Kommentare - Flüchtlinge: Deutschland führt weniger Familien zusammen

21. Juni 2021 - 13:24 Uhr

Anerkannte Flüchtlinge haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Doch die Verfahren sind oft lang und bürokratisch. Im Pandemie-Jahr hat sich die Situation noch verschärft. Von Jonas Schreijäg und Armin Ghassim.

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Kommentare

Deutschland ist ziemlich großzügig

Die sozialdemokratische Regierung unserer nördlichen Nachbarn, Dänemark haben ihre Migrationspolitik stark verschärft. Deutschland muss aufpassen, dass viele derjenigen die bisher planten nach Dänemark oder Schweden einzuwandern, jetzt nicht Deutschland kommen. So wie ich das sehe nimmt keine andere europäische Nation jetzt mehr Migranten auf, außer Deutschland.

Es läuft doch auf einen Nenner hinaus

Die Bundesregierung will keine Familienzusammenführungen. Wenn man die Wartezeiten in dem Artikel wahrnimmt, war D nicht nur in der Pandemie Handlungs- und Planungsunfähig, daß sich das Ausland die Augen reibt, D ist auch in Punkto Flüchtlingszusammenführungen unfähig. Oder ist sogar Verschleppung der Vorgänge Absicht, versteckte Fremdenfeindlichkeit? Wenn man hier in Bayern den Umgang mit Flüchtlingen, vom Zerreißen von Familien bei Abschiebungen, bis zur Schädigung von Firmen, die mit viel Engagement Flüchtlinge anstellten, um dann plötzlich wichtige Mitarbeiter abgeschoben wurden, hat das Vorgehen der "christlichen" Parteien, wie der EU-Mitgliedstaaten, durchgängig fremdenfeindliche inhumane Züge, und war 2015 in D sogar hetzerisch. Wie viele Tote im Mittelmeer wohl durch die langen Wartezeiten verursacht wurden? Was für eine Situation, daß unter allen dt. Parteien v d Deutschen nur der Union zugetraut wird, D zu regieren. Abstrus, aber bei diesen anderen Parteien nachvollziehbar.

Ich verstehe nicht

Also ein Flüchtling aus Syrien bekommt hier einen Status.Und seine Familie darf dann einfach so aus Syrien ausreisen?
Oder aus einem IS Gebiet?
Ehrlich -das lassen die dortigen Machthaber zu?

IIrgendwann Mal sind die ganzen Familien doch nachgezogen

Es fährt ja kein Flüchtling von hier aus in die Heimat und gründet dort eine neue Familie, die nun neu nachziehen müsste.

Es ist doch gut, wenn die meisten Familien, die Anrecht auf Zusammenführung haben bereits zusammen sind .

Flüchtlinge !

Irgend wie habe ich den Eindruck, als haben viele noch immer nicht die Chancen begriffen, die durch Flüchtlinge auch bestehen. Gerade in Deutschland fehlen viele Fachkräfte, es werden in anderen Ländern Pflegekräfte gesucht, die hier arbeiten sollen, leider zu armseligen Bedingungen. Wenn man dann noch sieht und erlebt, wie lange hier Verfahren dauern, dann fehlt mir jedes Verständnis, erst recht, wenn sogar gut integrierte Flüchtlinge abgeschoben werden, die schon eine Ausbildung begannen, oder einen verbindlichen Job hatten.
Ja andere Länder schotten sich ab, sind aber oft nicht mal in der Lage, die eigenen Menschen in Arbeit und Brot zu bringen. Und leider ist der Aufwand mit den Flüchtlingen etlichen Ländern zu viel, und sie erkennen nicht da Leid, oder wollen es nicht sehen. Und natürlich will keiner wirklich was an den Fluchtursachen ändern, würde ja Geld und Mühe kosten, sich mal für Frieden und Verständigung ein zu setzen. Es geht überall nur um die Kohle, nie um den Mensch

Begrifflichkeit

Man muss endlich unterscheiden zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten. Solange alle in einem Atemzug genannt werden, solange werden die unhaltbaren Zustände bei uns bleiben wie sie sind. Und es handelt sich überwiegend nunmal um wirtschaftsmigration für die es keine Grundlage auf einen Anspruch gibt.

Ca 60000 Flüchtlinge warten in Libyen...

..., um nach Süd-Europa über zu setzen, so berichtete tagesschau.de vor einiger Zeit.

Die Corona-Lage habe sich entschärft.

Da wird es wieder Süditalien treffen.

Und dann?

Hier muss die Bundesregierung jetzt schnell einen Plan von der Sommerpause2021 haben, wie die EU-Länder die Flüchtlinge aufzunehmen haben.
Da ist aber noch nichts konkretes auf dem Weg.

Na sicher.

Natürlich muss das Virus auch als Argument herhalten, warum humanitäre Verpflichtungen nicht eingehalten werden.

So eine (in Teilen selbst geschaffene) Vorlage lässt sich die Regierung doch nicht entgehen.

@ Traumfahrer

"Chancen begriffen, die durch Flüchtlinge auch bestehen. Gerade in Deutschland fehlen viele Fachkräfte, es werden in anderen Ländern Pflegekräfte gesucht, die hier arbeiten sollen, leider zu armseligen Bedingungen." Am 21. Juni 2021 um 14:45 von Traumfahrer

*

Die Flüchtlinge sind teilweise seit 5 Jahren in Deutschland, eine Ausbildung dauert 3 Jahre.
Wo sind denn all die Flüchtlinge, die als Pflegekräfte arbeiten?

Ich unterstelle den Flüchtlingen, dass sie geistig nicht benachteiligt sind und bei Berufswahl genauso wie die Einheimischen darauf schauen, was sie im Beruf verdienen, den sie möglicherweise bis zum 70. Lebensjahr ausüben müssen, wenn man sich die Pläne der Regierung ansieht.

Tolles Bild: 69-jähriger Altenpfleger.
Nur mit Realität hat das nichts zu tun.

@14:33 von stupid at first

Only at first?

Wie viele Tote im Mittelmeer wohl durch die langen Wartezeiten verursacht wurden?

