Kramp-Karrenbauer bestätigt: Zwölf deutsche Soldaten in Mali verletzt

Kommentare

rer Truman Welt

Eines sollte klar sein: die Wichtigkeit eines Einsatzes sollte nicht danach beurteilt werden, wieviele Soldaten dabei verletzt oder gar getötet wurden, weil kein einziges Leben unnötig riskiert werden sollte.
Entweder ist ein Einsatz wichtig und das Risiko Wert, Menschenleben zu riskieren und ggf. zu opfern oder nicht. Ist es wichtig, kann ein Einsatz weder verkürzt oder abgebrochen werden, wenn Opfer zu beklagen sind, weil dann diese sinnlos gewesen wären. Mich beschleicht oft das Gefühl, daß sich diese Klarheit nicht so bei den Politikern ergibt, wenn sie am Beginn einem solchen Einsatz zustimmen.

Sinnlose Einsätze in islamischen Ländern

Genau wie der Einsatz in Afghanistan wird auch der Einsatz in Mali scheitern. Warum?

Weil die Mehrheit der dortigen Menschen lieber an ihren konservativ-islamischen Werten festhält, auch wenn diese der Garant für fehlende wirtschaftliche Entwicklung sind.
Daraus entsteht ein Dilemma. Wegen genau dieser fehlenden wirtschaftlichen Entwicklung migrieren Menschen in den Westen.
Die Hilfe zur Selbsthilfe , die der Westen dort leisten möchte um Migration zu verringern, scheitert.
Gleichzeitig sind wir westlichen Staaten aus Gründen der Menschenrechte gehalten, jeden Migranten bei uns aufzunehmen. Auch dann wenn er seine kulturellen Traditionen hier fortlebend möchte.

Unser Mitgefühl

gilt den Soldaten und ihren Angehörigen - alles andere ist derzeit belanglos.

@zöpfchen

"Gleichzeitig sind wir westlichen Staaten aus Gründen der Menschenrechte gehalten, jeden Migranten bei uns aufzunehmen." Am 25. Juni 2021 um 19:03 von zöpfchen

*

So steht das in den Menschenrechten aber nicht drin.

19:03 von zöpfchen

Genau wie der Einsatz in Afghanistan wird auch der Einsatz in Mali scheitern. Warum?

Weil die Mehrheit der dortigen Menschen lieber an ihren konservativ-islamischen Werten festhält, auch wenn diese der Garant für fehlende wirtschaftliche Entwicklung sind.
Daraus entsteht ein Dilemma.
#
Leider ist es so und wenn die Menschen dort sich nicht selber freimachen von den islamistischen Glaubenswerten wird das nie was und ist zum scheitern verurteilt,Leider.

Leider hat der

Berufssoldat in jeder Armee ein Risiko, das ist traurig für die, die jetzt betrifft.
Der Einsatz dort, wird am Ende so leider ausgehen, wie in dem Land, wo wir jetzt abziehen.
Das ist zumindest meine Befürchtung.

UN

Es ist im Artikel mehrmals die Rede davon, dass es sich um eine Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen handelt. Beschlossen vom Weltsicherheitsrat.

Warum schreiben hier einige wieder, dass es eine Einmischung "des Westens" sei?

Wenn Nationen die Christlich geprägt sind

Islamisch geprägte Staaten befrieden wollen.....
So funktioniert das nicht.
Wann begreift man das?
Hier sind Staaten gleichen Glaubens gefragt und nicht wir.

@ schiebaer45. 19:45

"Leider ist es so und wenn die Menschen dort sich nicht selber freimachen von den islamistischen Glaubenswerten wird das nie was und ist zum scheitern verurteilt,Leider."

"Warum sollten sich Menschen, welche die Religion des Islam für sich erkannt haben, sich von ihrer Religion trennen? Das Prinzip des Korans beruht genauso wie das Prinzip des Christentums auf Nächstenliebe. Gläubige sind per se keine Islamisten. Hier gilt es zu differenzieren. Es ist nicht die von Menschen aus Machtgründen generierte religiöse Fantasterei, vielmehr geht es um Grundwerte des menschlichen Zusammenlebens, Länder - und konfessionsübergreifend.

