Kommentare - Xis Rede zu 100 Jahren KP: "Wiedergeburt der chinesischen Nation"

01. Juli 2021 - 11:54 Uhr

In China feiert die Staatsführung den 100.  Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei. Staatschef Xi Jinping unterstrich bei einer Festrede in Peking den absoluten Führungsanspruch der Partei. Von S. Wurzel.

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Kommentare

12:10 von Mene mene tekel... fremde Mächte das..

Es gibt keine fremden Mächte, es sei denn die Außerirdischen kommen, den rest kennen wir Dank arte und so, ganz gut - es gibt nur "systemfremde Mächte" was in einem umfassenden Kapitalismus auch nicht wirklich stimmt. Das einzige was da gemeint sein kann, sind eigentlich Mächte, die der Partei und ihren Bonzen fremd sind, davon allerdings gibt es einige.

von fathaland slim 15:33

Die Zeiten scheinen sich aber dem Ende zuzuneigen: Noch um 2006 intervenierten die Amerikanische Handelskammer, die Europäische Handelskammer, sowie etliche Konzerne in China gegen Verbesserungen im Arbeitsrecht.
Inzwischen wird working poor dort aber umgekehrt. Und heute sind die Mindestlöhne dort höher als in manchem EU-Land an der Peripherie....

12:13 von Wolf1905 ...Ist das realer Kom...

Realer Kommunismus ist, so weit erinnerlich, als die "freie Assoziation der Arbeiter" definiert, nicht als Partei Diktatur und auch nicht als verkappter Kapitalismus unter Staatsaufsicht.
Wir dürfen uns nicht ins Box Horn jagen lassen, die Zukunft ist offen und auch die die eine geschlossene Welt wollen, profitieren davon, alles andere ist Lüge.

@15:22 von berelsbub

Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht, den Foristen fathaland slim scheinbar wortgetreu (in Hochkomma) zu zitieren, dabei aber eine ganz entscheidendes Wort auszutauschen?

Dachten Sie tatsächlich das fällt nicht auf?

Re : Bender Rodriguez !

Dafür gibt es in D den sehr bekannten Klüngel, oder die eine Hand wäscht die andere, wie auch hilfst du mir, helfe ich dir !!!
Und es gibt auch hier bei etlichen Menschen die Tendenz zum Rassismus, Egoismus, zum Wegschauen, auch wenn es mehr als unchristlich ist.
So wie Chinas Führung mit Ausländern umgeht, um sie auf ihrer Linie zu halten, so wird dies in gewisser Weise auch bei uns gepflegt, nur subtiler.
Und auch bei uns werden jegliche Möglichkeiten der Macht in irgend einer Form benutzt, um sich Vorteile zu verschaffen, mehr Geld zu scheffeln und verschwinden zu lassen, was sich er auch in China passiert.
Es täten allen Länder gut, wieder zu mehr Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz zu finden, damit die Menschen wieder mehr zusammen sich für die Zukunft einsetzen.
Leider ist immer wieder zu sehen, dass Menschen nur zu überzeugen sind, wenn was für sie raus springt.................... im Geldbeutel.

15:14, nie wieder spd

>>@ um 14:30 von Sisyphos3
Lesen Sie doch bitte den Bericht und meinen Kommentar dazu noch einmal.
Ich habe lediglich den erwähnten Politologen zitiert und teile dessen Einschätzung keineswegs.
Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras, wie sie in China üblich ist um damit dessen Sozial - Kredit - System zu unterstützen, wenn die Parteibonzen und andere Verantwortliche ebenfalls überwacht werden und bei Verfehlungen gleiche Konsequenzen fürchten müssen. Das sollte dann ein Vorbild für die ganze Welt sein.<<

Sie zählen also auch zu den Menschen im Lande, die mit der freiheitlichen Demokratie fremdeln und sich gern einem autoritären Überwachungs- und Zwangsssystem unterwerfen würden, weil es Sicherheit verspricht.

Was Sie ganz offensichtlich aus tausenden Jahren Menschheitsgeschichte immer noch nicht gelernt haben, das ist die Tatsache, daß solcherart Sicherheitsversprechen immer leere Versprechungen sind.

um 15:32 von aua am popo

>>Warum gibt es in China ...

... keine Opposition? Ist ein System ohne Widersprüche effizienter?<<

Zumindest sind die Entscheidungswege kürzer. :-)

15:33 von fathaland slim

>>Glauben Sie wirklich, daß das genau so ist, wie Sie es beschreiben? Meinen Sie nicht, ein Konzern hätte so einige Druckmittel auch gegenüber der chinesischen Führung in der Hand? Es geht ja schließlich um Geld und Arbeitsplätze. Und glauben Sie wirklich, unsere Regierung wäre ausschließlich ein machtloser Büttel des Kapitals?

Ich, für mein Teil, glaube, daß die Unterschiede gar nicht so groß sind.<<

Ich denke, dass genau das ein wesentlicher Unterschied ist.

Ein Projekt wie die neue Seidenstraße wurde von der politischen Führung initiiert und die dafür notwendigen Firmen werden gefördert, gefordert und ggf. auf klein gemacht. Es ist dazu nicht ein Konsortium o.Ä. zuvor gegründet worden und hat die politische Führung angespitzt.

So herum wäre es in der uns näher liegenden Welt gelaufen. Ohne die straffe politische Führung wären die wirtschaftlichen Erfolge auch gar nicht denkbar gewesen. Hier ansässige Firmen hätten sich die dortige Werkbank erhalten und der "Nutzen" wären hier.

von aua am popo 15:46

Da scheint ja eine Projektion zu wirken.
Anderen das nach sagen, was man selber anstrebt....

12:22 von fathaland slim absoluter Führungsanspruch..

Es ist etwas unzureichend, in diesem Zusammenhang auf die "kommunistische Partei" zu rekurrieren, die ist ein Konstrukt der neueren Geschichte. Wenn man es tatsächlich einordnen will, könnte man sagen, dieser totalitäre Geltungsanspruch ist so alt wie der Legalismus, der ja in China tiefe Wurzeln hat. Was die Geschichte aber ja nicht besser sein lässt.

