Ihre Meinung zu: Xis Rede zu 100 Jahren KP: "Wiedergeburt der chinesischen Nation"

1. Juli 2021 - 11:54 Uhr

In China feiert die Staatsführung den 100.  Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei. Staatschef Xi Jinping unterstrich bei einer Festrede in Peking den absoluten Führungsanspruch der Partei. Von S. Wurzel.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.22222
Durchschnitt: 2.2 (9 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

"Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte

das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten" - nachdem in China im eigenen Land Mitglieder des chinesischen Volkes in Straflagern eingesperrt gehalten werden, braucht Xi auch nicht zu befürchten, daß fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisieren, unterdrücken oder versklaven wollten. -

Die KP in China

Aus dem Kommentar:
1.) "Ohne den absoluten Führunganspruch der KP auf alle Lebensbereiche der Chinesinnen und Chinesen sei diese Wiedergeburt der Nation nicht möglich." und
2.) "Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten. Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl" ...
Zu 1.) "Auf alle Lebensbereiche ..." freiheitliches Denken, Handeln und Leben wird auch weiterhin für die Chinesen nicht ermöglicht - ist für uns mit unserem Demokratieverständnis und unserer kulturellen Entwicklung nicht nachvollziehbar.
Zu 2.) Markige Worte! Aber man MUSS dies ernst nehmen, ohne Frage. Wobei ich mich frage, welche "Macht" denn dies überhaupt kann; vermutlich bezieht es dies explizit auf die USA, die ja einen Wirtschaftskrieg gegen China führen (möchten) und somit eventuell "tyrannisieren"?
Und: Ist das realer Kommunismus? Ich befürchte ja!

Aggressiv, diktatorisch, menschenverachtend

und unsere Konzerne fabulieren von Umsatz und steigenden Aktienkursen. Seltsame Welt. Ein Partner für Europa sollte dieses Regime nicht sein, auch wenn sich Griechenland und Ungarn in chinesische Hände fallen lassen wollen.

Neue Seidenstraße?!

Die chinesische Regierung hat außer den üblichen negativen Konsequenzen für die Bevölkerung nichts mehr mit dem Ursprung zu tun!
Die Wirtschaftspolitik der Chinesen ist aggressiv, kapitalistisch vom Feinsten und Rücksichtslos.
Das Ziel ist die Bevölkerung der Welt unter der Fuchtel Chinas zu haben.
In der Produktion von Elektronik ist das bereits der Fall, es gibt keinen Handy-, PC-, Tablet-, Unterhaltungselektronik Anbieter mehr der noch im Eigenen Land produziert.
Bis auf sehr wenige Ausnahmen.
Die Situation macht mir Angst.

Wiedergeburt der Nation

und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.

Das lässt sich wirklich als faschistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die angeblich kommunistische Partei ist.

Moderne geht irgendwie anders.

100 Jahre KP China

Ja und warum muss das so herablassend und negativiert kommentiert werden, es ist egal ob ein Kommentar von Herrn Wurzel oder Frau Kirchner kommt, sie sind immer so.
Wie die Chinesen leben wollen müssen die doch entscheiden und nicht wir, aber Antikommunismus ist ja in der freien Welt des Kapitals eine Grundbedingung. Bei allen negativen Dingen, die da auch passieren, sollten wir uns lieber an die eigene Nase fassen! Gesellschaften bestehen aus Menschen die auch Fehler machen bedauerlich, das passiert aber hier wie da. Es ist schon bequem sich hinzustellen und zu sagen die anderen sind ja viel schlimmer. Oder sollte es die Angst des Kapitals vor der anderen Gesellschaftsform sein? MfG

Eigene Erfahrung

Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein.

Zzitat aus dem Text

Diese vielen dunklen Seiten der Parteigeschichte spielen während der 100-Jahr-Feierlichkeiten keine Rolle in China.

Wer hätte jetzt auch das erwartet oder gedacht.
Übrigens,Wuhan wurde in den letzten beiden Jahren zu einer der bekanntesten Städte Chinas.
Wurde aber wahrscheinlich auch nicht erwähnt bei den Feierlichkeiten.

Ob der das auch alles selber

Ob der das auch alles selber glaubt?
Irgendwann werden die Chinesen auch merken, dass sie verarscht werden und sich wehren.
Ewige Unterdrückung ist wie ewiges Wachstum: nicht möglich.

Verlogenes Pathos

"Wiedergeburt der chinesischen Nation"

Die chinesische Kultur war nie tot, also braucht sie auch nicht "wiedergeboren" zu werden. Ganz im Gegenteil: Es entbehrt nicht einer gehörigen Portion bitterster Ironie, und es ist vor allem auch mehr als nur tragisch, dass ausgerechnet diejenigen, die hier ganz offen ihre Allmachtsansprüche über die ganze Welt "verteidigen" (Chinas KP mit ihrem Staatschef Xi an der Spitze) die über Jahrtausende gewachsene kulturelle Vielfalt und ihre kostbaren (und oft unwiederbringlichen) Werte in kürzester Zeit "dem Erdboden gleichmachen" und ihrem "absoluten Führungssanspruch" unterzuordnen bzw. ihrer Vorstellung von "Fortschritt" zu opfern versuchen. Indem sie den allen Bürgern (nicht nur Chinas) oktroyieren und mit sämtlichen gegen alle Menschenrechte verstoßenden Mitteln - von totaler Überwachung unter dem Vorwand der "Sicherheit", Folter, Hinrichtungen und nicht zuletzt dem Entzug von Freiheit, Menschenwürde und Existenzgrundlage durchzusetzen versuchen.

Xi im Mao Verkleidung, Geschichtsverfälschung

ohne Ende. Mao neben Stalin und Hitler, die grössten Mörder der Geschichte. Xi und seine Unterdrücker KP gehören eher an den Pranger der Geschichte, als dass man sie feiern sollte. Wenn die Chinesen merken, dass sie angelogen worden sind, dann ist es zu spät. Um so mehr sollten WIR unsere Demokratie schützen, und Feinde wie China, Russland usw. abwehren.

Ach was ?

„In den vergangenen Jahren habe sich die Kommunistische Partei Chinas zu einer extrem nationalistischen und faschistoiden Partei entwickelt, sagt der Politologe Wu Qiang im Gespräch mit der ARD. Er unterrichtete früher an der Tsinghua-Universität in Peking, wurde dann aber wegen seiner offen kritischen Haltung gegenüber der KP entlassen.“
Wurde dieser Politologe auch ausgewiesen aus China oder ist er geflüchtet?
Ansonsten darf man anscheinend in China sagen, was man denkt.
Wahrscheinlich kehren deshalb auch alle Chinesen, die im Ausland Urlaub machen, immer wieder zurück nach China.
Auch die wenigen Interviews mit den normalen Chinesen auf der Straße, die man gelegentlich mal in unseren Medien zu sehen bekommt, deuten nicht darauf hin, dass man dort seine Meinung nicht sagen dürfte.
Erstaunlich, wenn es doch so faschistisch dort zugehen soll.

Führungsanspruch

Mag sein, dass der Herr Xi ehrlich glaubt oder zumindest glauben machen will, es gebe einen andauernden Führungsanspruch: Die wirkliche Führung hat die chinesische Wirtschaft und die bedient sich, wie es Wirtschaft in aller Welt gerne tut, einer und hier eben seiner Partei.
Natürlich sollte man nicht vergessen, was diese Leute in den vergangenen Jahrzehnten aus einem von Hungerkatastrophen geplagten Land gemacht haben. Ich erinnere mich an einen Bericht meiner Mutter aus China vom Anfang der 70er Jahre, dass die Frauen weiße Blusen tragen durften und sogar Dauerwelle erlaubt wurde. Was für ein Weg.

12:22, PMK

>>100 Jahre KP China
Ja und warum muss das so herablassend und negativiert kommentiert werden, es ist egal ob ein Kommentar von Herrn Wurzel oder Frau Kirchner kommt, sie sind immer so.
Wie die Chinesen leben wollen müssen die doch entscheiden und nicht wir, aber Antikommunismus ist ja in der freien Welt des Kapitals eine Grundbedingung.<<

Aber Sie wissen schon, daß China nur dem Namen nach kommunistisch ist?

Es handelt sich um ein zu 100% kapitalistisches Land.

"Man werde niemals zulassen,

"Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten."

Da in den letzten 150 Jahren sowohl Europäer als auch Japaner genau das versucht haben, werden die Chinesen sicher mit Freuden hören, dass ihre Führung das nicht mehr zulassen möchte.

"Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl", die aus "Fleisch und Blut" von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen gebaut worden sei."

Dasselbe glaubte die chinesische Führung vor 150 Jahren auch und dann kamen die Europäer mit überlegenen Waffen.

Die Partei … die Partei … die Partei.

Das chinesische Volk habe sich erhoben … man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten.»

Gut, dass es Hunderten von Millionen von Chinesen besser geht als jemals zuvor. Materiell, in Wohnungen, mit Bildung, mit Reisemöglichkeiten.

Seit Ende von WK2 war China niemals auch nur an der entfernten Grenze von Tyrannei, Unterdrückung, Versklavung von Mächten von außerhalb von China. Substanzloses Geschwafel, das einwohnerstärkste Land der Erde habe auch nur irgendwas davon zu befürchten.

Auf dieser Erde muss der erst noch geboren werden, der das Obige könnte. Muss der Absolutistische Monarch Xi gar keine Angst vor haben. Kann er sein pathetisch-schwülstiges Gefasel schon vor dem Aufstehen gleich wieder zu Bett schicken.

In diesem Bett ruht auch die Historie der KPC.
Dort soll sie auch auf ewig ruhen bleiben.
Absoluter Monarch ist so was von Mittelalter.
Fehlt nur noch die Rüstung mit Weltraumhelm zum Glücklichsein.

12:24, Dr.Hans

>>Eigene Erfahrung
Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein.<<

Ich kenne auch weiße US-Amerikaner, die nach eigener Aussage mit schwarzen US-Amerikanern nur schlechte Erfahrungen gemacht haben und sagen, daß die alle so sind.

Dafür gibt es einen Begriff.

Er lautet „Rassismus“.

Schublade

Bei vielen Forenbeiträgen vermute ich Texte aus der Schublade, da viele Argumente und bekannte Verurteilungen täglich auf uns einströmen. Sollte man sich nicht besser unvoreingenommen informieren, bevor man eine Meinung äußert? Zwei Bücher bieten sich u.a. dazu an: Wolfram Elsner, "Das chinesische Jahrhundert" und vom selben Autor "Die Zeitenwende". Die Auseinandersetzung mit China hat gerade erst einmal begonnen, da ist es mehr als fraglich, ob altbekannte Vorurteile, oft noch ohne persönliche Erfahrung, der Sache dienlich sind und gerecht werden. Denn China wir uns noch lange beschäftigen.

rer Truman Welt

Das chinesische System scheint momentan das allen überlegene System zu sein, ein "K-K-System" (Kapitalis-Kommunistisch). Die Partei bestimmt, wie was und wieweit gemacht und zugelassen wird. Durchgriff bis zum letzten Bürger, jeder Widerstand wird im Ansatz erstickt. Wie kategorisch durchgegriffen wird zeigt sich in Hongkong. Verträge zur Übergabe und Überlassung Hongkongs von den Briten interessiert die Chinesen einen feuchten Kehricht und niemand unternimmt erwas dagegen, alle reden und empören sich allenfalls nur. Das interessiert die Chinesen ebenfalls Null!
Auch die Corona Pandemie spielt den Chinesen in die Karten. Sie zeigen wie man durchgreift und das Problem fixt. Mit Verweis auf Freiheitsbeschränkungen in China kann der Westen auch nicht (mehr) Punkten, wird gerade doch im Westen selbige wegen der Pandemie bereits langfristig gravierend einschränkt, so daß der Unterschied in beiden Systemen schrumpft. Womit will der Westen sich überlegen fühlen?

Wir lesen:

>>Während die Parteiführung Erfolge wie Armutsbekämpfung und den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas in den vergangenen Jahrzehnten betont, verweisen Kritiker auf die vielen Millionen Menschenleben, die Chinas KP auf dem Gewissen hat.<<

Das eine ist so richtig wie das andere und beides ist gigantisch. Die anonymen Kritiker sollten allerdings wissen, dass das eine nicht die Folge von dem anderen ist, also nicht in direktem Zusammenhang steht und deshalb auch das eine gegen das andere aufzuwiegen ins Leere läuft.

China ist ein kapitalistisches Land wie andere auch. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die KP-Regierung von den Konzernen verlangt, sich ihren Direktiven unterzuordnen, was man aus anderen Teilen der Welt andersherum kennt.

@ 12:24 von Dr.Hans "Eigene

@ 12:24 von Dr.Hans

"Eigene Erfahrung

Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein."

Die Verbindung, die sie ziehen bzgl. angetroffener negativer Charaktereigenschaften, erschließt sich mir nicht wirlich. Was sie damit sagen wollten.
Ich möchte nur den ersten Punkt aufgreifen. Ich habe sowohl in D. wie auch in China (wo ich mehrmals für jeweils ein bis zwei Monate war, auf dem Land und in großen Städten) einige Chinesen (selbstredend "mit und ohne Sternchen") gut kennengelernt, sie waren hingegen freundlich, ausgesprochen hilfsbereit und vertrauenswürdig.

