Kommentare - Xis Rede zu 100 Jahren KP: "Wiedergeburt der chinesischen Nation"

01. Juli 2021 - 11:54 Uhr

In China feiert die Staatsführung den 100.  Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei. Staatschef Xi Jinping unterstrich bei einer Festrede in Peking den absoluten Führungsanspruch der Partei. Von S. Wurzel.

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Kommentare

"Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte

das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten" - nachdem in China im eigenen Land Mitglieder des chinesischen Volkes in Straflagern eingesperrt gehalten werden, braucht Xi auch nicht zu befürchten, daß fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisieren, unterdrücken oder versklaven wollten. -

Die KP in China

Aus dem Kommentar:
1.) "Ohne den absoluten Führunganspruch der KP auf alle Lebensbereiche der Chinesinnen und Chinesen sei diese Wiedergeburt der Nation nicht möglich." und
2.) "Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten. Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl" ...
Zu 1.) "Auf alle Lebensbereiche ..." freiheitliches Denken, Handeln und Leben wird auch weiterhin für die Chinesen nicht ermöglicht - ist für uns mit unserem Demokratieverständnis und unserer kulturellen Entwicklung nicht nachvollziehbar.
Zu 2.) Markige Worte! Aber man MUSS dies ernst nehmen, ohne Frage. Wobei ich mich frage, welche "Macht" denn dies überhaupt kann; vermutlich bezieht es dies explizit auf die USA, die ja einen Wirtschaftskrieg gegen China führen (möchten) und somit eventuell "tyrannisieren"?
Und: Ist das realer Kommunismus? Ich befürchte ja!

Aggressiv, diktatorisch, menschenverachtend

und unsere Konzerne fabulieren von Umsatz und steigenden Aktienkursen. Seltsame Welt. Ein Partner für Europa sollte dieses Regime nicht sein, auch wenn sich Griechenland und Ungarn in chinesische Hände fallen lassen wollen.

Neue Seidenstraße?!

Die chinesische Regierung hat außer den üblichen negativen Konsequenzen für die Bevölkerung nichts mehr mit dem Ursprung zu tun!
Die Wirtschaftspolitik der Chinesen ist aggressiv, kapitalistisch vom Feinsten und Rücksichtslos.
Das Ziel ist die Bevölkerung der Welt unter der Fuchtel Chinas zu haben.
In der Produktion von Elektronik ist das bereits der Fall, es gibt keinen Handy-, PC-, Tablet-, Unterhaltungselektronik Anbieter mehr der noch im Eigenen Land produziert.
Bis auf sehr wenige Ausnahmen.
Die Situation macht mir Angst.

Wiedergeburt der Nation

und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.

Das lässt sich wirklich als faschistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die angeblich kommunistische Partei ist.

Moderne geht irgendwie anders.

100 Jahre KP China

Ja und warum muss das so herablassend und negativiert kommentiert werden, es ist egal ob ein Kommentar von Herrn Wurzel oder Frau Kirchner kommt, sie sind immer so.
Wie die Chinesen leben wollen müssen die doch entscheiden und nicht wir, aber Antikommunismus ist ja in der freien Welt des Kapitals eine Grundbedingung. Bei allen negativen Dingen, die da auch passieren, sollten wir uns lieber an die eigene Nase fassen! Gesellschaften bestehen aus Menschen die auch Fehler machen bedauerlich, das passiert aber hier wie da. Es ist schon bequem sich hinzustellen und zu sagen die anderen sind ja viel schlimmer. Oder sollte es die Angst des Kapitals vor der anderen Gesellschaftsform sein? MfG

Eigene Erfahrung

Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein.

Zzitat aus dem Text

Diese vielen dunklen Seiten der Parteigeschichte spielen während der 100-Jahr-Feierlichkeiten keine Rolle in China.

Wer hätte jetzt auch das erwartet oder gedacht.
Übrigens,Wuhan wurde in den letzten beiden Jahren zu einer der bekanntesten Städte Chinas.
Wurde aber wahrscheinlich auch nicht erwähnt bei den Feierlichkeiten.

Ob der das auch alles selber

Ob der das auch alles selber glaubt?
Irgendwann werden die Chinesen auch merken, dass sie verarscht werden und sich wehren.
Ewige Unterdrückung ist wie ewiges Wachstum: nicht möglich.

Verlogenes Pathos

"Wiedergeburt der chinesischen Nation"

Die chinesische Kultur war nie tot, also braucht sie auch nicht "wiedergeboren" zu werden. Ganz im Gegenteil: Es entbehrt nicht einer gehörigen Portion bitterster Ironie, und es ist vor allem auch mehr als nur tragisch, dass ausgerechnet diejenigen, die hier ganz offen ihre Allmachtsansprüche über die ganze Welt "verteidigen" (Chinas KP mit ihrem Staatschef Xi an der Spitze) die über Jahrtausende gewachsene kulturelle Vielfalt und ihre kostbaren (und oft unwiederbringlichen) Werte in kürzester Zeit "dem Erdboden gleichmachen" und ihrem "absoluten Führungssanspruch" unterzuordnen bzw. ihrer Vorstellung von "Fortschritt" zu opfern versuchen. Indem sie den allen Bürgern (nicht nur Chinas) oktroyieren und mit sämtlichen gegen alle Menschenrechte verstoßenden Mitteln - von totaler Überwachung unter dem Vorwand der "Sicherheit", Folter, Hinrichtungen und nicht zuletzt dem Entzug von Freiheit, Menschenwürde und Existenzgrundlage durchzusetzen versuchen.

