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Interpretation

Darf man den Artikel so interpretieren, dass die Patienten nicht nur an oder mit Corona verstorben sind, sondern teilweise auch an den getroffenen Maßnahmen, quasi als Kollateralschaden?

"Die Angehörigen bemerkten während der Pandemie deutlich negative Veränderungen des Zustands der pflegebedürftigen Person. Mehr als 70 Prozent berichten über häufigere Gefühle von Einsamkeit und Alleinsein seitens der pflegebedürftigen Person, häufigere Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit, eine Verschlechterung der geistigen Fitness sowie verringerte Beweglichkeit"

Kein Wunder, wenn die Befolgung behördlicher "Vorschriften" Vorrang vor allem anderen hat. Was sich offenbar auf die Motivation und das Berufsethos einiger in der Pflege Beschäftigter auswirkt: "Unterdessen bemängelte die Deutsche Stiftung Patientenschutz eine zu geringe Impfbereitschaft beim Pflegepersonal. Mindestens 80 Prozent müssten geimpft sein, um das Virus aus den Einrichtungen herauszuhalten, sagte Vorstand Brysch. Dies sei aber nicht der Fall. "Wir erleben, dass beim Altenpflegepersonal die Impfbereitschaft nicht besonders hoch ist. Und das macht große Sorgen, da müssen wir dringend nacharbeiten"

Dringend.

Das lässt sich aus dem

Das lässt sich aus dem Artikel nicht erschließen. Erwähnt werden nur die Verschlechterungen des psychischen und physischen Zustands. Eine erhöhte Mortalität ist prinzipiell nicht auszuschließen, das aber dahinein zu interpretieren wären sicherlich nicht korrekt.

@ Projekt Gold

"sondern teilweise auch an den getroffenen Maßnahmen, quasi als Kollateralschaden?"

Auch wegen Übertherapie bzw. medizinische Maßnahmen, die unverhältnismäßig waren. Zu viel Cortison, Blutverdünner, antivirale Medikation usw.

Es wundert mich nicht, dass

Es wundert mich nicht, dass sich Bewohner von Pflegeheimen einsamer fühlten, geistig abgebaut haben etc., fehlte eben der ansonsten oftmals regelmäßige Kontakt mit den Angehörigen, den das Pflegepersonal oftmals leider nicht kompensieren kann, allein schon aufgrund von Personalmangel.
Andererseits muss ich leider aus eigener Erfahrung sagen, dass es auch das Gegenteil gibt: Das Personal erledigt die Grundpflege und hält sich ansonsten mehr gemeinsam im Bürozimmer auf, als sich um die BewohnerInnen zu kümmern. War leider Im Pflegeheim, in dem meine Mutter untergebracht war, der Fall. Selbst als sie einen Teil ihrer Zahnprothese verloren hat (wurde mit entsorgt, als sie sich übergeben musste), mussten wir Angehörigen uns um Ersatz kümmern, nachdem das Personal trotz mehrfacher Aufforderung trotz Zusage nicht tätig geworden ist....

Es war sehr bedrückend mitzuerleben,

Wie die Pflegeheimbewohner wochenlang auf ihren Zimmern bleiben mussten, nicht auf die Straße durften und keinen Besuch bekommen konnten.
Das Pflegepersonal war auf solch eine Situation gar nicht vorbereitet und waren somit auch nicht in der Lage, den Heimbewohnern ausreichend zu helfen. Jetzt ist die Situation eine andere geworden. Es ist wieder Leben eingekehrt. Das Heim, für das ich zeitweilig tätig bin, hat meines Wissens keinen einzigen Coronafall,der tödlich endete, zu beklagen gehabt. Die Mitarbeiter/innen
wurden fast alle im Januar 2 x geimpft.
Alles ist somit gut gelaufen.

Die Fehler der CDU-Regierung führten zu vielen Toten ...

Im Bericht heißt es:
In der Spitze lag die Übersterblichkeit in der 52. Kalenderwoche 2020 sogar bei 80 Prozent. "Die Infektionsschutzmaßnahmen während der Pandemie reichten nicht aus, um die im Heim lebenden pflegebedürftigen Menschen ausreichend zu schützen", sagte Antje Schwinger,
---------
Im Februar 2020 hat Deutschland noch mehr als 14 to Schutzmaterial nach China verschenkt, obwohl man schon von der Pandemie wußte.
Im März wurden 1 Mio Masken nach Italien gegeben.
Im Sommer 2020 passierte nichts - wohl weil man dachte, dass es keine 2. Welle gibt und die Warnungen von Drosten und Lauterbach insoweit nicht glaubte.
Dass dann im Dezember 2020 aber so viele Menschen in den Pflegeheimen sterben mussten, ist der Offenbarungseid der CDU-Regierung.
Der Schutz der Menschen in den Altenpflegeheimen war nachrangig.
Auch wenn ich für mehr Geld für die Rentenkassen bin, aber so darf das nicht gemacht werden.

Kann doch nicht sein, oder??

Jede Erzieherin in Kitas muss sich auf bestimmte Krankheiten impfen lassen, aber das Pflegepersonal in Altenheimen nicht.

Das halte ich für einen Skandal!!!

Unglaubliche Frechheit

Ich schlage vor, auch um das Durchnitssmonatsbrutto der Pflegkräfte zu erhöhen,
90% aller Krankenkassenmitarbeiter und auch der o.g. Stiftung werden ungeschult für die Pflege.
Dann können Sie selbst in der Praxis erleben, was sie seit Jahrzehnten zerwalten.
Damit es Sinn macht sollten auch jegliche Verwalter der Kliniken, Heime und auch der Gesundheitsministerien und die sogenannten Fachpolitiker zumindest ein 1 jähriges Fachpraktikum in de Pflegerealitaet i Heimen, Praxen und Kliniken absolvieren.

Sollten sie dann immernoch verhöhnen alles besser wissen sind wir alle gern zu einer Diskussion bereit.

Schluss mit der Zerwaltung von Gesundheitsberufen.

Mein BeitragsGeld für die Patientenversorgung, nirgends mehr anderswo.

Verantwortungsgefühl?

Ich stelle mir bei der geringen Impfbereitschaft die Frage nach dem Warum?

Welche Gründe hindern Menschen im Pflegeberuf daran, Verantwortung für ihre Schützlinge zu übernehmen?

Wurde diese Frage den Verweigernden gestellt? Wie lautet die Antwort?

13:36 von Projekt Gold: ... an den falschen Maßnahmen

<< Darf man den Artikel so interpretieren, dass die Patienten nicht nur an oder mit Corona verstorben sind, sondern teilweise auch an den getroffenen Maßnahmen, quasi als Kollateralschaden? >>
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Die meisten der Corona-Toten sind infolge von falschen oder unterbliebenen Maßnahmen in D gestorben.
Anstatt sich im Sommer 2020 auf die 2. Welle vorzubereiten, passierte nämlich nichts.
Nicht nur ich sage dazu, dass man die Warnungen vor einer starken 2. Welle in der CDU-Regierung nicht glauben wollte (Drosten und Lauterbach warnten davor schon im Frühsommer).
Man hätte die Schnelltests, die es in Südkorea damals schon gab und die Südkorea auch zum Kauf angeboten hat, kaufen können oder Schnelltests selbst herstellen können.
Die Formalitäten wie Notzulassung wären dabei sicher das geringste Problem gewesen.
Doch die alten Menschen in den Pflegeheimen waren der CDU-Regierung nicht wichtig.
Man wußte, dass die Menschen dort das höchste Ansteckungsrisiko haben, aber man tat nicht viel.

@13:44 von Nettie

Ich habe mit unserer Mutter exakt diese Erfahrungen im Pflegeheim gemacht.

Zumal der Pflegeleiter immer alles auf die angeblich infizierten Angehörigen abwältzte.
Aber komischerweise gab es während des sechswöchigen Besuchsverbot immer noch Infektionen. Und zwar auch noch nach der Hälfte des besuchsverbots.
Auch später, nach den Impfungen traten ja dennoch Infektionen auf, bei genauerem Betrachten las man, dass nicht alles Personal geimpft war.
Mich hat es geärgert, dass aber nur auf die Angehörigen geschimpft wurde.
Das war sehr traurig.
Erst seit wir öfters im Park -also draussen - mit der Familie unterwegs sind, geht es ihr etwas besser.

Pflege-Report 2021: Sterblichkeit in Pflegeheimen stark gestiege

Keine guten Noten für das deutsche Pflegewesen. Schon 2014 bescheinigte die Heinrich-Böll-Stiftung der Pflege eine systematische Unterfinanzierung.
Nach dem "aerzteblatt" vom 9.2.2017 muss hierzulande eine Pflegekraft 13 Pflegebedürftige betreuen. In den Niederlanden 7, in der Schweiz 7,9, in Schweden 7,7 Pflegebedürftige.
Während private Pflegeunternehmen trotz der offensichtlichen Missstände auch in Corona-Zeiten mehr Dividende auszahlen (Fresenius 5 Prozent mehr).
Die Rhön-Kliniken konnten laut Geschäftsbericht ihren Ertrag steigern , von 1,5338 Milliarden Euro 2019 auf 1,5671 Milliarden Euro im Jahre 2020.

@14:23 von Margitt.

Auch Ihrer Schilderung kann ich nur zustimmen. Ich habe das mit den zu spät durchgeführten Schnelltests auch mit der Heimleitung besprochen.

P.S. an die Moderation:
Schade, dass man die Beiträge nicht "liken" kann

@13:36 von Projekt Gold

//Darf man den Artikel so interpretieren, dass die Patienten nicht nur an oder mit Corona verstorben sind, sondern teilweise auch an den getroffenen Maßnahmen, quasi als Kollateralschaden?//

Unabhängig von diesem Artikel interpretiere ich das so. Es ist ist mit aber zu billig, die Schuld hier beim Pflegepersonal zu suchen. Erwähnt wird hier ja auch mit keinem Wort, dass in vielen Einrichtungen noch an Schutzausrüstung gespart wurde, als es längst genügend davon gab. Und natürlich wird auch nicht erwähnt, dass auch trotzdem noch "Spahns Schrottmasken" an diese Einrichtungen verteilt wurden.
Die Dekra hatte sogar moniert, dass sich aus den beanstandeten (stinkenden, teilweise nicht einmal verpackten Masken) Partikel lösten. Lecker...
Und wer dennoch meint, Herrn Spahn einen Heiligenschein verpassen zu müssen, lese bitte den Spiegel-Bericht: >> Das Masken-Fiasko<< (Spiegel Nr. 24 vom 12.06.21)

Falscher Vergleich der Sterblichkeit

Dazu das Mittel der vergangenen Jahre heran zu ziehen, obwohl man weiß, dass die Zahl der Pflegebedürftigen von Jahr zu Jahr zu nimmt, ist methodisch falsch.