Akzeptanz und Empathie anderen Glaubensrichtungen gegenüber ist n. M. ein Grundsatz und elementarer Baustein eines friedlichen Zusammenlebens aller Menschen.

@ 19:03 von zöpfchen

"Sinnlose Einsätze in islamischen Ländern
Genau wie der Einsatz in Afghanistan wird auch der Einsatz in Mali scheitern. Warum? ..."

Kann Ihrem Beitrag nur zustimmen.

UN-Mandat hin oder her, ich bin der Meinung, dass der Einsatz deutscher Soldaten enden sollte. Vermute, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen solche Einsätze ist.

@19:52 von Opa Klaus

"Akzeptanz und Empathie anderen Glaubensrichtungen gegenüber ist n. M. ein Grundsatz und elementarer Baustein eines friedlichen Zusammenlebens aller Menschen."

Religion sollte Privatsache sein und aus der Politik, Staatsführung verbannt werden.

Leider wird man das in näherer Zukunft nicht umsetzen können, deswegen werden noch viele Unschuldige Sterben, verletzt...... werden.

Das ist sehr traurig, aber es gibt noch keine Möglichkeit Vernunft regnen zu lassen!

@ Emil 67. 20:01

"Das ist sehr traurig, aber es gibt noch keine Möglichkeit Vernunft regnen zu lassen"

Sehr gut kommentiert. Vernunft wird niemals regnen, man kann sie auch weder kaufen noch leasen. Mensch erwirbt sie durch einen meist schmerzhaften Lernprozess. Wer Vernunft erlernt hat, wird bereit sein diese in sein Lebensportfolio zu integrieren. Unvernünftige stehen finanziell und machtorientiert oft besser da. Sind aber meist nicht sehr intelligent und haben nichts gelernt:-)

@hardpart, 19:48

Es ist im Artikel mehrmals die Rede davon, dass es sich um eine Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen handelt. Beschlossen vom Weltsicherheitsrat.
Warum schreiben hier einige wieder, dass es eine Einmischung "des Westens" sei?

Unwissenheit wäre eine Antwort. Unverständnis eine andere. Aber die richtige ist: Böswilligkeit.

Man möchte gerne die verletzten Soldaten "unserer Regierung" anhängen, noch lieber "den Altparteien", ersatzweise auch gerne "Frau Merkel". Ein willkommener Nebeneffekt ist das Beklagen der Aussichtslosigkeit der Missionen und deren Begründung mit der islamischen Kultur, die engeblich keinen Freiheitsbegriff kennt. Und die schlimmen Folgen durch die Flüchtlinge, an denen widerum "die Gutmenschen" ein gerüttelt Maß an Schuld haben.

Dass es für den Einsatz ein UN-Mandat gibt und wir uns dem schlecht entziehen können, wird ausgeblendet. Aber womöglich ist auch die UN selber eine Institution, die man am liebsten gar nicht kennen möchte.

@Emil67, 20:01

Religion sollte Privatsache sein und aus der Politik, Staatsführung verbannt werden.

Der Blauhelmeinsatz in Mali und die Frage, ob Religion nicht besser Privatsache sein sollte, haben genau soviel miteinander zu tun: nihil, nullum, nix.
Die vereinten Nationen sitzen in keiner Staatsführung und führen auch keine Kriege, schon gar keine Religionskriege. Und die Putschisten in Mali wollen alles mögliche, aber bestimmt keinen Dschihad gegen die UN. Glauben Sie im Ernst, es hätte den Militärputsch dort nicht gegeben, wenn Religion Privatsache wäre?

Am 25. Juni 2021 um 19:50 von Emil67

Zitat: Wenn Nationen die Christlich geprägt sind Islamisch geprägte Staaten befrieden wollen..... So funktioniert das nicht. Wann begreift man das? Hier sind Staaten gleichen Glaubens gefragt und nicht wir.

