Ihre Meinung zu: Auch zwei Jahre nach Einführung sind E-Scooter umstritten

25. Juli 2021 - 11:56 Uhr

Auch gut zwei Jahre nach ihrer Einführung scheiden sich an E-Scootern die Geister. Die einen finden sie praktisch, den anderen stehen sie im Weg. Ein wachsendes Problem ist Vandalismus. Von Melisa Güleyen.

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Kommentare

Auch zwei Jahre nach Einführung sind E-Scooter umstritten

es war vor 2 Jahren bei meiner Tochter in der Klasse
da wurde ne recht umfangreiche Gruppenarbeit über diese E Scooter gemacht
Lebensdauer max 7 Monate wurde festgestellt ebenso ging es um Ressourcen und den Sinn der Verwendung

Zum Grübeln kam ich als meine Tochter in diesem Zusammengang ihre Meinung zum Umweltschutz
und verschiedenen Gruppen welches dieses vertraten, überdachte

Ein ganz anderes Thema dass diese Dinger überall herumstehen
auf Gehwegen ohnehin, aber auch vor Eingängen von Häusern/Grundstücken, vor Unterführungen
kurzum sie können schon allein mit ihrem Vorhandensein provozieren

Nach...

Meiner Meinung sollen die E Scooter wieder abgeschafft werden. Ich begründe es so wenn diese aufgeladen werden müssen diese Scooter mir Fahrzeuge eingesammelt werden. Die Menschen sind unvernünftig schmeißen diese Scooter in Flüsse und Seen. Ebenso fahren manche sehr unvernünftig Nein diese E Scooter brauchen wir nicht.

rer Truman Welt

Was wäre eigentlich dramatisch für eine Nachhaltigkeit schlechter, wenn diese E-Scooter verboten würden? Sie stehen tatsächlich z. T. mitten auf Bürgersteigen oder liegen dort herum. In Anbetracht des vernachlässigbaren Nutzens auf die gesamte Mobilität in den Städten bezogen, sehe ich überhaupt kein Problem darin, diese Dinger zu verbieten. Das ist einfach nur Blödsinn und gefährlich obendrein. Weg damit!

Das merkt man schon daran, dass sie regelmäßig von irgendwelchen offenbar nicht zum eigenständigen Denken fähigen oder nur an ihre eigenen Bedürfnisse denkenden, also offensichtlich asozialen Mitmenschen in Gewässern - vor allem Flüssen - versenkt werden und somit nicht nur in ökologischer Hinsicht ein zusätzliches Problem darstellen.

diese Dinger

sind absolut nervig.
Die Nutzer benehmen sich rüpelhaft und verkehrsunwürdig.
Die Städte gehören den Radlern und Fußgängern, die sich durch diese Fahrzeuge teils gefährdet betrachten.

E-Scooter umstritten

E-Scooter sind zu den vielen unnötigen Dingen die eine wohlstandsverwöhnte Gesellschaft meint zu brauchen mit das unnötigste. Der Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung sowohl bei der Herstellung als auch bei der Entsorgung (noch gravierender) hat nichts aber auch gar nichts mit "Klima- und Umwelt schonen" zu tun. Dank solcher Produkte wächst unser Schrotthaufen ins unermessliche.

///Die einen finden sie

///Die einen finden sie praktisch, den anderen stehen sie im Weg. Ein wachsendes Problem ist Vandalismus.///
.
Ist das bei Fahrrädern nicht ganz ähnlich ? Ich empfehle mehr Toleranz.

omg

Ich wurde schon 2x auf dem Gehweg(!) von solchen Teilen angefahren, inkl. Fahrerflucht. Und die briefmarkengroßen Kennzeichen sollen wohl ein Witz sein. ;(

>>Die einen finden sie

>>Die einen finden sie praktisch, den anderen stehen sie im Weg. <<

Immer mehr wird dem Mensch das Leben erleichtert.

Ist auch sehr schick, sich nicht zu bewegen und trotzdem voranzukommen.

Die andere Seite: Die Zahl der Übergewichtigen steigt aufgrund u.a. Bewegungsmangel.....

Woher kommt die Energie zur Bewegung, die der Mensch nicht mehr selbst aufbringen muss?

PS. Ja, diese E- Teile liegen öfters im Weg.

Das zeigt die Einstellung zur Ordnung.

13:10 von Sisyphos3

«Ein ganz anderes Thema dass diese Dinger überall herumstehen …
kurzum sie können schon allein mit ihrem Vorhandensein provozieren.»

Die ganz dummen Provokateure durch Vorhandensein sind Autos.
Viel mehr Provokature als E-Scooter, und größer sinn'se dann auch noch.

Gerne provoziert das von Frauchen oder Herrchen in der Stadt ausgesetzte doofe Auto durch sinnfreies Rumlungern auf Fahrradwegen.

@Werner40:

Echt - Toleranz vor Vandalismus und Bleivergiftung? - Ist es schon vergessen, wer die Einführung dieser Vehikel vehement gelobt und unterstützt hat? -

Nervig und gefährlich!

Nervig wie bereits hier mehrfach erwähnt, aber auch gefährlich.
Ich wohne am Rand der Innenstadt. Die fahren überall, von Regeln haben die noch nie was gehört. Auch für Radfahrer gefährlich, denn die meisten können nicht lenken und fahren irgendwie. Manche fahren aus Spass zu zweit und wissen dann nicht wie die Bremse funktioniert.
Schon wieder so ein "Scheuer" Projekt.
Wahrscheinlich wird nichts gemacht, bis schwere Unfälle passieren. Ich glaube in Madrid gibt es nun Restriktionen.

E-Scooter sind eine Gute Idee

Das Problem ist das es an der Umsetzung mangelt. So gibt es keine festen Parkplätze mit einheitlichen Ladesystemen und es fehlt auch an Sanktionen wenn man den Roller nicht wie vorgesehen nutzt. auch findet man die Roller vor allen im Innenstadtbereich der meist in Sachen ÖPNV schon recht gut ausgebaut ist. Und natürlich gibt es da noch die Nutzer die die Roller an allen möglichen und unmöglichen Standorten abstellen und nicht StVO konform nutzen.

Die Menschen in unserer Zivilisation werden immer träger..

Nicht mehr lange, keine vielen Epochen mehr, und die Beine (hinteren Gliedmaßen) entwickeln sich aufgrund der immer schneller werdenden kulturellen Evolution immer stärker zurück und werden mal unbrauchbar (wie z.B. der Blinddarm).
Bei dem Gehirn bin ich mir noch unsicher, welche Entwicklung es in Zukunft nehmen wird, die viele Nutzung von google und co. und die Verbreitung von mehr Hass und Kritik, statt Lob, Anerkennung und Zuneigung mittels der "sozialen Medien" lassen da eher schlimmes erahnen. Kognitive und soziale Fähigkeiten werden jedenfalls in der Schule nicht mehr gefördert.

"Das wird sich nicht durchsetzen."

"Die einen finden sie praktisch, den anderen stehen sie im Weg."
> Wer glaubt, dass E-Scooter im Weg herumstehen, sollte mal anfangen, Autos wahrzunehmen.

"Von den in Deutschland gefahrenen Kilometern würden weniger als ein Prozent mit einem geteilten Fahrzeug [...] zurückgelegt."
> Da man mit einem E-Scooter auch keine weiten Strecken fährt, ist das wenig verwunderlich.

Man sollte Innenstädte mit geeigneten Verkehrskonzepten autofrei halten und dem Roller eine Chance geben.

/// Am 25. Juli 2021 um 13:55

///
Am 25. Juli 2021 um 13:55 von Mene mene tekel...
@Werner40:

Echt - Toleranz vor Vandalismus und Bleivergiftung? - Ist es schon vergessen, wer die Einführung dieser Vehikel vehement gelobt und unterstützt hat? -///
.
Vandalismus war schon immer eine Straftat.

Wie viele Dinge sind in

Wie viele Dinge sind in Deutschland genehmigungspflichtig, oft unnötigerweise (eine Halde von jahrzehntelanger Arbeit des Gesetzgebers...). Aber hier machen die Verleiher Kohle, das Volk stolpert über die herumliegenden Roller, und der Steuerzahler kommt dafür auf, dass die Dinger aufwendig wie in Köln zu Hunderten aus dem Fluss gefischt werden müssen. Wie passt das zusammen?!

@13:13 von MSCHM1972

>> schmeißen diese Scooter in Flüsse und
>> Seen

Richtig, die Teile gehören ordnungsgemäß im Elektroschrott entsorgt. -.-

Klimawandel-Produkt

Die E-Scooter sind ein Produkt des Klimawandels, welcher gerade stets für den Konsum von sogen. umweltfreundlichen Güter heraufbeschworen wird und sich in den Köpfen der Klimawandel-Verängstigten festigen soll.

Die E-Scooter sind nur ein kleiner Teil dieser Angstmache.

13:56 von Hillary

Auch für Radfahrer gefährlich, denn die meisten können nicht lenken und fahren irgendwie. Manche fahren aus Spass zu zweit und wissen dann nicht wie die Bremse funktioniert.

Die gleiche Fahrweise habe ich auch schon von Radfahrer erlebt: Die fahren irgendwie und wissen nicht, wie die Bremse funktioniert, insbesondere dann, wenn Fußgänger entgegenkommen. Viele kennen nicht einmal eine Klingel.

13:49 von saschamaus75

Ich wurde schon 2x auf dem Gehweg(!) von solchen Teilen angefahren, inkl. Fahrerflucht.

Ich habe schon gesehen, als ein Scooter-Fahrer während der Fahrt mit dem Handy hantierte.

14:05 Nachfragerin

"Man sollte Innenstädte mit geeigneten Verkehrskonzepten autofrei halten.........."

Ja das sollte man.

"und dem Roller eine Chance geben........."

Nein nicht dem E-Roller sondern dem Fahrad in allen Versionen.

Diese Dinger sind unnütz

allein für die Akkus werden viele seltene Erden benötigt. Es ist eine zusätzliche Umweltbelastung die nicht sein muss. Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste.

@Zuschauer49 - Der autoverliebte Deutsche...

14:07 von Zuschauer49:
"Aber hier machen die Verleiher Kohle, das Volk stolpert über die herumliegenden Roller, und der Steuerzahler kommt dafür auf, dass die Dinger aufwendig wie in Köln zu Hunderten aus dem Fluss gefischt werden müssen."