Im Gegenteil. Die australische Regierung hat bereits gezeigt wie eine menschliche (für seine Bürger, denen sie verpflichtet ist) und moderne Asylpolitik funktioniert. Auch in der relativ rückständigen EU haben jetzt Länder daraus gelernt. Zum Beispiel das freiheitlich demokratische Dänemark hat sich dementsprechend modernisiert. Mit den Sozialdemokraten ist eine moderne Asylpolitik dort heute bereits demokratischer Konsens! Wäre die Bundesrepublik Deutschland so modern und menschlich wie AU oder DK, würden deutlich weniger Menschen (und es sind überwiegen starke junge Männer) im Mittelmeer ertrinken.

Ich wüsste nicht was es da zu meckern gibt?

Ich wüsste nicht was es da zu meckern gibt? Wenn die verwaltungstechnischen Abläufe so sind, sind diese eben so. Es muss ja in jedem Fall sichergestellt sein das eine vorgeschriebene Prüfung der Fälle durchgeführt wird und ob da eine Person wie Frau Jelpke vorschlägt die Abläufe beschleunigen würde, wage ich zu bezweifeln. Umgekehrt muss bei Abschiebungen ja auch auf die notwendigen Papiere aus den Heimatländern gewartet werden, aber da meckert Frau Jelpke nicht.

14:51 von 0_Panik

in der türkei warten millionen auf die ausreise in den norden.

@Am 21. Juni 2021 um 14:45 von Traumfahrer

Zitat: "Flüchtlinge !
Irgend wie habe ich den Eindruck, als haben viele noch immer nicht die Chancen begriffen, die durch Flüchtlinge auch bestehen. Gerade in Deutschland fehlen viele Fachkräfte, es werden in anderen Ländern Pflegekräfte gesucht, die hier arbeiten sollen, leider zu armseligen Bedingungen."

Na, dann machen Sie mir doch die "Fachkräfte" schmackhaft:

1. lt. IAB in Nürnberg leben 70-80 % aller erwerbsfähigen "Flüchtlinge" von Sozialhilfe

2. das Bildungsniveau ist lt. allen Statistiken unterdurchschnittlich

3. die Kriminalitätsstatistiken weisen lt. der PKS im Kontext der Zuwanderung des BKA ebenfalls ein horrendes aus.

Haben Sie andere Zahlen?

Ich würde mir wünschen wenn...

Ich würde mir wünschen wenn der Familiennachzug begrenzt werden würde wie in unseren EU-Partnerländern. Die SPD setzte sich bei den letzten Bundestagswahlen dafür ein, das sogar Subsidäre Ihre Familien nachholen dürfen. Subsidäre sind aber Personen die von vornherein nur ein zeitlich begrenztes Aufenthaltsrecht haben und weswegen sollten die dann Ihre Familien nachholen dürfen? Mit fällt da ein Satz von Dobrindt ein den ich richtig finde; "wer keine Bleibeperspektive hat, sollte sich erst gar nicht häuslich einrichten".

Muss eigentlich....

Muss eigentlich ein Familiennachzug direkt in unser Sozialsystem erfolgen wie es zur Zeit gehandhabt wird? Unsere Sozialausgaben explodieren (natürlich nicht nur wegen dieses Umstands) und die Wohnungen sind sowieso knapp. Könnte nicht ein Familiennachzug davon abhängig gemacht werden das der Kandidat in der Lage ist, sich und seine Familie selbst zu versorgen und eine Wohnung vorweisen müsste?

Re : 0_Panik !

Diese Situation weiß die EU, nur fehlt jeglicher Wille, diese Situation zu entschärfen. Es muss nicht nur die BR einen Plan entwerfen, sondern die gesamte EU. Nur leider machen da bestimmte Länder aus purem Egoismus und Nationalismus nicht mit, sie kassieren lieber viel Geld, aber geben nichts. Das ist das eine Manko, das andere ist die schon lange Untätigkeit der EU in diesen Konflikt in Libyen.
Es wird nichts an den Fluchtursachen getan, und genauso wenig für diese große Zahl an leidenden Menschen, die hilflos den Schikanen in den Lagern ausgesetzt sind. Kein Politiker der EU fährt da hin, und schaut sich dies an, denn dann müsste er/sie was tun.
Soweit geht die Christlichkeit und Humanität eben nicht, denn es zählen immer andere Kriterien und natürlich das Geld, was immer und überall wichtiger ist als der Mensch !!!

um 14:26 von zöpfchen

>>"Die sozialdemokratische Regierung unserer nördlichen Nachbarn, Dänemark haben ihre Migrationspolitik stark verschärft. Deutschland muss aufpassen, dass viele derjenigen die bisher planten nach Dänemark oder Schweden einzuwandern, jetzt nicht Deutschland kommen. So wie ich das sehe nimmt keine andere europäische Nation jetzt mehr Migranten auf, außer Deutschland."<<

Das stimmt. Deutschland hat sich in der Migrationsfrage in der EU isoliert. Das konnte man wieder an Moria sehen. Die Krux liegt dabei meiner Meinung nach an dem Umstand das Deutschland gerne eine EU-Lösung hätte, stillschweigend aber (natürlich) unterstellt das diese nach deutschem Geschmack (Migranten verteilen) selbstverständlich sein müsse. Eine solche Lösung wird es aber nicht geben und deshalb wäre Deutschland gut beraten auf seine EU-Partner zuzugehen und deren Lösungen zu übernehmen (denke ich).

Minderjährige Kinder

Minderjährige Kinder vorausschicken und anschließend auf Familienzusammenführung hoffen?

Nein, Kinder gehören zu ihren Eltern. Wenn Eltern so mit ihren Kindern verfahren, ist das doch unverantwortlich.

Unsere Politik darf doch so etwas nicht noch fördern!

Am 21. Juni 2021 um 15:00 von eine_anmerkung.

Zitat: Ich würde mir wünschen wenn der Familiennachzug begrenzt werden würde wie in unseren EU-Partnerländern. Die SPD setzte sich bei den letzten Bundestagswahlen dafür ein, das sogar Subsidäre Ihre Familien nachholen dürfen.

Ich kann Ihre Argumentation ein Stück weit nachvollziehen.