Sie sollten einmal nachlesen, welche Staaten sich an der UN-Mission in Mali beteiligen. Es sind viele afrikanische Staaten darunter (wobei ich nicht weiß, was jeweils die vorherrschende Religion ist), auch asiatische. Jedenfalls sind das nicht nur "wir".

Ich denke...

... es ist nicht angemessen, über andere Kulturen oder Religionen zu richten. Wer könnte sich das anmaßen? Unsere Welt ist bunt und laut, manchmal auch leise, wird beherrscht von vielfältigen Interessen. Da gibt es die Armen, die heute nicht wissen wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Dann gibt es die, welche leben können, gute Ideen entwickeln, sich aber der politischen Obrigkeit fügen müssen. Und dann gibt es die machtbesessen Potentanten, jedweder politischer und religiöser Coleur, welche ihren egoistischen Nutzen daraus ziehen und jedwede humanitäre Hilfe ad absurdum führen. Geld, Kapital, Eigennutz, Folter und militärische Represäntanz. Ganz schön kaputt unsere Welt...

@frosthorn um 20:21

" 'Warum schreiben hier einige wieder, dass es eine Einmischung "des Westens" sei?'

Unwissenheit wäre eine Antwort. Unverständnis eine andere. Aber die richtige ist: Böswilligkeit."

Zustimmung meinerseits, auch zu allem anderen aus Ihrem Beitrag.
Ich hatte meine Frage bewusst etwas naiv gehalten, hoffend so etwas herauskitzeln zu können aus jenen, die genau das wieder befeuert mussten, was Sie anführen.
Bislang- mal wieder- vergeblich.

19:15 von schiebaer45

"und wenn die Menschen dort sich nicht selber freimachen von den islamistischen Glaubenswerten wird das nie was und ist zum scheitern verurteilt,Leider."

.-.-.

Wahrscheinlich meinen Sie es nicht so:

aber Ihr Plädoyer beruht auf nationalistischem Denken.

Es spielt keine Rolle, welcher Nation jemand angehört, der dazu beiträgt, dass Unterdrückung durch den Islam beendet wird.

Auch der deutsche Faschismus wurde von Nicht-Deutschen beendet.

Es ist viel zu kompliziert, herauszufinden, aus welchem Grund Mensch X sich dem Faschistischen oder dem Islamistischen unterwirft.

Da kann viel Angst eine Rolle spielen.
Und dazu sind wir ja eine WELT-Gemeinschaft, um Unterdrückern das Handwerk zu legen.

Egal, in welchem Teil der Erde.

20:01 von Emil67

«Religion sollte Privatsache sein und aus der Politik, Staatsführung verbannt werden.»

Wer solte das verbannen? Gott …
Privatsache von Millionen wird immer zu Politik.

Es war auch nicht der Staat Mali mit seinen religiösen Soldaten, der die UN-Patrouille attackierte. Solche Attacken müssten verboten sein. Von Gott …

«Das ist sehr traurig, aber es gibt noch keine Möglichkeit Vernunft regnen zu lassen!»

Vom Himmel regnen die Göttlichen Gesetze und Manna.
Soll auf Erden ein Wunder sein, brennt auch schon mal der Busch.

Emil 67 um 19:50

„Hier sind Staaten gleichen Glaubens gefragt und nicht wir.“
**
Das sehe ich im Jemen nicht bestätigt…..

19:48 von harpdart

"Es ist im Artikel mehrmals die Rede davon, dass es sich um eine Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen handelt. Beschlossen vom Weltsicherheitsrat.

Warum schreiben hier einige wieder, dass es eine Einmischung "des Westens" sei?"

.-.-.

Sehr gute Frage.