Die Kosten für die Bergung übernehmen die Vermieter. So steht es zumindest im Artikel.

Ansonsten wüsste ich nicht, welche Probleme ein Roller machen könnte, die wir nicht schon von Autos kennen und völlig kritiklos hinnehmen.

E-Scooter …

sind ja auch ein Fun Accessoire, und können darüber hinaus nur in wenigen Anwendungsfällen überhaupt was.

Einer ist für Touristen, besuchte Städte schnell und unabhängig zu erkunden. Ich warte auf nach Corona, bis Touristengruppen aus Asien vom Dom aus mit E-Scootern durch Köln düsen. Die schmeißen die Dinger nach Gebrauch wenigstens nicht von der Brücke in den Rhein, in Bäche, Tümpel, und Weiher. Mehr als 400 Stück haben die Stadtentwässerungsbetriebe in 2020 ertrunken aus Gewässern geborgen.

Mehr als eine ertrunkene Leiche pro Tag mit zusätzlich hoher Dunkelziffer.
Und dann hält die Spezies E-Scooter auch noch Winterschlaf.

Auch zwei Jahre nach Einführung sind E-Scooter umstritten

in einem Land wo man trefflich über des Kaisers Bart zu streiten beliebt und möglichst ständig nach neuen und noch mehr Regeln geifert die gerne mit vermeintlichen Sicherheitsgedanken gerechtfertigt werden

/// Am 25. Juli 2021 um 14:22

///
Am 25. Juli 2021 um 14:22 von schiebaer45
Diese Dinger sind unnütz

allein für die Akkus werden viele seltene Erden benötigt. Es ist eine zusätzliche Umweltbelastung die nicht sein muss. Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste.///
.
Welche " viele seltene Erden " sollen das sein ?

@schiebaer45 14:22

In den verwendeten Li-Akkus sind keine seltenen Erden (im Sinne der Definition) enthalten. Auch wenn das alle möglichen Quellen so schreiben. Nur Bohrschrauber-Akkus (Nickelhydrid) enthalten Lanthan. Ob seltene Erden in den Motoren sind wäre heraus zu finden.

E-Scooter...

Ein wachsendes Problem ist Vandalismus.

###

Besonders wenn diese Leih-Scooter dann in Flüssen, Häfen oder Seen entsorgt oder geworfen werden. Das wird zukünftig noch ein großes Unwelttechnisches Problem werden...

14:03 von WM-Kasparov-Fan

«Die Menschen in unserer Zivilisation werden immer träger …
Nicht mehr lange, keine vielen Epochen mehr, und die Beine (hinteren Gliedmaßen) entwickeln sich aufgrund der immer schneller werdenden kulturellen Evolution immer stärker zurück und werden mal unbrauchbar …»

Für die Spezies Mensch war es schon immer attraktiv, sich anders als durch eigene Muskelkraft voran zu bewegen. Anfangs hat man sich in Kutschen gesetzt, und sich von Viechern ziehen lassen. Dann kam der Motor.

Der Motor kann nun auch Elektro plus kleiner sein als früher mal. E-Bikes sind was Tolles für ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Ohne das E im Rad gar nicht mehr Fahrrad fahren würden oder könnten.

Kinder muss man als Erwachsener mit raus nehmen in die Natur zum Sich-Bewegen. Wandert man bspw. geführt mit Alpakas. Werden auch kleinere Kinder zu Wanderhelden. Kein Kind käme auf die Idee, mit dem E-Scooter neben dem Alpaka her zu fahren.

Schach-Boxen ist auch mehr Bewegung als nur Schach …

@ Zuschauer49

"Aber hier machen die Verleiher Kohle, das Volk stolpert über die herumliegenden Roller, und der Steuerzahler kommt dafür auf, dass die Dinger aufwendig wie in Köln zu Hunderten aus dem Fluss gefischt werden müssen. Wie passt das zusammen?!"

Klingt nach ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft), also Öffentlichkeit gleicht Verluste aus und Privat streicht Gewinne ein.

Nach meinem Kenntnisstand handelt es sich hier allerdings nicht um eine offizielle ÖPP.

Ich finde sie klasse.

An meinem Vornamen kann man vllt. mein Alter abschätzen: Ich bin nicht mehr ganz taufrisch. Und doch benutze ich die Scooter gerne und oft. Mal schnell in der Stadt irgendwohin? Klar: Scannen, Helm auf, benutzen, ordentlich abstellen. Bei manchen muss man sogar dann den Scooter fotografieren, wo und wie er nach der Fahrt steht.

Ja es gibt Menschen, die Bushaltestellen zerstören, Züge beschmieren und Polster im ÖPNV aufschlitzen. Stoppen wir daher den ÖPNV? Nein. Die Scooter-Anbieter sind auch nicht an Scootern in Flüssen schuld und in Wirklichkeit ist das Phänomen wahrscheinlich nur temporär und vereinzelt vorgekommen.

Solche Randalierer und Vandalen sollten lieber hart bestraft werden. Und nicht die Anbieter einer angenehmen und vergleichsweise umweltfreundlichen Fortbewegungsmethode.

Auf Kommentar antworten...

Am 25. Juli 2021 um 13:59 von Ravenbird

E-Scooter sind eine Gute Idee...

###

E-Scooter sind eine Modeerscheinung die wohl in einiger Zeit nur noch im privaten Bereich zu finden ist...

@14:16 von rareri

>> Die E-Scooter sind ein Produkt des
>> Klimawandels
Wie kommen Sie auf diese krude Idee? oO

>> Klimawandel-Verängstigten
Sind das die, die Angst vor F4F-Kids haben? -.-

@ 14:19 von rareri

Richtig, jetzt sind noch mehr nervige Verkehrsteilnehmer auf den Straßen.
Der Erfolg liegt in der Bequemlichkeit. Man muss nicht mal radfahren können ;)
Und man kann sie direkt vor der Haustüre abstellen, so dass dass andere behindert sind, ja,jah.
So sieht's aus. Ganz besonders am Wochenende.

sind E-Scooter umstritten

Das waren Sie auch schon vor der Einführung. Die vernuftbegabten klar denkenden Bürger hatten ja schon vor diesen zuständen, Gefahren und massenhaften Unfällen und misbrauch gewahrt und jetzt hat sich gezeigt das viel in unserer Gesellschaft mit den den notwenigen Gesetzten und Regeln nicht umweltgerecht, gut und sicher umgehn kann.

Also weg damit.

14:22 von schiebaer45

... allein für die Akkus werden viele seltene Erden benötigt. Es ist eine zusätzliche Umweltbelastung die nicht sein muss.

Und bei E-Autos?

Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste.

Das sind Tretroller.

Ich empfehle mehr Toleranz.

Werner40 @
Voon wem?
Ich forder die paar Nutzer auf Toleranz zu zeigen und weiter Gefahren zu verhindern.

Mir ist es zu teuer

Ich finde es viel praktischer, das Faltrad dabei zu haben. Ohne Motor, ohne Akku, den Kram braucht man nämlich nicht.

Blockieren den Gehweg für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen

Die Roller werden Teils unmöglich von den Nutzern auf den Gehwegen abgestellt. Jeder Autofahrer weiß wozu ein abgesetzter Bordstein da ist oder weiß es spätestens nach dem ersten Strafzettel für das davor parken. Vorwiegend stehen bei mir vorm Haus die Roller genau an abgesenketen bordsteinen herum und das zu hauf, gerade am Wochenende wenn bei mir die beiden Nachtclubs in der Nähe offen haben. Für mich kein Problem man kann drumherum gehen aber gehbehinderte haben da doch ihre Schwierigkeiten... Ein Fahrrad tuts auch für diese Altersgruppe an Menschen die solche Roller nutzen und der Umweltschutz Aspekt ist eher scheinheilig als tatsächlich da.

@rareri 14:16

Das ist kein Produkt des Klimawandels sondern eine "Geschäftsidee mit nachgelagertem Ausbeuterpool (s. Juicer)". Man soll glauben dass man einen Beitrag gegen den Wandel leistet und hat obendrein sein Späßchen damit, Rest ist egal. Mit Angst hat das nichts zu tun.

E-Roller

Bitte nicht verwechseln: die Ursache für die negativen Aspekte sind nicht die Fahrzeuge an sich, sondern die Menschen, die sie bedienen. Und wie meistens trifft dies nur auf eine Minderheit Zu.
Ein Teil der Probleme entsteht aber dadurch, dass die Roller ausleihbar sind, die Fahrer müssen sich nicht darum kümmern (z.B. Diebstahlsicherung).
Wer mit eigenem Roller fährt muss sich automatisch darum bemühen, wo er ihn sicher abstellen kann.

@Ravenbird - 13:59

"E-Scooter sind eine Gute Idee"

Sind sie nicht.

Kann man alles mit den Fahrrad besser und umweltschonender machen.
Allein schon wegen der Unabhängigkeit von Energieträgern sowie die wesentlich besseren Möglichkeiten von Zuladung und Mitnahme.
.

@14:16 von rareri: Hmm, nein - eher der Faulheit und "Coolness"

Die Schrottdinger sind von der Umweltbilanz um Welten schlechter als jedes "analoge" Rad ohne Motor. Aber man muss halt nicht körperlich ran und kann stinkfaul auch mit 100+ Kilo durch die Gegend ballern. Ein Designfehler - einem "hippen" Trend folgend.
Dann lieber ein kompaktes, leichtes Klapprad. OHNE Motor. Am Rhein und fast jedem großen Fluss in Europa holt man die Dinger nun zu zigtausenden aus dem Wasser - das Experiment ist gescheitert.

Wollen wir den Klimawandel oder nicht?

Die E-Scooter, wie auch Handys, Laptops usw. müssen produziert werden, verbrauchen unglaublich viele Resourcen und Energie bei der Produktion und dazu kommt, dass z.B. die Akkus ein massives Umweltproblem darstellen. Was früher die sogenannten Alten zu Fuß besorgt haben, was auch noch die Gesundheit fördert, da Bewegung gut tut, wird heute eben mit einem E-Scooter erledigt. Überall stehen z.B. hier in Stuttgart die Dinger im Weg, da diese einfach abgestellt werden (egal wo) und zudem sind die Preise fürs Verleihen auch noch unverschämt hoch und das eben für etwas völlig unnötiges. Als Vater eines Sohnes merkt man das schnell. Heute sind 400 € für ein Handy nichts, 1000 € für ein Laptop sowieso lächerlich und 1h E-Scooter kosten 15 € (ein gutes Mittagessen). Die Welt ist irgendwie irre geworden, der gesunde Menschenverstand kommt oft abhanden und das ganze Gerede vom Klimawandel ist sowieso nutzlos, solange immer mehr stromfressende Technologien eingesetzt werden. Weiter so...