15:22, berelsbub

>>@ fatherland slim
„Wiedergeburt der Nation
und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.

Das lässt sich wirklich als sozialistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die kommunistische Partei ist.

Moderne geht irgendwie anders.“

100% Zustimmung. In Hasbergen geht auch endlich das Licht an!<<

Ich habe natürlich nicht sozialistisch, sondern faschistisch geschrieben, und zwar um 12:22, was Sie ebenfalls unterschlagen. Daß Sie in Ihrem Hass auf den Sozialismus so weit gehen und Zitate dreist verfälschen, das überrascht mich aber nicht wirklich.

Eine respektvolle, ehrliche Diskussion, die auch gern mal scharf sein darf, geht allerdings anders.

12:22 von PMK ...herablassend und negativiert...

"wie die Chinesen leben wollen..." können die Chinesen gar nicht wissen, denn sie waren Experimentierfeld, aber nicht diejenigen, die sich entscheiden konnten oder wissen, was ihnen abgeht - außer vielleicht auf Taiwan und in Hong Kong. Freiheit ist nur Freiheit, wenn man sie sich genommen hat.

@werner1955

„Meinen Sie, in China gäbe es weniger Straftaten?

Deutschland ist eins der sichersten Länder dieser Erde. Es kann sein, daß Sie das gefühlt anders wahrnehmen, es ändert aber nichts an den Tatsachen.„

Vielleicht sollten sie sich erst informieren, bevor sie solche Kommentare abgeben, in Asien im Allgemeinen ist die Kriminalität sehr gering!

China ist gemessen an seinen Verbrechensraten eines der sichersten Länder weltweit. Anders als in den USA, wo Sie schon einmal mit erhobener Waffe ausgeraubt werden, ist es den Menschen in China gar nicht erlaubt, Waffen zu besitzen. Prostitution, Pornografie, Glücksspiel und Drogenhandel sind auch illegal, was dafür sorgt, dass traditionelle Beschäftigungsfelder organisierter Kriminalität nicht an die Öffentlichkeit treten können, wie in anderen Ländern. Darüber hinaus können viele Verbrechen mit der Todesstrafe geahndet werden, beispielsweise Mord, Drogenhandel oder Vergewaltigung. Unter diesen Umständen ist China sehr sicher. Kriminalität gegen

15:49, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:33
Die Zeiten scheinen sich aber dem Ende zuzuneigen: Noch um 2006 intervenierten die Amerikanische Handelskammer, die Europäische Handelskammer, sowie etliche Konzerne in China gegen Verbesserungen im Arbeitsrecht.
Inzwischen wird working poor dort aber umgekehrt. Und heute sind die Mindestlöhne dort höher als in manchem EU-Land an der Peripherie....<<

China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.

14:46 von jautaealis

>>Darauf kann China auch zu Recht unbändig stolz sein!
Aktuell hat es auch das beste politische, ökonomische und soziale System der Welt – von dem sich insbesondere Deutschland und Europa unzählige Scheiben abschneiden könnten, wenn sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts trotzen und nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken wollen... Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen.......<<

Na, Sie machen mir Spaß.

Ich für meinen Teil würde befürworten, wenn wir uns aus der freundschaftlichen Umarmung unseres großen Bruders mehr befreien würden. Aber doch nicht um uns freiwillig an die Brust eines neuen "Beschützers" zu werfen, der neben seinen Erfolgen auch jede Menge "Dreck am Stecken" hat, auf den er ganz gewiss nicht stolz sein kann.

Die haben ihre Interessen, wir unsere, darüber sollten wir reden und ob sich da mit dem Dreck am Stecken nicht was machen lässt, gerne in beide Richtungen.

@15:11 von baumgart67

China gehört mit einem BIP von rd. 16700 $ je Einwohner zur Zeit auf Platz 70 in der Welt zu den mittleren Wirtschaftsstaaten. Die Unterschiede zwischen den Menschen auf dem Land und den Städten sind gewaltig, hunderte Mio. dort haben eine sehr niedrige Bildung, der Gesundheitsstatus ist oft sehr schlecht...und und. Lobeshymnen sind völlig fehl am Platz...ohne die Wertschöpfung als „verlängerte Werkbank“ der westlichen Industrieländer würde China sogar wieder absinken. Vietnam und andere asiatische Länder sind schon lohnmäßig billiger. Aber wo sonst soll ein geforderter steigender Wohlstand herkommen, wenn gleichzeitig die Staatskosten für Überwachung, Militär usw. ausufern..schon jetzt nimmt die Verschuldung rapide zu. Alles geht nicht...China ist kein Schlaraffenland.

@baumgart67 Zitat: "Anderes

@baumgart67
Zitat:
"Anderes System
Man muss schon anerkennen, welchen Fortschritt China in den letzten 25 Jahren gemacht hat. Es gibt Reisefreiheit, freie Bildungs- und Berufswahl, jeder Chinese kann inzwischen einen Wohlstand erreichen, der mit der westlichen Welt vergleichbar ist, in vielen Bereichen sogar höher."

Es gibt zur DDR zwei wesentliche Unterschiede
1) Reise-Freiheit
und zwar nicht nur touristische sondern auch in Sachen Arbeit
Mio Chinesen arbeiten im Ausland - meistens für chinesische Firmen - werden aber NICHT in Gefangenenlager gehalten vor Ort
Jeder DDR-Reise- oder Arbeitsgruppe in den Westen wurde von Stasi-Aufpassern begleitet und trotzdem sind die Leute "geflitzt"
2) materieller Wohlstand - faktisch alles zu kaufen - kein Mangel an Konsum-Gütern

Diese beiden in der DDR nicht vorhandenen Dingen haben (im wesentlichen) zur friedlichen Revolution geführt!
Was soll in China diese vorantreiben?

Am 01. Juli 2021 um 15:46 von aua am popo

@ Bernd Kevesligeti: Wohl eher nicht Vormachtstreben. Das scheint eine Projektion von einigen zu sein, die den machtpolitischen Abstieg fürchten.

Zitat: Die chinesische Partei-Elite ist durch Gier getrieben. Das darf man hier ungestraft sagen.