Kramp-Karrenbauer bestätigt: Zwölf deutsche Soldaten in Mali ver

Und was folgt jetzt ? Kommt jetzt ein neues Denken in dieser Frage ? Zieht man die Truppen ab und entsagt für die Zukunft den Bundeswehreinsätzen ?
Eher wohl nicht. Fast alle Parteien sind im olivgrünen Denken vereint, manche machen sich sogar noch weitergehende Gedanken (Heinrich-Böll-Stiftung, Verzicht auf UN-Mandat).

@19:14 von Krid01

//Unser Mitgefühl
gilt den Soldaten und ihren Angehörigen//

Dem schließe ich mich an.

//...alles andere ist derzeit belanglos.//

Ich weiß, wie Sie das meinen und für uns hier in Sicherheit sollte das im Moment vielleicht gelten. Aber auch in der Haut der Angehörigen der anderen Soldaten und dieser selbst, möchte ich jetzt nicht stecken.

@ um 20:21 von frosthorn

Blauhelm - UNO - Einsatz hin oder her.
In erster Linie sind westliche Soldaten dort, um wichtige Rohstoffe für westliche Länder zu sichern. Uran für französische Kernkraftwerke, Bauxit für Handys und ein paar hundert Tonnen Gold, das von jugendlichen Sklaven ausgegraben wird. Aus handgefertigten Stollen von mehreren Metern tiefe, aber völlig ungesichert.
Ansonsten ergingen sich deutsche und französische Soldaten aber darin, die derzeit putschenden Offiziere ausgebildet zu haben.
So wie fast alle afrikanischen Diktatoren und ihre Offiziere im und vom Westen ausgebildet wurden.
Für die korrupten Verhältnisse in Mali, mit Gangsterbanden und bestochenen Beamten waren und sind wahrscheinlich immer noch die ehemaligen Kolonialherren aus Frankreich verantwortlich.
Bisher ist das wahrlich kein Ruhmesblatt für die UN, für Frankreich und für Deutschland.
Vielleicht liegt bei denen ein kleines bisschen mehr Böswilligkeit, als bei den von Ihnen genannten.

19:52 von Opa Klaus

"Das Prinzip des Korans beruht genauso wie das Prinzip des Christentums auf Nächstenliebe. Gläubige sind per se keine Islamisten. Hier gilt es zu differenzieren. Es ist nicht die von Menschen aus Machtgründen generierte religiöse Fantasterei, vielmehr geht es um Grundwerte des menschlichen Zusammenlebens, Länder - und konfessionsübergreifend.

Akzeptanz und Empathie anderen Glaubensrichtungen gegenüber ist n. M. ein Grundsatz und elementarer Baustein eines friedlichen Zusammenlebens aller Menschen."

.-.-.

Ein sehr gutes Plädoyer für ein zukünftiges friedliches Zusammenleben aller Menschen dieser Erde.

Islamisten - und früher auch Christen - missbrauchen Koran und Bibel für ihre Kriegsbedürfnisse.

Raus da!

Warum sind deutsche Soldaten überhaupt in Mali? Ja, offiziell heißt es immer es gehe um "Verteidigung von Demokratie Frauenrechten". Klingt gut!

Tatsächlich geht es aber um Verteidigung französischer Interessen. Besser gesagt um Malis Uran-Minen, die für französischer Atomkraftwerke bestimmt sind. Warum wird von deutscher Seite nicht mal ehrlich u. offen Klartext gesprochen? Ist es nicht gerade Deutschland, das andere Staaten für ähnliche Vorfälle sofort kritisiert? In meinen Augen die reinste Heuchelei!

Die AfD hat immer gegen eine

Die AfD hat immer gegen eine Verlängerung der Auslandseinsätze gestimmt .

@Sausevind, 20:46

Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge: was bedeutet
".-.-."

Oder ist das gar kein Emojy, sondern nur eine Absatztrennung?

Rückständige Militärtechnik

Die Militärausrüstung der deutschen Soldaten ist in meinen Augen mangelhaft. Die gepanzerten deutschen Fahrzeuge haben noch Luken (!) für Bordschützen - u. werden für jeden Scharfschützen damit zur Zielscheibe!