Der selbe -beabsichtigte? - Fehler wurde auch gemacht bei der Ermittlung der Sterblichkeit generell. In den 5 Jahren vor der Pandemie war der Anteil der Ü80-Jährigen von 4,7 Mio auf 5,7 Mio gestiegen.

Hohe Sterberaten in 52. KW

sind ja nicht wirklich verwunderlich. Weihnachten und der Jahreswechsel sind für die meisten Familien der Höhepunkt. Genau dann wurden die Angehörigen ausgeschlossen und im Pflegeheim wurden zusätzlich auch noch die internen Veranstaltungen auf Null gefahren. Alles was so im Voraus schon bekannt war und als Problem identifiziert wurde. Allein die Mahner wurden als "Corona-Leugner" und Anderes betitelt.

Allesamt unvorbereitet

das Problem ist leider, dass niemand vorbereitet war: Keine Schutzausrüstung, kein Hygiene-Konzept, keine Impf-Aufklärung, keine Tests usw. Nur Geschwalle und Absichts-Erklärungen seitens des Ges-Mysteriums. Pflichten? In D doch nicht. Die hat nur der Bürger, die Gewerbetreibenden doch nicht. Behauptung? Nein, hier ein Beispiel: ICH brauche einen gültigen Test (24h), ein AN nur einen 48h alten und der Friseur braucht: GAR KEINEN! Ich wollt im April in den Urlaub: Also habe ich mir kurzerhand eine Gewerbe angemeldet - und schon standen mir viele Hotels zur Verfügung.

Korrektur14:23 von Margitt

Nicht an falschen oder unterlassenen Massnahmen sondern, denn die die Mitarbeiter in Gesundheitswesen weisen seit 20 bis 25 Jahren darauf tagtäglich hin, an vorsätzlich herbeigeführten Systemversagen.

Ja auch wissentliches Unterlassen seitens der Verantwortlichen ist Vorsatz.

@ Orfee, um 13:59

re @ Projekt Gold

“Auch wegen der Übertherapie bzw. medizinische Maßnahmen, die unverhältnismäßig waren. Zu viel Cortison, Blutverdünner, antivirale Medikation usw.“

Sie scheinen über mehr Informationen zu diesen Therapien zu verfügen, denn auch nach zweimaligem Lesen des Artikels finde ich hierzu keine Angaben.

Woher wissen Sie das, gibt es eine verlässliche Quelle hierzu?

Das sind schließlich schwerwiegende Vorwürfe.

Am 29. Juni 2021 um 14:15 von Margitt.

Im Februar 2020 hat Deutschland noch mehr als 14 to Schutzmaterial nach China verschenkt, obwohl man schon von der Pandemie wußte.
Im März wurden 1 Mio Masken nach Italien gegeben.
___
Sie plädieren doch immer für Grüne und Linke. Diese hätte statt 14t Schutzmaterial nach China und 1 Mio Masken nach Italien MIND. ebenso viele weggegeben, eher mehr, denn die werben doch eher für Uneigennützigkeit.
Da wäre dann auch ein Haufen Impfstoff bereits in die 3. Welt gegangen. Sie sind schon manchmal sehr inkonsequent in Ihrer Meinungsbildung.
Der Schutz der Menschen in den Pflegeheimen war nachrangig ? Für wen wurden denn in allererster Linie die Einschränkungen gemacht ? Ich dachte für die Vulnerablen, die auch als erste Gruppe geimpft wurden (zus. mit med. Personal ).
Wie hätte man sie noch besser schützen können ? Einzelzimmer (haben eh die meisten ) mit Roboterpflege ?

Sollte der Artikel nicht auch hinterfragen

Warum die alten und Pflegebedürftigen nicht in ein Krankenhaus verlegt wurden nachdem Sie Angesteckt wurden.
Sie wurden ohne intensive medizinische Behandlungen zum Sterben zurückgelassen.

Leistungsgesellschaft mit versteinertem Herz

"Die Stiftung Patientenschutz kritisiert aber auch das Pflegepersonal"

Ich würde eher die noch rüstigen und physisch guten Familienangehörigen kritisieren, dass sie überhaupt jemanden in ein Pflege- bzw. Altenheim abschieben. Statt sich selber um diese zu kümmern und auf eigene Lohn- bzw. Erwerbsarbeit verzichten!
Aber ich weiss auch aus Erfahrung, dass es für unseren Bürokratenstaat organisatorisch quasi unmöglich wäre, so viele Impfteams rechtzeitig zu all den Älteren, Bettlägrigen und Bewegungslosen - mit Pflegegraden 3 bis 5 - aufs Land und in die Dörfer zu schicken (ohne dass in der Zeit der Impfstoff verfällt).

@14:22 von Sigrun_1954

//Welche Gründe hindern Menschen im Pflegeberuf daran, Verantwortung für ihre Schützlinge zu übernehmen?

Wurde diese Frage den Verweigernden gestellt? Wie lautet die Antwort?//

Die Pflegenden in Heimen sind die Letzten, die gefragt werden.

Der Bericht hier führt leicht in die Irre. Ich weiß auch nicht, warum es zwischen dem Personal in Heimen und Krankenhäusern diesen angeblichen Unterschied gibt. Deshalb hier eine kleine Erweiterung des Berichts (Ärzteblatt 11.03.21):

***Berlin – Die Impfbereitschaft unter Ärzten und Pflegekräften, die vor allem auf den Intensivstationen tätig sind, ist zwischen Dezember und Februar von 65 Prozent auf mehr als 75 Prozent gestiegen. Das zeigt eine erneute Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallme­dizin (DIVI) sowie der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN) unter 3.501 Personen.***

@14:48 von zoro1963

//Warum die alten und Pflegebedürftigen nicht in ein Krankenhaus verlegt wurden nachdem Sie Angesteckt wurden.
Sie wurden ohne intensive medizinische Behandlungen zum Sterben zurückgelassen.//

Das kann auch der Wunsch der Heimbewohner oder der gesetzlichen Betreuer gewesen sein.
Ich selbst habe meinen Nichten und Neffen bereits gesagt: "Im Falle einer Corona-Infektion auf keinen Fall Intensiv-Station. Stattdessen lieber eine ordentliche (Über-)Dosis Morphium."

13:59 von Orfee Ist das Ihre

13:59 von Orfee

Ist das Ihre Meinung oder wollen Sie uns das als Tatsache " verkaufen "?
Wenn ja, hätte ich gerne seriöse Belege!

14:07 von Old

14:07 von Old Lästervogel

Schön mal nicht nur " Horrormeldungen " zu hören/ lesen.
Aber es gibt immer solche und solche !
Danke dafür.

@14:51 Anna-Elisabeth

Danke für die Klarstellung.

Beste Grüße

@ 14:56 Anna-Elisabeth-Patientenverfügung

„ Das kann auch der Wunsch der Heimbewohner oder der gesetzlichen Betreuer gewesen sein.
Ich selbst habe meinen Nichten und Neffen bereits gesagt: "Im Falle einer Corona-Infektion auf keinen Fall Intensiv-Station. Stattdessen lieber eine ordentliche (Über-)Dosis Morphium."

Ich denke ein Großteil der Probleme - von Überlastung kann keine Rede sein - auf den Intensivstationen kam daher, dass offenbar zu wenige eine Patientenverfügung hatten. Von den Alten Langzeitbeatmeten sind m. W. n. fast alle verstorben und die wenigen, die es überlebt haben, sind danach „nicht mehr die selben“ gewesen, wie das im Frühjahr bei Lanz mal ein Mediziner genannt hatte. Er plädierte sehr für Patientenverfügungen.

@14:47 von harry_up @ Orfee, um 13:59

//re @ Projekt Gold

“Auch wegen der Übertherapie bzw. medizinische Maßnahmen, die unverhältnismäßig waren. Zu viel Cortison, Blutverdünner, antivirale Medikation usw.“

---

Sie scheinen über mehr Informationen zu diesen Therapien zu verfügen, denn auch nach zweimaligem Lesen des Artikels finde ich hierzu keine Angaben.

Woher wissen Sie das, gibt es eine verlässliche Quelle hierzu?

Das sind schließlich schwerwiegende Vorwürfe.//

Ich weiß nicht, wie es in Heimen aussieht, aber in Krankenhäusern gibt es durchaus "Übertherapie". Teilweise auf ausdrücklichen Wunsch der Angehörigen, manchmal aber auch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Patienten bzw. gegen die Wünsche, die explizit in einer Patientenverfügung festgehalten wurden.

14:46 von Gassi

Also habe ich mir kurzerhand eine Gewerbe angemeldet - und schon standen mir viele Hotels zur Verfügung.
.
man muß sich nur zu helfen wissen !

rer Truman Welt

Der Zustand in sehr vielen Plege- und Seniorenheimen, welche den Standard gewöhnlicher Heime widerspiegeln ist aus meiner Sicht eigentlich bereits ohne Corona unerträglich. Menschen leben da kaum, sondern dämmern dort in der Verwahrnis. Das hat allerdings vielerlei Gründe, erklärt aber nicht die sprunghaft angestiegene Sterblichkeitsrate des letzten Jahres. Menschen im Heim sitzen quasi in der Falle, weil sie im Vergleich zur eigenen Wohnung oder Zimmer bei der Familie dort Glied einer Vielzahl von für sie unkontrollierbaren Kontaktketten sind. Selbst wenn das gesamte Pflegepersonal geimpft wäre, was natürlich sehr helfen würde, bleibt dennoch für sie ein überdurchschnittlich hohes Risiko aufgrund besagter Ketten und der Tatsache, daß sie selbst wohl durch eine Impfung im Durchschnitt am wenigsten Schutz aufgrund von Alter und Vorerkrankungen erhalten. Diese Gemengenlage ist und bleibt brisant und auch Ursache dafür, dass Menschen jetzt noch länger ein Heim scheuen als bisher schon.

14:48 von

14:48 von WM-Kasparov-Fan

Pflegen Sie eine/n Angehörige/n ?
Ich tue das und kann Ihnen sagen, das das nicht leicht ist - ich bin aber selber vor erkrankt.

14:43 von vriegel

Dazu das Mittel der vergangenen Jahre heran zu ziehen, obwohl man weiß, dass die Zahl der Pflegebedürftigen von Jahr zu Jahr zu nimmt, ist methodisch falsch. …

Es ist immer alles falsch, wenn es

  1. nicht Ihre kruden Theorien stützt
  2. nicht von Prof. Stöhr oder
  3. nicht von Ioannidis kommt

Langweilig und vorhersehbar.