///Man werde niemals

///Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten. Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben///
.
Da soll sich Herr Xi mal an die eigene Nase fassen. Es ist die KPC, die das chinesische Volk unterdrückt. Er sollte aufpassen, dass das Volk nicht irgendwann mal das Blut der KPC vergiesst. Leider ist aus der Überwachungs- und Propagandablase ein Entkommen schwer möglich.

Xis Rede zu 100 Jahren KP: "Wiedergeburt der chinesischen Nat..

Nach Demütigung in zwei Jahrhunderten durch ausländische Mächte, mehrere hundert Millionen Menschen aus der Armut geholt. Kommt aber nicht gut an, bei den Mächten, die sich im Niedergangskampf wähnen und sauer auf den "frechen Aufsteiger" sind. Die Dritte Welt dagegen sieht das aber meist anders.
Und selbst nach Weltbank-Zahlen scheint das Land gut aus der Corona-Krise zu kommen. Dabei wurde bei Beginn der Krise verordnet, daß Arbeits,-Miet-,Kredit,- oder Versicherungsverträge unkündbar sind, bei deutlich gesunkenen Profitraten für staatliche und private Konzerne sowie Banken in China. Was sogar McKinsey beklagt.

13:49 von fathaland slim

Schlicht und ergreifend falsch! Die Kräfte die Kapitalismus zu mobilisieren vermag haben sich dem Staatsinteresse unterzuordnen und nicht umgekehrt.

@ Bender Rodriguez, 12:31

“Irgendwann werden die Chinesen auch merken, dass sie verarscht werden und sich wehren.“

Es ist sehr die Frage, ob man überhaupt merken kann, dass man verarscht wird, wenn man nie etwas anderes kennengelernt hat.

Ich sah zwei Filmberichte über die allumfassende Camaraüberwachung und war über die Zustimmung bis Begeisterung der befragten Chinesen doch einigermaßen überrascht.

Und wer doch was anderes kannte und gegen die Vorschriften & Gesetze verstößt, wird angepasst.

Siehe Hongkong.

Das schlimme daran ist, wir

Das schlimme daran ist, wir haben China mit ihrem kommunitischen Einparteienstaat gross gemacht, mit Milliarden Euro und Dollar Entwicklungshilfe. Internationale Unternehmen sahen dort hiesige Absatzmärkte und günstige Arbeitsplätze für Massenprodukte. Und jetzt sind wir am jammern, das sie uns den Rang ablaufen. Ob in Südamerika, Afrika oder teils Asien, der chinesisch erkaufte Einfluss steckt in vielen Ländern, sogar vor unserer Haustür.

13:53 von fathaland slim / 12:24, Dr.Hans

>>Eigene Erfahrung
Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos ....
...
Ich kenne auch weiße US-Amerikaner, die nach eigener Aussage mit schwarzen US-Amerikanern nur schlechte Erfahrungen gemacht haben und sagen, daß die alle so sind.

Dafür gibt es einen Begriff.

Er lautet „Rassismus“.
---------------

@Dr. Hans sprach nicht von "schlechten Erfahrungen"
er sprach von Eigenschaften wie "rücksichtslos, skrupellos"

nicht in jeder Kultur ist Skrupellosigkeit per se was schlechtes
von daher find ich begriffe wie "Rassismus" unpassend

ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?

@ Shuusui, um 13:51

“Dasselbe glaubte die chinesische Führung vor 150 Jahren auch und dann kamen die Europäer mit überlegenen Waffen.“

Wie Sie schon sagen:

Vor 150 Jahren...

Seither hat sich die Erde sehr, sehr oft gedreht, die Samurai sind heute ganz anders drauf.

100 Jahren KP: "Wiedergeburt der chinesischen Nation"

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg auf dem guten richtigen Weg.

Am 01. Juli 2021 um 13:56 von der.andere

"...Bei vielen Forenbeiträgen vermute ich Texte aus der Schublade, da viele Argumente und bekannte Verurteilungen täglich auf uns einströmen. Sollte man sich nicht besser unvoreingenommen informieren, bevor man eine Meinung äußert? Zwei Bücher bieten sich u.a. dazu an: Wolfram Elsner, "Das chinesische Jahrhundert" und vom selben Autor "Die Zeitenwende"..."
Dem kann ich nur zustimmen und das tägliche BILD dir deine Meinung fruchtet bei einigen.

>Alle schwarzen Löcher werden irgendwann einfach verschwinden, in einem leichten
Windhauch von Strahlung<
(Paul Davis, US-amerik. Kosmologe, 1946-)

@Leider ist aus der Überwachungs- und 14:05 Werner40

" Propagandablase ein Entkommen schwer möglich."

Schwer schon, aber nicht unmöglich.
Manchmal ist Technik auch segensreich.
Aber wie Sie an ihrer eigenen Blase sehen, es ist immer schwer auszusteigen ;-)

14:05 von Werner40

wie kam Mao an die Macht ?
ebenso schnell kann die aktuelle Regierung verschwinden
fragt sich nur wollen die Chinesen das
eigentlich geht es ihnen doch gut
da werden Millionen Metropolen in wenigen Jahren aus dem Boden gestopft
das schweißt eine Nation zusammen und gibt (national)stolz
ne Sache, zugegeben, die hierzulande nicht (mehr) verstanden wird

@ Werner40, um 14:05

“Er [Xi] sollte aufpassen, dass das Volk nicht irgendwann mal das Blut der KP vergiesst. Leider ist aus der Überwachungs- und Propagandablase [ hab ich doch wieder zwei Begriffe gelernt] ein Entkommen schwer möglich.“

Da machen Sie sich nur keine Illusionen.

Wer sollte sich gegen das Militär auflehnen, das absolut regimetreu ist?
Deshalb trifft der letzte Satz Ihres Kommentars wohl völlig zu.

@Schublade 13:56 der.andere

Wir kämpfen alle mit unseren Schubladen.

Nur der eine ehrlich, der andere eher nicht.
Wenn Sie der.andere sind,
bin ich der.eine ;-)

13:51 von Shuusui

«Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl", die aus "Fleisch und Blut" von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen gebaut worden sei.»

«Dasselbe glaubte die chinesische Führung vor 150 Jahren auch und dann kamen die Europäer mit überlegenen Waffen.»

Es kommt heutzutage aber niemand mehr mit überlegenen Waffen nach China. China ist Atommacht, und hat die zahlenmäßig größte Armee der Welt. Was auch nicht außer Relation ist, da China auch mehr Einwohner hat als alle anderen Länder.

«Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl",
die aus "Fleisch und Blut" … gebaut worden sei.»

Als Liebhaber von Worten und Sprache klappt einem die Kinnlade runter bei solcher Art von verbalem Kapitalverbrechen an Sprache.

Eine Große Mauer aus Heißer Luft erbaut aus Ziegelsteinen und Pandabären, die mit Stäbchen Bambus knabbern.

Man hätte die beiden Pandas im Berliner Zoo doch besser Hong und Kong nennen sollen …

Das Ziel ist die Bevölkerung

von MotoFan @
Ihren Bürgern Sicherheit und Wohlstand zu garantieren.
Das haben Sie bisher gut gemacht.

Unsere System sind auch verbesserungswürdig wie die vielen Straftaten hier zeigen.

@ werner1955, um 14:18

Satire?

Bitte als solche kennzeichnen, ansonsten setzen Sie sich dem Risiko aus, missverstanden zu werden. :-)

13:45 von nie wieder spd

In den vergangenen Jahren habe sich die Kommunistische Partei Chinas zu einer extrem nationalistischen und faschistoiden Partei entwickelt
.
nur die Partei ?
die Menschen dort nicht ?
wie standen die vor 50 Jahren da ... wie Afrika damals
wie sieht das heute aus, in China in Afrika ?
das macht doch etwas stolz könnte ich mir vorstellen
und wenn es ein gewisses Überlegenheitsgefühl erzeugt
gerade wir müssten das doch verstehen können ....

Eigene Erfahrung @Dr.Hans

ich habe 3 Jahre in Peking gearbeitet!
Ihre Erfahrungen kann ich in keinster Weise zustimmen, meine sind ganz anders!
Loyalität, Freundschaft, Kollegialität innerhalb meines Teams und auch außerhalb, waren vorbildlich, würde ich mir auch bei uns wünschen! Habe sie als sehr wissbegierig, fleißig und freundlich erlebt.
Das immer im Zusammenhang Gruppe, Team, Freunde, sehr hilfsbereit.
Außerhalb der Gruppe Team etc., z.B. an U Bahn Station u.s.w auch sehr rüde und egoistisch, das hängt mit der großen Menge an Menschen zusammen, aber egal wo trotz der riesigen Menschenmengen läuft an Flughafen, U Bahn u.s.w. alles schnell und reibungslos, bei uns unvorstellbar!

@ werner1955, um 14:28

re @ MotoFan

Ja, die vielen Straftaten hier sollten KP-mäßig geahndet werden, dann wird das hier auch endlich was.

Ihre Begeisterung für das Vorbild China ist tatsächlich ernst gemeint?
Bei Ihrem vorhergehenden Kommentar hatte ich noch ein Lächeln in dem einen Mundwinkel...

Aber ich werde Ihren Glauben respektieren.

14:14 von Sisyphos3

«ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?»

Nein … hat er nicht. Und als Ausländischer Tourist weiß man das schon vorher, bevor man nach Vietnam reist, dass es so sein wird.

Ob das in China auch so ist, weiß ich nicht.
Dort war ich noch nie.

@ Leisetreter

Ich kann das nur unterstreichen! Ich lebe seit 2004 in China und kenne unzählige Chinesen! Es sind wirklich fast ausschließlich sehr freundliche und rücksichtsvolle Menschen, da könnte sich mancher Deutsche mal eine Scheibe von abschneiden!

Satire?

von harry_up @

Nein.

China hat viel erricht und vielen Menschen Sicherheit und gute Ausbildung und Versorgung ermöglicht. Es hat sein äusern und Inneren Feind immer bekämpft. Ja und es es kann auch noch Verbresserungen geben. Welches System schlagen Sie denn für ein Volk von 1.Mrd. Menschen vor?

Wir haben nur 80 Mill. und die Spaltung durch idiologische Politik, Krawalle, Straftaten usw. werden immer größer und schlimmer in unserem Land.

Darauf kann China auch zu Recht unbändig stolz sein!

Aktuell hat es auch das beste politische, ökonomische und soziale System der Welt – von dem sich insbesondere Deutschland und Europa unzählige Scheiben abschneiden könnten, wenn sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts trotzen und nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken wollen... Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen.......

@ Sisyphos3, um 14:14

re @ fathaland slim, 13:53

Glauben Sie, dass man nach Vietnam muss, um verschiedene Taxipreise für verschieden Kategorien von Passagieren zu erleben?

Zitat: "ein Beispiel auch

Zitat:
"ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei "

axo - das gibt es nur in Süd-Ost-Asien oder wie muss ich das jetzt verstehen
sorry - das ist mir aber auch aus Europa bekannt - aus Ländern die in der EU sind

und was bitte hat das jetzt mit China und dem 100. Jahrestags der KP-Gründung zu tun??

14:38 von schabernack

Nein … hat er nicht. Und als Ausländischer Tourist weiß man das schon vorher, bevor man nach Vietnam reist, dass es so sein wird.
....
was habe ich denn geschrieben ?
damit muß man eben rechnen wenn man hinreist
und die haben kein schlechtes Gewissen dabei

haben sie von mir nen Vorwurf deshalb gehört
nur ne 'Feststellung dass die das dort "normal" finden
nicht mehr nicht weniger

14:31 von Leisetreter

«Loyalität, Freundschaft, Kollegialität innerhalb meines Teams und auch außerhalb, waren vorbildlich … Außerhalb der Gruppe Team etc., z.B. an U Bahn Station u.s.w auch sehr rüde und egoistisch, das hängt mit der großen Menge an Menschen zusammen …»

Originär aus China stammt das Asiatische Konzept von:

内 Innen・innerhalb der Gruppe
外 Außen・außerhalb der Gruppe。

Wie man das auf Chinesisch spricht, weiß ich nicht.
Japaner sagen "uchi" bzw. "soto" dazu.
Das Grundprinzip ist aber das gleiche.

Das in der Gruppe kann vieles sein.
Familie, Freundeskreis, Arbeitsstelle, Sportverein, und noch viel mehr.
Man wechselt das Innen, je nachdem, wo man ist, was man macht.
Alle im Aufzug Steckengebliebenen werden für die Zeit der Misere zu einem temporären・内。

Diese Zeichen symbolisiert auch die eigene Familie, das eigene Zuhause. Im Bezug auf das eigene Land symbolisiert es die Einigkeit der Nation gegenüber dem・外。

Auch der Staatsführung in Peking missfällt das oft rüpelige Verhalten im Land.

@redaktion

Was ist heute in der Redaktion los ?
Wenn man die Kommentare von
Dr. Hans und Sysiphos3 .
"Alle Chinesen..
Alle vietnamesischen Taxifahrer ..."
rassistisch oder xenophob nennt, gibts den roten Balken und deren Fremdenfeindlichkeit kommt durch ?
Thema ist KPC und nicht "der Asiat ist schlecht".