Xi im Mao Verkleidung, Geschichtsverfälschung

ohne Ende. Mao neben Stalin und Hitler, die grössten Mörder der Geschichte. Xi und seine Unterdrücker KP gehören eher an den Pranger der Geschichte, als dass man sie feiern sollte. Wenn die Chinesen merken, dass sie angelogen worden sind, dann ist es zu spät. Um so mehr sollten WIR unsere Demokratie schützen, und Feinde wie China, Russland usw. abwehren.

Ach was ?

„In den vergangenen Jahren habe sich die Kommunistische Partei Chinas zu einer extrem nationalistischen und faschistoiden Partei entwickelt, sagt der Politologe Wu Qiang im Gespräch mit der ARD. Er unterrichtete früher an der Tsinghua-Universität in Peking, wurde dann aber wegen seiner offen kritischen Haltung gegenüber der KP entlassen.“
Wurde dieser Politologe auch ausgewiesen aus China oder ist er geflüchtet?
Ansonsten darf man anscheinend in China sagen, was man denkt.
Wahrscheinlich kehren deshalb auch alle Chinesen, die im Ausland Urlaub machen, immer wieder zurück nach China.
Auch die wenigen Interviews mit den normalen Chinesen auf der Straße, die man gelegentlich mal in unseren Medien zu sehen bekommt, deuten nicht darauf hin, dass man dort seine Meinung nicht sagen dürfte.
Erstaunlich, wenn es doch so faschistisch dort zugehen soll.

Führungsanspruch

Mag sein, dass der Herr Xi ehrlich glaubt oder zumindest glauben machen will, es gebe einen andauernden Führungsanspruch: Die wirkliche Führung hat die chinesische Wirtschaft und die bedient sich, wie es Wirtschaft in aller Welt gerne tut, einer und hier eben seiner Partei.
Natürlich sollte man nicht vergessen, was diese Leute in den vergangenen Jahrzehnten aus einem von Hungerkatastrophen geplagten Land gemacht haben. Ich erinnere mich an einen Bericht meiner Mutter aus China vom Anfang der 70er Jahre, dass die Frauen weiße Blusen tragen durften und sogar Dauerwelle erlaubt wurde. Was für ein Weg.

12:22, PMK

>>100 Jahre KP China
Ja und warum muss das so herablassend und negativiert kommentiert werden, es ist egal ob ein Kommentar von Herrn Wurzel oder Frau Kirchner kommt, sie sind immer so.
Wie die Chinesen leben wollen müssen die doch entscheiden und nicht wir, aber Antikommunismus ist ja in der freien Welt des Kapitals eine Grundbedingung.<<

Aber Sie wissen schon, daß China nur dem Namen nach kommunistisch ist?

Es handelt sich um ein zu 100% kapitalistisches Land.

"Man werde niemals zulassen,

"Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten."

Da in den letzten 150 Jahren sowohl Europäer als auch Japaner genau das versucht haben, werden die Chinesen sicher mit Freuden hören, dass ihre Führung das nicht mehr zulassen möchte.

"Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl", die aus "Fleisch und Blut" von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen gebaut worden sei."

Dasselbe glaubte die chinesische Führung vor 150 Jahren auch und dann kamen die Europäer mit überlegenen Waffen.

Die Partei … die Partei … die Partei.

Das chinesische Volk habe sich erhoben … man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten.»

Gut, dass es Hunderten von Millionen von Chinesen besser geht als jemals zuvor. Materiell, in Wohnungen, mit Bildung, mit Reisemöglichkeiten.

Seit Ende von WK2 war China niemals auch nur an der entfernten Grenze von Tyrannei, Unterdrückung, Versklavung von Mächten von außerhalb von China. Substanzloses Geschwafel, das einwohnerstärkste Land der Erde habe auch nur irgendwas davon zu befürchten.

Auf dieser Erde muss der erst noch geboren werden, der das Obige könnte. Muss der Absolutistische Monarch Xi gar keine Angst vor haben. Kann er sein pathetisch-schwülstiges Gefasel schon vor dem Aufstehen gleich wieder zu Bett schicken.

In diesem Bett ruht auch die Historie der KPC.
Dort soll sie auch auf ewig ruhen bleiben.
Absoluter Monarch ist so was von Mittelalter.
Fehlt nur noch die Rüstung mit Weltraumhelm zum Glücklichsein.

12:24, Dr.Hans

>>Eigene Erfahrung
Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein.<<

Ich kenne auch weiße US-Amerikaner, die nach eigener Aussage mit schwarzen US-Amerikanern nur schlechte Erfahrungen gemacht haben und sagen, daß die alle so sind.

Dafür gibt es einen Begriff.

Er lautet „Rassismus“.