Auch vermisse ich Drohnen, die aus großer Höhe im Boden verlegte Drähte aufspüren können. Wieder ein Minuspunkt!

20:46 von Sausevind

«Warum schreiben hier einige wieder, dass es eine Einmischung "des Westens" sei?"
.-.-.
Sehr gute Frage.»

Ist immer Einmischung des Westens, und dass der Einsatz in Mali nun eine UN-Blauhelm-Mission ist, wie Helme gar nicht blauer sein könnten, ist dann auch ganz egal.

Hauptsache, sich in gar nichts mehr einmischen.
Oder "nicht reinquatschen" … was dann jede Art von Meinungsäußerung noch dazu ist. Bloß nicht …

Warum das ganze in Mali überhaupt ist.
Dass Islamisten mal versuchten, eines der Kulturerben der Menschheit zu vernichten. Die uralten Bibliotheken in Timbuktu. Die nur gerettet wurden, weil kluge und voraus schauende Malier und Malierinnen sie rechtzeitig in Sicherheit brachten, und versteckten.

Daran erinnert man sich nicht mehr.
Falls doch, dann ist es unwichtig.
Hauptsache, niemand mischt sich ein.
Und schon mal gar nicht der Westen mische sich.

Bloß nix sagen … ist eh nur Reinquatschen.
One World und Kultur der Menschheit haben in dieser Welt gar nichts zu suchen.

21:05 von frosthorn

"@Sausevind, 20:46
Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge: was bedeutet
".-.-."

Oder ist das gar kein Emojy, sondern nur eine Absatztrennung?"

.-.-.

Ja - ich benutze, wie auch eben wieder, diese Zeichen, damit man leichter erkennen kann, wo meine Antwort beginnt.

Ich habe bei vielen Usern Schwierigkeiten, deren Antwortsbeginn zu erkennen.

Manchmal nehme ich auch ",.,.,".

Das ist eine Art Stellungnahme zu dem Text, den ich kommentiere...

19:52 von Opa Klaus

//Es ist nicht die von Menschen aus Machtgründen generierte religiöse Fantasterei, vielmehr geht es um Grundwerte des menschlichen Zusammenlebens, Länder - und konfessionsübergreifend.//

Die Lage in Mali scheint mir derart kompliziert, dass nicht mehr alles auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden kann. Wichtig scheint mir nur der Schutz und die Versorgung der Zivilbevölkerung. Und beides wiederum ist nur möglich, wenn Blauhelme versuchen, die Hilfsorganisationen zu schützen und zu unterstützen.

@ Koblenz

Die AfD hat immer gegen eine Verlängerung der Auslandseinsätze gestimmt .

Das nenne ich Populismus.

Gerechtigjeit ist nichts für Ängstliche

@ pxslo:
Raus da! Warum sind deutsche Soldaten überhaupt in Mali?

Warum kommt die Polizei bei einer Geiselnahme in einer Bank? Ist doch viel sicherer auf dem Revier.

Wer hat die angemessene Bewaffnung verhindert?

@ 25. Juni 2021 um 21:07 von pxslo
„Rückständige Militärtechnik
Die Militärausrüstung der deutschen Soldaten ist in meinen Augen mangelhaft. …

Auch vermisse ich Drohnen, die aus großer Höhe im Boden verlegte Drähte aufspüren können. Wieder ein Minuspunkt!“

Na Lassen sie uns doch mal gemeinsam überlegen, welche Partei(en) konsequent gegen die Beschaffung von Drohnen (zum Schutz unserer Soldaten) gekämpft hat!

@20:53 von Sausevind 19:52 von Opa Klaus

//Islamisten - und früher auch Christen - missbrauchen Koran und Bibel für ihre Kriegsbedürfnisse.//

Mit dem "früher" auch Christen wäre ich zurückhaltend. Auch bei den Christen ist die Aufklärung noch nicht in alle Winkel vorgedrungen.

@ Bernd Kevesligeti

Zieht man die Truppen ab und entsagt für die Zukunft den Bundeswehreinsätzen ?