Harry up

Harry up
Das sehe ich, wie die DDR. Auch dort konnten sich die Despoten nicht vorstellen, dass das Volk trotz Überwachung ( kamera/stasi) irgendwann nicht mehr mitspielen will
Und nichts anderes kennen? Stelle ich mir mit www sehr schwer vor. Gerade in Hongkong. Die wissen das ja noch selbst.
Irgendwann geht das in die Hose. Und Xi ist dann wieder einer, der "nichts dafür konnte" und plötzlich verhandlungsunfähig wird.

14:31 von Leisetreter

Außerhalb der Gruppe Team etc., z.B. an U Bahn Station u.s.w auch sehr rüde und egoistisch, das hängt mit der großen Menge an Menschen zusammen,
..
ach ja ?
mal in England zugeschaut wie die an der Busstation warten am Bahnhof
oder in Buenos Aires vor dem Retiro
....
und dann irgendwo in Indien
da benutzen die sogar die Fenster um in die Züge zu kommen

genau das, vermute ich, wollte der Dr. Hans rüberbringen
und sie haben es ja teilweise bestätigt
Zitat : "rüde und egoistisch"

Sisy

«ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?»
Nun, ähnliches kenn ich aus Italien, Österreich, Tschechien auch. Nicht nur beim Taxi. Und nein, für die ist es normal.
Widerspricht zwar der EU Anti-Diskriminierung , i aber so. Wer soll klagen? Die BRD? Wir würden kurz belächelt und weiter geht's.

@14:07 von Bernd Kevesligeti: "Wiedergeburt der chinesischen ..

"Nach Demütigung in zwei Jahrhunderten durch ausländische Mächte, mehrere hundert Millionen Menschen aus der Armut geholt.."
Sehr guter Beitrag von Ihnen der auch mal die andere Seite zeigt! Man sollte hierzulande nicht vergessen dass China früher massiv unterdrückt wurde und dies nicht wieder geschehen lassen will.
Andererseits ist es immer auch eine Frage inwieweit Europa (und auch USA) China gewähren lassen will und wie diese beiden Blöcke ihre Prioritäten setzen. Will man dem chinesischen Vormachtstreben Einhalt gebieten; bzw ist es mir wirklich ernst mit Menschenrechten, dann muss man bereit sein auch selbst wirtschaftliche Einbußen und steigende Arbeitslosigkeit in Kauf zu nehmen.
Die Frage ist: Wie viel Globalisierung soll es zukünftig geben?

@12:22 von PMK

„Wie die Chinesen leben wollen müssen die doch entscheiden…“

Das sehe ich auch so. Leider können die Chinesen das nicht, weil es sich um eine Diktatur handelt.

Anderes System

Man muss schon anerkennen, welchen Fortschritt China in den letzten 25 Jahren gemacht hat. Es gibt Reisefreiheit, freie Bildungs- und Berufswahl, jeder Chinese kann inzwischen einen Wohlstand erreichen, der mit der westlichen Welt vergleichbar ist, in vielen Bereichen sogar höher. Auch ist es durchaus ein sowohl soziales als auch kapitalistisches System, auch mit Elementen der Planwirtschaft, in der langfristige Ziele verfolgt werden und sehr positive Entwicklungen z. B. im Umweltschutz zu verzeichnen sind. Und die kommunistische Partei ist damals auch in einer Zeit nach dem Kolonialismus gegründet worden.

@ um 14:30 von Sisyphos3

Lesen Sie doch bitte den Bericht und meinen Kommentar dazu noch einmal.
Ich habe lediglich den erwähnten Politologen zitiert und teile dessen Einschätzung keineswegs.
Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras, wie sie in China üblich ist um damit dessen Sozial - Kredit - System zu unterstützen, wenn die Parteibonzen und andere Verantwortliche ebenfalls überwacht werden und bei Verfehlungen gleiche Konsequenzen fürchten müssen. Das sollte dann ein Vorbild für die ganze Welt sein.

@13:45 von nie wieder spd

"Auch die wenigen Interviews mit den normalen Chinesen auf der Straße, die man gelegentlich mal in unseren Medien zu sehen bekommt, deuten nicht darauf hin, dass man dort seine Meinung nicht sagen dürfte. Erstaunlich, wenn es doch so faschistisch dort zugehen soll."

Natürlich darf man dort seine Meinung sagen. Die Frage ist halt nur, was passiert, wenn die eigene Meinung nicht die der Partei ist. Und das konnte man zuletzt im Fall Jack Ma beobachten. Solche Fälle haben natürlich auch eine einschüchternde Wirkung auf die Bevölkerung.

@ fatherland slim

„Wiedergeburt der Nation
und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.

Das lässt sich wirklich als sozialistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die kommunistische Partei ist.

Moderne geht irgendwie anders.“

100% Zustimmung. In Hasbergen geht auch endlich das Licht an!

Schlimm

@14:18 von werner1955
Natürlich kann man einem verbrecherischen Regime wie der KPC gratulieren...die Chinesen haben die Freiheit in einem Bevormundungs-und Überwachungsstaat zu leben...die Armut und der Hunger ist zwar überwunden, dafür muss man die Kontrolle auf Schritt und Tritt durch die Anthropotechnologien hinnehmen. Die weitgehende Konsuminfantilisierung führt zu einer umfassenden Narkotisierung der gesamten Gesellschaft. China heute ist ein brutaler Polizeistaat...

@baumgart67, 15:11

"Man muss schon anerkennen, welchen Fortschritt China in den letzten 25 Jahren gemacht hat"

Anerkennen "muss" man allenfalls die Leistung von Chinas Bürgern. Gerade auch die derer, deren Leistung ihrer Staatsführung nicht "genehm" ist.

"Es gibt Reisefreiheit, freie Bildungs- und Berufswahl, jeder Chinese kann inzwischen einen Wohlstand erreichen, der mit der westlichen Welt vergleichbar ist, in vielen Bereichen sogar höher"

Aber um welchen Preis?

"Anderes System"

Auf jeden Fall ein menschenverachtendes.

Wiedergeburt der Partei

Was war denn so schlecht an der chinesischen Partei, dass sie wiedergeboren werden musste? Hier im Westen glaubt man ja eigentlich nicht an die Seelenwanderung.

Warum gibt es in China ...

... keine Opposition? Ist ein System ohne Widersprüche effizienter?

14:02, proehi

>>China ist ein kapitalistisches Land wie andere auch.<<

So ist es.

>>Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die KP-Regierung von den Konzernen verlangt, sich ihren Direktiven unterzuordnen, was man aus anderen Teilen der Welt andersherum kennt.<<

Glauben Sie wirklich, daß das genau so ist, wie Sie es beschreiben? Meinen Sie nicht, ein Konzern hätte so einige Druckmittel auch gegenüber der chinesischen Führung in der Hand? Es geht ja schließlich um Geld und Arbeitsplätze. Und glauben Sie wirklich, unsere Regierung wäre ausschließlich ein machtloser Büttel des Kapitals?

Ich, für mein Teil, glaube, daß die Unterschiede gar nicht so groß sind.

12:22 von fathaland slim

>>Wiedergeburt der Nation
und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.
Das lässt sich wirklich als faschistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die angeblich kommunistische Partei ist.
Moderne geht irgendwie anders.<<

Das Konzept ist älter und ist kein faschistisches im engeren Sinne. Es ist das Konzept von der "Diktatur des Proletariats", in der VR China in seiner maoistisch-chinesischen Ausprägung. So verstanden (Vergleich Marx und Engels; Sie haben bestimmt schon davon gehört und wissen, worüber ich jetzt schreibe), ist die Diktatur der KP China nur ein Instrument um den Übergang in eine klassenlose Gesellschaft zu sichern. Der Faschismus sieht das ganz und gar nicht so vor. Der geht von seiner Dauerexistenz aus, zumindest propagandistisch. Wenn wir diese beiden politischen Konzepte nicht trennen, blicken wir noch weniger durch.

14:10, der.andere

>>13:49 von fathaland slim
Schlicht und ergreifend falsch! Die Kräfte die Kapitalismus zu mobilisieren vermag haben sich dem Staatsinteresse unterzuordnen und nicht umgekehrt.<<

Behauptet die chinesische Führung, so wie jede andere autoritäre Staatsführung dieser Erde.

Die Realität sieht anders aus und wird natürlich schamhaft verschwiegen. In autoritären Staaten geht das, da investigativer Journalismus drakonisch sanktioniert wird.

15:14 von nie wieder spd

«Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras, wie sie in China üblich ist um damit dessen Sozial - Kredit - System zu unterstützen, wenn die Parteibonzen und andere Verantwortliche ebenfalls überwacht werden und bei Verfehlungen gleiche Konsequenzen fürchten müssen. Das sollte dann ein Vorbild für die ganze Welt sein.»

Das ist ein abschreckendes Beispiel für die ganze Welt außerhalb von dort, wo der Absolutistische Kaiser haust. Oder ein anderer Möchtegern aus dieser Mottenkiste auch gerne hausen würde.

Aber Sie können in China Ihren Social Credit verbessern, kaufen Sie regelmäßig was im Babyladen ein für das Baby, das Sie nicht haben, und auch niemals hatten. Windeln, Schnuller, Gläschen, Fläschchen, Rasseln, und ein schickes Babyphone. Gibt es Bonuspunkte dafür. Je mehr Rasseln, desto mehr Punkte.

Wo doch große Babynot in China herrscht.
Not an Anzahl der Babys. Nicht Mangel für Babys.

So kann auch Ihr Zugticket billiger werden mit Phantombaby.
Besser Zwillinge.

Advocatus Diabo... 15:08

Wohl eher nicht Vormachtstreben. Das scheint eine Projektion von einigen zu sein, die den machtpolitischen Abstieg fürchten.

Aber hier wird ja China viel gebasht. Warum kommt nichts dazu, daß das Land laut dem Portal "labournet" auch zu den streikintensivsten Ländern zählt ? Belegschaften, Gewerkschaften und Basisgruppen erlauben oder können sich dort vielleicht mehr erlauben als manch anderswo.....

100% Zustimmung. In Hasbergen geht auch 15:22 berelsbub

"auch endlich das Licht an!"
zu @@fs

Dafür in Bremen immer noch nicht ;-)
Allerdings war 'Moderne' und Maoismus schon immer ein Widerspruch.
Den er mit einem 'Grossen Sprung' in den Sand setzte.

Aber auch die 'Dengsche' Mäusetheorie
(Schwarz oder weiss - Hauptsache sie fängt Mäuse)
der Xi wohl eher anhängt,
ist spätestens seit dem Hongkong Desaster endgültig desavouiert.

Re : werner1955 !

Ja die Situation von vielen Chinesen hat sich verbessert, und etlichen sogar erheblichen Wohlstand gebracht. Aber dies immer mit der Prämisse, immer im Gleichklang der Partei zu sein, ohne wenn und aber.
Ja die chinesische Führung hat ein Teil Gutes bewirkt, aber dafür die Menschenrechte, die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit komplett vergeigt, nur zu ihren Gunsten.
Ja auch bei uns und vielen anderen Staaten ist nicht alles wirklich in Ordnung, weil es zu viele gibt, die skrupellos und rücksichtslos ihren egoistischen Zielen nach streben, auch ohne wenn und aber. Und es gibt auch bei uns viele unterstützende Zöglinge, die dabei auch nur an ihre eigenen Vorteile denken.
Leider sieht man in vielen Ländern zu wenig von einem WIR und wir alle zusammen, was sicher hilfreicher wäre, wie das ständige Gegeneinander, das diskreditieren, diffamieren, diskriminieren, auf vielen Ebenen. Bei vielen ist es nur das Streben nach absoluter Macht, Geld und Einfluss, wie es jeden Tag zu lesen ist !

Bitte keinen erhobenen Zeigefinger

Nur weil wir unser demokratisches System für das beste der Welt halten, müssen das nicht auch 1,4 Milliarden Chinesen glauben! Es liegt an den Chinesen dies zu ändern oder damit umzugehen!

@ Nettie

Es tut mir leid aber ich kann mich Ihrem Urteil nicht anschließen. Ich lebe seit 2004 in China und kann mir ein gutes Urteil erlauben. China hat in den letzten 25 Jahren nahezu die gesamte Bevölkerung aus der Armut geführt und auch nahezu alle Chinesen sind mit dem System zufrieden. Insbesondere das Management der Pandemie hat hier den Rückhalt der Regierung weiter gestärkt. Ich habe hier auch noch keinen Ausländer erlebt, der nicht positiv überrascht war von dem Land und hier ein ganz anderes System vorgefunden hat, als er es sich vorgestellt hat.

@ nie wieder sdp

Auch die wenigen Interviews mit den normalen Chinesen auf der Straße, die man gelegentlich mal in unseren Medien zu sehen bekommt, deuten nicht darauf hin, dass man dort seine Meinung nicht sagen dürfte.

Das darf man schon.
Aber wer einer ausländischen Zeitung ein Interview gibt und sich kritisch zur eigenen Regierung äußert, kann hart bestraft werden, z. b. mit Arbeitslager. Auch seine Familie kann bestraft werden.