Schublade

Bei vielen Forenbeiträgen vermute ich Texte aus der Schublade, da viele Argumente und bekannte Verurteilungen täglich auf uns einströmen. Sollte man sich nicht besser unvoreingenommen informieren, bevor man eine Meinung äußert? Zwei Bücher bieten sich u.a. dazu an: Wolfram Elsner, "Das chinesische Jahrhundert" und vom selben Autor "Die Zeitenwende". Die Auseinandersetzung mit China hat gerade erst einmal begonnen, da ist es mehr als fraglich, ob altbekannte Vorurteile, oft noch ohne persönliche Erfahrung, der Sache dienlich sind und gerecht werden. Denn China wir uns noch lange beschäftigen.

rer Truman Welt

Das chinesische System scheint momentan das allen überlegene System zu sein, ein "K-K-System" (Kapitalis-Kommunistisch). Die Partei bestimmt, wie was und wieweit gemacht und zugelassen wird. Durchgriff bis zum letzten Bürger, jeder Widerstand wird im Ansatz erstickt. Wie kategorisch durchgegriffen wird zeigt sich in Hongkong. Verträge zur Übergabe und Überlassung Hongkongs von den Briten interessiert die Chinesen einen feuchten Kehricht und niemand unternimmt erwas dagegen, alle reden und empören sich allenfalls nur. Das interessiert die Chinesen ebenfalls Null!
Auch die Corona Pandemie spielt den Chinesen in die Karten. Sie zeigen wie man durchgreift und das Problem fixt. Mit Verweis auf Freiheitsbeschränkungen in China kann der Westen auch nicht (mehr) Punkten, wird gerade doch im Westen selbige wegen der Pandemie bereits langfristig gravierend einschränkt, so daß der Unterschied in beiden Systemen schrumpft. Womit will der Westen sich überlegen fühlen?

Wir lesen:

>>Während die Parteiführung Erfolge wie Armutsbekämpfung und den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas in den vergangenen Jahrzehnten betont, verweisen Kritiker auf die vielen Millionen Menschenleben, die Chinas KP auf dem Gewissen hat.<<

Das eine ist so richtig wie das andere und beides ist gigantisch. Die anonymen Kritiker sollten allerdings wissen, dass das eine nicht die Folge von dem anderen ist, also nicht in direktem Zusammenhang steht und deshalb auch das eine gegen das andere aufzuwiegen ins Leere läuft.

China ist ein kapitalistisches Land wie andere auch. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die KP-Regierung von den Konzernen verlangt, sich ihren Direktiven unterzuordnen, was man aus anderen Teilen der Welt andersherum kennt.

@ 12:24 von Dr.Hans "Eigene

@ 12:24 von Dr.Hans

"Eigene Erfahrung

Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein."

Die Verbindung, die sie ziehen bzgl. angetroffener negativer Charaktereigenschaften, erschließt sich mir nicht wirlich. Was sie damit sagen wollten.
Ich möchte nur den ersten Punkt aufgreifen. Ich habe sowohl in D. wie auch in China (wo ich mehrmals für jeweils ein bis zwei Monate war, auf dem Land und in großen Städten) einige Chinesen (selbstredend "mit und ohne Sternchen") gut kennengelernt, sie waren hingegen freundlich, ausgesprochen hilfsbereit und vertrauenswürdig.

///Man werde niemals

///Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten. Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben///
.
Da soll sich Herr Xi mal an die eigene Nase fassen. Es ist die KPC, die das chinesische Volk unterdrückt. Er sollte aufpassen, dass das Volk nicht irgendwann mal das Blut der KPC vergiesst. Leider ist aus der Überwachungs- und Propagandablase ein Entkommen schwer möglich.

Xis Rede zu 100 Jahren KP: "Wiedergeburt der chinesischen Nat..

Nach Demütigung in zwei Jahrhunderten durch ausländische Mächte, mehrere hundert Millionen Menschen aus der Armut geholt. Kommt aber nicht gut an, bei den Mächten, die sich im Niedergangskampf wähnen und sauer auf den "frechen Aufsteiger" sind. Die Dritte Welt dagegen sieht das aber meist anders.
Und selbst nach Weltbank-Zahlen scheint das Land gut aus der Corona-Krise zu kommen. Dabei wurde bei Beginn der Krise verordnet, daß Arbeits,-Miet-,Kredit,- oder Versicherungsverträge unkündbar sind, bei deutlich gesunkenen Profitraten für staatliche und private Konzerne sowie Banken in China. Was sogar McKinsey beklagt.

13:49 von fathaland slim

Schlicht und ergreifend falsch! Die Kräfte die Kapitalismus zu mobilisieren vermag haben sich dem Staatsinteresse unterzuordnen und nicht umgekehrt.

@ Bender Rodriguez, 12:31

“Irgendwann werden die Chinesen auch merken, dass sie verarscht werden und sich wehren.“

Es ist sehr die Frage, ob man überhaupt merken kann, dass man verarscht wird, wenn man nie etwas anderes kennengelernt hat.

Ich sah zwei Filmberichte über die allumfassende Camaraüberwachung und war über die Zustimmung bis Begeisterung der befragten Chinesen doch einigermaßen überrascht.