Alles für die Umwelt

Wie erbaulich ist es doch, beleibte Menschen an sich vorbeisurren zu hören, während die das Kinn stolz in die Höhe recken! Und sogar 2 Erwachsene passen aufs Trittbrett, was soll so eine diktatorische Begrenzung auf 100 kg? Und man kann die Dinger einfach mitten auf den Bürgersteig stellen bzw. gleich von der Brücke werfen. Und das alles im erhebenden Bewusstsein, etwas für die Umwelt zu tun.

Was spricht gegen "zu Fuß gehen"?

nichts dran zu verdienen?
oder Faulheit?

alte, gehbehinderte fahren sicher eher selten Roller oder Fahrrad.

Die Dinger sind witzig - aber nützlich?!

Ich nutze die so gut wie nie und wenn, um Laufwege zu ersetzen.

Ich denke so geht’s den meisten. Man ist eben bequem und wenn man die Möglichkeit hat.

Aber ganz ehrlich. Gäbe es sie nicht, ich würde nichts vermissen.

Das "Pro" für die E-Scooter bleibt fraglich

"Dabei sollten die E-Roller in Kombination mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eigentlich eine Alternative zu den zahlreichen Autos in den Städten bieten."
Ich käme gar nicht auf die Idee, mir so ein Ding auszuleihen, damit das irgendwie eine sinnvolle Kombination mit den öff. Verkehrsmittel ergibt. Entweder gehe ich zu Fuß zur Haltestelle oder fahre mit dem Rad dahin.
Und so toll ist das Fahrgefühl auf den Dingern nicht, dass die Fahrt eine Erlebnisfahrt wird. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.
.
Und für die E-Scooter-Versenker hoffe ich, dass die Strafen für derartigen Vandalismus, Entwendung und Verkehrsgefährdung so hoch werden, dass sie lange dran abzahlen müssen.

Der Umgang mit E-Scootern

könnte tatsächlich von Nutzen sein.

Wenn die Nutzer
1. damit rücksichtsvoll und gemäß der Straßenverkehrsordnung umgehen würden.
2. die Scooter nach Gebrauch so wie es gedacht ist, abstellen würden.

Aber da einem der Scooter nicht gehört und man nur wenige Euro für die Nutzung zahlt, muss man mit ihm ja auch nicht so umgehen als wenn es der eigene wäre.

Bei den vielen Scootern, die z.B. im Rhein gelandet sind, frage ich mich, ob die alle von denen, die sie gemietet hatten ins Wasser geworfen wurden oder vielleicht doch von Leuten, denen die Scooter im Weg standen.

Zwei Kollegen von mir haben so einen Scooter. Damit fahren sie morgens statt mit dem Auto zur Arbeit, wenn es das Wetter zuläßt.
Sicher hätte es auch ein Fahrrad getan, aber das könnten Sie im Gegensatz zum Scooter nicht zusammenklappen und mit in die Wohnung nehmen.

Unabhängig von Sinn oder Unsinn der Roller

Unabhängig von Sinn oder Unsinn der Roller, so sind es die Menschen die sie benutzen, die das Hauptproblem an der Sache sind. Die Roller werden nicht ordentlich abgestellt, sondern sie werden in vielen Fällen einfach stehen gelassen. Es wird kein Gedanke daran verschwendet, ob das Ding dann anderen im Wege herumsteht oder nicht. Rücksichtslosigkeit/Gedankenlosigkeit gegenüber anderen ist leider ein aktuelles Phänomen, das nicht nur für die Roller zutrifft. Auch Müll wird einfach liegengelassen (es kommt ja die Strassenreinigung), Radfahrer fahren kreuz und quer egal ob sie dürfen oder nicht.
Irgendwann kommen dann massive Einschränkungen und das Geschrei und die Empörung ist wieder groß - Selbstverantwortung sollte kein Fremdwort sein.

Sehbehinderte gefährdet, nächtliche Rennen etc.

Hier in der Mainzer Neustadt stehen ständig solche Scooter quer über dem Weg. Beim Tragen von Lasten, nachts oder bei Sehbehinderung kann dieses Hindernis nicht immer bemerkt werden. Damit sind Stürze vorprogrammiert.
Oft werden sie auch im toten Winkel hinter Kfz abgestellt, mit Gefahr der Beschädigung beider Fahrzeuge.
Dazu werden "Rallyes" gefahren (gestern Abend wieder), dies auch über Bürgersteige und knapp an Hauseingängen vorbei.
Dagegen steht der in mehrerer Hinsicht mangelnde Nutzen dieser Geräte.
Ich halte deshalb die Zulassung von Verleihfirmen ohne feste Standorte grundsätzlich für einen Fehler.
Die Leihfahrräder haben hier feste Stationen, so etwas könnte ich mir bei den Scootern auch vorstellen.
Und da die Geräte über GPS kontrolliert werden, wären Verbotsflächen wie Parks vielleicht auch anzudenken, wo der Motor einfach automatisch ausgestellt würde.

@schabernack, 14:46

Schach-Boxen ist auch mehr Bewegung als nur Schach …

Ja klar, und steht auch in puncto Sinnhaftigkeit dem E-Roller um nichts nach. Die Bedeutung des Schachboxens für die Gesundheit der Bevölkerung ist mit der der E-Scooter für die Umwelt absolut vergleichbar.

@14:07 von Zuschauer49

>> das Volk stolpert über die herumliegenden
>> Roller

Das "stolpern" ist weniger das Problem. Aber denken Sie bitte mal an Mütter mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer. =(

E-Scooter Hersteller und Händler endlich in Haftung nehmen !

E-Scooter sorgen nicht nur für schwere Unfälle und rappelvolle Pflegeheime, sondern stellen auch eine extreme Brandbombengefahr dar. Wenn so ein Scooter-Akku mal beim Laden, in praller Sonne oder durch Vandalismus in Brand und Explosion gerät, dann ist da der Hund los und derlei Brände sind nur schwer zu löschen, mit konventionellen Handfeuerlöschern gar nicht.

Das Problem sind nicht Scooter

Das Problem sind die Nutzer und die Firmen, die Ihr Geschäftsmodell nicht so anpassen, dass es gesellschaftlich und ökologisch vertretbar ist. Scooter in Flüssen haben ja wohl nichts mit dem Produkt an sich zu tun. Und hier sind ganz klar die Verleihfimen und die Städte gefordert. Die Städte müssen durch Ihre Odnungsmacht dafür sorge tragen, dass die Flüsse Scooter frei sind und bei Zuwiderhandlung Gebühren (nicht nur die Bergungskosten) erheben. Die Verleihfirmen müssen ihr Angebot so gestalten, dass es sich wirtschaftlich trägt. Und wenn es das zur Zeit tut obwohl eine Unmenge von den Dingern im Fluss landen,dann sind die Gebühren zu gering oder werden noch gar nicht erhoben. Ich denke ein Nachtfahrverbot für Scooter hilft an der Stelle nicht weiter. Gerade nachts, wenn der letzte Bus schon weg ist können die Scooter doch einen sinnvollen Beitrag leisten. Aber hier braucht es gute Geschäftsmodelle, damit die Dinger eben nicht im nächsten Fluss landen.

@14:39 von Werner40

>> Welche " viele seltene Erden " sollen das
>> sein ?

Ähh, z.B. Lithium? oO

E-Scooter Hersteller und Händler endlich in Haftung nehmen !

E-Scooter sind eine unnütze Luxusspielerei für Leute, die längst von allem zu viel haben.

Wer gesund ist und sich ohne Auto stattdessen viel Verkehrsrödelei mit entsprechend hohem Unfallrisiko mit Minilastenbeförderung verschaffen will, der kann ebenso gut und besser ein Fahrrad benutzen, wovon die Welt bereits mehr als genug hat.

Und chronisch Kranke, Behinderte und Alte können mit so einem E-Scooter auch nichts anfangen und brauchen in ihrer noch kränker machenden Lebenserschwernis und eingeschränkten Mobilität ein Auto statt notorische Hilfeverweigerung von AOK-Pflegekasse und Sozialamt, und das erst recht in der Coronapandemie.

um 14:59 von rareri 14:22 von schiebaer45

Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste.

Das sind Tretroller.
#
Die gab es schon in den 50ziger Jahren mit einer Wippe versehen die den Antrieb auf das Hinterrad geleistet hat. Ging recht flott damit zu fahren.

16:13 von frosthorn / @schabernacl

«Schach-Boxen ist auch mehr Bewegung als nur Schach …»

«Ja klar, und steht auch in puncto Sinnhaftigkeit dem E-Roller um nichts nach. Die Bedeutung des Schachboxens für die Gesundheit der Bevölkerung ist mit der der E-Scooter für die Umwelt absolut vergleichbar.»

Schach kann ich nicht, Boxen will ich nicht.
In Köln bin ich noch nie mit E-Scooter gefahren.
Aber die Dinger sind in der Innenstadt sehr viele.

Gut waren die ausgeliehenen Scooter in Tiflis in Georgien.
Gut für uns Touristen in der doch mehr bergigen Stadt als Köln.
Aber wir haben die nach dem Fahren auch nicht in ein Gewässer geworfen.

@ 15:15 Jochen Peter

„Überall stehen z.B. hier in Stuttgart die Dinger im Weg, da diese einfach abgestellt werden (egal wo) und zudem sind die Preise fürs Verleihen auch noch unverschämt hoch und das eben für etwas völlig unnötiges.“

Ich wohne auch in Stuttgart und ja, die Dinger stehen überall herum. Sie standen mir aber noch nie im Weg und haben mich bisher nicht gestört. Benutzt werden sie von jungen Leuten und ich habe den Eindruck für einen fun ride; gerne auch zu zweit. Ich wurde auch von fahrenden e-Scooter noch nicht belästigt.