12:24 von Dr.Hans

Ich habe einige Chines*Innen teils sehr gut kennengelernt. Diese Menschen waren rücksichtslos, skrupellos und absolut nicht vertrauenswürdig. So schätze ich auch die chinesische Führung ein.
#
Jeder macht nun mal seine eigenen Erfahrungen. Ich habe auch mit Chinesen an einen Arbeitsplatz bei einem Flugzeugbauer zusammen gearbeitet. Ich kann über nichts negatives meiner chinesischen Kollegen berichten.

14:28, werner1955

>Das Ziel ist die Bevölkerung
von MotoFan @
Ihren Bürgern Sicherheit und Wohlstand zu garantieren.
Das haben Sie bisher gut gemacht.

Unsere System sind auch verbesserungswürdig wie die vielen Straftaten hier zeigen.<<

Meinen Sie, in China gäbe es weniger Straftaten?

Deutschland ist eins der sichersten Länder dieser Erde. Es kann sein, daß Sie das gefühlt anders wahrnehmen, es ändert aber nichts an den Tatsachen.

@ Bernd Kevesligeti

Wohl eher nicht Vormachtstreben. Das scheint eine Projektion von einigen zu sein, die den machtpolitischen Abstieg fürchten.

Die chinesische Partei-Elite ist durch Gier getrieben. Das darf man hier ungestraft sagen.

um 14:46 von jautaealis

>>>...Aktuell hat es auch das beste politische, ökonomische und soziale System der Welt – von dem sich insbesondere Deutschland und Europa unzählige Scheiben abschneiden könnten, wenn sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts trotzen und nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken wollen... Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen.......<<<

Ich kriege jetzt schon einen Lagerkoller
und hoffe deshalb, dass unsere Regierung - welche das zukünftig auch immer sein wird - Ihre Ratschläge nicht beherzigen wird.
Auf chinesisch kann man Sie wahrscheinlich schon zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechen, weil Sie bezüglich des Erlernens der Sprache natürlich schon proaktiv tätig waren.

12:10 von Mene mene tekel... fremde Mächte das..

Es gibt keine fremden Mächte, es sei denn die Außerirdischen kommen, den rest kennen wir Dank arte und so, ganz gut - es gibt nur "systemfremde Mächte" was in einem umfassenden Kapitalismus auch nicht wirklich stimmt. Das einzige was da gemeint sein kann, sind eigentlich Mächte, die der Partei und ihren Bonzen fremd sind, davon allerdings gibt es einige.

von fathaland slim 15:33

Die Zeiten scheinen sich aber dem Ende zuzuneigen: Noch um 2006 intervenierten die Amerikanische Handelskammer, die Europäische Handelskammer, sowie etliche Konzerne in China gegen Verbesserungen im Arbeitsrecht.
Inzwischen wird working poor dort aber umgekehrt. Und heute sind die Mindestlöhne dort höher als in manchem EU-Land an der Peripherie....

12:13 von Wolf1905 ...Ist das realer Kom...

Realer Kommunismus ist, so weit erinnerlich, als die "freie Assoziation der Arbeiter" definiert, nicht als Partei Diktatur und auch nicht als verkappter Kapitalismus unter Staatsaufsicht.
Wir dürfen uns nicht ins Box Horn jagen lassen, die Zukunft ist offen und auch die die eine geschlossene Welt wollen, profitieren davon, alles andere ist Lüge.

@15:22 von berelsbub

Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht, den Foristen fathaland slim scheinbar wortgetreu (in Hochkomma) zu zitieren, dabei aber eine ganz entscheidendes Wort auszutauschen?

Dachten Sie tatsächlich das fällt nicht auf?

Re : Bender Rodriguez !

Dafür gibt es in D den sehr bekannten Klüngel, oder die eine Hand wäscht die andere, wie auch hilfst du mir, helfe ich dir !!!
Und es gibt auch hier bei etlichen Menschen die Tendenz zum Rassismus, Egoismus, zum Wegschauen, auch wenn es mehr als unchristlich ist.
So wie Chinas Führung mit Ausländern umgeht, um sie auf ihrer Linie zu halten, so wird dies in gewisser Weise auch bei uns gepflegt, nur subtiler.
Und auch bei uns werden jegliche Möglichkeiten der Macht in irgend einer Form benutzt, um sich Vorteile zu verschaffen, mehr Geld zu scheffeln und verschwinden zu lassen, was sich er auch in China passiert.
Es täten allen Länder gut, wieder zu mehr Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz zu finden, damit die Menschen wieder mehr zusammen sich für die Zukunft einsetzen.
Leider ist immer wieder zu sehen, dass Menschen nur zu überzeugen sind, wenn was für sie raus springt.................... im Geldbeutel.

15:14, nie wieder spd

>>@ um 14:30 von Sisyphos3
Lesen Sie doch bitte den Bericht und meinen Kommentar dazu noch einmal.
Ich habe lediglich den erwähnten Politologen zitiert und teile dessen Einschätzung keineswegs.
Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras, wie sie in China üblich ist um damit dessen Sozial - Kredit - System zu unterstützen, wenn die Parteibonzen und andere Verantwortliche ebenfalls überwacht werden und bei Verfehlungen gleiche Konsequenzen fürchten müssen. Das sollte dann ein Vorbild für die ganze Welt sein.<<

Sie zählen also auch zu den Menschen im Lande, die mit der freiheitlichen Demokratie fremdeln und sich gern einem autoritären Überwachungs- und Zwangsssystem unterwerfen würden, weil es Sicherheit verspricht.

Was Sie ganz offensichtlich aus tausenden Jahren Menschheitsgeschichte immer noch nicht gelernt haben, das ist die Tatsache, daß solcherart Sicherheitsversprechen immer leere Versprechungen sind.

um 15:32 von aua am popo

>>Warum gibt es in China ...

... keine Opposition? Ist ein System ohne Widersprüche effizienter?<<

Zumindest sind die Entscheidungswege kürzer. :-)

15:33 von fathaland slim

>>Glauben Sie wirklich, daß das genau so ist, wie Sie es beschreiben? Meinen Sie nicht, ein Konzern hätte so einige Druckmittel auch gegenüber der chinesischen Führung in der Hand? Es geht ja schließlich um Geld und Arbeitsplätze. Und glauben Sie wirklich, unsere Regierung wäre ausschließlich ein machtloser Büttel des Kapitals?

Ich, für mein Teil, glaube, daß die Unterschiede gar nicht so groß sind.<<

Ich denke, dass genau das ein wesentlicher Unterschied ist.

Ein Projekt wie die neue Seidenstraße wurde von der politischen Führung initiiert und die dafür notwendigen Firmen werden gefördert, gefordert und ggf. auf klein gemacht. Es ist dazu nicht ein Konsortium o.Ä. zuvor gegründet worden und hat die politische Führung angespitzt.

So herum wäre es in der uns näher liegenden Welt gelaufen. Ohne die straffe politische Führung wären die wirtschaftlichen Erfolge auch gar nicht denkbar gewesen. Hier ansässige Firmen hätten sich die dortige Werkbank erhalten und der "Nutzen" wären hier.

von aua am popo 15:46

Da scheint ja eine Projektion zu wirken.
Anderen das nach sagen, was man selber anstrebt....

12:22 von fathaland slim absoluter Führungsanspruch..

Es ist etwas unzureichend, in diesem Zusammenhang auf die "kommunistische Partei" zu rekurrieren, die ist ein Konstrukt der neueren Geschichte. Wenn man es tatsächlich einordnen will, könnte man sagen, dieser totalitäre Geltungsanspruch ist so alt wie der Legalismus, der ja in China tiefe Wurzeln hat. Was die Geschichte aber ja nicht besser sein lässt.

15:22, berelsbub

>>@ fatherland slim
„Wiedergeburt der Nation
und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.

Das lässt sich wirklich als sozialistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die kommunistische Partei ist.

Moderne geht irgendwie anders.“

100% Zustimmung. In Hasbergen geht auch endlich das Licht an!<<

Ich habe natürlich nicht sozialistisch, sondern faschistisch geschrieben, und zwar um 12:22, was Sie ebenfalls unterschlagen. Daß Sie in Ihrem Hass auf den Sozialismus so weit gehen und Zitate dreist verfälschen, das überrascht mich aber nicht wirklich.

Eine respektvolle, ehrliche Diskussion, die auch gern mal scharf sein darf, geht allerdings anders.

12:22 von PMK ...herablassend und negativiert...

"wie die Chinesen leben wollen..." können die Chinesen gar nicht wissen, denn sie waren Experimentierfeld, aber nicht diejenigen, die sich entscheiden konnten oder wissen, was ihnen abgeht - außer vielleicht auf Taiwan und in Hong Kong. Freiheit ist nur Freiheit, wenn man sie sich genommen hat.

15:35, Eduart de Machina

>>"Wiedergeburt der Nation
und ein absoluter Führungsanspruch der Partei, der alle Lebensbereiche umfasst.
Das lässt sich wirklich als faschistisches Konzept begreifen. Ein Konzept, das so alt wie die angeblich kommunistische Partei ist.
Moderne geht irgendwie anders."

Das Konzept ist älter und ist kein faschistisches im engeren Sinne. Es ist das Konzept von der "Diktatur des Proletariats", in der VR China in seiner maoistisch-chinesischen Ausprägung. So verstanden (Vergleich Marx und Engels; Sie haben bestimmt schon davon gehört und wissen, worüber ich jetzt schreibe), ist die Diktatur der KP China nur ein Instrument um den Übergang in eine klassenlose Gesellschaft zu sichern. Der Faschismus sieht das ganz und gar nicht so vor. Der geht von seiner Dauerexistenz aus, zumindest propagandistisch. Wenn wir diese beiden politischen Konzepte nicht trennen, blicken wir noch weniger durch.<<

Es ehrt Sie ja, daß Sie sich Mühe geben. Aber Marx und Engels würden sich die Haare raufen.

@werner1955

„Meinen Sie, in China gäbe es weniger Straftaten?

Deutschland ist eins der sichersten Länder dieser Erde. Es kann sein, daß Sie das gefühlt anders wahrnehmen, es ändert aber nichts an den Tatsachen.„

Vielleicht sollten sie sich erst informieren, bevor sie solche Kommentare abgeben, in Asien im Allgemeinen ist die Kriminalität sehr gering!

China ist gemessen an seinen Verbrechensraten eines der sichersten Länder weltweit. Anders als in den USA, wo Sie schon einmal mit erhobener Waffe ausgeraubt werden, ist es den Menschen in China gar nicht erlaubt, Waffen zu besitzen. Prostitution, Pornografie, Glücksspiel und Drogenhandel sind auch illegal, was dafür sorgt, dass traditionelle Beschäftigungsfelder organisierter Kriminalität nicht an die Öffentlichkeit treten können, wie in anderen Ländern. Darüber hinaus können viele Verbrechen mit der Todesstrafe geahndet werden, beispielsweise Mord, Drogenhandel oder Vergewaltigung. Unter diesen Umständen ist China sehr sicher. Kriminalität gegen

15:49, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:33
Die Zeiten scheinen sich aber dem Ende zuzuneigen: Noch um 2006 intervenierten die Amerikanische Handelskammer, die Europäische Handelskammer, sowie etliche Konzerne in China gegen Verbesserungen im Arbeitsrecht.
Inzwischen wird working poor dort aber umgekehrt. Und heute sind die Mindestlöhne dort höher als in manchem EU-Land an der Peripherie....<<

China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.

14:46 von jautaealis

>>Darauf kann China auch zu Recht unbändig stolz sein!
Aktuell hat es auch das beste politische, ökonomische und soziale System der Welt – von dem sich insbesondere Deutschland und Europa unzählige Scheiben abschneiden könnten, wenn sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts trotzen und nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken wollen... Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen.......<<

Na, Sie machen mir Spaß.

Ich für meinen Teil würde befürworten, wenn wir uns aus der freundschaftlichen Umarmung unseres großen Bruders mehr befreien würden. Aber doch nicht um uns freiwillig an die Brust eines neuen "Beschützers" zu werfen, der neben seinen Erfolgen auch jede Menge "Dreck am Stecken" hat, auf den er ganz gewiss nicht stolz sein kann.

Die haben ihre Interessen, wir unsere, darüber sollten wir reden und ob sich da mit dem Dreck am Stecken nicht was machen lässt, gerne in beide Richtungen.

@15:11 von baumgart67

China gehört mit einem BIP von rd. 16700 $ je Einwohner zur Zeit auf Platz 70 in der Welt zu den mittleren Wirtschaftsstaaten. Die Unterschiede zwischen den Menschen auf dem Land und den Städten sind gewaltig, hunderte Mio. dort haben eine sehr niedrige Bildung, der Gesundheitsstatus ist oft sehr schlecht...und und. Lobeshymnen sind völlig fehl am Platz...ohne die Wertschöpfung als „verlängerte Werkbank“ der westlichen Industrieländer würde China sogar wieder absinken. Vietnam und andere asiatische Länder sind schon lohnmäßig billiger. Aber wo sonst soll ein geforderter steigender Wohlstand herkommen, wenn gleichzeitig die Staatskosten für Überwachung, Militär usw. ausufern..schon jetzt nimmt die Verschuldung rapide zu. Alles geht nicht...China ist kein Schlaraffenland.