Als ich letztes Jahr

Als ich letztes Jahr eingeworfen hatte,Heime ab zu Riegeln, um die Bewohner zu schützen, sei besser und einfacher, als den Rest der Bevölkerung von der Strasse zu verbannen, erntete ich mehr, als nur Buh-Rufe.
Jetzt habe ich den Eindruck, das dies im Nachhinein gefordert wird.
So oder so, schwache haben es immer schwerer, als gesunde Personen.
Ob Hitze, Kälte, Pandemie....
Und man wird nie die 100% Lösung dafür finden.
Komplette Isolation hinter Glas schützt vor Viren. Verhindert aber auch den körperlichen Kontakt.
Alles auf einmal ist nicht möglich. Das muss man auch akzeptieren.

14:51 von Anna-Elisabeth //

14:51 von Anna-Elisabeth

// Die Impfbereitschaft unter Ärzten und Pflegekräften, die vor allem auf den Intensivstationen tätig sind, ist zwischen Dezember und Februar von 65 Prozent auf mehr als 75 Prozent gestiegen. //

Das hört sich doch nicht schlecht an, aber alle wären doch besser!
Und den Unterschied zwischen Pflegeheimen und Krankenhäusern kann ich mir nur mit dem höheren ( ? ) Anteil an ausländischen Pflegekräften erklären. Da ist manchmal kein durchdringen ( gab es einen TV Bericht zu ), weil einfach Unbehagen gegenüber Impfungen herrscht.
Da müsste dringend eine Aufklärung her.

@14:48 von WM-Kasparov-Fan

"Ich würde eher die noch rüstigen und physisch guten Familienangehörigen kritisieren, dass sie überhaupt jemanden in ein Pflege- bzw. Altenheim abschieben. Statt sich selber um diese zu kümmern und auf eigene Lohn- bzw. Erwerbsarbeit verzichten!"

Das kann doch jeder machen, wie er möchte. Es besteht jedenfalls keine Pflicht dies zu tun, weder rechtlich noch moralisch.

zu den Pflegebedürftigen zwischen März und Mai 2020 nicht möglich.

.
glücklicherweise
sonst wäre die Übersterblichkeit wohl noch höher gewesen

14:48 von WM-Kasparov-Fan

«Ich würde eher die noch rüstigen und physisch guten Familienangehörigen kritisieren, dass sie überhaupt jemanden in ein Pflege- bzw. Altenheim abschieben. Statt sich selber um diese zu kümmern und auf eigene Lohn- bzw. Erwerbsarbeit verzichten!»

Können Sie kritisieren.
Sinn hat das bei Menschen, die Sie gar nicht kennen, aber nicht.

Nicht jeder kann eigener Arbeit zum Gelverdienen entsagen, um Angehörige zu pflegen. Kann er / sie schon mal gar nicht, sind in der eigenen Familie dann noch Kinder. Die gilt es auch materiell und spirituell zu unterhalten, zu ernähren, und zu umsorgen.

Viele Menschen dieser Middle Generation stecken in diesem schlimmen Dilemma, aus dem es eigentlich gar keinen guten Ausweg gibt. Nur die wenigsten schieben ohne Emotionen die Pflegebedürftigen in Heime ab, damit ihnen selbst mehr Zeit für Saus und Braus im Leben bleibt.

Die solchen Welchen, die Sie persönlich besser kennen, können Sie kritisieren deswegen. Aber niemand anders sonst darüber hinaus.

@ich1961

"Ist das Ihre Meinung oder wollen Sie uns das als Tatsache " verkaufen "?
Wenn ja, hätte ich gerne seriöse Belege!"

Das ist ein Kommentarbereich und kein Gericht. Habe aber vergessen zu erwähnen, dass man unverhältnismäßig auch die künstliche Beatmung insbesondere am Anfang der Pandemie eingesetzt hat. Das alles kann man sich bei den Therapieempfehlungen von Covid-19 bei Lancet durchlesen. Es gibt auch Studien, die gezeigt haben, dass Therapierte häufiger gestorben sind als nicht Therapierte.

14:48 @ zoro1963

Das stimmt so nicht, lesen Sie bitte die verlinkte Pressemeldung. -
6 Seiten,
dort ist die Krankenhausaufnahme in Diagrammen dargestellt.

Wie die Behandlung erfolgte,
habe ich jetzt noch nicht gelesen,
der Report ist 300 stark.

Wir (Angehörigen) hätte jedoch meiner Mutter die intensiv-medizinischen Maßnahmen erspart, per Patientenverfügung, allerdings wäre uns wohl auch Abschiednehmen nicht vergönnt gewesen - das wäre bitter gewesen.

---
@all

Meine Mutter ist geimpft,
halbwegs fit, die Spuren der Isolation sind dennoch sichtbar,
die fortschreitende Demenz sorgt für weiteres.

Aus Einsamkeit,
fehlendem Lebensmut, Depression folgen unweigerlich Verschlechterungen des physischen Zustandes, vor allem auch Herz-Kreislauf-Funktionen.

14:48 von zoro1963

Sie wurden ohne intensive medizinische Behandlungen zum Sterben zurückgelassen
.
können sie das beurteilen ?

ob einem 95 Jährigen ein ''Intensivplatz" das Leben verlängert hätte
oder nur den Tod ?

Auch das gehört zur Servicewüste Deutschland

In der ambulanten Rennpflege schauts nicht besser aus. Da bekommen Neu-Pflegefälle gar keine Hilfe mehr bei all den chronisch überlasteten Pflege- und Betreuungsdiensten.

Und die Alt-Pflegefälle bekommen nur noch 4 Stunden Hilfe im Monat. Und den restlichen Monat können sie ohne Hilfe zuschaun, wie sie da überleben sollen.

Bei Stundenlöhnen von über

Bei Stundenlöhnen von über 30 Euro und somit deutlich über Mindestlohn wird bei den Pflegekräften auf sehr hohem Niveau nach immer mehr Geld herum gejammert und gestreikt.

15:17 von schabernack Volle

15:17 von schabernack

Volle Zustimmung !
Erschwerend dazu kommt noch, das nicht jeder " zur Pflege " geeignet ist - manch einer kann das schlicht nicht.

15:24 von Björn H.

Auch das gehört zur Servicewüste Deutschland

.
Alternativen ?
schlagen sie mal einige vor !

In der Pflege geht es zu

In der Pflege geht es zu wie in der AGENDA mit einem aufgedunsenen Verwaltungs- und Bürokratie-Apperat, der sich um die eigentliche Sache räkelt und mehr als diese selbst kostet. So wird Pflegefällen von Stadt und AOK zugemutet, bei hunderten Pflege- und Betreuungsdiensten um Hilfe nachzufragen und überall da heißt es nur: "Sorry, wir sind völlig überlastet !".

LEBENSLUST VERLOREN

Seit Zeit Gedenken gibt es Krankheiten, die speziell fuer Pflegebeduerftige bedrohlich sein koennen. Dass sie aber "zu ihrem eigenen Schutz" eingesperrt werden und vereinsamen, gab es meines Wissens nach noch nicht.
Wenn sie dann ihre Lebenslust verlieren ist es fuer mich kein Wunder, dass sich die Sterblichkeit erhoeht.

15:21 von Leipzigerin59

Aus Einsamkeit,
fehlendem Lebensmut, Depression folgen unweigerlich Verschlechterungen des physischen Zustandes,
vor allem auch Herz-Kreislauf-Funktionen.
---

ist das ne normale Erscheinung wenn man alt wird,
oder ne eher ungewöhnliche ?

also mein Mutter (Dement) konnte man 2 mal im Jahr besuchen
oder auch 2 mal am Tag
die Frage war immer gleich
"ihr seit lange nicht dagewesen"
na immerhin sie hat uns noch erkannt - was mich wunderte

15:20 von Orfee

@ich1961
"Ist das Ihre Meinung oder wollen Sie uns das als Tatsache " verkaufen "?
Wenn ja, hätte ich gerne seriöse Belege!"

Das ist ein Kommentarbereich und kein Gericht. Habe aber vergessen zu erwähnen, dass man unverhältnismäßig auch die künstliche Beatmung insbesondere am Anfang der Pandemie eingesetzt hat. Das alles kann man sich bei den Therapieempfehlungen von Covid-19 bei Lancet durchlesen. Es gibt auch Studien, die gezeigt haben, dass Therapierte häufiger gestorben sind als nicht Therapierte.

Es gibt auch mehrere Studien, aus welchen klar und deutlich hervorgeht, dass Ihre Behauptungen falsch sind, insbesondere die, welche nebulöse Studien betreffen.

@15:14 von ich1961

Danke für die Antwort.

//Das hört sich doch nicht schlecht an, aber alle wären doch besser!//

Sicher, aber das Personal in Krankenhäusern und Heimen unterscheidet sich ja nicht wesentlich von der übrigen Bevölkerung.
Es sollen auch vorwiegend junge Ärztinnen und Pflegerinnen sein, die Schwierigkeiten mit der Entscheidung haben. Ich bin zwar nicht mehr jung, aber ich kann mich erinnern, dass ich in jungen Jahren auch sehr skeptisch gegenüber Impfungen war. Da kann ich mich ja heute schlecht über andere echauffieren. Viele junge Frauen haben vielleicht auch Sorge, dass sie zum Zeitpunkt einer Impfung schwanger sein könnten.
(Ist jetzt nur so eine Idee.)

14:46 von Gassi

… Ich wollt im April in den Urlaub: Also habe ich mir kurzerhand eine Gewerbe angemeldet - und schon standen mir viele Hotels zur Verfügung.

… und Sie sind bestimmt total stolz auf Ihre Bauernschläue.

@15:14 von ich1961

//Und den Unterschied zwischen Pflegeheimen und Krankenhäusern kann ich mir nur mit dem höheren ( ? ) Anteil an ausländischen Pflegekräften erklären. Da ist manchmal kein durchdringen ( gab es einen TV Bericht zu ), weil einfach Unbehagen gegenüber Impfungen herrscht.//

Das klingt in der Tat plausibel.

15:16 von mispel @14:48 von WM-Kasparov-Fan

das sagt sich leicht
seine Angehörigen selber zu pflegen
einfach mal mitmachen, wenn man ne demente Mutter/Vater hat
dann kann man auch besser diskutieren

@ Sisyphos3

Alternativen gäbe es zuhauf. So wäre es sinnvoller, wenn die AOK-Pflegekasse all den Pflegefällen ein billiges Auto vom Gebrauchtwagenmarkt zur Selbsthilfe finanzieren würde, die noch Auto fahren können, anstatt all diese Pflegefälle auf unmobil zu halten und ihnen nur 4 Stunden Einkaufs- und Fahrtenhilfe völlig kostenüberwuchert im Monat zu gewähren. Neu-Pflegefälle bekommen nicht mal mehr diese Hilfe wegen von all dem AOK-Irrsinn und Bürokrtatiestadel crhonisch überlasteter Pflege- und Betreuungsdienste.

15:06 von Sisyphos3

14:46 von Gassi
Also habe ich mir kurzerhand eine Gewerbe angemeldet - und schon standen mir viele Hotels zur Verfügung.

man muß sich nur zu helfen wissen !