Es handelt sich hier um einen Blauhelmeinsatz der UN. Alle Nationen sind aufgerufen, gegen Gewalt und für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Leider geht das nicht immer ohne Waffen. Wer so tut, als wäre das anders, ist nicht aufrichtig.
Auch die Nazi-Diktatur wäre ohne Waffen nicht zu besiegen gewesen.

@ um 21:16 von Anna-Elisabeth

Für alle Länder, die Kolonialmächten unterworfen waren, sind genau diese für nahezu jede Misere des Landes verantwortlich zu machen.
Denn auch nach der jeweiligen Unabhängigkeit haben die Kolonialherren dafür gesorgt, dass ihre Interessen gewahrt bleiben, indem sie korrupten u/o militärischen Herrschern an die Macht geholfen haben. Oft genug mit Mord und Totschlag, Aufständen und Bürgerkriegen. Aber auch mit Ausbildung der korrupten Eliten und dem militärischen Nachwuchs.
Natürlich im Sinne der ehemaligen Kolonialmacht.
Das ist das afrikanische Dilemma.

@ um 21:00 von Koblenz

„Die AfD hat immer gegen eine Verlängerung der Auslandseinsätze gestimmt.“

Vorerst!

@ zöpfchen

Genau wie der Einsatz in Afghanistan wird auch der Einsatz in Mali scheitern. Warum?

Weil es leichter ist, der Gewalt und dem Terror freien Lauf zu lassen? Weil es leichter ist, nicht für Fairness und Gerechtigkeit einzustehen? Weil Gerechtigkeit in einem anderen Land kein Opfer wert ist?

Am 25. Juni 2021 um 20:21 von frosthorn

Man möchte gerne die verletzten Soldaten "unserer Regierung" anhängen, noch lieber "den Altparteien", ersatzweise auch gerne "Frau Merkel".
#
#
Und was ist daran so falsch?
1990 wurde durch CDU/FDP der Einsatz der BW außerhalb des NATO Gebiets vorgeschlagen. Einige Jahre später stimmte die SPD dem zu.

re 21:21 leider geil: Gerechtigkeit

>>Gerechtigkeit ist nichts für Ängstliche
@ pxslo:
Raus da! Warum sind deutsche Soldaten überhaupt in Mali?

Warum kommt die Polizei bei einer Geiselnahme in einer Bank? Ist doch viel sicherer auf dem Revier.<<

Der Gedanke war mir auch gekommen.

Es gibt für einen humanistisch und verantwortlich denkenden und fühlenden Menschen und damit auch für eine Gesellschaft wohl kaum eine schwierigere Entscheidung als die über einen „Gewalteinsatz“. das gilt natürlich auch für Mali und wir alle müssen uns fragen, welche Möglichkeiten hier zielführender sein könnten.

Wenn aber ein Militäreinsatz jedesmal abgebrochen würde, wenn es „gefährlich“ würde, müsste man gleich das Militär abschaffen.

Das könnte ja auch eine legitime Position sein. Allerdings nicht, wenn man gleichzeitig immer das Militär der „anderen“ Seite verteidigt.

@21:00 von pxslo

//Warum sind deutsche Soldaten überhaupt in Mali? Ja, offiziell heißt es immer es gehe um "Verteidigung von Demokratie Frauenrechten".//

Quatsch! Warum erfinden Sie solche Märchen?

***Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschloss im April 2013, eine Stabilisierungsmission in Mali zu stationieren. Im September 2015 betrug die Stärke des MINUSMA-Kontingents 11.200 Soldaten, 1.440 Polizisten und 125 Freiwillige.***

Kleiner Einblick, worum es in Mali u.a. geht

*** Seit nunmehr über neun Jahren erleidet die Bevölkerung immer wieder Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs. Das hat zu Preissteigerungen geführt, viele Produkte sind für viele Menschen unerschwinglich geworden. Auch Trinkwasser ist nicht mehr flächendeckend verfügbar, weil bei kriegerischen Auseinandersetzungen die entsprechende Infrastruktur zerstört wurde....***

@ zöpfchen

Die Militärausrüstung der deutschen Soldaten ist in meinen Augen mangelhaft. …

Klar. Die Behauptung ist immer richtig und noch dazu kostenlos.

