Kommentare

Wenn britische Regierungen

(Steuer-) Gelder an das Ausland überweisen, müssen sie vorsichtig vorgehen und es gut begründen. Eine kritische Medienlandschaft beobachtet ganz genau, wie das von den Bürgern erwirtschaftetes Geld ausgegeben wird. Geld zum Fenster hinauswerfen bedeutet in Großbritannien Stimmenverluste für die Regierung.

Brexit-Rechnung

kann ich gut verstehn.
Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen.

Zahltag

Niemand kann als Außenstehender beurteilen, ob die von der EU geforderte Summe sachgerecht ist. Allerdings schaden Berichte wie dieser GB, da sie dessen Verlässlichkeit und Seriosität in Frage stellen. Die eigentliche Rechnungssumme wird ohnehin eine viel höhere sein.

rer Truman Welt

Ja, Johnson zündelt und möchte offensichtlich die EU erneut als Buhmann und "Absauginstitution" des guten alten englischen Pfunds darstellen. Damit kann er ablenken vom Scherbenhaufen, den er und seine Kumpane und Kapitalisten-Abzocker bereits angerichtet haben. Auch dieses Manöver soll mithelfen davon abzulenken wie das Fallen lassen aller Corona Beschränkungen bei einer Inzidenz von weit über 200. Das gibt mir eine Idee davon, wie hoch das Wasser Johnson schon bis zum Hals steht. Ich denke, spätestens zum Jahresende wird es so langsam aber richtig anfangen zu knallen im Gebälk der Politik unserer britischen Nachbarn. Nächstes Jahr denke ich, wird Johnson vom Hof und aus der Downing Street gejagt. Dann werden sich die Briten fragen, ob das alles nur ein Albtraum war, aber in der Realität erwachen.

17:39 von werner1955

können sie das beurteilen ?

Zahltag

Wer auch immer geglaubt haben mag es geht so durch, ist nach englischem Verständnis ziemlich naiv.

Verlässlichkeit und Seriosität

von Adeo60 @
Also ich persönlich haben bei sehr vielen Entscheidungen besonders nach der EU Wahl und der Einsetzung von Frau VL da persönlich ein ganz andere noch kritischer Meinung zu Verlässlichkeit und Seriosität.

17:39 von werner1955

>>kann ich gut verstehn.
Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen.<

Das gleiche ist wenn ein Geschäftspartner von Ihnen, Geld das Ihnen zusteht, nicht an sie auszahlt.
Das können sie dann auch gut verstehen?

Ist doch egal

was die so reden.

Solange sie die Rechnung für den Vertrag den sie unterschrieben haben weiterhin bezahlen, wie sie es ja tun, können sie sich in Silberrückenmanier in die Brust werfen und trommeln soviel sie wollen.

Unterschiedliche "Auffassungen"

"London erkennt Brexit-Rechnung nicht an"

Wäre auch ein Wunder gewesen, wenn.

@ werner1955, um 17:39

“Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen.“

Glaube ich Ihnen aufs Wort.
Einmal, dass Sie das nicht akzeptieren.

Und um die Berechnung nachvollziehen zu können bräuchten Sie die Zahlen, ein halbes Mathestudium und ein Vollstudium der Wirtschaftswissenschaften.
Ah ja: Auch eins in Jura, aber ein richtig ausgewachsenes, Schwerpunkt internationales Vertragsrecht z. B.

Nee, hab ich auch alles nicht... und deshalb verstehe ich Sie.

@17:44 von Adeo60

//Niemand kann als Außenstehender beurteilen, ob die von der EU geforderte Summe sachgerecht ist.//

Doch, doch - ein paar Foristen hier können das ganz sicher. :-)

@ Sisyphos3, um 17:47

re @ 17:39 von werner1955

“können sie das beurteilen ?“

Genau.

Ich habe für diese treffende Frage mehr Text gebraucht. :-)

17:51 von werner1955

das mag ja sein
und da gehe ich mit ihnen

aber Schulden bei der EU
was haben die an Beiträgen nachzuzahlen
was für Verträge / Beitragsverpflichtungen gelten noch weiterhin
überhaupt wie sieht das mit Personalkosten aus Pensionen und Verpflichtungen daraus

Milliarden

Meine Sympatie für Europa ist erheblich gesunken, das war nicht immer so.
Wenn wir wie kürzlich jubeln mehr Milliarden einzahlen und dafür weniger Milliarden wieder heraus zu bekommen zweifle ich an den Rechenkünste der Deutschen.
Die EU ist auch wegen des Austritt GB zur Schuldenunion geworden.
Frieden, freier Grenzverkehr und (deutscher) Wohlstand könnten wir günstiger haben.

Selbstverständlich

Der BREXIT ist nichts weiter als eine Scheidung, und da gibt es halt immer Ärger, wenn Sachwerte verteilt und Schulden zugeordnet werden müssen.

Das Vereinigte Königreich lässt sich von der EU scheiden, ohne einen Grund dafür nennen zu können; kein Wunder, dass sich die Regierung Johnson da bei jeder Gelegenhei aufplustert.

@ Anna-Elisabeth, um 18:00

re @ 17:44 von Adeo60

“Doch doch - ein paar Foristen hier können das ganz sicher. :-)

Treffer!! :-)

@adeo60

Vielleicht sollte die CDU damit aufhören abgewirtschaftet Politiker nach Brüssel abzuschieben!
Wir brauchen Politiker die die Interessen der Bürger vertreten und nicht nur Wirtschaft.
Die Wirtschaft agiert weltweit und spielt die Länder gegen einander aus.
Sollte die EU weiter so machen ist es nur eine Frage der Zeit bis die deutschen Bürger ein Dexet verlangen.
Und ohne Deutschland ist die EU Geschichte.

um 17:39 von werner1955

>>
Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen.
<<

Da kann man sich doch besser auf die Berechnung der Briten verlasse, die ganz genau einen Betrag zwischen 35 und 39 Pfund ausgerechnet haben (siehe Artikel). Ihrem Kommentar liegt welche Logik zugrunde ?