Sie könnte in Deutschland sogar sagen, dass die deutschen Partei-Eliten durch Gier getrieben sind.

Sie würden kein Umerziehungslager von innen sehen (natürlich schon weil es solche nicht gibt).

15:41 von Bernd Kevesligeti

"Warum kommt nichts dazu, daß das Land laut dem Portal "labournet" auch zu den streikintensivsten Ländern zählt ?"

Jetzt kam ja was, wenn auch nicht viel.

"Belegschaften, Gewerkschaften und Basisgruppen erlauben oder können sich dort vielleicht mehr erlauben als manch anderswo....."

Es gibt in China keine freien Gewerkschaften. Von landesweit organisierten und zentral gesteuerten Streiks ist weit und breit nicht die Rede. Über die Zahl von Streiks findet man keine zuverlässigen Berichte. Die meisten sind anscheinend lokal begrenzte spontane Aktionen, in denen sich der Ärger über irgendwelche Missstände Luft macht.

Schon die theoretische Möglichkeit eines nicht von der Partei kontrollierten Streikrechts der Beschäftigten verursacht bei den Bonzen in Peking doch Schnappatmung, Nervenzusammenbrüche und Pickel am ganzen Körper.

15:56, proehi @15:33 von fathaland slim

Nein, ich bin nicht Ihrer Ansicht. Die so genannte westlich-demokratische Welt hat gegenüber der autoritär-kapitalistischen den Vorteil, daß Machtstrukturen investigativ offengelegt werden können. Die Verquickung zwischen Regierung und Kapital ist zwar auch in China und anderen autoritär-kapitalistischen Ländern ein eher offenes Geheimnis, aber im einzelnen immer noch ein Geheimnis. Weswegen die Kapitalseite solche Systeme bevorzugt. Öffentlichkeit ist lästig. Mindestens.

13:44 von Träumerhabenverloren ..richtig!

Hier wird nicht "Geschichtsfälschug" betrieben - hier feiert eine Partei sich und ihre Werk - das Bisschen großer Sprung oder Tian’anmen, irritiert da vermutlich nicht mal die Angehörigen der Opfer - einfach mal in die eigene Geschichte gucken hilft zur Relativierung - Chinas KP ist die größte Partei der Welt und China wieder an dem Platz, den es in der Geschichte Jahrtausende hatte.
Das jetzt aus gutem Grund die Isolation in wirtschaftlicher Hinsicht aufgegeben wurde, hat Gründe die England/ Europa (Opiumkrieg) aber nicht China zu vertreten hat. Das man kulturell gerne dort bleiben möchte, wo man 1000 Jahre war, ist zwar für den Westen schwer erträglich, aber nicht so leicht zu ändern.

um 15:44 von Icke 1

>>>Nur weil wir unser demokratisches System für das beste der Welt halten, müssen das nicht auch 1,4 Milliarden Chinesen glauben! Es liegt an den Chinesen dies zu ändern oder damit umzugehen!<<<

Ein System, in dem ich mich z.B. mit Ihnen - oder Sie mit mir – politisch kontrovers auseinandersetzen kann, ist das bessere System. Das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens hatte seinerzeit gezeigt, dass auch Chinesen ihrer Meinung frei Ausdruck verleihen wollten. Sie werden mich nicht davon überzeugen können, dass der Großteil der 1,4 Milliarden Chinesen das heute anders sieht als damals, es sei denn, bei diesen Menschen hätte eine resignative innere Emigration stattgefunden.

Xis Rede zu 100 Jahren KP

„Ans Ausland gerichtet sagte er zwar einerseits, dass China keine aggressiven oder hegemonialen Absichten hege. Andererseits schlug Chinas Staatschef aber auch nationalistische Töne an: Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten. Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl", die aus "Fleisch und Blut" von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen gebaut worden sei.“
Und was ist hier „nationalistisch“?
Xi hat doch Recht: „Fass mich nicht an und mit dir passiert nichts“.

15:14 von nie wieder spd

Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras
.
auch ich hätte damit kein Problem !

dann wüsste man wer das Mädchen XY die Treppe runtergeschuppst hat
und wer mein Gartentor kaputt machte ...

@Und heute sind die Mindestlöhne dort 15:49 Bernd Kevesligeti

"höher als in manchem EU-Land an der Peripherie...."

Whatabout schräge Vergleiche..
Ja, besonders die Peripherie ist mit China vergleichbar.
Und die Wohn-Mäusekäfige der 'working poor' in HK sind ja auch erstrebenswert.
Bitte die ideologischen Scheuklappen etwas lüften ;-)

13:49 von fathaland slim ... noch gilt das Primat ...

einer Partei, die sich nicht durch eine Verfassung bändigen lässt. Ein Kapitalist, der das außer Acht lässt, in dessen Haut möchte man nicht stecken. DAs mit den 100% sollte man also besser zurück nehmen, auch wenn keine Politik ohne eine funktionierende Ökonomie mehr denkbar ist.

14:46 von jautaealis

«Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen …»

Dann lassen Sie sich mal Chinesisch lernen.
Fangen Sie an mit sich lernen lassen mit:

口 Mund
人 Mensch
大 Groß
犬 Hund
夫 Ehemann
木 Baum

Für jedes von den Teilen lassen Sie sich noch die Aussprache dazu lernen, und merken sich die für jedes Teil gut. Einmal vergessen, geht das Fürchterlich wieder von vorne los.

Ca. 2.050 davon müssen Sie können für Schule nach Klaase 9.
Und dann geht es erst so richtig los mit:

書 Schrift
事 Ereignis
鸛 Storch

Interessante Bildgebung mit der Gefahr von frühzeitigem Erblinden:

像 Statue
象 Elefant

Sie erkennen den Unterschied bei Such-Den-Fehler …?

Chinesisch ist die älteste noch geschriebene + gesprochene Sprache der Welt. Aussprache ist ganz grauenhaft fürchterlich … so was wie Folter für Zunge + Ohren.

Manche wissen gar nicht, was sie sich lernen lassen wollen würden.
Deutsche Bürger werden sehr begeistert sein …!