Na Lassen sie uns doch mal gemeinsam überlegen, welche Partei(en) konsequent gegen die Beschaffung von Drohnen (zum Schutz unserer Soldaten) gekämpft hat!

AFD und Linke.

von leider geil 21:27

Es handelt sich hier um Apologie. Und wieder werden der Altruismus bemüht, wenn es vermutlich um etwas anderes geht. Was passiert denn, wenn es eines Tages in der UN keine Mehrheit dafür gibt ? Dann läuft das, frei nach einem Papier der Heinrich-Böll-Stiftung, ohne Mandat.

@ nie wieder spd

Für alle Länder, die Kolonialmächten unterworfen waren, sind genau diese für nahezu jede Misere des Landes verantwortlich zu machen.

Warum sollte man sich auch differenziert Gedanken machen, wenn es doch so schön eingängige Narrative gibt?

21:21 von leider geil

@ pxslo:
Raus da! Warum sind deutsche Soldaten überhaupt in Mali?

"Warum kommt die Polizei bei einer Geiselnahme in einer Bank? Ist doch viel sicherer auf dem Revier."

Die Polizei fährt zur Bank, um einen Auftrag zu erfüllen: Bankräuber fassen. Das weiß jeder, auch weil es so gesagt wird.

Die Bundeswehr fährt nach Mali, auch wegen eines Auftrages: Uran-Minen schützen!

Das wissen aber die wenigsten, weil immer gesagt wird "Demokratie u. Frauenrechte verteidigen". Denn niemand wäre einverstanden, wenn es um Uran-Minen für französische Nuklearanlagen ginge. Tatsächlich ist dies aber der Fall!

@21:00 von pxslo

>> Warum sind deutsche Soldaten überhaupt
>> in Mali?

Weil Dtl. Frankreich's Bündnispartner ist und Frankreich's Energiemix zu 80% aus Atomenergie besteht. Mali's Hauptexportgut ist übrigens Uran.

Es geht IMO halt nicht um Menschenrechte, sondern um Schürfrechte. ;(

„Kramp-Karrenbauer betonte, die militärische Operation vor Ort sei noch nicht abgeschlossen (…) Der militärische Einsatz sei noch nicht beendet“

Man hat auch beim Ansehen der Videobeiträge in den TV-Nachrichten nicht den Eindruck, dass unsere Soldaten bei der dortigen Zivilbevölkerung unwillkommen sind.

"Die Rettungskette, so wie wir sie vor Ort aufgebaut hatten, hat gegriffen“

Zum Glück.

„Über alle weiteren Fragen - etwa die Hintergründe des Anschlags und die möglichen Folgen für den Bundeswehreinsatz - werde man sich in den nächsten Tagen befassen. "Aber nicht heute. Heute ist der Tag, an dem wir vor allem Dingen bei den verletzten Kameraden sind", so Kramp-Karrenbauer“

Wie in den TV-Nachrichten zu erfahren war, hat sie Wert darauf gelegt, dass erst die Angehörigen der verwundeten Soldaten informiert werden bevor sie sich vor den Kameras zu dem Anschlag äußert, was durchaus als Zeichen von Takt und Besonnenheit gewertet werden darf. Beides in der Politik eher selten anzutreffen.

@21:00 von Koblenz

//Die AfD hat immer gegen eine Verlängerung der Auslandseinsätze gestimmt .//

Ja, weil die so ein großes Herz für Flüchtlinge hat.

Kennen Sie die Situation der Zivilbevölkerung in Mali?
Da hat die AFD natürlich Recht: Hier vor Ort könnten wir die Bevölkerung von Mali viel leichter mit Trinkwasser und Nahrung versorgen.

Darstellung: