 von schiebaer45

//Auch ich erlebe es häufig wie rüpelhaft einige Radfahrer sich verhalten. Hamburg soll ja eine Fahrrad Stadt werden. Eines der ersten Tätigkeiten des neuen Senat ( SPD / Grüne ) war das aufstellen von Strassen Schilder bei mir in der Strasse : Fahrräder dürfen auch auf der Strasse fahren. Obwohl auf beiden Seiten gut ausgebaute Radwege vorhanden sind.//

Hamburg als Fahrradstadt ist kaum vorstellbar. Jedenfalls nicht, solange Verstöße gegen die Regeln ungeahndet bleiben. Das gilt vor allem für das Parken auf Radwegen. Das ist der einzige Bereich, in dem ich auch Verständnis für die Radfahrer habe. Und man kann auch oft beobachten, dass immer noch viele Radwege abrupt im Nirgendwo enden.

20:23 von Thomas D.

Ihren scharfsinnigen Humor in Ehren, aber Gesetze werden von Menschen gemacht. Sie sollten aber auch vom Bürger nachvollzogen werden können. Wenn nicht, gehören sie auf den Prüfstand.

18:13 von harpdart

Dem Inhalt Ihres Posts kann ich nur zustimmen.

Bei WDR5 gab es unter dem Titel "Ist das Verkehr oder kann das weg?" ein witziges Streitgespräch zwischen zwei Hörern, die sich zu den E-Scootern völlig konträr positionierten. Sinngemäß: der eine: „ich habe meine Füße doch zum Gehen“, der andere: „... ist ein Mosaikbausteinchen bei der Verkehrswende um die letzten Kilometer zwischen ÖPNV und Ziel zu überbrücken; außerdem macht das, auch als 63jähriger, Spaß“. (WDR 5 Tagesgespräch, 05.07.)

P.S.: Mit Widerspruch kann ich, denke ich, umgehen, aber Ihr komplettes Abblocken kürzlich anstatt einer Erläuterung empfand ich als herablassend und verletzend. Mein Anliegen ist doch auch die Beweggründe anderer nachzuvollziehen...

20:17 von Kaneel

«Kürzlich ist mir noch einmal bewusst geworden, dass viele Autofahrer Radfahrer gar nicht als gleichwertige Verkehrsteilnehmer betrachten. Es hieß: wenn ich schnell sein will, nehme ich das Auto. Ergo, als Radfahrer habe ich mich dem PKW unterzuordnen und keinen Anspruch mit dem Rad regelkonform zügig unterwegs zu sein. Ich hatte es schon geahnt, aber dadurch wurde es mir noch einmal sehr deutlich.»

Deutschland Autoland Verstand abgebrannt.

Als Autofahrer nerven Fahrrafahrer nicht gar so selten, die gar nicht woanders als auf der Straße fahren könnten, selbst wenn sie wollen würden. Schweben als Fortbewegungsmittel muss erst noch erfunden werden.

Am besten ist, man hat selbst ein kleines lahmes Auto.
Meine beiden ersten waren zweimal Ente 2CV.
So was gibt es gar nicht mehr als Auto.

Noch besser ist ein größeres, in dem man sich zu 100% wohl fühlt, wenn mam drin sitzt. Unser VW Bully Campingbus, mein Renault Espace. Nun der Land Rover.

Ich lasse mich im Wohnzimmer nicht nerven.

hach ja, Radwege sind ja nur für Angepaßte

Am 25. Juli 2021 um 20:24 von schiebaer45

Hamburg soll ja eine Fahrrad Stadt werden. Eines der ersten Tätigkeiten des neuen Senat ( SPD / Grüne ) war das aufstellen von Strassen Schilder bei mir in der Strasse : Fahrräder dürfen auch auf der Strasse fahren. Obwohl auf beiden Seiten gut ausgebaute Radwege vorhanden sind.

Zitat Ende
Ich gehöre zu Allen Gruppen: Auto-, Motorrad-, LKW-, Bus-, Rad- und Rollerfahrer.

Da fährt man brav mit irgendwas Dicken über 7,5t mit der erlaubten Geschwindigkeit (LKW 60, Bus 80) auf einer schmalen kurvigen Straße mit Gegenverkehr und durchgezogener Linie.
Neben der Straße ist ein Radweg, dennoch meinen einige Trikotbesitzer mit ihren Rennrädern auf der Straße fahren zu müssen.

Selbst wenn ich die durchgezogene Linie ignorieren würde, käme ich nur vor die rollenden Staßensperren, wenn ich das mit dem ÜBERholen etwas zu wörtlich nehmen würde.
Aber man ist ja Menschenfreund und verzichtet lieber auf Pünktlichkeit...

13:52 von schabernack

also mit meinem Auto habe ich die Haustüre von meinen Mitmenschen noch nie zugeparkt
Die Fahrer eines E Scooters schon

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