@werner55, 17:39 Uhr

Ich würde mir nicht anmaßen, die Rechnungssumme - ohne Kenntnis der Faken - als richtig oder falsch zu bewerten. Da vertraue ich dann doch eher den Brüsseler "Bürokraten", als selbst ernannten Fachleuten.

Lesen können

Wer den Artikel gelesen hat wird feststellen, dass es sich um eine Diskrepanz von 2 bis 7 Mrd. Euro handelt. Also nichts Weltbewegendes. Den Fehler wird man finden und drüber reden können.

Ende der Aufregung.

@sosprach - 18:05

"Die EU ist auch wegen des Austritt GB zur Schuldenunion geworden.
Frieden, freier Grenzverkehr und (deutscher) Wohlstand könnten wir günstiger haben."

Nämlich wie...?

@werner1955, 17:51 Uhr

Die britischen Fischer sehen das mittlerweile anders. Sie fühlen sich von der Johnson Regierung getäuscht. Und was Frau von der Leyen angeht. Sie macht doch mittlerweile einen guten Job als Ratspräsidentin.

18:11 von Zweitaktmotor

genau das ist das Thema

um was streitet man eigentlich
47,5 Milliarden Euro will die EU
40 bis 45 Milliarden Euro wollen die Briten zahlen

wird da nicht etwas übertrieben
die Sache eher so hingestellt die wollen überhaupt nicht zahlen

@werner1955 - Frau Von der Leyen ist keine Diktatorin !

Also ich persönlich haben bei sehr vielen Entscheidungen besonders nach der EU Wahl
und der Einsetzung von Frau VL

Sie sollten sich mal kundig machen,
wie die EU aufgebaut ist und wer die Endscheidungsgewalt hat

@sosprach, 18:05 Uhr - EU ist wichtig für D

Die EU ist bekanntlich der größte Binnenmarkt weltweit, dies bedeutet für Deutschland Wirtschaftskraft und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Gründen. weshalb die EU so wichtig für uns ist. Ich erspare mir die Aufzählung, denn Sie kennen diese doch selbst auch.

Am 09. Juli 2021 um 18:07 von zoro1963

Zitat: Vielleicht sollte die CDU damit aufhören abgewirtschaftet Politiker nach Brüssel abzuschieben!

Frau von der Leyen wurde vom Europäischen Rat, also den Mirgliedsstaaten, gewählt und nicht von irgendjemanden aus Deutschland bestimmt.

Lasst Sie es doch mal spüren

Führt ein neues Zollformular ein, direkt ab Montag. Das sollte die Staus bis London erzeugen. Dann schiebt ihr es auf Boris. Ändert es wieder mit der Pressemitteilung "um Boris" zu helfen.
Vorher der englischen Presse durchstechen.

Wieso nur 47,5 Millionen, da

Wieso nur 47,5 Millionen, da waren doch von mindestens 60 Millionen die Rede? Aber wahrscheinlich haben unsere Politiker da wieder in vorauseilender Unterwürfigkeit sich bzw. uns als bereit erklärt, ungefähr ein Drittel zu übernehmen und zum Dank zeigt jetzt Britanien wieder seine typische Auslegung von der dort doch so viel beschworenen Fairness, also so wie sie die an andere anmessen, denn für die selber gilt das dann natürlich nur anders herum. Aber wir wissen ja, seit Jahrhunderten, wie das Mutterland der Fairness mit selbiger umgeht.

@adeo, 18:12

Sie macht doch mittlerweile einen guten Job als Ratspräsidentin.

Die Frau ist Kommissionspräsidentin. Gut, wenn man nicht so genau hinguckt, kann man schon mal zu dem Schluss kommen, die würde einen "guten Job" machen.

(Sagen wir so: An der Spitze des Rates ist sie noch fehlerfrei :))).)

Aber warum denn plötzlich "mittlerweile"?

Sie sind doch schon immer hin und weg von jeglicher exekutiver Amtsführung.

Die Schlussrechnung wurde im Brexit-Vertrag anerkannt

es geht jetzt nur noch um einzelne Details, genauer um die letzte Handvoll Milliarden. Der allergrößte Teil, 40 Milliarden Euro, sind aufgrund des Vertrages unstrittig. Klar, Johnson muss hier Stärke zeigen und um den letzten Euro kämpfen. Aber dies zeigt vor allem eins: Die Regierung Johnson hat ein sehr großes Problem damit, seriös zu verhandeln und sich dann an Verträge zu halten. Vorzugsweise möchte man sich gar nicht festlegen sondern irrlichtern. Das funktioniert aber auf der Regierungsbank, auf die man unbedingt wollte, nicht. Das Ergebnis ist eine desaströse Lage im UK, der Brexit wurde vergeigt, Corona weit unterschätzt und die Selbstzerlegung des UK ist in vollem Gange. Immer wieder vollmundige aber völlig unseriöse Ankündigungen wie zuletzt zur völligen Aufhebung aller Coronabeschränkungen ist alles, was Johnson von Politik versteht.

17:39 von werner1955

«Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen.»

Woher wissen Sie denn so sehr genau, was da in die Rechnung in welcher Höhe, und warum, eingerechnet wurde?

Gar nix Genaues wissen Sie … genau so wenig wie ich.

47,5 Mrd. Euro stellt die EU dem UK in Rechnung.
40,0 bis 45,0 Mrd. davon sieht auch GB als berechtigt an.
So weit auseinander ist das nicht.

Genau nachvollziehen können Sie EU-Haushaltsverpflichtungen sowieso nicht. Aber an der EU dran rum mosern wegen irgendwas beliebig. Das geht immer in einem kurzen Satz. Muss in der Artikelüberschrift nur: "EU" zu lesen sein. Das reicht schon aus.

Letzten Endes

Werden die Briten, am Ende der Zahlungszeit, weniger gezahlt haben als sie Jetzt höchstens zahlen wollen.

Einfach weil der Wirtschaftseinbruch, zusammen mit dem Durchsackenden Pfund, dazu führen wird das die EU auf Zahlungen verzichten wird...wahrschenlich eher noch einen "Stabilitätspakt" aushandelt und Netto am Schluss sogar drauf legt.

Das ist wie mit den Covid-Impfungen.
Die EU konnte nicht zusehen wie GBs Medizinisches System kollabiert und hat dafür die Impfungen für die eigene, diszipliniertere Bevölkerung verschoben.

Nur wer das als "Britannien siegt" betrachtet hat nichts verstanden:
Die Britischen Todesarten wollte keiner haben, so wenig wie jemand den Post-Brexit-collaps im eigenen Land haben wollte: Die werden mehr verlieren als die lächerlichen <50mrd€

@zoro1963, 18:07 Uhr

Ich würde dann aber im gleichen Atemzug behaupten behaupten: Ohne die EU ist Deutschland Geschichte. Wir brauchen u.a. eine starke EU, um gegen die großen Wirtschaftsblöcke USA und China behaupten zu können, zumal China im asiatisch-pazifischen Raum längst weitere Handelsallianzen geschmiedet hat. Die Politik der Handelskriege, die Trump initiiert hat, ist krachend gescheitert. Nicht nur die US-Farmer mussten dies schmerzhaft erfahren. Die deutsche Wirtschaft wiederum und die dadurch generierten Einnahmen erlaubt es der Regierung u.a., Sozialleistungen zu finanzieren. Die EU ist die Grundlage für den Wohlstand, den die meisten Deutschen genießen und für den Sozialstaat, von dem die sozial Schwachen aufgefangen werden. Wirtschaft und Bürgerwohl sind grds. keine Gegensatzpaare.

18:17 von Karl Klammer

Sie sollten sich mal kundig machen,
wie die EU aufgebaut ist und wer die Endscheidungsgewalt hat

Keine gute Idee. Genau das haben die Briten nähmlich getan, das Ergebnis ist bekannt. Brüssel steht über Karlsruhe, dem kann ich nichts abgewinnen.

@,Zweitaktmotor, um 18:11

“...Diskrepanz von 2 - 7 Mrd. Euro...Also nichts Weltbewegendes.“

Ich weiß ja, wie Sie das meinen.

Aber ist es nicht erschreckend, dass 1 Milliarde Euro heute betrachtet werden als seien die sowas wie die berühmten Kopperschen “peanuts“?

Hat man das nicht beizeiten gefordert? Wäre GB schon damals im Verzug und es wurde akzeptiert?
Verstehe ich nicht.

@schabernack, 18:30 - Lerneffekt

Der User werner1955 steht leider stellvertretend für eine ganze Reihe von Kommentatoren, denen es letztlich nur darum geht, Deutschland, die Regierung und die EU schlecht zu schreiben. Da werden dann sehr schnell willkürlich Behauptungen in den Raum gestellt. Nun ist werner1955 "in die Falle" getappt und wird schwerlich begründen können, mit welchen Mitteln es ihm gelungen ist, ein hoch komplexes Zahlenwerk zu entschlüsseln und der EU den Schwarzen Peter zuzuschieben. Vielleicht erkennt er, dass Kritik ein Stück weit substantiiert vorgetragen und nicht einfach nur plakattiert werden sollte.

@ harry_up. 18:37

"Aber ist es nicht erschreckend, dass 1 Milliarde Euro heute betrachtet werden als seien die sowas wie die berühmten Kopperschen “peanuts""

Gebe Ihnen Recht. Wenn man aber bedenkt, mit welchen Summen so in der Weltwirtschaft rumgeworfen wird, ist alles eine Frage der Relativität. Ein Haar in der Suppe ist relativ viel, ein Haar auf dem Kopf relativ wenig.

Ich würde es auch so machen

wenn Geld Forderungen an mich gestellt werden. Erst ein mal nicht immer gleich zahlen und auf neu durchrechnen bestehen.Wenn das Ergebnis das Gleiche ist kann man immer noch zahlen.

Das können sie dann auch gut verstehen?

von Tremiro @
Ja, wenn die Fordern klar und auch für alle erkenbar und nachvollziebar ist.
Was meiner kleinen persönlichen Meinung nach bei der EU nicht der Fall ist wi so oft.

können sie das beurteilen ?

Sisyphos3 @

Nein, habe ich ja auch geschrieben.

Pfft

Tja, sofern die ehemaligen EU-Abgeordneten und von Großbritannien ehemals gestellten EU-Beamte nicht vorzeitig das Zeitliche segnen, wird es wohl auf diese Summe hinauslaufen. In diesem Betrag sind schließlich auch deren Pensionsansprüche mit drin (ironischerweise auch von den Brexiteers, die ins EU-Parlament gewählt waren).
Aber was soll Johnson auch machen? In den wichtigen Themengebieten läufts grad nich so gut auf den Inseln, da tut halt Ablenkung durch ein derartiges Gezänk not.