Und wer doch was anderes kannte und gegen die Vorschriften & Gesetze verstößt, wird angepasst.

Siehe Hongkong.

Das schlimme daran ist, wir

Das schlimme daran ist, wir haben China mit ihrem kommunitischen Einparteienstaat gross gemacht, mit Milliarden Euro und Dollar Entwicklungshilfe. Internationale Unternehmen sahen dort hiesige Absatzmärkte und günstige Arbeitsplätze für Massenprodukte. Und jetzt sind wir am jammern, das sie uns den Rang ablaufen. Ob in Südamerika, Afrika oder teils Asien, der chinesisch erkaufte Einfluss steckt in vielen Ländern, sogar vor unserer Haustür.

13:53 von fathaland slim / 12:24, Dr.Hans

>>Eigene Erfahrung
Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos ....
...
Ich kenne auch weiße US-Amerikaner, die nach eigener Aussage mit schwarzen US-Amerikanern nur schlechte Erfahrungen gemacht haben und sagen, daß die alle so sind.

Dafür gibt es einen Begriff.

Er lautet „Rassismus“.
---------------

@Dr. Hans sprach nicht von "schlechten Erfahrungen"
er sprach von Eigenschaften wie "rücksichtslos, skrupellos"

nicht in jeder Kultur ist Skrupellosigkeit per se was schlechtes
von daher find ich begriffe wie "Rassismus" unpassend

ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?

@ Shuusui, um 13:51

“Dasselbe glaubte die chinesische Führung vor 150 Jahren auch und dann kamen die Europäer mit überlegenen Waffen.“

Wie Sie schon sagen:

Vor 150 Jahren...

Seither hat sich die Erde sehr, sehr oft gedreht, die Samurai sind heute ganz anders drauf.

Am 01. Juli 2021 um 13:56 von der.andere

"...Bei vielen Forenbeiträgen vermute ich Texte aus der Schublade, da viele Argumente und bekannte Verurteilungen täglich auf uns einströmen. Sollte man sich nicht besser unvoreingenommen informieren, bevor man eine Meinung äußert? Zwei Bücher bieten sich u.a. dazu an: Wolfram Elsner, "Das chinesische Jahrhundert" und vom selben Autor "Die Zeitenwende"..."
Dem kann ich nur zustimmen und das tägliche BILD dir deine Meinung fruchtet bei einigen.

>Alle schwarzen Löcher werden irgendwann einfach verschwinden, in einem leichten
Windhauch von Strahlung<
(Paul Davis, US-amerik. Kosmologe, 1946-)

@Leider ist aus der Überwachungs- und 14:05 Werner40

" Propagandablase ein Entkommen schwer möglich."

Schwer schon, aber nicht unmöglich.
Manchmal ist Technik auch segensreich.
Aber wie Sie an ihrer eigenen Blase sehen, es ist immer schwer auszusteigen ;-)

14:05 von Werner40

wie kam Mao an die Macht ?
ebenso schnell kann die aktuelle Regierung verschwinden
fragt sich nur wollen die Chinesen das
eigentlich geht es ihnen doch gut
da werden Millionen Metropolen in wenigen Jahren aus dem Boden gestopft
das schweißt eine Nation zusammen und gibt (national)stolz
ne Sache, zugegeben, die hierzulande nicht (mehr) verstanden wird

@ Werner40, um 14:05

“Er [Xi] sollte aufpassen, dass das Volk nicht irgendwann mal das Blut der KP vergiesst. Leider ist aus der Überwachungs- und Propagandablase [ hab ich doch wieder zwei Begriffe gelernt] ein Entkommen schwer möglich.“

Da machen Sie sich nur keine Illusionen.

Wer sollte sich gegen das Militär auflehnen, das absolut regimetreu ist?
Deshalb trifft der letzte Satz Ihres Kommentars wohl völlig zu.

@Schublade 13:56 der.andere

Wir kämpfen alle mit unseren Schubladen.

Nur der eine ehrlich, der andere eher nicht.
Wenn Sie der.andere sind,
bin ich der.eine ;-)

13:51 von Shuusui

«Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl", die aus "Fleisch und Blut" von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen gebaut worden sei.»

«Dasselbe glaubte die chinesische Führung vor 150 Jahren auch und dann kamen die Europäer mit überlegenen Waffen.»

Es kommt heutzutage aber niemand mehr mit überlegenen Waffen nach China. China ist Atommacht, und hat die zahlenmäßig größte Armee der Welt. Was auch nicht außer Relation ist, da China auch mehr Einwohner hat als alle anderen Länder.

«Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl",
die aus "Fleisch und Blut" … gebaut worden sei.»

Als Liebhaber von Worten und Sprache klappt einem die Kinnlade runter bei solcher Art von verbalem Kapitalverbrechen an Sprache.

Eine Große Mauer aus Heißer Luft erbaut aus Ziegelsteinen und Pandabären, die mit Stäbchen Bambus knabbern.

Man hätte die beiden Pandas im Berliner Zoo doch besser Hong und Kong nennen sollen …

Das Ziel ist die Bevölkerung

von MotoFan @
Ihren Bürgern Sicherheit und Wohlstand zu garantieren.
Das haben Sie bisher gut gemacht.