Dann sollte man Art. 6 I GG, dfen ich in weiten Teilen eh für überholt halte, aber auch ehrlicherweise ersatzlos streichen. Es gibt keine Ehen und Familien erster und zweiter Klasse.

14:50 von Smoerebroed Warum

14:50 von Smoerebroed

Warum muss man da Unterschiede
machen ?

Wenn Sie hier keine Zukunft für sich und Ihre Familie sehen, wären Sie vielleicht froh, irgendwo neu anfangen zu können. Es gibt genügend Auswanderer, die in den Ländern aufgenommen werden, die sie sich ausgesucht haben.
Letztlich kann ich immer wieder nur den Rat geben : gucken Sie sich Ihre eigene Geschichte mal genauer an. Viele Vorfahren sind aus irgendeinem Land hier her gekommen - weil es Ihnen dort eben nicht gut ( genug ) ging.
Und für meine Begriffe geht es gar nicht, das die Schutzsuchenden im Mittelmeer ertrinken, weil Ignoranten nicht dafür sorgen, das die Aufnahme in Europa funktioniert.
Das Zauberwort heißt wohl Humanität - die vielen leider abhanden gekommen ist - nicht nur in Bezug auf die Schutzsuchenden.

um 14:33 von stupid at first

>>"...Oder ist sogar Verschleppung der Vorgänge Absicht, versteckte Fremdenfeindlichkeit?........ Wie viele Tote im Mittelmeer wohl durch die langen Wartezeiten verursacht wurden?"<<

Ich sehe in Ihrem Kommentar Mutmaßungen wofür ich keinerlei Bestätigungen sehen kann. Aus diesem Grunde finde ich solche eine Art zu argumentieren nicht seriös. Im übrigen mag es sicherlich im ein oder anderen Fall herzzerreißend sein bei einigen Kandidaten die abgeschoben werden. Es sollte aber beachtet werden das diese auf unserer gültigen Rechtsprechung erfolgen und je länger man diese durch legale und/oder unterirdische Methoden herauszögert, umso schwieriger diese Abschiebungen sicherlich werden? Einen "Spurwechsel" wie die SPD das vorgeschlagen hat, d.h. ein nachträgliches "Gesundbeten" von Fällen halte ich aber für den falschen Weg.

Es gibt anerkannte

Es gibt anerkannte Flüchtlinge, die heimaturlaub bezahlt bekommen, um die Familie zu sehen.
Das mag für Betroffene ja schön sein, aber ich bekomme das nicht mit "Flüchtling " zusammen.
Müsste der nicht direkt bei der Einreise von denenfestgenommen werden, vor denen er geflohen ist?

14:51 von 0_Panik Große Frage

14:51 von 0_Panik

Große Frage : was hat die Bundesregierung damit zu tun ?
Es gibt eine europäische Regierung, die sich mit allen Mitgliedsstaaten auseinander setzen muss - nicht die Bundesregierung !
Auch wenn Sie lieber die Bundesregierung bashen.

@ eine sarkastische anmerkung.

Könnte nicht ein Familiennachzug davon abhängig gemacht werden das der Kandidat in der Lage ist, sich und seine Familie selbst zu versorgen und eine Wohnung vorweisen müsste?

Humanität nur für gut Situierte. Na prima.

14:55 von Tada // Die

14:55 von Tada

// Die Flüchtlinge sind teilweise seit 5 Jahren in Deutschland, eine Ausbildung dauert 3 Jahre.
Wo sind denn all die Flüchtlinge, die als Pflegekräfte arbeiten?//

Lesen Sie mal nach, was die Schutzsuchenden dürfen und was eben nicht.

um 14:45 von Traumfahrer

>>"Irgend wie habe ich den Eindruck, als haben viele noch immer nicht die Chancen begriffen, die durch Flüchtlinge auch bestehen. Gerade in Deutschland fehlen viele Fachkräfte, es werden in anderen Ländern Pflegekräfte gesucht, die hier arbeiten sollen, leider zu armseligen Bedingungen..."<<

Diese Aussage ist nur zum Teil richtig. Es stimmt das Deutschland einen jährlichen Zuzug von circa. 160.000 qualifizierten Menschen gebrauchen kann. Die Betonung liegt aber auf dem Wort "Qualifiziert" und der überwiegende Teil der die kommen, erfüllt diese Anforderungen nunmal nicht. Aus diesem Grunde bräuchten wir (meine Meinung) ein stabiles Einwanderungsgesetz wo aber auch die, die nicht zu und passen eine eindeutige rote Karte gezeigt bekommen (und diese ohne wenn und aber umgesetzt wird)

14:56 von Vielfalt. Ich habe

14:56 von Vielfalt.

Ich habe letztens im TV einen Bericvht zu Dänemark und der Asyslpolitik gesehen und war einfach nur schockiert.
Was ist daran denn modern ?
Für mich ist das einfach nur hinterweltlerisch, unmenschlich und asozial.

@ Blitzgescheit. 14:57

"lt. IAB in Nürnberg leben 70-80 % aller erwerbsfähigen "Flüchtlinge" von Sozialhilfe

Wenn man mit Zahlen um sich wirft, sollte man diese auch verstehen können, es sei denn man will damit fremdenfeindliche Stimmung befeuern.

Sie finden auf der Statistikseite des IAB durchaus Angaben, wie viele Menschen sich noch in Sprach- bzw. Integrationskursen befinden. Wie sollen sie auch arbeiten wenn sie der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind. Aufgrund meiner beruflichen Erfahrung heraus kann ich Ihnen auch berichten, dass gerade viele junge Männer aus Syrien, Irak etc. sich in beruflicher Ausbildung befinden und aufgrund der Ausbildungsvergütung noch ergänzende Leistungen nach dem SGB II erhalten.