Sie meinen so wie diejenigen hier, welche sich ihre Impfung durch Beziehungen erschlichen haben?

Es wundert mich nicht, dass Ihnen ein solches Verhalten imponiert.

@15:17 von schabernack 14:48 von WM-Kasparov-Fan

Danke für Ihre Ausführungen. Möchte hinzufügen, dass auch viele Menschen in Heimen überhaupt keine Angehörigen mehr haben.

Ja

"Darf man den Artikel so interpretieren, dass die Patienten nicht nur an oder mit Corona verstorben sind, sondern teilweise auch an den getroffenen Maßnahmen, quasi als Kollateralschaden?"

Das darf man. Es liegt zumindest sehr nahe wenn man drueber nachdenkt.

So wird in Deutschland der Pflegenotstand gemacht:

Die AOK-Pflegekasse handelt völlig konträr zum Gesetzgeber, der den Pflegefällen solange wie möglich eine selbstständige Haushalts- und Lebensführung ermöglichen will und eigentlich die Pflegekasse hierzu Hilfe leisten müßte. Doch die AOK-Pflegekasse übt sich stattdessen nur in Overbürokratie, Vorschriftenwahn und Hilfeverweigerung. Das hat wiederum und logo zur Folge, daß die Pflegefälle in ihrer Hilflosigkeit und Lebenserschwernis noch kränker werden und zum leicht absehbaren Heimpflegefall abgefrackt werden.

15:24 @ Björn H.

"...  Alt-Pflegefälle bekommen nur noch 4 Stunden Hilfe im Monat. Und den restlichen Monat können sie ohne Hilfe zuschaun, wie sie da überleben sollen..."

Können Sie diese kühne Behauptung belegen?

Es gibt Verträge zwischen Pflegekasse und Dienstleister,
das Ausmaß der zu erbringenden Betreuung / Pflege hängt vom Pflegegrad/-stufe ab

So wird in Deutschland der Pflegenotstand gemacht:

Obwohl all die chronisch überlasteten Pflege- und Betreuungsdienste keine neuen Pflegefälle mehr aufnehmen, können Pflegefälle nicht mal Alternativen wie z.B. Taxis oder Privatpersonen als Fahrten- und Einkaufshilfen nutzen, weil da wiederum die Pflegekasse die Finanzierung verweigert. Da fragt man sich, wozu man da überhaupt seit 1995 Pflegeversicherungsbeiträge bezahlt, wenn dann einem als Pflegefall die Pflegekasse nur mit ihrer "Rien ne va plus"-Hilfeverweigerungsmentalität das Leben noch zusätzlich erschwert !?

@Anna-Elisabeth, um 15:06

re@ 14:47 von harry_up

Dass es prinzipiell Übertherapie in Krankenhäusern gibt, ist mir aus eigener leidvoller Erfahrung bekannt.

Da User Orfee dies aber konkret für die angegebenen Zeiträume auf Altenheime bezieht, und meine betagte Schwiegermutter sich in einem solchen befindet, bin ich natürlich hellhörig.

Daher meine Bitte um Nachweise, die ich gern wiederhole.

Fest steht, dass in Alten -

Fest steht, dass in Alten - oder Pflegeheimen, Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern coronataugliche Lüftungsgeräte in jeden Raum gehören. Alternativ natürlich fest installierte Lüftungsanlagen.
Dass sämtliches Personal in diesen Einrichtungen geimpft sein muss, ist auch ziemlich klar.
Zu den schlechten Löhnen im Pflegebereich können nun die Gewerkschaften aus dem Vollen schöpfen, da laut Spahn und Heil jeglicher Lohn, der in Tarifverhandlungen zustande kommt, auch revanchiert wird.
Die Frage im Moment ist: Wann fangen die Gewerkschaften endlich an?
Auch bei den Arbeitsbedingungen, wie Arbeitszeiten und Maßnahmen zur Pandemievermeidung, müssen die Gewerkschaften schnell aktiv werden.
Und natürlich muss es nun eine konzertierte Zusammenarbeit aller Einrichtungsträger und aller zuständigen Ministerien geben, mit allen nur erdenklichen Verbesserungen im Pflegebereich neue Auszubildende anzuwerben.
Sehr gute Ausbildungslöhne wären ein Anfang.
Kürzere Arbeitszeiten ebenfalls.

Altenheime im Fokus

Also ich musste mich in den letzten Monaten schon wundern, offenbar werden die Bewohner mehrmals in der Woche von ihren Angehörigen besucht. So klang es zumindest.
.
Meine Erfahrungen sind da andere. Wochenlang läßt sich niemand blicken.
.
Umso seltsamer diese Geheule im Fernsehen. Ich würde vermuten, dass die große Mehrheit der alten Menschen in den Heimen vielleicht 1 Mal im Monat von den Enkeln und den eigenen Kindern besucht wird.
.
Es wird das Bild vermittelt, dass da scheinbar da alle täglich hhin rennen und Corona das verhindert habe. Was für ein Unsinn. Die Realität ist eine andere.
.
Die Menschen dort sind einsam.

@15:33 von Sisyphos3 15:21 von Leipzigerin59

//"Aus Einsamkeit,
fehlendem Lebensmut, Depression folgen unweigerlich Verschlechterungen des physischen Zustandes,
vor allem auch Herz-Kreislauf-Funktionen."
---
ist das ne normale Erscheinung wenn man alt wird,
oder ne eher ungewöhnliche ?//

Es ist bei Alten ebenso wie bei Jüngeren zumindest keine seltene Erscheinung.

//also mein Mutter (Dement)...//

Ein unzulässiger Vergleich. Nicht alle alten Menschen sind dement und können noch sehr viel Freude am Leben haben. Diese Freude wird aber durch Einsamkeit erheblich getrübt. Aber auch eine beginnende Demenz kann durch Einsamkeit stark beschleunigt werden.

15:34 von Anna-Elisabeth

«Viele junge Frauen haben vielleicht auch Sorge, dass sie zum Zeitpunkt einer Impfung schwanger sein könnten.
(Ist jetzt nur so eine Idee.)»

Diese mögliche Befürchtung kann aber nicht verständig für andere ein realer guter Grund sein, sich nicht impfen zu lassen, so es darüber hinaus nicht noch andere Gründe gibt.

Es gibt Schwangerschaftstest, und will frau im Hinblick auf die Corona-Impfung sicher gehen wie sicher möglich ist, gibt es noch den Test vom HCG-Spiegel im Blut beim Gynäkologen.

Was aufwändig ist das wohl schon. Aber frau wird ja auch nicht unerwartet überraschend schon morgen früh geimpft. Und niemand wusste vorher davon, und niemand konnte sich darauf vorbereiten.

@Ich1961 um 15:10 Uhr

"Pflegen Sie eine/n Angehörige/n ?"

Seit 20 Jahren, deswegen steht auf meinem Rentenbescheid auch 105 Euro.
Aber Altersarmut ist nicht das Problem, sondern dass ich selber psychisch völlig kaputt bin mittlerweile und oft durchdrehe.
Wichtig ist eben, ein gutes Herz zu behalten.

Am 29. Juni 2021 um 13:59 von Orfee

Zitat: Auch wegen Übertherapie bzw. medizinische Maßnahmen, die unverhältnismäßig waren. Zu viel Cortison, Blutverdünner, antivirale Medikation usw.

Ich sehe schpn massenhaft Ärzte vor dem Strafrichter, wegen fahrlässiger Tötung bzw. u.U. sogar wegen bedingt vorsätzlicher Tötung.

So schaut die "Hilfe" der Pflegekasse aus

Schon bei meinem Vater als 24 Stunden-Pflegefall hat mir die Pflegekasse rundum Hilfe und die Versicherungsleistungen verweigert und jede Menge Overbürokratie entgegengebratzt. Erst nachdem mein Vater nach 6 Jahren häuslicher Pflege verstorben war, hatte ich die Zeit und Kraft, die Pflegekasse auf all die Pflegeleistungen durch einen Anwalt zu verklagen. Nach 14 Monaten Gerichtsprozeßdauer mußte dann die Pflegekasse 16.000 Euro nachzahlen, wovon wiederum mein Anwalt als Honorar die Hälfte des Geldes für sich einbehielt. Na mit solchen üppigen BRAGO-Honoraren ist der Anwalt wenigstens mal nicht auf die Pflegekasse angewiesen.

@Thomas D.

"Es gibt auch mehrere Studien, aus welchen klar und deutlich hervorgeht, dass Ihre Behauptungen falsch sind, insbesondere die, welche nebulöse Studien betreffen."

Ich kenne keine Studie, die gezielt nur deswegen aufgelegt wurde, um die These von Orfee zu falsifizieren :-).

Mit den Falschbehandlungen ist Deutschland aber eher am Ende der Liste. Insbesondere im Ausland ist noch viel schlimmeres passiert. Völlig gesundes, älteres Ehepaar macht Urlaub in der Türkei und sie müssen getestet werden. Der Ehemann ist negativ aber die Frau wird positiv getestet und sofort ins Krankenhaus geliefert.
Da wurde sie dann zum Tode behandelt und ist im Krankenhaus verstorben. Sie hat auch täglich berichtet, was mit ihr gemacht wurde. Es gibt auch genug Belege für die Fehlbehandlungen.

Und wie weiter?

Der zentrale Satz ist für mich:
" 'Die Infektionsschutzmaßnahmen während der Pandemie reichten nicht aus, um die im Heim lebenden pflegebedürftigen Menschen ausreichend zu schützen', sagte Antje Schwinger, Leiterin des Forschungsbereichs Pflege im WIdO. "

Und wie kriegt man das besser hin?
Das wäre jetzt wirklich gut zu wissen.
Der Befund allein ist nicht sehr hilfreich.
Man könnte jetzt vermuten, ja wenn die Pflege verstaatlicht wäre, dann wäre es besser.
Angesichts der Lage an den Schulen darf das bezweifelt werden. Maske, Abstand-Halten, Lüften durch weitflächiges Fensteröffnen und Kohortenbildung im Altersheim?
Klingt satirisch und ist als Maßnahmenpaket gegen Delta auch nicht ausreichend. Nirgendwo.

Manches ist nicht korrekt gelaufen!

Jedenfalls wurde schon vor einiger Zeit von einem anonymen Brief eines Altenpflegers berichtet (in nachrichten br24), der in einem Alten- und Pflegeheim in Unterfranken tätig ist, daß häufig sich nicht an die staatlichen Vorgaben in den Pflegeeinrichtungen gehalten wird.
Er machte dies anonym, weil er Angst hatte, daß er seine Stelle verliert und hinterher deswegen auch keine mehr findet.
Außerdem hätten sofort alle Pfleger und Krankenschwestern in den Pflegeeinrichtungen zu allererst eine Impfung verpaßt gehört, denn die tragen diesen Virus am ehesten in diese Häuser, aber zu Beginn hat man da auch leider Abstand genommen.

Pflegepersonal

So heldenhaft sich das Pflegepersonal auch verhalten hat. Es wurden auch hanebüchene Fehler im Zusammenhang mit der Infektion gemacht. Corona wurde nicht richtig ernst genommen. Es wurde nicht realisiert, dass es sich um eine hochinfektiöse tödliche Krankheit handelt.

@ Projekt Gold

Darf man den Artikel so interpretieren, dass die Patienten nicht nur an oder mit Corona verstorben sind, sondern teilweise auch an den getroffenen Maßnahmen, quasi als Kollateralschaden?

Mir ist keine tödliche Infektionsschutz-Maßnahme bekannt. Ihnen?

Hauptinfektionsquelle Nr. 1 bis heute unbeachtet in Deutschland

Mit all der Corona-Testerei und deren fehlerhaften Ergebnissen schützt man logo kein Pflegeheim, während gleichzeitig durch dauergekippte Fenster und der daraus permanent und frischluft-verübelnd in höhere Gebäude-Etagen entweichenden verkeimten Raumabluft als Hauptinfektionsquelle Covid-19 sich rasend schnell in einem Heim ausbreiten kann.

 15:33 @ Sisyphos3

>> ... Verschlechterungen des physischen Zustandes,
vor allem auch Herz-Kreislauf-Funktionen.
---

"ist das ne normale Erscheinung wenn man alt wird,
oder ne eher ungewöhnliche ?" <<

Bis zu einem gewissen Grad normal,
man kann mit viel Zuwendung zum Pflegebedürftigen den Prozess verlangsamen und ihm trotz allem schöne Stunden verschaffen, etwas Mut machen, ...

"... Mutter (Dement) konnte man 2 mal im Jahr besuchen
oder auch 2 mal am Tag
die Frage war immer gleich
"ihr seit lange nicht dagewesen"
na immerhin sie hat uns noch erkannt - was mich wunderte
..."

Es ist völlig wurscht, was die/der Demente sagt.
Sie/er lebt in einer eigenen Welt, die sie/er nur selten verlassen (können).

Trotzdem Run Wärme, Nähe, Umarmungen, Beschäftigung mit ihnen den Erkrankten gut, das spüre ich jedesmal beim Besuch.
Demenzerkrankte sind nicht gefühllos.

Die Fähigkeit zum Erkennen von Personen hängt davon ab, wie stark die Demenz das räumliche Sehvermögen beeinträchtigt.

@15:48 von Leipzigerin59 15:24 @ Björn H.

//Es gibt Verträge zwischen Pflegekasse und Dienstleister,
das Ausmaß der zu erbringenden Betreuung / Pflege hängt vom Pflegegrad/-stufe ab//

Und hier gibt es bei uns in Deutschland ein Problem. Ich habe eine Bekannte, die deutlich unter zunehmender Demenz litt. Die Nichten leben in Süddeutschland. Ich war der Ansicht, dass diese Frau nicht mehr lange allein klarkommt und hatte versucht, zu erreichen, dass sich entweder jemand vom MD oder ein Pflegedienst sich wenigsten ein Bild der Lage macht. Auch mit der Krankenkasse hatte ich telefoniert.
Aber ohne Antrag auf eine Pflegestufe passiert da nichts. Diesen Antrag hätte die Dame aber entweder selbst oder die Angehörigen in Süddeutschland stellen müssen.
Es ist unerträglich, welche Hürden hier überwunden werden müssen, bis sich jemand genötigt fühlt, sich von der Hilfsbedürftigkeit eines Menschen zu überzeugen.
Als endlich ein Dienst beauftragt war, fand der sie bereits nach einer Woche bewusstlos in der Wohnung.

Hauptinfektionsquelle Nr. 1 bis heute unbeachtet in Deutschland

Dauergekippte Fenster und die daraus permanent entweichende schadstoffe- und keimereiche Raumabluft sind nicht nur die Hauptinfektionsquelle für Covid-19, so auch in Heimen, Schulen, Büro-, Miets- und Hochhäusern. Sondern die solchermaßen rücksichtslos und asozial anderen Hausnutzern permanent verpestete Außenfrischluft zur Raumbelüftung ist auch der Immunschwächer und Schrittmacher für viele andere Krankheiten von MCS, Asthma, Diabetes bis Krebs, sodaß der Pflegenotstand auch aus diesem bis heute staatlich nicht verbotenen Mißstand fabriziert wird.

15:53 von Anna-Elisabeth

Nicht alle alten Menschen sind dement
---
mein -Zitat _
"ist das ne normale Erscheinung wenn man alt wird,
oder ne eher ungewöhnliche ?"
also ne Frage
keine Feststellung

15:52 von MrEnigma

Es wird das Bild vermittelt, dass da scheinbar da alle täglich hhin rennen und Corona das verhindert habe
.
der Eindruck könnte sich einem aufdrängen !

also für mich zumindest war ein Besuch im Pflegeheim sehr belastend
auch in der Vorcoronazeit

@15:51 von harry_up @Anna-Elisabeth, um 15:06

//Da User Orfee dies aber konkret für die angegebenen Zeiträume auf Altenheime bezieht, und meine betagte Schwiegermutter sich in einem solchen befindet, bin ich natürlich hellhörig.

Daher meine Bitte um Nachweise, die ich gern wiederhole.//

Es ist sicher eine unzulässiger Verallgemeinerung von Orfee. Allerdings ist es keine Seltenheit, dass man alten Menschen zu viele Medikamente verabreicht. Ein Nachweis dürfte hier im Forum schon aus rechtlichen Gründen nicht möglich sein. Vermutlich ist nicht einmal die Nennung eines Heims erlaubt.

16:01 von Heidemarie Bayer

Außerdem hätten sofort alle Pfleger und Krankenschwestern in den Pflegeeinrichtungen zu allererst eine Impfung verpaßt gehört,
.
das wäre das selbstverständlichste gewesen
die brachten doch das Virus in die Einrichtung

erinnert sich noch einer an das "Theater"
die wollten sich doch gar nicht impfen lassen

@ Heidemarie Bayer

Außerdem hätten sofort alle Pfleger und Krankenschwestern in den Pflegeeinrichtungen zu allererst eine Impfung verpaßt gehört, ...

Das hat man ja auch gemacht. Pflegerisches Personal wurde mit als erstes geimpft.

15:38 @Björn H. @ Sisyphos3

" Alternativen gäbe es zuhauf. So wäre es sinnvoller, wenn die AOK-Pflegekasse all den Pflegefällen ein billiges Auto vom Gebrauchtwagenmarkt zur Selbsthilfe finanzieren würde, die noch Auto fahren können, anstatt all diese Pflegefälle auf unmobil zu halten ..."

Sorry,
aber ich habe selten soviel Unsinn gelesen.

Wie groß ist der Anteil unter den Pflegebedürftigen, die überhaupt / noch Auto fahren können?

Wenn,
dann bräuchten viele möglicherweise Spezialausstattung, Automatik o.ä.,
das bekommt man natürlich auf jedem Gebrauchtwagenmarkt.

"... ihnen nur 4 Stunden Einkaufs- und Fahrtenhilfe völlig kostenüberwuchert ..."

Medikamentengabe, ggf. Spritzen,
Waschen, An-/Ausziehen,
Toilettengänge oder Urinbeutel oder Windeln, ...

15:33 von Sisyphos3

«Aus Einsamkeit,
fehlendem Lebensmut, Depression folgen unweigerlich Verschlechterungen des physischen Zustandes,
vor allem auch Herz-Kreislauf-Funktionen.»

«ist das ne normale Erscheinung wenn man alt wird,
oder ne eher ungewöhnliche ?»

Das ist eine Erscheinung, die Lebenserfahrung von Kindesbeinen an lehrt.
Der Mensch ist ein Gruppenwesen in all der langen Zeit der Evolution.

Es ist ein Unterschied wie Tag & Nacht, wie Tropen & Antarktis. Ob wer alleine sein will, oder ob wer alleine sein muss. Alleinesein alleine ist keine Einsamkeit, wenn sie selbst gewählt ist. Manche Menschen ziehen diese Art von Alleinesein als prinzipiellen Lebensentwurf der Geselligkeit vor. Aber alle diese wissen, sie könnten auch anders, wenn sie wollen würden.

Mit dieser Art Einsamkeit lässt sich gut umgehen, ist man nicht Typ Mensch, dem es schon hibbelig wird mit nicht wissen, was tun, ist mal 24 Std. nichts an Ablenkung.

Alleine-Sein-Müssen macht schon kleine Kinder krank. Lebenserfahrung.

@ Björn H.

während gleichzeitig durch dauergekippte Fenster und der daraus permanent und frischluft-verübelnd in höhere Gebäude-Etagen entweichenden verkeimten Raumabluft als Hauptinfektionsquelle Covid-19 sich rasend schnell in einem Heim ausbreiten kann.

Das glaube ich nicht. Können Sie eine Studie angeben, die das untersucht hat? Oder ist das mehr Ihr Gefühl?

@16:01 von Heidemarie Bayer

//Außerdem hätten sofort alle Pfleger und Krankenschwestern in den Pflegeeinrichtungen zu allererst eine Impfung verpaßt gehört,...//

Damit die Flucht aus diesen Berufen noch vergrößert wird?
Schon Ihre Ausdrucksweise "eine Impfung verpaßt gehört" ist abschreckend.

16:04 von Leipzigerin59

Die Fähigkeit zum Erkennen von Personen hängt davon ab, wie stark die Demenz das räumliche Sehvermögen beeinträchtigt.
-----

??

eher doch in wie weit der Place/Eiweißkörper das Gehirn zerstört hat

Zitat :
"Demenzerkrankte sind nicht gefühllos."
hat das jemand behauptet
(ganz im Gegenteil)

16:04 @ Leipzigerin59 .. Korrektur

"... Trotzdem Run ..."

sollte
"... trotz allem ..."
heißen

Und was lernen wir daraus ?

Mein Vater und Pflegefall brauchte nicht mal Insulinspritzen, wenn er sich an der frischen Luft im Freien aufhielt. Der Blutzuckerspiegel raste erst und regelmäßig in der Wohnung insulinpflichtig in die Höhe und ein Atemwegs- und Magendarm-Infekt jagde den anderen, sobald ihm in unteren Etagen des Hauses wohnende Mieter mit ihren rücksichtslos dauergekippten Fenstern tagelang und permanent die Außenfrischluft zum Belüften seiner Wohnung verpresteten. Somit wäre ein gesetzliches Verbot von dauergekippten Fenstern die weitaus bessere staatliche Pandemieschutzmaßnahme.

@ Orfee, um 16:00

Sie argumentieren an dem konkreten Thema vorbei.
Schreckensbeispiele aus aller Welt sind doch hier überhaupt nicht gefragt.