Lasst den jungen Leuten doch ihren Fahrspaß, solange es so zivilisiert zugeht. Sie sollen aber selbst zahlen müssen.

E-Scooter Hersteller und Händler endlich in Haftung nehmen !

Lieber sorgt sich der Staat allwöchentlich um korrekt geparkte, stillgelegte Autos am Straßenrand und auf öffentlichen Großparkplätzen und entfernt sie da, obwohl diese Autos niemanden gefährden, als daß der Staat sich mal um all die mit E-Scootern halsbrecherisch wild kreuz und quer vermüllten Bürgersteige kümmern und da mal aufräumen würde. Wo bleibt da die Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum, die der Staat mit seinen Verkehrsordnungsämtern durchzusetzen hätte ?

15:48 von covid-strategie

Man ist eben bequem und wenn man die Möglichkeit hat.

Aber ganz ehrlich. Gäbe es sie nicht, ich würde nichts vermissen.
#
Und zum einkaufen auch nicht zu gebrauchen.Da kann man mit dem Fahrrad mehr transportieren.

Nachteile überwiegen

Zu teuer, gefährlich, und der Betrieb (Einsammeln, Laden, Verteilen) ist zudem auch noch umweltschädlich.

@GeMe 16:04

"Bei den vielen Scootern, die z.B. im Rhein gelandet sind, frage ich mich, ob die alle von denen, die sie gemietet hatten ins Wasser geworfen wurden oder vielleicht doch von Leuten, denen die Scooter im Weg standen."

Ein nicht von der Hand zu weisender Gedanke.
Wenn ich auf meinem Rad mal wieder fast einen Fußgänger umgelegt hätte, weil der drei querstehenden Scootern ausweichen musste, kommen einem manchmal schon etwas aggressive Gedanken ...

16:26 von saschamaus75

«Welche " viele seltene Erden " sollen das ein ?»

«Ähh, z.B. Lithium? oO»

Lithium ist keine Seltene Erde, sondern ein Alkali-Metall.
Vor dem Abbau gelöst in Salzen. Hauptsächlich in Salzseen.

Seltene Erden sind eine eigene Gruppe im Periodensystem der Elemente.
Insgesamt 17 Elemente. Lithium gehört nicht dazu.

um 13:13 von MSCHM1972

Meiner Meinung sollen die E Scooter wieder abgeschafft werden. Ich begründe es so wenn diese aufgeladen werden müssen diese Scooter mir Fahrzeuge eingesammelt werden. Die Menschen sind unvernünftig schmeißen diese Scooter in Flüsse und Seen. Ebenso fahren manche sehr unvernünftig Nein diese E Scooter brauchen wir nicht.
------------------------
Das Problem ist nicht der E Scooter, vielmehr die dekadenten Menschen die ihn Nutzen.

14:50 von saschamaus75

>> Die E-Scooter sind ein Produkt des
>> Klimawandels
Wie kommen Sie auf diese krude Idee? oO

Ganz einfach! Weil man unter dem Deckmantel eines angeblich von Menschen gemachten Klimawandels reichlich Kohle machen kann, insbesondere die Umweltindustrie.

Sind das die, die Angst vor F4F-Kids haben? -.-

Diesen Quatsch schenke ich ohnehin keinerlei Bedeutung, und im übrigen sollen die F4K-Kids selbst etwas gegen den Klimawandel tun als nur sinnlos auf der Straße herumzualbern, z. B. in die Schule gehen als sich fahren zu lassen.

15:08 von spax-plywood

Man soll glauben dass man einen Beitrag gegen den Wandel leistet und hat obendrein sein Späßchen damit, Rest ist egal.

Das gleiche meine ich auch.

Mit Angst hat das nichts zu tun.

Doch, zumindest mitunter.

15:15 von Wanderfalke

Kann man alles mit den Fahrrad besser und umweltschonender machen.

Kommt immer darauf an, was man fahren will. Im übrigen gibt es auch E-Bikes; sind im Prinzip das gleiche wie E-Scooter, nur dass man darauf sitzt, also E-Scooter mit Sattel.

15:15 von WirSindLegion

Am Rhein und fast jedem großen Fluss in Europa holt man die Dinger nun zu zigtausenden aus dem Wasser -

Und da wird nur vom Plastikmüll im Wasser geredet.

Ich möchte nicht wissen, was da in den Gewässern im Inland und auf dem Grund der Ozeane alles lagert. Da sind Schiffswracks noch die harmlosen Sachen.

16:29 von schiebaer45

Die gab es schon in den 50ziger Jahren mit einer Wippe versehen die den Antrieb auf das Hinterrad geleistet hat. Ging recht flott damit zu fahren.

Hab als Kind selbst in den 50ern so ein Ding gehabt und noch dazu mit aufblasbaren Reifen und Rücktrittsbremse. Und man konnte damit auch noch stürzen und sich Schürfwunden zuziehen; Fahrrad-Schutzhelm, Knie- und Ellenbogenschoner waren damals im Duden noch nicht verankert.

wie so oft ...

ein paar Raudies bringen eine gute Idee / Sache in Verruf.

"mehrere Hundert E-Roller im Rhein versenkt." So etwas gehört für mich schon zu einem abartigen Verhalten.

Fängt ja schon beim Fahrradklau an. Möchte man umweltfreundlich mit dem Zug pendeln, benötigt aber für die Reststrecke ein geparktes Fahrrad am Bahnhof, da kann man schon mal vierteljährlich ein neues Fahrrad einplanen.

Die Strafen für Vandalismus und den Fahrradklau können gar nicht hoch genug sein.
Die Polizei müsste auch mehr mit GPS versehene Lockfahrräder die Täter (oft Banden) dingfest machen.

Eine tolle Sache

sind sie für die Vermieter, Hersteller, für den Staat durch zusätzliche steuereinnahmen (Kauf, Miete, Stromverbrauch, Arbeitsplätze geschaffen usw.)
Doch was bringt es für die meisten Menschen? Einige Jugendliche und Erwachsene haben ein neues Spielzeug, machen Stadtrundfahrten damit, die sonst zu Fuß erfolgen würden, ergo noch Dickleibiger als schon jetzt. Viele Unfälle, davon viele auch schwer - hohe Zusatzkosten für die Krankenhäuser und damit für die Allgemeinheit, natürlich meist nur die gesetzlich Versicherten. Der Müllberg wächst durch das Spielzzeug, auch wenn es so dargestellt wird, als könne man das Spielzeug recyceln. Und das Schlimmste ist der Akku - kurzlebig, aber kostspielig in der Produktion, da wertvolle und seltene Metalle genutzt werden müssen, für die ganze Landstriche verwüstet werden in Südamerika oder Portugal.
Einen nutzen in der Verkehrswende haben sie kaum. Sie sind ein neues Spielzeug für die Kids, die sonst immer Freitags zur Demo gehen. Ganz toll.

@Dr.Hans

In welchem Teil Stuttgarts wohnen Sie, in der (Halb)Höhenlage? Kommen Sie doch mal runter in die Stadt, Abends, und machen Sie sich ein Bild von der Wirklichkeit. Mal abgesehen davon dass die Teile sogar im Kräherwald rumliegen. Krudes Geschäftsmodell, Umweltbelastend, Zeichen einer faulen Wegwerfgesellschaft .. doch in der Hauptsache: fühlen sich die Jugendlichen als Avant-Garde des "E-Greenings". Kranke Welt.

@Dr.Hans

Die Dinger stehen öfters auf Fahrrad- und Fußwegen. Und wenn man viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, stört das sehr wohl.
Die Jungen sollen ihren Spaß haben; keine Frage. Als ehemaliger Jugendreferent der Sektion Schwaben (Deutscher Alpenverein) kann ich sagen, dass die Jugendlichen damals auch immer Spaß hatten, wenn wir z.B. unterwegs waren in der Natur, im Fels, bei Festen usw. Dazu wurden Sie gleich zwecks Ökologie geschult und durchs Klettern im mentalen Denken und der Körper wurde trainiert. Spaß durch E-Scooter ist wieder eine weitere unnötige nutzlose Bespaßung, die aber keiner zwingend braucht.

das liegt an der falschen Nische

Prinzipiell ist es gut, daß es eine Möglichkeit gibt, die letzte Meile mit einem Sharing-Fahrzeug zurückzulegen.

Ich hatte vor ca. 20 Jahren einen E-Scooter. Damals noch mit Bleigel-Akku, 15km Reichweite und sowas um die 30kg schwer.

Obwohl das Ding damals illegal war, hatte er mir gute Dienste geleistet. Im Zug kostenlos mitnehmen, im ländlichen Raum, wo nur alle 3 Stunden ein Bus fährt, vom Bahnhof zu meinem Ziel, dort aufladen und nachher wieder zum Bahnhof.

Sowas wäre auch heute ideal, allerdings zum Mitnehmen und persönlich besitzen.

Ich kenne zwei E-Scooter-Verleiher.
Hinter den Kulissen, die der Kunde sieht, fahren Mitarbeiter den ganzen Tag mit Sprintern bzw. Pick-Ups den Dingern (mit GPS) hinterher und sammeln sie wieder ein.

Der ach so schöne Fußabdruck geht dadurch noch mehr flöten.

Für mich wäre eine Kombination interessant:
Klappbar wie ein E-Scooter oder das Handybike, aber mit Pedelec-Logik (zulassungsfrei, bis 24,8 km/h und nur beim Treten gibt es Unterstützung)

Das Problem sind die Regeln der Politik

Die Politik ist gefragt, wenn die E-Scooter aus dem Gerede kommen sollen!
Es ist leicht, E-Scooter in der Verkehrsordnung zuzulassen. Es müsste aber der Anspruch verantwortlicher Politik sein, ein Regelwerk zu erlassen, dass es ermöglicht, die Halter von E-Scootern so in die Pflicht zu nehmen, dass die Folgen und Kosten der E-Scooter-Benutzung von den Haltern getragen werden müssen. Der erste Schritt wären fälschungssichere Kennzeichnungen eines jeden E-Scooters. Dann könnte jedes Fahrzeug so zurückverfolgt werden, auch die unsachgerecht ( z.B. in Gewässern, etc.) entsorgten, dass ihm jegliche Kosten (Bergung, Entsorgung, Rückholung, einschließlich des Verwaltungsaufwandes) zugeordnet werden könnten. Die Störungen und Probleme aufzufangen ist eine politische Aufgabe, nur haben die Parteien kein Rückgrat mehr, wirksame Regeln zu schaffen! Genehmigungen lassen sich eben besser vermarkten als Regeln! Politischer Mut muss heute mit der Lupe gesucht werden!

@ Werner40, um 13:40

“Ist das bei Fahrrädern nicht ganz ähnlich ?“

Und bei den vielen Mitmenschen ja auch...
Nur bitte nicht irgendwo reinwerfen :-)

Aber im Ernst:
Mein erster Kommentar hier war sinngemäß, dass diese Dinger mehr Nach- als Vorteile bringen würden.

Ich präzisiere:

Es sind fast ausschließlich Nachteile.

dekadenter Wohlstands-Firlefanz

Man kann niemandem verbieten Geld zu verdienen.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Wenn man mit solchen Dingen, wie e-Scooter, Lieferservice und Online-Shopping Geld verdienen kann, dann tut man das auch!

… darüber braucht sich niemand zu beschweren!

… was sich nicht rechnet, verschwindet von selbst!

… was nicht verschwindet, wird offenbar stark genug nachgefragt!

Wer über sich dabei um die Umwelt sorgt, soll einfach bei sich anfangen!

Dieser Post hat 0,4 kWh verbraucht - damit hätte man in Afrika schon einen Liter Wasser pumpen können

… usw.

17:06 von rareri 16:29 von schiebaer45

Hab als Kind selbst in den 50ern so ein Ding gehabt und noch dazu mit aufblasbaren Reifen und Rücktrittsbremse. Und man konnte damit auch noch stürzen und sich Schürfwunden zuziehen; Fahrrad-Schutzhelm, Knie- und Ellenbogenschoner waren damals im Duden noch nicht verankert.
#
Genau so war es damals.Dann haben wir Beide ja die gleichen Kindheit Erlebnisse. Gruß

Vandalismus

Wer wirft die Roller in den Fluss?

Ich glaube nicht, dass dies die Nutzer tun. Man muss sich mit Handy einloggen, erst dann kann man fahren. Der Nutzer ist dem Anbieter also bekannt und könnte zur Rechenschaft gezogen werden. Wer wäre so blöd?
Es dürfte sich vielmehr um eine besonders primitive Form des Vandalismus handeln.

Ich beobachte vermehrt, dass die E-Scooter zur Fahrt zu und vom Arbeitsplatz benutzt werden. Also nicht generell verteufeln.
Es müsste allerdings für ordentliche Abstellmöglichkeiten gesorgt werden, bei Leihrädern, die man irgendwo abstellen kann, funktioniert das auch. Wenn das alles die Probleme nicht löst, kann man die Lizenz für Verleiher zurücknehmen.

Verstöße gegen die StVO begehen alle Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger.

Die vielen Verbotsforderungen finde ich "bemerkenswert."

PS: Ich bin noch nie mit so einem Ding gefahren.

Pfandsystem ?

Eines vorneweg : Ich bin bisher darumgekommen, einen E-Scooter auszuleihen. Daher rührt vielleicht mein etwas naiv klingender Vorschlag.

Wenn man a) sich beim Verleiher registrieren muss (von mir aus auch per App).

b) Beim Ausleihen ein ordentliches Pfand hinterlegen müsste (z.B. 50€, deshalb die Registrierung für die Abbuchung vom Giro)

c) Die Scooter mit einem Bügel Schloss gesichert sind.

d) Das Pfand nur erstattet werden kann, wenn man den Scooter an einem passenden Scooter Parkplatz abschließt ... ähnlich wie z.B. bei Einkaufswagen üblich. (Auch die landen leider noch im Gelände, aber das Pfand beträgt ja auch nicht 50€ oder mehr)
---
Verleiher, bei denen es Probleme gibt (schlechtes Schloss, kaputte Ruckgabestelle o.ä.) sind sehr schnell durch Mund-PR wieder vom Markt.

Und ja, man kann dann den Scooter nicht einfach so irgendwo mehr abstellen. Der "mündige Bürger" ist leider noch nicht so vernünftig, dass von jedem fremdes Eigentum geachtet wird.

Seltsam.

Es ist wieder einmal schockierend, wie viel Hass so viele Menschen mit sich rumschleppen (sage ich als bekennender Misanthrop).
Diesmal ist es offensichtlich der Hass auf E-Scooter und ihre Fahrer.

Da wird blind vor Hass gleich mal völlig undifferenziert drauflosgeschlagen, verbieten die Dinger, die Hersteller und alle anderen wollen doch bloß einen Reibach machen, FFF bekommt natürlich auch noch kräftig einen übergezogen, logisch.

Dass das alles möglicherweise nur die Kinderkrankheiten eines völlig neuen Verkehrsmittels sind, habe ich in den Beiträgen der letzten 1,5 h wenn überhaupt, dann nur seeehhr vereinzelt gelesen.

Leute, kommt doch mal wieder runter! Lasst uns Regeln und sinnvolles Instrumentarium schaffen, damit die Dinger vernünftig benutzt werden und dann wird alles ratzfatz wieder gut!

Und ja, ich ärgere mich auch ständig über die Dinger. Aber das hindert mich ja nicht daran, meinen Kopf zu etwas anderem als sinnlosem Gemecker zu benutzen!

auch Fußgänger

von harpdart @
Welche sollen das sein?

Ein Fussgänger überlebt einen Fehler den er macht sehr selten. Ein rechtsabbiegende LKW hält das oft nur für eine Bodenwelle.

Den

E-Scooter an sich finde ich für bestimmte Einsatzzwecke sinnvoll, das Überangebot an Leih-Rollern in bereits vollgemüllten Innenstädten weniger. Die Dinger stehen sich dann an allen möglichen und unmöglichen Stellen ein Loch in den Akku. Außerdem sind die Scooter für Ungeübte aufgrund kleiner Räder und nicht zu unterschätzenden Geschwindigkeiten gefährlich. Wer Fahrrad fahren kann, beherrscht noch lange keine Kurve mit 20 km/h und auf unruhigem Grund auf einem Scooter.

@NWDM 17:21

"Der erste Schritt wären fälschungssichere Kennzeichnungen eines jeden E-Scooters. Dann könnte jedes Fahrzeug so zurückverfolgt werden, auch die unsachgerecht ( z.B. in Gewässern, etc.) entsorgten"

Nein, leider nicht zwangsläufig.

Es ist ja gut möglich, dass jemand einen Scooter nutzt und wieder abstellt.
Und zwei Stunden später kommt entweder eine Horde besoffener Jugendlicher oder schlicht jemand, der sich über den 32. völlig rücksichtslos abgestellten Scooter an diesem Tage ärgert und das Ding kurzerhand über die Reling schmeißt.

Beide Fälle sind durch Kennzeichen keinesfalls nachverfolgbar.

Eine Zukunft

sehe ich für diese Dinger nicht.Ich glaube mehr das es eine " Modeerscheinung " ist von der in ein paar Jahren Keiner mehr spricht.

17:43 von schiebaer45

Genau so war es damals.Dann haben wir Beide ja die gleichen Kindheit Erlebnisse. Gruß

... und etwa das gleiche Alter. Und mit dem Alter merkt man, dass im Leben nicht alles so verläuft, wie man sich vorstellt.

17:44 von harpdart

«Wer wirft die Roller in den Fluss?»

Bekloppte, Besoffene, bekloppte Besoffene, und besoffene Bekloppte.

«Ich glaube nicht, dass dies die Nutzer tun. Man muss sich mit Handy einloggen, erst dann kann man fahren. Der Nutzer ist dem Anbieter also bekannt und könnte zur Rechenschaft gezogen werden. Wer wäre so blöd?»

Man kann sich so'n Ding auch erst eingeloggt ausleihen.
Dann ganz in der Nähe einer Rheinbrücke abstellen und sich ausloggen.

Dann nimmt man sich das gleiche Ding wieder, und trägt es die Treppenstufen zur Brücke hoch. Fahren kann man dort nicht, und kein Mensch kommt auf die Idee, den E-Scooter-Träger zu fragen: "Eh … was machst du da mit dem Scooter?"

Fahrräder in Gewässer werfen konnte man noch nie verhindern.
Bei E-Scooters kann man das erst recht nicht. Weil sie noch kleiner und handlicher sind zum Tragen und zum Werfen als Fahrräder.

Irgendwer von den 4 von oben ist zu jeder Tages- & Nachtzeit unterwegs.

Is doch nur ein

Is doch nur ein Großstadtproblem.
Hier , Stadt mit 35000 Einwohnern, gibt's keine.

17:44 von harpdart Vandalismus

das sind dieselben Vandalen/Menschen, die auch früher schon die Fahrräder/Mofas/Roller anderer Leute beschädigt oder geklaut haben, wenn diese notgedrungen am Bahnhof/Bushaltestelle geparkt werden mussten.
(Autos sind nicht ganz so leicht zu schädigen.)
Aber da waren Einzelpersonen die Geschädigten.

Durch die überall abgestellten Leihfahrzeuge ist das Problem noch größer geworden. Lohnt sich das sharing-Geschäft so überhaupt noch?

Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?

@werner1955

Auch Fußgänger gehen massenhaft bei rot über Ampeln, laufen unachtsam auf Radwege usw.
In der Innenstadt kann man all das bestens verfolgen.
Und: sind wir nicht alle Alles?
Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.
Die pauschalen Schuldzuweisungen an eine Gruppe nerven mich schon lange.

Kritik ist nicht sinnlos

wenn alle Menschen immer alles schlucken, was ihnen die Politik oder Wirtschaft vorsetzt, keiner mehr Kritik üben darf, ohne selbst dafür angegriffen zu werden (Rechter, Nazi, linker Spinner, Umweltmuffel, usw.) dann landen wir schnell in einer Art Diktatur, in der keiner mehr den Mund aufmacht.
Ja, diese Dinger sind ein Spielzeug und der Nutzen ist minimal, von einer zukünftigen Lösung für das Verkehrsproblem zu sprechen, halte ich für voll überzogen.
Aber ich achte Ihre Meinung, auch wenn es nicht die meine ist.
So etwas nennt man Toleranz - bitte deshalb nicht alle, die anderer Meinung sind, als sinnlose Meckerer zu bezeichnen.

@rareri - 16:53

// Sind das die, die Angst vor F4F-Kids haben? -.- //

"Diesen Quatsch schenke ich ohnehin keinerlei Bedeutung, und im übrigen sollen die F4K-Kids selbst etwas gegen den Klimawandel tun als nur sinnlos auf der Straße herumzualbern, z. B. in die Schule gehen als sich fahren zu lassen."

Ich denke, dass eigentlich Leute wie Sie über dieses ernste Thema herumalbern.

Weil Ihnen die Forschung und Wissenschaft, die hinter dieser Problematik steckt, wohl offenbar zu hoch ist, fällt Ihnen nichts besseres ein als das politische Engagement dieser Jugendlichen ins Lächerliche zu ziehen.

18:11 von Susi1960

Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?

Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.

Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.

Man könnte es auch so sehen:

Würden die E-Scooter sinnentsprechend verwendet, wären sie durchaus eine sinnvolle Sache.

Es scheitert an den Hirnis, die nie gelernt haben, mit dem Eigentum anderer verantwortungsvoll umzugehen - auch wenn sie für die Benutzung bezahlt haben.

16:38 von morph63

.... zudem auch noch umweltschädlich.

Und ausgerecht aus Umweltschutzgründen wurde ja der E-Scooter angepriesen, weil er nicht qualmt.

18:04 von rareri 17:43 von schiebaer45

... und etwa das gleiche Alter. Und mit dem Alter merkt man, dass im Leben nicht alles so verläuft, wie man sich vorstellt.
#
Da ist viel wahres dran.So mancher Jugendtraum musste der Realität weichen.

Am 25. Juli 2021 um 14:22 von schiebaer45

"Diese Dinger sind unnütz
allein für die Akkus werden viele seltene Erden benötigt. Es ist eine zusätzliche Umweltbelastung die nicht sein muss. Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste."

Und das gleiche gilt für das Fahrrad!

18:31 von Wanderfalke

Weil Ihnen die Forschung und Wissenschaft, die hinter dieser Problematik steckt, wohl offenbar zu hoch ist, fällt Ihnen nichts besseres ein als das politische Engagement dieser Jugendlichen ins Lächerliche zu ziehen.

Und Sie haben die Weisheit für sich gepachtet?! Woher wissen Sie, dass es einen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt. Haben Sie selbst eigene Klima-Forschungen gemacht?

Überlegen Sie einmal, wie viel Tage es heuer über 30 Grad Celsius gegeben hat; bei uns in der Gegend kann ich mir diese Tage von den fünf Finger abzählen, kein typisches Badewetter, außer im beheizten Bad.

Und wenn sich irgendwo punktuell ein Wetterextrem bildet, wird sofort vom Klimawandel gesprochen. Ja, der Glaube kann Eisberge versetzen!

18:13 von harpdart

Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.
Die pauschalen Schuldzuweisungen an eine Gruppe nerven mich schon lange.

Grundsätzlich hat immer der Verkehrstärkere auf den Verkehrsschwächeren Rücksicht zu nehmen!

Am 25. Juli 2021 um 14:19 von rareri

13:56 von Hillary

Auch für Radfahrer gefährlich, denn die meisten können nicht lenken und fahren irgendwie. Manche fahren aus Spass zu zweit und wissen dann nicht wie die Bremse funktioniert.

Die gleiche Fahrweise habe ich auch schon von Radfahrer erlebt: Die fahren irgendwie und wissen nicht, wie die Bremse funktioniert, insbesondere dann, wenn Fußgänger entgegenkommen. Viele kennen nicht einmal eine Klingel.
__
Als Fussgänger fühle ich mich von diesen Dingern genauso bedrängt und gestört wie von Radfahrern, die mich viel mehr gefährden als ein Auto, weil sie vielfach einfach auf dem Bürgersteig fahren, auch wo es Radwege gibt, sich häufig nicht an Regeln halten, und sich vielfach total rücksichtslos verhalten. Ein Zusammenprall als Fussgänger mit einem Fahrrad oder e-scooter kann nämlich ganz schön übel sein. Wozu es nun auch noch zusätzlich zu allen anderen Vehikeln diese e-scooter brauchte, die überall rumliegen und stören, weiss ich wirklich nicht.

18:43 von sonnenbogen

Roller ohne E Motor tun doch aus gute Dienste."

Und das gleiche gilt für das Fahrrad!
#
Das Fahrrad ist zudem auch viel sicherer in seinen Fahreigenschaften,als ein Roller mit den kleinen Minirädern die leicht zu Stürzen führen können.

@rareri - 18:45

"Und Sie haben die Weisheit für sich gepachtet?! Woher wissen Sie, dass es einen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt. Haben Sie selbst eigene Klima-Forschungen gemacht?
Überlegen Sie einmal, wie viel Tage es heuer über 30 Grad Celsius gegeben hat; bei uns in der Gegend kann ich mir diese Tage von den fünf Finger abzählen, kein typisches Badewetter, außer im beheizten Bad."

Es sind nicht nur meine Weisheiten sondern ich lerne aus den globalen wissenschaftlichen Messergebnissen und deren Schlussfolgerungen während Sie sich in Ihrem Schrebergarten die warmen Tage an den Fingern abzählen.

Und das ist Ihr Bewertungshorizont für Klimawissenschaft?

Am 25. Juli 2021 um 13:31 von Rybnika

diese Dinger

sind absolut nervig.
Die Nutzer benehmen sich rüpelhaft und verkehrsunwürdig.
Die Städte gehören den Radlern und Fußgängern, die sich durch diese Fahrzeuge teils gefährdet betrachten.
__
Mich stören die Dinger und die Radfahrer viel mehr, als mich (als Fussgänger ) je ein Auto gestört hat. Jahrzehntelang waren Autos auf der Strasse. Fahrräder eigentlich auch und Fussgänger auf dem Trottoir. Jetzt teilen sich plötzlich 3 versch. Verkehrsteilnehmer häufig die selbe Fläche. Da ist der Fussgänger, der eigentlich der einzige ist, der sich dort aufhalten sollte, das schwächste Teil, der am meisten gefährdet ist. Das kann ja wohl nicht richtig sein, zudem sich Radfahrer sehr häufig ziemlich rüpelhaft verhalten, vor allem, wenn es sich um Kuriere handelt. Ich will nicht alle bezichtigen aber doch etliche.
Der neu hinzugekommene e-scooter tut sein übriges im Kampf um den geringen Platz auf dem Bürgersteig.

@15:03 von wieder SPD

//Ich finde es viel praktischer, das Faltrad dabei zu haben. Ohne Motor, ohne Akku, den Kram braucht man nämlich nicht.//

Man sollte nicht von sich auf andere schließen. Aber schön, dass Sie offensichtlich keine Herz- und/oder Lungenprobleme haben und sich offensichtlich einer gesunden Beinmuskulatur erfreuen können. Und ein Auto haben Sie offensichtlich auch, da Sie sich das Faltrad sicher nicht unter den Arm klemmen.

@18:13 von harpdart @werner1955

//Und: sind wir nicht alle Alles?
Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.//

Nein! Ich bin nur Fußgängerin und habe doch recht oft den Eindruck, als solche die A-Karte zu haben. Autofahrer haben mich bisher noch nicht gefährdet, Radfahrer schon. Und nein, es war in keinem diese Fälle meine Schuld.

@WM-Kasparov-Fan

"Nicht mehr lange, keine vielen Epochen mehr, und die Beine (hinteren Gliedmaßen) entwickeln sich aufgrund der immer schneller werdenden kulturellen Evolution immer stärker zurück und werden mal unbrauchbar (wie z.B. der Blinddarm)." Am 25. Juli 2021 um 14:03 von WM-Kasparov-Fan

*

Ich musste gerade an den Film "Wall-E" denken.
:-D

Am 25. Juli 2021 um 13:55 von Mene mene tekel...

Echt - Toleranz vor Vandalismus und Bleivergiftung? - Ist es schon vergessen, wer die Einführung dieser Vehikel vehement gelobt und unterstützt hat? -
__
Ich mag die Dinger auch nicht. Dass man aber vom Fahren mit den scootern Bleivergiftung bekommt, ist mir neu. Ich weiss nicht, wer die Dinger gelobt und unterstützt hat aber mit Sicherheit hat derjenige nicht dafür gesorgt, dass die Dinger in Wald und Flur und Fluss einfach entsorgt werden. Dass die Benutzer derart asozial vorgehen, konnte der Befürworter mit Sicherheit nicht wissen.
Inwiefern es jetzt so wichtig ist, wer genau die scooter eingeführt hat, versteh' ich auch nicht. Man hatte sich vllt etwas Sinnvolles davon versprochen. Lehren kann man nur aus etwas ziehen, was man ausprobiert hat.

@ sonnenbogen

"Am 25. Juli 2021 um 14:22 von schiebaer45"Diese Dinger sind unnütz allein für die Akkus werden viele seltene Erden benötigt.""

Und das gleiche gilt für das Fahrrad!" Am 25. Juli 2021 um 18:43 von sonnenbogen

*

Sie meinen E-Bike / Pedelec.

Für ein Fahrrad braucht man 2 Beine.
Es gibt auch welche, die mit Händen angetrieben werden.

@harpdart

"Auch Fußgänger gehen massenhaft bei rot über Ampeln, laufen unachtsam auf Radwege usw." Am 25. Juli 2021 um 18:13 von harpdart

*

Aber die Geschwindigkeit ist nicht dieselbe.
Als Auto- oder Radfahrer sehe ich eher, ob ein Fußgänger mir in den Weg geht, als so ein Roller. Ein Fahrrad ist noch größer und von der Sitzposition des Menschen noch eher zu erkennen und die Geschwindigkeit einzuschätzen.

Fahre ich Fahrrad auf einem Radweg und es laufen Fußgänger vor mir, die mir in den Weg gehen könnten, dann klingle ich vorsorglich, um mich bemerkbar zu machen.

@Werner40

"Ist das bei Fahrrädern nicht ganz ähnlich ? Ich empfehle mehr Toleranz." Am 25. Juli 2021 um 13:40 von Werner40

+

eigene Fahrräder stellt man immer so ab, dass sie möglichst nicht im weg sind. Man will nicht, dass sie umgeworfen werden, da so etwas kaputt gehen könnte.

Es liegt aber nicht an der Art des Gegenstandes, sondern am Eigentum.

@rareri 18:45

Da wo sich "punktuell ein Wetterextrem gebildet hat" gab's auch nur selten 30 Grad.....

Ich schlage kunstvoll gerahmte Prachtdrucke des Mollier-Diagramms für das deutsche Wohnzimmer vor. Damit Feuchte, Temperatur und Enthalpieinhalt nicht kreuz und quer durcheinander gehauen werden für "Gockel auf dem Mist"- Weisheiten.

Einfach nur GEFÄHRLICH!!!

Die Leute sind viel zu schnell mit diesen Teilen unterwegs (>30km/h) und haben keine Ahnung wie lang der (geordnete) Bremsweg in so einem Fall ist. Da der Schwerpunkt hoch über der Achse des vorderen Rades liegt ist im Falle des Falles eher ein "Abgang" über den Lenker bzw. ein "Überholen" des Vorderrades durch das Hinterrad angesagt.
Aber das kümmert die Fahrer herzlich wenig und auch sie fahren wie manche Radfahrer wie und wo sie wollen ohne auf irgendwelche Regeln Rücksicht zu nehmen.
Diese Rücksichtslosigkeit (auch beim "Parken" solcher Gefährte) ist nicht wirklich tolerierbar und sollte von den Ordnungshüter viel konsequenter verfolgt werden.

Am 25. Juli 2021 um 17:21 von NWDM

Der erste Schritt wären fälschungssichere Kennzeichnungen eines jeden E-Scooters. Dann könnte jedes Fahrzeug so zurückverfolgt werden, auch die unsachgerecht ( z.B. in Gewässern, etc.) entsorgten, dass ihm jegliche Kosten (Bergung, Entsorgung, Rückholung, einschließlich des Verwaltungsaufwandes) zugeordnet werden könnten.
__
Das gleiche sollte dann auch bei Fahrrädern geschehen. In Köln stehen tausende von Fahrrädern, meist schrottreif/aus- und abgeschlachtet überall herum. Genauso viele werden sich bestimmt im Rhein befinden.
Unfälle, gerne auch mit Fahrerflucht können auch meist nicht verfolgt werden. Es wurde schon oft gefordert, dass Fahrräder eine Identifikationsmöglichkeit haben müssen. Bislang wurde sich dagegen heftigst gewehrt. Aber nur dann bekommt man die Sache vllt in den Griff.

14:47 von Harald Friedrich

"Stoppen wir daher den ÖPNV? Nein".
ÖPNV ist wichtig, Scooter sind dämlich. Kann ich beim allernächsten Regenguß in einer beliebigen Stadt beweisen. Wer plant schon Scooter für eine ökologische Lebensweise als Weg zur Arbeit fest ein.

Am 25. Juli 2021 um 19:18 von Anna-Elisabeth

@18:13 von harpdart @werner1955

//Und: sind wir nicht alle Alles?
Mal Fußgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer.//

Nein! Ich bin nur Fußgängerin und habe doch recht oft den Eindruck, als solche die A-Karte zu haben. Autofahrer haben mich bisher noch nicht gefährdet, Radfahrer schon. Und nein, es war in keinem diese Fälle meine Schuld.
__
Geht mir ganz genau so. Ich wohne ganz in der Nähe von Köln's grösstem Naherholungsgebiet. Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.

16:03 von Parsec

"Und für die E-Scooter-Versenker hoffe ich, dass die Strafen für derartigen Vandalismus, Entwendung und Verkehrsgefährdung so hoch werden, dass sie lange dran abzahlen müssen".
Wenn wir denn endlich mal eine Gruppenhaftung hätten. Den Schuldigen müsste natürlich nachgewiesen werden, daß sie sich absichtlich einer Gruppe oder einem gesellschaftlich nicht akzeptablen Verhalten angeschlossen haben, z.B. für Youtube filmen, wie sie einen E-Scooter in den Fluss werfen. Hundert Erwischte zahlen gesamtschuldnerisch für den Schaden, den zehntausend meistens nicht Erwischte angerichtet haben.

14:03 von WM-Kasparov-Fan

"Die Menschen in unserer Zivilisation werden immer träger..

Nicht mehr lange, keine vielen Epochen mehr, und die Beine (hinteren Gliedmaßen) entwickeln sich aufgrund der immer schneller werdenden kulturellen Evolution immer stärker zurück und werden mal unbrauchbar (wie z.B. der Blinddarm).°

,.,.,

Also, ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind:
Aber in den 50er und 60er Jahren war das so, wie Sie beschrieben haben.

Und danach kam dann das Interesse am Wandern und Fahrradfahren auf.

Das war die Gegenbewegung, die mich damals schon sehr gefreut hat.

Ich find's schon schräg...

...die Generation, die sich - durchaus zu recht - darüber beschwert, dass wir Älteren ihre Zukunft zerstört haben, lässt überall diesen Elektroschrott rumliegen...

Also ich staune nur noch, am

Also ich staune nur noch, am meisten über einige Foristen, die in anderen Threads die Grünen nur als unwählbare Verbotspartei bezeichnen und sich hier mit Verbotsvorschlägen überbieten. Oder für Vandalismus exorbitant hohe Strafen fordern. 10 Jahre Haft konnte ich hier lesen.Dann möchte ich in Relation dazu endlich Lebenslänglich für Vergewaltiger, denn das ist Mord an der Seele…
Zurück zu den Scootern, etwas Gelassenheit wäre wirklich angebracht, für bessere Abstellplätze kann man sorgen, auch ist es technisch möglich, das Nutzungsgebiet zu definieren, bei Grenzüberschreitung fährt der Scooter nicht mehr. So kann man die Menge und Einsatzgebiet steuern. Ob für Touris, die die Sehenswürdigkeiten abklappern, kann nämlich zu Fuß ganz schön schlauchen, oder als Park and Ride Verkehrsmittel. Selbst der Parkplatz könnte GPS- definiert sein und der Roller schrecklich piepen, wenn er falsch geparkt wird. Das erzieht die Nutzer auch ohne Verbote, wir haben schon zuviel davon.

E-Skooter

Die Geräte sind ganz toll aber viele Fahrer sind es eben nicht ! Was man da alles zu sehen bekommt ist himmelschreiend ! Und da es um das eigene Leben und das Leben Anderer geht,
sollte man gegen schlechte Fahrer vorgehen und prüfen, warum sie so schlecht fahren ? Alkohol oder Drogen ? Was auch immer einige sind mehr als schlimm.

14:21 von rareri

"Ich habe schon gesehen, als ein Scooter-Fahrer während der Fahrt mit dem Handy hantierte."

,.,.,

Auf der Autobahn habe ich das bei Autofahrern, die am Lenkrad saßen, auch schon gesehen.

@ klauserich, 19:35h. Also

@ klauserich, 19:35h. Also mein eigener Scooter fährt nicht schneller als 20, wenn überhaupt, mein E-bike mit Treten drosselt ab 25, wenn ich schneller sein möchte, muss ich komplett treten, ohne Motor, oder bergab rollen. Da kann ich keine Gefährdung sehen.

@19:22 von weingasi1 @13:55 von Mene mene tekel...

//Man hatte sich vllt etwas Sinnvolles davon versprochen. Lehren kann man nur aus etwas ziehen, was man ausprobiert hat.//

Richtig. Die Idee fand ich auch fabelhaft. Ich selbst würde so ein Ding aber erst benutzen, nachdem ich mich auf irgendeinem Hinterhof davon überzeugt habe, dass ich das Ding auch unter Kontrolle habe. So eine Art Fahrstunde von mir für mich.

18:52 von weingasi1

Darf ich einmal fragen, ob Sie selbst radfahren?

Kürzlich ist mir noch einmal bewusst geworden, dass viele Autofahrer Radfahrer gar nicht als gleichwertige Verkehrsteilnehmer betrachten. Es hieß: wenn ich schnell sein will, nehme ich das Auto. Ergo, als Radfahrer habe ich mich dem PKW unterzuordnen und keinen Anspruch mit dem Rad regelkonform zügig unterwegs zu sein. Ich hatte es schon geahnt, aber dadurch wurde es mir noch einmal sehr deutlich.

Rücksichtslosigkeit stört mich bei allen Verkehrsteilnehmern. Wenn ich als Fußgängerin eine Straße überqueren will, hilft es ungemein, wenn PKW-Fahrer sich an die 50 km/h pro Stunde halten. Manche scheinen ihren Führerschein aber eher im Lotto gewonnen zu haben, da bestimmte Verkehrsschilder wie „rechts vor links“ gar nicht bekannt sind. Pauschalisierung kann ich auch. ;-) Also, was halten Sie von generell mehr Radarkontrollen genauso wie Strafen für Radfahrer und E-Scooterfahrer auf Fußwegen? Für die Sicherheit von allen!

Hier wird munter zwischen

Hier wird munter zwischen fussgängern, Autofahrern und sonstwes unterschieden.
Das ist schlicht falsch.
Nicht "die radfahrer" oder die "xxx" benehmen sich daneben. Ignoranten, Rüpel und Ähnliche hauen über die Stränge.
Woher ich das weiß.
Weil ich zu allen Gruppen gehöre. Ich fahre Rad, Ebike, Auto, Transporter, LKW, gehe zu Fuß, nutze öpnv. Und das benehmen ändert sich nicht, wenn man das Fortbewegungsmittel tauscht.
Und bevor man auf gruppe xy einhaut, sollte man sich mal einen tag im urlaubsverkehr auf der Autobahn geben.
Da sehe ich im minutentakt Kandidaten für eine MPU.
Warum sollte das bei Rollerfahrer anders sein.

Ich bin für begrenzten Führerschein. Alle 2 Jahre mal zum "Fahrertüv" sollte helfen. Viele wissen überhaupt nichts von neuen Regeln.

Aber das Auto is technisch ok.
Kann wohl nicht richtig sein.

18:36 von rareri

18:11 von Susi1960
>>Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?<<

Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.
Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.

Nach Ihren Beiträgen sind Sie um die 70 Jahre alt.

Und in dieser langen Zeit ist es Ihnen nicht gelungen, die Begriffe „Justiz“ und „Gesetz“ in eine sinnvolle Verbindung zu bringen?