„Anerkannte Flüchtlinge haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug.
>> Doch die Verfahren sind oft lang und bürokratisch. Im Pandemie-Jahr hat sich die Situation noch verschärft“

Je „verschärfter“ das Dilemma derjenigen, die in der Verteidigung parteiischer Interessen (also letzten Endes der Machtinteressen Einzelner) ihre wichtigste Aufgabe sehen (die für sie offenbar allemal Vorrang vor der der Verteidigung allgemeiner bzw. humanitärer Interessen hat), wächst die Bürokratie analog mit dem Sinken der Chancen auf die Durchsetzung Letzterer (= der Interessen ALLER): „Im Jahr 2020 durften 7231 Familienangehörige zu ihren Verwandten mit Asyl- oder Flüchtlingsschutz in Deutschland nachziehen. Das geht aus der Antwort der BR auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach stellte das AA rund 47% weniger Visa für den Familiennachzug zu anerkannten Flüchtlingen aus als im Jahr 2019“

Solange einige Wenige darüber bestimmen „dürfen“, was alle anderen dürfen, ändert sich nichts.

Familienzusammenführung

ist etwas was ich befürworte, ABER zum einen das der dessen Familie nachkommt diese auch in allen Belangen finanzieren kann. Wenn Kinder vorgeschickt wurden, sollte man die Erziehungsberechtigten haftbar machen. Es ist traurig wenn die Eltern minderjährige Kinder auf die Reise nach Europa schicken, in der Hoffnung das sie selbst dann nach ziehen können.
Wir haben bei uns im Ort 15 Flüchtlinge, alle gehen einer Beschäftigung nach wurden von ehrenamtlichen Rentner*innen vom Tag der Anreise bis zum Job begleitet. Nie Probleme gehabt mit den jungen Menschen, immer freundlich und hilfsbereit.
In der Kreisstadt sieht es anders aus leider, rumlungern morgens schon einen im Tee und stiebizen aus Langeweile.
Schade es geht auch anders.

@stupid at first, 14:33 Uhr

Die Flüchtlingszahlen sind deutlich zurückgegangen - auch in Deutschland. Und natürlich besteht ein Anspruch auf Familienzusammenführung. Auch hat sich Deutschland während der Pandemie durchaus handlungs- und planungsfähig gezeigt. Die aktuelle Situation mit niedrigen Inzidenzzahlen ist auch das Ergebnis einer verantwortungsvollen Politik. Nicht alles, aber sehr vieles wurde richtig gemacht.

14:45 von Traumfahrer// 3.

14:57 von Blitzgescheit

14:45 von Traumfahrer ( hat mit dem kopieren nicht geklappt - Entschuldigung für die Verwechselung ! )

// 3. die Kriminalitätsstatistiken weisen lt. der PKS im Kontext der Zuwanderung des BKA ebenfalls ein horrendes aus.//
Nur, wenn man nicht alles liest oder wahr nehmen will.

**Die Zahlen stammen aus dem Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2018 (PDF). Das Bundeslagebild wird seit 2015 jährlich erstellt und verwendet Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 (PDF). Sie erfasst von der Polizei aufgeklärte Straftaten sowie Tatverdächtige. Diese werden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen „bei Abgabe an die Staatsanwaltschaft“ (PDF, S. 7) erfasst. Die in dem Beitrag zitierten Zahlen beziehen sich auf die Anzahl der Straftaten, bei denen mindestens ein Zuwanderer tatverdächtig war. Über tatsächlich verurteilte Straftäter sagen sie also nichts aus.**

Verfahren sind oft lang und bürokratisch?

Das ist zum Schutz von uns allen auch notwendig.

Viel Angaben und Fakten müssen sorgfältig geprüft und Kontrolliert werden, da es ja schon auch einige schlimme Fälle von Missbrauch gegeben hat.

um 15:05 von Traumfahrer

>>"Nur leider machen da bestimmte Länder aus purem Egoismus und Nationalismus nicht mit, sie kassieren lieber viel Geld, aber geben nichts. Das ist das eine Manko, das andere ist die schon lange Untätigkeit der EU in diesen Konflikt in Libyen..."<<

Dieser Ihr Kommentar bestätigt meinen Folgenden von 15:09. Ihre Argumentation ist nicht korrekt weil es nunmal nicht mehr nur die Geldempfänger in der EU, z.B. Visegardstaaten, sondern mittlerweile alle (auch Dänemark, Schweden usw.) sind. Es gibt 26 Geisterfahrer in der EU, nur Deutschland (Nummer 27) fährt bei diesem Thema richtig.

@ich, 15:24

Was ist daran denn modern ?
Für mich ist das einfach nur hinterweltlerisch, unmenschlich und asozial.

Ja, so einen Bericht habe ich auch gesehen (womöglich denselben), und stimme Ihnen zu.

Nur komisch, was Entwicklungen im eigenen Land betrifft, sind Sie und Ihre Kommentare irgendwie nicht so "woke"...

um 15:24 von ich1961

>>"Ich habe letztens im TV einen Bericvht zu Dänemark und der Asyslpolitik gesehen und war einfach nur schockiert.
Was ist daran denn modern ?"<<

Vielleicht könnte man modern mit "dem momentanen Zeitgeist angemessen" interpretieren? Eines ist sicher; der Zustrom wird nicht abebben und je mehr die EU aufnimmt, umso mehr laufen die betreffenden Länder Gefahr Ihren kulturellen Bezug zu verlieren oder gesellschaftliche Verwerfungen in Kauf zu nehmen.

Familienzusammenführung

Hier geht es speziell um Flüchtlinge aus Syrien.
Warum werden diese nicht wieder in ihr Heimatland zurückgeschickt um es wieder aufzubauen, sobald es möglich ist?

um 15:27 von Adeo60

>>"Die Flüchtlingszahlen sind deutlich zurückgegangen - auch in Deutschland. Und natürlich besteht ein Anspruch auf Familienzusammenführung. Auch hat sich Deutschland während der Pandemie durchaus handlungs- und planungsfähig gezeigt. Die aktuelle Situation mit niedrigen Inzidenzzahlen ist auch das Ergebnis einer verantwortungsvollen Politik. Nicht alles, aber sehr vieles wurde richtig gemacht."<<

Ich sehe das kritischer. Zum einen ist der Rückgang ausschließlich auf Corona zurückzuführen und zum Anderen wir dieser Rückgang in Bezug auf die Jahre nach 2015. Für mich ist das kein Bezug weil m.M. nach alle Zahlen nach 2015 zu hoch waren und der Chef des BAMF´s sagte die letzten Jahre das die Zahl der Antragsteller zu hoch sei. Experten sagen voraus das der Zauber nach Corona wie gewohnt weitergeht.