Sie kommentierten einen Artikel;
dass Sie Ihre Aussagen derart verallgemeinert verstanden haben wollten, war Ihrem Kommentar nicht zu entnehmen.

Daher war die Aufforderung, konkrete Nachweise zu erbringen, berechtigt und ist in dem Forum auch üblich und hat überhaupt nichts mit einer “Gerichtsverhandlung“ zu tun.

@15:48 von Leipzigerin59

Nachtrag zu meinem Kommentar von 16:09 Uhr:

Wie sich später auf einer Intensivstation herausstellte, hatte die Dame ihre Medikamente (u.a. das Schilddrüsenhormon) nicht mehr genommen. Danach musste ein Eilantrag auf Aufnahme in ein Pflegeheim gestellt werden, was sich wegen der Corona-Pandemie als doppelt schwierig erwies.

16:20 von schabernack

Der Mensch ist ein Gruppenwesen in all der langen Zeit der Evolution.
.
ein Großteil der Menschen
bei weitem aber nicht alle
sonst gäbe es ja keine Einsiedler und Mönche in ihren Zellen

@ Anna-Elisabeth, um 16:16

Sie haben sicher Recht.

16:11 @ Sisyphos3

So langsam sollten Sie selbst Ihre Beiträge und die Antworten darauf gründlich lesen.
Sie scheinen den Überblick zu verlieren.
.

"... Nicht alle alten Menschen sind
dement ..."
von @Anna-Elisabeth steht im Zusammenhang mit Ihrer dementen Mutter.

Ich bin gegen eine generelle Impfpflicht,

da dies in die persönlichen Freiheiten stark eingreift.
Doch wenn jemand Kranke und Senioren pflegen will, sollte eine Coronaimpfung obligarorisch sein. Wer dies nicht möchte, sollte sich einen neuen Beruf suchen. Denn mit der Weigerung zur Impfung nimmt er billigend möglicherweise eine schwere Erkrankung oder den Tod der Senioren in Kauf.
Und dies ist nicht zu rechtfertigen, ebensowenig wenn sein Arbeitgeber, das Heim diese Impfignoranz toleriert. In meinen Augen nehmen diese Leute die Erkrankung und den Tod der zu Pflegenden billigend in Kauf.
Und die Politik hat kollegial weggesehen und die Senioren in den Heimen im Stich gelassen, erst spät einige Bundeswehrangehörigen zur Hilfe geschickt.
Wenn Krankheit und Pflege zum guten Geschäft wird und Lobbyisten die Gesetze mitbestimmen dürfen, darf man sich über diese Zustände nicht wundern. Der alte und meist ärmere Mensch als Ware für die Geldbeschaffung der Reichen.

@15:06 von Sisyphos3 14:46 von Gassi

//"Also habe ich mir kurzerhand eine Gewerbe angemeldet - und schon standen mir viele Hotels zur Verfügung."
.
man muß sich nur zu helfen wissen !//

Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel.

Impfbereitschaft

"Ich stelle mir bei der geringen Impfbereitschaft die Frage nach dem Warum?"

Vieleicht wollen viele Leute abwarten, bis der Impfstoff eine "vollstaendige" Zulassung hat, nicht nur eine "Notzulassung".
Dann glauben einige Menschen immer noch daran, dass ihr eigenes Immunsystem seine Aufgabe selbst erfuellen kann.

16:18 von Leipzigerin59

Sorry,
aber ich habe selten soviel Unsinn gelesen.
.
also ich auch nicht !!
also lassen sie meinen Namen weg :-)

die Klientel braucht persönliche Zuwendung in jedweder Form
definitiv aber kein Auto

15:56 von WM-Kasparov-Fan

«Seit 20 Jahren [pflege ich einen Angehörigen … ich weiß, es ist Ihre Mutter], deswegen steht auf meinem Rentenbescheid auch 105 Euro.
Aber Altersarmut ist nicht das Problem, sondern dass ich selber psychisch völlig kaputt bin mittlerweile und oft durchdrehe.
Wichtig ist eben, ein gutes Herz zu behalten.»

Es muss Sie aber doch sehr hellhörig und aufmerksam auf und für Sie selbst machen, dass sich bei Ihnen eindeutige Zeichen von Überlastung und Überbeanspruchung zeigen.

Weder physisch noch psychisch ist der Mensch eine Maschine, die physikalisch immer die gleiche Art von Arbeit in gleicher Qualität liefern kann, so man ihr nur stetig neuen Treibstoff zuführe.

Ich bezweifle zu Null Komma Nichts, dass Sie sich zugewandt, aufmerksam, liebevoll um Ihre Mutter kümmern. Aber keine der beiden Seiten Pflegender und Gepflegte hat langfristig Vorteile, ist die Gesamtsituation für den Pflegenden an, oder jenseits, der Grenze von psychischer Belastbarkeit.

Seien Sie lieb zu sich selbst !

Ein weiterer Corona-Faktor

Ein weiterer Corona-Faktor ist das ungesunde Essen in Heimen und Kliniken (oft nur aus der Konserve und seit Tagen im voraus vorgefertigt voller Konservierungsmittel), die es noch nicht mal im 21. Jhd. geschafft haben, z.B. für die weit verbreitete Massenkrankheit Diabetes eine bedarfsgerechte Diät-Ernährung anzubieten. Stattdessen wird dann lieber Insulin in hohen Dosen gespritzt, das als Masthormon den Teufelskreislauf aus Heißhunger und Adipositas noch zusätzlich verstärkt. Und auch dieser immunschwächende Teufelskreislauf ist ideal für eine schwere Covid-19 Infektion.

Pflegeheimprobleme

Corona hat eingeschlagen wie eine Bombe, dass alte Menschen plötzlich nicht mehr Besuche empfangen durften, wochenlang allein blieben- auf ihren Zimmern. Das ist wie ein Einzellzellenarrest. Und soziale Kontakte im Schutzmantel und ohne Berührung macht das Leben eines alten Menschen erst recht kaputt. Da haben nicht nur unsere Kinder gelitten, sondern auch die Pflegeheimbewohner. Die Sterblichkeit steigt, wenn Zuwendung nur noch in reiner mechanischer Pflege besteht. So haben mir sowohl Bekannte als auch Kollegen berichtet, dass alte Angehörige an Vereinsamung starben, die in der Einrichtung monatelang keine Familie sahen. Telefonieren können nicht mehr alle- das muss man genauso bedenken. Pflegepersonal allein trifft aber keine Schuld. Sondern Personalmangel, unzureichende Maßnahmen, die wichtig und sozial angemessen sind. Da liegt der Hase im Pfeffer. Ob daraus gelernt wurde, bezweifle ich. Und Abschottung von Heimen war ein Supergau.

Meine Erfahrung ist, dass auch das ...

... Alleinsein gelernt sein muss.

Wer sein Leben nie allein war, der wird das im (hohen) Alter auch nicht können.

Viele Menschen sind -im Gegensatz zu mir- so gestrickt, dass sie immer und überall irgendjemanden zum Reden brauchen. Fehlen dann irgendwann die Ansprechpartner, führt das zu "Belastungen", die natürlich in Zeiten wie diesen verstärkt bzw. besonders hervortreten. Dass Unzufriedenheit und Einsamkeit zu einer höheren Sterblichkeit führen können, ist daher durchaus möglich. Auf der anderen Seite ist das Risiko, durch eine Corona-Infektion zu sterben, wahrscheinlich deutlich höher ... erst recht dann, wenn sich gerade das Pflegepersonal nicht impfen lässt oder noch schlimmer, sich sogar als impfunwillig entpuppt.

Dazu kann ich dann nur sagen, wer so denkt und im Pflegebereich arbeitet, hat leider im Moment den falschen Beruf.

16:34 von Leipzigerin59

Sie scheinen den Überblick zu verlieren.
.
gehts nicht hier im Thread auch um Demenz

also haben sie bitte Verständnis
bin ja auch schon 65
:-)

PS und hier in Stuttgart ist gerade die Hölle los

16:20 @ schabernack

Es geht um die Einsamkeit in Pflegeheimen.

Da ist kaum bis kein Spielraum, wenn wegen Corona die Bewohner*innen meist isoliert sind,
das Pflegepersonal wegen Infektion o.a
unterbesetzt ist und sich mit den Pflegebedürftigen nicht beschäftigen kann.

Alleinsein und Einsamkeit ist nicht das Gleiche,
nur,
man kann sich auch unter (vielen) Menschen einsam fühlen

Erst recht in einem Heim, wo sie kaum jemanden zum Reden haben.

Risiko

"Auf der anderen Seite ist das Risiko, durch eine Corona-Infektion zu sterben, wahrscheinlich deutlich höher"

Woher wissen Sie das?

16:33 von Sisyphos3

«Der Mensch ist ein Gruppenwesen in all der langen Zeit der Evolution.»

«ein Großteil der Menschen
bei weitem aber nicht alle
sonst gäbe es ja keine Einsiedler und Mönche in ihren Zellen.»

Einsiedler, Mönche, und Schrate alle zusammen können gemeinsam in das Pustefix vom Polizist rein pusten, und das Gerät zeigt nicht mal 0,1 Promille an. So sehr gering ist deren Anteil zusammen an der Gesamtheit der geselligen Menschheit.

16:04 @ ach du scheiBe

"... Mir ist keine tödliche Infektionsschutz-Maßnahme bekannt. ... "

Vielleicht lesen Sie erst einmal den Artikel und denken darüber nach.

@Björn H. - 16:24

"Mein Vater und Pflegefall brauchte nicht mal Insulinspritzen, wenn er sich an der frischen Luft im Freien aufhielt. Der Blutzuckerspiegel raste erst und regelmäßig in der Wohnung insulinpflichtig in die Höhe und ein Atemwegs- und Magendarm-Infekt jagde den anderen, sobald ihm in unteren Etagen des Hauses wohnende Mieter mit ihren rücksichtslos dauergekippten Fenstern tagelang und permanent die Außenfrischluft zum Belüften seiner Wohnung verpresteten. Somit wäre ein gesetzliches Verbot von dauergekippten Fenstern die weitaus bessere staatliche Pandemieschutzmaßnahme."

Sie verbreiten Quatsch.

Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit - da rast der Blutzuckerspiegel bei unsachgemäßer Nahrungsaufnahme in die Höhe, aber keinesfalls beim Wechsel vom Aufenthalt im Freien in die Wohnung.

Und Ihre Beschwerde zur Bezahlung von Pflegekräften (über 30 Euro die Stunde" - 15:26) ist ebenso an den Haaren herbeigezogen.
Pflegekräfte erhalten grundsätzlich ein Monatsgehalt, keine Stundenlöhne.

@16:34 von harry_up @ Anna-Elisabeth, um 16:16

//Sie haben sicher Recht.//

Danke. Ich nehme an, dass Sie wissen, dass es mir nicht ums Rechthaben geht.

Ich könnte mir vorstellen, dass man bis zu einem gewissen Grad bei Besuchen spüren kann, ob die Versorgung gut ist. Auch der Umgang des Personals mit den Besuchern lässt oft schon tief blicken

Alles Gute für Ihre Schwiegermutter.

16:43 von Leipzigerin59 / @schabernack

«Alleinsein und Einsamkeit ist nicht das Gleiche,
nur,
man kann sich auch unter (vielen) Menschen einsam fühlen
Erst recht in einem Heim, wo sie kaum jemanden zum Reden haben.»

Ja … kann man. Gar keine Frage von Zweifel.

Kann man schon als junger Mensch auf einer Party einsam unter vielen Menschen sein, auf der man irgendwie als gar nicht gewollt dazu gehörend auch keine Gesprächspartner findet.

Was tun dagegen … sehr schwierig.
Ich weiß keine gute Lösung als Patentrezept.
Immer wieder mal unregelmäßig schaue ich per Internet "NHK".
Das ÖR-TV in Japan.

Dort laufen tatsächlich sehr viele Sendungen über und für ältere Menschen. Deren Anteil der dort Ü-65 ist bei ± 30%, in DEU bei ± 22%.

Auch in Japan leben viele Menschen in Pflegeheimen.
Demenz scheit mir dort nicht weniger häufig zu sein als hierzulande.

In Japan macht man gute Erfahrungen mit puschelig-knuddeligen Robo-Robben, die Demenzkranke jeder eine kriegen für aufs Zimmer. Immer da, können sprechen + einfach antworten.

@Björn H. - 16:38

"Stattdessen wird dann lieber Insulin in hohen Dosen gespritzt, das als Masthormon den Teufelskreislauf aus Heißhunger und Adipositas noch zusätzlich verstärkt. Und auch dieser immunschwächende Teufelskreislauf ist ideal für eine schwere Covid-19 Infektion."

Was soll der Mist?

Insulin wird nicht wahllos in hohen Dosen gespritzt sondern nach Befund eingestellt und angepasst.

Keine seriöse Klinik würde sich das leisten was Sie hier so vom Stapel lassen. Zelebrieren Sie hier so 'ne Art Frustabbau oder wollen Sie einfach nur provozieren?

Viel Ahnung haben Sie jedenfalls nicht von dieser Thematik.

16:09 @ Anna-Elisabeth

Ich weiß, dass man diesen Antrag auf Pflegestufe stellen muss, lief nach Engagement von meiner Schwester und mir sowie weiterer Unterstützung für Vater und Mutter ziemlich gut.

Sicher alles Kraftakt.
Höherstufung von 4 auf 5 ging bei meiner Mutter ohne großen Aufwand.

Das ist das mit der alten Dame Grad noch mal gut gegangen.
Sehr bedauerlich, dass sich die Nichten nicht wenigstens um solch eine Antrag gekümmert haben.

Was User @Björn H.
schreibt, ist generell sehr fragwürdig.
Wahrscheinlich lohnt eine Diskussion kaum.

15:51 @ harry_up

Sie bzw. Ihre Frau sind berechtigt,
sich die Medikation der Schwiegermutter zeigen und erklären zu lassen.

Das muss dokumentiert sein.

Ich habe das bei meiner Mutter im 1.
Pflegeheim auch gemacht, war bei einer Visite dabei, habe mich vorher bei meiner Schwester schon informiert.

Ich konnte Absetzen von Schmerzmitteln bewirken, da Sturz und OP meiner Mutter schon monatelang zurücklagen, somit inzwischen nicht mehr nötig waren.

Generell haben wir für Verlegung in ein anderes, besseres Heim gesorgt, sonst wäre meine Mutter wahrscheinlich schon tot.
Ja, so krass schätzen wir das ein.

Björn H.

Na, da wird Ihre Verbotspartei AfD sicher für sorgen ... "gekippte Fenster zu verbieten".

Selten so ein Unsinn gelesen. Den wissenschaftlichen Beweis legen Sie mal vor, dass Luft aus unseren Etagen "einströmt" und Ihren Vater verkeimt hat.

Als fürsorglichem Angehörigen würde als erste Aktivität bei Ihren Copy&Paste -Erzählungen einfallen: Vater umgehend in eine andere Pflegeeinrichtung verlagern. Soviel Eigeninitiative muss schon sein.

Immer auf demokratische Institutionen einschlagen aber im persönlichen Bereich die entscheidende Handlung unterlassen ...

Trauriges Versagen.

tja, was macht das mit alten

tja, was macht das mit alten Menschen, wenn diese -auch jetzt noch- bei geringstem Schnupfen in Pflegeheimen und betreuten Einrichtungen zwangsisoliert werden?

Ich habe das vis a vis live miterlebt. Den meisten der Überstebrlichkeit ist der Lebenswille verloren gegangen. Kein Sonnenlicht, stickige Bude, keine Kontakte, keine Unternehmungen, keine Gemeinsamkeiten. zu wenig Wasser/Flüssigkeit, schlechter Vitaminstatus, v.a. Vitamin D.

Aber alles streng nach Vorschrift...

Typisch Deutsch

Vor lauter Angst lässt man Alte und Kranke vor sich hin vegetieren und alleine sterben. Hauptsache sich selbst fein aus der Bredouille ziehen. Und alles vor dem Hintergrund des vermeintlichen Gesundheitsschutzes. Menschlich ist anders.

17:12 @ Wanderfalke @Björn H.

Ich denke,
so krude auch die Beiträge sind,
es lohnt nicht darauf einzugehen.
Der User reagiert nicht auf Richtigstellung

Außerdem,
zu diesen Belüftungen,
gekippten Fenstern, ...,
das stand hier vor Wochen/Monaten schon einmal fast wortwörtlich unter einem anderen Usernamen.

Erheischen von Aufmerksamkeit.

@17:15 von Leipzigerin59 16:09 @ Anna-Elisabeth

//Sehr bedauerlich, dass sich die Nichten nicht wenigstens um solch eine Antrag gekümmert haben.//

Haben sie, aber reichlich spät. Erst nachdem ich einen mir bekannten Neurologen (einen Freund des verstorbenen Ehemanns dieser Frau) gebeten hatte, den Angehörigen die Situation zu verdeutlichen. Ein Dr.-Titel hat da im Zweifel mehr Gewicht.

@17:15 von Leipzigerin59 16:09 @ Anna-Elisabeth

//Was User @Björn H.
schreibt, ist generell sehr fragwürdig.
Wahrscheinlich lohnt eine Diskussion kaum.//

Es sind Geschichten, wie sie sich manch ein Arzt beim Aufnahmegespräch oder in der Arztpraxis anhören muss.
In meinem Job konnte ich es mir wenigstens erlauben, vornehm dazu zu schweigen. Das werde ich auch bei diesen Geschichten tun.

@ um 16:38 von Björn H.

Tja, das sogenannte „Essen“ das in den meisten Schulkantinen verkauft wird, ist ebenso schlecht.
Auch auf diesem Sektor gibt es in allen Bereichen noch sehr viel zu verbessern.
Aber zur Zeit sind die zuständigen Stellen ja schon mit der Pandemiebekämpfung völlig überfordert und zu geizig noch dazu.

nach dem Warum?

von Sigrun_1954@
Vieleicht weil sie die Folgenhautnah töglich miterleben.

Sterblichkeit in Pflegeheimen stark gestiegen ?

Für mich ganz klar die wenigen, teilweise falschen und unzureichenden Maßnahmen am beginn der Pandemie.

16:24 von Björn H.

… Der Blutzuckerspiegel raste erst und regelmäßig in der Wohnung insulinpflichtig in die Höhe und ein Atemwegs- und Magendarm-Infekt jagde den anderen, sobald ihm in unteren Etagen des Hauses wohnende Mieter mit ihren rücksichtslos dauergekippten Fenstern tagelang und permanent die Außenfrischluft zum Belüften seiner Wohnung verpresteten. Somit wäre ein gesetzliches Verbot von dauergekippten Fenstern die weitaus bessere staatliche Pandemieschutzmaßnahme.

Im TS-Forum ist man inzwischen wirklich einiges gewöhnt und wundert sich kaum noch.

Der Unfug, den Sie hier aber verzapfen, ist allerdings neu. Tatsächlich habe ich so einen Käse lange nicht mehr gehört.

wie soll den Quarantäneisolierung

im Pflegeheim funktionieren, wenn schwer pflegebedürftige, teils demente Menschen nicht nur versorgt, sondern "gepflegt" werden müssen?

Das kann nicht funktionieren!

Meine Mutter, 90 und schwer dement, starb an den Folgen eines Sturzes während der Isolierung.

Sterblichkeit in Osteuropa ist noch viel höher!

Wir Deutschen haben im europäischen Vergleich in Wahrheit nur deswegen so "wenige" Corona Tote, weil unglaublich viele osteuropäische Ärzte und Altenpflegerinnen hier in Deutschland sind!

Und GENAU aus diesem Grund haben mangels überhaupt vorhandener Ärzte und Altenpflegerinnen die osteuropäischen Staaten auch wesentlich MEHR Tote in der Corona Krise zu beklagen !

Denn von NIX kommt bekanntlich NIX!

Endlich mal ein guter Bericht über ....

... die wahre Situation der alten Menschen in den Pflegeheimen!
Bei uns hier (ländliche Gegend) gibt es verschiedene Heime - mit denen die "Sozialverbände" - Geld machen. Das Katastrophale dabei ist, dass die Heimbewohner kaum geschützt sind vor den ungenügend eingehaltenen Hygienemaßnahmen durch das Pflegepersonal. Davon könnten wir als Familie einige sehr persönliche Erfahrungen hier schildern. ABER ... wer will schon gerne die "Caritas" oder die "Johanniter" angreifen oder sich über das so leidgeplagte Personal schimpfen? Traurig ist die Tatsache, der Bericht voll bestätigt werden kann: Hier im Heim vor Ort sind die Coronafälle dem Pflegepersonal zu zuschreiben und die Behörden wussten davon ... ABER .... oh ja ... die Konsequenzen wurden nicht gezogen!

während der Isolierung?

von Susi1960 @
Das ist sehr schade.

Aber nicht unnötig an Corona oder durch die Schutzmaßnahmen.

"Maßnahmen, die die

"Maßnahmen, die die Pflegebedürftigen vor Covid-19 schützen sollten, führten gleichermaßen zu erheblichen Einschnitten in der Versorgung sowie zu starker sozialer Isolation"

Weil es nie Ziel der Maßnahmen war, dass weniger Menschen sterben, sondern dass weniger Menschen mit einem positiven Corona-Test sterben.
Die Maßnahmen wurden von der Politik erlassen und die Politik wird von Corona-Zahlen getrieben, nicht von Sterbezahlen allgemein.
Tode durch Vereinsamung tauchen auf den Zahlenblättern der Politiker nicht auf.

18:23 von Margareta K.

15:34 von Thomas D.

Suchen Sie in den seriösen Medien. Es gibt seriöse Studien die nachweisen, dass
Kliniken in London und NewYork, die Universitätsklinik Innsbruck, der
Vorsitzende (Voshaar) des Verbandes Pneumologischer Kliniken in Deutschland, alle die bestätigen, dass Zitat
“Eine künstliche Beatmung ist in vielen Fällen überhaupt nicht notwendig oder kann sogar schädlich sein.“

Das ist mir schon bekannt. Aber mein Kommentar bezog sich auf eine andere Behauptung betreffend Studien.

Mal besser vor dem Kommentieren informieren !

Auch und vor allem Diabetes falsch und unzeitgemäß behandelt, ist ein Pflegefall-Macher. Und so ist längst wissenschaftlich erwiesen, daß sauerstoffreiche Frischluft einen positiven Einfluß auf den Blutzuckerspiegel hat und viele Menschen, die diesen Effekt nutzen, bereits auf Insulin-Spitzen verzichten können. Mich und viele Andere haben sogar Insulin-Spritzen noch kränker gemacht, weil die Klinikärzte weder was mit MCS anfangen können, von dem es bereits über 2 Mio. Betroffene in Deutschland gibt. Noch haben die Klinikärzte bei ihrer sogenannten "Insulin-Einstellung" kapiert, warum mein Blutzuckerspiegel noch weiter anstieg, je höher das Insulin dosiert wurde. Denn das gespritzte Insulin hatte durch eine Insulin-Resistenzbildung auch noch mein eigenes Restinsulin unbrauchbar gemacht. Folgen dieser ärztlichen Inkompetenz: 2 kaputte Füße und Pflegefalleintritt.

Mal besser vor dem Kommentieren informieren !

All Jene, die hier nur am Motzen sind über meine Kommentare und die simpelsten logischen Zusammenhänge nicht kapieren, haben selber das grundlegende Problem, daß man mit ihrem weiterbildungsresistenten Wissensstand aus dem vorigen Jahrhundert weder Pflegenotstand noch sonst irgendwas im 21. Jhd. gelöst bekommt.

@19:36 von Björn H.

//Mal besser vor dem Kommentieren informieren !//

Ja, bitte tun Sie das.

Ich helfe schon mal (bzw. das Ärzteblatt):

***Bislang existieren keine allgemein akzeptierten diagnostischen Tests hinsichtlich physiologischer oder biochemischer Parameter, die mit den angegebenen Symptomen korrelieren. Die Bezeichnung eines Beschwerdebildes als MCS hat daher rein deskriptiven Charakter. Die Zuweisung einer Diagnose MCS im naturwissenschaftlichen Sinne ist nicht möglich. Wissenschaftlich begründete somatische Therapiekonzepte stehen für MCS bislang nicht zur Verfügung. Um so wichtiger ist es aus der Sicht der klinischen Umweltmedizin, die Patienten mit ihrem Beschwerdebild nicht allein zu lassen. Als Hilfsangebot kann eine kognitive Verhaltenstherapie zur Vermittlung geeigneter Bewältigungsstrategien wissenschaftlich begründet werden. Eine Anerkennung von MCS als Berufskrankheit ist angesichts des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben nicht möglich.***

19:41 von Björn H.

«… und die simpelsten logischen Zusammenhänge nicht kapieren, haben selber das grundlegende Problem, daß man mit ihrem weiterbildungsresistenten Wissensstand aus dem vorigen Jahrhundert weder Pflegenotstand noch sonst irgendwas im 21. Jhd. gelöst bekommt.»

Das Verbot von gekippten Fenstern wird den Pflegenotstand genau so sehr bessern wie Essen und Trinken mit geschlossenem Mund.

15:56 von WM-Kasparov-Fan

<< @Ich1961 um 15:10 Uhr

"Pflegen Sie eine/n Angehörige/n ?"

Seit 20 Jahren, deswegen steht auf meinem Rentenbescheid auch 105 Euro.
Aber Altersarmut ist nicht das Problem, sondern dass ich selber psychisch völlig kaputt bin mittlerweile und oft durchdrehe.
Wichtig ist eben, ein gutes Herz zu behalten. <<

.-.-.

Ihr letzter Satz ist wichtig!

Und auch wichtig ist:
dass Sie öfter mit jemandem über Ihre Lage sprechen oder schreiben oder telefonieren können.

Offenbar sind Sie überbelastet durch diesen Partner und können sich nirgendwo entlasten!

Suchen Sie Kontakt! Dieses Forum hier ist gänzlich ungeeignet, hier gibt es viele lieblose Menschen.

Ich hoffe, Sie haben Freunde.
Oder können sich welche suchen.

Zum Beispiel in Kirchen. Das kann man tun, auch wenn man nicht religiös ist.

Auf jeden Fall müssen Sie mit anderen über Ihre Situation reden. Mehrere Hirne kommen zu besseren Lösungen.

wenn sie alle Bewohner einer Station einzeln isolieren müssen, weil einige Positiv und die anderen folgend Kontaktpersonen sind....

wie wollen sie diese pflegebedürftigen Menschen dann noch im Auge behalten und pflegen?
Pflegebedürftig heisst nicht bettlägerig...wollen sie sie fixieren?
Sie sind viel zu lange unbeaufsichtigt, bekommen keine Hilfe.

Ja das sehe ich als Folge der Maßnahmen, weil keine ausreichende Pflege mehr geleistet werden kann. Das mag zu Hause in der Familie gehen, aber nicht im Pflegeheim.

16:04 von Leipzigerin59

"Die Fähigkeit zum Erkennen von Personen hängt davon ab, wie stark die Demenz das räumliche Sehvermögen beeinträchtigt."

.-.-.

Das habe ich so noch nie erklärt bekommen.
Danke.

Die Statistik lässt mehr Fragen offen

Von vielen hier im Forum wurde schon die Frage gestellt ob das nur Corona war oder auch die Vereinsamung durch die Maßnahmen. Ganz trennen lässt sich das im Nachhinein sicherlich nicht. Und so zeigt auch die Forumsdiskussion, dass sich mit den im Artikel angegebenen Zahlen viele sehr unterschiedliche Meinung belegen lässt.
Ich hätte da noch eine andere Frage bei dieser extrem hohen über Sterblichkeit in Seniorenheimen würde mich interessieren was passiert wenn man bei den Statistiken die Todesfälle in Seniorenheimen her ausrechnet? Gibt es dann über die gesamte Bevölkerung plötzlich keine Übersterblichkeit mehr?
In jedem Fall sollte uns das erheblich zu denken geben, wie wir mit unseren Senioren umgehen. Immerhin werden wir alle irgendwann zu diesem Teil der Bevölkerung zählen. Eine Werbung für Seniorenheime ist dieser Artikel nicht

16:33 von Sisyphos3

<< 16:20 von schabernack

"Der Mensch ist ein Gruppenwesen in all der langen Zeit der Evolution."
.
ein Großteil der Menschen
bei weitem aber nicht alle
sonst gäbe es ja keine Einsiedler und Mönche in ihren Zellen<<

,.,.,

Lesen Sie doch einfach mehr als eine Zeile von schabernack - zum Beispiel seinen ganzen Beitrag?

Pflege-Report 2021: Sterblichkeit in Pflegeheimen stark gestiege

Zahlen von Ende 2020 (tagesschau) besagen, daß in Berlin jeder zweite Corona-Tote, gleichzeitig Bewohner eines Pflegeheims gewesen ist. In Schleswig-Holstein waren es sogar 89 Prozent. Allerdings gibt es keine belastbaren Zahlen über die Grundstruktur der Heime, etwa über die Trägerschaften.
Im internationalen Vergleich weist die Bundesrepublik eine unterdurchschnittliche Pflegepersonalbesetzung auf. Wurden im OECD-Mittel 31,9 Pflegevollkräfte zur Versorgung von 1000 Fällen eingesetzt, waren es in der Bundesrepublik nur 19 (Bertelsmann Stiftung 2017).

@20:14 von Sausevind 16:04 von Leipzigerin59

//"Die Fähigkeit zum Erkennen von Personen hängt davon ab, wie stark die Demenz das räumliche Sehvermögen beeinträchtigt."

.-.-.

Das habe ich so noch nie erklärt bekommen.
Danke.//

Ist auch deutlich komplizierter. Allein schon deshalb, weil mehrere Hirnregionen am Erkennen von Gesichtern beteiligt sind. Hinzu kommt, dass es unterschiedliche Erkrankungen gibt, die mit Demenz einhergehen.

20:28 von Sausevind

16:33 von Sisyphos3
<< 16:20 von schabernack

"Der Mensch ist ein Gruppenwesen in all der langen Zeit der Evolution."
.
ein Großteil der Menschen
bei weitem aber nicht alle
sonst gäbe es ja keine Einsiedler und Mönche in ihren Zellen<<

Lesen Sie doch einfach mehr als eine Zeile von schabernack - zum Beispiel seinen ganzen Beitrag?

Nein, das ist nun wirklich zuviel verlangt von Sisyphos.

Ein Jahr Corona in Pflegeheimen

XxZu Beginn gab es zu wenig Schutzmaßnahmen. Da taten mir die Pflegenden auch leid.
M. Mutter kam erst kurz vor der zweiten Welle in Heim. Wir hatten Angst und wahrscheinlich wäre sie gestorben. Sie war nicht schwer krank, aber im ländlichen Raum hatten wir keine andere Möglichkeit.
Sie hatte eine Patientenverfügung und hätte keinem jüngeren Menschen einen Beamtungsplatz wegenommen.

Diese Fälle gab es sehr häufig. Die Politik betonte die ganze Zeit, sie wolle die Alten und Pflegebedürftigen schützen.
Aber hierin hat sie versagt!

Ganz sicher, als die zweite Welle unterschätzt wurde. Gerade Hr. Laschet. Die Grünen hatten auch keinen Rat (Hauptprogandisten).

Das Besuchsverbot bei meiner Mutter war der komplette Dezember inkl. Weihnachten bis 6. Jan.
Davon schrieb niemand. Es gab auch keine Konzerte im Hof
Alles nur, weil das systematische Testen zu spät begonnen wurde!

Freiberufliches Personal auch von Zeitarbeitsfirmen bekamen oft kein Impfangebot. Es ist also nicht deren Schuld

Vulnerable zuerst geimpft

In Deutschland hat man berechtigt die Älteren in den Heimen zuerst geimpft. Wie konnte es da zu solch einer eklatanten Zunahme von Sterbefällen kommen?

@ Kritikunerwünscht

Ich bin gegen eine generelle Impfpflicht

Stimmt, eine Impfpflicht wird es bestimmt nicht geben.
Aber wenn das Altenheim, in dem sich unsere Omi befindet, neue Pflegekräfte einstellt, dann definitiv nur geimpfte. Das hat man uns versichert.

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