Unsere System sind auch verbesserungswürdig wie die vielen Straftaten hier zeigen.

@ werner1955, um 14:18

Satire?

Bitte als solche kennzeichnen, ansonsten setzen Sie sich dem Risiko aus, missverstanden zu werden. :-)

13:45 von nie wieder spd

In den vergangenen Jahren habe sich die Kommunistische Partei Chinas zu einer extrem nationalistischen und faschistoiden Partei entwickelt
.
nur die Partei ?
die Menschen dort nicht ?
wie standen die vor 50 Jahren da ... wie Afrika damals
wie sieht das heute aus, in China in Afrika ?
das macht doch etwas stolz könnte ich mir vorstellen
und wenn es ein gewisses Überlegenheitsgefühl erzeugt
gerade wir müssten das doch verstehen können ....

Eigene Erfahrung @Dr.Hans

ich habe 3 Jahre in Peking gearbeitet!
Ihre Erfahrungen kann ich in keinster Weise zustimmen, meine sind ganz anders!
Loyalität, Freundschaft, Kollegialität innerhalb meines Teams und auch außerhalb, waren vorbildlich, würde ich mir auch bei uns wünschen! Habe sie als sehr wissbegierig, fleißig und freundlich erlebt.
Das immer im Zusammenhang Gruppe, Team, Freunde, sehr hilfsbereit.
Außerhalb der Gruppe Team etc., z.B. an U Bahn Station u.s.w auch sehr rüde und egoistisch, das hängt mit der großen Menge an Menschen zusammen, aber egal wo trotz der riesigen Menschenmengen läuft an Flughafen, U Bahn u.s.w. alles schnell und reibungslos, bei uns unvorstellbar!

@ werner1955, um 14:28

re @ MotoFan

Ja, die vielen Straftaten hier sollten KP-mäßig geahndet werden, dann wird das hier auch endlich was.

Ihre Begeisterung für das Vorbild China ist tatsächlich ernst gemeint?
Bei Ihrem vorhergehenden Kommentar hatte ich noch ein Lächeln in dem einen Mundwinkel...

Aber ich werde Ihren Glauben respektieren.

14:14 von Sisyphos3

«ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?»

Nein … hat er nicht. Und als Ausländischer Tourist weiß man das schon vorher, bevor man nach Vietnam reist, dass es so sein wird.

Ob das in China auch so ist, weiß ich nicht.
Dort war ich noch nie.

@ Leisetreter

Ich kann das nur unterstreichen! Ich lebe seit 2004 in China und kenne unzählige Chinesen! Es sind wirklich fast ausschließlich sehr freundliche und rücksichtsvolle Menschen, da könnte sich mancher Deutsche mal eine Scheibe von abschneiden!

Satire?

von harry_up @

Nein.

China hat viel erricht und vielen Menschen Sicherheit und gute Ausbildung und Versorgung ermöglicht. Es hat sein äusern und Inneren Feind immer bekämpft. Ja und es es kann auch noch Verbresserungen geben. Welches System schlagen Sie denn für ein Volk von 1.Mrd. Menschen vor?

Wir haben nur 80 Mill. und die Spaltung durch idiologische Politik, Krawalle, Straftaten usw. werden immer größer und schlimmer in unserem Land.

Darauf kann China auch zu Recht unbändig stolz sein!

Aktuell hat es auch das beste politische, ökonomische und soziale System der Welt – von dem sich insbesondere Deutschland und Europa unzählige Scheiben abschneiden könnten, wenn sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts trotzen und nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken wollen... Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen.......

@ Sisyphos3, um 14:14

re @ fathaland slim, 13:53

Glauben Sie, dass man nach Vietnam muss, um verschiedene Taxipreise für verschieden Kategorien von Passagieren zu erleben?

Zitat: "ein Beispiel auch

Zitat:
"ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei "

axo - das gibt es nur in Süd-Ost-Asien oder wie muss ich das jetzt verstehen
sorry - das ist mir aber auch aus Europa bekannt - aus Ländern die in der EU sind

und was bitte hat das jetzt mit China und dem 100. Jahrestags der KP-Gründung zu tun??

14:38 von schabernack

Nein … hat er nicht. Und als Ausländischer Tourist weiß man das schon vorher, bevor man nach Vietnam reist, dass es so sein wird.
....
was habe ich denn geschrieben ?
damit muß man eben rechnen wenn man hinreist
und die haben kein schlechtes Gewissen dabei

haben sie von mir nen Vorwurf deshalb gehört
nur ne 'Feststellung dass die das dort "normal" finden
nicht mehr nicht weniger

14:31 von Leisetreter

«Loyalität, Freundschaft, Kollegialität innerhalb meines Teams und auch außerhalb, waren vorbildlich … Außerhalb der Gruppe Team etc., z.B. an U Bahn Station u.s.w auch sehr rüde und egoistisch, das hängt mit der großen Menge an Menschen zusammen …»

Originär aus China stammt das Asiatische Konzept von:

内 Innen・innerhalb der Gruppe
外 Außen・außerhalb der Gruppe。

Wie man das auf Chinesisch spricht, weiß ich nicht.
Japaner sagen "uchi" bzw. "soto" dazu.
Das Grundprinzip ist aber das gleiche.

Das in der Gruppe kann vieles sein.
Familie, Freundeskreis, Arbeitsstelle, Sportverein, und noch viel mehr.
Man wechselt das Innen, je nachdem, wo man ist, was man macht.
Alle im Aufzug Steckengebliebenen werden für die Zeit der Misere zu einem temporären・内。

Diese Zeichen symbolisiert auch die eigene Familie, das eigene Zuhause. Im Bezug auf das eigene Land symbolisiert es die Einigkeit der Nation gegenüber dem・外。

Auch der Staatsführung in Peking missfällt das oft rüpelige Verhalten im Land.

@redaktion

Was ist heute in der Redaktion los ?
Wenn man die Kommentare von
Dr. Hans und Sysiphos3 .
"Alle Chinesen..
Alle vietnamesischen Taxifahrer ..."
rassistisch oder xenophob nennt, gibts den roten Balken und deren Fremdenfeindlichkeit kommt durch ?
Thema ist KPC und nicht "der Asiat ist schlecht".

Harry up

Harry up
Das sehe ich, wie die DDR. Auch dort konnten sich die Despoten nicht vorstellen, dass das Volk trotz Überwachung ( kamera/stasi) irgendwann nicht mehr mitspielen will
Und nichts anderes kennen? Stelle ich mir mit www sehr schwer vor. Gerade in Hongkong. Die wissen das ja noch selbst.
Irgendwann geht das in die Hose. Und Xi ist dann wieder einer, der "nichts dafür konnte" und plötzlich verhandlungsunfähig wird.

14:31 von Leisetreter

Außerhalb der Gruppe Team etc., z.B. an U Bahn Station u.s.w auch sehr rüde und egoistisch, das hängt mit der großen Menge an Menschen zusammen,
..
ach ja ?
mal in England zugeschaut wie die an der Busstation warten am Bahnhof
oder in Buenos Aires vor dem Retiro
....
und dann irgendwo in Indien
da benutzen die sogar die Fenster um in die Züge zu kommen

genau das, vermute ich, wollte der Dr. Hans rüberbringen
und sie haben es ja teilweise bestätigt
Zitat : "rüde und egoistisch"

Sisy

«ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?»
Nun, ähnliches kenn ich aus Italien, Österreich, Tschechien auch. Nicht nur beim Taxi. Und nein, für die ist es normal.
Widerspricht zwar der EU Anti-Diskriminierung , i aber so. Wer soll klagen? Die BRD? Wir würden kurz belächelt und weiter geht's.

@14:07 von Bernd Kevesligeti: "Wiedergeburt der chinesischen ..

"Nach Demütigung in zwei Jahrhunderten durch ausländische Mächte, mehrere hundert Millionen Menschen aus der Armut geholt.."
Sehr guter Beitrag von Ihnen der auch mal die andere Seite zeigt! Man sollte hierzulande nicht vergessen dass China früher massiv unterdrückt wurde und dies nicht wieder geschehen lassen will.
Andererseits ist es immer auch eine Frage inwieweit Europa (und auch USA) China gewähren lassen will und wie diese beiden Blöcke ihre Prioritäten setzen. Will man dem chinesischen Vormachtstreben Einhalt gebieten; bzw ist es mir wirklich ernst mit Menschenrechten, dann muss man bereit sein auch selbst wirtschaftliche Einbußen und steigende Arbeitslosigkeit in Kauf zu nehmen.
Die Frage ist: Wie viel Globalisierung soll es zukünftig geben?

@12:22 von PMK

„Wie die Chinesen leben wollen müssen die doch entscheiden…“

Das sehe ich auch so. Leider können die Chinesen das nicht, weil es sich um eine Diktatur handelt.

Anderes System

Man muss schon anerkennen, welchen Fortschritt China in den letzten 25 Jahren gemacht hat. Es gibt Reisefreiheit, freie Bildungs- und Berufswahl, jeder Chinese kann inzwischen einen Wohlstand erreichen, der mit der westlichen Welt vergleichbar ist, in vielen Bereichen sogar höher. Auch ist es durchaus ein sowohl soziales als auch kapitalistisches System, auch mit Elementen der Planwirtschaft, in der langfristige Ziele verfolgt werden und sehr positive Entwicklungen z. B. im Umweltschutz zu verzeichnen sind. Und die kommunistische Partei ist damals auch in einer Zeit nach dem Kolonialismus gegründet worden.

@ um 14:30 von Sisyphos3

Lesen Sie doch bitte den Bericht und meinen Kommentar dazu noch einmal.
Ich habe lediglich den erwähnten Politologen zitiert und teile dessen Einschätzung keineswegs.
Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras, wie sie in China üblich ist um damit dessen Sozial - Kredit - System zu unterstützen, wenn die Parteibonzen und andere Verantwortliche ebenfalls überwacht werden und bei Verfehlungen gleiche Konsequenzen fürchten müssen. Das sollte dann ein Vorbild für die ganze Welt sein.

