Kommentare

1mio in 50 Jahren sind knapp

1mio in 50 Jahren sind knapp 55 am Tag. Das drückt ja nicht annähernd aus, wie schlimm es wirklich ist.
Die Zahlen lassen das eher harmlos erscheinen.

Mehr als eine Million Tote durch Naturkatastrophen....

Die in der Zukunft noch gehäufter auftreten werden. Wenn nicht dem Klimawandel entgegengewirkt und der CO2-Ausstoss verringert wird.
Aber danach sieht es nicht aus. Der Amazonas wird für die Fleisch-und Sojaproduktion gerade brandgerodet.
Sogar befördert durch Freihandelsabkommen wie Mercosur, daß mehr Exporte ermöglicht.

Welch' Ignoranz

Hey, wir als Weltwetterorganisation sind wichtig.....

nein, Erdbeben, Asteroide, Krankheiten sind unwichtig.....

oder anders ausgedrückt, lassen wir den Klimawandel laufen, dann sterben alle 50 Jahre 1 Millionen .....
Vielleicht sollten wir die abschreiben und lieber in Arzneimittelforschung investieren... da geht es um wesentlich mehr Menschenleben.... HIV, etwa 13m, Corona ....

Zitat

"Keine Region der Erde bleibt verschont"

Und genauso müssen wenn, dann auch alle Regionen der Erde was tun. Es reicht nicht, wenn wir uns hier in Deutschland einschränken müssen "fürs Klima" und z. B. in Asien wird fröhlich weitergemacht wie bisher bzw. noch ausgebaut. Gut, manche werden jetzt sagen, wir in Europa müssen Vorbild sein, doch diese Sichtweise finde ich reichlich naiv. China wird sich doch höchstens freuen, weitere Absatzmärkte zu erschließen wenn europäische Produkte aufgrund der ganzen Klimaschutzmaßnahmen zu teuer geworden sind.

Tsunami 2004

Allein beim Tsunami 2004 kamen 230.000 Menschen ums Leben. Die kann ich in der Ausschlüsselung gar nicht finden.
Wie ist das zu erklären?

Es gibt ein ganz einfaches

Es gibt ein ganz einfaches Mittel CO2 Neutral zu werden. Pflanzt Bäume.
Pro Jahr bindet eine Buche etwa 12,5 kg CO2.
Wenn man mehr Förster in die Wälder schicken würde, könnten diese den Baumbestand kontrollieren und erfassen und auch geeignete Maßnahmen einleiten.
Es wäre ganz einfach, vielleicht zu einfach.

@ Sebastian15

Zitat: "Und genauso müssen wenn, dann auch alle Regionen der Erde was tun. Es reicht nicht, wenn wir uns hier in Deutschland einschränken müssen "fürs Klima" und z. B. in Asien wird fröhlich weitergemacht wie bisher bzw. noch ausgebaut."
#
Das ist nur ein Problem. Selbst eine sofortige Klimaneutralität wäre zunächst nicht zu merken. Zu allem gehört auch die Ehrlichkeit zu sagen, dass richtig (!) positive Auswirkungen vielleicht (!) unsere Urenkel bemerken dürften ... vielleicht. Erstmal geht es weiter bergab wie bisher, dann käme (vielleicht) eine Phase des Stillstandes bis es nach und nach besser werden könnte (!). Aber nur dann, wenn das Klima das macht, was Modelle zzt. Vorhersagen. Darüber wird aber kaum ein Wort verloren.
Ein Klimaforscher sagte einmal, es ist wie mit einem Auto: Für eine Beule brauch ich Sekunden ... die Beseitigung dauert viele Stunden.
Wir werden uns also ersteinmal auch auf viele Jahrzehnte mit unserem jetzigen, persönlichen Schutz befassen müssen.

Peter169

Der Tsunami hatte nichts mit Wetter oder Klima zu tun. Das wird es sein

Mehr als eine Million Tote in 50 Jahren

Sensationsmeldung pur !

was will man damit erreichen ?
das sind genau 20.000 im Jahr
klingt das dann immer noch so spektakulär ?
vor allem wenn man bedenkt dass 150 Mill Menschen / jährlich aus anderen Gründen sterben

ohnehin glaube ich dass die Zahlen überhaupt nicht stimmen
die sind viel zu niedrig angesetzt
Peter169 sprach es ja an, der Tsunami 2004 damals mit 230.000 Opfer
oder das Erdbeben in Haiti mit 350.000 Toten
und bestimmt suchen wieder einige ganz besonders Schlaue nach nem Zusammenhang zum Klimawandel
sollte die Erde von nem Meteoriten getroffen werden

09:41 von Bernd Kevesligeti

"Mehr als eine Million Tote durch Naturkatastrophen....

Die in der Zukunft noch gehäufter auftreten werden. Wenn nicht dem Klimawandel entgegengewirkt und der CO2-Ausstoss verringert wird."

Ach ja? vielleicht wird es ja auch besser nicht schlechter?

Vom Karlsruher Institut für Technologie:

„Die absolute Zahl der jährlichen Toten durch Naturkatastrophen ist über die Jahre hinweg leicht gesunken – in Relation zum Bevölkerungswachstum sogar deutlich. Derzeit liegt sie bei etwa 50.000“, erläutert Daniell. „Auf den gesamten Zeitraum gesehen, also zwischen 1900 und 2015, starb die Hälfte von ihnen durch Flutkatastrophen. Dank besserer Vorbereitung und Analysen nimmt dieser Anteil aber ab. Seit 1960 haben Erdbeben mit 40 Prozent den größten Anteil.“

Tja ...

die Natur nimmt nimmt keine Rücksicht auf den Menschen.
Egal ob Parasiten, Krankheiten oder eben Wetterkapriolen.

Wir können uns nur bestmöglich darauf einstellen. In Hochwassergebieten ohne Keller oder gar auf Stelzen bauen, in Erdbebengebieten erdbebensicher bauen, in Hurikangebieten hurikansicher bauen, Dürregebiete bewässern oder besser ganz unbewohnt lassen ...

Interessante Zahlen, anderer Zeitraum

Karlsruher Institut für Technologie:

"Die Zahl der Toten durch Erdbeben zwischen 1900 und 2015 liegt nach Daniells Daten bei 2,32 Millionen (Schwankungsbereich: 2,18 bis 2,63 Millionen). Die meisten von ihnen – 59 Prozent – starben durch zerstörte Backsteingebäude, 28 Prozent durch sekundäre Effekte wie Tsunamis und Erdrutsche. Durch Vulkanausbrüche starben im gleichen Zeitraum 98.000 Menschen (Schwankungsbereich: 83.000 bis 107.000)."

Klimawandel ist ein Faktor

Klimawandel ist aber nicht der einzige Grund für Naturkatastrophen und Naturgewalten. Der Vulkanausbruch auf Island vor einigen Jahren hat wie die Tsunamiwelle in Japan gezeigt, dass solche Gewalten existieren. Nur im menschlichen Gehirn sind diese stets vorhandenen Risiken und Gefahren noch nicht angekommen. Das Fiasko im Süden nach der Flutkatastrophe konnte man nicht mal im Kaffeesatz lesend erahnen. Solche Dinge passieren. Und wir leben weder in einem Computermodell noch in einem Minibiotop, in dem sich alles exakt vorausberechnen lässt- das meiste sind Annahmen und Hochrechnungen. Besser wäre, sich die geschichtlichen Katastrophen vorzunehmen, als der Mensch noch ein Klecks in der Erdgeschichte war. Auch da kamen und gingen Menschen durch Naturgewalten. Nur den Klimawandel zu bemühen, ist einäugig und nicht überzeugend oder alles erklärend.

@Sebastian15, 09:57

Natürlich werden globale Partnerschaften in Sachen Klimaschutz geschmiedet werden müssen. Genau das hat ja Kanzlerin Merkel in ihrer Amtszeit versucht und zu Recht beklagt sie, dass man damit schneller hätte vorankommen müssen. Deutschland allein kann es nicht schaffen - und genau deshalb ist die EU so wichtig: Als wirtschaftliche Größe, damit sich die europäischen Staaten, insbesondere Deutschland gegen USA und China behaupten können, aber eben auch als Vorkämpfer gegen den Klimawandel. Dessen dramatische Entwicklung wird von allen Parteien gesehen, ausgenommen lediglich der AFD.

Ob die Zahl "mehr als eine Mio" wirklich stimmt?

In 50 Jahren nur eine Mio Tote weltweit durch Naturkatastrophen?
Nein, das glaube ich nicht.

Wieviele Hungertote gibt es, die in den letzten 50 Jahren wegen der Dürren sterben mussten?
Das dürften doch weit mehr als 1 Mio Menschen allein bereits sein.

@sonnenbogen

"
Am 23. Juli 2021 um 09:51 von sonnenbogen
Welch' Ignoranz

Hey, wir als Weltwetterorganisation sind wichtig.....

nein, Erdbeben, Asteroide, Krankheiten sind unwichtig.....

oder anders ausgedrückt, lassen wir den Klimawandel laufen, dann sterben alle 50 Jahre 1 Millionen .....
Vielleicht sollten wir die abschreiben und lieber in Arzneimittelforschung investieren... da geht es um wesentlich mehr Menschenleben.... HIV, etwa 13m, Corona ...."

Eine solche Milchmädchenrechnung kann man nur aufstellen, wenn man den anthropogenen Klimawandel leugnet. Falsch. Lassen wir den Klimawandel laufen, sterben in nicht allzuferner Zeit 8 Milliarden Menschen.

@tagesschlau2012

Am 23. Juli 2021 um 10:10 von tagesschlau2012
Es gibt ein ganz einfaches

Es gibt ein ganz einfaches Mittel CO2 Neutral zu werden. Pflanzt Bäume.
Pro Jahr bindet eine Buche etwa 12,5 kg CO2.
Wenn man mehr Förster in die Wälder schicken würde, könnten diese den Baumbestand kontrollieren und erfassen und auch geeignete Maßnahmen einleiten.
Es wäre ganz einfach, vielleicht zu einfach.

Ja, es ist einfach. Aber die Idee haben Sie nicht erfunden und es entbindet uns auch nicht von der Verpflichtung, weniger CO2 in die Luft zu blasen. Wenn nämlich der Kipppunkt erreicht ist, würde es Ihnen nichts nutzen, selbst wenn Sie die ganze Erde mit Bäumen zupflanzen würden. Mal abgesehen davon, daß es auch den Bäumen dann viel zu heiß wäre.

Außerdem dauert es viel zu lange, bis die Aufforstung sich aufs Klima auwirken würde. Das wurde bereits untersucht. Die Zeit haben wir gar nicht mehr. Damit hätte man vor 50 Jahren anfangen müssen.

Nichts destotrotz kann man natürlich Wälder aufforsten.

09:57 von Sebastian15

und z. B. in Asien wird fröhlich weitergemacht wie bisher bzw. noch ausgebaut.
-----

und genau der Umstand schein bei einigen hier nicht angekommen zu sein
es nützt wenig wenn einer 100 Tonnen CO2 einspart
während der andere 2.000 Tonnen mehr erzeugt
und das Verhältnis ist wahrscheinlich noch erheblich ungünstiger

Zu meinem Beitrag von 10:30

In einen Blog der Uni Lübeck heißt es:
Zitat: "Die europäische Wirtschaft soll bis 2050, also in 30 Jahren klimaneutral werden. Darauf haben sich die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet.1 Klimaneutralität beinhaltet eine hoffnungsvolle Vision, dass die Gesellschaft, die Wirtschaft, das Leben überhaupt aufhört, klimaschädlich zu sein."
Und:
"Netto-Null Emissionen kann also keineswegs klimaneutral sein, weil die Schäden weiter wirksam bleiben, die mit dem dann erreichten Niveau der Klimaerhitzung in Kauf genommen wurden."
Sowie:
"Wir müssen also daraufhin wirken, dass Klimaschäden wieder rückgängig gemacht werden. Die Städte, Länder, Firmen, die Wirtschaft, die EU, die Weltgesellschaft müssen deshalb auf Netto-Minus Emissionen kommen, damit sich Klimaneutralität einstellen kann."

Lippenbekenntnisse

Aktuelle Umfrage bei TS:
Über 80% halten mehr Umweltschutz für wichtig / sehr wichtig
Gleichzeitig: 19%Grüne / 30%CDU, 19%FDP
Finde den Widerspruch.

Jeder sollte bei sich anfangen was zu ändern!
Konsum/Nahrung/Fahrzeugwahl/Reisen/Wegwerfprodukte
Klar sind das alles Einschränkungen und Verzicht (Buhuu), aber die Einschränkungen und Verzichte werden um ein vielfaches dramatischer und auch teurer, wenn nix passiert.

Auch wenn.....

es zynisch oder menschenverachtend klingen mag, vielleicht sind diese Zahlen nur deswegen so dramatisch, weil sie unterstellen, daß sie zu vermeiden wären? Ich bin sicher, daß es schon vor hunderten Jahren Dürren, Erdbeben oder Überflutungen gab, nur hat damals die Opfer niemand gezählt und heute sind sie bestenfalls im Gedächtnis von Historikern oder Geologen. Wer denkt noch an die Millionen von Verhungerten in Irland oder Maos China? Es sit letztlich alles eine Frage der Perspektive und der maßlosen Selbstüberschätzung!

Was sind dies für Zahlen ?

Wie schon einige meiner Vorredner schrieben....nicht viel in diesem Zeitraum....
Mich würde interessieren wieviele Menschen in diesem Zeitraum verhungert sind....

„Stürme, Dürren, Überschwemmungen und extreme Temperaturen haben in den vergangenen Jahrzehnten weltweit mehr als eine Million Menschen das Leben gekostet. Das geht aus den Daten der Weltwetterorganisation hervor, die zu den UN gehört. Naturkatastrophen dieser Art würden durch den Klimawandel verursacht und verstärkt, warnte der Generalsekretär.
Starkregenfälle wie jüngst (...) häuften sich und zeigten, dass keine Region der Erde verschont bleiben werde. Auch die zurückliegenden Hitzewellen in (...) seien klar auf den Klimawandel zurückzuführen. "Episoden mit schwerem Regen sind immer öfter Anzeichen des Klimawandels". "Während die Atmosphäre wärmer wird, hält sie mehr Feuchtigkeit, was bedeutet, dass (...)"

Die Kapitalismusjünger werden allen noch so schlüssigen Erklärungen zum Trotz aufgrund ideologischer Verblendung wohl nicht in der Lage sein zu begreifen, dass diese akute Bedrohung der Menschheit im Prinzip vor allem eine Ursache hat: Die Funktion des Geldes als Machtinstrument.

Statistik ist echt klasse!

Mit einer Statistik kann man alles beweisen wie man es will.
.
Wenn man also in 50 Jahren 1 Mio Tote durch Naturkathastrophen berechnet, dann ist das echt "schlau", denn das hört sich verdammt wenig an. Allerdings sind ja nur die Toten erfasst, die direkt durch Blitzschlag, Hochwasser, Tornado etc. getötet wurden. Es gibt aber auch im gleichen Zeitraum Millionen von Verhungerten (hat irgendwie auch mit dem "Klima" zu tun), Tote durch kriegerische Handlungen sowie Tote die auf der Flucht verrecken.
.
Hab schon verstanden: alles halb so wild, oder?

RE: Peter169 um 10:01

***Allein beim Tsunami 2004 kamen 230.000 Menschen ums Leben. Die kann ich in der Ausschlüsselung gar nicht finden.
Wie ist das zu erklären?***

Ganz einfach.
Tsunamis sind geologischer Natur, da sie durch Seebeben ausgelöst werden. Während Dürren, Hochwasser (meistens) und Stürme ihren Grund im Wetter haben, also der Meteorologie.
Die Weltwetterorganisation wird wohl hauptsächlich die Opfer gezählt haben, die aufgrund von Wetterphänomenen gestorben sind.

Gruß Hador

@sonnenbogen - Naturgesetze sind wohl zu hoch

Weltklima abschreiben ...und lieber in Arzneimittelforschung investieren

Gegen die 3 Grundelemente helfen weder Pillen noch Spritzen.

Die Komplexität des Weltklima liegt weit aus höher,
denn gerade nach zerstörter Natur oder menschlicher Infrastruktur enstehen neue Mutationen von Viren und Lebewesen.

Wenn z.B im Abwasser / Schlamm des Ahrtals
ein neues Virus entsteht , so könnte es sogar
eine neue Welt Pandemie erzeugen

Naturgesetze und Wissenschaft sind ja für Populisten nur ......

Wenn die Menge an Todesopfern

Wenn die Menge an Todesopfern eine Änderung bewirken könnte, gäbe es schon lange keine Kriege mehr.
Es sterben täglich 50.000 Kinder an vermeidbaren Krankheiten.
Seit Jahrzehnten.
Solange eine Wertschöpfungskette bestehen bleibt oder eingerichtet werden kann, versuchen uns Politiker das doch noch als wirtschaftlicher Fortschritt zu verkaufen.
So funktionieren Alten - und Pflegeheime, so funktionieren Krankenhäuser, so funktionieren Krieg und Vertreibung und der internationale Drogenhandel.
Alles nur Wertschöpfungsketten.
Und das ist eben asozial nicht nur gegen Menschen, sondern gegen die ganze Welt.

RE: Sisyphos3 um 10:33

***ohnehin glaube ich dass die Zahlen überhaupt nicht stimmen
die sind viel zu niedrig angesetzt
Peter169 sprach es ja an, der Tsunami 2004 damals mit 230.000 Opfer
oder das Erdbeben in Haiti mit 350.000 Toten***

Wie Sie schon schrieben, ... Erdbeben !

Erdbeben haben aber nichts mit Wetterphänomenen gemein.

Gruß Hador

@tagesschlau2012 10:10

Also für eine Tankfüllung zu 50 Litern gut 10 Buchen pflanzen. Und mehr wird im Jahr nicht getankt. Vielleicht doch zu einfach?

10:10 von tagesschlau2012

überschlagen würde das 60 Milliarden Bäume bedeuten zusätzlich zu den bereits 90 Mrd vorhandenen
also statt 32 % Waldfläche dann eben 53 %

Zitat : " Es wäre ganz einfach, vielleicht zu einfach."
am allereinfachsten wäre man "macht nichts"
indem man dafür sorgt dafür dass Wald nicht abgeholzt wird
allein 1.200 qkm im Jahr in Brasilien

@Giselbert

"
Am 23. Juli 2021 um 10:36 von Giselbert
Tja ...

die Natur nimmt nimmt keine Rücksicht auf den Menschen.
Egal ob Parasiten, Krankheiten oder eben Wetterkapriolen.

Wir können uns nur bestmöglich darauf einstellen. In Hochwassergebieten ohne Keller oder gar auf Stelzen bauen, in Erdbebengebieten erdbebensicher bauen, in Hurikangebieten hurikansicher bauen, Dürregebiete bewässern oder besser ganz unbewohnt lassen ..."

Ja, prima Idee. Wenn wir den Klimawandel laufen lassen und uns bestmöglich darauf einstellen, werden die Dürregebiete auf dieser Erde ganz von selbst unbewohnt. Nur das dann die ganze Erde Dürregebiet sein wird. Häuser ohne Keller oder gar auf Stelzen brauchen wir dann auch nicht mehr. Und die Erde kann beben, wie sie will, es stört niemanden mehr.

@Giselbert

"Am 23. Juli 2021 um 10:36 von Giselbert
Tja ...

die Natur nimmt nimmt keine Rücksicht auf den Menschen.
Egal ob Parasiten, Krankheiten oder eben Wetterkapriolen. [...]"

Aha. Deswegen sollten wir also keine Rücksicht mehr nehmen auf die Natur? Oder was soll dieser Satz?

@SirTaki

"[...] Besser wäre, sich die geschichtlichen Katastrophen vorzunehmen, als der Mensch noch ein Klecks in der Erdgeschichte war. Auch da kamen und gingen Menschen durch Naturgewalten. Nur den Klimawandel zu bemühen, ist einäugig und nicht überzeugend oder alles erklärend."

Doch. Es ist alles erklärend und sogar zweiäugig. Selbstverständlich wurden die Einflüsse natürlicher Ursachen untersucht. Bei diesen natürlichen Ursachen reden wir von Schwankungen von ca. 0,1 bis 0,2 Kelvin pro 1000 bis 2000 Jahren, egal welche Ursachen.

Seit der Mensch aber massiv fossile Energieträger verheizt, stieg die Durchschnittstemperatur um über 1 Grad. D.h. eine Zunahme der Veränderungen von über 1000 Prozent in 150 Jahren, einem Zeitraum der nicht mal ein Wimpernschlag in der Erdgeschichte ist.

Nur vier mal in der Erdgeschichte gab es ähnlich dramatische Klimaänderungen, und selbst die liefen langsamer ab. Jedes mal starben dabei 90 Prozent der Lebewesen aus.

von Bobinho 10:33

Ach ja, es wird besser ?
In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. Bedingt durch den Klimawandel.
Und da wollen welche noch mehr Wälder abholzen oder abbrennen ? Und noch mehr CO2 produzieren ?

rer Truman Welt

Bei allem Respekt, aber wir sollten es einmal relationaler betrachten: besagte eine Million Menschen in 50 Jahren machen 0,125 Promille der heutigen Erdbevölkerung aus. Das sind im Durchschnitt 20.000 Menschen im Jahr. In Deutschland sterben so viele Menschen in weniger als einem Quartal eines Jahres.
Ich würde meinen, die Natur soweit zu bändigen, daß es in 50 Jahren "nur" so wenige Opfer und nicht wesentlich mehr waren, ist als eine Meisterleistung des Homosapiens zu werten. Allerdings möchte ich hinzufügen, daß für eine weitere Million Todesopfer durch zukünftige Naturkatastrophen keine 50 Jahre mehr ins Land gehen werden müssen, sondern wesentlich weniger!

10:33 von Sisyphos3

«ohnehin glaube ich dass die Zahlen überhaupt nicht stimmen
die sind viel zu niedrig angesetzt
Peter169 sprach es ja an, der Tsunami 2004 damals mit 230.000 Opfer
oder das Erdbeben in Haiti mit 350.000 Toten.»

Erdbeben (plus evtl. darauf folgende Tsunamis) haben nichts mit Wetterextremen zu tun. Deswegen sind die beiden oben nicht mit gerechnet, und die 22.000 Toten bei Fukushima auch nicht.

Das wären ungefähr die Autoverkehrstoten in den 50ern.

@09:31 von Bender Rodriguez
Das waren damals in D. ca. 50/Tag.
Die genannten Zahlen der WMO haben sicher nur unmittelbar festgestellte Opfer gezählt.

@Giselbert, 10:36 Uhr

Natürlich müssen wir die Bebauungspläne noch stärker auf die Gefahr von Naturkatastrophen ausrichten, auch die Bauweise muss - wie Sie richtig feststellen - angepasst werden. Zugleich muss aber auch der Kampf gegen den Klimawandel, den niemand mehr ernsthaft leugnen dürfte, kraftvoll angepackt werden. Die EU wäre hierfür prädestiniert und sollte konsequent internationale Bündnisse anstreben. Die Chance, das zweifellos vorhandene Wissen schließlich auch global nutzbar zu machen, würde auch wirtschaftliche Spielräume eröffnen. Ich hoffe, dass auch die AFD endlich ihre Blockadehaltung aufgibt

@Sisyphos3

"
Am 23. Juli 2021 um 10:57 von Sisyphos3
09:57 von Sebastian15

und z. B. in Asien wird fröhlich weitergemacht wie bisher bzw. noch ausgebaut.
-----

und genau der Umstand schein bei einigen hier nicht angekommen zu sein
es nützt wenig wenn einer 100 Tonnen CO2 einspart
während der andere 2.000 Tonnen mehr erzeugt
und das Verhältnis ist wahrscheinlich noch erheblich ungünstiger"

Doch, der Umstand ist angekommen. Er ist sogar vertraglich festgehalten.

Im Pariser Klimaschutzabkommen wurde als Kompromiß vereinbart, daß Entwicklungs- und Schwellenländer mehr Zeit bekommen für die CO2-Reduzierung. Sozusagen als Ausgleich dafür, daß die Industrieländer bereits 150 Jahre Vorsprung haben in Sachen Atmosphärenverschmutzung. China gehörte damals noch zu den Schwellenländern.

Nun kann man sich streiten, ob dieser Kompromiß gut war. Nichtsdestotrotz haben auch diese Länder einen Ausstiegsplan, der dauert halt nur länger.

@Sisyphos3, 10:57 Uhr

Richtig - und genau deshalb braucht es globale Allianzen, die damit sogar ihre Wirtschaftskraft stärken könnten, denn der Klimawandel wird ein beherrschendes Thema der nächsten Jahrzehnte sein. Wer jetzt auf innovative Entwicklungen aufspringt, wird zu den Marktführern in diesem Bereich werden.

11:35 von Bernd Kevesligeti

"Ach ja, es wird besser ?
In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. Bedingt durch den Klimawandel."

Ich bezog mich auf die Toten durch Naturkatastrophen. Und ja es werden immer weniger, obwohl es mehr Menschen gibt. Ist das eine Verbesserung oder eine Verschlechterung?

@Margitt:"Wieviele Hungertote

@Margitt:"Wieviele Hungertote gibt es, die in den letzten 50 Jahren wegen der Dürren sterben mussten?" Vieles lässt sich nicht genau verifizieren, aber 3,1 Millionen Kinder unter 5 Jahren sterben jährlich durch Hunger das heißt alle 10 Sekunden stirbt ein Kind. Ca 28 Millionen Menschen starben seid 45 durch Kriege. Allein diese beeindruckenden Zahlen zeigen das es sicher mehr sind als 1 Million.

re 09:41 Bernd Kevesliget: Da und dort!

>>Mehr als eine Million Tote durch Naturkatastrophen....
Die in der Zukunft noch gehäufter auftreten werden. Wenn nicht dem Klimawandel entgegengewirkt und der CO2-Ausstoss verringert wird.
Aber danach sieht es nicht aus. Der Amazonas wird für die Fleisch-und Sojaproduktion gerade brandgerodet.
Sogar befördert durch Freihandelsabkommen wie Mercosur, daß mehr Exporte ermöglicht<<

Ich teile Ihre Analyse zum Amazonas und auch Ihre Kritik an Mercosur.

Was ich bei Ihnen als profunder Kenner Russlands vermisse, ist die Thematisierung der aktuellen Brandkatastrophen in den Weiten der sibirischen Taiga. Und ich meine das nicht einmal politisch außer das es mich empört, dass man über diese riesigen Probleme so wenig erfährt. Warum wird nicht aus diesem Anlass eine internationale Konferenz von Russland initiiert, in der Sibirien UND Amazonas UND Kalifornien und und und als die großen aktuellen globalen Probleme gemeinsam (!) angegangen werden?

@11:11 von Hador Goldscheitel

"Die Weltwetterorganisation wird wohl hauptsächlich die Opfer gezählt haben, die aufgrund von Wetterphänomenen gestorben sind"

Interessante Vermutung, kann sein. Aber dann wäre die Überschrift trotzdem falsch und missverständlich, denn schließlich sind Erbeben, Vulkanausbrüche usw. auch "Naturkatastrophen". Dann wären es 1 Mio., die durch Unwetter gestorben sind in 50 Jahren und auch das erscheint mir wenig. Da sterben ja deutlich mehr im Straßenverkehr oder durch Schießereien (weltweit).

Insgesamt wird die Zahl der Toten durch Naturkatastrophen natürlich zunehmen, weil die Zahl der Menschen zunimmt und diese gezwungenermaßen auch mehr als früher in gefährlichen Gebieten siedeln, wie Flussdeltas, steile Hänge usw. Selbst wenn die Zahl und die Heftigkeit der Unwetter gleich bliebe.

Und wie viele sterben an menschengemachten Katastrophen?

Naturkatastrophen sind beschränkt beeinflussbar. Die Folgen auch.

Man könnte einiges vermeiden. Z.B. (Bio-)Zuchtgarnelen, die dort gezüchtet werden, wo vorher mal tropische Mangrovenwälder die Küste geschützt haben.

Die Mangrovenwälder gehen übrigens auch für Hotels drauf und wir wundern uns wenn ein Tsunami so viel zerstört.

Unser Urlaub und unser Essen sind da also durchaus mit an Katastrophen beteiligt.

Wie viele aber an menschengemachten Katastrophen sterben, es interessiert keinen.

Waffen , Abgase und Industrie"erzeugnisse" und Ackergifte, Reserve-Antibiotika in der Tiermast, Nikotin, Alkohol, Verkehr, etc. verursachen Tote.

Alleine die mehr als 20.000 Toten jedes Jahr wegen multiresistenten Keimen in Krankenhäusern in Deutschland interessieren niemand (Frau Klöckner könnte ja mal wegen der Reserve-Antibiotika in der Tiermast tätig werden).

Wer immer noch "weiter so" ruft, der hat nicht verstanden, dass genau das nie ging. Da hilft auch kein "man wird schon was erfinden".

Million ?

Logisch. Weil wir immer mehr Menschen werden.
Im 1900 Jahrhundert gab es fast die gleiche Flutwelle an der Ahr und weniger tote.

Da man genau so nah und wieder noch mehr Menschen dort gewohnt haben ist die hohe Anzahl der Schäden nicht dem Klima sonderm dem Siedlungsverhalten der Bürger zuzurechnen.

11:35 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 10:33

Ach ja, es wird besser ?
In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. "

1931 starben bei Hochwasser in China alleine 2,3 Millionen Menschen. Quelle: Karlsruher Institut für Technik.

RE: Bernd Kevesligeti um 11:35

***In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. Bedingt durch den Klimawandel.
Und da wollen welche noch mehr Wälder abholzen oder abbrennen ?***

Warum sollte nicht mehr Holz geschlagen werden, um als Bauholz CO2 langfristig
zu binden ? Danach kann ja wieder aufgeforstet werden.

Dagegen setzt jeder Waldbrand massenhaft CO2 frei, ungenutzt !

Gruß Hador

@ 10:10 von tagesschlau2012

>>Es gibt ein ganz einfaches Mittel CO2 Neutral zu werden. Pflanzt Bäume.
Pro Jahr bindet eine Buche etwa 12,5 kg CO2.<<
Bäume pflanzen finde ich gut, habe selber schon welche gepflanzt.
Das Dumme ist nur, dass es nicht mal ansatzweise reicht, um den menschengemachten Klimawandel zu bekämpfen.

Bäume wachsen nämlich von alleine und dort wo die Flächen geeignet sind stehen schon Wälder,... bzw. standen welche.
Die Menschheit hat Wälder in großem Maße gerodet und ist noch dabei.

Ja, es ist viel zu einfach gedacht.

@ 11:27 von Anderes1961

"Am 23. Juli 2021 um 10:36 von Giselbert
Tja ...

die Natur nimmt nimmt keine Rücksicht auf den Menschen.
Egal ob Parasiten, Krankheiten oder eben Wetterkapriolen. [...]"

@ 11:27 von Anderes1961
"Aha. Deswegen sollten wir also keine Rücksicht mehr nehmen auf die Natur? Oder was soll dieser Satz?"

Sie lesen da was raus, was ich nicht geschrieben habe!

Was gibt es da falsch zu verstehen? Die Natur nimmt keine Rücksicht auf den Menschen, dies impliziert doch nicht den Umkehrschluss, dass der Mensch keine Rücksicht auf die Natur nehmen soll!
Natürlich sollte er Rücksicht nehmen, wenn dies hilft Auswirkungen zu dämpfen.

re 10:38 SirTaki:

>> Nur im menschlichen Gehirn sind diese stets vorhandenen Risiken und Gefahren noch nicht angekommen.<<

Sagen Sie das jetzt als Hirnforscher?

>>Solche Dinge passieren.<<

Sie sind doch der beste Beweis, dass solche Erkenntnisse „im menschlichen Hirn“ schon angekommen sind.

>>Nur den Klimawandel zu bemühen, ist einäugig und nicht überzeugend oder alles erklärend.<<

Und auch das scheint doch bereits angekommen zu sein. Oder kennen Sie irgendjemanden, der einen Vulkanausbruch auf den Klimawandel schiebt oder geschoben hätte?

11:09 von Nettie

"Die Kapitalismusjünger werden allen noch so schlüssigen Erklärungen zum Trotz aufgrund ideologischer Verblendung wohl nicht in der Lage sein zu begreifen, dass diese akute Bedrohung der Menschheit im Prinzip vor allem eine Ursache hat: Die Funktion des Geldes als Machtinstrument."

Ja der Kapitalismus ist Schuld. Unter den Antikapitalisten wie Mao, Pol Pot, Stalin etc. musste niemand hungern.

@SIMARC

"
Am 23. Juli 2021 um 11:07 von SIMARC
Was sind dies für Zahlen ?

Wie schon einige meiner Vorredner schrieben....nicht viel in diesem Zeitraum....
Mich würde interessieren wieviele Menschen in diesem Zeitraum verhungert sind...."

Wie schon einige meiner Vorredner freundlicherweise erklärt haben, geht es um Opfer von Wetterereignissen, die durch den Klimawandel verstärkt wurden. Hungerkatastrophen mit anderen Ursachen, Tsunamis, Erdbeben, sind keine Wetterereignisse.

@ Bobinho

Von einem generellen Anstieg an Überschwemmungen kann überhaupt keine Rede sein! https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Datei:Anzahl_Hochw%C3%A4sser.jpg

re 11:50 werner1955: Menschen Menschen...

>>Logisch. Weil wir immer mehr Menschen werden.
Im 1900 Jahrhundert gab es fast die gleiche Flutwelle an der Ahr und weniger tote.

Da man genau so nah und wieder noch mehr Menschen dort gewohnt haben ist die hohe Anzahl der Schäden nicht dem Klima sonderm dem Siedlungsverhalten der Bürger zuzurechnen.<<

Stimmt! Mehr Menschen - mehr Tote. Weniger Menschen - weniger Tote. Keine Menschen - keine Tote.

Insofern können wir fest darauf vertrauen, dass es irgendwann gar keine Toten mehr geben wird.

11:00 von RaketoQ

"Lippenbekenntnisse

.... Jeder sollte bei sich anfangen was zu ändern!
Konsum/Nahrung/Fahrzeugwahl/Reisen/Wegwerfprodukte
Klar sind das alles Einschränkungen und Verzicht (Buhuu) ...."

Es fehlen die Vorbilder, warum soll eine Familie auf den Wochenendausflug mit dem Auto verzichten, wenn Bezos und Co den Weltraumtourismus einführen wollen.
Oder wenn eine Partei die den Umweltschutz im Fokus hat die meisten Flugkilometer absolviert. Oder oder oder ...

Auch sollte eine Regierung die Voraussetzungen schaffen die solch ein Verhalten ermöglicht. Z.B. Wohnungen in Arbeitsplatznähe, staufreie Infrastruktur ... und nicht alles nur auf den Verbraucher abwälzen.

@Giselbert

"Neu
Am 23. Juli 2021 um 11:54 von Giselbert
@ 11:27 von Anderes1961

"Am 23. Juli 2021 um 10:36 von Giselbert
Tja ...

die Natur nimmt nimmt keine Rücksicht auf den Menschen.
Egal ob Parasiten, Krankheiten oder eben Wetterkapriolen. [...]"

@ 11:27 von Anderes1961
"Aha. Deswegen sollten wir also keine Rücksicht mehr nehmen auf die Natur? Oder was soll dieser Satz?"

Sie lesen da was raus, was ich nicht geschrieben habe!

Was gibt es da falsch zu verstehen? Die Natur nimmt keine Rücksicht auf den Menschen, dies impliziert doch nicht den Umkehrschluss, dass der Mensch keine Rücksicht auf die Natur nehmen soll!
Natürlich sollte er Rücksicht nehmen, wenn dies hilft Auswirkungen zu dämpfen."

Ich habe gelesen, was Sie danach geschrieben haben (und bereits auf diesen Teilaspekt geantwortet). Und gerade weil ich es gelesen habe, drängte sich mir diese Frage auf. Ich wollte lediglich sicher gehen, daß Sie es nicht so meinen. Im übrigen bleibt eine Frage ungeklärt: Was soll dieser Satz?

RE: dr.bashir um 11:49; @11:11 von Hador Goldscheitel

***"Die Weltwetterorganisation wird wohl hauptsächlich die Opfer gezählt haben, die aufgrund von Wetterphänomenen gestorben sind"

Interessante Vermutung, kann sein. Aber dann wäre die Überschrift trotzdem falsch und missverständlich, denn schließlich sind Erbeben, Vulkanausbrüche usw. auch "Naturkatastrophen".***

Ich zitiere aus dem Artikel:
"Stürme, Dürren, Überschwemmungen und extreme Temperaturen haben in den vergangenen Jahrzehnten weltweit mehr als eine Million Menschen das Leben gekostet. Das geht aus den Daten der Weltwetterorganisation (WMO) in Genf hervor, die zu den UN gehört. Naturkatastrophen dieser Art würden durch den Klimawandel verursacht und verstärkt, warnte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. "

Welche Daten sollte die WMO sammeln, wenn nicht jene, die durch den Klimawandel verstärkt werden.

Da wir die Daten nicht einsehen können, bleibt mir nur die Vermutung, da haben Sie schon recht.

Leben Sie lang und in Frieden
Hador

@Adeo60

"
Am 23. Juli 2021 um 11:39 von Adeo60
@Giselbert, 10:36 Uhr

Natürlich müssen wir die Bebauungspläne noch stärker auf die Gefahr von Naturkatastrophen ausrichten, auch die Bauweise muss - wie Sie richtig feststellen - angepasst werden. Zugleich muss aber auch der Kampf gegen den Klimawandel, den niemand mehr ernsthaft leugnen dürfte, kraftvoll angepackt werden. Die EU wäre hierfür prädestiniert und sollte konsequent internationale Bündnisse anstreben. Die Chance, das zweifellos vorhandene Wissen schließlich auch global nutzbar zu machen, würde auch wirtschaftliche Spielräume eröffnen. Ich hoffe, dass auch die AFD endlich ihre Blockadehaltung aufgibt"

Mir würde es schon genügen, wenn die CDU ihre Blockadehaltung aufgibt. Damit wäre mehr gewonnen. Das fordert ja sogar Söder. Was die AfD in Sachen Klimawandel so von sich gibt, hat bestenfalls noch anekdotischen Wert, spielt also keine Rolle.

von Bobinho 11:50

Was soll den jetzt ausgesagt werden ? Der Klimawandel und seine Folgen geleugnet werden ?

@Bobinho

Am 23. Juli 2021 um 11:50 von Bobinho
11:35 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 10:33

Ach ja, es wird besser ?
In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. "

1931 starben bei Hochwasser in China alleine 2,3 Millionen Menschen. Quelle: Karlsruher Institut für Technik."

Zitat aus dem Artikel: "Die WMO wertete Daten von 1970 bis 2019 aus. [...]"

Wann war noch gleich 1931?

von Hador Goldscheitel 11:51

Holz sollte geschlagen werden ? Also mehr Bäume abgeholzt werden ? Wird damit aber nicht weniger CO2 aus der Luft absorbiert ? Übrigens auch mit Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel.

@guggi

Am 23. Juli 2021 um 12:00 von guggi
@ Bobinho

Von einem generellen Anstieg an Überschwemmungen kann überhaupt keine Rede sein! https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Datei:Anzahl_Hochw%C3%A4sser.jpgQ"

Ein Blick in die Quellenangabe der Grafik klärt auf:
"Severin Hohensinner: Historische Hochwässer der Wiener Donau und ihrer Zubringer. Wien: Zentrum für Umweltgeschichte 2015 (Materialien zur Umweltgeschichte Österreichs, 1), S. 9. "

Sie meinen also, daß Sie aus einer Statistik über Hochwässer der Wiener Donau ableiten könnten, daß es weltweit nicht mehr Hochwasser gegeben hätte? Mal abgesehen davon, daß das Problem nicht die Anzahl, sondern die Intensität der Ereignisse ist.

Kapitalismus.

@11:57 von Bobinho
Marx hat u.a. auf seine Weise "berechnet", oder vorausgesagt, dass das Kapital auch die natürlichen Ressourcen für die eigene Vermehrung angreifen würde. Also das Gegenteil von "nachhaltig" wäre.
Er ging aus verschiedenen Gründen davon aus, dass die zerstörerische Auswirkungen der kapitalistischen Gewinnmaximierung eine neue, seiner Meinung(Hoffnung nach "kommunistische" und freiere Gesellschaftsordnung zur Folge haben würde.
Mao und auch der Georgier Stalin dachten durchaus noch an eine dem Kapitalismus angelehnte Entwicklung vor allem der Industrie.
Laut Marx wäre der entwickelte Kapitalismus ja die Voraussetzung für den Umschwung.

PS.: Das Pol-Pot-Regime wurde von den vietnamesischen Kommunisten beendet.

@Sisyphos3 - 10:57 Uhr

"und genau der Umstand schein bei einigen hier nicht angekommen zu sein
es nützt wenig wenn einer 100 Tonnen CO2 einspart
während der andere 2.000 Tonnen mehr erzeugt
und das Verhältnis ist wahrscheinlich noch erheblich ungünstiger"

Na das ist ja mal ein unschlagbares Argument für "daher weiter so wie gehabt" hier im Ländle.

Ich glaube nicht, dass nachfolgende Generationen unsere Generation mögen werden.

Klimawandel

Jetzt wird der Klimawandel als Totschlagargument für das Behörden und Politikversagen in Deutschland genutzt. Die Talsperren in NRW waren vor dem Starkregen voll, warum wurden diese nicht rechtzeitig geöffnet?

12:00 von guggi

"@ Bobinho

Von einem generellen Anstieg an Überschwemmungen kann überhaupt keine Rede sein!"

??? Hab ich das behauptet? Oder das Gegenteil?

Umgerechnet

1,5 Millionen Tote auf 50 Jahre entspricht 30.000 Toten in einem Jahr. Das entspricht 0,5 % der Toten eines Jahres. Das ist nicht wenig, ich hätte jedoch einen höheren Anteil erwartet, insbesondere da Dürren mit eingerechnet werden.

Am 23. Juli 2021 um 10:53 von Anderes1961

Wenn nämlich der Kipppunkt erreicht ist, würde es Ihnen nichts nutzen, selbst wenn Sie die ganze Erde mit Bäumen zupflanzen würden.
...
Außerdem dauert es viel zu lange, bis die Aufforstung sich aufs Klima auwirken würde. Das wurde bereits untersucht. Die Zeit haben wir gar nicht mehr. Damit hätte man vor 50 Jahren anfangen müssen.
#
#
Laut einiger Ihrer Experten ist der Kipppunkt in sechs Jahren erreicht, siehe auch das Rezo Video. Die Maßnahmen Weltweit werden wohl nicht mehr helfen, wenn die Hauptverursacherländer Ihren CO2 Ausstoß in den nächsten Jahren ungebremst erhöhen dürfen und werden.
Ich habe nicht behauptet das ich die Idee der Aufforstung erfunden habe.
Machen wir halt weiter mit der Kosmetikpolitik der winzigen Schritte die teuer ist und von keinem anderen Land auf der Welt übernommen wird.

12:03 von Giselbert

Es fehlen die Vorbilder, warum soll eine Familie auf den Wochenendausflug mit dem Auto verzichten, wenn Bezos und Co den Weltraumtourismus einführen wollen
-----------

aus Prinzipgründen
man benimmt sich eben nicht wie "die Wildsau im Wald"

einen anderen Grund wüsste ich nicht
das betrifft ebenso die aktuell so populäre Einsparung von CO2
helfen tut es, vor dem Hintergrund wo die Probleme liegen, nicht
aber jeder sollte mal bei sich selber anfangen

12:03 von Giselbert

Volle Zustimmung. Man sollte auch gerade im ländlichen Raum nicht den ÖPNV bis zur Unbrauchbarkeit ausdünnen um anschließend zu fordern die dadurch nowendigen Kraftfahrzeuge nicht zu nutzen....

11:49 von guckenwirmaldrauf

Die Mangrovenwälder gehen übrigens auch für Hotels drauf und wir wundern uns wenn ein Tsunami so viel zerstört
---------------

also Indonesien hatte die meisten Toten zu beklagen und dort gab es kaum Hotels
für deren Bau Mangrovenwälder zerstört wurden

12:10 von Bernd Kevesligeti / von Bobinho 11:50

Was soll den jetzt ausgesagt werden ? Der Klimawandel und seine Folgen geleugnet werden ?
----------

einfach nur dass in China im Jahr 1931 bei einem Hochwasser 2,3 Millionen Menschen starben.
Was soll es jetzt so ne Klimaleugnerdiskussion anzuleiern

12:00 von guggi

«Von einem generellen Anstieg an Überschwemmungen kann überhaupt keine Rede sein! https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Datei:Anzahl_Hochw%C3%A4sser.jpg»

Toll. Die Hochwasser-Beweismetropole für die ganze Welt:
"Historische Hochwässer der Wiener Donau und ihrer Zubringer".

Von Sinnlos kann die Rede sein.

@Anderes1961, 12:06

Sie sollten aber nicht vergessen, dass einige Bürger noch immer auf die AFD-Parolen des nicht existenten Corona- Virus oder des nicht von Menschen mit veruraschten Klimawandels hereinfallen.

@09:31 von Bender Rodriguez

"1mio in 50 Jahren sind knapp 55 am Tag. Das drückt ja nicht annähernd aus, wie schlimm es wirklich ist.
Die Zahlen lassen das eher harmlos erscheinen."

Es kann wirklich nicht schaden sich mit den Zahlen zu beschäftigen um nich gefühlten Wahrheiten auf den Leim zu gehen.
Im Vergleich dazu: Jedes Jahr sterben laut Jean Ziegler etwa 30–40 Millionen Menschen an Hunger bzw. den unmittelbaren Folgen (Stand 2007).
Da könnte man doch glatt darauf kommen, dass Anbauflächen für Bio-Sprit und Bio-Heizmasse, die neben anderen Effekten wesentliche Preistreiber für Nahrungsmittel durch Verknappung sind, mit ihrem minimalem Klimarettungsbeitrag eine verheerende Idee sind.

12:11 von Anderes1961

"@Bobinho

Am 23. Juli 2021 um 11:50 von Bobinho
11:35 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 10:33

Ach ja, es wird besser ?
In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. "

1931 starben bei Hochwasser in China alleine 2,3 Millionen Menschen. Quelle: Karlsruher Institut für Technik."

Zitat aus dem Artikel: "Die WMO wertete Daten von 1970 bis 2019 aus. [...]"

Wann war noch gleich 1931?"

1931 war 31 Jahre nach 1900. Ich antwortete nicht auf den Artikel sondern auf die Aussage, dass alles schlechter wird.

Danke, habe gerne geholfen.

12:17 von krittkritt

"Kapitalismus.

@11:57 von Bobinho
Marx hat u.a. auf seine Weise "berechnet", oder vorausgesagt, dass das Kapital auch die natürlichen Ressourcen für die eigene Vermehrung angreifen würde. Also das Gegenteil von "nachhaltig" wäre.
Er ging aus verschiedenen Gründen davon aus, dass die zerstörerische Auswirkungen der kapitalistischen Gewinnmaximierung eine neue, seiner Meinung(Hoffnung nach "kommunistische" und freiere Gesellschaftsordnung zur Folge haben würde.
Mao und auch der Georgier Stalin dachten durchaus noch an eine dem Kapitalismus angelehnte Entwicklung vor allem der Industrie.
Laut Marx wäre der entwickelte Kapitalismus ja die Voraussetzung für den Umschwung.

PS.: Das Pol-Pot-Regime wurde von den vietnamesischen Kommunisten beendet."

Also musste jetzt wirklich niemand hungern? oder was wollen Sie damit beweisen?

12:24 von Der kleine Olli

Na das ist ja mal ein unschlagbares Argument für "daher weiter so wie gehabt" hier im Ländle.
.....

habe ich das geschrieben, aktuell oder in einem meiner unzähligen Beiträge zum Thema

also was soll das ?
fühlt man sich besser einem anderen eine reinzuwürgen
in dem man Unterstellungen formuliert
sie können sich ja mal meinen Beitrag von 12:36 anschauen

RE: Bernd Kevesligeti um 12:14;von Hador Goldscheitel 11:51

***Holz sollte geschlagen werden ? Also mehr Bäume abgeholzt werden ? Wird damit aber nicht weniger CO2 aus der Luft absorbiert ? Übrigens auch mit Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel.***

Zu den ersten zwei Frage:
Ja natürlich, unter der Vorraussetzung, dass wieder aufgeforstet wird. So schrieb ich es.
Daneben müssen die Regenwälder so weit wie möglich erhalten bleiben. Aber das verseht sich von selbst.

Zur dritten und vierten Frage:
Nein, da durch die Aufforstung weiteres CO2 gebunden wird. Der Wald wird verjüngt, was ihn widerstandfähiger macht. Die (Wasser-)Bindekraft des Waldes bleibt erhalten. Und beim nächsten Waldbrand entsteht deutlich weniger CO2.

Gruß Hador

12:10 von Bernd Kevesligeti

"Am 23. Juli 2021 um 11:50 von Bobinho
11:35 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 10:33

Ach ja, es wird besser ?
In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. "

1931 starben bei Hochwasser in China alleine 2,3 Millionen Menschen. Quelle: Karlsruher Institut für Technik."

von Bobinho 11:50

Was soll den jetzt ausgesagt werden ? Der Klimawandel und seine Folgen geleugnet werden ?

Dass früher noch mehr Menschen an den Folgen von Naturkatastrophen starben als heute und es heute mehr Menschen gibt. Vielleicht wollte ich damit etwas Optimismus verbreiten

@Tagesschlau2012

"Laut einiger Ihrer Experten ist der Kipppunkt in sechs Jahren erreicht, siehe auch das Rezo Video. Die Maßnahmen Weltweit werden wohl nicht mehr helfen [...]
Ich habe nicht behauptet das ich die Idee der Aufforstung erfunden habe.
Machen wir halt weiter mit der Kosmetikpolitik der winzigen Schritte die teuer ist und von keinem anderen Land auf der Welt übernommen wird."

Wann der Kippunkt erreicht sein wird, darüber ist man sich unter den relevanten Klimaforschern noch nicht ganz einig. Das präzise vorherzusagen ist auch äußerst schwierig.

Ja, mir ist klar, daß Sie nicht behauptet haben, das erfunden zu haben. ich wollte nur (zugegeben polemisch) darauf hinweisen, daß an diese Idee schon gedacht wurde. Nur leider zu spät.

Das mit der Kosmetikpolitik, das sehe ich genauso. Für kleine Schrittchen haben wir keine Zeit mehr.

Es hindert uns doch niemand daran, trotzdem aufzuforsten. Schwieriger wird es, Bolsonaro & Co. am Abholzen zu hindern.

Sisyphos3

"
Am 23. Juli 2021 um 12:49 von Sisyphos3
12:10 von Bernd Kevesligeti / von Bobinho 11:50

Was soll den jetzt ausgesagt werden ? Der Klimawandel und seine Folgen geleugnet werden ?
----------

einfach nur dass in China im Jahr 1931 bei einem Hochwasser 2,3 Millionen Menschen starben.
Was soll es jetzt so ne Klimaleugnerdiskussion anzuleiern"

Es ist interessant, was so manch einer in eine einfache Aussage hereininterpretiert. Da setzt bei einigen gleich ein Beißreflex ein...

10:33 von Sisyphos3

… und bestimmt suchen wieder einige ganz besonders Schlaue nach nem Zusammenhang zum Klimawandel
sollte die Erde von nem Meteoriten getroffen werden

Nein, bis jetzt ist noch niemand hier auf eine solch dämliche Idee gekommen. Dafür braucht es tatsächlich ganz besonders Schlaue.

Das ist nicht sehr viel,

Das ist nicht sehr viel, verglichen mit anderen " nicht natürlichen " Todesfällen oder den etwa 2,5 Milliarden " natürlichen " Todesfällen in diesem Zeitraum.

@Adeo60

"
Am 23. Juli 2021 um 12:49 von Adeo60
@Anderes1961, 12:06

Sie sollten aber nicht vergessen, dass einige Bürger noch immer auf die AFD-Parolen des nicht existenten Corona- Virus oder des nicht von Menschen mit veruraschten Klimawandels hereinfallen."

Sie sollten mich inzwischen so gut kennen, daß Sie wissen könnten, daß ich das ganz sicher nicht vergesse. Was glauben Sie, warum ich mir hier die Finger wund schreibe? :-)

Aber realistisch betrachtet, können AfD und deren Anhänger denken, was sie wollen, daß die Erde eine Scheibe ist, Corona die Erfindung einer bösen Macht, oder meinetwegen, daß die Nazis auf dem Mond weiterleben. Oder eben Klimawandel is Natur - kammer nix machen. Solange die nichts zu sagen haben können die auch keinen Schaden anrichten.

Die CDU allerdings, die könnte was Gutes anrichten - wenn sie denn endlich mal wollen würde. Stattdessen spielt Armin Laschet Rudolf Scharping, erinnern Sie sich noch? "Gaaaaaaanz laaaaaangsaaaaaaam."

Wir haben die Zeit nicht mehr

12:28 von glotte321

< Klimawandel
Jetzt wird der Klimawandel als Totschlagargument für das Behörden und Politikversagen in Deutschland genutzt. Die Talsperren in NRW waren vor dem Starkregen voll, warum wurden diese nicht rechtzeitig geöffnet? >
Es fehlte vermutlich das Verständnis darüber, welchen immensen Schaden ein extremer Starkregen anrichten kann.
D. h. hätte man das Thema "Klimawandel" und die daraus resultierenden Folgen wie extremes Unwetter viel mehr thematisiert und die Menschen darauf vorbereitet, wären sicher manche Schäden bei diesem Unwetter vermeidbar gewesen.
Vor allem hätte es nicht so viele Tote geben müssen, wenn ein vernünftiges Warnsystem bestanden hätte.

Schon lange habe ich kritisiert, dass wir das Wort "Katastrophenschutz" nur auf dem Papier vor dem Unwetter kannten und ich muss nun feststellen, dass ich Recht damit hatte.

@schabernack

Naja, die Donau deckt doch ein erhebliches Gebiet ab! Aber erbringe doch den Gegenbeweis einer generellen Zunahme an Hochwassern!

12:49 von Adeo60

Gemach, gemach lieber User. Auf der ganzen Welt ist die Zahl der Corona- Leugner gewaltig. Alle, die die Fußballstadien, Strände, Festivals u.s.w füllen,gehören dazu. Weltweit. Das die AFD so einen großen Wirkungskreis hat, möchte ich bezweifeln.

Eine gute Statistik, um den

Eine gute Statistik, um den Wandel der Menschheit wieder hinten anzustellen, da solch eine "geringe" Zahl nicht gegen die Wirtschaft ankommen wird. Es rechnet sich einfach nicht, aber Zahlen (Geld) bleiben noch mindestens zwei Generation das Wichtigste auf Erden, da Menschen sich nicht von Grund auf ändern.
Der kleine Mann beschwert sich ja schon, wenn Kosten für Nichtigkeiten steigen.

Naturkatastrophen waren früher schlimmer

Also vor 150-200 Jahren und davor. Man hatte keine Frühwarnsysteme und auch kaum technische Hilfsmittel usw.

Will man uns mit diesem Artikel vom Versagen der Behörden ablenken..?!

Weil es gibt ja 1 Million Tote weltweit…

@Bobinho

"
Am 23. Juli 2021 um 12:54 von Bobinho
12:11 von Anderes1961

"@Bobinho

Am 23. Juli 2021 um 11:50 von Bobinho
11:35 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 10:33

Ach ja, es wird besser ?
In den letzten Jahren häufen sich Naturkatastrophen, Stürme, Hitzewellen wie in Westkanada oder Hochwasser. "

1931 starben bei Hochwasser in China alleine 2,3 Millionen Menschen. Quelle: Karlsruher Institut für Technik."

Zitat aus dem Artikel: "Die WMO wertete Daten von 1970 bis 2019 aus. [...]"

Wann war noch gleich 1931?"

1931 war 31 Jahre nach 1900. Ich antwortete nicht auf den Artikel sondern auf die Aussage, dass alles schlechter wird.

Danke, habe gerne geholfen."

Die Mühe hätten Sie sich sparen können. Irgendein x-beliebiges Einzelereignis hätte dazu genügt. Ich kann da aushelfen. Bei mir direkt unterm Balkon fließt ein kleines Flüßchen. Das hatte dieses Jahr auch schon Hochwasser. Und es kam sogar niemand zu Schaden.

Kleiner Tipp: Suchmaschine, seriöser Umgang mit wissenschaftlichen Daten.

13:03 von Bobinho

genau das stört mich bei der Diskussion gelegentlich auch

da ist man zu 99 % derselben Meinung wie sein Mitforist
aber aus diesem einen Prozent konstruiert der ne Weltanschauungsfrage

von Sisyphos3 12:49

Hätte auch keinen Zweck, eine Klimaleugnerdiskussion anzuleiern...

@Bobinho, 11:57

"Unter den Antikapitalisten wie Mao, Pol Pot, Stalin etc. musste niemand hungern"

Das waren keine "Antikapitalisten", sondern schlicht skrupellose Verbrecher. Denen es - wie man schon daran erkennen kann, dass sie allesamt Menschen verachtende und deren Existenz vernichtende Diktatoren waren - ausschließlich um die eigene Macht ging.

re 13:08 Werner40: Gefährlicher Gedanke...

>>Das ist nicht sehr viel, verglichen mit anderen " nicht natürlichen " Todesfällen oder den etwa 2,5 Milliarden " natürlichen " Todesfällen in diesem Zeitraum.<<

Das mag sein -aber ich möchte Sie davor warnen, diesen Gedanken weiterzuspinnen.

Warum?
Wer sollte sich dann noch irgendwie um Ihr persönliches Wohlergehen oder gar über Ihr eventuell „unnatürliches“ Ableben Gedanken machen? Eins von 2,5 Milliarden! Was stellt der sich so an?

von Bobinho 13:00

Gut, Optimismus verbreiten. Verbreiten, ohne CO2-Reduktion. Sondern mit Bevölkerungstheorien. Verbreiten Sie das doch dort, wo Menschen von Starkregen, Hitzewellen und mehr Stürmen betroffen sind.

13:00 von Anderes1961

Es hindert uns doch niemand daran, trotzdem aufzuforsten. Schwieriger wird es, Bolsonaro & Co. am Abholzen zu hindern.
----

wer behauptet das ?
selbstverständlich sollte unser Handeln nicht vom (Nicht)handeln anderer abhängen
Ich gehe doch auch nicht einbrechen, nur weil andere das gelegentlich tun
Nur sollte man sich bewußt werden lassen, was wir außer ein "reines Gewissen zu haben" erreichen

von Hador Goldscheitel 12:57

Also, zuerst Bäume fällen und dann wieder aufforsten ? Warum, da kann man sie besser einfach stehen lassen.

13:15 von Anderes1961

"Die Mühe hätten Sie sich sparen können. Irgendein x-beliebiges Einzelereignis hätte dazu genügt. Ich kann da aushelfen. Bei mir direkt unterm Balkon fließt ein kleines Flüßchen. Das hatte dieses Jahr auch schon Hochwasser. Und es kam sogar niemand zu Schaden.

Kleiner Tipp: Suchmaschine, seriöser Umgang mit wissenschaftlichen Daten."

Sie sind einfach ein guter Mensch.

@10:36 von Giselbert

"...die Natur nimmt nimmt keine Rücksicht auf den Menschen. Egal ob Parasiten, Krankheiten oder eben Wetterkapriolen. Wir können uns nur bestmöglich darauf einstellen" - Können wir das ? Allein bei den Wetterkapriolen wird es schon sehr schwierig: Überschwemmungen, Dürren, Tornados, dazu noch Vulkanausbrüche und Erdbeben. Da würden sich viele Vorbereitungen zuwider laufen, ein paar Dinge zählten Sie schon auf. Die möglichen Varianten an Krankheiten kann ich nicht nennen.
Die Natur hält Überraschungen bereit, und darauf kann man sich nur in sehr geringem Maß vorbereiten. Das sollte man sich klar machen.

re 13:10 Barbarossa 2: Gemach, gemach...

>>12:49 von Adeo60
Gemach, gemach lieber User. Auf der ganzen Welt ist die Zahl der Corona- Leugner gewaltig. Alle, die die Fußballstadien, Strände, Festivals u.s.w füllen,gehören dazu. Weltweit<<

Gemach, das kann man so nicht stehen lassen. Man muss immer zwischen individueller Risikoabwägung und allgemeiner Ignoranz unterscheiden.

Kaum ein Festivalteilnehmer zweifelt allgemein an Corona und längst nicht jeder erklärter Coronaleugner ist noch ungeimpft.

Klar ist nur, dass die AfD und ihre Anhängerschaft verzweifelt auf neue politische Eingebungen hoffen!

@Sisyphos3

"
Am 23. Juli 2021 um 13:22 von Sisyphos3
13:00 von Anderes1961

Es hindert uns doch niemand daran, trotzdem aufzuforsten. Schwieriger wird es, Bolsonaro & Co. am Abholzen zu hindern.
----

wer behauptet das ?
selbstverständlich sollte unser Handeln nicht vom (Nicht)handeln anderer abhängen
Ich gehe doch auch nicht einbrechen, nur weil andere das gelegentlich tun
Nur sollte man sich bewußt werden lassen, was wir außer ein "reines Gewissen zu haben" erreichen"

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie meine Posts nicht einfach sinnlos aus dem Zusammenhang reißen würden. Lesen Sie bitte noch mal.

13:21 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 13:00

Gut, Optimismus verbreiten. Verbreiten, ohne CO2-Reduktion. Sondern mit Bevölkerungstheorien. Verbreiten Sie das doch dort, wo Menschen von Starkregen, Hitzewellen und mehr Stürmen betroffen sind."

Zur Zeit ja dann wohl in Deutschland. Oder haben Sie die letzten Tage unter einem Stein geschlafen?

13:17 von Bernd Kevesligeti

Hätte auch keinen Zweck, eine Klimaleugnerdiskussion anzuleiern...
------------

manches sollte man einfach ignorieren
wenn einer glaubt die Amis waren nicht auf dem Mond
die Welt vor 5.700 Jahren erschaffen (und das sind verdammt viele)
die Storys vom Däniken / die Ufos von Roswell

wobei in meiner Jugend (und auch jetzt noch) liebe ich Perry Rhodan
:-)

13:21 von Bernd Kevesligeti

"Verbreiten Sie das doch dort, wo Menschen von Starkregen, Hitzewellen und mehr Stürmen betroffen sind."

Nach Ihrer Logik müssten dann auch die Menschenrechtler erstmal in Saudi-Arabien loslegen, bevor in Deutschland etwas angeprangert wird. Ich finde das nicht gut.

@Barbarossa 2, 13:10

Wir sollten zunächst einmal auf die Entwicklung bei uns achten. Es ist ja nicht nur die Leugnung des Corona-Virus und der damit verbundenen Gefahren, die uns beunruhigt, weil sich Mitbürger von einer solchen These anstecken und sich folglich auch nicht impfen lassen. Es ist der Klimawandel, die Gewaltbereitschaft bei Demonstrationen, die Spaltung der Gesellschaft, der um sich greifende (Rechts-)Extremismus und vieles mehr. Dies alles kannten wir von Donald Trump - und wir sehen, was er in den USA und in der Welt angerichtet hat. Soweit darf es nicht mehr kommen - ich denke, da werde Sie mir zustimmen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

13:33 von Anderes1961

habe ich mich negativ zu ihrem Beitrag geäußert
ganz im Gegenteil

@Bobinho

"
Am 23. Juli 2021 um 13:24 von Bobinho
13:15 von Anderes1961

"Die Mühe hätten Sie sich sparen können. Irgendein x-beliebiges Einzelereignis hätte dazu genügt. Ich kann da aushelfen. Bei mir direkt unterm Balkon fließt ein kleines Flüßchen. Das hatte dieses Jahr auch schon Hochwasser. Und es kam sogar niemand zu Schaden.

Kleiner Tipp: Suchmaschine, seriöser Umgang mit wissenschaftlichen Daten."

Sie sind einfach ein guter Mensch."

Freut mich, wenn Sie wenigstens das einsehen.

RE: Bernd Kevesligeti um 13:24; von Hador Goldscheitel 12:57

***Also, zuerst Bäume fällen und dann wieder aufforsten ? Warum, da kann man sie besser einfach stehen lassen.***

Ja natürlich. So funktioniert Forstwirtschaft. Und wenn dann das Holz noch schön für langllebige Gebrauchzwecke genutzt wird, dann haben wir einen schönen CO2-Speicher, während die nächste Waldgeneration das CO2 aus der Athmosphäre fischt und als Holz speichert.
Und ein alter Wald bildet deutlich mehr Todholz, welches sich leichter entzündet und zu unkontrollierbareren Waldbränden führen kann. Dann wäre zudem mehr CO2 freigesetz worden, wie bei einem nachwachsenden Forst.

Ich hege aber mittlerweile den Verdacht, dass Sie mich gar nicht verstehen wollen.

Gruß Hador

13:10 von Margitt.

… Schon lange habe ich kritisiert, dass wir das Wort "Katastrophenschutz" nur auf dem Papier vor dem Unwetter kannten und ich muss nun feststellen, dass ich Recht damit hatte.

Wann denn zum Beispiel?

Klimawandel wandelt nach Belieben

Ich dachte es gibt immer mehr Dürren durch die Erderwärmung. Dass es dieses Jahr so viel geregnet hat und solch eine Katastrophe entstanden ist, ist eigentlich der Beweis dafür, dass es keinen Klimawandel bzw. eine Erderwärmung gibt. Nach diesem Narrativ müsste es nämlich immer weniger Regen und immer mehr Dürren geben. Es gibt keine ständige Erderwärmung und Dürren. Der Regen hat es sogar bewiesen.

@ Barbarossa2

„12:49 von Adeo60
Gemach, gemach lieber User. Auf der ganzen Welt ist die Zahl der Corona- Leugner gewaltig. Alle, die die Fußballstadien, Strände, Festivals u.s.w füllen,gehören dazu. Weltweit. Das die AFD so einen großen Wirkungskreis hat, möchte ich bezweifeln.“

Die aller wenigsten davon werden Coronaleugner sein. Die breite Masse derer, die ins Stadion gehen, ins Restaurant gehen, sich wieder in der Disco aufhalten und in den Urlaub fahren, werden um Corona wissen und für sich eine „Kosten-Nutzen-Rechnung“ anstellen mit der Frage:

Ist es mir die Veranstaltung wert, mich ganz vielleicht mit dem Virus anzustecken?

Und alle, die am sozialen Leben wieder teilhaben, haben sich diese Frage mit Ja beantwortet

von Bobinho 13:33

Und im Westen von Nordamerika. Und warum unterstellen Sie Leuten, die auf die Folgen des Klimawandels hinweisen "unter einem Stein zu schlafen" ?

13:37 von Bobinho

in Saudi-Arabien loslegen
----
auch wenn ich wieder als Ignorant hingestellt werde
was die Saudis (in ihrem Land) tun ist mir erstmal egal
ich leben in Deutschland
und da erwarte ich lebenswerte Zustände in denen ich mich wohlfühle

von Bobinho 13:37

Was hat das jetzt mit "Menschenrechtler" oder Saudi-Arabien zu tun ?

@Sisyphos3

"
Am 23. Juli 2021 um 13:39 von Sisyphos3
13:33 von Anderes1961

habe ich mich negativ zu ihrem Beitrag geäußert
ganz im Gegenteil"

Es geht nicht darum, ob Ihre Antwort negativ oder positiv gemeint war. Es geht darum, daß Sie meinen Beitrag sinnentstellend gekürzt haben. Der Satz für sich genommen ergibt überhaupt keinen Sinn oder verkehrt den ins Gegenteil.
Sie dürfen selbstverständlich kürzen. Aber bitte sinn- und zusammenhangwahrend. Ist nicht immer einfach, ich weiß.

13:40 von Anderes1961

"Kleiner Tipp: Suchmaschine, seriöser Umgang mit wissenschaftlichen Daten."

Wenn Sie das Karlsruher Institut für Technologie nicht für seriös halten, dann muss ich denken, dass Sie ein Technologieleugner sind. Das klingt fast so ähnlich wie Wissenschaftsleugner.

Presseinformation058/2016: Bilanz von Naturkatastrophen seit 1900

Zitat: "„Die absolute Zahl der jährlichen Toten durch Naturkatastrophen ist über die Jahre hinweg leicht gesunken – in Relation zum Bevölkerungswachstum sogar deutlich. Derzeit liegt sie bei etwa 50.000“, erläutert Daniell."

13:10 von guggi / @schabernack

«Naja, die Donau deckt doch ein erhebliches Gebiet ab! Aber erbringe doch den Gegenbeweis einer generellen Zunahme an Hochwassern!»

Die Donau deckt das Gebiet in der Größe einer Untertasse ab in Relation zu den Regionen, in denen es Hochwasse geben kann. Und die Wiener Donau ist ein Körnchen Zucker in der Tasse Tee.

Ich will keinen Gegenbeweis erbringen auf Mumpitz, der so tut, als ließe sich mit der Donau auch nur das geringste zu Hochwasser irgendwie beweisen. Solche selbst ernannten Beweispropheten geistern in imaginären Vorstellungswelten schon zu Hunderttausenden im Internet herum.

@Sisyphos3 - 12:57 Uhr

"also was soll das ?
fühlt man sich besser einem anderen eine reinzuwürgen
in dem man Unterstellungen formuliert
sie können sich ja mal meinen Beitrag von 12:36 anschauen"

Ich wollte Ihnen überhaupt nichts unterstellen. Es liest sich wie "es ist doch alles eh egal, was bei uns unternommen wird.
Wenn's woanders zig mal schlimmer abläuft."

Ihre anderen Beiträge zum Thema hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Entschuldigung!

@um 12:44 von Sisyphos3

<-- Die Mangrovenwälder gehen übrigens auch für Hotels drauf und wir wundern uns wenn ein Tsunami so viel zerstört
---------------

also Indonesien hatte die meisten Toten zu beklagen und dort gab es kaum Hotels
für deren Bau Mangrovenwälder zerstört wurden -->

Ich liebe Menschen mit einem klaren Blick für Details, die den Blick auf das große Ganze völlig verstellen. Es lenkt so schön ab. Bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

13:39 von Sisyphos3

13:33 von Anderes1961

"habe ich mich negativ zu ihrem Beitrag geäußert
ganz im Gegenteil"

,.,.,

Ich selber kann die wenigsten Ihrer Beiträge von ihrem Sinn und ihrer ideologischen Ausgangsposition her verstehen.

Mein Tipp:
Versuchen Sie möglichst nicht mehr, Ihr Anliegen durch unklare Formulierungen zu vertuschen oder - noch häufiger - durch Suggestivfragen zu vernebeln.

Man kann sich danach dann zwar leichter rausreden - 'wo hab ich DAS denn geschrieben?' -, aber zumindest ich bin an solchen Spielchen nicht interessiert.

Sie haben doch durchaus was zu sagen!
Sagen Sie es deutlich und ohne Tricks.
Dann würde ich auch mehr Ihrer Beiträge lesen.

13:55 von Bernd Kevesligeti

Am 23. Juli 2021 um 13:37 von Bobinho
13:21 von Bernd Kevesligeti

"Verbreiten Sie das doch dort, wo Menschen von Starkregen, Hitzewellen und mehr Stürmen betroffen sind."---das war von Ihnen.

Nach Ihrer Logik müssten dann auch die Menschenrechtler erstmal in Saudi-Arabien loslegen, bevor in Deutschland etwas angeprangert wird. Ich finde das nicht gut.---das war von mir.

und jetzt schreiben Sie: Was hat das jetzt mit "Menschenrechtler" oder Saudi-Arabien zu tun ?

Sie legen mir nahe, ich solle etwas dort verbreiten, wo es die Menschen noch nötiger haben..... Das Gleiche mache ich auch. Verstehen Sie es jetzt?

13:53 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 13:33

Und im Westen von Nordamerika. Und warum unterstellen Sie Leuten, die auf die Folgen des Klimawandels hinweisen "unter einem Stein zu schlafen" ?"

Das unterstelle ich Ihnen und zwar aus folgendem Grund: Sie schrieben sinngemäß ich solle mich dahin wenden, wo es mehr Hochwasser gibt. Und das ist im Moment Deutschland. Entweder unterschlagen Sie das bewusst oder sie haben unter einem Stein geschlafen die letzten Tage.

@Bobinho

"
Am 23. Juli 2021 um 13:58 von Bobinho
13:40 von Anderes1961

"Kleiner Tipp: Suchmaschine, seriöser Umgang mit wissenschaftlichen Daten."

Wenn Sie das Karlsruher Institut für Technologie nicht für seriös halten, dann muss ich denken, dass Sie ein Technologieleugner sind. Das klingt fast so ähnlich wie Wissenschaftsleugner.

Presseinformation058/2016: Bilanz von Naturkatastrophen seit 1900

Zitat: "„Die absolute Zahl der jährlichen Toten durch Naturkatastrophen ist über die Jahre hinweg leicht gesunken – in Relation zum Bevölkerungswachstum sogar deutlich. Derzeit liegt sie bei etwa 50.000“, erläutert Daniell.""

Habe ich behauptet, das Institut sei unseriös?

Klassischer Strohmann, eine Behauptung aufzustellen, die nie gesagt wurde um sie dann scheinbar grandios zu widerlegen. Rhetorische Spielereien können Sie sich sparen.
Es geht um den Umgang mit den Zahlen. Das sollten Sie eigentlich verstanden haben. Sie vergleichen nämlich zusammenhanglos Äpfel mit Birnen, ums kurz zu machen.

13:24 von Bernd Kevesligeti

«Also, zuerst Bäume fällen und dann wieder aufforsten ?
Warum, da kann man sie besser einfach stehen lassen.»

Hörten Sie schon mal was von Holz als Baustoff für Häuser, Dachstühle, Baustellenverschalungen? Material für Möbel, Kinderspielzeug, Zündhölzer?

Wo kommt das denn alles her, folgt man dem Simpel:
«Bäume lässt man einfach stehen, bis sie alle von selbst umfallen.»

13:46 von Orfee

Klimawandel wandelt nach Belieben
Ich dachte es gibt immer mehr Dürren durch die Erderwärmung. Dass es dieses Jahr so viel geregnet hat und solch eine Katastrophe entstanden ist, ist eigentlich der Beweis dafür, dass es keinen Klimawandel bzw. eine Erderwärmung gibt. Nach diesem Narrativ müsste es nämlich immer weniger Regen und immer mehr Dürren geben. Es gibt keine ständige Erderwärmung und Dürren. Der Regen hat es sogar bewiesen.

Bitte! Sagen Sie, dass Sie das nicht ernsthaft glauben, sondern, dass Ihr Beitrag Satire ist!

Ich weigere mich zu glauben, dass dieses kindische Erklärungsmuster noch immer in den Köpfen ist.

Beginnen Sie zunächst mal mit dem Unterschied von Klima und Wetter. Als nächstes schauen Sie sich die Zusammenhänge an, um die es Ihnen hier geht. Das ist dutzendfach erklärt und leicht zu finden.

Vermeiden Sie es, sich auf diese Weise lächerlich zu machen.

um 13:46 von Orfee

,,Klimawandel wandelt nach Belieben
Ich dachte es gibt immer mehr Dürren durch die Erderwärmung. Dass es dieses Jahr so viel geregnet hat und solch eine Katastrophe entstanden ist, ist eigentlich der Beweis dafür, dass es keinen Klimawandel bzw. eine Erderwärmung gibt. Nach diesem Narrativ müsste es nämlich immer weniger Regen und immer mehr Dürren geben. Es gibt keine ständige Erderwärmung und Dürren. Der Regen hat es sogar bewiesen."

Das Einzige, was außer der Realität des Klimawandels bewiesen ist, ist Ihre leider sehr tief berührende und gar fassungslos machende Unkenntnis von einfachen Dingen. Das Klima findet nicht nur in Erftstadt oder Ahrweiler statt. Haben Sie wenigstens von den vielen Bränden in Oregon gehört und in Kalifornien und in Sibirien und und und...? Da Sie ja lesen und schreiben können, muß es doch den Anreiz geben, sich über ein paar Dinge zu informieren, die Ihnen unbekannt sind. Sollte das alles nur Satire sein, dann Asche auf mein Kopp, daß ich nix gemerkt hab.

@berelsbub, 13:53

Volle Zustimmung. Meist sind es tatsächlich Nachlässigkeiten oder Unkenntnis und keine ideologische Verblendung, die Menschen auf Schutzmaßnahmen verzichten lässt. Aber diejenigen, die andere zu manipulieren versuchen, indem sie Gerüchte bzw. Unwahrheiten in die Welt setzen, müssen als solche geoutet und zur Rede gestellt bzw. kritisch hinterfragt werden.

13:46 von Orfee

Klimawandel wandelt nach Belieben
Ich dachte es gibt immer mehr Dürren durch die Erderwärmung.
-----------------

das stimmt so nicht
man sprach schon immer von Wetterextremen, also zunahmen von Starkregen und Dürren

@ Thomas D. und Margit

Zitat: "Schon lange habe ich kritisiert, dass wir das Wort "Katastrophenschutz" nur auf dem Papier vor dem Unwetter kannten und ich muss nun feststellen, dass ich Recht damit hatte."
#
Die besten Katastrophenschützer- und Warner sind immer noch wir selbst.
Das Problem ist, dass wir in einer Zeit leben, in der wir nur noch unmittelbar das tun, was uns gesagt wird. Wir haben eine gewisse Unverantwortlichkeit entwickelt. Das hat nämlich Vorteile: Wenn etwas schief geht, können wir anderen die Schuld geben.
Corona ist so ein Beispiel: Trag eine Maske, halte Abstand, wasch dir die Hände, geh da nicht hin, lass das ... ohne Anordnung? Nö!
Im Hochwasser auch. Unmengen Niederschlag haben Radio/TV und WWW angekündigt und? Man geht mit dem Fenster zum mittlerweile reißenden Strom ins Bett ... hat ja keiner (?) was gesagt, dann wird's schon gutgehen.
Wo war und ist die immer wieder eingeforderte Eigenverantwortung, die Mitverantwortung für den Nachbarn?
.. lässt uns Schuldige suchen ... why?

von Bobinho 14:08

Worum geht es denn, wenn nicht um Klimaleugnerei ? Praktisch alle Wissenschaftler gehen davon aus, daß es in Zukunft mehr extreme Wetterereignisse gibt. Die das leugnen, die "schlafen unter einem Stein".
Über die Gründe dafür kann natürlich spekuliert werden.

@Thomas D.

"Neu
Am 23. Juli 2021 um 14:12 von Thomas D.
13:46 von Orfee

Klimawandel wandelt nach Belieben
Ich dachte es gibt immer mehr Dürren durch die Erderwärmung. Dass es dieses Jahr so viel geregnet hat und solch eine Katastrophe entstanden ist, ist eigentlich der Beweis dafür, dass es keinen Klimawandel bzw. eine Erderwärmung gibt. [...]

Bitte! Sagen Sie, dass Sie das nicht ernsthaft glauben, sondern, dass Ihr Beitrag Satire ist!

Ich weigere mich zu glauben, dass dieses kindische Erklärungsmuster noch immer in den Köpfen ist.

Beginnen Sie zunächst mal mit dem Unterschied von Klima und Wetter. Als nächstes schauen Sie sich die Zusammenhänge an, um die es Ihnen hier geht. Das ist dutzendfach erklärt und leicht zu finden.

Vermeiden Sie es, sich auf diese Weise lächerlich zu machen."

Traurig aber wahr. Das Denkmuster ist in den Köpfen fast aller Leugner. Manche verbrämen es zusätzlich mit "Wissenschaft". Deshalb ist es sinnlos mit Argumenten diese Menschen überzeugen zu wollen.

@Orfee 13:46 Uhr

"Ich dachte es gibt immer mehr Dürren durch die Erderwärmung. Dass es dieses Jahr so viel geregnet hat und solch eine Katastrophe entstanden ist, ist eigentlich der Beweis dafür, dass es keinen Klimawandel bzw. eine Erderwärmung gibt. Nach diesem Narrativ müsste es nämlich immer weniger Regen und immer mehr Dürren geben. Es gibt keine ständige Erderwärmung und Dürren. Der Regen hat es sogar bewiesen"

Der Regen hat das NICHT bewiesen!

Durch die Zunahme der Erderwärmung nimmt die Luft mehr Feuchtigkeit auf. Und kann auch mehr Feuchtigkeit abgeben. Wie gerade geschehen mit katastrophalen Folgen. Zukünftig wird es mehr Starkregenereignisse geben. Aber auch mehr Hitzeperioden. Vereinfacht ausgedrückt jetzt.

Wenn man möchte, kann man sich das im Netz genau erklären lassen.

von schabernack 14:09

Um Ihre Aufzählung zu vervollständigen: Abholzen für Autobahnbau (Dannenröder). Und abholzen für Hotel und Parkhausprojekte (Flensburger Bahnhofswald).

14:26 von Bernd Kevesligeti

Um Ihre Aufzählung zu vervollständigen: Abholzen für Autobahnbau (Dannenröder). Und abholzen für Hotel und Parkhausprojekte (Flensburger Bahnhofswald).
---------

das wird - meines Wissens - an anderen Stellen wieder aufgeforstet
umsonst nahm ja wohl die Waldfläche Deutschlands in den letzten Jahren nicht zu ?

14:20 von H. Hummel

@ Thomas D. und Margit

Ich weiß nicht, warum Sie mich markiert haben. Aber Ihrem Beitrag - welcher zwar nichts mit meiner Frage an @Margitt zu tun hat - stimme ich trotzdem zu.

von Sisyphos 14:36

Wenn das so ist, dann ist ja alles in Ordnung. Aber ab wann "arbeiten" die neu aufgeforsteten Flächen denn im ökologischen Sinne ?

"Am 23. Juli 2021 um 13:58

"Am 23. Juli 2021 um 13:58 von Bobinho
13:40 von Anderes1961

"Kleiner Tipp: Suchmaschine, seriöser Umgang mit wissenschaftlichen Daten.""

Meine Argumente beruhten heute aus dem oben genannten Institut und Sie empfahlen mir mitwissenschaftlichen Daten umzugehen. Auf einmal wollen sie sich davonstehlen und verweisen auf rhetorische Tricks, die sie selber anwenden. Unredlich nennt man so was.

"Das sollten Sie eigentlich verstanden haben." Gerade lobe ich sie noch als richtig guten Menschen und dann packen Sie so möchtegern subtile Beledigungen aus. Das sagt viel über Sie

Wetter und Klima, zwei Paar Schuhe

Der DWD hat es ja bestätigt - was hier geschah, war ein Unwetter schlimmsten Ausmaßes. Seit der Oderflut hatten wir gottlob nur wenige Großereignisse dieser Art. Bei Änderung der klimatischen Verhältnisse wird es aber sicher zu mehr solchen Ereignissen kommen. Wir werden das erleben, was an vielen Küsten der Erde oder in anderen bergigen Regionen inzwischen leider fast jährlich auftritt - Erdrutsche, Überflutungen. Die Diskussion schwappt zu uns, das TV zeigz schlimmste Bilder aus "vertrautem Terrain"! Man muss gegensteuern - Geopolitisch mit abgestimmten Maßnahmen, wobei auch die EU hier bei allem Engagement wissen muss: "EU-ropa" ist keine Insel. Alle müssen mitmachen. Und regional müssen wir ebenso handeln: Dämme, Renaturierung, ggf. Dörfer verlagern, Regionen entsiedeln zu Gunsten der Natur. Nicht sinnvoll ist es aber, wie Frau Neubauer&Co. nun die Katastrophe zu Aktivitäten zu nutzen. Das bringt nichts, außer mehr Opposition für ein doch an sich gutes Ziel: den Klimaschutz

14:21 von Bernd Kevesligeti

"von Bobinho 14:08

Worum geht es denn, wenn nicht um Klimaleugnerei ? Praktisch alle Wissenschaftler gehen davon aus, daß es in Zukunft mehr extreme Wetterereignisse gibt. Die das leugnen, die "schlafen unter einem Stein".
Über die Gründe dafür kann natürlich spekuliert werden."

Es geht mir darum zu zeigen, dass die Entwicklung der Menschen die durch solche Katastrophen sterben de facto die letzten 100 Jahre rückläufig ist. Das ist eine gute Nachricht.

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