@Blitzgescheit, 14:57 Uhr

Der User Traumfahrer hat grundsätzlich Recht, wenn er darauf hinweist, dass Deutschland eine geregelte Zuwanderung dringend benötigt, um in den kommenden Jahren den Arbeitskräftebedarf zu decken. Dazu zählen dann auch einfache Tätigkeiten, zu denen viele deutsche Arbeitnehmer nicht bereit sind.
Schade, dass Sie versuchen, Flüchtlinge zu kriminalisieren. Die meisten haben sich gut integriert und sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Nehmen Sie nur das Ehepaar, welches das Unternehmen Biontec aufgebaut hat. Beide haben Migrationshintergrund und der Welt den ersten, so wichtigen Impfstoff gegen Corona beschert. Deutschland hat dadurch auch als Standort für Wissenschaft und Lehre besonders profitiert.

wie soll das weitergehen

Wie soll das weitergehen?
Die Leute kommen in der Hoffnung nach Europa weil unsere Politik danach ausgerichtet ist, alle die zu uns kommen erst mal aufzunehmen. Über die Gründe kann sich wahrscheinlich jeder seine Meinung bilden.
Aber nach einer gewissen Zeit kann man doch erwarten das die ihr Familien nachholen dürfen, auch aus meiner Sicht.
Nur ich frage mich auch wer das alles auch mal finanzieren soll. Nur immer Mittel umbuchen für die Sozialausgaben wird langfristig nicht funktionieren weil immer mehr Deutsche diese ja auch Jahrelang einbezahlen, und das mit Finanzieren müssen.
Und in nicht allzu ferner Zeit werden nur noch Deutschland und Frankreich Leute aufnehmen, da sich die Politische Lage in einigen Ländern dreht, ohne das großartig in Deutschland darüber berichtet wird.

Familienzusammenführung

Ich wäre stolz in Dänemark unter solch einer Regierung leben zu dürfen.

@ ich 1961 Einwanderungshintergrund

Es ist richtig, siehe komplette USA.
Aber, die 1. Gerneration musste unendlich schuften, in allen Ländern. Siehe auch unsere netten Gastarbeiter aus Italien.
Die Bedingungen von damals wären heute teilweise verboten.
Dann gibt es noch Binnenflüchtlinge in vielen Ländern, solche Flüchtlinge werden von den eigenen Landsleuten oft schäbig behandelt.
Ganz typisch Kinder vom Land, die in der Stadt die schlechtesten Jobs annehmen mussten. China und Indien sind da aktuelle Beispiele.
Und auch in Deutschland ist es noch gar nicht lange her.
Sogar die "Ossis" hatten nicht gleich ihren Traumjob.
Rechtsanwälte haben Schwierigkeiten Fachangestellte zu finden, bis vor kurzem standen dafür "Ossis" zur Verfügung.
Aber deutsche "Amtssprache" ist vll. für Menschen z.b. aus Afghanistan sicher sehr schwer ...
Diese Liste ist unendlich verlängerbar

Familienzusammenführung

Die Humanität hat da ihre Grenzen wo die Kriminalität beginnt.

@Opa Klaus, 15:24 Uhr

Danke für Ihre Richtigstellung zum Beitrag des Users Blitzgescheit. In der Tat wird von ihm mit Zahlen jongliert, die ein völlig falsches Bild zeichnen. Jeder weiß, dass Flüchtlinge in hohem Maße an Sprach- und Integrationskursen teilnehmen - und das ist auch gut so. Der Bezug von Sozialhilfe muss daher differenzierter betrachtet werden als von Blitzgescheit vorgetragen.

15:35 von eine_anmerkung. Oh

15:35 von eine_anmerkung.

Oh mannomann, gibt es diese bescheuerte Argumentation immer noch - A.. like ?
Ich fasse es nicht.
Außer Ihnen selber kann niemand dafür sorgen, das Sie Ihren kulturellen Bezug und/ oder die gesellschaftlichen Verwerfungen verlieren bzw. empfinden.
Ich empfinde genau das nicht - im Gegenteil, für mich sind das Menschen wie " Du und Ich ",
mit viel mehr Erfahrungen aus Kriegen und Hungersnöten.

15:33 von rossundreiter Ich

15:33 von rossundreiter

Ich bin immer für Fortschritt, Humanität, Menschenrechte ........
Ok, das ist nicht für jeden " woke ".

15:42 von Fred

15:42 von Fred Feuerstein...

Na dann .....
Es hat Sie doch hier niemand angekettet
oder ?

Rationalität

Natürlich ist solch eine Rechtspraxis nicht rational und verhindert, dass Geflüchtete zu uns kommen.
Aber wie sollte eine rationale Politik in dieser Frage aussehen?
Eine Möglichkeit: man prüft, welche Integrationskapazitäten in Deutschland vorhanden sind und trifft danach Entscheidungen.
Dann würde das Ergebnis genauso mies sein. Der Grund ist einfach: wir haben in Deutschland beim Wohnraum, bei den Arbeitsplätzen und im Bildungssektor horrende, strukturelle Defizite, die alle Menschen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund betreffen. Nahezu die gesamte öffentliche Infrastruktur wurde in den letzten Legislaturperioden auf Verschleiß gefahren.
Ich sehe da keine Integrationskapazitäten.
Schlimm finde ich das Argument, die Geflüchteten könnten doch Alten-bzw. KrankenpflegerInnen werden.
Tätigkeiten, die Deutsche nicht mehr machen wollen, weil die Bezahlung zu gering und die Belastung zu groß ist, sollen dann die Geflüchteten machen?

@zöpfchen

Deutschland hat soviel Migranten aufgenommen und finanziert diese wie alle anderen 26 EU-Staaten zusammen wie man der Presse entnehmen konnte.
Wenn deshalb von Organisationen immer noch mehr Druck aufgebaut wird, daß Deutschland noch mehr tut, ist nicht einzusehen diesem Druck zu folgen, solange nicht eine saubere exakte Aufteilung und Finanzierung auf alle EU-Staaten erfolgt ist. Und dies wäre nämlich auch eine Aufgabe von Brüssel, wo immer so auf Solidarität geschaut wird.

Familiennachzug

Ich weiss, diese Regelung gibt Anlass zu viel Polemik. Aber eines stimmt nicht, dass Dänemark so streng ist. Die haben nach wie vor sehr liberale Regelungen im Gegensatz zu Deutschland.

Eine Sache sollte klar sein, wenn man Flüchtling ist, darf man nicht in das Land zurückkehren, aus dem man geflüchtet ist. Wieso Deutschland das weiterhin hinnimmt ist das große Rätsel.

Das Problem ist ja auch, dass die deutschen Botschaften häufig gar keine Termine vergeben bzw. es korrupte Mechanismen bei der Terminvergabe im Ausland gibt. Das ist ein riesiger Skandal.

Deutschland steht es natürlich frei mit formellen Hürden den Familiennachzug auszubremsen, das ist aktuell aber doch sehr ungerecht und seltsam geregelt.

Am 21. Juni 2021 um 15:35 von eine_anmerkung.

Zitat: Eines ist sicher; der Zustrom wird nicht abebben und je mehr die EU aufnimmt, umso mehr laufen die betreffenden Länder Gefahr Ihren kulturellen Bezug zu verlieren

Ich bin schon nicht sicher, ob wir beide denselben kulturellen Bezug haben.

um 15:40 von Adeo60

>>" ..den Arbeitskräftebedarf zu decken. Dazu zählen dann auch einfache Tätigkeiten, zu denen viele deutsche Arbeitnehmer nicht bereit sind.
Schade, dass Sie versuchen, Flüchtlinge zu kriminalisieren. Die meisten haben sich gut integriert und sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft."<<

Ich denke nicht das unser werter Mitkommentator Flüchtlinge grundsätzlich kriminalisieren wollte? Es gibt viele ehrbare Menschen darunter denen geholfen werden muss und sollte. Das steht außer Frage. Man darf aber auch denke ich nicht die Augen vor solchen Statistiken schließen (das haben wir nach 2015 leider zu lange gemacht) und muss lernen, mit diesen Daten wertfrei umzugehen und diese einzusetzen. Ich weiss nicht ob die Aussage für Arbeiten wofür die Deutschen nicht mehr bereit sind so noch zutrifft? Die lobenswerten Flüchtlinge die die die Integration in den Arbeitsmarkt geschafft haben, landen meist im Niedriglohnsektor was einen Mindestlohn immer schwieriger durchsetzen werden lässt.

15:56 von Tralafit // Ich

15:56 von Tralafit

//
Ich weiss, diese Regelung gibt Anlass zu viel Polemik. Aber eines stimmt nicht, dass Dänemark so streng ist. Die haben nach wie vor sehr liberale Regelungen im Gegensatz zu Deutschland.//

Nur ein kleiner Auszug, bitte selber weiterlesen :

** Auffangzentren für Migranten sollen außerhalb Europas aufgebaut werden. Ebenso soll das Recht auf »spontanes Asyl« abgeschafft werden – also die Möglichkeit, im Land selbst oder an der Grenze einen Asylantrag zu stellen. Im Gegenzug würde Dänemark Flüchtlinge entsprechend einer Quote der Vereinten Nationen (UN) aufnehmen.
Die dänische Sozialdemokratie plant völkerrechtswidrige Maßnahmen – und erntet in Dänemark kaum Kritik
Bemerkenswerte Abkehr von sozialdemokratischen Werten**

Quelle :
"https://www.fes.de/themenportal-flucht-migration-integration/artikelsei…"

15:58 von falsa

15:58 von falsa demonstratio

Ich denke, das hat was mit Erziehung und Empathie zu tun.
Mir kommt das vor wie aus der Steinzeit.

15:23 von eine_anmerkung.

«Es stimmt das Deutschland einen jährlichen Zuzug von circa. 160.000 qualifizierten Menschen gebrauchen kann. Die Betonung liegt aber auf dem Wort "Qualifiziert" und der überwiegende Teil der die kommen, erfüllt diese Anforderungen nunmal nicht. Aus diesem Grunde bräuchten wir (meine Meinung) ein stabiles Einwanderungsgesetz wo aber auch die, die nicht zu und passen eine eindeutige rote Karte gezeigt bekommen (und diese ohne wenn und aber umgesetzt wird).»

Ein Einwanderungsgesetz sollte es geben in Deutschland.
Das ist schon lange überfällig.

Das ist (wäre) aber was anderes, als der Antrag auf Asyl, oder eine sonstige Art von Schutzstatus in Deutschland. Diese beiden Aspekte sind unabhängig voneinander. Man kann das eine nicht mit dem anderen regulieren, und umgekehrt auch nicht,

Humanitäre Verpflichtung ja

Aufnahme aller Migranten nein.
Man sollte schon unterscheiden, wer nach Europa kommen darf und wer nicht. Wir leben leider nicht in einer heilen Welt, in der jeder Mensch sich seinen Wohnort aussuchen kann. Dazu sind die wirtschaftlichen, politischen, religiösen und kulturellen Unterschiede zu groß.
Deutschland kann nicht alle Menschen aufnehmen, die gern herkommen möchten, vielleicht schon einmal ein Kind vorgeschickt haben. Deutschland muss helfen, die Probleme dieser Menschen in ihren Ländern zu lösen, sprich - nicht die Diktatoren mit Waffen und Geld ausstatten.
Für die deutsche Wirtschaft sind die Migranten und Flüchtlinge natürlich ein Segen. Sie suchen sich die Qualifizierten heraus, haben billige Arbeitskräfte und der Rest wird vom Steuerzahler alimentiert. Einerseits wird diskutiert, wie man die Rentner in Deutschland noch weiter schröpfen kann, andererseits möchte man neue Hilfebedürftige holen und bezahlen. Irgendwie passt da alles nicht zusammen. Die Alten zahlen für alles.

16:00 von eine_anmerkung. Ich

16:00 von eine_anmerkung.

Ich weiß jetzt nicht, ob Sie das vorhin auch waren. Ich hatte da vergessen die Quelle betreffs Kriminalstatistik anzugeben.

**Die in dem Beitrag zitierten Zahlen beziehen sich auf die Anzahl der Straftaten, bei denen mindestens ein Zuwanderer tatverdächtig war. Über tatsächlich verurteilte Straftäter sagen sie also nichts aus.**

Quelle :
"https://correctiv.org/faktencheck/migration/2019/07/25/diesen-zahlen-zu…"

um 15:46 von Adeo60

>>"Danke für Ihre Richtigstellung zum Beitrag des Users Blitzgescheit. In der Tat wird von ihm mit Zahlen jongliert, die ein völlig falsches Bild zeichnen. Jeder weiß, dass Flüchtlinge in hohem Maße an Sprach- und Integrationskursen teilnehmen - und das ist auch gut so. Der Bezug von Sozialhilfe muss daher differenzierter betrachtet werden als von Blitzgescheit vorgetragen."<<

Ja klar! Und damit sind diese aus der Summe der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer raus (Integrationskurse, Sprachkurse). Das ist genauso wie mit den geschönten Arbeitslosenzahlen wo Teilnehmer von Qualifizierungsmaßnahmen etc. nicht mitgerechnet werden.

um 16:09 von schabernack

>>"Das ist (wäre) aber was anderes, als der Antrag auf Asyl, oder eine sonstige Art von Schutzstatus in Deutschland. Diese beiden Aspekte sind unabhängig voneinander. Man kann das eine nicht mit dem anderen regulieren, und umgekehrt auch nicht,"<<

Diese Aussage ist korrekt.

um 16:00 von eine_anmerkung.

>>
Die lobenswerten Flüchtlinge die die die Integration in den Arbeitsmarkt geschafft haben, landen meist im Niedriglohnsektor was einen Mindestlohn immer schwieriger durchsetzen werden lässt.
<<

Solange man die übliche Definition des Niedriglohnsektors zugrunde legt (unterhalb von zwei Dritteln des jeweiligen Medianbruttoverdienstes eines Vollzeitbeschäftigten) wird es den Niedriglohnsektor immer geben (es sei denn, alle verdienen das gleiche). Würden alle Löhne verdoppelt, blieben die Arbeitnehmer, die vorher in dem Sektor waren auch danach dort.

Was ist Humanität?

bedeutet dies, dass ein Teil der Bevölkerung nur noch dafür arbeitet, während das eigene Land den Bach runter geht, die Bildung immer schlechter wird, weil unterfinanziert, das Gesundheitswesen schlechter wird, weil es totgespart worden ist und nur durch Ärzte und Pflegekräfte aus dem Ausland aufrechterhalten werden kann (mehr als 60.000 Ärzte aus anderen Ländern in D - Ärzte, die in ihren Ländern nun fehlen) usw.
Humanität ist doch nicht, eine Massenflucht zu initiieren und zu begünstigen. Humanität ist, in den Herkunftsländern für bessere Lebensbedingungen zu sorgen. Doch dies steht den Interessen der deutschen Wirtschaft entgegen, die maximalen Gewinn aus den Entwicklungsländern ziehen will.

Am 21. Juni 2021 um 14:45 von Traumfahrer

Wenn man dann noch sieht und erlebt, wie lange hier Verfahren dauern, dann fehlt mir jedes Verständnis, erst recht, wenn sogar gut integrierte Flüchtlinge abgeschoben werden, die schon eine Ausbildung begannen, oder einen verbindlichen Job hatten.
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Eigentlich dient ja m.W. eine Flüchtlingspolitik dazu, Menschen aus z.B. (Bürger-)Kriegsgebieten u. politisch Verfolgten für EINE GEWISSE ZEIT Asyl zu gewähren. Der Grundgedanke war doch eigentlich, dass, wenn sich die Situation im Heimatland wieder bessert, diese Menschen zurückgehen auch um ihr Heimatland wieder aufzubauen. Einige haben sich scheinbar von diesem Grundgedanken vollkommen verabschiedet.
Im übrigen haben die wenigsten Zugang zum 1. Arbeitsmarkt gefunden. Die meisten leben von unseren Sozialsystemen. Da diese wohl sehr gut sind, wollen die meisten Flüchtlinge nach DE, denn wenn es nur um Sicherheit ginge, müsste ihnen fast jedes EU-Land genahm sein. Ist es aber bei weitem nicht.

16:05 von ich1961

«Nur ein kleiner Auszug, bitte selber weiterlesen: … Quelle: …»

Erstaunlich und sehr gut.
"Wo haben Sie das alles nur immer her?"

Niemand hier macht noch häufiger Quellenangaben mit Verweisen mit Bezügen zu Themen (x + y + z).

Die Thematik ist grundsätzlich schief!

Zitat: "Anerkannte Flüchtlinge haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Doch die Verfahren sind oft lang und bürokratisch."

Die Thematik ist grundsätzlich schief und falsch.

1. wie soll man als dt. Steuerzahler überhaupt davon ausgehen können, es mit echten Flüchtlinge zu tun zu haben, die gem. Art. 16a Abs 1 - POLITISCH verfolgt sein müssen bzw. subsidiär gem. der GFK aus einem Bürgerkrieg stammen müssen (dass der Art. 16a Abs. II GG eine Aufnahme aus sicheren Drittstaaten ausschließt, nur mal so am Rande.

2. wir 100.000e vollziehbar abschiebefähige Illegale im Land haben

3. 60-80 % der sog. "Flüchtlinge" keinen Pass dabei haben

4. sog. ein dt. BW-Soldat Franco A. sich als syrischer Asylbewerber ausgeben kann, ohne dass jemand etwas merkt

5. u.v.m.

... wie wäre es denn, hier erst einmal grundsätzlich für Ordnung zu sorgen, das Chaos zu bereinigen und dann können wir evtl weitersehen!

What about that?!

16:09 von

16:09 von Kritikunerwünscht

// Dazu sind die wirtschaftlichen, politischen, religiösen und kulturellen Unterschiede zu groß. //

Für mich sind das nur vorgeschobene Gründe, die die wahre Haltung verschleiern sollen.
Die wenigsten Schutzsuchenden sind fanatische Menschen, die nur darauf warten hier Unrecht/ Straftaten zu begehen oder wollen " uns " von Ihrem Glauben überzeugen.
Da ist eben die Integration gefragt.
Und soviel kann ich Ihnen prophezeien :
der Klimawandel wird noch viele Schutzsuchende erzeugen, die sich dann irgendwo auf unserer Welt eine neue Heimat suchen m ü s s e n ( z.B: weil Ihre Insel plötzlich im Meer versunken ist ) !!