19:48 von weingasi1 Am 25. Juli 2021 um 19:18 von Anna-Elisabet

Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.
#
Auch ich erlebe es häufig wie rüpelhaft einige Radfahrer sich verhalten. Hamburg soll ja eine Fahrrad Stadt werden. Eines der ersten Tätigkeiten des neuen Senat ( SPD / Grüne ) war das aufstellen von Strassen Schilder bei mir in der Strasse : Fahrräder dürfen auch auf der Strasse fahren. Obwohl auf beiden Seiten gut ausgebaute Radwege vorhanden sind.

@19:48 von weingasi1 @19:18 von Anna-Elisabeth

//Geht mir ganz genau so. Ich wohne ganz in der Nähe von Köln's grösstem Naherholungsgebiet. Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.//

Ich bin tatsächlich zweimal angefahren worden. Einmal von hinten, weil ein Radfahrer offensichtlich den Fußweg für die Überholspur des Radwegs gehalten hatte, einmal direkt frontal, als auf dem Fußweg ein Radfahrer um die Ecke kam.
Wegen der hohen Hecke konnten wir uns gegenseitig nicht sehen und natürlich kann/muss ein Radfahrer auf einem Fußweg nicht mit Fußgängern rechnen.

P.S: zum anderen Thread: da bin ich offensichtlich falsch verstanden worden. Nicht ich würde sagen, der oder die muss weg. Ich gehe davon aus, dass "frosthorn" verstanden hat, was ich meinte.

18:36 von rareri

>> 18:11 von Susi1960
"Wie bekommen wir Vandalismus in den Griff?"

Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.

Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.>>

,.,.,

Ja, einerseits haben wir die humane deutsche Justiz.

Andererseits haben wir Bürger, die sich sehnlichst wünschen, dass die Vandalen so bestraft werden, "dass ihnen die Augen tropfen"

Dieser Hass und dieses Bedürfnis, andere physisch zu schädigen, ist weitaus tragischer als der Vandalismus.

19:48 von weingasi1

«Geht mir ganz genau so. Ich wohne ganz in der Nähe von Köln's grösstem Naherholungsgebiet. Wenn ich aus meinem Gartentörchen auf den Bürgersteig trete, bin ich schon mehrfach nur durch einen Sprung zurück einem Zusammenprall mit Radfahrern entkommen, die einfach anstatt auf der Strasse auf dem Bürgersteig fahren.»

Auf den Straßen in Köln Fahrrad fahren wollen oder müssen. Ist ja auch so was wie zwischen Indiana Jones Adventure und versuchter Harakiri. Es gibt im ganzen Statgebiet kaum Straßen, auf denen das anders ist. Ich plage mich damit seit mehr als 40 Jahren rum.

Wegen vieler tödlicher Unfälle mit Radfahrern Schuld Autofaher ist Köln die einzige Stadt in Deutschland, die bei der Polzei seit mehreren Jahren eine permanente "Soko Raser" hat.

Sie könnten an der "Rösrather Straße" wohnen, oder am "Mauspfad".
Beides ganz fürchterlich grauenhafte Straßen, um auf denen mit dem Fahrrad zu fahren. Da kommt dann der Autofahrer, vor dem der Radfahrer besser zurückspringen muss …

Faltrad

Am 25. Juli 2021 um 19:12 von Anna-Elisabeth
@15:03 von wieder SPD

//Ich finde es viel praktischer, das Faltrad dabei zu haben. Ohne Motor, ohne Akku, den Kram braucht man nämlich nicht.//
.....
Und ein Auto haben Sie offensichtlich auch, da Sie sich das Faltrad sicher nicht unter den Arm klemmen.

Zitate Ende

Die handelsüblichen Klapp- und Falträder sind eher unpraktisch. Entweder man hat einen schweren Stahlklumpen (Faltrad) oder ein unpraktisches in der Mitte zusammengeklapptes Klapprad.

Beides im Bus oder beim Umsteigen nicht das Wahre. Es gibt andere Ansätze:
das Handybike wird nur in der Höhe reduziert, ist aber ZU praktisch, mit den zu kleinen Rädern kann man kaum radeln.

M.E. wären zwei Gelenke sinnvoll, so daß man das Ding wie einen Trolley auf seinen eigenen Rädern hinter sich her rollen kann.

Da darf dann gerne auch ein Motor und ein Akku dran sein, wenn ich irgendwo einen Termin habe, wo verschwitzt und außer Puste nicht ideal sind.

@19:56 von Tinkotis

//Ich find's schon schräg...
...die Generation, die sich - durchaus zu recht - darüber beschwert, dass wir Älteren ihre Zukunft zerstört haben, lässt überall diesen Elektroschrott rumliegen...//

Keine Bange: Die Generation, die sich über die Älteren beschwert, schafft die weitere Zerstörung ihrer Zukunft ganz ohne die Älteren.
Diejenigen, die es ernst meinen, leben tatsächlich so umweltfreundlich, wie es nur geht, aber die schimpfen nicht, die versuchen einfach nur, es besser zu machen. Wenn man sich aber die Müllberge ansieht, die nach Freiluftveranstaltungen zurückbleiben, können das nicht sehr viele sein.

18:36 von rareri

«Strafen, dass den Vandalen die Augen tropfen. Wer erwischt wird, 1 Jahr einbuchten, im Wiederholungsfalle 10 Jahre. Und dann wird er sich überlegen, was für ihn günstiger ist.
Aber wir haben ja die humane deutsche Justiz.»

Für das erste Mal mit dem Auto bei Rot über die Ampel fahren, gibt es 2 Jahre Knast, und für das zweite Mal das Gleiche wieder dann 20 Jahre Kerker.

Für Totschlag 100 Jahre, und für Mord 1.000 Jahre.
Die sinnbefreite Deutsche Justiz, die Sie sich wünschen.

@20:24 von schiebaer45

//Auch ich erlebe es häufig wie rüpelhaft einige Radfahrer sich verhalten. Hamburg soll ja eine Fahrrad Stadt werden. Eines der ersten Tätigkeiten des neuen Senat ( SPD / Grüne ) war das aufstellen von Strassen Schilder bei mir in der Strasse : Fahrräder dürfen auch auf der Strasse fahren. Obwohl auf beiden Seiten gut ausgebaute Radwege vorhanden sind.//

Hamburg als Fahrradstadt ist kaum vorstellbar. Jedenfalls nicht, solange Verstöße gegen die Regeln ungeahndet bleiben. Das gilt vor allem für das Parken auf Radwegen. Das ist der einzige Bereich, in dem ich auch Verständnis für die Radfahrer habe. Und man kann auch oft beobachten, dass immer noch viele Radwege abrupt im Nirgendwo enden.

20:23 von Thomas D.

Ihren scharfsinnigen Humor in Ehren, aber Gesetze werden von Menschen gemacht. Sie sollten aber auch vom Bürger nachvollzogen werden können. Wenn nicht, gehören sie auf den Prüfstand.

18:13 von harpdart

Dem Inhalt Ihres Posts kann ich nur zustimmen.

Bei WDR5 gab es unter dem Titel "Ist das Verkehr oder kann das weg?" ein witziges Streitgespräch zwischen zwei Hörern, die sich zu den E-Scootern völlig konträr positionierten. Sinngemäß: der eine: „ich habe meine Füße doch zum Gehen“, der andere: „... ist ein Mosaikbausteinchen bei der Verkehrswende um die letzten Kilometer zwischen ÖPNV und Ziel zu überbrücken; außerdem macht das, auch als 63jähriger, Spaß“. (WDR 5 Tagesgespräch, 05.07.)

P.S.: Mit Widerspruch kann ich, denke ich, umgehen, aber Ihr komplettes Abblocken kürzlich anstatt einer Erläuterung empfand ich als herablassend und verletzend. Mein Anliegen ist doch auch die Beweggründe anderer nachzuvollziehen...

20:17 von Kaneel

«Kürzlich ist mir noch einmal bewusst geworden, dass viele Autofahrer Radfahrer gar nicht als gleichwertige Verkehrsteilnehmer betrachten. Es hieß: wenn ich schnell sein will, nehme ich das Auto. Ergo, als Radfahrer habe ich mich dem PKW unterzuordnen und keinen Anspruch mit dem Rad regelkonform zügig unterwegs zu sein. Ich hatte es schon geahnt, aber dadurch wurde es mir noch einmal sehr deutlich.»

Deutschland Autoland Verstand abgebrannt.

Als Autofahrer nerven Fahrrafahrer nicht gar so selten, die gar nicht woanders als auf der Straße fahren könnten, selbst wenn sie wollen würden. Schweben als Fortbewegungsmittel muss erst noch erfunden werden.

Am besten ist, man hat selbst ein kleines lahmes Auto.
Meine beiden ersten waren zweimal Ente 2CV.
So was gibt es gar nicht mehr als Auto.

Noch besser ist ein größeres, in dem man sich zu 100% wohl fühlt, wenn mam drin sitzt. Unser VW Bully Campingbus, mein Renault Espace. Nun der Land Rover.

Ich lasse mich im Wohnzimmer nicht nerven.

hach ja, Radwege sind ja nur für Angepaßte

Am 25. Juli 2021 um 20:24 von schiebaer45

Hamburg soll ja eine Fahrrad Stadt werden. Eines der ersten Tätigkeiten des neuen Senat ( SPD / Grüne ) war das aufstellen von Strassen Schilder bei mir in der Strasse : Fahrräder dürfen auch auf der Strasse fahren. Obwohl auf beiden Seiten gut ausgebaute Radwege vorhanden sind.

Zitat Ende
Ich gehöre zu Allen Gruppen: Auto-, Motorrad-, LKW-, Bus-, Rad- und Rollerfahrer.

Da fährt man brav mit irgendwas Dicken über 7,5t mit der erlaubten Geschwindigkeit (LKW 60, Bus 80) auf einer schmalen kurvigen Straße mit Gegenverkehr und durchgezogener Linie.
Neben der Straße ist ein Radweg, dennoch meinen einige Trikotbesitzer mit ihren Rennrädern auf der Straße fahren zu müssen.

Selbst wenn ich die durchgezogene Linie ignorieren würde, käme ich nur vor die rollenden Staßensperren, wenn ich das mit dem ÜBERholen etwas zu wörtlich nehmen würde.
Aber man ist ja Menschenfreund und verzichtet lieber auf Pünktlichkeit...

13:52 von schabernack

also mit meinem Auto habe ich die Haustüre von meinen Mitmenschen noch nie zugeparkt
Die Fahrer eines E Scooters schon

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