@werner1955, 19:00 Uhr

Können Sie Ihre Behauptung in irgendeiner Form oder zumindest ansatzweise belegen...?

bräuchten Sie die Zahlen, ein halbes Mathestudium ?

von harry_up @
Mir reichen 30 Jahre lebenserfahrung mit EU Politik und Politikern um eine klare persönlich Meinung zur Arbeit und Berechnung zu haben.

Brexit Rechnung

Brüssel fordert von London unterm Strich 47,5 Milliarden Euro. Die britische Regierung will allerdings weniger zahlen.

###

47,5 Mrd. die Brüssel fordert oder 45 Mrd. die GB zu geben bereit ist . Das ist doch nun wirklich egal, wenn man sieht mit was für Zahlen Brüssel gewöhnlich Jongiert...

Ihrem Kommentar liegt welche Logik zugrunde ?

von Klärungsbedarf @
30 jahre lebenserfahrung mit Entscheidungen und Umgang der EU Politik.

Zu 1:37 von Barbarossa 2 -Die EU-

18:17 von Karl Klammer
Sie sollten sich mal kundig machen,
wie die EU aufgebaut ist und wer die Endscheidungsgewalt hat
--
Keine gute Idee. Genau das haben die Briten nähmlich getan, das Ergebnis ist bekannt. Brüssel steht über Karlsruhe, dem kann ich nichts abgewinnen.

@Barbarossa 2, ich auch nicht! Das ist nicht die EU, die vereinbart wurde.
Bemerkenswert, was da in er Zwischenzeit "aufgebaut" wurde.

Vereinbart war eine EU als liberale und pluristische Verbindung freier Staaten, die ihre Handlungsfreiheit behalten. Bürgerbeteiligung, Beachtung des Susidaritätsprinzips und die Achtung der Vielfalt.
Bundesverfassungsgericht vom 12. Oktober 1993 nur noch Makulatur.

https://s19.directupload.net/images/200201/tehcqnpy.png

von Adeo60 @
Ich sehe das ich anders.

Besonders weil ich als demokratischer Wähler Frau VL bei der Wahl zum EU Parlament noch nie als Leiter der EU Behörden vorstellen konnte.

Diese "Hinterzimmer" Diplomatie die Frau VL zu dem Posten geführt hat empfinde ich als Demütigung für alle demokratischen mündigen Wähler.

@ Tada, um 18:41

“Hat man das nicht beizeiten gefordert?“

Ich stelle mir das nicht vor wie die Addition auf einem Kassenbon beim Aldi; da dürfte eine riesige Zahlenmenge auf recht komplizierte Weise zu bewältigen gewesen sein.
Und zwar hieb- und stichfest.

Das auszurechnen dauert seine Zeit, und ich bin eher überrascht, dass da jetzt bereits eine konkrete Summe auf dem Tisch liegt.

Zu 18:37 von Barbarossa 2 -Ein Grund für den Brexit

18:17 von Karl Klammer
Sie sollten sich mal kundig machen,
wie die EU aufgebaut ist und wer die Endscheidungsgewalt hat
..
Keine gute Idee. Genau das haben die Briten nähmlich getan, das Ergebnis ist bekannt. Brüssel steht über Karlsruhe, dem kann ich nichts abgewinnen.

Brüssel steht über ..
@ Barbarossa 2, das war außerdem ein entscheidender Grund für den Brexit.
Ob das Zukunft hat? Ich habe da meine Zweifel.

19:00 von werner1955

« Ja, wenn die Fordern klar und auch für alle erkenbar und nachvollziebar ist.»

Selbstverständlich ist die Rechnung aufgeschlüsselt nach div. Posten, was auf Basis welcher Verpflichtungen zu zahlen gefordert ist.

Man kann natürlich aber auch so tun, als sei dem UK ein zerknitterter Zettel überreicht worden, auf dem nichts anderes drauf steht als:

«Gib mir 47,5 Mrd. Euro.»

Bitte endlich Konsequenzen!

Wenn Johnson die Verträge brechen will, nur zu.
Dann sollte er aber auch ENDLICH mal Konsequenzen spüren.

Alles auf Null, Grenzen zu, Geldflüsse zu und den Briten mit Popcorn beim Untergehen zuschauen. Anders begreifen die es nicht mehr, dass die Zeiten von Brittannia rules the waves vorbei sind.

@ Kambrium2, um 18:22

“Wieso nur 47,5 Millionen, da waren doch mindestens von 60 Millionen die Rede? Aber wahrscheinlich haben unsere Politiker da wieder in vorauseilender Unterwürfigkeit sich bzw. uns als bereit erklärt, ungefähr ein Drittel zu übernehmen...“

Zumindest können unsere vorauseilend unterwürfigen Politiker zwischen “Millionen“ und “Milliarden“ unterscheiden.

Dös is doch a scho wos...

@stgtklaus - 18:22

"Führt ein neues Zollformular ein, direkt ab Montag. Das sollte die Staus bis London erzeugen. Dann schiebt ihr es auf Boris. Ändert es wieder mit der Pressemitteilung "um Boris" zu helfen.
Vorher der englischen Presse durchstechen."

Dann wäre die Show im Kasten.

Dass die EU eben nicht so Johnson mäßig reagiert zeigt doch, welch gesichtswahrende Contenance man versucht dem scheidenden Mitglied GB immer noch entgegen zu bringen.
Während der ganzen Verhandlungsphase zeigte sich die EU stets als der vernünftigere Part während die britische Administration bis heute um Orientierung ringt, die sie sich mit dem populistischen Schurkenstück namens "Brexit" eingehandelt hat.