@13:45 von nie wieder spd

"Auch die wenigen Interviews mit den normalen Chinesen auf der Straße, die man gelegentlich mal in unseren Medien zu sehen bekommt, deuten nicht darauf hin, dass man dort seine Meinung nicht sagen dürfte. Erstaunlich, wenn es doch so faschistisch dort zugehen soll."

Natürlich darf man dort seine Meinung sagen. Die Frage ist halt nur, was passiert, wenn die eigene Meinung nicht die der Partei ist. Und das konnte man zuletzt im Fall Jack Ma beobachten. Solche Fälle haben natürlich auch eine einschüchternde Wirkung auf die Bevölkerung.

@ fatherland slim

„Wiedergeburt der Nation
und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.

Das lässt sich wirklich als sozialistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die kommunistische Partei ist.

Moderne geht irgendwie anders.“

100% Zustimmung. In Hasbergen geht auch endlich das Licht an!

Schlimm

@14:18 von werner1955
Natürlich kann man einem verbrecherischen Regime wie der KPC gratulieren...die Chinesen haben die Freiheit in einem Bevormundungs-und Überwachungsstaat zu leben...die Armut und der Hunger ist zwar überwunden, dafür muss man die Kontrolle auf Schritt und Tritt durch die Anthropotechnologien hinnehmen. Die weitgehende Konsuminfantilisierung führt zu einer umfassenden Narkotisierung der gesamten Gesellschaft. China heute ist ein brutaler Polizeistaat...

@baumgart67, 15:11

"Man muss schon anerkennen, welchen Fortschritt China in den letzten 25 Jahren gemacht hat"

Anerkennen "muss" man allenfalls die Leistung von Chinas Bürgern. Gerade auch die derer, deren Leistung ihrer Staatsführung nicht "genehm" ist.

"Es gibt Reisefreiheit, freie Bildungs- und Berufswahl, jeder Chinese kann inzwischen einen Wohlstand erreichen, der mit der westlichen Welt vergleichbar ist, in vielen Bereichen sogar höher"

Aber um welchen Preis?

"Anderes System"

Auf jeden Fall ein menschenverachtendes.

Wiedergeburt der Partei

Was war denn so schlecht an der chinesischen Partei, dass sie wiedergeboren werden musste? Hier im Westen glaubt man ja eigentlich nicht an die Seelenwanderung.

Warum gibt es in China ...

... keine Opposition? Ist ein System ohne Widersprüche effizienter?

14:02, proehi

>>China ist ein kapitalistisches Land wie andere auch.<<

So ist es.

>>Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die KP-Regierung von den Konzernen verlangt, sich ihren Direktiven unterzuordnen, was man aus anderen Teilen der Welt andersherum kennt.<<

Glauben Sie wirklich, daß das genau so ist, wie Sie es beschreiben? Meinen Sie nicht, ein Konzern hätte so einige Druckmittel auch gegenüber der chinesischen Führung in der Hand? Es geht ja schließlich um Geld und Arbeitsplätze. Und glauben Sie wirklich, unsere Regierung wäre ausschließlich ein machtloser Büttel des Kapitals?

Ich, für mein Teil, glaube, daß die Unterschiede gar nicht so groß sind.

14:10, der.andere

>>13:49 von fathaland slim
Schlicht und ergreifend falsch! Die Kräfte die Kapitalismus zu mobilisieren vermag haben sich dem Staatsinteresse unterzuordnen und nicht umgekehrt.<<

Behauptet die chinesische Führung, so wie jede andere autoritäre Staatsführung dieser Erde.

Die Realität sieht anders aus und wird natürlich schamhaft verschwiegen. In autoritären Staaten geht das, da investigativer Journalismus drakonisch sanktioniert wird.

15:14 von nie wieder spd

«Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras, wie sie in China üblich ist um damit dessen Sozial - Kredit - System zu unterstützen, wenn die Parteibonzen und andere Verantwortliche ebenfalls überwacht werden und bei Verfehlungen gleiche Konsequenzen fürchten müssen. Das sollte dann ein Vorbild für die ganze Welt sein.»

Das ist ein abschreckendes Beispiel für die ganze Welt außerhalb von dort, wo der Absolutistische Kaiser haust. Oder ein anderer Möchtegern aus dieser Mottenkiste auch gerne hausen würde.

Aber Sie können in China Ihren Social Credit verbessern, kaufen Sie regelmäßig was im Babyladen ein für das Baby, das Sie nicht haben, und auch niemals hatten. Windeln, Schnuller, Gläschen, Fläschchen, Rasseln, und ein schickes Babyphone. Gibt es Bonuspunkte dafür. Je mehr Rasseln, desto mehr Punkte.

Wo doch große Babynot in China herrscht.
Not an Anzahl der Babys. Nicht Mangel für Babys.

So kann auch Ihr Zugticket billiger werden mit Phantombaby.
Besser Zwillinge.

Advocatus Diabo... 15:08

Wohl eher nicht Vormachtstreben. Das scheint eine Projektion von einigen zu sein, die den machtpolitischen Abstieg fürchten.

Aber hier wird ja China viel gebasht. Warum kommt nichts dazu, daß das Land laut dem Portal "labournet" auch zu den streikintensivsten Ländern zählt ? Belegschaften, Gewerkschaften und Basisgruppen erlauben oder können sich dort vielleicht mehr erlauben als manch anderswo.....

100% Zustimmung. In Hasbergen geht auch 15:22 berelsbub

"auch endlich das Licht an!"
zu @@fs

Dafür in Bremen immer noch nicht ;-)
Allerdings war 'Moderne' und Maoismus schon immer ein Widerspruch.
Den er mit einem 'Grossen Sprung' in den Sand setzte.

Aber auch die 'Dengsche' Mäusetheorie
(Schwarz oder weiss - Hauptsache sie fängt Mäuse)
der Xi wohl eher anhängt,
ist spätestens seit dem Hongkong Desaster endgültig desavouiert.

Re : werner1955 !

Ja die Situation von vielen Chinesen hat sich verbessert, und etlichen sogar erheblichen Wohlstand gebracht. Aber dies immer mit der Prämisse, immer im Gleichklang der Partei zu sein, ohne wenn und aber.
Ja die chinesische Führung hat ein Teil Gutes bewirkt, aber dafür die Menschenrechte, die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit komplett vergeigt, nur zu ihren Gunsten.
Ja auch bei uns und vielen anderen Staaten ist nicht alles wirklich in Ordnung, weil es zu viele gibt, die skrupellos und rücksichtslos ihren egoistischen Zielen nach streben, auch ohne wenn und aber. Und es gibt auch bei uns viele unterstützende Zöglinge, die dabei auch nur an ihre eigenen Vorteile denken.
Leider sieht man in vielen Ländern zu wenig von einem WIR und wir alle zusammen, was sicher hilfreicher wäre, wie das ständige Gegeneinander, das diskreditieren, diffamieren, diskriminieren, auf vielen Ebenen. Bei vielen ist es nur das Streben nach absoluter Macht, Geld und Einfluss, wie es jeden Tag zu lesen ist !

Bitte keinen erhobenen Zeigefinger

Nur weil wir unser demokratisches System für das beste der Welt halten, müssen das nicht auch 1,4 Milliarden Chinesen glauben! Es liegt an den Chinesen dies zu ändern oder damit umzugehen!

@ Nettie

Es tut mir leid aber ich kann mich Ihrem Urteil nicht anschließen. Ich lebe seit 2004 in China und kann mir ein gutes Urteil erlauben. China hat in den letzten 25 Jahren nahezu die gesamte Bevölkerung aus der Armut geführt und auch nahezu alle Chinesen sind mit dem System zufrieden. Insbesondere das Management der Pandemie hat hier den Rückhalt der Regierung weiter gestärkt. Ich habe hier auch noch keinen Ausländer erlebt, der nicht positiv überrascht war von dem Land und hier ein ganz anderes System vorgefunden hat, als er es sich vorgestellt hat.

@ nie wieder sdp

Auch die wenigen Interviews mit den normalen Chinesen auf der Straße, die man gelegentlich mal in unseren Medien zu sehen bekommt, deuten nicht darauf hin, dass man dort seine Meinung nicht sagen dürfte.

Das darf man schon.
Aber wer einer ausländischen Zeitung ein Interview gibt und sich kritisch zur eigenen Regierung äußert, kann hart bestraft werden, z. b. mit Arbeitslager. Auch seine Familie kann bestraft werden.

12:24 von Dr.Hans

Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein.
#
Jeder macht nun mal seine eigenen Erfahrungen. Ich habe auch mit Chinesen an einen Arbeitsplatz bei einem Flugzeugbauer zusammen gearbeitet. Ich kann über nichts negatives meiner chinesischen Kollegen berichten.

14:28, werner1955

>Das Ziel ist die Bevölkerung
von MotoFan @
Ihren Bürgern Sicherheit und Wohlstand zu garantieren.
Das haben Sie bisher gut gemacht.

Unsere System sind auch verbesserungswürdig wie die vielen Straftaten hier zeigen.<<

Meinen Sie, in China gäbe es weniger Straftaten?

Deutschland ist eins der sichersten Länder dieser Erde. Es kann sein, daß Sie das gefühlt anders wahrnehmen, es ändert aber nichts an den Tatsachen.

@ Bernd Kevesligeti

Wohl eher nicht Vormachtstreben. Das scheint eine Projektion von einigen zu sein, die den machtpolitischen Abstieg fürchten.

Die chinesische Partei-Elite ist durch Gier getrieben. Das darf man hier ungestraft sagen.

um 14:46 von jautaealis

>>>...Aktuell hat es auch das beste politische, ökonomische und soziale System der Welt – von dem sich insbesondere Deutschland und Europa unzählige Scheiben abschneiden könnten, wenn sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts trotzen und nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken wollen... Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen.......<<<

Ich kriege jetzt schon einen Lagerkoller
und hoffe deshalb, dass unsere Regierung - welche das zukünftig auch immer sein wird - Ihre Ratschläge nicht beherzigen wird.
Auf chinesisch kann man Sie wahrscheinlich schon zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechen, weil Sie bezüglich des Erlernens der Sprache natürlich schon proaktiv tätig waren.

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