@15:27 von Adeo60 @stupid at first, 14:33 Uhr

//Die Flüchtlingszahlen sind deutlich zurückgegangen - auch in Deutschland.//

Das dürfte vor allem der Pandemie geschuldet sein. Ich habe mich gestern sehr über Ihre Behauptung, das Migrationsthema sei "ausgelutscht" gewundert. Das Thema wird ein ständiger Begleiter bleiben - gerade auch im Hinblick auf den Klimawandel.

Der Kommentar von 15:26 von MR.Troc macht deutlich, welche Probleme es mit sich bringen kann, wenn man Flüchtlinge/Migranten sich selbst überlässt. Familienzusammenführung könnte das Problem leicht entschärfen. Das reicht aber nicht. So viele Ehrenamtliche gibt es nicht, um den Bedarf an Betreuung zu decken. Auch die Familien brauchen Unterstützung, wenn wir das Anwachsen von Parallelgesellschaften verhindern wollen.
Wenn wir die Parole "alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben" ernst nehmen, reicht auf Dauer auch nicht das Fördern allein. Da müssen auch die Erwachsenen im Interesse der Kinder mehr gefordert werden (Stichwort Sprache).

um 15:27 von Adeo60

Die Flüchtlingszahlen sind deutlich zurückgegangen - auch in Deutschland. Und natürlich besteht ein Anspruch auf Familienzusammenführung. Auch hat sich Deutschland während der Pandemie durchaus handlungs- und planungsfähig gezeigt. Die aktuelle Situation mit niedrigen Inzidenzzahlen ist auch das Ergebnis einer verantwortungsvollen Politik. Nicht alles, aber sehr vieles wurde richtig gemacht.
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Da stimme ich mit ihnen überein.

"Verfahren oft lang und bürokratisch"

Zitat: "Anerkannte Flüchtlinge haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Doch die Verfahren sind oft lang und bürokratisch."

Da weiß ich Rat, wie man das Verfahren verkürzen kann.

Asylbewerber haben selbstverständlich ein offizielles Ausweisdokument mitzuführen.
Wenn bis zu 80 % Asylbewerber ohne Pass nach D kommen, wie die Augsburger Nachrichten im Jahr 2016 mitteilte, brauch man sich über die bürokratischen Hürden nicht wundern.

Andersweitig sind Handydaten zur Plausibilisierung von angegebenen Personendaten heranzuziehen. Grundsätzlich - wie die schlauen Dänen vorschlagen - sind Asylgrund- und Identitätsprüfungen grundsätzlich außerhalb der EU durchzuführen.

Q:

"https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Statistik-80-Prozent-der-F…"

um 15:58 von falsa demonstratio

>>"Ich bin schon nicht sicher, ob wir beide denselben kulturellen Bezug haben."<<

Egal, totzdem sind Sie denke ich ein netter Mensch.

16:17 von

16:17 von Kritikunerwünscht

**Arzt in Deutschland werden als Ausländer: Beginnen Sie noch heute Ihre Karriere als ausländischer Arzt in Deutschland! In Deutschland fehlen derzeit rund 10.000 Mediziner. Ein Drittel der deutschen Ärzte hat das Rentenalter erreicht und wird in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand gehen. Ähnlich ist die Situation bei den Fachärzten. Ausländerinnen und Ausländer aus allen Ländern haben sehr gute Karrierechancen.**

Quelle:
"https://life-in-germany.de/arzt-in-deutschland-werden-als-auslander/"

//Humanität ist doch nicht, eine Massenflucht zu initiieren und zu begünstigen. Humanität ist, in den Herkunftsländern für bessere Lebensbedingungen zu sorgen. //

Das ist nur teilweise möglich.
Wenn Sie an die Klimakatastrophe denken : wie verhindert man das ? Das z.B. kostet uns auch viiiiiel Geld.

um 15:46 von ich1961

>>"Oh mannomann, gibt es diese bescheuerte Argumentation immer noch - A.. like ?
Ich fasse es nicht.
Außer Ihnen selber kann niemand dafür sorgen, das Sie Ihren kulturellen Bezug und/ oder die gesellschaftlichen Verwerfungen verlieren bzw. empfinden."<<

Also für mich steckt in dem berühmten Kalkutta-Satz so viel Wahrheit drin.

[Addendum zu meinem Kommentar von 14:57]

Ich würde gerne eine Quelle für die Kriminalitätsstatistik von sog. "Asylzuwanderer" zu meinem Kommentar von 14:57 nachreichen, weil hier mancher schon wieder meint, das wäre nicht so dolle.

Selbst die TS hatte über die horrende Kriminalität von sog. "Asylzuwanderer" berichtet: lt. PKS des BKA im Kontext der Zuwanderer verübt diese Personengruppe (anerkannte Flüchtlinge nicht enthalten) - bei einem Bev. Anteil von ca. 1,5 %:

- um die 15 % der Gewalt- Rohheitsdelikte
- um die 15 % der Sexualdelikte
- um die 15 % der Tötungsdelikte

Wie kann man daraus nicht eine horrende Kriminalitätsbelastung erkennen??

"https://www.tagesschau.de/faktenfinder/fluechtlinge-kriminalitaet-105.h…"

15:24 von ich1961

<< 14:56 von Vielfalt.

Ich habe letztens im TV einen Bericvht zu Dänemark und der Asyslpolitik gesehen und war einfach nur schockiert.
Was ist daran denn modern ?
Für mich ist das einfach nur hinterweltlerisch, unmenschlich und asozial. <<

.-.-.

Ich habe Vielfalts - etwas verschleiernden -Beitrag so verstanden:

Was wir - z.B. - als unmenschlich und asozial bezeichnen, hat er/sie als 'moderne Asylpolitik' gekennzeichnet.

@ Blitzgescheit um 16:23

Rechtsanspruch auf Familiennachzug gibt es erst wenn alle Zweifel ausgeschlossen sind womit keiner ihrer aufgeführten Punkte noch relevant ist,
Das ist da alles schon durch.

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