@baumgart67 Zitat: "Anderes

@baumgart67
Zitat:
"Anderes System
Man muss schon anerkennen, welchen Fortschritt China in den letzten 25 Jahren gemacht hat. Es gibt Reisefreiheit, freie Bildungs- und Berufswahl, jeder Chinese kann inzwischen einen Wohlstand erreichen, der mit der westlichen Welt vergleichbar ist, in vielen Bereichen sogar höher."

Es gibt zur DDR zwei wesentliche Unterschiede
1) Reise-Freiheit
und zwar nicht nur touristische sondern auch in Sachen Arbeit
Mio Chinesen arbeiten im Ausland - meistens für chinesische Firmen - werden aber NICHT in Gefangenenlager gehalten vor Ort
Jeder DDR-Reise- oder Arbeitsgruppe in den Westen wurde von Stasi-Aufpassern begleitet und trotzdem sind die Leute "geflitzt"
2) materieller Wohlstand - faktisch alles zu kaufen - kein Mangel an Konsum-Gütern

Diese beiden in der DDR nicht vorhandenen Dingen haben (im wesentlichen) zur friedlichen Revolution geführt!
Was soll in China diese vorantreiben?

Am 01. Juli 2021 um 15:46 von aua am popo

@ Bernd Kevesligeti: Wohl eher nicht Vormachtstreben. Das scheint eine Projektion von einigen zu sein, die den machtpolitischen Abstieg fürchten.

Zitat: Die chinesische Partei-Elite ist durch Gier getrieben. Das darf man hier ungestraft sagen.

Sie könnte in Deutschland sogar sagen, dass die deutschen Partei-Eliten durch Gier getrieben sind.

Sie würden kein Umerziehungslager von innen sehen (natürlich schon weil es solche nicht gibt).

15:41 von Bernd Kevesligeti

"Warum kommt nichts dazu, daß das Land laut dem Portal "labournet" auch zu den streikintensivsten Ländern zählt ?"

Jetzt kam ja was, wenn auch nicht viel.

"Belegschaften, Gewerkschaften und Basisgruppen erlauben oder können sich dort vielleicht mehr erlauben als manch anderswo....."

Es gibt in China keine freien Gewerkschaften. Von landesweit organisierten und zentral gesteuerten Streiks ist weit und breit nicht die Rede. Über die Zahl von Streiks findet man keine zuverlässigen Berichte. Die meisten sind anscheinend lokal begrenzte spontane Aktionen, in denen sich der Ärger über irgendwelche Missstände Luft macht.

Schon die theoretische Möglichkeit eines nicht von der Partei kontrollierten Streikrechts der Beschäftigten verursacht bei den Bonzen in Peking doch Schnappatmung, Nervenzusammenbrüche und Pickel am ganzen Körper.

15:56, proehi @15:33 von fathaland slim

Nein, ich bin nicht Ihrer Ansicht. Die so genannte westlich-demokratische Welt hat gegenüber der autoritär-kapitalistischen den Vorteil, daß Machtstrukturen investigativ offengelegt werden können. Die Verquickung zwischen Regierung und Kapital ist zwar auch in China und anderen autoritär-kapitalistischen Ländern ein eher offenes Geheimnis, aber im einzelnen immer noch ein Geheimnis. Weswegen die Kapitalseite solche Systeme bevorzugt. Öffentlichkeit ist lästig. Mindestens.

13:44 von Träumerhabenverloren ..richtig!

Hier wird nicht "Geschichtsfälschug" betrieben - hier feiert eine Partei sich und ihre Werk - das Bisschen großer Sprung oder Tian’anmen, irritiert da vermutlich nicht mal die Angehörigen der Opfer - einfach mal in die eigene Geschichte gucken hilft zur Relativierung - Chinas KP ist die größte Partei der Welt und China wieder an dem Platz, den es in der Geschichte Jahrtausende hatte.
Das jetzt aus gutem Grund die Isolation in wirtschaftlicher Hinsicht aufgegeben wurde, hat Gründe die England/ Europa (Opiumkrieg) aber nicht China zu vertreten hat. Das man kulturell gerne dort bleiben möchte, wo man 1000 Jahre war, ist zwar für den Westen schwer erträglich, aber nicht so leicht zu ändern.

um 15:44 von Icke 1

>>>Nur weil wir unser demokratisches System für das beste der Welt halten, müssen das nicht auch 1,4 Milliarden Chinesen glauben! Es liegt an den Chinesen dies zu ändern oder damit umzugehen!<<<

Ein System, in dem ich mich z.B. mit Ihnen - oder Sie mit mir – politisch kontrovers auseinandersetzen kann, ist das bessere System. Das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens hatte seinerzeit gezeigt, dass auch Chinesen ihrer Meinung frei Ausdruck verleihen wollten. Sie werden mich nicht davon überzeugen können, dass der Großteil der 1,4 Milliarden Chinesen das heute anders sieht als damals, es sei denn, bei diesen Menschen hätte eine resignative innere Emigration stattgefunden.

16:07 von fathaland slim

>>Es ehrt Sie ja, daß Sie sich Mühe geben. Aber Marx und Engels würden sich die Haare raufen.<<

Glaube ich nicht, denn Marx schrieb Mitte der 1870er das Folgende:
"Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats."

Xis Rede zu 100 Jahren KP

„Ans Ausland gerichtet sagte er zwar einerseits, dass China keine aggressiven oder hegemonialen Absichten hege. Andererseits schlug Chinas Staatschef aber auch nationalistische Töne an: Man werde niemals zulassen, dass fremde Mächte das chinesische Volk tyrannisierten, unterdrückten oder versklavten. Wer immer so etwas versuche, werde ein - wörtlich - Blutvergießen erleben, "ein Blutvergießen an einer Großen Mauer aus Stahl", die aus "Fleisch und Blut" von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen gebaut worden sei.“
Und was ist hier „nationalistisch“?
Xi hat doch Recht: „Fass mich nicht an und mit dir passiert nichts“.

15:14 von nie wieder spd

Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras
.
auch ich hätte damit kein Problem !

dann wüsste man wer das Mädchen XY die Treppe runtergeschuppst hat
und wer mein Gartentor kaputt machte ...

"höher als in manchem EU-Land an der Peripherie...."

Whatabout schräge Vergleiche..
Ja, besonders die Peripherie ist mit China vergleichbar.
Und die Wohn-Mäusekäfige der 'working poor' in HK sind ja auch erstrebenswert.
Bitte die ideologischen Scheuklappen etwas lüften ;-)

13:49 von fathaland slim ... noch gilt das Primat ...

einer Partei, die sich nicht durch eine Verfassung bändigen lässt. Ein Kapitalist, der das außer Acht lässt, in dessen Haut möchte man nicht stecken. DAs mit den 100% sollte man also besser zurück nehmen, auch wenn keine Politik ohne eine funktionierende Ökonomie mehr denkbar ist.

14:46 von jautaealis

«Im übrigen kann ich unseren Regierungen nur empfehlen, sich mit China zu verbünden – und unseren Bürgern, Chinesisch zu lernen …»

Dann lassen Sie sich mal Chinesisch lernen.
Fangen Sie an mit sich lernen lassen mit:

口 Mund
人 Mensch
大 Groß
犬 Hund
夫 Ehemann
木 Baum

Für jedes von den Teilen lassen Sie sich noch die Aussprache dazu lernen, und merken sich die für jedes Teil gut. Einmal vergessen, geht das Fürchterlich wieder von vorne los.

Ca. 2.050 davon müssen Sie können für Schule nach Klaase 9.
Und dann geht es erst so richtig los mit:

書 Schrift
事 Ereignis
鸛 Storch

Interessante Bildgebung mit der Gefahr von frühzeitigem Erblinden:

像 Statue
象 Elefant

Sie erkennen den Unterschied bei Such-Den-Fehler …?

Chinesisch ist die älteste noch geschriebene + gesprochene Sprache der Welt. Aussprache ist ganz grauenhaft fürchterlich … so was wie Folter für Zunge + Ohren.

Manche wissen gar nicht, was sie sich lernen lassen wollen würden.
Deutsche Bürger werden sehr begeistert sein …!

15:37 von fathaland slim

Ihnen ist schon klar, dass Sie haargenau das kapitalistische System des Wertewestens beschreiben, in dem die Gewinne in die Taschen weniger fallen und nicht für dringend erforderliche Gemeinschaftsaufgaben eingesetzt werden. Es darf eben das nicht sein, was nicht sein darf, oder? Ihr Einwurf macht aber auch deutliche, dass Ihre zahlreichen, immer belehrenden Beiträge nicht unbedingt von Wissen getragen werden.

14:48 von harry_up

Glauben Sie, dass man nach Vietnam muss, um verschiedene Taxipreise für verschieden Kategorien von Passagieren zu erleben?
.
erlebt man das in Japan ?
falls sie mal dort waren !
oder hierzulande ?
auch in Singapore läuft es "korrekt" ab
wobei der Begriff "korrekt" eben bedeutet so wie wir uns das vorstellen

@ Dr. Hans, 12.24h

Ich habe gute chinesische Freunde.
Gehöre bei einer Familie fast dazu, der Sohn nennt mich Opa.
Die sind alle ausnahmslos freundlich und hilfsbereit.
Ob alle Chinesen so sind, weiß ich allerdings nicht.

@baumgart67

"Ich habe hier auch noch keinen Ausländer erlebt, der nicht positiv überrascht war von dem Land und hier ein ganz anderes System vorgefunden hat, als er es sich vorgestellt hat"

Die Chinesen beherrschen den "schönen Schein" in Perfektion. Ein Ausländer, der zum ersten mal in das Land reist (bzw. reisen darf) und nicht genauer hinsieht (oder - aus welchen Gründen auch immer - nicht genauer hinsehen bzw. hinter die Fassade schauen WILL), ist also, ganz gleich welche Vorstellungen er nach seinem persönlichen Informationsstand hatte (wie es um die "Offenheit" der chinesischen Staatsführung insbesondere was Meinungs- und Pressefreiheit betrifft bestellt ist, ist Ihnen hoffentlich auch als langjährigem "Inländer" nicht völlig entgangen) in jedem Fall "überrascht".
Hoffentlich aber wenigstens nicht davon, dass die Chinesen Menschen wie alle anderen sind und als solche die gleichen Bedürfnisse haben wie alle anderen auch. Woran die naturgemäßen globalen kulturellen Unterschiede nichts ändern.

@baumgart67 um 15:45

Ich glaube Ihnen, dass viele Chinesen das System, das in China herrscht, gut finden - auch in Bezug auf Verbesserung des Lebensstandards, der wirtschaftlichen Entwicklung, etc. Auch darf man nicht vergessen, dass die Wirtschaftsbeziehungen mit China, speziell auch für D, sehr sehr wichtig sind - da hängt auch viel von unserem Wohlstand ab.
Nur: in Bezug auf Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Schutz bestimmter Minderheiten (Uirguren), Anerkennung von Taiwan, etc. und nur ein paar Beispiele zu nennen, ist China bzw. die Führung dort absolut kompromisslos (um es milde auszudrücken). Natürlich gibt es auch in anderen Ländern dieser Erde solche Auswüchse, aber in dem Artikel geht es nun mal um China. Ich persönlich möchte in solch einem Land mit meinem kulturellen Hintergrund nicht leben; aber wie gesagt, für viele Chinesen ist der strenge Weg, den die Führung eingeschlagen hat, mit Fortschritt und Wohlstand verbunden - und das zählt nun mal für sie.

ich lese hier immer wieder

ich lese hier immer wieder Hongkong
Hä?
Hongkong war die meiste Zeit Kolonie der Briten
und
die ortansässigen Chinesen hatten nicht den kleinsten Hauch von Demokratie und Mitbestimmung
die waren schlichtweg Mesnchen 2. Klasse - in etwa gleichgestellt mit den Hunden der Konolialherren
"das Betreten des Rasens ist Hunden und Chinesen nicht gestattet"
Hongkong hat Arbeitszeitgesetze die als die schlimmsten der Welt gelten und die stammen aus der Konlonialzeit
selbst die Arbeitszeiten in den Fox-Con-Fabriken sind deutlich humaner
--
übrigens - diese Hongkonger Gesetze erlöschen bei vollem Anschluss ans Rechtsgebiet der VR China

16:07 von fathaland slim

In Marx' "Kritik des Gothaer Programms" - einer der wichtigsten Beiträge zu dieser Frage, erfahren Sie mehr dazu.

@fathaland slim um 16:12

Sie schreiben:
„China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.“

Wenn ich die beiden Absätze mal inhaltlich bewerte: warum gibt es in D dann noch nicht den Kommunismus?
Eventuell hat sich auch Marx geirrt? Er konnte doch gar nicht absehen, wohin die Entwicklung läuft, oder hatte er die Glaskugel?
Marx war zu seiner Zeit, und diese Epoche ist vorbei; ihn zu glorifizieren bringt nicht weiter!

wirklich erschreckend

Was sich in China zum heutigen Tage entwickelt hat, ist sicher nahezu faschistisch und ich möchte dort nicht leben. Allerdings darf man nicht vergessen, dass dies alles letztendlich auch eine Reaktion auf die imperialistischen Aktionen v.a. der Engländer aber auch der USA ist, die hidtorisch in China für hunderttausende Tote verantwortlich sind.
Und leider trifft man bei westlichen Politikern zunehmend auf den Wunsch ähnliche Kontrollmechanismen wie in China zu haben, nach dem abgewandelten Motto, von China lernen heisst herrschen lernen

@ Ka2 15:53

Nö, das dachte ich nicht. Reicht Ihnen das als Antwort?

15:54 von fathaland slim

Sie zählen also auch zu den Menschen im Lande, die mit der freiheitlichen Demokratie fremdeln und sich gern einem autoritären Überwachungs- und Zwangsssystem unterwerfen würden, weil es Sicherheit verspricht.
.
ich schrieb lediglich dass ich kein Problem mit einer Überwachungskamera habe

ich habe damit kein Problem .... rübergekommen ? "ICH" !

wenn sie das anders sehen - ihre Sache !
wir leben in einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft
was getan wird bestimmt das Votum an der Wahlurne

um 15:54 von Votan Wahnwitz

>>Warum gibt es in China ...

... keine Opposition? Ist ein System ohne Widersprüche effizienter?<<

Zumindest sind die Entscheidungswege kürzer. :-)

Würde der EU helfen die Zeitumstellung durchzuführen. Und in Deutschland endlich mal Brücken bauen. Sonst müssen wir bald die Chinesen rufen, um über die Täler und Flüsse zu kommen ...

China hat aus dem System was sie haben, das Beste gemacht. Kommunismus zum Wohlstand gebracht. Nicht ohne Fehler, ganz klar und die Kritik ist absolut zulässig. Aber die Leistungen sind beachtlich und der Wohlstand für die Bevölkerung nicht klein zu reden. Korrekturen vornehmen, immer mehr Demokratie zulassen und ihren eigenen Weg gehen. Eine andere Wahl hat China nicht.

@ fatherland slim

„Daß Sie in Ihrem Hass auf den Sozialismus“

Kein Hass, sondern der ständige Hinweis vor den absolut realen Gefahren vom Sozialismus. Mit so viel Gegenspruch werden sie klar kommen (müssen)

@harry-up, 14.48h

Nein, dazu muss man nicht nach Vietnam.
In Bulgarien ist das gang und gäbe.

von fathaland slim 16:12

Wissen Sie eigentlich so ganz nebenbei, in welchem Land die Marx-Rezeption (Auflage) am höchsten ist ?
Zur Entwicklung in China hat auch der Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Vladimiro Giacche einiges veröffentlicht.
Hat nichts mit dem inquisitorischen China-Bashing zu tun, daß durchsichtige Gründe hat....

@ baumgart67 um 15.45 Uhr, Lobgesang

"China hat in den letzten 25 Jahren nahezu die gesamte Bevölkerung aus der Armut geführt und auch nahezu alle Chinesen sind mit dem System zufrieden." Sicher, die gesamte Bevölkerung.
Nur nicht die, die in Arbeitslagern und im Knast sitzen, nur nicht die, die aus irgendwelchen Gründen nicht die Voraussetzungen für ein gutes "social scoring" erbringen können. Nicht zufrieden sind auch die Frauen, heute älter, die ihre Kinder abtreiben mussten (Ein-Kind-Politik ist mittlerweile aufgehoben, inzwischen gibt es sehr viele männl. Chinesen, weil die Mädchen abgetrieben wurden). Sagt Ihnen der Begriff Heihaizi etwas?
Und was Ihre beruflichen Kontakte betrifft: Da habe ich andere Kenntnisse. Nämlich die, dass Geschäftspartner von dem unehrlichen Geschäftsgebahren abgeschreckt sind. Und dass Geschäftsreisende angewidert sind von dem grausamen Umgang der Chinesen mit Tieren, die z.B. in Restaurants zwecks Verzehrs in Käfigen gehalten und vorher gerne zwecks Belustigung gequält werden.

von Polios 16:18

Das hört sich wie vom hohen Ross an. Selbstverständlich gibt es Gewerkschaften und Basisgruppen. Etliches steht auf labournet.
Die brauchen übrigens keine Belehrungen....
Und wieso wollen Sie wissen, was "Bonzen in Peking" wollen oder nicht wollen ?

Zitat: "Schon die

Zitat:
"Schon die theoretische Möglichkeit eines nicht von der Partei kontrollierten Streikrechts der Beschäftigten verursacht bei den Bonzen in Peking doch Schnappatmung, Nervenzusammenbrüche und Pickel am ganzen Körper."

ganz so wie die Britische bzw. portugisische Kolonialmacht
in Hongkong und Macao gab es auch keine freien Gewerkschaften und Streiks wurden schon mal von der Kolonialpolizei nieder geschossen

was bitte soll den hier als Vorbild dienen für die Chinesen?
Das was zwar im kolonialen Mutterland erlaubt aber in den Kolonien verboten war und abgestraft wurde?

Übrigens haben 3 Demokratien neben 3 Monarchien Teile von China als Kolonialmächte besetzt
darunter waren die USA und Frankreich
Ex-Kolonialmächte sind natürlich ganz tolle Vorbilder
*sarkasmus*

@hhgoten, 15.03h

Die Beiträge von Sysiphos und Dr. Hans sind persönliche Eindrücke oder Erfahrungen.
Das ist nicht fremdenfeindlich.
Ob jemand diese Erfahrungen teilt oder gegenteilige gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.
Von "allen" hat keiner der beiden geschrieben.

@ um 15:38 von schabernack

Leider wird über detaillierte Einzelheiten der Funktionsweise des Sozial - Kredit - Systems nicht berichtet.
Zumindest wäre es möglich, jeden Verbrecher schnell zu ermitteln. Egal ob Eierdieb oder Steuerverbrecher.
Egal ob mittelloser Wanderarbeiter oder reicher Parteifunktionär.
Aber, wie gesagt: Darüber wird hier nicht berichtet.

16:19, Duzfreund

>>Das jetzt aus gutem Grund die Isolation in wirtschaftlicher Hinsicht aufgegeben wurde, hat Gründe die England/ Europa (Opiumkrieg) aber nicht China zu vertreten hat. Das man kulturell gerne dort bleiben möchte, wo man 1000 Jahre war, ist zwar für den Westen schwer erträglich, aber nicht so leicht zu ändern.<<

Nein, China möchte auch kulturell nicht da bleiben, wo es tausend Jahre lang war. Oder werden den Chinesinnen wieder die Füße gebunden und verkrüppelt?

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß daß Sun Yat-sen, der große chinesische Revolutionär, dessen Statuen im ganzen Lande überall stehen und nach dem viele Schulen, Straßen und Plätze benannt sind, Freimaurer war.

Die (nicht exklusiven) freimaurerischen Werte sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz. China hat da noch einen weiten Weg vor sich, aber so etwas geht nicht von heute auf morgen. Das wusste auch Sun Yat-sen.

16:18 von fathaland slim

>>Nein, ich bin nicht Ihrer Ansicht. Die so genannte westlich-demokratische Welt hat gegenüber der autoritär-kapitalistischen den Vorteil, daß Machtstrukturen investigativ offengelegt werden können. Die Verquickung zwischen Regierung und Kapital ist zwar auch in China und anderen autoritär-kapitalistischen Ländern ein eher offenes Geheimnis, aber im einzelnen immer noch ein Geheimnis. Weswegen die Kapitalseite solche Systeme bevorzugt. Öffentlichkeit ist lästig. Mindestens.<<

Das klingt mir doch deutlich zu absolut, ausschließlich und vereinfacht.

Sicherlich bin ich auf dem Gebiet kein Experte. Meine Einsichten stammen aus einer Beilage des Freitag zur Seidenstraße und erschienen mir recht plausibel.

@fathaland slim um 15:37

>>>13:49 von fathaland slim
Schlicht und ergreifend falsch! Die Kräfte die Kapitalismus zu mobilisieren vermag haben sich dem Staatsinteresse unterzuordnen und nicht umgekehrt.<<

Behauptet die chinesische Führung, so wie jede andere autoritäre Staatsführung dieser Erde.

Die Realität sieht anders aus und wird natürlich schamhaft verschwiegen. In autoritären Staaten geht das, da investigativer Journalismus drakonisch sanktioniert wird.<

Sie haben natürlich recht
auch das China absolut Kapitalistisch ist. Nur das es eben eine Verschmelzung von Politischer und wirtschaftlicher Führung gibt. Entsprechendes gab es hier bereits im Absolutismus, in diversen Staatsmonopolkapitalistischen Systemen und ja, auch bei Bananenrepubliken ist das nicht anders.

Allerdings ist das Ideal des Etatismus das die anderen Kräfte sich dem Staat unterzuordnen haben eben ein anderes; denn verschmolzene Interessen sind ja gleichrangig, und der Staat nicht mehr übergeordnet.

China hat

mit KP oder Kommunismus nicht viel zu tun, auch wenn es so heißt, reines Kapitalistisches System, aus meiner Sicht.
Bis jetzt hatte ein Land die Vormachtstellung auf, alles muss oder soll sich danach richten.
China mit der großen Menge an Menschen, will seine eignen Stil machen, das kann ich nachvollziehen.
Man muss das jetzt nicht gut finden, und wir müssen ja auch keinen Handel mit China treiben, sondern wir wollen das gerne, wegen dem Absatz unserer Produkte.
Liegt also an uns, wollen wir oder wollen wir nicht, die Chinesen die ich kenne, sind nett und freundlich, wie sie privat sind weiß ich nicht.
Jemand vorzuwerfen, das er mehr auf der Welt bedeuten möchte, die Vormacht hatte schon immer die Westliche Seite.
Also geht doch nur um Vormacht, Fakt ist aber eins, heute geht es vielen Chinesen besser, wie überall auf der Welt, nicht allen.
Vielleicht sollten wir mal anfangen, mit Leben und Leben lassen.

@ landart

Ich lebe seit 2004 in China und kenne das Land sehr gut. Durch chinesische Verwandtschaft sind wir auch regelmäßig auf dem Land und ich kann dort die Entwicklung gut beobachten. Es hat sich dort in den letzten 10 Jahren viel getan; anfangs gab es dort kaum Autos; heute ist es wie in Europa. Es sind dort Krankenhäuser und Schulen entstanden, selbst in kleinen abgelegenen Dörfern gibt es sehr schnelles Internet, solarbetriebene LED Straßenbeleuchtung usw. die Landbevölkerung sieht auch, dass es selbst dort mit großen Schritten vorangeht. Sie schreiben ja selbst, dass z. B. in Vietnam die Löhne niedriger sind. Es gibt hier schon seit langer Zeit Mindestlöhne und das hat den Lebensstandard auch von Arbeitern deutlich erhöht.

@Eduart de

@Eduart de Machina
Zitat:
"Glaube ich nicht, denn Marx schrieb Mitte der 1870er das Folgende:
"Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats.""

Nur hatte Marx bei seiner "Übergangsphase" keine kapitalistische Wirtschaftsweise im Kopf als der von der "Diktatur des Proletariats" schrieb!
Diese Phase ist fest verknüpft mit dem Volkseigentum an den Produktionsmitteln - was KEIN Staatseigentum ist
(dieses Eigentum ist nicht verkauftbar bzw. übertragbar!)

Davon ist man in China heute weiter entfernt als vor 50 Jahren!
Also nix mit Sozialismus oder gar Kommunismus - sondern lediglich gewöhnlicher Kapitalismus der von einem Staat - der selbst von einer 1-Parteien-Macht regiert wird - eingebremst wird.

@Duzfreund um 16:22

>13:49 von fathaland slim ... noch gilt das Primat ...
einer Partei, die sich nicht durch eine Verfassung bändigen lässt. Ein Kapitalist, der das außer Acht lässt, in dessen Haut möchte man nicht stecken. DAs mit den 100% sollte man also besser zurück nehmen, auch wenn keine Politik ohne eine funktionierende Ökonomie mehr denkbar ist.<

Zum Aufstiegsweg eines Kapitalisten in diesem System gehört halt auch der Aufstieg in der Partei.
Das ist nicht so anders als in anderen Kapitalistischen Systemen.
Der Yachtklub heist nur anders.

15:49 von Bernd Kevesligeti

«Inzwischen wird working poor dort aber umgekehrt. Und heute sind die Mindestlöhne dort höher als in manchem EU-Land an der Peripherie....»

Ein sinnvoller Vergleich von Mndestlöhnen von Ländern untereinander geht immer nur dann, berücksichtigt man auch die Lebenshaltungskosten im Vergleich. Ganz vor allen anderen Aspekten die für Wohnen.

Was kostet eine Wohnung in Bratislava, Bukarest, Sofia?
Was kostet eine Wohnung in Peking, Shanghai, Shenzen?

Beides zur Miete, und als Eigentum. Wie viele Quadratmeter bei welcher Wohnqualität bekommt man zu mieten, oder zu kaufen.

That's the question of interest and matter.

16:20 von FWJA

>>Ans Ausland gerichtet sagte er zwar einerseits, dass China keine aggressiven oder hegemonialen Absichten hege....
....Und was ist hier „nationalistisch“?
Xi hat doch Recht: „Fass mich nicht an und mit dir passiert nichts“.<<

Sie vergessen dass Xi bzw. die KP Chinas allein entscheidet was Alles China ist.

16:19, Eduart de Machina

>>16:07 von fathaland slim
>>Es ehrt Sie ja, daß Sie sich Mühe geben. Aber Marx und Engels würden sich die Haare raufen.<<

Glaube ich nicht, denn Marx schrieb Mitte der 1870er das Folgende:
"Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats."<<

Marx schrieb auch, daß für diese Umwandlung erst einmal die Produktivkräfte voll entwickelt sein müssten. Er stellte sich den Übergang wohl ähnlich vor wie den vom Feudalismus zum Kapitalismus, der ja ebenfalls mit Revolutionen und bürgerlichen Diktaturen verbunden war. Die er ja noch quasi live miterlebte. Aber unter der Diktatur des Proletariats stellte er sich ganz gewiss nicht eine Funktionärskastendiktatur wie in China vor. Ich glaube, dieser Begriff ist einer der am meisten mißverstandenen Marxschen Begriffe.

@Eduart de Machina um 16:19 von

>16:07 von fathaland slim
>>Es ehrt Sie ja, daß Sie sich Mühe geben. Aber Marx und Engels würden sich die Haare raufen.<<

Glaube ich nicht, denn Marx schrieb Mitte der 1870er das Folgende:
"Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats."<<

Nun muss die Gesellschaft der erstmal Kapitalistisch sein...ok das ist sie mittlerweile ..um sich dann umzuwandeln.
Nur das "Das Proletariat" eben nicht in "Eine Handvoll sich selber erhaltender Apparatschiks und ihre Kinder" Übersetzbar ist.
Es ist ein Zustand der Radikalen Basisdemokratie in dem die Masse "Das Proletariat", das eben die Mehrheit stellt, entscheidet.
Nicht ein einsamer Karrierist und seine Kumpane.

16:25 von schabernack

Volle Punktzahl mit ***.

16:21 von Sisyphos3

«Ich bin sogar für eine lückenlose Überwachung per Kameras.»

«auch ich hätte damit kein Problem !
dann wüsste man wer das Mädchen XY die Treppe runtergeschuppst hat
und wer mein Gartentor kaputt machte ...»

Aktenzeichen XY könnte man dann auch einmotten, und Ede Zimmermann müsste nicht mehr im Fernseher nach Ihrem Gartentor-Vandalen fahnden.

@ um 15:54 von fathaland slim

Ich zähle zu den Menschen, die inständig hoffen, dass es auch uns gelingt, den Kapitalismus zum Nutzen der Bürger einzuhegen.
Wenn dazu ein starker Staat notwendig ist, wie China zeigt, bzw. wie alle anderen Staaten zeigen, wie es nicht funktioniert, dann bin ich für einen starken Staat.
Natürlich basisdemokratisch genug, um die Bevölkerung mitzunehmen. Und mit durchgängiger Kontrolle bis zum höchsten Staatsamt.
Eigentlich könnte das besser werden als in China .:)

von artist22 16:21

Wenn man keine ideologischen Scheuklappen trägt, dann kann man sehen, daß China die Mindestlöhne in Bulgarien, Litauen, Rumänien, Lettland, Kroatien,Slowakei übertrifft.

Übrigens war im Jahr 2006 ein neues Arbeitsrecht ausgearbeitet worden. Der
deutsche Arbeitsrechtler Wolfgang Däubler war daran beteiligt. Dagegen opponierten Ford, Dell, UPS, VW, Bayer, Basf,Nokia,Siemens, Goodyear, Veolia in China....

16:07 von fathaland slim

Aber Marx und Engels würden sich die Haare raufen.
.
über was ?
über die paradiesischen Zustände aktuell ?
vergleichen sie doch mal die Situation eines Arbeiters im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert
in einer Fabrik oder in einer Kohlemine
mit den Zuständen heute, wo man über ein bedingungsloses Grundeinkommen philosophiert
weil die 35 Stunden Woche zu sehr anstrengt

@von der.andere um 16:25

>Ihnen ist schon klar, dass Sie haargenau das kapitalistische System des Wertewestens beschreiben, in dem die Gewinne in die Taschen weniger fallen und nicht für dringend erforderliche Gemeinschaftsaufgaben eingesetzt werden. Es darf eben das nicht sein, was nicht sein darf, oder? Ihr Einwurf macht aber auch deutliche, dass Ihre zahlreichen, immer belehrenden Beiträge nicht unbedingt von Wissen getragen werden.<

Gemeinschaftsaufgaben die dem Kapitalistischen System Nützen werden doch überall im Kapitalismus erledigt, bei uns, in China, in den USA, in Russland, Indien, Kolumbien....

16:25, der.andere

>>15:37 von fathaland slim
Ihnen ist schon klar, dass Sie haargenau das kapitalistische System des Wertewestens beschreiben, in dem die Gewinne in die Taschen weniger fallen und nicht für dringend erforderliche Gemeinschaftsaufgaben eingesetzt werden. Es darf eben das nicht sein, was nicht sein darf, oder? Ihr Einwurf macht aber auch deutliche, dass Ihre zahlreichen, immer belehrenden Beiträge nicht unbedingt von Wissen getragen werden.<<

Und Ihre Einwurf macht deutlich, daß Sie ganz eindeutig zuschreibbare Propagandabegriffe wie "Wertewesten" lieben. Die Gewinne fallen im Kapitalismus nicht in Taschen, beziehungsweise sie werden, nachdem sie in diese Taschen gefallen sind, investiert. Würden sie das nicht, dann wären sie nämlich bald entwertet. Geld, das in Taschen herumliegt, ist komplett nutzlos, auch und gerade im Kapitalismus. Das weiß auch die chinesische Führung, die Führung eines erzkapitalistischen Landes.

1,4 Milliarden Chinesen können sich nicht irren

Ich will Sie nicht überzeugen, das chinesische Sytem zu mögen, das steht mir nicht zu. Aber überlassen Sie die Kritik am Sytem bitte den Chinesen, die in diesem System leben. Außenstehende haben oft eine unpräzise Wahrnehmung der Zustände! Und wenn es dem chinesischen Volk nicht passen würde, hätte der die westliche Welt eine enorme Flüchtlingswelle zu verkraften. Aber sie bleiben im Land, weil sie das Land lieben, sich mit dem Sytem arrangieren können. Nur das zählt!

Am 01. Juli 2021 um 16:12 von fathaland slim

China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.
__
Ich bin in Sachen Marx, Engels und Kommunismus ja nicht so firm; soll ich das so verstehen, dass wir uns eben im Übergang zu selbigem befinden ?
Das kann ich mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen. Vor allem will ich mir das auch nicht vorstellen.
Wieso zunächst Kapitalismus nötig ist, damit man dann zum Kommunismus übergeht, was aber noch nie stattgefunden hat, verstehe ich auch nicht. Mir reicht schon, wenn an mir dieser Kelch vorübergeht, um es mal mit der Bibel zu sagen, die sich bei den betreffenden Protagonisten ja auch keiner grossen Beliebtheit erfreut.

@ FWJA um 16:20

>Und was ist hier „nationalistisch“?<

Alles?
Von vorne bis hinten?
Und "Sich nur zu verteidigen" behauptet jeder Aggressor.
Im Gegenteil muss man immer dann mit Angriff rechnen wenn jemand Blut für die Verteidigung einfordert; denn Einstimmen auf den Opfergang "weil die anderen angreifen" tun immer die Aggressoren.

16:30, Wolf1905

>>@fathaland slim um 16:12
Sie schreiben:
„China entwickelt sich nach dem kapitalistischen Prinzip. Eine Entwicklung, die wir in Deutschland schon hinter uns haben.

Nach Marx ist diese Entwicklung übrigens eine Grundvoraussetzung für den Übergang zum Kommunismus. Worin auch der Grund zu finden ist, weswegen es weltweit bisher noch nicht so etwas gibt.“

Wenn ich die beiden Absätze mal inhaltlich bewerte: warum gibt es in D dann noch nicht den Kommunismus?<<

Weil der Sozialismus nicht in einem Lande stattfinden kann. Ein einzelnes Land kann sich nämlich aus dem System des Kapitalismus, dessen Wesen es ist, nicht national eingrenzbar zu sein, nicht herauslösen. Die Entwicklung der Produktivkräfte muss also weltweit stattfinden, erst dann ist das System reif für den Übergang zur nächsten Stufe.

>>Eventuell hat sich auch Marx geirrt? Er konnte doch gar nicht absehen, wohin die Entwicklung läuft, oder hatte er die Glaskugel?<<

Er war u.a. auch Wirtschaftswissenschaftler.

Der chinesische Bürger fragt nicht!

Der chinesische Bürger fragt nicht, sondern bewundert seine Führung, vor allem die jüngeren.
Sein Teller ist voll, das Land greift nach den Sternen, und es herrscht Ordnung und Ruhe im Land.

Hatten wir auch einmal in Deutschland, diese Rhetorik!

Diese Vorgehensweise wird zwangsweise einmal auf die Kosten seiner Nachbarn gehen, denn dieses Verhalten kostet Ressourcen an Rohstoffen und Energie. Und wenn der Druck durch Kredite nicht mehr funktioniert, gibt es ein hochgerüstetes Militär, welches jetzt schon in Teilbereichen den USA ebenbürtig ist!

Wenn wir in Europa, vor allem wir Deutsche, die Chinesische Führung weiter so hoffieren, werden wir politisch und wirtschaftlich untergehen.
Das Wasser steht uns schon am Hals, jedenfalls wenn es um Autos geht!

16:33, berelsbub

>>@ fatherland slim
„Daß Sie in Ihrem Hass auf den Sozialismus“

Kein Hass, sondern der ständige Hinweis vor den absolut realen Gefahren vom Sozialismus. Mit so viel Gegenspruch werden sie klar kommen (müssen)<<

Mit "Gegenspruch" (wahrscheinlich meinen Sie entweder Gegenrede oder Widerspruch) habe ich kein Problem. Wohl aber mit unlauteren Diskussionsmethoden. Wie bspw. dem Verfälschen von Zitaten.

16:33 von Bernd Kevesligeti

« Hat nichts mit dem inquisitorischen China-Bashing zu tun, daß durchsichtige Gründe hat....»

Eben noch war es Bashing.
Nun ist es schon inquisitorisches Bashing.
Und gleich kommen T. Rex, King Kong und Gozilla.

Am 01. Juli 2021 um 12:13 von Wolf1905

Und: Ist das realer Kommunismus? Ich befürchte ja!
__
Das glaube ich mal eher nicht, denn dann dürfte es ja keine Vermögensunterschiede geben. Es gibt aber mittlerweile sehr vermögende Chinesen. Ausserdem läge die Macht beim Volk, was ich auch nicht sehe. Innerhalb des "Kollektivs" gäbe es auch keine Unterschiede. Jeder hätte quasi gleich viel/wenig.
Im Grunde genommen eine Art Märchen, was glücklicherweise nie wahr werden wird.

16:30, Wolf1905 @fathaland slim um 16:12

>>Marx war zu seiner Zeit, und diese Epoche ist vorbei; ihn zu glorifizieren bringt nicht weiter!<<

Marx war ein Philosoph in der Tradition von Hegel, Kant, Descartes, Erasmus von Rotterdam, Platon und anderen.

Abendländische Geistesgeschichte, die so abendländisch gar nicht ist.

Ich glorifiziere ihn genauso sehr und genauso wenig wie die anderen Genannten.

16:38, DerVaihinger

>>@hhgoten, 15.03h
Die Beiträge von Sysiphos und Dr. Hans sind persönliche Eindrücke oder Erfahrungen.
Das ist nicht fremdenfeindlich.
Ob jemand diese Erfahrungen teilt oder gegenteilige gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.
Von "allen" hat keiner der beiden geschrieben.<<

Zumindest "Dr. Hans" hat das ganz eindeutig getan.

@Bernd Kevesligeti um 16:33

>von fathaland slim 16:12
Wissen Sie eigentlich so ganz nebenbei, in welchem Land die Marx-Rezeption (Auflage) am höchsten ist ?<

Naja. Wenn ich bedenke was ich schon an "Marx-Rezeption" erlebt habe Heist das leider Wenig.
Ohne den Unterbau der Zeitgenössischen Philosophie und Politik mit den genauen Definitionen von mindestens Kant aufwärts (Besser ab Renaissance) kann man auch in den sehr akribischen Marx wirklich alles reininterpretieren was man will.
Das ist wie mit Bibel oder Koran; ohne Kontext sind Worte in der Bedeutung dehnbar, von Satzbau wollen wir gar nicht anfangen.

16:25 von der.andere

>>15:37 von fathaland slim

"..., dass Ihre zahlreichen, immer belehrenden Beiträge nicht unbedingt von Wissen getragen werden."

------
Diesen Vorwurf kann man auch anderen Usern machen, mich eingeschlossen. Etwas despektierlich hat er mir ja heute geantwortet. Ich nehms sportlich.

16:44, nie wieder spd

>>@ um 15:38 von schabernack
Leider wird über detaillierte Einzelheiten der Funktionsweise des Sozial - Kredit - Systems nicht berichtet.
Zumindest wäre es möglich, jeden Verbrecher schnell zu ermitteln. Egal ob Eierdieb oder Steuerverbrecher.
Egal ob mittelloser Wanderarbeiter oder reicher Parteifunktionär.
Aber, wie gesagt: Darüber wird hier nicht berichtet.<<

Was würden Sie dann davon halten, jedem Menschen einen Chip zu implantieren? Das würde alles doch noch viel einfacher machen.

Am 01. Juli 2021 um 14:38 von schabernack

14:14 von Sisyphos3

«ein Beispiel auch wenn sie das (wie üblich nicht akzeptieren)
Taxifahrer in Vietnam
es gibt 3 Preise
einen für Vietnamesen im Ort
einen für ortsfremde Vietnamesen
einen für Ausländer
glauben sie da hat einer ein schlechtes Gewissen dabei ?»

Nein … hat er nicht. Und als Ausländischer Tourist weiß man das schon vorher, bevor man nach Vietnam reist, dass es so sein wird.

Ob das in China auch so ist, weiß ich nicht.
Dort war ich noch nie
___
So weit braucht man garnicht reisen. Das gibt es (inoffiziell) eigentlich überall, wo es Tourismus gibt. Von Spanien, Italien, Österreich, Ungarn, Polen und Teilen der Karibik weiss ich es sicher. Den Unterschied macht die Sprachkenntnis aus. Wird im übrigen auch hier in DE in Touristen-Gebieten nicht anders sein und finde ich jetzt auch nicht sooo schlimm.

16:46, proehi 16:18 von fathaland slim

>>Das klingt mir doch deutlich zu absolut, ausschließlich und vereinfacht.<<

Erstens tausend Zeichen, und zweitens ständig die Angst vor der Threadschließung im Nacken. Darunter leidet dann manchmal die nötige Differenzierung. Aber zu meiner Aussage stehe ich trotzdem. Auch wenn sie notwendigerweise nur aus wenigen Sätzen bestehen kann, was bei komplizierten Zusammenhängen immer ein Problem ist.

Der unter Ihrem Beitrag zu findende Beitrag vom "Lenz" differenziert die Sache dann ein wenig mehr.

@ draufguckerin

Natürlich ist es mir auch bekannt, dass früher oft Mädchen abgetrieben wurden, das hat aber weniger mit dem politischen System zu tun, sondern ist traditionell begründet. In Deutschland galten aber im 19ten Jahrhundert auch noch Söhne mehr als Töchter. Was den Tierverzehr angeht ist es richtig, dass hier Fische oder Hühner erst nach Bestellung im Restaurant getötet werden, führt aber auch dazu, dass keine Tiere gerötet werden, die dann nicht verzehrt werden. Und zu den Geschäftsgebaren kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Zahlungsmoral zahlreicher deutscher Firmen deutlich schlechter ist als die der Chinesen und deutsche Kunden in der Regel extrem billig einkaufen wollen; da sind andere europäische Kunden oder auch aus den USA deutlich fairer gegenüber ihren chinesischen Partnern.

16:25 von der.andere

Kleine Korrektur zu meiner ersten Antwort an Sie: nicht "immer" belehrend macht der User dies, ich auch nicht; wollte ich jetzt nur klarer zum Ausdruck bringen.

@16:26 von Miauzi

"""Hongkong war die meiste Zeit Kolonie der Briten
und
die ortansässigen Chinesen hatten nicht den kleinsten Hauch von Demokratie und Mitbestimmung"""

Die Briten wollten im Laufe der Dekolonisierung auch Hongkong demokratisieren, aber Mao hat mit Krieg gedroht! Er wollte das auf gar keinen Fall.

Raten Sie mal warum

16:50, Der Lenz

>>Zum Aufstiegsweg eines Kapitalisten in diesem System gehört halt auch der Aufstieg in der Partei.
Das ist nicht so anders als in anderen Kapitalistischen Systemen.
Der Yachtklub heist nur anders.<<

Großartig auf den Punkt gebracht!

Danke. Ich bin begeistert.

16:48 von wenigfahrer

Fakt ist aber eins, heute geht es vielen Chinesen besser, wie überall auf der Welt, nicht allen.
----
wenn ein Chinese nur kurz nachdenkt wo sein Volk vor 50 Jahren stand
auch im vergleich zu anderen
dann mal kurz überlegt und schaut wo er heute steht auch im Vergleich zu anderen

dann denke ich läßt sich einiges erklären
der "Nationalismus" der Stolz auf seine und die Leistung seiner Nation
vielleicht auch ne gewisse Überheblichkeit/Überlegenheit

Zitat :"Vielleicht sollten wir mal anfangen, mit Leben und Leben lassen"
glauben sie das klappt
mit der uns eigenen Überzeugung immer Recht zu haben und das Maß aller Dinge zu sein ?

@kapitalistische System des Wertewestens 16:25 der.andere

ist doch wesentlich das Gleiche wie der des Parteiostens.
Der Unterschied:
Wir kennen zumindest die Taschen in die das fliesst, also manche.
Kennen Sie die Taschen von Xi & Strohverwandtschaft?
Wenn ja, ist ihr Leben dort weniger Wert als das eines normalen Uiguren.

Zuviel zu ihrem anderen.wissen ;-)
Und zu den Bonzenvertretern der Chinesen in deutschen (aufgekauften) Privatbanken,
könnte Ihnen meine Nichte einiges erzählen..

16:50 von schabernack

ja man wundert sich
wo so viel Kohle in China herkommt

16:44 von nie wieder spd

«Leider wird über detaillierte Einzelheiten der Funktionsweise des Sozial - Kredit - Systems nicht berichtet.»

Auf Deutsch findet man hier schon so einiges zu den Grundlagen:

»https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkredit-System»

Weit mehr detailliert mit möglichen Restriktionen auf fast alle Bereiche des Lebens ist es ist auf Englisch hier beschrieben:

»https://en.wikipedia.org/wiki/Social_Credit_System»

Beides als Ausgangspunkte für weiter gehende Infos zum Thema.

12:17 von Eislöwe Konzerne fabulieren von Umsatz..

Wenn Teile Europas in "chinesische Hände Fallen", dann hat Europa wieder mal seine Hausaufgaben nicht gemacht wie schon 1453 und zu verschiedenen anderen Anlässen. Wie dramatisch solche Fehler sein können, kann man sich kaum ausmahlen.

re 16:49 von Miauzi

Danke für Ihre Antwort. Ich glaube, es ist keine Zeit mehr in diesem Thread, um über den versch. Ebenen zu dieser Thematik, den historischen und theoretischen Bezügen und die chinesische Gegenwart wirklich eingehender zu diskutieren.

von schabernack 16:50

Sie sind doch weit gereist in der Welt und werden die jeweiligen Verhältnisse kennen.
Aber es sollte gesehen werden, daß es sich bei genannten Ländern Ländern um verarmte EU-Länder handelt(trotz jetzt schon langjähriger Mitgliedschaft).

Aber die Mehrheit hier wird das nicht interessieren.

16:51 von Tremiro

>>Sie vergessen dass Xi bzw. die KP Chinas allein entscheidet was Alles China ist.<<

Das mag nicht endgültig befriedigen, ist aber genau das, was jeder Staat dieser Welt so hält, für die anderen mehr oder weniger nachvollziehbar und mehr oder weniger aggressiv.

Wer sollte Ihrer Meinung nach darüber befinden, was alles zu China zu gehören hat?

Am 01. Juli 2021 um 15:30 von Nettie

@baumgart67, 15:11
Es gibt Reisefreiheit, freie Bildungs- und Berufswahl, jeder Chinese kann inzwischen einen Wohlstand erreichen, der mit der westlichen Welt vergleichbar ist, in vielen Bereichen sogar höher"
___
Aber um welchen Preis?

"Anderes System"

Auf jeden Fall ein menschenverachtendes.
___
@Nettie
Vielleicht haben die Chinesen andere Prioritäten. So menschenverachtend kann es ja nicht sein, sonst würden ja auch aus China massenweise die Menschen flüchten, denn es hält sie ja niemand fest.
Manchmal finden es Menschen ja schon menschenverachtend, wenn man nicht in unflätigster Art und Weise auf die jeweilige Regierung schimpfen kann. Mit Worten, die einem normalen Bürger gegenüber vermutlich eine Anzeige wg. Beleidigung einbrächte. Vielleicht sollten wir einfach mal darauf verzichten anderen Völkern unbedingt unsere Ansichten überzustülpen, ob die das wollen oder nicht.

re 16:52 von fathaland slim

Sicher, die Entwicklung der Produktivkräfte sind seiner Ansicht nach ganz wesentlich. Über das Maß und der passenden Entwicklungsstufe lässt sich trefflich diskutieren. Doch ein Marxismusseminar wird das hier nicht.

Ein Glückwunsch dem Chinesischen Volk.

Zu allererst Glückwünsche dem Chinesischen Volk zum 100 Geburtstag der Chinesische Kommunistischen Partei. Es ist schon eine außerordentliche Leistung nach all dem was in den letzten 100 Jahre passiert ist und auch was geleistet worden ist. Das das Chinesische Volk die Nöte und Kriege überstanden hat ist außergewöhnlich.
Trotz allem Konkurrenzdenken, die mögliche künftige Schwierigkeiten, Wirtschaftskriege und gewöhnliche Kriege hat auch China das recht auf Anerkennung. Im übrigen hat auch China das Recht auf eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung und hierzu braucht es Zeit.
Auch braucht China Zeit um mit dieser Entwicklung `ins Reine ` zu kommen. Wie lange haben denn nicht einige Nationen im Westen hierzu gebraucht und einige brauchen noch immer. China braucht Zeit zum erwachsen werden. Und vergessen wir nicht, weit über die Hälfte der Bevölkerung lebt im Minimum des Wohlstandes.
Bei aller Konkurrenz den wir ZU wenig gepflegt haben sollten wir Größe behalten.

Am 01. Juli 2021 um 13:49 von fathaland slim

Aber Sie wissen schon, daß China nur dem Namen nach kommunistisch ist?

Es handelt sich um ein zu 100% kapitalistisches Land.
___
Ja. Und es geht eigentlich dort jedem Bürger besser als im Kommunismus unter Mao.

Es fällt vielen hier ...

... nicht schwer, an einen allmächtigen totalitären Staat zu glauben und sich ihm unterzuordnen. Aber da wo dieser Staat schon Realität ist, wie in China, gibt es auch keine Wahl mehr. Auf Gedeih und Verderb.

um 16:32 von AA

>>Würde der EU helfen die Zeitumstellung durchzuführen.<<
Ich habe all die Jahre keine Probleme mit der Zeitumstellung gehabt, gebe aber zu, dass ich bisher auch noch nicht gemolken werden musste.
>> Und in Deutschland endlich mal Brücken bauen. Sonst müssen wir bald die Chinesen rufen, um über die Täler und Flüsse zu kommen ...<<
Wenn ein Land sich den Seidenstrick selbst um den Hals legen möchte, immer zu, aber bitte sich nicht beklagen, wenn es mit der Luft etwas knapp wird. Nein, wir sind bestens aufgestellt und brauchen die Chinesen dafür nicht. Ich bin ein Gegner der Seidenstraße.

Im Übrigen ist China ein Land, dass sich gerade im wahrsten Sinne des Wortes selbst verwüstet. China ist keine Vorbildnation, in keinerlei Hinsicht. Die Städte haben viel BlingBling, im Hinterland sieht es anders aus. Ein Forist hat dies hier sehr gut beschrieben.

Ihr Übersetzer bessert sich übrigens von malzumal.

Ok. Jetzt haben wir viel über

Ok. Jetzt haben wir viel über die böse kp geredet.
Und jetzt Butter bei die Fische: wer ist so tough und hat nix aus China im Haushalt? Wenn ich drüber nachdenke, ist meine Bude voll mit dem Zeug, auch wenn ich nichts chinesisches kaufe, außer Ente süß sauer und Wantan Suppe.
Das war vor 30 Jahren noch anders.
Wir sind also alle mit Schuld am chinesischen Aufschwung.

@ Sisyphos3 um 17:00

>16:07 von fathaland slim
Aber Marx und Engels würden sich die Haare raufen.
.
über was ?
über die paradiesischen Zustände aktuell ?
vergleichen sie doch mal die Situation eines Arbeiters im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert
in einer Fabrik oder in einer Kohlemine
mit den Zuständen heute, wo man über ein bedingungsloses Grundeinkommen philosophiert
weil die 35 Stunden Woche zu sehr anstrengt<

Manchmal muss ich sogar ihnen Recht geben.
Wir sind hier heute Politisch-Philosophisch und betreffs der Sozialen Zustände näher am Marx-prognostizierten Umbruch in den Sozialismus als an dem Kapitalismus seiner Zeit über den er schrieb.

Nur müsste man für diesen Umbruch noch die ganze Welt mitnehmen

Am 01. Juli 2021 um 15:46 von aua am popo

"...Die chinesische Partei-Elite ist durch Gier getrieben. Das darf man hier ungestraft sagen..."

>Bevor man eine Leiter besteigt,
sollte man sich vergewissern,
ob sie an der richtigen Wand lehnt<

Chinesisches Sprichwort

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

re 16:55 von Der Lenz

Deswegen spricht Marx als von einer Übergangsperiode, in der es gilt, solche und andere Momente, in Verbindung mit Fragen des revolutionären Bewusstseins zu überwinden. So habe ich diese Sache bei ihm und anderen verstanden. Ich sehe das nicht so mechanisch, nur eine Diskussionsgrundlage.

Darstellung: