Kommentare - London erkennt Brexit-Rechnung nicht an

09. Juli 2021 - 17:24 Uhr

Zwischen Großbritannien und der EU bahnt sich der nächste Brexit-Konflikt an: Brüssel fordert von London 47,5 Milliarden Euro für noch offene Verpflichtungen aus der Zeit als EU-Mitglied. Zu viel, meint die britische Regierung.

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Kommentare

19:44 von Sisyphos3

19:32 von DagX

an derlei Aussagen erkennt man wie weit die Menschheit ist

Sie erkennen an einer Aussage eines Foristen „wie weit die Menschheit ist“ …?!

man braucht sich nicht zu wundern
wie Konflikte gar Kriege entstehen
wenn man hier im Thread mal reinhört

Tragen Sie gerade nicht etwas zu viel auf? So ein klein wenig Übertreibung?

Am 09. Juli 2021 um 19:30 von Giselbert

@ 17:39 von werner1955: "Brexit-Rechnung
kann ich gut verstehn. Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen."

Volle Zustimmung!

Zitat: Tja, mit einem Rauswurf aus der EU können sie nicht mehr drohen.

Eröffnen denn die EU-Verträge die Möglichkeit, einen Mitgliedsstaat auszuschließen?

Wenn das nicht der Fall ist, wäre eine solchen Drohung (an die ich mich im Übrigen nicht erinnern kann) eine stumpfes Schwert.

Typisch britisch

London war noch nie ein vertrauenswürdiger Partner. Nach dem Brexit ist von Großbritannien eh nur noch ein Kleinbritannien geblieben. Und wenn London sich auch jetzt wieder weigert, ihren Verpflichtungen nachzukommen, dann Grenzen dicht und den Handel einstellen. Sollen sie sich in den Pubs die Kante geben. Vielleicht merken sie irgendwann, dass der Brexit ein Fehler war.

19:54 von gman

Wir Deutsche werden die Konsequenzen noch deutlich spüren. Die Briten werden uns in der EU schon als Stabilitätsanker fehlen.
.

das gilt es auch zu beachten
was Währungsstabilität und Schulden anbelangte waren wir immer mit den Briten im Schulterschluß
ne eigentlich bedauerliche 'Sache
vielleicht hätte ein etwas weniger Brüssel zu ner anderen Entscheidung geführt

um 19:55 von Sisyphos3

"ist es so schwierig Entscheidungen einfach mal zu akzeptieren?"

Die Bevölkerung ist vorsätzlich getäuscht worden. Jeder einzelne Beitrag der UKIP, ob Video oder Audio, Plakat oder Zeitungsanzeige, enthielt Lügen.

Ebenfalls gelogen: Die Behauptung der beiden großen Parteien, man sei ja leider an das Ergebnis des Referendums gebunden und müsse nun aus der EU ausscheiden.

Nein, Entscheidungen, die durch Täuschung und Manipulation zustande gekommen sind, darf man nicht akzeptieren.
_

Besserwisserei

Soso. Wie hoch sollte die Summe denn genau sein? Bitte das Zustandekommen Ihrer Rechnung darlegen.

Die britische Regierung ist einfach nur daneben und macht Gesamt-GB mit diesem -man möchte schon fast sagen Clown- an der Spitze zur Lachnummer.

Bei all dem Humbug, den Johnson fabriziert, ist es mit etwas gesundem Menschenverstand nicht sonderlich schwer enzuschätzen, ob seine Rechnung oder die der Rest-EU den Tatsachen entspricht.

@ 19:43 von Thomas D.

"Welchen Spuk genau meinen Sie?"

Liegt doch auf der Hand.

Da gibt es viele Gründe. Angefangen von Demokratiedefiziten bis hin zur ineffizienten Finanzwirtschaft, Bürokratie.

Träge/stockende Entscheidungsfindungen, Mitgliedsstaaten müssen zu viele Rechte aufgeben, ungerechte Verteilung des EU-Budgets und und und.

Europa ja, aber nicht in jetziger Form. GB ist zu beneiden.

Der EU sollte doch gedankt

Der EU sollte doch gedankt werden .Jetzt hat sie wieder die Erlaubnis zur Anlandung von in Seenot geratenen
Menschen gegeben . Es ist zu hoffen das für traumatisierte auch genug
Fachpersonal für eine Begleitung zur Verfügung steht .

19:43 von Anna-Elisabeth 18:37 von harry_up

Es liegt vermutlich daran, dass in diesen Größenordnungen das Vorstellungsvermögen versagt. Klappt vielleicht besser, wenn man gedanklich die durchschnittlichen 150.000.000 Millionen km Entfernung zur Sonnen nimmt, sich ausrechnet, wie viele Eurostücke man pro km unterbringen kann und anschließend weiß, wie weit man auf dem Weg zur Sonne gekommen ist, wenn man diese Eurostrecke entlang fliegt.
#
Sehr interessantes Beispiel ! Gruß

@18:07 von zoro1963

>> ist es nur eine Frage der Zeit bis die
>> deutschen Bürger ein Dexet verlangen.

Und warum sollten die Deutschen so dumm sein? (Außer eine <15%-Minderheít)

@Vielfalt - "... Geld zum Fenster hinauswerfen bedeutet..."

das ist nicht "Geld zum Fenster rauswerfen", das sind Schulden der Briten bei der EU: z. B. für die Renten ihrer gut 1200 Angestellten bei der EU und der britischen Mitglieder des EU-Parlaments (das Juwel Farage z. B.) oder für EU-Projekte, zu denen sie sich langfristig verpflichtet hatten. So etwas steht bei jedem in den Mitgliedsverträgen, nur sind die dem UK inzwischen so wurscht wie Ungarns Orban.

Und im UK hat man durchschnittlich so wenig Ahnung von der EU-Mitgliedschaft des UK, dass Johnson & Co. in der Brexit-Kampagne alles erzählen konnten: jede Woche 350 Mio an den NHS, Austrittsabkommen mit der EU leichtester Deal der Welt, Grenze zwischen Rep. Irland und Nordirland überhaupt kein Thema usw.
Das ist alles so viel komplizierter als vorher versprochen, dass Johnson jetzt bei den britischen Schulden wieder den starken Mann spielen muss, um nicht noch blöder dazustehen.

Man sollte die 38 Mia. nehmen, die er zugesteht, GB einen kurzfristigen Rückzahlplan vorlegen und Schluss!

20:15, Koblenz

>>Der EU sollte doch gedankt werden .Jetzt hat sie wieder die Erlaubnis zur Anlandung von in Seenot geratenen
Menschen gegeben . Es ist zu hoffen das für traumatisierte auch genug
Fachpersonal für eine Begleitung zur Verfügung steht .<<

Es hapert daran zu erkennen, wer traumatisiert ist und wer nicht.

So wie es den Ordnungskräften generell an Erkennensfähigkeit hapert. Das kann man der EU aber bestenfalls bedingt anlasten.

@20:21 von saschamaus75: Wegen der "EU Bürokratie" ?

Wegen DEM weltweit extremsten Bürokratie-Wasserkopf überhaupt ? Der alleine viele Milliarden verschlingt ? Vielleicht auch wegen der Kommission, deren demokratische Legitimität doch sehr fragwürdig ist ?
Oder vielleicht auch wegen dem "Entsorgungsplatz" von besonders unfähigen Politikern, die dann von Brüssel aus noch viel mehr Schaden anrichten als in ihrem Land ?

Zudem glaube ich, dass die "DEXIT" Stimmung eher so bei 40% liegt - also noch von einer kmappen Mehrheit befürwortet wird.
Lassen Sie die mal noch einige Jahre herumwurschteln - dann kehrt sich das um - also 60% FÜR den DEXIT.

@20:04 von Sisyphos3 19:54 von gman

//vielleicht hätte ein etwas weniger Brüssel zu ner anderen Entscheidung geführt//

Ist nicht mehr zu ändern - leider. Wünschenswert wäre allerdings, dass dieser verkrustete Verein in Brüssel Lehren aus dem Schlamassel zieht. Eine Entschlackungskur täte sicher auch gut.
Trotz allem: Ich halte ein europäisches Bündnis für sehr wichtig.

19:58 von Sisyphos3

19:53 von Thomas D.
Sie erlauben aber, dass Foristen hier ihre Meinung zur Art und Weise des EU-Austritts äußern?!

natürlich
aber irgendwann sollte der Punkt gekommen sein
da sollte man eine Entscheidung mal akzeptieren

Warum? Wieso darf eine - durchaus zweifelhafte - Entscheidung nicht diskutiert werden?

Und wann kommt dieser Punkt, ab dem man nicht mehr diskutieren darf? Und wer bestimmt diesen Punkt?

Im Augenblick versuchen Sie das, richtig?

Wenn Mr. Brexit nicht zahlen will,...

...sollte die EU den Handel mit ihm außer Kraft setzten und einfach abwarten,
wann sein "Volk" vor seiner Haustür steht und Sturm läuft.

---

Wir sollten uns nicht mehr von diesem Herren vorführen lassen.
Er hat schon genug Schaden angerichtet.

So einfach ist das!

@Sisyphos3 - 19:55

"man braucht sich nicht zu wundern
wie Konflikte gar Kriege entstehen
wenn man hier im Thread mal reinhört"

Jetzt überschätzen Sie aber dieses Forum, wenn Sie hier den Nährboden für Kriege und Konflikte vorfinden wollen.

Erstens wacht eine Moderation darüber, was an Beiträgen veröffentlicht werden kann und wo der Rotstift anzusetzen ist.
Zweitens - und das scheint für viele der schwierigere Teil zu sein - kann man mit Argumenten darstellen, warum man sich mit einer anderen Meinung nicht einverstanden erklären kann oder wenn einem die Wortwahl nicht passt.

Ich stehe zu den von mir gebrauchten Bezeichnungen "populistisches Schurkenstück", weil vor und nach diesem Referendum die Menschen von den Protagonisten wirklich fett belogen wurden.

Dass es "EU-Hasser" gibt dürfte ebenfalls kein Novum sein, insbesondere weil ich diese Bezeichnung noch für schonender halte als das was von denen so namentlich über Politiker, Migranten oder Minderheiten vom Stapel gelassen wird.

Die liebe EU und Geld

ich kann natürlich nicht nachrechnen, wer von Beiden recht hat, aber die fetten Pensionen müssen ja auch bezahlt werden, und das sind über die Jahre sicher mehr als eine Handvoll.
Die EU wird mit Geld zusammengehalten, was eigentlich nicht der Sinn war, und die EU bestimmt über die Nationalstaaten, das war vorher auch nicht so stark geplant, wenn ich mich richtig erinnere.
GB ist nicht ohne Grund gegangen, ob sich sich das auszahlt, werden wird in einigen Jahren sehen.
Gibt also viele Gründe die EU nicht zu mögen, nur muss man vorsichtig sein.

@WirSindLegion, 20:35 Uhr

Es ist müßig hier all die Vorteile anzuführen, welche die EU gerade für Deutschland so wertvoll machen. Ich spare mir die Auflistung.
Von einer Dexit Stimmung spüre ich in Deutschland nichts. Im Gegenteil: Die Briten spüren bereits die Negativfolgen des Brexit, vor allem die Fischer, die Johnson im Vorfeld des Ausstiegs geködert hatte. Von der Leyen macht als Ratspräsidentin einen guten Job und mit der Wirtschaft in Deutschland und in der EU geht es aufwärts. Ohne die EU würde Deutschland zwischen den Wirtschaftsblöcken von China und den USA zerrieben. Nur gut, dass die Brexit-Ideologen keinerlei politische Verantwortung übernehmen werden. Niemand möchte zurück ins Kaiserreich und in die Kleinstaaterei inmitten einer globalisierten welt.

@Wanderfalke

Einige Beispiele, reicher durch weniger Schulden. Für wieviele Millarden haften wir eigentlich in der EU? Wieviel hat man eingezahlt. Ja, unsere Wirtschaft profitiert d.h. die Reichen werden reicher, viel weniger profitiert der " normale Bürger"? Der Sparer oder Rentner bezahlt durch den Nullzins der EZB um marode Staaten zu stützen
In Deutschland ist die Infrastruktur totgespart worden wärend ander EU Länder bessere Wege oder bessere digitale Infrastruktur haben.

Am 09. Juli 2021 um 20:35 von WirSindLegion

Zitat: Wegen DEM weltweit extremsten Bürokratie-Wasserkopf überhaupt ?

Setzt man die Anzahl der EU-Mitarbeiter zu der Bevölkerung, die verwaltet wird, ins Verhältnis, ist diese Behauptung objektiv falsch.

Diese Fake-News sind aber wohl nicht auszurotten.

@Giselbert, 20:11 Uhr

Lassen Sie uns in einem Jahr noch einmal darüber sprechen, ober der Btrexit für die Briten ein Segen war. Erste Absetzbewegungen der Schotten sind bereits spürbar und die britische Wirtschaft ist massiv verunsichert. Nein, auf die Briten kommen schwere Zeiten zu, vor allem nachdem Trump nicht mehr in Amt und Würden ist.

20:36 von Anna-Elisabeth

Trotz allem: Ich halte ein europäisches Bündnis für sehr wichtig
.
ich auch
wenngleich etwas lockerer

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