Natürlich liegt für EU-Hasser die Schuld in Brüssel und Straßburg, aus deren Klauen sich die britischen Freiheitskämpfer Cameron, May und Johnson so wuschig wie unerschrocken befreit haben.

um 19:00 von werner1955

>>Das können sie dann auch gut verstehen?<<
von Tremiro @

Ja, wenn die Fordern klar und auch für alle erkenbar und nachvollziebar ist.

Ok, dann mal Klartext jetzt:

Was genau ist für Sie an der EU-Forderung unklar, nicht erkennbar und nicht nachvollziehbar?

Was meiner kleinen persönlichen Meinung nach bei der EU nicht der Fall ist wi so oft.

Können Sie ein bekanntes Beispiel nennen, welche EU-Forderung wem gegenüber unklar, nicht erkennbar und nicht nachvollziehbar war?

Da so etwas ja so oft vorkommt, fällt Ihnen bestimmt eines ein.

@ 17:39 von werner1955

"Brexit-Rechnung
kann ich gut verstehn.
Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen."

Volle Zustimmung!

Tja, mit einem Rauswurf aus der EU können sie nicht mehr drohen.

Johnson ist ein Lügner und Falschspieler

im privaten Bereich kann man mit solchen Menschen keinen Vertrag schliessen. Eine nicht so schnell heilende Wunde dieser Brexit und ständig Anlass (auch hier z.B. Bürokraten etc.) für nationalistische Engstirnige ihr verbohrtes Weltbild zu pflegen.

zumindest Perspektive

Naja, zumindest haben die Briten die Perspektive, dass mit dieser Zahlung der Spuk ein Ende hat.

19:27 von Wanderfalke

zeigte sich die EU stets als der vernünftigere Part
.
das ist jetzt ihre Sicht der Dinge !
vermute mal die Briten sehen das jetzt ganz anders

könnte man sich nicht etwas entspannter der Sache widmen
Zitat :"EU-Hasser" / " populistischen Schurkenstück "
akzeptieren sie doch ganz einfach mal die Entscheidung

@harry_up

Es geht um die Relation. Natürlich ist 1 Mrd. viel Geld.

Wir sprechen aber über rund 10% der Gesamtsumme.

Da ist vielleicht irgendein gemeinsames Forschungsprojekt aus dem Ruder gelaufen und es ist nicht klar, ob die Briten den Mehrbetrag mit tragen sollen.

Wird doch zu klären sein.

18:37 von harry_up

//Aber ist es nicht erschreckend, dass 1 Milliarde Euro heute betrachtet werden als seien die sowas wie die berühmten Kopperschen “peanuts“?//

Da staune ich auch immer wieder Bauklötze. Es liegt vermutlich daran, dass in diesen Größenordnungen das Vorstellungsvermögen versagt. Klappt vielleicht besser, wenn man gedanklich die durchschnittlichen 150.000.000 Millionen km Entfernung zur Sonnen nimmt, sich ausrechnet, wie viele Eurostücke man pro km unterbringen kann und anschließend weiß, wie weit man auf dem Weg zur Sonne gekommen ist, wenn man diese Eurostrecke entlang fliegt.

19:35 von Giselbert

Naja, zumindest haben die Briten die Perspektive, dass mit dieser Zahlung der Spuk ein Ende hat.

Welchen Spuk genau meinen Sie?

@werner1955 - Frau Von der Leyen ist keine Diktatorin !
...
Sie sollten sich mal kundig machen,
wie die EU aufgebaut ist und wer die Endscheidungsgewalt hat

.. und schon wieder. Andere sollen sich kundig machen und Sie? Sicher ist die Kommissionpräsidentin der EU keine Diktatorin und die EU keine Diktaturunion.

Aber das heißt noch lange nicht, dass da alles mit und in der EU in Ordnung und akzeptabel ist und die Entwicklung nicht aus dem Ruder läuft. Die Briten sind nicht umsonst ausgeschieden.
"kundig machen"...
Vielleicht hier zur Erinnerung mal lesen:

"https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/media/02D2571C09C921333E288C06533A95A9/bgbl192s2086_33526.pdf

GB

will also nicht zahlen…was zu erwarten war.
Die sind nicht aus der EU ausgetreten, um sich weiterhin Vorschriften machen zu lassen.

19:32 von DagX

an derlei Aussagen erkennt man wie weit die Menschheit ist
Toleranz gar andere Meinungen zu akzeptieren liegt bei Null

Zitat : " ihr verbohrtes Weltbild "
nur gut dass immer der andere das verbohrte Weltbild hat

Schöne "Rest-Wirtschaft" haben Sie da, Herr Johnson......

..... wäre doch schade, wenn was damit passieren würde und alle Ihre Firmen, die noch leben auf EU-Boykottlisten landen würden.
Der Schaden wäre wohl ein - bisschen - größer.

Am 09. Juli 2021 um 18:00 von Anna-Elisabeth

@17:44 von Adeo60

//Niemand kann als Außenstehender beurteilen, ob die von der EU geforderte Summe sachgerecht ist.//

Doch, doch - ein paar Foristen hier können das ganz sicher. :-)
__
So ohne weiteres wird das nicht einmal ein Insider können, ohne sich wochenlang mit den entsprechenden Unterlagen zu beschäftigen.

19:39 von Sisyphos3

19:27 von Wanderfalke
>>zeigte sich die EU stets als der vernünftigere Part<<

das ist jetzt ihre Sicht der Dinge !
vermute mal die Briten sehen das jetzt ganz anders

Das mag teilweise so sein. Ihre Annahme nutzt hier aber gar nichts, da weder „Leave“- noch „Remain“-Briten hier mitdiskutieren.

könnte man sich nicht etwas entspannter der Sache widmen
Zitat :"EU-Hasser" / " populistischen Schurkenstück "
akzeptieren sie doch ganz einfach mal die Entscheidung

Sie erlauben aber, dass Foristen hier ihre Meinung zur Art und Weise des EU-Austritts äußern?!

Zu 19:15 von facepalm "Bitte endlich Konsequenzen!"

"Wenn Johnson die Verträge brechen will, nur zu.
Dann sollte er aber auch ENDLICH mal Konsequenzen spüren.
Alles auf Null, Grenzen zu, Geldflüsse zu und den Briten mit Popcorn beim Untergehen zuschauen. Anders begreifen die es nicht mehr, dass die Zeiten von Brittannia rules the waves vorbei sind."

Was für eine Fehleinschätzung und Nonsensempfehlung.

Wir Deutsche werden die Konsequenzen noch deutlich spüren. Die Briten werden uns in der EU schon als Stabilitätsanker fehlen. Wir brauchen weiter eine gute und partnerschaftliche Verbindung, nicht nur den Handel!

Der Austritt der Briten aus der EU wird uns noch weh tun. Da ist ein bedeutender Teil dieser EU verloren gegangen. Das wird nicht ohne Auswirkungen bleiben. Positiv sind sich sicher nicht.

man braucht sich nicht zu wundern

wie Konflikte gar Kriege entstehen
wenn man hier im Thread mal reinhört

statt einfach mal den Brexit zu akzeptieren und das beste für beide Seiten rauszuholen
nur von Hass und Hetze von Betrug wird gesprochen
>nationalistische Engstirnige, ihr verbohrtes Weltbild, populistischen Schurkenstück<
ist es so schwierig Entscheidungen einfach mal zu akzeptieren ?
Statt zu Eskalieren

19:44 von Sparer

GB will also nicht zahlen…was zu erwarten war.
Die sind nicht aus der EU ausgetreten, um sich weiterhin Vorschriften machen zu lassen.

Welche Vorschriften genau meinen Sie?

Und wo steht, dass „GB nicht zahlen will“?

Am 09. Juli 2021 um 19:44 von Sparer

Zitat: GB will also nicht zahlen…was zu erwarten war. Die sind nicht aus der EU ausgetreten, um sich weiterhin Vorschriften machen zu lassen.

Verträge sind einzuhalten.

Wer einen Vertrag abschließt macht -zusammen mit seinem Vertragpartner - seine Vorschriften selbst.

Vertragsreue ist kein Grund für Vertragsbruch

19:53 von Thomas D.

Sie erlauben aber, dass Foristen hier ihre Meinung zur Art und Weise des EU-Austritts äußern?!
.
natürlich
aber irgendwann sollte der Punkt gekommen sein
da sollte man eine Entscheidung mal akzeptieren

und noch eins
Kritik sollte in einer angemessenen Art erfolgen

um 18:54 von schiebaer45

>>>Ich würde es auch so machen

wenn Geld Forderungen an mich gestellt werden. Erst ein mal nicht immer gleich zahlen und auf neu durchrechnen bestehen.Wenn das Ergebnis das Gleiche ist kann man immer noch zahlen.<<<

Das sollten Sie so unbedingt mal bei einer Steuernachforderung Ihres Finanzamtes machen und uns auf dem Laufenden halten.

19:44 von Sisyphos3

19:32 von DagX

an derlei Aussagen erkennt man wie weit die Menschheit ist

Sie erkennen an einer Aussage eines Foristen „wie weit die Menschheit ist“ …?!

man braucht sich nicht zu wundern
wie Konflikte gar Kriege entstehen
wenn man hier im Thread mal reinhört

Tragen Sie gerade nicht etwas zu viel auf? So ein klein wenig Übertreibung?

Am 09. Juli 2021 um 19:30 von Giselbert

@ 17:39 von werner1955: "Brexit-Rechnung
kann ich gut verstehn. Das was Bürokraten in Brüssel ausgerechnet und fordern kann ich auch nicht akzeptieren und nachvollziehen."

Volle Zustimmung!

Zitat: Tja, mit einem Rauswurf aus der EU können sie nicht mehr drohen.

Eröffnen denn die EU-Verträge die Möglichkeit, einen Mitgliedsstaat auszuschließen?

Wenn das nicht der Fall ist, wäre eine solchen Drohung (an die ich mich im Übrigen nicht erinnern kann) eine stumpfes Schwert.

Typisch britisch

London war noch nie ein vertrauenswürdiger Partner. Nach dem Brexit ist von Großbritannien eh nur noch ein Kleinbritannien geblieben. Und wenn London sich auch jetzt wieder weigert, ihren Verpflichtungen nachzukommen, dann Grenzen dicht und den Handel einstellen. Sollen sie sich in den Pubs die Kante geben. Vielleicht merken sie irgendwann, dass der Brexit ein Fehler war.

19:54 von gman

Wir Deutsche werden die Konsequenzen noch deutlich spüren. Die Briten werden uns in der EU schon als Stabilitätsanker fehlen.
.

das gilt es auch zu beachten
was Währungsstabilität und Schulden anbelangte waren wir immer mit den Briten im Schulterschluß
ne eigentlich bedauerliche 'Sache
vielleicht hätte ein etwas weniger Brüssel zu ner anderen Entscheidung geführt

um 19:55 von Sisyphos3

"ist es so schwierig Entscheidungen einfach mal zu akzeptieren?"

Die Bevölkerung ist vorsätzlich getäuscht worden. Jeder einzelne Beitrag der UKIP, ob Video oder Audio, Plakat oder Zeitungsanzeige, enthielt Lügen.

Ebenfalls gelogen: Die Behauptung der beiden großen Parteien, man sei ja leider an das Ergebnis des Referendums gebunden und müsse nun aus der EU ausscheiden.

Nein, Entscheidungen, die durch Täuschung und Manipulation zustande gekommen sind, darf man nicht akzeptieren.
_

Besserwisserei

Soso. Wie hoch sollte die Summe denn genau sein? Bitte das Zustandekommen Ihrer Rechnung darlegen.

Die britische Regierung ist einfach nur daneben und macht Gesamt-GB mit diesem -man möchte schon fast sagen Clown- an der Spitze zur Lachnummer.

Bei all dem Humbug, den Johnson fabriziert, ist es mit etwas gesundem Menschenverstand nicht sonderlich schwer enzuschätzen, ob seine Rechnung oder die der Rest-EU den Tatsachen entspricht.

@ 19:43 von Thomas D.

"Welchen Spuk genau meinen Sie?"

Liegt doch auf der Hand.

Da gibt es viele Gründe. Angefangen von Demokratiedefiziten bis hin zur ineffizienten Finanzwirtschaft, Bürokratie.

Träge/stockende Entscheidungsfindungen, Mitgliedsstaaten müssen zu viele Rechte aufgeben, ungerechte Verteilung des EU-Budgets und und und.

Europa ja, aber nicht in jetziger Form. GB ist zu beneiden.

Der EU sollte doch gedankt

Der EU sollte doch gedankt werden .Jetzt hat sie wieder die Erlaubnis zur Anlandung von in Seenot geratenen
Menschen gegeben . Es ist zu hoffen das für traumatisierte auch genug
Fachpersonal für eine Begleitung zur Verfügung steht .

19:43 von Anna-Elisabeth 18:37 von harry_up

Es liegt vermutlich daran, dass in diesen Größenordnungen das Vorstellungsvermögen versagt. Klappt vielleicht besser, wenn man gedanklich die durchschnittlichen 150.000.000 Millionen km Entfernung zur Sonnen nimmt, sich ausrechnet, wie viele Eurostücke man pro km unterbringen kann und anschließend weiß, wie weit man auf dem Weg zur Sonne gekommen ist, wenn man diese Eurostrecke entlang fliegt.
#
Sehr interessantes Beispiel ! Gruß

@18:07 von zoro1963

>> ist es nur eine Frage der Zeit bis die
>> deutschen Bürger ein Dexet verlangen.

Und warum sollten die Deutschen so dumm sein? (Außer eine <15%-Minderheít)

@Vielfalt - "... Geld zum Fenster hinauswerfen bedeutet..."

das ist nicht "Geld zum Fenster rauswerfen", das sind Schulden der Briten bei der EU: z. B. für die Renten ihrer gut 1200 Angestellten bei der EU und der britischen Mitglieder des EU-Parlaments (das Juwel Farage z. B.) oder für EU-Projekte, zu denen sie sich langfristig verpflichtet hatten. So etwas steht bei jedem in den Mitgliedsverträgen, nur sind die dem UK inzwischen so wurscht wie Ungarns Orban.

Und im UK hat man durchschnittlich so wenig Ahnung von der EU-Mitgliedschaft des UK, dass Johnson & Co. in der Brexit-Kampagne alles erzählen konnten: jede Woche 350 Mio an den NHS, Austrittsabkommen mit der EU leichtester Deal der Welt, Grenze zwischen Rep. Irland und Nordirland überhaupt kein Thema usw.
Das ist alles so viel komplizierter als vorher versprochen, dass Johnson jetzt bei den britischen Schulden wieder den starken Mann spielen muss, um nicht noch blöder dazustehen.

Man sollte die 38 Mia. nehmen, die er zugesteht, GB einen kurzfristigen Rückzahlplan vorlegen und Schluss!

20:15, Koblenz

>>Der EU sollte doch gedankt werden .Jetzt hat sie wieder die Erlaubnis zur Anlandung von in Seenot geratenen
Menschen gegeben . Es ist zu hoffen das für traumatisierte auch genug
Fachpersonal für eine Begleitung zur Verfügung steht .<<

Es hapert daran zu erkennen, wer traumatisiert ist und wer nicht.

So wie es den Ordnungskräften generell an Erkennensfähigkeit hapert. Das kann man der EU aber bestenfalls bedingt anlasten.

@20:21 von saschamaus75: Wegen der "EU Bürokratie" ?

Wegen DEM weltweit extremsten Bürokratie-Wasserkopf überhaupt ? Der alleine viele Milliarden verschlingt ? Vielleicht auch wegen der Kommission, deren demokratische Legitimität doch sehr fragwürdig ist ?
Oder vielleicht auch wegen dem "Entsorgungsplatz" von besonders unfähigen Politikern, die dann von Brüssel aus noch viel mehr Schaden anrichten als in ihrem Land ?

Zudem glaube ich, dass die "DEXIT" Stimmung eher so bei 40% liegt - also noch von einer kmappen Mehrheit befürwortet wird.
Lassen Sie die mal noch einige Jahre herumwurschteln - dann kehrt sich das um - also 60% FÜR den DEXIT.