15:37 von fathaland slim

Ihnen ist schon klar, dass Sie haargenau das kapitalistische System des Wertewestens beschreiben, in dem die Gewinne in die Taschen weniger fallen und nicht für dringend erforderliche Gemeinschaftsaufgaben eingesetzt werden. Es darf eben das nicht sein, was nicht sein darf, oder? Ihr Einwurf macht aber auch deutliche, dass Ihre zahlreichen, immer belehrenden Beiträge nicht unbedingt von Wissen getragen werden.

14:48 von harry_up

Glauben Sie, dass man nach Vietnam muss, um verschiedene Taxipreise für verschieden Kategorien von Passagieren zu erleben?
.
erlebt man das in Japan ?
falls sie mal dort waren !
oder hierzulande ?
auch in Singapore läuft es "korrekt" ab
wobei der Begriff "korrekt" eben bedeutet so wie wir uns das vorstellen

@ Dr. Hans, 12.24h

Ich habe gute chinesische Freunde.
Gehöre bei einer Familie fast dazu, der Sohn nennt mich Opa.
Die sind alle ausnahmslos freundlich und hilfsbereit.
Ob alle Chinesen so sind, weiß ich allerdings nicht.

@baumgart67

"Ich habe hier auch noch keinen Ausländer erlebt, der nicht positiv überrascht war von dem Land und hier ein ganz anderes System vorgefunden hat, als er es sich vorgestellt hat"

Die Chinesen beherrschen den "schönen Schein" in Perfektion. Ein Ausländer, der zum ersten mal in das Land reist (bzw. reisen darf) und nicht genauer hinsieht (oder - aus welchen Gründen auch immer - nicht genauer hinsehen bzw. hinter die Fassade schauen WILL), ist also, ganz gleich welche Vorstellungen er nach seinem persönlichen Informationsstand hatte (wie es um die "Offenheit" der chinesischen Staatsführung insbesondere was Meinungs- und Pressefreiheit betrifft bestellt ist, ist Ihnen hoffentlich auch als langjährigem "Inländer" nicht völlig entgangen) in jedem Fall "überrascht".
Hoffentlich aber wenigstens nicht davon, dass die Chinesen Menschen wie alle anderen sind und als solche die gleichen Bedürfnisse haben wie alle anderen auch. Woran die naturgemäßen globalen kulturellen Unterschiede nichts ändern.

@baumgart67 um 15:45

Ich glaube Ihnen, dass viele Chinesen das System, das in China herrscht, gut finden - auch in Bezug auf Verbesserung des Lebensstandards, der wirtschaftlichen Entwicklung, etc. Auch darf man nicht vergessen, dass die Wirtschaftsbeziehungen mit China, speziell auch für D, sehr sehr wichtig sind - da hängt auch viel von unserem Wohlstand ab.
Nur: in Bezug auf Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Schutz bestimmter Minderheiten (Uirguren), Anerkennung von Taiwan, etc. und nur ein paar Beispiele zu nennen, ist China bzw. die Führung dort absolut kompromisslos (um es milde auszudrücken). Natürlich gibt es auch in anderen Ländern dieser Erde solche Auswüchse, aber in dem Artikel geht es nun mal um China. Ich persönlich möchte in solch einem Land mit meinem kulturellen Hintergrund nicht leben; aber wie gesagt, für viele Chinesen ist der strenge Weg, den die Führung eingeschlagen hat, mit Fortschritt und Wohlstand verbunden - und das zählt nun mal für sie.

ich lese hier immer wieder

ich lese hier immer wieder Hongkong
Hä?
Hongkong war die meiste Zeit Kolonie der Briten
und
die ortansässigen Chinesen hatten nicht den kleinsten Hauch von Demokratie und Mitbestimmung
die waren schlichtweg Mesnchen 2. Klasse - in etwa gleichgestellt mit den Hunden der Konolialherren
"das Betreten des Rasens ist Hunden und Chinesen nicht gestattet"
Hongkong hat Arbeitszeitgesetze die als die schlimmsten der Welt gelten und die stammen aus der Konlonialzeit
selbst die Arbeitszeiten in den Fox-Con-Fabriken sind deutlich humaner
--
übrigens - diese Hongkonger Gesetze erlöschen bei vollem Anschluss ans Rechtsgebiet der VR China

@fathaland slim um 16:12

Sie schreiben:
„China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.“

Wenn ich die beiden Absätze mal inhaltlich bewerte: warum gibt es in D dann noch nicht den Kommunismus?
Eventuell hat sich auch Marx geirrt? Er konnte doch gar nicht absehen, wohin die Entwicklung läuft, oder hatte er die Glaskugel?
Marx war zu seiner Zeit, und diese Epoche ist vorbei; ihn zu glorifizieren bringt nicht weiter!

wirklich erschreckend

Was sich in China zum heutigen Tage entwickelt hat, ist sicher nahezu faschistisch und ich möchte dort nicht leben. Allerdings darf man nicht vergessen, dass dies alles letztendlich auch eine Reaktion auf die imperialistischen Aktionen v.a. der Engländer aber auch der USA ist, die hidtorisch in China für hunderttausende Tote verantwortlich sind.
Und leider trifft man bei westlichen Politikern zunehmend auf den Wunsch ähnliche Kontrollmechanismen wie in China zu haben, nach dem abgewandelten Motto, von China lernen heisst herrschen lernen

@ Ka2 15:53

Nö, das dachte ich nicht. Reicht Ihnen das als Antwort?

15:54 von fathaland slim

Sie zählen also auch zu den Menschen im Lande, die mit der freiheitlichen Demokratie fremdeln und sich gern einem autoritären Überwachungs- und Zwangsssystem unterwerfen würden, weil es Sicherheit verspricht.
.
ich schrieb lediglich dass ich kein Problem mit einer Überwachungskamera habe

ich habe damit kein Problem .... rübergekommen ? "ICH" !

wenn sie das anders sehen - ihre Sache !
wir leben in einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft
was getan wird bestimmt das Votum an der Wahlurne

um 15:54 von Votan Wahnwitz

>>Warum gibt es in China ...

... keine Opposition? Ist ein System ohne Widersprüche effizienter?<<

Zumindest sind die Entscheidungswege kürzer. :-)

Würde der EU helfen die Zeitumstellung durchzuführen. Und in Deutschland endlich mal Brücken bauen. Sonst müssen wir bald die Chinesen rufen, um über die Täler und Flüsse zu kommen ...

China hat aus dem System was sie haben, das Beste gemacht. Kommunismus zum Wohlstand gebracht. Nicht ohne Fehler, ganz klar und die Kritik ist absolut zulässig. Aber die Leistungen sind beachtlich und der Wohlstand für die Bevölkerung nicht klein zu reden. Korrekturen vornehmen, immer mehr Demokratie zulassen und ihren eigenen Weg gehen. Eine andere Wahl hat China nicht.

@ fatherland slim

„Daß Sie in Ihrem Hass auf den Sozialismus“

Kein Hass, sondern der ständige Hinweis vor den absolut realen Gefahren vom Sozialismus. Mit so viel Gegenspruch werden sie klar kommen (müssen)

@harry-up, 14.48h

Nein, dazu muss man nicht nach Vietnam.
In Bulgarien ist das gang und gäbe.

von fathaland slim 16:12

Wissen Sie eigentlich so ganz nebenbei, in welchem Land die Marx-Rezeption (Auflage) am höchsten ist ?
Zur Entwicklung in China hat auch der Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Vladimiro Giacche einiges veröffentlicht.
Hat nichts mit dem inquisitorischen China-Bashing zu tun, daß durchsichtige Gründe hat....

@ baumgart67 um 15.45 Uhr, Lobgesang

"China hat in den letzten 25 Jahren nahezu die gesamte Bevölkerung aus der Armut geführt und auch nahezu alle Chinesen sind mit dem System zufrieden." Sicher, die gesamte Bevölkerung.
Nur nicht die, die in Arbeitslagern und im Knast sitzen, nur nicht die, die aus irgendwelchen Gründen nicht die Voraussetzungen für ein gutes "social scoring" erbringen können. Nicht zufrieden sind auch die Frauen, heute älter, die ihre Kinder abtreiben mussten (Ein-Kind-Politik ist mittlerweile aufgehoben, inzwischen gibt es sehr viele männl. Chinesen, weil die Mädchen abgetrieben wurden). Sagt Ihnen der Begriff Heihaizi etwas?
Und was Ihre beruflichen Kontakte betrifft: Da habe ich andere Kenntnisse. Nämlich die, dass Geschäftspartner von dem unehrlichen Geschäftsgebahren abgeschreckt sind. Und dass Geschäftsreisende angewidert sind von dem grausamen Umgang der Chinesen mit Tieren, die z.B. in Restaurants zwecks Verzehrs in Käfigen gehalten und vorher gerne zwecks Belustigung gequält werden.

von Polios 16:18

Das hört sich wie vom hohen Ross an. Selbstverständlich gibt es Gewerkschaften und Basisgruppen. Etliches steht auf labournet.
Die brauchen übrigens keine Belehrungen....
Und wieso wollen Sie wissen, was "Bonzen in Peking" wollen oder nicht wollen ?

Zitat: "Schon die

Zitat:
"Schon die theoretische Möglichkeit eines nicht von der Partei kontrollierten Streikrechts der Beschäftigten verursacht bei den Bonzen in Peking doch Schnappatmung, Nervenzusammenbrüche und Pickel am ganzen Körper."

ganz so wie die Britische bzw. portugisische Kolonialmacht
in Hongkong und Macao gab es auch keine freien Gewerkschaften und Streiks wurden schon mal von der Kolonialpolizei nieder geschossen

was bitte soll den hier als Vorbild dienen für die Chinesen?
Das was zwar im kolonialen Mutterland erlaubt aber in den Kolonien verboten war und abgestraft wurde?

Übrigens haben 3 Demokratien neben 3 Monarchien Teile von China als Kolonialmächte besetzt
darunter waren die USA und Frankreich
Ex-Kolonialmächte sind natürlich ganz tolle Vorbilder
*sarkasmus*

@hhgoten, 15.03h

Die Beiträge von Sysiphos und Dr. Hans sind persönliche Eindrücke oder Erfahrungen.
Das ist nicht fremdenfeindlich.
Ob jemand diese Erfahrungen teilt oder gegenteilige gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.
Von "allen" hat keiner der beiden geschrieben.

@ um 15:38 von schabernack

Leider wird über detaillierte Einzelheiten der Funktionsweise des Sozial - Kredit - Systems nicht berichtet.
Zumindest wäre es möglich, jeden Verbrecher schnell zu ermitteln. Egal ob Eierdieb oder Steuerverbrecher.
Egal ob mittelloser Wanderarbeiter oder reicher Parteifunktionär.
Aber, wie gesagt: Darüber wird hier nicht berichtet.

16:19, Duzfreund

>>Das jetzt aus gutem Grund die Isolation in wirtschaftlicher Hinsicht aufgegeben wurde, hat Gründe die England/ Europa (Opiumkrieg) aber nicht China zu vertreten hat. Das man kulturell gerne dort bleiben möchte, wo man 1000 Jahre war, ist zwar für den Westen schwer erträglich, aber nicht so leicht zu ändern.<<

Nein, China möchte auch kulturell nicht da bleiben, wo es tausend Jahre lang war. Oder werden den Chinesinnen wieder die Füße gebunden und verkrüppelt?

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß daß Sun Yat-sen, der große chinesische Revolutionär, dessen Statuen im ganzen Lande überall stehen und nach dem viele Schulen, Straßen und Plätze benannt sind, Freimaurer war.

Die (nicht exklusiven) freimaurerischen Werte sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz. China hat da noch einen weiten Weg vor sich, aber so etwas geht nicht von heute auf morgen. Das wusste auch Sun Yat-sen.

16:18 von fathaland slim

>>Nein, ich bin nicht Ihrer Ansicht. Die so genannte westlich-demokratische Welt hat gegenüber der autoritär-kapitalistischen den Vorteil, daß Machtstrukturen investigativ offengelegt werden können. Die Verquickung zwischen Regierung und Kapital ist zwar auch in China und anderen autoritär-kapitalistischen Ländern ein eher offenes Geheimnis, aber im einzelnen immer noch ein Geheimnis. Weswegen die Kapitalseite solche Systeme bevorzugt. Öffentlichkeit ist lästig. Mindestens.<<

Das klingt mir doch deutlich zu absolut, ausschließlich und vereinfacht.

Sicherlich bin ich auf dem Gebiet kein Experte. Meine Einsichten stammen aus einer Beilage des Freitag zur Seidenstraße und erschienen mir recht plausibel.

@fathaland slim um 15:37

>>>13:49 von fathaland slim
Schlicht und ergreifend falsch! Die Kräfte die Kapitalismus zu mobilisieren vermag haben sich dem Staatsinteresse unterzuordnen und nicht umgekehrt.<<

Behauptet die chinesische Führung, so wie jede andere autoritäre Staatsführung dieser Erde.

Die Realität sieht anders aus und wird natürlich schamhaft verschwiegen. In autoritären Staaten geht das, da investigativer Journalismus drakonisch sanktioniert wird.<

Sie haben natürlich recht
auch das China absolut Kapitalistisch ist. Nur das es eben eine Verschmelzung von Politischer und wirtschaftlicher Führung gibt. Entsprechendes gab es hier bereits im Absolutismus, in diversen Staatsmonopolkapitalistischen Systemen und ja, auch bei Bananenrepubliken ist das nicht anders.

Allerdings ist das Ideal des Etatismus das die anderen Kräfte sich dem Staat unterzuordnen haben eben ein anderes; denn verschmolzene Interessen sind ja gleichrangig, und der Staat nicht mehr übergeordnet.

China hat

mit KP oder Kommunismus nicht viel zu tun, auch wenn es so heißt, reines Kapitalistisches System, aus meiner Sicht.
Bis jetzt hatte ein Land die Vormachtstellung auf, alles muss oder soll sich danach richten.
China mit der großen Menge an Menschen, will seine eignen Stil machen, das kann ich nachvollziehen.
Man muss das jetzt nicht gut finden, und wir müssen ja auch keinen Handel mit China treiben, sondern wir wollen das gerne, wegen dem Absatz unserer Produkte.
Liegt also an uns, wollen wir oder wollen wir nicht, die Chinesen die ich kenne, sind nett und freundlich, wie sie privat sind weiß ich nicht.
Jemand vorzuwerfen, das er mehr auf der Welt bedeuten möchte, die Vormacht hatte schon immer die Westliche Seite.
Also geht doch nur um Vormacht, Fakt ist aber eins, heute geht es vielen Chinesen besser, wie überall auf der Welt, nicht allen.
Vielleicht sollten wir mal anfangen, mit Leben und Leben lassen.

@ landart

Ich lebe seit 2004 in China und kenne das Land sehr gut. Durch chinesische Verwandtschaft sind wir auch regelmäßig auf dem Land und ich kann dort die Entwicklung gut beobachten. Es hat sich dort in den letzten 10 Jahren viel getan; anfangs gab es dort kaum Autos; heute ist es wie in Europa. Es sind dort Krankenhäuser und Schulen entstanden, selbst in kleinen abgelegenen Dörfern gibt es sehr schnelles Internet, solarbetriebene LED Straßenbeleuchtung usw. die Landbevölkerung sieht auch, dass es selbst dort mit großen Schritten vorangeht. Sie schreiben ja selbst, dass z. B. in Vietnam die Löhne niedriger sind. Es gibt hier schon seit langer Zeit Mindestlöhne und das hat den Lebensstandard auch von Arbeitern deutlich erhöht.

@Eduart de

@Eduart de Machina
Zitat:
"Glaube ich nicht, denn Marx schrieb Mitte der 1870er das Folgende:
"Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats.""

Nur hatte Marx bei seiner "Übergangsphase" keine kapitalistische Wirtschaftsweise im Kopf als der von der "Diktatur des Proletariats" schrieb!
Diese Phase ist fest verknüpft mit dem Volkseigentum an den Produktionsmitteln - was KEIN Staatseigentum ist
(dieses Eigentum ist nicht verkauftbar bzw. übertragbar!)

Davon ist man in China heute weiter entfernt als vor 50 Jahren!
Also nix mit Sozialismus oder gar Kommunismus - sondern lediglich gewöhnlicher Kapitalismus der von einem Staat - der selbst von einer 1-Parteien-Macht regiert wird - eingebremst wird.

@Duzfreund um 16:22

>13:49 von fathaland slim ... noch gilt das Primat ...
einer Partei, die sich nicht durch eine Verfassung bändigen lässt. Ein Kapitalist, der das außer Acht lässt, in dessen Haut möchte man nicht stecken. DAs mit den 100% sollte man also besser zurück nehmen, auch wenn keine Politik ohne eine funktionierende Ökonomie mehr denkbar ist.<

Zum Aufstiegsweg eines Kapitalisten in diesem System gehört halt auch der Aufstieg in der Partei.
Das ist nicht so anders als in anderen Kapitalistischen Systemen.
Der Yachtklub heist nur anders.

15:49 von Bernd Kevesligeti

«Inzwischen wird working poor dort aber umgekehrt. Und heute sind die Mindestlöhne dort höher als in manchem EU-Land an der Peripherie....»

Ein sinnvoller Vergleich von Mndestlöhnen von Ländern untereinander geht immer nur dann, berücksichtigt man auch die Lebenshaltungskosten im Vergleich. Ganz vor allen anderen Aspekten die für Wohnen.

Was kostet eine Wohnung in Bratislava, Bukarest, Sofia?
Was kostet eine Wohnung in Peking, Shanghai, Shenzen?

Beides zur Miete, und als Eigentum. Wie viele Quadratmeter bei welcher Wohnqualität bekommt man zu mieten, oder zu kaufen.

That's the question of interest and matter.

16:20 von FWJA

>>Ans Ausland gerichtet sagte er zwar einerseits, dass China keine aggressiven oder hegemonialen Absichten hege....
....Und was ist hier „nationalistisch“?
Xi hat doch Recht: „Fass mich nicht an und mit dir passiert nichts“.<<

Sie vergessen dass Xi bzw. die KP Chinas allein entscheidet was Alles China ist.

16:21 von Sisyphos3

«Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras.»

«auch ich hätte damit kein Problem !
dann wüsste man wer das Mädchen XY die Treppe runtergeschuppst hat
und wer mein Gartentor kaputt machte ...»

Aktenzeichen XY könnte man dann auch einmotten, und Ede Zimmermann müsste nicht mehr im Fernseher nach Ihrem Gartentor-Vandalen fahnden.

@ um 15:54 von fathaland slim

Ich zähle zu den Menschen, die inständig hoffen, dass es auch uns gelingt, den Kapitalismus zum Nutzen der Bürger einzuhegen.
Wenn dazu ein starker Staat notwendig ist, wie China zeigt, bzw. wie alle anderen Staaten zeigen, wie es nicht funktioniert, dann bin ich für einen starken Staat.
Natürlich basisdemokratisch genug, um die Bevölkerung mitzunehmen. Und mit durchgängiger Kontrolle bis zum höchsten Staatsamt.
Eigentlich könnte das besser werden als in China .:)

von artist22 16:21

Wenn man keine ideologischen Scheuklappen trägt, dann kann man sehen, daß China die Mindestlöhne in Bulgarien, Litauen, Rumänien, Lettland, Kroatien,Slowakei übertrifft.

Übrigens war im Jahr 2006 ein neues Arbeitsrecht ausgearbeitet worden. Der
deutsche Arbeitsrechtler Wolfgang Däubler war daran beteiligt. Dagegen opponierten Ford, Dell, UPS, VW, Bayer, Basf,Nokia,Siemens, Goodyear, Veolia in China....

@von der.andere um 16:25

>Ihnen ist schon klar, dass Sie haargenau das kapitalistische System des Wertewestens beschreiben, in dem die Gewinne in die Taschen weniger fallen und nicht für dringend erforderliche Gemeinschaftsaufgaben eingesetzt werden. Es darf eben das nicht sein, was nicht sein darf, oder? Ihr Einwurf macht aber auch deutliche, dass Ihre zahlreichen, immer belehrenden Beiträge nicht unbedingt von Wissen getragen werden.<

Gemeinschaftsaufgaben die dem Kapitalistischen System Nützen werden doch überall im Kapitalismus erledigt, bei uns, in China, in den USA, in Russland, Indien, Kolumbien....

16:25, der.andere

>>15:37 von fathaland slim
Ihnen ist schon klar, dass Sie haargenau das kapitalistische System des Wertewestens beschreiben, in dem die Gewinne in die Taschen weniger fallen und nicht für dringend erforderliche Gemeinschaftsaufgaben eingesetzt werden. Es darf eben das nicht sein, was nicht sein darf, oder? Ihr Einwurf macht aber auch deutliche, dass Ihre zahlreichen, immer belehrenden Beiträge nicht unbedingt von Wissen getragen werden.<<

Und Ihre Einwurf macht deutlich, daß Sie ganz eindeutig zuschreibbare Propagandabegriffe wie "Wertewesten" lieben. Die Gewinne fallen im Kapitalismus nicht in Taschen, beziehungsweise sie werden, nachdem sie in diese Taschen gefallen sind, investiert. Würden sie das nicht, dann wären sie nämlich bald entwertet. Geld, das in Taschen herumliegt, ist komplett nutzlos, auch und gerade im Kapitalismus. Das weiß auch die chinesische Führung, die Führung eines erzkapitalistischen Landes.

1,4 Milliarden Chinesen können sich nicht irren

Ich will Sie nicht überzeugen, das chinesische Sytem zu mögen, das steht mir nicht zu. Aber überlassen Sie die Kritik am Sytem bitte den Chinesen, die in diesem System leben. Außenstehende haben oft eine unpräzise Wahrnehmung der Zustände! Und wenn es dem chinesischen Volk nicht passen würde, hätte der die westliche Welt eine enorme Flüchtlingswelle zu verkraften. Aber sie bleiben im Land, weil sie das Land lieben, sich mit dem Sytem arrangieren können. Nur das zählt!

Am 01. Juli 2021 um 16:12 von fathaland slim

China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.
__
Ich bin in Sachen Marx, Engels und Kommunismus ja nicht so firm; soll ich das so verstehen, dass wir uns eben im Übergang zu selbigem befinden ?
Das kann ich mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen. Vor allem will ich mir das auch nicht vorstellen.
Wieso zunächst Kapitalismus nötig ist, damit man dann zum Kommunismus übergeht, was aber noch nie stattgefunden hat, verstehe ich auch nicht. Mir reicht schon, wenn an mir dieser Kelch vorübergeht, um es mal mit der Bibel zu sagen, die sich bei den betreffenden Protagonisten ja auch keiner grossen Beliebtheit erfreut.

@ FWJA um 16:20

>Und was ist hier „nationalistisch“?<

Alles?
Von vorne bis hinten?
Und "Sich nur zu verteidigen" behauptet jeder Aggressor.
Im Gegenteil muss man immer dann mit Angriff rechnen wenn jemand Blut für die Verteidigung einfordert; denn Einstimmen auf den Opfergang "weil die anderen angreifen" tun immer die Aggressoren.

16:30, Wolf1905

>>@fathaland slim um 16:12
Sie schreiben:
„China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.“

Wenn ich die beiden Absätze mal inhaltlich bewerte: warum gibt es in D dann noch nicht den Kommunismus?<<

Weil der Sozialismus nicht in einem Lande stattfinden kann. Ein einzelnes Land kann sich nämlich aus dem System des Kapitalismus, dessen Wesen es ist, nicht national eingrenzbar zu sein, nicht herauslösen. Die Entwicklung der Produktivkräfte muss also weltweit stattfinden, erst dann ist das System reif für den Übergang zur nächsten Stufe.

>>Eventuell hat sich auch Marx geirrt? Er konnte doch gar nicht absehen, wohin die Entwicklung läuft, oder hatte er die Glaskugel?<<

Er war u.a. auch Wirtschaftswissenschaftler.

Der chinesische Bürger fragt nicht!

Der chinesische Bürger fragt nicht, sondern bewundert seine Führung, vor allem die jüngeren.
Sein Teller ist voll, das Land greift nach den Sternen, und es herrscht Ordnung und Ruhe im Land.

Hatten wir auch einmal in Deutschland, diese Rhetorik!

Diese Vorgehensweise wird zwangsweise einmal auf die Kosten seiner Nachbarn gehen, denn dieses Verhalten kostet Ressourcen an Rohstoffen und Energie. Und wenn der Druck durch Kredite nicht mehr funktioniert, gibt es ein hochgerüstetes Militär, welches jetzt schon in Teilbereichen den USA ebenbürtig ist!

Wenn wir in Europa, vor allem wir Deutsche, die Chinesische Führung weiter so hoffieren, werden wir politisch und wirtschaftlich untergehen.
Das Wasser steht uns schon am Hals, jedenfalls wenn es um Autos geht!

16:33, berelsbub

>>@ fatherland slim
„Daß Sie in Ihrem Hass auf den Sozialismus“

Kein Hass, sondern der ständige Hinweis vor den absolut realen Gefahren vom Sozialismus. Mit so viel Gegenspruch werden sie klar kommen (müssen)<<

Mit "Gegenspruch" (wahrscheinlich meinen Sie entweder Gegenrede oder Widerspruch) habe ich kein Problem. Wohl aber mit unlauteren Diskussionsmethoden. Wie bspw. dem Verfälschen von Zitaten.

16:33 von Bernd Kevesligeti

« Hat nichts mit dem inquisitorischen China-Bashing zu tun, daß durchsichtige Gründe hat....»

Eben noch war es Bashing.
Nun ist es schon inquisitorisches Bashing.
Und gleich kommen T. Rex, King Kong und Gozilla.

Am 01. Juli 2021 um 12:13 von Wolf1905

Und: Ist das realer Kommunismus? Ich befürchte ja!
__
Das glaube ich mal eher nicht, denn dann dürfte es ja keine Vermögensunterschiede geben. Es gibt aber mittlerweile sehr vermögende Chinesen. Ausserdem läge die Macht beim Volk, was ich auch nicht sehe. Innerhalb des "Kollektivs" gäbe es auch keine Unterschiede. Jeder hätte quasi gleich viel/wenig.
Im Grunde genommen eine Art Märchen, was glücklicherweise nie wahr werden wird.

16:30, Wolf1905 @fathaland slim um 16:12

>>Marx war zu seiner Zeit, und diese Epoche ist vorbei; ihn zu glorifizieren bringt nicht weiter!<<

Marx war ein Philosoph in der Tradition von Hegel, Kant, Descartes, Erasmus von Rotterdam, Platon und anderen.

Abendländische Geistesgeschichte, die so abendländisch gar nicht ist.

Ich glorifiziere ihn genauso sehr und genauso wenig wie die anderen Genannten.

16:38, DerVaihinger

>>@hhgoten, 15.03h
Die Beiträge von Sysiphos und Dr. Hans sind persönliche Eindrücke oder Erfahrungen.
Das ist nicht fremdenfeindlich.
Ob jemand diese Erfahrungen teilt oder gegenteilige gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.
Von "allen" hat keiner der beiden geschrieben.<<

Zumindest "Dr. Hans" hat das ganz eindeutig getan.

@Bernd Kevesligeti um 16:33

>von fathaland slim 16:12
Wissen Sie eigentlich so ganz nebenbei, in welchem Land die Marx-Rezeption (Auflage) am höchsten ist ?<

Naja. Wenn ich bedenke was ich schon an "Marx-Rezeption" erlebt habe Heist das leider Wenig.
Ohne den Unterbau der Zeitgenössischen Philosophie und Politik mit den genauen Definitionen von mindestens Kant aufwärts (Besser ab Renaissance) kann man auch in den sehr akribischen Marx wirklich alles reininterpretieren was man will.
Das ist wie mit Bibel oder Koran; ohne Kontext sind Worte in der Bedeutung dehnbar, von Satzbau wollen wir gar nicht anfangen.

16:44, nie wieder spd

>>@ um 15:38 von schabernack
Leider wird über detaillierte Einzelheiten der Funktionsweise des Sozial - Kredit - Systems nicht berichtet.
Zumindest wäre es möglich, jeden Verbrecher schnell zu ermitteln. Egal ob Eierdieb oder Steuerverbrecher.
Egal ob mittelloser Wanderarbeiter oder reicher Parteifunktionär.
Aber, wie gesagt: Darüber wird hier nicht berichtet.<<

Was würden Sie dann davon halten, jedem Menschen einen Chip zu implantieren? Das würde alles doch noch viel einfacher machen.

Am 01. Juli 2021 um 14:38 von schabernack

14:14 von Sisyphos3

«ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?»

Nein … hat er nicht. Und als Ausländischer Tourist weiß man das schon vorher, bevor man nach Vietnam reist, dass es so sein wird.

Ob das in China auch so ist, weiß ich nicht.
Dort war ich noch nie
___
So weit braucht man garnicht reisen. Das gibt es (inoffiziell) eigentlich überall, wo es Tourismus gibt. Von Spanien, Italien, Österreich, Ungarn, Polen und Teilen der Karibik weiss ich es sicher. Den Unterschied macht die Sprachkenntnis aus. Wird im übrigen auch hier in DE in Touristen-Gebieten nicht anders sein und finde ich jetzt auch nicht sooo schlimm.

16:46, proehi 16:18 von fathaland slim

>>Das klingt mir doch deutlich zu absolut, ausschließlich und vereinfacht.<<

Erstens tausend Zeichen, und zweitens ständig die Angst vor der Threadschließung im Nacken. Darunter leidet dann manchmal die nötige Differenzierung. Aber zu meiner Aussage stehe ich trotzdem. Auch wenn sie notwendigerweise nur aus wenigen Sätzen bestehen kann, was bei komplizierten Zusammenhängen immer ein Problem ist.

Der unter Ihrem Beitrag zu findende Beitrag vom "Lenz" differenziert die Sache dann ein wenig mehr.

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