@20:04 von Sisyphos3 19:54 von gman

//vielleicht hätte ein etwas weniger Brüssel zu ner anderen Entscheidung geführt//

Ist nicht mehr zu ändern - leider. Wünschenswert wäre allerdings, dass dieser verkrustete Verein in Brüssel Lehren aus dem Schlamassel zieht. Eine Entschlackungskur täte sicher auch gut.
Trotz allem: Ich halte ein europäisches Bündnis für sehr wichtig.

19:58 von Sisyphos3

19:53 von Thomas D.
Sie erlauben aber, dass Foristen hier ihre Meinung zur Art und Weise des EU-Austritts äußern?!

natürlich
aber irgendwann sollte der Punkt gekommen sein
da sollte man eine Entscheidung mal akzeptieren

Warum? Wieso darf eine - durchaus zweifelhafte - Entscheidung nicht diskutiert werden?

Und wann kommt dieser Punkt, ab dem man nicht mehr diskutieren darf? Und wer bestimmt diesen Punkt?

Im Augenblick versuchen Sie das, richtig?

Wenn Mr. Brexit nicht zahlen will,...

...sollte die EU den Handel mit ihm außer Kraft setzten und einfach abwarten,
wann sein "Volk" vor seiner Haustür steht und Sturm läuft.

---

Wir sollten uns nicht mehr von diesem Herren vorführen lassen.
Er hat schon genug Schaden angerichtet.

So einfach ist das!

@Sisyphos3 - 19:55

"man braucht sich nicht zu wundern
wie Konflikte gar Kriege entstehen
wenn man hier im Thread mal reinhört"

Jetzt überschätzen Sie aber dieses Forum, wenn Sie hier den Nährboden für Kriege und Konflikte vorfinden wollen.

Erstens wacht eine Moderation darüber, was an Beiträgen veröffentlicht werden kann und wo der Rotstift anzusetzen ist.
Zweitens - und das scheint für viele der schwierigere Teil zu sein - kann man mit Argumenten darstellen, warum man sich mit einer anderen Meinung nicht einverstanden erklären kann oder wenn einem die Wortwahl nicht passt.

Ich stehe zu den von mir gebrauchten Bezeichnungen "populistisches Schurkenstück", weil vor und nach diesem Referendum die Menschen von den Protagonisten wirklich fett belogen wurden.

Dass es "EU-Hasser" gibt dürfte ebenfalls kein Novum sein, insbesondere weil ich diese Bezeichnung noch für schonender halte als das was von denen so namentlich über Politiker, Migranten oder Minderheiten vom Stapel gelassen wird.

Die liebe EU und Geld

ich kann natürlich nicht nachrechnen, wer von Beiden recht hat, aber die fetten Pensionen müssen ja auch bezahlt werden, und das sind über die Jahre sicher mehr als eine Handvoll.
Die EU wird mit Geld zusammengehalten, was eigentlich nicht der Sinn war, und die EU bestimmt über die Nationalstaaten, das war vorher auch nicht so stark geplant, wenn ich mich richtig erinnere.
GB ist nicht ohne Grund gegangen, ob sich sich das auszahlt, werden wird in einigen Jahren sehen.
Gibt also viele Gründe die EU nicht zu mögen, nur muss man vorsichtig sein.

@WirSindLegion, 20:35 Uhr

Es ist müßig hier all die Vorteile anzuführen, welche die EU gerade für Deutschland so wertvoll machen. Ich spare mir die Auflistung.
Von einer Dexit Stimmung spüre ich in Deutschland nichts. Im Gegenteil: Die Briten spüren bereits die Negativfolgen des Brexit, vor allem die Fischer, die Johnson im Vorfeld des Ausstiegs geködert hatte. Von der Leyen macht als Ratspräsidentin einen guten Job und mit der Wirtschaft in Deutschland und in der EU geht es aufwärts. Ohne die EU würde Deutschland zwischen den Wirtschaftsblöcken von China und den USA zerrieben. Nur gut, dass die Brexit-Ideologen keinerlei politische Verantwortung übernehmen werden. Niemand möchte zurück ins Kaiserreich und in die Kleinstaaterei inmitten einer globalisierten welt.

@Wanderfalke

Einige Beispiele, reicher durch weniger Schulden. Für wieviele Millarden haften wir eigentlich in der EU? Wieviel hat man eingezahlt. Ja, unsere Wirtschaft profitiert d.h. die Reichen werden reicher, viel weniger profitiert der " normale Bürger"? Der Sparer oder Rentner bezahlt durch den Nullzins der EZB um marode Staaten zu stützen
In Deutschland ist die Infrastruktur totgespart worden wärend ander EU Länder bessere Wege oder bessere digitale Infrastruktur haben.

Am 09. Juli 2021 um 20:35 von WirSindLegion

Zitat: Wegen DEM weltweit extremsten Bürokratie-Wasserkopf überhaupt ?

Setzt man die Anzahl der EU-Mitarbeiter zu der Bevölkerung, die verwaltet wird, ins Verhältnis, ist diese Behauptung objektiv falsch.

Diese Fake-News sind aber wohl nicht auszurotten.

@Giselbert, 20:11 Uhr

Lassen Sie uns in einem Jahr noch einmal darüber sprechen, ober der Btrexit für die Briten ein Segen war. Erste Absetzbewegungen der Schotten sind bereits spürbar und die britische Wirtschaft ist massiv verunsichert. Nein, auf die Briten kommen schwere Zeiten zu, vor allem nachdem Trump nicht mehr in Amt und Würden ist.

20:36 von Anna-Elisabeth

Trotz allem: Ich halte ein europäisches Bündnis für sehr wichtig
.
ich auch
wenngleich etwas lockerer

Darstellung: